… und der Dienst nach Vorschrift sind immer weiter unter Arbeitnehmern verbreitet, zeigen Umfragen. In der Pandemie hat sich das noch vertieft – aus der inneren wurde oft die <a href=“https://www.bbx.de/kuendigungsfristen-im-arbeitsrecht/„>reale Kündigung</a>.
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Integration von ChatGPT in Bing: Echte Konkurrenz für Google?
Der November 2022 wird in der Online-Marketing-Branche noch sehr vielen Menschen lange im Gedächtnis bleiben. Es war wie eine Art Urknall: Der Zeitpunkt, als das Unternehmen OpenAI das KI-Modell ChatGPT für alle Nutzer freigab, liegt noch gar nicht so weit in der Vergangenheit. Trotzdem können sich sehr viele Anwender ein Leben ohne ChatGPT kaum noch vorstellen.
Auch der Software-Riese Microsoft hat das Potenzial erkannt und will sich mit einem Investment von 10 Milliarden US-Dollar in das Start-Up OpenAI gleich gewisse Exklusivrechte sichern. In naher Zukunft soll ChatGPT zudem in Microsoft-Produkte wie Office oder die Suchmaschine Bing integriert werden. Doch was bedeutet das für den Suchmaschinenmarkt und welche Vorteile können Nutzer daraus ziehen?
Google war bislang klarer Platzhirsch
Ein Blick auf den Suchmaschinenmarkt in den USA und Europa zeigt seit vielen Jahren nahezu das gleiche Bild: Google steht ganz oben. Besonders deutlich wird das für den deutschen Markt, wie diese Suchmaschinen-Übersicht bei den Suchhelden eindrucksvoll zeigt. Seit 2017 ist der Marktanteil von Google hierzulande eher noch weiter angestiegen, so dass im Jahr 2020 über 94% aller Suchanfragen über Google gestartet wurden. Die Microsoft-Suchmaschine Bing dümpelte in Deutschland bislang hingegen mehr und mehr der Bedeutungslosigkeit entgegen.
Was ist Googles Erfolgsrezept?
Die Popularität von Google ist ungebrochen. Doch worin liegt eigentlich das Erfolgsrezept der Experten aus Mountain View?
Hier einige mögliche Gründe:
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Relevanz, Zuverlässigkeit und Vertrauen: Google ist für Suchende eine Bank
Google ist dafür bekannt, dass es relevante und zuverlässige Ergebnisse für die Anfragen der Benutzer liefert. Dies erreichen die Entwickler durch die Verwendung von komplexen Algorithmen und deren kontinuierlicher Verbesserung.
Google liefert relevante und zuverlässige Ergebnisse. Dadurch hat sich die Suchmaschine als vertrauenswürdige Quelle für viele Menschen und Unternehmen etabliert. Das Ergebnis beeindruckt: Mittlerweile ist das Wort „googlen“ ein Synonym für die Websuche.
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Vielseitigkeit: Viele nützliche Dienste aus einer Hand
Google hat eine Vielzahl von zusätzlichen Funktionen und Diensten, wie zum Beispiel Google Maps, Gmail und Google Drive. Mittlerweile lässt sich der Dienst also als eine Art All-in-One-Plattform bezeichnen.
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Verbreitung: Der Platzhirsch-Effekt
Google hat eine große Nutzerbasis und ist in vielen Ländern und Regionen verfügbar. Mit den Jahren ist unter den Nutzern ein Gewöhnungseffekt eingetreten. Aus diesem Grund ist auch viele neue Nutzer Google erst einmal die Standard-Suchmaschine.
ChatGPT: Wirklich der Google-Killer?
Bei der NY Times war Ende 2022 zu lesen, dass die Chefetage von Google wegen ChatGPT sogar einen sogenannten „Code Red“ wegen der Bedrohung durch Machine-Learning-Systeme wie ChatGPT ausgerufen hat. Die einstigen Firmengründer Sergey Brin und Larry Page wurden hinzugezogen, um sich intensiv zu beraten. Dies dürfte vor allem auch wegen der Microsoft-Ankündigung passiert sein, ChatGPT schon bald in die Suchmaschine Bing zu integrieren. Vereinfacht gesagt: Google fürchtet um Marktanteile.
Doch sind Anwendungen wie ChatGPT wirklich der Google-Killer, wie einige Medien berichten? Werfen wir einen genaueren Blick darauf.
ChatGPT: Was ist das eigentlich?
ChatGPT (GPT= Generative Pretrained Transformer) ist ein sogenanntes „Language-Generation-Modell“ und wurde vom Start-Up OpenAI ins Leben gerufen. Das Unternehmen startete im Jahr 2015 die Mission, künstliche Intelligenz näher zu erforschen und danach möglichst der breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Damit soll künftig ein Missbrauch der Technologie nach Möglichkeit unterbunden werden. Zu den frühen Unterstützern gehörten Elon Musk und auch Microsoft.
Wie funktioniert ChatGPT?
ChatGPT wurde trainiert, menschliche Sprache zu verstehen und entsprechende Antworten zu geben. Das Vorgehen: Das Modell hat eine riesige Menge an Texten, wie zum Beispiel Nachrichtenartikel und Bücher, durchgearbeitet. Es kann dann verwendet werden, Texte auf Anfrage zu erstellen, die annähernd menschenähnlich klingen.
Ein paar Beispiele für Anwendungen von ChatGPT sind:
- Automatisierte Text-Erstellung, wie zum Beispiel Nachrichtenartikel oder Produktbeschreibungen
- Erstellung von Antworten in Chatbots oder virtuellen Assistenten
- Text-Vervollständigung, indem das Modell weiterschreibt, nachdem der Benutzer einen Anfangstext eingegeben hat.
Wie lässt sich ChatGPT verwenden?
Um ChatGPT zu verwenden, gibt der Benutzer zu Beginn eine Frage oder Aufgabe ein, die das „Gespräch“ eröffnet. Zusätzlich ist es auch möglich, vorher einen Text oder anderen Inhalt ins Chatfenster zu kopieren. Das Modell analysiert Aufgabe sowie Inhalt und gibt eine Antwort. Dabei können die gestellten Aufgaben ganz unterschiedlich ausfallen:
- Überprüfung eines Programmcodes auf Fehler
- Erstellen eines Programmcodes auf Basis klarer Anweisungen
- Beantwortung einfacher Sachfragen
- Erstellung von Texten
- Ideenfindung für Sachtexte oder Prosa
- Ideenfindung im Marketing
Ein wichtiger Aspekt von ChatGPT liegt darin, dass es das Kontextverständnis verbessert hat. Dies ermöglicht die Erstellung von natürlichen und relevanten Texten. Es erkennt auch die Struktur und Grammatik des Textes und passt sich an, um den erwarteten Schreibstil einzuhalten.
Obwohl ChatGPT beeindruckende Ergebnisse liefert, ist zu beachten, dass es sich hierbei immer noch um einen Computeralgorithmus handelt. Dieser kann manchmal Fehler machen oder unangemessene Inhalte generieren. Es ist daher unerlässlich, die Ergebnisse immer sorgfältig zu überprüfen, bevor sie veröffentlicht werden.
Ein Blick in die Glaskugel: Die Nachfolger von ChatGPT können großes bewirken
Auch wenn ChatGPT bereits beeindruckend ist und sicherlich als Startpunkt dieser Entwicklung gilt, werden die Nachfolgemodelle wirklich Großes leisten können. In Bezug auf Suchmaschinen könnte dies einen echten Paradigmenwechsel einläuten. Ob nun GPT-4 oder entsprechende Konkurrenzmodelle von Google oder Meta – die Art, wie wir nach Informationen suchen, dürfte sich über kurz oder lang erheblich verändern.
ChatGPT wird die Suchmaschinenwelt verändern
ChatGPT hat einen der erfolgreichsten Starts der Internetgeschichte hingelegt: Innerhalb von 5 Tagen konnte es über 1 Million Nutzer überzeugen. Dies verwundert angesichts der endlos erscheinenden Möglichkeiten nicht. Auch die Suchmaschinen-Riesen haben das Potenzial erkannt: Microsoft will ChatGPT möglichst bald in die eigene Suchmaschine Bing implementieren. Google selbst befindet sich aktuell im Krisenmodus und wird sicherlich eine Antwort liefern. Immerhin hat das Unternehmen mit Lamda ein eigenes leistungsfähiges KI-Sprachmodell in der Pipeline. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Zukunft auf dem Suchmaschinenmarkt entwickelt. Fest steht jedoch: Es dürfte spannend werden!
Kaufzurückhaltung nach der Pandemie: Warum kaufen die Menschen weniger?
Leere Geschäfte, zurückgehende Online-Umsätze – der Einzelhandel kennt aktuell nur eine Richtung: nach unten. Und das, obwohl die Händler eigentlich auf einen Nach-Corona-Boom gehofft hatten. Die aktuelle Situation scheint die Konsumlaune der Verbraucher in Deutschland jedoch eher weiter eingetrübt zu haben. Doch woran liegt das eigentlich? Was macht den Verbrauchern zu schaffen und wo sparen sie?
Möbel, Elektronik und Co.: Hohe Umsatzzahlen während Corona und jetzt Flaute
Ein gutes Beispiel für die aktuelle Situation zeigt die Möbel- und Einrichtungsbranche. „Während der Coronakrise hatten die Menschen viel Zeit. Nicht wenige entschieden sich deshalb dafür, ihre Möbelkäufe vorzuziehen. Aus diesem Grund erleben wir aktuell eher ein ruhiges Geschäft“, erklärt etwa Kai Meinecke vom Portal wohnen.de. Vorgezogene Käufe sind somit vor allem in den Bereichen ein Thema, in denen die Menschen auch während der Isolation im Zuge der Pandemie tätig werden konnten. Neben Möbeln trifft dies auch auf Heimwerkerbedarf oder Unterhaltungselektronik zu.
Inflation als Konsumkiller: Die Menschen haben weniger Geld in der Tasche
„Ohne Moss nix los“ – dieses angestaubte Sprichwort beschreibt die momentane Lage vieler Haushalte leider sehr gut. Hauptverantwortlich dafür ist die Inflation, die Ende 2022 immer noch bei 8,6% lag. Da die Löhne und Gehälter hier zuletzt nicht mitkamen, bedeutete das vor allem einen massiven Kaufkraftverlust. Vereinfacht gesagt: Die Verbraucher können sich von ihrem Gehalt deutlich weniger leisten.
Eine Umfrage des Instituts für Handelsforschung in Köln (IFH KÖLN) zeigt es ganz deutlich: Viele schieben ihre Käufe auf:
So gaben im Sommer 2022 bereits 49% der Befragten an, geplante Anschaffungen im Bereich Möbel erst einmal aufzuschieben. Ähnliche Ergebnisse waren auch im Markt für Computer und Unterhaltungselektronik zu beobachten. Noch schlechter hat es die Fashion-Händler getroffen: Hier sah es schon während der Pandemie sehr schlecht aus. Das Ergebnis: Ein Umsatzrückgang von 18% im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit.
Weitere Ergebnisse der IFH-Umfrage:
- Fast 50% der Befragten kaufen eher beim Discounter als beim Marken-Händler (Frühling 2022: 36%)
- Fast zwei Drittel aller Befragten vergleicht wieder vermehrt Preise
Warum schlägt die Inflation so stark durch?
Die Teuerungsrate ist für viele Menschen ein Problem. Gerade die hohen Energiekosten haben die Menschen abgeschreckt und auch viele kleine und mittelständische Unternehmen vor unkalkulierbare Risiken gestellt. In Medien kursierten mehr als nur einmal Berichte über Bäcker oder Fleischer, die plötzlich ein Vielfaches für Gas und Strom bezahlen sollten. Doch ist dies die einzige Ursache oder verbergen sich hinter der Inflation noch weitere Probleme?
Hier einige Erklärungsansätze:
1. Inflation war wie ein Schock
Deutschland lebte mit Blick auf Preissteigerungen in den letzten 20 Jahren wie auf einer Insel der Seligen. Mittlerweile ist hierzulande eine ganze Generation aufgewachsen, die hohe Inflation höchstens aus dem Geschichtsunterricht kennt. Dies könnte zu einer Art Schock geführt haben, so dass viele Menschen aus Angst ihr Konsumverhalten zurückfahren.
2. Die Krise der Lebensmittelpreise
Die Inflationsrate ist ein Wert für einen festgelegten Warenkorb, der unseren durchschnittlichen Konsum abbilden soll. Wie alle Durchschnittswerte gibt es hierbei das Problem, dass Ausreißer nicht immer ihre volle Wirkung im Zahlenwerk entfalten. Ein Blick auf die Inflationsrate für Lebensmittel zeigt dies sehr deutlich:
So wurden Nahrungsmittel 2022 im Schnitt um 13,1% teurer. Gerade Produkte wie Speisefette und Speiseöle verteuerten sich sogar um 36,2%. Da Lebensmittel Produkte des täglichen Bedarfs sind, können die Menschen in diesem Bereich durch Konsumzurückhaltung nur begrenzt sparen. Gerade für Haushalte mit niedrigerem Einkommen bedeutet das: Deutlich höhere Ausgaben für Nahrungsmittel werden durch Einsparungen in anderen Bereichen kompensiert.
Insgesamt sorgt die Inflation also dafür, dass die Menschen weniger kaufen können. Das eigene Budget wird eher auf die notwendigsten Produkte beschränkt und allgemein achten Verbraucher mehr auf die Preise. Darüber hinaus sorgt das Ganze für Verunsicherung und bringt Menschen dazu, eigentlich schon geplante Käufe eher aufzuschieben.
Schlechte Nachrichten aus der Weltpolitik erhöhen die Unsicherheit der Menschen
Neben der Inflation sorgen auch die allgemein schlechten Nachrichten aus der Weltpolitik dafür, dass die Menschen bei Ausgaben vorsichtiger agieren. Der Ukrainekrieg und die damit verbundenen Sanktionen sorgen für wirtschaftliche Unsicherheit und erhöhen somit die Sparneigung der Menschen. Es werden eher die sprichwörtlichen Notgroschen für schlechtere Zeiten gebildet.
Schlechtere Verfügbarkeit von Waren als weiterer Hemmschuh?
Durch die Pandemie hat sie angefangen und sich bis heute nicht wieder vollständig beruhigt: Die Störung der globalen Lieferketten. Unvergessen sind die Containerstaus vor chinesischen Häfen, in denen durch die Null-Covid-Politik der Regierung nichts mehr ging. Auch nach Abkehr von der Politik im November/Dezember 2022 haben sich die Lieferketten noch nicht wieder normalisiert.
Heute sind einer DZ-Bank-Umfrage zufolge nach wie vor noch ein Drittel aller deutschen mittelständischen Unternehmen von chinesischen Zulieferern abhängig. Auf bestimmte Rohstoffe und Produkte müssen Unternehmen somit sehr lange warten. Dies zieht auch Bestellungen und Aufträge von Kunden in die Länge.
Wie ist der Ausblick für das Jahr 2023?
Die wichtigste Frage lautet: Wie könnte sich der Konsum im Jahr 2023 entwickeln? Hierfür ist ein Blick auf die jeweiligen Einflussfaktoren wichtig:
1. Inflation: Experten gehen von einem moderaten Absinken aus
Die Inflation ist im Dezember 2022 zum zweiten Mal in Folge abgesunken. Für das Jahr 2023 gehen Experten zudem von einer Inflationsrate im Bereich zwischen 6 und 7% aus. Je nach tatsächlichem Verlauf könnte der Konsum dadurch zumindest nicht noch weiter gebremst werden. Es gibt erste vorsichtige Anzeichen für eine Erholung der Konsumlaune, auch wenn diese nach wie vor unter dem Vorjahresniveau liegt.
In Bezug auf die Energiepreise ist jedoch eventuell eine Besserung in Sicht: Zuletzt
Die EZB wird voraussichtlich weiter die Leitzinsen anheben, um die Inflation entschieden zu bekämpfen. Dies geht aus einem Statement von EZB-Chefin Lagarde hervor. EZB-Ratsmitglied Peter Kazimir ergänzte, dass die EZB noch mindestens zweimal die Zinsen um 0,5 Prozentpunkte anheben müsse.
2. Wirtschaftliche Entwicklung: Aktuell kaum Wachstum in Sicht
Auch wenn die EZB-Zinspolitik die Inflation weiter senken könnte, dürfte sie damit auch die wirtschaftliche Eintrübung eintrüben. Höhere Leitzinsen erhöhen die Kosten für Kredite, was wiederum den Konsum bremst. Aus heutiger Sicht dürfte das Jahr 2023 rein ökonomisch also eher schwierig werden.
3. Lieferketten-Chaos: Entspannung in Sicht
In Bezug auf die Lieferketten ist durchaus Optimismus angesagt. Die Frachtpreise für Schiffscontainer nähern sich immer mehr dem langjährigen Durchschnitt an und auch die Abkehr von der Null-Covid-Politik in China dürfte alles weiter vereinfachen.
Kaufzurückhaltung dürfte 2023 zunächst weitergehen
Das Jahr 2022 war für den Einzelhandel eher ein verlorenes Jahr. Die Umsatzzahlen zeigten nach unten, was angesichts des Ukrainekriegs, der hohen Inflation sowie der Energiekrise nicht verwundert. Für 2023 ist der Ausblick verhalten positiv, weil die Inflation voraussichtlich etwas weniger stark steigt. Trotzdem dürfte auch 2023 im Einzelhandel nicht für Jubelstimmung sorgen.
Energiekrise privat: 5 Tipps für niedrige Energiepreise
Es dürfte kaum einen Haushalt geben, der nicht wenigstens indirekt mit den massiv gestiegenen Energiepreisen konfrontiert wird. Die Kosten der Energiekrise belasten die Menschen, daran ändern auch die staatlichen Hilfen nichts. Für die Menschen zählt im Vordergrund eines: Wie ist es möglich, mit nur einem blauen Auge durch die Krise zu kommen und die Kosten zu senken? Dieser Artikel befasst sich mit den Energiefressern eines Privathaushalts und gibt Tipps, wo Kosten gespart werden können.
Was sind große Energiefresser im Eigenheim?
Natürlich lassen sich wieder einmal nicht alle Haushalte zusammenfassen. Eigenheimbesitzer, die längst auf eine Wärmepumpe umgestiegen sind, erleiden mitunter genau durch diesen Fakt erhöhte Stromkosten – die Wärmepumpe benötigt Strom und ohne eine Solaranlage muss dieser fremd eingekauft werden. Sicherlich gibt es spezielle Tarife, dennoch sind auch dort die Grundgebühren gestiegen. Doch auch abseits dieses Wärme- und Warmwasserbereiters gibt es etliche Geräte, die Energie verbrauchen:
Das ist der Jahreswert, sofern es sich um ein recht neues Modell handelt. Allerdings kommt es auch die Füllung an: Kühlschränke sollten gut befüllt sein, da sich nun die Ware gegenseitig kühlt.
| Gerät | Verbrauch/Jahr | Tipp |
|---|---|---|
| Kühlschrank | 125 kWh | Das ist der Jahreswert, sofern es sich um ein recht neues Modell handelt. Allerdings kommt es auch die Füllung an: Kühlschränke sollten gut befüllt sein, da sich nun die Ware gegenseitig kühlt. |
| E-Herd | 445 kWh | Nur neun Prozent des Stromverbrauchs fallen regelmäßig auf den Kochherd. Wobei die alten Kochplatten die meiste Energie verbrauchen, während Induktionsfelder rund vierzig Prozent Strom sparen können. |
| Waschmaschine | 200 kWh | Ältere Geräte reißen die Marke mühelos. Doch wieder gilt: Es kommt auch auf die Nutzung an. Eine neue, energiesparende Maschine frisst im Vergleich ebenfalls viel Strom, wenn sie ständig nur halb beladen eingeschaltet wird. |
| Computer | 90-150 kWh | Rund ums Homeoffice kursierten im Internet teils enorme Zahlen. Angeblich verbrauchten normale Arbeitnehmer plötzlich 1.000 Euro Stromkosten zusätzlich. Das ist natürlich nicht korrekt. Ein Computer benötigt rund 90 kWh im Jahr, ein Multimedia-PC 130 kWh, Gaming-PCs benötigen mehr, wenn sie den ganzen Tag laufen. Laptops sparen stets Energie. |
| Untertischgerät | 75 kWh | Viele Küchen haben keinen Warmwasseranschluss, deshalb wird das Wasser mit einem Miniboiler erwärmt. Die Geräte stellen ständig Warmwasser bereit, was sich im Jahr auf einen Verbrauch von rund 75 kWh summiert. |
| TV | 190 kWh | Je nach Betriebszeit kommen rund 190 kWh zusammen. Das Problem ist, dass viele Geräte nicht mehr ausgeschaltet werden sollten, da sie im Stand-by Updates ziehen. |
| Heizpilz | 1.638 kWh | Ein Kilogramm Propangas wird durchschnittlich bei einer einstündigen Nutzung benötigt. Mittlerweile geht die Nutzung der beliebten Gartenheizung somit deftig ins Geld. |
Hier zeigt sich sehr eindrucksvoll, dass Heizpilze für den Garten mehr und mehr zum Luxus werden, den sich nicht jeder leisten kann. Zum Glück existieren heute jedoch Geräte, die hier Abhilfe schaffen. Zum einen lassen sie sich stufenlos regulieren, um gerade so viel Wärme zu erzeugen wie nötig und zum anderen existieren heute auch elektrische Alternativen mit hoher Energieeffizienz.
Selbstverständlich gibt es im Haushalt noch weitaus mehr Energieverbraucher. Immer wieder wird der Router genannt, doch ist das Ausstellen desselben in vielen Eigenheimen gar nicht mehr möglich. Zu viele Geräte hängen direkt am Router, das Festnetztelefon läuft ebenfalls darüber. Mit Smarthome-Technologien ist das Abschalten des Routers über Nacht praktisch nicht mehr machbar, immerhin schalten sich dann weder Lampen ein noch fahren die Rollläden hoch.
Unnötigen Verbrauch ausschließen
Es gibt wohl keinen Haushalt, nicht einmal unter den Sparsamsten, die keine unnötigen Verbrauchsquellen haben. Auf viele Verbrauchsquellen lässt sich jedoch mit ein wenig Achtsamkeit durchaus verzichten, alternativ gibt es Lösungen, die trotz Nutzung Strom sparen:
- Leuchten verändern – vorab gilt, dass möglichst alle Beleuchtungsmittel auf LED umgestellt werden sollten. LED verbrauchen nur einen Bruchteil der Energie, selbst dann, wenn sie ungenutzt leuchten. Gerade in Fluren, Dielen oder im Treppenbereich spenden sie spätabends Licht, ohne die Stromrechnung in die Höhe zu treiben.
- Ungenutzte/selten genutzte Räume – sie sollten nicht geheizt werden. Nicht bedeutet aber nicht sogleich, gar nicht zu heizen. Die Raumtemperatur sollte niemals unter 15 Grad fallen, zugleich darf die Luftfeuchtigkeit nicht dauerhaft über 60 Prozent liegen. Anderenfalls droht Schimmel.
- Licht – ungenutzte Räume benötigen kein Licht. Eine Lösung bei selten frequentierten Räumen, in denen das Licht jedoch oft vergessen wird, sind Bewegungsmelder. Sie lassen sich so schalten, dass das Licht automatisch ausgeht, wenn für eine gewisse Zeit keine Bewegung mehr entdeckt wird. Nachteil: Für diese Schaltung werden intelligente Leuchten benötigt.
- Durchlauferhitzer – wer diesen auch im Bad nutzt, sollte die Duschzeit verringern. Vielfach kursieren drei Minuten, doch sind diese mit langen Haaren und Rasur kaum möglich. Doch schon die Reduzierung der Gradzahl und das Anstellen des Geräts erst eine Stunde vor dem Duschen kann viel Einsparungen bringen.
2. Raumtemperatur moderat halten
Die empfohlenen Temperaturzahlen sind längst bekannt. Fakt ist jedoch auch, dass selbst in vielen Eigenheimen nicht bekannt ist, wie warm es tatsächlich in einem Raum ist. Was hilft?
- Smarte Temperaturregelung – rein der Austausch der Heizkörperthermostate genügt nicht, da diese ausschließlich die Temperatur am Heizkörper messen. Die smarte Regelung setzt immer noch ein Wandthermostat voraus, über welches die Raumtemperatur geregelt wird.
- Heizprofile – mittels Heizprofilen lässt sich genau einstellen, wann Wärme gewünscht ist. Die Geräte sorgen eigenständig dafür, dass ab der eingestellten Uhrzeit die Gradzahl erreicht wird.
Tatsächlich gewöhnt sich der Körper schnell an neue Temperaturen. Klingen 19 Grad anfangs eisig kalt, so erscheinen sie bald schon als angenehme Frühlingstemperatur.
3. Warmwasser im Wasserkocher erzeugen
Warmes Wasser im Kochtopf zu erzeugen, ist eine wahre Energieverschwendung. Der Wasserkocher ist wesentlich nachhaltiger – und schneller. Auch bei einem Untertischgerät in der Küche sollte vermehrt auf den Wasserkocher gesetzt werden.
Übrigens können Wasserkocher mitunter gar die Mikrowelle ersetzen: Wer hin und wieder einen Glühwein zum Warmwerden genießen möchte, kann auch diesen im Wasserkocher erhitzen.
4. Kühlschrank kühlen
Oftmals werden aufzutauende Speisen außerhalb aufbewahrt. Dabei helfen sie, Energie zu sparen. Wer Gefriergut direkt im Kühlschrank auftaut, kühlt den Kühlschrank gleich mit, sodass dieser weniger Energie in den Kühlvorgang investieren muss.
Bei geeigneten Temperaturen draußen lassen sich auch Speisen, die aufbewahrt oder eingefroren werden sollen, draußen herunterkühlen.
5. Terrasse und Garten
Beim winterlichen Grillen kann durchaus der Holzkohlegrill draußen – ausschließlich draußen! – als Wärmequelle weitergenutzt werden. Auch Feuerschalen wärmen angenehm und sorgen für eine gemütliche Stimmung. Als Alternative zum Heizpilz sind sie durchaus beliebt.
Fazit – Sparpotenzial gibt es überall
Selbst im sparsamsten Haushalt gibt es garantiert noch Möglichkeiten, weiterhin Energiekosten einzusparen. Natürlich bringt es wenig, den WLAN-Router auszustellen, wenn daraufhin das halbe Smarthome nicht funktioniert. Doch wer den Durchlauferhitzer erst vor der Nutzung anstellt, viel Warmwasser mit dem Wasserkocher zubereitet und die Raumtemperatur nicht mit dem bloßen Wert, sondern auch mit dem tatsächlichen Gefühl im Blick behält, kann deutliche Beträge einsparen. Ganz ohne Entbehrungen geht es sicherlich nicht, auch spielt die eigene Wohnsituation eine tragende Rolle, dennoch lässt sich aktiv auf die Rechnungen einwirken.



























































