Nun ist es wieder soweit: Man verlässt vor Sonnenaufgang das Haus und kehrt nach Sonnenuntergang wieder zurück. Was bei manchen Menschen ein deprimierendes Gefühl auslöst, lässt Einbrecherherzen höher schlagen. Die frühe Dunkelheit ist eine perfekte Ausgangssituation, um in ein Haus einzusteigen, denn die Bewohner arbeiten größtenteils bis in den späten Nachmittag, erledigen danach noch Einkäufe oder gehen ins Fitnessstudio. Sie sind spät zurück und das Haus steht eine lange Zeit unbeaufsichtigt im Dunklen.
Ein bei Dunkelheit sogar unbeleuchtetes Haus ist dann nicht nur eine Möglichkeit auf schnelle Beute, sondern eine verbindliche Einladung für kriminelle Shoppingtouren. Der Einbrecher hat im Dunkeln die Möglichkeit, sich leicht Zutritt zum Haus zu verschaffen. Dabei werden laut Kölner Studie der Polizei NRW Fenster und Fenstertüren gegenüber Hauseingangstüren bevorzugt. Das Öffnen gelingt häufig bei allen Typen mit einem Schraubenzieher. Ein gezieltes Ansetzen des Werkzeugs, dann ein Ruck und das Haus steht offen.
Im Inneren des Hauses wird mit einer Taschenlampe gezielt gesucht. Schränke, Kommoden, Schubladen, die Einbrecher kennen die Orte, an denen die Schätze des Hauses zu finden sind. Kleine, wertvolle Objekte, wie Schmuck und Bargeld, stehen besonders im Fokus, denn sie lassen sich leicht und unauffällig tragen. Nach einer viertel Stunde verlässt der Einbrecher wieder das Haus – unentdeckt und mit fetter Beute. Die Bewohner hingegen kommen in ihre vier vermeintlichen sicheren Wände, die nun Angst und Hilflosigkeit auslösen.
So einfach muss es nicht sein
Meistens nutzen Einbrecher einfach nur Gelegenheiten. Ein gekipptes Fenster und eine zugezogene Haustür bieten keinen Schutz vor Einbruch – ganz im Gegenteil. werden jedoch alle Fenster geschlossen und Haustüren nach dem Verlassen zusätzlich verriegelt, ist schon viel für mehr Sicherheit zu Hause getan. Selbst beim kurzen Verlassen des Hauses sollte man nicht nachlässig werden, denn auch nur eine zehnminütige Abwesenheit reicht geübten Einbrechern für einen lohnenden Beutezug aus.
Video: So einfach verschafft sich ein Einbrecher in wenigen Sekunden Zugang durch die Haustür.
Stehen nun Erneuerungen von Fenster und Türen an, sind diese die perfekte Gelegenheit, um hinsichtlich höherer Einbruchssicherheit aufzurüsten. Hausbesitzer sollten sich bei der Auswahl neuer Türen und Fenster vorab Informationen von Profis einholen.
Die führende Europäische Norm DIN EN 1627 bewertet unter anderem für Türen die Widerstandsklasse (WK), auch Resistance Class (RC) genannt. „Die Widerstandsklasse ist ein guter Anhaltspunkt, wenn Hausbesitzer umrüsten wollen“, sagt Robert Jacob, Geschäftsführer von deinetuer.de. Die Beratungsstellen der Polizei empfehlen, für Privathaushalte Türen der Widerstandsklasse 2 einzubauen.
Vor dem Umbau sollte man sich aber sehr ausführlich von Fachpersonal beraten lassen. Experten für Einbruchssicherheit erkennen die Schwachstellen jedes Gebäudes und können geeignete Schutzmaßnahmen empfehlen. Denn nicht nur die Türen und Fenster sind ausschlaggebend, auch die Einbauweise bietet unterschiedlichen Schutz vor kriminellen Eindringlingen.
Weitere Sicherheit bringen innovative technische Systeme für Wohnräume. In einem Smart Home lässt sich mit wenig Aufwand abschreckendes Licht in die dunklen Wohnräume bringen. Mehr Informationen hierzu sind in unserem Ratgeber: „6 aktuelle Smart- Home- Trends, die uns den Alltag erleichtern“ zu finden. Für Einbrecher wirkt Licht besonders abschreckend, denn in den meisten Fällen ist Licht gleichbedeutend mit anwesenden Personen im Haushalt.
Ein Umbau mit positiven Folgen
Bei einer geringen Aufklärungsquote von Wohnungseinbrüchen mit 18,1 Prozent ist es umso wichtiger, selbst richtig zu handeln und geeignete Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Alle Fenster zu schließen und Türen abzuschließen lässt sich schnell und ohne Kosten umsetzen. Der Einbau neuer Türen und Fenster sowie die Umrüstung zu einem Smart Home verursachen allerdings schon einige Kosten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Eigentümer mit zinsgünstigen Krediten oder staatlichen Zuschüssen.
Umfragen zufolge planen 1,71 Millionen Personen der deutschsprachigen Bevölkerung, 2020 oder 2021 Geld in Renovierungsarbeiten zu investieren, die mehr Einbruchssicherheit bei der eigenen Immobilie gewährleisten. Die Präventionskampagnen und die bereits getätigten Investitionen zeigen sogar schon Wirkung. Seit 2010 sind die gescheiterten Einbruchsversuche gestiegen. Es wird immer schwieriger für Einbrecher, Häuser zu öffnen. Seit 2015 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche stetig gesunken. So gab es 2015 noch 180.000 registrierte Einbrüche, im Jahr 2018 waren es nur 110.000.
Doch nicht nur Wohnungseigner helfen mit eigenem Engagement, die Situation zu verbessern. Erfahrungen aus der städtebaulichen Kriminalprävention liefern Erkenntnisse zur Gestaltung der Wohnumgebung. Es ist zu einer wichtigen Aufgabe der Kommunen geworden, stark besiedelte Stadtteile durch Umbauten dahin gehend zu verändern, dass sich zum einen die Bewohner sicherer fühlen, zum anderen die Anonymität und die baulichen Gegebenheiten verschwinden, welche Einbrüche erleichtern.
Die Förderung sozialer Kontakte in der Nachbarschaft hilft zudem, die soziale Kontrolle durch benachbarter Anwohner zu verstärken. Eine Territorialität entwickelt sich, ein Gefühl der Verbundenheit zu der Wohngegend. Aber auch die bauliche Gestaltung des Wohnbereichs ist eine präventive Maßnahme. Einsehbare Immobilien, die nicht durch Garagen, Zäune oder zu hohe Hecken verdeckt werden, lassen die Anzahl der Einbruchsversuche sinken.
Wenn es sich so weiterentwickelt, wird die dunkle Jahreszeit auch für Einbrecher zur trostlosen Zeit, und das macht diese Zeit doch wieder etwas schöner.
Die Untersuchung zeigt, dass in Großbritannien LTE mit Flatrate bereits für ein Drittel des Preises zu haben ist. In Österreich müssen Verbraucher immerhin noch die Hälfte der Kosten wie in Deutschland für ihre LTE Flatrate stemmen. Eine Kerbe, in die auch andere Untersuchungen schlagen. Laut einer Rewheel-Studie in 28 EU Ländern liegt Deutschland auf dem 21. Platz – also deutlich im letzten Drittel.
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Deutschland hinkt beim Netzausbau immer noch hinterher. Selbst in Polen ist die Netzabdeckung inzwischen deutlich besser ausgebaut.
Darum sind Daten-Flatrates in Deutschland so teuer
Seitens der Mobilfunkwirtschaft wird immer wieder darauf verwiesen, dass die hohen Kosten in Deutschland unter anderem durch hohe Investitionen beim Netzausbau entstehen. Und durch die Tatsache, dass die Versteigerung der Frequenzen Milliarden Euro verschlungen hat. Auf den ersten Blick schlüssig, sehen Experten diese Argumente kritisch. Hintergrund: Auch in anderen Ländern ist der Netzausbau betrieben worden. Außerdem ist Deutschland mit seiner Frequenz-Versteigerung kein Einzelfall.
Vielmehr sieht ein Teil der Kommunikationswissenschaftler die in Deutschland für Netzbetreiber komfortable Konkurrenzsituation als ursächlich an. Aktuell teilen sich drei Betreiber die Mobilfunknetze auf, die auch ähnliche Marktanteile aufweisen:
Vodafone: 35,7%
O2 Telefonica: 32,2%
Telekom: 32,1%
Wie sieht es in Deutschland aus?
Deutschland ist im EU Vergleich ein Hoch-Preisland bei den Mobilfunkkosten. Für 2017 hatte Rewheel bereits den Preis je GByte ermittelt. Deutschland kam damals auf durchschnittlich auf 5 EUR, weit hinter Ländern aus Skandinavien, wo ein GByte mitunter weniger als 0,50 EUR zum Untersuchungszeitpunkt gekostet hat. Angesichts der Entwicklung des Mobilfunkmarktes seit 2017 ist davon auszugehen, dass sich an der grundsätzlichen Situation bisher wenig geändert hat. Die Bundesrepublik bleibt ein teures Pflaster, wenn es um die Gebühren fürs mobile Surfen geht.
Was macht einen guten Handyvertrag aus?
Entscheidend sind die persönlichen Ansprüche. Wer kaum mobil surft, greift zu einem Tarif mit besonders günstigen Telefonie-Konditionen. Liegt der Fokus auf dem mobilen Surfen und Abrufen von speicherintensiven Inhalten, muss die Prämisse ganz klar auf das verfügbare Download-Volumen gerichtet sein. Wichtiger Aspekt ist in diesem Zusammenhang die Drosselung. Es machen nicht mehr alle Anbieter automatisch eine Vollbremsung. Glücklicherweise lassen sich Tarife heute sehr gut auf die eigenen Bedürfnisse zu schneiden, so dass Nutzer nicht zu viel bezahlen. Dazu gehören:
Benötigtes Datenvolumen
Gewünschte Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten
Gewünschte Telefonie-Optionen
Netzabdeckung spielt eine wichtige Rolle
Außerdem muss natürlich auch die Netzabdeckung eine Rolle spielen. Was nutzt ein LTE Vertrag, wenn zwei Drittel der Zeit nur im Schneckentempo gesurft werden kann.
Tipp:In den letzten Jahren hat sich auch bei den Vertragslaufzeiten etwas getan. War es lange nur möglich, zwischen Prepaid und 2-Jahres-Verträgen zu wählen, ist die Gestaltung der Vertragskonditionen in den letzten Jahren sehr viel flexibler geworden.
Fazit: Deutsche Handytarife bleiben teuer
In Deutschland zum Handy greifen und unterwegs surfen – inzwischen selbstverständlich. Was vielen Verbrauchern nicht auffällt: Im EU Vergleich sind die Preise für die Mobilfunk-Verträge relativ hoch. Aufs GByte umgerechnet bezahlen Haushalte hierzulande ein Vielfaches dessen, was in Finnland oder Frankreich von Verbrauchern verlangt wird. Einige der Argumente seitens der Mobilfunkbranche wirken vorgeschoben. Da sich die Zahl von Netzbetreibern an einer Hand abzählen lässt, fehlt es einfach an Konkurrenz. Einzige Option: Verbraucher wechseln zu den Discountern, die Tarife oft günstiger anbieten. Im Gegenzug wird hier an Servicestellen und anderen Nebenleistungen gespart. Außerdem muss von Anfang an klar sein, welche Ansprüche an den Tarif gestellt werden.
Flatrates gibt es schon seit 2012. Seitdem haben sie sich als Vertragsbestandteil für Mobilfunknutzer durchgesetzt. Es gibt keinen Provider, der keine Pauschaltarife für das Telefonieren mehr anbietet. Sowohl alle drei großen Netzbetreiber Vodafone, Telekom und o2 (Telefónica Deutschland) als auch Drittanbieter haben die Flatrates im Repertoire. Dabei sind die Drittanbieter in der Regel etwas günstiger, wie beispielsweise die SimDiscount Allnet Flatrate, bieten aber ähnliche Leistungen.
Der Preis von den Pauschaltarifen für alle Netze beginnt bei weniger als zehn Euro. Hierin enthalten ist die Möglichkeit, ohne weitere Kosten in alle deutschen Handynetze sowie in das Festnetz zu telefonieren. Abhängig vom Datenvolumen für das mobile Internet und dem zur Verfügung gestellten Mobilfunkstandard können die Preise nach oben ansteigen. Dabei gilt in der Regel: Je mehr Datenvolumen verbraucht werden kann und je schneller die Datenübertragung gelingt, desto teurer ist der Tarif.
Wer also eine günstige Allnet-Flat nutzen will, muss sein Surfverhalten unter die Lupe nehmen. Wie hoch der Bedarf ist, hängt dabei von der Nutzung ab. Falls Sie unterwegs nur ihre E-Mails checken und einige Artikel lesen, reicht ein Datenvolumen für Einsteiger bis zu 1 GB völlig aus. Für Nutzer, die Musik streamen und einige Downloads vornehmen, muss es schon etwas mehr sein. Wer Videos streamt oder Videotelefonie wie FaceTime im mobilen Netz nutzt, benötigt schon 3 GB und mehr an Datenvolumen. Ist das in der Flatrate enthaltene Volumen nämlich einmal aufgebraucht, wird die Geschwindigkeit bis zum Ende des Monats stark gedrosselt.
Es gibt zwar auch Flatrates für das mobile Internet. Allerdings sind diese Tarife sehr teuer, da hier eine monatliche Grundgebühr im dreistelligen Bereich anfällt. Die wenigsten Smartphone-Nutzer bewegen derartig viele Datenmengen, dass sich solch ein Tarif lohnen würde. Daher gibt es auch noch wenige Angebote in diesem Bereich. Für Vielnutzer eignen sich Tarife mit 10 GB Datenvolumen, mit denen sich auch viele Videos ohne Probleme streamen lassen.
2G – GSM bis EDGE
Der Mobilfunkstandard der zweiten Generation brachte zum ersten Mal ein digitales Netz mit sich, in dem die Übertragung von Daten auch unterwegs möglich war. Die verwendeten Technologien sind GSM, GPRS und EDGE. GSM (9,6 KBit/s) und GPRS (54 KBit/s) erlauben nur sehr geringe Datenmengen, die heutzutage kaum zum Aufruf einer Webseite ausreichen, aber vielleicht noch das Versenden einer WhatsApp-Nachricht zulassen. EDGE aus dem Jahr 2006 bringt immerhin schon 220 KBit/s auf die Datenstrecke. Bequemes Surfen ist allerdings erst mit den Mobilfunkstandards von 3G möglich.
3G – UMTS bis HSPA+
Die dritte Generation brachte uns deutlich schnellere Datenraten, die auch Musik-Streaming ermöglichen. UMTS ist mit maximal 384 KBit/s noch nicht besonders schnell, aber HSPA (7,2 MBit/s) und HSPA+ (42 MBit/s) ermöglichen Nutzern bereits schnelle mobile Verbindungen. Der 3G-Standard ist heutzutage in Deutschland fast überall verfügbar.
4G – LTE
Mit Einführung der vierten Mobilfunkgeneration hat auch die Long Term Evolution (LTE) in Deutschland Einzug gehalten. Hier liegt die Übertragungsrate bei 150 MBit/s, womit auch Video-Streaming und größere Downloads möglich werden. Mit den Erweiterungen des regulären LTE-Standards konnte die Bandbreite nochmals auf 300 bis 600 MBit/s erhöht werden. Die ist dank der Technologien LTE-Advanced und LTE-Advanced Pro möglich, die den Zwischenschritt zu 5G darstellen.
5G – der neue Mobilfunkstandard
Mittlerweile steht die fünfte Generation in den Startlöchern. 5G baut auf der Technologie von LTE auf. Damit sollen in Zukunft mobile Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 10 bis 20 GBit/s möglich sein. Von März bis Juni hat die Bundesnetzagentur die Frequenzbänder für 5G versteigert und aktuell arbeiten die Provider am Ausbau des Netzes. Im September wurden in ersten Tests mit 5G-fähigen Smartphones Geschwindigkeiten von 900 MBit/s erreicht. Mit den neuen Mobilfunkstandards werden neue Technologien wie autonomes Fahren u. Ä. erst möglich gemacht, weil hier große Datenmengen schnell gesendet und empfangen werden müssen. Wie sich der neue Standard für private Nutzer des mobilen Internets auswirkt, wird sich noch zeigen.
Was ist Ausdauertraining und warum eignet sich gerade der Winter dafür?
Sie sind im Alltag ständig außer Atem, nehmen lieber den Fahrstuhl statt die Treppe und Ihr Fahrrad steht aufgrund der präferierten Fahrten mit dem Auto nur noch zur Zierde in der Garage? Treffen diese Aussagen auf Sie zu, verbunden mit dem Wunsch, daran etwas zu ändern und sich leistungsfähiger zu fühlen, dann sollten Sie den Winter dazu nutzen, ausgiebiges Ausdauertraining zu absolvieren.
Per definitionem hat diese Trainingsart zum Ziel, die Fähigkeit Ihres Körpers zu erhöhen, über einen längeren Zeitraum eine gewisse Leistung zu erbringen bzw. aufrechtzuerhalten. Trainieren Sie richtig, können Sie also im Frühjahr nächstes Jahr, spätestens aber im Sommer, beispielsweise problemlos lange Radtouren oder ausgedehnte Wandertouren unternehmen.
Darüber hinaus können Sie durch den glücklich machenden Sport ebenfalls im Alltag von mehr Wohlbefinden und Freude an Bewegung profitieren, sowie einem höheren Muskeltonus, einer besseren Funktion des Herz-Kreis-Systems, geringerer Anfälligkeit für Krankheiten plus Verletzungen und ggf. einer Gewichtsreduzierung bei zu viel Körpermasse.
Übrigens setzen auch Leistungssportler und solche, die hobbymäßig an Wettkämpfen teilnehmen, auf den Winter als ideale Zeit, um die sogenannte Grundlagenausdauer (GA) auszubilden. Das ist eine Ausdauerform, von deren Benefits Sie ebenso bei sämtlichen anderen Sportarten profitieren können. Gleichzeitig bildet die GA das Fundament für intensivere Trainingseinheiten, die im Frühjahr und Frühsommer mit ins Training aufgenommen werden und die passende Wettkampfhärte verleihen.
Wie gelingt der optimale Einstieg ins Training zur Ausdauersteigerung?
Wie der optimale Einstieg ins Ausdauertraining im Winter vollzogen werden sollte, ist im Wesentlichen davon abhängig, wie Ihr derzeitiger Trainings- bzw. Fitnesszustand ist. Gerade viele unerfahrene Sportler begehen zu Beginn den Fehler, mit zu hohen Intensitäten, Umfängen oder Wiederholungen zu beginnen. Das hat zur Folge, dass das Verletzungsrisiko ansteigt und Zerrungen, Muskelkater sowie Überdehnungen der Bänder auftreten können und ein regelmäßiges Training nicht mehr möglich ist.
Starten Sie Ihre erste Einheit am besten mit einer Intensität, die für Sie eine geringe Anstrengung bedeutet. Orientieren können Sie sich dabei an Ihrer Atmung. Schaffen Sie es, dass Sie nicht durch den Mund, sondern weiterhin durch die Nase atmen können, schont dies bei der kalten Luft im Winter nicht nur Ihre Atemwege, sondern ist gleichzeitig ein zuverlässiger Indikator dafür, dass die Intensität in etwa im korrekten Bereich liegt.
Wenn Sie das Ganze professioneller angehen möchten, können Sie sich auch eine Pulsuhr zulegen. Diese gibt es heutzutage schon für vergleichsweise kleines Geld zu erwerben. Leistungssportler gehen beim Training mit Pulsuhr so vor, dass Sie zunächst Ihre maximale Herzfrequenz mithilfe eines Belastungstests herausfinden. Alternativ dazu können Sie die einfachste, gängige Faustformel bemühen, welche den Maximalpuls als Ergebnis von 220 minus Lebensalter (in Jahren) definiert. Ihr Grundlagenausdauertraining sollte dann im Bereich von ca. 60 bis maximal 75% Ihrer Maximalherzfrequenz stattfinden.
Ist der Kauf zusätzlichen Equipments für das Ausdauertraining notwendig?
Wie soeben gesehen, kann es sich für ein effektives Ausdauertraining im Winter lohnen, einmalig in eine Pulsuhr zu investieren, um auf der sicheren Seite zu sein. In der Praxis zeigt sich, dass viele Menschen, die der Meinung sind, ihre Ausdauer zu trainieren, in Wahrheit pulstechnisch schon längst im Kraftausdauer oder sogar Kraftbereich liegen und dadurch die erhofften Resultate ausbleiben.
Entscheiden Sie sich für den Kauf einer Pulsuhr, sollten Sie mindestens 50 Euro für ein Modell ohne Brustgurt oder 100 Euro für eines mit investieren. Zu einem gewissen Teil ist die Entscheidung persönlicher Geschmack. Andererseits werden durch Verwendung eines Brustgurtes genauere Messungen möglich, da dieser sich näher am Herzen befindet.
Ein wirklich wichtiger Punkt in Sachen Equipment ist gerade für das Ausdauertraining im Winter die passende Bekleidung, welche sich z.B. im Keller Sports Online-Shop bestellen lässt. Im Angebot sind dort Trainingsjacken sowie -westen, Laufschuhe, aber auch Hosen, Shirts, Socken und noch vieles mehr. Zu den Top-Marken gehören unter anderem Adidas, Asics, The North Face, Icepeak, Nike und Under Armour.
Kompromisse sollten Sie bei der Bekleidung keinesfalls eingehen, da ungeeignete Sie nicht nur bei der Ausübung des Sports behindern, sondern im schlimmsten Fall sogar krank machen kann, wenn Sie zu luftig ist oder Feuchtigkeit nicht ausreichend abtransportiert. Abgesehen davon ist hochwertige Kleidung erheblich langlebiger und kann je nach Typ schon einmal einen Regenschauer vertragen, ohne dass Sie völlig durchnässt das Training abbrechen müssen.
Welche Sportarten eignen sich draußen für das Ausdauertraining?
Mountainbike und Rennrad fahren sind neben dem Laufen im Winter perfekt geeignet, um effektives Ausdauertraining durchzuführen.
Werfen wir nun einmal einen Blick auf diejenigen Sportarten, welche sich für das Ausdauertraining im Winter primär eignen. Wie bereits erwähnt denken viele Personen zunächst ans Joggen bzw. Laufen. Insbesondere für Einsteiger, stark übergewichtige oder unerfahrene Sportler sowie solche mit Gelenkproblemen ist das jedoch nicht unbedingt die beste Wahl. Wer mit dem Joggen mit Pulsuhr beginnt, stellt zu Beginn häufig fest, dass der Puls rasant in die Höhe schnellt und eine Unterschreitung der erwähnten 75%-Marke praktisch nicht möglich ist. Außerdem belastet Joggen gerade auf harten Untergründen die Gelenke, Sehnen und Bänder, was bei falscher Technik fatale Folgen haben kann.
Besser ist es daher, mit dem Radfahren auf dem Mountainbike, Trekkingrad oder Rennrad zu beginnen und ggf. später Laufen dazuzunehmen bzw. darauf umzusteigen, wenn sich eine gewisse Grundfitness eingestellt hat. Radfahren ist erheblich gelenkschonender und ermöglicht durch zwischenzeitliches Rollen eine sehr genaue Pulskontrolle.
Wer dennoch auf das Rad verzichten möchte, der kann es alternativ zum Joggen zunächst mit Nordic Walking probieren. Bei diesem handelt es sich aufgrund des zusätzlichen Stockeinsatzes bei korrekter Ausführung um ein hervorragendes Ganzkörpertraining, welches obendrein eine sehr genaue Intensitätssteuerung ermöglicht.
Übrigens ist ebenso Inlineskating eine Sportart, die sich hervorragend im Winter für das Ausdauertraining eignet – gleichzeitig schult sie die Koordination und birgt einen unheimlichen Spaßfaktor. Achten Sie auch hier darauf, in hochwertige Schuhe zu investieren. Zu günstige Modelle sitzen schlecht, lassen sich nicht gut schnüren, halten nicht lange oder haben beispielsweise minderwertige Kugellager verbaut.
Wie kann das Ausdauertraining im Winter zu Hause durchgeführt werden?
Liegt draußen Schnee, bestehen hohe Minusgrade oder gibt es viel Niederschlag, können Sie Ihr Ausdauertraining im Winter unkompliziert zu Hause bzw. indoor fortführen. Für Ihre eigenen vier Wände bietet sich z.B. das Radfahren an. Viele Menschen glauben, dass hierfür die Anschaffung eines teuren Heimtrainers erforderlich ist. Es gibt jedoch eine weitaus kostengünstigere Möglichkeit, sofern Sie schon ein Fahrrad Ihr Eigen nennen.
Kaufen Sie sich stattdessen einen Rollentrainer. Das ist eine Vorrichtung, in die Sie Ihr Rad mit dem Hinterbau einspannen und dann auf der Stelle fahren können. Es gibt unterschiedlich teure Modelle auf dem Markt, wobei brauchbare schon bei unter 100 Euro liegen. Je nach Fahrradtyp und Rollentyp müssen Sie bei manchen einen Spezialreifen aufziehen, damit Ihr Rad mit dem Rollentrainer verwendet werden kann. Das ist jedoch in maximal 15 Minuten erledigt.
Der Vorteil des Rollentrainers ist, dass Sie sehr gezielt die Intensität steuern, nebenbei Musik hören oder sogar Fernsehen gucken können. Dadurch kompensieren Sie, dass Sie sich nicht in der freien Natur mit dem Mountainbike oder mit dem Crossrad bewegen können, was unweigerlich einen höheren Erlebnisfaktor bietet.
Eine weitere Möglichkeit, das Ausdauertraining zu Hause fortzuführen, besteht in der Anschaffung eines Steppers oder dem schlichten Treppensteigen mit Pulskontrolle, sofern bei Ihnen gebäudetechnisch die passenden Voraussetzungen gegeben sind. Additiv ist ein Rudergerät für zu Hause keine allzu teure Anschaffung, die jedoch gerade die Rumpfmuskulatur sowie Ausdauer hervorragend trainiert. Last but not least können Sie im Übrigen regelmäßig ins Schwimmbad fahren. Auch dabei handelt es sich um eine Sportart, die den ganzen Körper trainiert. Nachteilig ist allerdings die weitaus schlechtere Puls- bzw. Intensitätskontrolle.
Welche Effekte stellen sich durch Ausdauertraining im Winter ein?
Welche Effekte sich durch nachhaltiges Ausdauertraining im Winter einstellen, wurde weiter oben schon kurz angerissen, soll nun allerdings noch dezidierter besprochen werden, um Ihnen Motivation und Durchhaltevermögen zu verleihen. Wie wir später noch sehen werden, sind das zwei wesentliche Erfolgsfaktoren.
Grundsätzlich mag Ihnen Ausdauertraining aufgrund der vergleichsweise geringen Intensität am Anfang langweilig und vielleicht sogar nutzlos erscheinen, allerdings werden Sie sehr bald – innerhalb weniger Wochen – deutliche Veränderungen spüren, wenn Sie für den Anfang mindestens dreimal die Woche konstant für 10-40 Minuten (je nach Sportart, Konstitution und Fitnessstand) trainieren.
Ein solcher Effekt ist z.B., dass sich Ihr Ruhepuls verlangsamt. Dadurch fühlen Sie sich fernab körperlicher Betätigung entspannter und haben gewissermaßen „mehr Reserven“, wenn Sie sich anstrengen. Darüber hinaus werden Sie feststellen, dass sich Ihr Puls bei gleichbleibender Intensität der körperlichen Belastung ebenfalls senken wird. Dadurch können Sie nach und nach schneller laufen oder Radfahren, kommen aber dennoch nicht außer Atem.
Und noch ein dritter, sehr nützlicher Effekt stellt sich durch das Ausdauertraining ein: Belasten Sie Ihren Körper etwa während eines Intervalltrainings mit höherer Intensität stärker und beenden Sie das jeweilige Intervall, senkt sich Ihr Puls schneller wieder auf das Ausgangsniveau ab. Daran wird übrigens deutlich, warum Ausdauertraining so unverzichtbar für Wettkampfsportler im Hobby- und semiprofessionellen Bereich ist: Sie verausgaben sich während eines Wettkampfes am Anfang weniger und können zwischendurch – beispielsweise während eines Radrennens – sogar „regenerieren“, wenn vorübergehend geringere Geschwindigkeiten gefahren werden.
Gibt es unterschiedliche Ausdauerarten und was bedeutet aerob/anaerob?
Wenn Sie sich intensiver mit dem Ausdauertraining beschäftigen, dann stoßen Sie immer wieder auf unterschiedliche Termini, deren Bedeutung Sie kennen sollten. So wird häufig zwischen der Kurzzeitausdauer, Mittelzeitausdauer und der Langzeitausdauer bzw. KZA, MZA und LZA unterschieden.
Die Kurzzeitausdauer, deren Verbesserung das Intervalltraining intendiert, bezieht sich auf eine Ausdauerbelastung, die zeitlich zwischen 35 Sekunden und zwei Minuten liegt. Die Energiebereitstellung erfolgt bei diesem Training aufgrund der hohen Belastung auf anaerobem Wege. Das bedeutet, dass der menschliche Körper die Kohlenhydrate ohne Verwendung von Sauerstoff umwandelt. Die Folge ist, dass Milchsäure in der Muskulatur entsteht, was jeder kennt, dessen Beine oder Arme aufgrund des Trainings schon einmal gebrannt haben.
Wichtig für das Training an sich ist die Erkenntnis, dass bei anaerober Intensität keine Fette mehr verbrannt werden, da dafür zwingend Sauerstoff benötigt wird. Dadurch wird auch klar, dass es der gänzliche falsche Weg ist, möglichst hart zu trainieren, um schnell die Pfunde purzeln zu lassen.
Ganz anders ist da das sogenannte aerobe Training, welches bei der Mittelzeitausdauer (2 bis 10 Minuten Dauer) und gerade bei der Langzeitausdauer (über 10 Minuten Dauer) zunehmend in den Fokus rückt. Hier wird beim Verbrennen von Kohlenhydraten nicht nur Sauerstoff, sondern eben auch Fett verbraucht. Der Sauerstoff wird von den roten Muskelfasern aufgenommen und Milchsäure muss der Körper bei diesem Training nicht produzieren. Die Folge: Sie halten länger durch, bekommen weniger Muskelkater und sind schneller wieder trainingsfähig.
Warum ist Regeneration so wichtig und Ausdauertraining ein langer Prozess?
Wie schon erwähnt worden ist, kommt es für den Erfolg des Ausdauertrainings im Winter entscheidend darauf an, dass Sie am Ball bleiben. Mit anderen Worten: Ausreden, weil das Wetter zu schlecht oder keine Motivation vorhanden ist, zählen nicht! Grundsätzlich ist es aber auch wichtig, dass Sie es mit dem Training nicht übertreiben, weil Sie sich davon vermeintliche schnellere Resultate versprechen.
Der Prozess des Ausdauertrainings kann ab einer bestimmten Grenze nicht weiter beschleunigt werden. Dies hängt damit zusammen, dass die im Körper stattfindenden Anpassungen insbesondere am Herz-Kreislauf-System auf dem Prinzip der Superkompensation basieren. Das bedeutet: Sie müssen sich nach dem Training ausreichend regenerieren bzw. ausruhen, um dem Körper die nötige Zeit zur Wiederherstellung der ursprünglichen und Erhöhung der künftigen Leistungsfähigkeit zu geben.
Wer zu oft in der Woche trainiert und zu kurze Regenerationsphasen einbaut, bringt den gesamten Prozess ins Stocken und hat beim Ausdauertraining Mühe, im passenden Intensitätsbereich zu bleiben. Ein weiteres Anzeichen, dass Sie nicht ausreichend regeneriert haben, ist im Übrigen ein noch zu hoher Ruhepuls. Notieren Sie zu Beginn des Ausdauertrainings im Winter abends im Bett vor dem Schlafengehen Ihren Ruhepuls zur Orientierung. Stellen Sie fest, dass dieser z.B. innerhalb von acht Wochen um fünf Schläge von 75 auf 70 gesunken ist und am zweiten Tag nach einem längeren Ausdauertraining plötzlich wieder bei 74 liegt, gibt Ihnen Ihr Körper damit das Signal, dass er noch mehr Zeit braucht.
Wer den nächsten Urlaub plant, steht initial nicht nur vor der Wahl, wo es hingehen soll, sondern muss sich auch für eine passende Unterkunftsmöglichkeit entscheiden. Das Hotel ist der teure Klassiker, der zwar seine Vorzüge zu bieten hat, meist aber wenig individuell daherkommt und eher für anonymes sowie steriles Wohnen steht.
Deshalb schauen sich immer mehr Leute nach adäquaten Alternativen um. Häufig stoßen sie dabei als erstes auf Ferienwohnungen. Vorteilhaft an diesen ist, dass die Auswahl oftmals nicht geringer ausfällt, als das bei den Hotels der Fall ist und sie selbst den Preis von vergleichsweise günstigen Pensionen noch einmal unterschreiten können.
Eine Ferienwohnung rechnet sich monetär umso mehr, desto mehr Urlauber eine Reise antreten. Hinsichtlich der Wohnqualität bieten Ferienwohnungen im Vergleich zum Hotel mehr Freiheiten, denn sie bestehen häufig aus mehreren Zimmern und offerieren ihren Bewohnern daher mannigfaltige Rückzugsmöglichkeiten.
Hinzu kommt: In einer Ferienwohnung wohnt man im Gegensatz zum Hotel komplett alleine. Damit einher geht mehr Ruhe, Individualität und ein erhöhter Erholungsfaktor. Es kommt letztlich also darauf an, wo die Präferenzen liegen. Wird eher das Rundum-sorglos-Paket inklusive Roomservice und Annehmlichkeiten wie Spa und Co. gesucht, ist das Hotel die bessere Wahl.
Camping als individuelle Alternative mit Erlebnisfaktor
Alternative Nummer zwei zum Hotel ist das Camping. Für diese trendige und einfach coole Urlaubsform sprechen viele Gründe, zu denen unter anderem die nachstehenden zählen:
Individualität
Selbstbestimmtes Reisen
Maximale Freiheit
Nähe zur Natur
Im Internet gibt es hilfreiche Portale, auf denen man Campingplätze finden kann. Eingegeben werden muss dort nur der Ort, das Datum der An- und Abreise und wie viele Personen mitfahren. Im Anschluss werden die verfügbaren Plätze inklusive aussagekräftiger Beschreibung und Details zur Ausstattung angezeigt und können gebucht werden.
Camping ist für all diejenigen Personen geeignet, die mal komplett raus aus dem Alltag wollen und sich auf das Wesentliche konzentrieren möchten. Campingplätze gibt es mittlerweile an den schönsten Orten der Welt und oft mangelt es dort an nichts.
Bei Privatanbietern wohnen und die Kultur kennenlernen
Wer im Urlaub bei Privatleuten unterkommt, hat die Chance, hautnah fremde Kulturen und Einrichtungsstile kennenzulernen.
Die letzte und vielleicht individuellste Alternative zum klassischen Hotelurlaub stellt die Unterkunft bei Privatanbietern respektive in privaten Unterkünften dar. Was durch Portale wie AirBnB und Konsorten bekannt geworden ist, erlebt nach wie vor einen wahren Boom, denn wer sich für diese Art zu wohnen entscheidet, profitiert nicht nur von weitaus geringeren Kosten, sondern kann obendrein auch fremde Kulturen perfekt kennenlernen.
Auswahl besteht bei Privatunterkünften zwischen verschiedenen Budgetklassen, wobei sich die Wohnungen oftmals außerhalb von Touristenvierteln befinden und daher ein sehr „echtes“ bzw. authentisches Urlaubserlebnis ermöglichen. Wie ein Einheimischer zu leben, kann gerade in von Touristen überlaufenen Regionen wie z.B. New York ein enormer Vorteil sein.
Wer es noch intensiver mag und mehr Kontakt zu Einheimischen wünscht, kann obendrein das Couchsurfing ausprobieren. Die Community ist mittlerweile riesig und besteht aus einer Vielzahl von Personen, die Besuchern sogar gerne ihre komplette Heimat zeigen.
Das landschaftlich schöne Bundesland Bayern hat bezüglich seiner Reiseziele einiges zu bieten. Mit Sehenswürdigkeiten wie der Alpenregion, den bayerischen Seen und malerischen Städten begeistert Bayern als Reiseziel viele Touristen. Das Gute daran, Städtetrips können hervorragend mit Ausflügen in die Natur kombiniert werden, sodass jedes Abenteuerherz seine Erfüllung findet. Besonders bequem lässt sich die wunderschöne Gegend mit dem Auto erkunden, auf den herrlichen Landstraßen können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen.
München
Schloss Nymphenburg
Das Paradies für alle Bierliebhaber. Dem bayerischen Charme können Sie hier nur schwer entkommen und so werden Sie sich schnell in einem Brauhaus mit einer Portion Weißwürsten vor der Nase wiederfinden. Zur anfänglichen Herbstzeit empfiehlt sich ein Besuch beim einzigartigen Oktoberfest, das jährlich Millionen von Besuchern aus aller Welt anzieht. Sportfans kommen in der Landeshauptstadt ebenfalls auf ihre Kosten: Im Olympiapark können diese den einstigen Weltsportlern nachahmen oder in der Allianzarena den derzeitigen Fußballstars entgegenfiebern. Für alle Naturfans bietet das Münchner Umland die bestmögliche Kombination aus Stadt und Land mit möglichem Abenteuerkitzel. München hält also für jeden Reisetypen etwas bereit.
Chiemsee
Der Chiemsee in Bayern
Das Bayerische Meer macht seinem Namen alle Ehre und verwöhnt alle Besucher mit dem einzigartigen Panorama der angrenzenden Bergwelt und den herrlichen Stränden am Wasser. Die Natur rund um den Chiemsee bietet sich zu allen Jahreszeiten als großartiges Reiseziel an. Egal ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, die landschaftliche Vielfalt wird jeden ins Staunen versetzen. Als Bonuspunkt laden eine Vielzahl von kulturellen Attraktionen und Veranstaltungen in die Städte rund um den Chiemsee ein. So können Sie den Chiemsee im Zuge eines Familien-, Wellness- oder Actionurlaub vielfältig entdecken.
Füssen
Schloss Neuschwanstein
In der idyllischen Voralpenlandschaft liegt der Bilderbuchort Füssen. Wer auf der Suche nach Romantik ist, ist hier genau richtig. Hübsche Cafés in kleinen Gassen, eine ansehnliche Seenlandschaft und schöne Schlösser im Alpenpanorama laden einen zum Träumen ein. Geschichtsfans finden hier einiges zum Staunen, denn die einstig ansässigen Königsfamilien bieten hohes Potenzial, um Geschichte hautnah zu erleben. Das weltbekannte Schloss Neuschwanstein ist Pflicht bei einem Besuch in der Region. Außerdem ist Füssen auch ein Paradies für alle Naturliebhaber, schließlich führen die unzähligen Wanderwege alle Abenteurer zu erstaunlichen Landschaften.
Garmisch-Patenkirchen
Blick auf Garmisch-Patenkirchen
Die Naturoase rund um den Kurort Garmisch-Patenkirchen bietet Wanderern viele Möglichkeiten, Bayerns Naturspektakel kennenzulernen. Doch auch Erfahrenen und Profis bieten mächtige Gipfel und der größte Berg Deutschlands, die Zugspitze, einige Herausforderungen. Wem das alles im Laufe seiner Tour zu anstrengend wird, der kann mit Seil- und Bergbahnen einen Teil der Strecke ersetzen. Die vielen Wasserfälle, Felsgebirge und Almwiesen bieten das ganze Jahr über eine abwechslungsreiche und faszinierende Landschaft, die selbst bei häufigeren Besuchen nicht langweilig wird. Schon längst kein Geheimtipp mehr ist die Partnachklamm, die Sommer wie Winter besucht werden kann. Jahr für Jahr erkunden mehr als 300.000 Menschen die fast 700 Meter lange Klamm, die atemberaubende Ausblicke bietet.
Bodensee
Mann blickt auf den Bodensee
Für Wasserratten und aktive Sportfans ist der Bodensee ein hervorragendes Reiseziel. Von Wassersport über Skifahren bis hin zu Schiffsausflügen wird vor Ort alles geboten. Beliebt ist ferner ein romantisches Erlebnis zu zweit, das hier bei atemberaubenden Landschaften, gutem Essen und leckeren Weinen unvergessliche Momente beschert. Die Vierländer-Region bietet sich außerdem für einen Kurztrip am Wochenende an, bei welchem außerdem die umliegenden Inseln entdeckt werden können. Davon bietet der Bodensee nämlich reichlich Auswahl. Neben den etwas bekannteren Inseln wie der Blumeninsel Mainau oder der Insel Reichenau könnten durch Inselhopping noch viele weitere kleine Inseln entdeckt werden.
Regensburg
Altstadt von Regensburg
„Die nördlichste Stadt Italiens“ – so wird Regensburg in aller Munde gelobt. Denn die vielen kleinen Gässchen und alten romantischen Gebäude erinnern viele Besucher an Städte Italiens. Die Weltkulturerbe-Stadt fasziniert am nördlichsten Punkt der Donau außerdem mit seiner über 2000 Jahre alten Geschichte. In einer Vielzahl von Museen und durch gut erhaltene Stadtmauern der Römer können Sie der Geschichte auf die Spur gehen. Sportfans werden in Regensburg mit dem größten Baseballstadion Deutschlands verwöhnt. Ansonsten laden aufregende Kulturveranstaltungen und ein sehr attraktives Nachtleben vor allem junge Reisenden nach Regensburg ein.
Passau
Blick auf Passau
Die Drei-Flüsse-Stadt beheimatet Zuflüsse von Donau, Ilz und Inn, die aus drei Himmelsrichtungen durch Passau fließen. Die umliegende Landschaft verwandelt sich dadurch in eine einzigartige Schönheit. Hinzu kommt die barocke Altstadt und der majestätische Dom, der die weltgrößte Domorgel beheimatet. So wird bei einer Reise nach Passau Charme, Geschichte und Kultur hervorragend kombiniert. Sehr beliebt sind Schifffahrten, bei denen Sie einen einmaligen Ausblick auf die schöne Stadt erhalten. Außerdem laden eine Vielzahl von Radwegen zur Erkundung des Passauer Umlands ein.
Für welches Reiseziel Sie sich auch entscheiden, Sie werden begeistert sein. Die gelungene Mischung aus Natur, Sport und Erholung bietet jedem Reisenden eine gelungene Auszeit. Wir wünschen einen schönen Aufenthalt in Bayern!
Sonderangebote finden bei Verbrauchern in Deutschland im Gegensatz zu früher immer weniger Beachtung. Zu dieser Erkenntnis kam die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in ihrer Marktstudie, die im Juli dieses Jahres veröffentlicht wurde.
Die Bürger der Republik seien zwar nach wie vor an Schnäppchen und Preisknüllern interessiert, aber die tendenzielle Entwicklung in diesem Bereich weise eine rückläufige Entwicklung auf.
Von 2011 bis 2019 sei die Zahl der Verbraucher von 73 auf 65 Prozent zurückgegangen, die vor dem Einkaufen in aller Regelmäßigkeit Prospekte, Anzeigen oder Handzettel der unterschiedlichen Geschäfte überprüfen. Zudem zeigt der untersuchte Zeitrahmen ein Rückgang der Kunden auf, die für günstige Angebote ihre Einkaufsgewohnheiten ändern und ihr Lieblingsgeschäft untreu werden – von 57 auf 50 Prozent.
Ein Grund für die Lockerung der Preisfixierung der Verbraucher in den vergangenen Jahren ist der Wertewandel in der Gesellschaft. In Zeiten der Globalisierung, des Konsumwahns und vor allem des Klimawandels priorisieren die Menschen zuweilen mehr die Qualität, und sie schenken der Preisstruktur weniger Beachtung.
Während im Jahr 2009 noch 53 Prozent der befragten Konsumenten angaben, beim Einkauf vor allem auf den Preis zu achten, und lediglich 47 Prozent großen Wert auf die Qualität legten, zeigten die Zahlen 2017 ein gänzlich anderes Bild. Für rund 53 Prozent spielte die Qualität die wichtigste Rolle, 47 Prozent schauten mehr auf den Preis.
Verbraucher sind werberesistent
Schnäppchen und Sonderangebote leben über werbetreibende Maßnahmen, die Konsumenten in Form von Prospekten, Flyern oder Außenwerbung auf die Deals aufmerksam machen sollen. Allerdings zeigt dieses Vorgehen nicht immer den erhofften Effekt, da rund ein Viertel der Verbraucher von den Marktforschern als promotionsresistent eingestuft wurde.
Weder informieren sie sich selbstständig vor dem Einkauf über Sonderangebote, noch sind diese bereit, für ein Schnäppchen das Geschäft zu wechseln. Daher helfen auch die unterschiedlichen Werbemittel nicht, diesen Schlag von Verbrauchern zu überzeugen.
Doch wenn es gerade ein gewünschtes Produkt zum Niedrigpreis zu kaufen gibt, können auch sie nicht der Verlockung widerstehen. Die Gruppe kauft besonders oft in Supermärkten und Fachgeschäften ein.
Qualität wichtiger als Preis
Die fortschreitende Sensibilisierung gesellschaftlicher Werte wird in den nächsten Jahren weitere Entwicklungsschritte tätigen und vor allem den Konsum sowie den Aspekt der Nachhaltigkeit betreffen.
Dadurch spielt der Preis bei vielen Waren und Produkten zunehmend eine untergeordnete Rolle. Umweltfreundliche und biologische Bedingungen werden genauso an Wichtigkeit gewinnen wie ein bewusstes Konsumverhalten.
Durch diese Entwicklung werden Verbraucher resistenter gegen Sonderangebote. Die Nachfrage nach Preisnachlässen wird besonders bei Lebensmitteln herbe Dämpfer hinnehmen müssen, da speziell in diesem Bereich auf Qualität geachtet wird.
Auch die Lokalität bestimmt das Einkaufsverhalten. Zum Teil achten Konsumenten heute schon explizit darauf, ob Produkte aus der näheren Umgebung kommen und unnötige Transportwege vermieden wurden.
Besonders Discounter bekommen diesen Wandel bereits jetzt zu spüren. Während die Supermärkte mit ihrem Lebensmittel-Vollsortimenter ein Umsatzplus von 2,9 Prozent erzielten, haben die Discounter mit einem schrumpfenden Wachstum von 0,8 Prozent das Nachsehen. So besagen es die Zahlen der Marktstudie.
Schnäppchen weiterhin gefragt
Trotz gesellschaftlichem Wertewandel bleiben Schnäppchen und Sonderangebote weiterhin relevant. Das Verhalten der Konsumenten mag zwar eine langfristig anhaltende Tendenz verzeichnen, kann aber keineswegs pauschalisiert werden. Auch die Erkenntnisse der Marktforscher der GfK kamen zu diesem Schluss. Rund 40 Prozent der Konsumenten seien nach wie vor höchst interessiert an Sonderangeboten.
Die anhaltende Nachfrage nach Sonderangeboten lässt sich auch im Netz beobachten. Viele Webseiten und Unternehmen haben sich über den Lauf der Zeit den Drang nach günstigen Deals angenommen und diesen in Geschäftsmodelle implementiert. „In unserer Schnäppchen-Community Mein Deal tummeln sich seit 2009 begeisterte Schnäppchenjäger, die immer auf gute Deals aus sind“, erklärt Ralph Schomaeker-Möller, Geschäftsführer der Plattform. „Wir haben über 70.000 Angebote und Schnäppchen auf unserer Seite sowie eine Million App-Downloads. Von mangelnder Nachfrage kann keine Rede sein.“
Diese Annahme bestätigen indes nicht nur Deal-Plattformen im Internet, sondern auch Aktionstage wie der Black Friday oder Cyber Monday, die im Weihnachtsgeschäfts für gigantische Umsätze in vielen Branchen sorgen. Mit hohen Rabatten und einzigartigen Sonderangeboten verlocken diese Feiertage des Sparens Konsumenten zum Geldausgeben.
Der Onlineriese Amazon hat vor einigen Jahren den Cyber Monday sogar zur Cyber Week erweitert und bietet auf der Plattform in aller Regelmäßigkeit immer neue Angebote an, die zum Teil nach wenigen Minuten ausverkauft sind.
Gehirn macht Schnäppchen belohnend
Obwohl die Marktstudie der Gesellschaft für Konsumforschung den Sonderangeboten ein Verlust des Interesses attestiert, werden Schnäppchen immer einen relevanten Status im Konsumverhalten von Menschen innehaben. Verantwortlich dafür ist die Beschaffenheit des menschlichen Gehirns. Dieses besitzt Nervenzellen, die miteinander verschaltet sind und bei Aktivierung wohltuende Stoffe ausschütten. Schnäppchenpreise und Rabatte aktiveren dieses System.
Laut Neurowissenschaftler Christian Elger handelt es dabei um das gleiche Zentrum, das bei Suchtverhalten und Befriedigung zum Tragen kommt. „Dieses Belohnungssystem dient als Hochmotivator unseres Gehirns und kann durch nichts überboten werden“, erklärt der Wissenschaftler.
Die Relevanz der Nervenzellen lässt sich auf die Entwicklungsgeschichte des Menschen zurückführen, in der zu Urzeiten das Jagen und Ergreifen von Beute ein überlebenswichtiger Faktor war. Die Gier war in dieser Epoche der menschlichen Historie signifikant, um den Stamm oder die Sippe ernähren zu können. Dieses Belohnungszentrum ist im Gehirn bis in die heutige Zeit aktiv.
Ist das Belohnungssystem in Betrieb, verlieren alle anderen Zentren in der Kommandozentrale an Relevanz und werden abgeschaltet. Dazu zählen auch Regionen, die normalerweise für vernünftige und logische Entscheidungen verantwortlich sind. Ob beim Einkaufen das Objekt der Begierde wirklich gebraucht wird oder nicht, wird bei einem aktivierten Belohnungssystem nicht abgewogen.
Erst wenn es eine unmittelbare Befriedigung erfährt, beruhigt sich das System. „Wenn wir allerdings Zeit in eine Entscheidung bringen, etwas zu kaufen oder auch nicht, relativiert sich der Fall und wir kommen meistens darüber hinweg.“
Viele genervte Internetnutzer kennen das Problem: Schon wieder ist das DSL wegen einer Störung ausgefallen und in der Hotline des Anbieters ist aufgrund des erhöhten Anrufaufkommens niemand kurzfristig zu erreichen. Dieses Szenario, aber auch viel zu hohe Preise für den eigenen DSL-Vertrag motivieren immer mehr Menschen dazu, sich um einen Wechsel zu bemühen.
Heutzutage ist die Fülle von Angeboten und Anbietern zwar enorm, aber ein DSL-Wechsel ist gar nicht so schwierig, wie viele denken. Um den passenden Internettarif zu finden, gibt es praktische Portale, die den Verbrauchern mit Infos zur Seite stehen und einen Großteil der Arbeit abnehmen. Mit einem DSL-Vergleich lässt sich nach Eingabe des Standortes bzw. der Vorwahl und gewünschten Geschwindigkeit im Handumdrehen ein guter Tarif finden.
Wichtig ist nicht unbedingt, dass dieser die maximale Geschwindigkeit offeriert, zumal diese ohnehin nicht an allen Standorten verfügbar ist und am ehesten zu Nutzerprofilen passt, die beispielsweise viele Videos in hoher Auflösung schauen oder selbst große Datenmengen per Upload bereitstellen möchten.
Vielmehr sollte der neue Tarif auf den eigenen Bedarf perfekt zugeschnitten sein und im Vergleich zum aktuellen Tarif zumindest dieselbe Leistung zu einem deutlich günstigeren Preis bieten.
Diese Merkmale sollte ein guter DSL-Vertrag heute besitzen
Der Preis im Verhältnis zur Leistung ist jedoch nicht das einzige Kriterium, das einen guten DSL-Vertrag charakterisiert. Hinzu kommen noch Faktoren wie:
Kundenservice
Vertragslaufzeit
Kündigungsfristen
Boni, Rabatte oder Startguthaben
Gute Bewertungen
Wer einen Vergleich durchführt, sollte darauf achten, dass nicht immer der beste Anbieter ganz oben steht. Häufig sind bereits etwaige Neukundenrabatte, Boni oder Startguthaben mit in die monatliche Preiskalkulation eingeflossen oder es handelt sich um Anzeigenplatzierungen.
Vergleichen Sie daher akribisch, wo Sie welche Leistung zu welchem Preis bekommen, wie der Anbieter von anderen Nutzern in Sachen Service und Zufriedenheit bewertet wurde und auch, welche Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen existieren. Üblich sind 24 Monate Laufzeit bei ein- oder dreimonatiger Kündigungsfrist – je flexibler desto besser.
So geht der Wechsel des Anbieters reibungslos über die Bühne
Hat der Wechsel des DSL-Vertrages einwandfrei funktioniert, besteht schon ab dem ersten Tag der neuen Vertragslaufzeit Zugang zum Internet.
Möchten Sie wechseln, schauen Sie zunächst in Ihren Vertragsunterlagen, wie lange Ihr alter DSL-Vertrag noch läuft und wann die Kündigungsfrist endet. Beginnen Sie am besten zwei Monate vor Ablauf dieser Frist mit der Suche nach einem neuen Anbieter, damit ein nahtloser Übergang stattfinden kann und Ihr neuer Vertragspartner genug Zeit hat, alles in die Wege zu leiten.
Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, können Sie den neuen Vertrag direkt bei diesem oder über das jeweilige Vergleichsportal abschließen und den gesamten Wechsel dort beauftragen. Kündigt Ihr neuer DSL-Anbieter den alten Vertrag, ist das für Sie nicht nur komfortabler, sondern Sie können dann auch auf jeden Fall Ihre alte Telefonnummer behalten.
Der neue Anbieter wird Ihnen den Tag der Freischaltung für den neuen Anschluss frühzeitig mitteilen. Ein Technikerbesuch ist dafür in der Regel nicht notwendig, kann aber anberaumt werden. Ob das was kostet und wenn ja wie viel, ist ein weiteres Qualitätsmerkmal.
Trotz gesellschaftlicher Wandlungsprozesse und wirtschaftlichen Neuausrichtungen erfreuen sich die Lotterien in der Bundesrepublik nach wie vor großer Beliebtheit. Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach spielten im vergangenen Jahr rund 7,3 Millionen Bundesbürger regelmäßig Lotto oder Toto, weit über 21 Millionen versuchten gelegentlich ihr Glück bei den Lotterien.
Die beliebteste Spielform ist dabei das klassische 6 aus 49 am Samstag. Insgesamt 26 Prozent der Deutschen spielten diese Variante im Jahr 2018 am liebsten. Nach den Angaben des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) konnten sich 152 Personen über Gewinne in Millionenhöhe freuen, die jedoch den Rekordeinzelgewinn aus dem Jahr 2006 mit rund 37,7 Millionen Euro nicht ablösen konnten.
Aufgrund der hohen Spielerzahl fließen große Summen in der Branche, die üppige Umsätze für die 16 selbstständigen Lotteriegesellschaften generieren. So belief sich der Umsatz des DLTB im letzten Jahr auf insgesamt 7,36 Milliarden Euro, der mit rund 33 Prozent von den staatlichen Lotterien und Sportwetten des DLTB erwirtschaftet wurde.
Allein die nordrhein-westfälische Lotteriegesellschaft WestLotto mit Sitz in Münster konnte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatzerlös von circa 1,4 Milliarden Euro erzielen. Die reinen Einsätze der Spielerschaft in den einzelnen Formaten der Lotterie beliefen sich auf etwa 1,6 Milliarden Euro.
Genau wie andere Arten des Glücksspiels werden auch Lotterien im Zuge des digitalen Zeitalters im Internet immer attraktiver. Anbieter wie Lottoland bieten Spielern die gesamte Bandbreite an Spielformaten an, die den Gang zur Lottoannahmestelle überflüssig machen. Die wachsende Resonanz der Online-Lotterien spiegelt sich vor allem in der Anzahl der Spieler wider. So konnte Lottoland beispielsweise im laufenden Jahr 2019 den 10-millionsten Kunden begrüßen.
Wohin fließt das ganze Geld?
Lotto kann nicht nur den Spielern mit ein wenig Glück einen Geldsegen bescheren, sondern vor allem dem Staat. Dieser ist jedoch nicht auf das Glück angewiesen, da ihm gesetzlich bis zu 50 Prozent der Spieleinsätze zustehen. Allerdings variieren die Abgaben zum Teil voneinander, da das Lotterierecht von den einzelnen Bundesländern selbstständig ausgelegt werden darf.
Hamburg schüttet nur die Hälfte der Lotto-Einnahmen in Deutschland als Gewinn an die Tipper aus. Die restliche Summe geht entweder an den Staat, die Annahmestellen oder bleibt in den Kassen der 16 Landes-Lottogesellschaften, die sich unter dem DLTB zusammengeschlossen haben.
Doch nicht alle Länder hantieren die Gelder wie Hamburg. Im Durchschnitt werden die Spieleinsätze mit 7,5 Prozent als Provision an die vielen Annahmestellen verteilt. Etwa 2,8 Prozent fließen an die Finanzierung der Verwaltung. Die Bundesländer selbst generieren durch die Lotteriesteuer rund 16,67 Prozent der Einnahmen aus dem Lotteriegeschäft. Die zweckgebundenen Konzessionsabgaben werden im Schnitt mit etwa 23 Prozent verrechnet, die für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend ebenfalls an die Finanzministerien der Länder überwiesen werden. Im Jahr 2005 hat Baden-Württemberg auf diese Art und Weise insgesamt 435 Millionen Euro eingenommen.
Kosten beim Lottospielen
Wer gerne sein Glück beim Lottospielen herausfordern und die potenzielle Chance wahrnehmen möchte, aus einem minimalistischen Einsatz einen riesigen Gewinn zu erzielen, sollte sich die anfallenden Kosten für die einzelnen Lotterien vor Augen führen.
Die bekannteste und beliebteste Lotterie in Deutschland 6 aus 49 wird seit dem Jahr 1955 angeboten und definiert den einzusetzenden Betrag über ausgefüllte Tippfelder, die jeweils ein Euro kosten. Dazu kommt noch eine anfallende Bearbeitungsgebühr, die sich allerdings nicht auf die einzelnen Felder bezieht, sondern für den gesamten Spielschein gilt. Je nach gewähltem Lottoanbieter fällt diese unterschiedlich hoch aus.
Neben dem klassischen Format 6 aus 49 können Tipper auch auf Fortuna bei der Zusatzlotterie Spiel 77 setzen, für die ein Einsatz von 2,50Euro zu zahlen ist. Das Spiel Super 6 schlägt mit 1,25 Euro zu Buche. Eine weitere Zusatzlotterie ist die Glücksspirale, die ebenfalls unter die Obhut des Deutschen Toto- und Lottoblocks fällt. Die Teilnahme kostet fünf Euro.
Tipper, die über die nationalen Grenzen hinaus Lotto spielen möchten, kommen an dem EuroJackpot nicht vorbei. An der europäischen Lotterie sind insgesamt 18 Staaten beteiligt, die zusammen eine Bevölkerung von über 300 Millionen Menschen umfasst. Die möglichen Gewinnsummen sind aufgrund dieses kollektiven Bündnisses am höchsten. Der Jackpot enthält minimal 10 Millionen und maximal 90 Millionen Euro.
Die Kosten für die Teilnahme am EuroJackpot errechnen sich aus der Anzahl der abgegebenen Tipps (2,00 Euro pro Tippfeld), sowie aus der oben schon beschriebenen Tippscheingebühr. Diese variiert auch beim EuroJackpot je nach Anbieter bzw. Bundesland.
Den Nervenkitzel abseits des Alltags suchen viele Bürger auf verschiedenen Wegen. Das klassische Lotto ist nach wie vor sehr beliebt, aber auch auf Sportereignisse wird immer mehr gewettet. Mittlerweile liegen beide Branchen mit einem jährlichen Umsatz von etwa sieben Milliarden Euro etwa gleich auf. Laut dem DHS Jahrbuch Sucht 2019 von der Deutschen Hauptstelle Sucht e. V. beträgt der Umsatz auf dem gesamten Glücksspielmarkt in Deutschland 46,3 Milliarden Euro. Der Staat erzielt mit Steuern und Abgaben dadurch Einnahmen in Höhe von 5,2 Milliarden Euro. Die Abgaben können je nach Glücksspielart unterschiedlich ausfallen. Dazu gehören beispielsweise:
Spielautomaten: Vergnügungssteuer, die auf Landesebene berechnet wird
Sport- und Rennwetten: 5 % des Wetteinsatzes
Lotto: Lotterieabgabe in Höhe von 20 % des Einsatzes
Der größte Umsatz wird indes mit Spielautomaten generiert. Hier wurden vom Staat zuletzt neue Gesetze erlassen, die die Anzahl der Spielstätten merklich reduziert haben. Die Spieler gehen dann entweder in die noch vorhandenen Spielhallen oder weichen auf die besten Online-Casinos im Internet aus, denn natürlich ist modernes Glücksspiel heutzutage digital.
Exakt hier gibt es aber ein Problem: Die Online-Casinos sind nicht in Deutschland reguliert, sondern in anderen EU-Mitgliedsstaaten. Aufgrund des EU-Rechts ist es ihnen jedoch erlaubt, ihre Leistungen auch in Deutschland anzubieten – ein Streitthema.
Werden die Staatseinnahmen richtig verteilt?
Mit der Wettsteuer in Höhe von fünf Prozent auf jeden Einsatz ist es gelungen, auch bei Online-Wetten Staatseinnahmen zu erzielen. Das gilt auch für Anbieter, die in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ansässig sind, wie beispielsweise die Branchengrößen Tipico und bwin. Beide Unternehmen wurden in Österreich gegründet und führen die Wettsteuer an den deutschen Fiskus ab.
Die Staatseinnahmen werden für unterschiedliche Zwecke verwendet. Wohin genau die Steuergelder fließen, lässt sich nicht genau beziffern, weil sie zunächst in den allgemeinen Steuertopf gelangen. Von dort werden sie in die unterschiedlichen Bereiche wie Infrastruktur, Bildung etc. investiert und kommen somit auch der Allgemeinheit zugute.
Allerdings geschieht dies auf Kosten der Spieler mit problematischem Spielverhalten. Rund 500.000 Menschen in Deutschland weisen laut DHS glücksspielbezogene Problematiken auf. Etwa 180.000 zählen zu den pathologischen Glücksspielern, sind also süchtig. Die Dunkelziffer dürfte noch etwas höher liegen, da sich viele Spieler nicht als krank ansehen oder gar Hilfe suchen.
Ein Ansatzpunkt wäre hier die gezielte Verteilung der Steuergelder in Präventions- und Hilfsmaßnahmen. Die Jugend sollte durch klare Einschränkungen und Kontrollen der Anbieter geschützt werden. Präventive Programme sollten über die Gefahren aufklären und Auswege aufzeigen.
Problemspieler müssen unterstützt werden. All das kostet natürlich Geld und muss vom Staat kontrolliert werden. Wenn die Politiker jedoch den Spielerschutz als vorrangiges Interesse ansehen und nicht nur als vorgeschobenen Grund, müssen die Staatseinnahmen entsprechend „richtig“ verteilt werden.
Nachholbedarf bei Online-Casinos
Die Experten für Casinos im Internet von besteonlinecasinos.co sehen daher auch extremen Nachholbedarf beim Glücksspielgesetz für die Angebote im Internet: „Auch wenn die Online-Casinos über Lizenzen aus anderen Ländern verfügen, meist aus Gibraltar oder Malta, sind sie nicht im Besitz ausreichender Standards, was den Spielerschutz angeht. Zudem entfallen dem Staat Steuereinnahmen, weil die Abgaben in den Ländern abzuführen sind, in denen die Betreiber die Lizenzen besitzen.“
Wie viel die Deutschen in Online-Casinos setzen, ist nicht ganz klar. Einer Erhebung der Glücksspielaufsichten der Bundesländer zufolge haben Online-Casinos im Jahr 2017 stolze 1,76 Milliarden Euro Umsatz erzielt – Tendenz stark steigend. Mit der letzten Reform des Glücksspielstaatsvertrags haben es die Verantwortlichen dennoch versäumt, auch diesen Markt nach deutschem Recht zu regulieren. Hier bleiben sowohl die Staatseinnahmen als auch der Spielerschutz auf der Strecke.
Sollten Online-Casinos verboten werden?
Ein Verbot von Online-Casinos ist allerdings die falsche Lösung und auch gar nicht umzusetzen. Aufgrund des Internets gibt es immer Möglichkeiten, ein Online-Casino aufzusuchen. Zudem sollte den Menschen nicht die Entscheidungsfreiheit darüber genommen werden, ob und wie sie Zugang zum Glücksspiel haben. Lotto oder Sportwetten haben aus logischer Sicht auch keine Daseinsberechtigung mehr, wenn Online-Casinos verboten sind.
Ausreichend geschützt müssen die Bürger aber sein, sodass keine betrügerischen Anbieter Spieler abzocken und kein Jugendlicher den Schultag schwänzt, um im Online-Casino mehr als sein Taschengeld zu verspielen. Da ist eine Fridays-for-Future-Demo die bessere Alternative, um dem schulischen Alltag zu entkommen.