Content Marketing – diese Inhalte kommen gut an

Das Content-Marketing mitunter zu den wichtigen Marketingstrategien von Unternehmen, die Online tätig sind. Gut gemacht wird es sowohl von den Nutzern als auch von den Suchmaschinen goutiert und führt zu einer höheren Sichtbarkeit, mehr Traffic und steigenden Umsätzen. Im Rahmen des Content Marketings können unterschiedliche Verfahren genutzt werden, um Inhalte zu erstellen und zu verbreiten. Welcher Content bei Nutzern besonders beliebt ist und worauf es bei der Erstellung zu achten gilt, ist das Thema dieses Artikels.

Artikel und Ratgeber erstellen

Artikel und Ratgebertexte für den eigenen Blog gehören zu den wichtigsten Inhalten überhaupt. Sie sind ein Grund für die Zielgruppe, einen Webauftritt regelmäßig zu besuchen, um sich neue Informationen und Input zu besorgen. Außerdem unterstützen Artikel und Ratgebertexte das Suchmaschinenmarketing und die Digitalisierung. Google und Co. finden es wichtig, dass immer aktueller, frischer Content bereitgestellt wird. Sie nutzen die Content-Erstellung somit als Rankingfaktor, weswegen es durch hochwertige Inhalte möglich ist, bei den Suchmaschinen aufzusteigen.

Onlineshops sollten ergänzend zu solchen Blogbeiträgen individuelle Inhalte für die einzelnen Artikel erstellen. Hierzu gehören beispielsweise Produktbeschreibungen und Artikelbilder. Gerade die Bildunterschriften sind ebenfalls ein wichtiger Rankingfaktor und helfen den Nutzern dabei, sich auf der Webseite und bei den einzelnen Produkten zurechtzufinden. Hierbei muss unbedingt auf Duplicate Content verzichtet werden, um keine Strafe seitens der Suchmaschinen zu erhalten.

Die Bedeutung von Linkable Assets

Um mittels Content-Marketing für eine große Reichweite zu sorgen, spielen Linkable Assets eine wichtige Rolle. Hierbei handelt es sich um Content, der einen hohen Mehrwert für die Zielgruppe hat und deren Interesse schnell und einfach weckt. Zudem interessieren sich Webmaster derselben Branche für Linkable Assets und verlinken gerne kostenlos auf diese. Hierdurch entstehen für ein Unternehmen viele kostbare Backlinks, die einen hohen Link Trust, also eine erstklassige Qualität, besitzen.

Ein weiterer Vorteil von Linkable Assets besteht darin, dass sich solche Inhalte gut teilen und verbreiten lassen. Angesichts einer wachsenden Bedeutung von sozialen Netzwerken und Social-Media-Kanälen ganz unterschiedlicher Art ist es wichtig, hier präsent zu sein und attraktive Inhalte anzubieten. Zu Linkable Assets gehören beispielsweise eigene Apps, Infografiken, Unterhaltungsvideos und vieles mehr, was die Zielgruppe anspricht.

Filmproduktionen für Social-Media-Kanäle

Mittels hochwertiger Filmproduktionen lassen sich Reichweite und Sichtbarkeit erhöhen.
Mittels hochwertiger Filmproduktionen lassen sich Reichweite und Sichtbarkeit erhöhen.

Für Social-Media-Kanäle werden regelmäßig Filme und Videos produziert. Diese sprechen ein breites Publikum an und lassen sich mühelos teilen. Ein typisches Beispiel für solche Filme in sozialen Netzwerken sind die Weihnachtsclips namhafter Supermärkte und Discounter. Diese wecken in der besinnlichen Jahreszeit gezielt Emotionen bei ihrer Zielgruppe, um diese für sich zu begeistern und gegebenenfalls zu einem Kauf zu animieren.

Wegen der großen Anzahl unterschiedlicher Angebote im Internet ist es wichtig, dass solche Filme für Social-Media-Kanäle hochwertig produziert sind und der Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten. Dieser kann in Informationen ebenso bestehen wie in Unterhaltung oder in Hilfe bei konkreten Fragestellungen und Alltagsproblemen. Eine professionelle Filmproduktion hilft dabei, Content zu erstellen, der gut ankommt und die gewünschte Botschaft übermittelt. Hierbei spielen Bilder, Musik und eine erstklassige Story gleichermaßen eine große Rolle.

Pressemitteilungen für eine Kooperation mit Journalisten

Für Unternehmen und Webseitenbetreibe ist es ein lohnenswertes Ziel, in namhaften Medien wie Zeitungen, Zeitschriften und im Radio vorzukommen. Um dies zu schaffen, ist es aber wichtig, den Journalisten und Medienschaffenden Inhalte zu bieten, die diese interessieren und die sie dazu animieren, Artikel und Beiträge über die jeweiligen Inhalte zu erstellen. Auf diese Weise profitieren die Unternehmen von der Reichweite und der Zielgruppe des jeweiligen Mediums, was ihre Sichtbarkeit und ihren Traffic nachweislich erhöht.

Ein besonders wichtiges Tool bei der Zusammenarbeit mit Journalisten sind Pressemitteilungen. Über diese informieren sich die Medienvertreter über aktuelle Entwicklungen, Produkte, Aktionen oder Nachrichten und wählen gezielt aus, welche sie davon für ihre Arbeit nutzen. Unternehmen müssen sich hierbei gegen eine große Konkurrenz durchsetzen. Deswegen ist es wichtig, dass Pressemitteilungen aus der Masse hervorstechen und etwas zu bieten haben, was es bei anderen Unternehmen nicht gibt. Gleichzeitig müssen sie professionell gestaltet sein und sämtliche Spielregeln der Branche einhalten.

Informativer Content und Lifehacks

Neben unterhaltsamem Content sind Menschen vor allem auf der Suche nach informativen Inhalten und Lifehacks. Gerade Nachrichtenseiten erfreuen sich großer Beliebtheit, weil sie objektiv und umfassend über das Weltgeschehen oder regionale Aktivitäten informieren. Außerdem ziehen viele Menschen Studien und Infografiken heran, um sich zu bestimmten Themen zu informieren oder einen Überblick zu verschaffen. Unternehmen, die solche informativen Inhalte in ihre Content Marketing Strategie aufnehmen, haben somit die größten Chancen, erfolgreich zu werden.

Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich sogenannte Lifehacks. Menschen haben immer wieder mit Schwierigkeiten und Problemen im Alltag zu kämpfen, für die sie eine einfache und praktikable Lösung benötigen. Häufig sind sie auf der Suche nach Hilfe im Internet und finden es gut, wenn Unternehmen entsprechende Tipps und Tricks zur Verfügung stellen. Deswegen ist es ratsam, in die Content Marketing Strategie Inhalte wie Ratgeber, Tutorials und Erklärvideos zu integrieren. Diese müssen ebenfalls hochwertig produziert werden, um aus der Masse hervorzustechen und eine größtmögliche Zielgruppe anzusprechen.

E-Books und Podcasts

E-Books und Podcasts gehören zum unterhaltsamen Content, nach dem Nutzer immer wieder im Internet suchen. E-Books können sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigen. Einige fungieren als digitale Romane und erzählen spannende Geschichten. Andere haben eher einen beratenden Charakter und versorgen die Leser mit zahlreichen Informationen zu einem bestimmten Thema. Insbesondere medizinische Themen sind in diesem Zusammenhang beliebt. E-Books können sowohl als klassische digitale Bücher als auch als Hörbücher produziert werden, um so ganz unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.

Podcasts erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Es gibt unterschiedliche Varianten aus zahlreichen Genres, die sich mit einer beachtlichen Zahl an Themen auf ganz unterschiedliche Weise auseinandersetzen. Ein Podcast lebt vor allem von der Authentizität und dem Charme der jeweiligen Sprecher beziehungsweise Protagonisten. Das gilt sowohl für klassische Podcast als auch für Video-Podcast. Es ist daher wichtig, dass die Podcaster eine hohe Fachexpertise in ihrem jeweiligen Bereich mitbringen, sich mit interessanten Persönlichkeiten aus der Kultur-, Medien- und Politikwelt unterhalten und sich ehrlich und hingebungsvoll für ein Thema interessieren.

Fazit

Im Rahmen des Content Marketings stehen viele unterschiedliche Strategien zur Verfügung, um möglichst viele Menschen anzusprechen und für die eigenen Inhalte zu begeistern. Es ist ratsam, sich nicht nur auf einen einzelnen Kanal zu beschränken, sondern ganz unterschiedlichen Inhalte zu nutzen, die sich an jeweils andere Sinne richten. Zudem sollte eine Content Marketing Strategie niemals blauäugig verfolgt, sondern immer anhand eines konkreten Konzepts durchgeführt werden. Es gibt zahlreiche Agenturen, Dienstleister und Experten, die Unternehmen und Webseitenbetreiber dabei unterstützen, ein auf Ihre individuellen Zielsetzungen maßgeschneidertes Konzept zu entwickeln und umzusetzen.

Mallorca-Immobilien

150 Strände, strahlend schöne Immobilien und eine Wertsteigerung, die den Traum vom Haus auf Mallorca zu einer profitablen Idee macht. Mehr als 50 Prozent der Bevölkerung auf Mallorca ist zugezogen. Einige von ihnen leben in ihrer eigenen Immobilie auf Mallorca, andere vermieten sie.

First things first: Finanzierung klären

Wer eine Immobilie auf Mallorca kaufen und diese von einer Bank in Deutschland finanzieren lassen möchte, muss eines wissen: Nur wenige Banken finanzieren Auslandsimmobilien. Doch es gibt eine, die sich explizit auf Mallorca-Immobilien spezialisiert hat, die PSD Bank Rhein-Ruhr. Als einzige Bank aus Deutschland für Privatkunden bietet sie Immobilienkredite für die Finanzierung von Immobilien auf der spanischen Baleareninsel an. Außerdem sitzt eine Filiale der Deutschen Bank auf Mallorca und finanziert ebenfalls mallorquinische Immobilien.

Alternativ ist die Finanzierung mit einer spanischen Bank möglich. Dieser arbeitet im Unterschied zu einer deutschen Bank bei Immobilienkrediten in aller Regel mit variablen Zinsen. Der variable Zinssatz orientiert sich am Euribor und wird alle 3 Monate neu festgelegt. Spanische Banken wie die Santander, La Caixa, Ing. Direct und andere bieten gelegentlich auch Volltilgerdarlehen an.

Am günstigsten ist es, eine Immobilie mit einer hohen Eigenkapitalquote zu finanzieren, denn dann sinkt die Höhe des aufzunehmenden Kredits und damit die Kreditkosten. In jedem Fall lohnt sich der Kauf einer Immobilie auf Mallorca, da aktuell die Bauzinsen verhältnismäßig niedrig sind und die stetige Preissteigerung von Immobilien zu einem Wertzuwachs führt. Immobilienbesitzer können zu einem späteren Zeitpunkt einen Preis für Ihre Immobilie bekommen, der deutlich über dem eigenen Kaufpreis liegt.

Hilfreich: Die Zusammenarbeit mit einem versierten Makler

Um von Deutschland aus einer Vorauswahl von Immobilien zu treffen, die für einen Kauf im persönlichen finanziellen Budgetrahmen in Frage kommen, ist die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Makler vor Ort hilfreich. Nützlich ist, wenn der Makler die Insel gut kennt und weiß, in welcher Lage Immobilien mit einem überdurchschnittlichen Wertzuwachs zu finden sind.

Teuerste Straße Mallorcas

Die teuerste Straße Mallorcas ist gleichzeitig die teuerste Straße in ganz Spanien. Die Carrer Sant Carles liegt in Calvià, eine attraktive Ortschaft im Westen der Insel in der Region des Pariatge. Diese Gegend verfügt über einen 54 km langen Küstenstreifen und ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet, was für ein sehr angenehmes Kleinklima sorgt. Der Ort ist buchstäblich von der Sonne geküsst, denn hier scheint durchschnittlich an 300 Tagen im Jahr die Sonne. Zusätzlich gibt es ein weiteres, unbezahlbares Highlight. Die Gegend ist gegen unangenehme Nordwinde durch den Tramuntana Gebirgszug geschützt, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Dass in einer Gegend wie dieser die Immobilien heiß begehrt sind, liegt praktisch auf der Hand. Ein überdurchschnittlicher Wertzuwachs ist deshalb zu erwarten. Allerdings kosten die Immobilien in Calvià und Umgebung auch mehr als anderswo und damit unerfahrene Käufer von Mallorca-Immobilien nicht “reinfallen” ist die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Makler vor Ort Gold wert.

Immobilien auf Mallorca nach wie vor beliebt

Die Nachfrage nach Mallorca-Immobilien ist rege. Der Geschäftsführer von Neptunus International Real Estate, Martin Gerl, verkauft Immobilien auf Mallorca und nennt einige Gründe, die seine Klienten dazu veranlassen, auf Mallorca Wohnungen oder Häuser zu kaufen

„Mallorca zieht Menschen an, die das Leben genießen wollen und ihr Glück selbst in die Hand nehmen. Sie mögen das Leben, das so viel entspannter ist als in der Heimat, zudem können ihre Kinder in einem internationalen Ambiente aufwachsen. Dass die Insel außerdem ein aufregendes Nachtleben zu bieten hat, ist ein angenehmer Nebenaspekt.“

Immobilien mit Meerblick und Pool

Häuser oder Wohnungen mit Meerblick oder in erster Meereslinie sind besonders attraktiv. Ein gut ausgestatteter Pool wertet eine Immobilie weiter auf. Mallorca hat in diesem Bereich sehr viel zu bieten, denn rund 30 % der Immobilien im gehobenen und im Luxus-Sektor verfügen über einen großzügigen Pool und mindestens über Meerblick, wenn nicht sogar Meereszugang.

Je besser die Idealvorstellung der idealen Mallorca-Immobilie getroffen wird, desto größer ist das Potenzial zu einem überdurchschnittlich hohen Wertzuwachs, der den Kauf zu einer profitablen Angelegenheit macht.

Ferienimmobilie vermieten

Für diejenigen, die den Immobilienkauf auf Mallorca als Kapitalanlage sehen, also gar nicht selbst einziehen, sondern die Immobilie vermieten wollen, spielt die Zielgruppe eine wichtige Rolle. Abhängig davon grenzt sich die Suche nach geeigneten Immobilien entsprechend ein.

  • Einerseits gilt Mallorca als Altersdomizil vieler Senioren. Diese bevorzugen oft die Miete einer gehobenen Immobilie mit allen Annehmlichkeiten, im Idealfall mit unkomplizierter Anbindung zu einer Ortschaft mit guter Infrastruktur.
  • Mallorca ist für viele junge Menschen sowie Familien ein Top-Ziel für die Ferien, denn die Anreise ist kurz und unkompliziert. Ferienwohnungen zur Selbstversorgung mit einfacher, komfortabler oder luxuriöser Ausstattung lassen sich in unterschiedlichen Lagen vermieten.
  • Luxusimmobilien in abgeschiedener Lage mit allem Komfort sind ebenfalls gefragt. Ein privates Hideaway unter südlicher Sonne ist für die Zielgruppe ruhesuchender Feriengäste attraktiv.

Immobilien auf Mallorca als Investitionsobjekt

Niedrige Bauzinsen und anhaltend steigende Wertzuwächse machen Fincas, Eigentumswohnungen oder Luxusvillen auf der Baleareninsel zu einer interessanten Investmentidee. Es ist ratsam, die Finanzierung der Immobilie mit einem hohen Eigenkapitalanteil zu realisieren. Das senkt die Finanzierungskosten, mindert die Zinsbelastung und verbessert die Renditechancen.

Erste eigene Wohnung: In diesen Themengebieten sollten junge Menschen jetzt fit sein

Ob man zum statistischen Mittel gehört, das es mit 23,7 Jahren tut oder ob man jünger oder älter ist: Für praktisch alle jungen Menschen kommt der Tag, an dem sie das „elterliche Nest“ in Richtung der ersten eigenen Wohnung verlassen. Für viele bestimmt dabei nur der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit alles Denken, der Schritt in ein vollumfängliches Erwachsenendasein. Doch so wichtig diese Faktoren natürlich sind, so sehr sollten junge Menschen sich bewusst sein, dass sie jetzt in vielerlei Hinsicht auf sich gestellt sind – selbst wenn die Eltern mitunter noch ein gewisses Sicherheitsnetz darstellen.

In Anbetracht dessen ist es nötig, idealerweise schon vor dem Auszug in einigen Themenbereichen bewandert zu sein, die schon sehr bald äußerst (ge)wichtig werden. Denn dieses Wissen gehört ebenfalls zu einer eigenverantwortlichen Selbstständigkeit dazu – wird aber, wenn überhaupt, in Schulen nur rudimentär gelehrt.

1. Das Thema Mieten aus finanzieller Sicht

Wer zur Miete wohnt, zahlt allmonatlich eine bestimmte Summe an seinen Vermieter. Das zumindest ist es, was viele junge Menschen über das Wohnen zur Miete denken. Tatsächlich jedoch ist die Mietstruktur deutlich diverser. Schon um überhaupt die Miethöhe angemessen vergleichen zu können, ist es notwendig, hier deutlich tiefer ins Detail zu gehen.

Wichtig ist dies auch deshalb, weil nur auf diese Weise transparent ist, ob ein junger Mensch sich eine Wohnung überhaupt leisten kann.

Informationen im Detail

Grundsätzlich sind bei Mietwohnraum mehrere Herangehensweisen möglich. Welche dies sind, kann der Vermieter frei entscheiden. Limitiert wird er jedoch durch die aktuell (seit 2020) gültige Ausprägung der Mietpreisbremse. Weiterhin finden sich Vergleichswerte im offiziellen Mietspiegel, der typischerweise auf der Website einer Kommune zu finden ist.

Was die möglichen Arten der Vermietung anbelangt, gibt es folgende Optionen:

  • Die Netto-Kaltmiete. Der Mieter zahlt nur die reinen Fixkosten für die Mietwohnung. Alle Nebenkosten (warm und kalt, ersteres umfasst Heizung und Warmwasser, letzteres alles andere) muss er gesondert durch eine Vorauszahlung oder eine Betriebskostenpauschale entrichten. Für die Vorauszahlung ist 2 Betriebskostenverordnung zu beachten.
  • Die Brutto-Kaltmiete. Der Mieter zahlt die Fixkosten für die Mietwohnung sowie die kalten Nebenkosten. Die warmen Nebenkosten muss er gesondert entrichten.
  • Die Teilinklusivmiete. Sie enthält Elemente der Brutto- und Netto-Kaltmiete. Der wichtigste Unterschied ist, dass nur bestimmte Teile der kalten Nebenkosten vom Mieter verbrauchsgerecht bezahlt werden müssen.
  • Die Brutto-Warmmiete. Der Mieter zahlt die Fixkosten für die Mietwohnung sowie die warmen und kalten Nebenkosten. Das heißt, es handelt sich um eine Inklusivmiete, die alle Kosten fest enthält. In der Praxis wird diese Variante jedoch nur in seltenen Fällen angewandt, da der BGH schon 2006 urteilte, dass diese Mietvariante nur dann nicht gegen die Heizkostenverordnung verstößt, wenn es sich um ein Gebäude mit höchstens zwei Wohnungen handelt, von denen eine durch den Vermieter selbst bewohnt wird.

Dabei gilt für die Nebenkostenberechnung, dass die warmen Nebenkosten zu mindestens 50, maximal 70 Prozent verbrauchsabhängig vom Vermieter zu berechnen sind. Die kalten Nebenkosten können hingegen wahlweise nach Anzahl der Wohnungsmieter, Größe der Wohnfläche, der Wohneinheit oder dem Verbrauch berechnet werden. Die Berechnung muss für jeweils zwölf Monate erstellt werden, die jedoch nicht zwingend ein Kalenderjahr umfassen müssen.

2. Fremdes Geld, eigenes Geld und wie man damit umgeht

Ausziehen bedeutet für viele junge Menschen, erstmalig finanziell weitgehend auf eigenen Beinen stehen zu müssen. Genau das wird häufig zum Problem, denn schon seit vielen Jahren beklagen Experten, dass praktisch-finanzielle Aspekte in der Schulbildung kaum berücksichtigt würden.

Dies zeigt sich überdeutlich in den Gründen für Überschuldung: Bei jungen Menschen ist der mit Abstand häufigste Auslöser eine unwirtschaftliche Lebensführung. Sie gehen mit dem, was sie haben, nicht planvoll genug um. Das jedoch ist der wichtigste Schlüssel überhaupt.

Informationen im Detail

Es gibt rund um den Umgang mit Geld einige Regeln. Die wichtigste ist jedoch folgende:

Egal, was passiert – Miete und Nebenkosten haben
immer Priorität vor allen anderen Ausgaben.

Das heißt, von der Summe X, die netto zur Verfügung steht, sollten grundsätzlich die Wohnkosten herausgestrichen werden. Alles, was sonst an Ausgaben ansteht, muss vom Rest beglichen werden.

Weitere wichtige Tipps:

  • Wenn es nötig ist, sich Geld zu leihen, sollte immer ein Vergleich dem Kredit vorausgehen. Dadurch sind u.U. günstigere Konditionen als bei der Hausbank möglich
  • Größte Vorsicht vor (mehreren) Kleinkrediten in Geschäften. Bei ihnen ist das Risiko enorm hoch, die finanzielle Übersicht zu verlieren. Besser ist ein großer Kredit – auch was den persönlichen Schufa-Score anbelangt.
  • Nach Möglichkeit den Dispo-Kredit des Girokontos niemals antasten. Er hat unverhältnismäßig hohe Zinsen und verlangt viel finanzielle Disziplin und Zurückhaltung, um ausgeglichen zu werden.
  • So häufig wie möglich bar bezahlen und auf andere Zahlungsmittel verzichten. Dies umfasst Kartenzahlung ebenso wie beispielsweise digitale Finanzdienstleister. Die Nutzung von Bargeld erlaubt einen transparenteren Überblick über die Ausgaben.
  • Sollte es in einem Monat aus irgendeinem Grund finanziell knapp werden, ist es ratsam, den Vermieter so früh wie möglich zu informieren. Nach § 556b BGB ist die Miete am ersten, spätestens am dritten Tag des Monats zu zahlen. Dementsprechend muss der Vermieter vor dieser Frist über das Zahlungsproblem Bescheid wissen, um eine Lösung zu finden.

Außerdem empfiehlt es sich dringend, während des ersten Jahres in der Wohnung Ersparnisse anzuhäufen, welche die errechnete Summe der Nebenkosten übertreffen. Dadurch, dass noch keine praktischen Erfahrungen mit dieser Wohnung und dem eigenen Verbrauch bestehen, kann es passieren, dass der Vermieter von seinem Recht zu Nachforderungen (siehe § 556 BGB) Gebrauch macht.

3. Modernisieren? Renovieren? Was Mieter dürfen – und was nicht

Gemäß § 555a BGB hat der Vermieter das Recht zu Erhaltungsmaßnahmen. Allerdings ist es auch verständlich, dass junge Menschen ihre erste eigene Wohnung möglichst umfassend nach eigenem Geschmack ausgestalten möchten. Hier tut sich jedoch häufig eine Kluft auf. Sie geht aus der Tatsache hervor, dass der Vermieter das Recht hat, die Wohnung spätestens bei Auszug im gleichen Zustand vorzufinden, den sie bei der Übergabe hatte – abzüglich normaler Abnutzung.

Informationen im Detail

Dabei gilt hier die Grundregel:

Dem Mieter sind sämtliche Umbauarbeiten erlaubt, die sich für einen Auszug spurenlos wieder beseitigen lassen.

Das bedeutet, dass die Wandfarbe oder der Teppichboden ohne Erlaubnis umgestaltet werden darf. Gleiches gilt für das Bohren von Löchern zum Zweck der Befestigung von Einrichtungsgegenständen. Allerdings muss beim Auszug alles wieder in den Ursprungszustand versetzt werden. Dies ergeht aus der gesetzlichen Rückgabepflicht des Mieters (siehe § 546 BGB).

Das umfasst zudem das Entfernen von nicht festen Einbauten, die schon bei der Übernahme bestanden. Etwa der Tausch herkömmlicher Heizungsthermostate gegen digitale Modelle. Doch hier gilt ebenfalls die Rückrüstungspflicht.

Dauerhafte Veränderungen, die sich nicht spurenlos beseitigen lassen, unterliegen hingegen grundsätzlich einer Einverständnispflicht durch den Vermieter. Das betrifft auch anderweitig gestattete Dinge. So dürfen zwar Wände überstrichen werden, jedoch nicht Fliesen, Teppiche verlegt, jedoch nicht Laminatböden entfernt werden. Hierzu sollte zusätzlich die sogenannte „Holzklausel“ beachtet werden.

Ferner haben Mieter kein Anrecht darauf, dass der Vermieter lediglich nicht mehr dem Zeitgeist entsprechende Einbauten abändert. So ist beispielsweise das nicht mehr zeitgemäße Design von Badinstallationen hinzunehmen, sofern diese noch technisch einwandfrei funktionieren.

Wichtig ist hierbei außerdem die Vertragsausgestaltung. Demnach sind Klauseln unzulässig, welche vom Mieter fordern, bei Auszug die Wände grundsätzlich weiß zu streichen. Jedoch hat der Vermieter das Recht, dem Mieter Schönheitsreparaturen und Kleinstreparaturen aufzuerlegen beziehungsweise sie auf diesen umzulegen, sofern der Mietvertrag eine gültige Abwälzungsklausel enthält.

4. Mietvertragsrecht für Einsteiger

Erst die Unterzeichnung eines Mietvertrages macht aus einem zugesagten Objekt tatsächlich die erste eigene Wohnung. Allerdings können diese Dokumente für Unannehmlichkeiten sorgen. Entweder, weil sie nicht aktuellem Recht entsprechend verfasst sind, oder, weil Mieter sich nicht über die Folgen im Klaren sind, die aus den Details des „Kleingedruckten“ ergehen.

Informationen im Detail

Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, den Mietvertrag nicht sofort zu unterschreiben, sondern sich Zeit für ein detailliertes Durcharbeiten zu nehmen. Mitunter kann auch einer der Ortsvereine des Deutschen Mieterbundes dabei helfen.

Hier sei darauf hingewiesen, dass es viele Möglichkeiten gibt, einen Mietvertrag falsch oder zum Nachteil eines Mieters auszugestalten – eine vollständige Auflistung würde dementsprechend den Rahmen dieses Artikels übersteigen. Worauf junge Mieter jedoch besonders achten sollten, sind die folgenden Punkte:

  • Es muss eine vollständige Anschrift des Vermieters geben sowie möglichst eine niedrigschwellige Kontaktmöglichkeit, beispielsweise eine Telefonnummer.
  • Die Wohnungsgröße muss anhand der Wohnflächenverordnung berechnet werden. Abweichungen von zehn Prozent sind zu tolerieren, mehr rechtfertigt jedoch eine Mietminderung.
  • Die Wohnungsnutzung muss genau erörtert werden. Darunter fällt, was bei einem Auszug mit vom Mieter durchgeführten Umbaumaßnahmen zu geschehen ist und wie die Haltung von Haustieren (speziell Hunden und Katzen) geregelt ist.
  • Die exakte Miete muss angegeben werden. Dazu gehört, wann die nächste Mieterhöhung ansteht. Erhöhungen sind ausschließlich gemäß 558 BGB in Höhe und Zeitraum zulässig.

Äußerst wichtig ist zudem, dass aus dem Vertrag hervorgeht, wie mit den Neben- und Betriebskosten zu verfahren ist. Hier sind detaillierte Auflistungen vonnöten und es ist nur das umlagefähig, was aus der Betriebskostenverordnung ergeht.

deutscher-mieterbund
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5. Gast, Lebenspartner oder Untermieter?

Wer als junger Mensch für seine erste Wohnung nicht eine Wohngemeinschaft wählt, wird dennoch höchstwahrscheinlich nicht ständig allein sein. An diesem Punkt kommen Dritte ins Spiel, also Personen, die jenseits der beiden Vertragspersonen Mieter und Vermieter stehen.

Informationen im Detail

Grundsätzlich hat der Vermieter es dabei zu dulden, dass ein Mieter Besuch empfängt. Sollte der Mietvertrag irgendwelche Einschränkungen machen, so sind diese ungültig. Der Mieter darf, sooft er möchte, Besuch jeglicher Art empfangen. Einschränkungen dieses Besuchsrechts sind unzulässig. Dabei umfasst das Recht auch das Mitbringen von Tieren ohne Erlaubnis, deren Haltung rechtssicher im Mietvertrag untersagt wird.

Ferner gibt es keine kurzfristigen Beschränkungen der Besuchsdauer. Besucher dürfen sechs bis acht Wochen in der Wohnung verbleiben und für diese Nutzung vom Mieter einen Schlüssel ausgehändigt bekommen. Die einzigen Limitierungen finden sich in den Grenzen des Mietvertrags und hier vor allem in der Störung anderer Mieter. Zudem darf der Vermieter nur in Ausnahmefällen Hausverbote erteilen – immer jedoch nur für eine konkrete Person und lediglich bei starken wiederholten Störungen des Wohnbetriebs.

Etwas anders sieht die Lage bei einer längeren Aufnahme von Gästen aus. Dies gilt auch für den Fall, dass es sich um einen Lebenspartner des Mieters handelt (siehe § 540 BGB). Hier gilt, dass eine dauerhafte Aufnahme nicht ohne Zustimmung des Vermieters erfolgen darf. Jedoch gibt es nur wenige Situationen, in denen der Vermieter eine Aufnahme verweigern darf – er hat allerdings das Recht, umfassend über die Person informiert zu werden. Eine Erweiterung oder Neuerstellung des Mietvertrags ist nicht zwingend erforderlich.

Eine Untervermietung ist ebenfalls beim Vermieter anzeigepflichtig. Kann der Hauptmieter jedoch ein berechtigtes Interesse nachweisen, so muss der Vermieter hier ebenfalls gemäß § 553 BGB zustimmen.

6. Was Vermieter alles dürfen und wo die Grenze liegt

Die Unverletzlichkeit der Wohnung und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sind in Deutschland sehr gewichtige Grundrechte jedes Einzelnen. Dementsprechend ist Vermietern sehr vieles untersagt, was diese Rechte verletzen könnte. Da der Vermieter jedoch der eigentliche Eigentümer der Wohnung beziehungsweise des gesamten Gebäudes ist, hat er Rechte, denen sich Mieter nicht entziehen können.

Informationen im Detail

Was Vermieter dürfen und was nicht, ist ein weiteres Thema, welches schon sehr häufig die Gerichte beschäftigt hat und das deshalb ebenfalls sehr viel Raum einnehmen könnte, würde es umfassend ausgerollt. Für den Anfang und den praktischen Alltag in der ersten eigenen Wohnung genügt es jedoch, die folgenden Punkte zu kennen, die noch nicht aus den Inhalten der bisherigen Kapitel ergehen:

Der Vermieter darf…

  • Angaben über die finanzielle Situation eines potenziellen Mieters verlangen (bspw. Schufa-Selbstauskunft) sowie eine maximal der dreifachen Netto-Kaltmiete entsprechende Kaution verlangen (siehe 551 BGB). Alternativ darf er eine Bürgschaft verlangen.
  • eine Hausordnung aufstellen, an die sich alle Mieter zu halten haben. Er darf allerdings mit einzelnen Mietern davon abweichende Bestimmungen im Mietvertrag aufstellen.
  • ein eigentlich unbefristetes Mietverhältnis wegen Eigenbedarf kündigen. Dafür gelten aber sehr strenge Regularien.
  • eine vermietete Wohnung bei akuter Gefahr betreten – auch gegen den Willen und in Abwesenheit des Mieters. Dazu gehören Brände, Explosionsgefahr durch ausströmendes Gas sowie Wasserschäden. Dinge also, die den Bestand der Wohnung oder sogar des Gebäudes akut bedrohen.
  • eine vermietete Wohnung aus anderen Gründen betreten, sofern dies mindestens 24 Stunden vorher angekündigt wurde und es gute Gründe gibt (Ausmessen, Besichtigungen vor Reparaturen oder durch potenzielle Nachmieter). Bringt er Dritte mit, sind diese bei der Ankündigung zu nennen.
  • vor einer Vermietung jede Frage stellen. Allerdings müssen angehende Mieter nur diejenigen wahrheitsgetreu beantworten, hinter denen ein sachbezogenes und berechtigtes Interesse steht. Beispielsweise Fragen, die sich um die Bonität drehen. Nicht beantwortet werden müssen hingegen Fragen, die sich um das Privatleben des Mieters drehen, wie etwa Weltanschauungen oder die sexuelle Orientierung.
  • Eine anständige Beheizung der Wohnung während der Heizperiode vorschreiben. Dies dient vor allem dem Schutz des Mietobjekts gegen Frostschäden (etwa durch eingefrorene und deshalb geplatzte Rohre) oder Schimmel.

Der Vermieter darf nicht…

  • einen Zweitschlüssel zur Wohnung verlangen. Er hat bei Vertragsunterzeichnung sämtliche Schlüssel auszuhändigen.
  • eine (angekündigte) Wohnungsbesichtigung ohne einen triftigen Grund durchführen. Lediglich alle fünf Jahre darf er eine allgemeine Besichtigung durchführen, jedoch nur unter Einhaltung der gültigen Fristen und Formen.
  • die Versorgungsleistungen unterbrechen, etwa Strom oder Wasser abdrehen. Das gilt selbst dann, wenn der Mieter seine vertraglich vereinbarten finanziellen Leistungen nicht erbringt.
  • Renovierungen verlangen, sofern es im Mietvertrag keine rechtswirksame Klausel gibt, die Schönheitsreparaturen vorschreibt.
  • spezielle Vorgaben für solche Schönheitsreparaturen machen. Das umfasst vor allem starre Fristen oder konkrete Vorgaben zur Ausführung, beispielsweise bestimmte Farben oder Materialien.
  • die Kaution über ein Maß einbehalten, das zur Deckung realistischer Forderungen seinerseits hinausgeht.

Im Zweifelsfall sollten junge Menschen hier grundsätzlich nur unter explizitem Vorbehalt beziehungsweise Protest akzeptieren und gegebenenfalls Rechtshilfe anfordern.

7. Das große Thema (Wohn-)Versicherungen

Leben ist mit ständigen Risiken verbunden. Allerdings ist es nicht nötig, dass ein junger Mensch diese allein auf seinen Schultern trägt. Dafür stehen zahllose Versicherungsprodukten zur Verfügung. Allerdings sind nur wenige davon vorgeschrieben, manche empfehlenswert, viele aber für diese spezielle Lebenssituation überflüssig.

Informationen im Detail

Grundsätzlich empfiehlt es sich, eine unabhängige Versicherungsberatung aufzusuchen. Also eine, die nicht an eine bestimmte Assekuranz (Versicherungsfirma) gebunden ist. Der Grund dafür ist simpel: Versicherungen kosten Geld, unterscheiden sich jedoch häufig in Sachen Leistungen und Kosten stark voneinander. Was eine Assekuranz für eine Summe X anbietet, kann bei einer anderen Firma für einen Bruchteil dieses Preises offeriert werden.

Neben der Krankenversicherung, die in Deutschland sowieso Pflicht ist, gibt es dementsprechend nur wenige andere Bausteine, die junge Menschen in dieser Lage wirklich benötigen.

Dies sind:

  • Eine private Rechtsschutzversicherung. Hier ist vor allem der Wohnrechtsschutz wichtig, jedoch sollte die Police außerdem das Privat- sowie das Berufsleben umfassen. Ein zusätzlicher Baustein für Verkehr ist sinnvoll, selbst wenn man keinen Führerschein besitzt.
  • Eine Privathaftpflichtversicherung, falls man durch Alter oder gegebenenfalls Auszug nicht mehr unter den Schutz der elterlichen Police fällt. Hier sollte die Deckungssumme mindestens fünf, besser zehn Millionen Euro betragen. Bei den monatlichen Kosten fällt die Erhöhung kaum ins Gewicht, kann jedoch im Ernstfall einen enormen Unterschied ausmachen.
  • Eine Hausratversicherung, selbst wenn der eigene Hausrat noch nicht sonderlich üppig und/oder kostbar sein sollte. Denn der Schutz erstreckt sich auf viele mögliche Gefahren wie etwa Naturgewalten.

Sofern junge Mieter bereits berufstätig sind, sollte über den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nachgedacht werden. Der Grund: Je jünger man diese abschließt, desto günstiger ist sie und desto geringer sind die Zugangshürden. Umgekehrt ist die staatliche Absicherung in diesem Fall äußerst mangelhaft.

Einmal abgesehen von einer eventuellen Kfz-Versicherung endet hier jedoch bereits die Liste. Was sonst noch an Versicherungsprodukten besteht, wird erst später interessant oder notwendig.

Zusammenfassung und Fazit

Die erste eigene Wohnung mag sich nach einer ganzen Menge Freiheit anfühlen und ist es auch. Doch so schön dieser neue Lebensabschnitt ist – er sollte unbedingt mit dem nötigen Wissen im Gepäck begonnen werden. Denn dieses Wissen ist bereits dann erforderlich, wenn nach langer Wohnungssuche ein womöglich nicht sorgsam ausgestalteter Mietvertrag auf die eigene Unterschrift wartet oder es sich um die Frage dreht, wie weit die neue Wohnung überhaupt frei ausgestaltet werden kann, bevor Freunde und Verwandte die Möbel hineintragen.

Wer schön sein will, muss zahlen – Zahnersatz ist teuer

Die Menschen in Deutschland legen mehr und mehr Wert auf Zahngesundheit – das legen aktuelle Zahlen aus dem KZBV Jahrbuch 2021 nah. Demnach sind die Ausgaben gesetzlicher Krankenkassen für Zahnersatz zwischen 1991 und 2020 lediglich um etwa 50% gestiegen.

Der Anstieg bei zahnerhaltenden Behandlungen war im selben Zeitraum deutlich spürbarer mit fast 100%. Noch deutlicher ist die Veränderung bei den Prophylaxe-Ausgaben, also für rein präventive Vorbeuge-Maßnahmen (z.B. Zahnreinigung). Die Ausgaben der Krankenkassen für Zahnprophylaxe haben sich in den letzten 20 Jahren knapp verdreifacht.

Doch speziell ältere Generationen haben das Thema Zahnvorsorge in jungen Jahren häufig versäumt. Gerade die Generation 50+ benötigt nicht gerade selten Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Implantate.

Und das ist teuer – denn die gesetzlichen Kassen in Deutschland übernehmen nur einen Teil der Kosten. Seit Oktober 2020 gibt es zwar von den Krankenkassen höhere Zuschüsse für Zahnersatz – diese übernehmen bis zu 75% der anfallenden Kosten.

Doch, was sich auf den ersten Blick recht passabel anhört, täuscht auf den zweiten Blick. Denn zum einen gibt es die 75% nur, wenn Versicherte ein Bonusheft nachweisen, mit dem sie die regelmäßige Vorsorge über mindestens 10 Jahre dokumentieren können (ansonsten gibt es nur 60% ohne bzw. 65% mit 5 Jahren Nachweis). Und zum anderen bezuschussen die gesetzlichen Krankenkassen keinen Luxus-Zahnersatz, sondern immer nur die einfachste Lösung.

So viel übernehmen die Krankenkassen für Zahnersatz

Die Festzuschüsse für Kassenpatienten werden nämlich nur auf Basis der günstigsten Versorgung berechnet, der sogenannten Regelversorgung.

Wer also einen weitgehend zerstörten Backenzahn hat, bekommt nicht etwa die Kosten einer hochwertigen Gold- oder Keramik-Krone von seiner gesetzlichen Krankenversicherung bezuschusst, sondern nur eine günstige Krone aus sogenanntem „NEM“, das steht für „Nicht-Edelmetall“, also z.B. eine Ausfertigung in Stahl o.Ä..

Wer schön sein will, muss zahlen – Zahnersatz ist teuer

Der Zahnarzt rechnet hier den Befund 1.1. „erhaltungswürdiger Zahn mit weitgehender Zerstörung der klinischen Krone“ ab.

Insgesamt rechnet die Krankenkasse hier mit Gesamtkosten von 339,67 Euro für die Regelversorgung (siehe Abbildung). Davon erstattet die Krankenkasse Versicherten dann zwischen 203,80 Euro (60%) und 254,75 Euro (75%).

Nur wer ein sehr geringes Einkommen nachweisen kann oder Bezieher von Sozialleistungen wie z.B. Hartz IV, Grundsicherung oder BAföG ist, kann zumindest 100% über die Härtefallregelung erstattet bekommen – aber auch nur von der gesetzlichen Regelversorgung.

Wer schon mal eine Krone beim Zahnarzt bekommen hat, der weiß vermutlich, dass die Kosten im Regelfall deutlich höher ausfallen. Im Schnitt kostet eine Krone in hochwertiger Ausführung eher zwischen 700 und 1.000 Euro.

Das bedeutet: selbst wer jedes Jahr „brav“ zum Zahnarzt geht und seine Vorsorge im Bonusheft dokumentieren lässt, muss privat ziemlich viel zuzahlen, wenn er eine anständige Versorgung wünscht und nicht nur das günstigste Kassenmodell.

Wer schöne Zähne haben will, kann beim Zahnarzt schnell auf Rechnungen im Bereich von 10.000 bis 30.000 Euro landen, gerade wenn Implantate eingesetzt werden, die keine Kassenleistung sind!

Die Beteiligung der gesetzlichen Kasse beträgt dann oftmals nur einen Bruchteil der enormen Gesamtkosten.

Ist eine private Zahn Zusatzversicherung sinnvoll?

Bereits 2017 hat unser heutiger Gesundheitsminister Karl Lauterbach in einem Interview auf die Problematik hingewiesen, dass speziell ältere Menschen schlechte Zähne haben und man die soziale Situation oft an den Zähnen erkennen kann. In diesem Interview regt er die Erweiterungen der Zahnersatz-Leistung im Rahmen der Kassenversorgung an.

Jetzt als Gesundheitsminister hätte er dazu unter Umständen die Möglichkeiten, tätig zu werden. Im Koalitionsvertrag unserer gelb-rot-grünen Regierung ist davon allerdings bislang keine Rede.

Maximilian Waizmann, Geschäftsführer des Portals www.zahnzusatzversicherung-experten.de geht nicht davon aus, dass sich an den gesetzlichen Regelungen auf absehbare Zeit etwas ändern wird.

„Unser Sozialsystem ist umlagefinanziert – die arbeitende Bevölkerung muss über ihre Sozialbeiträge die Leistungen der gesetzlichen Kassen finanzieren. Die Belastung der Arbeitnehmer ist aus meiner Sicht bereits am Anschlag – durch demografische
Während Lauterbach bereits 2017 sagte, dass „Zusatzversicherungen nur einen kleinen Teil zur Lösung beitragen können“, scheint die Welt im Jahr 2022 anders auszusehen.

Laut Experte Waizmann ist eine gute Zusatzversicherung für Menschen im Alter von 50 oder 60 Jahren nicht unbezahlbar: „gute Tarife mit einer Absicherung von 90% kosten selbst für ältere Menschen oft nicht mehr als etwa 40 Euro – rechtzeitig abgeschlossen kann so eine Versicherung vor hohen Kosten schützen“.

Beliebtheit von Zahnzusatzversicherungen nimmt stetig zu

Dass den Deutschen die Zahngesundheit wichtig ist, zeigen nicht nur die steigenden Krankenkassenausgaben für Vorsorge und Zahnerhalt, sondern auch die seit Jahren kontinuierlich steigende Zahl abgeschlossener Zahnversicherungen.

Fast 17 Millionen Policen wurden bis zum Jahr 2020 abgeschlossen, so die im Oktober 2021 veröffentlichten Zahlen des PKV-Verbandes.

Waren es 2010 gerade mal etwa 12 Millionen Verträge, hat sich deren Zahl im Laufe der vergangenen 10 Jahre um knapp 40% erhöht. Laut Waizmann werden immer häufiger Tarife nachgefragt, die nicht nur Zahnersatz übernehmen, sondern auch insbesondere die Kostenübernahme für professionelle Zahnreinigung.

Einige moderne Policen übernehmen sogar die Kosten für kosmetische Behandlungen wie z.B. das Aufhellen der Zähne, das sogenannte „Bleaching“. Wie sich die Leistungen im gesetzlichen System entwickeln, bleibt abzuwarten.

Konsumverhalten in Deutschland 2022 – der Konsum wandelt sich

In den letzten beiden Jahren haben die  Menschen in Deutschland ein verändertes Konsumverhalten entwickelt. Bei den jüngeren Verbrauchern geht der Trend dahin, dass sie zunehmend bei den Marken direkt kaufen und nicht mehr im traditionellen Einzelhandel. Darüber hinaus hat auch die ältere Generation das Onlineshopping für sich entdeckt. Diese Änderungen im Konsumverhalten werden sich fortsetzen und gelten nicht mehr nur für Lifestyleprodukte, sondern auch für Artikel des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel, Gesundheits- und Beautyprodukte oder Hygieneartikel.

Die Jüngeren lieben D2C

Direct to Consumer (D2C) ist ein neuer Trend. Kunden bevorzugen es, direkt bei den Markenherstellern einzukaufen. Je nach Altersgruppe unterscheidet sich allerdings das Konsumverhalten sehr. Dabei lassen sich vier wichtige Altersgruppen unterscheiden. Die Baby-Boomer sind zwischen 57 und 75 Jahren alt. Das Alter der Generation X liegt zwischen 41 und 56 Jahren. Die Millenials sind zwischen 25 und 40 Jahren alt und die Generation Z zwischen 18 und 24 Jahren.

Die Generation Z kauft am häufigsten bei D2C ein. Zwei Drittel dieser Altersgruppe tun dies regelmäßig. Bei den Baby-Boomern sind es hingegen nur etwa ein Fünftel. Für den Einkauf direkt beim Markenhersteller spricht die bessere Kauferfahrung. Zudem gibt es dort attraktive Treueprogramme und die Verbraucher können sich über Schnäppchen freuen, die z.B. bei Anbietern wie Mein Deal zu finden sind.

Lieferservices gewinnen an Bedeutung – was für Click & Collect spricht

In den letzten beiden Jahren sind alternative Einkaufskonzepte bekannter geworden und haben sich mehr und mehr durchgesetzt. Ein Beispiel dafür ist Click & Collect, das jetzt viel bekannter und beliebter ist als noch vor wenigen Jahren. Zwischen Onlineshop und Einzelhandel gab es bisher sehr feste Grenzen, die jetzt immer mehr verschwimmen. Kunden können online bestellen und dann die Ware an einem kontaktlosen Punkt einfach abholen. Die Bezahlung erfolgt schon im Vorfeld, wie das auch im Onlinehandel üblich ist.

Liefer- und Fulfillment-Services haben ebenfalls an Bedeutung gewonnen, beispielsweise im Bereich Lebensmitteleinkauf. Die Ladenerfahrung spielt quer durch alle Altersgruppen gar keine so große Rolle mehr. Ähnlich sieht es aus, wenn es um den Einkauf von Gesundheits- und Beauty-Produkten geht. Auch hier sind mehr Menschen Lieferung und Fulfillment-Möglichkeiten wichtiger als die Ladenerfahrung.

Im Bereich Lebensmittel legen die Verbraucher immer mehr Wert darau, dass die Produktion lokal erfolgt. Bei Haushalts-, Hygiene-, Gesundheits- und Beautyprodukten ist dieses Argument nicht so wichtig.

Bewusster und nachhaltiger Leben

Vielen Menschen ist bewusster geworden, wie wichtig es ist auf die persönliche Gesundheit zu achten. Auch das Thema Nachhaltigkeit hat stark an Bedeutung gewonnen. Die Konsumenten sind aufmerksamer geworden für die Themen Umweltschutz und Ressourcenschonung. Manche sind sogar bereit, einen höheren Preis für nachhaltige Produkte zu bezahlen. Allerdings ist die große Mehrheit der Meinung, dass die Preise von nachhaltigen Produkten nicht höher sein sollten als die Preise der herkömmlichen Produkte. Dieses veränderte Bewusstsein hat auch dazu geführt, dass die Konsumenten höhere Ansprüche an sich selbst haben. Außerdem hat die stärkere Orientierung an Nachhaltigkeit zur Folge, dass sich die Erwartungen an Unternehmen geändert haben. Viele sind der Meinung, dass privatwirtschaftliche Unternehmen mehr für die Gesellschaft tun könnten und auch dazu beitragen können, die Gesamtsituation in der Gesellschaft und der Menschheit ganz allgemein zu verbessern.

Konsumenten geben freiwillig Daten heraus

Beim Onlineshopping ist es häufig notwendig, Daten mit den Unternehmen zu teilen. Verbraucher sind heute mehr als zuvor dazu bereit, Daten offenzulegen, wenn sie dadurch Vorteile erhalten können. Knapp die Hälfte der Verbraucher ist dazu bereit, Informationen darüber preiszugeben, wie sie Produkte verwenden oder konsumieren. Auch die Angabe von demografischen Daten oder zu Produktpräferenzen erfolgt wesentlich bereitwilliger. Auch automatisch erfasste Daten, wie bereits getätigte Käufe oder den Suchverlauf teilen sie häufiger mit Unternehmen. Mehr als die Hälfte der Verbraucher würde gegen gute Angebote oder attraktive Rabatte ihre Daten mit Unternehmen teilen.

Die Hersteller nutzen die Verbraucherdaten und optimieren damit ihren Direktvertriebskanal. Auch im Einzelhandel und im Bereich Konsumgüter lassen sich aufgrund der so gewonnenen Daten Nachfrage- und Angebotstrends erkennen. Sie lassen sich in konkrete Empfehlungen und Entscheidungen umsetzen, beispielsweise wenn es darum geht, Produkte oder Dienstleistungen anzupassen und damit das Kundenerlebnis zu verbessern oder wo Produkte am besten zu lagern sind.

Phygital ist das neue Schlagwort im Handel

Während der letzten beiden Jahre hat der Onlinehandel ein enormes Wachstum erlebt. Dabei sind Omni-Channel-Händler weit über dem Durchschnitt gewachsen. Ihre Konversionsrate ist viel höher als die der reinen Onlinehändler. Dabei lautet das prägende Schlagwort „phygital“. Die Händler sind sowohl physisch mit einem Ladengeschäft als auch digital über das Internet erreichbar. Sogar sehr alte Menschen haben online eingekauft und sich mit den Möglichkeiten des Onlineshoppings vertraut gemacht.

Manipulierte Reichweiten in Social Media

Soziale Netzwerke sind nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken und vernetzen die Menschen weltweit. Mehr als die Hälfte der unter 24-Jährigen nutzt soziale Medien als Informationsquelle. Was die Nutzer oben auf der Startseite sehen, bestimmen die Algorithmen der etablierten sozialen Netzwerke. Doch welche Inhalte präferieren die Algorithmen? Und wie lässt sich Manipulation in den sozialen Medien erkennen?

Wichtige Faktoren für Algorithmen

Welche Beiträge von welchen Accounts im oberen Bereich der Startseite erscheinen, hängt von vielen Faktoren ab. Sie werden nicht chronologisch dargestellt. Stattdessen ordnet ein Algorithmus die Beiträge nach Relevanz. Nicht jedes Netzwerk verwendet denselben Algorithmus. Doch einige Aspekte steigern die Sichtbarkeit auf jeder Social Media Plattform. So haben etwa jene Beiträge eine hohe Reichweite, die sich mit den Interessen vieler Nutzer decken und für die Nutzer selbst interessant erscheinen. Zudem stellen Social-Media-Portale die neuesten Beiträge bevorzugt da. Auch viele Interaktionen pushen einen Beitrag. Je mehr Likes und Kommentare es gibt, desto präsenter ist der Eintrag für die Nutzer. Ausschlaggebend ist auch die Anzahl der Follower. Je mehr Follower ein Account hat, desto mehr werden die Beiträge dieses Accounts bevorzugt. Somit ist ein Account mit vielen Followern auch gleichzeitig „mehr wert“, als ein Account mit weniger Followern. Im Internet gibt es deswegen zahlreiche Anbieter, die angeben Follower übers Internet zu verkaufen. Wie seriös dieser Prozesse wirklich ist, ist fraglich. Im Regelfall handelt es sich bei solchen Angeboten um Betrug, da die Accounts programmierte Bots sind und kein echtes Interesse an den Beiträgen der jeweiligen Person haben. Trotz alledem ist die Neugier groß und viele Instagram-User nutzen Angebote, um Instagram Followers kaufen zu können, da sie mit einer großen Followerzahl einen höheren Wert in den sozialen Medien suggerieren können.

Wer Social Media im digitalen Alltag verstehen möchte, der muss wissen, dass soziale Medien in den Algorithmus miteinbezogen werden. Heute zählt welche Art von Beiträgen ein Nutzer bevorzugt konsumiert. Wer bei Bildern verweilt, wird vermehrt Bilder im Newsfeed sehen. Wer größtenteils Videos schaut, wird mehr Videos vorgeschlagen bekommen. Content Creator können ihre Reichweite steigern, wenn sie mit dem Wissen um den Algorithmus handeln. Qualitativer Content mit interessanten Bildunterschriften und einem Call-to-Action sorgen dafür, dass Nutzer länger beim Beitrag verweilen. Erfolgreiche Influencer posten zu den Zeiten, an denen die meisten Follower online sind.

Wie sich Mediennutzung verändert

Doch wieso ist es so wichtig zu wissen, wie die Algorithmen funktionieren? Wer soziale Medien geschäftlich nutzt, will seine Zielgruppe erreichen. Die potenziellen Kunden tummeln sich vermehrt in den sozialen Medien. Nur wenige junge Menschen nutzen traditionelle Medien oder kaufen vor Ort ein. Auch Stars ohne Social Media Account sind selten. Bereits über 50 Prozent der Menschen zwischen 18 und 24 Jahren nutzen soziale Medien regelmäßig und informieren sich dabei sowohl über ihre persönlichen Interessen als auch über das Weltgeschehen.

Werbung erreicht die junge Zielgruppe daher hauptsächlich über Influencer. Vor allem Jugendliche lassen sich in ihrer Entscheidungsfindung von ihren Vorbildern in den sozialen Medien beeinflussen. In Freizeit- und Beauty-Themen sind soziale Netzwerke schon lange ein fixer Bestandteil der Informationsweitergabe. Doch auch die Newsvermittlung über soziale Medien gewinnt immer größere Bedeutung. Bislang nutzen vor allem Boulevardzeitungen soziale Kanäle zur Informationsverbreitung. Für alle, die Social Media Nutzer erreichen wollen, ist eine große Reichweite entscheidend.

 

Fake News, Chat Bots und Manipulation erkennen

Da soziale Medien nicht nur zur Unterhaltung sondern auch zur Informationsbeschaffung genutzt werden, stehen traditionelle Medien vor neuen Herausforderungen und nutzen soziale Plattformen. In Deutschland ist Facebook der Spitzenreiter mit den meisten Marktanteilen. Um weiterhin ihre Nutzer zu erreichen, betreiben auch etablierte Medien ihre Social Media Accounts immer aktiver. Doch wo es News gibt, tauchen auch Fake News auf. Nicht jeder Account, der die Reichweite bewusst erweitert, bietet seinen Nutzern qualitative Inhalte. Oft geteilte Beiträge können auch Fake News sein und von Chat Bots stammen.

Twitter-Nutzer erkennen Chat Bots an bestimmten Profil-Merkmalen. Anhand der Zusammensetzung der Follower und den Accounts, denen der Bot folgt, wird schnell deutlich, dass es sich um manipulierte Inhalte handelt. Nutzer, die an der Plausibilität von Informationen zweifeln, suchen nach genaueren Informationen zum Accountbetreiber. Auch das Abgleichen von Informationen in sozialen Medien und Suchmaschinen bringt Klarheit.

 

Fazit

Die Reichweite in sozialen Medien lässt sich also durchaus beeinflussen. Die Anzahl der Follower ist jedoch nur ein Kriterium von vielen. Denn Nutzer verweilen nur dann bei einem Beitrag, wenn sie der Inhalt überzeugt. Je relevanter der Post für persönliche Interessen ist, desto weiter oben erscheint er im Newsfeed des Nutzers. Auch ein Account, der zwar viele Follower hat, aber nicht zur richtigen Zeit oder zu selten postet, wird nur wenige Menschen erreichen. Da sich vor allem junge Menschen hauptsächlich über soziale Medien informieren, ist es für Medienunternehmen wichtig, auch über diese Kanäle zu kommunizieren. Fake News und Chat Bots mischen sich zwar unter relevante Informationen. Doch mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich schnell erkennen.

Nachhaltigkeit als unvermeidlicher Erfolgsfaktor in der nahen Zukunft

Schon heute legen viele Unternehmen ein zunehmendes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt ist dies ein deutliches Signal an Kunden, für welche dieser Aspekt ebenfalls eine Bedeutung hat. Es ist davon auszugehen, dass ein vollständiges Anpassen der gesamten Wertschöpfungskette nach den Kriterien der Nachhaltigkeit in Zukunft unabdingbar wird. Wie können Unternehmen dies umsetzen?

 

Vorteile des Augenmerks auf Nachhaltigkeit

Zunächst einmal lohnt sich ein Blick auf die vielen Vorteile, die ein Umschwenken auf Nachhaltigkeit in verschiedenen Bereichen für ein Unternehmen haben kann. Schließlich liegen hierin die größten Argumente für eine Veränderung, die in vielen Fällen gleichzeitig eine gewisse Investition erfordert. Zu den positiven Seiten gehören unter anderem:

  • das Erreichen einer stetig wachsenden Zielgruppe,
  • eine Zukunftsorientierung und mögliche Qualitätssteigerung
  • sowie ein positiver Beitrag zu einem wichtigen Thema.

Eine stetig wachsende Zielgruppe

Unternehmen sind in den allermeisten Fällen darauf bedacht, ihren Umsatz zu steigern. Das kann nur gelingen, wenn sie mit ihren Produkten oder Leistungen möglichst viele Menschen ansprechen.

Aufgrund der wachsenden gesellschaftlichen Relevanz und vieler öffentlicher Diskussionen nimmt das Thema Nachhaltigkeit bei den Kaufentscheidungen vieler Verbraucher einen immer höheren Stellenwert ein.

Daher ist es nur logisch, dass ein Unternehmen, das die Aspekte der Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung umfangreich berücksichtigt, womöglich von dieser Zielgruppe der Konkurrenz vorgezogen wird, was wiederum zu wachsenden Umsätzen führt. Dies gilt im besonderen Maße in Branchen, in denen das Themengebiet von den Herstellern bisher kaum oder nicht ausreichend berücksichtigt wird.

Die potenziellen Vorteile für den Umsatz und die Kundenbindung bestätigen auch die Verbraucher. Bereits im Jahr 2020 gab es eine Studie zum Thema Nachhaltigkeit und Verbraucherpräferenzen, in der 77 Prozent der Befragten bejahten, dass die nachhaltige Ausrichtung eines Unternehmens eine höhere Kundentreue zur Folge hat. 63 Prozent erklärten, dass dieses Vorgehen den Umsatz steigern kann.

Zukunftsorientierung und Qualitätssteigerung

Zusätzlich kann eine solche Ausrichtung eines Betriebes eine sinnvolle und umfangreiche Zukunftsorientierung bedeuten. Da das Thema in immer mehr Bereichen eine wachsende Bedeutung bekommt, können Firmen der Konkurrenz einen Schritt voraus sein.

Es könnte sein, dass das Augenmerk auf die Nachhaltigkeit in mittelfristiger Zukunft in vielen Branchen zum unabdingbaren Standard gehört, der vom Markt verlangt wird. In diesem Fall hätte die Firma sich durch die frühzeitige Konzentration auf das Thema sicherlich einen gewissen Vorsprung an Know-how erarbeitet, der sich auszahlt.

Eine Qualitätssteigerung ist ebenfalls möglich. Das gilt zum einen, da die Umwelt- und Ressourcenschonung zunehmend zu einem wichtigen Kriterium für eine hohe Qualität eines Produktes oder einer Leistung wird. Zusätzlich können schadstofffreie Rohstoffe, die für die Produktion eines Artikels verwendet werden, hochwertiger sein als weniger umweltfreundliche Optionen.

Positiver Beitrag zu einem wichtigen Thema

Des Weiteren kann ein Betrieb einen positiven Beitrag zum Schutz der Umwelt und der Natur leisten, der dabei hilft, dass zukünftige Generationen ein entspanntes Leben und weniger Probleme haben.

Womöglich setzt sich die Firma ab einem gewissen Punkt zum Ziel, nicht nur einen hohen Gewinn erzielen zu wollen, sondern gleichzeitig bestimmte moralische Aspekte in einem besonderen Umfang zu beachten. Dies steigert zwar nicht unmittelbar den Umsatz, kann jedoch für ein positives Image in der Presse und in der Öffentlichkeit sorgen und vielleicht sogar zu einem Alleinstellungsmerkmal in der jeweiligen Branche führen.

 

Bedeutung von Transparenz

Wie lässt sich das nachhaltige Denken und Handeln in einem Unternehmen umsetzen? Vor der Betrachtung einzelner Faktoren kann sich ein Blick auf die Bedeutung der Transparenz lohnen, die in diesem Zusammenhang besteht.

Nachhaltigkeit offen nach außen kommunizieren

Der Grund: Die Öffentlichkeit und potenzielle Kunden bekommen von der Relevanz, die das Thema für ein Unternehmen hat, nur etwas mit, wenn sie so umfangreich wie möglich nach außen kommuniziert wird. Daher bietet die Transparenz die Basis dafür, dass für die Firma Vorteile aus ihrem Handeln erwachsen.

Personen, denen das Thema wichtig ist, bekommen durch die Darstellungen einen umfangreichen Einblick und können sich von der Stichhaltigkeit des Images des Betriebes überzeugen. Dabei kann es sowohl um die Produkte als auch um die Nachhaltigkeit in verschiedenen anderen Bereichen des Firmenalltags gehen.

Für Menschen, die sich noch nicht so tiefgehend mit dem Thema beschäftigt haben, wird durch die Infos womöglich gleichzeitig die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der entsprechenden Branche deutlich. So kann sich das Umdenken des Unternehmens auf die Verbraucher übertragen.

Mögliche Wege der Kommunikation

Eine Option, die nachhaltige Firmenphilosophie zu kommunizieren, besteht in Werbeanzeigen und Werbespots. Hier kann das Thema einen umfangreichen Raum einnehmen und potenziellen Kunden auf diese Weise nahegebracht werden.

Gleiches gilt für Posts im Bereich Social Media. Auch in Presseberichten über das Unternehmen oder Interviews, zum Beispiel mit dem Gründer, kann die nachhaltige Einstellung dargelegt werden.

Besonders umfangreiche Darstellungen ermöglicht eine eigene Firmenwebseite. Online finden sich Beispiele dafür, wie sich die Präsentation der Informationen über die Maßnahmen der Firma im Bereich der Nachhaltigkeit auf der Internetseite besonders transparent gestalten lässt.

Dazu gehört unter anderem, die hohe Bedeutung des Themas in der Firmenphilosophie darzulegen. Die Darstellung der Umweltfreundlichkeit der Produktionsstoffe ist ebenfalls relevant. Zudem können die Kunden Infos erhalten, über welchen Weg sie weitere Fragen zum Thema an das Unternehmen richten können.

Entwicklung nachhaltiger Produkte

In nahezu jeder Branche, in der es Produkte oder Leistungen gibt, die im Bereich Nachhaltigkeit wenig optimal konzipiert sind, gibt es Möglichkeiten zu einer Verbesserung. Der Kreativität sind dabei, sofern die technischen Möglichkeiten bereits bestehen oder sich entwickeln lassen, kaum Grenzen gesetzt.

Bekannte Branchen mit Entwicklungspotenzial

Zu den bekannten Branchen, in denen das Thema aktuell eine große Rolle spielt, gehören unter anderem:

  • der Bereich Mobilität,
  • die Transportbranche
  • sowie der Energiesektor.

Im Bereich Mobilität und Transport gibt es in den letzten zwei Jahrzehnten einige Entwicklungen, die darauf bedacht sind, für eine umfassendere Ressourcenschonung sowie einen geringeren CO2-Ausstoß zu sorgen. Allerdings ist das Potenzial noch nicht ausgereizt.

Firmen, die in diesem Bereich tätig sind, haben vielfältige Möglichkeiten, aktiv zu werden. Zum Beispiel können sie durch technische Innovationen Erdgas- und Elektroautos weiter voranbringen.

Auch Apps sowie Produkte im Bereiche KI, die eine effiziente Mobilität ermöglichen und somit dabei helfen, Rohstoffe zu sparen und weniger CO2 auszustoßen, sind eine mögliche Variante.

Im Energiesektor wird ebenfalls daran getüftelt, eine möglichst umfangreiche Nachhaltigkeit herzustellen. Neben den Methoden zur Gewinnung können vor allem digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz dabei helfen, eine Energiewende mit dem Ergebnis der CO2-Neutralität umzusetzen, was gerade Technik-Firmen die Möglichkeit zum Entwickeln von innovativen Lösungen bietet.

Nachhaltige Innovationen in vielen anderen Bereichen

Natürlich sind dies nicht die einzigen Sparten, in denen Nachhaltigkeit eine Rolle spielt. Es gibt kaum einen Bereich, in dem es bezüglich des Themas kein Verbesserungspotenzial gibt. Gerade Branchen, in denen dies in der Realität der Produktwelt noch keine oder nur eine geringe Rolle spielt, bieten einem Unternehmen enormes Potenzial.

Der Grund: Mit ein wenig Erfindergeist ist es in diesen Sparten möglich, sich einen besonders umfangreichen Vorsprung zu erarbeiten. Die Firma kann mit einem bestimmten Produkt oder einer Leistung eine Nische besetzen und zum Vorreiter werden, was, sofern der Artikel vom Markt angenommen wird, eine optimale Basis für satte Umsätze und ein hohes Maß an Zukunftsfähigkeit ist.

Nutzung von nachhaltigen Rohstoffen und nachhaltigen Produktionsweisen

Neben der nachhaltigen Innovation, die sich durch eine Produktentwicklung umsetzen lässt, haben Unternehmen die Möglichkeit, auf entsprechende Rohstoffe zu setzen sowie ihre Produktionsweisen umweltfreundlicher zu gestalten.

Nachhaltige Rohstoffe

Nachhaltige Rohstoffe spielen in immer mehr Bereichen eine Rolle. In einigen Branchen gibt es mittlerweile zunehmend gängige Alternativlösungen, die auf solche Materialien setzen. Dazu gehören unter anderem:

  • die Textilbranche,
  • die Baubranche
  • sowie die Herstellung von Verpackungen verschiedenster Art.

In der Textilbranche wird zum Beispiel Hanf als nachwachsender und umweltfreundlicher Rohstoff verwendet. Daneben kommen Bio-Seide, Bio-Wolle oder Bio-Leinen zum Einsatz. Im Bausektor wiederum nutzen Firmen für eine umfangreichere Nachhaltigkeit unter anderem Holz, Kork oder verschiedene Naturfasern.

Der Vorteil der Verwendung der umweltfreundlichen Rohstoffe besteht darin, hierfür oftmals keine komplett neuen Produkte erfinden zu müssen. Vielmehr findet die Innovation durch eine Modifikation bereits bestehender Artikel auf Basis dieser Materialien statt. Dies erfordert zwar ebenfalls einigen Aufwand, allerdings ist dieser sicherlich meistens deutlich geringer als beim Versuch, ein vollständig neues Produkt zu schaffen.

Bei der Herstellung von Verpackungen kommt es vor allem darauf an, Plastik zu vermeiden und auf Varianten wie Papier oder Pappe zu setzen. Der Grund: Für die Herstellung von Plastik wir viel Öl benötigt, zudem baut es sich nur sehr langsam ab.

In besonderem Maße gilt dies für den Plastikmüll auf dem Meeresgrund, der dort einigen Schaden anrichtet. Nicht nur die Hersteller von Verpackungen können die umweltschonenden Rohstoffe nutzen. Jede Firma, die Produkte herstellt, die eingepackt zu ihren Kunden gelangen, hat die Möglichkeit, hierauf zurückzugreifen und so einen kleinen Beitrag zu leisten.

Nachhaltige Produktionsweisen

Nachhaltige Produktionsweisen wiederum beziehen die entsprechenden Rohstoffe mit ein. Gleichzeitig wird durch diese Methoden versucht, bei der Herstellung eines Produktes möglichst wenig Schaden Umwelt zu verursachen.

Dies kann durch eine Reduktion des für die Produktion ausgestoßenen CO2 umgesetzt werden. Darüber hinaus können Unternehmen vermeiden, dass andere Schadstoffe entstehen und in die Luft, den Boden oder die Gewässer gelangen.

Nachhaltige Energie im Unternehmen

Um ein vollständig umweltfreundliches und ressourcenschonendes Konzept umzusetzen, sollten Unternehmen zusätzlich Energien nutzen, bei deren Herstellung entsprechende Kriterien Berücksichtigung finden. Dies gilt für:

  • die Produktion
  • und weitere Bereiche der Firma wie Büros etc.

 

Umweltfreundlicher Strom aus verschiedenen Quellen

Zur Umsetzung dieses Aspektes gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann die Firma sich umschauen, welche Stromanbieter in der Region vollumfänglich umweltfreundliche Energie produzieren und eine dieser Firmen als Lieferanten nutzen.

Darüber hinaus gibt es die Option, eigenen nachhaltigen Strom auf dem Firmengelände zu erzeugen. Dies lässt sich zum Beispiel mithilfe von Solaranlagen auf dem Dach umsetzen. Der große Vorteil: Nach einer gewissen Zeit erzielt die Firma sogar Gewinne, wenn sie Teile der auf diese Weise erzeugten Energie in das öffentliche Netz einspeist. In der Schweiz sowie in Deutschland können Unternehmen darüber hinaus Förderungen für die Anschaffungskosten der Solaranlage beantragen, was die nötige Investition von Beginn an deutlich senkt.

Schonung der Ressourcen

Abseits der Nutzung von umweltfreundlichen Energiequellen und der eigenen Gewinnung hat ein Unternehmen ähnlich wie ein Privathaushalt weitere Optionen, beim Thema Energie ressourcenschonend zu handeln. Dazu gehört zum Beispiel das Verwenden von stromsparenden Elektrogeräten.

Umsetzen lässt sich dies beispielsweise, sofern vorhanden, in der Betriebsküche. Energiesparlampen sind ebenfalls eine sinnvolle Option. Gleichzeitig besteht ein wichtiger Zusammenhang mit der Produktion. So kann die Firma hierfür Anlagen nutzen, die besonders energieschonend arbeiten.

Gerade in einem größeren Betrieb machen solche Maßnahmen oftmals einen deutlichen Unterschied beim Energieverbrauch aus, was nicht nur Ressourcen schont, sondern gleichzeitig eine Kostenersparnis zur Folge hat. Die entsprechenden monetären Mittel kann der Betrieb daraufhin anderweitig gewinnbringend investieren.

Nachhaltigkeit bei der Mobilität

Ein äußert wichtiger Bereich für nachhaltiges Handeln ist die Mobilität. Hier können Firmen sich durch einige Änderungen in eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Richtung entwickeln. Dies gilt für:

  • die Mobilität des Personals
  • und den Transport und die Logistik der hergestellten Waren sowie der hierfür benötigten Rohstoffe.

Mobilität des Personals – Firmenfahrzeuge

Einige Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern Dienstwagen zur Verfügung. Gerade für die Angestellten der Führungsebene wird hierbei oftmals auf Prestige geachtet. Allerdings haben große und noble PKWs gleichzeitig oftmals einen hohen Spritverbrauch, was dem Ziel der Ressourcenschonung alles andere als zuträglich ist.

Unabhängig von der Größe des Wagens können Firmen einen Beitrag leisten, indem sie ihre Dienstwagenflotte auf einen Elektroantrieb umstellen. Dies erfordert zwar in einigen Fällen eine hohe Investition, kann sich jedoch für das Image des Unternehmens auszahlen. Gleichzeitig lassen sich die Ausgaben je nach Land, in dem der Betrieb ansässig ist, durch Förderungen wie Steuereinsparungen senken.

Alternativ hat die Firma die Option, Dienstfahrräder oder E-Scooter zur Verfügung zu stellen. Damit lässt sich noch einmal deutlich umfangreicher CO2 sparen.

Planung von Geschäftsreisen

Des Weiteren können Unternehmen bei der Planung von Geschäftsreisen einen Mehrwert für die Nachhaltigkeit schaffen. So gibt es die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter für den Transport zu ihren dienstlichen Terminen in anderen Städten öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Zusätzlich kann die Terminplanung so stattfinden, dass ein möglichst geringer Transportaufwand für die Angestellten entsteht. Dies hat womöglich gleichzeitig eine höhere Effizienz der Abläufe im Betrieb zur Folge.

Transport und Logistik

Zudem spielen die Bereiche Transport und Logistik eine wichtige Rolle. Wenn sich ein Unternehmen selbst hierum kümmert, kann es seine Fahrzeugflotte ebenfalls auf umweltschonende Antriebssysteme umrüsten.

Falls externe Dienstleister für die Logistik zuständig sind, ist es für ein Unternehmen mit Fokus auf Nachhaltigkeit sinnvoll, darauf zu achten, dass diese Firmen ähnlich denken und handeln sowie ein umfangreiches Augenmerk auf den Schutz der Umwelt legen.

Aktuelles Umdenken in der Wirtschaft

Aktuelle Meldungen zeigen, dass bereits jetzt in vielen großen Unternehmen ein Umdenken bezüglich der Mobilität stattfindet. So plant zum Beispiel SAP, ab dem Jahr 2025 für seine Unternehmensflotte ausschließlich Elektrofahrzeuge zu kaufen.

Das gilt sowohl für die Dienstfahrzeuge der Angestellten als auch für den Bereich Logistik. Darüber hinaus möchte die Firma den Mitarbeitern in Deutschland in deren Zuhause Ladeboxen installieren und die Stromkosten übernehmen, die für die Elektroautos entstehen.

Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur

Ein weiterer Motor des Fortschritts besteht darin, die Nachhaltigkeit zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu machen. In diesem Fall würde der Aspekt bei jeder Entscheidung, die zu treffen ist, Berücksichtigung finden sowie sich in allen Bereichen des Firmenalltags widerspiegeln.

Entscheidungsfindung und Ressourcenschonung

Das kann zum Beispiel dazu führen, dass die Firma davon absieht, ein neues Produkt oder eine neue Leistung, die entsprechende Kriterien nicht erfüllt, in das Programm aufzunehmen bzw. auf den Markt zu bringen.

Gleiches gilt für potenzielle Kooperationspartner und Zulieferer, also Firmen, die keinen großen Wert auf die Themen Ressourcenschonung und Umweltfreundlichkeit legen. Bei solch einem Schritt muss die Firma stets abwägen, was die Entscheidung gegen das Produkt oder den Partner für die Umsätze bedeutet und ob es Alternativen gibt, die einen möglichen Verlust ausgleichen.

Gleichzeitig bedeutet der Einzug der Nachhaltigkeit in die Unternehmenskultur, dass der Betrieb in allen Bereichen ressourcenschonend handelt. Damit einher ginge zum Beispiel eine möglichst umfangreiche Digitalisierung, um den Papierverbrauch zu senken. Alltägliche Faktoren wie das Kantinenessen kann die Firma ebenfalls anpassen.

Verantwortung der Mitarbeiter

Bei der Umsetzung einer solchen Unternehmenskultur tragen die Mitarbeiter eine wichtige Verantwortung. Der Grund: Nur wenn das Personal in seinem Arbeitsalltag die hierfür notwendigen Kriterien berücksichtigt und sich diesen anpasst, lässt sich eine umfangreiche und zielführende Veränderung erzielen.

Damit dies problemlos klappt, hat das Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeiterschulungen zum Thema zu initiieren. In diesem Rahmen lernt das Personal bis ins Detail, worauf es bei der Umsetzung ankommt.

Womöglich hat die Implementierung einer solchen Unternehmenskultur außerdem zur Folge, dass bei einigen Mitarbeitern auch im Privatleben ein Umdenken stattfindet. Auf diese Weise würde sich der vom Betrieb gewünschte Effekt multiplizieren.

Fazit

Der Themenbereich Nachhaltigkeit wird in Zukunft in der Wirtschaft sicherlich eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Bereits jetzt können Firmen damit beginnen, der Umweltfreundlichkeit und der Ressourcenschonung in Ihrer Unternehmenskultur, ihren Produkten und weiteren wichtigen Teilbereichen einen hohen Stellenwert beizumessen. Unter anderem spielen dabei die Produktionsweisen, die verwendeten Rohstoffe, die Nutzung entsprechender Energie sowie ein umfangreiches Bewusstsein der Mitarbeiter eine Rolle. Als Resultat der Maßnahmen lässt sich womöglich ein Vorsprung gegenüber der Konkurrenz erzielen, der sich auszahlt.

 

Energieverluste im Garten: Sparpotenzial nutzen

Der eigene Garten ist die grüne Oase im Alltag, in die wir uns zurückziehen können. Wir gestalten diesen so, wie er uns gefällt und schaffen uns einen wunderschönen Freizeitraum. Neben den Anschaffungskosten ergeben sich jedoch auch laufende Kosten im Bereich der Energie. Spätestens mit der Stromabrechnung können sich so wahre Schocksituationen ergeben. Doch wo sitzen Energiefresser im Garten und wie lassen sich diese Energieverluste begrenzen?

Der Gartenpool: Wärmeverluste bei schlechter Isolierung

Ein eigener Pool ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Wer diesen Traum bereits leben kann, sollte jedoch auf einige Aspekte achten. Aus energetischer Sicht ist dabei vor allem die Isolierung sehr wichtig.

energieverluste-garten
Bild: Veranschaulichung Wärmeisolierung. Quelle: https://www.poolmegastore.de/schwimmbecken/

In unseren Breitengraden können Pools oft nicht ausschließlich über Sonneneinstrahlung erwärmt werden. Aus diesem Grund können Gartenbesitzer verschiedene Optionen nutzen:

  • Solarplane
  • Wärmetauscher
  • Wärmepumpe

Wer noch keine Wärmepumpe installiert hat, nutzt aufgrund der besseren Wärmeleistung häufig einen Wärmetauscher. Dies bringt jedoch wiederum Stromkosten mit sich. Bei nicht ausreichender Isolierung verliert der Gartenpool zudem beständig Wärme und gibt diese an den umrandenden Boden ab, in der das Becken eingelassen wurde. Aus diesem Grund sollten Gartenbesitzer auf eine besonders gute Isolierung achten:

  • Polystyrol-Platten für die Beckenwände (bessere Isolierung als Stryopor)
  • Unterlegvlies

Gartenteich: Moderne Elektronik und angemessene Teichpumpe

Zu einem weiteren Stromfresser im Garten kann sich auch der Gartenteich entwickeln. Gerade die Teichpumpe gilt als energieintensiv. Aus diesem Grund ist es wichtig, die richtige Teichpumpe für den eigenen Teich zu erwerben. Die folgende Beispielrechnung zeigt die nötigen Kostenunterschiede:

  Teichpumpe A Teichpumpe B
Energieverbrauch 70 Watt / h 580 Watt / h
Energieverbrauch pro Tag 1.680 Watt 13.920 Watt
Preis pro kW/h 28 Cent 28 Cent
Kosten pro Tag 0,47 Euro 3,89 Euro
Kosten pro Monat 14,10 Euro 116,92 Euro

Tabelle 1: Maximalbeispiel für den Stromverbrauch von Teichpumpen und die damit verbunden Kosten

Diese Rechnung soll nur die Extreme verdeutlichen, denn in der Praxis kommt es normalerweise nicht zu so großen Differenzen. Teichpumpe B schafft eine viel größere Menge Wasser pro Stunde (30.000 l) als Teichpumpe A (8.000 l). Aber das Beispiel zeigt sehr eindrucksvoll, dass bei der Teichpumpe nicht das Motto „viel hilft viel“ gelten sollte. Viel sinnvoller ist es, die Pumpe angemessen zur Teichgröße und zur Verwendung zu wählen.

Darüber hinaus helfen regulierbare Pumpen ebenfalls dabei, den Stromverbrauch zu senken. Generell kann eine Modernisierung der Teichpumpe dafür sorgen, ein sparsameres Modell zu installieren.

Tipp: Wer seinen Strom selbst produziert, entlastet den Geldbeutel ebenfalls. Heute existieren bereits solarbetriebene Geräte für die Teichtechnik. Sollte eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe zur Verfügung stehen, löst dies natürlich ebenfalls das Problem des teuren Energieverbrauchs.

Heizung und Beleuchtung im Garten: Genau hinschauen

Viele Gartenbesitzer möchten auch im Frühjahr und Herbst im Garten sitzen. An kälteren Tagen werden deshalb gerne Heizmöglichkeiten wie Heizstrahler oder Heizpilze eingesetzt. Doch Vorsicht: Der Energieverbrauch ist vergleichbar hoch. Dabei schneiden Elektrogeräte rein finanziell etwas besser ab als gasbetriebene Alternativen. Trotzdem müssen Gartenbesitzer dabei mit Kosten von 0,50 Euro bis 3,50 Euro pro Stunde rechnen.

Hierbei helfen folgende Strategien:

  • Warm anziehen (Heizstrahler können auf niedrigerer Stufe laufen)
  • Nutzungszeit begrenzen
  • Beim Wintergrillen den Grill als zusätzliche Wärmequelle nutzen
  • Besonders energieeffizientes Gerät anschaffen

Bei der Beleuchtung sollten Gartenbesitzer auf moderne LEDs setzen. Wer also noch Leuchtmittel mit alten Glühbirnen nutzt, kann so den Energieverlust sofort erheblich senken. Darüber hinaus ist auch hier regulierbare Technik sinnvoll. So lassen sich die LEDs in der Nacht irgendwann automatisch ausschalten, um den Energieverbrauch auf das Nötigste zu beschränken.

Energiekosten von der anderen Seite aus senken: Günstige Stromanbieter helfen

Neben einer besseren Energieeffizienz im Garten besteht auch die Option, durch einen Wechsel des Stromanbieters die Energiekosten zu senken. Gerade für Neukunden stellen die Stromanbieter häufig sehr attraktive Rabatte zur Verfügung.

Im Vergleich zum Grundversorger lassen sich so häufig mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Dabei sollten Interessenten jedoch folgende Aspekte beachten:

  • Keine hohe Vorauszahlung (maximal monatliche Abschläge)
  • Keine unrealistischen Pakettarife
  • Preisgarantie für 12 Monate
  • Maximal 12 Monate Laufzeit
  • Kurze Kündigungsfrist (ideal: 1 Monat)

Die Energieverluste im Garten begrenzen: Einfacher als gedacht

Ein eigener Garten ist der Traum vieler Menschen. Doch neben all der Entspannung lauern im Garten auch Energiefresser, die die Stromrechnung in die Höhe treiben. Ob nun Gartenteich, Pool oder Beleuchtung und Beheizung – es existieren viele Stellschrauben, an denen Gartenbesitzer drehen können. Wer zusätzlich auch noch einen günstigen Stromanbieter wählt oder seinen Strom sogar selbst produziert, nutzt das maximale Sparpotenzial. So wird der Garten tatsächlich zu dem Rückzugsort, der er sein soll.

Kein Urlaub wegen Corona – Ihre Rechte bei Umbuchungen und Stornierungen

Keiner wünscht sich solche Szenarien und doch kann es dazu kommen, dass man aufgrund der aktuellen Coronasituation seinen Urlaub umbuchen oder sogar stornieren muss. Und meist betrifft eine solche Umbuchung oder Stornierung nicht nur zum Beispiel ein Flug- oder Bahnticket, sondern es sind noch sehr viel mehr Faktoren, die man im Auge behalten muss. Dazu können reservierte Parkplätze, Hotels, Mietwagen oder auch gebuchte Ausflüge zählen. Doch das Gute im ganzen Corona-Wahnsinn ist, dass wir nun mehr seit zwei Jahren in dieser Situation sind und sich die Unternehmen genügend Überlegungen machen konnten, wie sie am besten mit den außergewöhnlichen Situationen umgehen und Kundenorientiert entscheiden.

Situation Mietparkplatz am Flughafen

Wer zum Beispiel bei einem Anbieter wie easyairportparking.de bucht, sollte ungebdingt einen stornierbaren Tarif buchen. Hier ist es dann möglich, bei Nichtantritt der Reise, den bezahlten Betrag zurückerstattet zu bekommen.

Beherbergungsverbote und Lockdown

In Deutschland sind die Regelungen bei diesen eintretenden Worst-Case-Situationen klar geregelt. Werden touristische Übernachtungen verboten, weil das Gebiet als Hochrisikogebiet eingestuft wurde, dann müssen die Hotels oder auch Vermieter sogar von sich aus die Unterkunft stornieren. Hier gilt dann die behördliche Anordnung. Wenn es nun so ist, dass es einen Lockdown an einem ausländischen Reiseziel gibt, dann haben Gäste nur das Recht vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Unterkunft die gebuchte Leistung nicht mehr vollumfänglich erbringen kann. Sollte die Beherbergung trotzdem noch zulässig sein und Einreisende dürfen den Aufenthalt wahrnehmen, wollen aber nicht, dann sollte man versuchen, sich gütlich mit dem Hotel oder dem Vermieter der Unterkunft zu einigen. Ein Recht auf Stornierung besteht hier nicht. Es empfiehlt sich ebenfalls hier darauf zu achten, dass man einen stornierbaren Tarif bucht und nicht in Vorkasse geht.

Generell muss man immer nachfragen, ob das deutsche oder das ausländische Recht gilt.

Unterschied Pauschalreisende gegen Individualreisende

Von einer Pauschalreise können Gäste generell in außergewöhnlichen Situationen immer zurücktreten. Aber auch hier gibt es Sonderregelungen. Anbieter können eine nicht unerhebliche Stornierungsgebühr verlangen. Einer kostenfreien Stornierung müssen sie nur zustimmen, wenn der Veranstalter die im abgeschlossenen Vertrag gebuchten Leistungen nicht erbringen kann oder nur eingeschränkt zur Verfügung stellen kann. Dazu zählen zum Beispiel, dass am Reiseziel der Strand nicht genutzt werden kann, da er wegen Corona gesperrt ist. Hier ist dann der Gast im Recht. Allerdings liegt die Beweispflicht hier beim Reisenden selber. Dies fällt natürlich schwerer, wenn der gebuchte Urlaub nicht unmittelbar bevorsteht oder sich die länderspezifischen Bedingungen aufgrund von steigenden Corona Zahlen verändert. So ist es immer am besten, wenn der Veranstalter die Reise storniert, denn hier erhält der Gast 100% seines gezahlten Betrages zurück.

Bei Individualreisen kümmert sich der Gast selber um die Rückerstattungen, denn er hat nicht über eine Pauschalreiseanbieter gebucht. Wenn hier zum Beispiel die Unterkunft abgesagt werden muss, weil es ein Beherbergungsverbot gibt, dann kann der Gast seinen bereits gezahlten Tarif zurückfordern. Dies trifft zum Beispiel auch bei gebuchten Flugtickets zu. Cancelt die Airline den gebuchten Flug, dann kann der Reisende 100% des gezahlten Betrags zurückfordern. Die Fluglinie darf dann auch keine Stornierungsgebühren erheben. Wenn ein Urlauber selber den Flug stornieren möchte, aber dies nur zum Beispiel aus Angst in das Urlausziel zu reisen, dann werden von den Airlines meist nur Steuern und Gebühren zurückerstattet. Manchmal sogar nicht mal dies. Aber auch hier haben die meisten Airlines nachgerüstet und bieten ein kostenfreies Umbuchungsrecht für einen auserwählten Zeitraum an. Hier muss man aber vor Buchung der Reise ein besonderes Augenmerk drauflegen. 

Gutscheinregelungen

Auch hier gilt, dass wenn die Reise von einem Veranstalter abgesagt wird, dann muss dieser zurückerstatten. Einige bieten einen Gutschein an als Alternative, welcher aber nicht angenommen werden muss. Bei Individualreisen sieht das anders aus. Wer ohne Stornierungs- oder Umbuchungsrecht gebucht hat, aber einen Gutschein angeboten bekommt, auch wenn es nicht 100% des gezahlten Reisebetrages enthält, dann sollte dieser angenommen werden, um nicht am Ende ganz ohne einen Cent dazustehen.

So verdrängt der Online-Handel den stationären Handel

Die Zahlen sind eindeutig: Immer mehr Konsumenten nutzen die Möglichkeiten des Onlinehandels. Gerade in den letzten Jahren gab es einen rasanten Anstieg für Onlinekäufe, nicht nur bei Kleidung oder Wohnmöbeln.

 

Onlinehandel boomt – hier schlagen Verbraucher besonders gern zu

In immer mehr Regionen zeigt sich ein Aussterben der bekannten Fußgängerzonen. Grund hierfür: Immer mehr Verbraucher shoppen lieber mit wenigen Mausklicks. Schön bequem, die Beine hochlegen und gemütlich am PC oder über mobile Endgeräte auf Einkaufstour gehen.

Online-Serviceleistungen werden zunehmend beliebter. Hörgeräte online aussuchen gehört dazu. Statt langen Wartezeiten beim Hörgeräteakustiker geht sogar der Hör-Check online per Telefon ganz leicht.

Die online gekauften Waren kommen dann direkt bis zur Haustür. Dieser Trend ist deutschlandweit zu beobachten. Bayernweit stieg der Umsatz des Onlinehandels zwischen Januar und September um 22 %. Im virtuellen Warenkorb landen aber nicht nur Kleidung, Möbel und Co., sondern immer häufiger sogar Serviceleistungen oder beratungs- und anpassungsbedürftige Produkte, beispielsweise Hörgerätetechnik von Audibene.

Das Unternehmen ist ein Paradebeispiel für die Erfolgsgeschichte eines deutschen Start-ups. In Berlin 2012 gegründet, ist das Unternehmen mittlerweile in zehn Ländern weltweit aktiv; Tendenz steigend. Das Erfolgskonzept: das unabhängige Hörakustiker-Netzwerk, nicht nur in Deutschland.

Ziel ist es, Kunden den Weg zu einem maximalen Hör-Glück möglichst unkompliziert zu gestalten. Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht, denn mittlerweile nutzen mehr als 1 Millionen Kunden die Dienstleistungen von Audibene. Auch in der Schweiz ist Audibene sogar persönlich und regional vertreten. Wer möchte, kann sich zunächst kostenfrei telefonisch beraten lassen und später einen qualifizierten Hörgeräte-Partner vor Ort aufsuchen.

Für alle, die es auch in der Schweiz komfortabler mögen, gibt es den Onlineshop gepaart mit der Beratung per Telefon oder E-Mail. Immer mehr Schweizer nutzen die digitalen Services, was auch die steigenden Zahlen im Onlinehandel zeigen.

 

Onlinehandel auch als Chance für stationäre Händler

Gibt es bald gar keine Flaniermeile und Fußgängerzonen mehr? Umfragen zeigen, dass mehr als 90 % überzeugt sind, dass es künftig Online- und Offline-Handelsmöglichkeiten geben wird. Allerdings sind sich viele Befragte auch einig, dass der Onlinehandel weiterhin zunimmt. Für lokale Händler nicht zwangsläufig eine Hiobsbotschaft.

Denn immer mehr erkennen die wachsende digitale Nachfrage als Chance und bauen ihr Sortiment aus. Ein Onlineshop gehört mittlerweile bei immer mehr Ladenlokalen zum Businesskonzept. Vor allem bei Kleidungsstücken steigen Klick- und Umsatzzahlen rasant an. Das Statistische Bundesamt zeigt in einer Umsatzanalyse, dass mehr als 9,8 Milliarden für Bekleidung im Versand- und Internet-Einzelhandel generiert wurden. Der Gesamtumsatz bei Bekleidung lag 2019 noch bei 48 Milliarden Euro.

Auch elektrische Haushaltsgeräte werden online gekauft. Über den Versand- und Internet-Einzelhandel betrug der Umsatz 2019 4 Milliarden Euro, der Handelsgesamtanteil 13,9 Milliarden Euro.

Warum sind Onlineservices und Produktshopping so beliebt?

Es gibt zahlreiche Gründe, warum das Online-Shopping- und Serviceerlebnis immer mehr Zuspruch erhält. Erste Ursache: Die Gesamtzahl der Internetnutzer ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Waren es 2015 beispielsweise noch 77,6 %, nutzen 2020 88 % das Internet. Durch die steigende Nutzeranzahl wachsen auch die Möglichkeiten. Viele User informieren sich online über aktuelle Nachrichten, vergleichen Preise oder kaufen sogar gleich ein.

Ein weiter Grund dafür: die verbesserten Serviceangebote. Händler bieten ihren Kunden ein noch besseres Einkaufserlebnis. Websites sind längst am neuesten Stand und auf die Bedürfnisse der

mobilen Endgeräte angepasst. Hinzu kommen innovative Chat-Möglichkeiten oder Online-Serviceleistungen, beispielsweise ein Hörtest.

Vorbei die Zeiten von langen Anfahrtswegen zum Geschäft seines Vertrauens. Stattdessen wird online einfach ein Termin mit einem Experten vereinbart. Der Clou: Die Beratung ist bei den meisten Unternehmen, wie bei Audibene auch, kostenfrei. Versierte Fachberater helfen, am Telefon das passende Hörsystem zu finden. Die Auswahl ist riesig, denn es stehen mehr als 1.000 Geräte zur Verfügung.

Diese größere Auswahl ist ein weiterer Faktor, der zur wachsenden Beliebtheit der Onlineangebote führt. Kaum vorstellbar, dass ein einziger Hörgeräteakustiker in seiner Filiale all diese Geräte vor Ort hat und allumfassend beraten kann. Persönlichkeit trifft auf maximale Auswahl.

Partnernetzwerke werden immer beliebter

Immer mehr Unternehmen haben erkannt: Partnerschaften bilden wertvolle Umsatztreiber. Statt als Einzelkämpfer ein lokales Geschäft zu führen, schließen sich viele Unternehmer zu Partnernetzwerken zusammen. Der Vorteil: Bündelung von Ressourcen und höhere Effizienz.

Kunden haben die Möglichkeit, ihren passenden Partner im näheren Umfeld zu finden und die gewohnte Expertise zu nutzen. Audibene hat beispielsweise weltweit unzählige Hörgeräte-Experten und Partnerakustiker, die bei der Anpassung der Geräte und dem Alltagstest behilflich sind.

Die lange Suche über Gelbe Seiten, Telefonbuch oder andere Wege ist dank der Partnernetzwerke passé. Stattdessen gibt es Experten per Mausklick im näheren Umfeld. Bei Audibene dauert die unverbindliche Anmeldung beispielsweise nur zwei Minuten.

Transparenz bei Onlinehändlern bringt Sicherheit

Onlinehändler haben längst ihren vermeintlich negativen Ruf verloren. Gab es vor Jahren noch schwarze Schafe in der Branche, herrscht nun Transparenz. Kunden können beispielsweise über verschiedene Bewertungsportale ihre Erfahrungen mitteilen. Mund-zu-Mund-Propaganda im digitalen Zeitalter.

Viele Unternehmen setzen außerdem auf Zertifizierungen unabhängiger Prüforganisationen. Auch Audibene gehört dazu. Die Zufriedenheit wurde nicht nur durch zahlreiche Reputationen bisheriger Kunden ausgedrückt, sondern auch durch den TÜV Süd.

Wer dennoch nicht zufrieden ist, kann bei vielen Onlinegeschäften von seinem verbrieften Rückgaberecht Gebrauch machen. Gleiches gilt für die Hörgeräte bei Audibene. Damit Kunden maximales Hörerlebnis genießen, ist ein ausgiebiger Test in sämtlichen Lebenssituationen bewusst gewünscht.

Erst wenn Kunden tatsächlich zufrieden sind, wird das Hörgerät in Rechnung gestellt. Bei fehlender Zufriedenheit gibt es auf Wunsch eine Anpassung oder die einfache Rückgabe des Gerätes. Kein Risiko, kein Netz oder doppelter Boden. Durch die komfortablen Rückgabemöglichkeiten bei Onlineshops sparen sich Kunden den erneuten Weg ins Geschäft. Einfach Etikett auf das Rücksendepaket kleben. Fertig. Auch der Anteil der älteren Online-Käufer hat sich durch die verschiedenen Vorzüge verändert. Waren es vor Jahren vor allem die jüngeren Nutzer ab 20, shoppen auch immer mehr User zwischen 40 und 49 (mehr als 19 %) und sogar viele Nutzer zwischen 50 und 59 (mehr als 18,5 %) online. Sogar die über 60-jährigen Internetnutzer haben das Online-Shoppingerlebnis für sich entdeckt. 2020 kaufen mehr als 9 % der Altersklasse zwischen 60 und 69 mindestens einmal monatlich online.