Fluch oder Segen? So viel Stress verursacht Social Media
Die gesetzliche Altersvorsorge und diesbezügliche Positionen der Parteien
Das Leben wird nicht nur aufgrund der Inflationsraten, sondern auch verschiedenen preis- und werttreibender Faktoren immer teurer. Vor allem bei Lebensmittel, Heizstoffen oder Mieten werden Teuerungen spürbar. Dieser Trend wird sich zukünftig stets fortsetzen. Bei regelmäßigen Gehaltsverhandlungen der Gewerkschaften wird der Lohn der steigenden Inflationsrate angepasst, sodass steigende Preise besser kompensiert werden können. Anders ist es jedoch bei Renten, die beispielsweise im Jahre 2021 nicht erhöht wurden.
Die Altersvorsorge repräsentiert eine Themenstellung, die nicht nur jene betrifft, die kurz vor der Pension stehen, sondern die gesamte Gesellschaft, denn es ist schon lange Gewissheit: Die Zahlungen der gesetzlichen Rente werden in absehbarer Zukunft nicht mehr ausreichen. Zusätzlich schellen die Immobilienpreise in Deutschland in Höhen, die noch nie zuvor erreicht wurden. Dennoch gibt es Möglichkeiten mit Unterstützung von staatlichen Zulagen im Alter ein Eigenheim zu besitzen, wodurch diese finanzielle Belastung wegfällt. Diese werden beispielsweise in der Quelle: finanzen.de aufgezeigt.
Die Position der CDU und CSU
Die Unionsparteien wollen das Renteneintrittsalter mit 67 Jahren unverändert beibehalten. Darüber hinaus setzen sie weiterhin auf die drei Säulen, die durch die gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorge repräsentiert wird. Neuerungen stellen unter anderem das von ihnen angestrebte Konzept der betrieblichen Altersvorsorge für alle da, mit der vor allem Geringverdiener Unterstützung erfahren sollen. Neben den drei Säulen will sie zukünftig eine weitere vierte einführen, bei welcher der Staat für jedes Individuum von Geburt bis zu dem 18. Lebensjahr eine monatliche Zahlung von 100 Euro in einem Fonds leistet. Der sogenannte Generationen-Pensionsfonds soll sicher und nachhaltig angelegt werden. Auch verfolgt die Union die Strategie, eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige zu realisieren.
Die Position der SPD
Auch die SPD sieht von einer Erhöhung des Renteneintrittsalters ab. Ihre Pläne sehen vor allem die Stärkung der gesetzlichen Rente vor. Darüber hinaus zielt sie auf eine Sicherung des Rentenniveaus bei 48 Prozent ab, wodurch sich die Höhe der Renten an jener der Löhne und Gehälter ausrichtet und eine Beteiligung am Wohlstand der Gesellschaft gewährleistet wäre. Auch setzt sich die SPD für eine geschlechtergerechte Rente ein, in der die klassische Rollenteilung zwischen Mann und Frau Berücksichtigung findet, da familienbedingte Tätigkeiten miteinbezogen werden. Neben der Förderung von Betriebsrenten soll auch die Riester-Rente, die staatlich gefördert wird und dennoch eine private Rente darstellt, durch ein verändertes, standardisiertes Konzept ersetzt werden. Bei diesem soll die staatliche Unterstützung nur unteren und mittleren Einkommensklassen zukommen.
Die Position der FDP
Die FDP zielt bei dem Renteneintrittsalter auf eine Zwischenlösung ab: Sobald das 60. Lebensjahr und das Grundsicherungsniveau in Hinblick auf die Altersvorsorge erreicht wurden, darf frei gewählt werden, wann man in den Ruhestand begibt. Darüber hinaus setzt sie auf eine Weiterführung der drei Säulen der Altersvorsorge, bei denen jedoch eine freie Kombination ermöglicht werden soll. Eine Veränderung von Arbeitgebern, ein Wechsel von Beschäftigung zu Selbstständigkeit oder umgekehrt soll zukünftig keinen Verlust von Ansprüchen mit sich bringen, sondern ebenfalls angemessen berücksichtigt werden. In Hinblick auf die private Altersvorsorge spricht sie sich für den Lösungsansatz einer gesetzlichen Aktienrente aus. Bei Riester- und Rürup-Renten verlangt sie eine Steigerung der Flexibilität und erleichterte Übertragbarkeit.
Die Position der AfD
Die AfD will zukünftig kein Renteneintrittsalter mehr vorgeben, sondern jedes Individuum selbst diese Wahl treffen lassen. Die Rentenhöhe wird nach diesem Konzept durch das Renteneintrittsalter und die eingezahlten Beiträge beeinflusst. Damit Renten zukünftig gesichert werden können, will sie diese durch einen höheren Steuerzuschuss finanzieren. Darüber hinaus will sie eine Abschaffung der Politikerpensionen durchsetzen.
Die Position der Linken
Die Linke will das Renteneintrittsalter von 67 auf 65 Jahre reduzieren. Eine Verbesserung der gesetzlichen Rentenversicherung will sie durch das Integrieren von Politikern, Beamten und Selbstständigen erzielen und das Rentenniveau innerhalb von 5 Jahren auf 53 Prozent steigern. Im Weiteren fordert die Linkspartei eine Mindestrente, die sie mit 1.200 Euro festlegt. Zeiträume, die für Ausbildungen, Kindererziehung und Pflege genutzt wurden, sowie Zeiten der Erwerbslosigkeit sollen ebenfalls Berücksichtigung finden. Darüber hinaus sollen Eltern für jedes Kind einen Rentenpunkt erhalten, der sonst grundsätzlich dann vergeben wird, sobald in einem Jahr so viel wie der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung verdient wurde.
Die Position der Grünen
Die Grünen wollen das Renteneintrittsalter mit 67 Jahren beibehalten und ein Rentenniveau bei 48 Prozent nachhaltig sicherstellen. Sie streben eine Veränderung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Bürgerversicherung an, die sämtliche Arten von Erwerbstätigkeit inkludiert. Auch fordern sie eine Garantierente für Einkommensschwache und einen Austausch der Riester- und Rürup-Rente durch öffentlich verwaltete Bürgerfonds.
Welcher diese Pläne zielführend ist und schlussendlich realisiert werden wird, wird die Zeit zeigen. Gewiss ist jedoch, dass Altersvorsorge mit einem gewissen Grad an Eigenverantwortung einhergeht. Die Absicherung durch individuelle Lösungsstrategien, in denen staatliche Förderungen genutzt werden, ist in jedem Fall in Hinblick auf die stets steigenden Kosten zielführend.
Zeit für DIY – Gartenarbeit
Der eigene Garten ist ein Ort der Entspannung und des Wohlfühlens. Insbesondere, wenn er ansprechend nach den eigenen Wünschen gestaltet ist. Im Sommer fungiert er bei vielen als erweitertes Wohnzimmer, Küche und Kinderzimmer in einem. Der Trend der letzten Jahre ging immer mehr in Richtung “Do it Yourself” und “Aus Alt macht Neu”
Auf welche Weise lässt sich ein Garten optimal nutzen? Was kann man selbst mit wenigen Handgriffen erledigen?
Was darf man in seinem Garten überhaupt bauen?
Grundsätzlich ist für das Erbauen von kleinen Gebäuden wie Gartenhäuschen bis zu einer bestimmten Größe keine Genehmigung notwendig. Diese Richtlinien zur Maximalgröße variieren jedoch von Bundesland zu Bundesland.
Kleine Gewächshäuser aus dem Handel sind nicht genehmigungspflichtig und können bedenkenlos gekauft werden.
Für Gartenanlagen, einen Grill, Sonnensegel oder weitere Pläne werden keine speziellen Genehmigungen benötigt. Ist man Mieter des Grundstücks empfiehlt es sich in enger Abstimmung mit dem Vermieter zu sein, um spätere Rückbauten zu vermeiden. Meistens begrüßen Vermieter die Verschönerung des Gartens auf eigene Kosten, da diese eine Wertsteigerung für das Objekt bedeutet.
Wo findet man Inspiration?
Es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten das Fleckchen Grün herzurichten.
Dies beginnt bereits beim Bodenbelag: Kies, Gras, Platten, Holzpaneele, Sand und viele mehr stehen zur Auswahl. Weiter geht es bei den richtigen Möbeln, Blumen, Accessoires, Spielbereichen für Kinder… Das Projekt Garten ist komplizierter und teurer als man denkt.
Umso wichtiger sind eine konkrete Vision und eine koordinierte Umsetzung. Möchte man sich bei der Planung seines Heims unterstützen lassen, hilft ein erfahrener und professioneller Gartenarchitekt wie LuxuryTrees bei der Gartengestaltung. Zudem finden sich in diesem Artikel Ideen für verschiedene Garteneinrichtungen und DIY’s. Örtliche Baumärkte sind ebenfalls auf den Heimwerker Trend aufgesprungen und haben eigene Produktdisplays im Laden eingerichtet.
Das grüne Paradies
Das Hochbeet ist eins der beliebtesten Do it yourself Projekte und einfach zu realisieren. Man kann beispielsweise ein altes Bett, einen alten Schrank, Obstkisten oder eine Palette mit Teichfolie auskleiden und bepflanzen. Besonders gut lassen sich Kräuter für Cocktails und zum Kochen sowie Tomaten und Salate anpflanzen.
Verschiedene Sommerblumen können bis ca. Mitte Mai ausgesät werden. Ist es anfangs etwas nass und danach durchgehend warm, können die Pflanzen sich gut entwickeln. Wer keinen grünen Daumen zum Pflanzen anziehen hat, kann auf Tauschmärkten die Jungpflanzen und Ableger günstig erwerben. Über diesen Weg lassen sich darüber hinaus wertvolle Tipps aus erster Hand sammeln und man lernt Leute mit der gleichen Leidenschaft kennen.
Kleine Insektenhotels und Vogeltränken sorgen für reges Treiben im heimischen Grünstreifen. Alte Teller und Schalen finden so eine zweite Wirkungsstätte.
Ein Ort der Entspannung
Eine schöne, entspannende Atmosphäre lässt sich vor allem mit verschiedenen Deko Elementen und Kerzen kreieren. Die besten Stücke findet man auf Flohmärkten und Tauschbörsen für kleines Geld. Auch Lichterketten tragen dazu bei, den eigenen Garten als Wohlfühloase einzurichten. Muscheln vom letzten Urlaub lassen sich als Windlichter, Lichterketten oder einfach als Sommerdekoration wiederverwenden.
Mit Hilfe von Blumentöpfen und ein paar weiteren Utensilien lassen sich Springbrunnen oder Zen-Gärten anlegen. Eine einfache Zinkwanne kann mit Schilfpflanzen als kleiner Gartenteich umfunktioniert werden.
Ein klassischer japanischer Garten ist eben falls eine Oase der Ruhe, vor allem, wenn die liebevoll gepflegten Bonsai auf ihren Podesten besonders zur Geltung kommen.
Ein Ort der Zusammenkunft
Hat man oft Gäste und liebt große Zusammenkünfte, so bietet sich eine eigene Gartenbar mit passender Lounge an. Letztere lässt sich kostengünstig aus Paletten errichten und den eigenen Wünschen anpassen.
Für eine tolle Feuerschale muss man ebenfalls nicht viel Geld ausgeben. Bei Online-Verkaufsseiten finden sich ausrangierte Waschtrommeln. Diese sind perfekt geeignet um Feuer zu machen, Marshmallows zu rösten und um romantische Stunden zu verbringen. So lassen sich auch kühle Frühlingsabende genießen!
Eine schöne Atmosphäre lässt sich mit einer gemütlichen Beleuchtung kreieren. Durch den Einsatz von Smart Home kann man diese oft individuell in Helligkeit und Farbe steuern. Nutzt man Solarleuchten spart man Strom und schützt die Umwelt.
Eine Spielecke für die Kleinen
Die Kinder sollten bei der Planung von Garten und Terrasse nicht vernachlässigt werden. Bereiche zum Spielen lassen sich mit kleinem Aufwand umsetzen.
Aus alten Bänken oder Regalen gepaart mit alten Küchenutensilien kann man die optimale Matschküche basteln. Der Sandkasten gehört zu den beliebtesten Anlagen für Kinder. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Es steht ein großer Baum im Garten? Nach vorheriger Prüfung der Belastbarkeit reichen ein Seil und eine Holzscheibe aus, um eine einfache Schaukel im Garten zu bauen.
Nachhaltigkeit mit dem Smartphone? So geht’s!
Die Themen Nachhaltigkeit und Wegwerfgesellschaft bestimmen schon länger das Alltagsbild. Viele der Informationen, Tipps und Tricks lernt man digital über das Smartphone kennen. Doch gerade die Herstellung dieses Geräts unseres täglichen Lebens ist alles andere als nachhaltig. Wie kann man die Lebensdauer des Smartphones erhöhen und seinen Einsatz nachhaltiger gestalten? Und was kostet das?
Reparieren, nicht wegwerfen!
Ein defekter Akku oder Riss im Display sind noch lange kein Grund für ein neues Smartphone. Eine Reparatur schont Geldbeutel und Umwelt. Als günstige Alternative zur Instandsetzung beim Hersteller gibt es mittlerweile viele kompetente Partner für Handy Reparatur Austausch und Display Glas Akku Wechsel. Oft ist es sogar möglich, das Handy bundesweit per Post einzuschicken.
Typische Anwendungsfälle sind neben den Display- und Akku Schäden auch die Reparatur von USB-Ladebuchsen, Lautsprechern, Mikrofonen oder die Reparatur eines Wasserschadens. Die Kosten sind überschaubar, der Akku-Austausch eines iPhone 12 Pro ist im oberen Preissegment angesiedelt und kostet zwischen 80 – 100€, je nach Anbieter. Um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen, erfolgt vorab eine Fehlerdiagnose verbunden mit einer Kostenschätzung. Erst nach Freigabe des Auftrags wird mit der Arbeit begonnen. Liegt das Smartphone zur Ausbesserung vor, ist es bereits nach wenigen Stunden wieder einsatzbereit.
Von dem Versuch die Reparatur selbst durchzuführen raten Experten ab. Zu komplex ist die Technik im Gehäuse, das Gerät könnte irreparabel geschädigt werden. Des Weiteren würden neben Kosten für das Ersatzteil selbst auch Kosten für entsprechendes Werkzeug anfallen. Die Kostenersparnis sinkt also.
Gibt es umweltfreundliche Handys?
Über die Hälfte der Smartphones werden in asiatischen Ländern und unter Einsatz von Kohleenergie gefertigt. Überdies ist die Gewinnung der verbauten Rohstoffe ein aufwändiger und energieintensiver Prozess. Denn Kupfer, Silber, Gold und Platin gehören ebenso in dazu, wie Kunststoff und Glas.
Um wichtige Funktionen zu ermöglichen werden auch “kritische Rohstoffe” wie Kobalt, Indium und Wolfram verbaut. Diese sind nicht nur äußerst selten. Der Abbau erfolgt unter schlechten Bedingungen, da die Minen oft einstürzen und die Löhne für die Arbeitenden sehr niedrig sind. Immer öfter wird auch die Kinderarbeit der Herstellerkonzerne angeprangert.
Dies hat auch die Bundesregierung erkannt und fordert strengere Regeln für Smartphones, Tablets und Wearables. Zum Schutze der Umwelt soll der bessere Austausch von Teilen ermöglicht werden. Das Ziel – 7 Jahre lang sollen Ersatzteile und Sicherheitsupdates zu einem angemessenen Preis verfügbar sein. Aktuell müssen unabhängige Reparatur Anbieter mit refurbished Material arbeiten. Dieses ist zwar zu 100% kompatibel und funktionstüchtig, aber wurde nicht vom Hersteller selbst produziert. Laut Experten fehlt es daher oft an Teilen für eine fachgerechte und günstige Reparatur. Für die Kunden folgen daraus erhöhte Kosten. Statt einem kleinen Bestandteil im Smartphone muss eine größere Baugruppe ersetzt werden.
3 Tipps für eine nachhaltige Nutzung
Was kann man darüber hinaustun, um sein Smartphone so nachhaltig wie möglich zu verwenden? Denn nur in etwa ein Drittel aller Smartphones erleidet während der Nutzungsdauer einen schwerwiegenden Defekt, der einer Reparatur bedarf.
1. Das Smartphone schützen
Besitzt man ein Smartphone für mehrere hundert Euro, sollte in eine qualitative Schutzhülle und einen Schutz für das Display investiert werden. Das Risiko eines Glasbruchs sinkt rapide. In Folge verlängert sich die Lebensdauer des Geräts.
Diese praktischen Hüllen gibt es von verschiedensten Anbietern. Hüllen aus Holz, recyceltem Plastik aus dem Meer – auch hier kann auf Nachhaltigkeit geachtet werden.
2. Eine längere Nutzungsdauer
Gehört das alljährliche neue Smartphone wirklich zum Lifestyle? Die Lebensdauer eines Handys liegt zumeist nur bei 20-24 Monaten. Das Gerät funktioniert aber weiterhin. Man sollte sich daher die Frage stellen, ob es möglich ist, für 1-2 Jahre auf ein neues Smartphone zu verzichten.
3. Recycling
Ist das Handy kaputt, verwahren es viele in der Schublade als Ersatz. So sammeln sich über die Jahre einige Geräte an, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr genutzt werden. Es wird geschätzt, dass so über 35 Tonnen Silber sowie mehrere Tonnen Gold und Kupfer ungenutzt herumliegen.
Der bessere Weg ist die Spende an verschiedene Organisationen. Diese kümmern sich um ein fachgerechtes Recycling und eine optimale Wiederverwertung der seltenen Rohstoffe. Vereinzelt bekommt man sogar Geld dafür! Alternativ werden mit dem Erlös des Rohstoffverkaufs soziale Projekte unterstützt, die unter anderem den Arbeitenden der Kobaltminen zu Gute kommen.
Verbraucherpreise: Kommt jetzt die große Inflation?
Kommunikation: Kann man auf den Festnetz-Anschluss verzichten?
Entspannter Urlaub: Ferienhaus, Wohnwagen oder Hotel?
Die Corona-Pandemie hat vielen Urlaubsplänen seit Frühjahr 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mehrere Lockdowns sorgten dafür, dass Hotels und Gaststätten teilweise oder sogar ganz geschlossen waren – für Monate. Auch Ferienhäuser und Ferienwohnungen konnten in einigen Regionen allenfalls sporadisch genutzt werden. Selbst Campingplätze waren zeitweise betroffen.
Aber selbst seit durch die Impfungen gegen Covid-19 wieder mehr möglich ist, hat sich der Urlaub im Gegensatz zu vor der Pandemie verändert. Vielerorts gilt Masken- und Testpflicht, es müssen Abstände eingehalten werden. Treffen finden, wann immer möglich, im Freien statt.
Urlaub nach der Pandemie
All diese Umstände haben mit dazu geführt, dass Wohnwagen und Wohnmobile einen regelrechten Boom erlebt haben. Händler sind ausverkauft, die Hersteller haben Nachschubprobleme – nicht nur aufgrund der vielen Bestellungen, sondern auch weil pandemiebedingt einige Materialien knapp geworden sind.
Dass viele Menschen lieber mit dem eigenen Domizil unterwegs sind, als in Hotels und Ferienwohnungen zu gehen, ist verständlich. Zumindest die gefühlte Sicherheit dürfte größer sein – ebenso wie die individuelle Freiheit, weil man nicht mehr ortsgebunden ist.
Ob man sich nun, wo fast alles wieder mit nur noch leichten Einschränkungen möglich ist, für den Wohnwagen, das Hotelzimmer oder ein Ferienhaus entscheidet, hängt natürlich in erster Linie davon ab, was einem persönlich mehr zusagt. Aber es kann durchaus sinnvoll sein, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Optionen abzuwägen. Oder einfach mal etwas Neues auszuprobieren.
Vorteile und Nachteile von Wohnmobil und Wohnwagen
Egal ob Wohnmobil oder Anhänger – beides kann man wahlweise kaufen oder Mieten. Der Neu- oder Gebrauchtkauf ist zwar kostspielig. Doch wenn man das mobile Domizil mehr als einmal oder sogar mehrere Jahre lang nutzt, amortisieren sich die Kosten rasch. Trotzdem ist es keineswegs billiger als der Urlaub im Hotel oder der Ferienwohnung. Denn es kommen laufende Kosten hinzu. Zum einen für Wartung und eventuell anfallende Reparaturen. Außerdem ist da die Kfz-Steuer, die Treibstoffkosten sowie die Standplatzkosten auf einem Campingplatz. In den allermeisten Ländern ist „wildes Campen“ illegal. Man ist also auch darauf angewiesen, dass es entlang der Reiseroute genug freie Stellplätze und Campingplätze gibt.
Ein Nachteil ist zudem die räumliche Enge. Auch in großen Gefährten wird es eng, wenn man mit mehr als zwei Personen unterwegs ist, und sollte es schlechtes Wetter geben, muss man im Inneren ziemlich zusammenrücken. Wer also mit Gruppen in den Urlaub möchte, braucht mehrere Wohnmobile bzw. Anhänger.
Dem gegenüber stehen Individualität und Freiheit. Man kann problemlos unterwegs sein, am einen Tag hier, am nächsten dort übernachten. Bei Städtetouren ist aber Vorsicht geboten, denn vielerorts gibt es nur wenige geeignete und ausreichend große Parkplätze, und in vielen europäischen Städten kann das Rangieren mit einem großen Fahrzeug nicht unproblematisch sein.
Vor- und Nachteile vom Urlaub im Hotel
Das Hotel ist sicher die Unterkunft, die am meisten Luxus bietet. Man kann Frühstück und Abendessen mitbuchen, hat meist noch zahlreiche Angebote inklusive und ist, im Gegensatz zum Campingurlaub, auch weitgehend sicher vor unerwarteten Kosten. Allerdings ist auch hier der Platz meist sehr begrenzt, Gruppenurlauber oder größere Familien brauchen mehr als ein Hotelzimmer. Und das geht rasch ins Geld.
Außerdem hat man, sofern man nicht mehrere Hotelzimmer entlang einer Reiseroute bucht, nur einen eingeschränkten Bewegungsradius, etwa eine Großstadt und die nähere Umgebung. Das kann sinnvoll sein, wenn man eine Stadt oder einen Ort besonders mag und dort etwas Zeit verbringen möchte. Der wohl größte Nachteil ist, wie auch beim Camping, dass man meist unter Touristen bleibt. Man bekommt, außer zum Personal, eher wenig Kontakt zur Bevölkerung vor Ort. Das kann ok sein für einen reinen Relax-Urlaub, für Kultururlauber ist das eher nichts.
Vor- und Nachteile von Ferienhäusern und Wohnungen
Bei Ferienhäusern und Wohnungen ist man stets ortsgebunden. Allerdings haben sie einen beträchtlichen Vorteil: Zum einen bieten sie sehr viel mehr Platz, so dass man auch als größere Familie oder Gruppe reisen kann und trotzdem nur eine Unterkunft bezahlen muss. Außerdem hat man mehr Freiheiten. Man ist nicht an feste Speisezeiten wie im Hotel gebunden. Wer sparen muss kann problemlos selbst kochen. Oder man erkundet die nächstgelegenen Restaurants.
Da man nicht mit anderen Touristen zusammen wohnt, gelingt der Kontakt zu den Menschen vor Ort leichter. Und diese kennen nicht nur interessante Orte, die in keinem Reiseführer stehen, sondern können auch helfen, die typischen Touristenfallen wie etwa überteuerte Cafés an Hot Spots zu meiden. Wer ein Land wirklich kennenlernen will, fährt mit dieser Option am besten.
Tipps für die Reisevorbereitung
Egal, für welche Variante man sich entscheidet, buchen kann man heutzutage alles im Internet. Allerdings gibt es auch hier bereits Fallen und Abzocke. Bei zu guten bzw. besonders günstigen Angeboten sollte man ebenso vorsichtig sein wie bei Vorkasse an Privatanbieter. Außerdem sollte man sowohl den Anbieter als auch das Hotel oder das Ferienhaus vorher im Internet suchen. Wenn mit einem Angebot etwas nicht stimmt, findet man in der Regel schnell negative Bewertungen. Wie bei allem anderen gilt auch hier: Weder das günstigste noch das teuerste Angebot ist das beste.
Immobilie verkaufen: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Egal ob wegen eines Umzugs, einer Trennung oder einfach weil man gerade Geld benötigt: Es gibt viele Gründe, die eigene Immobilie zu verkaufen. Wie viel Umsatz man dabei machen kann, hängt von einer Menge Faktoren ab. Der Größe und der Lage, der Ausstattung und dem Zustand zum Beispiel. Aber auch der Zeitpunkt kann eine Rolle spielen.
Preise von Immobilien steigen weiter
Momentan sind Immobilien teuer, insbesondere Mieter ächzen unter den stetig steigenden Quadratmeterpreisen, denen auch die Mietpreisbremse nur wenig anhaben konnte. Immobilienbesitzer sind daher in einer guten Position. Denn auch die Nachfrage ist hoch, insbesondere in Ballungsgebieten und deren Umland. Und obwohl sanierte und luxussanierte Wohnungen nicht den besten Ruf haben, sind sie doch begehrt.
Seit inzwischen gut zwanzig Jahren gibt es bei den Preisen von Immobilien einen ungebremsten, steilen Aufwärtstrend, dessen Ende zur Zeit nicht absehbar ist. Ein wesentlicher Grund dafür ist die anhaltende Niedrigzinsphase. Diese treibt die Nachfrage, denn Zinsen auf Kredite sind so günstig wie kaum je zuvor – und wer eine Immobilie kauft, bezahlt nur selten gleich den vollen Betrag. Die meisten Menschen finanzieren einen Hauskauf mit einem Immobilienkredit. Wer in den letzten Jahrzehnten Wohneigentum erworben hat, kann es heute mit ziemlicher Sicherheit mit beträchtlichem Gewinn wieder verkaufen. Ausgenommen sind lediglich einige ländliche und strukturschwache Regionen insbesondere in Ostdeutschland oder in Brennpunktgebieten. Aber selbst dort sind die Preise mitunter spürbar gestiegen.
Mit dem richtigen Zeitpunkt beim Immobilien-Verkauf Steuern sparen
Das bedeutet aber auch: Es kann sich lohnen, noch ein paar Jahre zu warten. Denn noch steigen die Preise weiter, und auch eine Anhebung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist aktuell in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Bis auf Weiteres ist es noch möglich, die Gewinnerwartung zu steigern.
Ein weiteres gutes Argument sind die Steuern. Denn auf einen Immobilienverkauf fallen Steuern an. Allerdings nicht, wenn man die Immobilie vor mehr als zehn Jahren gekauft oder sie in den letzten zwei Jahren vor der Veräußerung selbst bewohnt hat. In diesen Fällen ist der Verkauf steuerfrei und man kann den kompletten Verkaufspreis behalten. Abgezogen werden nur gegebenenfalls die Maklergebühren, falls man das Geschäft von einem Makler abwickeln lässt.
Immobilie via Makler verkaufen?
Das kann durchaus sinnvoll sein. Denn zwar kostet der Makler Geld. Seine Provision, die im Schnitt bei etwa sieben Prozent des Verkaufspreises liegt, wird zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Man muss also mit einem überschaubaren Abzug von drei bis vier Prozent rechnen. Dafür schaffen es Makler in der Regel schneller, eine Immobilie zu verkaufen, als wenn man das selbst in die Hand nimmt.
Außerdem übernehmen sie die Vermarktung, kümmern sich um Vertragliches und verhindern damit, dass man Fehler macht, die unter Umständen teuer werden können. Außerdem haben sie einen guten Blick für Probleme, etwa was den Zustand einer Immobilie betrifft. Oft kann man nämlich beim Preis noch deutlich mehr rausholen, wenn man kleine Reparaturen oder Sanierungen vornimmt, bevor man ein Haus oder eine Wohnung auf den Markt gibt.
Diese Schauspieler teilen sich die Synchronsprecher
Deutschland zählt neben vielen anderen Ländern zu einem Synchronland. Dies bedeutet, dass sämtlich ausländische Filme, welche in Deutschland ausgestrahlt werden, synchronisiert werden. Es wird eine deutsche Sprache auf die Stimmen der Schauspieler gelegt. Der wichtigste Standort für Synchronstudios in Deutschland ist Berlin. Aber nicht nur Filme werden synchronisiert, sondern eigentlich alle Bereiche in denen eine Stimme zum Einsatz gebracht wird. So kann man ebenfalls zum Beispiel beim Hörfunk als Synchronsprecher arbeiten. Hier sind Werbespots sehr beliebt oder auch die Aufnahme von Hörbüchern ist eine gelungene Alternative. Besonders bekannte synchronisierte Filme sind Animationsfilme, in denen erfundenen Figuren oder märchenhaften Tieren eine Stimme vergeben wird.
Voraussetzungen als Synchronsprecher
Als Synchronsprecher zu arbeiten ist ein anspruchsvoller Job, der ebenfalls Schauspielkönnen voraussetzt. Mit der Stimme werden Emotionen und Handlungen weitergegeben und visualisiert. Hier gilt als besondere Herausforderung, dass man zur Übermittlung des Gefühls lediglich die Stimme zur Verfügung hat, wohingegen man als Schauspieler auch mit Gesten arbeiten kann. Ein perfektes Timing als Synchronsprecher wird ebenfalls vorausgesetzt, denn die Stimme muss genauestens auf die Lippenbewegungen abgestimmt werden. Ansonsten verliert die Aktion schnell an Glaubwürdigkeit. Ebenso müssen Ungleichheiten ausgeglichen werden, wie zum Beispiel sind natürlich die einzelnen Buchstaben in den Kontexten, aufgrund der verschiedenen Sprachen, unterschiedlich. So kann der Schauspieler gerade ein „i“ in seinem Wort verwenden, wohingegen der Synchronsprecher im Deutschen aber ein „u“ verwenden muss. So Unebenheiten heißt es geschickt auszugleichen.
Wer synchronisiert wen?
Einer der bekannteste deutschen Synchronsprecher ist nun leider verstorben. Er synchronisierte mehrere Stimmen von bekannten Hollywood Größen wie Johnny Depp oder auch Brad Pitt. Michael Deffert wurde nur 53 Jahre alt und war stets ein beliebter Synchronsprecher. Allerdings ist es nicht unüblich, dass die Stimmen zu den Stars öfters mal getauscht werden. So teilen sich bekannte Stars sehr oft nur einen Synchronsprecher. Michael Deffert haben wir ja bereits erwähnt. Kannten Sie schon Dietmar Wunder? Er verleiht seine Stimme Daniel Craig, Adam Sandler oder auch Cuba Gooding Jr. Hier kann er bereits mehr als 750 Sprechrollen vorweisen.
Dann haben wir noch Manfred Lehmann als absoluten Star am Synchronsprecherhimmel. Mit seiner wiedererkennbaren und markanten Stimme spricht er zum Beispiel für Bruce Willis, Kurt Russel und ebenso Gérard Depardieu. Und wer kennt nicht den Werbespruch „20 % auf alles – außer auf Tiernahrung“? Jawohl, auch dies ist Manfred Lehmann.
Joachim Tennstedt, ebenfalls einer der favorisiertesten Synchronsprecher aus Deutschland wurde durch den Regisseur Michael Miller entdeckt. Dieser ließ Joachim Tennstedt für einen Horrorfilm synchron sprechen, womit auch schon die Karriere als Synchronsprecher begann.
Jetzt kommen wir einmal zu der bekanntesten weiblichen Synchronstimmen. Daniela Hoffmann ist bereits seit Jahrzenten dicke im Geschäft. 1988 synchronisierte sie bereits die Stimme von Hollywoodsternchen Julia Roberts. Dann sind da noch Ally McBeal und Ellie, das Mammut, welchen sie ihre Stimme verleiht.
Ebenfalls eine sehr beliebte weibliche Synchronsprecherin ist Andrea Aust. Die gelernte Sprachwissenschaftlerin verleiht ihre deutsche Stimme an Schauspieler wie Courteney Cox, Daryl Hannah und Michelle Pfeiffer.
Zu erwähnen haben wir noch Tilo Schmitz. Tilo Schmitz ist bekannt für seine Stimme als Ron Perlman, Ving Rhames und Michael Clarke Duncan. Seine sehr tiefe Stimme passt aber auch hervorragend zu Kater Karlo, welcher in einigen Disney-Filmen zu finden ist.
Und wen haben die Hollywoodgrößen Al Pacino, Kevin Costner und Pierce Brosnan gemeinsam? Den deutschen multitalentierten Frank Glaubrecht. Er arbeitet nicht nur als Synchronsprecher, sondern außerdem noch als Synchronregisseur, Schauspieler und Hörbuchsprecher.
Was tun um Synchronsprecher zu werden?
Es gibt keine konkrete Ausbildung zum Synchronsprecher. Hier kann durchaus ein Quereinstieg erfolgsversprechend sein. Hilfreich kann natürlich ein Studium in Richtung Schauspiel oder Dramaturgie sein, was es einem ermöglicht, intensiver in die einzelnen Rollen hinein zu tauchen. Der Schlüssel, selbstverständlich, ist die eigene Stimme und diese kann man durchaus trainieren, so wie es ja auch Sänger zum Beispiel regelmäßig tun. Als Übung kann auch schon lautes Lesen hilfreich sein. Hier können es anfangs einfache Artikel und Geschichten sein, später dann mehr umfangreiche Texte, welche verschiedene Charaktere beinhalten. Das regelmäßige Aufnehmen von Hörproben hilft dabei, seine eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen. Wenn die Fähigkeiten soweit ausgeweitet sind, dass man sich selber durchaus als einsetzbaren Synchronsprecher bezeichnen würde, dann heißt es hartnäckig suchen. Kontakte in der Welt der Medien sind hier durchaus hilfreich. Auch können schon mal Castings ausgeschrieben sein, bei denen man vorstellig werden kann. Wo ein Wille, da auch ein Weg.


































