Reiseschnäppchen online buchen – Darauf sollten Sie achten

Reisebuchungen per Mausklick werden immer mehr zur Normalität. Als Webseitenbetreiber können dabei Reiseveranstalter ebenso auftreten wie Reisevermittler oder Vermieter von Ferienhäusern. Ralph Schomaeker-Möller, Geschäftsführer der Mein-Deal.com GmbH, ist selbst Betreiber einer Schnäppchenseite mit Fokus auf Reisedeals. Er erklärt, an wen sich Kunden im Fall von Reklamationen wenden müssen: „Für auftretende Mängel während der Reise haftet nicht der Reisevermittler. Bei Reklamationen sollten sich Reisende immer an den Reiseveranstalter oder den Vermieter der Unterkunft wenden.“

Schnäppchen- und Vergleichsportale für Reisebuchungen

Ob check24, mein-deal.com oder Trivago, Schnäppchenportale und Plattformen für Preisvergleiche von Reisen und Unterkünften treten als Vermittler auf und finanzieren sich entweder durch Provisionen für vermittelte Geschäfte oder mit einem Pay-per-Click-Modell. Außerdem ist oft nur der günstige Preis das Kriterium für die Listung. Eine rundum erholsame Urlaubsreise definiert sich aber nicht nur über den Preis, sondern über das Gesamtpaket der enthaltenen Leistungen.

Gerade auf Schnäppchenportalen werden nicht selten Hotelgutscheine angeboten. Hier ist zu prüfen, ob der Gutschein Einschränkungen der Reisezeit beinhaltet und wie lange er gültig ist.

Vermittler von privaten Unterkünften

Plattformen wie Wimdu, Airbnb und Co. haben sich auf die Vermittlung privater Unterkünfte spezialisiert. Sie werben oft damit, dass die Unterkünfte günstiger als die Übernachtung im Hotel sind. Zu beachten ist jedoch, dass Privatvermieter keine Profis in Sachen Beherbergung sind, weshalb die Zimmer vor Ort nicht immer den Erwartungen oder Beschreibungen der Reisenden entsprechen. Besondere Beachtung verdienen auch die folgenden Punkte:

  • Stornobedingungen vor der Buchung genau durchlesen, da sie von jedem Vermieter selbst bestimmt werden.
  • Bei Mängeln: Zuerst an den Gastgeber wenden. Wenn das nicht hilft, innerhalb von 24 Stunden möglichst mit Beweisfotos das Portal unterrichten.
  • Plan B einkalkulieren: Falls der Gastgeber kurz vor der Reise die Unterkunft storniert und die Vermittlung einer anderen Unterkunft durch die Plattform nicht gelingt.
  • Zusatzkosten: Sind in der Anzeige keine Zusatzkosten beschrieben (Strom, Wasser), müssen sie auch nicht bezahlt werden.

Günstige Reisen mit Frühbucherrabatt

Reiseveranstalter gewähren ihren Kunden großzügige Rabatte, wenn sie die Reise bereits sechs bis zwölf Monate vor Reiseantritt buchen. Das hat den Vorteil, dass der Urlaub ganz nach den eigenen Wünschen und ohne Hektik gestaltet werden kann. Allerdings erfordert dieses Modell eine klare Vorstellung davon, wohin es gehen soll, in welchem Hotel man übernachtet und welche Leistungen zusätzlich gebucht werden sollen. Die folgende Checkliste gibt Aufschluss darüber, welchen Umfang das Reisepaket haben soll:

  • Pauschalreise? Alternativ können Sie durch die eigene Zusammenstellung der einzelnen Komponenten (Hotel, Flug, Transfer, Verpflegung) zusätzlich Geld sparen
  • Meer oder Gebirge?
  • Langstrecke oder Kurzstrecke?
  • Inselhopping / Rundreise oder doch nur eine Destination?
  • Hochsaison oder Nebensaison?

Nicht nur für Reisen mit Frühbucherrabatt gilt: Zahlungen, ganz oder teilweise, erfolgen erst, wenn Sie den Sicherungsschein vom Reiseveranstalter erhalten haben. Damit signalisiert der Erbringer der Leistung, dass diese Leistungen auch im Fall der Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz erbracht werden. Der Sicherungsschein sollte online abrufbar sein.

Günstige Last-minute-Reisen

Mann mit Rucksack hängt an einem losfahrenden Zug
Last-minute-Reisen zu buchen, bedeutet nicht, wie das Bild suggeriert, den Flieger oder Zug in letzter Minute zu besteigen. Laut Definition des Deutschen Reiseverbands (DRV) liegt der Anreisetag bei Last-minute-Reisen innerhalb der nächsten vierzehn Tage.

Je flexibler Sie sind, umso mehr Geld können Sie bei der Buchung einer Last-minute-Reise sparen. Kunden profitieren davon, dass Reiseveranstalter bei Fluggesellschaften und Hotels ganze Kontingente von Gästekapazitäten einkaufen. Das Modell eignet sich besonders für spontane Menschen, die keine Lust auf eine punktgenaue Planung der Urlaubsreise haben. Der Nachteil: Gerade bei Pauschalreisen kann der Reisende nur begrenzt Einfluss auf die folgenden Punkte nehmen:

  • Sterne-Kategorie des Urlaubshotels
  • genaues Reisedatum
  • exakte Lage der Destination

Zu beachten ist bei Last-minute-Reisen, dass es unter Umständen nicht genügend Restplätze für größere Gruppen gibt. Familien mit Kindern sollten deshalb beim Preis lieber vom Frühbucherrabatt profitieren.

Preisfehler bei Reiseangeboten

Hinter all den Angeboten im Internet sitzen auch nur Menschen, die Fehler machen können. Auch wenn online viele Dinge schon durch verschiedene Softwareprogramme übernommen werden, kommt es immer mal wieder zu sogenannten Error Fares. Das ist die englische Bezeichnung für den deutschen Begriff Preisfehler. Sie können entstehen, wenn beispielsweise ein Fehler beim Einstellen der Reisepreise geschieht, weil fälschlicherweise eine Null weggelassen wurde oder das Komma falsch gesetzt wurde.

Das Problem dabei: Urlaubswillige können Glück haben, wenn sie eine Reise oder einen Flug, die auf Preisfehler beruhen, buchen. Allerdings ist der Veranstalter nicht an den Preis gebunden, da der Veranstalter das Geschäft wegen Irrtums oder falscher Übermittlung anfechten kann. Entscheidend dabei ist die Versendung einer Bestätigungs-E-Mail. Dabei sollte der User genau darauf achten, ob es sich lediglich um den Eingang der Reisebuchung handelt oder eine echte Kaufbestätigung vorliegt. Im letzteren Fall kommt ein Kaufvertrag zustande, der aber immer noch vom Reisebüro anfechtbar ist, wenn tatsächlich ein Irrtum vorliegt. Wir raten deshalb, auf derlei Ärger zu verzichten und Reise mit offensichtlichem Preisfehler gar nicht erst zu buchen.

Allgemeine Hinweise für sichere Reisebuchungen im Internet

Zum Schluss noch ein paar Tipps, damit Sie mit Ihrer Online-Buchung für die schönste Zeit des Jahres auch wirklich auf der sicheren Seite sind:

  • deutliche Kennzeichnung des Anbieters: Achten Sie besonders bei Reisevermittlern genau auf die vollständigen Daten des Unternehmens, das die jeweilige Leistung erbringt.
  • Leistungsumfang kontrollieren: Alle in der Reisebeschreibung genannten Leistungen müssen später auch beim Buchungsvorgang noch einmal genannt werden.
  • Wichtige Eckdaten ausdrucken: Bei späteren Reklamationen müssen Sie nachweisen, was genau zum Leistungsumfang gehören sollte.
  • AGB und Datenschutzerklärung: Sie müssen auf der Webseite des Anbieters leicht aufzufinden sein und sollten auch gelesen werden.
  • Verschlüsselte Datenübermittlung: Das gilt vor allem für sensible Daten wie Namen, Adresse, Alter, Geburtsdatum und Bankverbindung. Bei unverschlüsselter Datenübertragung kann es zum Missbrauch Ihrer Daten kommen. Achten Sie deshalb auf ein geschlossenes Schloss- oder Schlüssel-Symbol auf dem Rahmen Ihres Browsers. Gesicherte Seiten beginnen zudem mit „https“ statt „http“.

Gibt es das Vergehen Beamtenbeleidigung wirklich?

Beleidigung im Strafgesetzbuch

Laut § 185 Strafgesetzbuch ist eine Beleidigung die Verletzung der Ehre eines anderen durch herabwürdigende Äußerungen, Gesten oder Tätlichkeiten. Dabei können auch durchaus sachliche Worte als Beleidigung gewertet werden, nämlich dann, wenn sie einen ironischen Unterton haben oder bewusst mehrdeutig sind. Beleidigungen sind ein Vergehen und können mir Geldstrafen und Freiheitsstrafen von einem bis zu zwei Jahren geahndet werden.

Üble Nachrede als indirekte Beleidigung

Anders als die Beleidigung bezeichnet die üble Nachrede die Verbreitung einer unbewiesenen Tatsache über eine dritte Person, die – ebenso wie die Beleidigung – den Betroffenen in der öffentlichen Meinung verächtlich macht. Laut § 186 StGB kann dieses Ehrdelikt mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe geahndet werden, im Falle einer Verbreitung durch Schriften sogar mit bis zu zwei Jahren.

Verleumdung beinhaltet besserer Wissen

Im Unterschied zur üblen Nachrede, bei der der Verbreiter lediglich Gerüchte weitergibt, wird bei einer Verleumdung bewusst die Unwahrheit über eine Person verbreitet. Demensprechend sieht der Gesetzgeber im Falle eine Verurteilung auch Strafen von bis zu fünf Jahren Gefängnis vor. Strafverschärfend wirkt sich auch die Form der Verleumdung aus, wenn sie zum Beispiel öffentlich oder durch das Verbreiten von Schriften geschieht.

Sonderfall Beamtenbeleidigung

Immer wieder hört man davon, dass die Beleidigung von Amtsträgern wie beispielsweise Polizeibeamten besonders streng geahndet wird. Ganze „Bußgeldkataloge“ führen die teuersten Beschimpfungen auf. Tatsache ist, dass es für Beamtenbeleidigung keinen eigenen Strafrechtsparagraphen gibt. Wie auch die Beleidigung von Zivilpersonen wird die Beamtenbeleidigung nach § 185 Strafgesetzbuch geahndet. Die Annahme, dass Beamtenbeleidigung schlimmer ist, als eine „normale“ Beleidigung rührt wohl daher, dass Beleidigungen von Beamten sehr schnell vor Gericht landen.

Eine Beleidigung nach § 185 StGB wird gemäß § 194 Abs.1 StGB nur auf Antrag des Opfers strafrechtlich verfolgt. Auch hier gilt der alte Satz: „Wo kein Kläger, da kein Richter.“ Im Falle der Beamtenbeleidigung, so erläutert Rechtsanwalt Sebastian Einbock von JuraForum.de, stellt jedoch nicht zwingend der Beamte den Antrag, sondern unter Umständen gemäß § 194 Absatz 3 StGB dessen Dienstvorgesetzter.

Kollektivbeleidigungen nicht zwangsläufig strafbar

Wer jedoch Polizisten im Allgemeinen beleidigt, macht sich dadurch noch nicht zwangsläufig strafbar. So ist beispielsweise das Tragen eines in der Öffentlichkeit sichtbaren Ansteckers mit dem Aufdruck „FCK CPS“ für „Fuck Cops“ laut einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 26.02.2015 nicht strafbar, weil sich die beleidigende Äußerung damit nicht auf eine „hinreichend überschaubare und abgegrenzte Personengruppe bezieht“, sondern auf ein nicht näher bestimmtes Kollektiv. In einem anderen Fall sah das schon ganz anders aus: Ein Fußballfan hatte im Stadion ein Transparent mit der Abkürzung „ACAB“ (All cops are bastards) ausgerollt. Laut Landgericht München (Az. 4 OLG 13 Ss 571/13) stellte dies eine strafbare Beleidigung dar, weil der Fan wusste, dass er bei der Partie auf eine bestimmte Gruppe von Ordnungshütern treffen werde.

Mit wenig Einsatz zum großen Gewinn

Für die Kleinsparer ist es in jüngster Vergangenheit zwar nicht einfacher geworden, ihre Ersparnisse gewinnbringend anzulegen, jedoch gibt es immer noch genug Möglichkeiten, um sein Kapital zu vervielfältigen.

Die bewährten Methoden, wie das Einzahlen in Sparbücher oder Tagesgeldkonten, sind momentan keine gewinnbringenden Optionen, da der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) eher dazu anregt, sich einen günstigen Kredit zu verschaffen, anstatt sein Geld langfristig anzulegen. Dadurch versprechen eben jene Anlagemöglichkeiten keine reizvollen Gewinne mehr. Viel mehr ist es zur Zeit interessant, teure alte Kredite durch ein günstiges Darlehen mit geringem Effektivzins abzulösen. Doch es gibt auch Alternativen für Anleger.

Stetig sinkende Ratenkredit Zinsen seit 2013 - Wer alte Kredite umschuldet, spart Zinskosten.
Dank geringem Effektivzins ist es heute möglich, alte Kredite kostengünstiger abzulösen. Quelle: umschuldung.net

Immobilen- und Aktienfonds als lukrative Alternativen

Wenn man aber trotzdem kleines Geld gewinnbringend anlegen möchte, sollte man in Betracht ziehen, Anteile von Immobilien- oder Aktienfonds zu erwerben. Zwar kann, anders als beim Sparbuch, der Gewinn nicht vorausgesagt werden, allerdings sind nach oben keine Grenzen gesetzt, wenn es um die Ausschüttung von Dividenden geht.

Der Immobilienfonds:

Ein immer noch verbreiteter Wunsch ist es, Geld mit Immobilien zu verdienen. Für dieses Ziel muss man aber weder Eigentümer oder Vermieter einer solchen sein. Eine Investition in einen Immobilienfonds ermöglicht es, durch die erworbenen Anteile Geld über private oder gewerbliche Grundstücke zu verdienen, die sich im Besitz der Fondsbetreiber befinden.
Diese Anteile können oft schon für wenig Geld käuflich erworben werden. Darüber hinaus ist der benötigte Aufwand, den man betreiben muss, ziemlich gering, um das angelegte Geld vermehren zu können. Allerdings sind diese Investitionen meist mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten versehen und somit nicht auf einen großen Gewinn in kurzer Zeit ausgelegt. Im Gegenzug ist jedoch mit einer stabilen Rendite zwischen 2 und 3 Prozent zu rechnen.

Der Aktienfonds:

Eine weitere Möglichkeit stellt das Investment in einen Aktienfonds dar. Hier kann man nicht nur Aktien eines bestimmten Unternehmens erwerben, sondern ein Paket von Anteilen an vielen verschiedenen Unternehmen.
Somit ist das angelegte Geld nicht in den Aktien eines einzelnen Konzerns zentriert, sondern auf mehrere aufgeteilt. Falls es also zu Kursverlusten eines Unternehmens kommen sollte, kann dieser oft durch einen steigenden Kurs einer anderen Aktie wieder aufgefangen werden.
Das Risiko, sein Geld durch die schwankenden Börsenkurse zu verlieren, wird hierdurch also ziemlich gering gehalten. Darüber hinaus ist auch diese Art der Investition bereits mit geringen Geldbeträgen möglich und somit für jeden Kleinsparer eine reizvolle Option, sein Geld anzulegen.

Diese Vorteile bietet eine Investition in Aktienfonds:

  • Das Geld ist auf mehrere Unternehmen aufgeteilt
  • Etwaige Verluste können aufgefangen werden
  • Schon mit geringen Beträgen möglich
  • Reizvolle Renditen

 

Aktienhandel: Mit Risiko zum großen Gewinn!

Im Gegensatz zum Investment in einen Aktienfonds ist die Geldanlage in Aktien von einem einzelnen Unternehmen natürlich mit mehr Risiko behaftet, aber dafür kann der Gewinn auch deutlich höher ausfallen. Beim Erwerb von Aktien kann durch ausgeschüttete Dividenden beim Anleger Gewinn erzielt werden. Diese Dividenden sind Anteile am Gesamtgewinn des Unternehmens, die an dessen Aktionäre ausgeschüttet werden.

Bei der Wahl einer Aktie mit guten Gewinnaussichten ist es ratsam, darauf zu achten, dass das Unternehmen bereits in den vorangegangenen Jahren Dividenden ausgeschüttet hat. Im Idealfall sind die Dividenden sogar gestiegen. Sollte es aber zu großen Kursverlusten kommen, besteht die Gefahr, dass die Dividenden ausbleiben und die Investoren leer ausgehen.

Ebenso besteht aber natürlich auch die Chance, einen großen Gewinn einstreichen zu können, und zwar im Falle einer großen Kurssteigerung. Bei der Entscheidung für die Investition in ein Unternehmen ist es ratsam, darauf zu achten, dass es im Deutschen Aktienindex gelistet ist. Ebenso vielversprechend sind bekannte Marken, wenn es um eine ratsame Investition geht.

Entgegen der vielvertretenen Meinung, dass man erworbene Aktien sofort wiederverkaufen sollte, wenn diese im Wert steigen, steht die Tatsache, dass die Gewinne oftmals wesentlich höher ausfallen, wenn man die fälligen Dividenden abwartet. Zwar ist dies auch mit einem gewissen Risiko verbunden, aber dieses kann sich im Endeffekt eindeutig bezahlt machen, wenn es um die Vervielfältigung des eigenen Kapitals geht.

Festgeldkonten – Investition ohne großes Risiko

Für Kleinsparer, die lieber kein größeres Risiko eingehen wollen, stellt die Einzahlung auf ein Festgeldkonto eine lohnende Alternative zum Aktienhandel dar. Hierbei wird bei einer Mindestlaufzeit zwischen 6 Monaten und maximal 5 Jahren das Geld auf einem Konto mit einem festgelegten Zinssatz angelegt.

Es gilt dabei: Je höher die Laufzeit des Kontos ausfällt, desto höher der jeweilige Zinssatz. Normalerweise liegt dieser Satz zwischen 1,3 und 1,8 Prozent. Ein großer Pluspunkt des Festgeldkontos ist die Absicherung des angelegten Geldes durch die europäische Einlagensicherung.

Bis zu einem Betrag von bis zu 100.000 Euro greift diese Sicherung. Dadurch ist das Risiko zwar im Gegenteil zu Aktiengeschäften vergleichsweise gering, aber es gibt auch einen Nachteil, den diese Art der Investition mit sich bringt. Es ist nämlich nicht möglich, sich das angelegte Geld vor Ablauf des geschlossenen Vertrages auszahlen zu lassen. Es werden zwar jährlich die Zinsgewinne ausbezahlt, aber über den eingezahlten Betrag kann nicht ohne weiteres verfügt werden.

 Diese Vorteile bringt ein Festgeldkonto mit sich:

  • Feste Zinsen und somit kalkulierbarer Gewinn
  • Absicherung des Vermögens bis zu 100.000 €
  • Jährliche Auszahlung der Zinsgewinne
  • Geringes Risiko im Vergleich zum Aktienhandel

Als Kleinsparer zum großen Geld

Die Investition von kleinen Geldbeträgen in Immobilien- oder Aktienfonds sowie die Einzahlung der Ersparnisse auf ein Festgeldkonto stellen also momentan eine ernstzunehmende Alternative zu den altbewährten Sparbüchern oder Tagesgeldkonten dar.

Diese, vor allem unter Kleinsparern, beliebten Methoden sind momentan keine lukrativen Anlagemöglichkeiten, da die Zinsen keine nennenswerten Gewinne versprechen. Für den Kleinsparer bedeutet dies aber nicht, wie erörtert, dass es unmöglich ist, sein Geld gewinnbringend anzulegen.

Mit ein wenig mehr Risiko und Geduld kann man auch mit kleinen Investments sein Geld vervielfältigen, ohne seine finanzielle Existenzgrundlage zu gefährden. Auf kurze Sicht ist es zwar nicht mehr so einfach für Kleinsparer, ihr Geld zu vermehren, aber mit langen Laufzeiten und guten Zinssätzen kann auf längere Sicht problemlos auch das kleine Geld vermehrt werden.

Es ist also nicht immer zwingend notwendig, viel Geld zu investieren, um die Chance auf einen großen Gewinn wahren zu können, da diese auch schon mit kleinen Beträgen und der richtigen Strategie problemlos sichergestellt werden können.

Honig besitzt wertvolle Naturheilkräfte

Honig spielt in der Naturheilkunde eine sehr wichtige Rolle

Honig kennen alle und viele lieben ihn, was nicht zuletzt auf seinen süßen Geschmack zurückzuführen ist. Das Naturprodukt, das heutzutage in keinem Supermarkt mehr fehlen darf, besteht dabei zu 75 bis 80 Prozent aus Zuckerstoffen. Damit eignet es sich per Definition auch gut als Konservierungsmittel, beispielsweise beim Einkochen von Marmelade oder auch dann, wenn Früchte kandiert werden sollen. Was den Honig von reinen Zuckerprodukten unterscheidet, ist die Tatsache, dass an seiner Herstellung die Bienen maßgeblich beteiligt sind. Sie erzeugen bei der Verarbeitung von Pflanzensäften ein Gemisch, welches aus Glucose und Fructose besteht. Daneben sind noch weitere Bestandteile enthalten:

  • Eisen
  • B-Vitamine
  • Vitamin C
  • Vitamin K
  • Carotin

Abgesehen davon sind auch diverse bioaktive Stoffe, Mineralstoffe und Antioxidantien inkludiert. Ein sehr besonderer Honig ist der sogenannte Manuka-Honig, auf den weiter unten noch genauer eingegangen werden soll. Hier ist der Gehalt an Methylglyoxal hauptverantwortlich für die antibakterielle Wirkung des gesunden und leckeren Manuka Honigs. Sie ist in der Praxis sogar so stark, dass dieser spezielle Honig mittlerweile selbst gegen den Krankenhauskeim MRSA eingesetzt wird.

Im Honig sind vor allem Enzyme und Säuren besonders wirksam

Die Honigbiene leistet bei der Herstellung von Honig schon seit jeher sehr wichtige Dienste.
Die Honigbiene leistet bei der Herstellung von Honig schon seit jeher sehr wichtige Dienste.

Abgesehen vom Manuka-Honig kann allerdings auch der normale Honig auf medizinischer Ebene punkten. Hier sind es insbesondere Enzyme und Säuren, auf die die Wirkung zurückzuführen ist. Weit verbreitet ist der Irrtum, dass die Säuren nur für den Geschmack und den Geruch der jeweiligen Sorten verantwortlich sind. Dem ist jedoch nicht so, denn sie regen auch das Hungergefühl an und sind dazu in der Lage, schädliche Keime am Wachsen zu hindern. Maßgeblich beteiligt an der positiven Wirkung von Honig ist auch die enthaltene Salicylsäure. Die meisten Menschen kennen diesen besser als den Wirkstoff, welcher in Aspirin-Tabletten enthalten ist. Somit wirkt diese Säure nicht nur senkend gegenüber Fieber, sondern eignet sich auch dazu, Schmerzen effektiv zu lindern. Neben der Salicylsäure ist im Honig jedoch auch Acetylcholin enthalten:

  • Es fungiert als Neurotransmitter im Organismus
  • Es ermöglicht die korrekte Übertragung von Nervenimpulsen
  • Es wirkt als Botenstoff und steuert auch kognitive Prozesse

All die genannten Faktoren sind dafür verantwortlich, dass Honig früher nicht nur bei Leiden empfohlen worden ist, die äußerlicher sondern auch innerlicher Natur gewesen sind.

Manuka-Honig wirkt vielfach wie ein natürliches Antibiotikum

Ein Grund dafür, dass der bereits erwähnte Manuka-Honig heutzutage so beliebt ist, ist auch in seiner Wirkungsweise zu erblicken, die der eines Antibiotikums auf natürlicher Basis gleichkommt. Der seltene Honig wird aus dem Nektar des gleichnamigen Strauches gewonnen und die antibiotische Wirkung wurde hierzulande von Wissenschaftlern der TU Dresden schon im Jahr 2006 entdeckt. Allerdings muss man als jemand, der sich für diesen besonderen Honig interessiert, wissen, dass es hier trotzdem stärkere Unterschiede in der Zusammensetzung gibt. Wichtigstes Kennzeichen ist der auf der Packung ausgewiesene MGO-Gehalt, wobei die Faustregel gilt, dass die Wirkung umso größer ist, je höher der Wert ausfällt. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss darüber, wie es um die sonstigen Anwendungsgebiete dieses Honigs bestellt ist:

Ort Anwendung
Kinderklinik Uni Bonn Wundpflege bei Kindern
Diabetologie Berliner Klinik Behandlung diabetisches Fußsyndrom

Wer unter Erkrankungen leidet, die sich im Mund- und Rachenraum befinden, kann es mit Manuka-Honig Sirup probieren. Rezepturen hiervon werden für Erwachsene und Kinder separat angefertigt und sind insbesondere für ihre nebenwirkungsfreie Linderung bestehender Beschwerden bekannt.

Stadtrundfahrt mal anders

„Herzlich willkommen an Bord der HeyMinga Touren. Gemeinsam mit euch wollen wir in den nächsten Stunden unsere Heimatstadt München erleben, erkunden und echt entdecken.“ Mit diesen oder ähnlichen Worten beginnt jede Rundfahrt von HeyMinga Touren. Rundfahrt? In München? Also noch eine Touristentour, von denen es schon so viele gibt? Nein, keine Sorge. HeyMinga Touren sind anders. Selbst für Einheimische wird die Weltstadt mit Herz aus Bulli-Sicht zu einer neuen Offenbarung. Also in den Bulli, fertig und los!

Der VW-Bulli als einzig wahres Reisegefährt auf vier Rädern

München ist seit jeher eine Stadt, in der Service für Touristen großgeschrieben wird. Klassischen Stadttouren gibt es daher wie Sand am Meer, die jedoch vor allem die überlaufenen touristischen Hotspots der bayerischen Metropole ansteuern. Doch es geht auch anders, wie die Jungs und Mädels von HeyMinga Touren zeigen. Sie möchten ihren Gästen vielmehr das authentische Lebensgefühl ihrer Stadt näherbringen. So geht es darum, München mit all seinen Facetten zu erfahren und dabei auch neue Stadtteile zu entdecken, die nicht unbedingt auf jedermanns Sightseeing-Radar liegen. Dabei setzen die Bulli-Freunde auf Punkte, die den nachhaltigen Individualtourismus beleben – kleine Gruppen, kurze Spaziergänge als bewusster Bestandteil der Touren & Kooperationen mit lokalen Unternehmen.

Kleine Gruppen und große Gefühle

Das Markenzeichen der HeyMinga Crew sind ihre liebenswerten VW-Bullis mit echter Patina, die einen nostalgischen Charme versprühen. Die Bullis mit klangvollen Namen wie »Gerti« und »Valentin« verfügen sogar über eine eigene Kofferraumbar – für das leibliche Wohl der Gäste ist also gesorgt. Allerdings können sich die Gäste der Touren nicht nur im Bulli stärken, sondern auch bei Geheimtipps der lokalen Gastronomie-Szene, denn HeyMinga setzt auf echtes Soul-Sightseeing mit lokalem Flair.

Vier Räder für ein Halleluja!

Entschleunigung und Wohlfühltouren mit echten »Locals«, also einheimischen Guides, sind das Motto der alternativen Tourenanbieters. Die Gäste sollen durchatmen, echte Münchner Originale kennenlernen und einfach mal die Seele baumeln lassen können, wenn sie München auf nicht alltäglichen Pfaden entdecken. Die Betreiber verstehen dieses entspannte „Soul-Sightseeing“ als Gegenentwurf zum oftmals hektischen Massentourismus, der nur das Ziel hat, möglichst schnell möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken, um mal dagewesen zu sein.

Soulsightseeing

Zu einer Tour unter Freunden sollen die Busfahrten werden, denn die Gruppen sind entsprechend klein, da alle nostalgischen VW-Busse des Unternehmens 9-sitzer sind. Das Feeling, in einem Reisebus von einem unpersönlichen Führer durch die Stadt gekarrt zu werden, kann hier gar nicht erst aufkommen. Stattdessen arbeitet HeyMinga mit »eingeborenen« Führern, die ihre Stadt wirklich lieben und dieses Gefühl auch den Gästen der Metropole an der Isar näherbringen wollen. Dabei gehören auch Kooperationen mit lokalen Unternehmen zur Firmenphilosophie. Wer bei diesem Start-Up eine Tour bucht, soll eintauchen können in das wahre München. Dazu gehört dann auch der beste Obazda der Stadt oder ein Bier bei einem mit dem Unternehmen befreundeten Gastwirt. Denn so können Besucher, die diese individuellen Touren buchen, durchatmen, sich entspannen und hautnah die Entschleunigung erleben, die wahre Münchner so lieben – denn das Leben an der Isar hat viel mehr zu bieten, als der hektische Massentourismus auf den ersten Blick vermuten lässt.

Wohlfühlcharme auf 9 Sitzplätzen

Das Repertoire von HeyMinga Touren umfasst verschiedenartige online buchbare Touren ab 39 Euro pro Person, die zwischen 2,5 und 4 Stunden dauern. Getränke an Bord sind auf allen Touren inklusive. Darüber hinaus bieten HeyMinga Touren auch die Möglichkeit an, individuelle Touren in Form von Teamevents, Ausflügen mit Freunden oder Junggesellenabschieden zu planen und umzusetzen. Ebenso gibt es immer wieder saisonale Specials wie etwa die Weihnachtstour mit selbstgemachten Glühwein und allerhand besinnlichen Überraschungen. Und wer neben München auch mal in den Genuss kommt, Hamburg zu besuchen – dort warten schon die Freunde der Waterkant Touren mit ihren charmanten Bullis darauf, ihren Gästen die Elbmetropole ebenso persönlich, individuell und authentisch näherzubringen wie die Madeln und bayerischen Urviecher von den HeyMinga Touren.