Die schönsten Reiseziele in Bayern

Das landschaftlich schöne Bundesland Bayern hat bezüglich seiner Reiseziele einiges zu bieten. Mit Sehenswürdigkeiten wie der Alpenregion, den bayerischen Seen und malerischen Städten begeistert Bayern als Reiseziel viele Touristen. Das Gute daran, Städtetrips können hervorragend mit Ausflügen in die Natur kombiniert werden, sodass jedes Abenteuerherz seine Erfüllung findet. Besonders bequem lässt sich die wunderschöne Gegend mit dem Auto erkunden, auf den herrlichen Landstraßen können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen.

München

Schloss Nymphenburg
Schloss Nymphenburg

Das Paradies für alle Bierliebhaber. Dem bayerischen Charme können Sie hier nur schwer entkommen und so werden Sie sich schnell in einem Brauhaus mit einer Portion Weißwürsten vor der Nase wiederfinden. Zur anfänglichen Herbstzeit empfiehlt sich ein Besuch beim einzigartigen Oktoberfest, das jährlich Millionen von Besuchern aus aller Welt anzieht. Sportfans kommen in der Landeshauptstadt ebenfalls auf ihre Kosten: Im Olympiapark können diese den einstigen Weltsportlern nachahmen oder in der Allianzarena den derzeitigen Fußballstars entgegenfiebern. Für alle Naturfans bietet das Münchner Umland die bestmögliche Kombination aus Stadt und Land mit möglichem Abenteuerkitzel. München hält also für jeden Reisetypen etwas bereit.

Chiemsee

Der Chiemsee in Bayern
Der Chiemsee in Bayern

Das Bayerische Meer macht seinem Namen alle Ehre und verwöhnt alle Besucher mit dem einzigartigen Panorama der angrenzenden Bergwelt und den herrlichen Stränden am Wasser. Die Natur rund um den Chiemsee bietet sich zu allen Jahreszeiten als großartiges Reiseziel an. Egal ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, die landschaftliche Vielfalt wird jeden ins Staunen versetzen. Als Bonuspunkt laden eine Vielzahl von kulturellen Attraktionen und Veranstaltungen in die Städte rund um den Chiemsee ein. So können Sie den Chiemsee im Zuge eines Familien-, Wellness- oder Actionurlaub vielfältig entdecken.

Füssen

Schloss Neuschwanstein
Schloss Neuschwanstein

In der idyllischen Voralpenlandschaft liegt der Bilderbuchort Füssen. Wer auf der Suche nach Romantik ist, ist hier genau richtig. Hübsche Cafés in kleinen Gassen, eine ansehnliche Seenlandschaft und schöne Schlösser im Alpenpanorama laden einen zum Träumen ein. Geschichtsfans finden hier einiges zum Staunen, denn die einstig ansässigen Königsfamilien bieten hohes Potenzial, um Geschichte hautnah zu erleben. Das weltbekannte Schloss Neuschwanstein ist Pflicht bei einem Besuch in der Region. Außerdem ist Füssen auch ein Paradies für alle Naturliebhaber, schließlich führen die unzähligen Wanderwege alle Abenteurer zu erstaunlichen Landschaften.

 

Garmisch-Patenkirchen

Blick auf Garmisch-Patenkirchen
Blick auf Garmisch-Patenkirchen

Die Naturoase rund um den Kurort Garmisch-Patenkirchen bietet Wanderern viele Möglichkeiten, Bayerns Naturspektakel kennenzulernen. Doch auch Erfahrenen und Profis bieten mächtige Gipfel und der größte Berg Deutschlands, die Zugspitze, einige Herausforderungen. Wem das alles im Laufe seiner Tour zu anstrengend wird, der kann mit Seil- und Bergbahnen einen Teil der Strecke ersetzen. Die vielen Wasserfälle, Felsgebirge und Almwiesen bieten das ganze Jahr über eine abwechslungsreiche und faszinierende Landschaft, die selbst bei häufigeren Besuchen nicht langweilig wird. Schon längst kein Geheimtipp mehr ist die Partnachklamm, die Sommer wie Winter besucht werden kann. Jahr für Jahr erkunden mehr als 300.000 Menschen die fast 700 Meter lange Klamm, die atemberaubende Ausblicke bietet.

 

Bodensee

Mann blickt auf den Bodensee
Mann blickt auf den Bodensee

Für Wasserratten und aktive Sportfans ist der Bodensee ein hervorragendes Reiseziel. Von Wassersport über Skifahren bis hin zu Schiffsausflügen wird vor Ort alles geboten. Beliebt ist ferner ein romantisches Erlebnis zu zweit, das hier bei atemberaubenden Landschaften, gutem Essen und leckeren Weinen unvergessliche Momente beschert. Die Vierländer-Region bietet sich außerdem für einen Kurztrip am Wochenende an, bei welchem außerdem die umliegenden Inseln entdeckt werden können. Davon bietet der Bodensee nämlich reichlich Auswahl. Neben den etwas bekannteren Inseln wie der Blumeninsel Mainau oder der Insel Reichenau könnten durch Inselhopping noch viele weitere kleine Inseln entdeckt werden.

 

Regensburg

Altstadt von Regensburg
Altstadt von Regensburg

„Die nördlichste Stadt Italiens“ – so wird Regensburg in aller Munde gelobt. Denn die vielen kleinen Gässchen und alten romantischen Gebäude erinnern viele Besucher an Städte Italiens. Die Weltkulturerbe-Stadt fasziniert am nördlichsten Punkt der Donau außerdem mit seiner über 2000 Jahre alten Geschichte. In einer Vielzahl von Museen und durch gut erhaltene Stadtmauern der Römer können Sie der Geschichte auf die Spur gehen. Sportfans werden in Regensburg mit dem größten Baseballstadion Deutschlands verwöhnt. Ansonsten laden aufregende Kulturveranstaltungen und ein sehr attraktives Nachtleben vor allem junge Reisenden nach Regensburg ein.

 

Passau

Blick auf Passau
Blick auf Passau

Die Drei-Flüsse-Stadt beheimatet Zuflüsse von Donau, Ilz und Inn, die aus drei Himmelsrichtungen durch Passau fließen. Die umliegende Landschaft verwandelt sich dadurch in eine einzigartige Schönheit. Hinzu kommt die barocke Altstadt und der majestätische Dom, der die weltgrößte Domorgel beheimatet. So wird bei einer Reise nach Passau Charme, Geschichte und Kultur hervorragend kombiniert. Sehr beliebt sind Schifffahrten, bei denen Sie einen einmaligen Ausblick auf die schöne Stadt erhalten. Außerdem laden eine Vielzahl von Radwegen zur Erkundung des Passauer Umlands ein.

 

Für welches Reiseziel Sie sich auch entscheiden, Sie werden begeistert sein. Die gelungene Mischung aus Natur, Sport und Erholung bietet jedem Reisenden eine gelungene Auszeit. Wir wünschen einen schönen Aufenthalt in Bayern!

Nebenjob E-Scooter aufladen: Lohnt sich das?

Abzocke und Fakes: So erkennt man Verbraucherfallen im Internet

… und schon ist es passiert. Betrüger haben einen Virus auf dem eigenen Rechner installiert, haben Passwörter abgegriffen oder gar Geld geklaut. Noch immer fallen den Verbraucherzentralen zufolge hunderte Menschen jedes Jahr auf Abzocke im Internet herein. Und die Dunkelziffer dürfte in die Tausende oder Zehntausende gehen.
Dabei ist es gar nicht weiter schwer, den Abzockern zu entgehen. Man muss lediglich wissen, worauf man achten muss und stets aufmerksam bleiben – und eben im Zweifel NICHT klicken. Ganz wichtig: Vor allem ältere Menschen werden Opfer von Internet-Betrügern. Es kann also hilfreich sein, diesen Leitfaden mal den Eltern und Großeltern zu mailen. Mit etwas Glück hilft man ihnen dabei, sich selbst zu helfen.
Phishing-Mails sind weit verbreitet – und werden immer besser, da sie die Adressaten oft mit dem korrekten Namen ansprechen und auch weitere Daten kennen (oft stammen diese aus gehackten Datenbanken). In der Regel sollen die Empfänger dazu bewegt werden, einen Anhang zu öffnen oder auf einen Link zu klicken – und dann dort schlimmstenfalls zu Beispiel die Zugangsdaten zu Online-Shops oder zum Online-Banking einzugeben, damit die Betrüger sie abfischen können.
… hilft ein simpler Trick: Mails sehr genau lesen! Oft ist schon an einer kryptischen Absender-Adresse erkennbar, dass es sich nicht um eine Mail des vermeintlichen Absenders (zB. Shop oder Telekommunikationsanbieter) handelt. Wenn man den Absender nicht kennt oder es andere, auch nur minimale Gründe für Zweifel gibt: Auf keinen Fall den Anhang öffnen, auf keinen Fall auf Links in der Mail klicken! Faustegel: Seriöse Anbieter fordern NIE in einer Mail zur Eingabe von Passwörtern auf!
Es wird immer einfacher und kostet immer weniger, professionell aussehende Websites zu gestalten. Das macht es Betrügern einfach. Das Netz ist voll von gut und aufwändig gemachten Fake-Shops, wo man vermeintliche Markenartikel (zB. Sonnenbrillen oder Uhren) zu unglaublichen Schnäppchenpreisen kaufen kann. Im harmlosesten Fall erhält man Plagiate (deren Einfuhr in Deutschland illegal ist), im schlimmsten ist das Geld weg und man erhält gar nichts.
… kann man sich wappnen. Faustegel: Wenn ein Produkt extrem billig angeboten wird, gibt es fast immer einen Haken! Bevor man auf „Kaufen“ klickt, sollte man zwei Dinge tun. Erstens: Einen Blick ins Impressum werfen. Gibt es dort keine ladungsfähige Adresse, Mailadresse und Telefonnummer oder liegen diese im Ausland, sollte man sofort hellhörig werden. Zweitens: Den Namen des Shops in eine Suchmaschine eingeben. Handelt es sich um einen Fake-Shop, so wird man auf diesem Weg zahllose Beschwerden geprellter Kunden finden. Ist das der Fall, bestellt man dort natürlich nichts. Egal, wie verlockend das Angebot ist!
Selbst auf seriösen Websites, zum Beispiel von Tageszeitungen oder Nachrichtenmagazinen, findet man oft Fake-Werbung. Diese zeichnet sich in der Regel durch sehr knallige Angebote oder aufsehenerregende Schlagzeilen, oft auch durch die (geklauten) Fotos von Promis aus. Alles legt es darauf an, dass man klicken soll.
… hilft eine simple Frage: Kann das wirklich sein? Verschenkt wirklich jemand hundert Smartphones? Ist Promi XY wirklich gestorben? Kann man wirklich mit einem Nebenjob von zu Hause aus reich werden? Der gesunde Menschenverstand sagt einem rasch: Nein! Natürlich nicht! Ein weiteres Warnsignal ist es, wenn nicht klar ist, wer die Anzeige schaltet und / oder man aktiv zu einer Aktion aufgefordert wird (also in der Regel dazu, auf die Anzeige zu klicken.
… verbergen sich meist Fake-Shops, Abo-Fallen oder auch Websites, die sofort Viren herunterladen. Man sollte sie auf keinen Fall anklicken – besser ist es, umgehend den Seitenbetreiber zu informieren, denn oft weiß der gar nicht, welche Anzeigen bei ihm automatisch angezeigt werden. Und auch ein Hinweis an die Verbraucherzentralen ist sinnvoll – damit diese wissen, gegen wen und gegen welche neue Masche sie vorgehen sollen.

Schnäppchenjäger ade – Nachfrage nach Sonderangeboten sinkt!

Wen interessieren Sonderangebote? Marktforschung liefert Zahlen

Sonderangebote finden bei Verbrauchern in Deutschland im Gegensatz zu früher immer weniger Beachtung. Zu dieser Erkenntnis kam die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in ihrer Marktstudie, die im Juli dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Die Bürger der Republik seien zwar nach wie vor an Schnäppchen und Preisknüllern interessiert, aber die tendenzielle Entwicklung in diesem Bereich weise eine rückläufige Entwicklung auf.

Von 2011 bis 2019 sei die Zahl der Verbraucher von 73 auf 65 Prozent zurückgegangen, die vor dem Einkaufen in aller Regelmäßigkeit Prospekte, Anzeigen oder Handzettel der unterschiedlichen Geschäfte überprüfen. Zudem zeigt der untersuchte Zeitrahmen ein Rückgang der Kunden auf, die für günstige Angebote ihre Einkaufsgewohnheiten ändern und ihr Lieblingsgeschäft untreu werden – von 57 auf 50 Prozent.

Ein Grund für die Lockerung der Preisfixierung der Verbraucher in den vergangenen Jahren ist der Wertewandel in der Gesellschaft. In Zeiten der Globalisierung, des Konsumwahns und vor allem des Klimawandels priorisieren die Menschen zuweilen mehr die Qualität, und sie schenken der Preisstruktur weniger Beachtung.

Während im Jahr 2009 noch 53 Prozent der befragten Konsumenten angaben, beim Einkauf vor allem auf den Preis zu achten, und lediglich 47 Prozent großen Wert auf die Qualität legten, zeigten die Zahlen 2017 ein gänzlich anderes Bild. Für rund 53 Prozent spielte die Qualität die wichtigste Rolle, 47 Prozent schauten mehr auf den Preis.

Verbraucher sind werberesistent

Schnäppchen und Sonderangebote leben über werbetreibende Maßnahmen, die Konsumenten in Form von Prospekten, Flyern oder Außenwerbung auf die Deals aufmerksam machen sollen. Allerdings zeigt dieses Vorgehen nicht immer den erhofften Effekt, da rund ein Viertel der Verbraucher von den Marktforschern als promotionsresistent eingestuft wurde.

Weder informieren sie sich selbstständig vor dem Einkauf über Sonderangebote, noch sind diese bereit, für ein Schnäppchen das Geschäft zu wechseln. Daher helfen auch die unterschiedlichen Werbemittel nicht, diesen Schlag von Verbrauchern zu überzeugen.

Doch wenn es gerade ein gewünschtes Produkt zum Niedrigpreis zu kaufen gibt, können auch sie nicht der Verlockung widerstehen. Die Gruppe kauft besonders oft in Supermärkten und Fachgeschäften ein.

Qualität wichtiger als Preis

Die fortschreitende Sensibilisierung gesellschaftlicher Werte wird in den nächsten Jahren weitere Entwicklungsschritte tätigen und vor allem den Konsum sowie den Aspekt der Nachhaltigkeit betreffen.

Dadurch spielt der Preis bei vielen Waren und Produkten zunehmend eine untergeordnete Rolle. Umweltfreundliche und biologische Bedingungen werden genauso an Wichtigkeit gewinnen wie ein bewusstes Konsumverhalten.

Durch diese Entwicklung werden Verbraucher resistenter gegen Sonderangebote. Die Nachfrage nach Preisnachlässen wird besonders bei Lebensmitteln herbe Dämpfer hinnehmen müssen, da speziell in diesem Bereich auf Qualität geachtet wird.

Auch die Lokalität bestimmt das Einkaufsverhalten. Zum Teil achten Konsumenten heute schon explizit darauf, ob Produkte aus der näheren Umgebung kommen und unnötige Transportwege vermieden wurden.

Besonders Discounter bekommen diesen Wandel bereits jetzt zu spüren. Während die Supermärkte mit ihrem Lebensmittel-Vollsortimenter ein Umsatzplus von 2,9 Prozent erzielten, haben die Discounter mit einem schrumpfenden Wachstum von 0,8 Prozent das Nachsehen. So besagen es die Zahlen der Marktstudie.

Schnäppchen weiterhin gefragt

Trotz gesellschaftlichem Wertewandel bleiben Schnäppchen und Sonderangebote weiterhin relevant. Das Verhalten der Konsumenten mag zwar eine langfristig anhaltende Tendenz verzeichnen, kann aber keineswegs pauschalisiert werden. Auch die Erkenntnisse der Marktforscher der GfK kamen zu diesem Schluss. Rund 40 Prozent der Konsumenten seien nach wie vor höchst interessiert an Sonderangeboten.

Die anhaltende Nachfrage nach Sonderangeboten lässt sich auch im Netz beobachten. Viele Webseiten und Unternehmen haben sich über den Lauf der Zeit den Drang nach günstigen Deals angenommen und diesen in Geschäftsmodelle implementiert. „In unserer Schnäppchen-Community Mein Deal tummeln sich seit 2009 begeisterte Schnäppchenjäger, die immer auf gute Deals aus sind“, erklärt Ralph Schomaeker-Möller, Geschäftsführer der Plattform. „Wir haben über 70.000 Angebote und Schnäppchen auf unserer Seite sowie eine Million App-Downloads. Von mangelnder Nachfrage kann keine Rede sein.“

Diese Annahme bestätigen indes nicht nur Deal-Plattformen im Internet, sondern auch Aktionstage wie der Black Friday oder Cyber Monday, die im Weihnachtsgeschäfts für gigantische Umsätze in vielen Branchen sorgen. Mit hohen Rabatten und einzigartigen Sonderangeboten verlocken diese Feiertage des Sparens Konsumenten zum Geldausgeben.

Der Onlineriese Amazon hat vor einigen Jahren den Cyber Monday sogar zur Cyber Week erweitert und bietet auf der Plattform in aller Regelmäßigkeit immer neue Angebote an, die zum Teil nach wenigen Minuten ausverkauft sind.

Gehirn macht Schnäppchen belohnend

Obwohl die Marktstudie der Gesellschaft für Konsumforschung den Sonderangeboten ein Verlust des Interesses attestiert, werden Schnäppchen immer einen relevanten Status im Konsumverhalten von Menschen innehaben. Verantwortlich dafür ist die Beschaffenheit des menschlichen Gehirns. Dieses besitzt Nervenzellen, die miteinander verschaltet sind und bei Aktivierung wohltuende Stoffe ausschütten. Schnäppchenpreise und Rabatte aktiveren dieses System.

Laut Neurowissenschaftler Christian Elger handelt es dabei um das gleiche Zentrum, das bei Suchtverhalten und Befriedigung zum Tragen kommt. „Dieses Belohnungssystem dient als Hochmotivator unseres Gehirns und kann durch nichts überboten werden“, erklärt der Wissenschaftler.

Die Relevanz der Nervenzellen lässt sich auf die Entwicklungsgeschichte des Menschen zurückführen, in der zu Urzeiten das Jagen und Ergreifen von Beute ein überlebenswichtiger Faktor war. Die Gier war in dieser Epoche der menschlichen Historie signifikant, um den Stamm oder die Sippe ernähren zu können. Dieses Belohnungszentrum ist im Gehirn bis in die heutige Zeit aktiv.

Ist das Belohnungssystem in Betrieb, verlieren alle anderen Zentren in der Kommandozentrale an Relevanz und werden abgeschaltet. Dazu zählen auch Regionen, die normalerweise für vernünftige und logische Entscheidungen verantwortlich sind. Ob beim Einkaufen das Objekt der Begierde wirklich gebraucht wird oder nicht, wird bei einem aktivierten Belohnungssystem nicht abgewogen.

Erst wenn es eine unmittelbare Befriedigung erfährt, beruhigt sich das System. „Wenn wir allerdings Zeit in eine Entscheidung bringen, etwas zu kaufen oder auch nicht, relativiert sich der Fall und wir kommen meistens darüber hinweg.“

Schnelles, günstiges Internet: So wechseln Sie Ihren DSL-Vertrag

Viele genervte Internetnutzer kennen das Problem: Schon wieder ist das DSL wegen einer Störung ausgefallen und in der Hotline des Anbieters ist aufgrund des erhöhten Anrufaufkommens niemand kurzfristig zu erreichen. Dieses Szenario, aber auch viel zu hohe Preise für den eigenen DSL-Vertrag motivieren immer mehr Menschen dazu, sich um einen Wechsel zu bemühen.

Heutzutage ist die Fülle von Angeboten und Anbietern zwar enorm, aber ein DSL-Wechsel ist gar nicht so schwierig, wie viele denken. Um den passenden Internettarif zu finden, gibt es praktische Portale, die den Verbrauchern mit Infos zur Seite stehen und einen Großteil der Arbeit abnehmen. Mit einem DSL-Vergleich lässt sich nach Eingabe des Standortes bzw. der Vorwahl und gewünschten Geschwindigkeit im Handumdrehen ein guter Tarif finden.

Wichtig ist nicht unbedingt, dass dieser die maximale Geschwindigkeit offeriert, zumal diese ohnehin nicht an allen Standorten verfügbar ist und am ehesten zu Nutzerprofilen passt, die beispielsweise viele Videos in hoher Auflösung schauen oder selbst große Datenmengen per Upload bereitstellen möchten.

Vielmehr sollte der neue Tarif auf den eigenen Bedarf perfekt zugeschnitten sein und im Vergleich zum aktuellen Tarif zumindest dieselbe Leistung zu einem deutlich günstigeren Preis bieten.

Diese Merkmale sollte ein guter DSL-Vertrag heute besitzen

Der Preis im Verhältnis zur Leistung ist jedoch nicht das einzige Kriterium, das einen guten DSL-Vertrag charakterisiert. Hinzu kommen noch Faktoren wie:

  • Kundenservice
  • Vertragslaufzeit
  • Kündigungsfristen
  • Boni, Rabatte oder Startguthaben
  • Gute Bewertungen

Wer einen Vergleich durchführt, sollte darauf achten, dass nicht immer der beste Anbieter ganz oben steht. Häufig sind bereits etwaige Neukundenrabatte, Boni oder Startguthaben mit in die monatliche Preiskalkulation eingeflossen oder es handelt sich um Anzeigenplatzierungen.

Vergleichen Sie daher akribisch, wo Sie welche Leistung zu welchem Preis bekommen, wie der Anbieter von anderen Nutzern in Sachen Service und Zufriedenheit bewertet wurde und auch, welche Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen existieren. Üblich sind 24 Monate Laufzeit bei ein- oder dreimonatiger Kündigungsfrist – je flexibler desto besser.

So geht der Wechsel des Anbieters reibungslos über die Bühne

Homepage von Google auf einem Tablet
Hat der Wechsel des DSL-Vertrages einwandfrei funktioniert, besteht schon ab dem ersten Tag der neuen Vertragslaufzeit Zugang zum Internet.

Möchten Sie wechseln, schauen Sie zunächst in Ihren Vertragsunterlagen, wie lange Ihr alter DSL-Vertrag noch läuft und wann die Kündigungsfrist endet. Beginnen Sie am besten zwei Monate vor Ablauf dieser Frist mit der Suche nach einem neuen Anbieter, damit ein nahtloser Übergang stattfinden kann und Ihr neuer Vertragspartner genug Zeit hat, alles in die Wege zu leiten.

Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, können Sie den neuen Vertrag direkt bei diesem oder über das jeweilige Vergleichsportal abschließen und den gesamten Wechsel dort beauftragen. Kündigt Ihr neuer DSL-Anbieter den alten Vertrag, ist das für Sie nicht nur komfortabler, sondern Sie können dann auch auf jeden Fall Ihre alte Telefonnummer behalten.

Der neue Anbieter wird Ihnen den Tag der Freischaltung für den neuen Anschluss frühzeitig mitteilen. Ein Technikerbesuch ist dafür in der Regel nicht notwendig, kann aber anberaumt werden. Ob das was kostet und wenn ja wie viel, ist ein weiteres Qualitätsmerkmal.

Lotto – Wie viel Geld ist in Deutschland im Umlauf

Zahlen im Überblick

Trotz gesellschaftlicher Wandlungsprozesse und wirtschaftlichen Neuausrichtungen erfreuen sich die Lotterien in der Bundesrepublik nach wie vor großer Beliebtheit. Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach spielten im vergangenen Jahr rund 7,3 Millionen Bundesbürger regelmäßig Lotto oder Toto, weit über 21 Millionen versuchten gelegentlich ihr Glück bei den Lotterien.

Die beliebteste Spielform ist dabei das klassische 6 aus 49 am Samstag. Insgesamt 26 Prozent der Deutschen spielten diese Variante im Jahr 2018 am liebsten. Nach den Angaben des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) konnten sich 152 Personen über Gewinne in Millionenhöhe freuen, die jedoch den Rekordeinzelgewinn aus dem Jahr 2006 mit rund 37,7 Millionen Euro nicht ablösen konnten.

Aufgrund der hohen Spielerzahl fließen große Summen in der Branche, die üppige Umsätze für die 16 selbstständigen Lotteriegesellschaften generieren. So belief sich der Umsatz des DLTB im letzten Jahr auf insgesamt 7,36 Milliarden Euro, der mit rund 33 Prozent von den staatlichen Lotterien und Sportwetten des DLTB erwirtschaftet wurde.

Allein die nordrhein-westfälische Lotteriegesellschaft WestLotto mit Sitz in Münster konnte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatzerlös von circa 1,4 Milliarden Euro erzielen. Die reinen Einsätze der Spielerschaft in den einzelnen Formaten der Lotterie beliefen sich auf etwa 1,6 Milliarden Euro.

Genau wie andere Arten des Glücksspiels werden auch Lotterien im Zuge des digitalen Zeitalters im Internet immer attraktiver. Anbieter wie Lottoland bieten Spielern die gesamte Bandbreite an Spielformaten an, die den Gang zur Lottoannahmestelle überflüssig machen. Die wachsende Resonanz der Online-Lotterien spiegelt sich vor allem in der Anzahl der Spieler wider. So konnte Lottoland beispielsweise im laufenden Jahr 2019 den 10-millionsten Kunden begrüßen.

Wohin fließt das ganze Geld?

Lotto kann nicht nur den Spielern mit ein wenig Glück einen Geldsegen bescheren, sondern vor allem dem Staat. Dieser ist jedoch nicht auf das Glück angewiesen, da ihm gesetzlich bis zu 50 Prozent der Spieleinsätze zustehen. Allerdings variieren die Abgaben zum Teil voneinander, da das Lotterierecht von den einzelnen Bundesländern selbstständig ausgelegt werden darf.

Hamburg schüttet nur die Hälfte der Lotto-Einnahmen in Deutschland als Gewinn an die Tipper aus. Die restliche Summe geht entweder an den Staat, die Annahmestellen oder bleibt in den Kassen der 16 Landes-Lottogesellschaften, die sich unter dem DLTB zusammengeschlossen haben.

Doch nicht alle Länder hantieren die Gelder wie Hamburg. Im Durchschnitt werden die Spieleinsätze mit 7,5 Prozent als Provision an die vielen Annahmestellen verteilt. Etwa 2,8 Prozent fließen an die Finanzierung der Verwaltung. Die Bundesländer selbst generieren durch die Lotteriesteuer rund 16,67 Prozent der Einnahmen aus dem Lotteriegeschäft. Die zweckgebundenen Konzessionsabgaben werden im Schnitt mit etwa 23 Prozent verrechnet, die für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend ebenfalls an die Finanzministerien der Länder überwiesen werden. Im Jahr 2005 hat Baden-Württemberg auf diese Art und Weise insgesamt 435 Millionen Euro eingenommen.

Kosten beim Lottospielen

Wer gerne sein Glück beim Lottospielen herausfordern und die potenzielle Chance wahrnehmen möchte, aus einem minimalistischen Einsatz einen riesigen Gewinn zu erzielen, sollte sich die anfallenden Kosten für die einzelnen Lotterien vor Augen führen.

Die bekannteste und beliebteste Lotterie in Deutschland 6 aus 49 wird seit dem Jahr 1955 angeboten und definiert den einzusetzenden Betrag über ausgefüllte Tippfelder, die jeweils ein Euro kosten. Dazu kommt noch eine anfallende Bearbeitungsgebühr, die sich allerdings nicht auf die einzelnen Felder bezieht, sondern für den gesamten Spielschein gilt. Je nach gewähltem Lottoanbieter fällt diese unterschiedlich hoch aus.

Neben dem klassischen Format 6 aus 49 können Tipper auch auf Fortuna bei der Zusatzlotterie Spiel 77 setzen, für die ein Einsatz von 2,50 Euro zu zahlen ist. Das Spiel Super 6 schlägt mit 1,25 Euro zu Buche. Eine weitere Zusatzlotterie ist die Glücksspirale, die ebenfalls unter die Obhut des Deutschen Toto- und Lottoblocks fällt. Die Teilnahme kostet fünf Euro.

Tipper, die über die nationalen Grenzen hinaus Lotto spielen möchten, kommen an dem EuroJackpot nicht vorbei. An der europäischen Lotterie sind insgesamt 18 Staaten beteiligt, die zusammen eine Bevölkerung von über 300 Millionen Menschen umfasst. Die möglichen Gewinnsummen sind aufgrund dieses kollektiven Bündnisses am höchsten. Der Jackpot enthält minimal 10 Millionen und maximal 90 Millionen Euro.

Die Kosten für die Teilnahme am EuroJackpot errechnen sich aus der Anzahl der abgegebenen Tipps (2,00 Euro pro Tippfeld), sowie aus der oben schon beschriebenen Tippscheingebühr. Diese variiert auch beim EuroJackpot je nach Anbieter bzw. Bundesland.

Glücksspiel – Spielerschutz vs. Staatseinnahmen

Wie viel verdient der Staat am Glücksspiel?

Den Nervenkitzel abseits des Alltags suchen viele Bürger auf verschiedenen Wegen. Das klassische Lotto ist nach wie vor sehr beliebt, aber auch auf Sportereignisse wird immer mehr gewettet. Mittlerweile liegen beide Branchen mit einem jährlichen Umsatz von etwa sieben Milliarden Euro etwa gleich auf. Laut dem DHS Jahrbuch Sucht 2019 von der Deutschen Hauptstelle Sucht e. V. beträgt der Umsatz auf dem gesamten Glücksspielmarkt in Deutschland 46,3 Milliarden Euro. Der Staat erzielt mit Steuern und Abgaben dadurch Einnahmen in Höhe von 5,2 Milliarden Euro. Die Abgaben können je nach Glücksspielart unterschiedlich ausfallen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Spielautomaten: Vergnügungssteuer, die auf Landesebene berechnet wird
  • Sport- und Rennwetten: 5 % des Wetteinsatzes
  • Lotto: Lotterieabgabe in Höhe von 20 % des Einsatzes

Der größte Umsatz wird indes mit Spielautomaten generiert. Hier wurden vom Staat zuletzt neue Gesetze erlassen, die die Anzahl der Spielstätten merklich reduziert haben. Die Spieler gehen dann entweder in die noch vorhandenen Spielhallen oder weichen auf die besten Online-Casinos im Internet aus, denn natürlich ist modernes Glücksspiel heutzutage digital.

Exakt hier gibt es aber ein Problem: Die Online-Casinos sind nicht in Deutschland reguliert, sondern in anderen EU-Mitgliedsstaaten. Aufgrund des EU-Rechts ist es ihnen jedoch erlaubt, ihre Leistungen auch in Deutschland anzubieten – ein Streitthema.

Werden die Staatseinnahmen richtig verteilt?

Mit der Wettsteuer in Höhe von fünf Prozent auf jeden Einsatz ist es gelungen, auch bei Online-Wetten Staatseinnahmen zu erzielen. Das gilt auch für Anbieter, die in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ansässig sind, wie beispielsweise die Branchengrößen Tipico und bwin.  Beide Unternehmen wurden in Österreich gegründet und führen die Wettsteuer an den deutschen Fiskus ab.

Die Staatseinnahmen werden für unterschiedliche Zwecke verwendet. Wohin genau die Steuergelder fließen, lässt sich nicht genau beziffern, weil sie zunächst in den allgemeinen Steuertopf gelangen. Von dort werden sie in die unterschiedlichen Bereiche wie Infrastruktur, Bildung etc. investiert und kommen somit auch der Allgemeinheit zugute.

Allerdings geschieht dies auf Kosten der Spieler mit problematischem Spielverhalten. Rund 500.000 Menschen in Deutschland weisen laut DHS glücksspielbezogene Problematiken auf. Etwa 180.000 zählen zu den pathologischen Glücksspielern, sind also süchtig. Die Dunkelziffer dürfte noch etwas höher liegen, da sich viele Spieler nicht als krank ansehen oder gar Hilfe suchen.

Ein Ansatzpunkt wäre hier die gezielte Verteilung der Steuergelder in Präventions- und Hilfsmaßnahmen. Die Jugend sollte durch klare Einschränkungen und Kontrollen der Anbieter geschützt werden. Präventive Programme sollten über die Gefahren aufklären und Auswege aufzeigen.

Problemspieler müssen unterstützt werden. All das kostet natürlich Geld und muss vom Staat kontrolliert werden. Wenn die Politiker jedoch den Spielerschutz als vorrangiges Interesse ansehen und nicht nur als vorgeschobenen Grund, müssen die Staatseinnahmen entsprechend „richtig“ verteilt werden.

Nachholbedarf bei Online-Casinos

Die Experten für Casinos im Internet von besteonlinecasinos.co sehen daher auch extremen Nachholbedarf beim Glücksspielgesetz für die Angebote im Internet: „Auch wenn die Online-Casinos über Lizenzen aus anderen Ländern verfügen, meist aus Gibraltar oder Malta, sind sie nicht im Besitz ausreichender Standards, was den Spielerschutz angeht. Zudem entfallen dem Staat Steuereinnahmen, weil die Abgaben in den Ländern abzuführen sind, in denen die Betreiber die Lizenzen besitzen.“

Wie viel die Deutschen in Online-Casinos setzen, ist nicht ganz klar. Einer Erhebung der Glücksspielaufsichten der Bundesländer zufolge haben Online-Casinos im Jahr 2017 stolze 1,76 Milliarden Euro Umsatz erzielt – Tendenz stark steigend. Mit der letzten Reform des Glücksspielstaatsvertrags haben es die Verantwortlichen dennoch versäumt, auch diesen Markt nach deutschem Recht zu regulieren. Hier bleiben sowohl die Staatseinnahmen als auch der Spielerschutz auf der Strecke.

Sollten Online-Casinos verboten werden?

Ein Verbot von Online-Casinos ist allerdings die falsche Lösung und auch gar nicht umzusetzen. Aufgrund des Internets gibt es immer Möglichkeiten, ein Online-Casino aufzusuchen. Zudem sollte den Menschen nicht die Entscheidungsfreiheit darüber genommen werden, ob und wie sie Zugang zum Glücksspiel haben. Lotto oder Sportwetten haben aus logischer Sicht auch keine Daseinsberechtigung mehr, wenn Online-Casinos verboten sind.

Ausreichend geschützt müssen die Bürger aber sein, sodass keine betrügerischen Anbieter Spieler abzocken und kein Jugendlicher den Schultag schwänzt, um im Online-Casino mehr als sein Taschengeld zu verspielen. Da ist eine Fridays-for-Future-Demo die bessere Alternative, um dem schulischen Alltag zu entkommen.

Fernsehen: Eine Branche im Umschwung

Das um das Jahr 1930 erfundene Fernsehen, das eine echte Revolution war und sich bis heute permanent weiterentwickelt hat, wird von vielen Menschen nicht nur als Unterhaltungs-, sondern auch als Informationsquelle geschätzt. Trotzdem geht schon seit vielen Jahren ein Ruck durch die TV-Landschaft, die sich zunehmend gegen Konkurrenzanbieter aus dem Internet in Form von Streamingportalen oder auch YouTube behaupten muss.

Der Druck auf die Anbieter wächst, denn gemäß einer AGF-Studie befindet sich die tägliche Fernsehdauer in Deutschland zwar nach wie vor auf einem hohen Niveau, allerdings ist sie aktuell seit 2016 leicht rückläufig, wie die nachstehende Tabelle verdeutlicht:

Jahr Durchschn. tägliche Fernsehdauer in DE in Min. 
2016 223
2017 221
2018 217

Dabei gilt die Devise: Je höher die Qualität beim Fernsehprogramm heute ist, desto eher sind die Menschen geneigt, einzuschalten. Dazu verführen rund um die Uhr neu produzierte und hochwertige Filme sämtlicher Genres, spannende Serien, Live-Übertragungen von Sportveranstaltungen und nicht zuletzt auch die breite sowie größtenteils kostenlose Sendervielfalt.

Revolution des Fernsehens durch Streamingportale und Mediatheken

Ein anderes Konzept verfolgen die vielen Streamingportale – allen voran Netflix und Amazon Prime Video. Hier kann der Nutzer exakt bestimmen, was wann läuft und ohne Werbeunterbrechungen schauen.

Dieser Luxus hat allerdings einen nicht zu verachtenden Preis. So schlägt ein Netflix Standard-Abo beispielsweise aktuell mit rund 12 Euro monatlich zu Buche – Amazon Prime, in dem auch Prime Video enthalten ist, kostet demgegenüber im Jahr nur 69 Euro und für Nicht-Prime-Kunden rund 8 Euro. Dafür gibt es für den Zuschauer Filme, Serien, Dokus und Shows aller Gattungen im Überfluss.

Wie populär Streamingportale, aber auch Mediatheken inzwischen geworden sind, verdeutlicht eine durch GfK Media and Communication Research durchgeführte Erhebung, wonach 19% der Deutschen einmal oder sogar mehrmals pro Woche Videostreaming-Dienste nutzen und 17% Mediatheken.

Qualität des TV-Angebots als Schlüsselfaktor für die Einschaltquoten

Mann hält eine Fernbedienung in der Hand
Laufen im Fernsehen nur Wiederholungen oder uninteressante Filme, greifen die Deutschen lieber auf Mediatheken und Streaming zurück.

Allerdings sind viele Nutzer von Mediatheken und Video-Portalen wie YouTube, das ohne Abonnement vollkommen kostenlos ist, inzwischen davon genervt, dass sie zunehmend mit Werbung überhäuft werden.

Trotzdem sind die Nutzungszahlen von YouTube gemäß einer im November 2018 veröffentlichen forsa-Erhebung seit Jahren steigend – im dritten Quartal 2016 gaben 72,3% der befragten Deutschen an, das Portal mindestens selten zu nutzen. In Q3 2017 waren es schon 73,4% und in Q3 2018 76,7%.

Alle genannten Daten und Fakten werfen abschließend die Frage auf, wie die Entwicklung bei den Streamingportalen, Mediatheken und dem regulären Fernsehen künftig weitergehen wird.

Was Zuschauer im Fernsehen sehen möchten, ist packendes und abwechslungsreiches Live-TV, bei dem sie mitfiebern können, sowie ein hochqualitatives Film-, Dokumentations- und Serienangebot. Eine Fokussierung auf Qualität wird in Anbetracht der stetig wachsenden Alternativen in Zukunft wichtiger denn je sein.

Was besagt der neue Glücksspielvertrag?

Glücksspielmarkt in Deutschland

Obwohl das Glücksspiel in der Republik sich auf gesetzlicher Ebene immer wieder mit Unklarheiten und Grauzonen konfrontiert sieht, erfreut sich der Wirtschaftszweig jährlich über große Gewinne. Zwischen 2002 und 2015 lässt sich der reine Bruttogewinn der Branche auf 10,7 Milliarden Euro beziffern. Allein der Anteil durch Spielautomaten liegt bei 4,4 Milliarden Euro. Der generierte Umsatz durch Glücksspiel im Netz beläuft sich auf 1,4 Milliarden Euro. Allerdings standen die Umsätze immer in Verbindung mit einem unregulierten Markt.

Die rechtlichen Komplikationen nahmen viele Anbieter von Online-Glücksspiel zum Anlass, ihren Sitz im Ausland anzumelden. Souveräne Staaten wie Malta, Gibraltar oder die Isle auf Man zwischen England und Irland riefen eigene Aufsichtsbehörden ins Leben, die mittels Kontrollprozess Lizenzen verteilen. Betreiber der Online-Casinos bewerben ihr Angebot mit Lizenzen etwa von der maltesischen Aufsichtsbehörde für Glücksspiel MAG und nutzen für die Legitimierung europäisches Recht.

Gerichte kippen Vertrag von 2012

Bereits im Jahr 2012 wurde der Versuch unternommen, das Glücksspiel in Deutschland durch den sogenannten Glücksspieländerungsstaatvertrag (GlüAndStV) neu zu regulieren und klare Strukturen zu schaffen. Dieser sah generell ein Verbot von Online-Casinos vor, die nicht in der Bundesrepublik lizensiert wurden. Die Bekämpfung von Spielsucht und die Eindämmung von Geldwäsche waren die treibenden Kräfte.

Der Vertrag mit seinen Regeln für Online-Casinos und Sportwetten wurde jedoch seit seiner Einführung immer wieder scharf kritisiert. Die Unstimmigkeiten führten immer wieder zu Verfahren von verschiedenen Verwaltungsgerichten und gipfelten in einer Aufhebung, die durch den Europäischen Gerichtshof im Jahre 2016 erwirkt wurde.

Der Gerichtshof sah vor allem die Dienstleistungsfreiheit innerhalb des europäischen Raums im Bereich Sportwetten verletzt und sprach von einem ungleichen Wettbewerb. Die Bundesregierung wurde daher aufgefordert, die Gesetzgebung zum Online-Glücksspiel und zu Online-Sportwetten neu auszulegen. Allerdings verging eine Menge Zeit, bis diese Baustelle letztlich angegriffen wurde.

Befristete Neuregelung bis 2021

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz im diesjährigen März einigten sich die Bundesländer auf eine Neuregelung. Die neu geschaffenen Gesetze beziehen sich anfangs nur auf Sportwetten im Internet und ermöglichen Online-Buchmachern eine Lizenzbewerbung, die zunächst nur befristet vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2021 Gültigkeit haben wird.

Nach Ablauf des befristeten Zeitrahmens muss sich die Regierung erneut zusammenfinden und abermals Gesetze verabschieden. Der neue Glücksspielvertrag deckt zudem nicht die Bereiche Online-Poker und Online-Spielautomaten ab. Die Länder haben diesbezüglich unterschiedliche Vorstellungen und konnten sich in diesen Themengebieten nicht einigen.

Im Grunde bleiben Online-Casinos, die nicht in Deutschland lizensiert wurden, damit verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hatte bereits im Oktober 2017 dieses Verbot explizit bestätigt und keinen Verstoß der Dienstleistungsfreiheit erkannt. Sportwetten und Online-Casinospiele müssen daher separat voneinander betrachtet werden. Trotz des ausgesprochenen Verbots sind Online-Casinos in der Bundesrepublik gedudelt, soweit sie keine anderen Auflagen und Bestimmungen verletzen.

Was kommt auf Online-Casinos zu?

Da Online-Casinospiele im neuen Regelwerk keine Erwähnung finden, muss ab 2021 eine generelle Neuregelung definiert werden. Aufgrund der unterschiedlichen Auffassungen der einzelnen Bundesländer gestaltet sich eine Einigung als schwierig. Schleswig-Holstein und Hessen sehen eine lukrative Steuereinnahmequelle in Online-Casinos, die durch eine gesetzliche Regulierung unter staatliche Kontrolle gebracht werden würden.

Nordrhein-Westfalen und Berlin stehen diesen Ideen sehr kritisch gegenüber und präferieren ein generelles Verbot. Dazu würde auch Online-Poker zählen, obwohl diese Art von Glücksspiel weniger kritisch beäugt wird. Durch die vielen unterschiedlichen Vorstellungen der Länder besteht die Gefahr, dass die Facetten der Online-Casinos nicht im Einzelnen bewertet werden.

Klar ist jedenfalls, dass es noch vieler weiterer Diskussionen bedarf. Im Raum steht unter anderem der Vorschlag, die Regulierungen für das Glücksspiel auf Bundesebene zu hieven. Allerdings stößt diese Idee bei Schleswig-Holstein und Hessen auf Unmut, die sich in ihrer Entscheidungsfreiheit bedroht sehen. Ob letztlich ein Kompromiss erzielt werden kann, bleibt vorerst unklar.

Kontrolle des Autos: Diese Checks sollten Urlauber vorab durchführen

Es ist wohl die Horrorvorstellung schlechthin, wenn es ums Thema Urlaub mit dem Auto geht. Entweder gibt es schon auf der Fahrt in die Ferien eine Panne oder das Vehikel streikt vor Ort und verhindert die Mobilität.

Während bei einem Mietwagen der Vermieter für den einwandfreien Zustand des Fahrzeuges verantwortlich ist und je nach Destination die Anmietung eines fahrbaren Untersatzes durchaus Sinn ergibt, müssen sich Urlauber beim eigenen Auto stets selbst um die Urlaubstauglichkeit kümmern.

Darum ist vor der Fahrt ins Blaue ein umfangreicher, gründlicher und gewissenhafter Fahrzeugcheck oberstes Gebot. Die fünf wichtigsten Dinge, auf die es dabei zu achten gilt, erfahren Sie jetzt.

Check Nummer 1: Kann sicher mit dem Auto verreist werden?

Am allerwichtigsten ist, dass grundsätzlich eine sichere Fahrt mit dem Auto möglich ist. Werfen Sie deshalb initial einen Blick in das Service-Buch, das entweder im Handschuhfach als Heft oder bei moderneren Fahrzeugen schon digital im Bordcomputer zugänglich ist.

Wurden alle vom Hersteller vorgeschriebenen Service-Intervalle eingehalten und steht auch kein Service in den nächsten Monaten bevor, sind zumindest grobe technische Mängel recht unwahrscheinlich. Sollte dagegen in nächster Zeit ein Service notwendig sein, können Sie diesen sicherheitshalber auch vorziehen, zumal er heutzutage in etlichen Werkstätten preisgünstig angeboten wird.

Check Nummer 2: Reifendruck nach Vorgabe und Zustand gut?

Auch wenn kein Service fällig ist, gibt es diverse weitere Dinge, die Sie von sich aus vor Antritt der Fahrt in den Urlaub kontrollieren sollten. Das schließt einen Check der Reifen mit ein, gerade wenn diese längere Laufzeiten am Stück zu absolvieren haben. Kontrollieren Sie unbedingt, ob etwaige Beschädigungen der Karkasse vorhanden sind und werfen dabei auch gleich einen Blick auf die Beschaffenheit und den Erhaltungszustand des Profils.

Mindestens vorgeschrieben sind gesetzlich 1,6 Millimeter, aber bleiben Sie in Ihrem eigenen Interesse von dieser Untergrenze weit entfernt. Checken Sie außerdem, ob der Reifendruck passt, denn dieser kann auch trotz eines nicht anstehenden Services in der Zwischenzeit kritische Bereiche erreicht haben, beispielsweise aufgrund von Bordsteintouchierungen.

Check Nummer 3: Befindet sich genügend Kraftstoff im Tank?

So banal es auch klingen mag: Überprüfen Sie ebenfalls vor Antritt der Reise, ob der Wagen vollgetankt ist und die Tankanzeige zuverlässig funktioniert. Letzteres kann vor allem bei älteren Autos nicht immer der Fall sein – sollten Ihnen diesbezüglich schon im Alltag Unregelmäßigkeiten aufgefallen sein, schafft ein kurzer Werkstattbesuch Abhilfe.

Haben Sie außerdem bezüglich der Kraftstoffmenge auf dem Schirm, dass ein nicht ausreichender Füllstand und eine falsche Sprit-Kalkulation zwei wesentliche Gründe für das Liegenbleiben von Autos sind. Gerade auf unbekannten Autobahnen kann es passieren, dass längere Zeit keine Tankstelle auftaucht. Am besten machen Sie sich schon vorab per Routenplaner kundig, wie sich entlang der Reiseroute die Tankstellen verteilen und kalkulieren anhand des Spritverbrauchs pro 100 Kilometer, wie weit Sie mit einem vollen Tank kommen.

Check Nummer 4: Ausreichend Öl und Kühlflüssigkeit vorhanden?

Ebenfalls ein populärer Fehler ist es, zwar an ausreichend Kraftstoff zu denken, allerdings nicht per Messstab bei alten oder per Bordcomputer bei neuen Autos zu überprüfen, ob noch genügend Motoröl vorhanden ist. Sollte die Schmiere nämlich ausbleiben, kann dies schon nach kürzester Zeit zu einem äußerst kostspieligen Schaden führen. Bedenken Sie außerdem, dass Sie nicht jedes Öl nutzen können, sondern sich die verschiedenen Sorten bezüglich ihrer Viskosität unterscheiden.

Checken Sie darüber hinaus, ob noch genügend Kühlflüssigkeit zur Kühlung des Motors vorhanden ist. Sollte das nicht der Fall sein, füllen Sie diese bei kaltem Motor nach und halten sich bei der Mischung exakt an die Herstellervorgaben. Konsultieren Sie im Zweifelsfall lieber die Werkstatt.

Check Nummer 5: Klimaanlage geht und Scheibenwischwasser reicht?

Ganz wichtig ist des Weiteren insbesondere vor Fahrten in den Sommerurlaub, dass Sie vorab noch einen Check der Klimaanlage und des Füllstandes für das Scheibenwischwasser vornehmen. Bezüglich ersterem gilt: Unterschätzen Sie nicht, wie heiß es vor allem im Inneren der Fahrgastzelle dunkler Autos werden kann, wenn längere Fahrten in der prallen Sonne unternommen werden oder sich unterwegs Staus bilden sollten. In letzterem Fall hilft nämlich nicht einmal mehr ein kühlender Fahrtwind.

Nicht minder ärgerlich ist abgesehen davon eine verschmierte Windschutzscheibe, wenn diese dank eines leeren Behälters für das Scheibenwischwasser nicht während der Fahrt gereinigt werden kann.

Fazit zum Check des Autos für die Fahrt in den Urlaub

Abschließend lässt sich zum Thema „Autocheck vor dem Urlaub“ festhalten, dass es nicht immer schwerwiegende Schäden am Kfz sein müssen, die einem den Urlaub gründlich vermiesen können. Gehen Sie daher beim Check des Autos planvoll vor, erstellen sich vorab eine Liste mit den genannten Punkten und führen den Check nicht in allerletzter Minute durch, um noch adäquat auf Probleme reagieren zu können.