In Geldnot kommt fast jeder manchmal – aber es hat auch fast jeder die Möglichkeit, sich kurzfristig selbst zu helfen. Denn in den meisten Haushalten schlummern kleine Schätze, ohne dass man davon weiß. Und die lassen sich zum Beispiel bei Online-Auktionen verkaufen.
Du hast viele Bücher zu Hause, lagerst vielleicht welche im Keller oder auf dem Dachboden? Dann solltest du mal checken, ob vielleicht gut erhaltene seltene oder vergriffene Exemplare dabei sind. Denn die können ordentlich Geld in die Kasse spülen.
Dasselbe gilt für CDs oder Schallplatten – auch dafür gibt’s in digitalen Zeiten noch Sammler. Viele Menschen mögen lieber einen physischen Datenträger mit Cover und Booklet. Auch hier gilt: Der Zustand sollte möglichst gut sein!
Auch Magazine und insbesondere seltene Comics können mit Glück Geld bringen – es lohnt sich daher auch stets, die Comics der Kinder nicht zu entsorgen, sondern aufzuheben. Manche davon könnten in ein paar Jahren oder Jahrzehnten etwas wert sein. Wichtig: Trocken lagern, sonst müffelt das Papier!
Du hast Kinder oder sogar noch Spielzeug aus deiner eigenen Kindheit im Keller? Perfekt! Gerade ältere Actionfiguren werden, wenn sie in gutem Zustand sind, zu teils hohen Preisen gehandelt. Wer ganz viel Glück hat, kann hunderte Euro machen!
… können je nach Material und Seltenheitswert durchaus wertvoll sein. Bei Goldschmuck kann es sich lohnen, es gegen den reinen Materialwert an einen Goldschmied zu verkaufen. Wenn man hingegen an den Stücken hängt gibt es die Option, sie zu einem Pfandleiher zu bringen und später zurückzukaufen.
… findet man heraus, ob etwas wertvoll ist? Eine Faustregel: Bei Büchern und Musik sollte es keine Massenware sein. Was zigtausendfach auf dem Markt war, ist eher selten wertvoll oder begehrt (doch auch von dieser Regel gibt es Ausnahmen!).
… hilft ein Blick ins Internet. Bei Onlinehändlern und Auktionshäusern kann man checken, ob ein Objekt selten ist und einschätzen, zu welchen Preisen es gehandelt wird. Auf diesem Weg erhält man eine gute Einschätzung, ob sich der Verkauf lohnt.
Den Preis immer etwas niedriger ansetzen als die Konkurrenz – dann geht das Angebot rasch weg.
… erlaubt es Verbrauchern, bei Online-Bestellungen vom Kauf zurückzutreten, wenn ihnen der Artikel nicht gefällt, sie sich anders entscheiden – oder auch aus anderen Gründen. Wir erklären, wann man Produkte zurückgeben darf, wann nicht, und welche Regeln sonst noch gelten.
… hat man grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Dieses beginnt mit Vertragsschluss. Den Widerruf kann man ohne Angabe von Gründen erklären, indem man die Ware einfach zurücksendet. Allerdings muss sie vor Ablauf der Frist beim Verkäufer ankommen.
… die man beim Kauf bezahlt hat, muss der Verkäufer zusammen mit dem Kaufpreis in voller Höhe zurückerstatten. Es sei denn, man sendet nur einen Teil der Bestellung zurück – dann wird auch nur ein Teil der Versandkosten erstattet. Die Kosten für den Versand zurück zum Händler muss allerdings der Kunde selbst tragen.
Aber die meisten Händler sind heutzutage so kulant, auch diese Kosten zu übernehmen – etwa indem sie einen Retourenschein beilegen. Falls nicht: Fragen kostet nichts!
Müssen die Waren bei Widerruf noch originalverpackt sein? In der Regel lautet die Antwort Nein, denn man muss in der Lage sein, die Ware in Augenschein zu nehmen. Grundsätzlich gilt: Man darf alles tun, was man auch in einem Ladengeschäft tun könnte.
… von dieser Regel sind Datenträger wie zum Beispiel CDs. Diese können nur zurückgegeben werden, wenn sie noch eingeschweißt sind. Ansonsten könnte man ja jede CD einfach kopieren und dann zurückschicken.
Wenn man die Ware bereits benutzt oder gar beschädigt hat, hat man eigentlich keinen Anspruch mehr auf Widerruf – die meisten Händler sind aber sogar in solchen Fällen oft kulant und nehmen Produkte zurück. Falls ein Händler das verweigert, muss man es aber akzeptieren.
… hat man außerdem immer dann, wenn ein Produkt beschädigt beim Kunden ankommt, wenn es deutlich von der Beschreibung abweicht oder zum Beispiel eine andere Farbe hat. Aber auch in so einem Fall gilt die Frist von 14 Tagen.
Ganz wichtige Ausnahme: Privatverkäufe! Wenn man, zum Beispiel bei Ebay, von einer Privatperson kauft, dann gilt das Widerrufsrecht in aller Regel nicht, es sei denn der Verkäufer bietet das ausdrücklich an. Das gesetzliche Widerrufsrecht bezieht sich nur auf den gewerblichen Handel.
… sollte man das Widerrufsrecht trotz all dieser weit gefassten Möglichkeiten nur dann, wenn es wirklich nötig ist. Denn man darf nicht vergessen, dass dieses Recht geschaffen wurde, um Verbraucher zu schützen, nicht um ihnen die Option zu geben, dieses Recht auszunutzen.
Die Hohe Zahl der täglichen Rücksendungen ist nicht nur höchst umweltschädlich aufgrund des zusätzlichen CO2-Ausstoßes. Sondern es kann insbesondere für kleinere Händler auch zu ernsthaften Problemen führen, wenn zu viele Waren zurückgeschickt werden, die nicht mehr originalverpackt sind oder sogar Mängel haben, und die der Händler dann nicht mehr verkaufen kann. Darauf sollte man als Verbraucher Rücksicht nehmen!
Die Strompreise werden 2020 voraussichtlich erneut steigen. Die EEG-Umlage, mit de die Energiewende finanziert wird, wird um knapp fünf Prozent angehoben, auch die Netzentgelte sollen steigen. Beide Posten zusammen machen etwa die Hälfte des Strompreises aus. Genau lässt sich noch nicht beziffern, wie hoch die Mehrkosten pro Kilowattstunde ausfallen werden. Immerhin: Das ist ein guter Anlass, um Strom zu sparen oder zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.
Eine gute Nachricht gibt es für allem Empfänger von ALG II („Hartz IV“) sowie der Grundsicherung im Alter. Erwachsene erhalten ab Januar acht Euro mehr pro Monat, insgesamt also 432 Euro. Der Satz für Kinder und Jugendliche erhöht sich um sechs Euro auf 328 bzw. 389 Euro.
Ebenfalls ab dem 1. Januar 2020 wird das Wohngeld erhöht. Laut Bundesregierung sollen davon 660.000 Haushalte profitieren. Zahlreiche Haushalte, die bislang keinen Anspruch hatten können nun Wohngeld beantragen. Wie hoch der Anspruch ist, hängt vom Einkommen, der Höhe der Miete und weiteren Faktoren ab. Als Faustregel gilt: Jeder, der weniger als 1200 Euro im Monat verdient, sollte unbedingt prüfen, ob er Anspruch auf Wohngeld hat. Anträge gibt es bei den Kommunen.
Um umweltfreundliche Mobilität zu fördern gibt es einige Neuerungen für Arbeitnehmer. So muss ein Elektro-Dienstwagen, der auch privat genutzt wird, neue noch zur Hälfte als geldwerter Vorteil versteuert werden, ein Dienstfahrrad soll bis 2030 sogar komplett steuerfrei sein. Es lohnt sich also durchaus, die Luft weniger zu verpesten als bisher.
Zum 1. Januar 2020 steigt der gesetzliche Mindestlohn um 16 Cent auf dann 9,35 Euro brutto pro Arbeitsstunde. Wer Vollzeit arbeitet erhält also monatlich 25,60 Euro zusätzlich – aufs Jahr gerechnet sind das 307,20 Euro. Nicht viel – aber besser als nichts.
Ab 2020 haben endlich auch Auszubildende Anspruch auf einen gesetzlichen Mindestlohn. Dieser wird im ersten Schritt 550 Euro betragen und soll bis 2023 auf 620 Euro angehoben werden.
Zum 1. Juli 2020 wird es für alle rund 21 Millionen Rentner in Deutschland eine spürbare Rentenerhöhung geben. Die genaue Höhe steht noch nicht fest, wird aber voraussichtlich bei ungefähr drei Prozent liegen.
Zum 1. Januar 2020 tritt die dritte Stufe des Bundesteilhabegesetzes in Kraft, mit dem Menschen mit Behinderung bessergestellt werden sollen. Ab 2020 wird der Vermögensfreibetrag auf 55.000 Euro erhöht, außerdem darf das Einkommen von Ehepartnern nicht mehr herangezogen werden.
… fürs neue Jahr fasst fast jeder. Sie auch wirklich einzuhalten ist hingegen eine hohe Kunst, die Umfragen zufolge den wenigsten gelingt. Doch eigentlich geht das ganz einfach. Wir stellen die besten guten Vorsätze vor – und verraten am Ende den Trick, mit dem man sie garantiert auch einhalten kann!
Der Klassiker zum Jahreswechsel: Endlich das Ende der Glimmstängel erreichen! Mehr Geld in der Tasche! Kein Raucherhusten mehr! Kein Qualmgestank mehr! Die Gefahr für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken!
Weniger Fett, Zucker und Kohlenhydrate essen! Endlich abspecken, sich in der eigenen Haut wieder wohlfühlen, attraktiver werden, beweglicher werden, gesünder werden! Auch das ein Klassiker der guten Vorsätze – und spätestens Mitte Januar wieder vergessen.
Klassiker Nummer drei: Sich am ersten Januar für zwei Jahre im Fitnessstudio anmelden, ab Februar nicht mehr hingehen und sich fortan über das verschwendete Geld ärgern. Ähnlich wie der Kauf der teuren Joggingschuhe, die spätestens im März Staub ansetzen.
In den letzten Jahren spielt die Work-Life-Balance einer immer größere Rolle bei den guten Vorsätzen: weniger Stress, weniger Arbeit, dafür mehr Zeit mit der Familie verbringen. In der Regel bricht das spätestens dann zusammen, wenn der Chef mal wieder wegen eines megawichtigen Projekts Überstunden einfordert. So ungefähr Ende Januar.
… „berühmten“ guten Neujahrsvorsätzen gibt es sicher hunderte weitere, manche Menschen wollen gar alles auf einmal schaffen – was der beste Weg zum sicheren Scheitern ist.
… setzt einen Teufelskreis in Gang: Irgendwann traut man sich selbst gar nichts mehr zu und fasst den Vorsatz, nie wieder gute Vorsätze zu fassen. Dabei ist es eigentlich total einfach, seine Vorsätze zu realisieren. Der Trick lautet…
Wer sich zu viel vornimmt, wird es nicht schaffen. Daher sollte man seine Ziele so klein wie möglich setzen – und sich dann steigern. Und, ganz wichtig: Nur einen guten Vorsatz pro Jahr! Sonst verzettelt man sich.
… Sport pro Woche kann nach einem halben Jahr schon eine halbe Stunde pro Tag werden – oder eine Stunde alle drei Tage. In solch kleinen Schritten lassen sich fast alle guten Vorsätze erreichen. Und jeder kleine Erfolg motiviert zum Weitermachen!
… gaben die Deutschen im Jahr 2018 für Silvester-Feuerwerk aus. Im Jahr 2000 waren es noch 102 Millionen Euro. Das Geböller zum Jahreswechsel ist offensichtlich beliebt. Doch in Zeiten von Fridays for Future gerät es auch zunehmend in die Kritik. Immer lauter werden die Rufe nach einem Verbot.
Ein Verbot der Böllerei fordern zahlreichen Umwelt-Aktivisten, darunter auch die Deutsche Umwelthilfe, die anregt, das Feuerwerk in mindestens 67 Städten zu untersagen, in denen ohnehin schon regelmäßig die Feinstaub-Grenzwerte überschritten werden. Dagegen wehren sich freilich nicht nur Feuerwerk-Fans, sondern auch die Hersteller von Pyrotechnik sowie der Einzelhandel, der pünktlich zum Jahresende ein gutes Geschäft mit Raketen und Knallern macht.
Als Vorreiter könnte das bayrische Landshut gelten – dort ist das Silvester-Feuerwerk bereits verboten. Andere Kommunen erwägen, zumindest private Feuerwerke zu untersagen und stattdessen ein zentrales, von der Kommune organisiertes Feuerwerk zuzulassen. Umweltschützern geht das nicht weit genug. Und sie haben gute Argumente.
Durchschnittlich beträgt der CO2-Ausstoß pro Kubikmeter Luft etwa 30 Mikrogramm, der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. Während eines Silvesterfeuerwerks steigt die Belastung stellenweise um mehr als das Hundertfache auf bis zu 4000 Mikrogramm.
Laut Umweltbundesamt werden zu jedem Jahreswechsel über 5000 Tonnen Feinstaub in die Luft geblasen – allein in Deutschland. Das sind zwei Prozent des Jahresgesamtausstoßes. Jeder kennt die dicke Luft und den beißenden Rauch, der noch Stunden nach Mitternacht in der Luft liegt. Für Umwelt und Gesundheit hat das katastrophale Auswirkungen.
Wer Haustiere hat, der weiß, wie sehr Tiere sich vor dem Feuerwerk, vor Licht und Krach, fürchten. Und das gilt umso mehr für Tiere wie Vögel oder Nagetiere und andere Lebewesen, die dem Feuerwerk in freier Natur ungeschützt ausgesetzt sind. Für sie bedeuten die Feiern einen mehrstündigen Ausnahmezustand – dass darauf selbst Tierbesitzer kaum Rücksicht nehmen, ist erstaunlich.
Geplatzte Trommelfelle, abgetrennte Finger, Verbrennungen – zählt man alle leichten und alle sehr schweren Verletzungen mit, kann man für jede Silvesterfeier von vielen Tausend Unfällen pro Jahr sprechen. Die meisten gehen auf die Kombination von zuviel Alkohol und unsachgemäßem Gebrauch von Böllern zurück. Fast jedes Jahr gibt es in diesem Zusammenhang auch Todesfälle.
Ein Verbot von Silvester-Feuerwerk würde also nicht nur die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen, sondern auch Kosten und Belastung für Feuerwehr, Notärzte, Krankenhäuser und Polizei signifikant senken. Nimmt man all diese Argumente zusammen, so kann man zu dem Schluss kommen, dass es kein wirklich gutes Argument gegen ein Böller-Verbot gibt…
Bis auf zwei Ausnahmen: Die Umsätze von Händlern und Herstellern zum einen. Doch sollten diese nicht relevanter sein als Sicherheit und Umweltschutz. Und zum anderen die Klage jener, die sich den Böller-Spaß nicht nehmen lassen wollen. Doch käme ein Verbot, würden auch die Feuerwerksfetischisten bald merken, dass man auch ohne Böller wunderbar das neue Jahr begrüßen kann.
Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, kauft in der Regel Anteile von Unternehmen. Diese investieren das so generierte Kapital und schütten Teile der Rendite an die Aktionäre aus. Staatsanleihen funktionieren im Grunde genauso – nur dass man eben sein Geld nicht Unternehmen aus der Privatwirtschaft, sondern Staaten zur Verfügung stellt.
Ob sich die Investition in Staatsanleihen lohnt, hängt davon ab, in welchem Zustand die Wirtschaft eines Landes ist – und wie viel Luft es noch nach oben gibt. Denn darin bemisst sich im Wesentlichen die Renditeerwartung.
Innerhalb der EU und in vielen westlichen Wirtschaftsnationen sind die Wachstumsraten zur Zeit sehr überschaubar – und ob sich das ändert ist offen. Kritiker sehen den Zenit des kapitalistischen Wachstums bereits überschritten. Ganz anders in vielen der aufstrebenden Wirtschaftsnationen in Asien und Afrika, den so genannten Emerging Markets.
Da sich deren Volkswirtschaften meist auf einem deutlich niedrigeren Niveau bewegen als die unsrigen, haben sie noch viel Luft nach oben, manche Länder erzielen traumhafte jährliche Wachstumsraten von 4, 5 oder noch mehr Prozent. Und um das Wachstum weiter anzukurbeln, brauchen diese Staaten Geld – das sie unter anderem durch die Ausgabe von Staatsanleihen generieren.
Für Anleger ist das verlockend, da sie auch relativ kurzfristig vergleichsweise hohe Anlagegewinne erzielen können, wenn ein Emerging Market wieder mal einen Wachstumssprung macht. Allerdings ist auch das Risiko im Vergleich zu den niedrigen Wachstumsraten im Westen deutlich höher.
Denn nicht wenige der Emerging Markets sind politisch und daher auch wirtschaftlich instabile Länder. So rasant dort das Wachstum steigen kann, so rasant und unerwartet kann es auch wieder fallen. Ein gutes Beispiel ist die Türkei, die lange als ein Musterbeispiel für einen Emerging Market galt.
In den letzten fünfzehn Jahren ist die türkische Wirtschaft – nicht zuletzt mit Hilfe von geliehenem ausländischen Geld – rasant gewachsen. Doch zuletzt hat der unberechenbare und autoritäre Kurs der Regierung Erdogan, der Putschversuch im Jahr 2016 und der Krieg mit den Kurden in Syrien sowie Enteignungen von Unternehmen für viel Verunsicherung gesorgt, so dass Investitionen in dem Land mit immensen Risiken verbunden sind. Das hat dazu geführt, dass von Investitionen in türkische Staatsanleihen aktuell abgeraten wird – obwohl die Wachstumsaussichten langfristig weiterhin gut sind.
Hinzu kommt das moralische Dilemma. Denn man muss davon ausgehen, dass in türkische Staatsanleihen investiertes Geld auch für den Krieg gegen die Kurden und für staatliche Unterdrückungsmaßnahmen gegen Oppositionelle verwendet wird – hinzu kommt die hohe Korruption im Land, von der vor allem die Regierungsclique profitiert.
Und diese Probleme bestehen nicht nur in der Türkei, sondern in vielen Emerging Markets. Es sind oft Länder mit schwachen demokratischen Strukturen, zumindest teilweise autoritären Regierungen und einer problematischen Menschenrechtslage. Dort in Staatsanleihen zu investieren bedeutet immer auch, die für solche Missstände Verantwortlichen direkt zu unterstützen – im Zweifel macht man sich an deren Taten mitschuldig.
Vor dem Kauf von Staatsanleihen sollte man also sehr genau hinsehen und sich fragen, ob man solche Umstände nur um des reinen Profits Willen mit seinem Gewissen vereinbaren kann – oder ob man nicht doch lieber etwas weniger Rendite erzielt, dafür aber mit „sauberen“ Geschäften.
Anfänger sollten erstmal kurze Routen wählen – am besten nicht mehr als zehn Kilometer. Pro Stunde schafft man im Schnitt zwei Kilometer in einfachem Gelände ohne größere Steigungen. Auch das ist wichtig: Zu Beginn gilt es, einfache Routen zu wählen und nicht direkt in anspruchsvolles Gelände aufzubrechen. Denn Wandern ist anstrengender als man denkt. Und man muss herausfinden, wie fit man ist, wie weit man ohne Unterbrechung gehen kann.
Fast überall in Deutschland gibt es ausgewiesene Wanderwege. Durch Markierungen auf der Strecke kann man sich nicht verlaufen. Für Anfänger gut geeignet sind Rundwege, die nicht zu tief in die Natur führen – damit man abbrechen und eine Ortschaft erreichen kann, wenn die Kräfte nachlassen.
Dem passenden Schuhwerk kommt zentrale Bedeutung zu. Weder in normalen Alltags- noch in Turnschuhen darf man auf Wanderung gehen. Erstens ruiniert man sonst die Schuhe, zweitens holt man sich garantiert schmerzhafte Blasen, drittens riskiert man Zerrungen und Verstauchungen. Wanderschuhe sind nicht ganz billig, aber um die Investition kommt man nicht herum. Am besten lässt man sich im Fachhandel beraten.
Das Wichtigste, das man immer bei sich haben muss, ist Wasser in ausreichender Menge. Nicht nur im Sommer, sondern auch bei niedrigeren Temperaturen. Wandern verbraucht viel Energie, man benötigt Flüssigkeit. Und auch kleine Snacks wie Obst oder belegte Brote sollten im Rucksack nicht fehlen. Zudem hilft es, sich vorher zu informieren, an welchen Punkten der Strecke es die Möglichkeit gibt, den Proviant aufzufrischen.
Neben Nahrungsmitteln gehören Pflaster, Blasenpflaster und desinfizierende Cremes ins Gepäck. Das Risiko kleinerer Verletzungen besteht immer. Und für den Notfall sollte man ein Handy dabei haben – aber Vorsicht: Auch in Deutschland gibt es in der Natur noch immer Gebiete ohne Netzabdeckung.
Damit man sich nicht verläuft ist eine Karte im Gepäck Pflicht – Anfänger können hierbei lernen, Landkarten zu lesen, was in Zeiten von Google Maps und GPS sicher nicht schadet und vor bösen Überraschungen schützt, wenn das Netz weg oder der Akku leer ist.
Am besten beginnt man die Wanderung, wenn kein Regen und erst recht kein Unwetter angesagt ist. Trotzdem gehört wetterfeste Kleidung, zum Beispiel ein Regencape, immer ins Gepäck. Und man darf die Temperaturen nicht unterschätzen. Beim Wandern schwitzt man schnell – ein Shirt zum Wechseln ist gut, ein Pulli für Temperaturstürze ebenfalls. Besonders bei Winterwanderungen zieht man besser eine Lage zuviel an und stopft bei Bedarf einen Teil davon in den Rucksack.
… kann man direkt loslegen. Wandern macht Spaß und ist gesund – und wer anfangs nicht allzu weit kommt, muss nicht gleich aufgeben. Mit jeder Wanderung wird die Kondition besser – und auf den zahlreichen Wanderwegen hierzulande gibt es viel an wunderschöner Natur zu entdecken!
Insbesondere Discounter spüren das sinkende Interesse an Sonderangeboten
… sind der neue Fortbewegungstrend: Umweltfreundlich und komfortabel kommt man mit ihnen bei gutem Wetter rasch von A nach B. Und man muss nichtmal einen eigenen E-Scooter kaufen. Da zahlreiche Anbieter unzählige Scooter zum Ausleihen bereitstellen.
Doch wie kommt es, dass die E-Scooter immer aufgeladen und betriebsbereit sind? Darum kümmern sich zahlreiche Menschen, die sich etwas dazuverdienen möchten – und im Grunde kann diesen Job jeder machen, der Zeit und Lust dazu hat. Bleiben die Fragen: Wie funktioniert das? Und was kann man damit verdienen?
E-Scooter aufladen – das klingt doch nach einem wunderbaren Nebenjob für Studenten, Menschen, die in Teilzeit arbeiten oder solche, die abends und am Wochenende ein wenig Zeit übrig haben. Aber ganz so einfach ist es nicht – davon abgesehen, dass man mehr Zeit benötigt, als mancher vielleicht denkt.
Als Grundvoraussetzung benötigt man neben der freien Zeit natürlich ein Smartphone. Außerdem einen geräumigen Lieferwagen – diesen muss man notfalls mieten. Und natürlich genug Platz, um die Scooter zwischenzuparken und sie dort an die Steckdose zu hängen.
… kann man sich bei einem oder mehreren Anbietern als Auflader registrieren. In der App wird einem dann auch prompt angezeigt, wo sich E-Scooter befinden, die gerade Saft brauchen. Und hier kommt schon der erste Haken: Es ist eher selten so, dass viele Scooter, die aufgeladen werden müssen, sehr eng beieinander stehen.
Man muss also mitunter beträchtliche Strecken zurücklegen, um mehrere Scooter aufzusammeln. Und da das, gerade wenn man vielleicht zehn oder mehr Scooter einsammeln möchte, zu Fuß nicht zu bewältigen ist, benötigt man einen Transporter. Das kostet Spritt (was wiederum die eigentlich positive Energiebilanz der E-Scooter deutlich schmälert) und, sofern man selbst keinen Transporter hat, auch noch Miete.
… registriert man wiederum in der App, bringt ihn zu sich nach Hause oder an einen anderen Ort, wo man sie über Nacht an die Steckdose hängen kann, und lädt die Stadtflitzer dann auf. Ist der Ladestand wieder voll, so kann man sich in der App wiederum anzeigen lassen, wo man die Scooter (am besten alle zusammen) abstellen darf.
Und nun kommt der größte Haken an der Sache: Das Honorar, das die verschiedenen Anbieter pro voll geladenem E-Scooter anbieten, ist unterschiedlich hoch, beträgt aber im Durchschnitt gerade mal vier Euro. Nicht gerade ein Knaller-Zusatzverdienst…
Und dabei muss man bedenken, dass von den rund 40 Euro, die man für zehn aufgeladene Scooter bekommt, noch einiges abgezogen werden muss: Die Kosten für den Strom, den Sprit und die eventuelle Transporter-Miete muss man in der Regel nämlich selbst übernehmen.
… bleibt noch vor Steuern und Abgaben (denn natürlich handelt es sich um steuerpflichtiges Einkommen) nach einer durchaus anstrengenden Arbeit ein Stundenlohn, der deutlich unter dem Mindestlohn liegt. Wenn man also nicht gerade neben einem E-Scooter-Hotspot wohnt, wo jeden Abend dutzende leere Scooter darauf warten, aufgeladen zu werden, kann man eigentlich nur davon abraten. Als Nebenjob lohnt es sich schlicht nicht. Wenn die Anbieter auch in Zukunft stets aufgeladene E-Scooter bereitstellen wollen, werden sie die Honorare fürs Aufladen deutlich erhöhen müssen.
… und schon ist es passiert. Betrüger haben einen Virus auf dem eigenen Rechner installiert, haben Passwörter abgegriffen oder gar Geld geklaut. Noch immer fallen den Verbraucherzentralen zufolge hunderte Menschen jedes Jahr auf Abzocke im Internet herein. Und die Dunkelziffer dürfte in die Tausende oder Zehntausende gehen.Dabei ist es gar nicht weiter schwer, den Abzockern zu entgehen. Man muss lediglich wissen, worauf man achten muss und stets aufmerksam bleiben – und eben im Zweifel NICHT klicken. Ganz wichtig: Vor allem ältere Menschen werden Opfer von Internet-Betrügern. Es kann also hilfreich sein, diesen Leitfaden mal den Eltern und Großeltern zu mailen. Mit etwas Glück hilft man ihnen dabei, sich selbst zu helfen.Phishing-Mails sind weit verbreitet – und werden immer besser, da sie die Adressaten oft mit dem korrekten Namen ansprechen und auch weitere Daten kennen (oft stammen diese aus gehackten Datenbanken). In der Regel sollen die Empfänger dazu bewegt werden, einen Anhang zu öffnen oder auf einen Link zu klicken – und dann dort schlimmstenfalls zu Beispiel die Zugangsdaten zu Online-Shops oder zum Online-Banking einzugeben, damit die Betrüger sie abfischen können.… hilft ein simpler Trick: Mails sehr genau lesen! Oft ist schon an einer kryptischen Absender-Adresse erkennbar, dass es sich nicht um eine Mail des vermeintlichen Absenders (zB. Shop oder Telekommunikationsanbieter) handelt. Wenn man den Absender nicht kennt oder es andere, auch nur minimale Gründe für Zweifel gibt: Auf keinen Fall den Anhang öffnen, auf keinen Fall auf Links in der Mail klicken! Faustegel: Seriöse Anbieter fordern NIE in einer Mail zur Eingabe von Passwörtern auf!Es wird immer einfacher und kostet immer weniger, professionell aussehende Websites zu gestalten. Das macht es Betrügern einfach. Das Netz ist voll von gut und aufwändig gemachten Fake-Shops, wo man vermeintliche Markenartikel (zB. Sonnenbrillen oder Uhren) zu unglaublichen Schnäppchenpreisen kaufen kann. Im harmlosesten Fall erhält man Plagiate (deren Einfuhr in Deutschland illegal ist), im schlimmsten ist das Geld weg und man erhält gar nichts.… kann man sich wappnen. Faustegel: Wenn ein Produkt extrem billig angeboten wird, gibt es fast immer einen Haken! Bevor man auf „Kaufen“ klickt, sollte man zwei Dinge tun. Erstens: Einen Blick ins Impressum werfen. Gibt es dort keine ladungsfähige Adresse, Mailadresse und Telefonnummer oder liegen diese im Ausland, sollte man sofort hellhörig werden. Zweitens: Den Namen des Shops in eine Suchmaschine eingeben. Handelt es sich um einen Fake-Shop, so wird man auf diesem Weg zahllose Beschwerden geprellter Kunden finden. Ist das der Fall, bestellt man dort natürlich nichts. Egal, wie verlockend das Angebot ist!Selbst auf seriösen Websites, zum Beispiel von Tageszeitungen oder Nachrichtenmagazinen, findet man oft Fake-Werbung. Diese zeichnet sich in der Regel durch sehr knallige Angebote oder aufsehenerregende Schlagzeilen, oft auch durch die (geklauten) Fotos von Promis aus. Alles legt es darauf an, dass man klicken soll.… hilft eine simple Frage: Kann das wirklich sein? Verschenkt wirklich jemand hundert Smartphones? Ist Promi XY wirklich gestorben? Kann man wirklich mit einem Nebenjob von zu Hause aus reich werden? Der gesunde Menschenverstand sagt einem rasch: Nein! Natürlich nicht! Ein weiteres Warnsignal ist es, wenn nicht klar ist, wer die Anzeige schaltet und / oder man aktiv zu einer Aktion aufgefordert wird (also in der Regel dazu, auf die Anzeige zu klicken.… verbergen sich meist Fake-Shops, Abo-Fallen oder auch Websites, die sofort Viren herunterladen. Man sollte sie auf keinen Fall anklicken – besser ist es, umgehend den Seitenbetreiber zu informieren, denn oft weiß der gar nicht, welche Anzeigen bei ihm automatisch angezeigt werden. Und auch ein Hinweis an die Verbraucherzentralen ist sinnvoll – damit diese wissen, gegen wen und gegen welche neue Masche sie vorgehen sollen.