Diese 5 Gefahren lauern am Strand

Nagelpilz lauert im Sand

Überall dort, wo Menschen barfuß laufen, besteht die Gefahr sich mit Nagelpilz zu infizieren. Die Gefahr ist also im Schwimmbad und auch am Strand stets präsent. Vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Kinder und Senioren sind gefährdet. Auf Nummer sicher geht nur, wer während des Strandurlaubs Badeschuhe trägt. Das wird auch für Personen empfohlen, die bereits infiziert sind, um andere nicht anzustecken. Betroffene können sich auf Gesundheitsportalen wie www.Gesundheit-im-Leben.com informieren, dort gibt es auch interessante Informationen zu anderen Gesundheitsthemen. Einen Beitrag über Nagelpilz und seine Behandlungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Wenn das Sonnenbad zur Gesundheitsfalle wird

Was wäre ein Sommerurlaub ohne ein ausgiebiges Sonnenbad? Für Sonnenanbeter gilt im Urlaub immer Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor zu tragen. Ein LSF 30 sollte grundsätzlich verwendet werden, helle Hauttypen sollten sogar auf Lichtschutzfaktor 50 zurückgreifen. Wer darauf verzichtet und sich nicht regelmäßig eincremt riskiert mittelschwere Verbrennungen. Sogar Brandblasen können entstehen und möglicherweise hässliche Narben hinterlassen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass ein Sonnenbrand der Haut nachhaltig schadet.

Auch wer sich regelmäßig eincremt sollte die Mittagssonne meiden und von Zeit zu Zeit ein schattiges Plätzchen aufsuchen, andernfalls riskiert man einen Sonnenstich. Auch ein Hut hilft, einen Sonnenstich zu verhindern. Kinder sollten außerdem lange UV-Badekleidung tragen, um ausreichend vor der Sonne geschützt zu sein.

Süße Meeresbewohner oder gefährliche Tiere?

Mit Sicherheit leben im Meer einige ungefährliche und hübsch anzusehende Tiere. Allerdings gibt es mindestens genauso viele gefährliche Meeresbewohner. Darunter zum Beispiel Feuerquallen, die man am charakteristischen gelb-orangenem Schirm erkennt. Kommt man in Berührung mit den Nesseln kommt es zu brennenden Schmerzen. Auch andere Quallen können bei Berührung mit den Nesseln schwere Verletzungen verursachen. Ebenso wie Seeigel oder Muscheln, die Schnittwunden zurücklassen, wenn man aus Versehen auf sie tritt. Das Tragen von Badeschuhen kann solche Verletzungen verhindern.

Vorsicht geboten ist außerdem beim Schnorcheln oder Tauchen. Dabei sollte immer ein respektvoller Abstand zu jeglichen Tieren gehalten werden. Aus diesem Grund sollte man dunkle Felsspalten oder Höhlen meiden, da sich dort Fische und auch Wasserschlangen mit Vorliebe aufhalten. Wird man trotz Vorsichtsmaßnahmen von einem Tier gebissen, sollte man sich dessen Aussehen so genau wie möglich einprägen. Eine detaillierte Beschreibung kann bei der späteren Behandlung der Wunde helfen.

Zum Baden ungeeignete Strände sind zu vermeiden

Beim Badeurlaub ist die Wahl des Strandes entscheidend. Grundsätzlich sollte ein Badestrand ausgewählt werden. Verbote für manche Strände haben ihren Grund. Zum Beispiel starke Strömungen, von denen man fortgetrieben werden kann. Das geschieht häufig, wenn man auf einer Luftmatratze oder einem Schwimmring im Meer unterwegs ist.

Aus diesem Grund ist auch wichtig, dass immer ein Rettungsschwimmer am gewählten Strand ist. Wird man von der Strömung weggetrieben oder kann aus Erschöpfung aufgrund der Hitze nicht weiter schwimmen, können diese eingreifen. Zu beachten sind außerdem Schilder und Warnhinweise, die am Strand aufgestellt sind.

Strandbewohner – Nicht nur im Meer lauern gefährliche Tiere

Meeresbewohner können gefährlich werden, das gilt aber auch für Bewohner im Sand. Darunter Hakenwürmer, Sandflöhe oder Krabben. Petermännchen sind Fische, deren Gift sogar noch Monate nach dem Urlaub schmerzen kann.

Boom des Online-Handels wirkt sich auf Paketzusteller aus

Paketzusteller denken um

Der Boom des Online-Handels treibt die Paketzahl bei Kurierdiensten, Expressdiensten und Paketdiensten in die Höhe. Seit der Jahrtausendwende hat sich das Sendungsvolumen fast verdoppelt. Im Jahr 2017 wurden zum ersten Mal über 3,3 Milliarden Paketsendungen verarbeitet. Das sind etwa 6,1 Prozent mehr Sendungen als noch im Jahr 2016, wie der Bundesverband Paket und Expresslogistik bekannt gab. In diesem Verband organisiert sich die Konkurrenz des Marktführers DHL. Der Bundesverband Paket und Expresslogistik rechnet bis zum Jahr 2022 mit etwa 4,3 Milliarden Paketsendungen. Im vergangenen Jahr stieg der Netto-Gesamtumsatz laut Handelsverband außerdem um über zehn Prozent auf 48,9 Milliarden Euro. Eine ähnliche Entwicklung konnte auch schon im Jahr 2016 beobachtet werden. Prognosen zufolge soll der Online-Anteil am Einzelhandel dieses Jahr zum ersten Mal die zehn Prozent Marke überschreiten.

Dabei wird von den Zustellern nicht nur eine zeitnahe Lieferung verlangt, diese soll auch bis zur Haustür erfolgen. In Zeiten des boomenden Online-Handels fehlt vielen Zustellern die Zeit, für diesen Service. Der Versanddienstleister GLS hat nun Nägel mit Köpfen gemacht und berechnet einen Haustürzuschlag von 50 Cent. Der Paketdienst begründet diesen Zuschlag mit der vorhandenen Dichte an Paketservices und dementsprechenden Shops. Einer dieser Paketshops wurde nun in Hamburg eröffnet, dort sind zum Beispiel der Versanddienstleister GLS, DPD und Hermes vertreten.

Aber nicht nur die Paketlieferung vor die Haustür stellt Versanddienstleister auf die Probe. Durch den wachsenden Online-Handel stehen meist zu wenig Fahrer zur Verfügung. In den deutschen Innenstädten sorgen Zusteller-Fahrzeuge immer wieder für verstopfte Straßen.

Warum boomt der Online-Handel?

Gründe für den wachsenden Online-Handel gibt es zahlreiche und die persönlichen Gründe dafür online einzukaufen sind häufig verschieden. Nicht zu leugnen ist allerdings, dass sich durch die Digitalisierung das Kaufverhalten der Kunden deutlich geändert hat. Viele sehen außerdem vielseitige Vorteile des Online-Handels gegenüber dem stationären Einzelhandel.

Verändertes Kaufverhalten durch Digitalisierung

Das Kaufverhalten der Kunden hat sich in den letzten zehn Jahren grundlegend verändert. Grund dafür ist die zunehmende Digitalisierung. Inzwischen suchen Kunden lieber online nach Dienstleistungen und Produkten. Diese Verhaltensänderung hängt vor allem mit dem Entscheidungsprozess des Konsumenten zusammen, für den online eine wesentlich bessere Grundlage gegeben ist:

  • Im Internet erhält der Kunde detaillierte Produktinformationen, die ein Kundenberater auf die Schnelle oft nicht parat hat.
  • Zusätzliche Testberichte oder Erfahrungen anderer Nutzer unterstützen die Entscheidung des Konsumenten. Hinzu kommt der Einfluss von „Influencern“, deren Meinung inzwischen meist mehr zählt, als Werbung oder Produktbeschreibung.
  • Produktbewertungen in Form eines Punktesystems geben schnell Aufschluss über die Qualität des Konsumguts.
  • Der Vergleich verschiedener Dienstleistungen oder Produkte wird dem Kunden online leicht gemacht. Durch die detaillierten Produktangaben ist es ein Leichtes, selbst einen Vergleich durchzuführen. Zudem bieten viele Portale diese Dienstleistung an und ermöglichen einen direkten Vergleich, zum Beispiel für Handys oder Stromtarife.

Im klassischen Kundengespräch im Einzelhandel sind viele dieser Vorteile für den Entscheidungsprozess nicht geboten.

Vorteile des Online-Einkaufs

Neben einer leichteren Entscheidungsfindung bietet der Online-Handel dem Kunden noch vieles anderes, das der klassische Einzelhandel nicht kann. Vor allem die Bequemlichkeit, die mit einer Onlinebestellung einhergeht, wird von Onlinekäufern immer wieder positiv genannt. Einfach auf dem Sofa das Smartphone gezückt, Produkt ausgewählt und nach einer erholsamen Nacht steht der Postbote vor der Tür.

Gleich hinter der Bequemlichkeit loben Nutzer des Onlineshoppings die große Auswahl. Im Internet kann man heutzutage so gut wie alles bestellen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land das gewünschte Produkt kommt. Sehr viele Güter werden außerdem günstiger angeboten als im stationären Handel. Schneller ist das Ganze auch noch, schließlich spart man sich den Weg zum Einzelhändler. Das bekommen eben diese auch zu spüren, denn der Umsatz der Einzelhändler geht aufgrund des Online-Handels häufig zurück.

Wer online einkauft kann all diese Vorteile mitnehmen. Trotzdem gibt es Kunden, die einen Grund zur Beschwerde finden – die Versandkosten.

8 Tipps: Mit diesen Apps meistern Sie den Alltag

1. Volders

Versicherungen sind für die meisten Verbraucher ein leidiges Thema, um das man aber leider nicht herumkommt. Das gilt auch für alle anderen Verträge, deren Kündigungsfristen gern mal verschwitzt werden. Mit Volders kann jeder den Überblick im Tarif- und Vertragsdschungel bewahren. In die App können alle Verträge eingetragen werden. Sie informiert rechtzeitig vor dem Auslaufen bzw. vor der Vertragsverlängerung. Aber Volders bietet noch mehr: Das Team berät bei Kündigungen, Verlängerungen oder Wechseln – kostenlos. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar.

2. Evernote

Bis vor einigen Jahren gehörten Notizbuch und Terminplaner zum Standardinhalt einer jeden Handtasche. Und doch hatte man nie einen Stift dabei, wenn man sich schnell etwas notieren wollte. Nun macht man die Notizen einfach auf dem Smartphone. Evernote ist die führende App für Notizen. Man kann sie dort nicht nur schreiben, sondern über die Kamera auch Belege erfassen. In der Cloud gespeichert, kann der Abruf von allen Rechnern erfolgen und man kann seine Notizen mit Kollegen oder Freunden teilen. Papier gehört damit der Vergangenheit an. Evernote ist extrem Leistungsstark und verfügt über Schnittstellen zu bekannten Programmen wie Outlook. Es gibt eine große Community, die sich gegenseitig unterstützt. Auch viele Firmen setzen mittlerweile auf die praktische App.

3. Finanzblick

Fast jede Bank bietet ihren Kunden mittlerweile eine App, um das Online Banking auch ganz bequem vom Smartphone aus zu erledigen. Allerdings verfügen viele Kunden über mehrere Konten. Schon das zusätzliche Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank erfordert eine weitere App. Mit Finanzblick kann man mehrere Konten verschiedener Banken über eine zentrale App verwalten. Über 4.000 Banken werden derzeit unterstützt. Das macht es nicht nur einfach, sondern man hat auch jederzeit einen Überblick über seine Finanzen. Die App hilft zudem beim Sparen. So lassen sich Ausgabenbudgets definieren. Sobald diese Budgets erschöpft sind, wird man von der App automatisch informiert. Finanzblick gilt als sicherste Multibanking App auf dem Markt. Eine Synchronisation mit anderen Geräten wie dem Computer oder Tablet ist kein Problem.

 

Nutzung verschiedener Smartphone-Funktionen

in Deutschland 2017

Funktion Anteil der Nutzer
Telefonieren 100 Prozent
Foto-/Videokamera 90 Prozent
Suchmaschine 79 Prozent
Musik hören 69 Prozent
Nachrichten 69 Prozent
Soziale Netzwerke 68 Prozent
Navigation/Kartendienste 64 Prozent
Banking 46 Prozent
Shopping 43 Prozent
Dating 22 Prozent

Quelle: Statista/Bitkom

4. Die Einkaufsliste

Wieder den Einkaufszettel Zuhause vergessen? Mit der App „Die Einkaufsliste“ kann das nicht passieren. Einfach Handy zücken und abarbeiten, was auf dem virtuellen Einkaufszettel steht. Doch das beste an der App ist, dass man Einkaufslisten mit den Mitbewohnern teilen kann. So kann jeder die Liste befüllen und niemand hat mehr eine Ausrede, wenn der Kühlschrank leer ist. Gekaufte Artikel werden gleich gestrichen, damit der nächste sie nicht versehentlich doppelt kauft. „Die Einkaufsliste“ legt zudem auch noch großen Wert auf Datenschutz. Selbst für das Teilen des Einkaufszettels ist keine Registrierung notwendig, auf Hintergrunddienste und fragwürdige App-Benachrichtigungen wird verzichtet. Farbige Icons sorgen dafür, dass man den Überblick behält. In 17 Kategorien sind über 1.000 Artikel vorkategorisiert.

5. DB Navigator

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist oder auch Langstrecken mit der Bahn bestreitet, für den ist der Fahrplan unerlässlich. Das Schöne am DB Navigator ist, dass eben nicht nur die Fahrpläne der Deutschen Bahn enthalten sind, sondern auch die der verschiedenen Verkehrsverbünde. Man gibt einfach an, wann man von wo nach wo gelangen möchte und die App zeigt einem die möglichen Verbindungen inkl. aller Umstiege an. Auch Verspätungen werden über die App in Echtzeit kommuniziert. Natürlich können darüber auch Tickets erworben werden, sogar für 15 verschiedene Verkehrsverbünde.

6. Barcoo

So gut wie jedes Produkt ist mit einem Barcode ausgestattet, der nicht nur der Kassiererin bei der Abrechnung hilft. Mit einem Barcodescanner wie Barcoo kann der Strichcode von jedem Verbraucher als Informationsquelle genutzt werden. Während der Gesetzgeber es nicht geschafft hat die Lebensmittelampel einzuführen, kann man sie sich mit Barcoo aufs Handy holen. Die Inhaltsstoffe werden farblich markiert, so dass man auf den ersten Blick sieht, ob ein Lebensmittel beispielsweise zu viel Fett oder Zucker enthält. Außerdem ermöglicht die App einen unkomplizierten Preisvergleich, so dass man nie wieder zu teuer einkauft.

7. Leo Wörterbuch

Mal wieder auf Reisen und der Kellner versteht nur Bahnhof? Leo ist das wohl beliebteste Online-Wörterbuch. Neben Englisch werden auch Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Chinesisch und Portugiesisch unterstützt. Mit der App kann man auch unterwegs schnell ein Wort nachschlagen und sich beispielsweise die korrekte Aussprache anhören. Neben der Wörterbuchfunktion wird auch die Forumfunktion für individuelle Fragen sowie die Trainerfunktion zum Lernen von Vokabeln unterstützt.

8. Remember the Milk

Die gute alte To-do-Liste ist noch immer die beste Methode um Aufgaben effektiv zu verwalten. Remember the Milk ist eine App, mit der man übersichtliche Aufgabenlisten erstellen kann. Jede Aufgabe kann mit einem Fälligkeitsdatum und mit einer Prioritätsstufe versehen werden. Über Tags kann eine Verschlagwortung stattfinden und auch Notizen lassen sich hinzufügen. Entsprechend lassen sich die Aufgaben auch nach allen Angaben filtern. Sehr praktisch ist zudem die Erinnerung über E-Mail oder SMS. Die Erinnerungsfunktion lässt sich mit verschiedenen Messenger-Diensten koppeln und auch eine Synchronisation mit Outlook, Google und Twitter ist möglich. Die App gibt es mittlerweile in 31 Sprachen und ist in den Grundfunktionen kostenlos.

Checkliste: So machen Sie Ihr Auto fit für die nächste Reise

Die Autoreifen sind vor der Fahrt in den Urlaub in jedem Fall zu prüfen. Unabhängig davon, ob man drei oder zehn Stunden mit der Familie oder dem Partner bzw. der Partnerin in den Urlaub fährt, ist es wichtig, dass die Sicherheit großgeschrieben wird. Bei der Prüfung der Autoreifen ist darauf zu achten, dass diese richtig montiert sind bzw. alle Muttern angezogen sind. Ferner ist das Profil jedes einzelnen Reifens zu prüfen. Das bedeutet, dass auf Sommerreifen mindestens eine Profiltiefe von 1,6 mm erreicht werden muss. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass die Sommerreifen gleichmäßig abgefahren sind und insgesamt rund laufen.

Was den Luftdruck angeht, so schreibt der Hersteller diesen je nach Fahrzeug und Belastung (2 Personen oder 4 Personen mit Reisegepäck) vor. Grundsätzlich finden sich die Angaben zum notwendigen Reifenluftdruck z. B. im Tankinnendeckel. Vor Antritt der Fahrt ist der Luftdruck jedes einzelnen Reifens zu prüfen.

Checkliste Autoreifen:

  • Profiltiefe (mind. 1.6mm bei Sommerreifen)
  • Gleichmäßige Lauffläche
  • Reifendruck gemäß Herstellerangaben im Tankdeckel
  • Prüfung auf äußere Beschädigungen im Mantel und in der Lauffläche (z.B. durch Nägel oder Schrauben)

Sollte etwas mit einem Reifen nicht in Ordnung sein, so ist dieser zu wechseln. Der Reifenwechsel kann entweder selbst vollzogen werden oder aber auch durch eine Fachwerkstatt. Wer einen Reifen selbst wechseln möchte, braucht dazu in der Regel ein Drehkreuz und einen Wagenheber. Die Radkappe wird falls vorhanden entfernt und die Muttern werden gelöst. Im Anschluss wird der Wagen mittels Wagenheber angehoben und der Reifen kann von der Achse entfernt werden und gegen einen anderen Reifen gewechselt werden.

Wer einen Nagel im Reifen hat, sollte damit besser direkt zur nächsten Werkstatt fahren. Hier kann der Nagel aus dem Reifen entfernt werden und dieser entweder repariert, oder aber auch gegen einen neuen Reifen gewechselt werden, der dann direkt auf die Felge aufgezogen und ausgewuchtet wird.

Die Alternative zum eigenen Auto – der Mietwagen?

Als Alternative zum eigenen Auto gibt es auch die Option, im Urlaubsziel angekommen einen Mietwagen zu buchen. Dies ist natürlich gerade dann praktisch, wenn der Urlaub etwas weiter in die Ferne geht und die Anreise mit dem eigenen Auto nicht möglich ist bzw. zu lange dauern würde. Auch bei einem Mietwagen sind diverse Checks zu absolvieren, bevor dieser übernommen wird. Dabei geht es auch darum, dass die Reifen geprüft werden, denn die Sicherheit sollte auch hier im Vordergrund stehen.

Checkliste für den Autourlaub – was muss ich beachten?

Bevor die Fahrt mit dem eigenen Auto in den Urlaub losgehen kann, ist noch etwas mehr zu prüfen, als nur den Zustand der Reifen zu begutachten. Grundsätzlich muss darauf geachtet werden, dass z. B. die Bremsen funktionieren, die Beleuchtung funktioniert, oder z. B. genügend Warnwesten vorhanden sind. Es gibt zahlreiche Autoreisen Ratgeber, die darüber informieren, was alles vor Antritt der Fahrt zu berücksichtigen ist. Nachfolgend eine Auflistung wichtiger Dinge, die zu einer Checkliste vor dem Autourlaub gehören:

  • Prüfen der Beleuchtung (inkl. Fernlicht, Nebenschlussleuchte und Blinker)
  • Prüfen des Ölstandes im Motor (per Ölmessstab oder elektronisch im Autodisplay)
  • Warnwesten für jeden Insassen des Fahrzeuges im Innenraum
  • Prüfen der Reifen
  • Prüfen des Wischwassers für den Scheibenwischer
  • Prüfen der Bremsbeläge und Bremsscheiben
  • Grüne Versicherungskarte für Fahrten in das Ausland (um im Ausland den Versicherungsschutz nachweisen zu können)
  • Starthilfekabel einpacken
  • Warndreieck und Verbandskasten prüfen
  • Luftdruck auch beim Ersatzreifen prüfen

Wer diese Punkte prüft, dürfte bei der Fahrt in den Urlaub in jedem Fall gut vorbereitet sein und sicher an seinem Ziel ankommen. Darüber hinaus sollte natürlich genügend an Verpflegung, gute Musik und eine Menge an Vorfreude auf den Urlaub mit im Gepäck sein.

Tunika-Tipps und -Trends für Ihren nächsten Strandurlaub

Eine Tunika ist für jeden Anlass angemessen und kommt mit der passenden Ausstattung, einem Hut, einer Tasche oder einer Sonnenbrille noch vielmehr zur Geltung.

Wo Strandtuniken kaufen?

Die Strandsaison 2018 ist zwar schon eine Weile eröffnet, dauert aber auch noch eine Weile an. Je nachdem, wo Sie in Urlaub hinfahren, haben Sie noch oft die Möglichkeit, sich passend für den Strand zu kleiden. Strandtuniken gibt es in Online Shops wie Alba Moda teilweise schon reduziert. Von klassisch schick bis zu ganz sportlich und leger bieten die Shops alle möglichen Strandtuniken nach modischen Designs an.

Weiß und schlicht für jeden Strandbesuch geeignet

Schlichtes weiß – Ein Klassiker für die sehr heißen Sommertage.
Schlichtes weiß – Ein Klassiker für die sehr heißen Sommertage.

Die einfach geschnittene Strandtunika in einem schlichten weiß ist ein zeitloser Klassiker, der für jede Art von Strand, aber auch für jede andere Gelegenheit in Ihrem Urlaub angemessen ist. Insbesondere aber an sehr heißen Sommer- und Urlaubstagen sind Sie immer mit einem luftigen Gefühl unterwegs. Das Sonnenbaden gestaltet sich angenehm und frisch anstatt unerträglich heiß zu sein. Genießen Sie Ihre Freizeiterlebnisse, ohne dabei unter der sengenden Sonne zu leiden.

Weiße Tunika mit dem besonderem Etwas

Weiße Tunika mit kleiner stilvoller Abwechslung.
Weiße Tunika mit kleiner stilvoller Abwechslung.

Ein schlichtes Weiß reicht Ihnen noch nicht für Ihre Strand- und Urlaubstunika? Mit einer einfachen Verzierung wie z.B. einem schwarzen Streifen, wie hier zu sehen, können Sie etwas Abwechslung in Ihr Outfit bringen. So wird die simple und schlichte Strandtunika zu einem interessanten reizvollen Blickfang, den Sie zu jeder Gelegenheit tragen können.

Exotische, warme Farben für eine exotische Umgebung

Exotische Muster für einen tropischen Strandurlaub.
Exotische Muster für einen tropischen Strandurlaub.

Mit grünen tropischen Farben und Mustern passen diese Tuniken natürlich am besten in eine tropische Umgebung. Sollten Sie also ein solches Urlaubsziel im Auge haben, suchen Sie sich die entsprechende Tunika aus. Oder bringen Sie das Tropenfeeling einfach mit sich mit, egal, welchen Strand Sie aufsuchen. Drücken Sie Unbeschwertheit und Naturverbundenheit aus und geben Sie Ihrem gesamten Outfit einen exotischen Karibik-Touch. Die liebevoll gestalteten Muster bringen nicht nur Abwechslung in Ihre Kleidung, sondern auch in jede Strandumgebung.

Vom Strand-Accessoire zum Abendkleid

Dunkle Leinentunika für den eleganten Ausgehabend.
Dunkle Leinentunika für den eleganten Ausgehabend.

Nach dem Strandbesuch direkt in die Stadt zum Ausgehen oder an die Strandbar? Mit dieser eleganten Tunika kein Problem. Zwar eher ungeeignet für die ganz heißen Tage, macht sich die dunkle Leinentunika hervorragend für den Spaß im nächsten Club. Und trotzdem sind Sie noch bequem und luftig für die warmen Sommernächte unterwegs, sodass dem abendlichen Feiern nichts mehr im Wege steht. Insbesondere etwas dunkler gehaltene Tuniken in Gewürzfarben liegen momentan voll im Trend.

Blasses Grün für einen erhellenden Sommertag

Die blassgrüne Tunika zieht dezent Aufmerksamkeit auf sich.
Die blassgrüne Tunika zieht dezent Aufmerksamkeit auf sich.

Die Tunika ist sowohl für den Strandbesuch und zum Sonnenbaden als auch für das Schlendern über die Strandpromenade oder das Shoppen in der Stadt geeignet. Das blasse Grün hebt sich am Strand dezent vom weißen Sand ab und mit einem kleinen raffinierten Gürtel ausgestattet, wird die Tunika zu einem schicken Outfit für den Stadtbesuch, der luftig genug ist, damit Sie auch beim Tragen schwerer Einkaufstaschen bei der heißen Sommerhitze nicht ins Schwitzen kommen.

Offenherzig und praktisch

Die offene Strandtunika bringt den Badeanzug zur Geltung.
Die offene Strandtunika bringt den Badeanzug zur Geltung.

Die offene Strandtunika eignet sich bestens für die heißen Sommertage am Strand, um den Badeanzug zur Geltung zu bringen, erfordert aber auch eine Menge Selbstbewusstsein. Praktisch ist die Tunika für den Fall, dass es doch zwischendurch etwas stürmischer am Strand werden sollte. Geöffnet ist sie also ein echter Hingucker, geschlossen bietet sie etwas Schutz gegen frisches Wetter.

Mit Flower Power an den Strand

Hippie-Tunika für Flower Power am Strand.
Hippie-Tunika für Flower Power am Strand.

Flower Power können Sie jetzt auch mit Ihrer Tunika zum Strandurlaub mitnehmen. Ein Outfit, mit dem Sie definitiv auffallen werden, egal in welcher Strandumgebung Sie sich aufhalten. Die psychedelischen Batik- und Paisley-Muster lassen Hippie-Kommunen und Rockkonzerte wieder aufleben und strahlen ein mutiges Farben-Bekenntnis, Offenheit und Abenteuerlust aus. Mit viel Liebe zum Detail werden diese Tuniken hergestellt, damit Sie ein fantasievolles und einzigartiges Urlaubs-Outfit präsentieren können.

Femininität und Lässigkeit, die am Strand hervorsticht

Die rote Strandtunika sticht mit Eleganz und Lässigkeit hervor.
Die rote Strandtunika sticht mit Eleganz und Lässigkeit hervor.

Die Farbe Rot ist in der Mode nicht ohne Grund ein Klassiker. Mit ihr lässt sich auch die Strandtunika in ein elegantes und anmutiges Kleidungsstück verwandeln, das insbesondere auf dem weißen Sand beeindruckt und hervorsticht. Mit diesem Look strahlen Sie gleichzeitig Femininität und Lässigkeit aus, die es wohl kaum ein zweites Mal in dieser Form am Strand zu sehen geben wird.

Öko liegt im Trend – Entwicklung des nachhaltigen Lebensstils

Die Voraussetzungen auf der Welt haben sich in den letzten Jahrhunderten und mit deutlich höherer Geschwindigkeit vor allem in den letzten Jahrzehnten verändert. Durch die Globalisierung, das Bevölkerungswachstum, die Rohstoffknappheit und den Klimawandel aufgerüttelt, sehen Konsumenten aber auch Unternehmen Wirtschaft, Wachstum und Lebensqualität anders und überdenken ihren Lebensstil. Das ist der Grund, warum Öko-Trends, dessen Begriff den teils notwendigen Maßnahmen nicht gerecht wird, sich immer weiter verbreiten. Dazu zählen beispielsweise:

  • Der Trend der Neo-Ökologie,
  • nachhaltiger Konsum,
  • nachhaltiges Wohnen oder
  • nachhaltige Ernährung.

Gehören Sie auch zur LOHAS-Zielgruppe?

LOHAS bedeutet Lifestyles of Health and Sustainability, also Lebensstile, die besonderen Wert auf Gesundheit und Nachhaltigkeit legen. Für Unternehmen ist der Begriff im Marketing interessant, da er einen Konsumententyp beschreibt. Bei den LOHAS handelt es sich aber um eine Gruppe von Menschen mit hybridem Käuferverhalten. Sie vereinen daher auch gegensätzliche Werte, Interessen und Verhaltensweisen. Neben Gesundheit und Nachhaltigkeit wären dies bei den LOHAS beispielsweise Technikaffinität und Naturbezogenheit oder Individualität und Gemeinschaftssinn.

Unternehmen müssen dabei aber nicht eine Spezialisierung auf bestimmte Bioprodukte anstreben, sondern können sich auch anders als umweltbewusst darstellen. Werbegeschenke sind hier ein gutes Beispiel. Jeder kennt sie, jeder hat sie. Es handelt sich meist um kleine und günstige Produkte, die häufig eine kurze Lebensdauer aufweisen oder schnell im Müll landen. Daher gibt es bei Firmen mittlerweile den Trend, Werbeartikel für Messen kaufen, die aus ökologischer Sicht sinnvoll sind. Die ökologischen Artikel bestehen hauptsächlich aus Holz, recyceltem Papier und Pappe.

Die nachwachsenden Rohstoffe sind natürlich ein Zeichen für das Umweltbewusstsein des Unternehmens und haben auch einen anderen Charme als Artikel aus Plastik. Allerdings sollte nicht jedes Unternehmen solch einen Weg gehen, da auch immer die Glaubwürdigkeit eine große Rolle im Marketing spielt. Schwenken Fast-Food-Ketten oder Automobilhersteller die grüne Öko-Fahne hat dies häufig auch einen leichten Touch von Selbstironie.

Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Ernährung werden immer wichtiger

Zum Thema Nachhaltigkeit hat die Bundesregierung gar eine eigene Strategie entwickelt. Die Entstehung war im Jahr 2002 und sie wurde zuletzt aufgrund der Agenda 2030 der Vereinten Nationen aktualisiert. Die neue Strategie beinhaltet dabei allerdings zahlreiche Bereiche, in denen eine nachhaltige Entwicklung erreicht werden soll:

  • Bekämpfung der Armut,
  • Sicherung der Ernährung,
  • Sicherung der Gesundheit,
  • Verbesserung der Bildung,
  • Geschlechtergleichheit,
  • Klima- und Artenschutz,
  • Nachhaltiger Konsum sowie
  • Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

Nachhaltigkeit kann also in vielen Bereichen eine Rolle spielen. Für die gemeinen Bürger allerdings ist es nicht möglich, in allen Bereichen aktiv zu werden. Daher ist vor allem der nachhaltige Konsum und die bewusste Ernährung in den Wertvorstellungen der LOHAS vorhanden. Hiermit lassen sich Gesundheit und Nachhaltigkeit am besten persönlich verbinden.

Im nachhaltigen Konsum wird Wert auf eine gerechte Gewinnverteilung gelegt, aber natürlich wird auch der Umweltschutz bedacht und die Gesundheit nicht vernachlässigt. So werden beispielsweise kleine Fair-Trade-Läden, die Lebensmittel – am besten gesund und mit Bio-Siegel – ohne Verpackung verkaufen. Die Kunden bringen die Behälter selbst mit und tragen so zu einer Minimierung des anfallenden Mülls bei.

Für ein nachhaltiges Konsumverhalten hat der Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE) eine Internetseite für den nachhaltigen Warenkorb geschaffen. Hier können Sie Informationen zu verschiedenen Themen wie „Essen und Trinken“ oder „Energie und Elektronik“ in Hinblick auf unterschiedliche Ziele der Nachhaltigkeit wie „Fair und sozial handeln“ oder „Natur und Umwelt schützen“ einholen. Wenn Sie also Interesse daran haben Ihren Konsum umweltbewusster und sozialer zu gestalten, erhalten Sie vom RNE weitere Anregungen.

Nachhaltige Kleidung kommt ebenfalls langsam im Mainstream an. Während die Biokleidung zunächst nur eher etwas für Hippies waren, hat sich die Mode von reinen Öko-Touch-Textilien entfernt. Die Produktion hat sich auch in diesem Bereich weiterentwickelt und die Unternehmen können zahlreiche Modeartikel auch nachhaltig und mit biologisch angebauten Rohstoffen herstellen.

Dennoch sollte wie bei allen ökologischen Produkten die Siegel beziehungsweise die Herkunft beachtet werden. Die Bio-Siegel und Fair-Trade-Zertifikate bei Kleidung sind aber ebenfalls zahlreich. Hier muss man als Kunde eben auch seinen Beitrag leisten. Das geht auch über das Kaufen von Bio-Kleidung hinaus. Damit die Kleidung wirklich im Sinne der Nachhaltigkeit verwendet wird, müssen die Kleidungsstücke lange, bestenfalls saisonal übergreifend getragen und schließlich recycelt werden.

Nachhaltiges Wohnen für die Umwelt

Auch in den eigenen vier Wänden kann man etwas für die Umwelt und eine nachhaltige Ausrichtung unternehmen. Das begann bereits mit dem Trend der Solaranlage, die auf dem eigenen Dach installiert wurde. Da dies mittlerweile aufgrund von sinkenden Zuschüssen des Staates nicht mehr ganz so lukrativ ist, ebbte das Interesse ein wenig ab. Aber auch heute noch stellen Solaranlagen langfristig eine sinnvolle Investition für die Umwelt und den Geldbeutel dar. Wer sich keine eigene Anlage leisten kann, wechselt zu einem Stromanbieter mit Ökostrom. Das Interesse an Ökostrom hat allerdings zuletzt nachgelassen.

Auch bei der Einrichtung geht der Trend vermehrt in Richtung Nachhaltigkeit. Besser Holz aus der Heimat als aus den Tropen. Denn wer auf Tropenhölzer verzichtet und auf einheimische Hölzer wie Eiche oder Zirbe zurückgreift, hilft der Umwelt und steigert nicht auch noch die CO2-Emmission durch den langen Transportweg. Die einheimischen Hölzer wachsen zudem schneller nach, was einen zusätzlichen Punkt bei der Nachhaltigkeit einbringt. Darüber hinaus spielt bei den nachhaltigen Möbeln auch der Fair-Trade-Gedanke eine Rolle, da die Arbeitsbedingungen bei der Rodung der Tropenhölzer schon häufiger in der Kritik standen.

Es gibt also viele Möglichkeiten, wie man seinen Lebensstil nachhaltiger und dadurch auch umweltfreundlicher und sozialer, gestalten kann. Dabei kommt es nicht darauf an, dass alle aufgezählten Punkte bis auf das kleinste Detail beachtet werden, sondern dass man überhaupt etwas unternimmt. Da zählen auch kleine Schritte.

Omnichannel Commerce als Chance für Käufer und Verkäufer

Der Versand- und der Online-Handel haben in den letzten Jahren die Welt der Einzelhändler gehörig durcheinandergewirbelt. Während viele kleine und teilweise auch große Läden durch ausbleibende Kunden in Innenstädten schließen mussten, genießt der Onlinehandel weiterhin ein starkes Wachstum. Da sich dank der technischen Entwicklungen neue Möglichkeiten für Unternehmen auftaten, entstanden neue Ausrichtungen im Handel:

  • Multichannel Commerce:
    Ein Unternehmen mit einer Multichannel-Strategie nutzt mehrere Kanäle für den Vertrieb, beispielsweise einen Online-Shop und ein stationäres Geschäft parallel dazu. Diese sind allerdings nicht miteinander verbunden und agieren völlig unabhängig voneinander.
  • Crosschannel Commerce:
    Beim Crosschannel Commerce werden die Kanäle miteinander verbunden, um eine einheitliche Ausrichtung zu schaffen.
  • Omnichannel Commerce:
    Beim Omnichannel Commerce werden alle verwendeten Kanäle nahtlos zusammengefügt, um ein übergreifendes Einkaufserlebnis zu schaffen.

Wollen Sie etwa Schuhe bei einem Händler mit einer Omnichannel-Strategie kaufen, könnte der Ablauf wie folgt aussehen:

  1. Sie sehen sich zu Hause gemütlich die Angebote des Händlers per Tablet an und entscheiden sich für ein schickes Paar.
  2. Sie bestellen die Schuhe und wählen die Option, sie im Laden abzuholen, damit Sie sie anprobieren können.
  3. Sind Sie mit den Schuhen zufrieden, zahlen sie im Laden oder online – je nachdem, welchen Zahlungsweg Sie bevorzugen.
  4. Andernfalls geben Sie die Schuhe zurück und suchen sich passende heraus.

Flexibles Einkaufserlebnis für Kunden

Der Kunde hat dabei den Vorteil der Flexibilität und kann unkompliziert Preise vergleichen. Dabei wird ein Service geboten, den ein reiner Online-Shop nicht aufweisen kann. Produkte online zu bestellen und daraufhin im Laden abzuholen, macht unterdessen unabhängig vom Lieferdienst. Viele Konsumenten sind gar nicht zugegen, wenn der Paketdienst eintrifft, und müssen die Lieferung ohnehin selbst abholen. Dann aber bei einem Paketshop, der unglücklicherweise leider keine Beratung zu den drückenden Schuhen anbietet. Und falls Sie nicht so unverschämt sind und die Schuhe an der Paketabholstation anprobieren, müssen Sie erneut hin, um das Paket zurückzuschicken.

An solch einem kleinen Beispiel wird deutlich, dass Omnichannel Commerce für die Kunden Chancen ermöglicht, das Einkaufserlebnis flexibler und angenehmer zu gestalten. Dabei sind Unternehmen, die eine Omnichannel-Strategie verfolgen, nicht nur rein darauf bedacht, die Online- und Offline-Kanäle miteinander zu verbinden, sondern ein nahtloses Kundenerlebnis zu schaffen.

Eine derartige Ausrichtung hilft daher auch, die Kundenbindung zu stärken, weil er ein einheitliches Einkaufserlebnis auf konstantem Niveau auf mehreren Kanälen erfährt. Das gilt sowohl beim Online-Shop im Browser über den Laptop und über die App im Smartphone oder dem Tablet bis hin zum stationären Geschäft. Dabei muss das Angebot natürlich kongruent und konsistent auf den unterschiedlichen Kanälen zur Verfügung stehen.

Während im stationären Geschäft eine persönliche Beratung am besten funktioniert, muss aber auch bereits im ersten Online-Schritt eine Kommunikation möglich sein. Das Gros der Käufer beginnt mit der Produktsuche im Internet. Auf der Webseite eines Unternehmens finden sie die nötigen Informationen über die Produkte, aber auch die Möglichkeit, einen Ansprechpartner für Kundenfragen zu erreichen.

Die Einbindung von Social-Media-Plattformen kann weitere Kommunikationswege zum Kunden freimachen. Darüber hinaus erhöht dies die Chance, die Kunden länger zu binden, wenn diese sich mit den Social-Media-Auftritten von Unternehmen auseinandersetzen. In der App erhält er hingegen personalisierte Angebote oder Coupons und kann sein Kundenkonto mit Bonuspunkten verwalten.

Omnichannel Commerce wird auf die Kunden zugeschnitten

Dabei gibt es allerdings keine einheitliche Lösung für alle Unternehmen. Es ist vielmehr wichtig, dass man als Verkäufer seine Kunden und deren individuelle Bedürfnisse genau kennt. Nur dann ist es möglich, die Kunden auf den Kanälen, die sie bevorzugen, so zu erreichen, wie sie es sich vorstellen. Die „Omnichannel-Kunden“ nutzen wechselnde Kanäle – je nach Aufenthaltsort, Stimmung oder Zeit. Dadurch fällt das Kauferlebnis für die Kunden zwar flexibler aus, aber der Aufwand für die Unternehmen ist natürlich auch höher.

Dennoch lohnt es sich, diese Anstrengung in Kauf zu nehmen, da durch die Nutzung einer sinnvoll ausgerichteten Omnichannel-Strategie die Umsatzzahlen fast garantiert steigen. Die Nutzung mehrerer Kanäle ermöglicht es Unternehmen, ihre Zielgruppe auch zu erreichen. Die nahtlose Verbindung zwischen den verschiedenen Kanälen erhöht dagegen die Kundenbindung, da es das Einkaufserlebnis verbessert.

Herausforderungen für Unternehmen – bequem für die Kunden

Welche Schwierigkeiten mit der Bereitstellung von Omnichannel Commerce einhergeht, bleibt dem Kunden derweil meist verborgen. Die Herausforderungen für die Unternehmen sind aber nicht zu leugnen. Technische Veränderungen und der deutliche Mehraufwand führen häufig auch aufgrund der damit verbundenen Kosten zu einem Zurückschrecken vor neuen Absatzkanälen. Sehr wichtig ist es bei der nahtlosen Verknüpfung der Kanäle auch, die Lagerbestände richtig zu dokumentieren, da auf allen Absatzwegen die gleichen Produkte angeboten werden. Hierfür wird natürlich entsprechende Software benötigt.

Daneben ist es auch sinnvoll, auf Netzwerke und Handelsplattformen zurückzugreifen, da nicht alle Online-Shops gefunden werden. Vor allem kleine und/oder in umkämpften Branchen mit viel Konkurrenz tätige Unternehmen haben ein Bekanntheitsproblem im Internet. Falls ein Unternehmen im Suchmaschinenranking nicht mindestens auf der ersten Seite auftaucht, wird auch das Erreichen der Zielgruppe zum Problem. Daher ist es umso wichtiger, mehrere Vertriebskanäle zu haben sowie Partnerschaften und Netzwerke zu nutzen.

Für die Kunden ist Omnichannel Commerce derweil in erster Linie mit Bequemlichkeit verbunden. Sie können wählen, wann, wo und auf welchem Weg sie Informationen einholen und einen Kauf tätigen. Morgens im Geschäft beraten lassen, tagsüber darüber sinnieren, ob das Angebot attraktiv genug ist, und schlussendlich abends gemütlich auf dem Sofa bestellen. Für den Bäcker nebenan ist dieses Modell aber natürlich nicht unbedingt erforderlich.