Der Elektromüll repräsentiert eine große Umweltbelastung

Über die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Mülltrennung wird stets berichtet. Sie gilt als wertvoller Beitrag für den Schutz der Umwelt, unter anderem in Hinblick des Recyclings. Bereits im Kindesalter wird ihre Bedeutung erklärt und ins Bewusstsein gerückt. In den verschiedensten Bereichen wird der Umweltschutz als stets aktuelles Thema behandelt: Politik, Wirtschaft, aber auch Kunst und Literatur greifen diesen regelmäßig auf. Der richtige Umgang nicht nur in Hinblick auf den Müll, sondern auf unsere sämtlichen Ressourcen wird gefordert. Nicht selten fällt das Argument, dass wir dies den nächsten Generationen schuldig wären und jetzt Verantwortung für unser Handeln übernehmen müssen, da es sonst zu spät sein könnte. Eng verbunden wird der Umweltschutz mit dem Klimawandel thematisiert.  In den Hintergrund rückt allerdings oftmals der unbewusste Müll, der produziert wird und nicht augenscheinlich als solcher betrachtet wird.

Der Elektromüll – eine ersetzbare Standardausstattung

Waschmaschinen, Computer, Handys und vieles mehr werden in regelmäßigen Abständen neu besorgt und ältere Geräte gleichzeitig entsorgt. Insgesamt landeten im Jahre 2018 zirka 853.000 Tonnen an Elektro- und Elektronikgeräte im Müll. Jeder in Deutschland lebenden Person kämen hierbei 10,3 kg Müll zu. Die Tendenz ist steigend. Bei einem Vergleich von 2021 zu 2015 nahm dieser Wert um 1,5 kg zu. Bei einem Ranking innerhalb der EU belegten Schweden, Österreich und Irland die führenden Plätze in Hinblick auf die höchsten Abfallmengen pro Person.

Nicht selten landen Geräte im Müll, die bei einem Austausch einzelner Bestandteile wieder ihre Funktion erbringen würden. Aufgrund verbesserter Technologien und veränderter Standards entwickeln sie sich stets weiter. Nicht selten bestehen Geräte unterschiedlicher Generationen aus anderen Komponenten. Das kann einen Austausch von einzelnen Elementen erschweren. Aufgrund der Errungenschaft des Internets ist dies jedoch nicht zwingend der Fall, da über Gerätenummern die konkreten Bezeichnungen einzelner Bestandteile in Erfahrung gebracht werden können und in einem weiteren Schritt meist auch online gefunden und bestellt werden können. Die Rettung eines Elektro- und Elektronikgeräts stellt einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz dar, denn der Großteil des Mülls wird durch diesen repräsentiert. Der in Verbindung mit Elektronik entstehende Abfall nimmt bis dato stetig zu.

Kabeln – eine wesentliche Komponente

Nicht zu unterschätzen ist hierbei der hohe Anteil von verschiedensten Kabeln in den Geräten. Sowohl Kameras, Tabletts, Smartwatches, Spielkonsolen als auch Computer, Fernseher und viele weitere Geräte bestehen aus einem nicht zu vernachlässigenden Anteil von Kabeln. Ein beschädigtes Kabel führt zwar zu einem nicht-funktionstüchtigen Gerät, ist jedoch kein Grund dieses sogleich zu entsorgen. Der Kauf eines Kabels kostet nur einen Bruchteil eines neuen Geräts, bringt jedoch oftmals seine gesamte Funktionstüchtigkeit zurück. Solch ein Austausch ist daher nicht nur umweltschonend, sondern auch wesentlich günstiger.

Wiederverwendung statt Neuanschaffung

Die Herstellung von elektronischen Geräten belastet unserer Umwelt in vielerlei Hinsicht. Sie bestehen aus geringen Mengen von Edelmetallen, deren Abbau Treibhausgase und gefährliche Chemikalien freisetzen, die anschließend sowohl Luft als auch Wasser belasten. Darüber hinaus fallen giftige Abfallstoffe an. Die jeweiligen Komponenten werden in verschiedenen Ländern hergestellt und ihr langer Transport schädigt die Umwelt abermals.

Sowie der Plastikmüll Meerestiere gefährdet und dieser nicht selten dazu führt, dass sie einen qualvollen Tod erleiden, so muss auch die hohe Belastung der Umwelt durch den Elektro- und Elektronikmüll zunehmend in das Bewusstsein gerückt werden.

Geräte, die ihre Funktionen nicht mehr erfüllen, werden in den meisten Fällen nicht vorschriftengemäß entsorgt. Dadurch können einerseits wertvolle Rohstoffe nicht wiederverwendet werden, andererseits werden durch einen fehlerhaften Umgang mit dem Elektro- und Elektronikmüll hochgiftige und schädliche Komponenten nicht angemessen entsorgt, wodurch sie Umwelt und Klima wiederum schädigen.

Jeder Mensch ist dazu aufgefordert seinen Beitrag in Hinblick auf unsere Umwelt und unser Klima zu leisten. Die Wertschätzung der funktionierenden Geräte, ihre Reparatur und schlussendlich ihre richtige Entsorgung stellen wichtige Möglichkeiten dar, sich aktiv zu beteiligen und einen wesentlichen Schritt für eine bessere Zukunft zu setzen.

So schützen Sie Ihre IT-Infrastruktur

Eine ungeschützte IT-Infrastruktur kann kostspielig sein. Eine Datenpanne, die eine der häufigsten IT-Sicherheitsbedrohungen darstellt, kann etwa einem Großunternehmen mehr als drei Millionen Euro kosten. Neben diesem finanziellen Rückschlag verspielen sie aufgrund der Sicherheitsprobleme sowie der Sicherheitsverletzungen das Vertrauen der Kunden. Zu den Folgen einer ungeschützten IT-Infrastruktur zählen Denial-of-Service-Angriffe (DoS-Angriffe), das Eindringen von Malware und Account-Hijackern. Diese Sicherheitslücken ermöglichen es Cyberkriminellen, die Kontrolle über das Netzwerk zu erlangen. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie Ihre IT-Infrastruktur schützen können.

IT-Analyse, Penetrationstests und Erstellung von IT-Sicherheitslinien

Wenn sie zwar der Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen bewusst sind und aber nicht wissen, wie sie dafür vorgehen sollen, sollten Sie sich an einen IT-Dienstleister wenden. Dieser erkennt mithilfe einer IT-Analyse sowie eines Penetration Tests die Schwachstellen im Netzwerk und erklärt, wie Sie diese beheben können.

Darüber hinaus muss in einem Unternehmen die IT-Administration eine Reihe von Richtlinien und Standardarbeitsanweisungen (SOPs) für die Mitarbeiter aufstellen. Alle Beteiligten müssen wissen, wie sie IT-Systeme und Tools adäquat nützen können. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt die Passwortrichtlinie. Ein komplexes Passwort sollte mindestens acht Zeichen und hierbei Buchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen enthalten.

Beispiele für die Kraft von Cyber-Attacken

Wer sich und seine IT-Infrastruktur sichert, der generiert zwar kostenbedingt keinen wirtschaftlichen Mehrwert für sein Unternehmen, schützt sich aber vor Cyber-Attacken die Schäden in Millionenhöhe auslösen können. Wer denkt, dass es mit den Millionenschäden nicht mehr schlimmer kommen könnte, der hat neben einem Reputationsschaden falsch gedacht. Ein Hackerangriff im September 2020 führte dazu, dass die Uniklinik Düsseldorf mit der Ransomware „DoppelPaymer“ infiziert wurde. Durch den Angriff war das System gänzlich lahmgelegt, Operationen nicht mehr möglich und der Betrieb stillgelegt. Der Angriff führte somit sogar zu einem Todesopfer, da die Behandlung einer Patientin in einem anderen Krankenhaus umgesetzt werden musste und somit erst verspätet stattfinden konnte. Bei der Attacke wurden Telefon, E-Mails, Patientendaten geleakt.

Ein anderes Beispiel ist „Emotet“. Bei dieser Form von Attacke nutzen Hacker das Freundesnetzwerk um auf diese Art und Weise gefälschte E-Mails zu versenden. Vor allem während der Covid-Pandemie hat sich dieses System leicht bewährt, denn in den E-Mails wird von vermeintlichen Freunden auf das Corona-Virus aufmerksam gemacht und Informationen dazu geteilt. Das Grundvertrauen, was unter Freunden einhergeht, wird hier benutzt um Schadsoftware in Firmennetzwerke zu schmuggeln. Wird der Computer infiziert, so lädt das Virus weitere Daten aus dem Internet herunter, die ebenso Schadsoftware beinhalten. Trickbot ist eines dieser Tools, welches den Cyberkriminellen den vollen Zugriff aufs System ermöglichte und somit riesige Schäden verursachte. Nach Angriffen auf das Rathaus in Niedersachsen, auf das Berliner Kammergericht und zahlreiche andere Regierungsgebäude wurde die IT-Infrastruktur zeitweise gänzlich zerstört oder lahmgelegt. Noch neun Monate nach dem Angriff taten sich 150 Richter schwer zu arbeiten, da notwendige Daten nicht erreichbar oder VPN-Verbindungen nicht funktionstüchtig waren. Die Schäden gingen in die Millionenhöhe.

Für den Fall des Falles die Daten sichern

Wie eingangs erwähnt kann sich eine Datenpanne negativ auf die Wirtschaftlichkeit oder Wettbewerbsfähigkeit auswirken. Unabhängig von der Größe des Netzwerks sind die Folgen dieselben wie bei einem durch eine Naturkatastrophe verursachten Datenverlust.  Eine Datensicherung dämmt den Schaden zumindest teilweise ein, weil sie die Datenwiederherstellung ermöglicht. Dafür sind Cloud-Dienste, mit denen sie verschlüsselte Back-ups speichern eine Option. Allerdings sollten Sie diese regelmäßig testen, weil es sonst zu Problemen beim Datenzugriff kommen könnte.

Laufende Aktualisierung von Software und Workstations

Malware und Viren bedrohen laufend Ihre IT-Infrastruktur. Noch dazu sind sie zum Teil dermaßen hoch entwickelt, dass sie die Sicherheitsmaßnahmen umgehen. Daher ist es essenziell, dass die Antivirus-Software immer auf dem aktuellen Stand ist. Nur so erkennt sie die neueste Malware und beseitigt sie umgehend. Die automatischen Aktualisierungen der Antivirus-Software sind hierfür die zuverlässigste Lösung. Außerdem sollte man zusätzlich zur Antivirus-Software in eine Anti-Malware-Software investieren.

Zudem ermöglicht das Einschalten der Firewall das Blockieren jedes unerlaubten Zugriffsversuchs auf das Netzwerk. Hierbei handelt es sich um eine individuelle Sicherheitsmaßnahme, die zum Schutz der gesamten IT-Infrastruktur beiträgt. Hierbei sollten Sie bedenken, dass das Sicherheitsniveau zwischen jenem der herkömmlichen Firewalls und der Next-Generation-Firewalls (NGFWs) unterschiedlich ist. NGFW-Firewalls erkennen Malware schneller und bieten Intrusion-Prävention-Systeme. Als weitere individuelle Sicherheitsmaßnahme zählt die Aktualisierung des Betriebssystems, sowie der Software in der Workstation.

Implementierung einer gehosteten DNS-Lösung und Überprüfung des Servers

Ein weiterer Gefahrenherd ist der Besuch von Websites, die den Rechner und andere IT-Geräte mit Malware infizieren. Eine gehostete Domain-Name-System-Lösung (DNS-Lösung) blockiert das Laden und verhindert das Eindringen von Schadsoftware.

Ebenso ist es wichtig, laufend das Sicherheitsniveau des Servers im Auge zu behalten, etwaige Systemschwächen zu erkennen und diese Sicherheitslücken zu beheben. Bei der Überwachung des Servers gilt es, sich auf Punkte wie die Benutzerdatenbank, die Dateifreigabeberechtigungen, die Passwortstandards und Ähnliches konzentrieren. Das ist deshalb angebracht, weil jede Ausfallzeit des Servers schwerwiegende Auswirkungen mit sich bringen kann.

Schützen der mobilen Geräte und der E-Mails

Immer mehr Personen verwenden ihre mobilen Geräte, um etwa auf den Rechner oder im Büro auf Firmendaten zurückzugreifen. Das klingt zwar auf den ersten Blick praktisch, aber diese Endgeräte werden möglicherweise nicht überwacht. Und das kann sich auf die Sicherheit der IT-Infrastruktur auswirken. Daher ist es wichtig, eine Passwortsperre für das Smartphone oder für das Tablet einzurichten. Das gilt auch als Vorsichtsmaßnahme für einen Verlust des Endgeräts samt den sensiblen Daten.

Ebenfalls wichtig für den Schutz Ihrer IT-Infrastruktur ist eine gehostete Spam-Filterlösung. Es kommt immer öfter vor, dass Phishing-E-Mails ehrlichen E-Mails verblüffend ähnlichsehen. Daher lässt sich nur mutmaßen, dass viele Menschen nicht in der Lage sind, gutartige von bösartigen Nachrichten zu unterscheiden und das macht das Netzwerk für Malware- oder Ransomware-Angriffe anfällig. Mit einer gehostete Spam-Filterlösung lassen sich Spam-E-Mails von Haus blockieren. Zudem lassen sich verdächtige Domains in einer Blacklist eintragen.

Auswahl eines sinnvollen Netzwerknamens

Beim Versuch, eine Internetverbindung zu finden nutzt man den sogenannten Service Set Identifier (SSID). Dabei handelt es sich in anderen Worten um den Namen des Wi-Fi-Netzwerks. Es ist wichtig, den standardmäßigen SSID zu ändern. Und zwar, weil dieser oft den Herstellernamen und die Seriennummer Ihres Routers enthält. Hacker und Cyberkriminelle haben die Möglichkeit, mithilfe dessen Hilfe Zugang zu sensiblen Daten im Netzwerk zu erhalten. Aus demselben Grund sollten Gäste oder andere Geschäftspartner nicht auf das Hauptnetzwerk zugreifen. Daher sollten bei Bedarf ein Gastnetzwerk einrichten.

Ebenso besteht die Möglichkeit, die Verwaltung der IT-Infrastruktur auszulagern und die zuvor erwähnten Cloud-Dienste zu nützen. Je nach der Ebene im IT-Stack, wo sie angesiedelt sind, unterscheidet man zwischen Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS).

Gebühren zu Unrecht bezahlt? Diese Möglichkeiten haben Kunden

Bankgebühren sind gerade in Bezug auf das eigene Girokonto oft sehr ärgerlich. Trotzdem haben Banken in den letzten Jahren nicht selten ihre AGB in Bezug auf die Gebühren erhöht. Doch die dabei lange Zeit gängige Praxis der Banken wurde nun vom BGH für nichtig erklärt. Dies eröffnet für Bankkunden viele Möglichkeiten in Bezug auf Rückerstattungen. Doch welche sind das und wie sollten sich Verbraucher in dieser Situation am besten verhalten?

Gebührenerhöhungen nicht immer zulässig: Das sagt das BGH-Urteil

Es ist immer ärgerlich, wenn die Kosten für das eigene Konto steigen. Wir müssen plötzlich mehr für etwas zahlen, dass wir bereits hatten. Gebührenerhöhungen bei Banken liefen in der Vergangenheit oft nach folgendem Muster ab:

  1. Die Bank sendet dem Kunden einen Brief oder eine E-Mail zu
  2. Dort wird der Kunde über die Erhöhung der Kontoführungsgebühr im Rahmen der AGBs informiert
  3. In dem Schreiben befindet sich der Hinweis auf das Widerspruchsrecht und das Recht auf außerordentliche Kündigung
  4. Widerspricht der Kunde nicht aktiv innerhalb der Frist, gilt die Erhöhung als akzeptiert

Am 27. April 2021 hat der BGH in einem Urteil (Az. XI ZR 26/20) diese Praxis für nicht zulässig erklärt. In der Urteilsbegründung heißt es, dass entsprechende AGB-Klauseln unwirksam sind, nach denen Gebührenerhöhungen einfach so durchgeführt werden dürfen. Der Kunde muss dabei nicht aktiv widersprechen, sondern vielmehr aktiv zustimmen. Eine unterstellte Zustimmung durch Schweigen des Kunden sei somit nicht zulässig.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Die direkte Folge dieser Entscheidung besteht darin, dass entsprechende AGB-Klauseln der Banken keine Gültigkeit mehr haben. Die jeweilige Bank oder Sparkasse kann also künftig nicht mehr per Mitteilung die Gebühren erhöhen und ihren Kunden aufbürden, dass diese aktiv widersprechen müssen.

Darüber hinaus haben Verbraucher die Möglichkeit, in der Vergangenheit zu viel gezahlte Gebühren zurückzufordern. Rechtsexperten helfen dabei, der eigenen Bank entsprechende Rückforderungen zukommen zu lassen. Die Entscheidung bezieht sich dabei auf unrechtmäßig durchgeführte Gebührenerhöhungen seit Anfang 2018.

Bei der Rückforderung sollten Verbraucher beachten, dass sie neben den eigentlich Gebühren auch Zinsen in Höhe von 5% über dem aktuellen Basiszins pro Jahr zusätzlich berechnen dürfen. Aktuell liegt der Basiszinssatz bei -0,88%, wie die Bundesbank mitgeteilt hat. Dies ergibt einen Zinssatz von 4,12%. Daraus ergibt sich folgende Beispielrechnung:

Eine Bank hat Anfang 2018 unrechtmäßig die Gebühren um 50 Euro pro Jahr erhöht. Somit ergibt sich bis Anfang 2021 folgende Rückforderungsmöglichkeit:

  • Gebühren 2018: 50 Euro
  • Zinsen für 2018: 2,06 Euro
  • Gebühren 2019: 50 Euro
  • Zinsen 2019: 4,12 Euro
  • Gesamt: 106,18 Euro

Wer also seit 2018 eine Gebührenerhöhung von seiner Bank erhalten hat, sollte sich die AGB-Klauseln genauer anschauen und ermitteln, ob diese laut der BGH-Entscheidung ebenfalls ungültig sind.

Es gibt noch weitere unzulässige Kontogebühren

Neben der Kontoführungsgebühr existieren noch weitere Gebühren, die nicht als zulässig betrachtet werden. Es gab dazu in der Vergangenheit eine ganze Reihe an gerichtlichen Entscheidungen:

  1. SMS-TAN: Keine grundsätzliche Gebühr

Bereits 2017 entschied der BGH (Az. XI ZR 260/15), dass für SMS-TANs keine grundsätzliche Gebühr pro TAN erhoben werden darf. Lediglich für Überweisungen genutzte SMS-TANs können Banken auch tatsächlich dem Kunden in Rechnung stellen.

  1. Kontoauszüge: Nur Aufwandsentschädigung

In einer BGH-Entscheidung aus dem Jahr 2013 (Az. XI ZR) wurde klargestellt, dass Banken für nacherstellte Kontoauszüge keine Gebühr verlangen dürfen. Der erste Kontoauszug muss kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Sollte ein Nachdruck erfolgen, darf die Bank lediglich die Versand- und Druckkosten in Rechnung stellen, jedoch keine Gebühr an sich erheben.

  1. Daueraufträge sind kostenfrei

Eine weitere Entscheidung des BGH aus dem Jahr 2017 (Az. XI ZR 590/15) betrifft Daueraufträge. Erstellung, Änderungen und auch Löschungen dürfen durch Banken nicht mit Kosten für den Kontoinhaber belegt werden.

Diese Liste ist keinesfalls abschließend. Jedoch zeigt sie sehr eindrucksvoll auf, wo Banken überall Kostenhebel ansetzen und wogegen sich Verbraucher und auch Verbraucherschützer in der Vergangenheit bereits gewehrt haben.

Bei Bankgebühren genau hinschauen

Abschließend lässt sich festhalten, dass Bankkunden bei den Gebühren durch die Bank stets genau hinschauen sollten. Nicht alle berechneten Kosten sind gesetzlich auch zulässig. Wer sich stets über neue Entwicklungen in diesem Bereich informiert, kann am Ende sein Konto deutlich günstiger führen und sogar den eigenen Geldbeutel entlasten.

Wasserschutz: Zu viele Keime im Sommer

Der Sommer ist da! Endlich steht auch wieder der Badespaß an oberster Stelle – denn neben Sommer, Sonne, Sonnenschein darf auch das kühle Nass nicht fehlen. Die Vorfreude auf kristallkla-res, erfrischendes Wasser ist vor allem in diesen Tagen besonders groß. Das Thema Wasserhygiene wird allerdings oft vernachlässigt, denn: obwohl es nach wie vor als teures Gut gilt, sind wir saube-res und gesundes (Trink-)Wasser längst gewohnt. Schadstoffe oder Verunreinigungen können aber auch hier lauern und heimisches Wasser zu einer potenziellen Gefahrenquelle werden lassen.

In unserem Trinkwasser befinden sich nämlich Millionen von Mikroorganismen, die für den Menschen mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Einige dieser Bakterien sind nicht nur gesund für den Körper, sondern auch wichtig, da sie das (mikrobielle) Wohlbefinden fördern. Dennoch: schummeln sich die „falschen“ Bakterien mit ein, kann das zu fatalen Folgen führen. Zwar kommt man im Alltag eher selten mit Krankheitserregern im Wasser in Berührung, dennoch ist die Gefahr vor allem im Sommer am stärksten gegeben.

Legionellen – die Gefahr in den eigenen vier Wänden

Zu den gängigsten Krankheitserregern zählen sogenannte Feuchtkeime, die sich im hauseigenen Trinkwasser besonders gut und schnell vermehren. Die bekanntesten Vertreter hiervon sind Legionellen. Diese Bakterien gedeihen im Süßwasser: allen voran Warmwasserversorgungsanlagen von Großgebäuden wie beispielsweise Krankenhäusern, manchmal sogar auch bei Wohnanlagen.
Sind diese Bakterien erst einmal in unserem Trinkwasser vorhanden, können sie zu grippeähnlichen Symptomen führen, aber auch lebensbedrohliche Lungenentzündungen auslösen. Da die Krankheitserreger dieser Baktierienart über Leitungen transportiert werden, entstehen die meisten Infektionen, und letztendlich die Legionärskrankheiten oder Legionellose, in den eigenen vier Wänden.

Achtung – Ansteckungsgefahr!

Neben den Legionellen lauern viele weitere Erreger im Wasser. Am gängigsten ist neben der besonders häufigen Kombination aus Durchfall und Erbrechen auch der „Schwimmbad-Fußpilz“. Diesen kann man sich oft schnell und einfach beim öffentlichen Schwimmbadbesuch einfangen. Aber auch in privaten Whirlpools können Erreger lauern: so zum Beispiel die Whirlpool-Dermatitis, ein lästiger Hautausschlag, dessen Keime durch das warme Whirlpool-Wasser begünstigt werden. Dieser Ausschlag bleibt oft unbehandelt, da er einer Insekteneinstichstelle ähnelt oder als einfache Hautirritation eingestuft wird. Nicht zu vergessen ist auch die Schwimmbad-Konjunktivitis, eine Bindehautentzündung, die durch das Vermischen von bestimmten Keimen mit Chlor begünstigt wird. Da diese Vermischung die Binde- und Schleimhäute besonders aggressiv angreifen kann, ist eine Entzündung kurz nach dem Schwimmbad keine Seltenheit geworden.

Ansteckung im Outdoor-Bereich besonders gegeben

Die meisten Bakterien und Viren lauern vor allem in freien Gewässern wie Seen, Flüssen oder Freibädern, aber auch zu Hause im eigenen Pool. Doch Pool-Besitzer kennen es – eine regelmäßige und gründliche Reinigung kann Zeit und Kraft rauben. Dennoch: auch hier ist eine gründliche
Wasserhygiene das A und O, da Bakterien und Keime zwischen freien Gewässern und einem eigenen Pool nicht unterscheiden.

Vor allem im Sommer kann der Badespaß zur „unsichtbaren“ Gefahr werden. Bakterien sowie
körpereigene Flüssigkeiten wie Schweiß, Speichel oder Harnrückstände kommen ebenfalls in Verbindung mit den Bakterien – heikel wird es, sobald sich diese explosionsartig vermehren und ganze Kolonien entstehen. Da hier mehr Personenkontakte auf eine begrenzte Wassermenge entstehen, sollte die richtige Wasserpflege ein wichtiger Bestandteil der Pool-Instandhaltung werden, um das kühle Nass auch wirklich sorglos genießen zu können.

„Homemade“ – Keime sind nämlich besonders gefährlich, da sie im Normalfall stets unentdeckt bleiben. Erst wenn Krankheitssymptome bereits aufgetreten sind, wird das Interesse hierfür geweckt. Neben Übelkeit und Durchfall, kann auch die ein oder andere Sommergrippe auf mangelnde Wasserhygiene zurückgeführt werden – hier reagiert allerdings schon zu spät. Kinder und Jugendliche sind hierfür am meisten anfällig, da sie den Badespaß besonders ausgelassen genießen möchten, während das Immunsystem anfälliger auf Wasserbakterien verschiedenster Art reagiert.

Schutz für zu Hause – was kann ich tun?

Neben der regelmäßigen Wasserhygiene im Pool, ist besondere Vorsicht auch dann geboten, wenn Trinkwasserleitungen länger nicht benutzt wurden. So kann man nach einer mehrtätigen Reise beispielsweise den Duschkopf etwas laufen lassen. Hier gilt: je länger das Wasser läuft, desto kälter sollte es werden – fließt zuerst lauwarmes Leitungswasser, deutet dies oft auf Abgestandenheit hin. Somit wäre die ideale Rahmenbedingung für die Vermehrung von Feuchtkeimen gegeben. Die Hauptgefahrenquelle durch Feuchtkeime bleibt dennoch im Freien. Die richtige Pool-Wasserpflege sorgt hier für Entwarnung: ist die Sensibilität für Wasserhygiene einmal vorhanden, so steht dem Badespaß und sorglosen Sommermonaten nichts mehr im Wege!

Nachhaltigkeit in Städten – Aufgabe von Politik und Bürgern

Nachhaltigkeit ist eines der Themen, welches aktuell eine große Relevanz hat und sicher in den nächsten Jahrzehnten ebenfalls von hoher Bedeutung sein wird. Um einen nachhaltigen Lebensstil umzusetzen, sind sowohl die Politik als auch die Bürger gefragt. Hierbei spielen unter anderem der Alltag in Städten sowie entsprechende Konzepte eine Rolle. Wie können die Beteiligten in verschiedenen Bereichen positive Impulse setzen sowie Veränderungen herbeiführen? Und: Welche realen Beispiele gibt es hierfür bereits?

Hohe Bedeutung des öffentlichen Interesses und einer Sensibilisierung

Um eine dauerhafte Veränderung in einem bestimmten Themengebiet herbeizuführen, ist es oftmals von her Bedeutung, hierfür zunächst eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit zu generieren. Dabei leisten sowohl die Bürger als auch die Politik einen wichtigen Beitrag.

Beitrag der Politik

Die Politik hat das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren zunehmend auf die Agenda gebracht. Dies gilt für die Bundesebene, die Landesebene und für einzelne Städte. Gerade auf in den lokalen urbanen Räumen kann das Themengebiet sehr bürgernah transportiert werden.

Viele Städte haben auf ihrer Webseite Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit im entsprechenden und dem eigenen Engagement, wie sich zum Beispiel an der Online-Präsenz der Stadt Freiburg zeigt.

Die Stadt ist allgemein dafür bekannt, das Thema besonders ernst zu nehmen und kommuniziert dies sehr deutlich nach außen. So findet für den entsprechenden urbanen Lebensraum ein Agenda-Setting statt, was wiederum die Bürger für die Bedeutung des Themas sensibilisiert.

Gleichzeitig vermitteln viele Städte auf diese Weise ein positives Image von sich selbst nach außen. Laut einer Untersuchung der WBS Gruppe, die zu Beginn des Jahrs 2020 veröffentlicht wurde, werden folgende Städte als besonders nachhaltig eingestuft:

  • Stuttgart (belegte Platz 1)
  • München
  • Düsseldorf

Hierbei wurden verschieden Kriterien untersucht, die teils bei der Politik liegen und zu anderen Teilen die Einstellung der Bürger widerspiegeln. Für das Städtemarketing sind solche positiven Ergebnisse von großem Vorteil.

Beitrag der Bürger

Unter anderem spielte in der Untersuchung die Begeisterung der Bürger für Fridays for Future eine Rolle. Entsprechende Demonstrationen sind ein ideales Beispiel dafür, wie Bürger vor allem in großen Städten die Menschen für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren versuchen – in diesem Fall mit einem großen medialen Echo.

Besonders an den Demonstrationen der Bewegung ist, dass vor allem junge Menschen hierbei aktiv sind. Das zeigt, dass die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit bei dieser Generation bereits angekommen ist und auf ein großes Interesse stößt.

Zudem können Bürger gerade in den Großstädten einen Beitrag leisten, indem Sie ihr Umfeld sensibilisieren, sich in entsprechenden Initiativen und Vereinen engagieren und dort öffentlichkeitswirksam arbeiten. Oftmals kann ein Thema durch die sprichwörtliche „Mund-zu-Mund-Propaganda“ besonders umfangreiche Aufmerksamkeit erreichen.

Verkehr

Neben der Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ist für das Erreichen einer hohen Nachhaltigkeit in Großstädten vor allem aktives Handeln gefragt. Dies kann in verschiedenen Bereichen stattfinden, unter anderem spielt der Verkehr eine Rolle.

Gerade in Städten kann aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durch Veränderungen und dadurch erreichte geringere Emissionen viel bewirkt werden. Hierbei haben ebenfalls Politik und Bürger jeweils wichtige Aufgaben.

Mehr Nachhaltigkeit im Verkehr durch die Politik

Die Politik kann auf Städteebene dabei einen guten und sinnvollen Rahmen vorgeben. Dies ist unter anderem umsetzbar durch:

  • Elektrobusse
  • Ladesäulen für E-Autos
  • eine gute Infrastruktur für nachhaltigkeitsfreundliche Verkehrsmittel

E-Busse

Mit E-Bussen leisten die politisch verantwortlichen in Städten einen direkten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Verkehr. Sie gestalten auf diese Weise die Nutzung der von ihnen zur Verfügung gestellten Verkehrsmittel umweltfreundlicher.

Mit Stand Frühjahr 2021 ist Berlin die Stadt in Deutschland, die die mit Abstand meisten Elektrobusse in Betrieb genommen hat. Auf Rang zwei liegt Hamburg, Köln sichert sich den dritten Platz.

Viele deutsche Städte planen aktuell, den Fuhrpark von elektronisch betriebenen Bussen in den nächsten Jahren umfangreich auszubauen. Unter anderem München hat diesbezüglich große Ziele und möchte bis zum Jahr 2030 nahezu ausschließlich E-Busse nutzen.

Ladesäulen für E-Autos

Eine weitere Möglichkeit der Politik, die Nachhaltigkeit in einer Stadt zur fördern, ist das Bereitstellen von öffentlichen Ladesäulen für E-Autos. Dadurch wird dieses Fortbewegungsmittel für die Bürger attraktiver, da sie es flexibler nutzen können – als Resultat werden ebenfalls Emissionen eingespart.

Im Februar des Jahres 2021 ist Berlin mit 1694 Ladepunkten deutschlandweiter Spitzenreiter in dieser Kategorie. Auf Platz zwei und drei liegen München und Hamburg, gefolgt von Stuttgart, Wolfsburg und Essen. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass die lokale Politik in Berlin im Bereich des nachhaltigen Verkehrs offensichtlich sehr fortschrittlich denkt.

Infrastruktur für nachhaltigkeitsfreundliche Verkehrsmittel

Zudem können Städte eine Infrastruktur für nachhaltigkeitsfreundliche Verkehrsmittel schaffen. In diesem Rahmen spielen vor allem Fahrräder eine große Rolle. Je einfacher, komfortabler und effizienter sie in der Stadt nutzbar sind, desto interessanter werden sie für die Bürger.

Dies können die politisch Verantwortlichen in Städten erreichen, indem Sie zum Beispiel ein möglichst umfangreiches Netz an Fahrradwegen zur Verfügung stellen. Die entsprechenden Umbaumaßnahmen können zunächst einiges an Aufwand bedeuten, stellen aber eine sinnvolle Investition in die Zukunft dar.

Des Weiteren benötigen Fahrradfahrer, ähnlich wie Autofahrer, gute öffentliche Unterbringungsmöglichkeiten für ihre Verkehrsmittel. In diesem Zusammenhang müssen die Städte einige wichtige Kriterien und Details beachten, um den Bürgern mithilfe der passenden Infrastruktur eine angenehme und einfache Nutzung zu ermöglichen.

Dazu gehört zum einen der passende Standort der Abstellmöglichkeiten in den entsprechenden Gegenden der Stadt, in denen die Fahrradparkplätze umfangreich benötigt werden. Zudem spielen eine Beleuchtung sowie eine Überdachung eine wichtige Rolle. Hier sollte vielerorts nachgebessert werden, da die große Zahl der Radfahrer in deutschen Städten ein riesiges Potenzial zur Verbesserung der Nachhaltigkeit mitbringt.

Aufgaben der Bürger

Gleichermaßen müssen die Bürger einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Stadtverkehr leisten. Vergleichsweise kleinere Schritte sind hierbei die Nutzung von E-Bussen und Fahrrädern. Zweiteres hat zusätzlich den Vorteil, bei Fahren an der frischen Luft Sport zu treiben und so die Gesundheit zur fördern.

Gerade in Städten mittlerer Größe sind zudem oftmals gewisse Distanzen wie der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad leichter zu meistern als über große Entfernungen auf dem Land. Das Umstellen vom eigenen Auto auf die Nutzung des E-Busses kann zudem Kosten sparen.

Ein größerer Schritt wiederum ist die Anschaffung eines E-Autos. Gerade im dichten Stadtverkehr hat solche eine Umstellung möglichst vieler Bürger jedoch einen besonders deutlichen Effekt, sofern die entsprechenden Personen im Alltag zwingend ein Auto benötigen und nicht darauf verzichten können.

Gleichzeitig ist die Anschaffung eines E-Autos mit hohen Kosten verbunden, die sich nicht jeder so einfach leisten kann. Daher ist womöglich für die Bürger für diesen Schritt Sparen und Verzicht notwendig. Hier wird die Politik allerdings aktiv, denn für E-Autos können unter gewissen Voraussetzungen Förderprämien bis in den hohen vierstelligen Bereich beantragt werden. Dieser Umstand zeigt deutlich, wie sehr die Erreichung des Ziels einer hohen Nachhaltigkeit von einem guten Zusammenspiel zwischen Politik und Bürgern abhängt.

Was allerdings ebenfalls eine Einschränkung darstellen könnte, ist die geringere Reichweite vieler Elektroautos im Vergleich zu einem Benziner oder Diesel. Zwar spielt diese im Stadtverkehr aufgrund der eher geringen Distanzen keine große Rolle, bei einer Urlaubs- oder Geschäftsreise hat sie allerdings sicherlich oftmals eine gewisse Relevanz.

Zudem sind die Ladezeiten deutlich länger als die Dauer eines einfachen Tankvorgangs. Auch aus diesen Gründen ist es wenig verwunderlich, dass die Politik den Bürgern die Anschaffung eines E-Autos durch Prämien schmackhaft macht, um das Ziel einer umfangreicheren Nachhaltigkeit im Bereich Verkehr schneller zu erreichen.

Energiegewinnung- und Nutzung

Für eine nachhaltige Stadt ist außerdem die Energiegewinnung von hoher Bedeutung. Begründet liegt dieser Umstand unter anderem darin, dass in einem urbanen Raum viele Menschen auf engem Raum leben und daher ein hohes Maß an Energie verbraucht wird. Dieser Effekt wird durch den anhaltenden Zuzug in größere Städte verstärkt.

Gleiches gilt für die ansässigen Firmen und Industriezweige. Eine im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvolle Energiegewinnung- und Nutzung in einer Stadt hat also für den Schutz der Umwelt besonders positive Effekte, die sicherlich umfangreicher sind als in dünn besiedelten Gebieten mit einem geringeren Energieverbrauch.

Die Bedeutung dieses Umstandes wurde international erkannt. So gibt es weltweit eine zweistellige Zahl von Städten, die bereits vollumfänglich oder zumindest überwiegend mit Ökostrom versorgt werden. Zur ersten Kategorie zählt unter anderem Basel.

Aufgaben der Politik

Die städtische Politik hat zur Umsetzung die Möglichkeit, Energie aus nachhaltigen Quellen durch öffentliche Anbieter wie Stadtwerke zur Verfügung zu stellen. Hierfür sind unter anderem zielführend:

  • Strom aus Windkraft
  • Energie aus Wasserkraft
  • Solarstrom

Je umfangreicher diese angeboten werden, desto einfacher haben es die Bürger, auf nachhaltige Energie zu setzen, ohne sie selbst produzieren zu müssen. Der Effekt auf die Nachhaltigkeit ist also äußerst hoch.

Förderungen und Verpflichtungen für Solaranlagen

Des Weiteren handelt die Politik mit Förderungen für Solaranlagen, die die Bürger auf ihren Häusern installieren lassen. Zusätzlich gibt es für überschüssigen selbsterzeugten Strom, der von Haushalten ins Netz eingebracht wird, eine sogenannte Einspeisevergütung.

Neben den Anreizen hat die Politik zudem die Option, Gesetze zu beschließen, die die Installation von Solaranlagen unumgänglich machen. So hat Hamburg eine Solardachpflicht für alle Neubauten eingeführt, die ab 2023 gilt. Ältere Gebäude sind unter gewissen Voraussetzungen ab 2025 betroffen. Das Gesetz ist bisher in Deutschland einmalig und erntet nicht nur positives Feedback.

Ein gutes Vorbild beim Thema Solarenergie

Abgesehen von Förderungen und Verpflichtungen können Städte mit einem positiven Vorbild vorangehen. So besteht die Möglichkeit, für öffentliche Einrichtungen selbst Solardächer zu nutzen und so eigenen, nachhaltigen Strom zu produzieren.

Zudem können die öffentlichen Wohnungsgesellschaften Photovoltaikanlagen auf ihren Häusern installieren. Gerade in Großstädten, in denen viele Menschen zur Miete leben, ist dies ein äußerst wichtiges Instrument für eine nachhaltige Energieversorgung.

Was können die Bürger tun?

Bürger wiederum können ebenfalls auf verschiedenen Wegen einen Beitrag leisten. Hierzu gehören unter anderem:

  • Bezug von ökologisch wertvollem Strom
  • ein eigenes Solardach
  • sparsamer Umgang mit der Energie

Auswahl des Anbieters

Sofern eine Auswahlmöglichkeit zwischen nachhaltigen und weniger nachhaltigen Stromanbietern besteht, können Bürger auf eine Option mit einem hohen Anteil an Ökostrom setzen. Zwar entstehen hierdurch womöglich höhere Kosten.

Andererseits kann jeder Haushalt auf diese Weise einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Viele größere Städte haben dabei den Vorteil, dass dort eine umfangreichere Auswahl an Anbietern besteht als in ländlicheren Gebieten.

Wenn viele Menschen in einer großen Stadt nach diesem Prinzip vorgehen, hat dies eine umfangreiche Auswirkung auf die Nachhaltigkeit. Hier kann ebenfalls das Überzeugen des privaten Umfeldes eine große Rolle spielen.

Ein eigenes Solardach

Des Weiteren haben Bürger die Möglichkeit, ein eigenes Solardach zu installieren. Entsprechende Förderungen verringern die nötige Eigeninvestition. Allerdings ist dies nur für Besitzer eines Hauses möglich.

In größeren Städten sind die Potenziale einzelner Privatpersonen hierfür also wie bereits angeklungen aufgrund der hohen Zahl an Häusern mit vielen Mietwohnungen begrenzt. Allerdings können Mieter womöglich eine kleine Solaranlage auf dem Balkon aufstellen, um so eigene Energie zu produzieren.

Der Effekt wird in den meisten Fällen jedoch aufgrund der Größe geringer sein als bei einem Solardach. Die umfangreichere Verantwortung für eine mögliche Installation einer Solaranlage auf dem Dach liegt abgesehen von den städtischen Wohnungsgesellschaften also in den Händen der entsprechenden Vermieter.

Sparsamer Umgang mit Energie

Des Weiteren können die Bürger durch entsprechende Maßnahmen im Alltag Energie einsparen und somit einen positiven Effekt für die Nachhaltigkeit erzielen. Zum einen funktioniert dies mit einem umsichtigen Verhalten, was zum Beispiel den richtigen Umgang mit Elektrogeräten beinhaltet.

Online finden Interessierte Anleitungen, wie sich dies für verschiedene Bereiche umsetzen lässt. Gleichzeitig können besondere technische Geräte, die für einen geringen Energieverbrauch konzipiert wurden, genutzt werden. Hierzu zählen unter anderem Energiesparlampen.

In Wohngemeinschaften, welche in Städten besonders unter jüngeren Menschen wie Studierenden keine Seltenheit sind, können auf diese Weise durch die richtige Kommunikation und entsprechende freiwillige Verhaltensregeln gleich mehrere Personen einen positiven Beitrag leisten.

Wirtschaftsstandort mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Des Weiteren kann für die Nachhaltigkeit einer Stadt die dortige Wirtschaft eine große Rolle spielen. Je umfangreicher die ansässigen Unternehmen sich mit dem Thema beschäftigen, desto größer ist der Effekt.

Politik und nachhaltige Wirtschaftsstandorte

Die Politik hat verschiedene Möglichkeiten, einen urbanen Raum zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu gestalten. Hierfür sind unter anderem relevant:

  • Investitionen in entsprechende Bildung
  • Förderungen für Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit
  • öffentliche Kommunikation

Investition in Bildung und den Standort

Dies beginnt bereits bei der Bildung. So können die öffentlichen Universitäten und Hochschulen vor Ort sich in verschiedenen Fachbereichen umfassend mit dem Thema beschäftigen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eigene Studiengänge zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz einzuführen.

So wird die Stadt für Personen, die das Thema Nachhaltigkeit für einen zukünftigen Beruf interessiert, besonders attraktiv. Die Hochschulen und Universitäten können dabei mit Fördermitteln für den Bereich unterstützt werden.

Solche monetären Mittel könnten außerdem für bestimmte Innovationen bezüglich der Nachhaltigkeit zur Verfügung gestellt werden. Zudem können eine moderne Infrastruktur und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in einer Stadt eine Attraktivität für gleichermaßen moderne Unternehmen ausstrahlen.

Öffentliche Kommunikation und nachhaltigkeitsfreundliche Atmosphäre

Wichtig bezüglich des Wirtschaftsstandortes mit einem hohen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit ist zudem die öffentliche Kommunikation. Je besser das Image einer Stadt in diesem Bereich ist, desto wahrscheinlicher ist es sicherlich auch, dass sich entsprechende Firmen ansiedeln, um bezüglich ihres Rufes gleichermaßen von dem positiven Bild zu profitieren.

So kann über kurz oder lang eine Art Dominoeffekt entstehen, bei dem sich immer mehr Unternehmen, die nachhaltigkeitsorientierte Produkte und Leistungen entwickeln und vertreiben, vor Ort niederlassen.

Solche Umstände wiederum können zusätzlich auf andere lokale Firmen, deren Fokus noch nicht auf dem Thema liegt, einen Einfluss haben. Diese passen sich der Atmosphäre der Stadt Stück für Stück an, wirtschaften ebenfalls nachhaltiger und achten umfangreicher auf den Umweltschutz.

Wie unterstützen Bürger den nachhaltigen Wirtschaftsstandort?

Die Bürger haben gleichermaßen eine Reihe von Möglichkeiten, einen Wirtschaftsstandort mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem:

  • Kaufkraft
  • berufliche Orientierung
  • Gestalten im Rahmen einer Selbstständigkeit

Unterstützung durch Kaufkraft

Eine dieser Optionen liegt in ihrer Kaufkraft. Indem die Bürger die vor Ort hergestellten nachhaltigen Produkte und Leistungen nutzen bzw. in Anspruch nehmen, helfen sie den Firmen dabei, weiter existieren und wachsen zu können.

Dabei spielen wie in vielen anderen Bereichen zudem persönlichen Empfehlungen im privaten Umfeld eine große Rolle. Natürlich sollte bei entsprechenden Käufen nicht nur auf die Nachhaltigkeit und dem Umstand, dass das Produkt aus der eigenen Stadt kommt, geschaut werden, sondern auch auf persönliche Präferenzen und die Qualität.

Berufliche Orientierung

Zusätzlich kann die berufliche Orientierung der Bürger eine Stadt als Wirtschaftsstandort mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit unterstützen. Dies beginnt bereits bei der Wahl und Schwerpunktsetzung im Studium oder der Ausbildung.

Des Weiteren kann bei der Auswahl des Arbeitgebers neben weiteren Kriterien wie den individuellen beruflichen Zielen darauf geachtet werden, ob das Unternehmen nachhaltig wirtschaftet und handelt bzw. an der Entwicklung von Innovationen in diesem Bereich beteiligt ist. So unterstützen die Bürger die Politik darin, eine attraktive Atmosphäre für eine lokale Wirtschaft mit einem umfassenden Blick auf den Umweltschutz zu gestalten.

Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit mit einer eigenen Firma

Außerdem haben Bürger die Möglichkeit, durch eine eigene Firma, die sich mit Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit beschäftigt, einen besonders umfangreichen Beitrag zu leisten. Natürlich sollte das Unternehmen hierbei gleichzeitig rentabel sein.

Zudem sollte die entsprechende Person in der jeweiligen Branche Know-how zum Thema Nachhaltigkeit und im besten Falle zusätzlich ein großes Interesse daran haben. Nur so kann eine Firma wirklich Erfolg haben und womöglich sogar die in oder andere Innovation auf den Markt bringen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Politik einen guten Rahmen sowie die entsprechende Struktur geben sollte, um das Ziel einer umweltfreundliche und in diesem Sinne nachhaltigen Stadt zu erreichen. Gleichzeitig haben die Bürger die Aufgabe, diese Möglichkeiten anzunehmen und ihren Alltag in verschiedenen Bereichen anzupassen. Der Effekt kann gerade durch die hohe Zahl der Bewohner in vielen Städten umfangreich sein, wenn viele Menschen sich danach richten.

Teures Vergnügen: Warum Fußball-Fans zur Kasse gebeten werden

Kaum ein Sport begeistert die Menschen weltweit so wie König Fußball. Besonders zu Großveranstaltungen, wie Europa- und Weltmeisterschaften, wird gemeinsam mit den Mannschaften gezittert, gelitten und gejubelt. Ganze Innenstädte sind dann gesäumt mit feiernden Fans, hupenden Autokorsos und Menschen in bunten Trikots. Dabei wird oft tief in die Tasche gegriffen für Tickets, Textilien und Streaming-Abos. Der Lieblingssport der Deutschen wird schnell zum teuren Vergnügen. Die Preise sind allerdings fern von reiner Willkür. Verschiedene Faktoren, wie Lizenz- und TV-Gebühren, treiben die Preise regelmäßig in die Höhe.

Trikot Produktion nur mit Lizenz

Bei Bundesliga-Spielen, Turnieren und Publik Viewing Events kommt die große Gemeinschaft der Hardcore- und Gelegenheits-Fans immer wieder zusammen. Wirft man einen Blick auf die Zuschauer, wird klar: Trikots der Lieblingsspieler und Mannschaften sind ein Muss. Jede Saison kommen unzählige neue Modelle in starken Designs auf den Markt. Und in jedem einzelnen Fall müssen Produzenten empfindliche Lizenzgebühren zahlen. Nur dann dürfen die Heim-, Auswärts- und Turniertrikots für die Fans zur Verfügung gestellt werden. Lizenzgeber sind dabei je nachdem die Landesverbände oder die Dachverbände, wie FIFA oder UEFA.

Vielfältiges Merchandising zu hohen Gebühren

Nicht nur die gängigen Textilien fallen unter diese Regelungen. Auch die beliebten Panini-Sticker, Bälle und anderes Merchandise können nur mit offizieller Lizenz vertrieben werden. Egal auf welchen Stücken die üblichen Logos abgebildet werden, deren Benutzung ist nicht kostenlos.

In der Saison 2019/2020 konnte die gesamte Bundesliga mit ihren lizenzpflichtigen Designelementen somit satte 184 Millionen Euro einnehmen. Gebühren, die die Produzenten der Souvenirartikel direkt an die Fans weiterleiten.

Das Spiel um die Übertragungsrechte

Wenige andere Live-Events locken so viele Zuschauer auf dem ganzen Globus vor den Fernseher oder in die Stadie. Allein das WM-Finale 2018 zwischen Frankreich und Kroatien wurde von unglaublichen 1,12 Milliarden Menschen live im TV verfolgt. Um die Spiele über verschiedenste Kanäle zur Verfügung stellen zu können, müssen Fernsehsender und Online-Plattformen viel Geld in die Hand nehmen. So sind zum Beispiel in der Bundesliga die Übertragungspakte durchschnittlich 1,1 Milliarden Euro wert. Für die verschobene Euro 2020 haben ARD und ZDF nur für die deutschen Übertragungsrechte 150 Millionen Euro bereitgestellt.

Verschiedene Interessenten haben die Möglichkeit sich über Gebote einen der heißbegehrten Verträge zu sichern. Für öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender oder Pay-TV Anbieter sind die Einschaltquoten ein willkommenes Lockmittel. Daraus können wahre Gebotsschlachten entstehen, die am Ende der Zuschauer durch hohe Abo Gebühren bezahlen muss.

Rekord-Ablösesummen für Spieler

222 Millionen Euro – die Transfersumme für den Spieler Neymar im Jahr 2018 brach alle Rekorde. Der Wechsel des Brasilianers vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain war für seinen neuen Verein daher ein teurer Schachzug. Damit sind die Kosten für einen solchen Transfer aber noch lange nicht besiegelt. Top-Spieler wie Lionel Messi und Christiano Ronaldo verdienen um die 100 Millionen Euro pro Saison. Um diese Ausgaben wieder einzuspielen, werden diverse Einnahmemaschinen aktiviert. Und nicht wenige davon betreffen wiederum Fans. Kostspieliges Merchandising wird in diversen Shops und Online an den Mann und die Frau gebracht. Standard Ticketpreise für den Besuch der Stadien werden regelmäßig empfindlich erhöht. Und eine Mitgliedschaft im Lieblingsverein wird kräftig beworben. Spitzenreiter ist der FC Barcelona mit einem Mitgliedsbeitrag von über 180 Euro. Hier summieren sich schnell die Kosten, die Fans zur Finanzierung des stetig wachsenden Transfermarkts beitragen müssen.

Ein kostspieliges Plus an Sicherheit

Randale sorgen bei Fußball Matches immer noch regelmäßig für Furore. Im Stadion werden trotz Verbots bengalische Feuer und Rauchbomben gezündet, mutwillig wird der Spielbetrieb durch Gegenstände gestört oder nach der Partie treffen Hooligans auf der Straße aufeinander. Leidtragende sind hierbei nicht nur die Verletzten, sondern auch die Steuerzahler und Vereine. Maßnahmen wie verstärkte Polizeipräsenz, genauere Eingangskontrollen und nicht zuletzt die empfindlichen Strafen, die Vereine für Verstöße ihrer Fans zahlen müssen, werden zum zusätzlichen Kostenfaktor. Ein Plus an Sicherheit bedeutet auch ein Plus an Ausgaben, die gedeckt werden müssen. Ticketpreissteigerungen sind oftmals die Folge, die Fans am härtesten trifft.

Man sieht, Fans werden durch allerhand Methoden und Stellschrauben kräftig an der Finanzierung der Ligen und Großevents im Fußball beteiligt. Durch den weltweit immer stärker werdenden Wettbewerb steigt der Kapitalbedarf der Vereine dabei immer weiter. Fußball ist und bleibt damit einer der teuersten Sportarten für Fans.

Smart Home im eigenen Garten

Der eigene Garten ist eine Oase der Ruhe, ein Ort der Entfaltung und vor allem der Natur. Elektronische Geräte versucht man zu vermeiden. Normalerweise.
Denn der Einsatz von Smart Home Produkten kann helfen, die Gartenarbeiten zu erleichtern und Hindernisse zu beheben. Es kann unterstützen, den eigenen Garten noch mehr genießen zu können. Doch wie funktioniert das und welche Möglichkeiten gibt es?

Was bedeutet Smart Home überhaupt?

Smart Home ist der englische Begriff für “intelligentes Haus”. Digitale Lösungen wie Sensoren, Kameras und gesteuerte Motoren unterstützen bei Arbeiten im und um das Haus. Darüber hinaus bieten sie mehr Komfort und bei richtiger Anwendung mehr Sicherheit als herkömmliche Lösungen.

Die verschiedenen Smart Home Geräte sind untereinander vernetzt und können miteinander kommunizieren. Für die unterschiedlichen Anwendungsfälle haben sich verschiedene Hersteller am Markt positioniert.

Der Vorteil von Smart Home liegt in der Einfachheit der Benutzung. Außer einem aktuellen Smartphone oder Tablet sowie dem Produkt wird nicht viel benötigt. Durch eine WLAN oder Bluetooth Schnittstelle, werden Produkt und Endgerät miteinander verbunden.

Das Netzwerk erkennt die entsprechenden Geräte automatisch. Nahezu jeder Anbieter hat eine eigene App. Mit Hilfe dieser kann man sich informieren lassen oder Aktionen anstoßen.

So bekommt man von der Sicherheitskamera per App eine Nachricht, wenn die Tür geöffnet wird, kann per Klick alle Steckdosen im Wohnraum ausschalten oder die Heizungssteuerung vom Sofa aus übernehmen. Auch die Umwelt wird es danken – mit Smart Home lässt sich spielend leicht Energie sparen.

Beleuchtung

Smarte Leuchten sind Indoor weit verbreitet, für die richtige Outdoor Beleuchtung wird bisher oft auf Solarbeleuchtung zurückgegriffen. Möchte man auch den Garten komfortabel via App steuern, sollte man sich zunächst überlegen welche und wie viele Lampen benötigt werden. Je nach Anbieter lassen sich Solar und smarte Technologie sogar verbinden!

Eine Dinnerparty? Ein Spieleabend? Oder ein romantischer Abend zu zweit? Für all diese Anlässe gibt es das richtige Licht. Durch die App lässt sich die Lichtsituation voll kontrollieren und schafft immer genau die Atmosphäre, die verlangt wird.

Hat man das Smartphone nicht zur Hand, lässt sich das Licht per Sprachbefehl über Amazon Alexa oder Google Home anpassen.

Automatische Zeitschaltungen oder Bewegungsmelder schaffen Sicherheit durch gezielte Beleuchtung. Diese schreckt nächtliche Besucher ab und wird oft mit Überwachungskameras und Alarmanlagen kombiniert. Nachrichten über ungebetene Gäste werden direkt als Push-Nachricht auf das Handy gesendet.

Pool

Das Meer ist in weiter Ferne, daher ist das Schwimmbecken im heimischen Garten nicht nur im Sommer der absolute Traum. Allerdings ist die Poolsteuerung sehr aufwändig, die perfekte Wasserqualität schwer zu erreichen.

Eine digitale, smarte Steuerung kann hier Abhilfe schaffen. Es ist nicht nur praktisch, sondern auch energieeffizient. Über eine App können die notwendigen Parameter wie Wasserqualität, Wassertemperatur, Chlorgehalt und pH-Wert eingesehen werden.

Bestenfalls sind alle einzelnen Prozesse aufeinander abgestimmt. So kann das Wasser automatisch erwärmt, die Reinigung automatisch gestartet und das Licht nach Bedarf gesteuert werden. Ist man nicht zu Hause, kann der Pool in eine Art Ruhezustand versetzt werden. Neben der Prozesssteuerung gibt es auch einige intelligente Poolsauger, die den Boden und die Wände von Schmutz befreien.

Pflanzenbewässerung

Pflanzen verschönern das Zuhause und müssen regelmäßig gegossen werden. Leider bedeutet regelmäßig in diesem Fall jedoch nicht, dass alle Pflanzen am selben Zeitpunkt gegossen werden können. Jede hat ihren individuellen Verbrauch und Bedürfnisse.

Durch smarte Pflanzenbewässerung können Zeitpunkt und Dauer der Bewässerung gezielt gesteuert werden. Sensoren messen die Feuchte der Erde sowie die aktuelle Sonneneinstrahlung und errechnen daraus den Wasserbedarf. Eine Verknüpfung mit der App ermöglicht ebenfalls die Abstimmung der Bewässerung mit der Wettervorhersage.

Neben den Sensoren gibt es die Möglichkeit, Bewässerungssysteme an den Außenhahn im Garten anzuschließen. Das Besondere – so lässt sich der Garten auch aus dem Urlaub selbst gießen. Die Zeit, wo man Nachbarn oder Familie eine Din-A4 Seite mit Anweisungen hinterlassen musste, ist vorbei!

Weitere smarte Lösungen

Neben den bereits aufgezählten Produkten, gibt es auch Smart Home Wetterstationen, Putzer für die Regenrinne und Rasenmäher Roboter, die sich via App steuern lassen. Dies reduziert den Zeitaufwand für die entsprechenden Arbeiten erheblich.

Zu vorgegebener Zeit startet der Rasenmäher automatisch und mäht die vorgegebene Route ab. Danach fährt er wieder in die Station zurück. Gute Mähroboter kosten allerdings sehr viel Geld. Daher ist eine Investition gut abzuwägen.

Finanzen online – was ist beim Online-Kredit zu beachten?

Immer mehr Finanzdienstleistungen gibt es online. Für die Kunden ist es eine Erleichterung und sie machen regen Gebrauch davon. Das gilt für die Onlineangebote von Banken genauso wie für die Angebote der Geldinstitute und Finanzdienstleister. Immer mehr Verbraucher recherchieren online, vergleichen Angebote online und schließen am Ende sogar ihren Kreditvertrag online ab. Die verstärkte Nutzung des Internets zu Recherchezwecken zeigt sich heute in allen Altersgruppen – mit steigender Tendenz. Das ist zunehmend auch bei Finanzdienstleistungen zu beobachten. Die Altersgruppe der 25- bis 50-Jährigen macht davon besonders rege Gebrauch. Auf diesem Weg ist es besonders einfach, umfangreiche Vergleiche schnell und unkompliziert durchzuführen.

Zeitvorteil durch online verfügbare Informationen

Für Verbraucher sind die schnell verfügbaren Informationen im Internet ein großer Vorteil. Sie können Zeit sparen, brauchen keinen Beratungstermin bei der Bank, haben keine Wartezeiten und müssen nicht das Haus verlassen. Die Anbieter haben sich an das veränderte Nutzerverhalten angepasst und bieten zunehmend ihre Inhalte sehr benutzerfreundlich an, sodass die Verbraucher sowohl mit dem Computer und auch mit mobilen Endgeräten die Informationen zur Verfügung haben. Kurze Bearbeitungszeiten sind zum Marketinginstrument geworden. Bei Credimaxx haben die User schnell Informationen und Beispielrechnungen zur Verfügung. Dazu müssen sie zunächst keine persönlichen Informationen eingeben. Erst wenn sie ein individuelles Angebot einholen wollen, ist dies notwendig. Mit schnellen Vergleichen können die User sich das Angebot aussuchen, das ihnen am besten zusagt.

Günstige Onlinekredite

Viele User sind deshalb von Onlinekrediten so angetan, weil sie damit eine günstigere Finanzierungsmöglichkeit haben als bei einer Filialbank oder einem niedergelassenen Finanzdienstleister. Banken mit Filialen haben viel höhere Kosten als beispielsweise reine Onlineanbieter, allein schon durch die Tatsache, dass sie große, repräsentative Gebäude unterhalten. Die Unternehmensstruktur unterscheidet ebenfalls wesentlich von der eines Onlineanbieters. Die Ersparnis bei den Gebäude- und Personalkosten können die Onlineanbieter direkt an ihre Kunden weitergeben. Die Kosten und Zinsen sind deshalb oft niedriger. Das macht am Ende die Konditionen insgesamt viel günstiger und damit den Onlinekredit zur günstigeren Finanzierungsmöglichkeit.

Sparen mit Vergleichsportalen

User, die ihren Kredit direkt über ein Vergleichsportal beantragen, bekommen häufig bessere Konditionen. Das hängt damit zusammen, dass die Vergleichsportale mit Finanzdienstleistern zusammenarbeiten, die ihnen Sonderkonditionen einräumen aufgrund der hohen Vermittlungszahlen. Diese geben die meisten in Form günstiger Onlinekredite direkt an ihre Kunden weiter. Ein Onlinekredit ist nicht nur schneller und flexibler als ein Darlehen bei der Bank. Es ist darüber hinaus auch finanziell attraktiver. Bei einem Kredit mit längerer Laufzeit lohnt sich das besonders.

Verbraucherfreundliche Verfahren

Neben den finanziellen Vorteilen haben die Onlinekredit auch niedrige Hürden. Die Antragsverfahren sind besonders verbraucherfreundlich. Die Mindestvoraussetzungen für einen Kreditantrag sind: Mindestalter 18 Jahre und Wohnsitz innerhalb Deutschlands. Wer zusätzlich über ein gesichertes Einkommen verfügt, muss oft sonst keine Nachweise für die Kreditbeantragung vorlegen.

Ist das Prüfverfahren positiv abgeschlossen, ist es möglich, den Kreditantrag direkt zu stellen. Zur Identitätsfeststellung gibt es das Post- und das Video-Ident-Verfahren. Wenn Kunden das Video-Ident-Verfahren nutzen, ist auch dieser Schritt vollkommen digitalisiert. Jetzt fehlen nur noch die Angaben zu den monatlichen Einnahmen und Ausgaben und ob weitere Verbindlichkeiten bestehen. Die letzte Hürde ist die Bonitätsprüfung anhand der Schufa-Auskunft. Sollten dort negative Einträge vorliegen, braucht der Antragsteller zusätzliche Sicherzeiten, wie beispielsweise eine Immobilie, einen Bürgen, einen zweiten Kreditnehmer. Bei einem Autokredit ist der Fahrzeugbrief regelmäßig die Sicherheit für den Kredit.

Die Bonitätsprüfung – gesetzliche Pflicht bei der Kreditvergabe

In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Finanzinstitute eine Bonitätsprüfung durchführen, bevor sie einen Kredit vergeben. Dieser Schritt ist nicht nur ein Schutz der Kreditinstitute vor Zahlungsausfällen. Er ist in erster Linie für den Verbraucherschutz gedacht. Sie soll verhindern, dass sich jemand hoffnungslos in Schulden stürzt. Die Schufa-Abfrage geht sehr schnell, weil sie heutzutage ebenfalls digital erfolgt. Die Schufa ist eine Wirtschaftsauskunftei, die mit vielen Unternehmen zusammenarbeitet und Daten über wirtschaftliche Transaktionen und aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen von Verbrauchern und Unternehmen sammelt. Dort sind nicht nur Daten zu Zahlungsverzögerungen, Zahlungsausfällen oder Kreditkündigungen festgehalten. Die Schufa speichert auch positive Daten, wie die fristgerechte, vollständige Rückzahlung eines Darlehens. Das bisherige Zahlungsverhalten beispielsweise bei Telekommunikationsunternehmen, Finanzdienstleistern, Versandunternehmen oder Leasinggesellschaften ist die Grundlage für den Schufa-Score, der sich zwischen 0 und 100 bewegt. Je höher der Score ist, umso besser steht es um die Bonität des Antragstellers.

Hinweis: Wer sich bei mehreren Kreditvermittlern und Banken Informationen zu Krediten einholt, sollte auf eine unverbindliche Konditionenabfrage achten. Diese wirkt sich nicht auf den Schufa-Score aus. Konkrete Kreditanfragen können sich negativ auf den Schufa-Score auswirken.

Gibt es Kredite auch bei negativer Schufa-Auskunft?

Im Internet gibt es viele Angebote, die damit werben, einen Kredit trotz negativer Schufa zu vermitteln. Diese Versprechen klingen sehr verlockend, sollten Verbraucher allerdings vorsichtig werden lassen. Es gibt auch viele unseriöse Anbieter, die das versprechen und am Ende dann hohe Gebühren dafür verlangen oder den Kreditvertrag an ein anderes Finanzprodukt koppeln, wie beispielsweise einen Bausparvertrag, eine Lebensversicherung oder eine Restschuldversicherung. Bei renommierten Anbietern können die Verbraucher sicher sein, dass diese sie nicht abzocken.

Nebenberuflich selbstständig machen: Eine sinnvolle Alternative?

Endlich einmal sein eigener Chef sein – davon träumen viele deutsche Angestellte. Doch für eine Selbstständigkeit muss niemand seinen Job kündigen und ins kalte Wasser springen. Auch parallel zum Beruf lässt sich eine eigene Geschäftsidee umsetzen und eine eigene Unternehmung aufbauen. Doch auf welche Hürden stoßen Teilzeit-Selbstständige dabei und was sollten sie beachten?

Die Vorteile des nebenberuflichen Einstiegs in die Selbstständigkeit

Sich nebenberuflich selbstständig machen – diese Strategie liegt im Trend. Immerhin meldet der KfW-Gründungsmonitor 2020, dass von 605.000 Neugründungen im Jahr 2019 ganze 439.000 im Nebenerwerb stattfanden. Weit über die Hälfte der Neu-Selbstständigen nutzt also den Rückhalt einer bestehenden Beschäftigung für ihre berufliche Neuorientierung.

Welche Argumente sprechen für die Selbstständigkeit in Teilzeit?

1. Der finanzielle Rückhalt

Über die Hälfte der Neu-Selbstständigen hierzulande finanzieren ihre Existenzgründung komplett aus Eigenmitteln. Doch wer sein Erspartes aufbraucht, ist bald darauf angewiesen, dass regelmäßige Einnahmen die Lebenshaltungskosten tragen und ein neues Finanzpolster für Notzeiten aufgebaut werden kann. Da eine frische Selbstständigkeit meist mehrere Monate Vorlauf braucht, um sich überhaupt zu rentieren, kann nur der Hauptjob die Grundexistenz absichern. Noch stärker trifft dies auf Selbstständige zu, die einen Kredit für ihre Gründung aufgenommen haben: Hier werden neben den Lebenshaltungskosten bald die ersten Rückzahlungsraten fällig. Das Gehalt aus der hauptberuflichen Tätigkeit sorgt dann dafür, dass der Gründer nicht insolvent gehen muss, falls die Einnahmen aus der Selbstständigkeit länger auf sich warten lassen.

2. Geschäftsideen entspannt testen

Kommen mein Produkt oder meine Dienstleistung gut bei der Zielgruppe an? Diese Frage bestimmt maßgeblich über den Erfolg der Selbstständigkeit. Wer den nebenberuflichen Einstieg wählt, kann sich entspannt zeigen und eine neue Geschäftsidee erst einmal ohne Druck testen und schrittweise modifizieren. Hängt das Leben stattdessen von den Einnahmen aus der Existenzgründung ab, neigen viele Menschen zu übereilten Strategiewechseln und geben unkonventionellen Ideen weniger Chancen.

3. Die Wahl haben

Umsatteln oder zweigleisig fahren: Wer sich nebenberuflich selbstständig machen will, hat anschließend gleich zwei Perspektiven. Natürlich kann man irgendwann hauptberuflich kürzer treten oder kündigen und die Selbstständigkeit in Vollzeit ausüben, falls sie in puncto finanziellem und persönlichen Gewinn über die alte Anstellung hinauswächst. Andererseits spricht wenig dagegen, eine Selbstständigkeit, die einen überschaubaren zeitlichen Aufwand erfordert, aber dennoch einen finanziellen und persönlichen Bonus erzeugt, über längere Zeit parallel zur angestammten Beschäftigung zu betreiben.

Welche Hürden und Nachteile bringt es mit sich, sich nebenberuflich selbstständig zu machen?

Lieber keine halben Sachen machen – das kann in manchen Fällen auch auf die Selbstständigkeit zutreffen. Die folgenden Schwierigkeiten sprechen manchmal gegen die Gründung parallel zum Angestelltendasein:

1. Ärger mit dem Chef

Formal sollte es ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber melden, wenn er sich nebenberuflich selbstständig machen will. Der Chef kann nämlich Einwände haben, falls sein Angestellter dem Unternehmen damit Konkurrenz macht. Auch wenn Angestellte für ihre Selbstständigkeit Arbeitsmittel und Daten ihres Arbeitgebers nutzen oder wenn ihr Engagement im Hauptjob unter der Nebentätigkeit leidet, liefert das dem Chef Gründe für eine Abmahnung oder eine Kündigung. Dies gilt zudem, falls Angestellte durch die Neugründung eine so hohe Belastung haben, dass sie ihren Jobverpflichtungen nicht mehr richtig nachkommen können.

2. Zeitliche Doppelbelastung

Ein erfolgreiches Start-Up aufbauen neben einem anspruchsvollen 40-Stunden-Job? – Viele nebenberufliche Gründer stecken sich ihr Ziel so hoch, dass entweder Schlaf, Gesundheit und Familie darunter leiden, oder das Gründungsvorhaben schnell scheitert und ein bitteres Gefühl des Versagens hinterlässt. Wer zwei berufliche Wege gleichzeitig verfolgen will, muss sensibel abwägen, wie er seine Arbeitszeit einteilt und welche Resultate realistisch sind.

3. Ganz oder gar nicht

Manche Geschäfte erfordern die volle Aufmerksamkeit oder die Vollzeit-Anwesenheit ihres Betreibers. Wer beispielsweise ein Ladengeschäft oder ein Lokal eröffnen will, kann nicht davon ausgehen, dass Kunden sich auf stark beschränkte Öffnungszeiten einlassen. Mit Angestellten lässt sich das Problem zwar lösen, doch zählt das Finanzamt einen Betrieb mit Mitarbeitern nicht mehr als nebenberufliche Selbstständigkeit. Hier müssen Gründer nüchtern beurteilen, ob sich die Selbstständigkeit und der Hauptjob überhaupt vereinbaren lassen.

Nebenberuflich selbstständig machen: Diese Schritte sind wichtig

Die wenigsten Menschen rutschen automatisch in die Selbstständigkeit, weil Freunde und Bekannte sie bedrängen, ihr Talent doch endlich gegen ein Honorar anzubieten. Im Normalfall braucht es vor einer Gründung zwei Dinge: eine zündende Idee und einen Businessplan, diese rentabel umzusetzen.

Wer sich nebenberuflich selbstständig machen will, sollte diese Punkte als Leitfaden nehmen:

1. Die Idee formulieren: Der Grundstein für ein Business

„Ich will Menschen beraten“ oder „ich will irgendwas mit Tieren arbeiten“ – so formuliert man vage Wünsche, aber keine Geschäftsidee. Um aus einem spontanen Einfall ein Business entwickeln zu können, sollte er den folgenden Kriterien entsprechen:

  • Es handelt sich um ein komplett neues Angebot, das ein konkret bestehendes Problem löst.
  • Falls es die Geschäftsidee bereits auf dem Markt gibt, muss eine Neu-Gründung sich durch ein Alleinstellungsmerkmal auszeichnen. In diesem Fall befriedigt sie das Kundenbedürfnis entweder preisgünstiger, schneller, vollständiger oder erreicht die Zielgruppe effektiver durch ein gezielteres Marketing.
  • Die Geschäftsidee existiert zwar schon auf anderen Märkten (z.B. im Ausland), aber lässt sich mit geringem Aufwand auf das nationale oder regionale Umfeld des Gründers transferieren. Auch der umgekehrte Fall, eine Expansion ins Ausland, ist denkbar, falls der Gründer über passende Sprachkenntnisse und gute Netzwerke verfügt.
  • Die Geschäftsidee trifft auf eine ausreichend große Nachfrage, die dem Gründer eine Existenz ermöglicht. Falls das Angebot nur für eine kleine Zielgruppe von Spezialisten interessant ist, muss es entweder sehr einträglich sein oder bleibt auf eine Nebentätigkeit beschränkt.
  • Die Geschäftsidee muss zur Gründerpersönlichkeit passen, denn nicht jeder ist etwa zum Alleinunterhalter, Verkäufer oder Tiertrainer geboren. Im Idealfall kommen in der neuen Selbstständigkeit die persönlichen Stärken und Fähigkeiten voll zur Geltung, während man weniger geliebte Arbeitsfelder outsourcen kann. Wer sich gar nicht sicher ist, welche Dienstleistung oder welches Produkt zu ihm passen könnte, findet erste Orientierungspunkte in einem Persönlichkeitstest, wie dem Meyers-Briggs-Modell.

2. Wie lässt sich die eigene Dienstleistung oder das Produkt vermarkten?

Das Marketing für die eigene Geschäftsidee beginnt bereits beim Produktdesign bzw. beim Ersinnen einer Dienstleistung und endet erst, wenn der Kunde kauft. Bereits in den 1960er Jahren wurde ein auf vier Säulen (4P) basierendes Marketing-Modell entwickelt, an dem sich Neu-Selbstständige auch heute noch gut orientieren können. Die vier „P“ stehen für „Product, Price, Promotion, Place“ – konkret stehen dabei folgende Marketing-Aspekte im Mittelpunkt:

  • Das Produkt (Product): Schon die anfänglichen Entscheidungen zum Produkt bzw. zur Dienstleistung entscheiden über ein gelungenes Marketing. Beispielsweise fällt hier die Entscheidung, wie breit oder eng das Produktspektrum gefasst sein soll: Gestaltet eine selbstständige Taschendesignerin beispielsweise hübsche Handtaschen aller Größen oder legt sie sich auf eine Form, z.B. eine Handyhülle, fest. Die gleiche Entscheidung müssen Dienstleister wie Berater treffen, wenn sie die Grenzen ihres Themenfeldes abstecken. Und schließlich: Als Coach oder beratender Spezialist wird man selbst zum Produkt und muss über die geschickte Präsentation der eigenen Person nachdenken.

 

  • Der Preis (Price): Zu welchem Preis soll ich meine Leistung anbieten? – Diese Frage ist für Neu-Selbstständige essenziell. Sie lässt sich entscheiden, wenn man sensibel zwischen der eigenen Gewinnmarge und der Zahlungsbereitschaft des Kunden abwägt. Dabei nicht vergessen: Der Preis enthält eine versteckte Qualitätsbotschaft. Wer sich zu billig anbietet, der gilt bei anspruchsvollen Kunden auch nichts.

 

  • Die Kommunikationsstrategie (Promotion): Wie erreiche ich meine Zielgruppe am besten? – Diese Frage entscheidet über die passenden Marketing-Tools. Dabei sollte man der Zielgruppe dorthin folgen, wo sie sich gern aufhält und sie in ihrer eigenen Sprache ansprechen. Wer etwa online ein Produkt an junge Menschen verkaufen will, sollte auf das Marketing über Social Media Kanäle wie Instagram, YouTube oder Snapchat setzen. Wer dagegen Hundetraining für Tierhalter aus dem 20-Kilometer-Umkreis anbietet, spricht diese Zielgruppe eher mit Info-Flyern beim örtlichen Tierarzt oder der lokalen Tierhandlung an.

 

  • Vertriebsweg (Place): Auch die Entscheidung über einen Vertriebskanal gehört letztendlich zur übergreifenden Marketing-Strategie. Hier müssen Dienstleister und Berater die Wahl treffen, ob der Kunde sie aufsuchen muss, der Berater den Weg zum Kunden unternimmt oder das Angebot gänzlich ortsunabhängig und digital, z.B. über ein Video-Meeting, stattfinden kann. Produktverkäufer hingegen wählen den passenden Vertriebskanal, z.B. einen Online-Shop, einen Marktstand oder eine Kooperation mit einem bereits bestehenden Geschäft vor Ort.

3. Finanzierung: Je nach Geschäftsmodell sehr unterschiedlich

Manch eine selbstständige Tätigkeit lässt sich ganz „schlank“ vom heimischen Schreibtisch aus starten, ohne dass große Investitionen anfallen. Die meisten Geschäftsideen erfordern jedoch einen finanziellen Einsatz ab Tag 1 – und sei es nur für den Druck von Werbematerialien und das Erstellen einer Website. Schließlich gibt es Geschäftsideen, bei denen Gründer durch den Einkauf von Rohmaterialien oder das Anmieten von Räumlichkeiten ganz erheblich finanziell in Vorleistung gehen müssen. Für die Finanzierung bestehen dann die folgenden Optionen:

  • Eigene Ersparnisse verwenden: Diesen Weg beschreiten über 50 Prozent aller Neu-Selbstständigen. Der Vorteil: Man belastet sein Business nicht durch Schulden. Der Nachteil: Manche Menschen können weniger kühl und rational Geschäftsentscheidungen treffen, wenn sie ihr eigenes Kapital ausgeben. Wer sich nebenberuflich selbstständig machen will, sollte außerdem seine Altersvorsorge im Blick behalten und sich die Frage beantworten: Ist meine Rente bereits abgesichert oder spielen meine Ersparnisse eine zentrale Rolle für die Altersvorsorge?
  • KfW-Gründerkredit: Mit einer schlüssigen Geschäftsidee kann jeder Neu-Selbstständige einen günstigen Gründerkredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Für den Aufbau einer Selbstständigkeit im Nebenerwerb bietet die Bank das Produkt 067 (StartGeld) an, das bis zu 125.000 Euro bereitstellt und bis zu 5 Jahre nach der Gründung auszahlbar ist.
  • Bootstrapping: Bei diesem Konzept versuchen Gründer ihre Investitionen möglichst klein zu halten und dabei rasch ins operative Geschäft einzusteigen, um schnell einen positiven Cash-Flow zu erzeugen. Im Idealfall kombiniert man Eigenkapital, Darlehen von Familie und Freunden sowie öffentliche Fördermittel für die nötigen Investitionen und nimmt keine oder nur sehr kleine Bankkredite in Anspruch.

4. Formalien: Selbstständig machen geht leider nicht unbürokratisch

Die Idee, sich nebenberuflich selbstständig zu machen, kann zwar spontan geboren werden – ihre Umsetzung erfordert aber auch bürokratische Schritte. Das sind die wichtigsten:

Check: Welche Qualifikationen bzw. Zulassungen sind nötig?

Dass man in Deutschland nicht ohne entsprechende Qualifikation als Arzt oder Anwalt tätig sein kann, liegt auf der Hand. Doch auch viele weitere Berufe und Berufsbezeichnungen sind geschützt und geregelt: So muss ein Hundetrainer, anders als ein Coach für menschliche Klienten, die Fachkundeprüfung des jeweiligen Bundeslandes absolvieren, bevor er praktizieren darf. Als Immobilienmakler benötigt man den Maklerschein der IHK und als vor einer Tätigkeit als Heilpraktiker steht die bundesweit geregelte Heilpraktikerprüfung. Nur wenige Berufsbezeichnungen sind hierzulande nicht geschützt, darunter Coach, Unternehmensberater und Designer.

Nebenberuflich selbstständig machen als Freiberufler

Der Status als Freiberufler bringt für Selbstständige einige Erleichterungen mit sich: Freiberufler zahlen keine Gewerbesteuer, müssen sich nicht in Unternehmens- und Handelsregister eintragen und profitieren von einer vereinfachten Buchführung. Ob die eigene Nebentätigkeit zu den freien Berufen zählt, lässt sich über den Abgleich mit den Katalogberufen herausfinden. Das Problem: Viele neue Tätigkeitsfelder im Bereich Medien, Digitalisierung und Internet sind hier nicht aufgeführt.

Dann sollten Selbstständige prüfen, ob ihre Arbeit einen erzieherischen, wissenschaftlichen, unterrichtenden oder künstlerischen Charakter besitzt. Moderne Berufe lassen sich teilweise auch analog zu bestehenden Katalogberufen als freie Berufe einordnen: Ein IT-Entwickler ist in diesem Fall mit einem Ingenieur vergleichbar. Die endgültige Entscheidung über den individuellen Freiberufler-Status trifft das zuständige Finanzamt.

Wer muss ein Gewerbe anmelden?

Wer nicht in Land- und Forstwirtschaft tätig ist und nicht als Freiberufler gilt, kommt in Deutschland in der Regel nicht um eine Gewerbeanmeldung herum. Das trifft etwa auf Selbstständige zu, die ein Produkt herstellen, die Handel treiben oder handwerkliche Dienstleistungen erbringen. Eng an das Gewerbe gebunden ist auch die entsprechende Gewerbeerlaubnis: Wer etwa Finanzdienstleistungen verkaufen will, braucht eine Zulassung der BaFin. Wer Taxi fährt oder als Chauffeur arbeitet, muss einen Personenbeförderungsschein vorweisen. Mit einem Gewerbe fällt hierzulande auch die Gewerbesteuer an. Sie wird nach den Hebesätzen des Standorts berechnet und fällt an, sobald der Gewinn des Unternehmers 24.500 Euro übersteigt.

Wer fällt unter die Kleinunternehmerregelung?

Unabhängig vom Status als Freiberufler oder Gewerbetreibender haben Selbstständige die Möglichkeit, die sogenannte Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen. Sie bestimmt, dass auf die angebotene Leistung keine Umsatzsteuer (in der Regel 19 Prozent) fällig wird. Als Kleinunternehmer gilt ein Selbstständiger, der weniger als 22.000 Euro Umsatz im Jahr macht.

Der Vorteil: Wer an Endkunden verkauft, kann durch den Wegfall der Umsatzsteuer seine Preise etwas niedriger halten. Für Geschäftskunden ist dieser Preisunterschied irrelevant, da sie die gezahlte Umsatzsteuer in ihre Umsatzsteuerbilanz einfließen lassen. Ein möglicher Nachteil: Wer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, muss das auf seinen Rechnungen ausweisen. Profis unter den Kunden wissen damit sehr genau, welchen Umsatz der Rechnungssteller jährlich erwirtschaftet und beurteilen anhand dessen seine Professionalität.

Steuern und Krankenkassenbeiträge

Wer mit dem Gehalt seines Basis-Jobs den Grundfreibetrag von 9744 Euro (2021) überschreitet, der muss bereits auf den ersten Euro jeder selbstständigen Nebentätigkeit Einkommenssteuer entrichten. Das Finanzamt addiert dazu die Einkommen sämtlicher Arten (Angestelltentätigkeit, Selbstständigkeit, Miete, Rente ect.) und wendet den individuellen Einkommenssteuersatz auf die Summe an. Ob zusätzlich Umsatzsteuer oder Gewerbesteuer anfällt, hängt von der Art der Unternehmung ab. Wer sich nebenberuflich selbstständig machen will, sollte die Tätigkeit nicht nur beim Finanzamt, sondern auch bei der Krankenkasse anmelden, da unter Umständen die Beiträge angepasst werden müssen.

Wann besteht die Gefahr einer Scheinselbstständigkeit?

Sich nebenberuflich selbstständig machen, um dann vornehmlich für einen einzigen Auftraggeber zu arbeiten, kann Probleme verursachen. Stuft das Finanzamt diese Tätigkeit nämlich als Scheinselbstständigkeit ein, dann muss der betreffende Auftraggeber Sozialbeiträge nachzahlen. Eine Scheinselbstständigkeit liegt vor, wenn ein Selbstständiger etwa fünf Sechstel seiner Einnahmen über denselben Auftraggeber erwirtschaftet und sich ähnlich wie ein Angestellter an die im Unternehmen gültigen Arbeitszeitregelungen oder Urlaubsregelungen halten muss.

5. Keine Angst vor Fehlern

Einen Erfolg nehmen viele Menschen glücklich und gedankenlos hin – Misserfolge hingegen fördern das Nachdenken und damit die persönliche Entwicklung. Das trifft auch auf gescheiterte Geschäftsideen zu. Heutzutage berichten viele junge Gründer öffentlich über die Erfahrung, ein Unternehmen in den Sand gesetzt und daraus wichtige Erkenntnisse gewonnen zu haben. Denn in der Welt von Selbstständigen und Unternehmern herrscht dieselbe Regel wie im Alltag: Auf Anhieb klappen nur die wenigsten Dinge, und wer sich aus Angst vor Fehlern verbietet, etwas Neues zu versuchen, kann sich nicht weiterentwickeln.

Nebenberuflich selbstständig machen: Die Vorteile überwiegen

Wer ein solides Sicherheitsbedürfnis und eine vielversprechende Geschäftsidee in sich vereint, sollte sich im ersten Schritt nebenberuflich selbstständig machen. So lässt sich das Modell Selbstständigkeit austesten, ohne dabei finanziell sofort in eine prekäre Lage geraten zu können. Schließlich müssen Neu-Selbstständige nicht nur die Rentabilität ihres Geschäfts im Blick haben, sondern diverse bürokratische Hürden überwinden und strategische Entscheidungen in Bezug auf Produkt, Zielgruppe und Marketing treffen. Diesen Anforderungen werden viele Menschen besser gerecht, wenn ihnen ein fester Job in den ersten Monaten ihrer Selbstständigkeit den nötigen Rückhalt bietet. Sollte sich das neue Geschäftsmodell dann als erfolgreich erweisen, ist ein exklusiver Fokus in der Zukunft jederzeit möglich.

 

Der Milliardenmarkt Medizintourismus

Die fortschreitende Globalisierung brachte viele Veränderungen in allen Branchen mit sich. Diese machen auch vor der Gesundheitsbranche nicht halt. Die Geschäftsfelder Medizin und Tourismus verschmolzen. So entwickelte sich in den letzten Jahren ein Milliardenmarkt.

Patienten wagen auf der Suche nach der besten Behandlung den Blick über den Tellerrand. Doch was ist der Medizintourismus überhaupt? Und für welche Behandlungen lohnt es sich wirklich?

Was versteht man unter Medizintourismus?

Medizintourismus ist der offizielle Begriff für die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen aus einem anderen Land.

Behandlungswillige reisen alleine oder mit der Familie an, um eine ärztliche Behandlung im Ausland durchführen zu lassen. Nicht wenige bleiben ein paar Tage länger und verbringen dort noch einen kurzen Urlaub.

Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Phänomens nimmt stets zu. Experten rechnen damit, dass im Jahr 2025 mindestens 4% der Bevölkerung Medizintourismus betreiben werden.

Beliebte Behandlungen

Besonders beliebt sind minimal invasive und elektive Eingriffe, die unter den Aspekt der Schönheitsoperationen fallen. Dies sind Behandlungen und Operationen, die nicht zwingend notwendig sind und einen recht überschaubaren Aufwand aufweisen.

Klassischerweise sind Haartransplantationen, Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen oder Magenverkleinerungen statt abnehmen und Laserkorrektur der Augen Motive für Medizintourismus.

Grundsätzlich werden auch medizinisch notwendige Eingriffe durchgeführt. Die Nachfrage in Deutschland von ausländischen Patienten ist in den Bereichen Orthopädie, Innere Medizin und Chirurgie besonders hoch.

Die Vorteile

Die Gründe für den Medizintourismus sind je nach Destination vielfältig und komplex. Zum einen kann der Kostenfaktor die entscheidende Rolle spielen. Ein anderer Aspekt sind bessere Qualitätsstandards und Expertise auf dem Fachgebiet. Tatsächlich gilt im Ausland vor allem Deutschland als Hochburg für hochwertige Einsätze rund um Schönheit, Gesundheit und Körperpflege. Viele Touristen reisen in die Bundesrepublik, da die Reputation der Ärzte hierzulande international positive Wellen schlägt.

Geringere Wartezeit

Auf den OP-Termin monatelang warten? Im Ausland nicht zwingend notwendig, Medizintouristen genießen einen Sonderstatus und werden bevorzugt behandelt.  Diese zeitnahe Behandlung sorgt bei Patienten für einen kürzeren Leidenszeitraum und ist wohl der plausibelste Grund für Medizintourismus.

Kosten sparen

Patienten sparen zwischen 40%-80%, wenn sie sich im Ausland behandeln lassen. Diese Kosten begründen sich unter anderem mit niedrigerer Bezahlung des Personals, geringen Materialkosten und einer anderen Infrastruktur der medizinischen Einrichtungen.

Flexibilität

Über digitale Kanäle lassen sich schnell per Video Call Preisindikationen und weitere Informationen von den Ärzten einholen. Darüber hinaus sind die regulatorischen Faktoren oft geringer, sodass der gesamte Prozess von Erstkontakt bis Behandlung deutlich schneller vonstattengeht.

Die Nachteile

Wie jede Bewegung bringt auch der Medizintourismus ein paar Nachteile mit sich. Diesen Faktoren sollten sich Patienten stets bewusst sein.

Der Aufwand

Je nach Behandlung ist es notwendig bereits einige Tage bis hin zu 2 Wochen vor der Behandlung anzureisen.

Durchquert man mehrere Zeitzonen ist dies eine zusätzliche Belastung für den Körper. In jedem Fall müssen Flüge, Bahnreisen und Hotels gebucht werden, um den Ort der Behandlung zu erreichen. Dokumente müssen übersetzt, beglaubigt und unterzeichnet werden.

Neben diesem finanziellen Mehraufwand benötigt man einen großen Teil des Urlaubs.

Vermittler und versteckte Kosten

Da der Prozess an sich komplex erscheint, verlassen sich viele Patienten aus dem Ausland auf Agenturen und Vermittler. Diese haben sich auf Medizintourismus spezialisiert, sollen beratend zur Seite stehen und die wichtigsten Aufgaben sowie Buchungen übernehmen. Hier sollte man vorab alle Unterlagen sorgfältig prüfen, um versteckte Kosten zu vermeiden.

Eine andere Kultur und eine andere Sprache

Die Kommunikation mit Arzt, Schwestern und Pflegepersonal erfolgt zumeist nicht in der Muttersprache. Jedoch ist die optimale Verständigung zwischen Patienten und Arzt die Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis. Es kann demnach sowohl vor, als auch während und nach der Behandlung zu Herausforderungen aufgrund von Sprachschwierigkeiten kommen.

Dies betrifft auch die nonverbale Kommunikation wie Gestik und Mimik. Ungewohnte Speisen, Getränke sowie klimatische Bedingungen können den Heilungsprozess verschlimmern und allgemein zu einem Chaos führen, sofern man sich mit den Gewohnheiten vor Ort nicht im Vorfeld bereits intensiv auseinandergesetzt hat.

Andere Qualitätsstandards

Das medizinische Personal in Deutschland wird sehr sorgfältig geschult und die Auswahl der verwendeten Materialien streng kontrolliert. Ob dies in anderen Ländern ebenfalls so ist, sei zur Diskussion gestellt. Vor der Behandlung sollte man klären, ob eine Garantie für Materialien vorhanden ist. Die Erkundigung nach dem Umgang mit Nachkorrekturen, Komplikationen, Spätfolgen und Unzufriedenheit ist bereits im Erstgespräch essentiell. In anderen Nationen wird meist viel versprochen, was sich dann in Kundenbewertungen auf versteckten Webseiten gegenteilig präsentiert. Viele, die ihr Vertrauen in ausländische Eingriffe legen sind im Nachhinein schockiert über die Ergebnisse, werden aber juristisch belangt oder durch professionelle Abwicklung digital im Keim erstickt.

Abschließend steht die Frage nach einer optimalen Nachsorge im Raum. Ärzte im Heimatland weisen eine weitere medizinische Behandlung internationaler Patienten oftmals ab. Zu dieser Nachsorge gehören auch notwendige Rehas oder Weiterbehandlungen.