Homeoffice: Herausforderungen für die Buchhaltung

Während Deutschland über die allgemeine Impfpflicht diskutiert, ist eines beinahe gewiss: das Home-Office bleibt uns noch eine Weile erhalten. In manchen Unternehmen womöglich für immer. Schließlich hat die Corona-Pandemie einen Wandel in der Arbeitswelt hervorgerufen, der nicht mehr so einfach rückgängig zu machen ist. Während die Mehrzahl der Arbeitnehmer über das Arbeiten von Zuhause aus erfreut ist, stellt dieses Thema für Arbeitgeber eine Herausforderung dar. Besonders die Buchhaltung hat alle Hände voll zu tun, wenn es darum geht, die Arbeitszeit zu erfassen, Spesen zu kontrollieren und andere Abrechnungen vorzunehmen. Doch hierfür gibt es gute Lösungen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Ein stark diskutiertes Thema, wenn es ums Arbeiten im Homeoffice geht, ist die Zeiterfassung. Wird diese nicht korrekt durchgeführt, ergeben sich nicht nur für den Arbeitgeber, sondern auch für den Arbeitnehmer Probleme. Der Arbeitgeber fürchtet, dass seine Mitarbeiter nicht so viel arbeiten, wie sie eigentlich sollten oder vorgeben zu tun. Auf der anderen Seite stehen die Angestellten, die Angst haben, dass ihre im Homeoffice geleisteten Überstunden nicht erfasst werden und sang und klanglos verfallen. Beide Parteien profitieren also von einer übersichtlichen Erfassung der Arbeitszeit. Die Lösung dafür sind digitale Zeiterfassungstools, über die Angestellte sich von zu Hause oder unterwegs aus komfortabel ein- und ausstempeln können. Diese Arbeitszeiten werden mit nur einem Klick an den Arbeitgeber übermittelt. Das macht es für die Buchhaltung einfach, Abrechnungen zu erstellen und Überstunden zu erfassen. So behält der Arbeitgeber die Kontrolle über die Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter. Das ist übrigens nicht nur wichtig, um zu sehen, ob Angestellte die geforderte Arbeitszeit leisten, sondern auch, um zu prüfen, dass gesetzlich vorgeschriebene Pausen eingehalten und die maximalen Arbeitszeiten nicht überschritten werden. Der Angestellte wiederum kann sichergehen, dass seine Überstunden gesehen und entsprechend der Unternehmensregeln ausgezahlt werden.

Abrechnungen und Spesen digital übermitteln

Wer Spesenkosten- oder andere Abrechnungen vornehmen möchte, der hat das bisher in den meisten Fällen persönlich erledigt. Dabei wurde die vorgegebene Abrechnung vom Unternehmen ausgefüllt und unterschrieben, man konnte bei der Übergabe noch eventuelle Besonderheiten besprechen. Durch das Homeoffice fällt das nun weg. Unternehmen müssen daher Lösungen bereitstellen, damit die nötigen Abrechnungen digital erfolgen können. Digitale Unterschriften gehören genauso dazu, wie die Möglichkeit zum einfachen Datentransfer. Die passende Software ist dafür nötig. Außerdem ist eine gute Kommunikation, wie in beinahe allen Lebenslagen, auch hier das A&O. Mitarbeiter, sowohl in der Buchhaltung als auch alle anderen, müssen genau Bescheid wissen, wie sie mit der neuen Situation umgehen müssen und wie sie sich zu verhalten haben. Sieht man sich nicht mehr persönlich unter Kollegen, ist es leicht, den Überblick zu verlieren. Regelmäßige Online-Meetings und gut gepflegte Einträge im Intranet sind daher wichtig. Denn Belege und Spesenabrechnungen unterliegen engen Regeln, die eingehalten werden müssen. Auch im Homeoffice muss das der Fall sein.

Mitarbeiter im Homeoffice unterstützen

Da wären wir wieder beim Thema Vertrauen. Das ist in der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowieso wichtig und wird mit der Arbeit im Homeoffice immer wichtiger. Mittlerweile haben schon einige Mitarbeiter feststellen müssen, dass das Arbeiten im Homeoffice auch Nachteile mit sich bringen kann. Viele fühlen sich einsam oder ausgeschlossen, es gibt keine kurzen Gespräche mehr, wenn man Kollegen in der Küche oder auf dem Gang trifft. Die Herausforderungen, die das Homeoffice mit sich bringt, treffen also nicht nur die Buchhaltung. Doch natürlich muss vor allem in dieser Abteilung darauf geachtet werden, dass alles seinen geordneten Gang geht. Werden Belege nicht richtig verbucht, Spesen nicht korrekt abgerechnet und die Arbeitszeit der Mitarbeiter nicht ordentlich erfasst, kann das schnell böse Konsequenzen haben. Angestellte der Buchhaltung müssen daher mit allen technischen Möglichkeiten versorgt werden, damit sie ihrer Arbeit von zu Hause aus korrekt nachgehen können und auch nicht darunter leiden müssen, dass andere Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. Eine weitere Gefahr besteht nämlich darin, dass Angestellte ihre Belege, Rechnungen und Spesenabrechnungen viel zu spät bei der Buchhaltung einreichen. Oftmals gerät so etwas einfach in Vergessenheit, wenn man nicht mit der Buchhaltung im selben Gebäude sitzt. Die Restaurantrechnung wird dann einfach im Portemonnaie vergessen und kommt dann Monate später in der Buchhaltung an. Die Aufgabe für Führungskräfte besteht darin, Mitarbeiter mit den passenden Tools, sowohl zur Zeiterfassung als auch für andere Aufgaben, zu unterstützen.

Ghostwriter werden bei Studierenden immer beliebter

Immer mehr Studierende setzen bei ihren Abschlussarbeiten oder besonders wichtigen Modulen auf die Unterstützung eines Ghostwriters. Was vor Jahren noch verpönt war, gehört für einige fast schon zum Studium dazu. Denn der akademische Betrug ist leider nur schwer nachzuweisen und immer mehr Anbieter entdecken diese Nische für sich. Offensiv werben Sie auf sozialen Medien und Studierendenportalen für Ihre Dienste. Doch was steckt dahinter und wie findet man einen wirklich guten Ghostwriter für seine Bachelorarbeit?

Ist die Nutzung von Ghostwritern strafbar?

Die Inanspruchnahme eines Ghostwriters ist per se nicht strafbar. Jedoch müssen Studierende bei der Abgabe eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnen. Diese belegt, dass die Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit in Eigenleistung erfolgt ist. Übernimmt man also eine Arbeit 1:1, so gilt dies als Täuschungsversuch und kann schlimmstenfalls zur zwangsexmatrikulation führen.

Die Lösung – Studierende sollen sich durch Ghostwriting lediglich eine Vorlage für eine Bachelorarbeit schreiben lassen und diese Ansätze weiter vertiefen oder auf den eigenen Schreibstil anpassen. Weitere Leistungen wie Lektorat, Coaching und Plagiatsüberprüfungen sind grundsätzlich nicht strafbar.

Warum benötigen Studierende externe Unterstützung?

Insbesondere Studierende ohne akademischen Familienhintergrund fällt es oft schwer wissenschaftlich zu arbeiten und passende Formulierungen zu finden. Dazu kommt, dass die Betreuung an den Hochschulen oft mangelhaft ist, da in einer Vorlesung meist mehrere hundert Studenten sitzen. Universitätsbibliotheken verfügen nur über eine begrenzte Zahl an essenzieller Fachliteratur, was dazu führt, dass die Lektüre umständlich per Fernleihe besorgt werden muss.

Auch Zeitmangel ist ein valides Argument für professionelle Unterstützung. Viele Seminare und Veranstaltungen haben ähnliche Deadlines für Abgaben, parallel muss ein Nebenjob für die Bezahlung der Miete sorgen. Bezieht man BAföG, so wächst der Druck, das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen.

Zu guter Letzt rechnen sich Absolventen sich mit einer sehr guten Benotung der Bachelorarbeit oder Masterarbeit auch auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen aus.

Was kostet ein Ghostwriter?

Die meisten Ghostwriting Agenturen legen ihre Preise anhand von verschiedenen Faktoren fest. So werden unter anderem der wissenschaftlich fundierte Anspruch, das Fachgebiet und auch die Zeit bis Abgabedatum in die Kalkulation miteinbezogen. Agenturen verfügen über verschiedene Autoren mit unterschiedlichen Bildungsgraden und Fachbereichen.

Das Leistungsniveau bei den verschiedenen Anbietern variiert stark, denn der Markt ist sehr heterogen. Sind Gliederung, Formatierung und Lektorat inkludiert, ist mit 60€ – 90€ pro Seite zu rechnen. Grundsätzlich gilt, je wichtiger die Arbeit für das eigene Studium ist, desto tiefer sollte man bereit sein in die Tasche zu greifen. Professionelle Ghostwriter mit viel Erfahrung liefern auch verlässlich eine qualitativ hochwertige Arbeit ab.

Wie finde ich den richtigen Anbieter?

Anbieter bieten zunächst einmal die Möglichkeit der anonymen Kommunikation und einer unverbindlichen Anfrage. So kann man sicherstellen, dass die Hochschule keine Kenntnis über die Beauftragung erlangt.

Individuelle Wünsche und Anforderungen an Format, Inhalt, Literaturauswahl und Ausdrucksweise sollten vom Ghostwriter berücksichtigt werden. Zudem ist Wert auf die Qualifikation zu legen. Die Qualität steigt, wenn der Experte ein fundiertes Wissen in der Fachrichtung der zu schreibenden akademischen Arbeit hat. Eine richtig gute Agentur bietet darüber hinaus auch Leistungen wie ein Fachlektorat und die abschließende Plagiatsprüfung an.

Die Zahlung sollte je nach Arbeitsfortschritt oder auch in einer individuellen Ratenzahlung möglich sein. Nur durch Teillieferungen ist sichergestellt, dass man auch die Qualität bekommt, für die gezahlt wird. Außerdem ist man so intensiver in den Erstellungsprozess eingebunden und erhält ein fundiertes Wissen, welches in Gesprächen über die Arbeit mit Kommilitonen oder dem Dozenten hilfreich sein kann.

Wie hoch ist das Risiko aufzufliegen?

Kurz gesagt – das Risiko ist relativ gering, über 90% der Studenten fallen nicht auf. Da die Texte original und speziell für den Studierenden vom Ghostwriter verfasst werden, ist die Nutzung einer Plagiatssoftware nicht im Stande das Ghostwriting aufzudecken.

Professoren und Dozenten können lediglich am Schreibstil und an der Qualität der Arbeit erkennen, ob es sich hier wirklich um den Ihnen bekannten Studierenden handelt.

Da jedoch bis zu 100 Studierende auf einen Professor kommen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass dieser die Unterschiede wirklich erkennt und einen Verdacht äußert. Selbst wenn ein Verdacht geäußert wird, ist er nur in den allerseltensten Fällen auch zu bestätigen.

Fazit

Die Entscheidung, einem akademischen Ghostwriter seine wissenschaftliche Arbeit anzuvertrauen, ist jedem selbst überlassen. Der fehlende direkte Kontakt mit dem Autor vermindert das Risiko entdeckt zu werden. Vorbeugend sollten Studenten sich intensiv mit dem Thema ihrer Arbeit beschäftigen, um jederzeit aussagefähig zu den Inhalten zu sein. Vor allem Studierende die unter hohem Druck stehen und wenig Erfahrung im Schreiben von wissenschaftlichen Texten haben, können von Ghostwriter Agenturen profitieren.

Mobilität neu denken – das sind die Fortbewegungsarten des 21. Jahrhunderts

Mobilität ist eines der großen Gesellschaftsthemen unserer Zeit. Gerade in Ballungszentren, in denen teilweise mehr Autos als Menschen vorhanden sind und in denen Platz äußerst begrenzt ist, sollten neue Formen der Mobilität gedacht werden. Aber auch bundesweit bieten neue Mobilitätskonzepte die Möglichkeit, die Umwelt zu schonen, Geld zu sparen und einen hohen Fahrkomfort zu genießen. Was die Mobilität des 21 Jahrhunderts ausmacht und welche Faktoren hierbei zu bedenken sind, erklärt dieser Artikel.

Umstieg auf Elektrofahrzeuge und Wasserstoffantriebe

Vieldiskutiert sind Autos mit alternativen Antrieben. Insbesondere Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge spielen schon heute eine wichtige Rolle am Markt. Diese dienen einerseits dem Umweltschutz und unterstützen andererseits die Gesundheit der Menschen in einer Stadt oder einem Dorf. Wenn weniger Schadstoffe ausgestoßen, Feinstaub verursacht und Reifenabrieb erzeugt werden, nehmen wir weniger schädliche Komponenten über die Atemluft auf.

Um neue Technologien zu einem Erfolgskonzept zu machen, ist jedoch noch viel Arbeit nötig. So muss beispielsweise die Infrastruktur geschaffen werden, um Elektrofahrzeuge schnell und überall aufladen zu können. Es ist wichtig, den Menschen ihre Reichweitenangst zu nehmen und sicherzustellen, dass man auch mit Elektrofahrzeugen möglichst weit kommt. Wasserstofffahrzeuge sind nur dann umweltfreundlich, wenn sie mit grünem Wasserstoff arbeiten. Entsprechend müssen neue Strategien gefunden werden, um umweltfreundlichen Wasserstoff zu gewinnen. Nicht zuletzt ist der Ausbau der erneuerbaren Energien unverzichtbar. Wenn der Strom, mit dem Elektrofahrzeuge aufgeladen werden, durch fossile Brennstoffe gewonnen wird, ist das kein Vorteil für die Umwelt.

Autos leasen statt kaufen

Nutzen statt besitzen ist das neue Motto. Heutzutage ist es nicht mehr zwingend erforderlich, ein eigenes Auto zu besitzen, um mobil und unabhängig zu sein. Deswegen greifen immer mehr Menschen auf das Auto-Leasing zurück. Hier verbleiben die Fahrzeuge grundsätzlich im Besitz des Leasinganbieters und werden von den Leasingnehmern lediglich genutzt. Ebenso gewinnen Carsharing-Services immer mehr an Popularität. Hier kann bei Bedarf ein Fahrzeug genutzt werden, ohne selbst eines besitzen zu müssen.

Die Zahl der Fahrzeuge muss vor allem in Ballungszentren gesenkt werden. Hier gibt es schon heute viel zu wenig Platz, um die vorhandenen Fahrzeuge zu parken und unterzubringen. Außerdem könnten die Räume, die heute für Parkplätze genutzt werden, alternativen Einsatzmöglichkeiten zugeführt werden. Das Ziel muss somit darin bestehen, dass jeder auf ein Auto zugreifen kann, wenn er es benötigt, aber nicht eines rumstehen hat, wenn er dies nicht tut.

Der ÖPNV muss ausgebaut werden.

Eine erfolgreiche Mobilitätswende ist ohne den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht vorstellbar. Viele Menschen geben schon heute an, dass sie auf Bus, Bahn und U-Bahn umsteigen würden, wenn die Preise günstiger wären und es mehr Verbindungen gäbe. Auch die Taktung spielt eine wichtige Rolle bei der Frage, wie attraktiv der ÖPNV auf die Menschen ist.

Hierbei ist es wichtig, nicht nur die Städte und Ballungszentren im Auge zu haben. Die Menschen in den ländlichen Regionen brauchen ebenfalls attraktive Alternativen zum Auto, wenn sie umweltfreundliche Fortbewegungsmittel nutzen sollen. Das bedeutet unter anderem, die Zahl der Verbindungen und Bahnhöfe zu erhöhen und sicherzustellen, dass man nachts nicht ewig auf eine Bahn oder einen Bus warten muss. Durch eine Harmonisierung von Straßenverkehr und Schienenverkehr ließe sich eine Menge Geld einsparen und für mehr Effizienz und umweltfreundliche Mobilität sorgen.

Autonomes Fahren sorgt für Sicherheit

Bei der Durchführung einer Mobilitätswende dürfen nicht nur Umweltfaktoren berücksichtigt werden. Ebenso entscheidend ist es, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Hierfür stehen viele unterschiedliche Technologien bereit. Eine besonders populäre ist das autonome Fahren. Hier gelingt die Fahrt ausschließlich mittels Sensoren, KI und Algorithmen. Der Faktor Mensch, der häufig genug mit Müdigkeit, Überforderung, Stress oder Selbstüberschätzung einhergeht, kann so ausgeblendet werden.

Des Weiteren ist es durch einen Fokuswechsel von der Straße hin zur Schiene möglich, für mehr Sicherheit zu sorgen. So würde es weniger Unfalltote pro Jahr geben und auch schwächere Verkehrsteilnehmer wie Kinder oder ältere Menschen wären geschützt. Es kommt darauf an, den Verkehr nicht mehr nur aus einem Blickwinkel heraus zu betrachten, sondern alle Teilnehmer in den Blick zu nehmen und zu berücksichtigen.

Individualverkehr mit dem Fahrrad

Es ist sinnvoll, für ein gut ausgebautes Netz an Radwegen zu sorgen, damit die individuelle Mobilität mit Fahrrad ebenfalls ansprechend und sicher ist. Die Menschen werden nämlich nur dann mit dem Fahrrad zu Arbeit, zu Familienbesuchen oder auf Ausflüge fahren, wenn sie ihre Ziele schnell, sicher und bequem erreichen. Viele Metropolen gehen bereits mit gutem Beispiel voran und entwickeln sich zu richtigen Fahrradstädten. Das ist für die Gesundheit der Menschen, die Umwelt und das Verkehrsaufkommen in den Städten gleichermaßen hilfreich. Hierfür ist es aber erforderlich, Radwege zu bauen, Autos und vor allem LKW sicherer zu machen und zum Beispiel Ladestationen für E-Bikes in großer Zahl zu installieren.

Die Infrastruktur von morgen schon heute aufbauen

Damit die Menschen in der Zukunft von einer funktionalen und umweltfreundlichen Mobilität profitieren können, müssen die Menschen in der Gegenwart Investitionen tätigen. Es ist zwingend erforderlich, die Infrastruktur in allen Bereichen auszubauen. Aktuell liegt ein großer Fokus auf dem Straßenverkehr, es wäre aber wichtig, auch das Schienennetz und die Zahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge und E-Bikes auszubauen.

Zudem ist eine moderne Mobilität nur mit zeitgemäßer Technologie vorstellbar. Entsprechend ist es wichtig, Geld in die Hand zu nehmen und in die Forschung zu investieren. Vor allem die Digitalisierung bietet zahlreiche Möglichkeiten, um neue Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Es ist daher zwingend erforderlich, eine neue Form der Wissenschaftsfinanzierung zu finden und dafür zu sorgen, dass Geld für die Entwicklung sinnvoller Technologien zur Verfügung steht.

Fazit

Wir leben in spannenden Zeiten, die von massiven Veränderungen im Bereich der Mobilität geprägt sind. Insbesondere Elektrofahrzeuge und das autonome Fahren disruptieren unsere Art uns fortzubewegen massiv. Es ist wichtig, sich auf diese neuen Gegebenheiten einzustellen und umweltfreundliche, sichere und moderne Fahrzeuge zu entwickeln und einzusetzen. Dies funktioniert jedoch nur durch klare rechtliche Rahmenbedingungen, genügend Geld für Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau der Infrastruktur in allen Verkehrsbereichen.

Auto-Leasing vs. Auto-Abo

Mehr als 48 Millionen Pkws sind aktuell in Deutschland gemeldet. Steigende Unterhaltungs- und Anschaffungskosten, der Diesel-Skandal, die angedrohte Abschaffung der Verbrennungsmotoren, die unzureichende Infrastruktur für E-Autos: All diesen Widrigkeiten zum Trotz möchten wir dennoch unser eigenes Fahrzeug besitzen, oder zumindest bei Bedarf jeder Zeit eines zur Verfügung haben.

Dabei hat dies weniger mit einer Trotzreaktion zu tun, als vielmehr mit der Notwendigkeit, mit der Hilfe eines Fahrzeugs den Alltag zu bestreiten. Sei es der lange Weg zur Arbeit, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Überfüllung, Ausfall oder schlechten Verbindungen nicht zu handeln ist, oder der minutengenau durchgetaktete Alltag mit Kindern, weil die Schule bis zum Nachmittag geht, kurz bevor das Fußball-Training oder die Musikschule beginnt. Dazu kommt, dass in Deutschland rund 70 Prozent der Mütter arbeiten gehen, sodass diese Wege noch dazu kommen.

In vielen Fällen stellt sich also nicht die Frage, ob ein Auto benötigt wird. In der Vergangenheit ist man demnach hingegangen und hat ein Auto geleast oder direkt ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug gekauft. Dies wurde dann entweder bar bezahlt oder finanziert. Heutzutage gibt es eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten, ein Auto zu nutzen, wie Carsharing oder das Auto-Abo. In diesem Artikel schauen wir uns das Auto-Abo näher an und vergleichen es mit dem Leasing.

Das Auto Abo

Sowohl Autohersteller als auch Autovermieter wie z.B. SIXT bieten Auto Abos an. Im Unterschied zu den Herstellern kann man bei dem Abo-Modell SIXT+ Neuwagen oder junge Gebrauchtwagen unterschiedlicher Marken abonnieren. Diese sind in der Regel äußerst schnell verfügbar. Gegen einen bestimmten monatlichen Betrag kann man Besitzer des Fahrzeuges werden, ohne die Verpflichtungen eines Eigentümers zu haben.

Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Fahrzeuge fällt beim Auto-Abo etwas geringer aus als beim Leasing und Sonderwünsche sind nicht umsetzbar, da ein Fahrzeug aus der bestehenden Flotte gewählt werden muss. Das stark wachsende Angebot lässt aber auch aktuell schon kaum noch Wünsche offen. Vom Kleinwagen, über Kompaktklasse und Sportlimousine bis zum SUV oder Mini-Van ist alles verfügbar.

Bei einem Auto-Abo fällt die Rate höher aus als beim Leasing. Dafür werden jedoch die meisten Kosten mit der Rate gedeckt: Beim SIXT+ Auto Abo zB. werden Service- sowie Versicherungskosten, aber auch Wartungen sowie sämtliche weitere Leistungen nicht vom Kunden getragen. Lediglich die Tankkosten muss dieser selbst finanzieren.

Die Dauer der Laufzeit sowie Kündigungsfristen hängen von dem jeweiligen Anbieter ab und werden vertraglich festgesetzt. Der Spielraum der Vertragslaufzeiten kann sich von einem Monat bis zu mehreren Jahren bemessen. Beim Auto-Abo bleibt das Auto nach Ablauf der Kündigungsfrist im Eigentum des Anbieters. Hierbei ist zu beachten, dass ein Auto-Abo nicht automatisch nach der Laufzeit beendet wird, sondern eine Kündigung notwendig ist.

Das Auto-Leasing

Anders als beim Auto-Abo, kann man sich als Leasingnehmer bei Abschluss des Vertrages eine Kaufoption des geleasten Fahrzeuges einholen. Hierbei wird ein bestimmter Betrag festgesetzt, der am Ende der Laufzeit fällig werden würde, um Eigentümer zu werden. Besteht kein Interesse am Kauf des Autos oder wurde die Option nicht eingeräumt, so bleibt das Fahrzeug nach dem Ende der Leasingdauer ebenfalls im Eigentum des Leasinggebers.

Im Zuge eines Leasingvertrages wird monatlich ein fixer Betrag fällig, der jenen des Auto-Abos unterbietet, jedoch keine Kosten für die Versicherung und Co. beinhaltet. Leasingraten ermöglichen lediglich die Nutzung des Fahrzeuges, für sämtliche andere Kosten muss ebenfalls der Leasingnehmer aufkommen. Die vermeintlich niedrigere Rate muss daher um zusätzlich anfallende Zahlungen, wie beispielsweise für Inspektionen oder Wartungen, ergänzt werden.

Im Vergleich zum Auto-Abo ist eine größere Auswahl an Fahrzeugmodellen und Ausstattungsmöglichkeiten gegeben. Meist finden individuelle Wünsche und Bedürfnisse Berücksichtigung.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied stellt die Vertragslaufzeit dar, denn Leasingverträge müssen mindestens für zwölf Monate abgeschlossen werden und können sich über mehrere Jahre erstrecken. In der Regel beträgt diese Laufzeit zwischen 24 und 48 Monate. Eine Kündigung ist hierbei im Normalfall ausgeschlossen.

Sowie beim Leasing als auch beim Auto-Abo wird die Höhe der Rate von mehreren Faktoren beeinflusst: Laufzeit, Fahrzeugmodell und Kilometerleistung. Wenn das Auto am Ende der Leasingdauer nicht mit einer festgelegten abschließenden Zahlung übernommen wird, so wird man bei beiden Varianten nicht Besitzer und trägt daher keinen Wertverlust, wie es bei einem Autokauf der Fall wäre.

Ob Auto-Abo oder Auto-Leasing hängt von der individuellen Situation ab

Der Vorteil beider Varianten liegt klar auf der Hand: Man ist nur für eine bestimmte Zeit an ein Fahrzeug gebunden. Wie eingangs gesagt, sind die Zeiten für Autofahrer hart. Diejenigen, die zur Zeit vor der Notwendigkeit stehen, sich ein Fahrzeug anzuschaffen, haben die Qual der Wahl. Soll es noch ein Verbrenner sein? Wenn ja, was für einer? Werden SUV weiter stark besteuert? Bin ich mit dem Familien-Van besser dran? Wir die Infrastruktur für E-Autos zukünftig besser ausgebaut? Wenn man sich für ein Fahrzeug entscheidet, so ist dies meistens für die nächsten Jahre. Doch wie soll man für die nächsten Jahre planen, wenn all diese Fragen unbeantwortet bleiben und auch Zukunftsforscher noch dabei sind, ihre Prognosen zu erstellen. Da kommen die Leasing- und Auto-Abo-Angebote ins Spiel. Man bindet sich für einen bestimmten Zeitraum an ein Fahrzeug und gibt dieses nach Ablauf zurück. Ob dieses Fahrzeug in der Zwischenzeit an Wert verloren hat, weil plötzlich Diesel-Fahrzeuge komplett verboten oder die Unterhaltskosten für einen SUV utopisch angewachsen sind, ist dann egal. Ob aber nun das Auto-Abo oder besser ein Leasing infrage kommt, hängt mit der persönlichen Situation zusammen.

Das Auto-Abo eignet sich besonders, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit ein Fahrzeugwechsel angestrebt wird, da man beispielsweise stets von neuen Technologien profitieren will. Auch kurzfristige Flexibilität ist dadurch gegeben, da eine Kündigung grundsätzlich nach Einhaltung der entsprechenden Fristen jederzeit möglich ist und sich die Laufzeit auch auf einen kürzeren Zeitraum erstreckt. Auto-Leasing stellt dann eine bessere Option dar, wenn das Auto auf längere Sicht genutzt werden soll und ein Wunschmodell mit bestimmten Ausstattungskriterien bevorzugt wird. Flexibilität ist bei dieser Variante nur begrenzt gegeben, da eine Kündigung vor Ablauf der Vertragsdauer oftmals nicht möglich ist. Eine Planbarkeit der Kosten ist bei der Form des Auto-Abos gegeben, da diese monatlichen Kosten lediglich um anfallende Tankkosten ergänzt werden müssen. Bei Leasingraten müssen hingegen sämtliche Wartungskosten hinzuaddiert werden.

Ob die Entscheidung für das Auto-Abo oder Auto-Leasing fällt, hängt von den individuellen Präferenzen und Bedürfnissen ab. In jedem Fall stellen beide Varianten gute Alternativen zum Autokauf dar, da durch sie bei Weitem weniger Kapital gebunden wird, das gegebenenfalls wertschöpfend eingesetzt werden kann. Der Wertverlust von Neuwagen im ersten Jahr beträgt ca. 25 Prozent. Dieser hohe Verlust kann durch Leasing und Auto-Abo umgangen werden.

Das kostet eine Wahlkampagne

Bei der Bundestagswahl 2021 im September haben über 75% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Gesichter drei Kanzlerkandidat:innen Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet waren über Wochen in jeder Innenstadt auf Plakaten zu sehen. Einige Bürger haben bereits lange Zeit im Voraus per Briefwahl gewählt. Viele entschieden sich allerdings erst kurz vorher für eine Partei. Umso wichtiger ist ein gut geführter Wahlkampf für die Parteien. Doch was kostet es überhaupt die Parteien? Und wie viel wird von Steuergeldern finanziert?

Der Kampf um die öffentliche Meinung beginnt bereits ab der Festlegung des Wahltermins. Obwohl die offizielle heiße Phase erst 4-6 Wochen vor dem Wahltag eingeläutet wird, legen die Parteien großen Wert auf eine frühzeitige Meinungsbildung und einen proaktiven Informationsfluss zu den Bürgern.

Diese Maßnahmen dienen in erster Linie der Generierung von Aufmerksamkeit für die nominierten Kandidaten und die Kernpunkte des Wahlprogramms. Um in besonders kurzer Zeit, prägnante Slogans in den Köpfen der Wähler zu platzieren, müssen sich Parteien genau überlegen, welche Zielgruppe mit welchen Inhalten angesprochen werden soll.

Klassische Wahlwerbespots in TV und Radio werden immer weniger geschaltet, vielmehr spielt sich ein Großteil im Internet ab. In der Zusammenarbeit mit etablierten Agenturen werden ganzheitliche Strategien erarbeitet. Chris Hortsch weiß:“Gerade in Zeiten der Pandemie können Altparteien durch zielgerichtete Online-Marketingmaßnahmen und eine aussagekräftige Website bei den jungen Wählern punkten. Stichworte aus dem Wahlprogramm können durch die Suchmaschinenoptimierung prominent bei Google platziert werden. Diese Alternative zum Stand auf dem Marktplatz ist eine Investition in die Zukunft. Insbesondere bei Parteien wie der FDP wird seit einigen Jahren speziell für diese Maßnahmen Budget veranschlagt.”

Neue Formate auf Facebook, Instagram und Youtube sollen künftig für einen besseren Dialog mit den Wählern sorgen. Dabei ist dem Alter der Kandidaten keine Grenze gesetzt – noch mit 72 ist der FDP Abgeordnete Sattelberger im Wahlkampf auf Tik Tok aktiv.

Wie viel geben Parteien im Wahlkampf aus?

Dies lässt sich nicht pauschalisieren oder transparent aufschlüsseln, denn alle Angaben hierzu sind auf freiwilliger Basis. Ein festgelegtes Budget oder eine Obergrenze gibt es nicht. Während die Linke und die FDP meist zwischen 6-8 Millionen Euro Budget für den Wahlkampf bereitstellen, haben CDU und SPD mehr als das Doppelte zur Verfügung.

Verglichen mit dem Wahlkampf anderer Länder, beispielsweise den USA, ist dies jedoch eine geringe Summe. Der Wahlkampf zwischen Donald Trump und Joe Biden war mit 14 Milliarden US Dollar der Teuerste in der Geschichte der USA.

Die Parteienfinanzierung

In Deutschland erhalten alle anspruchsberechtigten Parteien eine staatliche Finanzspritze zur Bundestagswahl. Parteien können Anspruch erheben, wenn sie bei der letzten Bundestagswahl oder Europawahl mindestens 0,5% oder bei der letzten Landtagswahl mindestens 1% der gültigen Zweitstimmen erhalten haben. Aus einem Budget von ca. 200 Millionen Euro wird jeder Partei ihr Budget zugeteilt.

Ebenfalls ist das Wahlergebnis entscheidend. Liegt es bei der Bundestagswahl über 0,5% so profitieren Parteien von einer Rückzahlung von 1,03€ pro Stimme für die ersten 4 Millionen Wählerstimmen. Für jede weitere Stimme werden 0,85€ ausgezahlt.

Bei Landtagswahlen gilt ein ähnliches Prinzip. Gerade den großen Mehrheitsparteien und kleineren, aber stark wachsenden Parteien wird so der Weg für einen intensiven Wahlkampf in der folgenden Legislaturperiode geebnet. Andererseits werden hier unterschiedliche Voraussetzungen für die Ergebnisse der Bundestagswahl geschaffen. Es steht zur Diskussion, inwiefern die Gelder fairer verteilt werden können, um die Chancengleichheit auch für neue Parteien herzustellen.

Andererseits haben kleinere Parteien im digitalen Wahlkampf einen großen Vorteil. Denn je homogener die Basis ist, umso spezifischer können Themen und entsprechende Marketingkampagnen platziert werden.

Private Spenden

Werden die Geldgeber genannt, sind Parteispenden in Deutschland möglich. Großspenden über 50.000 Euro müssen dem Bundespräsidenten gemeldet werden. Aufgrund sinkender Mitgliederzahlen und -beiträgen werden Spenden zu einem immer wichtigeren Punkt in der Finanzierung von Parteien.

Allerdings können Wähler erst im Nachhinein erfahren, inwiefern die Spenden in den tatsächlichen Wahlkampf eingeflossen sind.

Öffentlichkeitswirksame Spenden können verbunden mit einem Statement auch Teil der Wahl- und Marketingstrategie von Parteien sein. Schließlich erregt man so Aufmerksamkeit und regt zu Diskussionen an.

Die private Finanzierung

Als Kandidat aufgestellt zu werden hat seinen Preis. Die Parteien erwarten, dass ein Teil des Wahlkampfes privat finanziert oder zumindest ausgelegt wird. Hierbei kann es schnell bis in die hohen 5-stelligen Beträge gehen.

Ein Großteil der Gelder wird für Besuche in den Ortschaften in Form von Sprit und Hotelkosten oder auch für Online Werbung ausgegeben. Ehrenamtliche Helfer leisten mit ihrer kostenlosen Arbeitszeit eine wichtigen Beitrag für Neueinsteiger in der Politik.

Private Mittel sind insbesondere für junge Kandidaten eine große Bürde. Dieses Prinzip hat zur Folge, dass finanzstarke Bewerber einen klaren Vorteil haben ein Mandat zu gewinnen und in den Bundestag einzuziehen. Einmal gewählt tut man gut daran, einen Teil der Diäten für die Wiederwahl zurückzulegen.

Häusliche Pflege nach dem Wahlkampf – das sollte sich ändern

Die Kranken- und Altenpflege ist mindestens seit Corona häufig im Gespräch und sicher ist: Klatschen allein ist nicht ausreichend. Innerhalb des Pflegestandes gibt es erhebliche Probleme, die aus Überlastungen, Personalnot, Zeitknappheit und weiteren Schwierigkeiten bestehen. Aber was muss sich ändern, damit auch die häusliche Pflege, die oft von kirchlichen oder auch privaten Trägern bereitgestellt wird, eine Änderung erfährt?

Was umfasst die häusliche Pflege?

Die häusliche Pflege ist in der Praxis ein sehr breit gefächerter Bereich, der die unterschiedlichsten Leistungen und Formen beinhalten kann:

  • Unterstützung – dieser Bereich gehört nicht in die medizinische Pflege, ist aber ein fester Bestandteil der häuslichen Pflege. Oft von Sozial- und Kirchverbänden organisiert, helfen Kräfte älteren Menschen bei Einkäufen, im Haushalt oder begleiten sie zu Arztbesuchen.
  • Medizinische Pflege – sie ist fest an die jeweilige Pflegestufe gebunden. Die Pflegekräfte kommen zu festen Zeiten am Tag zum Pflegebenötigten und helfen bei der Medikamenteneinnahme, der Versorgung, Verbandswechsel oder auch bei der künstlichen Nahrungsaufnahme. Welche Arbeiten in diesen Bereich fallen, hängt von dem gesundheitlichen Zustand des Betroffenen, dessen Pflegestufe und etwaigen Angehörigen ab.
  • Rundum-Pflege – bei diesem Modell ist eine feste Pflegekraft fest und dauerhaft angestellt. Sie lebt meist in den Räumlichkeiten des Pflegebedürftigen und kümmert sich rund um die Uhr, sieben Tage die Woche um dessen Belange. Die Pflege umfasst den medizinischen, häuslichen und den unterstützenden Bereich.

Die häusliche Unterstützung kann mit der medizinischen Pflege kombiniert werden, wobei dies immer zeitlich begrenzt ist. Es kommt letztlich immer auf den Einzelfall an.

Wo liegen die Probleme?

Die Hauptprobleme der häuslichen wie der stationären Pflege lassen sich auf die zwei folgenden Bereiche verdichten:

1. Zu wenig Pflegepersonal

Die Personalausstattung von Pflegeheimen mit Personal ist nach wie vor zu gering. Auch wenn die Bundesregierung mit ihrer Pflegereform 2021 erste Schritte eingeleitet hat, sind 20.000 Pflegeassistenzkraftstellen zusätzlich nach wie vor zu wenig. Es bleibt zu hoffen, dass darauf künftig weitere Schritte zur personellen Entlastung folgen. Um den Beruf attraktiv zu machen, werden ab September 2022 zudem nur noch Pflegeeinrichtungen zugelassen (die Leistungen mit der gesetzlichen Pflegeversicherung abrechnen dürfen), die ihre Pflege- und Betreuungskräfte nach Tarif bezahlen.

2. Pflege wird für Pflegebedürftige Menschen immer teurer

Gerade für Bewohner in Pflegeeinrichtungen wird die Pflege zunehmend teurer. Durchschnittliche Kosten von 2.100 Euro pro Jahr sind keine Seltenheit. Zum Glück sollen diese durch das GVWG künftig entlastet werden und ab Pflegegrad II Zuschüsse erhalten, die Teile der Pflegekosten decken. Auch hier ist ein erster Schritt getan, der jedoch schnell Korrekturen bedürfen könnte, wenn die tarifgebundene Bezahlung sich voll auf die Heimkosten niederschlägt. Allgemein gehen Experten davon aus, dass die Zuschüsse schnell wieder aufgezehrt und die Eigenanteile sich wieder dem jetzigen Niveau annähern könnten.

Pfleger sollten ohne Frage angemessen bezahlt werden. Doch ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts könnte zudem die Rundum-Pflege im eigenen Haus beenden. Es wird nur wenigen möglich sein, eine Rundum-Kraft 24/7 zu beschäftigen, zu bezahlen und eine zweite Kraft für Ruhe- und Urlaubszeiten zu beschäftigen. Hier sollte die Politik weitere Lösungen finden, um ein funktionierendes Modell nicht komplett abzuschaffen.

Bessere Pflegemodelle könnten Pflegende zudem so aufstellen, dass sie Unterstützungsaufgaben und medizinische Aufgaben übernehmen könnten, dabei einen kleineren Patientenstamm hätten und trotzdem besser verdienen.

Fazit – Sparkurs muss beendet werden

Die nächste Regierung muss den Sparkurs im gesamten Pflegesektor stoppen und die Abrechnungsmodelle auf allen Seiten verbessern. Bislang blieben die häuslichen Pflegedienste oft außen vor, obgleich die Pflegekräfte dort auf sich allein gestellt einen Großteil der Arbeit übernehmen und noch mehr leisten würden, wäre dies möglich. Mit einer immer älter werdenden Gesellschaft müssen natürlich neue Modelle erschaffen werden, die es Senioren ermöglichen, bis ins hohe Alter selbstständig, doch im gesicherten und unterstützen Umfeld zu leben.

Kreative Weihnachtsgeschenke aus dem 3D-Drucker

Die Vorweihnachtszeit ist traditionell auch die Zeit, in der viele Geschenke, die den Liebsten überreicht werden, in Eigenregie hergestellt werden. Passionierte Bäcker verbringen ihre Zeit in der Küche, um zahlreiche unterschiedliche Plätzchenvarianten zu backen. Handwerklich begabte schreinern Dekoartikel und kleine Möbelstücke. Neu im Boot der vorweihnachtlichen Do-it-yourself-Ideen ist der 3D-Druck.

Aber Achtung: Sich einen 3D-Drucker zu kaufen, nur um Weihnachtsgeschenke anfertigen zu können, wäre eine glatte Fehlinvestition. Um das Gerät bedienen zu können – bzw. die für den Drucker nötige Vorlage anzufertigen – ist es für Laien im November schon fast zu spät. Zudem ist es darüber hinaus unwirtschaftlich, einen 3D-Drucker zu kaufen, der dann nur in der Vorweihnachtszeit benutzt wird. Die Alternative ist die Beauftragung eines Dienstleisters, der auf Basis einer Vorlage mithilfe seines 3D-Druckers kreativ wird. 100 3D-Druck-Ideen vom Online-3D-Druck-Service könnten eine Inspiration liefern. Die folgende Ideenkiste beinhaltet vor allem weihnachtstaugliche 3D-Druck-Präsente.

Ein Präsent für die Vorweihnachtszeit: der Cookie-Cutter

Wer im Dezember zu einem Weihnachtsumtrunk oder zum Wintergrillen eingeladen wird, der kann den Klassiker wählen und eine Flasche Glühwein als Präsent überreichen oder es gibt selbst gebackene Cookies und den passenden Cookie Cutter dazu. Am besten wirkt das Präsent wirklich in dieser Kombination: Die fertigen Plätzchen zeigen, wofür der Cookie Cutter gedacht ist – nämlich als Ausstecher für witzige Weihnachtsmotive. Und die Cookies, die neben dem selbstkreierten Ausstecher in der Tüte liegen, sind lecker und machen Lust auf mehr.

Dekoartikel aus dem 3D-Drucker können richtig was hermachen

Der hübsche Deko-Klassiker, der das ganze Jahr über präsent sein könnte, ist die Vase aus dem 3D-Drucker. Je nach Einrichtungsstil können unterschiedliche Farben gewählt werden. Besonders modern ist die Kombination von drei Vasen derselben Optik zu einem Deko-Triple. Die Vase kann übrigens auch zum Geschenk für Menschen ohne grünen Daumen werden. Besonders breite Vasen müssen nämlich nicht zwingend mit einer Blume bestückt sein, sondern könnten auch saisonal dekoriert werden – mit bunten Blättern und Kastanien im Herbst und Weihnachtskugeln und Tannenzweigen im Winter.

Ein besonders ansehnliches Präsent, das zur Vase mit Kerze im Inneren werden kann, aber auch als Lampe denkbar ist, ist die Lithophanie. Licht ist bei dieser Form der Gestaltung ein entscheidendes Element, denn die Lithophanie ist eine Reliefdarstellung, die erst dreidimensional wirkt, wenn sie beleuchtet wird. Die Materialschichten, die beim Relief unterschiedlich dick oder dünn sein können, sorgen für den 3D-Effekt.

Praktische Helfer ja – aber nicht für jedermann

Auch das Produkt aus dem 3D-Drucker kann am Weihnachtsabend für Ärger sorgen, wenn es allzu praktisch ist und eigentlich eine Aufforderung zum Kochen, Backen oder Putzen beinhaltet. Dann kommt das 3D-Geschenk ebenso „schlecht“ an wie der neue Staubsauger oder das Bügeleisen. Absolut weihnachtstauglich ist das Rentier, das sich im Haushalt vielseitig nutzen lässt und das darüber hinaus zu klein ist, um an Weihnachten für Ärger zu sorgen. Auf den ersten Blick sieht das 3D-Druckwerk aus wie ein Rentier. Wird es in roter Farbe gedruckt, ist diese Assoziation besonders leicht. In der Praxis kann der Rentier-Kopf den Flaschenhals einer Weinflasche halten oder die Ohren verschließen Papierbeutel wie ein Clip.

Praktische Geschenke werden eher ohne Ärger „akzeptiert“, wenn sie eine Beigabe zum eigentlichen Geschenk sind. So könnte der Rentier-Kopf beispielsweise die Geschenkverpackung verzieren – und kommt dann sicherlich gut an. Auch Küchenhaken, Kabelklemmen, Batteriehalter in Form einer Bierkiste, Türstopper und andere kleine, praktische Details sorgen als „Beigabe“ nicht für Ärger.

Individuell und persönlich: Schlüsselanhänger und Spardose

Ein Schlüsselanhänger ist eigentlich der Klassiker aus dem 3D-Drucker. Den kreativen Gestaltungsideen sind kaum Grenzen gesetzt. Es gibt nur einen Punkt, der eingeplant werden muss und dabei handelt es sich um  den Ring, an dem später die Schlüssel hängen können. Beliebt sind Schlüsselanhänger, die den Namen beinhalten. Aber Achtung: Allzu lange darf der Name dann nicht sein, zumindest dann nicht, wenn ein Autoschlüssel am Schlüsselbund hängen soll. Sonst behindert der Schlüsselanhänger beim Autofahren. Denkbar ist auch, das liebste Hobby in einem 3D-Druck umzusetzen. Das kann der Tennisschläger oder das Formel-1-Auto sein. Selbst ein Fußball, der in Details das Fandasein für einen bestimmten Club verrät, ist ein denkbares Motiv.

Beim Druck einer Spardose muss weniger „bedacht“ werden. Sie muss eine flache Unterseite haben, damit sie steht. Dort muss eine Öffnung vorhanden sein, die sich individuell verschließen lässt. Durch die Schlitze müssen gängige Münzen passen. Die 2-Euro-Münze hat einen Durchmesser von 25,75 Millimetern. Passt sie durch den Schlitz, passen auch alle anderen Euro- und Cent-Münzen in die Spardose.

Präsente für Kinder aus dem 3D-Druck

Auch Kinder freuen sich über die oft quietschbunten Präsente aus dem 3D-Drucker. Sie lassen sich – je nach Alter – mit einem 3D-Schritzug mit dem eigenen Namen ebenso begeistern wie mit kleinen, handlichen Spielzeug, beispielsweise in Form eines Autos. Freunde des Computerspielhelden Marios könnten mit einer 3D-Figur ihres Idols überrascht werden. Auch die Büste eines großen Idols – eines Sportlers, Künstlers oder Comichelden – ließe sich per 3D-Drucker umsetzen.

Altersgerechtes Umbauen – Was ist zu beachten?

Es gibt verschiedene Gründe, ein Haus oder eine Wohnung zu modernisieren. Dazu gehört unter anderem die Nachhaltigkeit, wie auch eine Anpassung an das Alter der Bewohner und die entsprechenden Notwendigkeiten und Bedürfnisse im Alltag. Für Letzteres gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen, die hilfreich sein können. Wir zeigen, was möglich ist und was dabei beachtet werden sollte.

 

Gründe für den altersgerechten Umbau

Die Gründe für das altersgerechte Umbauen können verschieden sein. Das Ziel ist jedoch immer gleich. Durch den Umbau soll eine Anpassung des Wohnumfeldes entstehen, die es einer Person höheren Alters, die mit bestimmten Einschränkungen zu kämpfen hat, ermöglicht, ohne Probleme den Alltag zu meistern.

Dies kann dafür sorgen, dass ein gewisses Maß an Lebensqualität und Unabhängigkeit beziehungsweise Selbstständigkeit wiedererlangt wird. Unter anderem gehören zu den möglichen Gründen, die einen Umbau sinnvoll oder sogar notwendig machen:

  • Einschränkungen der Person aufgrund von Krankheiten.
  • Einschränkungen der Person aufgrund natürlicher und normaler Alterserscheinungen.

Einschränkungen aufgrund von Krankheiten

Ein Grund für eine dringende Notwendigkeit eines Umbaus sind körperliche Krankheiten. Oftmals ist es im Alter wahrscheinlicher, an gewissen Erkrankungen zu leiden als in jüngeren Jahren. Daher spielt dieser Aspekt für das Thema des altersgerechten Umbauens durchaus eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Eine dieser Krankheiten ist die Arthrose. Diese tritt bei jüngeren Menschen eher selten auf, bei Personen über 65 Jahre jedoch häufiger. Je nachdem, in welchen Teilen des Körpers sie vorkommt und inwieweit sie fortschreitet, kann sie die Alltagsflexibilität der betroffenen Person erheblich einschränken.

Gerade die Hüftarthrose ist dafür bekannt, besonders umfangreiche Einschränkungen der Beweglichkeit zur Folge zu haben. Gleich gilt für die Osteoporose. Sie tritt ebenfalls überdurchschnittlich oft bei Menschen über 65 Jahre auf und bedingt neben Schmerzen eine eingeschränkte Beweglichkeit.

Parkinson tritt gleichermaßen eher im höheren Alter auf und schränkt die Mobilität deutlich ein. Ähnliche Auswirkungen können die Folgen eines Schlaganfalls haben, je nachdem auf welche Weise, wie dauerhaft und wie massiv der Patient von ihnen betroffen ist. Auch hier ist ein Zusammenhang zwischen einem fortschreitenden Alter und einem steigenden Risiko für das Auftreten der Krankheit zu beobachten.

Andere Krankheiten, die in einigen Fällen bereits in früheren Jahren auftreten beziehungsweise sich dann schon erstmals bemerkbar machen, können mit dem Alter fortschreiten und dementsprechend zunehmende Einschränkungen in betagteren Jahren hervorrufen. Dazu gehört unter anderem die Multiple Sklerose.

Einschränkungen aufgrund normaler Alterserscheinungen abseits von Krankheiten

Allerdings müssen nicht in jedem Einzelfall Krankheiten der Grund von Einschränkungen sein. Dass die Kraft und körperliche Fitness mit zunehmendem Alter nachlassen, ist ein ganz natürlicher Prozess. Ein Grund hierfür ist der zunehmende Abbau von Muskelmasse, der bereits in früheren Lebensjahrzehnten beginnt und in der betagten Phase zusehends fortschreitet.

Zwar lässt er sich mit einem gesunden Lebensstil, wozu eine sinnvolle Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf schädliche Stoffe wie Alkohol und Zigaretten gehören, ein wenig bremsen. Vollends vermeidbar ist er jedoch nicht.

Entsprechende Entwicklungen haben ebenfalls zur Folge, dass sich der Alltag in einem herkömmlich eingerichteten Haus beziehungsweise in einer entsprechenden Wohnung schwerer meistern lässt. Dies kann unter anderem das Steigen von Treppen oder das Strecken zu einem Schrank oder Regal betreffen.

Dementsprechend ist es für solche Situationen ebenfalls sinnvoll, ein Haus altersgerecht umzubauen. Dies steigert sowohl die individuellen Möglichkeiten im Alltag als auch den Lebenskomfort und die Lebensqualität.

Zudem kann die geistige Leistung im Alter nachlassen. Dann kann es für die betroffene Person schwieriger sein, im Haushalt den Überblick zu behalten. In dieser Situation können verschiedene Maßnahmen des altersgerechten Umbauens nicht weniger sinnvoll sein und viele Vorteile mit sich bringen.

Maßnahmen zum altersgerechten Umbau

Um das Alltagsleben wieder einfacher möglich zu machen und den Komfort zu steigern, gibt es im Rahmen des altersgerechten Umbauens einige sinnvolle Maßnahmen, die in verschiedenen Situationen und Bereichen eine Hilfe sind. Unter anderem gehören dazu:

  • Maßnahmen zur Vereinfachung der Mobilität innerhalb des Hauses,
  • passende beziehungsweise angepasste Einrichtungsgegenstände sowie
  • sinnvolle Smart-Home-Anwendungen.

Mobilität in der Umgebung des Hauses

Grundlegende Maßnahmen beziehen sich dabei auf die alltägliche Mobilität. Dies kann sowohl Bereiche innerhalb des Hauses als auch in der direkten Umgebung betreffen. Besonders, wenn der Bewohner zum Fortkommen einen Rollstuhl nutzt, sind solche Veränderungen zwingend notwendig.

In der Umgebung des Hauses können die Wege so gestaltet werden, dass sie problemlos zu gehen oder mit einem Rollstuhl zu befahren sind. Dafür ist es notwendig, Stufen zu vermeiden und, falls nötigt, durch eine Rampe zu ersetzen. Türschwellen sollten ebenfalls vermieden werden.

Darüber hinaus sollten die Wege asphaltiert sein oder aus Pflastersteinen bestehen. Wege aus Kies oder gar Rasen können für Personen, die einen Rollstuhl nutzen, im Alltag ein Hindernis sein.

Vermeidung von Stufen innerhalb des Hauses

Gleiches gilt für die Wohnung beziehungsweise das Haus selbst. Hier sollte möglichst auf vermeidbare Stufen und Höhenunterschiede verzichtet werden. Dies kann unter anderem Übergänge zwischen verschiedenen Räumen betreffen. Statt einer Stufe ist hier ein fließender Übergang in Form einer trittsicheren Rampe sinnvoll, sofern sich der Höhenunterschied nicht vermeiden lässt.

Da eine erhöhte Duschwanne, welche ebenfalls eine Art Stufe darstellt, sollte der Zugang zur Dusche ebenerdig sein und so ein problemloses Betreten ermöglichen.

Zusätzlich zu dem höheren Alltagskomfort und der dadurch möglichen Mobilität für Rollstuhlfahrer senkt diese Maßnahme außerdem die Gefahr eines Sturzes, die im hohen Alter oftmals höher ist als in jüngeren Jahren. Neben Bewegungsprogrammen, Gehhilfen und einer passenden Brille wird zum Vorbeugen vor einem Sturz grundsätzlich auch die Beseitigung von Stolperfallen in der Wohnung empfohlen.

Insofern bedeutet der Umbau bis zu einem gewissen Grad eine Vorsorge vor Verletzungen und daraus resultierenden weiteren gesundheitlichen Problemen, die die Lebensqualität und Mobilität zusätzlich einschränken.

Wenn ein Haus oder eine Wohnung jedoch mehrere Etagen hat, ist es um einiges komplizierter, auf Stufen zu verzichten. Schließlich muss der Bewohner dann unweigerlich einen Höhenunterschied überwinden, um vom einen ins andere Geschoss zu gelangen, wofür im Normalfall der Weg über eine Treppe genutzt wird.

Für diese Hindernisse gibt es jedoch ebenfalls Möglichkeiten, das Haus durch einen Umbau beziehungsweise eine entsprechende Anpassung altersgerecht zu gestalten. Unter anderem ist ein Treppenlift eine gängige und geeignete Option.

Entsprechende Modelle gibt es für grade und runde Treppen. Zudem lässt sich sogar, falls gewünscht, im Außenbereich ein Treppenlift installieren. Mit diesen Hilfen können sowohl Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, als auch Menschen, denen das Laufen aus Altersgründen zunehmend schwerfällt, problemlos und vor allem sicher in das nächste Stockwerk gelangen.

Ein passender und sicherer Bodenbelag

Falls der Bewohner einen Rollstuhl nutzt, sollte zudem für eine problemlose Mobilität auf weitere Details geachtet werden. Dazu gehört der Bodenbelag. Zum Beispiel Parkettboden ist in diesem Fall ideal geeignet. Allerdings sollte dieser nicht rutschig sein, die Auswahl des konkreten Materials spielt also eine große Rolle.

Ganz grundsätzlich und unabhängig von der Art der Fortbewegung des Bewohners sollten die Bodenbeläge aufgrund des erhöhten Sturzrisikos im Alter so gewählt sein, dass eine möglichst geringe Rutschgefahr besteht. So lässt sich die Wahrscheinlichkeit von Unfällen deutlich verringern.

Weitere Faktoren für eine einfache Mobilität mit dem Rollstuhl

Des Weiteren kann Enge für Personen, die einen Rollstuhl nutzen, ein großes Problem darstellen. Dies gilt unter anderem dann, wenn die Türdurchgänge schmal sind und daher ein Durchkommen erschweren oder sogar unmöglich machen.

Aus diesem Grund kann es notwendig sein, die Türen breiter zu gestalten, damit die betreffende Person mit dem Rollstuhl problemlos von einem Raum in den anderen gelangen kann. Natürlich ist ein solcher Umbau mit einem großen Aufwand und sicherlich auch hohen Kosten verbunden. Allerdings kann die Maßnahme die Lebensqualität des Bewohners deutlich steigern beziehungsweise einen selbstständigen Alltag erst möglich machen.

Zudem sollte bei der Positionierung der Möbel, darauf geachtet werden, ebenfalls keine Enge zu erzeugen. Für Rollstuhlfahrer ist dies zwingend notwendig. Aber auch Personen, die keinen Rollstuhl nutzen, können sich dadurch komfortabler, freier und entspannter in der Wohnung bewegen.

Passende Einrichtungsgegenstände für einen einfacheren Alltag

Natürlich ist die Mobilität in der eigenen Wohnung nur ein Teil eines funktionierenden Alltags. Um problemlos leben zu können, müssen viele weitere Bereiche so eingerichtet sein, dass eine komfortable Nutzung möglich ist.

Dazu gehört unter anderem die Küche. Hier sollten, sofern sich die Personen in einem Rollstuhl fortbewegt, alle Gegenstände eine Höhe haben, die ihre Nutzung problemlos möglich macht. Gleiches gilt natürlich, wenn der Bewohner seine Speisen im Stehen zubereitet.

In diesem Fall sollte ebenfalls vermieden werden, dass zum Beispiel für das Entnehmen bestimmter Gegenstände aus einem Schrank hohes Strecken oder tiefes Bücken notwendig ist. Gleichzeitig sollte die Höhe des Herdes und der Arbeitsplatten so gewählt werden, dass eine stehende Arbeitsposition den Rücken nicht belastet.

Des Weiteren müssen alle Regale und Arbeitsgeräte in der Küche so positioniert sein, dass sie von der Arbeitsposition aus leicht zugänglich sind und hierfür möglichst wenig Bewegung und körperlicher Aufwand notwendig ist. Wie sich dies umsetzen lässt, kann sehr individuell sein und hängt immer von den routinierten Arbeitsabläufen der entsprechenden Person ab.

Ähnlich sollten auch die Schränke und Regale in anderen Räumen gestaltet sein. Sitzmöbel wie Sessel und Stühle wiederum können erhöht werden, um einfaches Hinsetzen und Aufstehen zu ermöglichen.

Gleichzeitig ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Tische und Stühle in allen Räumen des Hauses einen sicheren Stand haben. Der Bewohner sollte sich problemlos abstützen können, ohne dass eine Gefahr besteht, dass die Gegenstände kippen – so lassen sich mögliche Unfälle vermeiden.

Smart-Home-Anwendungen als Erleichterung für Senioren

Smart-Home-Anwendungen können ebenfalls ein sinnvoller Teil des Umbaus eines Hauses für Senioren sein, die den Alltag auf verschiedenen Ebenen erleichtern. Sie nehmen dem Bewohner einige Aufgaben ab und sorgen so für einen komfortableren und entspannteren Alltag. Die Gefahr für einen Menschen im Seniorenalter, etwas Wichtiges im Haushalt zu vergessen, sinkt deutlich.

So muss die betreffende Person mit entsprechenden Anwendungen zum Beispiel nicht mehr darauf achten, die Heizung zu regulieren. Vielmehr kann dies automatisch stattfinden und zu jeder Tageszeit für eine passende Temperatur sorgen. Zudem können automatische Rollladensysteme vor starker Sonneneinstrahlung schützen und einen Arbeitsschritt am Abend abnehmen.

Noch dazu ist die Steuerung verschiedener Dinge im Haushalt einfacher. Statt hierfür aufzustehen, kann sie bequem von einem Tablet auf dem Sofa aus vorgenommen werden. Dies ist unter anderem möglich für

  • Strom,
  • Abschließen der Türen und
  • Wasser.

Gleichzeitig gibt das System auf dem Tablet einen guten Überblick und ist somit ebenfalls eine Hilfe dabei, nichts Wichtiges zu vergessen. Zudem können durch bestimmte Smart-Home-Anwendungen zum Beispiel Schränke bedient, das heißt auf die nötige Höhe bewegt werden, was bei der Planung der Einrichtung eine gewisse Flexibilität ermöglicht.

Des Weiteren kann das Smart-Home eine gewisse Sicherheit gewährleisten. Dies wird unter anderem durch Sensoren und Kameras umgesetzt, die das Haus vor einem Einbruch schützen beziehungsweise rechtzeitig warnen sollen. Oft sind zudem Kameras an der Tür, durch den der Bewohner sehen kann, wer gerade vor dem Haus steht und durch ein Klingeln zutritt möchte, Teil eines Smart-Homes.

Die Sicherheit ist für eine ältere Person ein wichtiger Faktor für ein komfortables und entspanntes Leben. Trickdiebstähle in Wohnungen gehören zu den häufigsten Straftaten, von denen Senioren betroffen sein können. Durch die Sicherheitseinrichtungen des Smart-Homes kann dem bis zu einem gewissen Grad entgegengewirkt werden.

Mögliche Kosten des Umbaus

Natürlich besteht bei einem Blick auf den altersgerechten Umbau eines Hauses immer auch die Frage nach den Kosten. Diese können sich je nach konkreter Maßnahme und hierfür genutztem Produkt deutlich unterscheiden.

Beispiele Smart-Home, verbreiterte Türen und versetzte Wände

Dies wird bereits anhand einiger hier behandelter Optionen deutlich. Die Kosten für verschiedene Smart-Home-Anwendungen können je nach Wunsch des Käufers einige Hundert oder einige Tausend Euro betragen. Bei einer Alarmanlage zum Beispiel hängt der Preis unter anderem davon ab, wie viel Sensoren und Kameras notwendig sind.

Das Einbauen von neuen Türen zur einfacheren Nutzung des Durchgangs mit einem Rollstuhl geht ebenfalls in den vierstelligen Bereich. Muss hierfür eine Wand durchbrochen werden, kommen erneut Kosten von mehreren Hundert Euro pro Quadratmeter hinzu.

Beispiel Bodenbeläge

Allein mit einigen Smart-Home-Anwendungen und dem Versetzen mehrerer Türen können also je nach Haushalt bereits fünfstellige Kosten zusammenkommen. Müssen zusätzlich Bodenbeläge verändert werden, kann das zum Beispiel bei Parkett erneut zwischen 40 und 90 Euro pro Quadratmeter kosten.

Bei einer Wohnung von 60 Quadratmetern entstünden so zusätzliche Kosten zwischen 2.400 und 5.400 Euro – für viele Rentner ebenfalls ein hoher Betrag. Hinzu kommen die für einen komfortablen Alltag angepassten Möbel.

Fördermöglichkeiten für das Umbauen

Für viele Senioren empfiehlt sich die Umsetzung einiger hier genannter Maßnahmen. Allerdings können diese, wie an den Beispielen deutlich wird, oftmals hohe Kosten verursachen.

Mögliches Problem der Unbezahlbarkeit

Zwar sind diese für wohlhabende Rentner mit einem umfangreichen Vermögen sicherlich oftmals tragbar. Für Senioren, die ein begrenztes Budget haben, kann jedoch das Problem bestehen, dass sie sich den Umbau nicht leisten können.

In diesem Fall kann vielleicht die Familie aushelfen. Wenn dies ebenfalls nicht möglich ist, steht die Person vor einer auf den ersten Blick unlösbaren Aufgabe und hat hohe Einbußen der Lebensqualität zu befürchten.

Konkrete Optionen für eine Förderung

Für einen entsprechenden Umbau gibt es jedoch Fördermöglichkeiten, die von allen, die ihr Haus altersgerecht umbauen möchten, beantragt werden können. Gerade für Menschen mit einem geringen Budget können diese eine große Hilfe sein.

Verantwortlich hierfür ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die 1948 gegründet wurde. Unter anderem hilft sie bei der Finanzierung von Projekten in den Bereichen

  • Gründung,
  • Umweltschutz/Ökologie sowie
  • Wohnungsbau und Wohnungsmodernisierung.

Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, wie die Förderung umgesetzt werden kann. Eine Option besteht in einem Kredit, der unter anderem dafür genutzt werden kann, die Barrieren in einer Wohnung zu reduzieren oder einen umfangreichen Einbruchsschutz sicherzustellen.

Die Höhe dieses Darlehens beträgt maximal 50.000 Euro. Für das altersgerechte Umbauen kann dieser mit einem effektiven Jahreszins von 0,04 Prozent gewährt werden. Die Zinsen der KfW sind damit deutlich günstiger als die Bauzinsen in der freien Wirtschaft.

Der Kredit kann unter anderem genutzt werden, um die Wege zum Gebäude, den Eingangsbereich und die Raumaufteilung entsprechend anzupassen. Des Weiteren kann das Badezimmer altersgerecht umgebaut werden, Maßnahmen zur Überwindung von Treppen können ebenfalls mit dem Kredit bezahlt werden.

Beantragt werden kann ein solches Darlehen unter anderem von Mietern und Eigentümern von Wohnung und Häusern. Auch Eigentümergemeinschaften haben entsprechende Möglichkeiten.

Neben der Beantragung eines Kredites gibt es die Option, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau Zuschüsse zu beantragen. Für die Reduzierung von Barrieren in einem Haushalt können diese in einer Höhe von maximal 6.250 Euro ausgezahlt werden. Grundsätzlich ist dies in jedem Alter möglich. Für einen Schutz vor Einbrüchen ist ein Zuschuss von maximal 1.600 Euro möglich.

Fazit

Das altersgerechte Umbauen kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein. Dazu zählen Krankheiten sowie der natürliche, altersbedingte Verlust von Körperkraft, der den Alltag einschränkt. Mit verschiedenen Maßnahmen kann nahezu jeder Bereich einer Wohnung so angepasst werden, dass die entsprechende Person ein komfortableres Leben führen kann. Falls die finanziellen Mittel hierzu fehlen, gibt es die Option, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Darlehen oder Zuschüsse zu beantragen.

 

New Work Trendreport: Die Arbeitswelt von morgen

Die Arbeitswelt ist in stetem Wandel. Unternehmen müssen sich an die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter:innen anpassen, um am Markt bestehen zu können. Die Coronapandemie hat die Unternehmen dabei vor neue Herausforderungen gestellt. Es gilt, Flexibilität und gleichzeitig eine hohe Arbeitsplatzsicherheit zu schaffen, um für neue Mitarbeiter:innen attraktiv zu bleiben. Umfragen und Statistiken zeigen, dass die Pandemie das Empfinden der Arbeitnehmer:innen und der Arbeitgeber verändert hat. New Work ist das Stichwort für die Arbeitswelt der Zukunft.

Die Bedeutung von New Work für unser Arbeitsleben

Der Wandel der Arbeitswelt ist in vollem Gange. Noch nie hat sich die Arbeitswelt so stark verändert, wie es im Moment der Fall ist. „New Work“ ist ein Megatrend und in aller Munde. Der Begriff bezeichnet dabei das gesamte Spektrum der neuen und flexiblen Formen der Arbeit und Arbeitsorganisation, vor allem im Büro. Dazu gehört das Homeoffice ebenso wie flexible Arbeitszeitmodelle. Die Rolle des Berufs verändert sich und nimmt mittlerweile einen weniger hohen Stellenwert ein als noch vor wenigen Jahren. Viele Arbeitnehmer betrachten ihren Job nicht mehr als das Zentrum ihres Daseins, sondern als Mittel zum Zweck. „Arbeiten, um zu leben“ heißt das Credo. Laut einer Randstad-Arbeitnehmer:innenbefragung ist für 80 Prozent aller Arbeitnehmer:innen das Geld der Grund für die Ausübung ihrer Tätigkeit. Je jünger die Arbeitnehmer:innen sind, desto wichtiger ist ihnen, das Privatleben vom Job strikt zu trennen.

Gleichzeitig soll die Arbeit einen größeren Zweck erfüllen. So ist es für die Menschen wichtig, dass ihre Tätigkeit einen tieferen Sinn hat. So streben rund 43 Prozent aller Arbeitnehmer:innen nach gesellschaftlicher Anerkennung durch ihren Beruf, wie aus der Befragung hervorgeht.

Corona als Chance?

Für viele Branchen bedeutete Corona fast den wirtschaftlichen Zusammenbruch. Kurzarbeit und Entlassungen waren an der Tagesordnung, als Betriebe zum Teil für viele Monate schließen mussten. Wer konnte, hat also umgesattelt und die Arbeitsbedingungen verändert. So konnte Corona als Chance verstanden werden, die neue Wege ermöglicht, die Arbeitswelt im Wandel zu gestalten.

Corona bietet die Möglichkeit, die bisherigen Strukturen im Unternehmen zu hinterfragen und zu verstehen, welchen Ansprüchen die Arbeitsorganisation langfristig gerecht werden muss, um attraktiv für neue Arbeitnehmer:innen zu bleiben. Vor allem die junge Zielgruppe hat heute andere Wünsche. Sie möchten einerseits ein sicheres Arbeitsumfeld, denn immerhin 62 Prozent der nach 1995 Geborenen setzen auf eine hohe Arbeitsplatzsicherheit. Auf der anderen Seite steht die große Flexibilität, die immer mehr Unternehmen ermöglichen. Viele jüngere Arbeitnehmer:innen wollen eine ausgeglichene Work-Life-Balance erreichen. Dank Corona stellen immer mehr Unternehmen die Weichen, damit dies für ihre Mitarbeiter:innen möglich ist.

Nicht erst seit Beginn der Coronapandemie ist New Work das, laut Trendreport, Leitmotiv der Arbeitswelt. Doch durch und dank Corona fühlen sich immer mehr Unternehmen unter Zugzwang, die Inhalte dieses Leitmotivs in ihrem Unternehmensalltag auch umzusetzen.

Digitalisierung treibt Unternehmen voran

Noch vor wenigen Jahren hieß es, dass es „nicht an jeder Milchkanne“ ein gut ausgebautes 5G-Netz bräuchte. Die Coronapandemie strafte die Aussagen Lügen. Wenig ist derzeit so wichtig wie ein gutes mobiles Datennetz. Die Digitalisierung ist auch der Bundesregierung ein wichtiges Anliegen, weshalb sie den digitalen Wandel vorantreibt. Insgesamt zeigt sich, dass die Coronapandemie einen eher positiven Einfluss auf den digitalen Wandel in deutschen Unternehmen hat. Mehr als die Hälfte der Personaler:innen sieht die Pandemie als Chance für die Digitalisierung, wie aus einer Personalleiterbefragung von Randstad und ifo hervorgeht. Carsten Priebs, CIO von Randstad Deutschland, sagt dazu: „Corona hat dafür gesorgt, dass viele Unternehmen den digitalen Turbo angeworfen haben. […] Die technischen Tools und Methoden wie Software-as-a-Service, Cloud und Videokonferenzen gab es schon vorher, jetzt werden sie massiv genutzt und werden auch nicht mehr weggehen, weil die Vorteile offensichtlich sind.“

Die Digitalisierung hat alle Unternehmensbereiche fest im Griff. So erfolgt das gesamte Bewerbungsverfahren inklusive des Vorstellungsgesprächs heute digital. Manche Bewerber:innen bekommen eine Absage, ohne jemals persönlich im Unternehmen vorstellig geworden zu sein. Auch im Bereich Weiterbildung ist Digitalisierung ein wichtiger Faktor. Das digitale Lernen ist für 62 Prozent aller deutschen Unternehmen von zentraler Bedeutung für den künftigen Unternehmenserfolg. Allerdings hatten knapp 37 Prozent der Arbeitnehmer:innen während der Pandemie Probleme damit, neue Fähigkeiten zu lernen, die für ihren Beruf in der Pandemie essenziell waren. Das geht aus dem Randstad Arbeitsbarometer für das zweite Halbjahr 2020 hervor. Hier müssen die Unternehmen reagieren, und das digitale Lernen vereinfachen.

Flexibilität und Homeoffice – was macht einen Arbeitgeber attraktiv?

Für Unternehmen bleibt die Frage, wie sie für potenzielle und etablierte Mitarbeiter:innen attraktiv bleiben. Die Arbeitnehmer:innen sind dabei verschiedene Faktoren besonders wichtig:

  • Arbeitsplatzsicherheit
  • ein attraktives Gehalt in Verbindung mit Sozialleistungen
  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre
  • die finanzielle Stabilität des Unternehmens
  • eine gute Work-Life-Balance

Interessanterweise sind neueste Technologien auf der Skala für die Mitarbeiter:innen auf dem letzten Platz. Dies geht aus der Randstad Employer Brand Research von 2021 hervor. Trotzdem sind moderne Technologien unerlässlich, um die nötige Flexibilität für eine ausgewogene Work-Life-Balance umzusetzen. So müssen die Arbeitsbedingungen flexibel sein, damit Arbeitnehmer:innen sich wohlfühlen. Seit Beginn der Pandemie können bis zu 76 Prozent der Arbeitnehmer:innen ihre Arbeitszeiten flexibel an ihre Bedürfnisse anpassen. So wird es nicht zuletzt einfacher, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Vor allem in Zeiten des vermehrten Homeschoolings ist dies unerlässlich. Verschiedene Arbeitszeitmodelle, die sich individuell anpassen lassen, sind der Schlüssel zur Mitarbeiterzufriedenheit.

Während der Lockdown-Phasen war Homeoffice für viele Unternehmen die einzige Chance, ihre Mitarbeiter:innen weiterhin zu beschäftigen und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Dabei waren mehr als 60 Prozent der Beschäftigten an der Entscheidung für das Homeoffice aktiv beteiligt. Gleichsam wünschen sich nur knapp neun Prozent der Beschäftigten, dauerhaft im Homeoffice zu bleiben. Wenn die pandemische Lage es erlaubt, will ein Großteil der Arbeitnehmer:innen zumindest teilweise zurück ins Büro. Diese Zahlen gehen ebenfalls auf das Arbeitsbarometer 2020 zurück. Während für mehr als die Hälfte der Befragten eine ausgeglichene Work-Life-Balance wichtig ist, wollen sie gleichzeitig keine soziale Isolation vom Team. Trotzdem wollen 73 Prozent der Unternehmen, die zu Beginn der Pandemie Homeoffice angeboten haben, dieses Angebot dauerhaft beibehalten.

Die meisten Menschen werden wohl zu einem flexiblen Arbeitsmodell wechseln, bei dem sie sowohl Arbeitszeit im Büro verbringen als auch im Homeoffice arbeiten. Vor allem die Zusammenarbeit im Homeoffice wird in Zukunft im Fokus stehen, um die Arbeitswelt weiter zukunftsfähig zu machen.

Daten nicht gesichert? Das hilft im Notfall und so geht es richtig!

Abends noch einmal schnell an den Laptop – da ist es passiert. Der Bildschirm bleibt schwarz und es gibt keine Möglichkeit, an die gespeicherten Daten zu gelangen. Dieses Szenario hat wohl jeder bereits erleben müssen. Auch externe Festplatten können den Dienst verweigern. Doch es gibt einfache Wege diesen Fall zu vermeiden und Möglichkeiten, verloren geglaubte Dateien wieder herzustellen!

Sind die Daten unwiederbringlich gelöscht?

Egal, ob der Datenverlust durch einen falschen Klick, einen Hackerangriff oder einen Kurzschluss entsteht – der erste Schock über die verlorenen Daten sitzt tief. Bis zum Supergau vergehen viele ungenutzte Möglichkeiten die Daten zu sichern. Nun müssen sie erst einmal gerettet werden, bevor dies erfolgen kann.

Die gute Nachricht – nicht nur der Fachmann einer professionellen Datenrettung kann die benötigten Dateien und gelöschte Fotos wiederherstellen. Mit dem richtigen Programm ist dies auch vom eigenen Windows oder Mac Rechner möglich. Dabei können die Daten von unter anderem Festplatten, SD Speicherkarten und aus dem Papierkorb gerettet werden.

Welche Daten sollten gesichert werden?

Hier gibt es keine pauschale Antwort. Nutzer sollten die Daten sichern, die für sie wichtig sind und sich nicht so einfach wiederbeschaffen lassen. Neben wichtigen Dokumenten wie Lohnabrechnungen, Steuererklärungen oder der Abschlussarbeit des Studiums sind dies zudem Fotos und Videos von geliebten Menschen und besonderen Ereignissen.

Daher variiert die Datenmenge von Verbraucher zu Verbraucher. Um Zeit und Speicherplatz nicht zu verschwenden ist es empfehlenswert die Daten vorab auszumisten und Dopplungen zu entfernen. Von Komprimierungen ist abzusehen.

Bei der Wiederherstellung der geretteten Daten kann auch das Dateiformat entscheidend sein. Die gängigen Formate wie PDF, JPG, MPEG etc. sorgen dafür, dass die Daten auch in Zukunft lesbar sind und in andere Formate exportiert oder umgewandelt werden können.

Obwohl das Thema Datenschutz wichtiger kaum sein könnte, umgeht man einen großen Unsicherheitsfaktor, wenn Daten unverschlüsselt gespeichert werden. Passwörter können jederzeit vergessen werden oder verloren gehen. Wer erinnert sich schon an das Passwort von seinem ersten E-Mail Postfach?

Größere Unternehmen sichern ihre Daten in Echtzeit auf externen Servern und Festplatten. Für den privaten Gebrauch ist dies nicht notwendig, allerdings sollte man sich mindestens alle 6 Monate Zeit nehmen und die neuen Fotos, Videos und Dokumente sichern. Geschäftliche Daten sind mindestens wöchentlich komplett zu sichern, schließlich bedingen diese die eigene Existenz.

Das richtige Speichermedium

Die digitale Welt ändert sich schnell und auch die Speicherung von Daten auf USB-Sticks, DVDs oder Blu-ray ist nicht mehr zeitgemäß.

Da mit der Zeit eher mehr Daten hinzu kommen, als dass es weniger werden, empfiehlt sich der Kauf mit etwas mehr Speicherplatz als aktuell benötigt. Externe Festplatten gibt es für kleines Geld in Speichergrößen von wenigen Gigabyte (GB) bis hin zu mehreren Terabyte (TB). Beim Kauf ist auf die Seriosität des Herstellers zu achten. Ein schreibgeschütztes Medium verhindert zum einen potenziellen Datendiebstahl durch Andere und auch das versehentliche Überschreiben von Daten.

Das Auslesen von Daten über USB-Ports wird noch in einigen Jahren von einem Großteil der Geräte technisch umsetzbar sein. Dennoch ist der Markt stets zu Beobachten. Vor 15 Jahren wäre schließlich auch die Speicherung auf Festplatten noch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. 

Eine Alternative bietet die Datenspeicherung in der Cloud. Der virtuelle Speicherplatz kann bei verschiedenen Anbietern erworben werden und bietet einen ortsunabhängigen Zugriff. Bei größeren Datenmengen kann diese Ablage jedoch schnell ins Geld gehen.

Außerdem obliegt der Schutz der Daten einer fremden Festplatte beziehungsweise dem jeweiligen Dienstleister. Das Restrisiko von Zugriffsmöglichkeiten und Sicherheit ist hoch. Besser ist es, nur wenige, wichtige Daten dort ergänzend abzuspeichern.

Die optimale Lagerung

Der erste Schritt ist getan, das Backup ist erstellt. Bestenfalls erstellt man zwei Kopien und lagert diese an getrennten Orten. Denn unvorhergesehene Ereignisse wie Brände oder Flutkatastrophen können jeden treffen. Ein Bankschließfach oder die Lagerung bei Verwandten wird daher oft als Ablageort genutzt.

Festplatten sollten an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort gelagert werden, um die Langlebigkeit zu unterstützen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Festplatte liegt aufgrund der verbauten magnetischen Teile bei 10-20 Jahren. Danach sollte man in ein neues Produkt investieren. Ein regelmäßiges Check-Up versichert, dass alle Daten noch gespeichert sind. Denn auch eine Backup Festplatte kann kaputt gehen. Bei dieser Gelegenheit lassen sich wahlweise auch neue Dateien aufspielen.