Was zahlt die Krankenkasse bei Zahnschienen

Mithilfe einer Zahnschiene lassen sich die unterschiedlichsten Zahnprobleme diskret beseitigen. Es gibt sie in ganz verschiedenen Ausführungen. Besonders weit verbreitet sind sogenannte Knirsch- oder Aufbissschienen, Sportschutzschienen, Bleaching- und Fluoridierungsschienen, Schnarchschienen, Zahnschienen, die eine Zahnspange ersetzen und auch Zahnschienen, die gegen Verspannungen hervorgerufen durch Zahnfehlstellungen helfen.

Was ist eine Knirsch- oder Aufbissschiene?

Wer nachts häufig mit den Zähnen knirscht, setzt seine Zähne unter starken Druck. Die Zähne schleifen so stark gegeneinander, dass der Abrieb am Zahnschmelz deutlich sichtbar ist. Er lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Erkennt der Zahnarzt solche Schleifspuren, empfiehlt er seinen Patienten eine Aufbissschiene, die das nächtliche Zähneknirschen fast unmöglich macht. Sie ist sehr bequem, macht keine Schmerzen und die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen.

Harte Aufbissschienen sind meist aus transparentem Material hergestellt. Sie sehen ähnlich aus wie eine Zahnspange und korrigieren kleinere Zahnfehlstellungen sehr effektiv.

Weiche, gummiartige Aufbissschienen sind aus weichem, farblosem Kunststoff hergestellt. Sie ist besonders angenehm zu tragen.

Nicht verstellbare Kunststoffschienen sind aus einem weichen, einfachen Kunststoff hergestellt. Diese Schienen sollen verhindern, dass die Zähne sich übermäßig abnutzen. Bei den adjustierten Zahnschienen handelt es sich um individuell an den Körper angepasste Schienen.

Knirsch- und Aufbissschienen kosten je nach verwendetem Material zwischen 150 und 200 Euro. Ist die Zahnsituation etwas schwieriger und der Aufwand höher, kann der Preis auf bis zu 500 € steigen .

Diese Therapie bezahlt meist die gesetzliche Krankenversicherung komplett. Einige bestimmte Arbeitsschritte erstatten nicht alle Krankenkassen, da sie im Leistungskatalog nicht in jedem Fall enthalten sind. Wer höherwertiges Material wünscht oder die Ausführung vom Standard abweicht, muss ebenfalls damit rechnen eine Zuzahlung zu leisten.

Die Zahnschiene als Ersatz für die Zahnspange

Unsichtbare Zahnspangen können leichte Zahnfehlstellungen richten. Mithilfe moderner 3D-Simulation erstellt der Kieferorthopäde eine 3D-Simulation und einen Plan. Über den Behandlungsverlauf verändert sich die physikalische Zahnposition. Um die Zähne nach und nach in die korrekte Position zu bringen, ist es notwendig, etwa alle zwei Wochen eine neue Schiene anzufertigen. Für eine erfolgreiche Korrektur der Zahnstellung ist viel Disziplin erforderlich. Die Patienten müssen die Zahnschiene sehr konsequent tragen. Die Kosten für diese Behandlung belaufen sich auf etwa 6000 bis 9000 € und werden nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse bezahlt.

Wer braucht eine Sportschutzschiene?

Beim Sport kommt es sehr häufig zu Zahnverletzungen beispielsweise können Zähne abbrechen, ein Zahnnerv infolge einer Prellung absterben oder ein ganzer Zahn herausfallen. Sportschutzschiene helfen dabei, solche Verletzungen zu vermeiden. Sie sind aus einem elastischen Kunststoff hergestellt, der ganz durchsichtig oder fröhlich bunt sein kann. Sie wird einfach über die Zähne gezogen.

Einfache Sportschutzschienen für Kinder gibt es für unter 50 Euro, während Erwachsene für eine individuell angefertigte Zahnschutzschiene 150 bis 300 Euro bezahlen. Sofern keine therapeutische Komponente hinzukommt, müssen die Versicherten die Sportschutzschiene aus eigener Tasche bezahlen.

Kann eine Zahnschiene bei Verspannungen helfen?

Oft sind Kieferprobleme die Ursache für Kopf- und Rückenschmerzen. Die Kaumuskulatur und damit die Gesichts- und Kopfmuskulatur verspannen, wenn Ober- und Unterkiefer nicht im idealen Winkel zueinander steht. Das kann zu Verspannungskopfschmerz führen. Die Schmerzen können bis in den Rücken ausstrahlen. Aufbissschienen können diesen Schmerzen entgegenwirken. Je nach Schiene und Verfahren zur Diagnose können die Kosten zwischen 20 und 500 Euro liegen oder sogar bis zu 2500 Euro betragen bei einer individuellen Aufbissschiene.

Liegt eine Erkrankung des Kausystems vor, übernimmt die Krankenversicherung die individuellen Anfertigungskosten. Da das nicht bei allen Fällen von Craniomandibulärer Dysfunktion der Fall ist, ist vor Behandlungsbeginn ein Heil- und Kostenplan bei der jeweiligen Krankenversicherung einzureichen. Dann weiß der Versicherte, inwieweit die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Was ist eine Bleaching-Schiene?

Bleaching-Schienen kommen beim sogenannten Home Bleaching zum Einsatz. Die Schiene muss so gut sitzen, dass kein Bleichmittel an das Zahnfleisch gelangt. Bleaching-Schienen werden nachts getragen und können so acht Stunden lang einwirken. Die Kosten für eine solche Schienen belaufen sich auf 200 bis 400 €, die die Krankenkasse nicht übernimmt.

Nutzt eine Fluoridierungsschiene?

Fluoridierungsschienen dienen der Prophylaxe. Die passgenau angefertigte Kunststoffschiene gibt es für den unteren und oberen Zahnbogen. Sie kommt zum Einsatz, wenn ein erhöhtes Kariesrisiko besteht. Damit gelangt das Fluoridgel wesentlich leichter auf die Zähne. Die Einwirkzeit lässt sich mit einer speziellen Schiene wesentlich verlängern. Da die Schiene die Substanz sehr nah an die Zähne bringt, ist weniger von dem Gel notwendig. Eine Fluoridierungsschiene kostet zwischen 75 und 300 €. Ohne individuelle Anpassung gibt es sie sogar schon für wenige Euro in der Apotheke. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten nur in Ausnahmefällen.

Hilft eine Schnarchschiene wirklich

Eine spezielle Protrusionsschiene kann in Rückenlage verhindern, dass die Zunge in den Rachen sinkt und jemand anfängt zu schnarchen. Wer nachts mit der Zunge schnarcht, kann damit den Geräuschpegel deutlich reduzieren. Die Schienen sind frei verkäuflich, die Kosten belaufen sich auf 50 bis 100 EUR. Wichtig ist, dass sie wirklich gut sitzen, damit es nicht zu Zahnfehlstellungen kommt und weitere Probleme auftreten. Individuell angepasste Schnarchschienen bieten einen viel höheren Tragekomfort, und wirken meistens sehr gut. Die Kosten belaufen sich dabei allerdings auf 1200 bis 1700 Euro, weil die Diagnostik sehr aufwendig ist.

In schweren Fällen bezahlt die Krankenkasse die Protrusionsschienen. Wer hingegen nur unter einem leichten Atemwegsverschluss leidet, muss Schienen selbst bezahlen.

Das sind nützliche Warn- und Vorsorgeapps

Niemand denkt gerne daran, aber in so gut wie jeder Lebenslage besteht die Gefahr, dass ein Notfall eintritt. Auch wenn man so etwas niemandem wünscht, ist es wichtig, dennoch vorbereitet zu sein. Warn- und Vorsorgeapps helfen dabei, verschiedenste Gefahren rechtzeitig zu erkennen und tragen einen wichtigen Beitrag zur Prävention bei.

Die 5 wichtigsten Warn- und Vorsorgeapps

Krisen können jeden treffen – auch wenn wir ungern darüber nachdenken. Zudem bestehen andere Gefahrenpotenziale, welche Warn- und Vorsorgeapps erforderlich machen. Wichtig ist auch, für den Notfall gerüstet zu sein. Denn Stürme, Hochwasser und andere Katastrophen kommen unverhofft. Daher haben wir die 5 besten Applikationen herausgesucht.

BIWAPP

Zu den wichtigsten Warn- und Vorsorgeapps gehört die BIWAPP. Der Name steht für „Bürger-Info- und Warn-App“. Dabei geht es hier nicht nur um große Katastrophen, sondern auch Schulausfälle, Verkehrsunfälle sowie Fahndungen sind enthalten. Allerdings werden User nur mit den Informationen versorgt, welche von den Ämtern, Schulen und Polizeibehörden zur Verfügung gestellt werden. Besonders praktisch an BIWAPP ist, dass sich jeder Nutzer die Kategorien heraussuchen kann, die für ihn individuell relevant sind. Immerhin haben User ohne Kinder wenig Interesse an Schulausfällen und diejenigen, die kein Auto besitzen, müssen nicht über Unfälle und Staus informiert werden. Darüber hinaus ist eine Funktion integriert, mit der man einen Notruf an die Polizei und Feuerwehr absetzen kann. Dank des Handystandorts wird die aktuelle Position direkt übermittelt.

Ready24

Auch die App Ready24 ist für Krisensituationen gedacht. User können Pläne und Ausrüstungen digital erfassen – für den Fall, dass eine Krise eintritt. So sind sie bestens gerüstet, falls Krisenzeiten eintreten und sie eventuell sogar ihr Haus verlassen müssen. Dinge, die man mit Ready24 verwalten kann, sind Erste-Hilfe-Sets, Zelte und Luftmatratze, Hygieneartikel und vieles mehr. Mit individuellen Check- und Packlisten können User die Nutzung der App so gestalten, wie sie es brauchen. Natürlich ist es auch wichtig, sich die entsprechende Ausrüstung und Tools anzuschaffen. Damit ist man auf eine Krisensituation vorbereitet und kann auch fliehen, wenn dies erforderlich ist.

Warn-App NINA

NINA steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Es handelt sich um eine Warnapp des Bundes, welche Warnmeldungen zum Bevölkerungsschutz beinhaltet. Hier werden User über unterschiedlichste Gefahrenlagen informiert. Dazu zählt beispielsweise die Ausbreitung von Gefahrstoffen, aber auch bei einem Großbrand kommt eine entsprechende Warnung. Wichtig sind auch die Wetterwarnungen durch den Deutschen Wetterdienst sowie Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der jeweiligen Bundesländer. Mit dieser App werden Nutzer über diverse Gefahrenlagen informiert, die eine Bedrohung darstellen.

KATWARN

Die App KATWARN ist eine Katastrophenwarnapp, welche ihre Nutzer über unerwartete Gefahrensituationen, Unwetter und Brände informiert. Dabei handelt es sich um offizielle Warnungen. Mit dazu kommen Handlungsempfehlungen an die Menschen, die sich gerade in einer Krisensituation befinden. Die autorisierten Behörden und Sicherheitsorganisationen entscheiden darüber, welche Inhalte in der App geteilt werden, wann diese gesendet werden und in welchem Umfang.

DWD Warnwetter

Wie der Name der App bereits erkennen lässt, informiert DWD Warnwetter über schwerwiegende Unwetter. Es handelt sich dabei um die offizielle Warnapp des Deutschen Wetterdienstes. Hier bekommen User nicht nur eine Nachricht, wenn schlimme Stürme wüten, sondern auch dann, wenn Glatteis droht. So ist man zu jeder Zeit sicher unterwegs.

Warum sind Warn- und Vorsorgeapps so wichtig?

Es gibt unterschiedliche Notsituationen, in denen man gerne vorbereitet ist. Wird man nicht gewarnt oder treten schlimme Ereignisse unverhofft ein, kann das die Lage häufig noch mehr verschlimmern. Potenzielle Risiken, die jeden Menschen betreffen, sind Brände, Stromausfälle, Hochwasser, Unwetter oder Gefahrenstofffreisetzung. Daher ist es wichtig, auf verschiedene Gefahrensituationen optimal vorbereitet zu sein. Besonders sinnvoll sind Warn- und Vorsorgeapps. Wieso das? Fast jeder Mensch trägt sein Smartphone den ganzen Tag über bei sich. Mit einer App sind viele Menschen gut erreichbar und können schnell und effektiv Warnungen erhalten.

Wer kein Handy besitzt oder keine Apps nutzen möchte oder kann, kann sich auch auf entsprechenden Internetseiten über Krisen informieren. So gibt es Informationen beim Deutschen Wetterdienst sowie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Fazit

Warn- und Vorsorgeapps spielen eine immer wichtigere Rolle. Das Leben birgt verschiedene Gefahren, sodass solche Applikationen einen großen Mehrwert bieten. Sie sind auch sehr zeitgemäß und zielführend, da die meisten Menschen kaum mehr ohne ihr Smartphone aus dem Haus gehen. Somit sind Warn- und Vorsorgeapps eine praktische Anschaffung für jeden Smartphone-User.

Private vs. gesetzliche Krankenversicherung: So sehen die Beitragsanpassungen 2022 aus

In den letzten Monaten hat man in immer mehr Bereichen zu spüren bekommen, dass alles im Leben ein wenig teurer wird. Nun sind auch die Krankenversicherungen davon betroffen – sowohl private als auch gesetzliche. Wie die Beitragsanpassungen 2022 aussehen, zeigt dieser Artikel.

Beitragsanpassung: Welche Krankenversicherungen sind betroffen?

Im Laufe des Jahres 2022 sollen Krankenversicherungen teurer werden. Davon sind allerdings nicht nur private Krankenversicherungen betroffen, sondern auch gesetzliche. Somit soll die Private Krankenversicherung Kosten verursachen, die um 4,1 % höher sind als bisher. Die gesetzliche Krankenversicherung soll voraussichtlich nur um 2,0 % ansteigen. Das hat den Grund, dass sich private sowie gesetzliche Modelle ähnlich entwickeln. Immerhin gibt es gesetzliche Regelungen, die genaue Vorschriften dazu geben, wann ein Versicherer die Beiträge anpassen darf.

Welche Krankenkassen es genau sind, die von den Beitragsanpassungen betroffen sind, ist noch nicht ganz klar. Noch nicht jede hat dazu ein Statement abgegeben. Andere Krankenkassen hingegen waren schon schneller und haben ihre Versicherten bereits informiert.

So kann man mit Sicherheit sagen, dass zu den betroffenen Krankenkassen die AOK, die BKK sowie die Handelskrankenkasse und viele weitere zählen. Wenn man sich selbst fragt, ob man ebenfalls betroffen ist, hilft es, sich an die entsprechende Krankenkasse zu wenden. Außerdem variieren die Prozentsätze, um die die Beiträge 2022 bei privaten und gesetzlichen Krankenkassen steigen, von Versicherer zu Versicherer. Pauschalaussagen können daher nicht getroffen werden.

Warum werden die Beiträge 2022 angepasst?

Ein Beitragsplus von 4,1 % bzw. 2,0 % ist sehr viel und macht sich auch definitiv bemerkbar. Doch warum kommt es 2022 nun zu einer solchen Anpassung? Vorab sei gesagt, dass eine Beitragsanpassung der privaten Krankenversicherung nur dann stattfinden darf, wenn die Versicherungsleistungen, die ein Tarif bietet, nachweislich um einen bestimmten Prozentsatz höher sind, als es die ursprüngliche Kalkulation ergeben hat, die dem bisherigen Beitrag zugrunde lag. Ein Prozentsatz von maximal 10 % ist hierbei gesetzlich vorgeschrieben.

Nicht in jedem Jahr überschreiten die Kostensteigerungen der Tarife einer privaten Krankenversicherung die Schwellenwerte. In diesen Jahren ist auch keine Beitragsanpassung notwendig. 2022 sieht das jedoch anders aus.

Medizin wird immer teurer

Die Kosten des medizinischen Fortschritts in Deutschland steigen immer weiter an. Daher darf man in die Berechnung nicht nur den aktuellen Stand miteinbeziehen, sondern auch die Veränderungen der Vorjahre, wenn der Schwellenwert dort bereits überschritten wurde. Man spricht daher auch von einer aufholenden Anpassung der Beiträge. Die Verbesserungen der Medizin, die in den letzten Jahren vorgenommen werden, werden Versicherungsnehmern folglich in einem Schwung in Rechnung gestellt. Deshalb gilt: Je länger keine Beitragsanpassungen vorgenommen wurden, desto höher fällt die Anpassung letzten Endes aus.

Was bei der privaten Krankenversicherung einen großen Anteil ausmacht, ist die Vorsorge für die Gesundheitskosten im Alter. Diese sind logischerweise voraussichtlich höher, da im Alter mit mehr Krankheiten und Gebrechen zu rechnen ist. Somit kommt das, was man mit der PKV heute zahlt, den Versicherten selbst später zugute.

Niedrigzinspolitik als Belastung

Ein weiterer Grund, aus dem sowohl die private als auch die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2022 teurer werden, ist die Entwicklung der Zinsen. Die bereits beschriebenen Beiträge für die Kosten im Alter stellen eine besondere Leistung der PKV dar. Allerdings wird sie bereits lange von der Niedrigzinspolitik belastet. Immerhin sind es die Zinserträge von Kapitalanlagen der privaten Krankenversicherung, die einen großen Teil zur Vorsorge beisteuern.

Somit fehlt aufgrund sinkender Zinsen einfach Geld. Diese fehlenden Erträge müssen durch höhere Beitragszahlungen ausgeglichen werden. Immerhin ist die Krankenversicherung dazu verpflichtet, auch ältere Menschen in vollem Umfang abzusichern, was nicht gerade günstig ist.

Sinkende Zusatzbeiträge – welche Krankenkassen sind betroffen?

Im Jahr 2022 kommt jedoch nicht nur eine Erhöhung der Beiträge auf Versicherte zu. Denn einige Krankenkassen senken auch ihre Preise. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt bei konstanten 1,3 %. Die BKK zum Beispiel senkt den Zusatzbeitrag jedoch: Die BKK Stadt Augsburg strebt eine Senkung um 0,3 % an, während die BMW BKK ganze 0,5 % heruntergeht.

Die Leistungen dürften jedoch gleich bleiben. Gesetzliche Krankenkassen sind dazu verpflichtet, eine Versorgung zu gewährleisten. Etwa 95 % der medizinischen Leistungen, die mit den Zusatzbeiträgen abgedeckt werden, sind daher identisch.

Lohnt es sich, die Krankenkasse zu wechseln?

Wer von einer Erhöhung der Beiträge der Krankenversicherung betroffen ist, spielt womöglich mit dem Gedanken, die Krankenkasse zu wechseln. Doch lohnt sich das überhaupt und worauf muss man achten?

Grundsätzlich kann ein Wechsel der Krankenkasse dazu führen, dass man bares Geld spart. Wie viel die Ersparnis ausmacht, hängt vom jeweiligen Einkommen ab. Allerdings sollte man bei einem Wechsel nicht nur auf das Geld schauen. Auch eventuelle Zusatzversicherungen und Leistungen, die andere Krankenkassen vielleicht nicht anbieten, gilt es zu beachten.

Wenn feststeht, dass man wechseln möchte, sollte man sich daher einen Tarif besorgen, der etwas mehr zu bieten hat. Inzwischen gibt es zahlreiche verschiedene Krankenversicherungen – sowohl private als auch gesetzliche.

Der Wechsel an sich ist, wenn man sich einmal entschieden hat, recht unkompliziert. In der Regel muss ein Antrag ausgefüllt werden, was heutzutage auch ganz bequem online funktioniert. Die Formalien, die dadurch anfallen, übernimmt meist die neue Krankenkasse. So spart man sich selbst Mühe und Zeit.

Wer sich in einem Angestelltenverhältnis befindet, sollte jedoch beachten, dass unbedingt gemeldet werden muss, dass man eine neue Krankenversicherung hat. Sonst kann der Arbeitgeber die Beträge nicht rechtzeitig überweisen. Bei Selbstständigen allerdings fällt dieser Punkt weg.

Gesetzliche oder private Krankenversicherung – was ist besser?

Wer die Krankenkasse wechseln möchte, spielt vielleicht mit dem Gedanken, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln oder umgekehrt. Allerdings ist das nicht immer ganz problemlos möglich. Grundsätzlich gilt: Die PKV ist denjenigen vorbehalten, die nicht versicherungspflichtig sind. Dazu zählen Beamte, Selbstständige und Arbeitnehmer, die mehr als 64.350 € im Jahr verdienen.

Diese Personen können in der Regel ohne Probleme von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln. Andersherum sieht es jedoch schwierig aus: Wann ein Wechsel von der eigenen PKV in eine gesetzliche Versicherung möglich ist, sollte im individuellen Fall geklärt werden. Eine Rückkehr ist jedoch meist dann erst möglich, wenn Selbstständige in ein Angestelltenverhältnis wechseln oder Angestellte weniger als die Einkommensgrenze verdienen.

Automatisierung im E-Commerce – Effizienzsteigerungen zu geringen Kosten

E-Commerce gilt international als Wachstumsbranche und konnte in den Pandemiejahren auch in Deutschland bemerkenswerte Wachstumsraten erzielen. So wuchs der Brutto-Umsatz im Jahr 2021 um 19% von 83,3 Milliarden auf 99,1 Milliarden Euro. Da auch die weltweiten Aussichten im Bereich E-Commerce weiterhin sehr positiv ausfallen, sollten E-Commerce Unternehmer sich noch intensiver mit dem Thema Skalierung auseinandersetzen. Diese ist jedoch nur dann sinnvoll möglich, wenn die wichtigsten Prozesse entsprechend automatisiert werden. Doch wo bestehen Ansatzpunkte und was sollten Unternehmer dabei beachten?

1. Fulfillment und Auftragsabwicklung: Aufwand erheblich reduzieren

Wer gerade erst mit dem eigenen Online-Shop beginnt, übernimmt das Packen und Versenden von Paketen eventuell noch selbst. Dies spart Kosten und lässt sich bei einem geringen Bestellumfang auch noch aus eigener Kraft erledigen. Wächst das eigene E-Commerce-Unternehmen jedoch weiter, nimmt die Arbeit schnell Überhand.

Aus diesem Grund arbeiten sehr viele namhafte Online-Shops mit Fulfillment-Partnern zusammen, die die Auftragsabwicklung, die Logistik und den Versand übernehmen. Natürlich verläuft dies bei guten Partnerunternehmen alles automatisiert:

  1. Der Kunde gibt eine Bestellung auf
  2. Die Anforderung sowie die Zieladresse werden automatisiert an den Fulfillment-Partner weitergeleitet
  3. Der Dienstleister verpackt die Ware und versendet diese

Damit hier alles reibungslos klappt, sollten E-Commerce-Unternehmer sich die verschiedenen Optionen in diesem Bereich genau anschauen. Dies wird umso wichtiger, wenn auch ein Versand ins Ausland geplant ist. Hier sollte der Dienstleister eine gewisse Erfahrung mitbringen und eventuell auch über eine Präsenz vor Ort verfügen. Professionelle Versandpartner wie Asendia bieten zudem auch ein Retouren-Management sowie ein Paket-Tracking für Kunden an.

2. Bestandsmanagement: Die Basis für weiteres Wachstum

Ein Kunde bestellt eine Ware im Online-Shop und führt eine Bestellung durch. Erst dann folgt eine E-Mail vom Kundenservice, dass die Ware aktuell gar nicht zur Verfügung steht.

Dieses mehr als ärgerliche Szenario passiert relativ häufig, wenn ein E-Commerce-Unternehmen nicht über ein automatisiertes Bestandsmanagement verfügt. Leider sorgen solche Probleme dafür, dass potenzielle Kunden verärgert abspringen und es zu deutlich mehr Retouren kommt.

Ein gutes automatisiertes Bestandsmanagement aktualisiert alle Lagerbestände in Echtzeit. Hierzu wird bei jeder Warenentnahme im Lager ein Barcode eingescannt, der den Bestandszähler entsprechend verändert. Sollte eine Ware nicht mehr (oder bald nicht mehr) verfügbar sein, erscheint im Shop selbst ein entsprechender Hinweis für potenzielle Kunden. Darüber hinaus wird im Idealfall kurz vor dem Auslaufen eines Postens ein Mail an den Einkauf versendet, so dass dieser Ware nachordern kann. Bei sehr großen Unternehmen mit entsprechender Liquidität könnte sogar das Ordern neuer Ware ebenfalls automatisiert werden.

3. E-Mail-Marketing: Einer der größten Hebel

E-Mail-Marketing bietet nach wie vor einen der größten Hebel, um Kundenbindung zu betreiben. Glücklicherweise lässt sich auch hier ein großes Potenzial durch Automatisierung nutzen. Die Ansatzpunkte sind vielfältig:

  • Lead-Generierung: Zunächst lässt sich E-Mail-Marketing zur Lead-Generierung nutzen. Durch kostenfreie Informationen zu Produkten oder Problemen der Zielgruppe können Besucher zu Interessenten gemacht werden, die sich in den E-Mail-Verteiler eintragen. Automatisierte Follow-Up-Kampagnen führen potenzielle Kunden daraufhin zu einer ersten Bestellung.
  • Nachfassen bei abgebrochenen Bestellungen: Hat ein potenzieller Kunde zwar schon eine Kontaktdaten eingegeben, aber die Bestellung nicht abgeschlossen, bringt E-Mail-Marketing ebenfalls Vorteile. So könnte eine aufgesetzte E-Mail-Kampagne automatisiert ausgelöst werden, die beim Kunden „nachfasst“ oder weitere Bedenken ausräumt.
  • Individualisierte Angebote: Durch eine gute E-Mail-Marketing-Software lassen sich viele Daten über Kundenverhalten sammeln. Was hat ein Kunde bestellt? Welche Mails hat er gelesen? In welchen hat er Angebote angeklickt? Durch solche Daten lässt sich ermitteln, was dem einzelnen Kunden wichtig ist. So können individualisierte Angebote erstellt werden.
  • E-Mails zu besonderen Anlässen: Ob nun Feiertage, Feste oder der Geburtstag des Kunden – zu solchen Tagen lassen sich ebenfalls automatisiert abgestimmte E-Mails mit passenden Angeboten versenden.

Automatisierte E-Mails vereinfachen natürlich auch den Bestellablauf enorm:

  • Automatische Bestellbestätigungen
  • Automatische Versandbestätigung mit Tracking-Link
  • Automatischer Versand der Rechnung

 

Übrigens: Auch das Cross-Selling kann per E-Mail-Marketing insoweit aktualisiert werden, dass vorher bestimmte Kampagnen aufgesetzt werden, die sich durch einen Kauf triggern lassen. Zusätzlich bieten viele E-Commerce-Systeme heute die Möglichkeit, Kategorien wie „Das könnte Dir auch gefallen“ automatisiert mit passenden Produkten zu bestücken.

4. Kundenservice: Automatisierte Lösungen als Ergänzungen

Der Kundenservice ist heute ein äußerst wichtiger Faktor im E-Commerce. Durch harte Konkurrenz großer Marktplätze sollten E-Commerce-Unternehmer hier einen Fokus setzen. Doch leider ist ein guter Kundenservice personalintensiv und bringt somit auch entsprechende Kosten mit sich.

Durch ein gewisses Maß an Automatisierung lassen sich die Mitarbeiter im Service jedoch entlasten. Dies gilt vor allem für Probleme und Fragstellungen, die immer wieder auftauchen. Hier können umfangreiche FAQ-Sektionen proaktiv dabei helfen, wichtige Kundenfragen automatisiert zu klären. Daraus ergibt sich eine Win-Win-Situation: Kunden müssen nicht erst einen Anruf tätigen und die Service-Mitarbeiter können sich um die individuellen Probleme kümmern, die einer intensiveren Betreuung bedürfen.

Für sehr einfache Fragen können zudem Chatbots installiert werden. Diese geben automatisiert Antworten heraus und sammeln zudem Informationen darüber, was die Kunden beschäftigt.

Wichtig: Die automatisierten Lösungen ersetzen einen guten und persönlichen Kundenservice nicht. Somit ist es nicht ratsam, hier an der falschen Stelle zu sparen. Die automatisierten Lösungen sollten vielmehr Ergänzungen sein, um es allen beteiligten einfacher zu machen.

5. Rechnungserstellung: Sehr wichtiger Bürokratieabbau

Rechnungen für Waren und Dienstleistungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Eine manuelle Ausfertigung von Rechnungen für jeden einzelnen Produktkauf wäre jedoch äußerst aufwendig. Zum Glück lässt sich die Erstellung von Rechnungen heute bequem automatisieren.

Viele E-Commerce-Lösungen haben entsprechende Module bereits integriert. Führt ein Kunde eine Bestellung aus, wird automatisch eine Mail mit der entsprechenden Rechnung versendet. Darin sind die jeweils bestellten Posten genau aufgeführt und auch alle Kundendaten werden automatisiert eingetragen.

6. Buchhaltung: Automatisierte Datenübermittlung

Die Buchhaltung ist ein weiterer Aspekt, der viele Unternehmen vom Kerngeschäft ablenkt. Im E-Commerce besteht jedoch die Besonderheit, dass sich hier fast alles automatisieren lässt. Durch entsprechende Schnittstellen werden sowohl die Kosten für den Einkauf von Waren als auch die Umsätze durch Verkäufe automatisiert an die Buchhaltung übermittelt.

So müssen nur noch Gemeinkosten wie Personalaufwand oder Mieten für Gebäude ergänzt werden, um die Buchhaltung zu komplettieren. Der Steuerberater freut sich über einen deutlich geringeren Aufwand und gleichzeitig sinken die Kosten.

Automatisierung im E-Commerce: Der Schlüssel zum Erfolg

Abschließend lässt sich festhalten, dass Automatisierung heute einer der Schlüssel für den Erfolg im E-Commerce ist. Zum einen lassen sich Arbeitsaufwand und Kosten im Rahmen halten und zum anderen ist nur so wirkliches Wachstum möglich. Wer die verschiedenen Stellschrauben also nutzt und so ein möglichst automatisiertes System aufsetzt, kann seine Energie selbst in die Geschäftsstrategie und die Entwicklung des Geschäfts setzen.

Hobbys, die in Vergessenheit geraten sind

Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr auch die Hobbys und Vorlieben. Warum ist das so? Es ist der Wandel der Zeit, der die Menschen prägt und viele bekannte Hobbys in Vergessenheit geraten lässt. Denken wir an früher.

Da hatte jeder Junge eine Eisenbahn in seinem Zimmer aufgestellt, die stolz ihre Runden drehte und bei passender Gelegenheit erweitert wurde. Heute finden sich im Kinder- und Jugendzimmer eine PC-Ausrüstung und ein komfortabler Gaming-Stuhl ein, damit das Abenteuer des Zockens seinen Lauf nehmen kann. Wenn es auch auf den ersten Blick so wirken mag, dass die gute, alte Zeit nun endgültig vorbei ist, so üben die Modelleisenbahnen noch immer ihren Reiz aus.

„Es ist vor allem die Männerwelt, die fasziniert ist, von der Welt des Modellbaus“, ist sich der Geschäftsführer von besserepreise.com sicher, der viele historische und moderne Lokomotiven und Wagen vieler namhaften Hersteller anbietet. Mit dem passenden Starterpaket fängt alles an. Er weiß, die Modelleisenbahn ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern ein vielversprechendes Hobby, für Anhänger in jedem Alter. Vor allem sind es Männer, egal ob Jung oder Alt, bei ihnen ist der Enthusiasmus groß, wenn es darum geht, ihre kleinen Wagons auf die Schiene zu bringen.

Die Modelleisenbahn – ein generationenübergreifendes Hobby

Die Begeisterung von Modelleisenbahnen wird von Generation zu Generation weitergegeben. Hat der Großvater schon eine Vorliebe dafür gehabt, so gab er diese an den Vater weiter, auch dieser konnte das Interesse seines Nachwuchses damit wecken. Die kleinformatigen Loks und Waggons stecken voller detailverliebter Überraschungen. Auch Tüftler und Techniker sind davon hellauf begeistert.

Der Einstieg in die Welt des Modellbaues nimmt langsam Fahrt auf

Wie bereits erwähnt, mit einer einfachen Zugstrecke in Kleinformat fängt alles an. Eine einzige Eisenbahn reicht meist aus, um die Leidenschaft zu entfachen und sich ein neues Hobby, mit langer Tradition, anzueignen. Denn die Vielfalt der Themen ist bei den Modelleisenbahnen groß. Einmal findet sich die Lok in den Schweizer Bergen ein, eine weitere Zugstrecke bahnt sich ihren Weg durch den Wilden Westen. Es gibt Züge, die haben sich der Romantik vergangener Tage verschrieben und dann gibt es den Orient Express, der eine stilvolle Erscheinung bietet. Durch die Vielfalt können die Wünsche der unterschiedlichen Fans gestillt werden. Auch Einsteiger haben bereits ihre Vorlieben zu dieser Thematik und die passenden Tipps helfen bei der perfekten Umsetzung.

Die neuen Modelleisenbahn-Fans werden mehr

In Zeiten wie diesen, sehnen sich immer mehr Menschen danach, ihre kleine heile Welt ein Stück weit auszubauen und ein solches Vorhaben gelingt im Modellbau einfach immer. Dass dabei die Technik niemals in Vergessenheit gerät, ist klar. Denn die neuen Modelleisenbahnen verlassen sich auf eine entsprechende Software und sind mit dynamischen Apps ausgestattet. So kann jede Strecke genau verfolgt werden und auch die Weichenstellung erfolgt ganz automatisch. Dennoch bevorzugen gerade Einsteiger, oft einfache Varianten. Technische Features gesellen sich erst mit der Zeit dazu und vervollständigen somit den Eisenbahnbau.

Kinder für Hobbys, die in Vergessenheit geraten sind, begeistern

Das ist sehr einfach umsetzbar. Denn die Kinder von heute lieben nicht nur ihre Games und wollen zocken. Wenn sie mit dem passenden Hobby vertraut gemacht werden, so löst das in ihnen eine große Faszination aus. Kinder lieben es, in eine neue Welt einzutauchen, die sie bislang noch nicht kannten.

Die Welt des Eisenbahnbaus könnte mitunter eine davon sein. Es ist nicht nur die Eisenbahn, die mit ihren Gadgets das Interesse auslöst. „Viel mehr ist es das ganze Drumherum“, wie der Geschäftsführer Markus Müller von System Com 99 e.K., ebenso bekannt als besserePreise.com bestätigt, als Spezialist für Modellbahnen, Spielwaren und Schultaschen.

Schließlich braucht jede Eisenbahn ihre eigene Kulisse. Sie wird sich ihren Weg durch die Landschaft bahnen, die es nur einmal gibt. Das ganze Panorama rund um die Lok ist ausschlaggebend. Der Eisenbahnbau gestaltet sich vielseitig und so dürfen eigene Landschaftszüge und Regionen neu entstehen.

Beliebte Modelleisenbahnen zum Einstieg

Die Spurweite H0 ist sehr beliebt und weit verbreitet im europäischen Raum. Dabei werden Eisenbahnen im Maßstab 1: 87 nachempfunden. Die begehrten H0-Modelle überzeugen mit der Größe und ihrer Stabilität. So kommen Einsteiger, Jugendliche sowie Kinder gut mit einem solchen Modell zurecht. Wird die Spurweite N gewählt, dann ist der Maßstab hierfür bei 1: 160. Mit solchen Maßstäben arbeiten bereits Modellbau-Profis sowie Sammler. Der große Eisenbahnbau mit vielen Details stützt sich auf diese Maßstab-Größe. Auf eine große Auswahl an vielen Modelleisenbahnen ist Verlass. So werden alle schnell fündig, Einsteiger sowie leidenschaftliche Sammler.

Gleichgesinnte treffen gerne aufeinander

Das ist nicht nur im Modellbau so, Gleichgesinnte tauschen sich eben gerne aus. Freundschaften werden schnell geschlossen. Bei einem Modellbau-Treffen begegnen sich viele Generationen, um gemeinsam dem Hobby zu frönen. In sozialen Plattformen treffen sich immer mehr Modellbau-Fans, um sich auszutauschen und um fachzusimpeln. Zudem gibt es in Deutschland immer wieder verschiedene Messen, die sich dem Modellbau verschrieben haben. Die „Intermodellbau“ in Dortmund sowie die „Faszination Modellbau“ in Friedrichshafen sowie in Mannheim sind wohl die bekanntesten unter ihnen.

Ein Museumsbesuch für Eisenbahnfans

Auch diesen gibt es, er wird dank dem Miniatur Wunderland Hamburg Wirklichkeit. Mehr als eine Million Besucher strömen jedes Jahr in das Mininatur Wunderland, welches sich ganz dem Modellbau verschrieben hat. Es zählt mittlerweile zu den berühmtesten Attraktionen, die Hamburg zu bieten hat. Seit der Eröffnung im August 2001 reißt der Andrang um dieses einzigartige Museum nicht ab. Die Zwillingsbrüder Frederik und Gerrit Braun haben sich mit dem Miniatur Wunderland in Hamburg ihren ganz persönlichen Traum erfüllt, der scharenweise Gäste in die Hansestadt führt. Sich in Rio einfinden, Amerika und dem legendären Las Vegas einen Besuch abstatten oder Viva la France mitten in Deutschland erleben. Das alles und noch viel mehr bietet die Modelleisenbahnanlage, die bereits gigantische Ausmaße angenommen hat.

Im Kleinformat beginnen

Wen jetzt das Modelleisenbahn-Fieber gepackt hat, der wird im Kleinen seinen Anfang finden. Mit der passenden Spurweite H0. Mit stimmigen Startsets oder einer Lok, die bereits beim ersten Hinschauen begeistern kann. Natürlich braucht eine solche Lok auch den passenden Waggon, damit die Fahrt ins neue Abenteuer beginnen kann. Dieses Abenteuer lässt erkennen, dass Hobbys ruhig eine lange Geschichte haben können und dennoch nie altbacken sind. Denn die Welt der Lokomotiven, Waggons, Gleise und dem umfassenden Zubehör erfindet sich immer neu. Es werden dabei auch immer wieder alt beliebte Loks neu aufgestellt, damit das Sortiment eines jeden Modelleisenbahn-Bauers immer wieder neue Impulse erhält.

Bis wann muss die Steuererklärung abgegeben werden?

Wer eine Steuererklärung abgeben muss, sollte den 31. Juli genau im Auge behalten. Denn dieses Datum stellt die offizielle Abgabefrist beim hiesigen Finanzamt dar. Erst seit 2019 haben Steuerpflichtige zwei Monate mehr Zeit, um alle notwendigen Formulare bei der zuständigen Finanzbehörde einzureichen.

Was ist bei der Abgabe der Steuererklärung zu beachten?

Nicht nur alle Formulare und Anlagen sind vollständig und gewissenhaft für die Steuererklärung auszufüllen. Auch der Zeitpunkt ist genau zu kontrollieren. Die Steuerklärung muss nämlich jedes Jahr bis zum 31. Juli dem Finanzamt vorliegen.

Bis vor wenigen Jahren war der 31. Mai als offizielle Deadline festgelegt. Um es Steuerzahlern und Steuerzahlerinnen jedoch etwas zu erleichtern, wurde die Frist um zwei Monate verlängert. Das entlastet auch die Experten von trustlocal.de, die so mehr Zeit haben, die Bedürfnisse der Steuerzahler zu erfüllen.

Welches Datum gilt, wenn die Abgabefrist auf einen Feiertag oder ein Wochenende fällt?

Ist der Stichtag am Wochenende oder auf einem Feiertag gelegen, verschiebt sich die Frist automatisch auf den nächsten Werktag. Da der 31. Juli im Jahr 2022 zum Beispiel auf einen Sonntag fällt, verlängert sich die Frist für Steuerzahler und Steuerzahlerinnen bis auf Montag, den 1. August 2022.

Tipp: Wer die Steuererklärung nicht verpflichtend, sondern freiwillig abgibt, muss sich nicht an die geltenden Fristen halten. Die Steuererklärung kann zudem bis zu vier Jahre rückwirkend beim Finanzamt eingereicht werden. Die Steuerklärung für das Jahr 2021 muss somit erst zum 31.12.2025 vorliegen.

Für wen gelten die Abgabefristen?

Diese Fristen gelten für diejenigen, die ihre Steuererklärungen selbst erledigen. Für einen Steuerberater oder eine Steuerberaterin sowie ein Lohnsteuerhilfeverein sind andere Abgabefristen interessant. Für die Profis liegt die Frist bei Ende Februar des übernächsten Jahres. Wer also ein Steuerberaterbüro oder einen Steuerverein um Unterstützung bittet, muss die Steuererklärung für das Jahr 2021 bis zum 28. Februar 2023 abgeben.

Hinweis: Die Abgabefrist für Steuererklärungen für das Jahr 2020 ist aufgrund der Corona Pandemie für Steuerprofis auf den 31. August 2022 angesetzt. Somit haben die Experten ein weiteres halbe Jahr Zeit, um Steuererklärungen zu tätigen.

Lässt sich die Frist im Bedarfsfall verlängern?

Da sich die Frist bereits seit dem Jahr 2019 um zwei Monate verlängert hat, ist es schwierig, eine zusätzliche Fristverlängerung zu erwirken. Eine Verlängerung ist somit wirklich nur in besonderen Ausnahmefällen möglich.

Eine Ausnahme kann vorliegen, wenn der Steuerpflichtige ohne Eigenverschulden in Verzug gerät. In diesem Fall ist unbedingt um eine Fristverlängerung beim zuständigen Finanzamt schriftlich zu bitten.

Was passiert, wenn ich die Frist ungenutzt verstreichen lasse?

Wer die Abgabefrist ablaufen lässt, erhält vom zuständigen Finanzamt vermutlich ein Schreiben mit einem festgesetzten Verspätungszuschlag. Bis zum Jahr 2019 hat das Finanzamt in den jeweiligen Fällen selbst bestimmt, ob es einen Zuschlag gibt oder nicht. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall. Kommt es zum Verzug, hat das Finanzamt einen Verspätungszuschlag auszusprechen.

Beispiel: Sind die nötigen Unterlagen und Formulare für das Jahr 2020 nicht bis zum 1. September 2022 beim Finanzamt eingegangen, erhält der Steuerpflichtige in jedem Fall einen Versäumniszuschlag.

Diese Verpflichtung kann nur umgangen werden, wenn eine rückwirkende Fristverlängerung gewährt wird.

Wie hoch kann der Verspätungszuschlag ausfallen?

Seit 2019 ist die Höhe des Zuschlages im Gesetz festgelegt. Er umfasst 0,25 Prozent vom festgesetzten Steuermaß, beträgt aber mindestens 25 Euro für jeden verspäteten Monat. Die Höhe des Verspätungszuschlages kann höchstens bei 25.000 Euro liegen.

Der Verspätungszuschlag ist im Steuerbescheid enthalten und ist zur Steuerschuld hinzugefügt oder wird von der Erstattung abgezogen.

Energiekosten senken: 5 Tipps zum Heizkosten sparen

Die Energiepreise steigen stetig, doch der Heizbedarf bleibt. Deutsche Haushalte geben seit Monaten wesentlich mehr für ein warmes Zuhause aus. Die Mehrbelastung durch höhere Öl- und Gaskosten kann im eigenen Haushalt durch einfache Tricks in Schach gehalten werden. Der richtige Umgang mit Temperatureinstellung und Zugluft reduziert die Energiekosten. Die folgenden Tipps helfen, beim Heizen Geld zu sparen.

Warum die Energiepreise steigen

Der starke Anstieg der Energiepreise hat mehrere Gründe. Bereits im Herbst 2021 stiegen weltweit die Kosten für Gas und Heizöl, dazu kam die CO2-Bepreisung. Nun belastet der Ukraine-Krieg den Ölpreis. Verbraucher haben durch diese Preisanstiege mit höheren Heizkosten zu kämpfen. Gleichzeitig werden auch Konsumgüter teurer, da die Kosten für Produktion und Transport steigen. Deutsche Haushalte versuchen diesen Entwicklungen mit kleinen Maßnahmen entgegenzuwirken. Laut Henning Valentin, Geschäftsführer der DEUBA GmbH & Co KG, einem Unternehmen für Heim und Garten, ist die Nachfrage nach Heizkissen und Paravents rapide gestiegen. Denn so entweicht weniger Wärme aus dem Wohnraum. Auch mit anderen kleinen Tipps lassen sich Heizkosten einsparen.

Fest steht, dass gerade Eigentümer sich mit den Themen rund um Heim und Garten auseinandersetzen sollten, um langfristig sicher, gesund und kosteneffizient zu leben. Fünf versprochene Tipps, wie Sie sich Kosten sparen können liefern wir Ihnen aber direkt hier:

1. Keine Möbel vor dem Heizkörper

Möbel oder Vorhänge vor dem Heizkörper verhindern eine gute Verteilung der Wärme in der Raumluft. Sofa und Kommode sollten daher mindestens 30 Zentimetern vom Heizkörper entfernt stehen. Vorhänge enden idealerweise über dem Heizkörper oder werden zur Seite gebunden. Auch das Abstauben der Heizkörper lohnt sich. Liegt Staub auf dem Heizkörper, isoliert diese Schicht die Wärme. Folglich verteilt sich die Heizwärme nicht optimal in der Raumluft. In den Zwischenräumen der Heizkörper sammelt sich ebenfalls Staub. Mithilfe einer Bürste lässt die Staubschicht leicht entfernen.

2. Fenster abdichten und Rohre dämmen

In Deutschland liegt der Heizölpreis 2022 im Durchschnitt bei 87,7 Cent pro Liter und erreicht damit ein neues Rekordhoch. Unter diesen Umständen ist es umso wichtiger, möglichst wenig Wärme entweichen zu lassen. Bei undichten Fenstern und Türen hilft eine neue Dichtung oder ein Zugluft-Stopper. Die Türen zum kalten Flur sollten geschlossen bleiben, damit es im Wohnzimmer warm bleibt. Sobald es Abend wird, sorgt die Dunkelheit für vermehrten Wärmeverlust über die Fenster. Geschlossene Vorhänge, Jalousien und Rollläden isolieren die Wärme. Ebenso können die Heizungsrohre im Keller einfach selbst gedämmt werden. Dafür sind lediglich Rohr-Isolierungen aus dem Baumarkt und Isolierband notwendig. Die Ersparnisse durch die Dämmung sind wesentlich höher als die geringen Anschaffungskosten.

3. Wenn möglich die Temperatur senken

Bereits Ende 2021 führten höhere Energiepreise zu steigenden Heizkosten. Gezieltes Absenken der Heiztemperatur reduziert die Ausgaben. Im Schlafzimmer ist beispielsweise eine Temperatur von 18 Grad Celsius ausreichend. Zudem kann nachts die Temperatur in allen Wohnräumen abgesenkt werden. Eine Zeitschaltung kann die Heizung automatisch eine Stunde vor dem Schlafengehen abschalten und kurz vor dem Aufstehen wieder einschalten. Bei Abwesenheit spart das Absenken der Heiztemperatur Geld. Allerdings sollte die Heizung nicht ganz abgedreht werden, da das erneute Aufheizen viel Energie kostet.

4. Warmwasser einsparen

Oft wird das Wasser viel stärker erhitzt, als es notwendig wäre. Die Absenkung der Maximaltemperatur auf 50 Grad Celsius ist in der Regel ausreichend. Warmes Duschen bis zu 40 Grad oder mehr ist dennoch möglich, aber es wird weniger Energie für das Erhitzen des Wassers benötigt.

5. Richtig lüften spart Energie

Wieviel Warmluft beim Lüften verloren geht, wird oft unterschätzt. Für sparsames Heizen im Winter ist mehrmaliges Stoßlüften am Tag wichtig. So wird die Raumluft innerhalb weniger Minuten ausgetauscht und die Innenwände kühlen nicht aus. Sobald die Fenster wieder geschlossen sind, muss lediglich die frische Luft erwärmt werden. Beim Kipplüften hingegen kühlen die Wände aus und es wird mehr Heizenergie verbraucht.

Fazit

Da eine Senkung der Energiepreise in naher Zukunft unwahrscheinlich ist, sind einfache Tricks zum sparsamen Heizen wichtig. Etwa sollten die Heizkörper nicht mit Möbeln zugestellt sein. Auch das Abstauben der Heizkörper spart Kosten. Ebenso wichtig sind abgedichtete Fenster und Türen und gedämmte Heizungsrohre. Zudem kann die Temperatur gesenkt werden. Entweder in wenig genutzten Räumen wie dem Flur oder über Nacht in der gesamten Wohnung. Außerdem spart das Senken der Maximaltemperatur für Warmwasser Energie. Zudem ist regelmäßiges Stoßlüften empfehlenswert. Darüber hinaus berät die Verbraucherzentrale zu Energiefragen. Durch die Energieberatung erfahren Verbraucher, ob das Heizsystem effizient genug arbeitet oder ob eine Umrüstung auf eine neue Heizungsanlage in Summe günstiger ist.

Weiterbildungsmöglichkeiten im Homeoffice

Spätestens mit Beginn der Corona-Pandemie ist das Homeoffice selbst in den deutschen Chefetagen angekommen und Mitarbeiter wurden vermehrt zum Arbeiten nach Hause geschickt. Ein Großteil der befragten Unternehmen gibt an, das flexible Arbeiten von daheim auch in der Zukunft beizubehalten. Was schließlich auch klug ist, denn die vergangenen zwei Jahre haben eines gelehrt: Mitarbeiter präferieren überwiegend das Homeoffice. Aber Mitarbeiter wünschen sich natürlich Weiterbildungen, während sie im Homeoffice arbeiten und eine klare Kommunikation der Führungsebene. Doch wie funktioniert das und welche Möglichkeiten gibt es eigentlich?

Das Homeoffice wird immer beliebter

Laut einer Umfrage des Fraunhofer-Institut von 2021 findet die Mehrheit der Mitarbeiter das Homeoffice besser als im Büro zu Arbeiten. Bislang ist das Homeoffice vielerorts und in vielen Betrieben eher das kleinere Übel, welches neben der Betriebsschließung steht. Tatsächlich gab es auch während Coronas Höchstzeiten etliche Betriebe, die um die Erlaubnis zum Homeoffice herumtänzelten, wie die Katze um das Wasser und auch Mitarbeiter sind nicht immer begeistert ob der Möglichkeiten. Trotzdem gibt es deutliche Zahlen.

  • Beschäftigte – schon im Dezember gaben drei von vier Beschäftigten an, nicht mehr täglich ins Büro gehen zu wollen.
  • Flexibilität – allerdings ist auch klar, dass viele Mitarbeiter nicht dauerhaft zu Hause sein möchten. Sie wünschen sich eher eine Aufteilung, sodass sie wahlweise zwei Tage in der Woche im Büro sind, oder aber, dass sie sich wöchentlich mit den Kollegen abwechseln.
  • Unternehmen – sie haben die Vorzüge des Homeoffices erkannt. Denn es kann dazu beitragen, gewaltige Kosten einzusparen. Etliche Betriebe gaben schon während der Pandemie an, Pläne zu schmieden, mit denen die Büroflächen verkleinert werden können. Das ist verständlich, denn wenn nicht mehr hundert Prozent der Mitarbeiter täglich ins Büro kommen, sondern nur noch fünfzig Prozent, werden geringere Flächen benötigt. Oder aber: Bisherige Großraumbüros können zu modernen Workspaces umgewandelt werden.

Welche Art des Arbeitens bei diesen Diskussionen gerne vergessen wird, ist die Form des Remote Workings – der Arbeit von überall aus. Gerade in jungen Firmen wird diese Variante gefördert, denn sie haben eingesehen, dass es vielfach keinen Unterschied macht, von wo aus ein Mitarbeiter Leistung erbringt. Das funktioniert aber nur gut, wenn im Unternehmen ein System zur Leistungsüberprüfung eingebaut wurde, sodass die Mitarbeiter auch im Homeoffice oder von einem anderen Land dazu angehalten sind, Leistung zu bringen und dies auch transparent eingesehen werden kann. Dafür müssen klare KPIs (Key Performance Indicators) kommuniziert werden.

Ob im Büro, Homeoffice oder Remote Work – gut geschulte Mitarbeiter sind stets wichtig. Und gerade das Arbeiten und Lernen in der gewünschten Umgebung erfordert teilweise Kniffe und neue Weiterbildungsmaßnahmen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Insgesamt haben sich die Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren gewandelt. „Die Digitalisierung hat Einzug genommen und es ist ungemein wichtig, dass Unternehmen aufgabenspezifische Trainingsinhalte mit Prüfungen digital den Mitarbeiter zur Verfügung stellen, sodass sichergestellt wird, dass Mitarbeiter alles können, das sie für den Job später brauchen, ohne die Mitarbeiter persönlich anlernen zu müssen!“, erklärt Herr Kröger von der Workbase Mitarbeiter Platform.

Über Mitarbeiter Plattformen gelingt es, unternehmensinterne Fortbildungen sehr einfach und zielführend durchzuführen. Pro Abteilung und Aufgabenbereich gibt es spezifische Trainingsinhalte, die sich die Mitarbeiter auch von zuhause aus anschauen können. Zugleich bietet die Plattform die Möglichkeit, Unterlagen oder weitergehende Informationen in Text- oder Videoform bereitzustellen. Auch das »Nachlernen« ist auf diese Weise möglich. Hat ein Mitarbeiter aktuell einen wichtigen Termin, so kann er das Trainingsvideo auf Knopfdruck zu einer ihm passenden Zeit weiterschauen. Über Prüfungen und Simulationen wird dann das Wissen der Mitarbeiter abgefragt und überprüft. Wie in einem Videospiel gibt es am Ende eine Punktzahl für die Prüfung, die der Teamleiter sich transparent anschauen kann.

Die modernen Fort- und Weiterbildungen sind profitabel für Unternehmen und Mitarbeiter. Zudem lösen sie ein altbekanntes Problem. Denn jedem Unternehmer oder Abteilungsleiter war bislang bewusst, dass er für jede Schulung eine gewisse Anzahl an Mitarbeitern wahlweise nach der Arbeitszeit einberufen oder während der Arbeitszeit abstellen musste. Dies griff in den Betrieb ein oder kostete Geld, da betriebliche Wochenendschulungen natürlich als Arbeitszeit galten. Die moderne Variante erlaubt es jedoch, dass jeder Mitarbeiter im gewissen Rahmen selbst entscheiden kann, wann er sich die Videos anschaut. Neue Mitarbeiter sollten am Anfang digital nur die Trainingsinhalte anschauen und die Prüfungen bestehen. So muss weder der Teamleiter am Anfang Zeit in die Anlernung investieren noch werden andere Mitarbeiter im Arbeitsalltag gestört und es wird sichergestellt, dass der neue Mitarbeiter auch wirklich alles mitbekommt und nicht später gesagt werden kann “Wusste ich nicht”.

Was ist dabei zu beachten?

Der Datenschutz ist bei internen Schulungen natürlich besonders wichtig. Vielfach werden praxisnahe Beispiele gewählt, die nicht selten Kundendaten beinhalten. Solche Informationen dürfen natürlich keinesfalls nach außen gelangen. Es sollten daher nur auf ein zertifiziertes Tool mit guten Referenzen gesetzt werden.

Fazit – Weiterbildungen sind auch im Homeoffice möglich

Das Homeoffice ist nicht mehr aus dem Arbeitsleben wegzudenken. Weiterbildungen sind glücklicherweise auch von daheim aus möglich – und das mittlerweile in jeder erdenklicher Variante. Das Internet spielt eine zentrale Rolle und kommt auch Unternehmen zugute. Unternehmen müssen eigene Trainingskurse für jeden Aufgabenbereich aufbauen und so systematisch neue Mitarbeiter onboarden können. Auch brauchen Unternehmen eine Plattform, über die die Mitarbeiter geprüft, über Neuigkeiten informiert und zu Mitarbeiterumfragen eingeladen werden können. Dies alles biete unter anderem Workbase an, die mehrfach zertifiziert wurde und auf die viele führende Unternehmen bereits setzen.

Was ist VPN? Die wichtigsten Antworten zum Virtuellen Privaten Netzwerk

VPN ist die Kurzform für Virtuelles Privates Netzwerk und sagt damit vielen Otto-Normalverbrauchern nur reichlich wenig darüber, was sich genau dahinter verbirgt, wer ein VPN benötigt, welche Vorteile es birgt etc. Diese und viele weitere Fragen rund um VPN werden in diesem Beitrag beantwortet.

Abbildung 1: Ein VPN verwischt in gewisser Weise Ländergrenzen – zumindest dann, wenn sich ein Internetuser im Land X befindet und dieselben Rechte haben möchte wie eine Person, die sich im Land Y befindet.

Wie lässt sich die VPN-Technik in wenigen Worten erklären?

Wer VPN auf dem Router installiert, der nutzt damit für alle Endgeräte, die sich über den Router verbinden, eine verschlüsselte Verbindung. Diese verschlüsselte Verbindung stellt ein VPN-Anbieter zur Verfügung. Die Verschlüsselung verbirgt keine Nullnummer, wohl aber eine Nummer, die von der eigenen Identität und vor allem vom eigenen Standort ablenkt. Ein Anbieter mit mehreren Servern, die weltweit verteilt sind, kann das VPN so steuern, dass er Nutzer eine verschlüsselte Verbindung mit dem Ländercode bekommt, in dem er sich ursprünglich aufhält. So gelten dieselben Rechte und Regeln, die zuhause gelten, auch im Ausland. Interessant ist diese Tatsache für passionierte Serien- und Filmjunkies sowie für Zocker, denn gerade das Fernsehprogramm und die Verfügbarkeit von Spielen ist oft regional begrenzt.

Was macht ein VPN und in welchen Fällen hilft es Privatpersonen wirklich?

Ein VPN hat mehrere Einsatzbereiche. Im Fachjargon ist dabei häufig von Use Cases die Rede. Dabei handelt es sich um diese Anwendungsbereiche, in denen VPN Vorteile bietet.

  • Ein VPN schützt die Identität des Users im Internet. Damit sind auch die Daten des Internetnutzers geschützt – vor Tracking, Targeting, Überwachung oder Diebstahl. Unmittelbar spürbar wird das für den Internetnutzer dann, wenn Tracker und Werbung sowie Malware final blockiert werden können. Das bietet nicht nur Sicherheit, sondern verbessert auch den „Wohlfühlfaktor“ im Internet. Zudem kann VPN eine sichere Internetnutzung immer dann ermöglichen, wenn öffentliche WLAN-Netze zum Einsatz kommen oder Online-Banking absolviert wird. Profis im Internet-Business schützen via VPN ihre Kryptowährung; passionierte Zocker sichern sich vor Übergriffen, wie etwa vor Swatting oder Doxing.
  • Privatsphäre. VPN schützt nicht nur Daten zum Spielverhalten oder Daten, die fürs Online-Banking benötigt werden, sondern sorgt auch für Privatsphäre – beispielsweise im Ausland. So kann ein VPN die Lieblingsserie mit ins Hotel oder in die Ferienwohnung im Ausland brauchen und zwar auch dann, wenn diese beispielsweise nicht im Urlaubsland verfügbar wäre. Grund hierfür kann das sogenannte Geoblocking sein die Option, diese Form der Blockade mithilfe von VPN zu umgehen. Doch auch Wissbegierige können mit VPN ihren Wissensdurst uneingeschränkter stillen, denn auch Informationsplattformen und die Internetseiten diverser Verlage und Medien sind nicht überall in der Welt gleichermaßen verfügbar.
  • Privatvergnügen. Auch wenn’s ums reine Privatvergnügen geht, bietet ein VPN Vorteile. Live-Sport-Events können gestreamt werden, ohne dass dabei Werbeblocker und Werbe-Pop-Ups das spannende Match stören würden. Auch andere Inhalte kommen gut geschützt auf den Fernseher. Grundsätzlich ist das Torrenting von Musik, Videos und App ebenso schnell und noch sicherer möglich als ohne VPN. Zudem können Schnäppchenjäger Online-Preisvergleiche nutzen, um dabei wirklich das günstigste Angebote zu finden – und nicht etwas nur das im jeweiligen Land günstigste Produkt.

Ist VPN ein Produkt für ein Gerät oder lassen sich mehrere Geräte schützen?

Mit dem entsprechenden VPN-Produkt lassen sich alle Geräte zusammen verbinden, schützen und nutzen. Dabei ist sowohl der Gerätetyp unerheblich – es funktioniert also sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Laptop, dem Tablet, dem Fernseher oder anderen internetfähigen Geräten – als auch das Betriebssystem. Da einige Webseiten oder Apps die Möglichkeit brauchen, das VPN zu umgehen, um temporär oder partiell den Datenfluss außerhalb des VPNs zu realisieren, gibt es sogenannte Whitelister. Also quasi eine einmalige Freigabe für gewissen Apps und Webseiten, um deren Funktionalität zu gewährleisten. Wird keine Ausnahme für eine Webseite oder eine App per Whiteliste definiert, läuft jede Internetverbindung und jede Internetaktivität über das VPN. Das sogenannte Kill Switch würde sofort die Verbindung kappen, wenn die VPN-Verbindung gestört ist und User oder Daten von Dritten erkannt oder abgerufen werden könnten.

Gibt es technische Unterschiede zwischen VPNs?

Es sind die Details, die die Anbieter voneinander unterscheiden. So gibt es Anbieter, die eine No-Logs-Richtlinie vertreten, die überaus verbraucherfreundlich ist. Für den Internetnutzer bedeutet das: Seine Online-Aktivitäten und -Verbindungen werden weder überwacht noch gespeichert und können dementsprechend auch nicht nachverfolgt werden. Für ein Höchstmaß an Privatsphäre sorgt der sogenannte Tarnmodus, der sogar vor dem eigenen Internetanbieter die Identität des Users zu verschleiern weiß. Mit der MultiHop-Funktion lässt sich der Ansatz von Tarnen und Täuschen noch weiter professionalisieren, denn so ist eine Verbindung über mehrere Ländergrenzen hinweg möglich, die in jedem Fall den digitalen Fußabdruck zu verschleiern weiß. Selbst die eigene IP-Adresse wird so verborgen, so dass die digitale Identität unerkannt bleibt. Entsprechende Sicherheitsprotokolle sorgen für größtmögliche Softwaresicherheit. Das beginnt bei Standardprotokollen wie IKEv2 und endet bei einer in der Branche üblichen Form der Verschlüsselung noch lange nicht.

Kosten sparen bei individuellen Gesundheitsleistungen – 10 Tipps

Individuelle Leistungen beim Arzt sind für Patienten oft spannend und informativ. Die große Spannung hängt leider nicht selten damit zusammen, dass die Kostenfrage nicht geklärt ist. Denn diese IGEL, kurz für: Individuelle Gesundheitsleistung, werden nur höchst selten von der Krankenkasse übernommen, müssen also vom Patienten selbst getragen werden. Aber wie lässt sich die Kostenexplosion vermeiden? Dieser Artikel zeigt 10 Tipps für den richtigen Umgang mit IGEL auf, die am Ende zu einer Kostensenkung führen können.

Tipp 1: Information vor Entscheidung

Den angebotenen Leistungen muss nicht direkt zugestimmt werden. Grundsätzlich gilt, dass Patienten zuerst Fragen stellen können. Zusätzlich dürfen sie sich natürlich auch außer Haus informieren. Ein Angebot kann immer abgelehnt werden. Sollte sich ein Patient schließlich doch dafür entscheiden, so kann er dies klar sagen und die Leistung in Anspruch nehmen.

Wichtig: Niemand sollte sich vom Arzt unter Druck setzen lassen. IGEL kann nützlich sein, aber diese Leistungen sind niemals direkt lebensnotwendig (großes und ausführliches Blutbild etc.). Aus diesem Grund ist es immer eine persönliche Abwägungssache.

Tipp 2: Werbung? Nein Danke

Wird in einer Arztpraxis bereits offensiv für eine vom Patienten zu übernehmende Leistung geworben, ist Vorsicht geboten. Wer gerade im Wartezimmer sitzt, der kann ruhig einmal via Smartphone nachschauen, ob diese Leistung eigentlich eine Kassenleistung ist oder nicht. Denn das ist das Problem: Tatsächliche Kassenleistungen werden in nicht wenigen Praxen neben Zusatzleistungen beworben.

Zugleich werden mit »Plus« oder »Vollständig« bezeichnete Leistungen teils missverständlich angeboten. Niemand benötigt eine »Schwangerschaftsbetreuung+« denn die Leistungen der Krankenkasse reichen aus. IGEL-Leistungen bestehen grundsätzlich aus erweiterten Behandlungen, nicht aus der ausreichenden Grundversorgung.

Tipp 3: Nicht ohne Aufklärung

Das Personal muss Patienten ausführlich über die Zusatzleistungen aufklären und ihnen zugleich die Kosten nennen. Sagt der Arzt beispielsweise, dass Leistung XY sinnvoll sei, weil sie ein umfassendes Bild gibt (Begründung) und Betrag X kostet, so ist das in Ordnung. Wird kein Betrag in der Beratung genannt und wird der Patient im Unwissen darüber gelassen, dass weder seine Krankenversicherung noch Zusatzversicherungen für diese Kosten aufkommen, erweist sich das Ganze eher als problematisch.

Tipp 4: Bedenkzeit erbeten

Nicht alle Behandlungen können von jetzt auf gleich entschieden werden. Beispiel Zahnersatz: Der Patient möchte sich vorab vielleicht über die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden informieren. Somit sollte ein Patient immer eine Bedenkzeit erbeten. Diese kann er dazu nutzen, Kostenvoranschläge einzuholen oder auch mit der Krankenkasse Rücksprache zu halten.

Mitunter hilft stets ein Gespräch mit der Krankenkasse. Warum wird eine Leistung nicht übernommen? Teilweise bieten einzelne Kassen diese Leistungen durchaus an, wenn eine passende Diagnose vorliegt. Menschen, die Psychopharmaka erhalten, bekommen beispielsweise ein großes Blutbild samt Vitaminstatus jährlich. Etliche Ärzte bieten das Blutbild dennoch kostenpflichtig an.

Tipp 5: Eine Ablehnung muss nicht unterschrieben werden

Kein Patient muss eine schriftliche Bestätigung für ein »Nein« unterschreiben. IGEL-Leistungen sind immer freiwillig und zählen nicht zu den medizinisch notwendigen Leistungen. Es ist also nicht nötig, dass der Patient seine Ablehnung unterschreibt, um den Arzt im Notfall zu entlasten. Sollte so etwas verlangt werden, müssen Patienten eine solche Unterschrift nicht leisten.

Tipp 6: Kostenvoranschlag erbeten

Gerade bei Zahnärzten ist der Kostenvoranschlag wichtig. Nicht nur erwarten auch Zusatzversicherungen einen Heil- und Kostenplan, auch muss der Patient das Recht haben, sich anderweitig umzusehen und Konkurrenzangebote einzuholen.

Dieser Zahnarzt in Düsseldorf und Umgebung bietet mittlerweile die Möglichkeit, den eigenen Heil- und Kostenplan überprüfen zu lassen und am Ende ein Vergleichsangebot einzuholen. Auf diesem Weg lassen sich am Ende die kosten niedrig halten und die Transparenz wird gestärkt.

Tipp 7: Den Vertrag berücksichtigen

Um zusätzliche Leistungen mit dem Patienten abrechnen zu können, ist ein Vertrag notwendig. Dieser muss schriftlich erfolgen und den Patienten darüber aufklären, dass er die Kosten für die Zusatzbehandlung selbst trägt.

Gibt es keinen Vertrag, so kann der Patient die Kostenübernahme ablehnen. In diesem Fall kann der Arzt nicht mit dem Patienten ablehnen, denn nur der Vertrag allein gibt die wissentliche und unter Berücksichtigung der Formalitäten gegebene Einwilligung bekannt.

Tipp 8: Niemals ohne Rechnung

Eine Rechnung für eine Leistung gibt es selten sofort. Meist wird sie dem Patienten innerhalb von vierzehn Tagen zugeschickt. Diese Rechnung muss allerdings den Formalitäten entsprechen. Das heißt, sie muss einen Hinweis auf die GOÄ enthalten und genau aufzeigen, nach welchem Satz welche Leistung abgerechnet wurde.

Fehlerhafte Rechnungen, auch, wenn es sich um Formfehler handelt, können der Gebührenzentrale gemeldet und allgemein bemängelt werden. Wer übrigens die Kosten direkt bezahlt, der sollte auf eine Quittung bestehen, denn diese Gebühren können bei der Steuererklärung als außergewöhnliche Leistung abgesetzt werden.

Tipp 9: IGEL bei Privatversicherten?

Fehlerhaft ist die Annahme, dass diese Leistungen bei Privatversicherten immer übernommen werden. Schon der eigene Tarif erklärt mitunter, was übernommen wird und was nicht. Versicherte sollten sich immer vorab mit der Versicherung in Verbindung setzen und später auf einen Vertrag mit dem Arzt bestehen.

Tipp 10: Ärzte melden

Wer das Pech hat, dass ein Arzt ihm eine Leistung aufgebrummt hat, die dann doch selbst bezahlt werden musste, sollte immer die Ärztekammer oder die Kassenärztliche Vereinigung hinzuziehen. Das gilt auch für alle Fälle, in denen es nur mündliche Absprachen gibt oder in denen sich ein Patient zur Durchführung der Behandlung genötigt fühlte.

Auch Verbraucherzentralen, die eigene Krankenkasse oder Patientenhilfestellen sind gute Orte, um sich über den Arzt zu beschweren.

Fazit – IGEL sind nicht lebensnotwendig

Auch, wenn manche Ärzte diese Leistungen so darstellen, sie sind niemals lebensnotwendig. Tatsächliche Leistungen werden stets von der Krankenkasse übernommen. IGEL gehören zu den Zusatzleistungen. Beispielsweise kann die vierteljährliche professionelle Zahnreinigung unter sie fallen, wobei diese oft von den Zusatzversicherungen abgedeckt wird.

Patienten sollten sich niemals zu einer Entscheidung nötigen lassen. Jeder hat das Recht, zuerst mit den vom Arzt erhaltenen Informationen nach Hause zu gehen und sich genauer zu informieren. Ob dies mittels eines Kostenchecks ist oder aus der zweiten Arztmeinung besteht, ist jedem selbst überlassen.