Die 5 häufigsten Fehler beim Aktienkauf

Vor allem Anfängern passiert es am häufigsten: Fehler beim Kauf von Aktien können unnötige Verluste nach sich ziehen. Meist resultieren diese Fehler aus zu geringen Kenntnissen über die Börse. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen die 5 häufigsten Fehler, damit Ihnen diese nicht auch passieren.

1. Fehler: Keine Risikostreuung

Befinden sich in Ihrem Portfolio bereits Aktien aus unterschiedlichen Bereichen? Herzlichen Glückwunsch, hier haben Sie richtig gehandelt. Falls nicht, wird folgender Absatz sehr wichtig für Sie:

Weshalb ist es so wichtig, nicht nur Wertpapiere aus einem Sektor zu besitzen? Ganz einfach! Besitzen Sie verschiedene Aktien und in einem Sektor sollte es eine Krise geben, dann sind nicht alle Wertpapiere wertlos. Setzen Sie allerdings nur auf einen Bereich, so kann es passieren, dass das gesamte Portfolio mit einem Schlag an Wert verliert.

Unser Tipp: Streuen Sie das Risiko so breit es geht. Damit schützen Sie Ihre Anlage nachhaltig am besten.

2. Fehler: Aktien auf Kredit kaufen

Nicht jeder hat das notwendige Kleingeld übrig, um sich ein breit gefächertes Portfolio aus dem Nichts zu leisten. Daher gehen einige private Anleger zu der Methode über, einen Kredit aufzunehmen und von diesem verschiedene Aktien zu kaufen.

Das Ziel dabei ist es, die Wertpapiere dann wieder zu verkaufen, wenn der Kurs ausreichend gestiegen ist. Der Kredit wird zurückgezahlt und die Differenz kann als Gewinn eingestrichen werden. So durchdacht und ausgeklügelt das auch klingen mag: Diese Strategie kann Ihnen als Anleger schnell zum Verhängnis werden. Warum?

Man kann nie voraussehen, wie ein Aktienkurs verlaufen wird. Daher kann die Rechnung auch einmal nicht aufgehen. Die Folge: Ein Kredit, der abgezahlt werden muss und Aktien, die nichts wert sind. Die Schulden dürfen Sie letztendlich aus eigener Tasche bezahlen. Unser Tipp: Lassen Sie als Privatanleger und vor allem als Einsteiger die Finger vom Aktienhandel auf Kredit.

3. Fehler: Keine Strategie

Viele Anleger lassen sich beim Aktienkauf von Emotionen leiten. Hier sind Verluste und hohe Risiken allerdings schon vorprogrammiert. Lassen Sie sich von Angst leiten, kann das schnell zu Entscheidungen führen, die Sie mit einem klaren Kopf niemals getroffen hätten. Aber auch übersteigerte Euphorie kann Ihnen schnell zum Verhängnis werden.

Grundlegend unterscheidet man beim Aktienhandel zwischen zwei Strategien: Value Investing und Diversifikation. Bei Value Investing werden unterbewertete Aktien gekauft, da man eine positive Entwicklung vermutet. Die Diversifikation haben wir bereits angeschnitten und bedeutet so viel, dass man das Vermögen in unterschiedliche Wertpapiere und Anlageklassen streut.

Bevor Sie also irgendwelche Aktien online kaufen, sollten Sie sich eine eigene Strategie zurechtgelegt haben. Unser Tipp: Definieren Sie zunächst klare Ziele, dann können Sie diese auch einfacher erreichen.

4. Fehler: Blind fremden Empfehlungen folgen

Sie haben einen Freund, der sich mit Aktien auskennt und sich selbst als „Profi“ bezeichnet? Oder Sie haben diesen einen Artikel gelesen, in dem eine bestimmte Aktie angepriesen wurde? Es ist sinnvoll, sich Rat einzuholen, vor allem von Börsenprofis, doch achten Sie darauf, nicht blind einer Empfehlung zu folgen, die Sie nicht selbst zuvor überprüft haben. Recherchieren Sie selbst und ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse. Immerhin ist es Ihr Vermögen, das Sie investieren, und nicht das Ihres Bekannten und schon gar nicht das eines Unbekannten im Internet.

Außerdem sind diese „Geheimtipps“ häufig gar nicht mehr so geheim. Denn wenn es einmal in der Zeitung abgedruckt wurde, so sind Sie bestimmt nicht der erste, der eine Investition tätigen möchte. Sinnvoller ist es, eine vielversprechende Aktie zu finden, die noch eher unentdeckt ist.

Unser Tipp: Eingehende Recherche und die Beobachtung von Aktienkursen helfen Ihnen dabei, Potenzial bereits früh zu erkennen.

5. Fehler: Kurzfristige Planung

Viele Börsenneulinge machen diesen Fehler: Sie planen zu wenig voraus. Häufig wird eine Aktie gekauft, die bereits beim nächsten großen Kurssprung wieder verkauft werden soll, damit man möglichst bald einen Gewinn erzielt. Allerdings übersehen hier viele, dass Aktien auch ein langfristiges Potenzial haben. So macht es in bestimmten Fällen sogar Sinn, Wertpapiere für 10 bis 15 Jahre zu halten. Natürlich werden Sie in diesem Zeitraum ein Auf und Ab des Börsenmarktes beobachten müssen. Doch die Kunst liegt darin, die Schwankungen auszusitzen und langfristig zu investieren.

Unser Tipp: Legen Sie nur das Vermögen an, das nicht schon anderweitig verplant ist. So können Sie auch langfristige Investitionen tätigen, die häufig sehr gewinnbringend sind.

Fazit

Um an der Börse erfolgreich zu sein, muss man kein Ökonomie-Professor sein. Gewisse Grundkenntnisse sind allerdings Voraussetzung. Nur mit dem notwendigen Know-how und der Vermeidung von unnötigen Fehlern können Sie eine lukrative Anlage betreiben.

Krisenmanagement für Freelancer

Krisen gehören zum Alltag

Jeder Freelancer wird früher oder später eine Krisenzeit durchleben. Die Gründe hierfür können vielfältig sein: Manchmal ist sie hausgemacht, beispielsweise durch einen Planungsfehler oder ein Zerwürfnis mit einem Kunden. Ein anderes Mal kommt sie von außen, vielleicht sogar ganz plötzlich und unerwartet, sei es durch eine Rezession oder eine weltweite Pandemie.

Kein Freelancer kann also mit Sicherheit vorhersagen, wann die nächste Krise kommen wird, weshalb und in welchem Ausmaß – sicher ist aber, dass sie irgendwann kommt.

Umso wichtiger ist es, sich als Freelancer bewusst zu sein, dass es immer wieder schwierige Phasen geben wird. Wer sich rechtzeitig und richtig darauf vorbereitet, kann diese aber meistern und anschließend vielleicht sogar noch besser beziehungsweise erfolgreicher aus der Krise hervorgehen.

Es ist daher nicht sinnvoll, einer Krise ängstlich entgegenzublicken, sondern jeder Freelancer braucht ein Krisenmanagement, sozusagen einen Notfallplan, und zwar bestenfalls schon lange, bevor es tatsächlich zu einer Auftragsflaute kommt. Dieser „Plan B“ in einer Krisensituation kann beispielsweise wie folgt aussehen:

Schritt 1: Einen Finanzplan erstellen

Erst einmal ist es für jeden Freelancer wichtig, einen Finanzplan zu erstellen. Auch dieser steht bestenfalls bereits vor einer Krise und kalkuliert eine solche mit ein. Das bedeutet: Jeder Freischaffende sollte ausreichend Geld auf der hohen Kante haben, um eine Auftragsflaute überbrücken zu können. Mindestens drei bis sechs Monate sollten somit finanziell gesichert sein – auch, wenn in dieser Zeit absolut keine Einnahmen auf das Bankkonto fließen.

Dadurch stellen Freelancer ihre Finanzen auf solide Grundpfeiler und geraten in einer Krise weniger unter Druck. Sich für eine Krise zu rüsten, ist somit ein wichtiger Faktor, der bei bereits bei der Kalkulation berücksichtigt werden muss.

Wenn es also um die Frage geht, welchen Stundensatz, Pauschalbetrag, oder Ähnliches – je nach Zahlungsmodell – der Freelancer verlangt, müssen auch solche Auftragsflauten einberechnet werden. Das gilt ebenso für eventuelle Krankheits- oder andere Ausfallzeiten.

Als Faustregel gilt daher: Das Einkommen eines Solo-Selbständigen sollte so hoch sein, dass es die Fixkosten deckt, einen Gewinn abwirft, welcher für die Lebenshaltungskosten ausreicht, und zusätzlich die Möglichkeit bietet, ein finanzielles Polster anzusparen. Es ist daher wichtig, den eigenen Kapitalbedarf pro Monat zu ermitteln und in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Schließlich ändern sich auch die Lebensumstände und damit die Lebenshaltungskosten immer wieder. Ein finanzielles Polster ist für Freelancer demnach das A und O – und lässt sie entspannter arbeiten, auch in Krisenzeiten.

Kommt es nun tatsächlich zu einem Einbruch der Aufträge, aus welchen Gründen auch immer, so sollte noch einmal ein Blick auf den Kapitalbedarf geworfen werden:

  • Wie hoch sind die Ausgaben wirklich und an welcher Stelle lassen sie sich vielleicht senken? Manchmal ist es möglich, Fixkosten zu reduzieren oder Investitionen zu stoppen.
  • Ist es eventuell sinnvoll, eine Rechnung früher als üblich zu stellen, um liquide zu bleiben?
  • Können im privaten Bereich gewisse Abstriche gemacht werden, damit das finanzielle Polster länger zur Überbrückung ausreicht?

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Liquidität ist hierbei ein wichtiges Stichwort. Dass diese gesichert bleibt, sollte nämlich in einer Krise für jeden Freelancer oberste Priorität haben.

Schritt 2: Finanzielle Hilfe beantragen

Eine gewisse Auswahl an finanziellen Hilfen stehen Freelancern immer zur Verfügung. Wenn das eigene finanzielle Polster doch nicht mehr ausreicht, kann unter Umständen auf Darlehen oder auf Sozialleistungen wie Hartz IV zurückgegriffen werden. Die Hemmschwelle, solche Hilfsangebote anzunehmen, ist aber häufig hoch.

Zudem können Darlehen schlimmstenfalls in eine Schuldenfalle führen. Denn dauert die Krise doch länger als erwartet, kann die Rückzahlung eventuell nicht gestemmt werden. Es ist daher stets sinnvoll, alle Optionen gegeneinander abzuwägen und zu prüfen, ob finanzielle Hilfen sinnvoll sind sowie in welcher Art und Weise.

In Ausnahmesituationen stehen Selbständigen manchmal zusätzliche Hilfen finanzieller Art zur Verfügung. Der Staat beziehungsweise das Bundesland offeriert dann für einen festgelegten Zeitraum weitere Geldquellen wie eine Soforthilfe oder ein Sofortdarlehen. Nicht immer müssen diese Gelder (in voller Höhe) zurückgezahlt werden.

Unter dem Strich, können solche finanziellen Hilfen die Liquidität verbessern und Freelancern in einer Krise unter die Arme greifen. Bestenfalls ist er darauf zwar nicht angewiesen, doch im Fall der Fälle kann er so sein Unternehmen mit größerer Wahrscheinlichkeit durch die Krise retten.

Schritt 3: Zusätzliche Einnahmequellen erschließen

Je nach finanzieller Situation und Art der Krise, gibt es für Freelancer drei Möglichkeiten:

  1. Sind sie finanziell solide aufgestellt und können den Zeitraum dank ihres finanziellen Polsters überbrücken, können sie eine Auftragsflaute als ungeplanten Urlaub nutzen und neue Energie tanken. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Krise durch äußere Faktoren hervorgerufen wurde und neue Aufträge somit erst einmal nicht in Sicht sind.
  2. Gibt es jedoch die Chance, neue Kunden beziehungsweise Aufträge zu gewinnen – trotz Krise oder, weil diese selbst verschuldet war – sollten sich Freelancer auf ihre Kernarbeit konzentrieren, um die Selbständigkeit schnell wieder zum Laufen zu bringen.
  3. Zuletzt gibt es noch eine weitere Option, und zwar neue Einnahmequellen zu erschließen. Vielleicht erlebt die Branche derzeit eine Krise, sodass es schwierig wird, das Auftragsbuch kurz- bis mittelfristig zu füllen. Allerdings reichen die Ersparnisse nicht aus und Hilfen kommen nur bedingt infrage. Neben der Möglichkeit, die Ausgaben zu senken, bleibt dann noch jene, die Einnahmen zu erhöhen. Klappt das momentan nicht als Freelancer in der eigentlichen Branche, kann er branchenfremde Aufträge akquirieren, sich einen Nebenjob suchen oder durch eine andere Quelle ein zusätzliches Einkommen generieren.

Auch dadurch lässt sich die Liquidität sichern und so ein bisschen Abwechslung vom Berufsalltag kann auch zahlreiche Vorteile mit sich bringen, zum Beispiel frische Ideen, eine neue Perspektive oder wertvolle Kontakte, um anschließend an die Krise wieder als Freelancer durchzustarten

Schritt 4: Offen mit Kapitalgebern und Mitarbeitern sprechen

Bestenfalls gelingt es mit den genannten Maßnahmen, einen finanziellen Engpass in der Krise zu verhindern. Sollte es dennoch zu Schwierigkeiten mit der Liquidität kommen, ist eine offene Kommunikation wichtig. Das gilt einerseits gegenüber den Kapitalgebern wie Banken oder Investoren. Andererseits sollten aber auch Mitarbeiter über die finanzielle Lage informiert werden, sofern der Freelancer solche beschäftigt. Da es sich jedoch in der Regel eher um Solo-Selbständige handelt, ist vor allem der erste Punkt von Relevanz.

Denn nur, wenn Freelancer einen offenen Umgang mit ihrer finanziellen Situation pflegen, können sie auf eine Lösung hoffen, die für alle Beteiligten akzeptabel ist. Schließlich sind auch die Banken sowie Investoren daran interessiert, dass sich das Unternehmen erholt und in Zukunft weiter besteht oder wächst.

Sobald sich eine Krise ankündigt, spätestens aber bei einem konkreten Liquiditätsengpass, sollte der Freelancer daher einen Termin mit seinen Kapitalgebern vereinbaren. Je besser er dabei vorbereitet ist, umso besser ist auch der Eindruck, welchen er bei diesem Termin hinterlässt – und umso höher ist mit etwas Glück die Bereitschaft der Kapitalgeber für Zugeständnisse wie ein Aussetzen der Raten oder Ähnliches.

Wer dennoch Mitarbeiter beschäftigt, muss rechtzeitig die Möglichkeiten prüfen, welche als Freelancer zur Verfügung stehen. Eventuell kann Kurzarbeit beantragt, die Wochenarbeitszeit reduziert oder unbezahlter Urlaub vereinbart werden. Auch das Ausrufen von Betriebsferien ist möglich, ebenso wie ein Abbau von Überstunden.

Welche Maßnahmen tatsächlich machbar sowie sinnvoll sind, hängt stets vom Einzelfall ab. Sollten Freelancer trotzdem in handfeste Zahlungsschwierigkeiten geraten, ist es aber wichtig, rechtzeitig zu handeln – um rechtliche Konsequenzen wie beispielsweise eine Insolvenzverschleppung zu verhindern.

Schritt 5: Maßnahmen für die Kundenbindung ergreifen

Die Kundengewinnung und -bindung ist in Krisenzeiten essentiell, um nicht den Anschluss an die Branche zu verlieren. So können Freelancer nach der Krise wieder wie gewohnt durchstarten oder – besser noch – selbst während der Krise neue Aufträge akquirieren.

Neue Kunden zu gewinnen, ist natürlich vor allem dann schwierig, wenn es der Wirtschaft im Allgemeinen nicht gut geht. Viele Unternehmen beginnen dann zu sparen und die Freelancer sind dabei häufig eine der ersten betroffenen Gruppen. Dennoch ist es nicht unmöglich, auch in Krisenzeiten Neukunden zu gewinnen, sofern „richtig“ an die Sache herangegangen wird.

Noch wichtiger ist allerdings die Kundenbindung. Nun sollte der Fokus also darauf liegen, bestehende Kunden zu behalten. Bestenfalls laufen zumindest bei ihnen die Projekte sowie Aufträge wie gewohnt weiter und können die Liquidität des Freelancers sichern.

Doch selbst, wenn nicht, so sollte der Kontakt aufrechterhalten werden, um anschließend an die Krise wieder zusammenarbeiten zu können. Ansonsten droht der Freelancer seinen gesamten Kundenstamm zu verlieren und muss schlussendlich wieder bei Null beginnen. Zudem können gewisse Maßnahmen der Kundenbindung dabei helfen, die eigene Liquidität zu sichern – eine Win-Win-Situation.

Selbst in Krisenzeiten lassen sich mit etwas Kreativität gute Alternativen finden, um die Kundenbindung zu fördern und vielleicht sogar Neukunden zu gewinnen. Im Vordergrund sollte aber stets eine offene Kommunikation gegenüber den Kunden sowie Auftraggebern stehen. Häufig sind diese schließlich bereit, dem Freelancer beispielsweise durch den Kauf von Gutscheinen unter die Arme zu greifen, wenn notwendig.

Der Sinn sollte nach Zusammenhalt stehen, dann können in Krisenzeiten so viele Unternehmen wie möglich überleben. Wie erwähnt, ist schließlich jeder daran interessiert, dass die Geschäftspartner erhalten bleiben. Es gilt daher, über Krisenzeiten hinweg einen guten Kontakt zu den Kunden und Geschäftspartnern zu pflegen und gegebenenfalls zusätzliche Services oder Produkte anzubieten.

Selbiges gilt, wenn die Krise „hausgemacht“ ist und somit nur den Freelancer selbst betrifft. Dann stehen seine Chancen sogar umso besser, denn den Bestands- und Neukunden geht es wirtschaftlich gut und somit dürfte es kein allzu großes Problem darstellen, neue Aufträge zu ergattern.

Schritt 6: Sich für die nächste Krise wappnen

Jede Krise ist eine harte Lektion für Freelancer, keine Frage. Einige kommen mit den genannten Schritten vergleichsweise gut durch solche Zeiten, andere müssen um ihre Existenz bangen. Doch wer mit den geschilderten Maßnahmen und vielleicht auch einem Funken Glück die Krise meistert, kann daraus wichtige Lehren für die Zukunft ziehen. Dann gilt es, diese Erkenntnisse so zu nutzen, dass der Freelancer besser für die nächste Krise gewappnet ist.

Denn es gibt durchaus Möglichkeiten, um sich gegenüber solchen Schwankungen der Auftragslage resistenter aufzustellen. Dazu gehört in erster Linie ein finanzielles Polster, aber auch, sich eher breitgefächert als zu spezialisiert zu positionieren sowie eine enge Kundenbindung zu pflegen.

Als Freelancer ist es außerdem wichtig, niemals zu sehr von nur einer Branche oder sogar nur einem Kunden abhängig zu sein. Denn bricht genau dort eine Krise aus, bedeutet das für den Selbständigen schnell einen Einkommensverlust von bis zu 100 Prozent. Hinzu kommt das Risiko der Scheinselbständigkeit.

Wer hingegen breit fächert und einen großen Kundenstamm aus verschiedenen Branchen besitzt, hat in der Regel trotz Krise zumindest noch einen Teil seiner regelmäßigen Einnahmen zur Verfügung. In Verbindung mit ausreichend Ersparnissen bleibt die Liquidität dann auch über Monate oder sogar Jahre hinweg gesichert, bis die Krise endlich überstanden ist. Wer also die letzte Krise im berufliche Sinne nur knapp „überlebt“ hat, der sollte dringend sein Krisenmanagement für die Zukunft verbessern.

Schritt 7: Vollgas statt aufgeben

Wenn sich eine Krise abzeichnet, lautet die Devise für jeden Freelancer also erst einmal: Keine Panik! Wie die bisherigen Schritte zeigen, gibt es viele Möglichkeiten, um auch schwierige Zeiten erfolgreich zu meistern. Anstatt in eine Art der „Schockstarre“ zu verfallen, ist es wichtig, umgehend aktiv zu werden. Sobald eine Krise absehbar ist, sollten die eigenen Ressourcen geprüft, die Neukundengewinnung angekurbelt, finanzielle Mittel mobil gemacht und weitere Maßnahmen ergriffen werden. Gerade in einer Krise gilt es daher, Vollgas zu geben – zumindest, wenn die Ersparnisse nicht für eine Überbrückung ausreichen.

Und auch, wer sich für die bereits erwähnte Option entscheidet, die Krise als Zwangsurlaub zu nutzen, darf keinesfalls die Kommunikation mit den Kunden abbrechen lassen.

Wer sich das zu Herzen nimmt, zuversichtlich bleibt und sich nicht unterkriegen lässt, der wird jede Krise irgendwie meistern – selbst, wenn er oder sie am Ende eben doch noch einmal ganz von vorne anfangen muss. Das hat schließlich schon einmal geklappt und somit wird auch nach der Krise der Sprung in das „Freelancertum“ wieder funktionieren.

Schritt 8: Die Krise als Chance

Jede Krise ist auch eine Chance, sagt man. Viele Freelancer können diesen Spruch vermutlich nicht mehr hören, doch er hat tatsächlich einen wahren Kern. Denn Krisenzeiten sind der beste Lehrer, sei es hinsichtlich der Selbständigkeit, wenn es um Finanzen, Kundenbindung und andere Details geht.

Aber auch persönlich wird sich jeder Freelancer durch diese Erfahrung weiterentwickeln. Er wird neue Sichtweisen finden, seine Strategien verändern und Selbstbewusstsein tanken. Denn wer eine Krise überstanden hat, oder zwei, oder drei, der bleibt auch in der nächsten Krise gelassener.

Es gilt daher, selbst in schwierigen Zeiten den Blick in die Zukunft zu richten und offen zu bleiben für Chancen, welche sich aus dieser Phase ergeben.

  • Solche Chancen sind beispielsweise, dass Mitbewerber vom Markt verschwinden oder ihre Strategie beziehungsweise ihren Fokus verändern. Anschließend an die Krise werden die Unternehmen mit großer Wahrscheinlichkeit umso mehr investieren, was für den Freelancer neue Aufträge bedeuten kann.
  • Vielleicht ergibt sich auch stattdessen ein Sprung in eine Festanstellung oder eine andere Branche.

Die Möglichkeiten sind vielfältig und wer ihnen nicht ängstlich, sondern aufgeschlossen entgegenblickt, kann aus einer solchen Krise tatsächlich gestärkt hervorgehen. Viele Freelancer kalkulieren zudem anschließend besser, werden dadurch erfolgreicher und unempfindlicher gegenüber solchen Krisen. Die Liste an Beispielen ist lang und auch, wenn die Situation noch so ausweglos erscheint, ist Optimismus gefragt. Denn wie schlimm eine Krise wirklich war, lässt sich stets erst im Nachhinein bewerten – und dann lautet das Fazit häufig, dass sie schlussendlich zu etwas Besserem geführt hat.

Fazit

Zuletzt bietet die Krise noch eine weitere Chance: Sie bedeutet unverhoffte Freizeit, die sinnvoll genutzt werden kann. Viele Freelancer ziehen letztendlich nämlich die Lehre aus dieser Erfahrung, dass sie ihre Work-Life-Balance vernachlässigt haben, und setzen ihre Prioritäten fortan anders. Oder sie wählen ihre Kunden nach anderen Kriterien aus. Oder sie legen einen größeren Wert auf das Networking.

Es gibt viele Möglichkeiten, um eine Auftragsflaute in etwas Positives zu verwandeln. Wie bereits erwähnt, hängt die Art und Weise, wie sie „richtig“ genutzt wird, zu großen Teilen von der individuellen Situation und den Finanzen ab. Folgende Maßnahmen sind aber zumindest eine Überlegung wert, um die Krise bestmöglich beziehungsweise sinnvoll zu überbrücken:

  • Auszeit zur Förderung der psychischen sowie physischen Gesundheit oder, um neue Pläne für die Zukunft zu schmieden.
  • Arbeit am eigenen „Branding“, zum Beispiel der Webseite oder dem Profil in beruflichen Netzwerken.
  • Networking mit bestehenden sowie neuen Kontakten, sei es online oder offline auf Messen, Kongressen & Co.
  • Belegen von Fort- und Weiterbildungen, Seminaren oder ähnlichen Kursen, um die eigene Expertise zu verbessern, aktualisieren oder auszuweiten. Die Kosten lassen sich meist steuerlich geltend machen.

Damit ist die Liste noch lange nicht beendet. Jeder Freelancer muss also selbst herausfinden, wie sich das Beste aus der Krise machen lässt. Ein wichtiger Schritt hierfür ist zudem die Selbstreflexion. Es gilt also, innezuhalten und ein Zwischenfazit über die bisherige Selbständigkeit zu ziehen:

  • Was lief gut und was nicht?
  • Welche Gründe hat die Krise?
  • Was kann in Zukunft besser gemacht werden? Wie geht die Konkurrenz mit der Situation um?

Diese und viele weitere Fragen können dabei helfen, gestärkt aus einer Krise hervorzugehen und somit anschließend noch erfolgreicher zu werden. Die Selbstreflexion ist daher wichtig, bevor Freelancer in Aktionismus verfallen und das geschilderte Krisenmanagement nun Schritt für Schritt umsetzen.

Dienstwagen ade – Das sind die besten Alternativen

Firmenwagen – nicht gerade nachhaltig

Auch wenn heute noch immer etwa eine von acht Personen über einen Dienstwagen verfügt bedeutet das allerdings nicht, dass es noch immer zeitgemäß ist. Früher galt es als Privileg, vom Arbeitgeber einen Firmenwagen zu bekommen. Es verlieh dem Unternehmen ein gewisses Standing und galt als Anreiz für die Mitarbeiter, vor allem dann, wenn das Fahrzeug auch privat genutzt werden konnte.

Allerdings passt das jedoch nicht mehr zu unserem heutigen Zeitgeist. Wir möchten die Umwelt schützen und den Klimawandel von seinem weiteren Fortschreiten abhalten und dazu sind Firmenautos der falsche Weg. Das haben auch Unternehmen und deren Mitarbeiter erkannt, was wohl einem immer größer werdenden Interesse nach alternativen Dienstfahrzeugen geführt hat.

Grundsätzlich lässt sich ein Umdenken in der Gesellschaft erkennen. Wir möchten weg von fossilen Brennstoffen, die nur unsere Luft verschmutzen, hin zu erneuerbaren Energien, die für einen niedrigeren CO2-Ausstoß sorgen.

Dienstfahrrad am besten für die Umwelt

Wer seine CO2-Bilanz im Alltag so gering wie möglich halten will, sollte sich bei seinem Arbeitgeber über ein Dienstfahrrad erkundigen. Von allen Möglichkeiten, außer dem Laufen zu Fuß, hat das Fahren mit dem Fahrrad den niedrigsten Ausstoß des Treibhausgases. Mittlerweile können Unternehmen solche Fahrräder nicht nur kaufen und ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen, sondern auch leasen.

Seit 2012 wurde das Dienstwagenprivileg auf Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs ausgeweitet. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer, die Leasingraten von ihrem Bruttolohn abgezogen bekommen. Das macht es für beide Seiten, also Arbeitnehmer und -Geber, günstiger.

Der Vorteil von geleasten Dienstfahrrädern ist, dass nicht nur die Umwelt davon profitiert, sondern auch die körperliche Gesundheit. Außerdem Radler vor allem im Stadtverkehr schneller unterwegs, was zudem wertvolle Zeit spart.

Elektrodienstwagen schonender

In manchen Fällen lässt sich jedoch nur schwer auf das Auto verzichten. Allerdings gibt es hier ebenfalls eine umweltschonendere Alternative. E-Autos sind mittlerweile so weit entwickelt, dass sie mühelos mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor mithalten können. Vor allem im Stadtverkehr machen sie eine deutlich bessere Figur. Insbesondere dort blasen Benziner und Diesel eine Menge Schadstoffe in die Luft. Elektroautos stoßen jedoch gar kein CO2 aus.

Manche Kritiker werden nun behaupten, dass jedoch die Produktion elektrischer Boliden nicht gerade umweltfreundlich ist. Zu einem gewissen Teil ist das korrekt, denn vor allem die Produktion der Batterien ist aufwendiger. Jedoch gleicht der spätere Betrieb des E-Autos das wieder aus.

Längere Dienstreisen mit der Bahn

Es muss nicht immer das eigene Fahrzeug sein, um von A nach B zu kommen. Statt eines Dienstwagens können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern auch eine Fahrt in der Bahn spendieren. Vor allem für längere Geschäftsreisen ist das sinnvoll, um an Orte zu gelangen, die mit dem Fahrrad, dem E-Bike und dem E-Auto nur schwer zu erreichen sind. Stehen häufiger Geschäftsreisen an, empfiehlt sich eine Bahncard für die Mitarbeiter.

Eine Bahncard 100 ist zwar verhältnismäßig teuer, wenn man sich aber klarmacht, was sie alles abdeckt, dann kann sie sich vor allem bei häufigen Geschäftsreisen lohnen. Für die zweite Klasse kostet sie rund 4.000 Euro pro Jahr. Allerdings dürfen die Besitzer deutschlandweit in allen öffentlichen Fern- und Nahverkehrszügen sowie -Bussen reisen, ohne etwas zuzuzahlen.

Günstiger wird es jedoch mit der Bahncard 50 und 25. Sie stehen für die jeweiligen Prozentzahlen, die vom Fahrpreis erlassen werden.

Carsharing lohnt sich mehr

Nicht jedes Unternehmen braucht einen Fuhrpark oder Dienstfahrzeuge für seine Mitarbeiter, zumindest nicht ständig. Für solche Fälle bietet sich das sogenannte Carsharing an. Das „Autoteilen“ richtet sich an alle Menschen, die meistens kein Auto benötigen, ab und an, aber dennoch nicht darauf verzichten können.

Die meiste Zeit stehen Autos nur rum und verschwendetes Geld und Ressourcen. Mit Carsharing werden die Fahrzeuge effizienter genutzt, da ein Auto bis zu 20 Pkw ersetzen kann. Zudem wird die CO2-Bilanz spürbar entlastet.

Jobticket oder Mitfahrzentrale für den Weg zur Arbeit

Ein ähnliches Konzept verfolgen Mitfahrzentralen. Dabei geht es ebenfalls darum, die Autos, die bereits da sind effizient zu nutzen. In diesem Fall werden Fahrgemeinschaften gebildet, um das meiste aus dem Auto rauszuholen und CO2 einzusparen. Neben der Umwelt wird auch der Geldbeutel der Mitarbeiter geschont. Angebote der Mitfahrzentrale richten sich direkt an Unternehmen, die der Umwelt etwas Gutes tun wollen.

Ein Anreiz für Mitarbeiter, der gleichzeitig das Geld der Angestellten einsparen kann, ist das Jobticket. Dabei kaufen die Unternehmen vergünstigte Bus- oder Bahntickets ein, um den Weg zur Arbeit zu bewältigen. Gleichzeitig können diese Tickets privat genutzt bringen, um dort ebenfalls CO2 und Geld einzusparen.

Schneller und effektiver Muskelaufbau – 10 essentielle Tipps

Wer Muskeln aufbauen möchte, muss keine Theoriebücher studieren und sich auch keinen Personal Trainer zulegen. Denn Muskelaufbau ist im Grunde nicht schwierig, wenn man sich an einige Regeln hält. Wie beim Joggen auch, kann es mit den richtigen Tipps im Grunde bei jedem recht leicht funktionieren. Allerdings sind bestimmte Grundregeln umso wichtiger, wenn die Muskeln gezielt in kurzer Zeit und so effektiv wie möglich aufgebaut werden sollen. Mit folgenden 10 essentiellen Tipps sollte dem kurzfristigen und intensiven Muskelaufbauprogramm nichts mehr im Wege stehen.

1. Konzentriere dich vornehmlich auf Verbundübungen

Im Muskeltraining werden Isolations- und Verbundübungen unterschieden. Während erstere, wie der Name schon sagt, einzelne Muskelgruppen isoliert und diese gezielt stärkt, zielen Verbundübungen darauf ab, mehrere Muskelgruppen gleichzeitig anzusprechen. Zu den Verbundübungen zählen etwa das Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken Die Verbundübungen sprechen überwiegend die schnell zuckenden Muskelfasern an. Diese wachsen schnell und sind für die extreme Kraftfreisetzung verantwortlich. Die langsam zuckenden Muskelfasern hingegen spielen vor allem für die Steigerung der Ausdauer eine Rolle.

Ein großer Vorteil der Verbundübungen ist, dass mit schwereren Gewichten trainiert werden kann. Und schwere Gewichte sind für Muskelwachstum ganz entscheidend. Alleine schon, weil dadurch mehr Hormone vom Körper ausgeschüttet werden – insbesondere das für den Muskelaufbau wichtige Hormon Testosteron. Wichtig ist natürlich, dass sie nicht zu schwer werden und dass das Training immer noch konzentriert stattfindet. Der Sportwissenschaftler Ingo Froböse kommentiert dazu: „Es ist besser, ganz langsame, ruhige Bewegungen zu machen, damit der Muskel richtig ausgebrannt wird. […] Brennen heißt noch lange nicht, dass es wehtut. Es ist das Gefühl, dass der Muskel energetisch wirklich müde ist und man keine Wiederholung mehr schafft. Schmerzen sind immer ein Warnsignal, bei dem man aufhören sollte.“

Ein weiterer, genauso wichtige Vorteil von Verbundübungen: Sie trainieren eben gleich mehrere Muskeln, weshalb Zeit gespart wird. Die wiederum zur Stärkung einzelner, vielleicht weniger starker Muskelpartien eingesetzt werden kann. Oder die in der Küche für das Zubereiten der für den Muskelaufbau optimalen Mahlzeiten zur Verfügung steht. Zur Ernährung jedoch an späterer Stelle mehr.

Übrigens: Waden, Bizeps, Schultern und Unterarm lassen sich fast nur mit Isolationsübungen trainieren. Diese sind also nicht gänzlich wegzulassen.

2. Steigere die Trainingsintensität

Trainingspläne sind wichtig, um einen Überblick zu behalten und Erfolge im Auge zu haben. Doch sie sollten angepasst und variiert werden, wenn man feststellt, dass sie nicht mehr sinnvoll sind. So ist jeder Körper unterschiedlich. Bei manch einem wachsen die Muskeln und die Kraft schon nach wenigen Wochen, bei anderen erst nach Monaten. Wer merkt, dass der Trainingsplan zu leicht ist, sollte ihn anpassen und die Intensität des Muskeltrainings steigern.

Selbst, wenn die Intensivierung nur in Form von halben Kilos oder einer Wiederholung mehr stattfindet, ist sie wichtig. Denn wenn kontinuierlich und sauber trainiert wird, findet eine Leistungssteigerung statt. Und mehr Kraft im Körper bedeutet eben auch, dass höhere Gewichte, bzw. mehr Kraft aufgewendet werden muss, damit die Muskeln weiterhin wachsen.

3. Trainiere mit einem Partner

Grundsätzlich ist es sinnvoll, für sich alleine zu trainieren und sich beim Training nicht ablenken zu lassen. Ein ebenso sehr motivierter Trainingspartner hingegen kann für den schnellen und effektiven Muskelaufbau eine echte Hilfe sein.

Zum einen kann er dabei helfen, bei schweren Übungen Sicherheit zu verleihen. Gerade beim Bankdrücken mit schweren Gewichten kommt es auf jede sauber ausgeführte Wiederholung an. Ein Trainingspartner unterstützt ein solches Training, indem er hinter der Bank steht und bei der letzten Wiederholung mit anpackt, um sie sauber abzuschließen, bzw. zu verhindern, dass man sich gar verletzt.

Zum anderen ist ein Trainingspartner ein Motivator: Er kann einen stets anspornen, an die Grenzen zu gehen und die Leistung bis zum Ende des Trainings hochzuhalten. Wer gemeinsam hart trainiert, „leidet“ bei anstrengenden Übungen auch gemeinsam und will sich gegenseitig oft beweisen, dass man es durchziehen kann. Optimal ist es, wenn gemeinsam Trainierende nicht nur die gleiche positive und motivierte Einstellung zum Training haben, sondern auch noch ein ähnliches Leistungsniveau besitzen und/ oder zumindest anstreben.

4. Ernähre dich gezielt für den Muskelaufbau

Die richtige Ernährung ist für den Muskelaufbau genauso wichtig, wie das richtige Training. Zwar kann hier ebenso viel falsch gemacht werden – sich richtig zu ernähren ist aber viel schneller gelernt, als richtig zu trainieren.

Die Grundregeln, die für Einsteiger ins Muskeltraining ausreichen sollten, lauten:

  • Sechs bis acht kleinere bis mittelgroße Mahlzeiten am Tag sind besser als drei große Mahlzeiten. Die Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen sind wichtig, damit dem Körper dauerhaft Kalorien und Mikronährstoffe zugeführt werden. Somit kommt es nicht zu Phasen in denen der Körper zur Energiegewinnung oder Muskelregeneration auf Proteine, Fette oder Kohlenhydrate zurückgreift, die den Muskelaufbau vorantreiben. Wichtig: Den Körper auch direkt vor und nach dem Training mit Energie über die Nahrung versorgen!
  • Wo wir schon beim Thema Proteine, Fette und Kohlenhydrate sind: Das richtige Verhältnis dieser Makronährstoffe ist ebenfalls entscheidend. Grundsätzlich sagt man, dass sich eine ausgewogene Ernährung etwa wie folgt zusammensetzt:
    • Kohlenhydrate sollten 50-60% der täglichen Ernährung ausmachen,
    • Proteine (Eiweiße): 15-25%
    • und Fette: 20-30%.

    Leistungs- und Hochleistungssportler dagegen haben aufgrund ihrer extremen körperlichen Belastung einen Mehrbedarf an Proteinen. Kraftsportler führen zwischen 1,2 bis 1,7 g/kg Körpergewicht zu. Das deutsche Institut für Sporternährung e.V. empfiehlt, den Einsatz von Molkenprotein, auch Whey-Protein genannt, zu bevorzugen. Dieses steht den Muskeln zum besonders schnell zur Verfügung und liefert ein hochwertiges Aminosäureprofil. Molkenprotein sowie Milch und Milchprodukte sind daher vor allem auch in zeitlicher Nähe zum Krafttraining sogar besser geeignet, als etwa das vielgelobte und beliebte Fleisch (egal ob weißes oder rotes Fleisch).

  • Viele Trainierende im Fitnessstudio reden immer wieder von speziellen Diäten, die eingehalten werden müssten, um sich für das Krafttraining optimal zu ernähren. Allerdings sind strenge Diäten vor allem deshalb gefährlich, weil die meisten Leute sie nicht korrekt durchführen. Oft braucht es viel Erfahrung, um Diäten richtig zu absolvieren oder es mangelt an genauen Informationen und an Disziplin, sodass Dinge vergessen oder ignoriert werden.
  • Entweder wird dann noch zu viel, zu den falschen Zeiten oder zu wenig gegessen. Dann wird der Körper etwa in einen Hungermodus versetzt und die Fettverbrennung kommt zum Erliegen. Oder Muskelmasse geht aufgrund irgendeines dummen Fehlers verloren. Die immer wieder gelobte Low-Carb Diät beispielsweise birgt, verglichen mit ausreichender Zufuhr an Kohlenhydraten, auch im Kalorienüberschuss eindeutig Nachteile für den Muskelaufbau. Wer zunächst Fettmasse reduzieren will, kann eine solche Diät ausprobieren, sollte dabei aber genau wissen, was er tut und was er erreichen möchte.

    5. Konzentriere dich nicht auf andere Trainierende

    Andere Trainierende in Studios oder Foren haben aber nicht nur Tipps zur Ernährung parat. Sie kommentieren auch gerne mal bestimmte Bewegungsabläufe mit den Hanteln und Geräten oder empfehlen andere Übungen, Intensitäten usw. Manch einer, der helfen möchte, ist seriös und hat sinnvolle Tipps auf Lager. Ein anderer wiederum ist, obwohl er vielleicht schon Jahre lang trainiert, mitunter schlechter informiert, als man selbst und erzählt einem irgendwelche Muskelaufbaumärchen.

    Am besten ist es daher also, nach den eigenen Informationen zu trainieren und sich von anderen nicht zu viel sagen zu lassen. Offizielle Trainer, die einen kompetenten Eindruck machen, sind davon ausgenommen.

    Weiterhin ist es wenig sinnvoll, andere Trainierende als Maßstab zu nehmen. Sie können als Motivation und Inspiration gut sein, sich stets mit anderen zu messen dürfte wiederum kontraproduktiv sein. Erfolge am eigenen Körper sind das Ziel, auch wenn diese anfangs noch spärlich sein mögen. Einzig auf sie sollte sich jeder, der Muskelaufbau betreibt, konzentrieren.

    6. Bring Abwechslung in deinen Trainingsplan

    Muskeln werden durch große Reize zum Wachsen animiert. Wer über Monate hinweg immer nur die gleichen Übungen durchführt, begeht, selbst bei steigender Intensität, einen großen Trainingsfehler. Er langweilt seine Muskeln. Der Muskel wird irgendwann sagen „Jetzt reicht es“, was dazu führt, dass das Muskelwachstum stagniert.

    Wie der menschliche Geist auch, braucht ein Muskel also Abwechslung, um auf Dauer gesund gedeihen zu können. Alle paar Wochen die Übungen zu wechseln ist also wichtig und sinnvoll, um neue Reize zu schaffen und den eigenen Körper immer wieder neu herauszufordern und nicht zu langweilen.

    7. Absolviere Cardio-Einheiten

    Zu viel Ausdauertraining ist der Feind des Muskeltrainings. Das hört man immer wieder. Und da ist natürlich auch etwas dran, denn wenn zu viel gelaufen, geschwommen oder geradelt wird, greift der Körper irgendwann die bereits erwähnten Reserven an und die Muskeln beginnen wieder zu „schmelzen“. Allerdings ist genau aus dieser Tatsache eine regelrechte Angst vor Cardiotraining bei vielen Bodybuildern entstanden, die natürlich unbegründet und mitunter auch gefährlich ist.

    Denn Cardiotraining ist wichtig für ein gesundes Herz. Außerdem wird mit Cardiotraining nicht nur der Blutkreislauf, sondern auch die Fettverbrennung angekurbelt. Wer nach dem Muskelaufbautraining also noch ein paar Minuten aufs Laufband, den Stepper oder das Rad steigt, erhöht die Chancen, dass das überflüssige Fett am Bauch verschwindet und die Bauchmuskeln zum Vorschein kommen.

    Wichtig ist, auf eine niedrige bis mittlere Intensität zu achten, damit der Puls nicht zu stark in die Höhe schießt. Dann wird der Fettstoffwechsel auf optimale Weise angekurbelt und die Cardio-Einheit nicht zu anstrengend und belastend.

    8. Achte auf die Reihenfolge der Übungen

    Viele Anfänger im Bereich Fitness- und Muskeltraining beachten auch nicht, dass es eine bestimmte Reihenfolge der Übungen gibt, die sich besser eignet, als andere. Sie machen zu allererst die Übungen, die ihnen am meisten Spaß machen und vielleicht gegen Ende des Trainings jene, auf die sie weniger Lust haben. Wenn die Zeit, Kraft und Motivation für ebenjene dann überhaupt noch ausreicht. So werden Übungen, wie das Bizepstraining oder das Freihantelbankdrücken oft am Anfang absolviert, Kniebeugen dagegen eher gegen Ende. Dass die Verbundübung(en) dabei eben nicht selten ans Ende des Trainings rücken ist, aus bereits genannter Relevanz und dem Potenzial dieser Übungen schon einmal ein großes Manko.

    Außerdem führt ein Training der einzelnen Muskeln und vor allem der kleineren Muskeln zu schnell zu einer Ermüdung dieser. Wer dann an die Verbundübungen geht oder größere Muskeln mit mehr Gewicht trainieren will, kann nicht nur nicht mehr die volle Leistung erbringen. Vielmehr wird dadurch auch die Verletzungsgefahr unnötiger Weise massiv erhöht.

    Am besten wird also mit den großen Muskelgruppen angefangen, um noch genügend Kraft für eine sauber Ausführung zu haben und zusätzlich einen ausreichenden Reiz für den Muskelaufbau zu setzen. Der Bizeps etwa wird also erst nach dem Rücken und der Trizeps nach der Brust trainiert.

    9. Trainiere mit freien Gewichten, statt an Geräten

    Dass Verbundübungen besser für schnellen Muskelaufbau geeignet sind als Isolationsübungen sollte bereits klar geworden sein. Wie mehrfach erwähnt, beanspruchen sie mehr Muskelgruppen und erlauben das Training mit schwereren Gewichten. Doch ein weiterer Tipp für die Art der Übungen ist essentiell: Wer möglichst effektiv Muskeln aufbauen möchte, lässt am besten – soweit es möglich ist – die Finger von Geräten. Stattdessen sollte der Großteil der Muskeln mit freien Gewichten, also mit Lang- und Kurzhanteln, Kettlebells, schweren Seilen und dem Eigengewicht trainiert werden. Denn bei dem Training mit freien Gewichten werden noch einmal deutlich stärker die Sekundärmuskeln beansprucht. Nicht nur die gezielt angesteuerten Muskeln wachsen hierbei also, sondern auch Muskelpartien abseits der eigentlichen Zielmuskulatur sowie sogenannte Stabilisatormuskeln. Letztere helfen einem dabei, die freien Gewichte sicherer und effektiver auszubalancieren. Maschinen, bei denen geführte Bewegungsabläufe an der Tagesordnung sind, beanspruchen diese Muskeln nicht. Ein besseres Ganzkörpertraining ist das Training mit freien Gewichten somit auch.

    Allerdings muss gesagt werden, dass sich manche Maschinen für Einsteiger eignen, die die komplexen Bewegungen erst noch lernen müssen und die vielleicht vorher noch nie mit Kraft- und Muskeltraining in Berührung gekommen sind. Auch für den langsamen Wiedereinstieg nach Verletzungen und für fortgeschrittene Sportler, die an bestimmten Details einer Muskelgruppe arbeiten möchten, kann sich das Training an Maschinen auszahlen. Auch um der Muskulatur am Ende eines anstrengenden Trainings noch einmal den Rest zu geben und dabei Verletzungen zu vermeiden, werden manche Maschinen bevorzugt. Allerdings gibt es am Ende des Tages kein vernünftiges Masse-Workout ohne schwere Verbundübungen mit freien Gewichten.

    Regeneriere gezielt und ausreichend

    Muskeln wachsen nicht alleine durch hartes Training und die richtige Ernährung. Sie wachsen erst, wenn auch ausreichend Erholung dazukommt. Genauer: Muskeln wachsen vor allem, wenn man sich nach dem Training ausreichend lange erholt. Man nennt das Prinzip im wissenschaftlichen Fachjargon Superkompensation.

    Das Prinzip der Superkompensation sagt aus, dass nach einer Minderung der Leistungsfähigkeit durch das Training zunächst eine Erholungs-, bzw. Wiederherstellungsphase folgt und schließlich eine Steigerung der Leistungsfähigkeit. Wer zu früh wieder trainiert, befindet sich mitunter noch in der Wiederherstellungsphase. Das kann sogar dazu führen, dass die Leistung und das Muskelwachstum eher abnehmen oder zumindest stagnieren, da der Körper nicht wieder genügend Energie und Kraft herstellen kann, bzw. die Muskeln keine Zeit haben, sich zu regenerieren. Sie werden beim Krafttraining nämlich (vereinfacht gesprochen) „verletzt“ und das „Reparieren“ dieser Verletzungen führt, wenn genügend Zeit dafür ist, zu einem Wachstum der Muskeln.

    72 Stunden sind ein guter Richtwert – so lange sollte jeder Trainierende einer Muskelpartie Zeit geben, bis sie wieder trainiert wird. Wer eine Weile Muskelaufbautraining betreibt, wird schnell merken, dass die Trainingstage, die auf einen Pausentag folgen, auch am erfolgreichsten verlaufen. Denn hier kann man ausgeruht, regeneriert und mit Lust aufs Training Hanteln stemmen. Gerade vor den schwersten Einheiten, wie beispielsweise Tagen an denen vor allem die Beine oder der Rücken trainiert werden sollte ein Pausentag eingelegt werden. Denn diese Tage verlangen dem Körper das meiste ab.

In 5 einfachen Schritten zur richtigen Jeans

Jeder Mann sollte die richtige Jeans zu Hause im Kleiderschrank haben. Aber passt jedes Modell zu jedem Typ und zu jedem Körper? Wie kannst du erkennen, ob die Hose gut sitzt und du mit deiner Figur das Beste aus dir herausholst? Die Auswahl ist groß: Es gibt Skinny, Slim, Regular und viele weitere Jeansmodelle. Mit unseren 5 einfachen Schritten und ohne viel Zeitaufwand kannst du ganz simpel und garantiert die Passende für dich finden.

Niemand hat den perfekten Körper, der ausnahmslos in jeder Passform gut aussieht. Für unterschiedliche Typen gibt es deshalb verschiedene Formen. Viele haben das Bedürfnis eine Jeans zu tragen, die jünger macht und mit der sie noch besser aussehen. Trends sind in einer konstanten Bewegung und somit gibt es die wohl weltweit bekannteste Hose in mannigfachen Ausführungen.

Schritt 1: Welche Passform für welche Statur?

Die Passform ist entscheidend für den richtigen Look, sowie für einen angenehmen Tragekomfort. Mittlerweile gibt es online einige sehr hilfreiche Guides, um die richtige Jeans zu finden. Und das aus gutem Grund! Es gibt bei der Auswahl nämlich einiges zu beachten.

Je schlanker deine Beine sind, desto enger muss sie sein. Skinny und Slim Modelle sind somit nur für Männer mit einer Top-Figur gedacht. Bei einem geraden Schnitt bzw. Bundfalten wirkt man größer. Dies trägt zu einem ausgeglichenen Gesamtbild des Körpers bei. Diesen Effekt kann man aber nur erzielen, wenn man eine schmale Hüfte sein Eigen nennt.

Karottenhosen sind sehr gut für muskulöse Oberschenkel geeignet. Für Männer gilt generell eher zu einer Slim zu greifen anstatt einer Skinny. Besonders die Form Straight ist für kräftig gebaute Typen zu empfehlen.

Was kann man tun, wenn man kleiner ist, aber größer aussehen will? Auch wenn es nicht jedermanns Sache ist – eine Bügelfalte kann hierbei ein echtes Wunder sein. Weite Jeans zu tragen ist ein absolutes No-Go für Männer mit kürzeren Beinen. In der ganzen Thematik gibt es aber einen Lichtblick, denn der derzeitige Trend geht auf kürzere Hosen und es ist modisch Knöchel zu zeigen – was größer wirken lässt.

Generell gilt: Mode ändert sich ständig und gleichermaßen ändert sich die Vorstellung über den perfekten Look.

Schritt 2: Was Farben und Verzierungen bewirken können

Dunkle Farben sorgen im Allgemeinen für eine schmalere Silhouette. Gesäßtaschen, Reisverschlüsse, Stickereien oder sonstige Verzierungen tragen scheinbar dazu bei, das Volumen des Körpers zu erhöhen – also man sieht damit kräftiger aus. Helle Farben sollte man ausschließlich dann verwenden, wenn man schmal gebaut ist. Wenn du zum Beispiel schmäler wirken möchtest, solltest du dir überlegen, eine Jeans ohne Gesäßtaschen zu kaufen.

Dasselbe Ergebnis wird erzielt, wenn es um Beine geht. Bei dickeren Schenkeln wirkt eine dunkle Farbe schmälernd. Das Gegenteilige trifft auf hellere Farben zu – sie lassen einen kräftiger bzw. dicker erscheinen. Um dünner auszusehen ist es ebenso zu empfehlen, sich für einen geraden Schnitt zu entscheiden.

Schritt 3: Welche Materialien sind geeignet?

Als kleinen Tipp empfehlen wir Jeans mit einem Stretch-Anteil, weil sie einen Tragekomfort garantieren und sich wunderbar an die Körperform anpassen. Zu viel Elasthan leiert sie jedoch mit der Zeit aus. Für viele Menschen wird das Thema Nachhaltigkeit überdies immer wichtiger. Nicht alle Stoffe werden auf nachhaltige Weise produziert und dies wird der eine oder andere beim Kauf ebenso bedenken müssen.

Schritt 4: Ist sie zu eng oder zu weit?

Wenn in dem Bereich von Knie und Po Querfalten entstehen, ist es ein Hinweis, dass deine Jeans zu eng ist. Wenn sie kneift und du dich schwer hin- und herdrehen kannst, dann lass es lieber sein und entscheide dich für ein anderes Modell. Es gibt verschiedene Passformen. Du solltest die Finger von Jeans lassen, die einfach zu weit sind und sofort runterrutschen.

Für jeden Typen von Mann findet sich immer die richtige Jeans, wenn man weiß, wie man sie auswählt.
Für jeden Typen von Mann findet sich immer die richtige Jeans, wenn man weiß, wie man sie auswählt.

Schritt 5: Das Wichtigste: Anprobieren

Du darfst dich beim Kauf nicht einfach auf deinen scharfen Blick verlassen. Eine Anprobe ist wirklich notwendig. Du solltest spüren und wissen, ob der Schnitt zu dir und deinem Körper passt. Empfohlen wird die Umkleide zu verlassen und mit der Jeans ein bisschen hin- und herzugehen. Bewegungen wie Kniebeugen oder hinsetzen hilft, um damit reale Lebenssituationen zu simulieren und zu erproben, ob du dich darin wohlfühlst. Nach diesen Schritten ist es möglich zu beurteilen, ob sie komfortabel ist und sitzt.

Wenn du diesen 5 Schritten folgst, wirst du auch die optimale Jeans auswählen und dich darin absolut wohl fühlen. Erfolgserlebnis: Garantiert!

Safari und mehr – eine faszinierende Rundreise durch Kenia

Tipp: Nehmen Sie sich genug Zeit für die Reiseplanung

Kenia ist mit einer Fläche von rund 580 000 km2 um etwa zwei Drittel größer als Deutschland. Wer eine Rundreise plant, sollte schon vorab eine Reiseroute planen, um Zeit zu sparen. Denn zwischen den Sehenswürdigkeiten liegen oft hunderte Kilometer, die entweder mit dem Auto oder einem Reisebus zurückgelegt werden müssen. Wer etwas Inspiration braucht, kann beispielswiese online nach Kenia-Reiseplänen suchen. Die beste Reisezeit ist übrigens während der Trockenzeiten zwischen Juni und Oktober sowie zwischen Mitte Dezember und Mitte März.

Wildtiersafari in der Masai Mara – dem König der Löwen auf der Spur

Das Masai Mara Nationalreservat liegt im Süden Kenias und ist Teil der Serengeti, jener Savanne, die auch als Inspiration für den König der Löwen diente – und ja, hier leben auch tatsächlich all die Tiere, die aus dem legendären Zeichentrick-Klassiker bekannt sind. Die Masai Mara gilt sogar als das tierreichste Reservat Kenias. Wer erfolgreich auf Safari-Tour gehen möchte, ist hier also goldrichtig.

Neben den Artgenossen von Simba, Mufasa und Scar, leben hier auch mehr als eintausend Steppenelefanten, etliche Zebras und Gazellen, sowie jede Menge Leoparden, Giraffen, Flusspferde und Krokodile. Besonders spektakulär zu beobachten ist die „große Migration“, eine jährliche Massenwanderung von rund 1,7 Millionen Gnus, einer Viertelmillion Zebras sowie hunderttausenden Gazellen, die in der Zeit zwischen Juli und Oktober auf der Suche nach Grasflächen und Wasserquellen knapp 3 000 Kilometer durch die Savanne ziehen.

Rosa Gefieder so weit das Auge reicht – Flamingos beobachten am Lake Nakuru

Der Lake-Nakuru-Nationalpark ist neben der Masai Mara der meistbesuchte Nationalpark Kenias. Etwa zwei Drittel des Parks sind ein Vogelschutzgebiet, das neben stolzen 450 Vogelarten auch etlichen Säugetieren und Reptilien den Lebensraum sichert. Nirgendwo in Kenia tummeln sich so viele Tiere auf so kleinem Raum. Der Park hat nur rund 188 km2 Fläche, wird jedoch zeitweise von mehr als zwei Millionen Flamingos bewohnt, die an den Ufern des Lake Nakuru ihre Nester bauen, Küken großziehen und im Wasser nach essbaren Krebstieren und Algen stochern. Ebenso gilt die Nashornpopulation des Parks als besonders hoch, sodass die gehörnten Schwergewichte zum Schutz vor Wilderern hier sogar rund um die Uhr von Rangern bewacht werden.

Safari- Rundreise und Badeurlaub am Diani Beach – die Ruheoase am Indischen Ozean

Rund 35 Kilometer südlich von Mombasa liegt der Diani Beach, einer der schönsten Strände Kenias. Der feine, weiße Sandstrand an der Küste des Indischen Ozeans ist etwas ruhiger als der Nyali Beach, der noch im Stadtgebiet Mombasas liegt. Auf einer Länge von 25 Kilometern lässt sich am Diani Beach die heiße, afrikanische Sonne somit besonders gut genießen – von den ersten Sonnenstrahlen des Tages bis hin zur tiefroten Abenddämmerung.

Abends sorgen zudem Strandbars und Cocktails für ausgelassene Stimmung unter den Gästen, weswegen die Tage hier nicht selten mit einem spontanen Tanzabend im Sand zu Ende gehen. Beliebt ist der Strand jedoch auch bei Tauchern, denn in den insgesamt 18 Riffen entlang der Küstenregion gibt es eine einzigartig-bunte Unterwasserwelt zu entdecken. Und weht der Wind mal etwas kräftiger, lockt der Wellengang auch den ein oder anderen Surfer auf Brett und Woge.

Hoch hinaus beim Wandern am Mount Kenya

Der Mount Kenya ist mit einer Höhe von 5199 Metern das zweithöchste Bergmassiv des gesamten afrikanischen Kontinents. Weltweit ist es einer der wenigen Orte, an dem in unmittelbarer Äquatornähe immer Schnee und Eis liegt. Im Jahr 1997 wurde die einzigartige Landschaft des Mount-Kenya-Massivs sogar zu einer der nun insgesamt sieben UNESCO-Welterbestätten in Kenia erklärt. Der Berg ist touristisch gut erschlossen, es gibt mehrere Camps und Lodges, an denen man übernachten und sich akklimatisieren kann.

Auf den „leuchtenden Berg“, wie indigene Stämme das für sie heilige Massiv nennen, führen rund 30 Wanderpfade vom Fuß bis zum Gipfel des Riesens. Einige Wege führen zunächst durch einen afroalpinen Regenwald, der sich an den Hängen des Berges gebildet hat. Wer die Wanderroute etwas abkürzen will, kann sich dank der zahlreichen Straßen auch bis zu einer Starthöhe von rund 3000 Metern chauffieren lassen.

Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in diversen Schwierigkeitsstufen. Aufgrund der stark variierenden klimatischen Bedingungen dauert eine Besteigung jedoch mehrere Tage – und stell somit sicherlich kein Unterfangen für Wanderanfänger dar. Wer es dennoch wagt, den Gipfel zu erklimmen, wird mit einer unglaublichen Aussicht über die Weiten der fruchtbaren Ebenen, trockenen Savannen und kargen Wüsten des Umlands belohnt.

Nairobi – eine afrikanische Metropole erleben

Nairobi ist Hauptstadt sowie mit 4,4 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt Kenias. Die Einwohnerzahl hat sich innerhalb von 20 Jahren verdoppelt und ist vor allem für die jungen Menschen des Landes ein Anziehungspunkt. Dadurch wächst auch die Kunstszene der Stadt, die auf den Straßen der Metropole überall präsent ist und mit Straßenmalereien, Musik, Holzschnitzereien und Tänzen auf sich aufmerksam macht.

Doch auch für Naturliebhaber hat die Metropole einiges zu bieten, so zum Beispiel der nur sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernte Nairobi Nationalpark. Lediglich ein Zaun trennt hier das Großstadt-Getümmel vom tierischen Wildleben. Ein weiteres Highlight der Stadt ist das Lang‘ata Giraffen Center, in dem man Giraffen aus nächster Nähe beobachten und sogar füttern darf.

Die Wälder und Wasserfälle des Aberdare-Gebirges

Das Aberdare Gebirge liegt rund 100 Kilometer nördlich von Nairobi im zentralen Hochland Kenias. Die Gebirgskette ist vulkanischen Ursprungs und berühmt für seine dichten Gebirgswälder in den niedrigen Lagen, die mit gewonnen Höhenmetern nach und nach alpinen Moorlandschaften weichen.

Der 1950 gegründete Nationalpark befindet sich auf einer Höhenlage zwischen 1800 und knapp 4000 Metern. Die Highlights des Gebirges sind die rund 300 Meter hohen Karuru Wasserfälle, an denen man sogar angeln darf, sowie seine hochdiverse Tierwelt, die etwa Nashörner, Büffel, Löwen, Waldelefanten, Bongos und schwarz-weiße Stummelaffen zu seinen Bewohnern zählt.

Die Schluchten des Hell‘s Gate Nationalparks

Der Hell’s Gate Nationalpark ist mit nur 68km2 zwar relativ klein, bietet aber dank seiner Lage auf dem Großen Afrikanischen Grabenbruch eine atemberaubende Landschaftsvielfalt. Denn das Panorama ist geprägt von zwei erloschenen Vulkanen, imposanten Schluchten, vulkanischen Säulen sowie zahlreichen Adler- und Geierfelsen, auf denen Bartgeier, Klippenadler und Felsenbussarde nach Beute spähen. Das beeindruckende Terrain diente übrigens auch schon für Hollywood-Blockbuster wie Tomb Raider als Kulisse für Dreharbeiten.

Benannt wurde der Hell’s Gate Nationalpark übrigens nach den schmalen Durchlässen, die vorbei an steilen, roten Klippen und tief hinein in die Schlucht führen – dorthin, wo auf die Besucher schließlich eine „höllenartige“ Landschaft aus Lavagestein und heißen, sprudelnden Quellen wartet. Entdecken lässt sich der Hell’s Gate Nationalpark sowohl zu Fuß bei einer Wanderung als auch per Mountainbike oder Motorrad. Auch Klettertouren werden angeboten.

Wie sieht der Familienurlaub 2021 aus?

Urlaub mit der Familie – Warum eigentlich?

Ein Urlaub mit der Familie fordert etwas Vorbereitung sowie je nach Umfang und Ziel eine kleinere oder größere Investition. Allerdings gibt es viele gute Gründe, einen solchen Trip gemeinsam in Angriff zu nehmen. Dazu zählen unter anderem:

  • gemeinsame Zeit und Stärkung des Zusammenhalts
  • Schaffen von gemeinsamen Erinnerungen
  • eine Auszeit vom manchmal stressigen Alltag

Oft ist es im Alltag gar nicht so einfach, als Familie wirklich zusammenzukommen und Zeit miteinander zu verbringen. Dies liegt an der Arbeit, aber auch an vielen Beschäftigungen und Verpflichtungen, die die Kinder erfüllen müssen und möchten.

Ein gemeinsamer Urlaub bietet daher die ideale Gelegenheit, eine wirklich gute und intensive Zeit miteinander zu haben. Diese bringt viele Vorteile mit sich, unter anderem stärkt sie den Zusammenhalt und die Bindung, was wiederum für einen besseren und entspannteren gemeinsamen Alltag zu Hause sorgen kann.

Des Weiteren schaffen Familienurlaube gemeinsame Erinnerungen. Gerade in einer Kindheit können diese einen positiven Einfluss haben, für Erwachsene bieten sie ebenfalls eine Art seelischen Mehrwert.

Nicht zuletzt ist der Urlaub schlicht und einfach eine Auszeit vom oft stressigen Alltag, der sowohl im Beruf als auch im Familienleben begründet liegen kann. Ein solches Ausspannen ist wichtig, vor allem vor dem Hintergrund, dass eine zu große Alltagsbelastung im Bereich des familiären Lebens sogar zu einem Burnout führen kann.

Was ist 2021 anders als sonst?

Ein Familienurlaub lohnt sich also. Allerdings sind die Vorzeichen wie schon im Jahr 2020 etwas anders, die Möglichkeiten aller Voraussicht nach eingeschränkter. Dies liegt an der Covid-19-Pandemie, deren Gegenmaßnahmen das öffentliche Leben je nach aktueller Situation unterschiedlich stark einschränken.

Daher ist es bei der Planung wichtig, diesen Umstand mit einzubeziehen und zu überlegen, ob eine Reise zur angedachten Zeit möglich ist. Aufgrund der Unberechenbarkeit des Fortschreitens der Pandemie ist dies häufig schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Spontanität und Flexibilität sind daher zur Umsetzung eines Familienurlaubes im Jahr 2021 unabdingbar.

Andererseits hat die Tourismusbranche das Thema im Auge. Viele Unternehmen in diesem Sektor geben sich Mühe, gut gerüstet zu sein sowie den Gästen einen Urlaub so sicher und damit angenehmen wie möglich zu gestalten – auch wenn einiges anders ist als sonst.

Hierfür werden beispielsweise von Hotels, Hostels und ähnlichen Übernachtungsbetrieben verschiedene Maßnahmen ergriffen, die sich vor allem um die Sicherstellung der Hygiene drehen. In dem entsprechenden Konzept spielen vor allem das Lüften sowie das Desinfizieren der Zimmer eine große Rolle. Zweiteres betrifft unter anderem Lichtschalter, Türklinken, Garderoben und Heizkörper.

So soll, sofern das Einchecken in der aktuellen Pandemielage möglich ist, sichergestellt werden, dass möglichst wenige Übertragungswege bestehen. In den Zeiten, in denen das Übernachten in einem Hotel erlaubt ist, können Familien also trotz der außergewöhnlichen Situation verhältnismäßig entspannt ihren Urlaub genießen.

Natürlich sollte zusätzlich beachtet werden, was am entsprechenden Zielort gestattet ist. So können beispielsweise für die Gastronomie oder gewisse Freizeiteinrichtungen bestimmte Einschränkungen bestehen. Hierüber sollten die Familien vor ihrem Urlaub möglichst detailliert informieren.

Winter oder Sommer?

Ein Familienurlaub kann zu den verschiedensten Jahreszeiten umgesetzt werden. Am deutlichsten unterscheiden sich Winter- und Sommerurlaube. Während im klassischen Winterurlaub auf Schnee und kaltes Wetter sowie häufig auf die Möglichkeit zum Skifahren wert gelegt wird, sind Sommerurlaube eher für die Erholung am Strand oder in einer warmen Umgebung bekannt. Natürlich gibt es Ausnahmen: Je nach Vorliebe und individuellen Möglichkeiten kann auch im Winter ein Ort, der Strände und Hitze zu bieten hat, angesteuert werden.

Vor- und Nachteile für Familien

Ob ein Winter- oder Sommerurlaub bevorzugt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem:

  • Persönliche Präferenzen
  • Umsetzbarkeit mit dem Arbeitgeber und den Schulferien

Der Sommerurlaub lässt sich gut mit den großen Ferien der Kinder verbinden. Der Vorteil hierbei kann die Länge der Auszeit sein: Selbst nach der Rückkehr haben die jüngsten Mitglieder der Familie noch viel Zeit, zu Hause ihren Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen und Freunde zu treffen. Zudem sorgt das gute Wetter häufig für eine positive Grundstimmung, was in verschiedenen biologischen Faktoren begründet liegt.

Der Winterurlaub hingegen hat den Vorteil, dass er der Familie ein ganz besonderes Weihnachten im Schnee ermöglichen kann. Und nicht nur das: Vielen Menschen macht Ski- oder Snowboardfahren großen Spaß. Weiterhin kann ein Urlaub zur Winterzeit in entfernten, wärmeren Gefilden einen Ausbruch aus der kalten und grauen Umgebung ermöglichen. Allerdings ist die Zeitspanne aufgrund der kürzeren Ferien der Kinder deutlich geringer, was eine genauere Planung erfordert und somit zusätzlichen Stress bedeuten kann.

Besonderes in 2021

Des Weiteren gibt es aufgrund der Corona-Situation zusätzliche Faktoren, die berücksichtigt werden sollten. Bei der Betrachtung des Jahres 2020 wird deutlich, dass die Fallzahlen in Deutschland während des Sommers geringer waren – ein Urlaub also aufgrund von weniger umfangreichen Gegenmaßnahmen und Einschränkungen einfacher umzusetzen gewesen wäre.

Allerdings bleibt abzuwarten, welchen Fortschritt die Verbreitung des Impfstoffes mit sich bringt. Es ist möglich, dass aufgrund dieser Gegenmaßnahme die Fallzahlen im Winter 2021 geringer sind als im Vorjahr – mit Sicherheit lässt sich dies jedoch keineswegs sagen. Familien sollten auf Basis dieser vielen Aspekte individuell überlegen, ob sie im Jahr 2021 einen Winter- oder Sommerurlaub favorisieren.

Nah oder fern?

Neben der Entscheidung, ob Winter- oder Sommerurlaub, stehen einige Familien vor der Frage, ob der Trip in die Ferne gehen oder in Deutschland, alternativ einem nahegelegenen Land umgesetzt werden soll. Hier gibt es ebenfalls einige Faktoren zu beachten.

Die Nachteile eines Urlaubs in der Ferne, gerade mit Kindern, liegen auf der Hand. Der längere Weg kann einigen Stress bedeuten. Zudem sind die Kosten in vielen Fällen deutlich höher. Andererseits können in entfernten Ländern andere Kulturen, Regionen und Gegebenheiten entdeckt werden. Der Urlaub wird aufgrund des deutlicheren Wechsels der Umgebung zu etwas ganz Besonderem.

Ein solcher Wechsel ist bei einem Urlaub in Deutschland oder den umliegenden Ländern nicht gegeben. Allerdings können auch hierzulande in vielen Regionen Besonderheiten entdeckt werden, unter anderem:

Des Weiteren sind die Fahrtwege deutlich kürzer und können mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln spontaner angegangen werden, gerade für Familien mit Kindern ein großer Vorteil. In vielen Fällen ist der Urlaub außerdem günstiger.

Letztendlich können Inlandstrips in der Pandemiesituation einige Vorzüge haben. Die Planung ist einfacher, da nur die aktuelle Lage im eigenen Land berücksichtigt werden muss. Bei Auslandsreisen ist es oft je nach Phase der Pandemie unabdingbar, umfangreichere Informationen über den Zielort und die Bedingungen der Rückkehr einzuholen. Die bei einer stetigen Veränderung der Fallzahlen nötige Spontanität ist ebenfalls leichter umzusetzen, was vor allem an den kürzeren Wegen liegt.

Welche Unterbringung?

Für den Urlaub mit der Familie gibt es verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung vor Ort, die jeweils Vor- und Nachteile haben. Zu diesen Optionen zählen unter anderem:

  • Wohnmobil
  • Hotel oder Hostel
  • Ferienwohnung
  • womöglich die Wohnung oder das Haus von Freunden

 

Wohnmobil und Hotel

Das Wohnmobil hat den Vorteil einer besonders großen Flexibilität. Diese wird allerdings durch gesetzliche Regelungen eingeschränkt, die sich vor allem auf die Möglichkeiten des Abstellens an gewissen Orten beziehen und je nach Land sehr unterschiedlich sein können. Zudem ist der Raum je nach Anzahl der Familienmitglieder stark beschränkt, was womöglich zu Konflikten führen kann.

Eine Alternative, die von vielen Menschen für den Urlaub genutzt wird, ist die Buchung eines Hotels oder Hostels. Dies hat den Vorteil, dass den Urlaubern vieles abgenommen wird. Dazu zählt unter anderem das Halten von Ordnung im Zimmer sowie die Verpflegung.

Zudem gibt es je nach Anbieter in einigen Hotels und Hostels besondere Vorteile für Familien. Hierzu zählen spezielle Zimmer oder Leistungen wie Frühstück oder sogar die Übernachtung, die für Kinder bis zu einem gewissen Alter gratis sind. Auch ein Entertainmentprogramm für die jungen Reisenden ist in einigen Hostels gegeben. Diese Umstände können für Familien bezüglich der Kosten und des Komforts eine große Erleichterung des Urlaubs darstellen.

Ferienwohnung und Übernachten bei Freunden

Eine weitere Option ist das Buchen einer Ferienwohnung. Sie hat für eine Familie den Vorteil der größtmöglichen Freiheit und Ungebundenheit an gewisse Zeiten und Abläufe. Allerdings müssen sich Vater, Mutter und Kinder von der Kulinarik bis zur Ordnung um alles selbst kümmern. Daher ist häufig weniger Zeit zum Ausspannen gegeben.

Schlussendlich kann ein Familienurlaub bei Freunden verbracht werden, die in einer spannenden Region wohnen. Die Hauptvorteile sind hierbei die Kostenersparnis sowie die gute Gesellschaft. Andererseits sind die individuellen Freiheiten der Familie deutlich eingeschränkter als bei vielen anderen Varianten.

Packliste – An was Familien denken müssen

Bei der Urlaubsplanung für eine Familie ist es zudem unabdingbar, die richtigen Dinge einzupacken und nichts Wichtiges zu vergessen. Dazu gehören je nach Ziel und Alter der Kinder unter anderem:

  • wichtige Papiere wie Ausweise, Führerscheine und je nach Zielland Impfpass
  • Handys
  • Buchungen und Tickets
  • Spielsachen und Stofftiere
  • ausreichend Kleidung
  • je nach Alter der Kinder Wickelsachen
  • Hygieneartikel
  • eine kleine Reiseapotheke
  • Utensilien für Strand oder Schnee
  • viele weitere individuelle Dinge

Falls etwas vergessen wird, kann dies in einigen Fällen vor Ort gekauft werden. Andere Gegenstände wie beispielsweise das Lieblingsstofftier der Kinder ist am Reiseziel nur schwer oder gar nicht ersetzbar.

Zu diesen Utensilien kommen in der Zeit der Corona-Pandemie noch weitere hinzu. So dürfen beispielsweise Masken auf keinen Fall fehlen. Desinfektionsmittel sollte ebenfalls auf jeder Familienreise im Jahr 2021 dabei sein.

Aufgrund der Menge an Gegenständen und ist es sinnvoll, vorher eine individuelle Packliste zu erstellen und diese dann Stück für Stück abzuarbeiten. So kann sichergestellt werden, dass nichts vergessen wird. Des Weiteren kann die Liste für Urlaube in den folgenden Jahren ebenfalls eine grundlegende Hilfe sein – der Aufwand ist also in diesem Ausmaß nur einmal nötig.

Wie wird der Urlaub harmonisch?

Um den Urlaub genießen zu können, ist es unabdingbar, dass innerhalb der Familie ein gewisses Maß an Harmonie herrscht. Ist dies nicht gegeben, können Streitigkeiten untereinander schnell die Laune verderben. Aufgrund des umfangreichen und häufig pausenlosen direkten Kontaktes während einer Reise stellt dies eine besondere Herausforderung dar.

Daher ist es wichtig, einige Regeln aufzustellen. Hierfür gibt es grundlegende Modelle, viele der Richtlinien sollten jedoch für jede Familie individuell festgelegt werden. Zu den grundlegenden gehören unter anderem:

  • die Wünsche des Anderen respektieren
  • Freiräume lassen
  • Probleme richtig kommunizieren und gemeinsam lösen
  • das Augenmerk auf eine gute und positive gemeinsame Zeit legen

Ein Urlaub funktioniert dann besonders gut und harmonisch, wenn jedes Familienmitglied das Gefühl hat, dass seine Wünsche und Ideen bei den anderen auf einen fruchtbaren Boden fallen. Dies erfordert zwar etwas Organisation und womöglich kleine Diskussionen, kann aber das harmonische Zusammensein bei rechtzeitiger Planung um einiges steigern.

Ein weiterer Punkt, der gerade aufgrund der vielen gemeinsamen Zeit, die in einem Familienurlaub auf engstem Raum verbracht wird, enorm wichtig ist, besteht darin, sich gegenseitig Freiräume zu lassen. Jeder benötigt ab und zu ein paar Minuten, vielleicht auch ein oder zwei Stunden für sich. So kann vermieden werden, dass aufgrund zu geringer eigener Freiräume eine gereizte Stimmung und Konflikte entstehen.

Falls doch Streitigkeiten oder Probleme auftreten, sollten diese gemeinsam gelöst werden. Um dies umzusetzen, sind Ruhe und Respekt vor der Ansicht und den Gefühlen des Gegenübers unabdingbar. Zudem sollte die Lösung des Konfliktes im Fokus stehen, nicht das Problem selbst: Je schneller es sich aus dem Weg räumen lässt, desto weniger Zeit des Urlaubs wird mit Diskussionen und womöglich schlechter Stimmung verschwendet.

Schlussendlich kann es unabhängig von Konflikten sinnvoll sein, das Augenmerk durchweg auf die positiven Seiten des Urlaubs zu legen. So bleibt jederzeit eine positive Grundstimmung erhalten und alle Mitglieder legen den Fokus darauf, gemeinsam eine schöne Familienreise zu haben. Diese Mentalität alleine kann bereits zu einem harmonischeren Miteinander führen.

Mögliche Alternativen zum „Standardurlaub“

Je nach aktueller Lage der Pandemie könnte es sein, dass ein Familienurlaub im Jahr 2021 verschoben oder abgesagt werden muss. Im letzten Jahr wurden aufgrund von Covid 19 immer wieder Reisewarnungen ausgesprochen, beispielsweise im August für Teile von Frankreich. Daher ist es sinnvoll, sich über einfache und realistisch umsetzbare Alternativen Gedanken zu machen, die den Kindern wie auch den Eltern große Freude machen können.

Tagestrip oder die eigene Stadt erkunden

Eine dieser Optionen besteht in einem Tagestrip in eine nahegelegene Stadt oder Region, sofern die Pandemie-Lage dies zulässt. Mit ein bisschen Planung können in vielen Fällen auch hier spannende Dinge entdeckt und erlebt werden. Dazu gehören je nach Ort unter anderem:

  • Kultur
  • Freizeiteinrichtungen
  • Natur
  • Kulinarik

In einem dieser Bereiche findet sich mit Sicherheit eine Unternehmung, die sowohl für die Eltern als auch für die Kinder spannend ist. Der Vorteil liegt vor allem in der Möglichkeit der spontanen Umsetzung ohne viel Aufwand. Zudem sind die Kosten in vielen Fällen eher gering.

Noch leichter umzusetzen ist das Erkunden der eigenen Stadt. Gerade in Großstädten gibt es für Familien mit Sicherheit einiges, was sie noch nicht kennen. Womöglich sind sie über die Vielseitigkeit der direkten Umgebung selbst überrascht und können so mit wenig Aufwand einiges erleben.

Handy aus, Schotten dicht

Eine weitere Option ist das Abschalten zu Hause, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Familie kann hierfür einfach zwei oder drei Tage die Handys ausschalten und sich nur auf sich selbst konzentrieren.

Auf diese Weise entsteht zumindest in Teilen das Gefühl einer echten Auszeit, was daran liegt, dass weniger Alltagsstress sowie ähnlich wie auf einer Reise eine Entfernung zur eigenen Umwelt besteht. Mit etwas Vorplanung lassen sich für den „Heimurlaub“ sicherlich einige Aktivitäten finden, die allen großen Spaß bereiten. Natürlich ist es sinnvoll, das Umfeld vorher zu informieren, damit niemand sich Sorgen macht.

Zelten im eigenen Garten

Eine Alternative bietet daher das Zelten im eigenen Garten. Je nachdem, wie groß dieser Bereich ist, kann hierbei echte Urlaubsstimmung aufkommen. Dies lässt sich steigern, wenn der „Ausflug“ auf dem eigenen Grundstück über mehrere Tage andauert und die gesamten Aktivitäten des Tages in den Garten verlagert werden. Zudem kann beispielsweise ein kleines Lagerfeuer für eine gute Stimmung zu späterer Stunde sorgen.Zelten in der freien Natur klingt zwar spannend und nach einem echten Abenteuer, ist aber in Deutschland leider auf öffentlichem Grund gesetzlich nicht gestattet. In einigen Gebieten der Bundesrepublik können hierfür Bußgelder von bis zu 500 Euro Strafe verhängt werden.

Fazit

Der Familienurlaub 2021 wird, wie schon 2020, aufgrund der Corona-Pandemie etwas anders sein als in den Jahren zuvor. Dennoch gibt es vielseitige Möglichkeiten, gemeinsam eine tolle Zeit zu erleben und womöglich eine Reise zu unternehmen. Hierfür sind ausreichend Vorinformation und etwas Spontanität wichtig. So können Familien auch in diesem Jahr einen gemeinsamen Urlaub genießen.

Modernisierungen im Garten: Im Winter planen, im Frühling umsetzen

Wer sich im Garten wohlfühlen will, entdeckt immer wieder die eine oder andere Ecke, in der es etwas zu tun gibt. Blumenbeete, die neu angelegt werden müssen oder das Podest für den Midi-Aufstellpool – garantiert gibt es im neuen Jahr genug zu tun. Damit der Start in die neue Gartensaison reibungslos gelingt, ist der Winter die Planungs- und Vorbereitungsphase. Was fällt alles in die Wintermonate, wenn der Garten mit einer weißen Schicht wie mit Puderzucker überzogen aussieht?

Die ersten Schritte: Was soll verändert werden?

Das Eigenheim ist der Rückzugsort zum Entspannen und Kraft sammeln. Jeder Besitzer hat seine ganz eigene Vorstellung davon, wie das Ganze in der Praxis aussehen soll. Hier ein neuer Pool, da eine Lounge-Ecke zum Entspannen oder vielleicht ein Gartenteich – es gibt eine lange Liste an Projekten, die sich in und rund um den Garten in Angriff nehmen lassen.

Um im Frühjahr nicht in hektischen Aktionismus zu verfallen, braucht es vor allem eines – Planung. Ohne einen Blick fürs Ganze bricht Chaos aus – und das Projekt droht schnell zu scheitern. Achtung: Mit den Planungen auf den letzten „Drücker“ zu beginnen, kann ins Auge gehen. In einigen Bereichen müssen Gartenbesitzer mit ersten Vorbereitungen und Arbeiten bereits in den Wintermonaten beginnen. Weitblick zahlt sich in diesem Zusammenhang auf jeden Fall aus.

Wann mit den Planungen anfangen?

Hierfür gibt es keinen festen Plan. Am Ende hängt alles davon ab, welches Projekt in Angriff genommen wird. Gerade Projekte, bei denen das Wetter unbedingt mitspielen muss, werden im Winter eher auf die lange Bank geschoben. Hierzu gehört beispielsweise das Anlegen eines Pools. Aber auch die Installation einer Regenwasserzisterne ist kein Projekt, das im Winter unbedingt sein muss.

Was im Herbst noch erledigt werden kann, ist das Pflanzen von Bäumen. Hintergrund: Wird das ausklingende Gartenjahr genutzt, haben die Bäume im Frühjahr einen deutlichen Wachstumsvorsprung. An dieser Stelle muss natürlich klar sein, dass die Bäume ihren endgültigen Platz gefunden haben. Diese in 6 Monaten wieder ausbuddeln, ist sicher nicht die optimale Lösung. Doch welche Projekte lassen sich im Winter besonders gut planen, so dass es im Frühjahr mit den Arbeiten losgehen kann?

1. Einen Pool anlegen: Für das gewisse Extra im Garten

Pools im Garten sind fast schon ein klassisches Gestaltungselement, das die grüne Oase zu einem echten Platz zum Wohlfühlen macht. Hinsichtlich der Gestaltung gibt es heute kaum noch Grenzen. Wer es besonders einfach bevorzugt, setzt Aufstellpools im Garten ein. Diese werden im späten Frühjahr einfach aufgebaut und lassen sich im Herbst einfach einmotten.

Hier ist darauf zu achten, dass Pumpe und Filtersystem auf das Volumen ausgelegt sind. Außerdem ist zu empfehlen, den Pool immer plan auf einer robusten Unterlage aufzustellen. Der Handel bietet inzwischen spezielle Poolunterlagen an. Tipp: Alternativ lassen sich Konstruktionsmatten aus Kunststoffgranulat einsetzen, welche im Baufachhandel beispielsweise zur Schwingungsdämpfung angeboten werden.

Sehr viel aufwendiger ist ein Pool mit ins Erdreich versenkter Wanne und einem fest installierten Filtersystem. Hier muss nicht nur Erdreich bewegt werden. Der Einbau setzt detaillierte Planungen zum Filter voraus. Parallel ist darüber nachzudenken, wie die Poolabdeckung aussehen soll.

2. Die Terrasse erneuern: Für schöne Erlebnisse im Garten

Zu den beliebten Projekten vieler Gartenbesitzer gehört die Terrasse. Im Sommer ist sie ideal, um in den Abendstunden zu entspannen und ein BBQ zu genießen. So praktisch die Terrasse ist – so aufwendig kann deren Umbau sein. Besonders, wenn nicht nur ein paar Stellen ausgebessert, sondern die Terrasse komplett runderneuert werden muss.

Die Planungen werden unterschiedliche weit gehen – je nachdem, was alles in die Modernisierung eingeschlossen ist. Eine Riesenbaustelle ist der Belag. Hier bieten sich recht unterschiedliche Materialien an – wie:

  • Holzdielen
  • WPC-Dielen und Fliesen

Entsprechend des Materials muss sich mit der Frage auseinandergesetzt werden, wie die Unterkonstruktion aussehen soll. Ein weiterer Punkt: Wie soll die Terrasseneinfassung aussehen? Das alte Terrassengeländer ist sicher in die Jahre gekommen und hat eine Frischzellenkur verdient.

3. Einen Teich anlegen: Das eigene Biotop in der Grünoase

Gartenteiche haben viele Fans. Es ist extrem beruhigend und entspannend, Fischen im Teich zuzusehen oder Insekten und Amphibien zu beobachten. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind inzwischen kaum noch Grenzen gesetzt. Viele Gartenbesitzer nutzen Fertigteiche, die einfach in vorbereitete Mulden eingesetzt werden.

Zur Planung gehört unter anderem, sich mit dessen Besatz zu beschäftigen. Und sich zu fragen, wie ein natürliches Biotop entsteht, das selbständig ohne den Menschen funktioniert. Erheblich mehr Aufwand in der Planung bedeutet es, einen echten Naturteich entstehen zu lassen. Hier reguliert sich das System komplett selbst. Achtung: Bis zu einer gewissen Tiefe kann der Teich durchfrieren. Besitzer müssen sich die Frage stellen, was in den Wintermonaten mit den Teichbewohnern passiert.

4. Beete neu gestalten: Öfter mal etwas Neues

Gärten erfüllen ganz unterschiedliche Aufgaben. Für einen Teil der Besitzer sind sie in erster Linie ein Ort zum Zurückziehen und für die Entspannung. In anderen Gärten ist sehr deutlich zu spüren, dass hier der praktische Nutzen eine sehr große Rolle spielt.

Im Winter ist die perfekte Zeit, um die Blumen- oder Gemüsebeete neu zu arrangieren. Hintergrund: Einige Pflanzen sollten nicht immer den gleichen Standort haben, sondern wechseln. Beispiel Kartoffeln. Eigene Backofen-Kartoffeln mit Gemüsequark sind im Winter extrem lecker. Prinzipiell sollte das Beet jedes Jahr gewechselt werden.

Gerade Gewächse und Gemüsesorten, die den Boden sehr stark auszehren, werden im Regelfall jedes Jahr gewechselt. Auf diese Weise kann sich der Boden erholen und Kraft sammeln. Auf der anderen Seite gefällt der vor Jahren angelegte Steingarten vielleicht einfach nicht mehr. Egal, welcher Grund hinter dem Neuanlegen der Beete steht – im Winter wird sich darüber Gedanken gemacht, wie das Ganze im nächsten Jahr aussehen soll.

5. Bewässerung erneuern: eine gute Vorsorge für die Zukunft

Ohne Wasser wird der Garten im Hochsommer schnell zu einem Flickenteppich aus Braun- und Grüntönen. Die Hitze setzt Rasen, Blumen sowie Sträuchern und Bäumen in gleicher Weise zu. Gerade, wenn es in einer Hitzewelle selbst im Schatten extrem heiß wird, ist tägliches Gießen angesagt.

Mitunter sind Gartenbesitzer sogar in den Morgen- und Abendstunden im Garten unterwegs. Ein erheblicher Zeit- und Ressourcenaufwand. Wasser ist und bleibt – gerade angesichts der letzten Dürrephasen – ein knappes Gut. Mit der richtigen Bewässerungsstrategie schlagen Gartenbesitzer am Ende zwei Fliegen mit einer Klappe.

Gießen lässt sich auf der einen Seite sehr stark vereinfachen. Andererseits bietet sich durch den Einsatz vollautomatische Gießsysteme die Möglichkeit, die Ressource Wasser noch besser zu schonen. Ein Beispiel sind Tropfsysteme. Deren Einsatz setzt allerdings eine gewisse Planung voraus.

6. Pavillon und Gartenhaus bauen

Kleine Gärten zwischen 200 qm bis 300 qm sind relativ einfach zu pflegen. Wer einen doppelt bis dreifach so großen Garten sein Eigen nennt, muss nicht nur deutlich mehr Aufwand investieren. Irgendwann stellt sich vielleicht auch die Frage, ob der Garten nicht vielleicht ein kleines Gartenhaus als „Geräteschuppen“ oder vielleicht sogar einen Sommer-Pavillon verdient hat.

Solche Wohlfühloasen sind perfekt für:

  • Partys
  • BQQ
  • Sommerfeste

oder lassen sich in die Lounge-Ecke einbauen. Mit etwas High-Tech ausgestattet, kann der Pavillon auch zu einem kleinen Freiluft-Kino werden. Dessen Bau ist ein größeres Projekt, bei dem eigentlich nichts ohne eine entsprechende Planung geht.

Hier muss unter anderem eine Rolle spielen, ob der Pavillon die offene oder geschlossene Bauform bevorzugen sollt und aus welchem Material das Ganze gebaut wird. Außerdem stellt sich die Frage, ob der Pavillon beheizbar sein soll.

7. Die neue Außenküche realisieren: Grillen wie ein Profi

In den letzten Jahren ist das Thema BBQ voll nach Deutschland übergeschwappt. Einige Grillfans sprechen schon vom neuen Kochen. Eine Freiluftküche ist der letzte Schrei – kostet aber auch entsprechend Geld. Allein das Equipment –in Form von:

  • Gasgrill
  • Sear-Station
  • Backburner
  • Holzkohlegrill

macht sich mit einigen tausend Euro bemerkbar. Hinzukommt noch der Aufwand für den Bau der Außenküche, in die Gastroschränke, Spüle und Arbeitsflächen passen. Aufgrund der Unterschiede bei den Anschlüssen und technischen Spezifikationen ist eine detaillierte Planung erforderlich.

Hinzukommt, dass auch die Verwendung der Außenküche eine Rolle spielt. Wer eher klassisch grillt, kann auch gewisse, teure Funktionen verzichten. Wo hingegen fast jedes Wochenende die Haute Cuisine der BBQ Gerichte auf den Tellern landen soll, wird ein gewisser Anspruch hinter der Außenküche stehen. Multi-Temperatur-Zonen, Sous vide oder der Einsatz von Wood Chips werten die Outdoor-Küche auf ganz besondere Weise auf.

Planung, Vorbereitung und Realisierung am Beispiel

Wie sieht die Realisierung eines „Großprojekts“ im Garten in der Praxis aus? Dies wird nun beispielhaft anhand der Anlage eines Pools genauer aufgezeigt. Wie die Planung und Vorbereitung abläuft, zeigt die folgende Erklärung Schritt für Schritt detailliert auf. So bekommen Gartenbesitzer eine Vorstellung, welche Aufgaben dabei im Einzelfall anfallen und was für einen erfolgreichen Abschluss der Arbeiten zu beachten ist:

1. Schritt – Größe und Aufbau

Zuerst muss klar sein, welche Dimensionen der Pool haben soll. Hier ist entscheidend, wieviel Platz im Garten verfügbar ist. Ein zweiter wichtiger Punkt ist der Aufbau – sprich handelt es sich um einen Fertigpool mit Kunststoff-/Verbundwerkstoffwanne oder gemauerte Pools. Letztere sind in der Ausführung besonders aufwendig (und setzen entsprechenden Planungsaufwand voraus).

2. Schritt – Pooltechnik planen

Ein wesentlicher Aspekt beim Poolbau ist die Technik. Kleine Planschbecken lassen sich täglich leeren. Bei 15 Kubikmeter Volumen im Pool unmöglich. Hier werden Gartenbesitzer auf Technik zur Wasserpflege nicht verzichten können. Es werden Filter, Wasserdesinfektion und Pumpen gebraucht. Hier gibt es ganz unterschiedliche Ansätze – von der chemischen Desinfektion mit Chlor und Brom bis zur UV-Desinfektion. Angehenden Besitzern muss klar sein, wo die Stärken und Schwächen liegen. Hierzu gehört auch, sich mit den einzelnen Aspekten – wie Desinfektionsintervallen oder Wasserchemie – zu beschäftigen.

3. Schritt – Poolabdeckung

Anfangs wird dieser Aspekt schnell unterschätzt. Bleibt der Pool permanent offen, wird Schmutz in erheblichem Umfang eingetragen – was zu Problemen führt. Eine Poolabdeckung erfüllt eine Schutz- und Sicherheitsfunktion. Hintergrund: Gerade bei Partys oder in Familien mit Kindern kann ein offener Pool zum Sicherheitsrisiko werden.

4. Schritt – Aushub planen

Bevor der erste Spatenstich gemacht werden kann, sollte der Aufwand für den eigentlichen Poolbau abgesteckt werden. Hier hilft eine simple Rechnung. Bei einem Pool mit 5 Kubikmetern Wasservolumen werden schnell 9 oder 10 Kubikmeter und mehr an Aushub anfallen können. Hintergrund ist, dass einerseits für die Pooltechnik Platz einzuplanen ist. Parallel decken sich die Dimensionen des Pools nicht mit der Baugrube – einfach aus Gründen der Standsicherheit.

5. Schritt – Finanzierung checken

Ein Außenpool kostet schnell einige tausend Euro. Aufwendige Modelle kommen – inklusive Installation – schnell auf einen fünfstelligen Betrag. Zur Planung gehört die Fragestellung, wie das Ganze finanziert wird. Förderungen fallen an dieser Stelle leider aus. Diese werden – etwa von der KfW – ausschließlich für energetische Sanierungen oder einen besseren Einbruchschutz vergeben. Bleiben nur zwei Möglichkeiten: Sparen oder Bankkredite. Clevere Gartenbesitzer nutzen Bausparverträge, um beide Finanzierungsoptionen miteinander zu verbinden.

6. Schritt – Arbeitsschritte planen

Nachdem klar ist, welcher Pool in welcher Größe verbaut wird, wie die Pooltechnik funktionieren soll und wie hoch der Aushub ist, bleibt im letzten Schritt die Planung des konkreten Ablaufs. Wichtig ist hier eine möglichst genaue Zeitplanung. So brauchen Spezialanfertigungen der Poolwanne Zeit. Über Wochen eine leere Baugrube im Garten bewundern – keine schöne Vorstellung. Erdaushub, das Legen aller Anschlüsse, die Anlieferung des Pools und der Technik sowie deren Anschluss sind an dieser Stelle aufeinander abzustimmen.

An dieser Stelle noch ein kurzer Exkurs zur Pooltechnik. Wie aufwendig das Ganze ist, lässt sich an der Kombination aus Vorfilter, Desinfektion und Pumpe erahnen. Der Vorfilter entfernt grobe Partikel aus dem Wasser. Hierfür können Ball- und Schwammsysteme genauso wie Granulat zum Einsatz kommen. Bei der Desinfektion hat Chlor einen hohen Wirkungsgrad, führt bei verschiedenen Hauttypen oder Anwendungsfehlern aber zu Problemen. Eine UV-Desinfektion ist in diesem Zusammenhang deutlich einfach zu handhaben. Aber: Die UV-Desinfektion funktioniert nur, wenn der Reinigungskreislauf aktiviert ist. Grundsätzlich zeigt sich also, dass ohne eine gute Vorbereitung nichts zu erreichen ist.

Terminierung: Wann soll es losgehen?

Zur Planung gehört auch, sich mit dem zeitlichen Ablauf zu beschäftigen. Welcher Schritt kommt wann? Gerade im Garten muss oft auch das Wetter mitspielen. Beet bei klirrendem Frost neugestalten ist sicher keine besonders dankbare Aufgabe. Auch braucht es für einige Projekte Plusgrade – weil mit Wasser gearbeitet werden muss.

Einfaches Beispiel: Der Einbau einer Zisterne für das Regenwasser – in Form eines Kunststofftanks – setzt voraus, dass der Tank eingeschlämmt werden kann. Ohne Schlauch und fließend Wasser nicht machbar.

Auf der anderen Seite gibt es Projekte, bei denen Frost auf ganz andere Weise zum Problem werden kann – etwa durch Aspekte wie die Frostsprengung. Neben diesen Aspekten, welche sich in erster Linie auf die Machbarkeit der Projekte beziehen, hat natürlich noch etwas Einfluss auf den zeitlichen Ablauf. Wann will ich die neue Terrasse oder den Pool eigentlich nutzen?

Spätestens im Frühsommer sollte die Terrasse soweit sein, dass sie benutzt werden kann. Beim Pool sind dann wahrscheinlich noch einige Wochen Zeit. Sollte sich nicht schon die erste Hitzewelle Ende Mai andeuten, wird meist erst Ende Juni der Pool dauerhaft benutzt.

Achtung: In der Zeitplanung müssen mitunter recht individuelle Rahmenbedingungen betrachtet werden. Beim Pool ist der Einbau im Frühherbst eigentlich eher zu empfehlen. Der Grund liegt unter anderem darin, dass über den Winter die Hinterfüllung ausfrieren und sich setzen kann. Außerdem ist in der kalten Jahreszeit die Ungeduld bei den Kindern nicht ganz so groß, den Pool möglichst schnell ausprobieren zu können.

Fazit: In Herbst & Winter den neuen Garten planen

Jedes Jahr im Herbst das gleiche Bild: Gärten versinken überall in einen Dornröschenschlaf. Während der Winter Einzug hält, nutzen Gartenbesitzer die Ruhe, um sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Dabei geht vielen Eigentümern nicht nur durch den Kopf, welches Gemüse im neuen Jahr angebaut wird. Im Gegenteil: Mitunter reifen Projekte heran, mit denen der halbe Garten auf den Kopf gestellt wird. Der neue Pool oder Gartenteich wäre so ein Beispiel. Hier kommt es auf eine intensive Planung und Vorbereitung an. Größe, Material, Filter und Pooltechnik – nur Beispiele für die Fragen, mit denen sich Gartenbesitzer beschäftigen müssen. Es geht aber auch um den zeitlichen Ablauf. Wer eine riesige Baugrube aushebt, wenn der Fertigpool noch lange nicht produziert ist, darf sich nicht über einen trostlosen Anblick des Gartens im Winter wundern. Planung und Vorbereitung entpuppen sich am Ende als die „halbe Miete“ auf dem Weg zu einem schicken Garten in der nächsten Saison.

IT-Security Management – Daten entschlüsseln

Was ist Ransomware?

Bei Ransomware handelt es sich um Erpressungssoftware. Meist kommt diese im Anhang einer E-Mail zu den ausgewählten Opfern. Je nachdem, um welche Art Schädling es sich handelt, lädt beim Ausführen der Datei entweder ein Trojaner die eigentliche Ransomware aus dem Internet herunter und auf den PC des Nutzers, oder der Code der Ransomware wird sofort ausgeführt.

Das Schadprogramm verschlüsselt daraufhin Dateien, Ordner oder sogar ganze Festplatten, sodass der Zugriff auf die Daten nicht mehr möglich ist. Jede Form von Laufwerken und Speichermedien kann von der Verschlüsselung betroffen sein: HDD- und SSD-Festplatten, Flash-Speicher (SD-Karten, USB-Sticks), RAID-Systeme, NAS und Netzwerkspeicher, sowie Server.

Das Einzige, was der Betroffene nach der erfolgten Verschlüsselung dann noch auf dem Bildschirm sieht, ist ein Fenster, in dem darauf hingewiesen wird, dass die Daten verschlüsselt wurden, und innerhalb einer kurzen Zeitspanne ein bestimmter Betrag bezahlt werden soll, um die Daten wiederherstellen zu können. Die Bezahlung soll dabei in Bitcoin erfolgen, da es durch diese Zahlungsmöglichkeit den Behörden sehr schwer gemacht wird, die Zahlung zu den Kriminellen zurückzuverfolgen.

Manche Schadsoftware durchforstet vor der Verschlüsselung der Daten die Festplatte und schickt große Datenpakete an die Angreifer. Diese können dann selbst nach einer erfolgten Lösegeldzahlung noch weiter damit drohen, die abgegriffenen Daten zu veröffentlichen.

Wer sind vornehmlich die Opfer von Cyberangriffen?

Die Angreifer suchen sich ihre Opfer meist gezielt aus. Laut dem aktuellen Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) waren im letzten Jahr Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz und im Saarland von Ransomware-Attacken betroffen. Durch den Angriff wurde die Versorgungsleistung in den Krankenhäusern stark beeinträchtigt. Die Angreifer versprechen sich von Attacken auf solch besonders sensible Einrichtungen, dass das Lösegeld möglichst schnell bezahlt wird. Gehäuft haben sich auch Angriffe auf Universitäten. Aus Sorge, dass wichtige Forschungsergebnisse verloren gehen, sind die Opfer oft bereit, das geforderte Lösegeld zu bezahlen.

Sowohl große Firmen als auch kleine mittelständische Unternehmen geraten ebenso immer wieder ins Visier von Cyberverbrechern. Viele wissen nicht, wie sie sich im Falle eines solchen Angriffs verhalten sollen, und bezahlen häufig das geforderte Lösegeld, um wieder an ihre Daten heranzukommen.

Was tun, wenn man Opfer einer Ransomware-Attacke wurde?

Betroffene sollten zunächst Ruhe bewahren. Das BSI empfiehlt, den Zahlungsaufforderungen nicht nachzukommen, um die Angreifer in ihrem „Geschäftsmodell“ nicht zu unterstützen.
Häufig sind die angegeben Bitcoin-Adressen, an die überwiesen werden soll, auch veraltet, sodass die Zahlung gar nicht ankommt.

Vor allem wenn es sich um wichtige und sensible Daten handelt, sollten Betroffene keinesfalls versuchen, mit Virenscannern oder anderen Hilfsmitteln das Problem selbst zu lösen. Dadurch wird oft noch mehr Schaden angerichtet, und unter Umständen können die verschlüsselten Daten nicht mehr wiederhergestellt werden.

Es gibt mittlerweile zahlreiche IT-Dienstleister in Deutschland, deren Experten Ransomware-Daten entschlüsseln und Daten wiederherstellen können. Es empfiehlt sich daher, sich im Ernstfall an ein solches Unternehmen zu wenden, um den Datenverlust und den damit einhergehenden Schaden so gering wie möglich zu halten.

Wie kann man sich vor Ransomware-Attacken schützen?

Das Beste, was man gegen Ransomware-Attacken tun kann, ist dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst zu einer Attacke kommt. Unternehmen sollten daher ihre Mitarbeiter sensibilisieren, indem sie sie beispielsweise im Rahmen einer Schulung auf Cyberverbrechen und die betrügerischen Methoden aufmerksam machen. Das Thema IT-Sicherheit sollte von jedem Mitarbeiter sehr ernst genommen werden. Beim Empfang von E-Mails mit Anhang sollte jeder darauf achten, sich die Endungen der Dateien genau anzuschauen. Enthält eine Datei ausführbaren Code (Endung auf .exe) ist das ein deutliches Warnzeichen, diese nicht zu öffnen. Im Zweifel sollten Mitarbeiter einen Ansprechpartner im Unternehmen oder bei einem IT-Dienstleister haben, der sich mit IT-Sicherheit auskennt und in solchen Fällen weiterhelfen kann.

Des Weiteren sollten sich Mitarbeiter, die im Home-Office tätig sind, nicht in Sicherheit wiegen. Einem aktuellen Forschungsbericht zu Folge sind die Angriffe auf Mitarbeiter im Home-Office in den letzten Monaten stark angestiegen.

Spezielle Hilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Da das Thema IT-Sicherheit immer mehr an Bedeutung gewinnt und von Unternehmen sehr ernst genommen werden sollte, wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM) ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Anlaufstelle speziell für kleine und mittelständische Unternehmen, sowie für Handwerksbetriebe und Selbstständige, bei der sich alles um das Thema IT-Sicherheit dreht.

TISiM hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Plattform zur Wissensvermittlung anzubieten. In der derzeitigen Pilotphase gibt es 11 regionale Anlaufstellen. Geplant ist die Erweiterung auf 80 solcher Stellen im kommenden Jahr.

IT-Dienstleister können Partner von TISiM werden und in diesem Rahmen Schulungen für Unternehmen durchführen und ihr Wissen vermitteln. Ziel dieser Transferstelle ist es, die kleinen und mittleren Betriebe für IT-Sicherheit zu sensibilisieren, damit sich diese effizienter vor Cyberangriffen schützen können.

Eine weitere Anlaufstelle für Fragen rund um IT ist die kiwiko eG. Sie ist ein Zusammenschluss zahlreicherer IT-Systemhäuser, die durch enge Zusammenarbeit ihr Wissen in einer zentralen Stelle bündeln wollen. Auf diese Weise kann Kunden schnell weitergeholfen werden, da sie gleich an Experten im jeweiligen IT-Fachbereich vermittelt werden. Die kiwiko eG unterhält auch eine gesonderte IT-Security-Abteilung, deren Partner zahlreiche Dienstleister sind, die sich auf IT-Sicherheit spezialisiert haben.
Der Geschäftsführer der kiwiko eG, Jan Bindig, ist sich sicher: „Wir sind noch immer am Anfang, was das Thema Awareness und kontinuierliches IT-Security Management angeht. Ich halte es für essentiell, dass vor allem im KMU-Umfeld deutlich mehr Angebote entstehen sollten, für eine benutzergerechte Auseinandersetzung mit dem Thema.“

Fazit

Cyberangriffe auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen stehen heutzutage an der Tagesordnung. Umso wichtiger ist es daher, sich effizient gegen solche Attacken zu schützen. Betroffene sollten sich im Ernstfall an IT-Experten wenden, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Im Rahmen von Schulungen sollten Unternehmen außerdem ihre Mitarbeiter schulen, um sie durch die Vermittlung von Wissen auf Themen im Bereich IT-Sicherheit zu sensibilisieren.

In 3 Schritten zur privaten Krankenversicherung

Wenn Sie sich privat krankenversichern, können Sie von Leistungen profitieren, die bei weitem über denen der gesetzlichen Krankenversicherung liegen.

Ein gesetzlicher Krankenversicherungsschutz ist meist starr und unveränderbar. Eine private Krankenversicherung hingegen flexibel und Sie bestimmen eigenaktiv den Leistungsumfang selbst mit und können individuell und auf Sie persönlich abgestimmt, den für Sie richtigen Tarif wählen.

Viele glauben, dass für einen solchen Krankenversicherungswechsel viel Zeit investiert werden muss und eine aufwendige Recherche vonnöten ist, die oft wochenlange und nervenaufreibende Vorbereitung bedeutet.

Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie in nur 3 einfachen Schritten zur privaten Krankenversicherung wechseln können, risiko- und stressfrei.

Berater einschalten

Für jeden der folgenden Schritte ist es sinnig, einen kostenlosen und unabhängigen Berater beziehungsweise Versicherungsfachmann zurate zu ziehen, der sich mit Ihnen bespricht, Ihren individuellen Fall ganz genau beurteilen kann und Ihnen daraufhin ein makelloses Angebot serviert. Dieser findet sicher die private Krankenversicherung, die zu Ihnen passt.

Schritt 1: Anforderungen bestimmen

Zuerst gilt es sich zu informieren und sich darüber klar zu werden, was Sie eigentlich brauchen und auf welche Leistungen bezüglich einer Krankenversicherung Sie eigentlich Wert legen.

Hier kann keine pauschale Aussage getroffen werden, da jeder Mensch andere Ansprüche hat. Aber genau das macht eine private Krankenversicherung ja so attraktiv: Sie bestimmen, welche Leistungen inkludiert sein sollen und wie viel Sie im Endeffekt zahlen wollen.

Bestimmen Sie zunächst die wichtigen Basisleistungen. Sind Sie jung und gesund und benötigen nur einen Basisschutz, könnten Sie bereits mit dem Basistarif der PKV zufrieden sein, welcher die gleichen Leistungen wie ein GKV-Tarif beinhaltet und dementsprechend günstig ist.

Sollten Sie hingegen von den Vorteilen einer privaten Krankenversicherung profitieren wollen, sollten Sie Wert auf die interessanten und sinnvollen Zusatzleistungen wie Einbettzimmerbelegung, Chefarztbehandlung, Zahnersatz, Beitragsrückerstattung, schnelle Terminvergabe und spezielle Medikamentenerstattung legen.

Sie müssen auch nicht alle diese Zusatzleistungen in Anspruch nehmen – bauen Sie Ihre Krankenversicherung aus verschiedenen Leistungsbausteinen zusammen.

Seien Sie sich darüber im Klaren, was Sie benötigen und wie viel Sie bereit sind zu zahlen, bevor Sie zum nächsten Schritt übergehen.

Schritt 2: Tarifvergleich

Beim Tarifvergleich ist es von besonderer Bedeutung, darauf zu achten, dass Sie einen soliden Krankenversicherungsanbieter finden, bei dem die Leistungen im guten Verhältnis zu den Kosten stehen.

Als Anhaltspunkt können Sie online viele Erfahrungsberichte und Bewertungen zu den einzelnen Anbietern finden. Lesen Sie sich diese gewissenhaft durch im Hinblick auf Ihre eigene persönliche Situation und Lebenslage. Daraufhin können Sie eine Entscheidung mit gutem Gewissen treffen.

Neben den Kosten sollten Sie aber auch unbedingt einen Blick auf die Altersrückstellungen und die Beitragsentwicklung des jeweiligen Tarifs legen, denn was heute günstig erscheint, kann im Alter teuer werden. Selbst bei Tarifwechseln innerhalb einer PKV bleiben gewisse Konditionen bestehen und sollten daher von Anfang an inkludiert sein.

Auch wird überprüft, ob Sie überhaupt ein Anrecht darauf haben, in eine private Krankenversicherung eintreten zu können. Zudem kann es sein, dass ein Verbleib in der gesetzlichen Krankenkasse in Ihrem individuellen Fall, die bessere Wahl ist.

Schritt 3: Gesundheitsprüfung und Abschluss

Keine Angst: Eine Gesundheitsprüfung klingt einschüchternd, aber Sie müssen nicht erst zu einem Arzt und eine Reihe von Tests durchlaufen, bevor Sie in die private Krankenversicherung einsteigen können.

Eine Gesundheitsprüfung zielt eher darauf, im Gespräch mit Ihnen gewisse Gesundheitsfragen zu klären und ist Voraussetzung, um als Interessierter in die PKV aufgenommen zu werden.

Die Versicherung macht sich anhand der Gesundheitsprüfung ein Bild über Ihren Gesundheitszustand. Sollten Sie in den letzten Jahren keine schwerwiegenden Krankheiten durchlebt haben und gelten Sie generell als gesund, stellt diese Gesundheitsprüfung kein Problem dar.

Auch bei Vorerkrankungen werden Interessierte aufgenommen, jedoch kann es sein, dass eventuelle Zuschläge gezahlt werden müssen oder Behandlungskosten für gewisse Krankheiten nicht übernommen werden.

Versuchen Sie bei den Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu antworten, da sonst im Nachhinein Nachzahlungen und ein Ausschluss aus der Versicherung drohen. Auch kann der Anbieter bereits entstandene Kosten verweigern – Schummeln lohnt sich also nicht.

Nicht immer erinnern wir uns lückenlos: Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich Ihre Krankenakte zeigen, um sicherzugehen, welche Behandlungen in den letzten Jahren durchgeführt wurden und welche Vorerkrankungen vermerkt sind.

Beratung ist alles

Ein unabhängiger Berater rechnet für Sie die Tarife durch und berät Sie zu allen wichtigen Fragen im Hinblick auf den Wechsel in die PKV. Alle Vor- und Nachteile werden detailgetreu mit Ihnen im Gespräch geklärt und präzise erläutert.

Setzen Sie auf einen autonomen Versicherungsfachmann, der sich mit der Aufnahmepolitik der einzelnen Anbieter bestens auskennt, die verschiedenen Gesundheitsfragen der Versicherer überblickt und den am besten geeigneten Tarif für Sie finden kann.