Spätestens mit Beginn der Corona-Pandemie ist das Homeoffice selbst in den deutschen Chefetagen angekommen und Mitarbeiter wurden vermehrt zum Arbeiten nach Hause geschickt. Ein Großteil der befragten Unternehmen gibt an, das flexible Arbeiten von daheim auch in der Zukunft beizubehalten. Was schließlich auch klug ist, denn die vergangenen zwei Jahre haben eines gelehrt: Mitarbeiter präferieren überwiegend das Homeoffice. Aber Mitarbeiter wünschen sich natürlich Weiterbildungen, während sie im Homeoffice arbeiten und eine klare Kommunikation der Führungsebene. Doch wie funktioniert das und welche Möglichkeiten gibt es eigentlich?
Das Homeoffice wird immer beliebter
Laut einer Umfrage des Fraunhofer-Institut von 2021 findet die Mehrheit der Mitarbeiter das Homeoffice besser als im Büro zu Arbeiten. Bislang ist das Homeoffice vielerorts und in vielen Betrieben eher das kleinere Übel, welches neben der Betriebsschließung steht. Tatsächlich gab es auch während Coronas Höchstzeiten etliche Betriebe, die um die Erlaubnis zum Homeoffice herumtänzelten, wie die Katze um das Wasser und auch Mitarbeiter sind nicht immer begeistert ob der Möglichkeiten. Trotzdem gibt es deutliche Zahlen.
- Beschäftigte – schon im Dezember gaben drei von vier Beschäftigten an, nicht mehr täglich ins Büro gehen zu wollen.
- Flexibilität – allerdings ist auch klar, dass viele Mitarbeiter nicht dauerhaft zu Hause sein möchten. Sie wünschen sich eher eine Aufteilung, sodass sie wahlweise zwei Tage in der Woche im Büro sind, oder aber, dass sie sich wöchentlich mit den Kollegen abwechseln.
- Unternehmen – sie haben die Vorzüge des Homeoffices erkannt. Denn es kann dazu beitragen, gewaltige Kosten einzusparen. Etliche Betriebe gaben schon während der Pandemie an, Pläne zu schmieden, mit denen die Büroflächen verkleinert werden können. Das ist verständlich, denn wenn nicht mehr hundert Prozent der Mitarbeiter täglich ins Büro kommen, sondern nur noch fünfzig Prozent, werden geringere Flächen benötigt. Oder aber: Bisherige Großraumbüros können zu modernen Workspaces umgewandelt werden.
Welche Art des Arbeitens bei diesen Diskussionen gerne vergessen wird, ist die Form des Remote Workings – der Arbeit von überall aus. Gerade in jungen Firmen wird diese Variante gefördert, denn sie haben eingesehen, dass es vielfach keinen Unterschied macht, von wo aus ein Mitarbeiter Leistung erbringt. Das funktioniert aber nur gut, wenn im Unternehmen ein System zur Leistungsüberprüfung eingebaut wurde, sodass die Mitarbeiter auch im Homeoffice oder von einem anderen Land dazu angehalten sind, Leistung zu bringen und dies auch transparent eingesehen werden kann. Dafür müssen klare KPIs (Key Performance Indicators) kommuniziert werden.
Ob im Büro, Homeoffice oder Remote Work – gut geschulte Mitarbeiter sind stets wichtig. Und gerade das Arbeiten und Lernen in der gewünschten Umgebung erfordert teilweise Kniffe und neue Weiterbildungsmaßnahmen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Insgesamt haben sich die Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren gewandelt. „Die Digitalisierung hat Einzug genommen und es ist ungemein wichtig, dass Unternehmen aufgabenspezifische Trainingsinhalte mit Prüfungen digital den Mitarbeiter zur Verfügung stellen, sodass sichergestellt wird, dass Mitarbeiter alles können, das sie für den Job später brauchen, ohne die Mitarbeiter persönlich anlernen zu müssen!“, erklärt Herr Kröger von der Workbase Mitarbeiter Platform.
Über Mitarbeiter Plattformen gelingt es, unternehmensinterne Fortbildungen sehr einfach und zielführend durchzuführen. Pro Abteilung und Aufgabenbereich gibt es spezifische Trainingsinhalte, die sich die Mitarbeiter auch von zuhause aus anschauen können. Zugleich bietet die Plattform die Möglichkeit, Unterlagen oder weitergehende Informationen in Text- oder Videoform bereitzustellen. Auch das »Nachlernen« ist auf diese Weise möglich. Hat ein Mitarbeiter aktuell einen wichtigen Termin, so kann er das Trainingsvideo auf Knopfdruck zu einer ihm passenden Zeit weiterschauen. Über Prüfungen und Simulationen wird dann das Wissen der Mitarbeiter abgefragt und überprüft. Wie in einem Videospiel gibt es am Ende eine Punktzahl für die Prüfung, die der Teamleiter sich transparent anschauen kann.
Die modernen Fort- und Weiterbildungen sind profitabel für Unternehmen und Mitarbeiter. Zudem lösen sie ein altbekanntes Problem. Denn jedem Unternehmer oder Abteilungsleiter war bislang bewusst, dass er für jede Schulung eine gewisse Anzahl an Mitarbeitern wahlweise nach der Arbeitszeit einberufen oder während der Arbeitszeit abstellen musste. Dies griff in den Betrieb ein oder kostete Geld, da betriebliche Wochenendschulungen natürlich als Arbeitszeit galten. Die moderne Variante erlaubt es jedoch, dass jeder Mitarbeiter im gewissen Rahmen selbst entscheiden kann, wann er sich die Videos anschaut. Neue Mitarbeiter sollten am Anfang digital nur die Trainingsinhalte anschauen und die Prüfungen bestehen. So muss weder der Teamleiter am Anfang Zeit in die Anlernung investieren noch werden andere Mitarbeiter im Arbeitsalltag gestört und es wird sichergestellt, dass der neue Mitarbeiter auch wirklich alles mitbekommt und nicht später gesagt werden kann “Wusste ich nicht”.
Was ist dabei zu beachten?
Der Datenschutz ist bei internen Schulungen natürlich besonders wichtig. Vielfach werden praxisnahe Beispiele gewählt, die nicht selten Kundendaten beinhalten. Solche Informationen dürfen natürlich keinesfalls nach außen gelangen. Es sollten daher nur auf ein zertifiziertes Tool mit guten Referenzen gesetzt werden.
Fazit – Weiterbildungen sind auch im Homeoffice möglich
Das Homeoffice ist nicht mehr aus dem Arbeitsleben wegzudenken. Weiterbildungen sind glücklicherweise auch von daheim aus möglich – und das mittlerweile in jeder erdenklicher Variante. Das Internet spielt eine zentrale Rolle und kommt auch Unternehmen zugute. Unternehmen müssen eigene Trainingskurse für jeden Aufgabenbereich aufbauen und so systematisch neue Mitarbeiter onboarden können. Auch brauchen Unternehmen eine Plattform, über die die Mitarbeiter geprüft, über Neuigkeiten informiert und zu Mitarbeiterumfragen eingeladen werden können. Dies alles biete unter anderem Workbase an, die mehrfach zertifiziert wurde und auf die viele führende Unternehmen bereits setzen.