Die 10 Anzeichen dafür, dass du den Job wechseln solltest
… hat jeder mal. Und wenn man dauerhaft schlecht drauf ist, kann das natürlich auch private Ursachen haben. Wenn man aber klar sieht, dass der Job Ursache für die schlechte Stimmung ist, dann darf man durchaus über einen Jobwechsel nachdenken.
Wenn man einen Job nur macht, um Geld zu verdienen, ist das denkbar schlecht. Klar macht auch der beste Job nicht immer Spaß. Trotzdem ist folgende Frage elementar wichtig: Bin ich von dem, was ich in meinem Job tue, überzeugt und ist es mir auch dann wichtig, wenn ich nicht an der Arbeit bin? Wenn die Antwort hierauf ein klares Nein ist, sollte man den Job wechseln. Und zwar sofort!
Welche Auswirkungen hat mein Job? Ist er gesellschaftlich relevant? Hilft er, die Welt besser zu machen? Leiste ich etwas, das sonst fehlen würde? Oder ist mein Job im Gegenteil eher nutzlos und hätte es gar keinen Effekt, wenn es ihn nicht mehr gäbe? Dann ist das eine auf Dauer frustrierende Situation, die unglücklich macht. Ein Jobwechsel kann helfen.
Interessiere ich mich für meine Kollegen, bin ich auch privat mit ihnen befreundet? Oder gehen sie mir auf die Nerven und bin ich froh, wenn ich sie nicht sehen muss? Wenn Letzteres der Fall ist, ist man im falschen Job!
Ist mein Gehalt angemessen oder zu niedrig? Das Gehalt ist nicht zuletzt auch eine Wertschätzung der eigenen Arbeit. Wenn es zu niedrig ist (oder sogar so niedrig, dass man Probleme hat, seine Rechnungen zu bezahlen), dann führt das zu Frust – man sollte einen Jobwechsel spätestens dann ernsthaft in Erwägung ziehen, wenn die Bitte um Gehaltserhöhung dauerhaft abgelehnt wird.
Jeder fängt mal klein an. Aber auf Dauer sollte ein Job auch Aufstiegschancen bieten, sowohl was das Gehalt als auch was die Position angeht. Wenn man also Ambitionen hat, der aktuelle Job aber nicht die Option bietet, diese Ambitionen zu erfüllen, dann ist ein Jobwechsel angesagt!
Auf Dauer sind Stress und Druck ungesund – und die eigene Gesundheit sollte immer wichtiger sein als die Arbeit. Wenn man sich also langfristig vom Workload erdrückt fühlt, kann der Jobwechsel die Rettung vor dem Burnout sein!
Ermöglicht der Job eine gute Work-Life-Balance? Hat man neben der Arbeit auch genug Zeit für sich selbst und die Familie? Bietet der Arbeitgeber die Flexibilität, die er einfordert auch umgekehrt selbst an? Wenn nein – warum sollte man dann weiter für ihn arbeiten? Auch wenn man es in so einer Situation kaum glauben mag, aber es existieren durchaus Unternehmen, die ihre Angestellten wertschätzen und entsprechend behandeln!
Möchte man eigentlich den Job wechseln, hat aber zu große Angst davor und traut sich nicht, die Sicherheit aufzugeben? Erträgt man deshalb einen Job weiter, obwohl man ihn eigentlich hasst? Dann sollte man ebenfalls nicht weiter fackeln, sondern sofort kündigen. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber – egal, worum es geht! Nur wer selbst aktiv wird, kann Chancen wahrnehmen!
Es mag banal klingen, aber: Langeweile ist tödlich. Auf Dauer macht sie träge und unglücklich. Wenn man sich also in seinem Job dauerhaft langweilt und unterfordert fühlt, sollte man sich neue Herausforderungen suchen. Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt bei Überforderung.