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Nachhaltigkeit als unvermeidlicher Erfolgsfaktor in der nahen Zukunft
Schon heute legen viele Unternehmen ein zunehmendes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt ist dies ein deutliches Signal an Kunden, für welche dieser Aspekt ebenfalls eine Bedeutung hat. Es ist davon auszugehen, dass ein vollständiges Anpassen der gesamten Wertschöpfungskette nach den Kriterien der Nachhaltigkeit in Zukunft unabdingbar wird. Wie können Unternehmen dies umsetzen?
Vorteile des Augenmerks auf Nachhaltigkeit
Zunächst einmal lohnt sich ein Blick auf die vielen Vorteile, die ein Umschwenken auf Nachhaltigkeit in verschiedenen Bereichen für ein Unternehmen haben kann. Schließlich liegen hierin die größten Argumente für eine Veränderung, die in vielen Fällen gleichzeitig eine gewisse Investition erfordert. Zu den positiven Seiten gehören unter anderem:
- das Erreichen einer stetig wachsenden Zielgruppe,
- eine Zukunftsorientierung und mögliche Qualitätssteigerung
- sowie ein positiver Beitrag zu einem wichtigen Thema.
Eine stetig wachsende Zielgruppe
Unternehmen sind in den allermeisten Fällen darauf bedacht, ihren Umsatz zu steigern. Das kann nur gelingen, wenn sie mit ihren Produkten oder Leistungen möglichst viele Menschen ansprechen.
Aufgrund der wachsenden gesellschaftlichen Relevanz und vieler öffentlicher Diskussionen nimmt das Thema Nachhaltigkeit bei den Kaufentscheidungen vieler Verbraucher einen immer höheren Stellenwert ein.
Daher ist es nur logisch, dass ein Unternehmen, das die Aspekte der Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschonung umfangreich berücksichtigt, womöglich von dieser Zielgruppe der Konkurrenz vorgezogen wird, was wiederum zu wachsenden Umsätzen führt. Dies gilt im besonderen Maße in Branchen, in denen das Themengebiet von den Herstellern bisher kaum oder nicht ausreichend berücksichtigt wird.
Die potenziellen Vorteile für den Umsatz und die Kundenbindung bestätigen auch die Verbraucher. Bereits im Jahr 2020 gab es eine Studie zum Thema Nachhaltigkeit und Verbraucherpräferenzen, in der 77 Prozent der Befragten bejahten, dass die nachhaltige Ausrichtung eines Unternehmens eine höhere Kundentreue zur Folge hat. 63 Prozent erklärten, dass dieses Vorgehen den Umsatz steigern kann.
Zukunftsorientierung und Qualitätssteigerung
Zusätzlich kann eine solche Ausrichtung eines Betriebes eine sinnvolle und umfangreiche Zukunftsorientierung bedeuten. Da das Thema in immer mehr Bereichen eine wachsende Bedeutung bekommt, können Firmen der Konkurrenz einen Schritt voraus sein.
Es könnte sein, dass das Augenmerk auf die Nachhaltigkeit in mittelfristiger Zukunft in vielen Branchen zum unabdingbaren Standard gehört, der vom Markt verlangt wird. In diesem Fall hätte die Firma sich durch die frühzeitige Konzentration auf das Thema sicherlich einen gewissen Vorsprung an Know-how erarbeitet, der sich auszahlt.
Eine Qualitätssteigerung ist ebenfalls möglich. Das gilt zum einen, da die Umwelt- und Ressourcenschonung zunehmend zu einem wichtigen Kriterium für eine hohe Qualität eines Produktes oder einer Leistung wird. Zusätzlich können schadstofffreie Rohstoffe, die für die Produktion eines Artikels verwendet werden, hochwertiger sein als weniger umweltfreundliche Optionen.
Positiver Beitrag zu einem wichtigen Thema
Des Weiteren kann ein Betrieb einen positiven Beitrag zum Schutz der Umwelt und der Natur leisten, der dabei hilft, dass zukünftige Generationen ein entspanntes Leben und weniger Probleme haben.
Womöglich setzt sich die Firma ab einem gewissen Punkt zum Ziel, nicht nur einen hohen Gewinn erzielen zu wollen, sondern gleichzeitig bestimmte moralische Aspekte in einem besonderen Umfang zu beachten. Dies steigert zwar nicht unmittelbar den Umsatz, kann jedoch für ein positives Image in der Presse und in der Öffentlichkeit sorgen und vielleicht sogar zu einem Alleinstellungsmerkmal in der jeweiligen Branche führen.
Bedeutung von Transparenz
Wie lässt sich das nachhaltige Denken und Handeln in einem Unternehmen umsetzen? Vor der Betrachtung einzelner Faktoren kann sich ein Blick auf die Bedeutung der Transparenz lohnen, die in diesem Zusammenhang besteht.
Nachhaltigkeit offen nach außen kommunizieren
Der Grund: Die Öffentlichkeit und potenzielle Kunden bekommen von der Relevanz, die das Thema für ein Unternehmen hat, nur etwas mit, wenn sie so umfangreich wie möglich nach außen kommuniziert wird. Daher bietet die Transparenz die Basis dafür, dass für die Firma Vorteile aus ihrem Handeln erwachsen.
Personen, denen das Thema wichtig ist, bekommen durch die Darstellungen einen umfangreichen Einblick und können sich von der Stichhaltigkeit des Images des Betriebes überzeugen. Dabei kann es sowohl um die Produkte als auch um die Nachhaltigkeit in verschiedenen anderen Bereichen des Firmenalltags gehen.
Für Menschen, die sich noch nicht so tiefgehend mit dem Thema beschäftigt haben, wird durch die Infos womöglich gleichzeitig die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der entsprechenden Branche deutlich. So kann sich das Umdenken des Unternehmens auf die Verbraucher übertragen.
Mögliche Wege der Kommunikation
Eine Option, die nachhaltige Firmenphilosophie zu kommunizieren, besteht in Werbeanzeigen und Werbespots. Hier kann das Thema einen umfangreichen Raum einnehmen und potenziellen Kunden auf diese Weise nahegebracht werden.
Gleiches gilt für Posts im Bereich Social Media. Auch in Presseberichten über das Unternehmen oder Interviews, zum Beispiel mit dem Gründer, kann die nachhaltige Einstellung dargelegt werden.
Besonders umfangreiche Darstellungen ermöglicht eine eigene Firmenwebseite. Online finden sich Beispiele dafür, wie sich die Präsentation der Informationen über die Maßnahmen der Firma im Bereich der Nachhaltigkeit auf der Internetseite besonders transparent gestalten lässt.
Dazu gehört unter anderem, die hohe Bedeutung des Themas in der Firmenphilosophie darzulegen. Die Darstellung der Umweltfreundlichkeit der Produktionsstoffe ist ebenfalls relevant. Zudem können die Kunden Infos erhalten, über welchen Weg sie weitere Fragen zum Thema an das Unternehmen richten können.
Entwicklung nachhaltiger Produkte
In nahezu jeder Branche, in der es Produkte oder Leistungen gibt, die im Bereich Nachhaltigkeit wenig optimal konzipiert sind, gibt es Möglichkeiten zu einer Verbesserung. Der Kreativität sind dabei, sofern die technischen Möglichkeiten bereits bestehen oder sich entwickeln lassen, kaum Grenzen gesetzt.
Bekannte Branchen mit Entwicklungspotenzial
Zu den bekannten Branchen, in denen das Thema aktuell eine große Rolle spielt, gehören unter anderem:
- der Bereich Mobilität,
- die Transportbranche
- sowie der Energiesektor.
Im Bereich Mobilität und Transport gibt es in den letzten zwei Jahrzehnten einige Entwicklungen, die darauf bedacht sind, für eine umfassendere Ressourcenschonung sowie einen geringeren CO2-Ausstoß zu sorgen. Allerdings ist das Potenzial noch nicht ausgereizt.
Firmen, die in diesem Bereich tätig sind, haben vielfältige Möglichkeiten, aktiv zu werden. Zum Beispiel können sie durch technische Innovationen Erdgas- und Elektroautos weiter voranbringen.
Auch Apps sowie Produkte im Bereiche KI, die eine effiziente Mobilität ermöglichen und somit dabei helfen, Rohstoffe zu sparen und weniger CO2 auszustoßen, sind eine mögliche Variante.
Im Energiesektor wird ebenfalls daran getüftelt, eine möglichst umfangreiche Nachhaltigkeit herzustellen. Neben den Methoden zur Gewinnung können vor allem digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz dabei helfen, eine Energiewende mit dem Ergebnis der CO2-Neutralität umzusetzen, was gerade Technik-Firmen die Möglichkeit zum Entwickeln von innovativen Lösungen bietet.
Nachhaltige Innovationen in vielen anderen Bereichen
Natürlich sind dies nicht die einzigen Sparten, in denen Nachhaltigkeit eine Rolle spielt. Es gibt kaum einen Bereich, in dem es bezüglich des Themas kein Verbesserungspotenzial gibt. Gerade Branchen, in denen dies in der Realität der Produktwelt noch keine oder nur eine geringe Rolle spielt, bieten einem Unternehmen enormes Potenzial.
Der Grund: Mit ein wenig Erfindergeist ist es in diesen Sparten möglich, sich einen besonders umfangreichen Vorsprung zu erarbeiten. Die Firma kann mit einem bestimmten Produkt oder einer Leistung eine Nische besetzen und zum Vorreiter werden, was, sofern der Artikel vom Markt angenommen wird, eine optimale Basis für satte Umsätze und ein hohes Maß an Zukunftsfähigkeit ist.
Nutzung von nachhaltigen Rohstoffen und nachhaltigen Produktionsweisen
Neben der nachhaltigen Innovation, die sich durch eine Produktentwicklung umsetzen lässt, haben Unternehmen die Möglichkeit, auf entsprechende Rohstoffe zu setzen sowie ihre Produktionsweisen umweltfreundlicher zu gestalten.
Nachhaltige Rohstoffe
Nachhaltige Rohstoffe spielen in immer mehr Bereichen eine Rolle. In einigen Branchen gibt es mittlerweile zunehmend gängige Alternativlösungen, die auf solche Materialien setzen. Dazu gehören unter anderem:
- die Textilbranche,
- die Baubranche
- sowie die Herstellung von Verpackungen verschiedenster Art.
In der Textilbranche wird zum Beispiel Hanf als nachwachsender und umweltfreundlicher Rohstoff verwendet. Daneben kommen Bio-Seide, Bio-Wolle oder Bio-Leinen zum Einsatz. Im Bausektor wiederum nutzen Firmen für eine umfangreichere Nachhaltigkeit unter anderem Holz, Kork oder verschiedene Naturfasern.
Der Vorteil der Verwendung der umweltfreundlichen Rohstoffe besteht darin, hierfür oftmals keine komplett neuen Produkte erfinden zu müssen. Vielmehr findet die Innovation durch eine Modifikation bereits bestehender Artikel auf Basis dieser Materialien statt. Dies erfordert zwar ebenfalls einigen Aufwand, allerdings ist dieser sicherlich meistens deutlich geringer als beim Versuch, ein vollständig neues Produkt zu schaffen.
Bei der Herstellung von Verpackungen kommt es vor allem darauf an, Plastik zu vermeiden und auf Varianten wie Papier oder Pappe zu setzen. Der Grund: Für die Herstellung von Plastik wir viel Öl benötigt, zudem baut es sich nur sehr langsam ab.
In besonderem Maße gilt dies für den Plastikmüll auf dem Meeresgrund, der dort einigen Schaden anrichtet. Nicht nur die Hersteller von Verpackungen können die umweltschonenden Rohstoffe nutzen. Jede Firma, die Produkte herstellt, die eingepackt zu ihren Kunden gelangen, hat die Möglichkeit, hierauf zurückzugreifen und so einen kleinen Beitrag zu leisten.
Nachhaltige Produktionsweisen
Nachhaltige Produktionsweisen wiederum beziehen die entsprechenden Rohstoffe mit ein. Gleichzeitig wird durch diese Methoden versucht, bei der Herstellung eines Produktes möglichst wenig Schaden Umwelt zu verursachen.
Dies kann durch eine Reduktion des für die Produktion ausgestoßenen CO2 umgesetzt werden. Darüber hinaus können Unternehmen vermeiden, dass andere Schadstoffe entstehen und in die Luft, den Boden oder die Gewässer gelangen.
Nachhaltige Energie im Unternehmen
Um ein vollständig umweltfreundliches und ressourcenschonendes Konzept umzusetzen, sollten Unternehmen zusätzlich Energien nutzen, bei deren Herstellung entsprechende Kriterien Berücksichtigung finden. Dies gilt für:
- die Produktion
- und weitere Bereiche der Firma wie Büros etc.
Umweltfreundlicher Strom aus verschiedenen Quellen
Zur Umsetzung dieses Aspektes gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann die Firma sich umschauen, welche Stromanbieter in der Region vollumfänglich umweltfreundliche Energie produzieren und eine dieser Firmen als Lieferanten nutzen.
Darüber hinaus gibt es die Option, eigenen nachhaltigen Strom auf dem Firmengelände zu erzeugen. Dies lässt sich zum Beispiel mithilfe von Solaranlagen auf dem Dach umsetzen. Der große Vorteil: Nach einer gewissen Zeit erzielt die Firma sogar Gewinne, wenn sie Teile der auf diese Weise erzeugten Energie in das öffentliche Netz einspeist. In der Schweiz sowie in Deutschland können Unternehmen darüber hinaus Förderungen für die Anschaffungskosten der Solaranlage beantragen, was die nötige Investition von Beginn an deutlich senkt.
Schonung der Ressourcen
Abseits der Nutzung von umweltfreundlichen Energiequellen und der eigenen Gewinnung hat ein Unternehmen ähnlich wie ein Privathaushalt weitere Optionen, beim Thema Energie ressourcenschonend zu handeln. Dazu gehört zum Beispiel das Verwenden von stromsparenden Elektrogeräten.
Umsetzen lässt sich dies beispielsweise, sofern vorhanden, in der Betriebsküche. Energiesparlampen sind ebenfalls eine sinnvolle Option. Gleichzeitig besteht ein wichtiger Zusammenhang mit der Produktion. So kann die Firma hierfür Anlagen nutzen, die besonders energieschonend arbeiten.
Gerade in einem größeren Betrieb machen solche Maßnahmen oftmals einen deutlichen Unterschied beim Energieverbrauch aus, was nicht nur Ressourcen schont, sondern gleichzeitig eine Kostenersparnis zur Folge hat. Die entsprechenden monetären Mittel kann der Betrieb daraufhin anderweitig gewinnbringend investieren.
Nachhaltigkeit bei der Mobilität
Ein äußert wichtiger Bereich für nachhaltiges Handeln ist die Mobilität. Hier können Firmen sich durch einige Änderungen in eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Richtung entwickeln. Dies gilt für:
- die Mobilität des Personals
- und den Transport und die Logistik der hergestellten Waren sowie der hierfür benötigten Rohstoffe.
Mobilität des Personals – Firmenfahrzeuge
Einige Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern Dienstwagen zur Verfügung. Gerade für die Angestellten der Führungsebene wird hierbei oftmals auf Prestige geachtet. Allerdings haben große und noble PKWs gleichzeitig oftmals einen hohen Spritverbrauch, was dem Ziel der Ressourcenschonung alles andere als zuträglich ist.
Unabhängig von der Größe des Wagens können Firmen einen Beitrag leisten, indem sie ihre Dienstwagenflotte auf einen Elektroantrieb umstellen. Dies erfordert zwar in einigen Fällen eine hohe Investition, kann sich jedoch für das Image des Unternehmens auszahlen. Gleichzeitig lassen sich die Ausgaben je nach Land, in dem der Betrieb ansässig ist, durch Förderungen wie Steuereinsparungen senken.
Alternativ hat die Firma die Option, Dienstfahrräder oder E-Scooter zur Verfügung zu stellen. Damit lässt sich noch einmal deutlich umfangreicher CO2 sparen.
Planung von Geschäftsreisen
Des Weiteren können Unternehmen bei der Planung von Geschäftsreisen einen Mehrwert für die Nachhaltigkeit schaffen. So gibt es die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter für den Transport zu ihren dienstlichen Terminen in anderen Städten öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Zusätzlich kann die Terminplanung so stattfinden, dass ein möglichst geringer Transportaufwand für die Angestellten entsteht. Dies hat womöglich gleichzeitig eine höhere Effizienz der Abläufe im Betrieb zur Folge.
Transport und Logistik
Zudem spielen die Bereiche Transport und Logistik eine wichtige Rolle. Wenn sich ein Unternehmen selbst hierum kümmert, kann es seine Fahrzeugflotte ebenfalls auf umweltschonende Antriebssysteme umrüsten.
Falls externe Dienstleister für die Logistik zuständig sind, ist es für ein Unternehmen mit Fokus auf Nachhaltigkeit sinnvoll, darauf zu achten, dass diese Firmen ähnlich denken und handeln sowie ein umfangreiches Augenmerk auf den Schutz der Umwelt legen.
Aktuelles Umdenken in der Wirtschaft
Aktuelle Meldungen zeigen, dass bereits jetzt in vielen großen Unternehmen ein Umdenken bezüglich der Mobilität stattfindet. So plant zum Beispiel SAP, ab dem Jahr 2025 für seine Unternehmensflotte ausschließlich Elektrofahrzeuge zu kaufen.
Das gilt sowohl für die Dienstfahrzeuge der Angestellten als auch für den Bereich Logistik. Darüber hinaus möchte die Firma den Mitarbeitern in Deutschland in deren Zuhause Ladeboxen installieren und die Stromkosten übernehmen, die für die Elektroautos entstehen.
Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur
Ein weiterer Motor des Fortschritts besteht darin, die Nachhaltigkeit zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu machen. In diesem Fall würde der Aspekt bei jeder Entscheidung, die zu treffen ist, Berücksichtigung finden sowie sich in allen Bereichen des Firmenalltags widerspiegeln.
Entscheidungsfindung und Ressourcenschonung
Das kann zum Beispiel dazu führen, dass die Firma davon absieht, ein neues Produkt oder eine neue Leistung, die entsprechende Kriterien nicht erfüllt, in das Programm aufzunehmen bzw. auf den Markt zu bringen.
Gleiches gilt für potenzielle Kooperationspartner und Zulieferer, also Firmen, die keinen großen Wert auf die Themen Ressourcenschonung und Umweltfreundlichkeit legen. Bei solch einem Schritt muss die Firma stets abwägen, was die Entscheidung gegen das Produkt oder den Partner für die Umsätze bedeutet und ob es Alternativen gibt, die einen möglichen Verlust ausgleichen.
Gleichzeitig bedeutet der Einzug der Nachhaltigkeit in die Unternehmenskultur, dass der Betrieb in allen Bereichen ressourcenschonend handelt. Damit einher ginge zum Beispiel eine möglichst umfangreiche Digitalisierung, um den Papierverbrauch zu senken. Alltägliche Faktoren wie das Kantinenessen kann die Firma ebenfalls anpassen.
Verantwortung der Mitarbeiter
Bei der Umsetzung einer solchen Unternehmenskultur tragen die Mitarbeiter eine wichtige Verantwortung. Der Grund: Nur wenn das Personal in seinem Arbeitsalltag die hierfür notwendigen Kriterien berücksichtigt und sich diesen anpasst, lässt sich eine umfangreiche und zielführende Veränderung erzielen.
Damit dies problemlos klappt, hat das Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeiterschulungen zum Thema zu initiieren. In diesem Rahmen lernt das Personal bis ins Detail, worauf es bei der Umsetzung ankommt.
Womöglich hat die Implementierung einer solchen Unternehmenskultur außerdem zur Folge, dass bei einigen Mitarbeitern auch im Privatleben ein Umdenken stattfindet. Auf diese Weise würde sich der vom Betrieb gewünschte Effekt multiplizieren.
Fazit
Der Themenbereich Nachhaltigkeit wird in Zukunft in der Wirtschaft sicherlich eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Bereits jetzt können Firmen damit beginnen, der Umweltfreundlichkeit und der Ressourcenschonung in Ihrer Unternehmenskultur, ihren Produkten und weiteren wichtigen Teilbereichen einen hohen Stellenwert beizumessen. Unter anderem spielen dabei die Produktionsweisen, die verwendeten Rohstoffe, die Nutzung entsprechender Energie sowie ein umfangreiches Bewusstsein der Mitarbeiter eine Rolle. Als Resultat der Maßnahmen lässt sich womöglich ein Vorsprung gegenüber der Konkurrenz erzielen, der sich auszahlt.
Energieverluste im Garten: Sparpotenzial nutzen
Der eigene Garten ist die grüne Oase im Alltag, in die wir uns zurückziehen können. Wir gestalten diesen so, wie er uns gefällt und schaffen uns einen wunderschönen Freizeitraum. Neben den Anschaffungskosten ergeben sich jedoch auch laufende Kosten im Bereich der Energie. Spätestens mit der Stromabrechnung können sich so wahre Schocksituationen ergeben. Doch wo sitzen Energiefresser im Garten und wie lassen sich diese Energieverluste begrenzen?
Der Gartenpool: Wärmeverluste bei schlechter Isolierung
Ein eigener Pool ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Wer diesen Traum bereits leben kann, sollte jedoch auf einige Aspekte achten. Aus energetischer Sicht ist dabei vor allem die Isolierung sehr wichtig.

Bild: Veranschaulichung Wärmeisolierung. Quelle: https://www.poolmegastore.de/schwimmbecken/
In unseren Breitengraden können Pools oft nicht ausschließlich über Sonneneinstrahlung erwärmt werden. Aus diesem Grund können Gartenbesitzer verschiedene Optionen nutzen:
- Solarplane
- Wärmetauscher
- Wärmepumpe
Wer noch keine Wärmepumpe installiert hat, nutzt aufgrund der besseren Wärmeleistung häufig einen Wärmetauscher. Dies bringt jedoch wiederum Stromkosten mit sich. Bei nicht ausreichender Isolierung verliert der Gartenpool zudem beständig Wärme und gibt diese an den umrandenden Boden ab, in der das Becken eingelassen wurde. Aus diesem Grund sollten Gartenbesitzer auf eine besonders gute Isolierung achten:
- Polystyrol-Platten für die Beckenwände (bessere Isolierung als Stryopor)
- Unterlegvlies
Gartenteich: Moderne Elektronik und angemessene Teichpumpe
Zu einem weiteren Stromfresser im Garten kann sich auch der Gartenteich entwickeln. Gerade die Teichpumpe gilt als energieintensiv. Aus diesem Grund ist es wichtig, die richtige Teichpumpe für den eigenen Teich zu erwerben. Die folgende Beispielrechnung zeigt die nötigen Kostenunterschiede:
| Teichpumpe A | Teichpumpe B | |
| Energieverbrauch | 70 Watt / h | 580 Watt / h |
| Energieverbrauch pro Tag | 1.680 Watt | 13.920 Watt |
| Preis pro kW/h | 28 Cent | 28 Cent |
| Kosten pro Tag | 0,47 Euro | 3,89 Euro |
| Kosten pro Monat | 14,10 Euro | 116,92 Euro |
Tabelle 1: Maximalbeispiel für den Stromverbrauch von Teichpumpen und die damit verbunden Kosten
Diese Rechnung soll nur die Extreme verdeutlichen, denn in der Praxis kommt es normalerweise nicht zu so großen Differenzen. Teichpumpe B schafft eine viel größere Menge Wasser pro Stunde (30.000 l) als Teichpumpe A (8.000 l). Aber das Beispiel zeigt sehr eindrucksvoll, dass bei der Teichpumpe nicht das Motto „viel hilft viel“ gelten sollte. Viel sinnvoller ist es, die Pumpe angemessen zur Teichgröße und zur Verwendung zu wählen.
Darüber hinaus helfen regulierbare Pumpen ebenfalls dabei, den Stromverbrauch zu senken. Generell kann eine Modernisierung der Teichpumpe dafür sorgen, ein sparsameres Modell zu installieren.
Tipp: Wer seinen Strom selbst produziert, entlastet den Geldbeutel ebenfalls. Heute existieren bereits solarbetriebene Geräte für die Teichtechnik. Sollte eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe zur Verfügung stehen, löst dies natürlich ebenfalls das Problem des teuren Energieverbrauchs.
Heizung und Beleuchtung im Garten: Genau hinschauen
Viele Gartenbesitzer möchten auch im Frühjahr und Herbst im Garten sitzen. An kälteren Tagen werden deshalb gerne Heizmöglichkeiten wie Heizstrahler oder Heizpilze eingesetzt. Doch Vorsicht: Der Energieverbrauch ist vergleichbar hoch. Dabei schneiden Elektrogeräte rein finanziell etwas besser ab als gasbetriebene Alternativen. Trotzdem müssen Gartenbesitzer dabei mit Kosten von 0,50 Euro bis 3,50 Euro pro Stunde rechnen.
Hierbei helfen folgende Strategien:
- Warm anziehen (Heizstrahler können auf niedrigerer Stufe laufen)
- Nutzungszeit begrenzen
- Beim Wintergrillen den Grill als zusätzliche Wärmequelle nutzen
- Besonders energieeffizientes Gerät anschaffen
Bei der Beleuchtung sollten Gartenbesitzer auf moderne LEDs setzen. Wer also noch Leuchtmittel mit alten Glühbirnen nutzt, kann so den Energieverlust sofort erheblich senken. Darüber hinaus ist auch hier regulierbare Technik sinnvoll. So lassen sich die LEDs in der Nacht irgendwann automatisch ausschalten, um den Energieverbrauch auf das Nötigste zu beschränken.
Energiekosten von der anderen Seite aus senken: Günstige Stromanbieter helfen
Neben einer besseren Energieeffizienz im Garten besteht auch die Option, durch einen Wechsel des Stromanbieters die Energiekosten zu senken. Gerade für Neukunden stellen die Stromanbieter häufig sehr attraktive Rabatte zur Verfügung.
Im Vergleich zum Grundversorger lassen sich so häufig mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Dabei sollten Interessenten jedoch folgende Aspekte beachten:
- Keine hohe Vorauszahlung (maximal monatliche Abschläge)
- Keine unrealistischen Pakettarife
- Preisgarantie für 12 Monate
- Maximal 12 Monate Laufzeit
- Kurze Kündigungsfrist (ideal: 1 Monat)
Die Energieverluste im Garten begrenzen: Einfacher als gedacht
Ein eigener Garten ist der Traum vieler Menschen. Doch neben all der Entspannung lauern im Garten auch Energiefresser, die die Stromrechnung in die Höhe treiben. Ob nun Gartenteich, Pool oder Beleuchtung und Beheizung – es existieren viele Stellschrauben, an denen Gartenbesitzer drehen können. Wer zusätzlich auch noch einen günstigen Stromanbieter wählt oder seinen Strom sogar selbst produziert, nutzt das maximale Sparpotenzial. So wird der Garten tatsächlich zu dem Rückzugsort, der er sein soll.
Gefährlich oder harmlos? Was hinter Veränderungen der Haut steckt!
Hautveränderungen sind ein alltägliches Phänomen. Meistens startet es mit einem hartnäckigen Juckreiz oder kleineren Hautunebenheiten. Stellt man Unregelmäßigkeiten auf der Hautoberfläche fest, ist dies allerdings noch kein direkter Anlass für Besorgnis. Umwelteinflüsse wie Hitze, trockene Luft oder Schweiß setzen unangenehme Reize für das Hautorgan. Einige der Veränderungen auf der Haut verschwinden daher schon nach wenigen Tagen wieder ohne weitere Folgen. Jedoch kann es auch zur Ausbreitung und dem Fortbestand des Hauterscheinungen in den betroffenen Arealen kommen. Die Ursachen für hartnäckige Hautreaktionen können vielfältigen Ursprungs sein. Von einem einfach zu behandelnden Ekzem bis zur hartnäckigen Schuppenflechte (Psoriasis) kommen eine Vielzahl an Krankheiten infrage. Während eine ärztliche Konsultation in jedem Fall zu empfehlen ist, hilft es einen groben Überblick der möglichen Krankheitsbilder zu haben.
Störende unschöne Hautveränderungen
Hautreaktionen sind eine echte Volkskrankheit. Sie können im Laufe der Jahre auf verschiedenste Art und Weise auftreten. Das Wichtigste gleich vorweg: Nicht alle Formen sind behandlungspflichtig. Einige Arten sind eher kosmetischer Natur. Dazu zählen Pigmentmale („Muttermale“), Warzen, Altersflecken oder auch Blutschwämmchen. Diese stören in kosmetischer Hinsicht, bilden allerdings in der Regel keine gesundheitsgefährdenden Eigenschaften. Im Bedarfsfall kann mit kleineren chirurgischen Eingriffen oder anderen Behandlungen Abhilfe geschaffen werden.

Quelle: Psoriasis Infografik | Psoriasis und Neurodermitis: Zahlen, Daten, Fakten
Ab wann wird ein Arztbesuch empfohlen?
Treten Hautveränderungen plötzlich auf und lösen unangenehme Begleiterscheinungen wie Juckreiz (Pruritus) aus, sollte man ärztlichen Rat suchen. Nur auf diese Weise können schwerwiegende Erkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis oder Allergien ausgeschlossen oder gezielt behandelt werden. Grundsätzlich ist der Hautarzt für die Obsorge der Hautveränderungen zuständig. Viele der Praxen bieten Notfalltermine an, die für eine zeitgerechte Untersuchung garantieren.
Die gängigsten Hautkrankheiten
Hautkrankheiten können in jedem Alter auftreten und sind normalerweise gut therapierbar. In der Arztpraxis wird eine genaue körperliche Untersuchung erste Klarheiten schaffen. Besonders weit verbreitet sind die folgenden Hautreaktionen:
- Allergien: Der Kontakt mit einem bestimmten Stoff kann plötzlich zu juckenden Hautstellen führen
- Ekzeme: Dies ist tatsächlich die häufigste Hauterkrankung in Deutschland. Dabei ist die oberste Hautschicht von nässenden Entzündungen befallen
- Psoriasis: Schuppenflechte ist eine chronische Erkrankung, die zu Entzündungen gewisser Areale der Haut oder auch der Gelenke führen kann
- Neurodermitis: Genau wie Psoriasis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Haut, die zu Rötungen und Schuppen führt
- Pilzinfektion: Ab und an kann es zu Befall mit übelriechenden Hautpilzen kommen
- Hauttumore: Durch häufiges Sonnenbaden und andere Einflüsse kann es zu Zellveränderungen kommen. Während der schwarze Hautkrebs („Melanom“) gefährlich werden kann, ist der weiße Hautkrebs weitestgehend sofort operativ entfernbar. Eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge schützt bestmöglich vor beiden Fällen des Hautkrebses
Weitere mögliche Ursachen
Gerade im Winter bilden sich durch den Wechsel aus heißer und kalter Luft trockene Stellen an der Hautoberfläche. Im Sommer sorgt hingegen der Kontakt von Kleidung auf der Haut in Kombination mit Schweiß für unangenehme Rötungen.
Parasiten wie Flöhe oder Milben, die durch Bisse für Hautveränderungen sorgen können, halten sich ebenfalls an warmen Orten auf. Dies ist immer wieder bei Wanderungen ein Problem, da sich in den Gemeinschaftsunterkünften die kleinen Parasiten durchaus wohlfühlen. Im engen Kontakt durch Matratzen und Bettdecken werden die ungeliebten Plagegeister schnell übertragen.
Wer im Kindesalter noch nicht an Windpocken oder Masern erkrankt war, und unter stark juckendem Hautausschlag leidet, kann sich eventuell mit einer der beiden Infektionskrankheiten angesteckt haben.
Selten steckt hinter dem veränderten Hautbild eine innere Ursache. Leber-, Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen sorgen in manchen Fällen für Verfärbungen und Juckreiz. Zudem kündigen sich manche Autoimmunerkrankungen durch Hautveränderungen an.
Schnelle Linderung schaffen
Auch wenn der Termin beim Arzt / der Ärztin bei andauernden Beschwerden verpflichtend ist, kann man mit einigen Tricks auch zu Hause schnelle Abhilfe verschaffen:
- Die richtige Hautpflege: Wasserkontakt durch Duschen, Baden und Schwimmen kann befallene Hautbereiche weiter reizen. Daher sollte man sich danach besonders gut mit rückfettenden Cremes einschmieren
- Vom Kratzen ablenken: Falls die Hautveränderung juckt, ist das Kratzen unbedingt zu vermeiden. Kühle Umschläge, Entspannungstechniken und luftige Kleidung helfen den Juckreiz abzumildern. Falls es gar nicht anders geht, bieten Baumwollhandschuhe vor allem in der Nacht Schutz
- Trockenes Klima vermeiden: Der Wechsel zwischen Klimaanlage, Heizung, Sonne und Wind bedeutet für die Haut Stress pur. Um dem vorzubeugen, sollte man auf ein angenehmes Raumklima und gute Befeuchtung achten
Diese Tipps sorgen für eine erste Linderung der Symptome. Eine dauerhafte Behandlung unter ärztlicher Aufsicht wird mit Hilfe von geeigneten Medikamenten und anderen Methoden eine etwaige Erkrankung weiter dämpfen können.



























































