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Offline beraten lassen, online günstig einkaufen – Ein Braunschweiger Baumarkt beendet den „Beratungsdiebstahl“

Online-Händler meist günstiger

Gegenüber dem Einzelhandel bieten Online-Shops einige Vorteile. Sie sind nicht regional gebunden, sondern können deutschlandweit oder gar international genutzt werden. Dabei müssen sie keine Verkaufsfläche bereitstellen und sparen so Mietkosten ein. Einige Anbieter wie beispielsweise PROFISHOP besitzen zudem kein eigenes Lager. Die Kunden beziehen die Ware direkt vom Hersteller. Für die Beratung muss indes weniger Personal eingestellt werden. Die Kostensenkungen, die mit diesen Punkten verbunden sind, werden (teilweise) an die Kunden weitergereicht, wodurch der seine Produkte Online-Händler meist günstiger anbieten kann als der Einzelhandel.

Druck auf den Einzelhandel wächst

Die Verbraucher werden natürlich von den günstigeren Preisen angelockt. Bekanntlich erhöht sich durch die Online-Angebote der Druck, auch wenn der deutsche Einzelhandel seine Umsätze zuletzt steigern konnte. Viele Geschäfte in den Innenstädten mussten bereits schließen. Viele Kunden wollen aber auf die Beratungsleistung nicht verzichten und gehen dafür immer noch in die Geschäfte. Eingekauft wird dann aber vom Sofa aus oder direkt schon auf dem Rückweg mit dem Smartphone.

Das schadet natürlich den stationären Händlern. Für einen Braunschweiger Baumarkt (Ludwig Ohlendorf KG) ist der Punkt gekommen, an dem man gegensteuern muss. Hier wird jetzt bei der Beratung abkassiert. Deshalb steht am Eingang bereits ein Hinweis: „Wegen erhöhtem Beratungsdiebstahl sehen wir uns gezwungen ab sofort eine Beratungsgebühr von 10,00 € zu erheben. Selbstverständlich verrechnen wir diese Gebühr bei Kauf des Artikels in unserem Hause. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.“

Verständnisvoll zeigen sich aber nicht alle Kunden. Der Beratungsservice solle kostenlos sein. So sind es die Menschen gewohnt. Allerdings gibt es auch einige Interessenten, die sich beraten lassen und nichts kaufen – weder online noch offline. Einige Kunden könnte der Baumarkt mit seiner neuen Gebühr daher verschrecken.

Beratungsgebühr kein Fall für den Verbraucherschutz

Der Inhaber, Michael Elsas, sieht sich aber zu dieser Maßnahme gezwungen, denn das Fachpersonal koste auch entsprechendes Geld. Dreiste Kunden sind ihm ein Dorn im Auge. In einem Beitrag von Sat.1 Regional sagte Elsas: „Es ist sogar so weit gegangen, dass Kunden hier im Laden waren, sich haben beraten lassen und während der Beratung schon mit dem Handy bei Google unterwegs waren und geguckt haben, wo kriege ich das am günstigsten.“

Von vielen Kunden erhält der Vorreiter bei der Beratungsgebühr daher auch Zuspruch. Die Einzelhändler müssten unterstützt und geschützt werden. Um den Beratungsdiebstahl einzudämmen, wird allein schon das Hinweisschild helfen. Denn die Verbraucher, die nur für eine Beratung in das Geschäft gekommen wären, machen nun einen Bogen um den Laden und suchen einen anderen Händler auf, bei dem es noch keine Beratungsgebühr gibt.

So ähnlich sieht es auch der Verbraucherschutz, der sich ebenfalls verständnisvoll zeigt, aber die Erfolgsaussichten der Gebühr eher gering einschätzt. Manch ein Kaufinteressent werde auf größere Ketten ausweichen, die es nicht nötig hätten, eine Beratungsgebühr zu erheben. Diejenigen, die ohnehin etwas kaufen, haben allerdings kein Problem mit der Gebühr, denn sie wird ja beim Kauf verrechnet. Ob sich solch eine Gebühr auch bei anderen Einzelhändlern etabliert, darf dennoch bezweifelt werden.

3 Dinge, die Sie beim Wechsel der Autoversicherung beachten sollten

Tipp Nr. 1: Nutzung eines Vergleichsportals

Gehören auch Sie zu den Personen, die sich über die zum Jahresende eintrudelnde Post der Versicherungen, die die Begleichung hoher Prämien einfordern, ärgern? Besonders nachvollziehbar ist das bei den Kfz-Versicherungen – namentlich der Haftpflicht und der Kasko-Police. Während die erste hierzulande gesetzlich vorgeschrieben ist, kann die zweite in Form von Teil- oder Vollkasko freiwillig abgeschlossen werden. So oder so belaufen sich die zu zahlenden Prämien aber auf viele hundert oder gar tausende Euro, wenn es ein besonders hochwertiges Fahrzeug ist.

Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob Sie vom Abschluss einer günstigeren Versicherung bzw. von einem Wechsel monetär profitieren. Inzwischen können Verbraucher dank Vergleichsportalen wie Verivox viel Zeit beim Check und dem finalen Wechsel sparen. Die Plattform listet nach Eingabe einiger grundlegender Informationen alle in Frage kommenden Anbieter preislich aufsteigend auf. Dabei können Sie Einblick in die vertraglichen Details nehmen, überprüfen, wie andere Versicherungsnehmer das Unternehmen bewertet haben und schlussendlich unkompliziert wechseln.

Vergleichsportale sind vor allem deshalb so nützlich, weil Sie sich damit den aufwendigen Gang zu Versicherungsmaklern oder Agenturen sparen und sich bequem von zu Hause rund um die Uhr ein Bild von den Angeboten machen können.

Tipp Nr. 2: Prüfung der Versicherungen

Wenn Sie ein Vergleichsportal nutzen, sollten Sie nicht blindlings einen Kontrakt mit dem billigsten Anbieter eingehen. Wahrscheinlich werden Sie nach Eingabe Ihrer Daten feststellen, dass Sie mit dem an erster Stelle gelisteten Angebot jährlich mehrere hundert Euro sparen können. Beachten Sie jedoch, dass es sich dabei nicht automatisch um eine Offerte handeln muss, die mit Ihrer aktuell bestehenden Police qualitativ gleichzusetzen ist.

Sie müssen die einzelnen vertraglichen Details genauestens studieren und dabei insbesondere Faktoren wie die inkludierte Deckungssumme, den Rabattschutz und den Service des Anbieters im Auge behalten. Bei der Deckungssumme sollten Sie sich den höchstmöglichen Schutz sichern, da die gesetzlich bestehenden Mindestanforderungen in Höhe von 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 1,2 Millionen Euro für Sachschäden oftmals nicht ausreichend sind.

Ihren Schadensfreiheitsrabatt sollten Sie zudem immer retten, da Sie sich dann saftige Beitragserhöhungen nach einem eigens verschuldeten Unfall sparen.

Tipp Nr. 3: Strukturierter Vertragswechsel

Der vielleicht größte Fehler und zugleich der dritte Tipp beim Wechsel der Autoversicherung lautet: Lassen Sie sich ausreichend Zeit und gehen Sie planvoll sowie strukturiert vor. Beginnen Sie am besten schon Anfang Herbst damit, sich nach einem neuen Vertrag umzusehen, da zu diesem Zeitpunkt die meisten Versicherer bereits mit lukrativen Angeboten locken.

Sie haben zwar in der Regel bis zum Stichtag des 30. Novembers Zeit für eine Kündigung bis zum Jahresende, allerdings können Sie mit entsprechender Vorlaufzeit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Setzen Sie nämlich Ihren bestehenden Versicherer von Ihrem Wechselwunsch in Kenntnis, besteht die Möglichkeit, dass dieser Ihnen eine günstigere Offerte unterbreitet, um Sie als Kunden zu behalten.

Ist das nicht der Fall, ist es grundsätzlich empfehlenswert, zunächst die neue Versicherung abzuschließen, ehe die alte gekündigt wird. Dadurch vermeiden Sie Komplikationen beim Wechsel und die laut Autobild strafbewehrte Fahrt ohne Versicherung. Den Wechsel können Sie übrigens auch komplett durch das jeweilige Vergleichsportal abwickeln lassen, was die

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Die 3 besten Alternativen zum Hotelurlaub

Wer den nächsten Urlaub plant, steht initial nicht nur vor der Wahl, wo es hingehen soll, sondern muss sich auch für eine passende Unterkunftsmöglichkeit entscheiden. Das Hotel ist der teure Klassiker, der zwar seine Vorzüge zu bieten hat, meist aber wenig individuell daherkommt und eher für anonymes sowie steriles Wohnen steht.

Deshalb schauen sich immer mehr Leute nach adäquaten Alternativen um. Häufig stoßen sie dabei als erstes auf Ferienwohnungen. Vorteilhaft an diesen ist, dass die Auswahl oftmals nicht geringer ausfällt, als das bei den Hotels der Fall ist und sie selbst den Preis von vergleichsweise günstigen Pensionen noch einmal unterschreiten können.

Eine Ferienwohnung rechnet sich monetär umso mehr, desto mehr Urlauber eine Reise antreten. Hinsichtlich der Wohnqualität bieten Ferienwohnungen im Vergleich zum Hotel mehr Freiheiten, denn sie bestehen häufig aus mehreren Zimmern und offerieren ihren Bewohnern daher mannigfaltige Rückzugsmöglichkeiten.

Hinzu kommt: In einer Ferienwohnung wohnt man im Gegensatz zum Hotel komplett alleine. Damit einher geht mehr Ruhe, Individualität und ein erhöhter Erholungsfaktor. Es kommt letztlich also darauf an, wo die Präferenzen liegen. Wird eher das Rundum-sorglos-Paket inklusive Roomservice und Annehmlichkeiten wie Spa und Co. gesucht, ist das Hotel die bessere Wahl.

Camping als individuelle Alternative mit Erlebnisfaktor

Alternative Nummer zwei zum Hotel ist das Camping. Für diese trendige und einfach coole Urlaubsform sprechen viele Gründe, zu denen unter anderem die nachstehenden zählen:

  1. Individualität
  2. Selbstbestimmtes Reisen
  3. Maximale Freiheit
  4. Nähe zur Natur

Im Internet gibt es hilfreiche Portale, auf denen man Campingplätze finden kann. Eingegeben werden muss dort nur der Ort, das Datum der An- und Abreise und wie viele Personen mitfahren. Im Anschluss werden die verfügbaren Plätze inklusive aussagekräftiger Beschreibung und Details zur Ausstattung angezeigt und können gebucht werden.

Camping ist für all diejenigen Personen geeignet, die mal komplett raus aus dem Alltag wollen und sich auf das Wesentliche konzentrieren möchten. Campingplätze gibt es mittlerweile an den schönsten Orten der Welt und oft mangelt es dort an nichts.

Bei Privatanbietern wohnen und die Kultur kennenlernen

Bett im Schlafzimmer in einer Privatunterkunft
Wer im Urlaub bei Privatleuten unterkommt, hat die Chance, hautnah fremde Kulturen und Einrichtungsstile kennenzulernen.

Die letzte und vielleicht individuellste Alternative zum klassischen Hotelurlaub stellt die Unterkunft bei Privatanbietern respektive in privaten Unterkünften dar. Was durch Portale wie AirBnB und Konsorten bekannt geworden ist, erlebt nach wie vor einen wahren Boom, denn wer sich für diese Art zu wohnen entscheidet, profitiert nicht nur von weitaus geringeren Kosten, sondern kann obendrein auch fremde Kulturen perfekt kennenlernen.

Auswahl besteht bei Privatunterkünften zwischen verschiedenen Budgetklassen, wobei sich die Wohnungen oftmals außerhalb von Touristenvierteln befinden und daher ein sehr „echtes“ bzw. authentisches Urlaubserlebnis ermöglichen. Wie ein Einheimischer zu leben, kann gerade in von Touristen überlaufenen Regionen wie z.B. New York ein enormer Vorteil sein.

Wer es noch intensiver mag und mehr Kontakt zu Einheimischen wünscht, kann obendrein das Couchsurfing ausprobieren. Die Community ist mittlerweile riesig und besteht aus einer Vielzahl von Personen, die Besuchern sogar gerne ihre komplette Heimat zeigen.