..ist kein Hexenwerk. Zwar leidet die Mehrheit der Menschen immer mal wieder an gestörtem oder unruhigem Schlaf. Doch das lässt sich einfach verhindern – mit den folgenden 10 Regeln!
Guter Schlaf beginnt mit Bewegung am Tag: Wer regelmäßig zu Fuß geht oder im besten Fall Sport treibt, verbraucht Energie – und das hilft schneller einzuschlafen und besser durchzuschlafen!
Ebenfalls wichtig: Tageslicht! Und davon möglichst viel. Je mehr man tagsüber im Freien unterwegs ist, desto besser schläft man nachts. Hinzu kommt, dass Sonnenlicht gesund ist und den Hormonhaushalt ankurbelt!
Im Schnitt schlafen die Deutschen sieben Stunden pro Nacht. Aber jeder Mensch hat einen individuellen Schlafbedarf, der zwischen sechs und zehn Stunden liegt. Wer regelmäßig zu wenig Schlaf bekommt, schadet seiner Gesundheit – und darunter leidet auch die Schlafqualität. Man sollte dem Körper also immer so viel Schlaf geben, wie er braucht!
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft, besser zu schlafen. Die letzte Mahlzeit sollte man spätestens drei Stunden vor dem Zubettgehen nehmen. Denn wenn Magen und Darm zuviel zu tun haben, stört das den Schlaf. Schwere und fettige Mahlzeiten sind am späten Abend ebenso tabu wie Alkohol. Dieser hilft zwar beim Einschlafen, stört aber das Durchschlafen und die wichtigen Tiefschlaf-Phasen!
Zu Bett gehen sollte man immer dann, wenn man sich abends müde fühlt. Wer erst noch wartet, bis die TV-Serie zu Ende ist oder unbedingt noch das Kapitel fertig lesen will, bringt den Körper aus seinem natürlichen Rhythmus. Also: Sobald die Augen zufallen geht es ab ins Bett!
Am Abend sollte man sich Ruhe gönnen. Am besten keine spannenden Filme oder Bücher mehr, und auch das Internet bleibt mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen aus. Handy und Fernseher haben im Schlafzimmer nichts verloren. Probleme, die man heute nicht gelöst hat, vertagt man auf morgen – Grübeln ist kontraproduktiv. Die Ruhe hingegen sorgt dafür, dass Geist und Körper abschalten können!
Zur Ruhe gehören auch Rituale. Egal ob das ein warmes Bad oder entspannende Musik ist oder Kuscheln mit dem oder der Liebsten – feste Rituale signalisieren dem Körper, dass bald Schlafenszeit ist. Apropos Zeit: Am besten ist es, jeden Tag zur selben Zeit aufzustehen und ins Bett zu gehen. So kann sich der Körper auf einen zuverlässigen Rhythmus einstellen.
Im Schlafzimmer sind es optimalerweise ca. 18 Grad. Ist es zu warm oder kalt, muss der Körper nachts stärker von selbst die Temperatur regulieren. Und wenn man schwitzt oder friert, schläft man schlechter!
Voraussetzung für guten Schlaf ist, dass man richtig liegt. Matratze und Kissen sollten die Wirbelsäule stützen und weder zu hart noch zu weich sein, Decke und Bettwäsche aus atmungsaktivem Material, damit man nicht schwitzt. Synthetik hat im Bett nichts verloren!
Zu guter Letzt braucht man innere Ruhe, um entspannen und gut durchschlafen zu können. Oft wird das durch Stress im Privat- oder Berufsleben beeinträchtigt. Deshalb sollte man Stressquellen möglichst schnell identifizieren und abstellen. Denn schlechter Schlaf erhöht auch den Stress am Tag – und daraus wird rasch ein Teufelskreis.
… hat jeder mal. Und wenn man dauerhaft schlecht drauf ist, kann das natürlich auch private Ursachen haben. Wenn man aber klar sieht, dass der Job Ursache für die schlechte Stimmung ist, dann darf man durchaus über einen Jobwechsel nachdenken.
Wenn man einen Job nur macht, um Geld zu verdienen, ist das denkbar schlecht. Klar macht auch der beste Job nicht immer Spaß. Trotzdem ist folgende Frage elementar wichtig: Bin ich von dem, was ich in meinem Job tue, überzeugt und ist es mir auch dann wichtig, wenn ich nicht an der Arbeit bin? Wenn die Antwort hierauf ein klares Nein ist, sollte man den Job wechseln. Und zwar sofort!
Welche Auswirkungen hat mein Job? Ist er gesellschaftlich relevant? Hilft er, die Welt besser zu machen? Leiste ich etwas, das sonst fehlen würde? Oder ist mein Job im Gegenteil eher nutzlos und hätte es gar keinen Effekt, wenn es ihn nicht mehr gäbe? Dann ist das eine auf Dauer frustrierende Situation, die unglücklich macht. Ein Jobwechsel kann helfen.
Interessiere ich mich für meine Kollegen, bin ich auch privat mit ihnen befreundet? Oder gehen sie mir auf die Nerven und bin ich froh, wenn ich sie nicht sehen muss? Wenn Letzteres der Fall ist, ist man im falschen Job!
Ist mein Gehalt angemessen oder zu niedrig? Das Gehalt ist nicht zuletzt auch eine Wertschätzung der eigenen Arbeit. Wenn es zu niedrig ist (oder sogar so niedrig, dass man Probleme hat, seine Rechnungen zu bezahlen), dann führt das zu Frust – man sollte einen Jobwechsel spätestens dann ernsthaft in Erwägung ziehen, wenn die Bitte um Gehaltserhöhung dauerhaft abgelehnt wird.
Jeder fängt mal klein an. Aber auf Dauer sollte ein Job auch Aufstiegschancen bieten, sowohl was das Gehalt als auch was die Position angeht. Wenn man also Ambitionen hat, der aktuelle Job aber nicht die Option bietet, diese Ambitionen zu erfüllen, dann ist ein Jobwechsel angesagt!
Auf Dauer sind Stress und Druck ungesund – und die eigene Gesundheit sollte immer wichtiger sein als die Arbeit. Wenn man sich also langfristig vom Workload erdrückt fühlt, kann der Jobwechsel die Rettung vor dem Burnout sein!
Ermöglicht der Job eine gute Work-Life-Balance? Hat man neben der Arbeit auch genug Zeit für sich selbst und die Familie? Bietet der Arbeitgeber die Flexibilität, die er einfordert auch umgekehrt selbst an? Wenn nein – warum sollte man dann weiter für ihn arbeiten? Auch wenn man es in so einer Situation kaum glauben mag, aber es existieren durchaus Unternehmen, die ihre Angestellten wertschätzen und entsprechend behandeln!
Möchte man eigentlich den Job wechseln, hat aber zu große Angst davor und traut sich nicht, die Sicherheit aufzugeben? Erträgt man deshalb einen Job weiter, obwohl man ihn eigentlich hasst? Dann sollte man ebenfalls nicht weiter fackeln, sondern sofort kündigen. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber – egal, worum es geht! Nur wer selbst aktiv wird, kann Chancen wahrnehmen!
Es mag banal klingen, aber: Langeweile ist tödlich. Auf Dauer macht sie träge und unglücklich. Wenn man sich also in seinem Job dauerhaft langweilt und unterfordert fühlt, sollte man sich neue Herausforderungen suchen. Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt bei Überforderung.
… kann man entspannt arbeiten, muss nicht pendeln, ist nicht an starre Zeiten gebunden, außerdem genießt man die angenehme Atmosphäre der eigenen vier Wände. Doch nicht jeder arbeitet zu Hause so effizient wie im Büro. Mancher braucht den Trubel der Kollegen und den Druck vom Chef.
Bist du eher ein Frühaufsteher oder ein Langschläfer? Langschläfer tun sich mit starren Bürozeiten eher schwer und sind früh am Morgen meist müde und nicht so leistungsstark – wenn das auf dich zutrifft, könnte das Home Office eine echte Alternative sein!
Hinzu kommt, dass Eulen vor allen nachmittags und am späten Abend richtig Power haben – ganz im Gegensatz zu Lerchen, für die das Nine-to-Five-Modell eher passt. Wer gut und gerne am Abend arbeitet, könnte im Home Office richtig sein!
Arbeitest du im Büro wirklich durch oder lässt du dich dauernd von den Kollegen ablenken, die ein Schwätzchen halten wollen? Für jene, die eher Ruhe brauchen, um sich zu konzentrieren, ist das Home Office gut geeignet um effizient zu arbeiten – sofern die Kinder in der Schule sind.
Elementar wichtig für Heimarbeiter ist, dass man sich selbst organisieren und zur Arbeit anhalten kann. Wer eher den Druck vom Chef und die Überwachung durch die Kollegen braucht und sich zu Hause kaum an den Schreibtisch zwingen kann, der sollte vom Home Office die Finger lassen.
Viele Arbeitnehmer, die effizient arbeiten, frustriert es, wenn sie nach fünf Stunden schon sämtliche Aufgaben des Tages erledigt haben und dann noch weitere drei Stunden im Büro absitzen müssen, weil sie nicht nach Leistung, sondern nach Anwesenheit bezahlt werden (besonders in Ämtern ist dieses Problem weit verbreitet)…
Solchen Arbeitnehmern bietet das Home Office einen echten Mehrwert – denn sie müssen keine Stunden absitzen, sondern haben schlicht mehr Freizeit wenn die Arbeit schneller erledigt ist!
Pendeln, egal ob mit dem Auto oder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln, ist Studien zufolge blanker Stress und wirkt sich langfristig negativ auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit aus. Wer einen langen Arbeitsweg hat, darf also durchaus über Home Office nachdenken. Das spart Sprit, Geld und Zeit – und es lebt sich wesentlich angenehmer, weil weniger stressig!
Wenn gleich mehrere dieser Punkte auf dich zutreffen, könnte das Home Office der perfekte Arbeitsplatz für dich sein – es lohnt sich also, den Chef oder Vorgesetzten mal drauf anzusprechen. Immer mehr Unternehmen sind bereit, ihren Angestellten wenigstens ein bis zwei Tage pro Woche im Home Office einzuräumen.
…informiert einmal im Jahr darüber, wie hoch die Rente voraussichtlich sein wird, wenn man bis zum Renteneintritt weiterhin ungefähr so viel Geld verdient wie in den letzten Jahren. Allerdings handelt es sich dabei keineswegs um einen Nettobetrag. Welche Abzüge von der gesetzlichen Rente gibt es?
Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung liegen aktuell in Höhe von 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens und müssen auch von der gesetzlichen Rente abgeführt werden. Oben drauf kommen natürlich eventuelle private Zusatzversicherungen. Allerdings müssen Rentner nur die Hälfte davon, also 7,3 Prozent zahlen, ähnlich dem Arbeitnehmeranteil in der Sozialversicherung.
Ebenso wie die Beiträge zur Krankenversicherung werden die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung von der Brottorente abgezogen. Aktuell liegt er bei 3,05 Prozent und es ist zu erwarten, dass er im Laufe der kommenden Jahre auf bis zu 5 Prozent ansteigen wird.
… werden automatisch abgezogen, der Rentner muss sich als nicht selbst darum kümmern. Ausgezahlt wird also nur die Rente abzüglich der Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung.
… muss man also von dem Betrag im Rentenbescheid 10,35 Prozent abziehen, um seinen Netto-Rentenbetrag zu ermitteln. Doch das ist nicht alles…
… und gesetzlich versicherte Selbständige seit geraumer Zeit ihre Sozialabgaben von der Steuer absetzen können, wird im Gegenzug später die Rente besteuert.
Die gesetzliche Rente ist daher grundsätzlich Steuerpflichtig – bislang allerdings nur zum Teil. Wer heute in Rente geht, muss nur vier Fünftel seiner Rente versteuern. Dieser Anteil steigt schrittweise um 2 Prozent jährlich an. Wer erst 2040 in Rente geht, muss Steuern auf seine komplette Rente bezahlen – konnte aber eben auch in den Jahren zuvor seine Sozialabgaben steuerlich geltend machen und dadurch Steuern sparen.
… der Steueranteil auf die Rente ist, hängt von der Höhe der Rente und eventuellen weiteren Einkommen ab. Wessen Rente unter aktuell 9168 Euro jährlich liegt, muss gar keine Steuern bezahlen. Erst oberhalb dieses Jahresfreibetrags fallen Steuern an – und zwar nur auf den Betrag oberhalb dieser Grenze. Wessen Rente also 10.000 Euro beträgt, der muss nur auf 80 Prozent von 832 Euro Steuern zahlen – also nur wenige Euro.
… eine hohe Rente und möglicherweise weitere Einkünfte hat, der muss dementsprechend auch vergleichsweise hohe Steuern als Rentner zahlen.
Ob man für Prüfungen lernt, sich fortbildet oder sich einfach Wissen aneignen will – Angebote und Apps wie Blinklist, Spdr und viele weitere versprechen, dass man auf lange Lesestunden verzichten und sich das Wesentliche in sehr kurzer Zeit draufschaffen kann. Doch ist das wirklich sinnvoll?
Blinklist und vergleichbare Services bieten knappe, aufs Wesentliche reduzierte Zusammenfassungen von vor allem Sachbüchern; andere Anbieter haben sich auf Literaturklassiker spezialisiert. Wofür man eigentlich viele Stunden des Lesens braucht, lässt sich nun in sehr kurzer Zeit bewältigen – so zumindest die Idee.
Hinter dem so genannten Speed Reading wiederum stecken Techniken, mit denen man besonders schnell lesen und dabei trotzdem den Inhalt erfassen kann. Entsprechende Apps wollen durch die Hervorhebung von Schlüsselwörtern in der Mitte des Screens die Lesezeit auch dadurch reduzieren, dass die Augenbewegungen ausbleiben, die beim Lesen sonst nötig sind.
… die in kurzer Zeit viel lernen müssen oder auch für Studenten, die jedes Semester Hunderte Seiten von Text vor sich haben, klingt das vielversprechend. Doch Studien kommen zu einem anderen Ergebnis…
Zum einen haben Studien ergeben, dass man Texte schlechter behält, wenn man sie am Bildschirm liest, als wenn man ein gedrucktes Buch vor sich hat. Am Bildschirm Markierungen und Notizen vorzunehmen hat ebenfalls einen anderen Effekt als auf Papier. Es scheint also tatsächlich auch auf das Medium anzukommen – und nicht nur auf den Text.
…Zusammenfassungen erhält man zwar mehr Wissen in kürzerer Zeit – Studien zufolge ist das aber nicht nachhaltig. Denn wer sich die Zeit für ein Buch von mehreren hundert Seiten nimmt, der kann das erlernte Wissen sacken lassen; wenn man es langsam und Schritt für Schritt aufnimmt, versteht man Abläufe und Zusammenhänge besser und behält sie auch besser im Kopf. Der klassische Lernweg ist also nachhaltiger.
… für das Speed Reading, das tatsächlich bestenfalls einen kurzfristigen Lerneffekt hat. Auch hierzu gibt es Studien, die das Leseverhalten untersuchen. Sie zeigen: Wer ein Buch liest, liest aufmerksamer, wiederholt auch mal Sätze, die nicht auf Anhieb klar sind, und eignet sich so nachhaltig Wissen an. Das funktioniert beim Speed Reading nicht.
… ist das, wenn es nicht um Sachbücher, sondern um Belletristik geht. Romane oder Gedichte kann man nicht erfassen, indem man durch sie hindurch sprintet oder bloß Zusammenfassungen liest. Man braucht die Zeit für Stil, Entwicklung der Charaktere, Sprachbilder und den Verlauf der Handlung. Und nicht zuletzt soll das Lesen ein Genuss sein. Nur so ist es möglich, belletristische Werke und Literaturklassiker wirklich zu verinnerlichen und auch im Gedächtnis zu behalten.
Wer mal kurzfristig etwas Faktenwissen braucht, kann gerne mal zur Speed Reading App oder zu Zusammenfassungen greifen. Wer wirklich nachhaltig lernen und sich langfristig Wissen aneignen will, der nimmt sich Zeit und greift zum Buch. Denn hierfür sind all die Trendigen Apps und Angebote eher kontraproduktiv.
… bezahlen die gesetzlichen Kassen beim Zahnersatz nur noch Basisleistungen – und auch das in der Regel nur in Form von Zuzahlungen. Dabei ist ausgerechnet hier der Versicherungsschutz wichtig, denn Probleme mit den Zähnen bekommt nahezu jeder Mensch früher oder später.
Damit man Armut nicht am Gebiss erkennt, braucht man unbedingt eine Zahnzusatzversicherung. Diese springt ein, wenn man Kronen, Brücken oder Implantate benötigt. Und wenn diese wirklich gut gemacht sein und sich lückenlos ins eigene Gebiss einfügen sollen, dann sind sie sehr teuer – mehrere tausend Euro kann Zahnersatz kosten.
… sind nicht billig, lohnen sich aber. In der Regel bekommt man, wenn man sie als junger Mensch abschließt, bereits Policen für weniger als zwanzig Euro im Monat. Man muss allerdings darauf gefasst sein, dass der Preis mit dem Alter steigt und auch teurer wird, je öfter man die Versicherung in Anspruch nimmt.
Wichtig ist außerdem. Dass man nicht bis zum letzten Moment warten darf. Wenn der Zahnarzt bereits einen Behandlungsbedarf festgestellt hat, ist es zu spät. Schließt man erst in diesem Moment eine Versicherung ab, ist die laufende bzw. gerade anstehende Behandlung nicht gedeckt. In der Regel hat man außerdem nach Abschluss eine Wartezeit von mehreren Jahren, bis der volle Versicherungsschutz greift.
Wie bei allen Versicherungen, die man wirklich benötigt, sollte man nicht an der falschen Ecke sparen und lieber ein etwas teureren Tarif nehmen. Denn billige Zahnzusatzversicherungen decken oft bestimmte Behandlungen nicht ab – im schlimmsten Fall muss man dann trotz Versicherung hunderte oder gar tausende Euro zuzahlen.
Ob die Versicherung eher kleine Behandlungen wie die professionelle Zahnreinigung übernimmt, ist nicht so wichtig. Diese kostet in der Regel rund 100 Euro – wovon die meisten gesetzlichen Kassen einmal pro Jahr bereits auf Antrag bis zu 60 Prozent übernehmen. Wichtiger sind die teuren Behandlungen…
… sollte die Zahnzusatzversicherung mindestens achtzig Prozent übernehmen, so dass man selbst nur noch eine kleine Zuzahlung hat und einen beispielsweise der Verlust mehrerer Zähne (und der Ersatz durch Implantate) nicht an den finanziellen Ruin bringt.
… ist drauf zu achten, wie viele Implantate die Versicherung übernimmt. Sinnvoll ist eine Police über bis zu neun Implantate – denn das genügt, um beim kompletten Zahnverlust die Implantate durch Brücken zu ergänzen, so dass man am Ende ein komplettes, fest sitzendes künstliches Gebiss hat.
Ob man wirklich eine so umfangreiche (und nicht ganz billige) Versicherung braucht, hängt auch vom eigenen Gebiss ab und von der Frage, wie weit verbreitet Zahnverlust in der eigenen Familie ist. Im Zweifelsfall kann man sich beim Zahnarzt beraten lassen.
… wie beispielsweise Apple Pay oder über Kreditkarten mit NFC-Funktion finden immer größere Verbreitung. Während sie in vielen Ländern wie den USA, Schweden oder China schon fast Standard sind, kommen sie inzwischen auch in Deutschland an. Welche Varianten gibt es?
Viele Banken bieten das kontaktlose Bezahlen mittels ihrer neuen EC-Karten an. Drei Klammern, die Funkwellen symbolisieren, zeigen an, ob die Karte die Funktion beherrscht. Ein NFC-Chip ermöglicht es, dass man die Karte nur über das Terminal hält, und dann wird automatisch der korrekte Betrag abgebucht. Bei kleineren Beträgen geht das oft auch ohne PIN oder Unterschrift. Funktioniert an jedem handelsüblichen EC-Terminal.
Bei Kreditkarten funktioniert das kontaktlose Bezahlen technisch genauso wie bei der EC-Karte: Das Kartenterminal liest aus geringem Abstand ohne Berührung die Kartendaten aus und die Transaktion wird bewilligt.
Einen Schritt weiter geht Apple Pay: In einer App speichert man seine Kreditkartendaten – auch die Nutzung mehrerer Karten in möglich. Per NFC-Chip im Handy werden diese Daten kontaktlos und verschlüsselt ans Kartenterminal übertragen – genau wie bei EC- oder Kreditkarte. Allerdings funktioniert das nur mit Apple-Geräten ab dem iPhone 6 aufwärts – und bislang sind noch nicht alle Händler entsprechend ausgerüstet. Doch das dürfte sich in absehbarer Zeit ändern.
Google Pay ist in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet, hat aber den Vorteil, dass es mit sämtlichen Android-Smartphones funktioniert, die einen NFC-Chip haben. Technisch funktioniert der Vorgang quasi genauso wie bei Apple, und auch hier erfolgt die Authentifizierung in der Regel nicht via Unterschrift oder PIN, sondern (je nach Ausstattung des Geräts) mittels Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.
… gibt es außerdem weitere Apps zum kostenlosen Bezahlen, die populärste ist wahrscheinlich Samsung Pay. Im Kern ist die Funktionalität aller Apps vergleichbar mit Apple Pay und Google Pay, alle nutzen Verschlüsselungen bei der Datenübertragung und gelten als relativ sicher.
… ist an rund vier Fünfteln aller Kassen mit Kartenterminals in Deutschland kontaktloses Bezahlen möglich – im Laufe der kommende Jahre soll es zum Standard werden, da zukünftige Kartenterminals kein Nummernpad zur PIN-Eingabe mehr haben sollen. Wer das nicht möchte hat dann aber noch immer die Option, mit Bargeld zu bezahlen.
… führt jede Liste der wichtigsten Versicherungen, die man unbedingt braucht, an. Sie kostet in der Regel weniger als zehn Euro im Monat und kann einen im schlimmsten Fall vor dem finanziellen Ruin bewahren. Doch wann greift sie? Und was muss man beachten?
Die Haftpflichtversicherung greift bei Sachschäden – also wenn man fremdes Eigentum beschädigt oder zerstört hat (zum Beispiel wenn man die sprichwörtliche teure Vase zerdeppert).
Allerdings sollte man die Versicherung bei Sachschäden wirklich nur dann in Anspruch nehmen, wenn es sich um sehr teure Schäden handelt. Geht es um überschaubare Beträge, die man ohne größere Probleme selbst begleichen kann, dann sollte man das auch tun. Denn in der Regel wird die Versicherung teurer, wenn man sie in Anspruch nimmt.
Auch wenn man Personenschäden verursacht, hilft die Haftpflicht-Versicherung. Wenn man also zum Beispiel einen Unfall verursacht, bei dem jemand verletzt wird. Je nach schwere der Verletzung kann es in so einem Fall extrem teuer werden, weshalb die Haft-Versicherung hier Gold wert ist!
… können ebenfalls von der Haftpflicht-Versicherung gedeckt sein. Wenn man also durch sein Verhalten dafür sorgt, dass jemand anders einen Verlust erleidet, kann die Versicherung dessen Ansprüche übernehmen. Auch so ein Fall kann ohne Versicherung den finanziellen Ruin bedeuten.
Ein weiterer Vorteil ist der Rechtsschutz. Denn benötigt man, wenn jemand Ansprüche zu Unrecht geltend macht, also zum Beispiel behauptet, man habe die teure Vase zerdeppert, obwohl das gar nicht stimmt. In so einem Fall übernimmt die Haftpflicht-Versicherung die Kosten des Rechtsstreits.
Allerdings: Ob eine Haftpflicht-Versicherung wirklich all diese Fälle übernimmt und ob sie sie auch in voller Höhe übernimmt, ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Es kommt also drauf an, das Kleingedruckte sehr genau zu lesen und dem Versicherer sehr genau mitzuteilen, in welchen Fällen man abgesichert sein will.
… kann es im Schadensfall zu einer bösen Überraschung kommen, wenn der Versicherer die Zahlung verweigert, etwa weil die Deckungssumme zu niedrig ist oder bestimmte Haftungsfälle vertraglich ausgeschlossen sind.
… sollte man nicht sparen. Selbst sehr umfangreichen Versicherungsschutz gibt es schon für unter zehn Euro monatlich. Also lieber eine etwas teurere und dafür umfangreichere Versicherung abschließen als eine günstige, die im Fall der Fälle nicht hilft!
…ist vielen Arbeitgebern ein Dorn im Auge. Daher versuchen sie ihn zu umgehen. Vor allem durch unbezahlte Mehrarbeit. Wer regelmäßig aber mehr als die vereinbarten Stunden arbeitet, dessen durchschnittlicher Stundenlohn sinkt unter das Niveau des gesetzlichen Mindestlohns. Das ist illegal!
… müssen klar im Arbeitsvertrag geregelt sein. Entweder werden sie ausbezahlt oder sie können abgefeiert werden. Regelungen im Arbeitsvertrag, dass alle Überstunden mit dem vereinbarten Gehalt abgegolten sind, sind arbeitsrechtlich unwirksam. WICHTIG: Im Arbeitsvertrag muss klar definiert sein, wie viele Arbeitsstunden für das vereinbarte Gehalt zu leisten sind!
Der Arbeitnehmer hat das Recht, Überstunden zu verweigern. Regelmäßige unbezahlte Überstunden sind unzulässig. Die Arbeitnehmer vor und nach den offiziellen Schichten noch unbezahlt arbeiten zu lassen ist unzulässig. Betroffene sollten sich juristisch wehren und den nicht gezahlten Lohn einklagen.
Anstelle eines Stundenlohns vereinbaren viele Arbeitgeber bestimmte zu erledigende Aufgaben (der Klassiker: Eine bestimmte Anzahl Hotelzimmer, die geputzt werden müssen). Dabei wird die Menge der Aufgaben einfach so hoch angesetzt, dass sie in der dem Lohn entsprechenden Zeit nicht zu schaffen sind. Das Ergebnis: Unbezahlte Überstunden. Eine solche Regelung verstößt gegen das Arbeitsrecht und ist illegal!
Viele Arbeitgeber versuchen, die Sozialabgaben einzusparen, indem sie ihre Arbeitnehmer scheinselbständig beschäftigen – diese also auf eigene Rechnung arbeiten und für die Abführung der Sozialabgaben selbst zuständig sind.
…nur für einen Arbeitgeber oder Auftraggeber arbeitet und diesem weisungsgebunden ist, außerdem regelmäßig einen örtlich festen Arbeitsplatz hat, der ist scheinselbständig. Solche Arbeitsverhältnisse verstoßen gegen das Arbeitsrecht. Der Arbeitgeber macht sich des Sozialversicherungsbetrugs strafbar.
…fallen deutlich geringere Sozialabgaben an als bei normalen Beschäftigungsverhältnissen, weshalb Studenten bei Arbeitgebern beliebt sind. Wenn aber eine bestimmte Stundenzahl überschritten wird kann es passieren, dass man als normaler Arbeitgeber eingestuft wird und dadurch die Sozialabgaben steigen.
…schieben Studenten eine Klausel unter, nach der sie in so einem Fall die zusätzlichen Sozialabgaben selbst bezahlen müssen. So eine Regelung ist unwirksam und verstößt gegen das Arbeitsrecht. Wenn der Arbeitgeber das Geld verlangt oder gar vom Gehalt abzieht, sollte man sich juristisch wehren.
… genießen rein rechtlich dieselben Rechte wie normale Arbeitnehmer. Trotzdem ist es fast schon üblich, dass nur tatsächlich geleistete Stunden entlohnt werden und es weder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall noch Urlaubsgeld gibt. Solche Regelungen sind unwirksam, Arbeitnehmer sollten sich nicht darauf einlassen!
Etwa ein Fünftel der offenen Stellen in Deutschland sind technische Berufe in der Industrie – das ist der Hauptgrund für den vielzitierten Fachkräftemangel. Wer also ein technisches Studium oder eine Ausbildung absolviert hat, sollte sich bei Industriebetrieben umsehen, wo es offene Stellen gibt, die auf das eigene Profil passen. Die gute Nachricht: Diese Jobs sind zwar anspruchsvoll, aber meist auch ziemlich gut bezahlt.
Rund 17% der offenen Stellen entfällt auf den Handel, was auch daran liegt, dass der Einzelhandel generell eine boomende Branche mit hoher Fluktuation ist. Da liegt aber auch der Haken: Jobs im Einzelhandel sind sehr oft nur wenig gut bezahlt, viele Stellen sind Minijobs und darüber hinaus befristet.
Etwa 10 Prozent offener Stellen liegen im Sozial- und Gesundheitsbereich, wobei ein beträchtlicher Teil davon auf die Pflegeberufe entfällt. Examinierte Pflegekräfte sind aktuell Mangelware in Deutschland, weshalb es hier vergleichsweise leicht ist, einen Job zu bekommen. Der Nachteil: Oft extrem schlechte Bezahlung bei hoher Arbeitsbelastung.
Fast genauso viele offene Stellen wie im Gesundheitswesen gibt es in der IT-Branche – oder in anderen Branchen, die IT-Experten benötigen. Da IT und Digitales immer wichtiger werden und in Zukunft massiv wachsen werden, ist es eine Branche mit oft guter Bezahlung und guten Zukunftsaussichten. Aber eben auch ein Bereich, der nur nach studierten oder gut ausgebildeten Fachkräften sucht.
Die Baubranche ist aktuell nicht gerade eine Boombranche in Deutschland, bietet aber immerhin noch knapp vier Prozent der landesweit offenen Stellen. Wer handwerklich geschickt und erfahren ist und sich vor körperlich fordernder Arbeit bei Wind und Wetter nicht scheut, kann hier eine Bewerbung riskieren.
Ebenfalls etwa vier Prozent der offenen Stellen entfallen auf die Gastronomie – gesucht werden Köche, Kellner und andere Kräfte. Allerdings gilt die Branche bei Arbeitnehmern als unbeliebt, da schlechte Bezahlung und unbezahlte Überstunden Alltag sind.
Ähnlich wenige offene Stellen gibt es in Bildung und Forschung – und hier, also zum Beispiel an Schulen oder Universitäten, einen Fuß in die Tür zu kriegen, ist nicht einfach. Gerade an Unis werden Stellen meist intern vergeben – und die Bezahlung insbesondere in der Lehre ist oft unterirdisch.
Auch die boomende Logistikbranche sucht regelmäßig neue Mitarbeiter – auf sie entfallen rund drei Prozent aller offenen Stellen. Ob als Lagerarbeiter oder Paketfahrer – meistens handelt es sich um Anlernjobs mit, leider, mäßiger Bezahlung.