Die Anschaffung eines 3D-Druckers inkl. Software und Druckequipment lohnt sich nicht, wenn nur einmal im Jahr Weihnachtsgeschenke "gedruckt" werden sollen. An dieser Stelle ist ein 3D-Druck-Dienstleister die bessere Wahl.

Kreative Weihnachtsgeschenke aus dem 3D-Drucker

Die Vorweihnachtszeit ist traditionell auch die Zeit, in der viele Geschenke, die den Liebsten überreicht werden, in Eigenregie hergestellt werden. Passionierte Bäcker verbringen ihre Zeit in der Küche, um zahlreiche unterschiedliche Plätzchenvarianten zu backen. Handwerklich begabte schreinern Dekoartikel und kleine Möbelstücke. Neu im Boot der vorweihnachtlichen Do-it-yourself-Ideen ist der 3D-Druck.

Aber Achtung: Sich einen 3D-Drucker zu kaufen, nur um Weihnachtsgeschenke anfertigen zu können, wäre eine glatte Fehlinvestition. Um das Gerät bedienen zu können – bzw. die für den Drucker nötige Vorlage anzufertigen – ist es für Laien im November schon fast zu spät. Zudem ist es darüber hinaus unwirtschaftlich, einen 3D-Drucker zu kaufen, der dann nur in der Vorweihnachtszeit benutzt wird. Die Alternative ist die Beauftragung eines Dienstleisters, der auf Basis einer Vorlage mithilfe seines 3D-Druckers kreativ wird. 100 3D-Druck-Ideen vom Online-3D-Druck-Service könnten eine Inspiration liefern. Die folgende Ideenkiste beinhaltet vor allem weihnachtstaugliche 3D-Druck-Präsente.

Ein Präsent für die Vorweihnachtszeit: der Cookie-Cutter

Wer im Dezember zu einem Weihnachtsumtrunk oder zum Wintergrillen eingeladen wird, der kann den Klassiker wählen und eine Flasche Glühwein als Präsent überreichen oder es gibt selbst gebackene Cookies und den passenden Cookie Cutter dazu. Am besten wirkt das Präsent wirklich in dieser Kombination: Die fertigen Plätzchen zeigen, wofür der Cookie Cutter gedacht ist – nämlich als Ausstecher für witzige Weihnachtsmotive. Und die Cookies, die neben dem selbstkreierten Ausstecher in der Tüte liegen, sind lecker und machen Lust auf mehr.

Dekoartikel aus dem 3D-Drucker können richtig was hermachen

Der hübsche Deko-Klassiker, der das ganze Jahr über präsent sein könnte, ist die Vase aus dem 3D-Drucker. Je nach Einrichtungsstil können unterschiedliche Farben gewählt werden. Besonders modern ist die Kombination von drei Vasen derselben Optik zu einem Deko-Triple. Die Vase kann übrigens auch zum Geschenk für Menschen ohne grünen Daumen werden. Besonders breite Vasen müssen nämlich nicht zwingend mit einer Blume bestückt sein, sondern könnten auch saisonal dekoriert werden – mit bunten Blättern und Kastanien im Herbst und Weihnachtskugeln und Tannenzweigen im Winter.

Ein besonders ansehnliches Präsent, das zur Vase mit Kerze im Inneren werden kann, aber auch als Lampe denkbar ist, ist die Lithophanie. Licht ist bei dieser Form der Gestaltung ein entscheidendes Element, denn die Lithophanie ist eine Reliefdarstellung, die erst dreidimensional wirkt, wenn sie beleuchtet wird. Die Materialschichten, die beim Relief unterschiedlich dick oder dünn sein können, sorgen für den 3D-Effekt.

Praktische Helfer ja – aber nicht für jedermann

Auch das Produkt aus dem 3D-Drucker kann am Weihnachtsabend für Ärger sorgen, wenn es allzu praktisch ist und eigentlich eine Aufforderung zum Kochen, Backen oder Putzen beinhaltet. Dann kommt das 3D-Geschenk ebenso „schlecht“ an wie der neue Staubsauger oder das Bügeleisen. Absolut weihnachtstauglich ist das Rentier, das sich im Haushalt vielseitig nutzen lässt und das darüber hinaus zu klein ist, um an Weihnachten für Ärger zu sorgen. Auf den ersten Blick sieht das 3D-Druckwerk aus wie ein Rentier. Wird es in roter Farbe gedruckt, ist diese Assoziation besonders leicht. In der Praxis kann der Rentier-Kopf den Flaschenhals einer Weinflasche halten oder die Ohren verschließen Papierbeutel wie ein Clip.

Praktische Geschenke werden eher ohne Ärger „akzeptiert“, wenn sie eine Beigabe zum eigentlichen Geschenk sind. So könnte der Rentier-Kopf beispielsweise die Geschenkverpackung verzieren – und kommt dann sicherlich gut an. Auch Küchenhaken, Kabelklemmen, Batteriehalter in Form einer Bierkiste, Türstopper und andere kleine, praktische Details sorgen als „Beigabe“ nicht für Ärger.

Individuell und persönlich: Schlüsselanhänger und Spardose

Ein Schlüsselanhänger ist eigentlich der Klassiker aus dem 3D-Drucker. Den kreativen Gestaltungsideen sind kaum Grenzen gesetzt. Es gibt nur einen Punkt, der eingeplant werden muss und dabei handelt es sich um  den Ring, an dem später die Schlüssel hängen können. Beliebt sind Schlüsselanhänger, die den Namen beinhalten. Aber Achtung: Allzu lange darf der Name dann nicht sein, zumindest dann nicht, wenn ein Autoschlüssel am Schlüsselbund hängen soll. Sonst behindert der Schlüsselanhänger beim Autofahren. Denkbar ist auch, das liebste Hobby in einem 3D-Druck umzusetzen. Das kann der Tennisschläger oder das Formel-1-Auto sein. Selbst ein Fußball, der in Details das Fandasein für einen bestimmten Club verrät, ist ein denkbares Motiv.

Beim Druck einer Spardose muss weniger „bedacht“ werden. Sie muss eine flache Unterseite haben, damit sie steht. Dort muss eine Öffnung vorhanden sein, die sich individuell verschließen lässt. Durch die Schlitze müssen gängige Münzen passen. Die 2-Euro-Münze hat einen Durchmesser von 25,75 Millimetern. Passt sie durch den Schlitz, passen auch alle anderen Euro- und Cent-Münzen in die Spardose.

Präsente für Kinder aus dem 3D-Druck

Auch Kinder freuen sich über die oft quietschbunten Präsente aus dem 3D-Drucker. Sie lassen sich – je nach Alter – mit einem 3D-Schritzug mit dem eigenen Namen ebenso begeistern wie mit kleinen, handlichen Spielzeug, beispielsweise in Form eines Autos. Freunde des Computerspielhelden Marios könnten mit einer 3D-Figur ihres Idols überrascht werden. Auch die Büste eines großen Idols – eines Sportlers, Künstlers oder Comichelden – ließe sich per 3D-Drucker umsetzen.