Energiesparen im Winter: Wie moderne Fenster die Heizkosten senken

Die Energiekosten sind seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine deutlich gestiegen. Auch wenn es zuletzt leicht bergab ging, kündigen sich schon wieder neue Preisexplosionen an. Doch es gibt Ansatzmöglichkeiten, gegenzusteuern. Gerade in Bestandsimmobilien gibt es oft immer noch alte Fenster, die für teils erhebliche Energieverluste verantwortlich sind. Wie teuer ist deren Austausch und was bringen die neuen Fenster wirklich?

Wie viel Energie geht eigentlich verloren?

Pauschal ist der Energieverbrauch in einer Immobilie, der durch alte und modernisierungswürdige Fenster entsteht, nicht pauschal messbar. Einfluss haben an dieser Stelle die Region, in der das Haus steht (eine Immobilie im Süden Baden-Württembergs schneidet anders ab als das gleiche Haus in den Mittelgebirgen), und ob Rollläden oder ähnliche Anbauten in die Rechnung einzubeziehen sind.

Modellberechnungen, welche die verschiedenen Fenstertypen vergleichen, zeigen allerdings, dass sich eine erhebliche Veränderung mit der Modernisierung ergeben kann. Hersteller rechnen für ein Fenster, dass ein U-Wert von 5,8 W/m²K mit einem Jahresmehrverbrauch bei den Heizkosten von mehr als 60 Litern Heizöl je Fenster eingepreist werden muss. Natürlich ist in diese Betrachtung einzuschließen, wie sich individuelle Gegebenheiten (etwa vorhandene Kältebrücken usw.) bemerkbar machen. Entsprechend der Höhe der Heizkosten schlägt sich dieser Mehrverbrauch deutlich nieder.

Fenster modernisieren: Was bedeutet das genau?

Die Modernisierung von Fenstern ist ein zentraler Bestandteil der energetischen Sanierung einer Immobilie. Veraltete Fenster begünstigen nicht nur Wärmeverluste, sie haben oft auch einen geringen Schallschutz. Durch den Austausch alter Fenster gegen moderne, energieeffiziente Modelle wird der Energieverbrauch deutlich gesenkt und der Wohnkomfort erheblich verbessert.

Was ist bei der Fenstermodernisierung zu beachten?

Wer ein neues Fenster kaufen möchte, sollte einige Kennzahlen berücksichtigen. Diese sind für eine Entscheidungen von großer Bedeutung:

  • U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient): Dieser Wert gibt an, wie viel Wärme durch das Fenster entweicht. Je niedriger der U-Wert angegeben ist, desto besser ist die Wärmedämmung. Für moderne Fenster muss der U-Wert bei 1,0 W/m²K oder darunter liegen. Für Passivhäuser ist ein U-Wert von 0,8 W/m²K oder weniger empfohlen.
  • g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad): Der g-Wert beschreibt, wie viel Sonnenenergie ins Gebäude gelangt. Ein g-Wert von etwa 0,6 lässt im Winter viel Sonnenwärme in die Räume, was den Heizbedarf reduziert. Im Sommer wäre jedoch ein niedrigerer g-Wert vorteilhaft, um das Aufheizen zu vermeiden. Hier muss eine Balance gefunden werden.
  • Luftdurchlässigkeit: Eine hohe Dichtheit der Fenster ist wichtig, um Zugluft zu verhindern. Fenster werden in Klassen von 1 bis 4 eingeteilt, wobei Klasse 4 die höchste Dichtheit bietet. Moderne Fenster erreichen eine hohe Dichtigkeitsklasse.
  • Schallschutzklasse: In stark befahrenen oder lauten Gebieten ist ein hoher Schallschutz von Vorteil. Die Schallschutzklassen reichen von 1 (geringer Schutz) bis 6 (höchster Schutz).
  • Widerstandsklasse (RC-Klassen): Moderne Fenster bieten einen verbesserten Schutz vor Einbrüchen. Für Privathäuser ist eine Einbruchhemmung der Klasse RC2 zu empfehlen. Bei Haustüren ist aber auch die Klasse RC3 gebräuchlich.

Beim Austausch von Fenstern im Rahmen einer energetischen Sanierung spielt nicht nur die Energieeffizienz eine entscheidende Rolle, sondern auch die Veränderung des Raumklimas. Moderne, hochdichte Fenster sind darauf ausgelegt, Wärmeverluste zu minimieren, was sich positiv auf die Heizkostenbilanz auswirkt. Gleichzeitig wird aber die Luftzirkulation im Gebäude beeinflusst, was das Risiko einer höheren Luftfeuchtigkeit nachteilig verändert. Um dieser Situation vorzubeugen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

  1. Nach dem Einbau neuer Fenster sollte das Lüftungsverhalten angepasst werden. Dies ist besonders in Räumen wie Küche und Bad wichtig, wo viel Luftfeuchtigkeit entsteht, die Schimmel begünstigt./li>
  2. Fenster mit einer integrierten Lüftungsfunktion sind in der Lage, die Luftfeuchtigkeit besser zu regulieren und das Raumklima anzupassen.
  3. Für stark gedämmte Gebäude oder umfangreiche Sanierungen empfiehlt sich eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Diese Systeme entziehen der Raumluft Feuchtigkeit und können dabei Wärme zurückgewinnen.

Investitionskosten vs. mögliche Ersparnis: ein Vergleich

Die Investitionskosten für die Modernisierung von Fenstern hängen von verschiedenen Faktoren ab. Das Material der Fenster und deren Ausführung, die Einbaukosten und mögliche Eigenleistungen spielen eine große Rolle. Auch die Fenstergröße beeinflusst letztlich den Preis.

  • Kunststofffenster sind in der Regel am kostengünstigsten, bieten parallel aber immer noch eine gute Dämmleistung. Die Preise beginnen bei etwa 300 bis 500 EUR je Fenster.
  • Holzfenster überzeugen dank ihrer natürlichen Optik und guten Dämmeigenschaften. Sie liegen in der Regel zwischen 500 und 900 EUR pro Fenster.
  • Fenster aus Aluminium sind robust, langlebig und werden von Bauherren daher gern verwendet. Allerdings sind sie mit Preisen zwischen 600 und 1.200 EUR für ein Fenster teuer.

Hinsichtlich der Einbaukosten sind schnell 200 bis 400 EUR je Fenster für Handwerker erreicht. Hier gibt es allerdings regional sehr deutliche Unterschiede. Die Einbaukosten erhöhen sich, wenn spezielle Anforderungen (etwa im Rahmen des Schallschutzes) einzuhalten sind.

Sparmöglichkeiten beim Einbau: Eigenleistungen als Weg?

Wer als Bauherr die Investitionskosten senken will, kann mit Eigenleistungen arbeiten. Die Übernahme des Ausbaus der alten Fenster spart Arbeitsstunden. Wichtig ist an dieser Stelle, dass eine fachgerechte Ausführung der Arbeitsschritte gewährleistet wird.

Mögliche Einsparung durch den Fenstertausch

Was die Einsparung betrifft, ist diese pauschal nicht einfach greifbar. Einfluss hat die Ausgangssituation – also welche Fenster ausgetauscht werden. Alte Fenster mit Einfachverglasung haben einen U-Wert von 4,7. Für Fenster mit Dreischeiben-Wärmedämmglas, die seit 2005 verwendet werden, liegt dieser bei noch 1,1 (laut Verband Fenster + Fassade). In einer anderen Studie aus dem Jahr 2021 geht der Verband davon aus, dass sich pro Fenster im Schnitt 490 kWh einsparen lassen.

Wann lohnt sich der Fenstertausch?

Bauherren, die ihre Fenster 2015 neu eingebaut haben, können sich entspannt zurücklehnen. Hier sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits dreifach verglaste Energiesparfenster im Einsatz. Wer dagegen eine Immobilie bewohnt, in der immer noch alte Fenster mit Einfachverglasung verbaut sind, kann über die Modernisierung nachdenken.

Was spricht noch für den Einbau?

  • Wertsteigerung: Durch die Modernisierung steigert sich der Wert der Immobilie. Der Energieverbrauch ist in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus von Interessenten beim Kauf gerückt.
  • Besseres Raumklima: Neue Fenster verbessern das Raumklima und den Schallschutz. Damit verbessert sich auch die Wohnqualität.
  • Besserer Einbruchschutz: Moderne Fenster mit einer hohen Widerstandsklasse bieten einen besseren Schutz vor Einbrüchen, was das Sicherheitsgefühl anspricht.
  • Rechtssicherheit: Eine Modernisierung greift strenger werdende Vorgaben bei den Energiestandards vor.

Es gibt allerdings auch Nachteile. Die Anschaffungskosten für neue Fenster und den Einbau sind hoch. Für das Einfamilienhaus geht es schnell um 15.000 EUR bis 20.000 EUR als Investitionsgesamtkosten. Aufgrund der Unterschiede bei den Energiekosten und dem Nutzungsverhalten kann es zudem lange dauern, bis sich diese Kosten amortisieren.

Bauherren müssen sich auch fragen, wie stark in das Raumklima eingegriffen wird und ob sich hierdurch Zusatzkosten ergeben. Und als letzter Punkt kommt das Thema Denkmalschutz hinzu, das Immobilienbesitzer nicht ausklammern dürfen.

Fazit: Mit neuen Fenstern mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen

Mit dem Einbau neuer Fenster lässt sich der Gesamtenergieverbrauch einer Immobilie deutlich senken. Wie groß die Einsparungen werden, beeinflussen natürlich sehr unterschiedliche Faktoren. Zusätzlich zur höheren Energieeffizienz kann sich das Raumklima verbessern und der Einbruchschutz aufwerten. Aspekte, die nicht nur langfristig beim Sparen helfen, sondern eine Immobilie auch in ihrem Wert verbessern – was sich bei einem späteren Verkauf bezahlt macht.

Schöne Zähne: Wichtig in Beruf und der Liebe

„Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen“ lautet ein chinesisches Sprichwort. Und tatsächlich gehen wir weniger aufgeschlossen auf Menschen zu, die uns mit einer Trauermiene entgegentreten – das haben Sie ganz bestimmt auch schon selbst erfahren.

Warum schöne Zähne in der Karriere und beim Daten helfen, welche Faktoren ein gesundes Lächeln verhindern und was Sie gegen schiefe oder verfärbte Zähne unternehmen können, lesen Sie hier.

Das Wichtigste vorab:

  • Gerade Zähne steigern das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl.
  • Schöne Zähne werden bei Job und Karriere immer wichtiger.
  • Jeder zweite Deutsche achtet beim Dating zuerst auf schöne Zähne.
  • Ein strahlendes Lächeln ist in jedem Alter durch verschiedene Methoden erreichbar.
  • Im Gespräch bestätigt uns eine Kieferorthopädin ebenfalls, dass gerade und schöne Zähne bei Erwachsenen an Wichtigkeit zunimmt.

Schöne gesunde Zähne steigern unser Selbstbewusstsein

Ob ein Mensch erfolgreich ist oder nicht, hat viel mit seinen Fähigkeiten zu tun. Ein oft unterschätzter Fakt ist jedoch das eigene Selbstwertgefühl – und das nährt sich nicht nur aus dem Bewusstsein über unsere Qualifikationen, sondern auch, wie wir zu unserem eigenen Körper stehen.

Selbstbewusst aufzutreten, fällt Menschen, die mit ihrem Äußeren im Reinen sind, viel leichter als jenen, die sich aufgrund etwaiger Makel in sich verschließen und zurückziehen.

Gesunde Zähne für ein strahlendes Lächeln

Frisur, Figur und Kleidung sind das eine, der erste Blick gilt jedoch meistens unserem Gesicht. Menschen mit schönen Zähnen fühlen sich diesbezüglich besser, trauen sich zu Lächeln und können dadurch zwischenmenschliche Barrieren schneller aufbrechen und so manche Situation auflockern.

Diese intrinsische Motivation ist Menschen mit schlechten oder schiefen Zähnen hingegen nicht gegeben. Sie verschließen sich häufig gegenüber anderen Menschen, weichen ihren Blicken aus – der Kontakt fällt schwerer und der Teufelskreis beginnt. Denn die sprichwörtlich „graue Maus“ sieht sich aufgrund mangelndem Zuspruchs auch selbst als minderwertig an. Gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln fördern also unser Selbstbewusstsein durch ein positives Körpergefühl.

Schöne Zähne in der Liebe und im Berufsleben

Wir Menschen können immer wieder betonen, wie stark die inneren Werte doch zählen. In der Realität beeinflusst uns das optische Erscheinungsbild aber mehr, als wir uns selbst eingestehen wollen oder es überhaupt bewusst bemerken. Die ersten Sekunden entscheiden darüber, ob wir unser Gegenüber als sympathisch wahrnehmen oder nicht – kaum Zeit also, den Charakter der Person kennenzulernen oder ihn gar diesbezüglich zu beurteilen.

Somit ist unsere Optik, und damit auch gesunde und schöne Zähne, als wesentlicher Teil dieser äußerst ausschlaggebend, wie wir von anderen Menschen beurteilt oder wahrgenommen werden. Und hat damit auch enormen Einfluss auf unseren Erfolg – im Privaten wie im Beruflichen.

Gesunde Zähne als Karriere-Boost

Attraktive Menschen werden als intelligenter und kompetenter wahrgenommen. Dies ist keine haltlose Aussage, sondern das Ergebnis zahlreicher Studien. In „A Corporate Beauty Contest“ veröffentlichten etwa Wissenschaftler der Duke University ihre Experimentergebnisse: Personen wurden verschiedene Fotos von für sie unbekannten Managern und Menschen in weniger hochrangigen Positionen gezeigt. Das Ergebnis: Die Führungskräfte wurden sowohl als attraktiver als auch kompetenter bewertet.

Bereits in den 1990er-Jahren fanden US-Wissenschaftler heraus, dass attraktive Personen 15 Prozent mehr Gehalt bekommen als jene, die als weniger gut aussehend wahrgenommen werden. Dieses Phänomen nimmt auch in Europa immer mehr Stellenwert ein. So war laut einer Langzeitstudie die Optik 1986 nur für sechs Prozent der Führungskräfte für einen erfolgreichen Karrierestart wichtig. 2008 lag der Wert bei 27 Prozent.

Dass gerade für den ersten Eindruck – zum Beispiel im Bewerbungsgespräch – schöne Zähne wichtig sind, zeigen auch andere Studien.

  • Studie S. Kershaw, J. T. Newton & D. M. Williams „Einfluss der Zahnfarbe auf die Wahrnehmung von persönlichen Merkmalen“ – siehe nature.com
  • Studie Kelton Research „Menschen mit geraden Zähnen werden als erfolgreicher und intelligenter wahrgenommen werden und haben mehr Dates“ – siehe prnewswire.com

Mehr Erfolg in der Liebe dank schöner Zähne

Dass auch bei der Partnerwahl Charakter, Gemeinsamkeiten und Humor eine wesentliche Rolle spielen, ist uns allen sicherlich bewusst, jedoch lebt in uns allen auch der Urinstinkt weiter. Und dieser ist vornehmlich auf Äußerlichkeiten gerichtet, wie etwa ein breites Becken und ein großer Busen bei Frauen oder ein breites Kreuz und eine stattliche Statur bei Männern – versprechen sie doch eine hohe Fruchtbarkeit, welche in Urzeiten der wesentlichste Faktor für die Wahl des Partners war.

Ein gepflegtes Äußeres und damit einhergehend auch ein sympathisches Lächeln mit gesunden, schönen Zähnen haben in unserer heutigen Gesellschaft jedoch immer mehr an Wert gewonnen. Aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Toluna im Auftrag von Flemming Dental mit 1.004 Deutschen geht hervor: 49 Prozent der Bundesbürger achten im Hinblick auf äußerliche Merkmale bei potenziellen Partnern zuerst auf gesunde Zähne. Damit rangiert das schöne Gebiss auf Platz fünf nach Charakter, Treue, Humor und Bildung.

Auch eine Online-Umfrage von 2017 mit mehr als 5.400 Singles auf match.com bestätigt dieses Ergebnis. Hiernach achten 71 Prozent der Frauen und 58 Prozent der Männer bei der Partnersuche auf gesunde Zähne. Klar, denn ein hübsches Lächeln vermittelt mehr als nur Schönheit, sondern steht auch für Lebensfreude, Gesundheit und spiegelt unser Inneres.Die Anthropologin Helen Fisher von der Rutgers University unterstreicht dieses in einem Kommentar gegenüber der GQ: Gesunde Zähne stünden für eine gute Genetik und Wohlstand.

Was sagen Kieferorthopäden dazu?

Wir haben uns bei Frau Dr. Huff von DENTAL ONE® umgehört, die laut eigenen Angaben bereits über 7000 Patienten behandelt hat. Sie bestätigt die Richtung der Studien:

Hallo Frau Dr. Huff: Spielt das Thema gerade Zähne im Berufsleben eine stärkere Rolle als früher?

In meiner Tätigkeit als Master of Science Kieferorthopädie ist ein Wandel wahrnehmbar: Es kommen immer mehr Erwachsene zur Behandlung und der Anteil im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen steigt deutlich.

Dabei geht es nicht in erster Linie um medizinische Fehlstellungen, die behandelt werden müssen, sondern um ästhetische Verbesserungen.

Im Gespräch erzählen auch viele, dass sie sich durch ihre Zahnstellung unsicher fühlen, bspw. ihr Lächeln verbergen und sich sogar teilweise dafür schämen. Es ist ihnen anzusehen, dass sie und ihr Selbstbewusstsein darunter leiden. Das hat natürlich Auswirkungen auf das Berufsleben und auch auf das Verhalten gegenüber anderen, insbesondere fremden Menschen.

Deshalb sind schöne, gerade Zähne auch ein Pluspunkt im Berufsleben und bei der Partnersuche. Und dass dieser Trend grundsätzlich zunimmt, kann ich in meiner subjektiven Wahrnehmung bestätigen.

Gerade, wenn in der Jugend aus irgendwelchen Gründen keine Behandlung stattgefunden hat, ist der Leidensdruck der Patienten oft sehr hoch.

Wie unterscheidet sich die Behandlung von Jugendlichen vs. Erwachsenen?

Generell sind die Behandlungsansätze fast identisch, es kommt auf das Alter der Kinder an.

Die Wünsche der Patienten unterscheiden sich aber: Wichtig ist vielen erwachsenen Patienten, dass die Behandlung kaum sichtbar ist und den Arbeitskollegen nicht auffällt, was heutzutage problemlos möglich ist.

Bei der Behandlung von Jugendlichen und Kindern geht es eher um die Frage, was von der Krankenkasse übernommen wird, was bei erwachsenen Patienten oft weniger wichtig ist.

Verfärbtes Gebiss: tägliche Belastungen unserer Zähne

Menschen, die von Natur aus mit schönen Zähnen gesegnet sind, haben es also im Job und beim Dating einfacher. Jedoch sollten auch diese Personen sich nicht ihr Leben lang in Sicherheit wähnen, denn je älter wir werden, desto dunkler werden in der Regel auch unsere Zähne.

Je dünner und damit durchsichtiger der Zahnschmelz mit steigendem Alter wird, desto mehr strahlt das eher gelbliche Innere unserer Zähne, Dentin oder auch Zahnbein genannt, an die Oberfläche. Auch ein erhöhter Speichelfluss fördert die Bildung von Zahnbelag und damit Verfärbungen.

Außerdem ist das Gebiss im Alltag vielen Belastungen ausgesetzt: Lebensmittelrückstände setzen sich auf unserem Zahnschmelz ab und führen zu Verfärbungen. Die größten Zahnweiß-Killer sind:

  • Nikotin
  • Kaffee
  • Tee
  • Rotwein
  • Dunkle Früchte wie Heidelbeeren
  • Gewürze wie Curry

Selbst eigentlich für die Mundhygiene gute Mundwasser können Verfärbungen auf den Zähnen hinterlassen. Genauso wie bestimmte Medikamente oder Strahlentherapien. Hinzu kommen gesundheitliche Beschwerden wie Karies oder Parodontitis, die die Schönheit unserer Zähne gefährden.

Eine gute Mundhygiene sowie regelmäßige Kontrollen bei Zahnarzt und Kieferorthopäden sind somit für ein dauerhaft gesundes Lächeln essenziell. Verfärbungen durch Lebens- und Genussmittel können Sie mit einer guten Putzroutine, der Verwendung von Zahnseide und regelmäßigen, professionellen Zahnreinigungen schnell und effektiv Herr werden. Hier werden auch Kariesbefall oder andere Erkrankungen frühzeitig erkannt und können rechtzeitig behoben werden.

Der Weg zu gesunden und schönen Zähnen

Anders als bei alters- oder genussbedingten Verfärbungen, sind Sie bei Zahnfehlstellungen auf professionelle Hilfe durch den Kieferorthopäden angewiesen. Das Gute: Es ist nie zu spät für ein Erstgespräch in einer KFO-Praxis und eine anschließende kieferorthopädische Behandlung, denn unsere Zähne lassen sich ein Leben lang bewegen und damit begradigen.

Zahn- und Kieferkorrekturen für ein gesundes Lächeln

Durch kieferorthopädische Maßnahmen lassen sich so ziemlich alle Fehlstellungen an Kiefer und Zähnen richten. Rein ästhetische Korrekturen wie das Beseitigen von Zahnlücken, gedrehten oder schiefen Zähnen oder Engständen sind keine Seltenheit und verhelfen Ihnen zu einem neuen, hübschen Lächeln und damit mehr Selbstbewusstsein und Lebensfreude.

Auch bei Fehlstellungen, die aus medizinischen Gründen eine Behandlung erfordern, ist der Kieferorthopäde Ihr erster Ansprechpartner. Er hilft Ihnen bei Problemen wie:

  • Überbiss
  • Kreuzbiss
  • Unterbiss
  • Offener Biss

So ist es keineswegs verwunderlich, dass Zahnspangen oder -schienen längst nicht mehr nur Kindern eingesetzt werden. Auch Erwachsene entscheiden sich aus den unterschiedlichsten Gründen immer häufiger für die Korrektur ihrer schiefen Zähne durch eine kieferorthopädische Behandlung.

Schöne Zähne: kieferorthopädische Behandlungsmöglichkeiten

Weil nicht nur das schiefe Gebiss selbst, sondern auch auffällige Zahnspangen im Alltag für ein strahlendes Lächeln hinderlich sein können, gibt es mittlerweile unsichtbare Methoden, die besonders in der Erwachsenenbehandlung beliebt sind.

Invisalign Schienen, Lingualspangen oder auch Keramikbrackets, die hinter den Zähnen angebracht werden, sind für Ihr Gegenüber nicht sichtbar und rücken auf sanfte Weise Ihre Zähne gerade. Hierbei gibt es sowohl festsitzende als auch herausnehmbare Methoden. Dies ist außerdem in nur wenigen Monaten möglich, weshalb Sie sich auch im Alter nicht auf ein Leben mit Zahnspange einstellen müssen.

Eine professionelle Beratung ist entscheidend

Sollten Sie sich bei Zahn- oder Kieferfehlstellungen für eine kieferorthopädische Behandlung entscheiden, ist eine gute, professionelle Beratung der erste und vorerst wichtigste Schritt zum Erfolg. Die Erstgespräche beim Kieferorthopäden sind häufig kostenlos. Hier begutachtet der Facharzt Ihr Gebiss und nimmt Ihre individuellen Wünsche auf.

Im Anschluss wird mit Ihnen gemeinsam ein Behandlungsplan entwickelt und sich auf die für Sie effektivste Behandlungsmethode festgelegt. Da eine Zahnkorrektur immer einen medizinischen Eingriff darstellt, ist besonders auf einen korrekten Zusammenbiss zu achten, um mögliche Spätfolgen auszuschließen.

Kostenfallen bei Flugreisen: Hier lauern die Überraschungen

Flugreisen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Allein im Jahr 2023 haben über 15 Millionen Menschen in Deutschland eine solche Reise unternommen. Doch neben der Vorfreude auf den Urlaub können auch unerwartete Kosten den vermeintlich günstigen Flug schnell zu einem teuren Vergnügen machen. Versteckte Gebühren bei der Buchung, teures Gepäck und Zusatzleistungen an Bord sind nur einige der vielen Kostenfallen. In diesem Artikel enthüllen wir die größten Fallstricke und zeigen, wie man sie geschickt umgehen kann, um entspannt und günstig zu reisen.

1. Buchungskosten: Versteckte Gebühren vermeiden

Bereits bei der Flugbuchung lauern zahlreiche versteckte Gebühren, die den Endpreis in die Höhe treiben können. Hier einige der häufigsten Kostenpunkte:

  • Servicepauschale: Bei Buchungen über Reisebüros wird oft eine Servicepauschale fällig, da Reisebüros keine Provision mehr von den Airlines erhalten. Diese Pauschale variiert je nach Reisepreis und Leistungsumfang und liegt in der Regel zwischen 10 und 40 Euro.
  • Sitzplatzreservierungen: Die Auswahl eines bevorzugten Sitzplatzes, sei es am Fenster oder mit extra Beinfreiheit, ist oft kostenpflichtig. Besonders bei Billigfluglinien können diese Gebühren erheblich sein.
  • Check-In-Gebühren: Einige Airlines verlangen Gebühren für den Check-In, wenn Fluggäste nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums (oft 1-2 Stunden vor Reisebeginn) vor Ort sind. Zum Glück sind entsprechende Gebühren laut eines Urteils des Landesgerichts Frankfurt am Main (AZ.: 3-06 O7 /20) vorher transparent offenzulegen. Hinweise auf das Kleingedruckte sind hingegen nicht zulässig.
  • Bearbeitungsgebühren für Zahlungen: Bei der Zahlung mit bestimmten Kreditkarten können zusätzliche Gebühren anfallen. Diese Kosten sind oft gut versteckt und erscheinen erst beim letzten Buchungsschritt.
  • Gebühren für Zusatzleistungen: Viele Fluggesellschaften bieten Pakete an, die verschiedene Dienstleistungen kombinieren, wie Priority Boarding oder Zusatzgepäck. Diese Pakete sind oft teurer, als die einzelnen Dienstleistungen separat zu buchen.

Somit dürfte klar sein: Schon bei der Flugbuchung warten viele mögliche Kostenfallen. Wer hier also nicht unnötig Geld ausgeben möchte, sollte sich vorher genau informieren und die möglichen Gebühren einkalkulieren.

2. Kostenfallen am Flughafen: Vorsicht vor teuren Überraschungen

Auch am Flughafen können viele unerwartete Kosten anfallen, die die Reisekasse belasten:

  • Parkgebühren: Langzeit parken am Flughafen kann teuer werden. Die Preise variieren stark, je nach Flughafen und Parkdauer. So erhöhen sich vorwiegend in der Ferienzeit die Parkgebühren an den Flughäfen München, Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin teils erheblich. In der Regel sind die offiziellen Parkplätze teurer als Alternativen in der Nähe, die jedoch häufig zusätzliche Transferzeiten erfordern. Wer bares Geld sparen möchte, sollte die Parkmöglichkeiten vorher einem fundierten Vergleich unterziehen. Inzwischen gibt es hierfür die verschiedene Vergleichsportale, wie parkplatzvergleich.de. So lassen sich mitunter bis zu 87% der Parkgebühren am Flughafen einsparen.
  • Gepäckaufbewahrung: Wenn ein längerer Aufenthalt am Flughafen nötig ist, kann die Gepäckaufbewahrung teuer sein. Die Gebühren richten sich meist nach der Größe und der Aufbewahrungsdauer des Gepäcks.
  • Essen und Trinken: Die Preise für Speisen und Getränke sind am Flughafen oft erheblich höher als außerhalb. Das gilt besonders für Restaurants und Cafés hinter der Sicherheitskontrolle.
    • Internetnutzung: Einige Flughäfen bieten kostenfreies WLAN nur für eine begrenzte Zeit an. Danach fallen oft hohe Gebühren für die weitere Nutzung an. Deshalb gilt: Am besten zusätzliches Datenvolumen beim eigenen Provider hinzubuchen.
    • Duty-Free-Shops: Die vermeintlich günstigen Preise in Duty-Free-Shops sind nicht immer ein Schnäppchen. Oftmals sind die Produkte trotz Steuerfreiheit teurer als im regulären Handel. Hier hilft nur, die Preise genau zu vergleichen oder nur bei besonderen Produkten zuzugreifen, die es im eigenen Land nicht gibt.
    • Wechselkursfallen: Der Geldwechsel am Flughafen ist oft mit ungünstigen Wechselkursen und zusätzlichen Gebühren verbunden. Es empfiehlt sich, Geld vor der Reise umzutauschen oder Bankautomaten zu nutzen. Zusatztipp: Mit einer passenden Reisekreditkarte lässt sich überall in der passenden Währung bezahlen – und auch Bargeld in der jeweiligen Landeswährung abheben. Oft fallen dafür so gut wie keine Gebühren an (nur Automatengebühren der Aufsteller vor Ort).

    Der Aufenthalt am Flughafen kann unter dem Strich also teuer ausfallen. Wer dies vermeiden möchte, sollte sich der möglichen Kostentreiber bewusst sein und diese nach Möglichkeit umgehen.

    3. Gepäckgebühren: Auch hier lauern Kostenfallen!

    Bei Flugreisen können die Kosten für Gepäck erheblich variieren und schnell zur Kostenfalle werden. Hier die wichtigsten Punkte, die Reisende einkalkulieren sollten:

    • Aufgabegepäck: Viele Airlines erheben zusätzliche Gebühren für Aufgabegepäck. Besonders bei Billigfluglinien ist oft nur Handgepäck im Basispreis enthalten. Die Kosten für aufgegebenes Gepäck können je nach Fluggesellschaft und Strecke stark variieren und steigen häufig, je näher der Abflugtermin rückt. Gängige Gebühren liegen zwischen 15 und 35 Euro pro Gepäckstück.
    • Übergepäck: Wer mehr Gepäck mitnimmt als erlaubt, muss mit saftigen Übergepäckgebühren rechnen. Diese können pro Kilogramm Übergewicht berechnet werden und schnell hohe Summen erreichen. Es lohnt sich daher, das Gepäck vorab zu wiegen und gegebenenfalls online ein zusätzliches Gewichtspaket zu buchen, das oft günstiger ist.
    • Handgepäck: Einige Billigfluglinien haben begonnen, auch für Handgepäck Gebühren zu verlangen. Standardmäßig ist oft nur eine kleine Tasche kostenfrei erlaubt. Größere Handgepäckstücke müssen zusätzlich bezahlt werden, was besonders bei kurzen Reisen ins Gewicht fallen kann.

    4. Zusatzleistungen an Bord: Luxus kostet Geld

    Zusatzleistungen an Bord können die Kosten einer Flugreise erheblich in die Höhe treiben. Hier sind einige der häufigsten kostenpflichtigen Dienstleistungen:

    • Verpflegung: Während in der Vergangenheit Essen und Getränke bei vielen Fluggesellschaften kostenlos angeboten wurden, verlangen heutzutage, insbesondere Billigfluglinien Gebühren für Snacks und Getränke. Die Preise an Bord sind oft deutlich höher als am Boden.
    • Unterhaltungsangebote: Für den Zugang zu Filmen, Musik und anderen Unterhaltungsangeboten verlangen viele Airlines eine Gebühr. Dies betrifft vorwiegend Kurzstreckenflüge und Billigfluglinien, die ihre Tickets günstiger anbieten und Zusatzeinnahmen über solche Dienstleistungen generieren.
    • WLAN: Der Zugang zum Internet während des Fluges ist selten kostenlos. Die Gebühren variieren je nach Fluggesellschaft und Nutzungsdauer erheblich. Bei einigen Airlines gibt es unterschiedliche Pakete, die von einfachen Textnachrichten hin zum Streaming reichen.
    • Komfortartikel: Decken, Kissen und Schlafmasken, die auf längeren Flügen für mehr Komfort sorgen, sind oft kostenpflichtig. Einige Airlines bieten Komfortsets an, die diese Artikel enthalten – allerdings auch gegen eine entsprechende Gebühr.
    • Priority Boarding: Um Wartezeiten beim Einsteigen zu verkürzen, bieten viele Fluggesellschaften die Möglichkeit des Priority Boardings an. Dieser Service ist besonders bei Geschäftsreisenden beliebt, kostet aber extra.
    • Sitzplatz-Upgrades: Wer mehr Beinfreiheit oder einen Platz im vorderen Bereich des Flugzeugs wünscht, muss oft tief in die Tasche greifen. Sitzplatz-Upgrades können je nach Fluggesellschaft und Strecke sehr kostspielig sein.

    5. Änderungs- und Stornierungsgebühren

    Unvorhergesehene Änderungen und Stornierungen können bei Flugreisen zu erheblichen Zusatzkosten führen. Hier sind die wichtigsten Punkte im Überblick:

    • Umbuchungsgebühren: Bei Änderungen der Reisedaten oder der Flugzeiten erheben viele Fluggesellschaften Umbuchungsgebühren. Diese Gebühren variieren je nach Airline und Tarif mitunter sehr deutlich. Während einige Tarife flexible Umbuchungen ermöglichen, sind andere besonders restriktiv und teuer. Es ist ratsam, sich vor der Buchung über die jeweiligen Bedingungen zu informieren, um am Ende böse Überraschungen zu vermeiden.
    • Stornierungsgebühren: Das Stornieren eines Fluges kann mit hohen Kosten verbunden sein. Viele günstige Tarife sind nicht erstattungsfähig, sodass Reisenden bei einer Stornierung kein Geld zurückerstattet wird. Selbst bei erstattungsfähigen Tickets fallen oft hohe Stornierungsgebühren an. In vielen Fällen kann es sinnvoller sein, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, um sich gegen solche Kosten abzusichern.
    • Versicherungen gegen Stornokosten: Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherungen können vor hohen Kosten schützen, sind jedoch oft mit eigenen Tücken verbunden. Es ist wichtig, die Versicherungsbedingungen genau zu lesen und zu verstehen, welche Gründe für eine Stornierung oder Änderung abgedeckt sind. Manche Versicherungen erstatten nur unter bestimmten Umständen wie einer Krankheit oder einem Todesfall in der Familie die Kosten. Ein Versicherungsvergleich hilft dabei, eine leistungsfähige und trotzdem erschwingliche Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.Grundsätzlich gilt: Eine Reiserücktrittsversicherung lohnt sich ob der merklichen Kosten hauptsächlich für kostspielige Reisen oder für Familien mit Kindern. Im ersten Fall fällt die Erstattung bei einer teuren Reise sehr hoch aus. Im zweiten Fall ist die Gefahr größer, dass eine Person in der Familie erkrankt und deshalb die Reise nicht angetreten werden kann.

    Fazit: Auf Zusatzkosten achten und den eigenen Geldbeutel schonen

    Flugreisen können schnell teurer werden als geplant, wenn Reisende die zahlreichen Kostenfallen nicht im Blick behalten. Von versteckten Buchungsgebühren über teure Gepäck- und Zusatzkosten an Bord hin zu hohen Änderungs- und Stornierungsgebühren – die zusätzlichen Ausgaben summieren sich rasch. Auch am Flughafen selbst lauern finanzielle Stolperfallen wie hohe Parkgebühren und überteuertes Essen. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, lohnt es sich, die Geschäftsbedingungen der Airlines genau zu studieren und frühzeitig zu planen. Mit den richtigen Strategien und ein wenig Vorsicht lässt sich jedoch viel Geld sparen. So schaffen Reisende perfekte Voraussetzungen für einen entspannten und günstigen Urlaub.

Nachhaltig reisen auf dem Vormarsch: Über ein Drittel der Deutschen achtet bereits darauf

Nachhaltigkeit spielt auch im Bereich Reisen eine immer wichtigere Rolle. So gaben in einer Umfrage von 2021 bereits 33 % der Deutschen an, dass bei der Auswahl ihrer Reiseziele Nachhaltigkeit der entscheidende Faktor ist. Ein Blick auf die klimatischen Veränderungen zeigt: Es ist dringend. Hitzewellen und Dürreperioden häufen sich und sorgen für zunehmende Probleme.

Der Gedanke an Nachhaltigkeit ist jetzt auch in der Reisewelt angekommen. Gerade, wer gerne und oft mit Flugzeug oder Zug verreist, belastet die Umwelt. Wie gut sich die Umwelt erholt, wenn die Welt einfach mal eine Weile stillsteht, hat die Coronazeit eindrücklich unter Beweis gestellt.

Aber dennoch gilt: Wer gerne eine Reise mit Seele, Liebe und Herz zu den schönsten Flecken auf dieser Erde machen und dennoch die Umwelt schützen möchte, muss nicht unbedingt verzichten. Doch welche Möglichkeiten warten heute im Bereich nachhaltiger Tourismus und was ist dabei zu beachten?

Mit der Reiseagentur für mehr Umweltbewusstsein

Oft weiß man schon, wohin der nächste Traumurlaub gehen soll. Aber manchmal fällt die eigentliche Organisation gar nicht so einfach. Es gibt viele einzelne Schritte, die Reisende abwägen sollten. Dies gilt umso mehr, wenn der nächste Trip besonders umweltfreundlich werden soll.

Reiseagentur für nachhaltigen Urlaub: Vorteile nutzen

Die nachhaltige Erlebnisreise buchen kann man jetzt mit der Erfahrung von Reiseagenturen, die sich ganz speziell mit diesem Thema beschäftigen. Jeder Reisende trägt die Verantwortung für den Klimaschutz zwar selbst, aber trotzdem ist professionelle Hilfe immer sinnvoll.

Wichtige und verändernde Aktionen wurden zum Beispiel durch die Agentur Chamäleon ins Leben gerufen, wie die „Plant-for-the-Planet“. Diese wundervolle Idee wurde bereits 2007 von einem 9- jährigen Jungen erfunden. Sein Traum war es, dass auf der ganzen Welt 1 Millionen Bäume durch Kinder gepflanzt werden.

An diesem Einfall hat sich die Reiseagentur orientiert: Für jeden Reisenden, der über diese Agentur seine Erlebnisreise bucht, wird in Mexico im Chamäleon-Wald ein Baum gepflanzt. Dies bindet CO₂ und trägt somit zum Kampf gegen die Klimakrise bei.

Darüber hinaus setzt die Reiseagentur noch auf zahlreiche weitere Nachhaltigkeitsaspekte:

  • Nachhaltige Unterkünfte: Die gebuchten Unterkünfte wurden nachhaltig errichtet und belasten damit das Klima nicht oder nur minimal.
  • Förderung des Urlaubslandes: Zudem sind die Inhaber der Unterkünfte jeweils Einheimische. Somit profitieren diese direkt von den Einnahmen, was wiederum das soziale Gefüge vor Ort stützt.
  • Plastikfreiheit: Die Reiseagentur schenkt jedem Besucher eine sogenannte plastikfreie NatureBottle und setzt damit ein Zeichen für Plastikfreiheit. Immerhin konnte die Agentur mit ihren Reisebuchungen bereits 22 Tonnen Plastikmüll pro Jahr verhindern.
  • Rail & Fly: Die Agentur setzt zudem darauf, dass die Gäste mit dem Zug zum Flughafen fahren. Deshalb werden standardmäßig „Rail & Fly“-Tickets angeboten. Auch so lässt sich der CO₂-Ausstoß zumindest vermindern.

Wer noch gar nicht so richtig weiß, wohin die Reise gehen soll, sondern nur den Zeitraum des Verreisens festgelegt hat, der kann sich auch bei der Reiseagentur Inspirationen holen. Dabei wird immer darauf geachtet, dass eine Reisegruppe nicht mehr als 12 Teilnehmer hat. Kleine Gruppen können sich viel besser zusammenfinden und das Erlebte auf den Reisen untereinander teilen. So bekommt man dann rasch das Gefühl, dass man eine Reise mit Freunden macht.

Wer noch gar nicht so richtig weiß, wohin die Reise gehen soll, sondern nur den Zeitraum des Verreisens festgelegt hat, der kann sich auch bei der Reiseagentur Inspirationen holen. Dabei wird immer darauf geachtet, dass eine Reisegruppe nicht mehr als 12 Teilnehmer hat. Kleine Gruppen können sich viel besser zusammenfinden und das Erlebte auf den Reisen untereinander teilen. So bekommt man dann rasch das Gefühl, dass man eine Reise mit Freunden macht.

Eine gute Vorbereitung: Auch hier ist Nachhaltigkeit gefragt

Wer auf Reisen geht, hat auch noch ein paar mehr Dinge zu erledigen, als nur den Koffer zu packen. Das Heim muss ebenfalls für den Urlaub vorbereitet werden. Und dies am besten auf dem ökologisch sinnvollsten Weg. Mit einer kleinen Checkliste vergisst man keinen Punkt und kann ganz entspannt in den wohlverdienten Urlaub starten:

  1. Kein Stand-by bei Elektrogeräten – am wenigsten belastend ist es, wenn man alle Stecker aus den Steckdosen zieht und Mehrfachsteckdosen ausschaltet.
  2. Heizungen regulieren – im Sommer sind die Heizungen komplett abzustellen und im Winter reicht eine Einstellung auf niedrigster Stufe.
  3. Licht – nicht vergessen, überall die Lichter auszuschalten.
  4. Fenster – Vor allem im Winter, wenn die Heizungen auf Hochtouren laufen, sollten die Fenster geschlossen werden. Kalte Luft sorgt dafür, dass die Heizungen permanent nachheizen müssen.
  5. Kühl- und Gefrierschrank – wer sich länger als einen Monat auf Reisen befinden sollte, für den ist es ratsam, dass der Kühlschrank ausgeschaltet und der Gefrierschrank abgetaut wird.

Ökologisches Kofferpacken: Auch hier besteht ein Hebel für Nachhaltigkeit

Wer denkt, dass der Inhalt des Koffers oder die Packweise des Koffers nicht viel Unterschied bei einer nachhaltigen Reise bringt, der irrt. Selbst hier können Reisende helfen, die Umwelt weniger zu belasten. Vor allem heißt es, je weniger Gewicht eingepackt wird, desto weniger Kerosin verbraucht das Flugzeug. Also weniger ist in diesem Falle auch hier mehr.

Dazu ein Beispiel:

Auf einem Flug von Berlin nach Teneriffa sorgt 100 kg weniger Gewicht für eine Einsparung von 14 Litern Kerosin – bei einem A300-900-Jet. Dieser fasst 253 Plätze.

Daraus ergibt sich folgendes Sparpotenzial:

Jeder Gast spart x kg ein Kerosinersparnis
0,5 kg (126,5 kg gesamt) 17,71 Liter
1 kg (253 kg gesamt) 35,42 Liter
4 kg (1.012 kg) 141,68 Liter

 

Weitere mögliche Maßnahmen:

  • Schuhe in wiederverwertbare Jute-Beutel separat einpacken
  • Verhindern von Plastikflaschen
  • Gefäße für Pflegeprodukte immer wieder auffüllen
  • Holzzahnbürsten und festes Shampoo nutzen

Plastikfrei unterwegs

Gerade wer auf seiner Erlebnisreise insbesondere kleine Inseln besucht, sieht schnell: Der Müll aus weggeworfenem Plastik spielt leider immer noch eine sehr große Rolle. Hier muss der Umweltgedanke noch einmal stärker beansprucht werden.

Wie bereits oben angesprochen, sieht die Chamäleon-Reiseagentur hier ebenfalls einen Schwerpunkt: Jeder Gast bekommt beim Antritt seiner Reise eine NatureBottle. Diese wiederverwendbare Flasche ersetzt dann während des Urlaubes das Nutzen von Plastikflaschen. Das Unternehmen appelliert damit an die Reisenden, dass komplett auf die Verwendung von Plastik verzichtet wird und setzt mit der NatureBottle ein Statement.

Träume erfüllen und trotzdem die Umwelt schonen: Nachhaltige Reisen machen es möglich!

Es gibt so unendlich viele Reiseziele, die es lohnt, zu entdecken. Vom südlichen Afrika hin zum östlichen Afrika, den Orient, das weitläufige Amerika, Asien und Ozeanien oder auch nur Europa – die Welt hat überall jeweils einen ganz eigenen Zauber.

Egal, wo es auch hingeht: Nachhaltiges Reisen sollte dabei immer eine wichtige Rolle spielen. Wer seine tiefe Liebe zum Planeten entdeckt, bewahrt den Zauber für die Zukunft und kann guten Gewissens den eigenen Urlaub genießen.

Nachhaltig reisen auf dem Vormarsch

Unsere Natur hat in den letzten Jahrzehnten schon genug gelitten. Zum Glück gab es hier aber in den letzten Jahren in den Köpfen der Menschen ein deutliches Umdenken. Es wird auf Naturschutz und Nachhaltigkeit gesetzt. Und dieses Denken ist jetzt auch in der Reisewelt angekommen. Denn gerade wer gerne und oft mit Flugzeug oder Zug verreist, belastet die Umwelt. Geholfen hat tatsächlich hier auch die Corona-Zeit. Wie gut sich die Umwelt erholen, wenn die Welt einfach mal eine Weile stillsteht, haben wir an genügend Beispielen gesehen.

Aber dennoch, wer gerne eine Reise mit Seele, Liebe und Herz zu den schönsten Flecken auf dieser Erde machen und dennoch die Umwelt schützen möchte, der kann dies nun mit einigen Möglichkeiten tun.

Mit der Reiseagentur für mehr Umweltbewusstsein

Oft weiß man schon, wohin der nächste Traumurlaub gehen soll. Aber manchmal fällt die eigentliche Organisation gar nicht so einfach. Es gibt viele einzelne Schritte, die man abwägen muss. Vor allem, wenn man sich dazu entschieden hat, eine besonders umweltfreundliche Reise anzustreben. Aber jetzt wird man genau zu diesem Thema optimal unterstützt. Die nachhaltige Erlebnisreise buchen, kann man jetzt mit der Erfahrung von Reiseagenturen, die sich ganz speziell mit diesem Thema beschäftigen. Jeder Reisende trägt die Verantwortung für den Klimaschutz selber. Wichtige und verändernde Aktionen wurden zum Beispiel durch die Agentur Chamäleon ins Leben gerufen, wie zum Beispiel die „Plant for the Planet“. Diese wundervolle Idee wurde bereits 2007 von einem 9 jährigen Jungen erfunden. Sein Traum war es, dass auf der ganzen Welt 1 Millionen Bäume durch Kinder gepflanzt werden. Diese tolle Idee hat sich die Reiseagentur von Chamäleon ans Herz gelegt. Für jeden Reisenden, der über diese Agentur seine Erlebnisreise bucht, wird in Mexico im Chamäleon-Wald ein Baum gepflanzt. Denn wir wissen alle, wie wichtig Bäume für die Umwelt sind und hier zählt wirklich jeder Baum.

Bei der Buchung der Reise achtet Chamäleon ganz gezielt darauf, dass Unterkünfte genommen werden, die nachhaltig gebaut wurden und von Einheimischen betrieben werden. Diese Einheimischen werden dann auch noch mal besonders unterstützt. Aber diese sind nur einige löbliche Beispiele von vielen, dies es wert sind, erwähnt zu werden.

Eine gute Vorbereitung

Wer auf Reisen geht, hat auch noch ein paar mehr Dinge zu erledigen, als nur den Koffer zu packen. Das Heim muss ebenfalls für den Urlaub vorbereitet werden. Und dies am Besten auf dem ökologisch sinnvollsten Weg. Mit einer kleinen Checkliste vergisst man keinen Punkt und kann ganz entspannt in den wohlverdienten Urlaub starten:

  1. Kein Standby bei Elektrogeräten – am wenigsten belastend ist es, wenn man alle Stecker aus den Steckdosen zieht und Mehrfachsteckdosen ausschaltet.
  2. Heizungen regulieren – im Sommer sind die Heizungen komplett abzustellen und im Winter reicht eine Einstellung auf niedrigster Stufe.
  3. Licht – nicht vergessen überall die Lichter auszuschalten.
  4. Fenster – Vor allem im Winter, wenn die Heizungen auf Hochtouren laufen, sollten die Fenster geschlossen werden. Kalte Luft sorgt dafür, dass die Heizungen permanent nachheizen müssten.
  5. Kühl- und Gefrierschrank – wer sich länger als einen Monat auf Reisen befinden sollte, für den ist es ratsam, dass der Kühlschrank ausgeschaltet und der Gefrierschrank abgetaut wird.

Ökologische Kofferpacken

Wer denkt, dass der Inhalt des Koffers oder die Packweise des Koffers nicht viel Unterschied bei einer nachhaltigen Reise bringt, der irrt. Selbst hier kann man helfen, die Umwelt weniger zu belasten. Vor allem heißt es, je weniger Gewicht eingepackt wird, desto weniger Kerosin verbraucht das Flugzeug. Also weniger ist diesem Falle auch hier mehr. Wer seine Schuhe separat einpacken möchte, damit diese die anderen Inhalte des Koffers nicht verschmutzen, der sollte lieber auf wiederverwendbare Jute-Beutel zurückgreifen. Das Verwenden von Plastiktaschen sollte komplett verhindert werden. Pflegeprodukten in Reisegröße können immer wieder mit den Lieblingsprodukten aufgefüllt und somit wiederverwendet werden. Am aller ökologischsten ist es allerdings, wenn man nur mit Produkten ohne unnötiger Plastikverpackung reist. Dazu zählen zum Beispiel festes Shampoo oder auch Holzzahnbürsten.

Plastikfrei unterwegs

Gerade wer auf seiner Erlebnisreise zum Beispiel kleine Inseln besucht, für den wird schnell klar, dass der Müll aus weggeworfenem Plastik leider nach wie vor eine große Rolle spielt. Hier muss der Umweltgedanke nochmal stärker beansprucht werden. Ein paar Tipps haben wir bereits weiter oben erwähnt aber hier kann jeder Einzelne natürlich noch viel mehr tun. Eine tolle Idee ist es zum Beispiel von der Online Reiseagentur Chamäleon, dass jeder Gast beim Antritt seiner Reise eine NatureBottle bekommt. Diese wiederverwendbare Flasche ersetzt dann während des Urlaubes das Nutzen von Plastikflaschen. Chamäleon appelliert somit an die Reisenden, dass komplett auf die Verwendung von Plastik verzichtet wird und setzt mit der NatureBottle ein Statement.

Träume erfüllen

Es gibt so unendlich viele Reiseziele, die es lohnt, zu entdecken. Vom südlichen Afrika bis hin zum östlichen Afrika, der Orient, das weitläufige Amerika, Asien und Ozeanien oder auch nur Europa, viele Reiseziele laden ein entdeckt zu werden. Wer noch gar nicht so richtig weiß, wohin die Reise gehen soll, sondern nur den Zeitraum des Verreisens festgelegt hat, der kann sich auch auf Chamäleon Inspirationen holen. Dabei wird immer darauf geachtet, dass eine Reisegruppe nicht mehr als 12 Teilnehmen hat. Kleine Gruppen können sich viel besser zusammenfinden und das Erlebte auf den Reisen untereinander teilen. So bekommt man dann ganz schnell das Gefühl, dass man eine Reise mit Freunden macht. Nicht selten sind auf solchen Abenteuerreisen wahre Freundschaften entstanden.

Was wird sich 2023 alles ändern – Gesetzesänderungen im Überblick

Neues Jahr, neues Glück. Mit dem Jahreswechsel gibt es regelmäßig auch neue Entscheidungen, Gesetze und Gegebenheiten. Doch was steht für das kommende Jahr schon fest und auf was können sich Verbraucher einstellen?

Die Änderungen im Überblick

Einige der Änderungen sind direkte Antworten auf die aktuelle Lage, andere hingegen waren schon im Koalitionspapier aufgeführt. Aber was kommt nun ab dem ersten Januar?

1. Das Bürgergeld

Der Nachfolger von Hartz IV wurde in den vergangenen Wochen kontrovers diskutiert. Ab Januar heißt es nun Bürgergeld, etliche Bestandteile treten dann zur Jahresmitte in Kraft. Ein Überblick:

  • Mehr Geld – der monatliche Satz wird auf 502 Euro angehoben.
  • Zuverdienst – die Regelungen rund um den Zuverdienst während des Bezugs wurden geändert. Künftig soll sich die Arbeit mehr lohnen, sodass die Grenzen, bis der Verdienst angerechnet wird, steigen.

Die Änderungen rund um das Bürgergeld sind umfangreich, auch die Regelungen rund um das Schonvermögen, Wohnungsgrößen und die Auswirkungen von Kindern mit Nebenjobs im Bürgergeldhaushalt wurden neu geplant.

2. 49-Euro-Ticket

Sicher ist: Es kommt. Unsicher ist, wann. Zum Jahreswechsel wird der Nachfolger des 9-Euro-Tickets garantiert nicht kommen: Angedacht werden wohl April oder Mai. Aber was bietet das Ticket?

  • Deutschlandweit – mit dem jeweiligen Regionalverkehr können Kunden künftig deutschlandweit fahren.
  • Regelung – noch ist unklar, wie genau das Ticket auf den Markt kommt. Wird es ein neues Monatsticket, ist es ein Abo, kann es monatlich gekündigt werden? Auch der Umgang mit bereits bestehenden Monatsabos und deren Verrechnung wird noch diskutiert.

3. Krankenkasse

Der maximale Zusatzbeitrag steigt um 0,3 Prozentpunkte – von 1,34 auf 1,6 Prozent. Ob die eigene Krankenkasse jedoch die Steigerung ausschöpft, entscheidet jede Versicherung selbst.  Gerade für Versicherte mit dem Maximalbeitrag steigen die Kosten so auf fast 1.000 Euro pro Monat. Da kommt natürlich die Frage auf, ob eventuell ein Wechsel in die PKV infrage kommt.

„Ob sich der Wechsel in die PKV lohnt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zum einen muss geklärt werden, ob ein Wechsel überhaupt möglich ist. Der Gesetzgeber hat hier klare Hürden geschaffen. In einem nächsten Schritt ist zudem eine Analyse der gesundheitlichen Situation erforderlich. Auf diesem Weg lässt sich herausfinden, ob eine PKV überhaupt infrage kommt und finanziell tragbar ist“, zeigt Tim Bökemeier von der PKV-Welt die ersten Schritte auf. Im Weiteren gehe es darum, das passende Leistungsportfolio zusammenzustellen. So kann am Ende ein individueller Versicherungsschutz zu günstigen Konditionen gefunden werden, so Bökemeier weiter.

4. Gas- und Strompreisbremse

Auf die Energiekrise reagiert die Regierung mit einer Preisbremse. Strom soll ab Januar auf 40 Cent/kWh gedeckelt werden, Gas auf 12 Cent. Aber:

  • 80 Prozent – die gedeckelten und vom Staat finanzierten Preise gelten nur für 80 Prozent des bisherigen Jahresverbrauchs. Als Berechnungsbasis wird wohl das Jahr 2021 genutzt. Der darüber hinausgehende Verbrauch muss zu den marktgängigen Preisen erworben werden.
  • Verbot? – aktuell wird noch diskutiert, ob im kommenden Jahr ein grundsätzliches Verbot von Preissteigerungen im Strom- und Gasbereich eingeführt wird. Stromanbieter könnten nun nur noch Preise erhöhen, wenn sie belegen können, dass diese Erhöhung absolut notwendig ist.

Die Preisbremsen werden zwar erst im März eingeführt, sollen aber rückwirkend für die ersten beiden Jahresmonate greifen.

5. Kindergeld

Das Kindergeld steigt im kommenden Jahr. Für das erste und zweite Kind gibt es 31 Euro mehr, für das dritte Kind 25 Euro. 250,00 Euro werden somit für jedes Kind ausbezahlt.

Wohngeld

Das Wohngeld wird nicht nur aufgestockt, sondern auch verändert:

  • Begünstigte – bis zu 1,4 Millionen mehr Menschen sollen künftig in den Genuss des Wohngelds kommen.
  • Höhe – durchschnittlich wird das Wohngeld wohl um 190 Euro auf circa 370 Euro im Monat steigen.
  • Berechnung – sie wird neu geregelt. Künftig soll auch das Heizen mitberücksichtigt werden.

Die Ausweitung des Wohngeldanspruchs kann viele Haushalte entlasten, allerdings ist jetzt schon klar, dass Geduld gefragt ist: Einige Kommunen warnen schon davor, dass die Bearbeitung des Antrags gute sechs Monate dauern kann. Dennoch sollte jeder, der ahnt, berechtigt zu sein, einen Antrag stellen. Das Wohngeld wird ab Antragstellung rückwirkend ausgezahlt. Im Hinblick auf die Nebenkostenabrechnung könnte eine Nachzahlung des Wohngelds für viele Bürger sehr nützlich sein.

7. Steuern

Der Steuerfreibetrag steigt für Singles auf 10.908 Euro, das ist eine Erhöhung um 561 Euro. Bei Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag weiterhin dementsprechend. Und auch beim Spitzensteuersatz ändert sich die Grenze: Er greift erst ab 62.810 Euro, bleibt aber bei 42 Prozent.

Ende Januar müssen Haus- und Wohnungsbesitzer final ihre Grundsteuererklärung abgegeben haben.

Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung ist auch im kommenden Jahr verlängert, sodass nun der 30.09.2023 als Stichtag gilt. Da dieses Datum auf einen Samstag fällt, verschiebt sich die Frist auf den 02.10.2023. Diese Daten sind gültig für diejenigen, die keinen Steuerberater beauftragen.

Für alle, die im Homeoffice arbeiten, wird ab dem kommenden Jahr eine erhöhte Pauschale eingeführt. Die jetzige Homeoffice-Pauschale wird um 400,00 Euro auf bis zu 1.000 Euro erhöht, da mehr Tage pro angerechnet werden dürfen.

Welche Regelungen rund um die Steuern gibt es sonst noch? Autogas wird teurer, da die Steuervergünstigungen auslaufen. Auch das Rauchen wird teurer: Die Tabaksteuer steigt erneut, eine kleine Schachtel wird knapp 20 Cent teurer.

8. Krankschreibungen

Ab Januar ist jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, an dem Meldeverfahren zur elektronischen Krankschreibung teilzunehmen. Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer müssen somit keinen »Gelben Schein« mehr beim Arbeitgeber einreichen.

9. Midi-Jobs

Die Verdienstgrenze dieser Jobs steigt auf 2.000 Euro monatlich an. Die Sozialversicherungsbeiträge sind bis zu dieser Schwelle somit weiterhin günstig.

Weitere Änderungen

Das Jahr bringt insgesamt viele Änderungen mit sich. So kommt die Mehrwegpflicht, die besagt, dass Restaurants und Cafés ihre Getränke stets im Mehrwegbehältern anbieten müssen. Weitere Änderungen:

  • Lieferkettengesetz – für Unternehmen mit einer Angestelltenzahl ab 3.000 Mitarbeitern gilt nun das Lieferkettengesetz.
  • Photovoltaikanlagen – das Erneuerbare-Energie-Gesetz greift und erleichtert künftig den Aufbau und den Betrieb solcher Anlagen. So sind Betreiber nicht mehr gezwungen, einen speziellen Erzeugerzähler zu installieren.
  • Klimaabgabe – Vermieter müssen ab Januar einen Anteil der neuen Klimaabgabe für das Heizen entrichten. Wie hoch der Preis, den Mieter und Vermieter zu zahlen haben, ist, orientiert sich an der Räumlichkeit. Der Vermieter zahlt mehr, je schlechter die Klimawerte des Hauses sind.
  • Plug-in-Hybrid – für diese Fahrzeuge entfallen die Förderungen. Die Prämien für reine E-Autos sinken und werden ab September nur noch an Privatpersonen ausgegeben.

Noch nicht alles hieb- und stichfest

Einige Änderungen für das Jahr 2023 sind zwar schon beschlossen, doch wie und wann sie genau umgesetzt werden, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Einführung des 49-Euro-Tickets ist ein gutes Beispiel, wie auch die garantierte Abschaltung der letzten Atomkraftwerke. Ob diesbezüglich das letzte Wort schon gesprochen ist, wird wohl der Winter zeigen.

So wichtig ist gesunder Schlaf

Wer kennt es nicht? Eine Nacht mit wenig oder unruhigem Schlaf lässt sich noch relativ gut wegstecken. Häufen sich solche Nächte jedoch, ist das geräderte Gefühl nur ein Symptom unter vielen. Die Konzentrationsfähigkeit sinkt, die Leistungsfähigkeit bleibt sprichwörtlich in den Laken hängen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme und vieles mehr schließen sich an. Fehlender oder mangelhafter Schlaf führt also durchaus zu Problemen. Was zum problemhaften Schlafverhalten gehört und wie sich der eigene Schlaf verbessern lässt, zeigt dieser Artikel.

Typische Probleme beim Schlafen

Pauschal lassen sich Schlafprobleme in zwei Rubriken einteilen (gesundheitliche Gründe außen vor):

  • Einschlafstörung – jeder hat sie schon einmal durchgemacht. Die Augen fallen praktisch schon zu, doch sobald der Kopf das Kissen berührt, ist der Körper müde, der Kopf aber hellwach. Der Schlaf scheint immer in greifbarer Nähe zu sein, doch sobald man ihn erreicht, ist man wieder wach. Unruhiges Herumwälzen, wieder Aufstehen, Herumlaufen, wieder Hinlegen – all dies sind Symptome. Kommt der Körper endlich zur Ruhe, ist die Uhr schon so weit in Richtung Weckzeit vorangeschritten, dass an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken ist. Problematisch sind diese Störungen, wenn sie sich häufen oder regelmäßig über einige Wochen auftreten.
  • Durchschlafstörung – bei dieser Problematik wird der Schlaf immer wieder für kürzere oder längere Perioden unterbrochen. Nicht selten schließt sich eine Einschlafstörung unter der Nacht an. Betroffene wachen beispielsweise um vier Uhr auf, können lange Zeit nicht wieder einschlafen, bis schließlich der Wecker klingelt. Auch bei dieser Variante ist die Problematik gegeben, wenn sich die Nächte häufen oder regelmäßig auftreten.

Gerade bei der Einschlafstörung stecken oft Stress oder belastende Probleme dahinter. Stress verhindert, dass der Kopf Ruhe findet, belastende Ereignisse werden instinktiv im Unterbewusstsein wieder und wieder verarbeitet, sodass an Ruhe nicht zu denken ist. Der Weg zum besseren Schlaf ist, diese innere Anspannung abzubauen. Gerade Stress mit ungewissem Ausgang kann den Schlaf erheblich stören. Positiver Stress auf der Arbeit oder einzelnem abgeschlossene Stressereignisse können hingegen sogar schlaffördernd wirken, wie diese Studie ergab. Unser Gehirn möchte uns dann vor den negativen Folgen schützen.

Abseits der stressbedingten oder belastungsbedingten Problematik können aber weitere Faktoren den Schlaf empfindlich stören:

  • Schlafstätte – eine unbequeme, nicht passende oder durchgelegene Matratze hindert mit der Zeit an einem guten Schlaf. Die Probleme mögen sich nicht in der Nacht direkt bemerkbar machen, doch ist es kaum möglich, erholt aufzuwachen. „Für einen friedlichen und ruhigen Schlaf ist neben einer bequemen Matratze ein hochwertiger Lattenrost von äußerster Bedeutung“, erklärt Wjatscheslaw Sidelnikow von lattenrost-meister.de.
  • Unruhe – ob zu hell, zu laut oder anderweitig gestört: Unruhe ist generell ein Schlafverhinderer.
  • Ernährung – in der Tat, die Ernährung kann guten Schlaf verhindern. Wer spätabends noch deftig und zu viel isst, der hindert seinen Körper daran, in den Schlaf zu finden. Auch Alkohol spielt eine tragende Rolle, er macht zwar müde, doch ist der Schlaf schnell unruhig.

Ein letzter Faktor kann Sport sein. Das muss jeder für sich herausfinden, doch gibt es viele Menschen, die nach sportlicher Betätigung am späteren Abend nicht mehr zur Ruhe finden. Andere hingegen fallen tiefentspannt in die Laken.

Wie lässt sich guter Schlaf erreichen?

Der menschliche Körper ist ein Routinefanatiker. Sprichwörtlich lässt er sich auch auf das Zubettgehen dressieren, wenn eine passende Routine gefunden wird. Wird diese stets, auch am Wochenende, eingehalten, gewöhnt sich der Körper daran, zu einer bestimmten Uhrzeit herunterzufahren. Gerade bei Einschlafstörungen kann dies sehr hilfreich sein:

  • Entspannung – das maßgebliche Element ist die Entspannung. Der Stress, die Probleme des Tages, müssen abgelegt werden. Meditation kann ebenso helfen, wie eine heiße Dusche oder noch ein Spaziergang. Wichtig ist, dass dem Kopf mit diesem Ritual signalisiert wird, dass der Tag vorüber ist und er keinen Zutritt zum Schlafzimmer hat.
  • Ritual – ein weiteres Element ist ein festes Ritual. Das kann eine Tasse Kakao sein, das kann auch ein spezielles Räucherstäbchen oder ein Lied sein. Auch dieses Ritual führt zur Trennung des Alltags zur Nacht.
  • Schlafenszeit – manchmal ist das Schlafproblem hausgemacht. Passt die Schlafenszeit nicht mit dem eigenen Biorhythmus überein, so fällt das Einschlafen schwer. Manchmal hilft es, die Schlafenszeit um fünfzehn Minute nach vorne oder hinten zu schieben. Übrigens: Wer sich morgens gerädert fühlt, der sollte die Weckzeit ebenfalls variieren. Es kann sein, dass der Wecker inmitten der Tiefschlafphase klingelt.

Auch das Lesen, selbst fernsehschauen, kann zu dem eigenen Ritual gehören. Allerdings sollte beim TV nicht auf eine weitere Lichtquelle verzichtet werden. Zugleich sollte das Programm nicht aufregend gestaltet sein.

Abseits der eigenen Routine spielen das Verhalten und die Schlafumgebung wichtige Rollen. Die Matratze, aber auch das Kissen, sind maßgeblich dafür, ob sich der Körper in der Nacht wirklich entspannen kann. Muss der Körper ständig sich selbst ausgleichen, ist eine nächtliche Erholung nicht möglich. Zusätzlich gilt:

  • Temperatur – viele Schlafzimmer sind schlichtweg zu warm. 17 Grad sind nahezu ideal. Zugleich sollte die Bettdecke ein gutes Mikroklima erlauben, welches nicht zum Schwitzen oder Frieren führt.
  • Umgebung – ein unordentliches, chaotisches Schlafzimmer lässt den Geist nicht abschalten. Das Schlafzimmer sollte als echter Rückzugsort gestaltet werden. Wer Dekoelemente mag, kann sie mühelos nutzen. Das Bett muss inmitten eines Ortes stehen, den man gerne aufsucht.
  • Licht und Lärm – kein TV-Gerät, aber auch Smartphones, Tablets und weitere Störquellen haben etwas im Schlafzimmer zu suchen. Kann nicht aufs Smartphone verzichtet werden, so sollte es im Flugmodus geschaltet sein – und abseits des Bettes liegen. Bezüglich des Lichts stören ruhende Lichtquellen weniger als sich bewegende. Strahlt jeder Autoscheinwerfer in der Nacht in den Raum oder führen die Schatten des vor der Straßenlaterne stehenden Baumes munter Tänze im Schlafzimmer auf, so sind sie störend.

Natürlich ist auch die Ernährung mit ausschlaggebend. Koffein- oder Teein-haltige Getränke sollten abends nicht mehr genossen werden. Dasselbe gilt übrigens auch für das Gläschen Alkohol, denn die müde machende Wirkung ist nur eine Illusion. Der Körper ist so mit dem Alkoholabbau beschäftigt, dass er kaum Ruhe findet. Wer abends noch Hunger hat, der sollte zu kleinen und leichten Snacks greifen. Obst, auch Gemüse oder eine leichte Speise sind erlaubt, fettige oder sehr deftige Speisen hingegen hindern am Schlaf.

Fazit – Schlaf ist lebenswichtig

Der Mensch kann ohne Schlaf nicht überleben. Doch auch zu wenig oder zu schlechter Schlaf ist schädlich, denn immerhin regeneriert sich der Körper während des Schlafes. Wird dauerhaft zu wenig oder schlecht geschlafen, sinken die Leistungsfähigkeit und Konzentration, allerdings nehmen auch die Organe und das Herz-Kreislauf-System Schaden. Daher gilt: Schlechte Nächte dürfen nie auf die leichte Schulter genommen werden. Doch mit passenden Ritualen dressiert man den eigenen Organismus sogar darauf, zur gewünschten Zeit herunterzufahren.

Tansania: Alles über das Reiseland für Afrika-Neulinge

Es gibt wohl in Afrika kein anderes Land, das in seinem Wesen so sehr für den malerischen Kontinent steht, wie es bei Tansania der Fall ist. Manche würden sogar sagen, Tansania sei das schönste Land Afrikas. Tansania darf zumindest von sich behaupten, definitiv zu den besten afrikanischen Reiseländern für all diejenigen zu gehören, die überhaupt einen ersten Zugangspunkt zu diesem gigantischen Kontinent suchen. Alles, was es über das malerische Reiseland Tansania mit seiner unglaublichen Natur und den kulturellen Besonderheiten aus Touristensicht zu wissen gibt, haben wir für diesen Artikel zusammengetragen.

Key Facts Tansania

Wer eine Reise nach Tansania plant, sollte sich vorher unbedingt über das Land informieren, z.B. wie die aktuelle wirtschaftliche Situation ist. Mit einem Bewusstsein über die Art und die Eigenschaften des Landes, das man in der Ferne besucht, reist es sich intensiver und komplexer.

  • Tansania liegt in Ostafrika und grenzt an Kenia und Uganda im Norden; Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen; sowie Sambia, Malawi und Mosambik im Süden.
  • Tansanias Gesamtfläche beträgt ca. 945 km². Im Vergleich dazu beträgt die Gesamtfläche Deutschlands ca. 357 km².
  • Die Hauptstadt Tansanias ist Dodoma.
  • Die Währung des Landes ist der Tansania-Schilling.
  • Die Staatsform im Land ist eine föderale präsidentielle Republik. Aktuell regiert die Präsidentin Samia Suluhu Hassan. Regierungchef ist der Premierminister Kassim Majaliwa.
  • Mehr als 60 Millionen Einwohner zählt Tansania. Damit gehört das Land zu den bevölkerungsreichsten Ländern Afrikas südlich der Sahara.
  • Tansania ist seit vielen tausend Jahren bewohnt. Im 19. Jahrhundert wurde das Land von den Deutschen kolonialisiert, im ersten Weltkrieg allerdings von Großbritannien erobert. Nach dem Krieg verwalteten die Vereinten Nationen das Land, bis es schließlich 1961 unabhängig wurde.
  • Seit der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich am 9. Dezember 1961 ist Tansania Mitgliedstaat des Commonwealth of Nations. Seit diesem Datum hat sich die politische Situation im Land recht stabil entwickelt. Das Land gilt heute als ziemlich friedlich – gerade im Vergleich mit konfliktreichen afrikanischen Ländern, wie Kongo, Äthiopien, Nigeria, Uganda, Somalia oder auch dem Sudan.
  • Die Wirtschaft Tansanias wächst seit einigen Jahren kontinuierlich von Jahr zu Jahr um durchschnittlich etwa 7 Prozent.
  • Beim 5-Jahresentwicklungsplan (2016–2021) setzte die Regierung Tansanias den Fokus auf den zügigen Ausbau von Infrastruktur und verarbeitender Industrie. Damit sollte der Übergang zu einem Mitteleinkommensland geschaffen werden. Es ging letztlich darum, die Lebensbedingungen für die Bevölkerung nachhaltig zu verbessern, die Armut im Land zu verringern und die Beschäftigung zu steigern.

 

Was für Tansania als Reiseland spricht

Die oben genannten Fakten geben einen ersten Eindruck davon, welch ein Land Tansania ist, aber nicht, warum Tansania so ein exzellentes Reiseziel für Tourist:innen ist. Was spricht also für Tansania als Reiseland?

Es sind unterschiedliche Faktoren, die eine Reise nach Tansania empfehlenswert machen. Ganz vorne steht die vielfältige Landschaft Tansanias. Der größte Teil des Landes war früher Savanne und Busch, heute ist er eine Halbwüste. Zudem gibt es Gebirge, schöne Seen und malerische Küstenabschnitte.

Innerhalb dieser Landschaft findet sich eine Fülle von Wildtieren. Die größten verbliebenen Elefantenpopulationen der Welt leben in Tansanias Selous-Wildreservat, obwohl sie trauriger Weise noch immer für ihre Elfenbeinstoßzähne getötet werden. Einige der bekanntesten afrikanischen Säugetierarten sind außerdem in Tansania heimisch: Das Gnu, das Zebra, die Giraffe, der Elefant, das Nashorn, der Leopard und der „König der Tiere“, der Löwe.

Aufgrund von Wilderei sind fast alle von den genannten Arten vom Aussterben bedroht. Wer sie in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten möchte, kann dies mitunter in einigen Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr tun. In Tansania gibt es zudem Krokodile und Flusspferde. Man findet sie an den Fluss- und Seeufern des Landes. Vor der Küste leben auch Riesenschildkröten.

Neben der Landschaft und den sie bewohnenden Wildtieren sowie den Möglichkeiten, sie recht einfach zu entdecken und das Land zu erkunden, muss ausdrücklich noch einmal auf die stabilen politischen Verhältnisse im Land hingewiesen werden. Es ist keine Selbstverständlichkeit, sich in Afrika recht gedankenlos und frei zu bewegen, ohne stets die politische Instabilität oder diverse kriegerische Konflikte im Hinterkopf zu haben. Doch trotz Inflation und Preissteigerung ist auch die innenpolitische Lage des Landes recht stabil.

Das Auswärtige Amt warnt lediglich vor „nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik)“. Hierzu heißt es auf der Website: „Zuletzt wurden im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen im Oktober 2020 terroristische Angriffe im Süden der Region Mtwara nahe der Grenze zur Provinz Cabo Delgado in Mosambik verübt, die Lage an der Grenze bleibt weiterhin volatil. Weitere Anschläge sind nicht auszuschließen.“

Grundsätzlich bietet sich Tansania aufgrund der vergleichsweise guten politischen Lage und der Möglichkeit, ziemlich sicher zu reisen, auch als ideales Land für Familien an. Für Kinder ist es eine besondere und mitunter wichtige Erfahrung, exotische Tiere heute nicht (nur) in Zoos oder im Internet, sondern eben auch in freier Wildbahn und in ihren natürlichen Habitaten sehen zu können.

Touristisches Basiswissen

Bevor man sich schließlich für Tansania als Reiseland entscheidet, gilt es noch einige Details rund um die Anreise und die Organisation zu bedenken. Schließlich will so eine Reise trotz des tourismusfreundlichen Ziellandes gut geplant sein.

Das Wetter, die beste Reisezeit und die Kleiderwahl

Da wäre als erster Punkt beispielsweise die richtige Reisejahreszeit. Dafür werfen wir zunächst einen Blick auf das Klima des Landes. Grundsätzlich herrscht in ganz Tansania tropisches Klima vor. Die Durchschnittstemperatur liegt in Tansania ganzjährig bei etwa 26 Grad Celsius. Immer wieder herrscht an vielen Orten des Landes große Dürre, gegen die etwa mit mehr Bepflanzung vorgegangen wird. Allerdings gibt es aufgrund der verschiedenen Regionen und Facetten des Landes trotzdem verschiedene Klimazonen. An der Küste herrscht ganzjährig sehr heißes und feuchtes Klima. Die Luftfeuchtigkeit ist hier ebenfalls hoch. Schwüle und mitunter drückende Tage sind dabei keine Seltenheit.

Im Landesinneren sind die Temperaturen milder und die Nächte teilweise sehr kühl. Gerade, wenn man Zentraltansania unterwegs ist und etwa auch an Safaritouren teilnimmt, sollte man dies bedenken. Die Kleiderwahl spielt deshalb eine wichtige Rolle. Denn die Unterkünfte in Zelten oder mobilen Heimen während mancher Safaris sind nicht optimal an die kühlen Nächte angepasst. Entweder sucht man also Anbieter, bei denen dieser Faktor berücksichtigt wird oder man nimmt warme Sachen auch für die Nächte mit. Da es im Landesinneren tagsüber zudem sehr heiß werden kann, ist leichte, aber langärmlige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung zu empfehlen.

Grundsätzlich sind Juni bis September die optimalen Monate für die Tansaniareise, da die Temperaturen hier gemäßigter sind (auch, wenn gerade im Juli und August mit dem höchsten Touristenaufkommen zu rechnen ist). Die Niederschlagsmenge ist dann ebenfalls am geringsten. Das ist nicht unerheblich, wird doch in Tansania zwischen einer Regen- und einer Trockenzeit unterschieden. Außer an der Küstenebene gibt es zwei Regenzeiten: Die erste liegt zwischen März und Mai, die zweite zwischen November und Dezember. Die Regenfälle können mancherorts sehr extrem sein und gehen oft mit Gewittern einher. Vor allem eine Reise in die Usambara-Berge sollte nicht in die Regenzeit fallen. Denn dann sind viele Straßen und Wege unpassierbar und die Luft ist schwül.

Flüge, Buchung und die Dokumente

Nach Tansania reist man selbstverständlich in aller Regel per Flugzeug. Drei große internationale Flughäfen stehen zur Verfügung:

  1. Kilimanjaro Int. Airport (JRO) – optimaler Ausgangspunkt für Kilimanjaro-Besteigungen und Safaris im Norden
  2. Dar es Salaam (DAR) – optimaler Ausgangspunkt für Safaris in Nationalparks im Süden und Westen
  3. Sansibar (ZNZ) – optimal für alle die Entspannung an den traumhaften Sandstränden Tansanias suchen

Die Flüge bucht man am besten über gängige Flugsuchmaschinen oder man bucht Rundreisepakete, in denen die Flüge schon enthalten sind. Die Flugdauer nach Tansania von Frankfurt aus beträgt übrigens rund 9,5 Stunden.

Konkrete Tipps oder Reiseempfehlungen für die Flugbuchung zu geben, ist natürlich schwierig. Es kommt immer darauf an, was man für die Reise plant – und das wiederum ist ganz von eigenen Vorlieben abhängig. In Tansania gibt es eine riesige Vielfalt an nachhaltigen Reisemöglichkeiten und spannenden Safaris. In ein oder zwei Wochen alles Aufregende im Land zu sehen und zu erleben, ist unmöglich. Am besten recherchiert man ein wenig, welche Gegenden einem am besten gefallen und bucht dann eine Rundreise oder eigenständig einzelne Flüge, Weiterreisen und Unterkünfte. Eine Übersicht zu einigen Must-sees des Landes (in unseren Augen) haben wir dennoch am Ende des Artikels zusammengestellt. Ein Blick auf diese Liste lohnt sich sicherlich.

Wichtig: Neben einem gültigen Reisepass, der bei der Rückkehr noch mindestens sechs Monate gültig sein muss, ist außerdem ein Visum erforderlich. Am besten organisiert man sich dieses online beim tansanischen Immigration Department. Zwar kann es auch am Flughafen noch angefordert werden, Wartezeiten von einer Stunde oder gar mehr muss man dann aber miteinkalkulieren.

Was Impfungen betrifft, gibt es für Tansania keine speziellen oder ungewöhnlichen Empfehlungen. Das Tropeninstitut nennt für alle Reisenden lediglich

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Poliomyelitis und
  • Hepatitis A.

Lediglich wer aus einem Gelfiebergebiet kommt, muss eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

Mietwagen und Unterkünfte

Mietwägen sind in Tansania für Touristen an vielen Orten leicht zu bekommen. Die Firmen wissen, dass viele Reisende als Selbstfahrer unterwegs sein wollen und haben entsprechend große und gut ausgestattete Fuhrparks. Am besten zahlt man etwas mehr und bekommt dann bei Problemen aber auch einen entsprechenden Service. Zudem sind viele Fahrzeuge der eher teureren Anbieter zusätzlich mit Campinggeschirr und Ähnlichem ausgestattet, was viele Touren deutlich aufwertet.

Die Auswahl der Unterkünfte wird im Grunde erst bei Safaris oder beim Campen relevant. Ansonsten bucht man einfach Hotels oder Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Hier kann man im Grunde nicht viel falsch machen, vor allem, wenn man vorher Erfahrungsberichte liest.

Den größten Luxus beim Campen oder Unterkommen auf Safaris genießt man in Lodges. Das sind Areale mit Hütten, die mal wie ein Hotelzimmer ausgestattet sind, mal wie ein bescheideneres Gästehaus.

Tented Camps wiederum ähneln dem Aufbau von Lodges. Allerdings wird hier in einem Wohnzelt geschlafen, das allerdings mit herkömmlichen Reisezelten nicht zu vergleichen ist. Das Ganze erinnert dann schon eher an Glamping. Es gibt aber auch hier, je nach Camp, starke Schwankungen in Sachen Ausstattung und Luxus.

Ein mehr oder weniger herkömmlicher Campingplatz ist die dritte Möglichkeit. Die Nähe zur Natur ist hierbei hervorzuheben, allerdings muss man in Sachen Hygiene und Ausstattung natürlich Abstriche machen. Außerdem können unterschiedliche Temperaturen einem mehr zu schaffen machen als in anderen Unterkünften.

Tansania und die Natur: Ein echtes Juwel

Wir haben vor allem mit der Beschreibung der Artenvielfalt schon angerissen, wie schön und bunt Tansanias Natur ist. Für alle, die nach wie vor Interesse an einer Reise in das abwechslungsreiche Land haben, soll es mit diesen Informationen aber nicht aufhören. Denn Tansanias Naturvielfalt wird bei genauerer Betrachtung noch einmal deutlich überzeugender.

Tansania hat eine abwechslungsreiche Geografie mit tiefen und großen Süß- und Salzseen, vielen Nationalparks und dem höchsten Punkt Afrikas, dem Kilimandscharo mit 5895 Metern. Dieser Berg liegt im insgesamt gebirgigen Nordosten Tansanias, wo sich etwa auch ein aktiver und ein schlafender Vulkan finden.

Westlich genannter Berge liegt der Gregory-Graben auf dessen Grund sich eine Reihe großer Salzseen befinden, darunter Natron im Norden, Manyara im Süden und Eyasi im Südwesten. Der Graben umfasst auch ein Kraterhochland. Westlich dieses Kraterhochlands liegt der Serengeti-Nationalpark, der für seine Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten und Büffel sowie für die jährliche Wanderung von Millionen von Weißbartgnus bekannt ist. Im Südosten des Parks befindet sich die Olduvai-Schlucht, wo viele der ältesten Fossilien und Artefakte von Hominiden gefunden wurden.

Weiter nordwestlich liegt der Viktoriasee. Er ist der flächenmäßig größte See Afrikas und wird traditionell als die Quelle des Nils bezeichnet. Südwestlich davon liegt der Tanganjikasee, der schätzungsweise tiefste See Afrikas und der zweittiefste See der Welt nach dem Baikalsee in Sibirien.

Das Zentrum Tansanias ist eine große Hochebene, die Teil des ostafrikanischen Plateaus ist. Die südliche Hälfte dieses Plateaus ist Grasland in der Ökoregion Eastern Miombo Woodlands, deren größter Teil vom Selous-Nationalpark bedeckt ist. Weiter nördlich ist das Plateau Ackerland und umfasst die nationale Hauptstadt Dodoma.

An der Ostküste befindet sich Tansanias größte Stadt und ehemalige Hauptstadt Dar es Salaam. Unmittelbar nördlich dieser Stadt liegt der Sansibar-Archipel, ein halbautonomes Gebiet Tansanias, das für seine Gewürze berühmt ist. Die Küste beherbergt grundsätzlich Gebiete mit ostafrikanischen Mangroven und Mangrovensümpfen, die einen wichtigen Lebensraum für Wildtiere an Land und im Wasser darstellen.

Land und Leute: Was Touristen wissen sollten

In jedem Land herrscht eine andere Alltagskultur, weshalb es auch vor einer Tansaniareise sinnvoll ist, sich mit diversen Dos und Don’ts zu beschäftigen. So lassen sich Fettnäpfchen vermeiden:

Dos in Tansania

  • Geduld mitbringen für Safaris, denn die Tiere machen nun einmal nicht auf Knopfdruck das, was man gerne vor der Linse hätte
  • in der Öffentlichkeit Knie und Schultern bedecken (vor allem Frauen), da Tansania ein eher konservativ eingestelltes Land ist
  • heimisch essen, da die tansanische Küche köstlich ist (diverse Suppen sind besonders zu empfehlen)
  • mit Prophylaxemaßnahmen gegen Malaria vorsorgen, da es gegen die Tropenkrankheit keine Impfung gibt, das Infektionsrisiko in Tansania allerdings nicht gering ist
  • stets auf Wertgegenstände achten, da Taschendiebstahl im ganzen Land ein Problem darstellt
  • ausschließlich lizensierte Taxis nutzen
  • bei Zufriedenheit in Restaurants und Bars gerne 10 % Trinkgeld geben
  • Englisch sprechen, da man mit Englisch im gesamten Land recht gut durchkommt

Don’ts in Tansania

  • Körperkontakt in der Öffentlichkeit vermeiden (gilt leider gerade auch für gleichgeschlechtliche Pärchen)
  • bestenfalls in der Öffentlichkeit die linke Hand beim Kontakt mit Anderen nicht benutzen, da diese bei vielen Einheimischen dem Toilettengang vorbehalten ist
  • während Safaris nicht einfach aus dem Fahrzeug aussteigen und stattdessen immer den Anweisungen der Guides folgen
  • kein Leitungswasser trinken und am besten kein ungekochtes Essen zu sich nehmen, da Durchfallerkrankungen sonst nicht auszuschließen sind
  • keine Plastiktüten mitbringen, da diese (vorbildlicher Weise) in Tansania aus Umweltschutzgründen verboten sind
  • keine Fotos von Menschen in der Öffentlichkeit machen, ohne diese vorher um Erlaubnis zu fragen

Tansania: Must-Sees beim ersten Besuch

Wie bereits angekündigt, wollen wir allen Tansania-Interessierten zum Abschluss noch eine kleine Liste mit Must-Sees des Landes an die Hand geben, die schon bei der ersten Reise besichtigt werden können. Natürlich ist es kein Zwang, alle diese Orte zu erkunden. Doch wer länger als eine oder zwei Wochen auf Reise ist, kann vielleicht sogar das schaffen. Ansonsten pickt man sich einfach diverse Highlights heraus, die man für die individuelle Tour einplant.

Kilimandscharo

Der Aufstieg auf das Dach Afrikas ist nicht sonderlich schwer und kann von ungeübten Bergsteigern leicht erklommen werden. Ein atemberaubender Blick auf den Furtwängler-Gletscher ist es wert, den Weg auf sich zu nehmen. Ein Muss für die Tansania-Reise!

Victoriasee

Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt. In kleinen Booten, die von Einheimischen geführt werden, kann der See wunderbar erkundet werden. Die neun Inseln und ganz besonders Rubondo Island sowie der gleichnamige Nationalpark sind wahre Naturparadiese.

Serengeti Nationalpark

Wie bereits angedeutet ist der Serengeti-Nationalpark Afrikas Wildtierziel Nummer 1. Die jährliche Wanderung der Gnus über die große Ebene, die Vielzahl an anderen exotischen Tieren, das Alltägliche Leben der Massai gehören zu einem unvergesslichen Abenteuer in der Savanne.

Insel Sansibar

In kaum einem Ort der Welt finden sich solch prächtigen Postkartenstrände, wie auf dem Inselparadies Sansibar. Aufgrund dessen Geschichte als der Dreh- und Angelpunkt des Handelns sind die Einheimischen den Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen und man kommt gut mit ihnen in spannende Gespräche. Außerdem ist Sansibar ein schöner Ort für Taucher und Schnorchler.

Gombe-Stream-Nationalpark

Dank der Forscherin Jane Goodall und Ihren Arbeiten mit Schimpansen wurde der Gombe-Stream-Nationalpark als wichtigster Lebensraum für Primaten und vieler anderer exotischer Tiere bekannt. Heute ist Gombe ein Schutzgebiet, das mit geführten Guides erkundet werden kann. Mit ziemlicher Sicherheit können hier Schimpansen bei ihren täglichen Aktivitäten beobachtet werden.

Ngorongoro-Krater

Dieser Krater ist die größte ununterbrochene Caldera der Welt, die nicht unter Wasser steht. Der Krater gehört zum Serengeti Nationalpark und beherbergt etwa 45.000 Tiere, die in Harmonie miteinander leben. Wenn es innerhalb des Serengeti-Nationalparks ein Ziel gibt, sollte es genau dieser Ort sein.

Iraqw Dorf

Manche Stämme in Tansania öffnen ihre Pforten für Touristen, um sie über ihre Bräuche, ihre Sprache und ihre Lebensweise aufzuklären. Das Iraqw Village in der Nähe der Stadt Karatu, nicht weit vom Ngorongoro-Krater entfernt, ist eines davon. Eine solche offene Begegnung mit dem Fremden und einer derart anderen und einfacheren Lebensweise kann mitunter lebensverändernd sein.

Fazit

Afrika besteht aus nicht weniger als 54 Nationen. Tansania erlaubt sich den Anspruch zu nehmen, unter den Top-5 für Touristen und der absoluten Oberklasse insbesondere für Afrika-Neulinge zu gehören. Die Reise nach Tansania ist unkompliziert und die Reisewege innerhalb des Landes ebenfalls gut erschlossen. Tansania ist somit ein Land, in dem sich die Schönheit und Vielfalt Afrikas nicht allein, was die Natur betrifft, in bester Manier erleben lassen. Das gilt übrigens nicht nur für Erstlingsbesucher, sondern auch Menschen, die vom Ruf der Savanne einfach nicht genug bekommen können.

Ferienhaus in Dänemark – 5 Tipps für günstigen Traumurlaub

Ob Bornholm oder Jütland, Nordsee oder Ostsee – Urlaub in einem Ferienhaus in Dänemark ist für viele das Highlight des Jahres. Das Königreich gilt als besonders sicheres Reiseziel, die Attraktionen sind vielseitig und die Landschaften ein Traum – perfekt für Abenteuerlustige, Sportbegeisterte, Familien sowie Reisende mit Hund. Mit diesen Spartipps wird Ihr Ferienhausurlaub in Dänemark besonders günstig.

1. Richtig packen und Ausgaben vor Ort minimieren

Wenn Sie Kosmetikartikel, Sonnencreme und eine gut bestückte Reiseapotheke mit in den Ferienhausurlaub nehmen, vermeiden Sie die höheren Preise für diese Güter in Dänemark.

Auch diverse Lebensmittel sowie Tabak und Alkohol sind in Deutschland günstiger. Erfolgt Ihre Anreise ins Ferienhaus mit dem Kfz, lohnt es sich, im Kofferraum Platz für haltbare Lebensmittel, Getränke und Co. einzuplanen.

Bettwäsche, Handtücher und Putzmittel können im Ferienhaus oft nur für einen Aufpreis erworben werden. Bringen Sie diese Dinge mit, können Sie ebenfalls sparen.

Steht auf der Packliste Reiseproviant für alle Urlauber sowie gegebenenfalls unterhaltsame Spiele für die Kinder, vermeiden Sie bei der An- und Abreise unnötige Kosten.

Ein Hinweis: Dänisches Leitungswasser hat eine ausreichende Qualität. Sie brauchen Ihr Trinkwasser also nicht im Supermarkt zu erwerben und können das Wasser aus dem Hahn im Ferienhaus nutzen.

2. Rabatte nutzen und sich über kostenlose Freizeitangebote informieren

Bei der Buchung des Ferienhauses gewähren diverse Anbieter und Ferienhausvermittler Rabatte auf Eintritte in Freizeitparks und Sehenswürdigkeiten in Dänemark.

Dänische Tourismusbüros geben Ihnen weitere Informationen über günstige oder gar kostenfreie Kulturveranstaltungen und Events in der Umgebung Ihres Ferienhauses. Diverse Bauwerke, und Museen sind an designierten Tagen oder jederzeit kostenfrei zugänglich; viele dänische Attraktionen gewähren Kindern bis zu einem gewissen Alter Rabatte oder kostenlosen Eintritt.

Übrigens: In Dänemark gibt es keine Maut. Viele dänische Inseln sind mit befahrbaren Brücken verbunden; nur wenige davon sind kostenpflichtig. Das vielseitige Dänemark ist zudem kleiner als Niedersachsen. Die Strecken von einer Attraktion zur nächsten sind deshalb meist überschaubar.

3. Naturschutzgebiete, Parks und Abenteuerspielplätze erkunden

Die dänische Natur sucht ihresgleichen: Zwischen Nordsee und Ostsee, Wattenmeer und Fjorden warten 400 Inseln auf Ihren Besuch. Der Eintritt zu vielen Natur- und Vogelschutzgebieten ist kostenfrei. Entdecken Sie zauberhafte Strände, klare Seen, plätschernde Flüsse sowie artenreiche Moore und Wälder.

Zaubern Sie sich im Ferienhaus ein leckeres Picknick für Ihren Ausflug zusammen oder grillen Sie entspannt auf einem der ausgewiesenen Stellen auf Abenteuerspielplätzen oder in Parks. Erkunden Sie Ihre Umgebung in Dänemark auf den gut beschilderten Wander- und Radrouten in Ihrem persönlichen Tempo –– alleine, mit Ihrem Hund, Ihren Kindern oder anderen Reisenden. In der Nähe der Ferienhausgebiete gibt es bei Bedarf zuweilen kostengünstige Fahrradverleihe.

4. Kochen und Grillen im Ferienhaus

Die individuell eingerichteten Unterkünfte in Dänemark haben oft gemütliche Wohnküchen und einen Grill im Garten. Vor dem Kamin, nach dem Poolbesuch oder im hauseigenen Garten mit Meerblick schmeckt das eigens zubereitete Mahl doppelt so gut – und ist günstiger als ein Restaurantbesuch.

Die Preise für Getränke, Snacks und Mahlzeiten sind in dänischen Gaststätten höher als in Deutschland. Kochen Sie im Ferienhaus, sparen Sie eine Menge Geld. Frische lokale Lebensmittel, Obst, Gemüse und Fisch können Sie auf Märkten günstig ersteigern und im Ferienhaus nach Ihren Wünschen zubereiten.

5. Clever buchen

Haben Sie Ihr Ferienhaus in Dänemark bisher nicht gebucht, dann schauen Sie nach Schnäppchen. In der Hauptsaison ergattern Sie bei seriösen Online-Anbietern mit etwas Glück ein günstiges Last Minute-Angebot. Geteilt durch alle Reisenden kosten außerhalb der Hauptsaison selbst luxuriöse Ferienhäuser mit Pool, Sauna, Kamin und/oder Meerblick oft weitaus weniger als ein Aufenthalt im Hotel.

Falls Sie sich nicht in besonders beliebte Urlaubsorte wie Blavand oder Hvide Sande verliebt haben, können Sie noch mehr sparen: Schauen Sie nach Angeboten in weniger prominenten Orten auf Jütland oder den Ostseeinseln. Dänemark gilt nicht ohne Grund als Land der Ferienhäuser, hyggelige Unterkünfte in Traumlagen finden Sie deshalb in ganz Dänemark.

Arbeiten von überall aus: Digitales Nomadentum

Die ganze Welt kann heutzutage zum Büro werden. Die Digitalisierung macht es möglich. Überall dort, wo ein halbwegs guter Internetempfang herrscht, kann gearbeitet werden. Das hat eine ganz neue Generation von Büroarbeitenden hervorgebracht: die sogenannten digitalen Nomaden. Sie haben die Möglichkeit jederzeit und von jedem Ort aus ihre Arbeit am Computer zu verrichten. Auf diese Weise wird das Arbeiten beispielsweise auch auf einer einsamen Insel möglich. Nicht zuletzt hat die Corona-Pandemie mit der Möglichkeit „remote“ zu arbeiten das Ganze möglich gemacht.  Wir zeigen wie das Digitale Nomadentum funktioniert und wie fast jeder es werden kann.

Was bedeutet das digitale Nomadentum?

Mit einem kühlen Getränk und dem Laptop auf dem Schoß sitzen die digitalen Nomaden am Strand und arbeiten vor sich hin. So oder so ähnlich sieht die Wunschvorstellung aus, an die sich viele junge Menschen gerne annähern möchten und das im Prinzip können.

Die Digitalisierung macht es möglich, über große Entfernungen nicht den Anschluss zum eigenen Business zu verlieren. Es spielt also keine Rolle mehr, von wo aus jemand arbeitet.

Dadurch tun sich wiederum für viele Menschen ganz neue Möglichkeiten auf, um die Welt zu entdecken und gleichzeitig Geld zu verdienen – Ähnlich wie beim Work-and-Travel. Dabei geht es vor allem darum aus dem Status Quo der Karriere auszubrechen und Neues zu wagen.

Strom und Internet sind die Grundvoraussetzung

Digitale Nomaden profitieren von der Digitalisierung. Sie müssen nicht unbedingt über einen festen Wohnsitz verfügen, sondern können ihren Lebensmittelpunkt auch an verschiedenen Orten haben.

Sie arbeiten dabei unabhängig von Ort und Zeit mit einer minimalen Ausstattung. Neben einem funktionierenden Laptop müssen jedoch zwei Grundvoraussetzungen gegeben sein:

  1. Eine ständige Stromversorgung muss vorhanden sein, um Laptop und Smartphone am Laufen zu halten.
  2. Eine gute Internetverbindung ist ebenfalls wichtig, um in Kontakt zu bleiben und die Aufgaben des Jobs zu erfüllen. Dazu kann beispielsweise auch ein Hotspot mit dem Smartphone eingerichtet werden.

Ohne diese beiden Grundvoraussetzungen gestaltet sich das digitale Arbeiten eher schwierig.

So viele Nomaden gibt es weltweit

Laut aktuellen Schätzungen von „ABrotherAbroad.com“  lag die Zahl der digitalen Nomaden im Jahr 2021 bei etwa 35 Millionen Personen. Davon befinden sich knapp 11 Millionen in den USA. Mehr als die Hälfte aller Digitalnomaden kommt in Hotels unter. 41 Prozent leben bei Freunden oder der Familie. 21 Prozent arbeiten und schlafen im Auto oder Wohnmobil und nur 16 Prozent schlafen in Hostels.

Im Schnitt sind digitale Nomaden etwa 32 Jahre alt und arbeiten meist nicht mehr als 40 Stunden pro Woche. Dabei suchen sie im Schnitt alle sechs Monate nach einem neuen Ziel. Im Schnitt verdienen bei ihrer Arbeit knapp 22.500 Dollar pro Jahr.

Diese Jobs sind besonders gut geeignet

Nicht jeder Beruf ist für das digitale Nomadentum geeignet. Die Arbeit muss mit Hilfe eines funktionierenden Laptops und einer stabilen Internetverbindung zu verrichten sein. Physische Dokumente oder andere Materialien sowie die Anwesenheit an einem bestimmten Ort darf der Job nicht erfordern. Alles muss rein digital und online stattfinden.

Meist trifft das auf Berufe in der IT-Branche zu. Kreative Jobs, wie etwa im Design-Bereich, dem Journalismus oder im Marketing sind hier denkbar.

Beliebte Arbeitsorte

Es spielt im Prinzip keine wirkliche Rolle, von wo aus gearbeitet wird, solange Strom und Internet funktionieren. Deshalb suchen sich digitale Nomaden meist die Orte zum Arbeiten aus, wo andere normalerweise Urlaub machen.

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Arbeitsortes sind dabei:

  • niedrige Lebenshaltungskosten
  • ein angenehmes Klima
  • fremde Kulturen
  • nette Menschen

Besonders beliebt sind beispielsweise Bali, Portugal oder Mexiko als Arbeitsorte bei Selbstständigen und Angestellten digitalen Nomaden.

Die Steuerfrage

Natürlich müssen selbst digitale Nomaden Steuern zahlen. Sind sie bei einem Unternehmen in Deutschland beschäftigt und haben hier ihren registrierten Wohnsitz, müssen sie in Deutschland Einkommenssteuer zahlen. Gleiches gilt natürlich, wenn sie selbstständig sind.

Gibt es jedoch keinen registrierten Wohnsitz in Deutschland und sitzen die Auftraggebenden ebenfalls nicht in Deutschland muss hier keine Einkommenssteuer gezahlt werden. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Steuern komplett entfallen.

Sie müssen dann voraussichtlich in dem gezahlt werden, wo die Auftraggebenden ihren Sitz haben, beziehungsweise dort, wo das Unternehmen sitzt, bei dem man angestellt ist.

Um nicht in die Steuerfalle zu tappen, sollte man sich vor der Abreise ausgiebig informieren.

Legales Arbeiten im Gastland?

Nicht überall sind digitale Nomaden gern gesehen. Ein Kritikpunkt wird häufig laut, dass sie in einem Gastland erwerbstätig sind, obwohl sie keine Arbeitserlaubnis haben. Ein Argument dagegen ist, dass sie keine Konkurrenz für die lokalen Unternehmen darstellen.

Die Ausgaben für die Lebenshaltung kommen hingegen dem Gastland zugute. Also eigentlich eine Win-Win-Situation, sollte man meinen. Um dennoch solche Unklarheiten zu vermeiden, haben bereits mehrere Staaten ein digitales Visum speziell für digitale Nomaden eingeführt.

Fazit

Beim digitalen Nomadentum gibt es ein paar Punkte zu beachten. Sind erst einmal die bürokratischen Hürden aus dem Weg, winkt den Beschäftigten eine örtliche und zeitliche Freiheit, die ihr Leben bereichern wird.