Das sind die Gewinner der Corona-Krise

Veränderung ist nicht gleichbedeutend schlecht, sondern Pflichtbestandteil unserer Gesellschaft und das Risiko einzugehen Entscheidungen zu treffen, die womöglich nicht immer einfach sind, ist absolutes Muss für Unternehmer. Gerade deswegen ist es umso schöner endlich wieder Lichtblicke in den harten Zeiten zu ergattern und darunter die Firmen und Unternehmen in den Vordergrund zu stellen, die in Deutschland aus der Pandemie profitieren konnten. Wir haben recherchiert und sind auf folgende Ergebnisse gestoßen!

WebID

Das in Berlin gegründete Digital-Unternehmen WebID gilt mit seiner Innovation, dem digitalen Identifizierungsverfahren für die Sicherstellung von personellen Identitäten (notwendig bei Bankregistrierungen, Behördengängen, usw.), als eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Krise  in Deutschland. „Im April 2020 konnten wir den besten Monat seit Firmengründung verzeichnen“, verkündete Frank S. Jorga, Gründer des FinTech-Unternehmens, kürzlich in einem Interview. Mit vier Standorten in Deutschland bietet die Firma mittlerweile knapp 800 Arbeitsplätze und bietet monatlich neuen Mitarbeitern Plätze im Unternehmen an. Grund für das Wachstum ist mitunter der Fokus auf die digitalen Systeme, die gerade in Krisenzeiten sehr relevant wurden. Immer mehr und mehr Unternehmen steigen auf digitale Vertriebswege um, bzw. versuchen in Zeiten der Kontaktsperre Vertragsabschlüsse digital möglich zu machen. Gerade hier bietet WebID den passenden Service, der Überprüfungen vereinfacht und digital möglich macht.

Bild: Die Pandemie hat viele Betriebe in Deutschland blockiert, doch es gibt auch Gewinner in der Krise! Bildquelle: OrnaW via Pixabay.com

Flatex AG

Rechnete man im letzten Jahr noch mit einer Millionen Kunden und 35 Millionen Trades auf der Plattform des Online-Brokers, so stieg mit der Corona-Krise der Umsatz im Vorjahresvergleich um 55%. Gerade auf der Börse sind solche Entwicklungen rasch und einfach messbar, gleichzeitig aber auch erstaunlich: Auf Flatex wurden so mittlerweile rund 100 Millionen Euro umgesetzt, davon sind 22 Millionen Euro Gewinn.

Die Flatex AG selbst steht seit 2006 als Online Broker auf dem Markt und hatte 2009 den Börsengang. Das Angebot des Brokers richtet sich hierbei „speziell an gut informierte Trader, die eigenverantwortlich handeln.“ Flatex selbst gehört daher mit der Einstellung und dem Erfolg der Arbeit zu den erfolgreichsten Brokern Deutschlands, was mitunter Börse Online bestätigt, welche Flatex 2020 als bester ETF-Broker, sowie Bester Onlinebroker für Hebelzertifikate auszeichnete. Die damit-verknüpfte Flatex Bank übernimmt die Absicherung der Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 € pro Kunde. Die Online-Plattform bietet über das prinzipiell kostengünstige Angebot nicht nur einen intensiven Einblick in die Broker-Szene, sondern auch die Möglichkeit, sich über die Flatex Akademie für die Börse ausbilden zu lassen.

PENTA Fintech GmbH

Zu den großen Gewinnern in der Corona-Krise darf sich auch das Berliner Unternehmen PENTA zählen. Gerade während der Digitalisierungsphase beim Lockdown konnte die Online-Banking Alternative zahlreiche Startups und KMUs von sich überzeugen. Penta agiert als unabhängiger Kontopartner und bietet neben allen Finanzdienstleistungen, wie dem eigenen Firmenkonto, auch Unterstützung, was die professionelle Abwicklung der Buchhaltung erleichtert und viel mehr.

Noch vor wenigen Wochen konnte Penta sich ein weiteres Investment in Höhe von 4 Millionen Euro sichern und so als deutsches Fintech-Unternehmen mit in den Olymp aufsteigen.

Amazon

Wenn die Geschäfte geschlossen sind, dann wird online bestellt. Der größte Online-Händler der Welt Amazon konnte daher ein absolutes Rekordhoch im April erwirtschaften. Der bereits hohe Kurs ist seit Jahresbeginn so um ein Viertel weitergestiegen und scheint sich auch in Zukunft gut zu halten. Der Versand von Produkten hat mitunter zwar teilweise etwas gelitten, die Situation scheint aber mittlerweile im Griff.

Weitere erstaunliche Kursbewegungen

Wer die Maßnahmen von Corona früh richtig eingeschätzt hatte, ist heute womöglich ein reicher Mensch. Die Börse hat zwischenzeitlich gewackelt wie nie: Profitieren konnten diesbezüglich zahlreiche Firmen in der Medizintechnik, der Biotechnologie, als auch der Pharmaindustrie: Hier sprangen Unternehmen teilweise bis zu 47 Prozent nach oben. Ähnlich verhielten sich Online-Casinos oder Zusteller wie HelloFresh, die mit Kursgewinnen von bis zu 86 Prozent rechnen durften.

Durch das Lockdown ist das Thema „Home-Office“ noch immer gigantisch und international profitieren hier vor allem all jene, die sich schon länger mit dem Verkauf einer Infrastruktur, für den Arbeitsplatz zuhause, beschäftigen. Gerade im Bereich der Videokonferenzen stieg die Nachfrage nach Anbietern wie Zoom oder der Nutzung von Plattformen wie Slack. Datenschutzrechtler sehen zwar die meist-verbreiteten Video-Konferenztools als problematisch an, aber der ehemalige Mangel an Alternativen zwang Unternehmen auf diese Dienstleistungen zurückzugreifen. Seit Jahresbeginn konnte sich so der Kurs von Zoom verdoppeln, teilweise fast verdreifachen.

Mit voller Kraft nach vorn

Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, sich über die Möglichkeiten bewusst zu werden und sich nicht im Trott der Alltagsdepression fallen zu lassen. Deswegen plädieren viele Unternehmen auf die Digitalisierung von Prozessen und ganzen Branchen. Der richtige Fokus in die richtige Richtung kann einen Fehler in eine Erfahrung umwandeln und so mitunter Gefühle gänzlich verändern. Daher: Kopf nach oben und nach vorne schauen in der Krise – damit auch der Mindestabstand sichtbar eingehalten werden kann. Wir wünschen viel Erfolg!

Der Glückspielstaatsvertrag kommt – diese 3 Punkte sind von großer Bedeutung

Die Regulierung bringt Auflagen mit sich: Diese 3 Punkte haben es in sich

Bekannte Anbieter wie das Mr Green Online Casino müssen sich im Zuge der Lizensierung in Deutschland künftig mit deutlich strengeren Auflagen auseinandersetzen. Daraus stechen vor allem die folgenden 3 Punkte hervor:

  1. Monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro

Spieler sollen künftig maximal noch 1.000 Euro pro Monat einzahlen können. Diese Regelung soll Spieler davor schützen, in die Spielsucht abzudriften und sich dabei finanziell zu ruinieren. Problematisch erscheint die Regelung immer dann, wenn jemand gerne um höhere Einsätze spielt und sich dies auch problemlos leisten kann. Für Online-Casinos dürften sich auf diesem Weg zudem Umsatzeinbußen ergeben.

  1. Einrichtung einer zentralen Sperrdatei

Eine neu zu schaffende Aufsichtsbehörde in Sachsen-Anhalt richtet zudem eine zentrale Sperrdatei ein, in der alle Spieler mit Selbst- und Fremdsperre erfasst werden. Dies erweist sich sowohl für Spieler als auch für die Casino-Anbieter als problematisch. Auf diese Weise werden eventuell Details über Personen freigegeben, die dies eventuell nicht wünschen. Es bleibt abzuwarten, wie genau der Zugriff und die Einsichtnahme in eine solche Datei geregelt wird. Im schlimmsten Fall könnte es datenschutzrechtliche Schwierigkeiten geben. Für Online-Casinos bedeutet die automatisierte Bereitstellung der Daten zusätzlichen technischen Aufwand.

  1. Einrichtung eines Spielsucht-Warnsystems

Online-Casinos werden zudem in die Pflicht genommen, ein automatisiertes System zu entwickeln, welches potenzielle Spielsuchtgefahr bei einzelnen Spielern erkennt. Dies könnte vor allem für kleinere Anbieter auf dem Markt zu einem Problem werden, die nicht über die nötigen finanziellen Ressourcen verfügen. Als Grundlage für ein solches System sind die Anbieter zudem verpflichtet, für jeden Spieler ein separates Konto einzurichten und alle Spieldaten stets bereitzuhalten. Die Aufsichtsbehörde soll damit prüfen, ob Manipulationen in Bezug auf die Gewinnchancen der Spieler vorgenommen oder andere Vorschriften verletzt wurden.

Somit dürfte die Regulierung der Online-Casinos in Deutschland für die Anbieter eher ein zweischneidiges Schwert sein. Auf der einen Seite herrscht künftig endlich Rechtssicherheit, doch auf der anderen Seite kommen mit den Spielerschutz-Regelungen Einschränkungen und neue Verpflichtungen auf die Casino-Anbieter zu.

Werbung künftig in geringem Umfang erlaubt

Der neue Glücksspielstaatsvertrag sieht zudem auch die grundsätzliche Erlaubnis zur Werbung für Online-Glücksspiel vor. Allerdings dürfen zwischen 6 und 21 Uhr keine Spots für Online-Casinospiele, Online-Slots oder Online-Poker geschaltet. Diese Regel gilt sowohl für das Fernsehen als auch für Rundfunksender.

Was wird sich für Spieler ändern?

Wer gerne mal ein Spielchen in einem Online-Casino wagt, kann sich zunächst freuen, dass die Branche künftig aus der rechtlichen Grauzone herauskommt. Auch wenn die meisten Anbieter hierzulande stillschweigend geduldet wurden, ließ sich ein gewisses Restrisiko nicht ausschließen. Wenn ein Casino-Anbieter künftig jedoch eine deutsche Lizenz vorweisen kann, dürften jegliche juristischen Schwierigkeiten vollkommen ausgeräumt sein.

Das Einzahlungslimit bringt für Gelegenheitsspieler hingegen keinerlei Einschränkungen mit sich. Wer das Online-Casino jedoch als Hobby betreibt und dementsprechend häufiger spielt, könnte durch das Limit in Zukunft ausgebremst werden.

Bundesländer bringen Übergangsregelung bis 2021 ins Spiel

Zuletzt war davon zu lesen, dass einige Bundesländer eine deutlich weichere Übergangsregel für Online-Casinos schaffen wollen. Schließlich dauert es bis zum Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags immerhin noch fast ein Jahr. Die Regelungen sehen insbesondere vor, dass eine zukünftige Lizensierung nicht davon abhängen solle, ob der jeweilige Anbieter jetzt schon ein Online-Casino betreibe. Einige Länder wie Niedersachsen oder Hamburg bekundeten die Absicht, solche Anbieter als unzuverlässig einzustufen und ihnen künftig Lizenzen zu verweigern.

Auch sollen in den Übergangsregelungen auch Möglichkeiten enthalten sein, mit denen zum Beispiel Wettanbieter für bis zu 1% ihrer Spieler Ausnahmen beim Einzahlungslimit beantragen könnten. Sollten diese keine Spielsucht-Auffälligkeiten aufweisen und ein entsprechend hohes Einkommen vorweisen können, wären dann Limits bis zu 30.000 Euro pro Monat möglich. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Länder auf eine entsprechende Übergangslösung einigen können.

Regulierungsvorschläge dürften für Bewegung auf dem Glücksspielmarkt sorgen

Mit der geplanten Regulierung des Online-Glücksspiels im Jahr 2021 dürften die Landesregierungen in Deutschland für einige Bewegung auf dem Markt sorgen. Die Anbieter haben die Chance, endlich aus der rechtlichen Grauzone zu gelangen. Im Gegenzug müssen sie jedoch auch einige bittere Pillen wie strenge Einzahlungslimits oder technischen Aufwand zur Datenbereitstellung schlucken. Spieler können sich hingegen künftig auf vollständige legale Glücksspielanbieter freuen.

Umweltschutz: Diesen Beitrag sollte jeder leisten!

Spätestens seit dem Erwachen der „Fridays For Future“ – Bewegung ist uns allen noch einmal klarer geworden wie wichtig es ist, jetzt etwas an unserem Verhalten zu ändern und unsere Art wie wir leben, als auch unseren Konsum noch einmal zu überdenken. Unsere Korallenriffe sind nicht mehr zu retten, und unsere Erde scheint unaufhaltsam immer wärmer zu werden. Der Menschen gemachte Klimawandel ist im Stande unser Leben komplett auf den Kopf zu stellen und macht bei nicht baldiger Veränderung ein lebenswertes Leben auf der Erde unmöglich. Die gute Nachricht ist, dass jeder einzelne etwas verändern und dazu beitragen kann, dass die Zukunft weiterhin schön bleibt.

Thema Massentierhaltung

Das wohl am häufigsten konsumierte Gut von uns Menschen ist Nahrung. Aufgrund der Notwendigkeit unserer Nahrungszufuhr ist es naheliegend, dass das Thema Ernährung sehr viel Einfluss auf unser Klima nimmt. Der Fleischkonsum pro Kopf in Deutschland ist dabei seit der Industrialisierung enorm in die Höhe geschossen, was nicht nur negative Folgen auf das Tierwohl hat, sondern auch das Klima in Betracht zieht. Die Tiere, die wir essen, sondern viele Gase und Ausscheidungen ab, die höchst schädlich auf unsere Umwelt wirken. Außerdem werden hohe Mengen an Getreide an Tiere verfüttert, die eine große Fläche blockieren, auf denen für Menschen Gemüse und Getreide angebaut werden könnte. Kompletter Fleischverzicht ist aber nicht die einzige Möglichkeit um seine Ernährung in eine positive Richtung zu lenken. Ein Fleisch freier Tag oder auch das Ablehnen von Discounter-Fleisch kann bereits ein guter Schritt in die richtige Richtung sein.

Wohnen mal anders

Auch die Art wie wir wohnen nimmt großen Einfluss darauf, wie nachhaltig wir leben. Große Wohnblöcke und Mehrfamilienhäuser sind zum Beispiel nachhaltiger als Einfamilienhäuser. Immer mehr Menschen suchen nach ressourcenschonenden Alternativen, um nicht nur der Natur etwas zurückzugeben, sondern auch das eigene Wohl zu maximieren. Hier spielt auch die Entscheidung zwischen herkömmlichem Strom und Ökostrom eine Rolle. Immer mehr Anbieter passen ihre Angebote an diese umweltfreundlichere Option an. Denn: Desto mehr Ökostrom für deutsche Haushalte produziert wird, desto weniger fossile Energieträger werden verbraucht. Das führt dazu, dass unsere Ressourcen noch länger erhalten bleiben und wir langfristig das energiepolitische Ziel unserer Gesellschaft erreichen können. „Es ist heute leichter denn je zu einem Energieanbieter zu wechseln, der auch Ökostrom im Portfolio hat.“ ,erklärt der Energieanbieter Yello. „Dazu müssen heutzutage nämlich lediglich wenige Eckdaten angegeben werden und schon lässt sich der Ökostrom in Ihren vier Wänden vorfinden.“

Reisen, wohin?

Wie viel und wie weit wir verreisen ist durch die steigende Zahl an Billigfluganbietern ebenfalls in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Ein Langstreckenflug in nur eine Richtung verdoppelt Ihren jährlichen CO2-Fußabdruck. Dass es auf Dauer nicht mehr tragbar ist Flüge in solch einer hohen Frequenz zu so günstigen Konditionen anzutreten ist eigentlich klar, es gibt jedoch momentan kaum Anzeichen darauf, dass die Politik daran etwas ändern möchte. Vermeiden Sie daher Flüge, die nicht unbedingt notwendig sind: Fahren Sie gerne öfter mit der Bahn. Da sind Nachtzüge zum Beispiel eine tolle Möglichkeit trotzdem gut in Ihrem Zeitplan zu sein. Sollten Sie jedoch tatsächlich einmal unbedingt fliegen müssen, besteht die Möglichkeit einen CO2 Kompensationsbeitrag zu zahlen. Auf den verschiedensten Websites der Firmen die diese Option anbieten, müssen Sie bloß angeben wie viele Kilometer Sie fliegen werden und Ihnen wird angezeigt wie hoch der Betrag ist, um den Ausstoß zu kompensieren. Mit dem kleinen Zusatzbeitrag werden zunehmend Öko-Projekte finanziert, die unter anderem Bäume als Kompensation pflanzen. Es bleibt aber abzuwarten, wie sich das Flugverhalten nach der Corona-Pandemie entwickelt.

Globalisierung im Anmarsch

Die Globalisierung hat uns die Möglichkeit gebracht, jederzeit auf alle Güter zugreifen zu können, die wir haben möchten – zu einem Preis, der mit regionalen Produkten nicht möglich wäre. Dennoch: Die meisten Güter müssen unglaubliche Strecken zurücklegen, um für den Verbraucher, in den meist zentraleuropäischen- oder nordamerikanischen Läden, verfügbar zu sein. Die langen Strecken wirken sich sowohl auf die Qualität der Lebensmittel, als auch auf die Schadstoffabgabe der großen Frachtschiffe und seltener auch Flugzeuge aus.  Kaufen Sie daher nach Möglichkeit regional.

Überlegen Sie mehrmals ob Sie das ganze Jahr über Erdbeeren essen möchten, oder ob Sie jeden Morgen eine Avocado am Frühstückstisch brauchen. Versuchen Sie auch mal Kleidung regional und Bio einzukaufen: Sie werden zwar anfangs höhere Ausgaben haben, diese lohnen sich aber aufgrund der langen Haltbarkeit. Dies gilt im Übrigen auch für Lebensmittel.

Die Liste der Möglichkeiten ist lang!

Wie Sie herausgefunden haben, sind es meist die kleinen Dinge die, wenn sie in der Masse durchgeführt werden, einen großen Unterschied ausmachen können. Nachhaltigkeit bedeutet auch nicht immer Verzicht, sondern eröffnet sogar die Chance neue Dinge für sich zu entdecken und für gleichwertige Erlebnisse und Produkte Geld zu sparen.

Diese vier Dinge sollte man beachten, wenn man sich eine Auszeit nimmt

Manchmal sagt der Körper einfach: „Stopp, es geht nicht mehr!“ Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, um sich eine Auszeit zu gönnen. Der ganze Stress und der Leistungsdruck unserer heutigen Gesellschaft sorgen dafür, dass es uns mental und körperlich immer schlechter geht, wenn man den aktuellen Studien glauben darf: Demnach wird jeder Vierte einmal berufsunfähig. Die häufigsten Gründe sind psychischer oder neurologischer Natur. Deshalb sollte man sich lieber zu früh als zu spät eine Auszeit gönnen. Dazu hat man gleich mehrere Möglichkeiten, wie etwa ein Wellness-Wochenende, eine Kur oder gleich ein ganzes Sabbatical.

Nicht zu lange warten

Oft merkt man ja erst dann, dass man eine Pause braucht, wenn es bereits zu spät ist. Viele Menschen leben förmlich für ihre Arbeit. Jedoch sollte es doch eigentlich so sein, dass man arbeitet, damit man leben kann. Die Folge von zu viel Arbeit kann ein Burnout sein. Das Syndrom hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren zu einer der großen Volkskrankheiten entwickelt, von der sich jeder zweite Arbeitnehmer bedroht fühlt.

Allerdings sollte man es nicht so weit kommen lassen und das muss man auch nicht, wenn man die frühen Anzeichen für ein Burnout kennt. Die Gesundheit sollte an erster Stelle stehen. Die häufigsten Alarmsignale sind:

  • Übertriebener Einsatz im Job: Die betroffenen Angestellten fühlen sich in ihrem Job unverzichtbar und stellen ihre Arbeit an erste Stelle. Das führt wiederum zu Schlafmangel und Konzentrationsproblemen.
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit: Aufgrund des übertriebenen Einsatzes und dessen Folgen schwindet die Energie des Betroffenen. Gleichzeitig bürden sie sich in dieser Phase immer mehr Aufgaben auf.

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Anzeichen. Spätestens dann, wenn sich diese Alarmsignale häufen, sollte man die Notbremse ziehen und professionelle Hilfe suchen. Hier könnte beispielsweise eine Psychotherapie oder eine Kur in Frage kommen.

Kuraufenthalt als Auszeit

Bereits als Präventionsmaßnahme kann ein Besuch in einem Kurhotel oder in einer Rehaklinik sinnvoll sein. Aber auch bei einem fortgeschrittenen Burnout oder anderen psychischen Erkrankungen kann ein Kuraufenthalt hilfreich sein.

Allerdings sollte man sich hier im Vorfeld mit seinem Arzt und mit seiner Krankenkasse beraten, ob die Kosten übernommen werden und wie der genaue Ablauf ist. Die besten Chancen, dass diese Maßnahme von der Versicherung übernommen wird, hat man wohl bei einer privaten Krankenversicherung. Eine solche private Absicherung bietet eine ganze Reihe an Vorteilen.

Damit die Versicherung die Kosten wirklich übernimmt, müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt sein. Zunächst muss man das Gespräch mit dem Arzt suchen. Der muss wiederum darlegen, dass es keine passenden Therapie- und Vorsorgemöglichkeiten vor Ort gibt. Dann muss der Arzt einen entsprechenden Antrag für die Versicherung ausfüllen, in dem die Ziele und Therapiemöglichkeiten dargelegt werden.

Wird der Antrag genehmigt, hat man etwa vier Monate Zeit, um die Kur anzutreten. Für gewöhnlich wird ein Kur-Zeitraum von etwa drei Wochen eingeräumt. Bei Burnout kann die Kur auch schon bis zu sechs Wochen dauern. Dabei erfährt man in der Regel eine Kombination aus Psychotherapie und physiologischer Therapie.

Sollte der Antrag abgelehnt werden, kann man Widerspruch einlegen. Falls der ebenfalls abgelehnt werden sollte und man dennoch auf die Kur beharrt, bleibt nur noch der Weg zum Sozialgericht.

Kleine Inseln im Alltag schaffen

Oft muss es aber gar nicht zur Kur kommen, wenn man beispielsweise bereits im Alltag vorsorgt. Hier sollte man sich immer mal wieder etwas gönnen und Zeiten einräumen, in denen man nicht an die Arbeit denkt. An einem normalen Arbeitstag dient dazu der Feierabend. Leider macht es die Digitalisierung oft möglich, dass wir immer und überall erreichbar sind. Das ist nicht immer von Vorteil.

Deshalb sollte man ab einer gewissen Zeit nach Feierabend das Smartphone ausschalten. Das kann den Stress bereits deutlich reduzieren. Daneben empfehlen sich diverse Meditationsmethoden und Yogaübungen, die man immer mal wieder nebenbei durchführen kann,
um sich zu erden.

Meditation ist ein guter Weg, um einfach mal abzuschalten
Meditation ist ein guter Weg, um einfach mal abzuschalten

© unsplash.com, Jared Rice. Meditation ist ein guter Weg, um einfach mal abzuschalten.

Das Wochenende sollte ebenfalls der Freizeit gewidmet sein. Nach einer 40-Stunden-Arbeitswoche ist es wichtig, dass man die beiden freien Tage gut zur Erholung nutzt. Ab und zu kann ein Wellnessprogramm nicht schaden. Zudem tut regelmäßige Bewegung gut, um Stress zu reduzieren.

Einjährige Auszeit mit dem Sabbatical

Ein Sabbatical oder zu Deutsch Sabbatjahr, kann ebenfalls wie eine Befreiung wirken. Mit einem Jahr ohne Arbeit hat man die Möglichkeit, Herzensprojekten nachzugehen und einmal das zu tun, was man schon immer tun wollte. Dem eigenen Willen nachzugehen, ist ein wahrer Stresskiller und ein hilfreiches Mittel gegen das Burnout. Hier ist die Schwierigkeit wohl eher, ob der Arbeitgeber mitspielt. Oft lässt sich ein unbezahlter Urlaub mit dem Chef aushandeln, für den man jedoch auch entsprechende finanzielle Rücklagen braucht.

Bei einer solchen langen Auszeit sollte man jedoch bei der Planung alle Eventualitäten miteinschließen. Besonders wichtig ist hier der Wiedereinstieg in den Job. Nach einem Jahr Pause ist der nicht zu unterschätzen. Generell stehen zwar die Erholung und die Selbstfindung dabei im Vordergrund, jedoch sollte alles gut geplant sein.

 

Nahrung aus Kapseln und Dosen: Was steckt hinter dem Trend?

Du bist, was du isst. Das ist nicht einfach nur ein Spruch, sondern medizinische Realität. Es steht wissenschaftlich außer Frage, dass die Ernährung einen immensen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Das weiß zwar auch unsere Schulmedizin, dennoch gibt es in Deutschland verhältnismäßig wenig Ernährungsmediziner.

Ernährung beeinflusst unsere Gesundheit enorm

Schlechte Ernährung ist nicht selten der Auslöser von Erkrankungen. Viele chronische Erkrankungen lassen sich durch eine darauf abgestimmte Ernährung so beeinflussen, dass die Symptome gelindert werden. Vielfach kann infolge die Medikamentendosis reduziert werden. Mitunter macht die bewusste Ernährungsweise die Medikamente sogar ganz überflüssig.

Im Grund weiß jedes Kind, wie man sich gesund ernährt. Je mehr salzige Pommes und Chips, desto ungesünder. Je mehr buntes Obst und Gemüse, desto gesünder. Verboten ist nichts, denn die Dosis macht das Gift.

Soweit die Theorie, die im Kern vollkommen richtig ist. In der Praxis ist das deutlich schwieriger. Nicht nur deshalb, weil unser Leben stressiger und schnelllebiger geworden ist und wir immer öfter zu Fertigprodukten und Fast Food greifen. Während die Zahl der Kochsendungen im Fernsehen kontinuierlich steigt, bleibt die Küche zu Hause immer öfter kalt. Und wenn mal gekocht wird, dann wird häufig zu verarbeiteten Lebensmitteln gegriffen. Gerade die, die dabei den Eindruck erwecken besonders gesund zu sein, sind meist hochverarbeitet. Fleischersatzprodukte zum Beispiel, die sich nicht nur bei Vegetariern und Veganern großer Beliebtheit erfreuen.

Gemüse und Obst liefern lebenswichtige Vitamine, Antioxidantien und Minerale

Es ist vielmehr so, dass wir von einer falschen Grundannahme ausgehen. Nämlich so viel Gemüse und Obst essen zu können, dass wir dadurch unseren körperlichen und geistigen Bedarf decken können. Fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag, das ist die seit Jahren geltende Empfehlung der unabhängigen Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Eine Empfehlung, der sich auch die Politik anschließt. Nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen europäischen Ländern.

Damit soll nicht nur das Problem der zahlreichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelöst werden, die Todesursache Nummer eins sind. Auch in unseren Breitengraden gibt es noch heute qualitative und quantitative Anzeichen für Mangelernährung. Das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz stellte bei seinem letzten Ernährungsbericht zum Beispiel Folsäure, Vitamin D, Eisen, Jod und Selen als typische Mangelfaktoren heraus.

5 Portionen am Tag reichen nicht mehr aus

Die 400 Gramm Gemüse und 250 Gramm Obst pro Tag, die die DHE als Minimum empfiehlt, stehen aber immer stärker in der Kritik. Deutlich mehr Obst- und Gemüsekonsum würde besser schützen – zum Beispiel vor Herzerkrankungen und Krebs. So empfehlen Wissenschaftler der University College London die Empfehlung von „5 am Tag“, die auch in Großbritannien gilt, auch mindestens sieben Portionen pro Tag aufzustocken.

Forschern des Imperial College London legen noch mal drauf und empfehlen mindestens zehn Portionen Gemüse und Obst am Tag. Laut ihren Berechnungen könnten dadurch pro Jahr bis zu 7,8 Millionen vorzeitige Todesfälle vermieden werden.

Spätestens hier wird es für die meisten Menschen schwierig. Nicht nur aus Zeit, sondern vielfach auch aus Kostengründen. Der Klimawandel wird die Preise für Obst und Gemüse vermutlich weiter steigen lassen. Noch entscheidender ist jedoch der Faktor Motivation, der schon jetzt die meisten Menschen daran hindert, mehr frische und gesunde Kost zu sich zu nehmen.

Bedenkt man, dass es Wissenschaftler gibt, die noch höhere Mengen an Gemüse und Obst für notwendig erachten, um unseren heutigen Lebensstil zu kompensieren, erstrahlen Nahrungsergänzungsmittel plötzlich in einem ganz anderen Licht. Denn was in der Realität kaum zu schaffen ist, lässt sich durch die Einnahme von ein bis zwei Kapseln am Tag realisieren. Auch bei Kindern, die häufig eine Aversion gegen alles Grüne haben.

Lücke zwischen Ideal und Realität mit Kapseln schließen

Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist es wie bei Lebensmitteln auch: auf die Qualität kommt es an. Der Markt ist schon heute riesig und viele wittern das große Geschäft. Aber nur wenige Hersteller achten auch bei der Entwicklung ihrer Supplemente auf eine ausgewogene Mischung.

Juice Plus+ macht es seit mehreren Jahrzehnten anders. Allen Produkten liegt eine gemeinsame ernährungswissenschaftliche Philosophie zu Grunde: Der Schwerpunkt liegt auf vollwertiger, pflanzenbasierter Nahrung, welche in unserer Ernährung eine wichtige Rolle spielt. Von der Natur inspiriert, bieten beispielsweise die Kapseln eine einzigartige Mischung von Mikronährstoffen aus 30 verschiedenen Obst-, Gemüse- und Beerensorten. Sie liefern Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die an unzähligen Prozessen in unserem Stoffwechsel beteiligt sind.”

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Nahrungsergänzungsmittel zwar nicht notwendig sind, wenn wir tagtäglich ausreichend große Mengen Früchte und Gemüse verspeisen. Aber sie zeigen auch, dass richtig konzipierte Kapseln wie die von Juice Plus+ in allen anderen Fällen sinnvoll sind, um die Lücke zwischen dem, was wir tatsächlich essen und dem, was wir essen sollten, zu schließen.