Do it yourself bei der Gartengestaltung

Selbst ist der Mann, oder die Frau: Mit DIYs, ausgeschrieben Do it yourself, ist es möglich den eigenen Garten oder den Balkon, in ein kleines Paradies zu verwandeln. DIY-Anfänger können sich in speziell dafür aufgenommenen Videos unzählige Anregungen holen.

Egal ob sie Möbel oder Deko für den Garten oder den Balkon aufpeppen oder neu kreieren möchten, selbstgemachte Einzelstücke finden sich in keinem anderen Garten wieder. Zumal die im Gartencenter gekauften Teile schon in jedem zweiten Garten stehen. Eine gute Lösung ist es also, seine Kreativität durch Garten-DIYs auszuleben. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann man so großartige Ideen im eigenen Garten umsetzen. Hierbei muss auch nicht auf Luxus verzichtet werden. Durch saubere Arbeiten mit den richtigen Materialien können die DIYs auch eine neue Art der Gartengestaltung kreieren.

Möbel: DIYs für den Garten

Ein bereits langanhaltender Trend ist es Möbel aus Holzpaletten zu fertigen. Hierbei ist der Fantasie keine Grenze gesetzt. So können ganze Sitzgruppen, Sonnenliegen und sogar Gartenhäuschen und Strandkörbe aus Paletten in einem DIY-Projekt entstehen. Die dazu passenden Sitzpolster kann man entweder Kaufen, oder diese aus ausrandgierten Schaumstoffmatratzen, welche man zuschneidet und mit neuem Stoff bezieht, selbst fertigen. Dazu benötigt man allerdings einige Fähigkeiten beim Nähen.

Auch Hochbeete für Obst und Gemüse, welche man rückenschonend bepflanzen kann, können aus Paletten hergestellt werden. Diese praktischen Palettenmöbel sind nicht nur relativ günstig, sie können zudem auch langfristig genutzt werden. Da das Ausgangsmaterial zudem unbehandelt ist, kann man die Möbel in den schönsten Farben streichen, und somit einen individuellen Stil setzten.

Ein aus Paletten zusammengesetzter Raumteiler bietet Platz für unzählige Pflanzen. So kann man beispielsweise Gartenkräuter, wie Basilikum, Thymian und so weiter, in speziell für Europaletten gefertigten Blumenkästen, einpflanzen. Ein schönes Bild, an den Außenseiten der Raum- beziehungsweise Gartenteiler- Paletten, ergeben leuchtende Balkonpflanzen. Alternativ zu Paletten kann man auch Wein- oder Obstkisten verwenden. Diese eignen sich jedoch eher für Tische und Regale und geben so dem Garten einen tollen Look.

DIY-Ideen für die Terrasse

Eine veraltete Terrasse kann man mit etwas Geschick und Mut, und einer ordentlichen Anleitung, selbst erneuern und herrichten. Dabei beginnt man mit dem Boden der Terrasse. Nachdem man sich einen schönen Belag aus Holz, WPC oder Steinen ausgesucht hat, kann die Arbeit beginnen. Wichtig ist es, den neuen Boden regelmäßig richtig zu reinigten und zu pflegen, damit dieser für eine lange Zeit schön bleibt.

Wer gerne einen Teich möchte, aber keinen Platz dafür hat, kann auch auf einer kleinen Terrasse oder auf dem Balkon, in einer Zinkwanne oder in einem Holzfass, einen Mini-Teich anlegen.  Diese Teiche kann man zur kalten Jahreszeit wegräumen und im nächsten Jahr wieder auf die Terrasse stellen. Mit den passenden Möbelstücken und der richtigen Dekoration kann man ein perfektes Urlaubsfeeling erzeugen.

DIY: Selbstgemachte Dekoration für den Garten

Aus alt mach neu – auch dies gehört zur DIY-Gartengestaltung. Ausrangierte Dekoartikel können mit einigen Handgriffen und vielen DIY-Ideen neuen Glanz erlangen und so in das Gartenbild integriert werden. Als DIY-Heimwerker und Bastler kann man seine Gartendekoration in den Blumenbeeten, an den Wegen oder in den Pflanzgefäßen platzieren. Um der Natur etwas Gutes zu tun, kann man ein Insektenhotel oder ein Vogelhaus ganz einfach selbst bastelt werden.

Auch das Vogelfutter für den nächsten Winter kann man selbst herstellen. So können beispielsweise selbst gemachte Meisen Knödel, am Zaun oder auf dem Gewächshaus, aufgehängt werden. Aus alten Tassen können zudem Vogelfutterstellen gebastelt werden. Für Insektenhäuser gibt es auf den DIY-Seiten im Internet ebenso Bauanleitungen, welche den Garten verschönern und einen Einblick in die Welt der Insekten liefern können.

Grill & Bar im Garten selbst machen

Einen Grill kaufen kann jeder. Anders ist es mit dem Bauen eines DIY-Grills. Gerade wenn man einen etwas größeren Garten hat, kann man seinen Grill aus Steinen selbst bauen, welcher zu jeder Jahreszeit draußen stehen kann. Im Winter grillen wäre für viele möglicherweise eine neue Entdeckung. Wer nicht ein besonders großer Fan vom Grillen ist, kann sich auch mit demselben Schwierigkeitsgrad einen Pizzaoffen selbst bauen. Auch hierfür findet man verschiedene DIY-Anleitung Online.

Dem Grill oder dem Pizzaoffen kann zudem eine Outdoor-Bar beigefügt werden. Mit einer Bar aus Steinen oder Holz ist man der perfekte Gastgeber einer Gartenparty: am Abend mit der Familie oder Freunden draußen sitzen, neue Cocktail zu mixen und die warmen Sommernächte genießen.

DIY-Beleuchtung für den Garten

Für eine angenehme stimmungsvolle Atmosphäre am Abend sorgen Lichterketten, Lampions oder auch Windlichter. Gerade bunte Lampions und Windlichter kann man selbst basteln. Für diese DIY-Ideen braucht man nur wenige Materialien und Werkzeuge. So können aus Konservendosen oder Einmachgläsern mit etwas Farbe kleine Kunstwerke entstehen. Diese Lichter kann man im Winter auch drinnen verwenden.

Wer ein echtes Highlight setzen möchte, kann sich an Carving probieren. Dafür braucht es etwas mehr Geschick und man sollte sich gut mit der Kettensäge auskennen. Beim Carving kann man erst einmal klein anfangen und das Schnitzen mit einem kleinen Schnitzwerkzeug beginnen. So kann man zum Beispiel aus einem Baumstück eine tolle Gartendekoration schnitzen.

Fachkräftemangel im Pflegebereich: Es muss sich was ändern!

Der Fachkräftemangel nimmt in Deutschland immer weiter zu. Ein Ende ist nicht in Sicht. In den kommenden Jahren werden noch mehr Fachkräfte verloren gehen, da die geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter eintreten. Der Einstellung von Fachkräften aus dem Ausland stehen viele Unternehmen zögerlich gegenüber. Mittlerweile sind fast alle Bereiche betroffen, ganz besonders stark leidet jedoch der Pflegebereich.

Entwicklung des Fachkräftemangels

Den Höhepunkt des Fachkräftemangels verzeichnete Deutschland im Jahr 2018, ein nun erneut ansteigender Mangel wurde nach dem ersten Pandemiejahr beobachtet. Im März 2022 fehlten deutschlandweit mehr als eine halbe Million Fachkräfte. Die aktuelle Stellenüberhangsquote beträgt in den meisten Bundesländern 30-45 Prozent. Darunter liegen nur Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Mehr als die Hälfte aller offenen Stellen erfordern eine abgeschlossene Berufsausbildung. Anteilig betrachtet ist der Mangel besonders groß im akademischen Bereich. Die Zahl der nicht besetzten Ausbildungsplätze hat sich in den vergangenen 10 Jahren etwa verdoppelt.

Fachkräfte fehlen in allen Bereichen

Die am stärksten betroffenen Berufsbereiche sind laut dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung des Instituts der Deutschen Wirtschaft: Gesundheit und Pflege, Soziales und Bildung sowie das Handwerk. In diesen Bereichen können mehr als die Hälfte der offenen Stellen nicht mit entsprechend qualifiziertem Personal besetzt werden. Nur in den Bereichen Programmierung und Handel gab es einen leichten Rückgang offener Stellen gegenüber 2021. Der Fachkräftemangel im Bereich Gesundheit und Pflege ist seit Jahren durchgängig Thema, ohne dass es bisher durchschlagende Erfolge bei der Lösung dieses Problems zu verzeichnen gibt.

Fachkräftemangel im Pflegebereich

Vertreter der Pflege auf allen Ebenen kritisieren wiederholt fehlendes Engagement der Politik, um der Notlage entgegenzutreten. Das Thema wurde in den Koalitionsvertrag der Ampelregierung aufgenommen. Bisher sind leider keine entsprechenden Aktionen zu verzeichnen.

Verschärfend kommt im Pflegebereich hinzu, dass vor dem Hintergrund des demografischen Wandels erwartungsgemäß in den kommenden Jahren immer mehr Pflegebedürftige zu versorgen sein werden. Schon jetzt kommt es wiederholt zu temporären Schließungen ganzer Abteilungen, da die Mindestbesetzungen nicht eingehalten werden können. Leidtragende sind die Alten und Kranken, aber auch das Personal, das verschlissen wird, da es dauerhaft oberhalb seiner Belastungsgrenze arbeiten muss.

Lösungsansätze für die Pflege

Mehr Ausbildungsplätze schaffen

Ein mögliches und notwendiges Szenario ist die Aufstockung der Ausbildungsplätze. Es gibt durchaus eine große Anzahl Interessierter an Berufen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich.

Viele, insbesondere junge Menschen, wünschen sich, für hilfsbedürftige Menschen zu arbeiten. Die Verdienstaussichten sind gut.

Auf Online-Portalen wie medi-karriere.de kann man sich umfassend über die verschiedenen Berufsbilder im Pflegebereich sowie über die Ausbildungs- und Verdienstmöglichkeiten informieren.

Pflegekräfte im Job halten

Das Einkommen ist für die Pflegekräfte schon länger kein vordergründiges Thema. Es sind eher die Arbeitsbedingungen, die ihnen zu schaffen machen. Sich um Kranke zu kümmern, erfordert auch, dass man selbst gesund und belastbar ist. Schwierig, wenn man dauerhaft für zwei arbeitet und das oftmals im 3-Schicht-System. Dazu kommen immer häufiger unzufriedene Patienten, da die Krankenschwester sich nicht ausreichend Zeit für den Einzelnen nehmen kann. Hier beißt sich der Hund also in den Schwanz: Die Personalnot führt zu weiteren Ausfällen von hoch motivierten Fachkräften, manche gehen für immer. 2022 hat die aktuell geltende Corona-Impfpflicht zu zusätzlichen Verlusten im Gesundheitsbereich geführt.

Berufsaussteiger zur Rückkehr motivieren

Eine Anzahl gut ausgebildeter, langjährig erfahrener Pflegekräfte hat in den vergangenen Jahren dem Beruf den Rücken gekehrt. Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Gründen, aus dem Job auszusteigen, in der Regel wird es eine Kombination mehrerer Gründe sein. Einige dieser Gründe, zum Beispiel miserable Arbeitsbedingungen und fehlende Wertschätzung, können Stellschrauben sein, um das Personal zurück in den Job zu werben. Wer mit dem Gedanken spielt, dem Pflegeberuf eine neue Chance zu geben, findet auf verschiedenen Online Portalen mehrere tausend Stellenangebote im ganzen Land.

Bürokratie im Gesundheitswesen abbauen

Unsere Gesellschaft hat sich in eine Richtung entwickelt, in der Mitarbeiter im Gesundheitswesen unter Generalverdacht stehen, gesundheitliche Schäden bei den Patienten zu verursachen. Wer nicht gesund wird, so wie er es sich vorgestellt hat, oder eine Komplikation seiner Erkrankung erlebt, sucht immer häufiger den Fehler beim behandelnden Personal. Dies wird seit Jahren durch die Medien weiter angeheizt. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass alle Tätigkeiten am Patienten ausführlich dokumentiert werden müssen. Dazu kommt der Umstand, dass nur abgerechnet werden kann, was auch dokumentiert wurde. Durch die ausufernde Dokumentationstätigkeit haben die Pflegenden weniger Zeit für die persönliche Betreuung ihrer Patienten.

Entlastung der Pflege durch Automatisierung

Seit einigen Jahren gibt es Bemühungen, Pflegeprozesse zu automatisieren, um das Personal zu entlasten. Die entwickelten Hilfsmittel reichen bis hin zu Pflegerobotern. Dazu zählen aber auch der Einsatz mobiler Computer und einer optimierten Softwareumgebung, zum Beispiel für die Pflegedokumentation und Belegungsplanung.

Roboter unterstützen bei Transport- und Reinigungsarbeiten oder sind als Begleitroboter konzipiert. Letztere werden vor allem in der Pflege demenzkranker Patienten eingesetzt. Sie motivieren zum gemeinsamen Singen oder Spielen. Selbstverständlich können sie den menschlichen Kontakt nicht ersetzen, werden aber aufgrund der Personalnot künftig verstärkt genutzt werden müssen. Dabei ist die Akzeptanz unter den Patienten bisher durchaus positiv.

Gut ausgebildete Pflegekräfte aus dem Ausland

Im Ausland erfolgt die Pflegeausbildung nicht selten auf Fachschulebene. Auch hat der Beruf in anderen Ländern häufig ein höheres Ansehen als in Deutschland. In den vergangenen Jahren gab es Anwerbe-Projekte in verschiedenen Ländern, die durchaus erfolgreich verliefen. Sprachliche und kulturelle Barrieren sind jedoch nicht zu unterschätzen. Sie stellen eine tägliche Herausforderung im Pflegeprozess dar. Zudem sind die Pflegestandards im Ausland recht unterschiedlich. In vielen Ländern werden die Angehörigen des Patienten ganz selbstverständlich in die Pflege mit eingebunden.

Fazit: Die Politik ist gefordert

Politik, Arbeitgeber und Gesellschaft müssen dem Pflegepersonal mit mehr Wertschätzung begegnen. Mit der aktuellen Gesundheitspolitik lässt sich am Fachkräftemangel wenig ändern. Unsere Politiker sind gefragt, Gesetze zu ändern oder zu installieren, um gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Es sind mehr Fachkräfte für den Pflegebereich auszubilden und im Beruf zu halten. Es sind Anreize für aus der Pflege ausgeschiedene Fachkräfte zu schaffen, damit diese in ihren Beruf zurückkehren. Die Automatisierung im Gesundheitswesen muss stärker vorangetriebenen werden. Akut sind auch intensivere Bemühungen erforderlich, um qualifiziertes Pflegepersonal aus dem Ausland anzuwerben und es unseren Bedürfnissen entsprechend weiterzubilden.

Thema: Der neueste Wissenstand zu Cannabinoide und Covid 19

Es ist kein Geheimnis, dass neben Ländern wie den Niederlanden auch im deutschsprachigen Raum an die Legalisierung von Cannabis gedacht wird. In diesem Artikel haben wir uns auf die Fakten rund um CBD und Covid-19 gestürzt.

Schon seit einiger Zeit macht der natürliche Wirkstoff CBD auf sich aufmerksam. CBD soll dabei helfen, Ängste und Schmerzen zu reduzieren, Schlaflosigkeit zu lindern, Krampfanfälle zu behandeln und vieles mehr. Studien vom Februar 2022 zufolge gibt es Hinweise darauf, dass CBD, isoliert oder in Hanfextrakten, das Potenzial hat, auch eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu verhindern und zu behandeln. Hochwertig produzierte Öle wie beispielsweise Cibdol erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In diesem Artikel sollen einige mögliche Anwendungsgebiete von CBD genauer betrachtet werden.

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol, eines der über 100 verschiedenen Cannabinoide, die in der Hanfpflanze vorkommen. Im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) wirkt CBD nicht berauschend. Beide Cannabinoide wirken über das sogenannte Endocannabinoid-System. CBD wird nachgesagt, entzündungshemmende, schmerzstillende bzw. die Schmerzwahrnehmung günstig beeinflussende und beruhigende, sowie angstlösende Effekte zu haben.

CBD wirkt nicht psychoaktiv

Im Gegensatz zu THC hat das legal erhältliche CBD absolut keine psychoaktiven Wirkungen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, CBD zu verwenden, allerdings soll hier darauf hingewiesen werden, dass Cannabidiol pharmakologische Eigenschaften aufweist und beispielsweise in Österreich nicht als Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel verkauft werden darf – beworben wird es meist als Kosmetikmittel. Für was für eine Verabreichungsform man sich letztendlich entscheidet, CBD wird nie dazu führen, dass man “high” wird.

Wenn man CBD zu sich führen möchte, gibt es zahlreiche Darreichungsformen. Am beliebtesten sind nach wie vor die unterschiedlich konzentrierten CBD-Öle bzw. CBD-Extrakte. Doch auch Kapseln, CBD Tees oder CBD-Kosmetik werden zur Erreichung von Gesundheitszielen erfolgreich eingesetzt.

CBD als Hilfe gegen Ängste

Als natürliche Reaktion auf Gefahren ist Angst überlebensnotwendig. Allerdings fürchten sich Menschen mit Angst­störungen auch in alltäglichen Situationen. Die negativen Gefühle können in Verbindung mit Atemnot, Benom­menheit, Zittern, Schwitzen oder Herz­rasen auftreten. Bei Angst­störungen werden oft Medi­kamente verschrieben. Betroffene interessieren sich nun zuneh­mend für pflanzliche Alternativen, um den Körper zu schonen.

CBD in der Schmerzbehandlung

CBD zur Schmerzlinderung wird meist bei chronischen Beschwerden angewendet, was bedeutet, dass der Schmerz seit mindestens 3 Monaten täglich auftritt. Cannabidiol wirkt entzündungshemmend und krampflösend, was auch seinen vielseitigen Einsatz erklärt. Nachdem bei einer Entzündung auch viele freie Radikale entstehen, sind die antioxidativen Eigenschaften von CBD ein besonders nützlicher Nebeneffekt. CBD kann zudem den Bedarf an Schmerzmitteln reduzieren, wodurch Nebenwirkungen von Medikamenten minimiert werden.

CBD gegen Schlaflosigkeit

Kann CBD wirklich den Schlaf verbessern? Beim Thema Schaf hat CBD in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit erlangt. Studien deuten darauf hin, dass es den REM-Schlaf fördern und Alpträume bei Menschen lindern kann, sowie Menschen mit chronischen Schmerzen zu besserem Schlaf verhilft.

Wichtig ist, sich hier keine schnell eintretenden Wunder zu erwarten. Die richtige Dosis muss zuerst gefunden werden, am besten lässt man sich zu Beginn fachkundig beraten. Wer mit einer niedrigen Dosierung anfängt und sich dann langsam hocharbeitet, falls sich die Beschwerden nicht ändern, ist auf der sicheren Seite. CBD ist kein Medikament, dessen Wirkung nach 30 Minuten einsetzt und der Körper benötigt auch hier Zeit, um die natürlichen Wirkstoffe zu integrieren. Zusätzlich ist es ratsam, sich bei Schlafproblemen auch mit der Ernährung auseinanderzusetzen und diese gegebenenfalls zu ändern.

CBD-Öl gegen Covid-Infektionen

Weltweit laufen Studien, die CBD als möglichen Wirkstoff in der Covid-19-Therapie untersuchen. Manche Ergebnisse sind vielversprechend, denn sie legen die Annahme nahe, dass CBD Ansteckungen mit Corona verhindern kann. Säuren in CBD-Öl und anderen CBD-Produkten können den Studien zufolge die Spike-Proteine des Coronavirus binden. Dadurch falle es den Viren schwerer, in menschliche Zellen einzudringen. Auch die Ausbreitung innerhalb des Organismus könne durch eine regelmäßige CBD-Einnahme stark eingeschränkt werden. Da CBD die Vermehrung der Viren in den menschlichen Zellen verhindern kann, könnte eine potentielle Ansteckung mild oder sogar symptomlos ablaufen. Das macht CBD nicht nur in Hinblick auf die Reduzierung von Ansteckungen interessant, sondern auch in Hinblick auf den Schweregrad im Falle einer Infektion.

CBD im Zusammenhang mit dem Ansturm der Zytokine

Zytokine sind wichtige Botenstoffe im Körper die helfen, Infektionen zu bekämpfen. Gleichzeitig treiben sie Entzündungswerte im Blut nach oben. Sobald die Zytokin-Konzentration abflaut, sinken in der Regel auch die Entzündungswerte wieder. Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus kommt es immer wieder zu einem sogenannten Zytokinsturm, durch den die Entzündungswerte dauerhaft ansteigen und sich im gesamten Organismus ausbreiten. Diese Immun-Überreaktion kann schwere Folgen haben. CBD-Produkte sollen in der Lage sein, einen Zytokinsturm ohne Nebenwirkungen zu verhindern.

10 Jahre Mari Kondo: Wie die Aufräum-Expertin die Ordnung in unserem Wohnraum geprägt hat

Manche Menschen verändern das Leben von Millionen. Mari Kondo gehört garantiert zu ihnen, denn die kleine quirlige Frau vollbrachte es, in Millionen Haushalte Ordnung zu bringen. Was sich furchtbar anstrengend und kompliziert anhört, bringt die Ordnungsberaterin schier spielend einfach in den Haushalt. Mit TV-Sendungen, Büchern und Ratgebern erlangte die Ordnungsberaterin Bekanntheit. Doch was bedeutet die Ordnung eigentlich?

Mari Kondo: Die Geschichte

Der Name ist mittlerweile gar den Aufräumskeptikern bekannt. Letztendlich hat wohl schon beinahe jeder einen Trick von Mari Kondo angewendet, auch wenn es ihm gar nicht bekannt ist. Die alte Bundeswehr-Marotte namens »Rollen, nicht falten«? Dieser Aufräum- und Platzspartrick ist bei der quirligen Mari fest im Repertoire. Aber was steckt dahinter?

  • Der Start – im Jahr 2011 veröffentlichte Mari Kondo im Japanischen ihr erstes Buch. Bereits im ersten Halbjahr des Folgejahres galt es als das zweithäufigst verkaufte Buch in Japan.Es folgte im nächsten Jahr ein Folgeteil des Erstbuchs. Seit 2013 sind die mittlerweile drei Kondo-Bücher auch in Deutschland erhältlich.
  • TV – der japanische Sender NTV startete eine Fernsehserie, die auf dem Buch basierte und Mari in den Fokus setzte. Der Erfolg nahm von hier aus seinen Lauf, denn nicht nur wurden die Bücher in die viel gesprochenen Sprachen übersetzt, auch die Serie verließ Japan in Richtung Rest der Welt.
  • Netflix – der Streamingdienst schnappte sich 2019 die Ordnungsexpertin und drehte eine eigene Doku-Serie, die weltweit ausgestrahlt wird.
  • Seminare – in den USA bietet Kondo ganze Seminare zum Thema an. Nicht nur für Aufräumwütige, sondern auch für diejenigen, die auf dem Fuße Kondos eigene Ordnungshelfer werden wollen. Im Zuge des Seminars können sich Teilnehmer zum »Certified KonMari Consultant« ausbilden lassen und später freiberuflich in dem Feld arbeiten.

Letztendlich arbeitet Kondo nicht mit unheimlich innovativen und außergewöhnlichen Tipps, sondern greift die typischen Maßstäbe auf.

Das Mari-Kondo-Prinzip erklärt

Aufräumen muss simpel sein. Ist es zu kompliziert, wird sich kaum jemand daran halten und am Ende nicht glücklich mit dem Ergebnis sein. Als Japanerin steckt in Mari Kondo ohnehin die leidliche Erfahrung, dass Platz meist rar gesät ist. Wer in Tokio wohnt, der muss sein gesamtes Leben praktisch in einer »Schuhschachtel« verbringen, denn jeder Zentimeter mehr an Wohnraum kostet unheimlich viel Geld. Mari Kondo setzt genau hier an. Es gilt: Wer aufräumt, der soll dieselben Techniken in einer kleinen Keller-Studentenbude als auch in der Mega-Villa anwenden können. Aber wie geht das?

  • Glücklichmacher – was macht mich persönlich glücklich? Mari Kondo arbeitet genau nach diesem Fragenmodell. Kleidungsstücke oder Habseligkeiten, die keine genauen glücklichen Emotionen hervorrufen, kommen weg.
  • Haufenlösung – schon die Eltern haben oftmals die Spielzeuge des Kinderzimmers auf einen Haufen geworfen und zum Aufräumen angeregt. Sie arbeitet nicht anders, denn alle Gegenstände werden erst einmal auf einem Haufen gesammelt.
  • Fester Platz – Gegenstände, die behalten werden, erhalten ihren festen Platz im Schrank, der Schublade oder im Haushalt.
  • Verstauen – der letzte Schritt betrifft das richtige Verstauen. Mari Kondo arbeitet mit platzsparenden Lösungen, beispielsweise einer besonderen Falttechnik, die fast wie gerollt aussieht. Kleidungsstücke werden so zusammengelegt, nicht gefaltet, womit gleich mehr Platz geschaffen werden kann.

Sicherlich erfand Mari Kondo die Ordnung nicht völlig neu. Festivalgänger, Rucksacktouristen und Ex-Militärangehörige wissen schon längst, dass gerollte Kleidung nicht nur weniger verknittert, sondern auch weniger Platz einnimmt. Sie schaffte es aber, dieses Wissen so interessant aufzubereiten, dass fast jeder die Tricks der quirligen Frau einfach mal ausprobiert haben.

Welche Methoden existieren noch?

Neben Mari Kondo haben sich etliche Aufräum- und Ordnungsmethoden etabliert. Eigentlich lassen sich alle auf einen Nenner bringen, denn sie alle dienen dazu, auf wenig Platz möglichst viele Stücke platzieren zu können – und dennoch durchzublicken. Einige der abweichenden Methoden sind:

  • 3 Kisten – diese Methode kennen viele Menschen von den vielen Ratgebern, die einfach die Frage stellen: »Habe ich das Stück in der letzten Saison jemals getragen?« So ähnlich kann man sich die Methode vorstellen, denn die Frage ist schlichtweg, wann der Gegenstand zum letzten Mal genutzt wurde. Wer beispielsweise seinen Keller aufräumt und plötzlich ein Utensil findet, dass schon seit Jahren unvermisst im Keller lag, der ahnt es schon: Das Stück kann weg. Diese Methode ist unkompliziert, Stücke können verkauft oder weitergegeben werden, allerdings können die drei Kisten verwirren. Sie heißen schlichtweg »bleibt«, »vielleicht« und »kann weg«. Vielfach wird die Vielleicht-Kiste am Ende doch behalten.
  • 5-S-Methodeauch diese Methode stammt ursprünglich aus Japan und baut aufeinander auf. Der erste Schritt ist das Aussortieren und Separieren. Alles, was nicht mehr benötigt wird, kommt weg. Im nächsten Schritt wird sortiert. Das betrifft die Dinge, die behalten werden. Allerdings müssen sie ordentlich sortiert werden. Im dritten Schritt wird gesäubert, damit die Schränke auch wieder sauber sind. Die Standards für die neue Ordnung werden im vierten Schritt gesetzt. Beispielsweise wird der ordentlich eingeräumte Kleiderschrank fotografiert, damit dieses Bild in Erinnerung bleibt. Disziplin macht den letzten Schritt der Methode aus, da ist allerdings auch der schwerste Schritt. Der vorab fotografierte Zustand muss beibehalten werden. Fortan dürfen Jacken oder Pullis nicht mehr über der Stuhlkante abgelegt werden, sondern gehören direkt in den Schrank – oder in die Wäsche.

Je nach gewählter Methode ist mehr oder weniger Zeitaufwand nötig. Letztendlich muss immer jeder für sich entscheiden, welche Variante für einen selbst praktisch ist. Allerdings ist es kein Problem, die Methoden miteinander zu kombinieren. Es gibt etliche Menschen, die beispielsweise Kondos Rollmethode für Socken oder Unterwäsche nutzen, aber in der Küche auf die 5S-Methode setzen.

Fazit – Ordnung ist das halbe Leben …

…drum ordne nie und lebe ganz. Das ist zumindest ist ein Sprichwort, was allerdings im Alltag auf mehr Hindernisse stößt als dass es praktisch ist. Mit den richtigen Methoden geht das Aufräumen allerdings leicht von der Hand. Wer einmal ein für sich passendes System gefunden hat, der wird merken, wie einfach die Ordnung eigentlich sein kann.