Nachhaltigkeit und Tradition: DIY für zuhause

Sie sind bei besonderen Anlässen nicht mehr weg zu denken und haben ebenfalls eine besondere Bedeutung, die Kerzen. Sie gehören zum Beispiel ebenso zur besinnlichen Advents- oder auch Weihnachtszeit, in die Osterzeit, wie auch zu einer schönen Taufe oder Hochzeit. Es ist in der Weihnachtszeit ein Brauch, den Weihnachtsbaum mit unendlich vielen Kerzen zu bestücken und diese am Weihnachtsabend zu entzünden. Dies wird rein aus sicherheitsrelevanten Gründen so nicht mehr zelebriert. Neben erfreulichen Ereignissen werden Kerzen aber auch in Gedenken entzündet. Ein Kerzenscheinmeer wird meist bei Beerdigungen entflammt. Der Schein der Kerze symbolisiert die Endlichkeit und bringt eine warmherzige Stimmung, die immer wieder zum Nachdenken anregt. Im christlichen steht die brennende Flamme der Kerze für die Seele, welche im Reich der Toten für Licht sorgt. Gerade zu Ostern, der Auferstehung Christi, gibt es eine ganz besondere Kerze: die Osterkerze. Diese Osterkerze wird mit dem Ruf „Lumen Christi“ in der Osternacht in die dunkle Kirche getragen und symbolisiert somit die Auferstehung Jesu, und damit das neue Leben. Somit bedeutet das Entzünden einer Taufkerze während einer Taufe auch, dass ein neues Leben gefeiert wird. Traditionell wird dann folgender Ruf vom Priester dem Täufling mitgegeben: „Empfange das Licht Christi“.

DIY Kerzen ganz einfach zu Hause gestalten

Es gilt schon lange nicht mehr als schick, wenn man Kerzen gerade zu besonderen Anlässen einfach nur kauft. Man nimmt dem Besonderen den persönlichen Tatsch. Mittlerweile gibt es die tolle Möglichkeit, vorgearbeitete Modelle online auszusuchen und noch vor Abschluss der Bestellung kann man diese individuell ganz persönlich gestalten. Zum Beispiel lassen sich das Datum des Anlasses, den oder die Namen und ein persönlich gestalteter Wunschtext mit auf der Kerze platzieren. Diese persönlich gestaltete Kerze wird sozusagen als Botschaftsübermittler verwendet und nimmt meist einen ganz besonderen Platz ein. Aber eine komplett selber gestaltete Kerze bringt nicht nur Spaß, sondern auch eine ganz tolle Vorfreude auf den Anlass. Zum Beispiel ist die Taufe eines der persönlichsten Familienfeste und soll so einmalig wie möglich in Erinnerung bleiben. Die Taufe wird nur einmal verlebt und die Taufkerze ist eines der Highlights, die an diesem Tag zelebriert werden.

Was kann auf der Kerze aufgebracht werden?

Das Symbol der Taufkerze wird mit christlichen Ornamenten verziert. Diese Ornamente kann bestehen aus einer Taube (sie steht für Frieden und den heiligen Geist) und/oder auch den Alpha- und Omegazeichen (sie symbolisieren den Anfang und das Ende). Es gibt aber auch einige andere Symbole, die gerne auf Taufkerzen abgebildet werden, wie zum Beispiel eine Sonne (sie steht als Licht-, Wärme- und Lebensquelle, sie wird schon seit Jahrhunderten mit Gott in Verbindung gebracht). Hinzukommt die Verzierung mit dem Namen des Täuflings, das persönliche Geburtsdatum und natürlich das Taufdatum, was nicht fehlen sollte. Die traditionelle Taufkerze an sich ist meist in weiß gehalten und ist in der Regel um die 30 cm groß. Kleinere Kerzen sind auf Dauer unangenehm während einer Zeremonie in der Hand zu halten. Diese Höhe von 30 cm lässt sich bequem händeln und bietet meist genügend Platz für die individuelle Gestaltung.

Aber auch zum Beispiel die Hochzeitskerze sollte den besonderen Tatsch bei der Gestaltung bekommen. Neben dem Datum des Hochzeitstages werden natürlich auch die Namen des Brautpaares auf der Kerze aufgebracht. Eine besonders tolle und schöne Idee ist es, ein Foto des Brautpaares in einem speziellen Moment auf die Kerze zu drucken. Im Normalfall wird die Hochzeitskerze vom Brautpaar selber besorgt und gestaltet, um sich mit dem Abbrennen für die Hochzeit und die Ehejahre ein gutes Omen zu setzen. Meist ist es bei diesen besonders hochwertig gestalteten Kerzen traurig, wenn sie während der Zeremonie einfach nur abgebrannt werden. So sollte man sich überlegen, ob man sich die Kerze nicht direkt doppelt anfertigen lässt. Diese Idee bringt die Möglichkeit, die Kerze noch lange aufzubewahren und sich immer wieder schöne Erinnerungen an den Hochzeitstag hervorzurufen.

Mit guter Qualität länger Freude

Die Qualität von Kerzen lässt sich meist auf den ersten Blick nicht erkennen, jedoch ist es von Vorteil, wenn man hier genauer hinschaut. Das RAL-Gütezeichen markiert qualitativ hochwertige Kerzen. Diese Kerzen bestehen aus besonders hochwertigen Rohstoffen und versprechen ein tropffreies und raucharmes abbrennen. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Gesundheit.

Smart Home im eigenen Garten

Der eigene Garten ist eine Oase der Ruhe, ein Ort der Entfaltung und vor allem der Natur. Elektronische Geräte versucht man zu vermeiden. Normalerweise.
Denn der Einsatz von Smart Home Produkten kann helfen, die Gartenarbeiten zu erleichtern und Hindernisse zu beheben. Es kann unterstützen, den eigenen Garten noch mehr genießen zu können. Doch wie funktioniert das und welche Möglichkeiten gibt es?

Was bedeutet Smart Home überhaupt?

Smart Home ist der englische Begriff für “intelligentes Haus”. Digitale Lösungen wie Sensoren, Kameras und gesteuerte Motoren unterstützen bei Arbeiten im und um das Haus. Darüber hinaus bieten sie mehr Komfort und bei richtiger Anwendung mehr Sicherheit als herkömmliche Lösungen.

Die verschiedenen Smart Home Geräte sind untereinander vernetzt und können miteinander kommunizieren. Für die unterschiedlichen Anwendungsfälle haben sich verschiedene Hersteller am Markt positioniert.

Der Vorteil von Smart Home liegt in der Einfachheit der Benutzung. Außer einem aktuellen Smartphone oder Tablet sowie dem Produkt wird nicht viel benötigt. Durch eine WLAN oder Bluetooth Schnittstelle, werden Produkt und Endgerät miteinander verbunden.

Das Netzwerk erkennt die entsprechenden Geräte automatisch. Nahezu jeder Anbieter hat eine eigene App. Mit Hilfe dieser kann man sich informieren lassen oder Aktionen anstoßen.

So bekommt man von der Sicherheitskamera per App eine Nachricht, wenn die Tür geöffnet wird, kann per Klick alle Steckdosen im Wohnraum ausschalten oder die Heizungssteuerung vom Sofa aus übernehmen. Auch die Umwelt wird es danken – mit Smart Home lässt sich spielend leicht Energie sparen.

Beleuchtung

Smarte Leuchten sind Indoor weit verbreitet, für die richtige Outdoor Beleuchtung wird bisher oft auf Solarbeleuchtung zurückgegriffen. Möchte man auch den Garten komfortabel via App steuern, sollte man sich zunächst überlegen welche und wie viele Lampen benötigt werden. Je nach Anbieter lassen sich Solar und smarte Technologie sogar verbinden!

Eine Dinnerparty? Ein Spieleabend? Oder ein romantischer Abend zu zweit? Für all diese Anlässe gibt es das richtige Licht. Durch die App lässt sich die Lichtsituation voll kontrollieren und schafft immer genau die Atmosphäre, die verlangt wird.

Hat man das Smartphone nicht zur Hand, lässt sich das Licht per Sprachbefehl über Amazon Alexa oder Google Home anpassen.

Automatische Zeitschaltungen oder Bewegungsmelder schaffen Sicherheit durch gezielte Beleuchtung. Diese schreckt nächtliche Besucher ab und wird oft mit Überwachungskameras und Alarmanlagen kombiniert. Nachrichten über ungebetene Gäste werden direkt als Push-Nachricht auf das Handy gesendet.

Pool

Das Meer ist in weiter Ferne, daher ist das Schwimmbecken im heimischen Garten nicht nur im Sommer der absolute Traum. Allerdings ist die Poolsteuerung sehr aufwändig, die perfekte Wasserqualität schwer zu erreichen.

Eine digitale, smarte Steuerung kann hier Abhilfe schaffen. Es ist nicht nur praktisch, sondern auch energieeffizient. Über eine App können die notwendigen Parameter wie Wasserqualität, Wassertemperatur, Chlorgehalt und pH-Wert eingesehen werden.

Bestenfalls sind alle einzelnen Prozesse aufeinander abgestimmt. So kann das Wasser automatisch erwärmt, die Reinigung automatisch gestartet und das Licht nach Bedarf gesteuert werden. Ist man nicht zu Hause, kann der Pool in eine Art Ruhezustand versetzt werden. Neben der Prozesssteuerung gibt es auch einige intelligente Poolsauger, die den Boden und die Wände von Schmutz befreien.

Pflanzenbewässerung

Pflanzen verschönern das Zuhause und müssen regelmäßig gegossen werden. Leider bedeutet regelmäßig in diesem Fall jedoch nicht, dass alle Pflanzen am selben Zeitpunkt gegossen werden können. Jede hat ihren individuellen Verbrauch und Bedürfnisse.

Durch smarte Pflanzenbewässerung können Zeitpunkt und Dauer der Bewässerung gezielt gesteuert werden. Sensoren messen die Feuchte der Erde sowie die aktuelle Sonneneinstrahlung und errechnen daraus den Wasserbedarf. Eine Verknüpfung mit der App ermöglicht ebenfalls die Abstimmung der Bewässerung mit der Wettervorhersage.

Neben den Sensoren gibt es die Möglichkeit, Bewässerungssysteme an den Außenhahn im Garten anzuschließen. Das Besondere – so lässt sich der Garten auch aus dem Urlaub selbst gießen. Die Zeit, wo man Nachbarn oder Familie eine Din-A4 Seite mit Anweisungen hinterlassen musste, ist vorbei!

Weitere smarte Lösungen

Neben den bereits aufgezählten Produkten, gibt es auch Smart Home Wetterstationen, Putzer für die Regenrinne und Rasenmäher Roboter, die sich via App steuern lassen. Dies reduziert den Zeitaufwand für die entsprechenden Arbeiten erheblich.

Zu vorgegebener Zeit startet der Rasenmäher automatisch und mäht die vorgegebene Route ab. Danach fährt er wieder in die Station zurück. Gute Mähroboter kosten allerdings sehr viel Geld. Daher ist eine Investition gut abzuwägen.

Smart Wear – intelligente Kleidung

Smart Home, Smart Watch – überall wird man mit den neuen Möglichkeiten des Internet of Things (IoT) konfrontiert. Nun bahnt sich auch die sogenannte I-Wear (intelligente Kleidung) den Weg in die Geschäfte. Die eigene Kleidung soll nicht länger nur gut aussehen und im Trend sein. Sie soll auch nützliche Funktionen enthalten. Marken wie Levi’s, Ralph Lauren und Tommy Hilfiger sind bereits seit einigen Jahren mit intelligenten Kleidungsstücken am Markt vertreten.

Was bedeuten Smart Clothes und Smart Wear?

In gewisser Weise ist auch die allseits bekannte Funktionsbekleidung bereits eine solche Kleidung. Durch die verwendeten Materialien wird ein bestimmter Zweck erfüllt. Die Kleidung passt sich demnach der Außenwirkung und dem Einsatzgebiet an. Auch smarte Geräte wie die Smartwatch und Aktivitätstracker werden von immer mehr Menschen genutzt.

Smart Wear ist nun der nächste Schritt in der Entwicklung. Durch Integration von biometrischen Sensoren oder der Herstellung mit intelligenten Fasern soll es möglich sein, die Daten direkt anhand der Kleidung zu erheben.

Die Herstellung dieser Smart Wear ist alles andere als einfach. Expertenteams aus Textildesignern, Materialforschern, Elektrikern, Informatikern und Experten für künstliche Intelligenz arbeiten in einer nie dagewesenen Form zusammen, um das Ziel zu realisieren. Oft vermischen sich alte Techniken, wie das Weben von Garn, mit neuen Produkten, wie dem smarten Faden.

Was ist möglich?

Grundsätzlich ist alles möglich. Unternehmen sind mit der heutigen Technik in der Lage, so gut wie jede Funktion in Kleidung zu implementieren.

Insbesondere die Möglichkeiten der Echtzeitüberwachung von Vitalparametern, Aufenthaltsorten, Trainingsdaten und Kommunikation sind gegeben und können reale Anwendungsfälle werden. Das Produkt muss nur noch mit einer App oder Web Anwendung verbunden werden, um diese Daten auszulesen.

Werden Solarzellen in der Kleidung verankert, so können diese Strom für Smartphone oder weitere smart Wear Funktionen produzieren. Sind zusätzlich noch LED’s eingenäht, werden diese bei Dunkelheit automatisch aktiviert. Das erhöht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Eine andere Verwendungsmöglichkeit ist die Nutzung des Solarstroms für eine Wärmefunktion von Winterjacken.

Smart Clothes für Sportler

Sportler sind die Fokus-Zielgruppe von Unternehmen, die in smarte Kleidung investieren. Der Grund dafür? Sie haben meist ein hohes Interesse an den eigenen Gesundheitsdaten und sind stets auf der Suche nach Innovationen die das Training verbessern. Plus, sie sind bereit in diese Innovationen zu investieren.
Je nach Sportart gibt es bereits einige Ansätze. Eine spezielle Yoga Leggins kann über Sensoren prüfen, ob die Pose korrekt ausgeführt ist. Diese Information wird an die zugehörige App weitergegeben, die Leggins vibriert und weist auf den Fehler hin.

Smarte Shirts und Laufhosen können unter anderem die zurückgelegte Distanz, die Intensität des Trainings, den aktuellen Standort und die verbrauchten Kalorien für den Nutzer aufzeichnen. Weitere Gadgets wie Pulsuhren sind fortan überflüssig.

Selbstverständlich hat fast niemand mehr Bedarf an einer steten Überwachung der Vitaldaten als Profisportler. Werden künftig auch Fußballschuhe und Socken gechipt, können die gesammelten Daten nicht nur Auskunft über den eigenen Körper, sondern auch über die Leistungsfähigkeit im Spiel geben.

Analysen und Statistiken können auf das nächste Level gehoben werden. Der Sicherheitsaspekt bei Risikosportarten wie Motorradrennen kann durch integrierte Airbags signifikant verbessert werden.

Socken, BHs, Ketten und vieles mehr

Aber auch für ältere Personen, Menschen mit chronischen Krankheiten oder körperlichen Beeinträchtigungen kann diese neue Generation von Kleidung hilfreich sein. Unregelmäßigkeiten bei Herzschlag oder Atmung können durch intelligente Ketten oder BHs frühzeitiger erkannt werden.

In kritischen Situationen wird der Notarzt automatisch gerufen. Der Sturz aus der Badewanne oder von der Kellertreppe wird so schneller bemerkt. Bereits heute gibt es smarte Socken, welche Diabetikern helfen sollen, Probleme direkt zu erkennen.

Für Neugeborene werden Schlafanzüge mit Alarm Sensoren konzipiert, um die Vitalfunktionen zu überwachen. Dies soll helfen, den plötzlichen Kindstod verhindern.

Herausforderungen

Die Entwicklung ist nicht nur kostspielig. Es ist auch noch offen, wie Smart Wear lange haltbar gemacht werden kann. Schwitzen und Waschen sind für die eingebaute Technik ein Problem und auch das Ausleiern kann Sensoren verschieben. In beiden Fällen ist die Funktionsfähigkeit schnell eingeschränkt.

Zusätzlich muss die Datensicherheit zwingend gewährleistet sein. Die gesammelten Vitalwerte zählen zu den hochsensiblen, persönlichen Daten.

Zum Ende müssen die Produkte auch erschwinglich sein. Derzeit bewegen sich die Preise noch in einem sehr hohen Segment. Werden diese Punkte umgesetzt, steht Smart Wear aber definitiv nichts mehr im Wege.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Hochzeiten und Feste dürfen wieder stattfinden

In fast allen europäischen Ländern werden laufend Lockerungen der strengen Corona-Maßnahmen beschlossen. Dank dieser Erleichterungen ist ein kollektives Aufatmen in der Veranstaltungsbranche spürbar. Nicht nur die öffentlichen Großevents mussten zugunsten der Eindämmungsmaßnahmen pausieren. Auch im privaten Bereich waren zum Beispiel Brautpaare gezwungen ihre sorgfältig geplanten Feiern um ein bis zwei Jahre zu verschieben. Der Sommer 2021 ist somit auch der Sommer der neuen Planungen – denn zur Freude aller Geduldigen erleben Veranstaltungen eine sehnsüchtig erwartete Renaissance.

Monatelanger Stopp für alle großen Feste

Die Corona-Pandemie hat die Veranstaltungsbranche hart getroffen. Zahlreiche Insolvenzen und schwere Überbrückungszeiten waren die Folge. Betroffen waren davon nicht nur die Veranstalter, Caterer und sonstigen Dienstleister. Der Rückgang, bzw. der komplette Ausfall, aller privaten und öffentlichen Events war auch deutlich bei den Zulieferern und Herstellern passender Artikel spürbar. Wie die Geschäftsführerin Tanja Justus von liamoria.de, einem Onlineshop spezialisiert auf Hochzeitskerzen, betont, ist der Umsatz seit März 2020 deutlich eingebrochen. Mit den aktuellen Lockerungen nimmt das Geschäft aber wieder Fahrt auf. „Die Brautpaare warten nur darauf, die Liebe endlich wieder im größeren Kreis feiern zu dürfen“, stellt sie hoffnungsfroh fest. Die Bestellungen hätten einen deutlichen Sprung nach oben gemacht, sobald der erste Schimmer am Horizont für Feiern erkennbar war.

Kreative Ideen waren gefragt

Ein wenig Umsatz konnten die meisten Branchenmitglieder dennoch selbst während des härtesten Lockdowns erwirtschaften. Zum einen wurde nicht ganz auf Familien- und Firmenfeiern verzichtet. Einige der Feiernden waren sogar äußerst kreativ hinsichtlich der Durchführung. So manche standesamtliche Hochzeit wurde kurzerhand im Internet übertragen. Während sich das Brautpaar mit Maske und allein vor einem Standesbeamten das Ja-Wort gab, schauten Familie und Freunde über Webcams zu. Wer konnte, feierte die erlaubten Mini-Hochzeiten und Feste im kleinsten Kreis aufgrund der Sperrstunden einfach etwas früher und sehr reduziert. Statt großer Bands und wilder Feiern standen ruhiges Entertainment und Alleinunterhalter hoch im Kurs. Wenn möglich wurden Feste zudem ins Ausland verlegt, denn nicht alle Länder folgten dem gleichen harten Protokoll. Wer schon immer von einer Hochzeit am Strand ohne die Verpflichtung einer großen Feier geträumt hatte, nutzte nach Verfügbarkeit diese Möglichkeit einer intimen Feier.

Zum anderen haben viele Unternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitert, um sich den Gegebenheiten anzupassen. Neue kleine Onlineshops wurden auf die Schnelle gestartet oder To Go Optionen angeboten. Hochzeitsfloristen haben den Markt der Adventskränze und kleinen Blumengestecke für Zuhause entdeckt. Und Caterer haben bestellbare Kochboxen für das Gourmet Dinner zum Nachkochen entworfen. Die Möglichkeiten mit kreativen Ideen trotz Corona-Beschränkungen zu feiern und Umsatz zu generieren waren daher durchaus vorhanden und wurden immer wieder genutzt.

Hoffnungsvoller Neustart

Die Zeiten der Ersatzlösungen, so genannter „Tiny Weddings“ und verschobenen Veranstaltungen scheint nun zumindest für diesen Sommer vorbei. Feste und Feiern erholen sich deutschland- und europaweit langsam wieder. Bei vielen Dienstleistern in der Hochzeitsbranche, wie Floristen, ist sogar von einem regelrechten Boom die Rede. Alle merken: Es wird wieder geheiratet. Schnell werden nun die Einladungskarten und Dekoartikel bestellt, Locations gebucht und DJs engagiert, um den günstigen Moment nutzen zu können. Vorsichtig öffnen viele Orte wieder ihre Pforten, um die Events von Privatleuten, Firmen oder Stars ausrichten zu können.

Individuelle Regelungen der Bundesländer

Obwohl der Aufschwung deutlich spürbar ist, gibt es ein paar kleinere Dämpfer. Da jedes Bundesland eigene Regelungen hinsichtlich maximaler Gästezahl, Maskenpflicht, etc. treffen darf, gibt es große Unterschiede innerhalb der Bundesrepublik. Dies führt manchmal zu Verwirrungen, was nun erlaubt ist und was nicht. Einige Anbieter aus der Branche, wie der Bund deutscher Hochzeitsplaner, haben sich daher als wichtige Informationsquelle etabliert. Auf deren Instagram-Seite werden regelmäßig die aktuell gültigen Regelungen für die verschiedenen Länder präsentiert. Brautpaare und andere Feiernde müssen sich trotzdem auf kurzfristig mögliche Änderungen einstellen. Denn die meisten Maßnahmen sind direkt abhängig von den aktuellen Inzidenzzahlen. Steigen diese über einen bestimmten Schwellenwert, werden öffentliche und private Feiern unmittelbar von Einschränkungen betroffen sein. Wie genau diese aussehen liegt wiederum im Ermessen der Bundesländer. Ein genaues Augenmerk auf das Infektionsgeschehen und etwas Zittern wird den Brautpaaren und Veranstaltern 2021 daher nicht erspart bleiben.

Trotz der noch immer herrschenden Unsicherheit ist der Optimismus überall spürbar. Mit steigenden Impfzahlen und rückläufigem Infektionsgeschehen dürfen sich sowohl Veranstalter als auch Auftraggeber auf einen Sommer voller schöner Events freuen.

Finanzen online – was ist beim Online-Kredit zu beachten?

Immer mehr Finanzdienstleistungen gibt es online. Für die Kunden ist es eine Erleichterung und sie machen regen Gebrauch davon. Das gilt für die Onlineangebote von Banken genauso wie für die Angebote der Geldinstitute und Finanzdienstleister. Immer mehr Verbraucher recherchieren online, vergleichen Angebote online und schließen am Ende sogar ihren Kreditvertrag online ab. Die verstärkte Nutzung des Internets zu Recherchezwecken zeigt sich heute in allen Altersgruppen – mit steigender Tendenz. Das ist zunehmend auch bei Finanzdienstleistungen zu beobachten. Die Altersgruppe der 25- bis 50-Jährigen macht davon besonders rege Gebrauch. Auf diesem Weg ist es besonders einfach, umfangreiche Vergleiche schnell und unkompliziert durchzuführen.

Zeitvorteil durch online verfügbare Informationen

Für Verbraucher sind die schnell verfügbaren Informationen im Internet ein großer Vorteil. Sie können Zeit sparen, brauchen keinen Beratungstermin bei der Bank, haben keine Wartezeiten und müssen nicht das Haus verlassen. Die Anbieter haben sich an das veränderte Nutzerverhalten angepasst und bieten zunehmend ihre Inhalte sehr benutzerfreundlich an, sodass die Verbraucher sowohl mit dem Computer und auch mit mobilen Endgeräten die Informationen zur Verfügung haben. Kurze Bearbeitungszeiten sind zum Marketinginstrument geworden. Bei Credimaxx haben die User schnell Informationen und Beispielrechnungen zur Verfügung. Dazu müssen sie zunächst keine persönlichen Informationen eingeben. Erst wenn sie ein individuelles Angebot einholen wollen, ist dies notwendig. Mit schnellen Vergleichen können die User sich das Angebot aussuchen, das ihnen am besten zusagt.

Günstige Onlinekredite

Viele User sind deshalb von Onlinekrediten so angetan, weil sie damit eine günstigere Finanzierungsmöglichkeit haben als bei einer Filialbank oder einem niedergelassenen Finanzdienstleister. Banken mit Filialen haben viel höhere Kosten als beispielsweise reine Onlineanbieter, allein schon durch die Tatsache, dass sie große, repräsentative Gebäude unterhalten. Die Unternehmensstruktur unterscheidet ebenfalls wesentlich von der eines Onlineanbieters. Die Ersparnis bei den Gebäude- und Personalkosten können die Onlineanbieter direkt an ihre Kunden weitergeben. Die Kosten und Zinsen sind deshalb oft niedriger. Das macht am Ende die Konditionen insgesamt viel günstiger und damit den Onlinekredit zur günstigeren Finanzierungsmöglichkeit.

Sparen mit Vergleichsportalen

User, die ihren Kredit direkt über ein Vergleichsportal beantragen, bekommen häufig bessere Konditionen. Das hängt damit zusammen, dass die Vergleichsportale mit Finanzdienstleistern zusammenarbeiten, die ihnen Sonderkonditionen einräumen aufgrund der hohen Vermittlungszahlen. Diese geben die meisten in Form günstiger Onlinekredite direkt an ihre Kunden weiter. Ein Onlinekredit ist nicht nur schneller und flexibler als ein Darlehen bei der Bank. Es ist darüber hinaus auch finanziell attraktiver. Bei einem Kredit mit längerer Laufzeit lohnt sich das besonders.

Verbraucherfreundliche Verfahren

Neben den finanziellen Vorteilen haben die Onlinekredit auch niedrige Hürden. Die Antragsverfahren sind besonders verbraucherfreundlich. Die Mindestvoraussetzungen für einen Kreditantrag sind: Mindestalter 18 Jahre und Wohnsitz innerhalb Deutschlands. Wer zusätzlich über ein gesichertes Einkommen verfügt, muss oft sonst keine Nachweise für die Kreditbeantragung vorlegen.

Ist das Prüfverfahren positiv abgeschlossen, ist es möglich, den Kreditantrag direkt zu stellen. Zur Identitätsfeststellung gibt es das Post- und das Video-Ident-Verfahren. Wenn Kunden das Video-Ident-Verfahren nutzen, ist auch dieser Schritt vollkommen digitalisiert. Jetzt fehlen nur noch die Angaben zu den monatlichen Einnahmen und Ausgaben und ob weitere Verbindlichkeiten bestehen. Die letzte Hürde ist die Bonitätsprüfung anhand der Schufa-Auskunft. Sollten dort negative Einträge vorliegen, braucht der Antragsteller zusätzliche Sicherzeiten, wie beispielsweise eine Immobilie, einen Bürgen, einen zweiten Kreditnehmer. Bei einem Autokredit ist der Fahrzeugbrief regelmäßig die Sicherheit für den Kredit.

Die Bonitätsprüfung – gesetzliche Pflicht bei der Kreditvergabe

In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Finanzinstitute eine Bonitätsprüfung durchführen, bevor sie einen Kredit vergeben. Dieser Schritt ist nicht nur ein Schutz der Kreditinstitute vor Zahlungsausfällen. Er ist in erster Linie für den Verbraucherschutz gedacht. Sie soll verhindern, dass sich jemand hoffnungslos in Schulden stürzt. Die Schufa-Abfrage geht sehr schnell, weil sie heutzutage ebenfalls digital erfolgt. Die Schufa ist eine Wirtschaftsauskunftei, die mit vielen Unternehmen zusammenarbeitet und Daten über wirtschaftliche Transaktionen und aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen von Verbrauchern und Unternehmen sammelt. Dort sind nicht nur Daten zu Zahlungsverzögerungen, Zahlungsausfällen oder Kreditkündigungen festgehalten. Die Schufa speichert auch positive Daten, wie die fristgerechte, vollständige Rückzahlung eines Darlehens. Das bisherige Zahlungsverhalten beispielsweise bei Telekommunikationsunternehmen, Finanzdienstleistern, Versandunternehmen oder Leasinggesellschaften ist die Grundlage für den Schufa-Score, der sich zwischen 0 und 100 bewegt. Je höher der Score ist, umso besser steht es um die Bonität des Antragstellers.

Hinweis: Wer sich bei mehreren Kreditvermittlern und Banken Informationen zu Krediten einholt, sollte auf eine unverbindliche Konditionenabfrage achten. Diese wirkt sich nicht auf den Schufa-Score aus. Konkrete Kreditanfragen können sich negativ auf den Schufa-Score auswirken.

Gibt es Kredite auch bei negativer Schufa-Auskunft?

Im Internet gibt es viele Angebote, die damit werben, einen Kredit trotz negativer Schufa zu vermitteln. Diese Versprechen klingen sehr verlockend, sollten Verbraucher allerdings vorsichtig werden lassen. Es gibt auch viele unseriöse Anbieter, die das versprechen und am Ende dann hohe Gebühren dafür verlangen oder den Kreditvertrag an ein anderes Finanzprodukt koppeln, wie beispielsweise einen Bausparvertrag, eine Lebensversicherung oder eine Restschuldversicherung. Bei renommierten Anbietern können die Verbraucher sicher sein, dass diese sie nicht abzocken.