Kurztrip nach Wien

Wien gehört zu den schönsten Städten Europas. Nicht nur der Habsburger Clan, sondern auch viele andere Berühmtheiten residierten in der österreichischen Hauptstadt. Mit dem einzigartigen Stadtbild, den vielen Schlössern und Kirchen, den Opern und seinem Nachtleben ist Wien immer noch eine gefragte Wohndestination.

Aber nicht nur die Wiener lieben ihre Stadt, sondern auch die vielen Touristen, die jedes Jahr in die Stadt strömen. Wir haben für sie die coolsten Hotpots Wiens, die Sie auf jeden Fall sehen müssen, zusammengestellt.

Stephansdom

Bermudadreieck Nachtleben Wien
Der Stephansdom ist und bleibt ein Klassiker. Mitten im Zentrum Wiens gelegen, ist er eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Nicht nur die Wiener lieben ihren Dom, sondern auch die vielen Touristen sind von dem gotischen Bauwerk und seiner Architektur beeindruckt. Wer denkt, er hätte von außen schon genug gesehen, täuscht sich: eine Führung durch den Dom ist ein absolutes Muss, denn nur dann kann man einen kurzen Blick auf die vielen alten Kunstschätze erhaschen.

Wiener Staatsoper

Staatsoper Wien
Die Wiener Staatsoper hat in seiner Geschichte viele Tragödien miterlebt. Aufgrund von einigen bautechnischen Pannen wurde das Gebäude zunächst von der Wiener Bevölkerung nicht sehr geschätzt – die beiden Architekten Eduard van der Nüll und Sicard von Sicardsburg wurden noch vor der Fertigstellung heftig kritisiert. Van der Nüll wurde in den Freitod getrieben und Von Sicardsburg starb kurze Zeit später an einem Herzinfarkt. Mittlerweile ist die Wiener Staatsoper aber ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Wien. Dabei muss ein Opernbesuch nicht immer ein teurer Spaß sein – besonders die günstigen Stehplätze, die direkt vor der Aufführung erworben werden können, sind bei allen Altersgruppen sehr beliebt.

Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn Wien
Seit Anfang des 18. Jahrhunderts war Schloss Schönbrunn die Sommerresidenz der Habsburger. Hier wurde das höfische Leben zelebriert und viele wichtige Gäste aus Europa empfangen. Alle Sissi-Liebhaber, die das Schloss nur aus den Filmen kennen, werden von dem Anblick des Schlosses begeistert sein. Das barocke Gebäude, das 1918 der kaiserlichen Familie aberkannt wurde und seitdem Staatseigentum ist, hat viele Geschichten zu erzählen. Besonders lohnenswert ist ein Rundgang durch die kaiserlichen Gemächer von Kaiser Franz Joseph und seiner Elisabeth.

Hundertwasser-Haus

Hundertwasserhaus Wien
Das Hundertwasser-Haus gilt als eines von den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der österreichische Künstler Hundertwasser versuchte mit Kletterpflanzen, bunter Hausbemalung und ausgefallenen Fenstern Normen zu durchbrechen. Zwischen Bewohner und Natur sollte wieder eine Einheit hergestellt werden. Nicht nur Architektur-Fans, sondern auch alle anderen sollten unbedingt einen Blick auf das erste Hundertwasser-Haus werfen!

Bermudadreieck

Stephansdom Wien
Genug Kultur, auf geht’s ins Wiener Nachleben. Denn nicht nur tagsüber, sondern auch abends hat Wien jede Menge zu bieten. In einem der ältesten Gegenden Wiens gelegen, bietet das Szeneviertel mit den vielen Bars und Clubs vor allem viel Spaß für Nachtschwärmer. Das “Teufelsviertel” wird schon seit den 80er Jahren Bermudadreieck genannt, weil manch ein Student im Suff dort schon mal verloren gegangen seien soll…

Häufige Fragen zum Stromanbieterwechsel

Keine Angst vor dem Stromanbieterwechsel

Zu kompliziert und nicht lohnenswert: Gehören Sie auch zu den Millionen Deutschen, die sich bisher nicht zu einem Wechsel des Stromanbieters durchringen konnten? Etwa ein Drittel der deutschen Haushalte steckt noch in der teuren Grundversorgung, die automatisch Strom liefert, wenn ein Anbieterwechsel bisher eine zu große Hürde darstellte. Warum Sie der Sache eine Chance geben sollten, darüber haben wir mit Jan Lengerke, Energieexperte und Mitglied der Geschäftsleitung beim Verbraucherportal Verivox, gesprochen.

Warum hat Strom keinen Einheitspreis?

Strom ist ein wirtschaftliches Gut – den Preis dafür dürfen Versorger in gewissen Grenzen selbst bestimmen. Gelingt es dem Anbieter mit klugen Beschaffungsstrategien Strom günstig einzukaufen, können die Kunden davon profitieren. Darüber hinaus sorgen regional unterschiedliche Netzkosten für ein großes Preisgefälle. Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt auch von der Art der Versorgung ab: Die Grundversorgung ist in der Regel deutlich teurer als alternative Verträge. Und auch Ökostrom mit strengen Gütesiegeln kostet meist mehr als Ökostrom ohne Herkunftsnachweis.

Warum sollten Verbraucher ihren Stromanbieter wechseln?

Weil es sich wirklich lohnt. Wer noch nie den Anbieter gewechselt hat, spart im Durchschnitt 400 Euro. Außerdem tragen wechselfreudige Verbraucher dazu bei, den Wettbewerb auf dem Strommarkt weiter zu beflügeln und so langfristig das Preisniveau zu senken. Versorger, die um die Gunst der Kunden buhlen müssen, bieten nicht selten einen besseren Service, preisgünstigere Tarife und faire Vertragsbedingungen. Und der Strom kommt genauso sicher und zuverlässig zuhause an wie bisher auch. Nur eben günstiger.

Ist der Wechsel nicht sehr aufwendig?

Nein, überhaupt nicht. Für einen Strompreisvergleich benötigen Verbraucher genau zwei Angaben: ihre Postleitzahl und ihren Stromverbrauch. Wer seine Stromrechnung bereitlegt, braucht für den Wechsel selbst nur 10 Minuten. Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die Kündigung beim alten.

Kommt es zu einer Unterbrechung der Stromversorgung?

Diese Angst ist völlig unbegründet. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass es durch den Anbieterwechsel nicht zu einer Unterbrechung der Versorgung kommen darf. Beim Wechsel selbst werden weder Leitungen gekappt, noch Zähler ausgetauscht. Der Wechsel findet im Grunde genommen nur auf dem Papier statt.

Welchen Tipp möchten Sie unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?

Der günstigste Strom ist der, der gar nicht verbraucht wird. Mit kleinen Verhaltensänderungen lässt sich der Stromverbrauch ganz einfach senken. Wer etwa elektrische Geräte nach der Nutzung von der Steckdose trennt, spart sich Stand-by-Kosten von gut 100 Euro pro Jahr. Aber auch der bestehende Vertrag sollte regelmäßig überprüft werden, denn ein Anbieter, der heute günstig ist, ist es schon morgen vielleicht nicht mehr.

Mieterstrom für 3,8 Millionen Wohnungen?

Bis zu 3,8 Millionen Wohnungen in Deutschland könnten theoretisch mit Mieterstrom – also mit im Haus selbst erzeugtem Solarstrom – versorgt werden. Das ergab eine Studie des Wirtschaftsministeriums. Nun will die Politik über Förderungen beraten.

Die Dezentralisierung der Energieversorgung spielt im Rahmen der Energiewende eine bedeutende Rolle. Zahlreiche deutsche Haushalte erzeugen ihren Strom bereits selbst mit Hilfe von Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach. Für Mieter spielt das bislang kaum eine Rolle. Nun ermittelte das Wirtschaftsministerium allerdings in einer von Prognos durchgeführten Studie, dass das Mieterstrom-Modell enormes Potential birgt: Bis zu 3,8 Millionen Wohnungen im Bundesgebiet könnten so dezentral und umweltfreundlich mit Energie versorgt werden. Das sind immerhin 18 Prozent aller Mietwohnungen, also fast ein Fünftel.

Mieterstrom könnte gefördert werden

„Mit dem EEG 2017 haben wir uns vorgenommen, künftig auch Mieter stärker bei der Umsetzung der Energiewende einzubeziehen. Mieterstrom kann auch ein Baustein sein, dem Ausbau der Photovoltaik neuen Auftrieb zu verleihen. Deswegen haben wir uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie die rechtliche und wirtschaftliche Situation von Modellen für Mieterstrom genauer angeschaut. Jetzt haben wir eine gute Grundlage für die Ausgestaltung einer zukünftigen Förderung“, kommentiert Staatssekretär Baake im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI).

Die Förderung ist deshalb wichtig, weil sich Mieterstrom sonst kaum rechnen würde. Denn die großflächige Anbringung von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern ist teuer und könnte die ohnehin angespannte Lage am Immobilienmarkt durch steigende Mieten weiter verschärfen. Dennoch könnte es sich am Ende rechnen. In der Studie heißt es: „Auf den PV-Strom fällt derzeit zwar die volle EEG-Umlage an; Netzentgelte, netzbezogene Umlagen, Konzessionsabgabe und Stromsteuern fallen hingegen in der Regel nicht an.“

Unabhängigkeit von den großen Stromversorgern

Schwerer wiegen demnach aber „rechtliche Hemmnisse“, die Hauseigentümer von der Realisierung abhalten. Es müssten also neue rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen und Fördergelder zur Verfügung gestellt werden. Das halten die Studienautoren für wirksamer als eine ebenfalls denkbare Senkung der EEG-Umlage auf Mieterstrom, von dem der größte Teil ins Stromnetz eingespeist würde. Das BMWI will sich nun eingehender mit den neuen Erkenntnissen befassen und das Erneuerbare-Energien-Gesetz unter Umständen erneut anpassen.

Sollte sich das Mieterstrom-Modell mit Hilfe von Fördermitteln bundesweit durchsetzen, würde die Energiewende einen großen Schritt vorankommen. Mieter würden außerdem davon profitieren, dass sie unabhängig wären von den Preissteigerungen der großen Energieversorger, gegen die auch ein Anbieterwechsel oft nur kurzfristig hilft.