Was ist VPN? Die wichtigsten Antworten zum Virtuellen Privaten Netzwerk

VPN ist die Kurzform für Virtuelles Privates Netzwerk und sagt damit vielen Otto-Normalverbrauchern nur reichlich wenig darüber, was sich genau dahinter verbirgt, wer ein VPN benötigt, welche Vorteile es birgt etc. Diese und viele weitere Fragen rund um VPN werden in diesem Beitrag beantwortet.

Abbildung 1: Ein VPN verwischt in gewisser Weise Ländergrenzen – zumindest dann, wenn sich ein Internetuser im Land X befindet und dieselben Rechte haben möchte wie eine Person, die sich im Land Y befindet.

Wie lässt sich die VPN-Technik in wenigen Worten erklären?

Wer VPN auf dem Router installiert, der nutzt damit für alle Endgeräte, die sich über den Router verbinden, eine verschlüsselte Verbindung. Diese verschlüsselte Verbindung stellt ein VPN-Anbieter zur Verfügung. Die Verschlüsselung verbirgt keine Nullnummer, wohl aber eine Nummer, die von der eigenen Identität und vor allem vom eigenen Standort ablenkt. Ein Anbieter mit mehreren Servern, die weltweit verteilt sind, kann das VPN so steuern, dass er Nutzer eine verschlüsselte Verbindung mit dem Ländercode bekommt, in dem er sich ursprünglich aufhält. So gelten dieselben Rechte und Regeln, die zuhause gelten, auch im Ausland. Interessant ist diese Tatsache für passionierte Serien- und Filmjunkies sowie für Zocker, denn gerade das Fernsehprogramm und die Verfügbarkeit von Spielen ist oft regional begrenzt.

Was macht ein VPN und in welchen Fällen hilft es Privatpersonen wirklich?

Ein VPN hat mehrere Einsatzbereiche. Im Fachjargon ist dabei häufig von Use Cases die Rede. Dabei handelt es sich um diese Anwendungsbereiche, in denen VPN Vorteile bietet.

  • Ein VPN schützt die Identität des Users im Internet. Damit sind auch die Daten des Internetnutzers geschützt – vor Tracking, Targeting, Überwachung oder Diebstahl. Unmittelbar spürbar wird das für den Internetnutzer dann, wenn Tracker und Werbung sowie Malware final blockiert werden können. Das bietet nicht nur Sicherheit, sondern verbessert auch den „Wohlfühlfaktor“ im Internet. Zudem kann VPN eine sichere Internetnutzung immer dann ermöglichen, wenn öffentliche WLAN-Netze zum Einsatz kommen oder Online-Banking absolviert wird. Profis im Internet-Business schützen via VPN ihre Kryptowährung; passionierte Zocker sichern sich vor Übergriffen, wie etwa vor Swatting oder Doxing.
  • Privatsphäre. VPN schützt nicht nur Daten zum Spielverhalten oder Daten, die fürs Online-Banking benötigt werden, sondern sorgt auch für Privatsphäre – beispielsweise im Ausland. So kann ein VPN die Lieblingsserie mit ins Hotel oder in die Ferienwohnung im Ausland brauchen und zwar auch dann, wenn diese beispielsweise nicht im Urlaubsland verfügbar wäre. Grund hierfür kann das sogenannte Geoblocking sein die Option, diese Form der Blockade mithilfe von VPN zu umgehen. Doch auch Wissbegierige können mit VPN ihren Wissensdurst uneingeschränkter stillen, denn auch Informationsplattformen und die Internetseiten diverser Verlage und Medien sind nicht überall in der Welt gleichermaßen verfügbar.
  • Privatvergnügen. Auch wenn’s ums reine Privatvergnügen geht, bietet ein VPN Vorteile. Live-Sport-Events können gestreamt werden, ohne dass dabei Werbeblocker und Werbe-Pop-Ups das spannende Match stören würden. Auch andere Inhalte kommen gut geschützt auf den Fernseher. Grundsätzlich ist das Torrenting von Musik, Videos und App ebenso schnell und noch sicherer möglich als ohne VPN. Zudem können Schnäppchenjäger Online-Preisvergleiche nutzen, um dabei wirklich das günstigste Angebote zu finden – und nicht etwas nur das im jeweiligen Land günstigste Produkt.

Ist VPN ein Produkt für ein Gerät oder lassen sich mehrere Geräte schützen?

Mit dem entsprechenden VPN-Produkt lassen sich alle Geräte zusammen verbinden, schützen und nutzen. Dabei ist sowohl der Gerätetyp unerheblich – es funktioniert also sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Laptop, dem Tablet, dem Fernseher oder anderen internetfähigen Geräten – als auch das Betriebssystem. Da einige Webseiten oder Apps die Möglichkeit brauchen, das VPN zu umgehen, um temporär oder partiell den Datenfluss außerhalb des VPNs zu realisieren, gibt es sogenannte Whitelister. Also quasi eine einmalige Freigabe für gewissen Apps und Webseiten, um deren Funktionalität zu gewährleisten. Wird keine Ausnahme für eine Webseite oder eine App per Whiteliste definiert, läuft jede Internetverbindung und jede Internetaktivität über das VPN. Das sogenannte Kill Switch würde sofort die Verbindung kappen, wenn die VPN-Verbindung gestört ist und User oder Daten von Dritten erkannt oder abgerufen werden könnten.

Gibt es technische Unterschiede zwischen VPNs?

Es sind die Details, die die Anbieter voneinander unterscheiden. So gibt es Anbieter, die eine No-Logs-Richtlinie vertreten, die überaus verbraucherfreundlich ist. Für den Internetnutzer bedeutet das: Seine Online-Aktivitäten und -Verbindungen werden weder überwacht noch gespeichert und können dementsprechend auch nicht nachverfolgt werden. Für ein Höchstmaß an Privatsphäre sorgt der sogenannte Tarnmodus, der sogar vor dem eigenen Internetanbieter die Identität des Users zu verschleiern weiß. Mit der MultiHop-Funktion lässt sich der Ansatz von Tarnen und Täuschen noch weiter professionalisieren, denn so ist eine Verbindung über mehrere Ländergrenzen hinweg möglich, die in jedem Fall den digitalen Fußabdruck zu verschleiern weiß. Selbst die eigene IP-Adresse wird so verborgen, so dass die digitale Identität unerkannt bleibt. Entsprechende Sicherheitsprotokolle sorgen für größtmögliche Softwaresicherheit. Das beginnt bei Standardprotokollen wie IKEv2 und endet bei einer in der Branche üblichen Form der Verschlüsselung noch lange nicht.

Frühlingsmode – die schönsten Outfits für die Ostertage

Vor den Weihnachtsfeiertagen fühlen sich viele Menschen gestresst und angespannt. Bereits Wochen vorher wird gebacken und geplant. An den Feiertagen selbst wird versucht, die ganze Familie unter einen Hut zu bringen und allen gerecht zu werden. Und beim Weihnachtsessen soll alles möglichst perfekt und glamourös sein. Das Osterfest hingegen ist mit mehr Leichtigkeit und weniger Druck verbunden. Zudem fällt es in die Zeit der ersten wärmenden Sonnenstrahlen und der ersten Knospen und Blüten. All dies spiegelt scheint sich auch in den schönsten Osteroutfits widerzuspiegeln. Und Ostern ist die schönste Gelegenheit, die neuesten Frühlingstrends auszuführen.

 

Die passende Kleidung für den Ostergottesdienst

Während es bei der Ostereiersuche so leger zugehen kann wie nur irgend möglich, erfordert die Wahl eines angemessenen Outfits für den Ostergottesdienst mehr Sorgfalt und Vorbereitung. Zu diesem Anlass sollte die Kleidung durchaus formeller gewählt werden. Das richtige Outfit für den Gottesdienst hängt auch von der Kirchenzugehörigkeit und der Kirchengemeinschaft ab. Dabei wird in den meisten Gemeinden längst nicht mehr so streng auf die Kleidung geachtet und es gelten weniger strikte Normen als dies noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Denn in der Regel sollen die Menschen ermutigt werden, den Gottesdienst und die Teilnahme am Gottesdienst an erste Stelle zu setzen und nicht die Kleidung. Dies bedeutet aber auch, dass die Kirche nicht als Laufsteg genutzt werden sollte und im Zweifelsfall ein dezenter, zurückhaltender Kleidungsstil angemessen ist. Wer sich beispielsweise für ein ärmelloses Kleid oder ein Kleid mit Spaghettiträgern entscheidet, sollte eine längere Länge wählen, um einen gewissen Ausgleich zu schaffen. Alternativ kann im Gottesdienst auch ein dünner Pullover oder ein hübscher Cardigan übergezogen werden. Wer sich elegant kleiden möchte, ist mit einem Etuikleid oder einem schlichten Hosenanzug gut beraten.

Frühlingsmode – die schönsten Outfits für die Ostertage
Frühlingsmode – die schönsten Outfits für die Ostertage

Für Männer sind die Zeiten vorbei, in denen man im Sonntagsanzug zur Kirche ging. Eine Jeans ist beim Kirchgang durchaus nicht unüblich. Wer diese mit einem Poloshirt kombiniert, kreiert im Handumdrehen einen angemessenen Look. Alternativ macht sich ein (kurzärmeliges) Hemd zur Jeans oder Stoffhose gut. Diese Kombination ist lässig, aber dennoch schick.

Die Lieblingstrends zum Osterbrunch

Der Osterbrunch ist eine schöne Gelegenheit, um Freunde und Familie ganz entspannt an einen Tisch zu bekommen – und um seine persönlichen Lieblingstrends des Frühjahrs auszuführen. Ob zu Hause oder im Café, beim Osterbrunch kann in puncto Kleidung nicht viel falsch gemacht werden. Und es ist ungerecht, aber vor allem für die Damen der Schöpfung ist die Auswahl an schönen Outfits zur Osterfeier riesig. Aktuelle Trends, die beim Osterbrunch endlich einen passenden Anlass finden sind beispielsweise luftige Kleider und Blusen mit Ballonärmeln. Auch die aktuell angesagten Stickereien passen wunderbar zu den Osterfeiertagen. Für einen Wow-Effekt können auch mehrere Teile mit auffälligen Details kombiniert werden. Denkbar sind beispielsweise ein asymmetrischer Rock zusammen mit einer Rüschenbluse oder eine Paperbag-Hose in Kombination mit einer Puffärmelbluse.

Tipp: Bei der Kombination zweier auffälliger Kleidungsstücke sollte zum Ausgleich auf dezentere Farben gesetzt werden, damit der Look nicht überladen wirkt.

Farbtrends zu Ostern

Ostern steht eng mit dem Frühling, dem Wiedererblühen der Natur, Wachstum und Freude in Verbindung. Und nach der Fastenzeit und den langen Wintermonaten haben wir Lust, uns mit fröhlichen oder zarten Farben zu umgeben. Kleidung in Pastelltönen passt wunderbar zu den Osterfeiertagen. Und sie kann durchaus auch von Männern getragen werden. Ein Hemd in einem zarten Rosa oder Blau bringt einen frischen Kontrast ins Osteroutfit.

Modemutigere freuen sich, an den ersten warmen Tagen mit knalligeren Tönen zu punkten. Und diese sind gerade in diesem Jahr Trend. Stilvoll wirkt ein Outfit mit leuchtenden Farben, wenn dabei ein auffälliges Stück im Fokus steht. Denkbar ist beispielsweise eine pinke Bluse zur Jeans oder die rote Handtasche zum schlichten Etuikleid.

Nicht viel falsch machen kann man mit zarten Nude-Tönen. Und ein Osterklassiker für Frauen sind zarte Blümchenkleider.

Übrigens: Weiß gilt in der Kirche als die Farbe des Lichts. Weiß steht daher traditionell mit den Hochfesten – zu denen auch das Osterfest gehört – in Zusammenhang. Gold und Silber gelten wiederum als besonders festliche Variante der Farbe des Lichts. Dabei wird Gold mit dem Göttlichen an sich und Weiß eher mit der Teilhabe am Göttlichen verbunden. Dies ist auch der Grund, warum Engel meist in weißen Gewändern dargestellt werden.

Wetterfest zum Osterfeuer

Das Osterfeuer ist neben Gottesdienst, Ostereiersuche und Familientreffen ein weiterer Höhepunkt der Osterfeiertage. Beim Osterfeuer trifft sich nicht selten das ganze Dorf und es ist eine tolle Gelegenheit, alte Freunde und Bekannte einmal wieder zu sehen. Beim Osterfeuer heißt es in puncto Kleidung praktisch zu denken. Das feine Kleid und der edle Zwirn sind weniger angemessen. Außerdem ist davon auszugehen, dass es um Ostern herum an den Tagen zwar bereits recht warm, doch abends noch sehr kühl ist. Natürlich ist da das wärmende Feuer, doch es gilt ja auch den Hin- und Rückweg zu bestreiten und nicht jeder bekommt ein gutes Plätzchen direkt bei den wärmenden Flammen. Jeans, Pullover und Funktions- oder Regenjacke sind daher für Männer und Frauen zum Osterfeuer eine gute Wahl. Auf diese Weise ist man selbst bei plötzlich einsetzendem Regen gut geschützt. Darüber hinaus sollte unbedingt daran gedacht werden, dass die meisten Osterfeuer auf dem Feld stattfinden. Und das kann zu dieser Jahreszeit noch ganz schön matschig sein. Gummistiefel sind daher das beste Schuhwerk zum Osterfeuer. Alternativ bieten sich Wanderschuhe an.

Übrigens: Das Osterfeuer symbolisiert im Christentum Jesus als Licht der Welt. Tatsächlich waren große Feuer zu Beginn des Frühjahrs als Brauchtum jedoch bereits vor der Integration ins Christentum verbreitet. Sie sollten den Winter vertreiben.

Von praktisch bis schick – der Osterspaziergang

Eine weitere schöne Tradition ist der Osterspaziergang. Bekleidungstechnisch kommt es dabei ganz darauf an, wie ausgedehnt der Spaziergang ist und wo er stattfindet. Wer ein wenig durch den Park flaniert, kann durchaus seine schicke Kleidung vom Osterbrunch auch beim Spaziergang tragen. Wer jedoch eher eine Osterwanderung unternimmt, sollte genauso praktisch denken wie bei jeder anderen Wanderung auch. Zwiebellook, Funktionskleidung und festes Schuhwerk ist in diesem Fall angemessen. Letztendlich ist das Wetter zur Osterzeit noch recht unbeständig und es bietet sich an, Schichten ablegen oder aufstocken zu können.

Und für den Osterspaziergang mit Kindern nicht vergessen: Große Taschen. Denn in diesen finden bunte kleine Schokoeier Platz, die dann der „Osterhase“ hier und da einmal fallenlässt. Das hält die jüngsten Familienmitglieder bei Laune, selbst wenn die Lust auf einen Spaziergang nicht besonders groß ist.

Bildquellen: https://www.omoda.de/

Die beliebtesten Diätarten

Wer abnehmen möchte, der hat es schwer. Nicht nur weiß jeder für sich im tiefesten Inneren, dass das Abnehmen an sich kein einfaches Unterfangen ist. Doch wer sich gar kundig über die Diäten machen möchte, der ist schnell überfordert. Praktisch jede Woche prangt auf den großen Frauenzeitschriften ein neues Diätwunder, in den sozialen Medien werden weitere Diäten propagiert, dazwischen stehen die alten Mittel rund um Kohlsuppen. Und wem das nicht ausreicht, der findet mit wenigen Klicks die angeblichen Wundermittel (selbst Schokolade soll beim Abnehmen helfen – laut einer Diät). Aber wie funktionieren Diäten und welche Arten gibt es? Dieser Artikel geht dem einmal auf die Spur.

 

Grundlage jeder Diät: Kaloriendefizit

Rein theoretisch betrachtet, ist das Abnehmen eine simple Aufgabe: Die zugeführte Kalorienmenge muss unterhalb der verbrauchten Kalorienmenge sein. Nach diesem Grundsatz würde übrigens auch die Schokoladendiät (nicht nachmachen, gesundheitsschädlich) funktionieren. 100 Gramm Schokolade haben ungefähr 600 Kalorien. Wer sich also täglich von zwei Tafeln allein ernährt, der nimmt ab. Gesund ist das natürlich nicht. Die simple Rechenaufgabe ist jedoch in der Praxis nicht so einfach:

  • Grundumsatz – jeder muss seinen Grundumsatz des Körpers kennen. Er bestimmt, wie viele Kalorien der Körper durch das einfache Leben verbraucht. Viele Menschen schätzen ihren Grundumsatz zu hoch ein, sodass die Rechnung nicht aufgehen kann. Tipp: Der Grundumsatz lässt sich ausrechnen. Kalorienrechner sind jedoch nur dann nützlich, wenn man sich korrekt und gut einschätzen kann. Besser ist es, den Umsatz einmal von einem Arzt bestimmen zu lassen.
  • Kalorienverbrauch – das ist die Kalorienmenge, die täglich durch Leistung verbraucht wird. Leistung bedeutet in diesem Fall jegliches Tun, also Arbeiten, aber auch haushalten oder die allgemeine Bewegung. Hinzu kommen sportliche Betätigungen.

Wer einen Grundumsatz von 1500 Kalorien/Tag hat, der darf also höchstens 1499 Kalorien zu sich nehmen, um nicht zuzunehmen. Der weitere Kalorienverbrauch dient als Puffer. Bei starker sportlicher Aktivität lässt sich auch die Kalorienzufuhr entsprechend erhöhen.

Diese Rechnung funktioniert nur, wenn die Nahrung korrekt berechnet und aufgeführt wird. Dies funktioniert am besten über passende Kalorienrechner. Sämtliche Getränke, Obst, Säfte, gerade Alkohol schlagen sich ebenfalls auf die aufgenommenen Kalorien nieder – und das teilweise deutlich.

Diät 1: Keto – Kohlenhydrate adé

Die ketogene Diät sagt Kohlenhydraten den Kampf an und wird nicht selten als Wunderdiät bezeichnet. Aber was steckt hinter der Diät, die zu den Low-Carb-Diäten gehört?

Die Diät setzt eine extrem kohlenhydratarme und zuckerarme Ernährung voraus. Dafür wird die Fettzufuhr deutlich gesteigert. Das Ziel ist, den Körper in einen Kohlehydratmangel zu versetzen, der den Stoffwechsel verändert und den Körper in die Ketose versetzt. Dadurch muss der Körper nun eigenständig Fette in Ketonkörper umwandeln. Der Körper verbrennt somit mehr Fett.

  • Ernährung – 10/30/60 Prozent. Die Ernährung besteht nur noch zu zehn Prozent aus Kohlenhydraten, dafür aber aus 30 Prozent Proteinen und ganzen sechzig Prozent Fett.

Aber welche Vor- und Nachteile hat die Diät?

 

  • Vorteile – es ist unwichtig, Kalorien zu zählen, zudem ist ein großer Gewichtsverlust möglich. Zugleich sinkt der Blutzuckerspiegel ab, was sich natürlich positiv auswirkt. Bei einigen Erkrankungen wird diese Diät auch dauerhaft empfohlen.
  • Nachteile – die Umstellungsphase kann zu Müdigkeit oder schlechte Laune führen. Meist wird ein langsamer Umstieg empfohlen. Dennoch wird gesagt, dass der Umstieg auf diese Ernährungsweise ärztlich abgeklärt werden muss. Gerade die Leber steht im Fokus, da in ihr das Fett umgewandelt werden muss. Wer bereits Probleme mit Gicht oder verengten Gefäßen hat, der muss bei dieser Diät aufpassen.

Diät 2: Paleo – Essen wie in der Steinzeit

Die Grundlage dieser Diät ist, sich überwiegend an den Lebensmittel zu orientieren, die schon in der Steinzeit vorhanden waren. Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst und Nüsse stehen also auf dem Tagesplan. Zucker, Softdrinks, Kaffee, Alkohol, Milchprodukte und Wurstwaren hingegen sind verboten. Die Vor- und Nachteile im Überblick:

  • Vorteile – Kalorien müssen nicht gezählt werden, auch findet kein Hungern statt. Angeblich soll es zu keinem JoJo-Effekt kommen, wenn die Diät beendet wurde. Das trifft natürlich nur zu, wenn der Ernährungsplan nicht wieder negativ umgestellt wird.
  • Nachteile – das Einkaufen wird nicht einfach. Zumal ist die Paleo-Ernährung relativ teuer und umständlich, da frische und unverarbeitete Lebensmittel benötigt werden. Etliche Lebensmittel sind fast nur in Fachgeschäften oder im Internet erhältlich. Gerade anfangs ist die Speisezubereitung kompliziert und nimmt viel Zeit in Anspruch. Natürlich ist diese Diätform für Veganer und Vegetarier absolut ungeeignet.

Diät 3: Intervallfasten

Das Intervallfasten ist ein fester Anker der Diätwelt. Wobei es nicht das einzige Intervallfasten gibt, denn es kommt darauf an, welche Methode gewählt wird:

  • 16:8 – während sechzehn Stunden gefastet wird, darf acht Stunden gegessen werden.
  • 2-Day – diese Form stammt aus der Krebstherapie. Innerhalb einer Woche werden an jeweils zwei aufeinanderfolgenden Fastentagen höchstens 650 Kalorien eingenommen.
  • 5:2 – fünf Tage wird relativ normal gegessen, an zwei Tagen wird gefastet.

Die Fasten- und Ernährungstage unterliegen noch weiteren Regeln, zugleich gibt es noch weitaus mehr Variationen. Und was sagen die Vor- und Nachteile über die Diät?

  • Vorteile – die Diät schreibt keine strikten Ernährungspläne vor, zudem bleibt man zeitlich flexibel und kann die Diät in den Alltag einbinden. Grundsätzlich wirkt sich die Diät gesundheitlich auch bei einigen Erkrankungen positiv aus.
  • Nachteile – es ist keine schnelle Diät, sondern setzt auf das Abnehmen durch die Umstellung des Essverhaltens. Gerade während der Essensphasen bei den mit Fastentagen versehenen Formen ist die gesunde Ernährung wichtig, damit keine Mängel auftreten.

Fazit – viele Wege führen zum neuen Wunschgewicht

Selbst dann, wenn keine Kalorien gezählt werden müssen, sind Diäten anstrengend und stets vom Verzicht gezeichnet. Ob nun auf Kohlenhydrate verzichtet und dafür viel Fett zu sich genommen wird, oder aber, ob die Ernährung steinzeitlich wird – leicht ist es niemals. Jeder muss für sich die beste Diätform finden, doch darf dabei eines niemals vergessen werden: Die Gewichtsreduzierung ist nur dann dauerhaft, wenn die Ernährungsweise entsprechend dauerhaft umgestellt wird – in allen anderen Fällen ist der JoJo-Effekt fast schon garantiert.

Verwilderter Garten: So bekommen Sie ihn wieder in den Griff

Mutter Natur ist eine ziemlich wilde „Dame“. Es reichen nur wenige Jahre, in denen sie sich selbst überlassen wird, und schon sieht ein einst gepflegter Garten aus wie der tiefste Urwald. Sie wollen in einem solchen Areal aber wieder an der Spitze der Nahrungskette stehen? Einen richtig wilden Garten in ein einigermaßen nutzbares und anschauliches Kleinod verwandeln? Dann brauchen Sie Werkzeug und vor allem jede Menge Muskelschmalz. Wie das geht, verraten wir jetzt.

Das Wichtigste: Akzeptieren Sie Ihr Biotop und dessen Kostbarkeit

Auf den ersten Blick mag Ihr Garten im Vergleich zu jenem der Nachbarn wie ein einziges Chaos wirken. Auf den zweiten Blick verbirgt sich dahinter aber die Natur in ihrer ursprünglichen Schönheit, die Sie würdigen sollten. Anderswo werden solche Biotope mühsam wieder künstlich angelegt, nachdem der Mensch zu stark eingegriffen hat – Sie bekommen es sozusagen umsonst.

Nicht nur, dass dort vermutlich Blumen in einer Farbenpracht blühen, die Sie in dieser Vielfalt kaum selbst anpflanzen könnten. Bei genauem Hinsehen lassen sich auch allerhand kleinere und größere Tiere entdecken, die es sich in Ihrem Garten gemütlich gemacht haben: Insekten, Mäuse, Vögel, Igel, vielleicht sogar ein Fuchs. Einige Namen in dieser Liste wecken eventuell weniger Freude, werden sie doch nur allzu oft als „Ungeziefer“ oder „Schädlinge“ betitelt. Doch jedes Tier hat seinen Platz in der Nahrungskette und ist deshalb unglaublich wichtig für das Ökosystem.

Unberührte Flecken für die wilde Natur einplanen

Überlegen Sie also, ob Sie dieses wertvolle Biotop wirklich zerstören wollen oder ob Sie es nicht – zumindest teilweise – erhalten können. Planen Sie zwar ein, was Sie sich im Garten wünschen, etwa Nutzflächen wie eine Terrasse oder Gemüsebeete. Ebenso sollten Sie aber Ecken einplanen, die genauso unberührt bleiben, wie sie sind.

Bei genauem Hinsehen können Sie nämlich erkennen, welche für die Natur besonders nützlich sind und wo sich viel pflanzliches sowie tierisches Leben angereichert hat, vielleicht rund um den Teich oder im Schatten der Bäume. Wann immer möglich, können Sie dieses kleine Biotop sich selbst überlassen und dadurch der Natur einen großen Gefallen tun. Zudem haben Sie dadurch mehr zum Beobachten, zum Beispiel beim Entspannen auf der neu angelegten Terrasse; und als i-Tüpfelchen sparen Sie sich außerdem viel Arbeit beim Anlegen des neuen Gartens.

Erstellen Sie einen vernünftigen Plan ohne Tabula Rasa

„Erst einmal alles platt machen“ – so lautet die Devise vieler Menschen, wenn sie mit einem verwilderten Garten konfrontiert werden. Wie Sie nun aber bereits wissen, ist das weder notwendig noch sinnvoll.

Stattdessen lohnt es sich, schrittweise vorzugehen und für jede Ecke einen individuellen Plan zu erstellen, wie diese fortan genutzt werden soll: Als Biotop? Als Sitzecke? Für einen Pool? Mit (Hoch-)Beeten? Für ein Saunahäuschen? Die Möglichkeiten sind beinahe endlos.

Indem Sie für jede Ecke eine eigene Vorgehensweise entwerfen, können Sie den Garten Schritt für Schritt auf Vordermann bringen. Dadurch fallen weniger Arbeit und weniger Kosten auf einmal an – eine absolute Win-Win-Situation.

Auf ein stimmiges Gesamtbild achten

Dennoch soll das große Ganze natürlich nicht aus dem Blick verloren werden, ansonsten haben Sie am Ende keinen einheitlichen Garten, sondern eher viele kleine Gärten in einem.

Das Ziel sollte also sein, zwar jeder Ecke eine eigene Nutzung zuzuschreiben, aber trotzdem ein stimmiges Gesamtbild hervorzurufen. Hilfreich ist dabei zum Beispiel ein einheitliches Farbkonzept oder die Wahl von Möbeln, Dekorationsartikeln und weiteren Einrichtungsgegenständen, die optisch zueinander passen. Genau deshalb ist es wichtig, zumindest den groben Plan vorab zu erstellen – auch, wenn die einzelnen Punkte anschließend schrittweise angegangen werden.

Denn durch ein solches Grundkonzept können Sie die gesamte Bandbreite an Gartenartikeln optimal aufeinander abstimmen – von dekorativen Elementen bis zum Aufbewahrungsschrank und vom Liegestuhl bis zum Pavillon. Solche und weitere Elemente verleihen dem Ganzen eine persönliche Note und machen es zu einer Wohlfühl-Oase. Außerdem zieht trotz der Mischung aus bewirtschafteten Flächen und Biotopen eine gewisse Ordnung in Ihren Garten ein.

Setzen Sie die richtige Jahreszeit für die Arbeit an

Sie haben nun einen konkreten Plan, welche Aufgaben anfallen, um Ihren verwilderten Garten in Ihr persönliches kleines Paradies zu verwandeln. Stellt sich nur die Frage, wo Sie anfangen. Das lässt sich am einfachsten mit einem Blick auf den Kalender beantworten. Denn je nach Jahreszeit sind unterschiedliche Arbeiten im Garten möglich sowie sinnvoll. Hier einige Beispiele:

  • Im Januar können Sie Bäume fällen oder sich das notwendige Werkzeug für die weiteren Schritte zulegen.
  • Im April wird es Zeit für die Rasenpflege, das Mulchen und das Pflanzen von Knollen.
  • Im August darf noch ein letztes Mal vor dem Winter gedüngt werden. Auch der Schnitt so mancher Gewächse wie von Rosen oder Kirschbäumen steht jetzt an.
  • Im Oktober machen viele Menschen den Stauden- und Gehölzschnitt. Ebenso eignet er sich für das Setzen von Zwiebeln.

Die beste Strategie liegt somit darin, die einzelnen Tätigkeiten aufzulisten, die Sie in der jeweiligen Ecke des Gartens verrichten müssen, um sie an Ihre Vorstellungen anzupassen. Daraufhin können Sie prüfen, was Sie wann erledigen können und wollen. Mit der Zeit wird sich das Puzzle dann wie von selbst zu einem Traumgarten zwischen wildem Biotop und gepflegten Nutzflächen zusammensetzen.

Prüfen Sie gründlich und schaffen Sie sich einen Arbeitsraum

Jetzt kann es eigentlich losgehen. Die Betonung liegt auf „eigentlich“, denn vorher müssen Sie erst einmal das notwendige Werkzeug zusammensuchen und auf Vordermann bringen. Was Sie nicht schon selbst besitzen, können Sie vielleicht günstig leihen oder aus zweiter Hand kaufen.

Hauptsache, die Geräte sind allesamt funktionstüchtig, denn je besser die Klingen & Co mit dem verwilderten Garten zurechtkommen, desto weniger Muskelkraft müssen Sie einsetzen. Es lohnt sich daher, erst einmal ausreichend Zeit für die Vorbereitungen einzuplanen, anstatt sich direkt ins Chaos zu stürzen. Das spart viel Energie und Nerven!

Einen sinnvollen Ausgangspunkt finden

Wenn Sie dann endlich bereit sind und es wirklich losgehen kann, stellt sich die Frage nach dem Ausgangspunkt. Ein verwilderter Garten kann schließlich einem Urwald gleichen und wenn Sie sich bei jedem Schritt durch dichtes Gewächs schlagen müssen, kostet das unnötige Zeit.

Bei Ihren Planungen sollten Sie daher auch eine sinnvolle Reihenfolge berücksichtigen, die Ihnen schrittweise einen Weg durch das Labyrinth schafft: Sie können beispielsweise bei der überwucherten Terrasse damit beginnen, unerwünschte Pflanzen zu beseitigen. Daraufhin bahnen Sie sich mit einer Motorsense einen Weg durch das hüfthohe Gras, bis Sie am ersten Baum angelangt sind, um ihm einen neuen Schnitt zu verpassen und anschließend an dahinter liegende Pflanzen zu kommen.

So oder so ähnlich kann eine sinnvolle Reihenfolge aussehen, die genügend Arbeitsraum schafft, damit Sie schneller vorankommen und mehr Spaß an der Sache haben.

Arbeiten Sie von tief nach hoch und graben Sie Wurzeln richtig aus

Die richtige Reihenfolge ist auch in der vertikalen Linie wichtig. Das bedeutet nichts anderes, als dass Sie sich von unten nach oben vorarbeiten, nicht umgekehrt. Einerseits ist das erneut sinnvoll, um überhaupt erst einmal Raum zu schaffen, damit beispielsweise eine Trittleiter aufgestellt werden kann oder Sie an höhergelegene Äste herankommen können. Andererseits verlieren Sie nicht den Überblick, wenn Sie „etagenweise“ arbeiten. So können Sie beispielsweise zuerst die Gemüsebeete, anschließend die Hochbeete und zuletzt die Beschattung anbringen.

Schlussendlich müssen Sie aber selbst entscheiden, ob Sie lieber zuerst auf einer Ebene horizontal arbeiten oder jede Ecke von unten nach oben fertigstellen, bevor Sie zur nächsten Ecke weiterziehen. Das mag auch davon abhängen, welche Maßnahmen geplant und zu welcher Jahreszeit sie möglich sind.

Ein bisschen Organisationstalent ist also durchaus gefragt, um einen verwilderten Garten auf Vordermann zu bringen. Doch es handelt sich um eine Herausforderung, die Sie meistern können, sogar als Einsteiger – garantiert!

Baumstümpfe & Co „richtig“ entfernen

Vielleicht müssen Sie selbst einen Baum fällen, vielleicht findet sich irgendwo im verwilderten Garten noch ein alter Baumstumpf. So oder so ist es wichtig, diesen richtig zu entfernen, damit er nicht zur Stolperfalle wird. Auf keinen Fall dürfen Sie den Baumstumpf anzünden oder unnatürliche Methoden wie chemische Mittel verwenden, die manchmal in fragwürdigen Ratgebern empfohlen werden. Denn das kann zu einer gefährlichen Kettenreaktion führen und zudem den Verrottungsprozess verzögern.

Stattdessen können Sie den Baumstumpf ausgraben. Das geht vergleichsweise einfach, wenn der Baum keine allzu tiefen oder weit verzweigten Wurzeln hatte. Auch manch andere Gewächse wie Büsche lassen sich kurzerhand ausgraben und vielleicht umpflanzen, wodurch sie manchmal vor dem Aus gerettet werden können.

Alternativ können Sie den Baumstumpf kompostieren, indem Sie ihn mit der Kettensäge so tief wie möglich im Schachbrettmuster anschneiden und anschließend etwas Kompostbeschleuniger in die Rillen geben. Oder Sie leihen sich eine Stubben- oder Baumfräse aus und machen kurzen Prozess.

Entferne Neophyten, die hier wirklich nicht hingehören

Neophyten sind keine bestimmte Pflanzengattung. Der Begriff beschreibt eine ganze Reihe an Pflanzen, die gebietsfremd sind. Sie wurden bewusst oder unbewusst durch die Menschen angesiedelt und bedrohen heimische Pflanzenarten. Zudem können sie weitere Gefahren mit sich bringen, wofür der gefürchtete Riesenbärenklau wohl eines der anschaulichsten Beispiele ist.

Zugegeben, die Liste an Neophyten in Deutschland ist erschreckend lang. Doch keine Sorge: Nicht alle von ihnen müssen entfernt werden. Invasive Neophyten haben in Ihrem Garten aber definitiv nichts verloren. Sie sollten daher Ausschau halten nach

  • Amerikanischer Goldrute,
  • Drüsigem Springkraut,
  • Essigbäumen,
  • Japanischem Staudenknöterich,
  • Kanadischer und Später Goldrute,
  • Katzenstiel,
  • Riesenbärenklau,
  • Sachalin Knöterich und
  • Später Traubenkirsche.

Falls Sie solche Neophyten entdecken, gilt es, diese schnell und richtig zu entfernen. Nicht immer können oder dürfen Sie das auf eigene Faust machen. Lassen Sie sich daher am besten durch professionelle Gärtner beraten und übertragen Sie ihnen gegebenenfalls diese Arbeit. Dann haben Sie anschließend einen „neophytenfreien“ Garten, der bereit ist, bewirtschaftet zu werden.

Ihr Freund, die Motorhacke

Sie ist groß, sie ist schlagkräftig, sie ist Ihr bester Freund, um einem verwilderten Garten wieder Herr(in) zu werden. Die Rede ist von der Motorhacke. Diese können und sollten Sie sich für diese Mammutaufgabe kaufen oder ausleihen, denn dadurch sparen Sie viel Zeit, Energie und Nerven.

Die Motorhacke hilft dabei, an den gewünschten Stellen des Gartens den Boden zu lockern und von unerwünschten Altlasten wie Pflanzenwurzeln zu befreien. So können Sie sicher sein, dass Sie an der betreffenden Stelle hinterher freie Hand haben, um beispielsweise Gemüsebeete anzulegen oder einen Rasen zu säen.

Wie eingangs erwähnt, sollten Sie die Motorhacke aber gerade aufgrund ihrer radikalen Vorgehensweise nur dort einsetzen, wo das Biotop im Garten zukünftig nicht mehr gewollt ist. Ansonsten kann es Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte dauern, bis alles in ursprünglicher Form nachgewachsen ist. So wirkungsvoll die Motorhacke bei Ihrem Vorhaben ist, so vorsichtig sollten Sie diese nutzen.

Übrigens: Das gilt außerdem Ihrer Gesundheit zuliebe, denn ganz ungefährlich ist das Gartengerät nicht. Auch diesbezüglich holen Sie sich am besten professionellen Rat ein – klassisch durch einen Gärtner oder modern durch Online-Tutorials.

Werfen Sie bitte nichts weg – gar nichts

Wenn es um die Entsorgung ihrer Gartenabfälle geht, werden manche Menschen kreativ. Die Ideen umfassen beispielsweise das Verbrennen, was gefährliche Großbrände auslösen kann und das Klima belastet. Andere kippen ihre Grünabfälle kurzerhand in den Wald und riskieren dadurch hohe Bußgelder.

Aber nicht nur deshalb sollten Sie von solchen Strategien absehen, sondern auch, weil Sie die Gartenabfälle noch sinnvoll verwenden können. Sie lassen sich hervorragend in nährstoffreiche Komposterde verwandeln und können somit dabei helfen, den neu angelegten Garten in voller Pracht erblühen zu lassen. Zudem können Sie durch diese Komposterde die Bodenstruktur des über Jahre vernachlässigten Bodens erheblich verbessern und zu guter Letzt dadurch Geld für den Dünger sparen. Auch, wenn sich die Gartenabfälle zu einem unübersichtlichen Haufen angesammelt haben, sollten Sie diese niemals vorschnell wegwerfen!

Das Einmaleins des richtigen Kompostierens

Stattdessen können Sie in entsprechende Komposter investieren, um alle Grünabfälle von Holz bis hin zu Laub in nährstoffreiche Erde zu verwandeln. Am besten planen Sie dafür von Beginn an ausreichend sowie den richtigen Platz ein.

Anschließend zerkleinern Sie die Gartenabfälle so gut wie möglich, mischen sie gut durch und lassen der Masse ausreichend Feuchtigkeit zukommen. Um noch bessere sowie schnellere Ergebnisse zu erhalten, können Sie mit Zusätzen wie Brennnesseln arbeiten oder den Kompost ein- bis zweimal pro Jahr umsetzen.

Denken Sie immer ökologisch

Das zunächst nach viel Arbeit klingen, doch der Aufwand lohnt sich – für den Geldbeutel und vor allem für die Natur. Eines der wichtigsten Ziele im eigenen Garten sollte schließlich nicht nur darin liegen, aus der Wildnis einen optisch ansprechenden Aufenthaltsort zu zaubern.

Ebenso sollte der ökologische Gedanke im Vordergrund stehen, beispielsweise eben durch das Bewahren kleinerer beziehungsweise größerer Biotope; oder durch das eigenständige Kompostieren.

Um diesem ökologischen Grundsatz treu zu bleiben, können Sie zudem prüfen, ob Sie weitere Maßnahmen ergreifen wollen, um den Garten zu einem willkommenen Zuhause zu machen – nicht nur für sich selbst, sondern auch für allerhand Pflanzen und Tiere.

Gutes tun mit dem eigenen Garten: Tipps und Tricks

Mit einem Garten können Sie viel Gutes tun. Ihrer Kreativität sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. Sie können zum Beispiel

  • Vogelhäuschen, Vogelbäder oder auch Futterstellen für Vögel sowie andere Wildtiere im Winter anbringen,
  • Laubhaufen bilden, in denen sich Igel wohlfühlen,
  • eine kleine Höhle unter dem Gartenhaus lassen, die sich hervorragend für eine Fuchsfamilie eignet,
  • ein Wildbienenhotel bauen oder
  • weitere Maßnahmen für den Insektenschutz ergreifen.

Damit sind die Ideen noch lange nicht ausgeschöpft, um mit dem eigenen Garten etwas Gutes zu tun – für die Umwelt, die Tiere und Ihren ökologischen Fußabdruck.

Ergänzen Sie erst ganz zum Schluss

Nun, da die wichtigsten Planungsschritte gemeistert und erste Aufgaben der „To-Do-Liste“ erledigt sind, fehlt noch die individuelle Note. Schlussendlich sollte Ihr Garten ein persönlicher Rückzugsort sein. Er soll vor allem Ihnen sowie potenziellen anderen Nutzerinnen oder Nutzern gefallen – wie den Kindern beispielsweise.

Er muss also nicht durch Perfektion glänzen oder die Nachbarn glücklich machen. Stattdessen sollte für Sie bei der (Um-)Gestaltung stets die Frage im Vordergrund stehen, was Sie sich von Ihrem Garten wünschen.

Daraufhin können Sie noch individuelle Verbesserungen vornehmen, die von kleinen Maßnahmen wie dem Anpflanzen der Lieblings-Gemüseart bis hin zu großen Anschaffungen wie einem eigenen Whirlpool reichen.

Erst jetzt wissen Sie nämlich, wo dafür überhaupt noch Platz ist und ob das Geld überhaupt reicht. Es ist deshalb sinnvoll, mit solchen Ergänzungen bis zum Schluss zu warten. Dann stellen sie zugleich den Feinschliff dar, der Sie für all Ihre Mühen entlohnt.

Fazit

Es mag vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennbar sein, dass sich dahinter ein ansehnlicher Garten verbirgt, wenn Sie vor einer Wand aus völlig ausufernden Forsythien und Brombeeren stehen. Doch ebenso, wie in jedem Stein für den Bildhauer eine Statue verborgen ist, verhält es sich auch in einem wüst verkrauteten Garten.

Das heißt, mit Ausdauer und dem festen Willen bekommen Sie ihn wieder unter Kontrolle. Bedenken Sie trotzdem immer eine Maxime: Ein wilder Garten ist ein kostbares Biotop. Stutzen Sie ihn deshalb nur so stark, wie es unbedingt nötig ist. Für den Rest dürfen Sie Mutter Natur dankbar sein, denn andere müssen viel Arbeit leisten, um einen so naturnahen Garten zu gestalten.