Tansania: Alles über das Reiseland für Afrika-Neulinge
Es gibt wohl in Afrika kein anderes Land, das in seinem Wesen so sehr für den malerischen Kontinent steht, wie es bei Tansania der Fall ist. Manche würden sogar sagen, Tansania sei das schönste Land Afrikas. Tansania darf zumindest von sich behaupten, definitiv zu den besten afrikanischen Reiseländern für all diejenigen zu gehören, die überhaupt einen ersten Zugangspunkt zu diesem gigantischen Kontinent suchen. Alles, was es über das malerische Reiseland Tansania mit seiner unglaublichen Natur und den kulturellen Besonderheiten aus Touristensicht zu wissen gibt, haben wir für diesen Artikel zusammengetragen.
Key Facts Tansania
Wer eine Reise nach Tansania plant, sollte sich vorher unbedingt über das Land informieren, z.B. wie die aktuelle wirtschaftliche Situation ist. Mit einem Bewusstsein über die Art und die Eigenschaften des Landes, das man in der Ferne besucht, reist es sich intensiver und komplexer.
- Tansania liegt in Ostafrika und grenzt an Kenia und Uganda im Norden; Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen; sowie Sambia, Malawi und Mosambik im Süden.
- Tansanias Gesamtfläche beträgt ca. 945 km². Im Vergleich dazu beträgt die Gesamtfläche Deutschlands ca. 357 km².
- Die Hauptstadt Tansanias ist Dodoma.
- Die Währung des Landes ist der Tansania-Schilling.
- Die Staatsform im Land ist eine föderale präsidentielle Republik. Aktuell regiert die Präsidentin Samia Suluhu Hassan. Regierungchef ist der Premierminister Kassim Majaliwa.
- Mehr als 60 Millionen Einwohner zählt Tansania. Damit gehört das Land zu den bevölkerungsreichsten Ländern Afrikas südlich der Sahara.
- Tansania ist seit vielen tausend Jahren bewohnt. Im 19. Jahrhundert wurde das Land von den Deutschen kolonialisiert, im ersten Weltkrieg allerdings von Großbritannien erobert. Nach dem Krieg verwalteten die Vereinten Nationen das Land, bis es schließlich 1961 unabhängig wurde.
- Seit der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich am 9. Dezember 1961 ist Tansania Mitgliedstaat des Commonwealth of Nations. Seit diesem Datum hat sich die politische Situation im Land recht stabil entwickelt. Das Land gilt heute als ziemlich friedlich – gerade im Vergleich mit konfliktreichen afrikanischen Ländern, wie Kongo, Äthiopien, Nigeria, Uganda, Somalia oder auch dem Sudan.
- Die Wirtschaft Tansanias wächst seit einigen Jahren kontinuierlich von Jahr zu Jahr um durchschnittlich etwa 7 Prozent.
- Beim 5-Jahresentwicklungsplan (2016–2021) setzte die Regierung Tansanias den Fokus auf den zügigen Ausbau von Infrastruktur und verarbeitender Industrie. Damit sollte der Übergang zu einem Mitteleinkommensland geschaffen werden. Es ging letztlich darum, die Lebensbedingungen für die Bevölkerung nachhaltig zu verbessern, die Armut im Land zu verringern und die Beschäftigung zu steigern.
Was für Tansania als Reiseland spricht
Die oben genannten Fakten geben einen ersten Eindruck davon, welch ein Land Tansania ist, aber nicht, warum Tansania so ein exzellentes Reiseziel für Tourist:innen ist. Was spricht also für Tansania als Reiseland?
Es sind unterschiedliche Faktoren, die eine Reise nach Tansania empfehlenswert machen. Ganz vorne steht die vielfältige Landschaft Tansanias. Der größte Teil des Landes war früher Savanne und Busch, heute ist er eine Halbwüste. Zudem gibt es Gebirge, schöne Seen und malerische Küstenabschnitte.
Innerhalb dieser Landschaft findet sich eine Fülle von Wildtieren. Die größten verbliebenen Elefantenpopulationen der Welt leben in Tansanias Selous-Wildreservat, obwohl sie trauriger Weise noch immer für ihre Elfenbeinstoßzähne getötet werden. Einige der bekanntesten afrikanischen Säugetierarten sind außerdem in Tansania heimisch: Das Gnu, das Zebra, die Giraffe, der Elefant, das Nashorn, der Leopard und der „König der Tiere“, der Löwe.
Aufgrund von Wilderei sind fast alle von den genannten Arten vom Aussterben bedroht. Wer sie in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten möchte, kann dies mitunter in einigen Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr tun. In Tansania gibt es zudem Krokodile und Flusspferde. Man findet sie an den Fluss- und Seeufern des Landes. Vor der Küste leben auch Riesenschildkröten.
Neben der Landschaft und den sie bewohnenden Wildtieren sowie den Möglichkeiten, sie recht einfach zu entdecken und das Land zu erkunden, muss ausdrücklich noch einmal auf die stabilen politischen Verhältnisse im Land hingewiesen werden. Es ist keine Selbstverständlichkeit, sich in Afrika recht gedankenlos und frei zu bewegen, ohne stets die politische Instabilität oder diverse kriegerische Konflikte im Hinterkopf zu haben. Doch trotz Inflation und Preissteigerung ist auch die innenpolitische Lage des Landes recht stabil.
Das Auswärtige Amt warnt lediglich vor „nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik)“. Hierzu heißt es auf der Website: „Zuletzt wurden im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen im Oktober 2020 terroristische Angriffe im Süden der Region Mtwara nahe der Grenze zur Provinz Cabo Delgado in Mosambik verübt, die Lage an der Grenze bleibt weiterhin volatil. Weitere Anschläge sind nicht auszuschließen.“
Grundsätzlich bietet sich Tansania aufgrund der vergleichsweise guten politischen Lage und der Möglichkeit, ziemlich sicher zu reisen, auch als ideales Land für Familien an. Für Kinder ist es eine besondere und mitunter wichtige Erfahrung, exotische Tiere heute nicht (nur) in Zoos oder im Internet, sondern eben auch in freier Wildbahn und in ihren natürlichen Habitaten sehen zu können.
Touristisches Basiswissen
Bevor man sich schließlich für Tansania als Reiseland entscheidet, gilt es noch einige Details rund um die Anreise und die Organisation zu bedenken. Schließlich will so eine Reise trotz des tourismusfreundlichen Ziellandes gut geplant sein.
Das Wetter, die beste Reisezeit und die Kleiderwahl
Da wäre als erster Punkt beispielsweise die richtige Reisejahreszeit. Dafür werfen wir zunächst einen Blick auf das Klima des Landes. Grundsätzlich herrscht in ganz Tansania tropisches Klima vor. Die Durchschnittstemperatur liegt in Tansania ganzjährig bei etwa 26 Grad Celsius. Immer wieder herrscht an vielen Orten des Landes große Dürre, gegen die etwa mit mehr Bepflanzung vorgegangen wird. Allerdings gibt es aufgrund der verschiedenen Regionen und Facetten des Landes trotzdem verschiedene Klimazonen. An der Küste herrscht ganzjährig sehr heißes und feuchtes Klima. Die Luftfeuchtigkeit ist hier ebenfalls hoch. Schwüle und mitunter drückende Tage sind dabei keine Seltenheit.
Im Landesinneren sind die Temperaturen milder und die Nächte teilweise sehr kühl. Gerade, wenn man Zentraltansania unterwegs ist und etwa auch an Safaritouren teilnimmt, sollte man dies bedenken. Die Kleiderwahl spielt deshalb eine wichtige Rolle. Denn die Unterkünfte in Zelten oder mobilen Heimen während mancher Safaris sind nicht optimal an die kühlen Nächte angepasst. Entweder sucht man also Anbieter, bei denen dieser Faktor berücksichtigt wird oder man nimmt warme Sachen auch für die Nächte mit. Da es im Landesinneren tagsüber zudem sehr heiß werden kann, ist leichte, aber langärmlige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung zu empfehlen.
Grundsätzlich sind Juni bis September die optimalen Monate für die Tansaniareise, da die Temperaturen hier gemäßigter sind (auch, wenn gerade im Juli und August mit dem höchsten Touristenaufkommen zu rechnen ist). Die Niederschlagsmenge ist dann ebenfalls am geringsten. Das ist nicht unerheblich, wird doch in Tansania zwischen einer Regen- und einer Trockenzeit unterschieden. Außer an der Küstenebene gibt es zwei Regenzeiten: Die erste liegt zwischen März und Mai, die zweite zwischen November und Dezember. Die Regenfälle können mancherorts sehr extrem sein und gehen oft mit Gewittern einher. Vor allem eine Reise in die Usambara-Berge sollte nicht in die Regenzeit fallen. Denn dann sind viele Straßen und Wege unpassierbar und die Luft ist schwül.
Flüge, Buchung und die Dokumente
Nach Tansania reist man selbstverständlich in aller Regel per Flugzeug. Drei große internationale Flughäfen stehen zur Verfügung:
- Kilimanjaro Int. Airport (JRO) – optimaler Ausgangspunkt für Kilimanjaro-Besteigungen und Safaris im Norden
- Dar es Salaam (DAR) – optimaler Ausgangspunkt für Safaris in Nationalparks im Süden und Westen
- Sansibar (ZNZ) – optimal für alle die Entspannung an den traumhaften Sandstränden Tansanias suchen
Die Flüge bucht man am besten über gängige Flugsuchmaschinen oder man bucht Rundreisepakete, in denen die Flüge schon enthalten sind. Die Flugdauer nach Tansania von Frankfurt aus beträgt übrigens rund 9,5 Stunden.
Konkrete Tipps oder Reiseempfehlungen für die Flugbuchung zu geben, ist natürlich schwierig. Es kommt immer darauf an, was man für die Reise plant – und das wiederum ist ganz von eigenen Vorlieben abhängig. In Tansania gibt es eine riesige Vielfalt an nachhaltigen Reisemöglichkeiten und spannenden Safaris. In ein oder zwei Wochen alles Aufregende im Land zu sehen und zu erleben, ist unmöglich. Am besten recherchiert man ein wenig, welche Gegenden einem am besten gefallen und bucht dann eine Rundreise oder eigenständig einzelne Flüge, Weiterreisen und Unterkünfte. Eine Übersicht zu einigen Must-sees des Landes (in unseren Augen) haben wir dennoch am Ende des Artikels zusammengestellt. Ein Blick auf diese Liste lohnt sich sicherlich.
Wichtig: Neben einem gültigen Reisepass, der bei der Rückkehr noch mindestens sechs Monate gültig sein muss, ist außerdem ein Visum erforderlich. Am besten organisiert man sich dieses online beim tansanischen Immigration Department. Zwar kann es auch am Flughafen noch angefordert werden, Wartezeiten von einer Stunde oder gar mehr muss man dann aber miteinkalkulieren.
Was Impfungen betrifft, gibt es für Tansania keine speziellen oder ungewöhnlichen Empfehlungen. Das Tropeninstitut nennt für alle Reisenden lediglich
- Tetanus
- Diphtherie
- Poliomyelitis und
- Hepatitis A.
Lediglich wer aus einem Gelfiebergebiet kommt, muss eine Gelbfieberimpfung nachweisen.
Mietwagen und Unterkünfte
Mietwägen sind in Tansania für Touristen an vielen Orten leicht zu bekommen. Die Firmen wissen, dass viele Reisende als Selbstfahrer unterwegs sein wollen und haben entsprechend große und gut ausgestattete Fuhrparks. Am besten zahlt man etwas mehr und bekommt dann bei Problemen aber auch einen entsprechenden Service. Zudem sind viele Fahrzeuge der eher teureren Anbieter zusätzlich mit Campinggeschirr und Ähnlichem ausgestattet, was viele Touren deutlich aufwertet.
Die Auswahl der Unterkünfte wird im Grunde erst bei Safaris oder beim Campen relevant. Ansonsten bucht man einfach Hotels oder Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Hier kann man im Grunde nicht viel falsch machen, vor allem, wenn man vorher Erfahrungsberichte liest.
Den größten Luxus beim Campen oder Unterkommen auf Safaris genießt man in Lodges. Das sind Areale mit Hütten, die mal wie ein Hotelzimmer ausgestattet sind, mal wie ein bescheideneres Gästehaus.
Tented Camps wiederum ähneln dem Aufbau von Lodges. Allerdings wird hier in einem Wohnzelt geschlafen, das allerdings mit herkömmlichen Reisezelten nicht zu vergleichen ist. Das Ganze erinnert dann schon eher an Glamping. Es gibt aber auch hier, je nach Camp, starke Schwankungen in Sachen Ausstattung und Luxus.
Ein mehr oder weniger herkömmlicher Campingplatz ist die dritte Möglichkeit. Die Nähe zur Natur ist hierbei hervorzuheben, allerdings muss man in Sachen Hygiene und Ausstattung natürlich Abstriche machen. Außerdem können unterschiedliche Temperaturen einem mehr zu schaffen machen als in anderen Unterkünften.
Tansania und die Natur: Ein echtes Juwel
Wir haben vor allem mit der Beschreibung der Artenvielfalt schon angerissen, wie schön und bunt Tansanias Natur ist. Für alle, die nach wie vor Interesse an einer Reise in das abwechslungsreiche Land haben, soll es mit diesen Informationen aber nicht aufhören. Denn Tansanias Naturvielfalt wird bei genauerer Betrachtung noch einmal deutlich überzeugender.
Tansania hat eine abwechslungsreiche Geografie mit tiefen und großen Süß- und Salzseen, vielen Nationalparks und dem höchsten Punkt Afrikas, dem Kilimandscharo mit 5895 Metern. Dieser Berg liegt im insgesamt gebirgigen Nordosten Tansanias, wo sich etwa auch ein aktiver und ein schlafender Vulkan finden.
Westlich genannter Berge liegt der Gregory-Graben auf dessen Grund sich eine Reihe großer Salzseen befinden, darunter Natron im Norden, Manyara im Süden und Eyasi im Südwesten. Der Graben umfasst auch ein Kraterhochland. Westlich dieses Kraterhochlands liegt der Serengeti-Nationalpark, der für seine Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten und Büffel sowie für die jährliche Wanderung von Millionen von Weißbartgnus bekannt ist. Im Südosten des Parks befindet sich die Olduvai-Schlucht, wo viele der ältesten Fossilien und Artefakte von Hominiden gefunden wurden.
Weiter nordwestlich liegt der Viktoriasee. Er ist der flächenmäßig größte See Afrikas und wird traditionell als die Quelle des Nils bezeichnet. Südwestlich davon liegt der Tanganjikasee, der schätzungsweise tiefste See Afrikas und der zweittiefste See der Welt nach dem Baikalsee in Sibirien.
Das Zentrum Tansanias ist eine große Hochebene, die Teil des ostafrikanischen Plateaus ist. Die südliche Hälfte dieses Plateaus ist Grasland in der Ökoregion Eastern Miombo Woodlands, deren größter Teil vom Selous-Nationalpark bedeckt ist. Weiter nördlich ist das Plateau Ackerland und umfasst die nationale Hauptstadt Dodoma.
An der Ostküste befindet sich Tansanias größte Stadt und ehemalige Hauptstadt Dar es Salaam. Unmittelbar nördlich dieser Stadt liegt der Sansibar-Archipel, ein halbautonomes Gebiet Tansanias, das für seine Gewürze berühmt ist. Die Küste beherbergt grundsätzlich Gebiete mit ostafrikanischen Mangroven und Mangrovensümpfen, die einen wichtigen Lebensraum für Wildtiere an Land und im Wasser darstellen.
Land und Leute: Was Touristen wissen sollten
In jedem Land herrscht eine andere Alltagskultur, weshalb es auch vor einer Tansaniareise sinnvoll ist, sich mit diversen Dos und Don’ts zu beschäftigen. So lassen sich Fettnäpfchen vermeiden:
Dos in Tansania
- Geduld mitbringen für Safaris, denn die Tiere machen nun einmal nicht auf Knopfdruck das, was man gerne vor der Linse hätte
- in der Öffentlichkeit Knie und Schultern bedecken (vor allem Frauen), da Tansania ein eher konservativ eingestelltes Land ist
- heimisch essen, da die tansanische Küche köstlich ist (diverse Suppen sind besonders zu empfehlen)
- mit Prophylaxemaßnahmen gegen Malaria vorsorgen, da es gegen die Tropenkrankheit keine Impfung gibt, das Infektionsrisiko in Tansania allerdings nicht gering ist
- stets auf Wertgegenstände achten, da Taschendiebstahl im ganzen Land ein Problem darstellt
- ausschließlich lizensierte Taxis nutzen
- bei Zufriedenheit in Restaurants und Bars gerne 10 % Trinkgeld geben
- Englisch sprechen, da man mit Englisch im gesamten Land recht gut durchkommt
Don’ts in Tansania
- Körperkontakt in der Öffentlichkeit vermeiden (gilt leider gerade auch für gleichgeschlechtliche Pärchen)
- bestenfalls in der Öffentlichkeit die linke Hand beim Kontakt mit Anderen nicht benutzen, da diese bei vielen Einheimischen dem Toilettengang vorbehalten ist
- während Safaris nicht einfach aus dem Fahrzeug aussteigen und stattdessen immer den Anweisungen der Guides folgen
- kein Leitungswasser trinken und am besten kein ungekochtes Essen zu sich nehmen, da Durchfallerkrankungen sonst nicht auszuschließen sind
- keine Plastiktüten mitbringen, da diese (vorbildlicher Weise) in Tansania aus Umweltschutzgründen verboten sind
- keine Fotos von Menschen in der Öffentlichkeit machen, ohne diese vorher um Erlaubnis zu fragen
Tansania: Must-Sees beim ersten Besuch
Wie bereits angekündigt, wollen wir allen Tansania-Interessierten zum Abschluss noch eine kleine Liste mit Must-Sees des Landes an die Hand geben, die schon bei der ersten Reise besichtigt werden können. Natürlich ist es kein Zwang, alle diese Orte zu erkunden. Doch wer länger als eine oder zwei Wochen auf Reise ist, kann vielleicht sogar das schaffen. Ansonsten pickt man sich einfach diverse Highlights heraus, die man für die individuelle Tour einplant.
Kilimandscharo
Der Aufstieg auf das Dach Afrikas ist nicht sonderlich schwer und kann von ungeübten Bergsteigern leicht erklommen werden. Ein atemberaubender Blick auf den Furtwängler-Gletscher ist es wert, den Weg auf sich zu nehmen. Ein Muss für die Tansania-Reise!
Victoriasee
Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt. In kleinen Booten, die von Einheimischen geführt werden, kann der See wunderbar erkundet werden. Die neun Inseln und ganz besonders Rubondo Island sowie der gleichnamige Nationalpark sind wahre Naturparadiese.
Serengeti Nationalpark
Wie bereits angedeutet ist der Serengeti-Nationalpark Afrikas Wildtierziel Nummer 1. Die jährliche Wanderung der Gnus über die große Ebene, die Vielzahl an anderen exotischen Tieren, das Alltägliche Leben der Massai gehören zu einem unvergesslichen Abenteuer in der Savanne.
Insel Sansibar
In kaum einem Ort der Welt finden sich solch prächtigen Postkartenstrände, wie auf dem Inselparadies Sansibar. Aufgrund dessen Geschichte als der Dreh- und Angelpunkt des Handelns sind die Einheimischen den Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen und man kommt gut mit ihnen in spannende Gespräche. Außerdem ist Sansibar ein schöner Ort für Taucher und Schnorchler.
Gombe-Stream-Nationalpark
Dank der Forscherin Jane Goodall und Ihren Arbeiten mit Schimpansen wurde der Gombe-Stream-Nationalpark als wichtigster Lebensraum für Primaten und vieler anderer exotischer Tiere bekannt. Heute ist Gombe ein Schutzgebiet, das mit geführten Guides erkundet werden kann. Mit ziemlicher Sicherheit können hier Schimpansen bei ihren täglichen Aktivitäten beobachtet werden.
Ngorongoro-Krater
Dieser Krater ist die größte ununterbrochene Caldera der Welt, die nicht unter Wasser steht. Der Krater gehört zum Serengeti Nationalpark und beherbergt etwa 45.000 Tiere, die in Harmonie miteinander leben. Wenn es innerhalb des Serengeti-Nationalparks ein Ziel gibt, sollte es genau dieser Ort sein.
Iraqw Dorf
Manche Stämme in Tansania öffnen ihre Pforten für Touristen, um sie über ihre Bräuche, ihre Sprache und ihre Lebensweise aufzuklären. Das Iraqw Village in der Nähe der Stadt Karatu, nicht weit vom Ngorongoro-Krater entfernt, ist eines davon. Eine solche offene Begegnung mit dem Fremden und einer derart anderen und einfacheren Lebensweise kann mitunter lebensverändernd sein.
Fazit
Afrika besteht aus nicht weniger als 54 Nationen. Tansania erlaubt sich den Anspruch zu nehmen, unter den Top-5 für Touristen und der absoluten Oberklasse insbesondere für Afrika-Neulinge zu gehören. Die Reise nach Tansania ist unkompliziert und die Reisewege innerhalb des Landes ebenfalls gut erschlossen. Tansania ist somit ein Land, in dem sich die Schönheit und Vielfalt Afrikas nicht allein, was die Natur betrifft, in bester Manier erleben lassen. Das gilt übrigens nicht nur für Erstlingsbesucher, sondern auch Menschen, die vom Ruf der Savanne einfach nicht genug bekommen können.
Können Lieferdienste ökologisch sinnvoll sein?
Das Thema Nachhaltigkeit hat längst alle Bereiche des täglichen Lebens erfasst. Inzwischen glaubt über die Hälfte der Bevölkerung in einer Umfrage, dass sie mit ihrem persönlichen Verhalten sehr wohl etwas zum Klima- und Umweltschutz beitragen kann. Unter anderem hat sich das Kaufverhalten geändert. Bevorzugt werden Unternehmen, die selbst nachhaltig wirtschaften. Insbesondere Verpackung und Transport der Produkte spielen dabei eine wichtige Rolle. Umso fragwürdiger erscheint es, dass Lebensmittel-Lieferdienste gerade voll im Trend liegen. Wie passt das mit dem Wunsch nach Nachhaltigkeit und Umweltschutz zusammen? Können Lieferdienste überhaupt ökologisch sinnvoll sein?
Der deutsche Markt war bislang unattraktiv
Bis vor kurzem waren Lebensmittel-Lieferdienste in Deutschland nicht sehr gefragt. Das liegt zum einen daran, dass der deutsche Verbraucher Lebensmittel-Einkäufe meist spontan erledigt. Wer weiß schon, was er morgen essen möchte, auf was er dann wirklich Lust hat? Auf der anderen Seite will man speziell verderbliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse oder Fleisch und Wurst ansehen und persönlich auswählen, ehe sie in den Einkaufskorb kommen. Zudem liegt in Deutschland der nächste Lebensmittel-Supermarkt gleich um die Ecke.
Das sind im Kern die Gründe, warum Deutschland bei der Inanspruchnahme von Lebensmittel-Lieferdiensten im europäischen Vergleich das Schlusslicht bildet. Für die großen Lebensmittel-Handelsketten war der deutsche Online-Markt bislang entsprechend unattraktiv. Das ändert sich aber gerade. Immer mehr Anbieter, darunter große, bekannte Namen wie Rewe, Gorillas, Flink, Amazon Fresh oder auch Bringmeister drängen auf den Markt. Eine der größten deutschen Handelsketten meldet für 2021 eine Umsatzsteigerung von 50 Prozent.
Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand
Bei den meisten Lebensmittel-Lieferdiensten handelt es sich um klassische Online-Supermärkte mit einem breitgefächerten Angebot und individuell buchbaren, bei manchen Anbietern auch kurzfristigen Lieferterminen. Das Sortiment reicht von frischen und haltbaren Lebensmitteln über Tiefkühlprodukte, Getränke, Drogerieartikel, Haushaltswaren bis Haustierbedarf. Meist ist die Auswahl der Produkte sogar größer als im Supermarkt vor Ort. Online besteht außerdem die Möglichkeit, ausführliche Informationen über die Produkte mitzuliefern, was dem Informationsbedürfnis deutscher Kunden sehr entgegenkommt. Diesen Service gibt es im Supermarkt um die Ecke nicht. Und selbst auf Rabatt- und Gutscheinaktionen muss niemand verzichten. Die größten Vorteile für die Verbraucher aber liegen klar auf der Hand: Er stellt seinen Einkauf bequem auf der heimischen Couch zusammen und bekommt die Waren bis an die Haustür geliefert. Das spart enorm viel Zeit, Wege und Tütenschleppen. Die mühevolle Suche nach bestimmten Produkten in den endlos langen Regalreihen entfällt genauso wie das Schlangestehen an der Kasse.
Die Nachteile für den Verbraucher
So vorteilhaft der Online-Einkauf für den Kunden auch sein mag, es gibt natürlich auch Nachteile: In erster Linie kann man die Waren nicht sehen, die man einkauft. Das mag bei verpackten Lebensmitteln kein Problem sein, bei frischen Waren wie Fleisch, Wurst, Obst und Gemüse ist es das aber schon. So kann der Verbraucher nicht sehen, welche Gurke genau er kauft. Er muss sich darauf verlassen, dass nur einwandfreie Ware eingepackt wird. Er kann nur hoffen, dass während des Transportes die Kühlkette eingehalten wird und die Waren frisch und unversehrt ankommen. Außerdem ist er zeitlich gebunden. Zwar kann er einen Liefertermin auswählen, eine genaue Uhrzeit für die Lieferung kann es naturgemäß aber nicht geben. Er ist gezwungen, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes auf den Lieferanten zu warten. Und zu guter Letzt kostet der Lieferservice natürlich Geld, es gibt einen Mindestbestellwert und eine Versandkostenpauschale. Darüber hinaus ist er nicht frei in der Auswahl der Lieferdienste. Bislang sind die meisten Lebensmittel-Lieferdienste nicht bundesweit tätig. Sie liefern nur in bestimmten Städten oder Regionen. Das mag mit Blick auf das Sortiment nicht entscheidend sein, beim Mindestbestellwert und den Liefergebühren ist es das aber schon. So reicht der Mindestbestellwert von 1 bis 50 Euro, die Lieferkosten von 1 bis knapp 4 Euro.
Die Nachteile für die Umwelt
Klar ist, dass durch den Online-Kauf, egal ob von Lebensmitteln oder anderen Artikeln, zusätzlicher Verpackungsmüll anfällt. Das ist unvermeidlich. Schließlich sollen die Waren unbeschädigt beim Käufer ankommen. Gerade wenn Lebensmittel transportiert werden, müssen empfindliche Produkte wie Obst und Gemüse oder auch Eier besonders geschützt werden. Für den Transport frischer oder tiefgefrorener Lebensmittel sind zudem besondere Verpackungen und Kühlakkus oder Trockeneis erforderlich. Es entsteht also auf jeden Fall eine Menge mehr Müll. Für das Jahr 2018 meldet das Umweltbundesamt fast 19 Millionen Tonnen Verpackungsmüll, das sind 227,5 Kilogramm pro Kopf. Manche Lieferdienste verwenden für den Transport zum Kunden Papiertüten, nur einige setzen auf Mehrwegboxen. Dabei geht es um Zeit. Die Papiertüte ist vom Fahrer schneller abgeliefert als ein Einkauf, der erst noch aus der Mehrwegbox ausgepackt werden muss, damit sie gleich wieder mitgenommen werden kann. Von der Möglichkeit, eine Mehrwegbox gegen Pfand beim Kunden zu belassen und beim nächsten Einkauf einfach die volle gegen die leere Box zu tauschen, machen nur die wenigsten Lieferdienste Gebrauch.
Geliefert werden die Lebensmittel entweder per Post, wofür nicht nur weiteres Verpackungs- und Füllmaterial benötigt wird, mit firmeneigenen Transportfahrzeugen oder durch Subunternehmer. Der CO2-Ausstoß durch den Transport fällt aber mit Blick auf Nachhaltigkeit nicht ins Gewicht. Schließlich fahren die meisten Kunden auch selbst mit dem Auto zum Einkauf, selbst wenn es nur um die berühmte Ecke ist. Weil bei Lieferdiensten ein Fahrzeug aber gleich mehrere Haushalte beliefert, ist die Ökobilanz für Lieferdienste positiv. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden. Eine Fahrt zum Einkaufen von einem Kilometer kann demnach für das Klima genauso schädlich sein, wie die gleiche Menge an Waren tausend Kilometer mit dem Schiff zu transportieren. Es geht um Effizienz. Das Schiff transportiert mehr Waren auf einmal als ein Auto mit einem Einkauf.
Bei der Umweltfreundlichkeit bestimmt der Kunde mit
Auf die Umweltfreundlichkeit bei den Produkten haben Verbraucher einen großen Einfluss. Es liegt an ihnen, einen Lieferdienst zu bevorzugen, der regionale Produkte von landwirtschaftlichen Betrieben, Metzgereien und Produzenten aus der unmittelbaren Umgebung im Sortiment hat. Das garantiert für Frische und Qualität und schont die Umwelt durch kurze Transportwege. Beispiele für Lebensmittel-Lieferdienste mit regionalen Produkten sind unter anderem Bringmeister, Regiocart oder Amazon Fresh, der auch Feinkost und Spezialitäten lokaler Händler anbietet. Wer also nachhaltig leben möchte, muss auf die Bequemlichkeiten eines Lebensmittel-Lieferdienstes nicht verzichten.
Schulden machen während der Inflation – sinnvoll oder nicht?
„In der Inflation gewinnen nur die Spekulanten und die Nullen.“ – dieses Zitat von Marketing-Manager Fritz P. Rinnhofer zeigt die Problematik der Geldentwertung gut auf. Trotzdem hält sich hartnäckig, dass in einer Inflation Schulden oft die bessere Wahl darstellen als der Aufbau von Vermögen. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Gedankengang und was sollten potenzielle Schuldner aktuell tun?
Inflation = Geldentwertung = Schuldenentwertung?
In Deutschland herrscht aktuell eine hohe Inflation. Die Inflationsrate betrug zwischen April und Juni ca. 7,6%. Praktisch bedeutet das: Verbraucher können heute für 100 Euro durchschnittlich nur noch Waren und Dienstleistungen im Wert von 92,40 Euro kaufen. Unser Geld wird also real weniger wert. Da die Bruttomonatsverdienste im gleichen Zeitraum nur um 2,9% gestiegen sind, haben die Menschen in Deutschland real weniger Kaufkraft.
Daraus lässt sich auch ableiten, dass aufgenommene Schulden an Wert verlieren. Wer also im März 2022 einen Kredit über 1.000 Euro aufnahm, hat jetzt ohne eigenes Zutun praktisch bereits 76 Euro abgezahlt. Diese Form der Schuldenentwertung könnte nun Verbraucher dazu verlocken, sich gerade in dieser Zeit höher zu verschulden, da sich Kredite ja praktisch „von allein“ zurückzahlen. Doch es gibt diesbezüglich einige Hürden:
1. Banken preisen die Inflation mit ein
Um die Entwertung der Schulden einzudämmen, preisen viele Banken die Inflation zumindest teilweise mit in diese Zinsen ein. Wer also einen Kredit aufnehmen möchte, sollte vorher die Angebote genau vergleichen und ein Angebot mit möglichst niedrigen Zinsen auswählen. Nur dann können Kreditnehmer auch tatsächlich etwas von der Schuldenentwertung profitieren
2. Kreditaufnahme um jeden Preis sorgt immer für Probleme
Ein Kredit sollte niemals Selbstzweck sein. Wird die ausgezahlte Summe am Ende gar nicht benötigt, sorgt dies nur für unnötige Zinszahlungen. Das schränkt wiederum den eigenen finanziellen Spielraum deutlich ein. Aus diesem Grund sind Kredite nur dann sinnvoll, wenn die Kreditsumme auch entsprechend zum eigenen Vorteil eingesetzt werden kann. So könnte es sich lohnen, eine günstige Baufinanzierung zu nutzen und die langfristige Zinsbindung zu nutzen, um durch die Inflation unter dem Strich Geld sparen zu können. Werden also Werte mit dem Kredit geschaffen, können Kreditnehmer am Ende tatsächlich von der Inflation profitieren.
3. Niemals die eigenen finanziellen Möglichkeiten überschätzen
Darüber hinaus ist es sehr wichtig, niemals zu viele Darlehen aufzunehmen. Die Inflation kann bei einer Kreditaufnahme nur wirken, wenn das Darlehen auch planmäßig zurückgezahlt wird. Andernfalls kündigt die Bank den Kredit und stellt diesen sofort fällig.
4. Ersparnis gilt nur für Darlehen mit gebundenem Zinssatz
Eine eventuelle Einsparung durch die Inflation können Kreditnehmer nur bei Darlehen nutzen, die einen gebundenen Sollzins aufweisen. In diesem Fall wird der Zinssatz bei Vertragsabschluss einmalig festgelegt und gilt über die gesamte Laufzeit hinweg. Bei variabel verzinsten Darlehen findet hingegen oft alle 3 Monate eine Angleichung an das allgemeine Zinsniveau statt. In diesem Fall würde der Zinssatz schnell an die inflationäre Entwicklung angepasst und es ergäbe sich keine Einsparung mehr.
5. Bei zu starker Inflation könnten sogar fixe Zinsen geändert werden
Es besteht bei galoppierender Inflation nach §313 BGB sogar die Möglichkeit, dass Banken wegen der Störung ihrer eigenen Geschäftsgrundlage höhere Zinsen für einen Kredit mit gebundenem Sollzins verlangen dürfen. Dies gilt jedoch erst bei deutlich höheren Werten.
6. Inflation lässt den realen finanziellen Spielraum sinken
Bei hoher Inflation sinkt der monatliche Reallohn. Dies liegt an der Tatsache, dass die Lohnerhöhungen im Normalfall nicht der Inflationsrate Schritt halten können. Durch die geringere Kaufkraft wird es also schwieriger, alle wichtigen Ausgaben zu tätigen und dann auch noch Geld zurückzulegen. Ein zusätzlicher Kredit sorgt für weitere Kosten, die den eigenen Spielraum noch einmal senken.
Darüber hinaus steigen auch die Anschaffungskosten für Wertgegenstände wie Immobilie oder andere Anlagegüter. Zum einen schießen die direkten Kaufpreise in die Höhe und zum anderen werden bei einem Hausbau auch die Materialien sowie die Handwerker teurer. Die Folge: Viele Projekte lohnen sich nicht mehr.
Wenn ein Kredit benötigt wird: Was ist zu beachten?
Sollte unabhängig von der Situation ein Kredit notwendig werden, kann die Inflation ein zusätzlicher Sparfaktor sein. Trotzdem ist es deutlich wichtiger, für die Kreditwahl die zentralen Merkmale der einzelnen Angebote genauer unter die Lupe zu nehmen.
Dazu gehören:
1. Zinsen vergleichen
Ein Blick auf den Zinssatz ist für eine fundierte Kreditwahl essenziell. Hierbei sollten Kreditnehmer jedoch nicht die Mindestzinssätze betrachten, die oft in Vergleichstabellen zu finden. Viel interessanter ist häufig der verwendete Zinssatz im repräsentativen Beispiel. Dieses muss laut §17 Preisangabenverordnung (PangV) so gewählt werden, dass es von der Bonität her für zwei Drittel aller potenziellen Kunden passend erscheint. Dieser Zinssatz ist also deutlich näher an den Durchschnittskonditionen bei einer Bank. Letztlich entscheidet aber immer noch die persönliche Bonität des Kreditnehmers.
2. Flexibilität der Rückzahlung
Ob nun kostenfreie Sondertilgung, eine kostenfreie Ratenpause oder eine kostenfreie und unbürokratische Anpassung der Rate – solche Flexibilisierungselemente für die Rückzahlung werden immer interessanter. Auf diesem Weg können Kreditnehmer das eigene Darlehen stets an Veränderungen der eigenen finanziellen Situation anpassen.
3. Geschwindigkeit der Auszahlung
Sollte eilig ein Kredit benötigt werden, spielt auch die Dauer bis zur Auszahlung eine wichtige Rolle. Wird ein Darlehen mit einem volldigitalen Antrag ausgewählt, verkürzt sich die Bearbeitungsdauer häufig auf 1-3 Tage. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass der zeitaufwendige Postweg umgangen wird. Durch eine digitale Signatur und dem Onlineversand wichtiger Unterlagen ist dies nämlich nicht mehr notwendig.
Die Inflation sollte nicht der einzige Grund für einen Kredit sein
Dass die Geldentwertung Schuldnern unter dem Strich hilft, ist durchaus richtig. So wie Sparguthaben an Wert verlieren, funktioniert das Ganze auch im Bereich der Schulden. Trotzdem stellt die Inflation keinen ausreichenden Grund dar, einfach ziellos einen Kredit aufzunehmen. Existiert jedoch ein valider Finanzierungsgrund, wird die Rückzahlung des Kredits unter dem Strich tatsächlich etwas günstiger. Trotzdem ist es noch wichtiger, bei der Kreditwahl auf einige Aspekte zu achten. Dazu gehört der Zinsvergleich genau wie der Check der Leistungsmerkmale einzelner Angebote. Wer vorher eine sorgfältige Auswahl getroffen hat, kann am Ende einen günstigen Kredit finden und im Laufe der Jahre noch den einen oder anderen zusätzlichen Euro einsparen.
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Ferienhaus in Dänemark – 5 Tipps für günstigen Traumurlaub
Ob Bornholm oder Jütland, Nordsee oder Ostsee – Urlaub in einem Ferienhaus in Dänemark ist für viele das Highlight des Jahres. Das Königreich gilt als besonders sicheres Reiseziel, die Attraktionen sind vielseitig und die Landschaften ein Traum – perfekt für Abenteuerlustige, Sportbegeisterte, Familien sowie Reisende mit Hund. Mit diesen Spartipps wird Ihr Ferienhausurlaub in Dänemark besonders günstig.
1. Richtig packen und Ausgaben vor Ort minimieren
Wenn Sie Kosmetikartikel, Sonnencreme und eine gut bestückte Reiseapotheke mit in den Ferienhausurlaub nehmen, vermeiden Sie die höheren Preise für diese Güter in Dänemark.
Auch diverse Lebensmittel sowie Tabak und Alkohol sind in Deutschland günstiger. Erfolgt Ihre Anreise ins Ferienhaus mit dem Kfz, lohnt es sich, im Kofferraum Platz für haltbare Lebensmittel, Getränke und Co. einzuplanen.
Bettwäsche, Handtücher und Putzmittel können im Ferienhaus oft nur für einen Aufpreis erworben werden. Bringen Sie diese Dinge mit, können Sie ebenfalls sparen.
Steht auf der Packliste Reiseproviant für alle Urlauber sowie gegebenenfalls unterhaltsame Spiele für die Kinder, vermeiden Sie bei der An- und Abreise unnötige Kosten.
Ein Hinweis: Dänisches Leitungswasser hat eine ausreichende Qualität. Sie brauchen Ihr Trinkwasser also nicht im Supermarkt zu erwerben und können das Wasser aus dem Hahn im Ferienhaus nutzen.
2. Rabatte nutzen und sich über kostenlose Freizeitangebote informieren
Bei der Buchung des Ferienhauses gewähren diverse Anbieter und Ferienhausvermittler Rabatte auf Eintritte in Freizeitparks und Sehenswürdigkeiten in Dänemark.
Dänische Tourismusbüros geben Ihnen weitere Informationen über günstige oder gar kostenfreie Kulturveranstaltungen und Events in der Umgebung Ihres Ferienhauses. Diverse Bauwerke, und Museen sind an designierten Tagen oder jederzeit kostenfrei zugänglich; viele dänische Attraktionen gewähren Kindern bis zu einem gewissen Alter Rabatte oder kostenlosen Eintritt.
Übrigens: In Dänemark gibt es keine Maut. Viele dänische Inseln sind mit befahrbaren Brücken verbunden; nur wenige davon sind kostenpflichtig. Das vielseitige Dänemark ist zudem kleiner als Niedersachsen. Die Strecken von einer Attraktion zur nächsten sind deshalb meist überschaubar.
3. Naturschutzgebiete, Parks und Abenteuerspielplätze erkunden
Die dänische Natur sucht ihresgleichen: Zwischen Nordsee und Ostsee, Wattenmeer und Fjorden warten 400 Inseln auf Ihren Besuch. Der Eintritt zu vielen Natur- und Vogelschutzgebieten ist kostenfrei. Entdecken Sie zauberhafte Strände, klare Seen, plätschernde Flüsse sowie artenreiche Moore und Wälder.
Zaubern Sie sich im Ferienhaus ein leckeres Picknick für Ihren Ausflug zusammen oder grillen Sie entspannt auf einem der ausgewiesenen Stellen auf Abenteuerspielplätzen oder in Parks. Erkunden Sie Ihre Umgebung in Dänemark auf den gut beschilderten Wander- und Radrouten in Ihrem persönlichen Tempo –– alleine, mit Ihrem Hund, Ihren Kindern oder anderen Reisenden. In der Nähe der Ferienhausgebiete gibt es bei Bedarf zuweilen kostengünstige Fahrradverleihe.
4. Kochen und Grillen im Ferienhaus
Die individuell eingerichteten Unterkünfte in Dänemark haben oft gemütliche Wohnküchen und einen Grill im Garten. Vor dem Kamin, nach dem Poolbesuch oder im hauseigenen Garten mit Meerblick schmeckt das eigens zubereitete Mahl doppelt so gut – und ist günstiger als ein Restaurantbesuch.
Die Preise für Getränke, Snacks und Mahlzeiten sind in dänischen Gaststätten höher als in Deutschland. Kochen Sie im Ferienhaus, sparen Sie eine Menge Geld. Frische lokale Lebensmittel, Obst, Gemüse und Fisch können Sie auf Märkten günstig ersteigern und im Ferienhaus nach Ihren Wünschen zubereiten.
5. Clever buchen
Haben Sie Ihr Ferienhaus in Dänemark bisher nicht gebucht, dann schauen Sie nach Schnäppchen. In der Hauptsaison ergattern Sie bei seriösen Online-Anbietern mit etwas Glück ein günstiges Last Minute-Angebot. Geteilt durch alle Reisenden kosten außerhalb der Hauptsaison selbst luxuriöse Ferienhäuser mit Pool, Sauna, Kamin und/oder Meerblick oft weitaus weniger als ein Aufenthalt im Hotel.
Falls Sie sich nicht in besonders beliebte Urlaubsorte wie Blavand oder Hvide Sande verliebt haben, können Sie noch mehr sparen: Schauen Sie nach Angeboten in weniger prominenten Orten auf Jütland oder den Ostseeinseln. Dänemark gilt nicht ohne Grund als Land der Ferienhäuser, hyggelige Unterkünfte in Traumlagen finden Sie deshalb in ganz Dänemark.



















































