Tipp Nr. 1: Nutzung eines Vergleichsportals
Gehören auch Sie zu den Personen, die sich über die zum Jahresende eintrudelnde Post der Versicherungen, die die Begleichung hoher Prämien einfordern, ärgern? Besonders nachvollziehbar ist das bei den Kfz-Versicherungen – namentlich der Haftpflicht und der Kasko-Police. Während die erste hierzulande gesetzlich vorgeschrieben ist, kann die zweite in Form von Teil- oder Vollkasko freiwillig abgeschlossen werden. So oder so belaufen sich die zu zahlenden Prämien aber auf viele hundert oder gar tausende Euro, wenn es ein besonders hochwertiges Fahrzeug ist.
Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob Sie vom Abschluss einer günstigeren Versicherung bzw. von einem Wechsel monetär profitieren. Inzwischen können Verbraucher dank Vergleichsportalen wie Verivox viel Zeit beim Check und dem finalen Wechsel sparen. Die Plattform listet nach Eingabe einiger grundlegender Informationen alle in Frage kommenden Anbieter preislich aufsteigend auf. Dabei können Sie Einblick in die vertraglichen Details nehmen, überprüfen, wie andere Versicherungsnehmer das Unternehmen bewertet haben und schlussendlich unkompliziert wechseln.
Vergleichsportale sind vor allem deshalb so nützlich, weil Sie sich damit den aufwendigen Gang zu Versicherungsmaklern oder Agenturen sparen und sich bequem von zu Hause rund um die Uhr ein Bild von den Angeboten machen können.
Tipp Nr. 2: Prüfung der Versicherungen
Wenn Sie ein Vergleichsportal nutzen, sollten Sie nicht blindlings einen Kontrakt mit dem billigsten Anbieter eingehen. Wahrscheinlich werden Sie nach Eingabe Ihrer Daten feststellen, dass Sie mit dem an erster Stelle gelisteten Angebot jährlich mehrere hundert Euro sparen können. Beachten Sie jedoch, dass es sich dabei nicht automatisch um eine Offerte handeln muss, die mit Ihrer aktuell bestehenden Police qualitativ gleichzusetzen ist.
Sie müssen die einzelnen vertraglichen Details genauestens studieren und dabei insbesondere Faktoren wie die inkludierte Deckungssumme, den Rabattschutz und den Service des Anbieters im Auge behalten. Bei der Deckungssumme sollten Sie sich den höchstmöglichen Schutz sichern, da die gesetzlich bestehenden Mindestanforderungen in Höhe von 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 1,2 Millionen Euro für Sachschäden oftmals nicht ausreichend sind.
Ihren Schadensfreiheitsrabatt sollten Sie zudem immer retten, da Sie sich dann saftige Beitragserhöhungen nach einem eigens verschuldeten Unfall sparen.
Tipp Nr. 3: Strukturierter Vertragswechsel
Der vielleicht größte Fehler und zugleich der dritte Tipp beim Wechsel der Autoversicherung lautet: Lassen Sie sich ausreichend Zeit und gehen Sie planvoll sowie strukturiert vor. Beginnen Sie am besten schon Anfang Herbst damit, sich nach einem neuen Vertrag umzusehen, da zu diesem Zeitpunkt die meisten Versicherer bereits mit lukrativen Angeboten locken.
Sie haben zwar in der Regel bis zum Stichtag des 30. Novembers Zeit für eine Kündigung bis zum Jahresende, allerdings können Sie mit entsprechender Vorlaufzeit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Setzen Sie nämlich Ihren bestehenden Versicherer von Ihrem Wechselwunsch in Kenntnis, besteht die Möglichkeit, dass dieser Ihnen eine günstigere Offerte unterbreitet, um Sie als Kunden zu behalten.
Ist das nicht der Fall, ist es grundsätzlich empfehlenswert, zunächst die neue Versicherung abzuschließen, ehe die alte gekündigt wird. Dadurch vermeiden Sie Komplikationen beim Wechsel und die laut Autobild strafbewehrte Fahrt ohne Versicherung. Den Wechsel können Sie übrigens auch komplett durch das jeweilige Vergleichsportal abwickeln lassen, was die