Deutschland aus der Vogelperspektive

Wo kann eine Ballonfahrt durchgeführt werden?

Im Grund ist es überall in Deutschland möglich, wo ein Ballonfahrtunternehmen ansässig ist. Da diese aber mittlerweile in nahezu jeder Region zu finden sind, ist es so möglich, ganz Deutschland aus der Vogelperspektive zu sehen.

Besonders beliebt ist es, eine Ballonfahrt als Geschenk zu machen. Kollegen, Freunde oder auch die Trauzeugen lassen sich eine Ballonfahrt gerne als Geschenk einfallen, um dem Beschenkten einen Traum erfüllen zu können. Somit hat man nicht nur das perfekte Präsent, sondern es wird auch noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

Warum heißt es Ballonfahrt und nicht Ballonflug?

Der Grund, warum es Ballonfahren heißt, ist wohl eher historisch, da die ersten Ballonfahrer sich an der Seefahrt orientierten. Doch auch die Physik hat damit zu tun, weshalb dieser Begriff bis heute bestehen bleibt. Gasballons oder Heißluftballons sind leichter als Luft, weshalb sie fahren. Flugzeuge hingegen sind schwerer als Luft und fliegen.

Ist eine Ballonfahrt sicher?

Selbstverständlich wird sich jeder diese Frage stellen. Doch es besteht kein Grund zur Angst, denn Ballonfahren ist sicher. Auch wenn es immer wieder zu Schlagzeilen kommt, muss sich niemand Gedanken machen. Gerade in Deutschland gelten besonders hohe Standards und regelmäßige Prüfungen zur Ausbildung wie auch zur Belastbarkeit sind Pflicht. Zudem werden auch Ballonfahrer und Ballonfahrtunternehmen immer wieder geprüft, ob die Lizenzierung aufrechterhalten werden kann.

Weiterhin muss gesagt werden, dass es äußerst selten Unfälle bei Ballonfahrten in Deutschland gab. Im Ausland hingegen kann es häufiger zu Problemen kommen, da zum einen die Sicherheitsbestimmungen nicht so streng sind und auch bei der Lizenzvergabe seltener eine Nachprüfung stattfindet. Daher sollte sich jeder genau über das Unternehmen informieren, wenn eine Ballonfahrt im Ausland gemacht werden soll. Wer sich dies nicht traut, hat aber viele andere Outdoor Möglichkeiten am Urlaubsort.

Die ideale Kleidung bei einer Ballonfahrt

Die richtige Kleidung hängt natürlich davon ab, wo und zu welcher Jahreszeit eine Ballonfahrt durchgeführt wird. Zum einen sollte bedacht werden, dass in den Korb geklettert werden muss. Dies bedeutet, dass ein enger Mini und High Heels eher nicht geeignet sind. Lockere und bequeme Kleidung sind im Grunde immer die richtige Wahl. Gleiches gilt auch für die Schuhe. Festes Schuhwerk garantiert bei der Landung einen festen Stand und beugt somit Verletzungen vor.

Ein weiterer Vorteil ist, dass es im Ballonkorb so gut wie windstill ist. Dies liegt daran, dass sich Gas- und Heißluftballone vom Wind treiben lassen und sich so der Windgeschwindigkeit anpassen. Dennoch ist der Zwiebellook immer empfehlenswert. Wer beispielsweise in den Sonnenaufgang fährt, wird zumindest in den frühen Morgenstunden noch eine Jacke benötigen.

Es sei denn, die Alpen sollen überquert werden. Hier kann es schon empfindlich kalt werden, da der Ballon auf eine Höhe von bis zu 6.000 Metern fährt. Hier sind mehrere dünne Schichten Kleidung empfehlenswert, da man so nicht nur vor Kälte, sondern auch vor der Sonneneinstrahlung geschützt ist. Wer sich unsicher ist, wird allerdings vom Ballonfahrer die entsprechenden Tipps und Informationen erhalten.

In der Regel dauert eine Ballonfahrt jedoch nur 1,5 bis 2 Stunden. Wobei hier mit der Anfahrt, dem Aufbau des Ballons sowie bis zur Rückfahrt gut 4 Stunden eingerechnet werden sollten. Bei der Ballonfahrt werden in der Regel zwei Propangasflaschen verbraucht und rund 20 km zurückgelegt. Die Fahrthöhe beträgt in der Regel bis zu 350 Meter.

Wer sollte auf eine Ballonfahrt verzichten?

Jeder, der fit ist, kann mitfahren. Hier gibt es keine besonderen Beschränkungen. Allerdings muss einiges beachtet werden. Sind Kinder mit an Bord, wäre es sinnvoll, wenn sie bereits über 1,30 Meter groß sind, sodass sie auch etwas von der Ballonfahrt haben. Kleinere Kinder können nicht über den Korbrand gucken und sehen im Grund nur Himmel. Ältere Menschen hingegen sollten natürlich fit genug sein, um in und aus dem Korb zu klettern und auch kleinen Windböen standhalten können. Ein fester und sicherer Stand ist hier das A und O.

Wenn kuriose Geschenkideen schiefgehen

Liebe Menschen haben Geburtstag und dann steht die Frage im Raum, was denn das perfekte Geschenk ist. Dies dachte sich auch einige Kollegen eines Franzosen, die ein besonders Geschenk zur Rente machen wollten. Sie schenkten ihm einen Flug in einem Kampfjet. Die Überraschung und Freude waren natürlich groß. Doch beinahe hätte der Neurentner die Rente nicht überlebt. Aufgrund einer leichten Panikattacke griff der 64-Jährige dummerweise nach dem Auslöser des Schleudersitzes und katapultierte sich aus 750 Metern Höhe aus dem Kampfjet.

Da er den Helm nicht richtig geschlossen hatte, verlor er diesen beim Herausschleudern aus dem Flieger. Auch den Anzug, der ihm viel zu groß war, verlor er und flog ohne Helm und Schutzanzug gen Boden. Doch er hatte Glück im Unglück und landete unverletzt auf einem Feld. Damit auch Sie solche Fehler nicht machen und Ihre Lieben ins Verderben stürzen, sollten Sie sich genau überlegen, welche Geschenke Sie machen. Auf Nachfrage bei Fun4you teilte man uns mit, dass die Nachfrage nach kuriosen Geschenken trotz des Vorfalls nicht gesunken sei.

Peinliche Geschenke für besondere Menschen

Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. So gibt es beispielsweise die Plattform Peinliche Pakete, die nur dafür da sind, damit Sie einem ganz besonderen Menschen einen Denkzettel verpassen. Hier können Sie beispielsweise Pakete verschicken, die leer sind. Doch gerade das Paket hat es in sich, da es so verpackt ist, dass es jeder sehen kann.

Dabei haben Sie die Wahl zwischen einem Paket mit Bild und Aufschrift XXL-Dildo, Porno-Sammlung oder auch einer Penis-Pumpe und Latex-Anzug. An Peinlichkeit ist die Zustellung wohl kaum noch zu übertreffen. Das Paket ist mit Verpackungsmaterial gefüllt, enthält einen Gutschein für die betreffende Person und auf Wunsch natürlich auch eine persönliche Nachricht von Ihnen. Wer also unbedingt einen Denkzettel benötigt, wird sich mehr Löcher graben, als Sie sich vorstellen können.

Schöne, aber außergewöhnliche Geschenke

Es gibt aber viele viele liebe Menschen, denen Sie solche peinlichen Pakete nicht wünschen. Daher haben wir natürlich auf für diese Personen außergewöhnliche, aber tolle Geschenke aufgespürt. Zudem sind die Geschenkideen nicht so skurril, dass die Beschenkten dem Tod gleich ins Auge schauen.

Besondere Geschenke für Frauen

Natürlich ist es für Frauen oftmals viel einfacher, das passende Geschenk zu finden. Sie sind zwar meistens etwas anspruchsvoller, doch wer die Vorlieben der Damenwelt kennt, weiß genau, welche Geschenkidee gut ankommt.

  • Viele Frauen lieben es romantisch. Was liegt da näher, ein schönes Romantik-Wochenende zu verschenken. Speziell ausgesuchte Hotels bieten das passende Ambiente und zu dem Aufenthalt kann dann natürlich noch ein romantisches Abendessen oder einen Wellnesstag zugebucht werden.
  • Weiterhin gibt es außergewöhnliche Möglichkeiten wie etwa das Grusel- oder Krimidinner. Beide Varianten sind sehr beliebt und werden gerne für Freunde und Bekannte erworben.
  • Der Renner sind jedoch derzeit die Escape Rooms. Hier gilt es, aus einem Raum so schnell als möglich wieder herauszukommen – und das natürlich in einer vorgegebenen Zeit. Doch so einfach ist dies gar nicht. Hier sind Teamarbeit und Kreativität wichtig und nur mit Tricks und Kniffen können die Aufgaben gelöst werden, um den Raum wieder zu verlassen. Insbesondere für den Junggesellenabschied oder einen Abenteuertag mit Freunden ist der Escape Room ideal.

Abenteuer-Girls hingegen können beispielsweise zusammen mit dem Partner eine coole Quadtour oder auch einen Rundflug mit dem Heli machen. Auch Rafting oder Bergsteigen sind sehr beliebte Geschenke für Menschen, die das Abenteuer lieben.

Besondere Geschenke für Männer

Für jeden Geschmack gibt es tolle Geschenke. Währende vielleicht die soften Typen lieber eine Ballonfahrt macht, sind die Draufgänger beim Housrunning absolut begeistert. Doch auch diese Geschenkideen für Männer sind sehr beliebt.

  • Survival Training für die Hartgesottenen kann echte Laune machen. Dabei lernen sie nicht nur in der „Wildnis“ zu überleben, sondern können bei manchen Veranstaltern auch noch jagen oder fischen gehen, um nicht zu verhungern.
  • Autos sind das liebste Spielzeug der Männer. Warum nicht einen Monstertruck Tag einlegen und den Liebsten oder den besten Kumpel mit einem Monster Truck fahren zu lassen. Etwas ganz Besonderes ist der Gutschein, um einen Panzer zu fahren. Hier werden Kinderträume wahr!
  • Es gibt auch die Möglichkeit mit einem Jet zu fliegen. Doch bitte Vorsicht, dass sich der Kumpel oder Freund nicht auch mit dem Schleudersitz nach draußen katapultiert. Mit der entsprechenden Einweisung dürfte das aber nicht wirklich der Fall sein.

Im Grunde gibt es sehr viele Möglichkeiten, Männern Geschenke zu machen. Vom Abenteuer-Geschenk bis über Husky oder Falkner Erlebnisse ist auch ein Städtetrip eine gute Möglichkeit Männern das Besondere zu schenken. Dabei muss jeder nur ein wenig Augenmerk auf die Vorlieben der betreffenden Person legen, um herauszufinden, welche Dinge er mag oder nicht.

Am Ende noch etwas Verrücktes

Es gibt ja auch Menschen, die haben es nicht anders verdient. Selbstverständlich gibt es auch hierfür eine entsprechende Plattform. Schicken Sie bösen Menschen doch einfach einen Haufen Elefanten-Mist – natürlich anonym. Wir finden, dass genau das eine tolle Idee ist. Dabei können Sie sogar wählen, welche Größe das Paket haben soll. Die Päckchen sind wunderschön verpackt und machen wirklich neugierig. Doch wenn der Inhalt zum Vorschein kommt, dann ist das wohl nicht mehr so lustig. Dennoch fanden wir die Idee richtig gut und wollten sie Ihnen nicht vorenthalten.

Vollständiger Reisestopp wegen Corona – Das können Sie jetzt tun!

Wie komme ich an bereits bezahlte Bahn-, Bus- oder Flugtickets?

Die Coronakrise wird mit gravierenden Auswirkungen für Mensch und Wirtschaft in die Geschichtsbücher eingehen. Aktuell ist das gesamte Ausmaß der Krise noch nicht abzusehen beziehungsweise schwer abzuschätzen, doch abseits der menschlichen Trauerfälle ist es unbestreitbar, dass auch die Wirtschaft massiv unter dem Coronavirus leiden wird. Ausgangssperre, geschlossene Grenzübergänge, striktes Reiseverbot – speziell die Urlaubsbranche, also Hotels, Resorts sowie Fluglinien sind schwer angeschlagen.

Doch auch die Urlauber selber bleiben in dieser Zeit zunächst auf ihren Kosten sitzen. Häufig wurde monatelang für den Familienurlaub gespart. Der Coronavirus verhindert nun jeglichen Ausflug oder jede Art von Urlaubsreise. Zahlreiche Falschinformationen zu möglichen Rückerstattungen, Gutscheinen oder ähnlichem kursieren momentan durch das Internet. Während Hotels oder Urlaubsresorts in manchen Fällen relativ einfach kontaktiert werden können, sieht die Lage bei Bahn- oder Flugtickets weitaus komplexer aus.

Wer keine Zeit oder Lust hat, sich auf eine intensive Recherchesuche zu begeben, kann auch Portale wie Omio nutzen. Omio, die Reisebuchungsplattform für Bahn-, Bus- und Flugtickets, bietet eine Übersicht darüber, wie verschiedene Reiseanbieter Ticketstornierungen handeln und hilft den Urlaubern, ihr Geld zurückzuerhalten. Eine Übersicht der Umbuchungs- und Stornierungsrichtlinien von Omio ist ebenfalls auf der Webseite zu finden.

Grundsätzlich haben Sie bei einem Flugausfall, wie es aktuell nahezu überall der Fall ist, Anspruch auf eine Erstattung oder einen Alternativflug. Da diese aufgrund des Reiseverbots nicht angeboten werden können, müssten Sie eine Rückerstattung der Flugkosten erhalten. Allerdings händigen viele Fluggesellschaften stattdessen befristete Gutscheine aus. Es lohnt sich besonders in diesem Fall, professionelle Hilfe anzunehmen.

Rückerstattung oder Umbuchung – Was ist möglich?

Sollten Sie zu den Urlaubern gehören, die eine Pauschalreise gebucht haben, besitzen Sie das Recht, Ihre Reise kostenlos zu stornieren. Voraussetzung ist allerdings, dass aufgrund von außergewöhnlichen Umständen kein geordneter Urlaub stattfinden kann, was durch die Corona-Pandemie der Fall ist. Öffentliche Einrichtungen wie Restaurants, Geschäfte etc. sind geschlossen und lassen keinen geregelten Urlaub zu. Hinzu kommen teilweise Ausgangssperren und die hohe Ansteckungsgefahr. Auch Pauschalreisende von Kreuzfahrten können kostenlos stornieren, da die Schiffe in den meisten Fällen gar nicht erst auslaufen, geschweige denn ursprünglich geplante Ziele anlaufen können.

Unter die Kennzeichnung „Außergewöhnliche Umstände“ werden ebenfalls offizielle Einreiseverbote im Land des Urlaubsortes gezählt. So hatten zu Beginn der Coronakrise beispielsweise die Türkei und die Vereinigten Staaten von Amerika ein Einreiseverbot für Europäer verhängt. In diesem Fall können Sie ebenfalls Ihre Reise kostenlos stornieren. In den überwiegenden Fällen werden Sie bei gebuchten Pauschalreisen vom Reiseveranstalter in diesen Fällen aber auch rechtzeitig kontaktiert und informiert.

Urlauber, die ihre Reise individuell gebucht haben, sehen sich einem steinigeren Weg in Richtung kostenlose Stornierung oder Kostenrückerstattung ausgesetzt. Zwar sind wegen massiven Einreisebeschränkungen Hotels kostenlos stornierbar, allerdings gilt dies für in Deutschland ansässige Hotels. Hotels oder Urlaubsresorts, die sich im Ausland befinden, unterliegen jeweils den nationalen Regulierungen. In vielen Fällen bleiben Ihnen hierbei nur der direkte Kontakt zu den Verantwortlichen der Urlaubsunterkunft und die Hoffnung auf Kulanz übrig. Des Weiteren könnten fehlende Kenntnisse über die dortige Gesetzeslage sowie Sprachbarrieren den Austausch erschweren.

Für Hotels in Deutschland gilt das nicht. Die Nord- und Ostseeinseln wurden beispielsweise ab dem 16. März aufgrund von Covid-19 für Touristen gesperrt. Die außergewöhnlichen Umstände ermöglichen es auch Urlaubern, die ihre Reise individuell geplant und gebucht haben, entweder die Unterkunft kostenlos zu stornieren oder Anspruch auf Rückerstattung aller bereits bezahlten Rechnungen zu erheben.

E-Commerce: die aktuelle Situation in der Corona-Krise

Umsatzzahlen im E-Commerce im Überblick

Der Online-Handel bildet im Zeitalter der Digitalisierung einen globalen Wirtschaftsmotor, dessen Aufwärtstrend keine Grenzen zu kennen scheint. Die positive Entwicklung hat über die letzten Jahre immer größere Dimensionen angenommen und die Beschaffenheit des übergreifenden Handelssektors grundlegend verändert. So wurde das gesellschaftliche Einkaufsverhalten durch die neuartigen Shopping-Möglichkeiten maßgeblich beeinflusst.

Die Auswirkungen und Effekte des E-Commerce lassen sich mit besonderer Aussagekraft an den statistischen Erhebungen des EHI Retail Institutes ablesen, die den Umsatz mit Waren im Online- und klassischen Versandhandel im vergangenen Jahr auf insgesamt 74,4 Milliarden Euro beziffern.

Rund 72,6 Milliarden Euro wurden dabei im E-Commerce erwirtschaftet, so dass circa 98 Prozent am Gesamtumsatz der Branche des Interaktiven Handels auf den Online-Handel entfallen. Die Zahlen belegen zudem einen Wachstumsanstieg von 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Boom der Online-Apotheken

Die Erfolgsstory des Online-Versandhandels hat vielen Branchen eine neue Grundlage für ihr Geschäftsmodell geschaffen. Speziell der pharmazeutische Sektor in Gestalt von Apotheken konnte sich die neuen Verkaufswege und die Käufereigenschaften zunutze machen, indem über das Internet Medikamente vertrieben werden. Das Modell erhielt direkt zu Beginn eine positive Resonanz und konnte das Geschäftsmodell einen rasanten Entwicklungsschub geben.

Die derzeitige Pandemie sorgt sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene für tiefgreifende Einschnitte. Viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Sektoren fürchten um ihre Existenz und sehen sich gezwungen, Entlassungen oder Kurzarbeit auszusprechen. Diese Entwicklung schlägt sich auch auf den Online-Handel nieder.

„Obwohl die überwältigende Mehrheit der Branchenvertreter um wirtschaftliche Stabilität kämpft, sind die Bestellungen bei den Online-Apotheken um 400 Prozent gestiegen“, sagt Christoph Bertram von Sanicare.

Der Leiter der Versandapotheke erlebt die ungebremste Nachfrage an diversen Medikamenten und Waren am eigenen Leib. Allein der Andrang auf Desinfektionsmittel würde derzeit für eine Auftragsexplosion sorgen. Speziell Familien mit Kindern seien in Zeiten der Krise darauf bedacht, gut im Haushalt aufgestellt zu sein.

Dabei erklärt der Apotheker, dass es erheblich von Vorteil sei, wenn ein bestimmter Mix an Produkten und Medikamenten im Haushalt mit Kindern vorrätig ist. Mehr zum Thema „Hausapotheke“ gibt es auf Moms.de nachzulesen.

Lebensmittelbranche profitiert

Obwohl der Online-Handel so gut wie jede Branche revolutioniert hat, wehrten sich die Menschen in Deutschland bis zuletzt gegen den digitalen Handelstrend, Lebensmittel über das Internet zu bestellen. Zu festverankert war die traditionelle Gewohnheit von Verbrauchern, den Wocheneinkauf beim Supermarkt oder beim Discounter an der Ecke zu tätigen. Allerdings bricht dieses Verhaltensmuster aufgrund des Coronavirus sukzessive auf.

Die umtriebige Angst vor dem Virus beschert den diversen Lebensmittellieferdiensten ungeahnte Wachstumsraten, deren Auftragsvolumen jedoch die Kapazitäten einzelner Unternehmen sprengt. Dadurch verschieben sich die Lieferzeiten teils so stark nach hinten, dass manche Kunden bis zu 14 Tage auf ihre Bestellung warten müssen.

Vor allem die ausufernde Nachfrage bei Toilettenpapier, Nudeln und Konserven in den stationären Filialen sorgt dafür, dass der Bestand dieser Waren im Online-Segment temporär auf null gesunken ist. Die Unternehmen können entsprechend nur einen kleinen Teil der Bestellungen abarbeiten.

Online-Händler: Mehrheit erwartet Umsatzrückgang

Der Onlineverband BEVH befragte im Zuge der Corona-Krise rund 135 Online-Unternehmen über die aktuelle Wirtschaftssituation. Dabei gab rund die Hälfte der Betriebe an, dass sie damit rechne, einige Teilbereiche des Geschäfts schließen zu müssen.

Insbesondere kleinere Händler fürchten um ihre Existenz, da sie die wirtschaftlichen Einbußen nicht kompensieren können. In einer externen Schnellumfrage gaben von 400 Online-Händler rund 70 Prozent an, von der Krise betroffen zu sein.

Bei großen deutschen Unternehmen sieht die Situation dagegen etwas entspannter aus. Viele Firmen aus unterschiedlichsten Branchen verbuchten in den Monaten Januar und Februar ein großes Wachstum, das mit saftigen Gewinnen einherging. Diese Gewinne bilden in der derzeitigen Krisensituation ein solides Finanzfundament, das aktuelle und zukünftige Einbußen bis zu einem gewissen Grad kompensieren kann.

Corona-Krise: Folgen für deutschen Online-Handel absehbar

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf den deutschen Online-Handel sind bereits jetzt zu spüren, obwohl die gesamten Ausmaße noch nicht kalkulierbar sind. Welchen Konsequenzen im Zuge der Pandemie der hiesige Online-Markt noch zu spüren bekommt, bleibt Prognosen überlassen. Allerdings befürchten viele Experten und Fachleute eine Umpolung der wirtschaftlichen Gegebenheiten, die aus dem Ursprungsland der globalen Krise entspringt: China.

Die Quarantäne der Chinesen hat für ein stark verändertes Kaufverhalten im Reich der Mitte gesorgt. Viele Menschen kamen mit bis dato nebensächlichen Themen wie der eigenen Gesundheit in Kontakt und erschlossen neue Marktsegmente. Mittlerweile fährt das öffentliche Leben in China wieder hoch und auch die Wirtschaft kommt sowohl online als auch offline allmählich wieder auf Betriebstemperatur. Im Umkehrschluss hat die chinesische Volkswirtschaft einen Vorsprung von drei Monaten und kann diesen in Europa ohne großen Widerstand ausspielen.

Da sehr viele EU-Unternehmen Kapital und Budget aus dem Markt ziehen, um für die Krise gerüstet zu sein, entstehen Lücken, die laut Expertenmeinungen sich besonders im Online-Handel manifestieren werden. Die wiedererstarkten Unternehmen aus China könnten die Gunst der Stunde nutzen, um die schwächelnden Märkte im Ausland zu fluten. Inwiefern diese Methode mit Erfolg gekrönt sein wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Fertighaus vs. Massivhaus: Gibt es eine „beste“ Lösung?

Fertighaus: Schnell, günstig und trotzdem gut

Fertighäuser zeichnen sich dadurch aus, dass am Standort der Immobilie nicht das gesamte Haus Stein für Stein aufgebaut wird. Vielmehr bestehen solche Häuser aus Fertigbauteilen, die zur Baustelle transportiert und dort aufgestellt sowie festmontiert werden. „Fertighäuser sind aus diesem Grund deutlich schneller fertig und kosten im Durchschnitt erheblich weniger als Massivhäuser“ so Fertighausexperte Tobias Beuler.

Vor- und Nachteile von Fertighäusern im Überblick:

Vorteile Nachteile
  • Deutlich günstiger als Massivhäuser
  • Relativ kurze Bauzeit
  • Keine Witterungsabhängigkeit
  • Musterhäuser lassen sich vorher besuchen
  • Alle Bauleistungen kommen (nach Wunsch) aus einer Hand
  • Energiesparende Gebäude problemlos möglich
  • Preis lässt sich durch Ausbaustufen gut steuern
  • Gute Qualität
  • Wiederverkaufswert ist geringer
  • Geringere Wärmespeicherkapazität der Wände
  • Gestaltungswünsche können nur in begrenztem Rahmen berücksichtigt werden

Tabelle 1: Vor- und Nachteile von Fertighäusern im Überblick

Fertighäuser bestehen also vor allem durch ihren unkomplizierten und schnellen Aufbau. Da die Fertigbauteile zudem im Werk gefertigt werden, ist der gesamte Bau nicht so abhängig von der Witterung. Interessenten können zudem den Preis sehr gut steuern, weil die einzelnen Musterhäuser häufig in verschiedenen Ausbaustufen angeboten werden. Ein Vergleich zum Autokauf ist hier durchaus passend: Je weniger Ausstattung, desto günstiger wird das Fertighaus.

Niedriger Wiederverkaufswert und weniger individuelle Wünsche

Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, muss jedoch damit leben, dass seine Immobilie einen geringeren Wiederverkaufswert mitbringt. Dies liegt an der Tatsache, dass Fertighäusern eine geringere Lebensdauer zugesprochen wird. Darüber hinaus können Interessenten nicht jeden Gestaltungswunsch am Ende auch umsetzen. Trotzdem stellen Fertighäuser eine interessante Alternative zum klassischen massivhaus dar.

Massivhaus: Individuell und besonders langlebig

Ein Massivhaus wird am Bauort Stein für Stein aufgebaut und stellt die klassische Variante dar. Bei allen Vorteilen, die Fertighäuser mit sich bringen, können auch die Massivhäuser mit einigen Vorzügen punkten: „Die Massive Bauweise minimiert Heizkosten und sorgt für maximale Wohnbehaglichkeit“ erklärte 2015 Franz Peteranderl, Präsident des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen (LBB).

Vor- und Nachteile von Massivhäusern im Überblick:

Vorteile Nachteile
  • Vollkommen individuelle Hausplanung möglich
  • Besonders gutes und gesundes Raumklima
  • Die Wände speichern Wärme besser
  • Wertbeständigkeit als großer Vorteil
  • Robuste Bauweise sorgt für lange Widerstandsfähigkeit
  • Deutlich längere Bauzeit
  • In den meisten Fällen höhere Kosten als bei einem Fertighaus

Tabelle 2: Die Vor- und Nachteile von Massivhäusern im Überblick

Massivhäuser haben ihren Besitzern also durchaus einiges zu bieten und erfreuen sich auch deshalb heute noch sehr großer Beliebtheit. Gerade die hohe Wertbeständigkeit und die Möglichkeit, individuelle Wünsche umzusetzen, sind starke Argumente. Auch das Raumklima ist ein Argument, wobei hier auch Fertighäuser immer besser werden.

Wer sich für ein Massivhaus entscheidet, muss dafür allerdings damit rechnen, dass die Kosten deutlich höher ausfallen. Dazu kommt die deutlich längere Bauzeit, die gut und gerne auch mal 6-9 Monate in Anspruch nehmen kann. Somit lässt sich festhalten, dass der Bau eines Massivhauses in den meisten Fällen eine zeitlich aufwendigere und auch teurere Angelegenheit wird.

Massivhaus vs. Fertighaus: Es kommt auf die persönlichen Wünsche an

Grundsätzlich gibt es bei der Wahl zwischen dem Fertighaus und dem massivhaus keinen klaren Sieger. Es kommt nämlich immer ganz auf die persönlichen Wünsche und Rahmenbedingungen. Wer günstig und schnell ein modernes und wohnliches Haus haben möchte, findet bei den Fertighäusern zahlreiche gute Angebote. Auch in Sachen Lebensdauer und Gestaltungswünsche hat sich zuletzt viel getan. Wird hingegen das individuelle Traumhaus gewünscht, welches zudem für Generationen gebaut werden soll, stellt das Massivhaus auch heute noch die bessere Lösung dar. Potenzielle Bauherren sollten also vorher die eigenen Wünsche und Bedürfnisse genau ermitteln, um dann den passenden Gebäudetyp auswählen zu können.

Verträge kündigen: Was bringen Online-Vergleichsportale?

Welche Anforderungen muss ein gutes Online-Vergleichsportal erfüllen?

Das neue Jahr hat gerade begonnen und beim Blick auf die Kontoauszüge wird vielen Verbrauchern schon richtig schwindelig: Etliche Versicherungen und Vertragspartner haben bereits hohe dreistellige Summen abgebucht, sodass größere finanzielle Sprünge kaum möglich sind.

Bei manchem Verbraucher wächst da der Zweifel. Gibt es günstigere Anbieter? Wie viel könnte eingespart werden? Wie aufwendig ist es, einen neuen Kontrakt abzuschließen und aus dem alten herauszukommen? Das alles sind Fragestellungen, die früher noch berechtigt waren. Heutzutage ist das allerdings nicht mehr der Fall, denn dafür gibt es unzählige Online-Vergleichsportale. Sie müssen übersichtlich sein, ein breites Angebot aufweisen und intuitiv bedienbar sein.

Ein Beispiel dafür ist moneycheck.de, das laut eigener Aussage die beste Leistung zum besten Preis offeriert. Auf der Seite können Verbraucher unter anderem Versicherungen, Kredite, Energieversorger und Kommunikationsdienstleister hinsichtlich ihres Angebotes vergleichen. Nach der Eintragung nur weniger essenzieller Angaben wird die Anfrage an den Anbieter weitergeleitet, woraufhin sich die intern beschäftigten Experten um die kostenlose Bereitstellung eines Vergleichs bemühen. Gemeinsam wird dann mit dem Verbraucher am Telefon anhand seines individuellen Bedarfs und seiner Lebensumstände der beste Vertrag gefunden.

Wie funktioniert der Abschluss von Verträgen über Online-Vergleichsportale?

Bei den meisten anderen Vergleichsportalen sind die Abläufe dagegen standardisiert und automatisiert. Oftmals kann der neue Vertrag direkt über die Seite abgeschlossen werden. Hierzu führt das Portal den Nutzer durch den kompletten Antragsprozess. Eine Registrierung vorab ist nicht notwendig. Sofern erforderlich wird der Verbraucher dazu aufgefordert, bestimmte Dokumente hochzuladen oder nachträglich zur Verfügung zu stellen.

Insbesondere bei Darlehensanträgen ist die Übermittlung von Kontoauszügen, einer Kopie des Personalausweises sowie des Arbeitsvertrages essenziell. Beim Abschluss eines Stromvertrages wird dagegen beispielsweise der aktuelle Zählerstand und die Zählernummer abgefragt. Wurde der Antrag auf den Vertragsabschluss durch das Vergleichsportal an den dahinterstehenden Anbieter übermittelt, wird dieser überprüft und der Verbraucher über alle Schritte per Mail auf dem Laufenden gehalten. Sofern alles glatt gegangen ist, geht in der Regel die Bestätigung des Vertragsabschlusses innerhalb weniger Werktage per Mail zu.

Angefordert wird von den meisten Vertragspartnern parallel ein SEPA-Lastschriftmandat, das ebenfalls unterschrieben zurückgesendet werden muss. Alles in allem läuft der Vertragsabschluss nahezu vollständig digitalisiert und für den Verbraucher so zeitsparend und komfortabel wie möglich ab.

Was passiert mit den nicht mehr benötigten Verträgen eines Verbrauchers?

Für Verbraucher besonders relevant ist die Frage, was mit den alten, nicht mehr benötigten Verträgen passiert. Essenziell ist zunächst, sich mit sämtlichen bestehenden Kündigungsfristen auseinanderzusetzen. Für jeden Vertrag gelten andere Zeiträume als Stichtag. So muss laut kleiner-kalender.de die Kfz-Versicherung beispielsweise bis zum 30. November eines Jahres gekündigt werden, damit ab dem 1. Januar der neue Kontrakt greifen kann.

Grundsätzlich ist die Frage nach dem Kündigungszeitpunkt ebenso davon abhängig, wann der bisher bestehende Vertrag abgeschlossen worden ist. So oder so können Sie das späteste Kündigungsdatum Ihren alten Vertragsunterlagen entnehmen.

Bei der Nutzung eines Vergleichsportals profitieren Sie davon, dass Ihnen als zusätzlicher Bonus die automatische Kündigung des alten Vertrages angeboten wird. Stimmen Sie dieser zu, wird Sie vom neuen Vertragspartner respektive vom Vergleichsportal erledigt. Ansonsten können Sie das Ganze ebenso in Eigenregie bewerkstelligen. Achten sollten Sie in jedem Fall insbesondere bei der Kfz-Versicherung darauf, dass Sie den alten Kontrakt erst dann kündigen, wenn der neue bereits bestätigt worden ist.

Das sind die 3 häufigsten Gründe für Wirtschaftsermittlungen

Grund Nummer 1: Lohnfortzahlungsbetrug

Selbst in einem Unternehmen, das in sämtlichen Bereichen perfekt organisiert ist, läuft nicht immer alles reibungslos. Kommt es zu Problemen mit der Zuverlässigkeit und Leistung von Mitarbeitern, können entweder rationale Gründe wie private oder gesundheitliche Probleme dahinterstecken oder aber weitaus seltener anzutreffende kriminelle Absichten wie beim Lohnfortzahlungsbetrug. Für deren Aufklärung kann die Firma auf die Beauftragung einer Detektei angewiesen sein.

Bundesweit gibt es viele renommierte Detekteien, die für Unternehmen gleich welcher Branche eine gute Anlaufstelle in Sachen Wirtschaftsdelikte darstellen. Wichtig ist für Firmen dabei, auf keine Newcomer zu setzen, sondern etablierte Experten zu beauftragen, die entsprechend sensibel und diskret vorgehen. Erforderlich ist zudem, dass die Detektei mehrere Jahre Erfahrung besitzt, vom TÜV zertifiziert ist und ausschließlich rechtskonform arbeitet, um weitergehenden Streitigkeiten von vornherein den Nährboden zu entziehen.

Lohnfortzahlungsbetrug ist mit Abstand der häufigste Grund für Wirtschaftsermittlungen. Er liegt dann vor, wenn der Mitarbeiter sprichwörtlich „krankfeiert“ oder beispielsweise während eines genehmigten Urlaubes für die Konkurrenz tätig wird. Auch dann, wenn er tatsächlich krank ist und Tätigkeiten nachgeht, die seine Gesundung verlangsamen, kann schnell der Tatbestand des Lohnfortzahlungsbetruges erfüllt sein.

Grund Nummer 2: Arbeitszeitbetrug

Der zweite Grund für die Notwendigkeit von Wirtschaftsermittlungen ist ein Tatbestand, der eng mit dem erstgenannten verbunden ist. Per definitionem liegt Arbeitszeitbetrug dann vor, wenn der Mitarbeiter falsche Angaben zu seiner tatsächlich für das Unternehmen geleisteten Arbeit macht.

In der Praxis am häufigsten anzutreffen ist der Fall, dass etwa falsche Angaben in elektronischen Zeiterfassungsprogrammen oder auf dem Überstundenzettel gemacht werden. Wer vorsätzlich zu früh einstempelt bzw. erst lange nach Feierabend ausstempelt, täuscht seinen Arbeitgeber über den Umfang der tatsächlich geleisteten Arbeit, um sich finanziell zu bereichern.

Arbeitszeitbetrug ist allerdings ebenso bei der Beschäftigung von Außendienstmitarbeitern und klassischen Haustürverkäufern ein wichtiges Thema, dessen Aufklärung regelmäßig nur durch versierte Experten gelingt. Wichtig ist, dass Unternehmen nicht der Versuchung erliegen, entsprechende Tatbestände in Eigenregie aufklären zu wollen. Schnell können dann nämlich die Privatsphäre bzw. die Persönlichkeitsrechte des Mitarbeiters beeinträchtigt sein, was zusätzliche Rechtsstreitigkeiten mit sich bringen kann.

Grund Nummer 3: Wettbewerbsdelikte

Am seltensten haben Unternehmen glücklicherweise mit Wettbewerbsdelikten und Einschleusungen von Spionen in die Firma zu kämpfen. Liegt allerdings ein solcher Fall, sind die wirtschaftlichen Folgen meist verheerend. Kommen sensible Daten abhanden, drohen nicht nur Produkt- respektive Markenpiraterie, sondern gleichfalls Beeinträchtigungen der Reputation aufgrund existenter Sicherheitslücken.

Bei diesen beiden erwähnten Delikten ist es für Unternehmen besonders wichtig, schnell zu handeln und schon erste Indizien erst zu nehmen. Häufen sich z.B. Fälle, in denen Dritte über Informationen verfügen, mit denen sie normalerweise nicht vertraut sind oder sind Unternehmen plötzlich mit Konkurrenzprodukten konfrontiert, die sie eigentlich selbst entwickeln wollten, liegt der Verdacht der Betriebsspionage nahe.

Versierte Detekteien gehen in derartigen Fällen so vor, dass sie selbst Detektive in das Unternehmen einschleusen, um die Sicherheitslücke ausfindig und den Spion dingfest zu machen. Sie erreichen dabei Aufklärungsquoten von mehr als 90% und machen sich daher nahezu immer bezahlt.

Kommen künftig Gebühren für die Beratung in Geschäften?

Im Zuge der vergangenen Jahrzehnte hat sich die Art und Weise wie wir einkaufen und uns über das günstigste Angebot informieren, massiv gewandelt. Während es früher praktisch normal war, für den Kauf eines bestimmten Produktes in die Stadt zu fahren und den dort verlangten Preis zu akzeptieren, hat heutzutage jeder sein Smartphone in der Tasche und kann im Handumdrehen online die Preise vergleichen.

Zu einem existenzbedrohenden Problem wird das Ganze allerdings dann, wenn Geschäfte ausschließlich mit der Intention besucht werden, sich das Objekt der Begierde anzuschauen und sich umfassend beraten zu lassen, nur um anschließend im World Wide Web zu bestellen.

Da diese Vorgehensweise immer weiter zunimmt, denken nun stationäre Läden vermehrt darüber nach, Gebühren für die Beratung einzuführen. Bisher sind diese nur ganz vereinzelt anzutreffen und bewegen sich im Bereich von etwa zehn bis 50 Euro. Häufig werden die geforderten Gelder zudem beim Kauf verrechnet. Dadurch soll die Beratung und der damit verbundene Kauf wieder wie früher zusammengeführt werden.

Auch die Anbieter der Reisebranche haben mit Beratungsklau zu kämpfen

Neben den vielen Einzelhändlern ist der Beratungsdiebstahl bzw. -klau auch in der Reisebranche ein hitzig diskutiertes Thema. In den letzten Jahren sind Online-Reisebüros und Suchmaschinen für das günstigste Hotel oder die preiswerteste Ferienwohnung wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Die entsprechenden Seiten sind zwar einfach bedienbar, allerdings kann die Buchung eines umfassenden Urlaubs mit mehreren Transfers, Ausflügen und unterschiedlichen Unterkünften dennoch zur großen Herausforderung werden.

Deshalb suchen etliche Menschen das Reisebüro vor Ort auf, lassen sich alles durchplanen und buchen nachher die gesamte Reise günstig im Netz. Vereinzelt wurden deshalb hier ebenso schon Beratungsgebühren mit Verrechnungsoption eingeführt – mit mäßigem Erfolg.

„Wir sind es gewohnt, unsere Kunden genauso gut und umfassend zu beraten, wie das in einem herkömmlichen Reisebüro der Fall ist. Daher können wir den hinter der Einführung von Gebühren stehenden Ansatz zwar nachvollziehen, halten ihn aber nicht für zielführend“, so der Geschäftsführer Tobias Pellny von ferienhelden.de.

Experten sehen die Einführung von Beratungsgebühren in Läden kritisch

In diesen Tenor stimmen ebenfalls zahlreiche Experten ein. Wie nw.de berichtet, sagte Martin Bockler, seines Zeichens IHKN-Sprecher, kürzlich: „Der Kunde ist heutzutage auf allen Vertriebskanälen unterwegs und wechselt gerne zwischen ihnen hin und her.“ Gleichfalls betonte Bockler, dass sich der Beratungsklau inzwischen ohnehin relativiert habe, da der stationäre Handel immer mehr mit dem im Web verschmelze.

Die Gefahr bei der Einführung von Beratungsgebühren in Geschäften liege demnach vor allem darin, dass der Händler wertvolle Sympathiepunkte beim Kunden verspiele und dauerhaft seine Kaufkraft verliert.

Ein anderer Ansatz könnte indes sein, den Kunden tatsächlich da abzuholen, wo er gerade steht. Viele Personen sind selbst in der heutigen Zeit durchaus noch bereit, gute Beratung mit einem anschließenden Kauf zu honorieren. Allerdings – und auch das ist ein zu beobachtender Trend – nimmt in vielen Geschäften mangels geschultem Personal die Beratungsqualität immer weiter ab.

Presseausweis erhalten: Was ist dafür zu tun?

Wie lässt sich der Presseausweis beantragen?

Ein Presseausweis lässt sich über verschiedene Landesorganisationen des BDZV, im Mitgliederbereich des DFJV oder auch den VDS (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger) beantragen. Zu diesem Zweck muss der Antragsteller nicht zwingend Mitglied des jeweiligen Verbandes sein, sondern lediglich einige Voraussetzungen erfüllen. Die Beantragung selbst funktioniert per Kontaktaufnahme und einem formlosen Antrag. Dabei ist jedoch nachzuweisen, dass der Antragsteller hauptberuflich als Journalist arbeitet. Folgende Nachweise sind dabei unter anderem möglich:

  • Bescheinigung von Redaktionen, Verlagshäusern oder Bildagenturen
  • Vorlage eines Vertrags über die Mitarbeit in einer Redaktion
  • Publikationsnachweise mit namentlicher Kennzeichnung
  • Bestätigung des Finanzamts oder des Steuerberaters über die hauptberufliche journalistische Tätigkeit
  • Immatrikulationsbescheinigung über entsprechenden journalistischen Studiengang (für Studenten)
  • Bescheinigungen von Institutionen, für die der Antragsteller tätig ist

Neben diesen Nachweisen kommen je nach individueller Situation auch noch weitere Unterlagen oder Arbeitsproben infrage. Wichtig ist hierbei, dass sie eine hauptberufliche journalistische Tätigkeit klar nachweisen. Bei Pressesprechern muss zudem ersichtlich sein, dass der Schwerpunkt der eigenen Arbeit journalistisch geprägt ist. Hier existiert eine klare Abgrenzung zur PR, die für Pressesprecher nicht selten einen wichtigen Arbeitsbereich darstellt. Zusätzlich kann es hilfreich, einen Nachweis über eine journalistische Ausbildung vorzulegen, der von Universitäten oder entsprechenden Akademien deren Schwerpunkt auf Journalismus liegt, ausgestellt wird.

Welche Vorteile bringt ein Presseausweis mit sich?

Auch wenn für eine journalistische Tätigkeit nicht zwingend ein Presseausweis benötigt wird, bringt dieser doch einige unschätzbare Vorteile mit sich:

  1. Der Zugang zu Messen wird deutlich einfacher

Der Besuch einer Fachmesse ist bei Publikumsmessen zwar jedem erlaubt, aber Journalisten können auch eine Akkreditierung für reine Fachmessen erhalten. Dies setzt in vielen Fällen allerdings einen Presseausweis voraus. Mit dem Dokument gehen zudem auch die einzelnen Her- und Aussteller auf Nummer Sicher, dass sie einen Journalisten vor sich haben. In solchen Fällen sind die Aussteller nicht selten deutlich auskunftsbereiter.

  1. Die Befragung von Behörden bringt weniger Hürden mit sich

Mit einem Presseausweis wird es möglich, sich für den Bundestag oder auch die einzelnen Landtage akkreditieren zu lassen. Darüber hinaus wird es einfacher, von Behörden Auskünfte zu erhalten. Diese sind laut den Pressegesetzen der Länder dazu verpflichtet, Journalisten Auskünfte zu erteilen.

  1. Unternehmen akkreditieren eher Journalisten mit Presseausweis

Auch beim Berichten über Unternehmen ist der Presseausweis von unschätzbarem Vorteil. Die Unternehmen laden bei Produktpräsentationen oder Pressekonferenzen lieber professionelle Journalisten ein, die so eher an die wichtigsten Informationen herankommen. Wie ließe sich dies besser nachweisen als über den Presseausweis?

Daneben bietet ein Presseausweis auch in gesperrten Bereichen bei Unglücksfällen bessere Chancen, in gesperrte Bereiche vorzudringen und darüber zu berichten. Insgesamt lässt sich also festhalten, dass sich die Arbeit von Journalisten durch das Dokument deutlich vereinfacht und so auch Informationen verfügbar werden, die sonst eher verborgen bleiben.

Was ist beim Presseausweis sonst noch zu beachten?

Einmal einen Presseausweis beantragen und davon dann dauerhaft profitieren – eine schöne Vorstellung. Leider entspricht sie nicht der Wahrheit, denn der Ausweis muss jedes Jahr neu beantragt werden. Dies hat zweierlei Gründe:

  • Aktualität (Der Inhaber ist im aktuellen Jahr immer noch als Journalist tätig)
  • Sicherheit (Das Dokument lässt sich deutlich schwieriger fälschen)

Presseausweise sind im Normalfall dreisprachig gehalten, um auch innerhalb Europas eingesetzt werden zu können. Wer weltweit recherchieren möchte, kann zusätzlich einen internationalen Presseausweis beantragen, der bei der IJF erhältlich ist.

Presseausweise stellen eine große Hilfe dar

Wer als Redakteur oder Journalist arbeitet, kann kaum auf ihn verzichten: Den Presseausweis. Das Dokument öffnet Türen zu Behörden, Messeveranstaltern und auch Unternehmen. Auf diese Weise lässt sich die eigene Recherche viel weitläufiger gestalten. Die Beantragung eines Presseausweises ist relativ unkompliziert möglich, jedoch erwarten die Verbände den Nachweis einer hauptberuflichen journalistischen Tätigkeit. Ist diese erfolgt, können sich die Antragsteller schon bald auf ihr Exemplar freuen.

Wie surft man sicher im Internet? Darauf gilt es zu achten.

Immer mehr Menschen ist es wichtig, sich im Internet sicher und anonym zu bewegen. Aber durch die immer besseren Möglichkeiten und das große Potenzial, dass das Internet zu bieten hat, wird es immer schwerer sich vor Angriffen zu schützen und auch seine Daten geheim zu halten. Mit der DSGVO ist bereits ein wichtiger Schritt gegangen worden, um die Daten von Internetnutzern zu schützen. Während Verhalten und Daten für Unternehmen unter anderem für Werbezwecke wichtig sind, so gibt es aber auch Betrüger, die mit den persönlichen Daten viel Mist treiben und die eigene Identität klauen.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich im Internet vor Betrügern und Datenklau zu schützen, aber je fortschrittlicher das Internet ist, desto gerissener werden auch die Datenklauer.

„Die Mehrheit der Verbraucher ist sich der Datensicherheit noch immer nicht bewusst und verhält sich online weiterhin so, dass ihre persönlichen Daten gefährdet sind. In einer zunehmend vernetzten Welt sollte jeder Maßnahmen ergreifen, um seine Privatsphäre zu schützen. Dazu gehört die Verwendung eines VPNs zur Sicherung der Internetverbindung, der Einsatz der Zwei-Faktor-Authentifizierung für wichtige Online-Konten und die Prüfung der Datenschutzeinstellungen in sozialen Medien – und für weniger technisch versierte Menschen in Ihrem Freundes- und Familienkreis dasselbe zu tun!“ – Harold Li, Vizepräsident bei ExpressVPN.

Sichere Passwörter sind das A und O

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Passwörter sind wichtig! Deswegen sollte es kein Name sein und kein Geburtsdatum, es sollte nicht einfach nur „Passwort“ oder „123“ sein, es sollte niemals dasselbe Passwort mehrfach genutzt werden. Wenn jemand Zugriff auf Ihre E-Mail-Adresse bekommt, bekommt er Zugriff auf alle Onlineshops, bei denen Sie bestellen, er hat Ihre Postanschrift, er hat eventuell Zugriff auf Ihr Bankkonto oder PayPal-Konto usw. Wichtig ist auch, die Passwörter regelmäßig zu ändern. Wer viele Passwörter verwalten muss, schreibt diese entweder offline in eine Liste (Vorsicht vor neugierigen Augen) oder nutzt einen Passwort-Manager.

Nutzung eines sicheren Browsers

Es gibt viele Browser auf dem Markt, aber Firefox wurde erst vor Kurzem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als der sicherste Browser eingestuft. Der Firefox ESR bietet dabei vor allem Sicherheit im Bereich Tracking und Datenschutz. Dennoch müssen auch die Einstellungen des Browsers entsprechend genutzt werden, um einen optimalen Schutz der Daten und vor Tracking zu gewährleisten. Firefox macht diesbezüglich schon bereits sehr viel, sodass man sich in einem gewissen Maße vor dem Tracking schützen kann.

Mit VPN mehr Sicherheit im Netz

Das Nutzen von öffentlichen WLANs bietet den Vorteil, kostengünstig immer und überall ins Netz zu können. Der Nachteil ist, dass gerade in ungeschützten HotSpots sich Hacker rumtreiben können, die schnell die eigenen Daten vom Handy stehlen und ausspionieren können. Mit dem Virtuellen Privaten Netzwerk (kurz VPN) können die eigenen Daten geschützt werden und auch genutzte Passwörter für E-Mail oder Bankkonto sind sicherer, was vielen Nutzern noch nicht bekannt ist.

Regelmäßige Updates

Nicht nur seit den vielen Sicherheitslöchern bei WhatsApp sollte man daran denken, die Apps auf dem Smartphone regelmäßig upzudaten. Natürlich gilt dasselbe auch für die Programme auf dem Computer sowie Laptop. Nur wenn alle Aktualisierungen zeitnah erfolgen, können Sicherheitslücken effektiv geschlossen werden. Natürlich bietet Windows 10 mit den automatisierten Updates durchaus eine gewisse Sicherheit, da man diese Updates einfach laufen lassen muss, während man bei Apple oder Android noch immer selbst auf den Button klicken muss, um das Betriebssystem upzudaten (was natürlich den Sinn hat, dass Upgrades nicht erfolgen, wenn der Akku fast leer ist).

Nur auf sicheren Seiten surfen

Der Standard in der heutigen Zeit sollte ein HTTPS in der URL sein. Chrome als auch Firefox zeigen an, wenn eine URL mit einem http:// beginnt und warnen, dass die Seite (eventuell) nicht sicher ist. Wichtig ist auch, dass die richtige Seite aufgerufen wurde und nicht eine Phishing-Webseite. Bei Firefox und Chrome wird dies ersichtlich, wenn beim Aufrufen der Webseite von PayPal neben der URL auf das Schloss geklickt wird und dort steht „Verbindung gesichert – Zertifikat ausgestellt auf PayPal Inc.“.

Sich vor Phishing-Mails schützen

Viele Menschen haben schon Phishing-Mails erhalten und sie Gott sei Dank ignoriert. Aber so einfach ist es nicht immer, denn sie sehen viel zu oft zu echt aus. Dasselbe gilt auch für Nachrichten in den sozialen Netzwerken. Wenn E-Mails von Freunden kommen mit einer sehr persönlichen Ansprache und einem Link, bedeutet dies noch lange nicht, dass es sicher ist, wenn man auf diesen auch klickt. Auch wenn E-Mails von PayPal, Amazon oder anderen Institutionen ins E-Mail-Fach eintrudeln, kann es sich durchaus um Phishing-Mails handeln.

Wenn man sich nicht sicher ist, niemals auf den Link klicken. Wird nach einer Verifizierung von persönlichen Daten wie Bankdaten oder Kreditkarten gefragt, kann man direkt auf PayPal oder Amazon gehen und sich dort in den Account einloggen und die Daten überprüfen.

Das Internet wird auch durch das eigene Userverhalten sicherer gemacht. In erster Linie gehören sichere Passwörter dazu, sichere Browser und natürlich das eigene Updaten und Upgraden von Programmen und Betriebssystemen.