..ist kein Hexenwerk. Zwar leidet die Mehrheit der Menschen immer mal wieder an gestörtem oder unruhigem Schlaf. Doch das lässt sich einfach verhindern – mit den folgenden 10 Regeln!
Guter Schlaf beginnt mit Bewegung am Tag: Wer regelmäßig zu Fuß geht oder im besten Fall Sport treibt, verbraucht Energie – und das hilft schneller einzuschlafen und besser durchzuschlafen!
Ebenfalls wichtig: Tageslicht! Und davon möglichst viel. Je mehr man tagsüber im Freien unterwegs ist, desto besser schläft man nachts. Hinzu kommt, dass Sonnenlicht gesund ist und den Hormonhaushalt ankurbelt!
Im Schnitt schlafen die Deutschen sieben Stunden pro Nacht. Aber jeder Mensch hat einen individuellen Schlafbedarf, der zwischen sechs und zehn Stunden liegt. Wer regelmäßig zu wenig Schlaf bekommt, schadet seiner Gesundheit – und darunter leidet auch die Schlafqualität. Man sollte dem Körper also immer so viel Schlaf geben, wie er braucht!
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft, besser zu schlafen. Die letzte Mahlzeit sollte man spätestens drei Stunden vor dem Zubettgehen nehmen. Denn wenn Magen und Darm zuviel zu tun haben, stört das den Schlaf. Schwere und fettige Mahlzeiten sind am späten Abend ebenso tabu wie Alkohol. Dieser hilft zwar beim Einschlafen, stört aber das Durchschlafen und die wichtigen Tiefschlaf-Phasen!
Zu Bett gehen sollte man immer dann, wenn man sich abends müde fühlt. Wer erst noch wartet, bis die TV-Serie zu Ende ist oder unbedingt noch das Kapitel fertig lesen will, bringt den Körper aus seinem natürlichen Rhythmus. Also: Sobald die Augen zufallen geht es ab ins Bett!
Am Abend sollte man sich Ruhe gönnen. Am besten keine spannenden Filme oder Bücher mehr, und auch das Internet bleibt mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen aus. Handy und Fernseher haben im Schlafzimmer nichts verloren. Probleme, die man heute nicht gelöst hat, vertagt man auf morgen – Grübeln ist kontraproduktiv. Die Ruhe hingegen sorgt dafür, dass Geist und Körper abschalten können!
Zur Ruhe gehören auch Rituale. Egal ob das ein warmes Bad oder entspannende Musik ist oder Kuscheln mit dem oder der Liebsten – feste Rituale signalisieren dem Körper, dass bald Schlafenszeit ist. Apropos Zeit: Am besten ist es, jeden Tag zur selben Zeit aufzustehen und ins Bett zu gehen. So kann sich der Körper auf einen zuverlässigen Rhythmus einstellen.
Im Schlafzimmer sind es optimalerweise ca. 18 Grad. Ist es zu warm oder kalt, muss der Körper nachts stärker von selbst die Temperatur regulieren. Und wenn man schwitzt oder friert, schläft man schlechter!
Voraussetzung für guten Schlaf ist, dass man richtig liegt. Matratze und Kissen sollten die Wirbelsäule stützen und weder zu hart noch zu weich sein, Decke und Bettwäsche aus atmungsaktivem Material, damit man nicht schwitzt. Synthetik hat im Bett nichts verloren!
Zu guter Letzt braucht man innere Ruhe, um entspannen und gut durchschlafen zu können. Oft wird das durch Stress im Privat- oder Berufsleben beeinträchtigt. Deshalb sollte man Stressquellen möglichst schnell identifizieren und abstellen. Denn schlechter Schlaf erhöht auch den Stress am Tag – und daraus wird rasch ein Teufelskreis.