… können teuer sein. Gerade, wenn man auf Qualität setzt und nicht nur ein einzelnes Teil kauft, sondern beispielsweise nach einem Umzug die halbe Wohnung neu ausstatten will: Bett
, Kleiderschrank, Esstisch, Stühle, Küchenschränke. Da kann schonmal ein kleines Vermögen bei draufgehen.
Doch es gibt Möglichkeiten, zu sparen. Und dafür muss man weder die Billig-Möbelmärkte besuchen (bei denen funktioniert der folgende Trick auch nicht!) noch die Zeitungen wochenlang nach Sonderangeboten durchforsten. Nein, es geht viel einfacher.
Es gibt drei elementar wichtige Dinge, die man beim Möbelkauf wissen muss, um das Sparpotential voll auszunutzen: Das Geheimnis der Preise, das Geheimnis der Marge und das Geheimnis des Verkäufers. Auf den folgenden Seiten verraten wir, was dahintersteckt!
Möbelhändler und allen voran die Bettenhändler werben immer groß mit Rabatten und Preisnachlässen. Kaum ein Produkt, das es nicht angeblich viel billiger gibt als ursprünglich. Hohe Preise werden durchgestrichen, deutlich niedrigere Preise angepriesen. Das Geheimnis: Das ist ein Marketingtrick. Die ursprünglichen Preise sind Mondpreise, die nie verlangt wurden. Der vermeintliche Rabatt ist der echte Preis. Und der hat es nochmal in sich…
Bei großen und teuren Möbeln wie Betten, Schränken und Tischen gilt die Faustregel: Die Marge bewegt sich bei ca. 100 Prozent oder mehr. Das heißt: Der Händler schlägt seinen Einkaufspreis nochmal drauf, um den Endpreis zu bestimmen. Ein Bett, das er für 500 Euro einkauft, verkauft er für 100 Euro. Oder sogar für 1200 Euro. Diese Preisgestaltung ist in der Branche üblich.
Daraus ergibt sich: Es gibt beim Preis enormen Verhandlungsspielraum. Und den sollte man nutzen. Beim Möbelkauf sollte man nie widerstandslos den angeschlagenen Preis akzeptieren. Wie man am besten vorgeht? Das hat mit Geheimnis Nummer 3 zu tun…
Verkäufer im Möbelhandel erhalten (nicht immer, aber sehr oft) Provisionen. Das heißt: Je mehr Umsatz sie machen, desto höher wird ihr Gehalt. Das wiederum heißt: Sie wollen verkaufen. Je mehr, desto besser! Das muss man sich zunutze machen!
Am besten geht das so: Man sucht sich mehrere teure Möbel aus und behält dabei im Hinterkopf, dass ca. 30 Prozent des Preises locker verhandelbar sind. Man stellt dem Verkäufer einen schnellen Abschluss in Aussicht und fragt ihn, ob ein Preisnachlass möglich ist. Die meisten Verkäufer werden darauf eingehen und ein Angebot machen.
Üblicherweise bieten sie einen Nachlass von 5 Prozent an. Hier sollte man nun einhaken und 15 Prozent draus machen (harte Verhandlungsprofis versuchen es mit 20 Prozent oder mehr!). Willigt der Verkäufer nicht ein, kann man andeuten, dann nicht kaufen zu wollen. Da der Verkäufer aber scharf ist auf seine Provision, wird er höchstwahrscheinlich mit sich reden lassen. Und am Ende hat man im besten Fall mehrere hundert Euro eingespart. Da machen die neuen Möbel gleich doppelt so viel Spaß!
… ist ein unangenehmes Thema in Deutschland. Sie gilt als kompliziert, die vielen Formulare in ihrem Amtsdeutsch als undurchschaubar. Und da Arbeitnehmer in der Regel nicht verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben, verzichten viele darauf. Ein großer Fehler!
… wird die Lohnsteuer automatisch vom Lohn abgezogen und ans Finanzamt abgeführt. Wer keine Nebenbeschäftigungen hat, kann sich den Kampf mit den Steuerparagraphen sparen und kommt um die vermeintlich unangenehme Aufgabe herum.
Doch das beinhaltet zwei Denkfehler auf einmal. Erstens bekommen Arbeitnehmer mit der Steuererklärung in der Regel eine Steuer-Erstattung. Mehrere hundert Euro pro Jahr sind locker drin! Zweitens: Die Steuererklärung für Arbeitnehmer ist nicht kompliziert – sondern ein Kinderspiel!
Für Arbeitnehmer gibt es beim Finanzamt ein Formular mit gerade mal zwei Seiten: Die Vereinfachte Steuererklärung (das Formular heißt Est1V). Hier trägt man sein Einkommen und dann Ausgaben wie Werbungskosten, haushaltsnahe Dienstleistungen, Kosten für den Arbeitsweg und weitere Posten ein, die steuermindernd sind.
… auszufüllen dauert nicht lange. Wer es einmal gemacht hat und all seine Zahlen parat hat, sollte nicht länger als eine halbe Stunde benötigen – und schon kriegt man Geld vom Staat zurück! Doch es geht noch besser…
Einige absetzbare Posten werden in der vereinfachten Steuererklärung nicht erfasst. Wer richtig sparen und sich noch mehr Geld vom Finanzamt erstatten lassen will, muss trotzdem keine Angst vorm Krieg mit den Formularen haben. Es gibt spezielle Steuerprogramme für Arbeitnehmer, die einen am Computer Schritt für Schritt zum Ziel führen.
… gibt es in vielen Ausführungen – am besten, man checkt Testberichte, um zu sehen, welches am besten zu einem passt. Wirklich gute Programme helfen beim Ausfüllen und weisen einen auf jeden möglichen absetzbaren Posten hin. Am Ende kann man Hunderte Euro pro Jahr sparen. Fürs Ausfüllen, das nicht weiter kompliziert ist, sollte man eine bis zwei Stunden einplanen.
… hat man nicht nur seine Angst vor der Steuererklärung verloren, sondern hat auch viel Geld gespart, das ansonsten der Staat eingesackt hätte. Und zur Belohnung kann man sich etwas Schönes gönnen.
Das wollte das Umfrageinstitut Forsa herausfinden, Medien berichteten über die Ergebnisse. Und die stellen den Wählern der Rechtspartei kein gutes Zeugnis aus.. Demnach finden sich folgende Einstellungen:
Laut der Untersuchung stimmen gut drei Viertel der AfD-Wähler den Positionen rechtsradikaler Gruppen ganz oder teilweise zu. Zugleich sieht die Mehrheit der AfD-Wähler (80 Prozent) im Rechtsextremismus keine Gefahr für die Demokratie.
… ist offenbar ein starkes Bindeglied unter AfD-Wählern. Eine überwältigende Mehrheit (87 Prozent) glaubt der Forsa-Umfrage zufolge, dass in Deutschland zu viele Ausländer leben, achtzig Prozent sind sogar überzeugt, dass die Kriminalität in Deutschland überwiegend von Ausländern ausgeht.
… dass die große Mehrheit aller Straftaten von Deutschen begangen wird, und zwar von überwiegend weißen Männern. Eine Tatsache, die man in der AfD-Wählerschaft offenbar nicht sehen will. Stattdessen pflegt man dort lieber seine rassistischen Vorurteile.
Auch Antisemitismus ist unter AfD-Wählern deutlich ausgeprägt. In der Umfrage stimmten 64 Prozent der AfD-Wähler antisemitischen Aussagen zu. Die Vorurteile gegenüber Juden sind also fast so groß wie die gegenüber Ausländern.
Ähnlich erschreckend ist die Haltung zur Demokratie an sich: Gut 87 Prozent der Afd-Wähler sind demnach mit dem aktuellen demokratischen System unzufrieden. Drei Viertel lehnen es sogar ab, während mehr als 40 Prozent sich einen „Führer“ an der Spitze des Landes wünschen.
Eine große Mehrheit der AfD-Wähler lehnt die Demokratie ab, vertritt rassistische und antisemitische, also im Kern verfassungsfeindliche Position – was von der Partei regelmäßig befeuert wird. Doch es gibt auch eine gute Nachricht…
Bei den Wählern sämtlicher anderer Parteien des demokratischen Spektrums sieht es deutlich anders aus. Dort finden all diese radikalen bis extremistischen Positionen nur sehr wenig Zustimmung. Die AfD-Wähler sind also deutlich in der Minderheit in Deutschland. Bei der Mehrheit der Bürger überwiegen demokratische und pluralistische Positionen.
… man lernt einen Menschen kennen, findet ihn attraktiv, intelligent, interessant, anziehend. Man flirtet, man kommt ins Gespräch, man tauscht sogar die Telefonnummern aus. Doch irgendwas fühlt sich seltsam an. Das ist ein Bachgefühl, auf das man hören sollte. Denn in der Regel liegt es richtig.
… sind, abseits aller Bauchgefühle, die Signale, auf die man achten muss? Die Signale, die eine Frau aussendet, um zu zeigen, dass sie gar kein so großes Interesse hat, wie es am ersten Abend noch schien?
Nur wenige Frauen sagen klar, wenn sie es sich anders überlegt und kein Interesse mehr haben. (Für Männer, das sei erwähnt, gilt oft dasselbe – in der Regel ist der Grund entweder Unsicherheit oder die Angst, den anderen zu verletzen) Daher sind Rückzug und Ausflüchte ein deutliches Warnsignal.
Wenn nicht auf jede WhatsApp sofort eine Antwort kommt, ist das noch nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. Doch wer Interesse hat, der will Kontakt. Dauert es also oft sehr lange, bis sie antwortet, und sind die Antworten noch dazu lakonisch oder ausweichend, dann bedeutet das höchstwahrscheinlich, dass sie kein Interesse mehr hat.
Eine andere Variante: Sie zögert Antworten lange hinaus, in der Hoffnung, sich rar und damit interessanter zu machen. Das ist weit verbreitet, doch auch in diesem Fall ist es ratsam, den Kontakt zu beenden. Denn es bedeutet: Sie spielt Spielchen. Und das wird sie auch später tun.
Klar, jedem kann mal was Wichtiges dazwischenkommen. Wenn sie also ein Treffen absagt und dafür auch noch einen guten Grund angibt: Kein Grund zur Sorge. Kommt das allerdings öfter vor und hat man das Gefühl, dass die Gründe nur vorgeschoben sind, dann drückt sie sich bloß um eine klare Ansage, dass sie kein Interesse hat.
Wenn man sich noch nicht ganz sicher ist, kann man durchaus noch etwas abwarten, vielleicht sehen, wie das zweite Treffen läuft – und sie auch ganz direkt drauf ansprechen und fragen: Hast du wirklich noch Interesse? Oder möchtest du abbrechen? Sag es ganz direkt, das nehme ich dir nicht übel (der letzte Satz ist wichtig!).
… wenn hingegen ein Zweites Treffen gar nicht erst zustande kommt, sollte man sich auch nicht zum Affen machen und die Dreier-Regel beachten: Wenn sie dreimal ausweicht, absagt, und von ihr selbst gar keine Initiative kommt, dann ist es Zeit den Kontakt zu beenden.
… droht am Horizont. Banken machen schon seit Längerem keinen Hehl daraus, dass sie das Bargeld gerne abschaffen würden – und auch die Politik ist dem Gedanken in Teilen nicht abgeneigt und unternimmt erste Schritte.
Schon seit Ende 2018 gibt die Europäische Zentralbank (EZB) keine 500-Euro-Scheine mehr aus. Die Scheine, die im Umlauf sind, sind aber weiterhin gültig. Langfristig sollen sie aus dem Verkehr gezogen werden. Das Argument: Damit sollen Schwarzgeldzahlungen erschwert werden.
Der nächste Schritt dürfte das Ende des Kupfergeldes sein. Bereits jetzt ist es in mehreren europäischen Ländern zum Teil abgeschafft – in Belgien und Holland zum Beispiel kann nicht mehr mit 1- oder 2-Cent-Münzen gezahlt werden. Das Argument: Die Münzen sind teurer als ihr Wert.
Herstellung, Sammlung, Umtausch und Transport der kleinen Münzen verursacht jedes Jahr einen Aufwand und Kosten, die in keinem Verhältnis zu ihrem Wert stehen. Die Bürger sind außerdem oft genervt von den großen Mengen fast wertlosen Geldes im Portemonnaie.
… können die Endpreise dann auf 5 Cent auf- oder abgerundet werden. So würde weder den Händlern noch den Kunden ein Nachteil entstehen, wie die Praxis in Holland und Belgien zeigt. Die EU-Kommissionschefin Ursula Von Der Leyen hat nun angeregt, das auch in Deutschland so zu machen.
… in Schweden beispielsweise ist es vielerorts schon heute nicht mehr möglich, mit Bargeld zu zahlen. Stattdessen zahlt man mit Karte oder App. Die Bürger finden das praktisch. In Deutschland hingegen hängt eine deutliche Mehrheit am Bargeld und ist gegen die Abschaffung.
… die Abschaffung winziger Münzen und sehr großer Scheine auch ist – die komplette Bargeldabschaffung birgt immense Gefahren, weswegen die Skepsis der Deutschen (und auch der Bürger weiterer Länder) durchaus gut begründet ist.
Ohne Bargeld lässt sich jede Transaktion lückenlos nachvollziehen. Das Ergebnis wäre der komplett gläserne Bürger. Nicht nur Unternehmen, auch der Staat könnte im Detail sehen, wer wann was zu welchem Preis kauft. Mit solchen Informationen lassen sich nahezu lückenlose Persönlichkeitsprofile erstellen.
… könnten die Banken auch auf kleine Guthaben höhere Gebühren und sogar Negativzinsen durchdrücken – die Kunden hätten ja keine Möglichkeit mehr, ins Bargeld zu flüchten. Hinzu kommt die Gefahr, dass bei einem Bankencrash tatsächlich alles verloren geht. Für die Banken wäre all das von Vorteil. Für die Bürger könnte es zur Katastrophe werden.
Nägel oder Stifte kauen ist bei modernen Vergleichsportalen, die dem Verbraucher sämtliche Arbeiten abnehmen, nicht mehr nötig.
Und zwar von oben nach unten. Denn in den letzten zwanzig Jahren ist ein gigantischer Niedriglohnsektor entstanden, die Armutsrenten haben zugenommen – und zugleich sind die Vermögen der Reichen und die Unternehmensgewinne explodiert. Das ist sozialer Sprengstoff!
Der aktuelle gesetzliche Mindestlohn führt direkt in die Altersarmut. Wer Vollzeit arbeitet, muss am Ende eine Rente oberhalb der Grundsicherung haben. Es ist die Aufgabe der Arbeitgeber, existenzsichernde Löhne zu zahlen. Zudem muss die Umgehung des Mindestlohns stärker kontrolliert und geahndet werden!
Reiche zahlen aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze einen deutlich geringeren Anteil ihres Einkommens für die soziale Absicherung als Gering- und Mittelverdiener. Ein Ende der Beitragsbemessungsgrenze und zugleich die Einführung einer Mindest- und einer Höchstrente könnte das Problem lösen – außerdem könnten dann die Abgaben für alle gesenkt werden!
Laut Experten ist die geringe Besteuerung von Erbschaften ein Hauptgrund für soziale Ungleichheit. Eine drastisch höhere Erbschaftssteuer könnte das ändern und würde zudem verhindern, dass riesige Vermögen über Generationen in denselben Familien verbleiben!
Aktuell entziehen Superreiche und Unternehmen dem Staat (also allen Bürgern!) jährlich rund 100 Milliarden Euro durch Steuervermeidung. Schärfere Kontrollen den Steuerfahndung und des Zolls sowie die Schließung von Steuerschlupflöchern ist unbedingt notwendig!
Große Vermögen werden dauerhaft der Binnenwirtschaft entzogen – das lässt sich mit einer Vermögenssteuer, gekoppelt mit einer Finanztransaktionssteuer, beheben. Die Steuern sollten genauso hoch sein, wie die Steuern auf Arbeit, damit leistungsloses Einkommen nicht mehr bessergestellt ist!
Wer unverschuldet arbeitslos wird, zum Beispiel aufgrund chronischer Krankheit, muss besser abgesichert werden und darf nicht mit der Grundsicherung allein gelassen werden; hier versagen bislang die sozialen Sicherungssysteme!
All diese Maßnahmen würden eine deutliche Abgabensteigerung für Reiche und Superreiche bedeuten. Das Grundgesetz verpflichtet die Vermögenden dazu, sich am Gemeinwesen stärker zu beteiligen. Kein einziges Unternehmen würde dadurch in eine Schieflage geraten – lediglich die Gewinne würden leicht sinken.
Für fast jede Produktgruppe gibt es heutzutage Vergleichsportale! Diese zeigen rasch und zuverlässig, welcher Händler das beste Angebot hat und wo man maximal sparen kann!
Ob Online-Auktion, Kleinanzeigen oder Reseller: Oft bekommt man das gewünschte Produkt gebraucht und auch von Privat in nahezu neuwertigem Zustand für einen Bruchteil des Originalpreises. Suchen und Vergleichen zahlt sich aus!
Die meisten Produkte braucht man nicht sofort. Geduld zahlt sich aus! Denn in der Regel fallen die Preise innerhalb weniger Monate deutlich. Wer genug Geduld hat, um bis zur Veröffentlichung des jeweiligen Nachfolgeprodukts zu warten und dann erst kauft, kann Hunderte Euro sparen!
Es gibt Produktgruppen mit extrem hohen Margen – Möbel zum Beispiel. Hier lohnt es sich, zu verhandeln. Viele Händler lassen sich auch online auf Rabatte ein, wenn man freundlich fragt!
Auch Onlineshops bieten, gerade bei Möbeln und Elektronik, Ausstellungs- und Vorführexemplare deutlich günstiger an. Diese sind oft wie neu! Nachfragen lohnt sich!
Bei B-Ware handelt es sich meist um Produkte, die absolut neu und in Ordnung sind – nur die Verpackung hat eine Delle oder einen Riss. Und das sorgt für deutlich niedrigere Preise! Darauf zu achten und aktiv nach B-Ware zu suchen, lohnt sich.
Immer mal wieder hauen Händler stapelweise Restposten zu extrem niedrigen Preisen raus! Es gibt sogar Anbieter, die sich ausschließlich auf Restposten spezialisiert haben. Hier sind enorme Ersparnisse drin – für Neuware!
Bei Online-Auktionen sollte man auf den Zeitpunkt achten, zu dem die Auktion endet. Besonders bei Auktionen mit Endzeitpunkt tief in der Nacht oder früh am Morgen bietet kaum jemand mit – da lohnt es, den Wecker zu stellen und ein Schnäppchen zu erwischen!
… trat an, das gedruckte Buch abzulösen: Kein Papierverbrauch mehr, keine dicken Wälzer, die man mitschleppen muss und viele weitere Vorteile sollten das digitale Buch unter die Leserinnen und Leser bringen. Doch heute zeigt sich: Es ist ein Nischenprodukt, der Hype ist rasch abgeflaut. Warum?
In Deutschland hat das E-Book einen Marktanteil von gerade mal knapp sechs Prozent am gesamten Buchmarkt. In den USA ist das anders: Dort liegt es stabil bei gut zwanzig Prozent. Liegt das an der Technikskepsis der Deutschen? Oder hat es doch andere Gründe?
… könnte das E-Book durchaus punkten. E-Reader sind klein, leicht und dünn – optimal für unterwegs; außerdem kann man wie im gedruckten Buch Markierungen und Notizen einfügen, kann ohne lästiges Blättern Bücher nach Stichworten durchsuchen und unbekannte Begriffe im Online-Wörterbuch nachschlagen. Doch all das scheint nur wenige LeserInnen zu überzeugen…
Doch es gibt auch Gegenargumente: Untersuchungen haben gezeigt, dass man am Bildschirm weniger konzentriert liest, als mit einem gedruckten Buch, und dass man Inhalten weniger gut behält.
Ebenfalls in der Kritik steht der oft rigide Kopierschutz DRM, der weitgehend verhindert, dass man ein Buch verleihen oder nach dem Lesen weiterverschenken oder gar verkaufen kann – was beim gedruckten Buch problemlos möglich ist.
Ein wesentlicher Knackpunkt auch für den Unterschied zwischen den USA und Deutschland dürfte der Preis sein. Viele US-Verlage und Händler bieten E-Books deutlich günstiger an, als die gedruckte Variante – teils um mehr als zwei Drittel billiger sind E-Books dort. Ein echtes Kaufargument! Und hierzulande?
… sind E-Books in der Regel nur wenige Euro, oft sogar nur wenige Cent günstiger als das gedruckte Buch. Und das für ein Buch, das man nicht weitergeben kann. Das man nicht zurückgeben kann wenn es nicht gefällt.
… wenn man ein gedrucktes Buch für 20 Euro bekommt und das E-Book für 19 Euro – dann macht es doch absolut keinen Sinn, das E-Book zu kaufen. Oder? Zwar gibt es dazu noch keine Untersuchungen, aber der Preis scheint beim E-Book-Flop der entscheidende Faktor zu sein.
Das heißt aber auch: Das E-Book könnte hierzulande durchaus noch eine rosige Zukunft haben – falls die Verlage bereit sind, ihre Preisgestaltung zu überdenken. Viele Kleinverlage und Independent-Publisher haben das übrigens verstanden – und bieten E-Books zu attraktiveren Preisen an.
… stand in jeder Wohnung ein klobiger Desktop-Computer. Deren Absatzzahlen sind in den letzten Jahren in den Keller gerauscht. Der PC musste Platz machen für kleine und leichte Tablets und Notebooks, mit denen man auch gemütlich auf dem Sofa arbeiten kann…
… sind außerdem sehr mobil und können per SIM-Karte oder WLAN überall online sein. Praktischer geht es kaum. Bleibt die Frage: Welche Geräteklasse passt besser zu mir? Brauche ich eher ein Notebook oder eher ein Tablet? Kommt drauf an…
… wofür man die Geräte verwenden möchte. Nutzt man sie nur zum Internet-Surfen, zum Medienkonsum, oder möchte man mit ihnen auch produktiv arbeiten? Dann müssen wir erstmal ein Vorurteil ausräumen…
… ist trotz aller gegenteiligen Behauptungen durchaus möglich – allerdings vorwiegend im professionellen Bereich. So gibt es eine Vielzahl spezialisierter Apps zum Beispiel für die Filmbranche oder für Designer, aber auch zum Betrieb von Industrieanlagen. Und überall dort ist ein leichtes und dünnes Tablet wesentlich praktischer als ein Notebook.
…, wie sie typischerweise bei Privatanwendern gefragt sind (also: Briefe schreiben, Buchhaltung machen, Fotos sortieren usw.) ist bis heute der klassische Windows-PC mit richtiger Tastatur praktischer. Und auch für Videospiele eignen sich Notebooks aufgrund der in der Regel höheren Rechenleistung besser.
… nur kurze Mails schreibt, Filme schaut, Fotos betrachtet, im Internet surft (also das, was die allermeisten Nutzer tun), der ist mit einem Tablet bestens bedient – zumal Tablets oft deutlich günstiger sind als gut ausgestattete Notebooks.
… Spezialanwendungen und Apps benötigt, die keine Jedermann-Programme sind, sollte diese auf beiden Geräteklassen ausprobieren, bevor er sich entscheidet – um zu schauen, was praktischer ist und womit man besser klarkommt.
Eine Alternative für Menschen, die beide Varianten benötigen, sind Hybrid-Geräte. Das sind Notebooks, deren Bildschirm sich umklappen oder sogar abnehmen und dann als reines Tablet nutzen lässt. Allerdings sind diese oft teuer – und nur wenige sind mit Betriebssystemen ausgestattet, die für beide Anwendungsarten wirklich gut optimiert sind.
Vor dem Kauf das eigene Nutzungsverhalten genau betrachten, Geräte vergleichen und ausprobieren – und am Ende schauen, was besser passt. Und dabei sollte man sich nicht von den Lifestyle-Argumenten der Werbung blenden lassen. Sonst wird man hinterher enttäuscht, weil man zwar ein schickes Gadget hat, damit aber nicht optimal das tun kann, was man tun möchte.
… ist keine gute Idee, wenn man etwas haben möchte. Zumindest nicht, wenn man auf Schnäppchenjagd ist und Geld sparen möchte. Wer also etwas Zeit hat und in der Lage ist, Geduld aufzubringen, der sollte auf den richtigen Kaufzeitpunkt warten…
… werden bei unzähligen Produkten die Preise deutlich gesenkt – aber auch unmittelbar vor dem Heiligabend kann man viele Schnäppchen machen, denn da wollen die Händler die Reste der oft in großen Mengen zusätzlich zum Fest georderten Produkte loswerden. Wer seine Geschenke schon im November und im frühen Dezember kauft, zahlt drauf!
… werden zwar von vielen Händlern genutzt, um Ladenhüter loszuwerden. Oft gibt es aber auch begehrte Produkte deutlich günstiger, manche Händler bieten sogar zusätzliche Rabatte auf bereits reduzierte Artikel. Es kann sich also lohnen, einen Kauf bis zum nächsten Aktionstag zu verschieben.
… wie Smartphones zahlt sich Geduld richtig aus! Wer ein Gerät direkt zur Veröffentlichung kauft, zahlt oft extreme Preise, aber schon nach wenigen Monaten gibt es deutlich günstigere Angebote. Und: Echte Schnäppchenjäger warten ein volles Jahr bis zum Erscheinen des Nachfolgeprodukts. Denn wer dann erst kauft, spart viele hundert Euro!
Ein alter Händlertrick lautet: Verknappung! Also die Behauptung, es gäbe von einem Produkt nur noch wenige Exemplare, um den Käufer unter Druck zu setzen. Doch in der Regel ist diese Behauptung gelogen. Man sollte dem Druck nicht nachgeben, sondern in Ruhe abwarten, bis man ein günstigeres Angebot findet.
Ein weiterer guter Zeitpunkt für Schnäppchenjäger sind die Sommermonate und die Ferienzeit. Da dann viele Menschen im Urlaub sind, ist für viele Händler tote Hose angesagt, weswegen sie ihre Preise senken.
… dass man nie vor Feiertagen oder bestimmten Anlässen (zum Beispiel dem Valentinstag) kaufen sollte – denn das sind Hochpreis-Zeiten, zu denen die Händler den größten Umsatz machen wollen und eher selten echte Rabatte geben.
… kann man also als Verbraucher jedes Jahr ein paar Hundert oder sogar Tausende Euro sparen, wenn man Geduld hat und erst zum richtigen Zeitpunkt kauft. Auf einen Preisvergleich sollte man trotzdem nicht verzichten. Irgendwer hat immer ein besseres Angebot!