Gold als Inflationsschutz – wie gut schützt das Edelmetall vor dem Kaufkraftverlust?

Mit weiterhin rekordverdächtigen Preissteigerungsraten in Deutschland und im Euro-Raum überlegen Anleger, welche Investitionen am besten der Inflation trotzen. Häufig wird Gold als Inflationsschutz empfohlen und soll weniger anfällig für Wertverluste sein. Aber wie gut ist der Schutz von Gold vor Inflation wirklich und wann lohnt sich eine Investition in das Edelmetall?

Inflation in Deutschland und im Euroraum weiter ungebremst

Die Inflationsrate in Deutschland hat mit 7,9 Prozent für Mai 2022 einen neuen Höchststand erreicht und im gesamten Euroraum ist die Preissteigerungsrate sogar auf mehr als 8 Prozent gestiegen. Damit verliert erspartes Geld an Kaufkraft, wenn es nicht gewinnbringend angelegt wird. Schwierig zeigt sich die aktuelle Situation für Zentralbanken, Regierungen und Bürger, weil die genauen Ursachen der Preissteigerungen schwer einzuschätzen sind. So ist ein Teil der Inflation wohl auf die expansive Geldpolitik sowie niedrigen Zinsen der Zentralbanken der USA und der Europäischen Union in den vergangenen Jahren zurückzuführen. Gleichzeitig ist die Nachfrage mit dem Abschwächen der Corona-Krise explodiert und aufgrund von Lockdowns in China bestehen weiterhin Probleme mit den Lieferketten. Hinzu kommen steigende Energiepreise durch den Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine, der zu sinkenden Importen von Öl und Gas geführt hat. Ein explosiver Mix, der ein Handeln der Zentralbanken und höhere Zinsen erfordert, wodurch sich allerdings das Risiko einer Rezession deutlich erhöht.

Aufgrund der hohen Inflation fragen sich viele Anleger, wie sie einen Wertverlust bei Geldanlagen vermeiden können. Lässt man Ersparnisse einfach auf dem Konto liegen, erhält man von den Banken weiterhin keine erwähnenswerten Zinsen. Bei Immobilien steigt die Preisspirale immer weiter und eine Finanzierung ist durch die gestiegenen Kosten für den Immobilienkredit deutlich schwieriger. Der Aktienmarkt hingegen schreckt Anleger vor allem durch große Schwankungen innerhalb von kurzer Zeit ab. Deshalb zieht man vielfach Gold in Betracht, das den Ruf einer „inflationssicheren“ Investition besitzt.

Ist Gold ein Inflationsschutz?

Gold ist als „sicherer Hafen“ bei Anlegern beliebt, die wenig Risiko eingehen möchten. Ein Totalverlust gilt als praktisch ausgeschlossen und dem Edelmetall wird in Zeiten hoher Inflation mehr als Papiergeld vertraut. Grund für den guten Ruf von Gold als Inflationsschutz sind vor allem die Erfahrungen der 70er-Jahre, als Gold mit einem Kursanstieg von 11 Prozent jährlich die Preissteigerung übertraf. Die Preise für das Jahrzehnt stiegen in den USA um 96 Prozent, während der Kurs von Gold um 1760 Prozent anwuchs. In der aktuellen Phase hoffen Anleger auf ähnliche Kursgewinne, damit sich das Investment auszahlt.

Doch um als zuverlässiger Inflationsschutz zu dienen, muss Gold die Preissteigerungsrate und den Kaufkraftverlust des Euros ausgleichen. Durch fehlenden Cashflow, den zum Beispiel Aktien mit Dividenden oder Immobilien mit Mieten bieten, ist dies ausschließlich über den Kurs des Rohstoffs möglich. Schaut man jedoch auf die Kurse für Gold je Feinunze im Jahr 2021 verlor das Edelmetall trotz hoher Inflation sogar an Wert, wodurch die Preissteigerung nicht ausgeglichen wurde. Für 2022 gab es bislang zwar einige Kursgewinne, doch die Goldpreise sind weiterhin volatil. Blickt man hingegen auf längere Zeiträume, sieht die Bilanz von Gold als Inflationsschutz besser aus. So konnte das Gold bei der Hyperinflation in der Weimarer Republik oder während der Stagflation (stagnierende Wirtschaft mit steigenden Preisen) in den 70er-Jahren seine Kaufkraft ungefähr behalten oder übertraf die Preissteigerungen deutlich. Besonders im Vergleich zu Papiergeld schnitt das Edelmetall deutlich besser ab.

Gold ist zwar nicht als 100 Prozent sicherer Inflationsschutz zu betrachten, bietet aber klare Vorteile gegenüber gedrucktem Geld. Investitionen in den Rohstoff sind immer eine Wette auf steigende Kurse für das Edelmetall. Sie spekulieren ähnlich wie an der Börse oder auf dem Immobilienmarkt auf eine Wertsteigerung, um die Preissteigerungsrate auszugleichen. Problematisch ist nicht unbedingt, ob der Kurs des Rohstoffs steigt, sondern welche Volatilität vorherrscht und welche jährliche Rendite sich ergibt. Für Anleger, die möglichst geringe Schwankungen bevorzugen, ist die Investition in Gold in Zeiten hoher Preissteigerungen dennoch eine gute Wahl.

Was sind die Vorteile von Gold während einer Inflation?

Ein großer Vorteil im Vergleich zu Geld ist, dass nicht einfach mehr Gold gedruckt werden kann. Die Menge von Gold auf dem Markt ist durch die aktuellen Reserven und die Förderung von Rohstoffproduzenten begrenzt. Dadurch ist der Goldkurs im Gegensatz zu Papiergeld weitgehend unabhängig von den Instrumenten der Zentralbanken. Als sichere Investition wird Gold vor allem betrachtet, weil man mit Goldbarren einen physikalischen Gegenstand kauft. Im Vergleich zu Bargeld gilt der Rohstoff als erheblich sicherer gegenüber Wertverlusten.

Ein weiterer Vorteil gegenüber Aktien oder Immobilien sind die Steuersparmöglichkeiten, wenn bei einem Verkauf durch gestiegene Kurse Gewinne erzielt werden. So müssen Dividenden und Kursgewinne von Aktien, die 2009 oder später gekauft wurden, mit einer pauschalen Abgeltungssteuer von 25 Prozent beim Finanzamt besteuert werden. Bei Immobilien müssen 3 Jahre zusammenhängende Eigennutzung vorliegen oder die 10-jährige Spekulationsfrist ablaufen. Die Gewinne aus dem Verkauf von Gold sind als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 Einkommensteuergesetz (EStG) hingegen schon nach einer Spekulationsfrist von 12 Monaten steuerfrei.

Wird Gold je an Wert verlieren?

Fast unmöglich ist, dass Gold einen ähnlich rasanten Wertverlust wie Papiergeld bei der Hyperinflation in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts erleidet. Papiergeld verlor während der Weimarer Republik stark an Kaufkraft und es kam zur Einführung von 100 Billionen Mark Scheinen. Die folgende Währungsreform traf vor allem Besitzer von Bargeld hart, während Goldbarren auch nach der Reform ihre Kaufkraft behielten. Aussichten auf eine Hyperinflation bestehen allerdings aktuell nicht.

Ein großer Faktor von Gold als Inflationsschutz ist die Annahme, dass das Edelmetall dauerhaft nicht an Wert verlieren kann. Während dies wohl auch für die nähere Zukunft gilt, sind dennoch Kursschwankungen für den Rohstoff möglich. So mussten die Kurse für das Edelmetall von 2011 bis 2013 einen Rückgang von 29 Prozent verzeichnen und waren damit einer ähnlichen Volatilität wie der Aktienmarkt ausgesetzt. Auch das Jahr 2021 zeigt, dass nicht in jedem Jahr mit einem Anstieg der Goldkurse zu rechnen ist und der Anlagehorizont mindestens mehrere Jahre betragen sollte. Eine unsichere Perspektive für die Goldkurse zeigt sich außerdem durch Probleme bei der Förderung des Edelmetalls. In vielen Goldminen kommt es zu Schäden an der Umwelt, die durch einen rücksichtslosen Abbau des Rohstoffs in ärmeren Ländern entstehen. So wurde unter anderem die Förderung in der Grasberg-Mine in Indonesien, die zu den ergiebigsten Goldreserven der Welt zählt, aufgrund von mangelhaften Arbeitsbedingungen und unzureichendem Schutz der Umwelt ausgesetzt.

Welche Faktoren sind für die Investition in Gold zu beachten?

Diversifizierung in mehrere Anlagetypen

Ein wichtiger Faktor für die Entscheidung darüber, ob Sie für den Inflationsschutz auf Gold setzen sollten, ist die aktuelle Diversifizierung Ihrer Investments. Während das Anlegen eines Teils der Ersparnisse in Gold sinnvoll für die Aufteilung Ihres Portfolios sein kann, sollte Gold keine zu hohe Quote einnehmen. Falls Sie bisher kein Gold besitzen, kann das Edelmetall helfen, Ihr Vermögen besser zu balancieren. Wenn jedoch ein großer Anteil Ihres Vermögens vom Goldkurs abhängig sind, lohnt es sich womöglich, die aktuell hohen Preise für einen Verkauf zu nutzen. Allerdings besitzt auch die Diversifizierung Ihrer Ersparnisse mit Tagesgeld, Immobilien oder Aktien entsprechende Risiken, die zu beachten sind.

Steigende oder fallende Kurse zu erwarten?

Ein entscheidender Faktor für die Entscheidung über Kauf oder Verkauf ist auch die Entwicklung der Goldpreise. Erwarten Sie mit Ihrem Investment in das Edelmetall deutliche Gewinne gegenüber dem Kaufpreis oder schwächeln die Kurse des Rohstoffs seit einiger Zeit? Bei hohen Goldpreisen kann ein Verkauf sinnvoll sein. Allerdings sollten Sie dann bereits eine neue Investmentmöglichkeit für die Erlöse im Blick haben, um den Kaufkraftverlust durch die Inflation abzufedern.

Kein 100 Prozent sicherer Inflationsschutz durch Gold

Während Gold in der Vergangenheit gut als Inflationsschutz abgeschnitten hat und der Rohstoff seine Kaufkraft in Zeiten hoher Preissteigerungen weitgehend behielt, gibt es keine vollständige Sicherheit gegenüber den aktuellen Inflationsraten. Gold als Teil eines balancierten Investmentportfolios kann vor großen Schwankungen schützen und ist im Vergleich zu Bargeld wohl die bessere Lösung. Eine Anlage des gesamten Vermögens in Gold, um sich vor der Inflation schützen, ist hingegen nicht empfehlenswert. Denn nur durch Goldkurse, die mit der Preissteigerungsrate Schritt halten, lässt sich die Kaufkraft Ihres Vermögens erhalten.

Die inhaltliche Ausrichtung entscheidet über den Erfolg einer Webseite

„Content is king” ist eines der bekanntesten Zitate aus dem Bereich des Content Marketings und insbesondere dem Suchmaschinenmarketing. Der Ausspruch steht dafür, dass der Erfolg einer Webseite maßgeblich durch deren Inhalte beeinflusst wird. Und obwohl sich viele der Wichtigkeit guter Texte bewusst sind, fällt es Webseitenbetreibern oft schwer zu ermitteln bzw. festzulegen, welche Inhalte auf der eigenen Seite nicht fehlen sollten und mit welchen Inhalten mehr Umsatz generiert werden kann.

Die richtige Präsentation eigener Produkte und Dienstleistungen

Die Mehrheit aller Seitenbetreiber im Internet verkauft entweder bestimmte Produkte oder bietet konkrete Dienstleistungen an. Aber wie gelingt es, das eigene Angebot so zu präsentieren, dass aus Besuchern kaufbereite Kunden werden? Ein bekanntes Zitat von Steve Jobs lautet „Sell dreams, not products!” und genau an diesem Punkt sollte man ansetzen.

Denn wer im Internet nach etwas sucht, der hat ein bestimmtes Bedürfnis, dass er befriedigen möchte bzw. ein Problem, für welches er eine Lösung braucht. Wer also eine überzeugende Angebotspräsentation auf der eigenen Webseite beabsichtigt, der sollte beim Verfassen sämtlicher Inhalte die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt rücken.

Für eine gelungene Produktpräsentation sind 3 Faktoren zentral: Relevanz, Vertrauen und Stimulanz. Um als relevant wahrgenommen zu werden, müssen Sie aufzeigen, weshalb Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung die Wünsche Ihrer Zielgruppe erfüllt. Um Vertrauen zu schaffen sollten Sie Nachweise dafür liefern, dass Sie sich auf Ihrem Gebiet genau auskennen. Und nicht zuletzt muss es Ihnen gelingen beim potenziellen Kunden das Gefühl auslösen, dass dieser das gewünschte Produkt oder die benötigte Dienstleistung bei Ihnen und nicht bei der Konkurrenz kauft.

Zielgruppenspezifische Inhalte anbieten

Vereinfacht gesagt, müssen Sie sich in die Rolle ihrer Zielgruppe versetzen und die Schritte durchlaufen, die ein Kunde bei der Kaufentscheidung durchläuft.

  • Welche Probleme hat der Kunde, die zu einem Bedürfnis führen?
  • Welche Ansätze stellen für den Kunden eine gute Lösung dar?
  • Wo informiert sich der Nutzer nach einer Lösung?
  • Wie könnte er nach einer Lösung suchen?
  • Welche Argumente sind für ihn bei der Kaufentscheidung von Bedeutung?
  • Wo kauft er das Produkt bzw. die Dienstleistung

 

Diese Frage und weitere müssen in einer Strategie geklärt werden – und in die Inhaltsfindung und -kreation auf der Webseite eingebzogen werden. Dazu im Folgenden eine Reihe von Tipps.

Wiederkehrende Fragen durch einen FAQ-Bereich verringern

Zum Standard einer Webseite gehört mittlerweile ein übersichtlicher FAQ-Bereich. Mit einem solchen Self-Service Feature tragen Sie als Shopbetreiber oder Anbieter von Dienstleistungen dazu bei, dass Kunden proaktiv und eigenständig nach Lösungen für Ihre Probleme suchen können. Einer der Vorteile ist dabei die Zeitersparnis.

 

Denn User, die auf einer Seite surfen, klicken bei einfachen Fragen oft intuitiv auf den FAQ-Bereich. Das entlastet den Kundenservice, der sich mit komplexeren Anliegen beschäftigen kann. Darüber hinaus schaffen Sie durch eine saubere FAQ-Ecke Vertrauen. Denn Sie zeigen, dass Sie auf alle wichtigen bzw. wiederkehrenden Fragen bereits eine Antwort parat haben. So verringern Sie automatisch telefonische Rückfragen und E-Mails.

Hinweis: Ziel der großen Suchmaschinen wie Google ist es, Antworten auf Fragen zu liefern. Darum ist ein umfangreicher FAQ-Bereich gutes Futter für die Google-Crawler, von denen Webseiten regelmäßig gescannt werden. Im besten Fall können Seitenbetreiber mit den eigenen FAQs in hervorgehobenen Antwortboxen der Suchmaschine landen.

Kunden und Mitarbeiter befragen

Der Weg vom ersten Brainstorming bis hin zum fertigen Inhalt umfasst mehrere Stationen. Ausgangspunkt ist für Webseitenbetreiber dabei immer die Recherche passender Inhalte für die eigene Zielgruppe.

Eine Möglichkeit, um neue Ideen für relevante Themen zu bekommen, ist die Kundenbefragung. Wer am Markt bestehen will muss die Customer Experience kontinuierlich verbessern und dazu bedarf es zunächst einer Bestandsaufnahme. Denn zunächst müssen Sie herausfinden, wie zufrieden Ihre Kunden sind bzw. welche Erfahrungen sie mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen bislang gemacht haben. Zudem kann eine Befragung der Kunden Aufschluss darüber geben, wie sich diese die optimale Customer Experience vorstellen.

Alternativ oder ergänzend können auch Sales und Support Mitarbeiter in die Themenrecherche einbezogen werden. Denn kaum ein anderer Bereich hat so viel Wissen über Probleme, Sorgen, Herausforderungen und Wünsche wie der Kundendienst und die Vertriebsmitarbeiter. Anhand der realen Kundendaten sehen Sie direkt, was Ihre Zielgruppe beschäftigt und auf welche Fragen Ihre Inhalte Antworten liefern sollten.

Auf Keyword-Recherche Tools zurückgreifen

Neben dem Kundenfeedback und den Insights der Mitarbeiter aus Support und Vertrieb sind Keyword-Recherche Tools wie zum Beispiel Similarweb eine gute Möglichkeit, um neue spannende Themen für die eigene Webseite ausfindig zu machen.

So zeigt eine Suche nach „elektrischen Zahnbürsten“ des Keyword-Recherche-Tools von Similarweb viele Begrifflichkeiten und Fragestellungen.

Similarweb Keyword-Generator – relevante Fragestellungen
Similarweb Keyword-Generator – relevante Fragestellungen

Dadurch können Sie Trends erkennen, einen Blick in die Köpfe ihrer Zielgruppe werfen und Ihre Inhalte jederzeit optimieren. Letztlich können Sie als Webseitenbetreiber erst anhand einer sorgfältigen Keyword-Recherche nachvollziehen, welche Begriffe Ihre Kunden tatsächlich suchen.

Die Tools helfen Ihnen also gezielt Inhalte zu produzieren, für die es eine reale Nachfrage gibt. Mit anderen Worten decken Sie somit einen bestehenden Bedarf. Zu jedem Thema gibt es einen bestimmten Hauptbegriff und zahlreiche Nebenbegriffe. Erst die Kombination aus beiden ergibt das vollständige Keywordset.

Als Ergänzung zu den beschriebenen Tools können Webseitenbetreiber auch auf die Daten aus der Google Search Console zurückgreifen. Hier finden sich Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, die sogenannte Click Through Rate (kurz: CTR) und Positionen. Dabei kann gezielt nach Suchanfragen oder konkreten Landing Pages gefiltert werden.

Eine Konkurrenzanalyse vornehmen

Wer sich mit seiner Webseite auf dem Markt behaupten möchte, der muss seine Konkurrenten genau kennen. Für eine Konkurrenzanalyse hilft es zunächst den Blick auf die Seiten zu werfen, die für das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung in den großen Suchmaschinen wie Google in den Top 10 aller Suchergebnisse auftauchen.

  • Welche Inhalte werden bei der Konkurrenz aufgegriffen?
  • Wie werden die Inhalte visualisiert?
  • Welche Themen, die gefragt sind, fehlen bei der Konkurrenz vielleicht noch?

 

Neben der direkten Konkurrenz sind auch Fachjournale und Magazine eine gute Quelle für neue Ideen. Eine solche Analyse hilft dabei, sich einen guten Marktüberblick zu verschaffen und gleichzeitig Potenziale zu ermitteln. Themen, die bei allen Topkonkurrenten aus Ihrem Bereich zu finden sind, sollten auch auf Ihrer Webseite nicht fehlen. Inhalte, die bei der Konkurrenz noch fehlen, die aber im Trend liegen und für die es eine große Nachfrage gibt, sind ebenfalls spannend. Denn wenn Sie neue Trends vor der Konkurrenz aufbereiten, können Sie sich abgrenzen und hervorstechen.

Fazit

Es gibt viele Ansätze, die Ihnen Aufschluss bieten können, welche Inhalte für Ihre Kunden entscheidend sind. Und letztendlich sollten auch alle Ansätze in eine ähnliche Richtung führen.

Daher sollten Sie im ersten Schritt abwägen, welche Art der Recherche Ihnen am einfachsten fällt:

  • Haben Sie bereits passende Online-Tools im Einsatz, die Ihnen Erkenntnisse über Suchmuster der Kunden liefern?
  • Können Sie auf einen erfahrenen Vertrieb bauen, der die Problemstellung der Kunden bestens kennt?
  • Gibt es ohnehin bereits Kundenbefragungen, die um weitere Fragen ergänzt werden können?
  • Gibt es Konkurrenzanalysen, die schon erste Ansätze liefern?

Gehen Sie nun konsequent den nächsten Schritt und schaffen Sie Klarheit über Strukturen auf Ihrer Webseite. Welche Kategorien lassen sich schaffen, die dem Kunden weiterhelfen (bspw. FAQ, Produktmerkmale, Problemstellungen und Lösungsansätze, Praxistipps etc.).

Der finale Schritt ist ein sehr langwieriger, aber auch effektiver: Die Schaffung der Inhalte für den Kunden. Bauen Sie einen Prozess auf, mit dem sie langfristige wertvolle Inhalte für Ihre Kunden (und Neukunden) aufbauen. Sie werden sehen, es lohnt sich und bringt auf lange Sicht auch Interessenten und Neukunden.

Was zahlt die Krankenkasse bei Zahnschienen

Mithilfe einer Zahnschiene lassen sich die unterschiedlichsten Zahnprobleme diskret beseitigen. Es gibt sie in ganz verschiedenen Ausführungen. Besonders weit verbreitet sind sogenannte Knirsch- oder Aufbissschienen, Sportschutzschienen, Bleaching- und Fluoridierungsschienen, Schnarchschienen, Zahnschienen, die eine Zahnspange ersetzen und auch Zahnschienen, die gegen Verspannungen hervorgerufen durch Zahnfehlstellungen helfen.

Was ist eine Knirsch- oder Aufbissschiene?

Wer nachts häufig mit den Zähnen knirscht, setzt seine Zähne unter starken Druck. Die Zähne schleifen so stark gegeneinander, dass der Abrieb am Zahnschmelz deutlich sichtbar ist. Er lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Erkennt der Zahnarzt solche Schleifspuren, empfiehlt er seinen Patienten eine Aufbissschiene, die das nächtliche Zähneknirschen fast unmöglich macht. Sie ist sehr bequem, macht keine Schmerzen und die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen.

Harte Aufbissschienen sind meist aus transparentem Material hergestellt. Sie sehen ähnlich aus wie eine Zahnspange und korrigieren kleinere Zahnfehlstellungen sehr effektiv.

Weiche, gummiartige Aufbissschienen sind aus weichem, farblosem Kunststoff hergestellt. Sie ist besonders angenehm zu tragen.

Nicht verstellbare Kunststoffschienen sind aus einem weichen, einfachen Kunststoff hergestellt. Diese Schienen sollen verhindern, dass die Zähne sich übermäßig abnutzen. Bei den adjustierten Zahnschienen handelt es sich um individuell an den Körper angepasste Schienen.

Knirsch- und Aufbissschienen kosten je nach verwendetem Material zwischen 150 und 200 Euro. Ist die Zahnsituation etwas schwieriger und der Aufwand höher, kann der Preis auf bis zu 500 € steigen .

Diese Therapie bezahlt meist die gesetzliche Krankenversicherung komplett. Einige bestimmte Arbeitsschritte erstatten nicht alle Krankenkassen, da sie im Leistungskatalog nicht in jedem Fall enthalten sind. Wer höherwertiges Material wünscht oder die Ausführung vom Standard abweicht, muss ebenfalls damit rechnen eine Zuzahlung zu leisten.

Die Zahnschiene als Ersatz für die Zahnspange

Unsichtbare Zahnspangen können leichte Zahnfehlstellungen richten. Mithilfe moderner 3D-Simulation erstellt der Kieferorthopäde eine 3D-Simulation und einen Plan. Über den Behandlungsverlauf verändert sich die physikalische Zahnposition. Um die Zähne nach und nach in die korrekte Position zu bringen, ist es notwendig, etwa alle zwei Wochen eine neue Schiene anzufertigen. Für eine erfolgreiche Korrektur der Zahnstellung ist viel Disziplin erforderlich. Die Patienten müssen die Zahnschiene sehr konsequent tragen. Die Kosten für diese Behandlung belaufen sich auf etwa 6000 bis 9000 € und werden nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse bezahlt.

Wer braucht eine Sportschutzschiene?

Beim Sport kommt es sehr häufig zu Zahnverletzungen beispielsweise können Zähne abbrechen, ein Zahnnerv infolge einer Prellung absterben oder ein ganzer Zahn herausfallen. Sportschutzschiene helfen dabei, solche Verletzungen zu vermeiden. Sie sind aus einem elastischen Kunststoff hergestellt, der ganz durchsichtig oder fröhlich bunt sein kann. Sie wird einfach über die Zähne gezogen.

Einfache Sportschutzschienen für Kinder gibt es für unter 50 Euro, während Erwachsene für eine individuell angefertigte Zahnschutzschiene 150 bis 300 Euro bezahlen. Sofern keine therapeutische Komponente hinzukommt, müssen die Versicherten die Sportschutzschiene aus eigener Tasche bezahlen.

Kann eine Zahnschiene bei Verspannungen helfen?

Oft sind Kieferprobleme die Ursache für Kopf- und Rückenschmerzen. Die Kaumuskulatur und damit die Gesichts- und Kopfmuskulatur verspannen, wenn Ober- und Unterkiefer nicht im idealen Winkel zueinander steht. Das kann zu Verspannungskopfschmerz führen. Die Schmerzen können bis in den Rücken ausstrahlen. Aufbissschienen können diesen Schmerzen entgegenwirken. Je nach Schiene und Verfahren zur Diagnose können die Kosten zwischen 20 und 500 Euro liegen oder sogar bis zu 2500 Euro betragen bei einer individuellen Aufbissschiene.

Liegt eine Erkrankung des Kausystems vor, übernimmt die Krankenversicherung die individuellen Anfertigungskosten. Da das nicht bei allen Fällen von Craniomandibulärer Dysfunktion der Fall ist, ist vor Behandlungsbeginn ein Heil- und Kostenplan bei der jeweiligen Krankenversicherung einzureichen. Dann weiß der Versicherte, inwieweit die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Was ist eine Bleaching-Schiene?

Bleaching-Schienen kommen beim sogenannten Home Bleaching zum Einsatz. Die Schiene muss so gut sitzen, dass kein Bleichmittel an das Zahnfleisch gelangt. Bleaching-Schienen werden nachts getragen und können so acht Stunden lang einwirken. Die Kosten für eine solche Schienen belaufen sich auf 200 bis 400 €, die die Krankenkasse nicht übernimmt.

Nutzt eine Fluoridierungsschiene?

Fluoridierungsschienen dienen der Prophylaxe. Die passgenau angefertigte Kunststoffschiene gibt es für den unteren und oberen Zahnbogen. Sie kommt zum Einsatz, wenn ein erhöhtes Kariesrisiko besteht. Damit gelangt das Fluoridgel wesentlich leichter auf die Zähne. Die Einwirkzeit lässt sich mit einer speziellen Schiene wesentlich verlängern. Da die Schiene die Substanz sehr nah an die Zähne bringt, ist weniger von dem Gel notwendig. Eine Fluoridierungsschiene kostet zwischen 75 und 300 €. Ohne individuelle Anpassung gibt es sie sogar schon für wenige Euro in der Apotheke. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten nur in Ausnahmefällen.

Hilft eine Schnarchschiene wirklich

Eine spezielle Protrusionsschiene kann in Rückenlage verhindern, dass die Zunge in den Rachen sinkt und jemand anfängt zu schnarchen. Wer nachts mit der Zunge schnarcht, kann damit den Geräuschpegel deutlich reduzieren. Die Schienen sind frei verkäuflich, die Kosten belaufen sich auf 50 bis 100 EUR. Wichtig ist, dass sie wirklich gut sitzen, damit es nicht zu Zahnfehlstellungen kommt und weitere Probleme auftreten. Individuell angepasste Schnarchschienen bieten einen viel höheren Tragekomfort, und wirken meistens sehr gut. Die Kosten belaufen sich dabei allerdings auf 1200 bis 1700 Euro, weil die Diagnostik sehr aufwendig ist.

In schweren Fällen bezahlt die Krankenkasse die Protrusionsschienen. Wer hingegen nur unter einem leichten Atemwegsverschluss leidet, muss Schienen selbst bezahlen.

Das sind nützliche Warn- und Vorsorgeapps

Niemand denkt gerne daran, aber in so gut wie jeder Lebenslage besteht die Gefahr, dass ein Notfall eintritt. Auch wenn man so etwas niemandem wünscht, ist es wichtig, dennoch vorbereitet zu sein. Warn- und Vorsorgeapps helfen dabei, verschiedenste Gefahren rechtzeitig zu erkennen und tragen einen wichtigen Beitrag zur Prävention bei.

Die 5 wichtigsten Warn- und Vorsorgeapps

Krisen können jeden treffen – auch wenn wir ungern darüber nachdenken. Zudem bestehen andere Gefahrenpotenziale, welche Warn- und Vorsorgeapps erforderlich machen. Wichtig ist auch, für den Notfall gerüstet zu sein. Denn Stürme, Hochwasser und andere Katastrophen kommen unverhofft. Daher haben wir die 5 besten Applikationen herausgesucht.

BIWAPP

Zu den wichtigsten Warn- und Vorsorgeapps gehört die BIWAPP. Der Name steht für „Bürger-Info- und Warn-App“. Dabei geht es hier nicht nur um große Katastrophen, sondern auch Schulausfälle, Verkehrsunfälle sowie Fahndungen sind enthalten. Allerdings werden User nur mit den Informationen versorgt, welche von den Ämtern, Schulen und Polizeibehörden zur Verfügung gestellt werden. Besonders praktisch an BIWAPP ist, dass sich jeder Nutzer die Kategorien heraussuchen kann, die für ihn individuell relevant sind. Immerhin haben User ohne Kinder wenig Interesse an Schulausfällen und diejenigen, die kein Auto besitzen, müssen nicht über Unfälle und Staus informiert werden. Darüber hinaus ist eine Funktion integriert, mit der man einen Notruf an die Polizei und Feuerwehr absetzen kann. Dank des Handystandorts wird die aktuelle Position direkt übermittelt.

Ready24

Auch die App Ready24 ist für Krisensituationen gedacht. User können Pläne und Ausrüstungen digital erfassen – für den Fall, dass eine Krise eintritt. So sind sie bestens gerüstet, falls Krisenzeiten eintreten und sie eventuell sogar ihr Haus verlassen müssen. Dinge, die man mit Ready24 verwalten kann, sind Erste-Hilfe-Sets, Zelte und Luftmatratze, Hygieneartikel und vieles mehr. Mit individuellen Check- und Packlisten können User die Nutzung der App so gestalten, wie sie es brauchen. Natürlich ist es auch wichtig, sich die entsprechende Ausrüstung und Tools anzuschaffen. Damit ist man auf eine Krisensituation vorbereitet und kann auch fliehen, wenn dies erforderlich ist.

Warn-App NINA

NINA steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Es handelt sich um eine Warnapp des Bundes, welche Warnmeldungen zum Bevölkerungsschutz beinhaltet. Hier werden User über unterschiedlichste Gefahrenlagen informiert. Dazu zählt beispielsweise die Ausbreitung von Gefahrstoffen, aber auch bei einem Großbrand kommt eine entsprechende Warnung. Wichtig sind auch die Wetterwarnungen durch den Deutschen Wetterdienst sowie Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der jeweiligen Bundesländer. Mit dieser App werden Nutzer über diverse Gefahrenlagen informiert, die eine Bedrohung darstellen.

KATWARN

Die App KATWARN ist eine Katastrophenwarnapp, welche ihre Nutzer über unerwartete Gefahrensituationen, Unwetter und Brände informiert. Dabei handelt es sich um offizielle Warnungen. Mit dazu kommen Handlungsempfehlungen an die Menschen, die sich gerade in einer Krisensituation befinden. Die autorisierten Behörden und Sicherheitsorganisationen entscheiden darüber, welche Inhalte in der App geteilt werden, wann diese gesendet werden und in welchem Umfang.

DWD Warnwetter

Wie der Name der App bereits erkennen lässt, informiert DWD Warnwetter über schwerwiegende Unwetter. Es handelt sich dabei um die offizielle Warnapp des Deutschen Wetterdienstes. Hier bekommen User nicht nur eine Nachricht, wenn schlimme Stürme wüten, sondern auch dann, wenn Glatteis droht. So ist man zu jeder Zeit sicher unterwegs.

Warum sind Warn- und Vorsorgeapps so wichtig?

Es gibt unterschiedliche Notsituationen, in denen man gerne vorbereitet ist. Wird man nicht gewarnt oder treten schlimme Ereignisse unverhofft ein, kann das die Lage häufig noch mehr verschlimmern. Potenzielle Risiken, die jeden Menschen betreffen, sind Brände, Stromausfälle, Hochwasser, Unwetter oder Gefahrenstofffreisetzung. Daher ist es wichtig, auf verschiedene Gefahrensituationen optimal vorbereitet zu sein. Besonders sinnvoll sind Warn- und Vorsorgeapps. Wieso das? Fast jeder Mensch trägt sein Smartphone den ganzen Tag über bei sich. Mit einer App sind viele Menschen gut erreichbar und können schnell und effektiv Warnungen erhalten.

Wer kein Handy besitzt oder keine Apps nutzen möchte oder kann, kann sich auch auf entsprechenden Internetseiten über Krisen informieren. So gibt es Informationen beim Deutschen Wetterdienst sowie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Fazit

Warn- und Vorsorgeapps spielen eine immer wichtigere Rolle. Das Leben birgt verschiedene Gefahren, sodass solche Applikationen einen großen Mehrwert bieten. Sie sind auch sehr zeitgemäß und zielführend, da die meisten Menschen kaum mehr ohne ihr Smartphone aus dem Haus gehen. Somit sind Warn- und Vorsorgeapps eine praktische Anschaffung für jeden Smartphone-User.