… stand in jeder Wohnung ein klobiger Desktop-Computer. Deren Absatzzahlen sind in den letzten Jahren in den Keller gerauscht. Der PC musste Platz machen für kleine und leichte Tablets und Notebooks, mit denen man auch gemütlich auf dem Sofa arbeiten kann…
… sind außerdem sehr mobil und können per SIM-Karte oder WLAN überall online sein. Praktischer geht es kaum. Bleibt die Frage: Welche Geräteklasse passt besser zu mir? Brauche ich eher ein Notebook oder eher ein Tablet? Kommt drauf an…
… wofür man die Geräte verwenden möchte. Nutzt man sie nur zum Internet-Surfen, zum Medienkonsum, oder möchte man mit ihnen auch produktiv arbeiten? Dann müssen wir erstmal ein Vorurteil ausräumen…
… ist trotz aller gegenteiligen Behauptungen durchaus möglich – allerdings vorwiegend im professionellen Bereich. So gibt es eine Vielzahl spezialisierter Apps zum Beispiel für die Filmbranche oder für Designer, aber auch zum Betrieb von Industrieanlagen. Und überall dort ist ein leichtes und dünnes Tablet wesentlich praktischer als ein Notebook.
…, wie sie typischerweise bei Privatanwendern gefragt sind (also: Briefe schreiben, Buchhaltung machen, Fotos sortieren usw.) ist bis heute der klassische Windows-PC mit richtiger Tastatur praktischer. Und auch für Videospiele eignen sich Notebooks aufgrund der in der Regel höheren Rechenleistung besser.
… nur kurze Mails schreibt, Filme schaut, Fotos betrachtet, im Internet surft (also das, was die allermeisten Nutzer tun), der ist mit einem Tablet bestens bedient – zumal Tablets oft deutlich günstiger sind als gut ausgestattete Notebooks.
… Spezialanwendungen und Apps benötigt, die keine Jedermann-Programme sind, sollte diese auf beiden Geräteklassen ausprobieren, bevor er sich entscheidet – um zu schauen, was praktischer ist und womit man besser klarkommt.
Eine Alternative für Menschen, die beide Varianten benötigen, sind Hybrid-Geräte. Das sind Notebooks, deren Bildschirm sich umklappen oder sogar abnehmen und dann als reines Tablet nutzen lässt. Allerdings sind diese oft teuer – und nur wenige sind mit Betriebssystemen ausgestattet, die für beide Anwendungsarten wirklich gut optimiert sind.
Vor dem Kauf das eigene Nutzungsverhalten genau betrachten, Geräte vergleichen und ausprobieren – und am Ende schauen, was besser passt. Und dabei sollte man sich nicht von den Lifestyle-Argumenten der Werbung blenden lassen. Sonst wird man hinterher enttäuscht, weil man zwar ein schickes Gadget hat, damit aber nicht optimal das tun kann, was man tun möchte.