Ende November findet die Cyber Week 2020 statt

Wer nicht weiß, was sich dahinter verbirgt, könnte fast meinen, dass in dieser Woche die Freunde von IT und Cyber-Space losgelassen würden. Doch das wäre ein fataler Irrtum, denn der Cyber Monday ist das Finale der Cyber-Woche. Das heißt: Tagtäglich locken in diesem Zeitraum spezielle Angebote auf amazon.com. Doch nicht nur dort gibt es Schnäppchen satt – auch unter mediamarkt.de, saturn.de, zalando.de und bei zahlreichen anderen Online-Händlern gibt es zur Cyber Week satte Cyber-Schnäppchen.

Der Cyber Monday ist die Antwort auf den Black Friday

Der Cyber Monday ist nichts weiter als das Produkt findiger Marketing-Profis, die mit diesem einen Schnäppchen-Tag im Online-Handel, mit dem Cyber Monday, auf den Black Friday antworten wollten. Black Friday ist ursprünglich die US-amerikanische Bezeichnung für den Freitag, der direkt auf Thanksgiving folgt. Das Familienfest Thanksgiving, das in den USA traditionell groß gefeiert wird, findet immer am vierten Donnerstag im November statt. Der Freitag danach wurde zum Black Friday und auch zum Startschuss für die Weihnachts-Shopping-Saison. Allerdings unterscheiden sich Cyber Monday und Black Friday vor allem mit Blick auf den Ort, an dem geshoppt wird. Der Black Friday bezeichnet Deals im lokalen Handel, der Cyber Monday ist die Antwort aus dem Online-Sektor.

Erstmals in den Geschichtsbüchern erwähnt wurde der Black Friday in der US-amerikanischen Variante übrigens bereits in den 1960er Jahren. Die Online-Antwort darauf, den Cyber Monday, kreierte die Marketing-Welt dann im Jahr 2005. Weitere fünf Jahre später, also im Jahr 2010 führte Amazon die Cyber Week ein, die – wie ein Blick auf den Kalender zeigt – sowohl den Black Friday als auch den Cyber Monday umfasst. Umsatztechnisch betrachtet hinke der Cyber Monday noch dem Freitags-Original hinterher, heißt es unter businessinsider.de.

Black Friday

Der Black-Monday ist (noch) bekannter als der Cyber Monday

3,1 Milliarden Euro Umsatz könnten es am Black Friday und am Cyber Monday geworden sein. So lautete die Einschätzung des Handelsverbands Deutschlands für den Umsatz im Jahr 2019 (vgl. einzelhandel.de). Deutlich wird in der Auswertung auch, dass sowohl Bekanntheitsgrad als auch Nutzungsintensität sich steigern und doch der Cyber Monday noch immer ein paar Prozentpunkte hinter dem Black Friday liegt.

  • Im Jahr 2017 kannten 77 Prozent der Befragten den Black Friday (Nutzungsintensität: 23 Prozent), 63 Prozent kannten den Cyber Monday (Nutzungsintensität: 18 Prozent).
  • Im Jahr 2018 kannten 90 Prozent der Befragten den Black Friday (Nutzungsintensität: 30 Prozent), 77 Prozent kannten den Cyber Monday (Nutzungsintensität: 19 Prozent).
  • Und für das Jahr 2019 schätzte der Handelsverband, dass der Bekanntheitsgrad des Black Fridays auf 94 Prozent (Nutzungsintensität: 33 Prozent) klettern würde (Cyber Monday: 81 Prozent/Nutzungsintensität: 23 Prozent).

Spannend ist auch die Beobachtung, dass der Shopping-Grund nach wie vor traditionell geprägt ist, was in Zahlen ausgedrückt bedeutet: 62 Prozent nutzten den Black Friday für Weihnachtseinkäufe. Damit entfielen 59 Prozent der Ausgaben am Black Friday auf Weihnachtseinkäufe. Zum Vergleich: Den Cyber Monday nutzten 57 Prozent für Weihnachtseinkäufe. 51 Prozent der Ausgaben, die am Cyber Monday flossen, entfielen auf Weihnachtseinkäufe.

Doch nicht nur in den lokalen Geschäften vor Ort, sondern auch online wird in der Cyber Week sehr viel gekauft, um tolle Angebote zu nutzen und Produkte günstiger zu erwerben. Kombiniert wird das oft zusätzlich mit weiteren Spartricks wie Gutscheincodes: Alleine in der Cyber-Week suchen knapp drei- bis viermal so viele Nutzer auf Sparheld.de nach Rabatten und Gutscheinen, um noch bessere Sparangebote zu erzielen, berichtet uns auf Anfrage Geschäftsführer Christian Hellrung.

Verbrauchertipps für die Woche der Schnäppchen

Um sich für die anstehende Cyber Week Ende November gut vorzubereiten, raten Verbraucherschützer dazu, mit einem genauen Plan zum Shopping zu gehen. Das heißt: Es sollte klar sein, was geshoppt werden und soll und wie teuer eben dieses Produkt zu regulären Verkaufszeiten ist. Sorgen um Fake-Preise müssten sich Verbraucher in der Masse jedoch nicht machen, denn in den meisten Fällen verstecke sich hinter den Rabatten am Cyber Monday und am Black Friday wirklich ein Rabatt. Wie hoch der jedoch ausfällt, sei abhängig vom Produkt.

Über alle Produktgruppen hinweg gerechnet, könnten Verbraucher bei 74 Prozent der Artikel sparen, jedoch liege der Rabatt im Durchschnitt über alle Artikel nur bei 6 Prozent. Bei Spielekonsolen, Playstation-Spielen, Kopfhörern und Staubsaugern könnten Verbraucher über 10 Prozent sparen.  Wer sich gut auf den Shopping-Marathon vorbereitet, plant im Schnitt etwa 300 Euro an Budget ein. Dieses Budget ist jedoch nicht in Stein gemeißelt, denn 83 Prozent der Shoppingfans gaben in einer Umfrage an, dass sie sich auch zu Spontankäufen hinreißen lassen würden – wenn das Angebot am Cyber Monday, am Black Friday oder an einem anderen Tag besonders gut ist.

Entspannt und gelassen durch die Wechseljahre

Wechseljahre – eine große Umstellung

Der weibliche Organismus besitzt eine begrenzte Zahl an Eizellen, die während der fruchtbaren Jahre monatlich durch den Eisprung den Körper verlassen. Neigt sich dieses Reservoir allmählich seinem Ende zu, beginnen die Wechseljahre. In deren Verlauf sinkt der Östrogen-Spiegel kontinuierlich ab, da die Eierstöcke immer geringere Mengen dieses Hormons produzieren. Die Periode wird zunehmend unregelmäßig, um schließlich komplett auszubleiben. Sowohl der Beginn und die Dauer als auch die Begleiterscheinungen dieser Umstellungsperiode fallen von Frau zu Frau unterschiedlich aus. Die meisten Frauen kommen zwischen Mitte Vierzig und Anfang Fünfzig in die Wechseljahre.

Belastungen durch die Menopause

Während ungefähr ein Drittel aller Frauen kaum Belastungen durch die Wechseljahre verspürt, sind zwei Drittel von mehr oder weniger stark ausgeprägten körperlichen und seelischen Beschwerden betroffen. Besonders häufig treten kurze und sehr intensive Hitzewallungen, meist verbunden mit starken Schweißausbrüchen auf. Auch Ein- und Durchschlafstörungen gehören zu den häufigen gesundheitlichen Problemen während der Wechseljahre. Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen erschweren vielen Betroffenen den Alltag. Aufgrund der Verlangsamung des Stoffwechsels kommt es oft zu einer Gewichtszunahme. Viele Frauen bemerken Scheidentrockenheit. Als besonders gravierend empfinden zahlreiche Frauen die im Zusammenhang mit der Menopause auftretenden psychischen Probleme: Sie reichen von leichten Verstimmungen beziehungsweise Stimmungsschwankungen bis hin zu schweren Depressionen.

Fünf Tipps, die Wechseljahre angenehmer machen

Die folgenden Ratschläge können Frauen helfen, unbeschwerter durch diesen ganz besonderen Lebensabschnitt zu kommen.

1. Eine bewusste und wohl überlegte Entscheidung für oder gegen Hormone

Vor ein paar Jahren geriet die damals weit verbreitete Hormonersatztherapie für die Linderung der Wechseljahrbeschwerden stark in die Kritik. Experten machen sie unter anderem für ein erhöhtes Krebsrisiko verantwortlich. Seit dieser Zeit verordnen Gynäkologen diese Hormonpräparate sehr viel zurückhaltender. Idealerweise suchen Frauen bereits vor der Menopause das Gespräch mit ihrem behandelnden Frauenarzt und wägen gemeinsam mit diesem alle Vor- und Nachteile einer Hormontherapie ab.

2. Pflanzenwirkstoffe lindern typische Wechseljahrbeschwerden

Heute steht eine Vielzahl von Präparaten auf pflanzlicher Basis zur Verfügung, die gegen verschiedene Probleme in den Wechseljahre hervorragend helfen. Sie sind in der Regel gut verträglich und haben kaum Nebenwirkungen. Im Ratgeber von Shop Apotheke finden betroffene Frauen ausführliche Erläuterungen zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten mit Pflanzenprodukten. Zu den wirkungsvollen Pflanzenextrakten gehören zum Beispiel Traubensilberkerze, Johanniskraut, Rotklee oder Soja.

3. Auf das Mind-Set kommt es an

Eine positive Grundeinstellung erweist sich bei der Bewältigung der Wechseljahre als ausgesprochen hilfreich. Dabei sollten sich Betroffene unbedingt vor Augen halten, dass die Menopause keine Krankheit darstellt. Vielmehr handelt es sich bei diesem Vorgang um vollkommen natürliche Prozesse, die jede Frau erlebt. Mehr Gelassenheit lässt sich auch durch Yoga und Meditation erreichen.

4. Bewegung als Wohltat für Körper und Seele

Sport schützt Frauen in dieser Lebensphase vor einem schnellen Abbau an Muskeln. Ausdauersport, wie zum Beispiel Schwimmen, Walken oder Radfahren, verhindert oder bekämpft Übergewicht. Durch die hormonellen Veränderungen steigt langfristig das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Auch gegen diese Krankheit können Frauen durch regelmäßige Bewegung vorbeugen. Darüber hinaus ist erwiesen, dass sportliche Aktivitäten langfristig eine stimmungsaufhellende Wirkung entfalten.

5. Gesunde und ausgewogene Ernährung

Die Wechseljahre stellen einen ausgezeichneten Anlass dar, eine Ernährungsumstellung durchzuführen. Dabei bevorzugen gesundheits- und umweltbewusste Frauen natürliche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel auf pflanzlicher Basis. Diese Ernährungsform versorgt den menschlichen Organismus mit einer großen Menge an Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen sowie Spurenelementen. Zugleich weisen derartige Lebensmittel eine geringe Energiedichte auf und helfen auf diese Weise dabei, ein gesundes Gewicht zu halten beziehungsweise zu erreichen.

Fazit: Jede Frau kann eine Menge unternehmen, um die Wechseljahre angenehmer zu gestalten. Bei allen Maßnahmen und Aktivitäten sollte das eigene Wohlbefinden stets im Mittelpunkt stehen. Mit Achtsamkeit finden Betroffene schnell heraus, was ihnen gut hilft und wertvolle Unterstützung bietet.

Der erste Job: 7 Tipps für die Berufssuche

1. Suche nach Stellen

Um deinen Traumjob zu ergattern, musst du dich zu allererst nach geeigneten Stellen umschauen. Früher wurden die Menschen häufig durch Annoncen in der Zeitung auf Jobofferten aufmerksam. Das ist zwar heutzutage auch noch möglich. Viel zeitgemäßer ist es jedoch, wenn du dich im Netz nach passenden Stellen umschaust. Hier findest du eine Vielzahl an Portalen, die alle möglichen Arten von Stellenanzeigen bieten.

Je nachdem welchen Job du suchst, kannst du dich entweder auf einschlägigen Seiten umschauen, die nur gewisse Branchen abdecken oder für einen sehr allgemeinen Blick auf die Joblage, kannst du dich bei der Agentur für Arbeit umsehen.

Wenn du dich bereits für bestimmte Unternehmen interessierst, dann schau auf deren Webseiten nach. Hier findest du meist Rubriken, die mit „Karriere“ oder „Jobs“ betitelt sind. Dort wird ebenfalls regelmäßig ausgeschrieben. Falls du keine passende Stelle bei deinem Wunschunternehmen findest, probiere es doch einfach mit einer Initiativbewerbung.

2. Wie soll dein neuer Job aussehen?

Bevor du dich nach Stellen umschaust und währenddessen solltest du dir Gedanken machen, wie dein neuer Job aussehen soll. Dazu solltest du dir eine Liste anlegen, die einige wichtige Punkte zu deinen Vorlieben und zu deinen Qualifikationen abdeckt.

  • Was hast du während deiner Ausbildung oder deinem Studium gelernt?
  • Was hat dir dabei besonders Spaß gemacht?
  • Welche Tätigkeiten willst du auf keinen Fall ausüben?
  • Gibt es irgendwelche privaten Interessen, die im Job eine Rolle spielen sollen?
  • Wie soll dein betriebliches Umfeld aussehen?
  • Was versprichst du dir von deinem Unternehmen?

Neben diesen Punkten solltest du dir natürlich überlegen, wie viel Geld du mit deinem Job verdienen möchtest. Die Gehaltsvorstellungen werden oft schon bei der schriftlichen Bewerbung abgefragt und dann solltest du bereits Bescheid wissen.

Informiere dich also über das Durchschnittsgehalt und die Einstiegsgehälter in deiner Branche und setze ruhig etwas höher an, damit du noch Spielraum für Gehaltsverhandlungen hast. Allerdings solltest du es nicht übertreiben.

3. Bewerbung und Lebenslauf

Eine gute Bewerbung ist wie deine Visitenkarte. Wenn du aus den ganzen Stellenanzeigen und deinen zugehörigen Vorlieben die Anzeige deines Traumjobs gefunden hast, solltest du nicht zögern und dich bewerben. Wichtig ist, dass du deine Bewerbung für jedes Unternehmen individuell verfasst. Natürlich sollten die grundlegenden Angaben stimmen, aber viele Personaler legen Wert darauf zu erkennen, dass Bewerber sich bereits bei der Bewerbung über das Unternehmen informiert haben.

Wenn dir das Schreiben etwas schwerer fällt, dann suche dir Inspiration im Internet. Egal, wie du es anstellst, wichtig ist, dass deine Bewerbung und dein Lebenslauf klar strukturiert sind. Bringe nur die Sachen rein, die für die Stelle relevant sind oder sein könnten. Versuche Standardsätze in Bewerbungsanschreiben zu vermeiden und komme auf den Punkt.

4. Fuß in die Tür

Falls du Fragen zum Bewerbungsprozess hast, dann ruf einfach in deinem Wunschunternehmen an. Selbst dann, wenn du keine Fragen hast, schadet es nicht, das Telefon in die Hand zu nehmen und einfach ein paar detailliertere Informationen einzuholen. Auf diese Weise sorgst du dafür, dass die Personaler deinen Namen schon einmal gehört haben und dich kennen.

Das verschafft dir möglicherweise ein paar Vorteile, weil du deinen Fuß ja quasi schon einmal in die Tür gestellt hast. Außerdem drückt es aus, dass du wirkliches Interesse an der Stelle hast. Nichts sehen Personaler lieber als ehrliches Interesse an einem Job.

5. Vitamin B

Solltest du jemanden kennen, der in dem Unternehmen arbeitet, dann sprich die Person gerne darauf an, dass du dich bewerben möchtest oder dich schon beworben hast. Sie kann vielleicht ein gutes Wort für dich einlegen oder dir noch nützliche Hintergrundinformationen geben. So hast du beim Bewerbungsprozess definitiv die Nase vorn. Gut ein Drittel aller Stellen kommen über Vitamin B zustande.

6. Vorbereitung ist das A und O für das Vorstellungsgespräch

Wenn du dich nicht bereits bei der Bewerbung auf das Unternehmen vorbereitet hast, dann solltest du das spätestens vor deinem Vorstellungsgespräch tun. Informiere dich zunächst auf dessen eigenen Kanälen über den Betrieb. Bestens geeignet sind dazu die Webseite und die Social-Media-Profile. Auf diese Weise lernst du, wie sich das Unternehmen selbst wahrnimmt.

Um die Wahrnehmung von außen zu überblicken, solltest du dich in der Presse umschauen. Welche Schlagzeilen hat das Unternehmen in der Vergangenheit gemacht und wie steht es generell da?

Dann nimmst du dir die Mitarbeiter vor. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an Portalen im Internet bei denen Mitarbeiter ihre Arbeitgeber bewerten. Allerdings solltest du hier nicht immer alles für bare Münze nehmen, denn manchmal kann hinter einer schlechten Bewertung der Frust eines entlassenen Arbeitnehmera stecken.

7. Nicht nur auf Fachkenntnisse setzen

Beim Bewerbungsgespräch geht es zwar in erster Linie um deine Skills, allerdings solltest du dich auch von deiner menschlichen Seite zeigen. Darauf kommt es nämlich ebenfalls an. Sei natürlich und authentisch. Dann klappt es bestimmt mit deinem Traumjob.

Langfristige Corona Folgen: Günstig wohnen im Umland

„Eine Ausweitung der Wohlstandszonen um die deutschen Großstädte herum ist daher mehr als wahrscheinlich“, sagt Rainer Schorr, Geschäftsführer der PRS Family Trust GmbH. „Das gilt insbesondere für jene Städte, denen es gelingt, ihr Verkehrsnetz mit den Bedürfnissen der Bevölkerung wachsen zu lassen.“ Denn eine Fahrzeit von 60 Minuten bis in die jeweilige City scheint vielen Menschen bei der Wahl ihres Wohnortes durchaus akzeptabel.

Rainer Schorr, ImmobilienexperteRainer Schorr, Immobilienexperte
Für den Großraum Berlin ergibt sich daraus ein sehr interessantes Bild. In Fürstenwalde/Spree, das vom Berliner Ostbahnhof in etwa 30 Minuten mit der Bahn zu erreichen ist, liegen die Haus- und Wohnungspreise um 55 beziehungsweise 53 Prozent unter dem Berliner Niveau. Aktuell sind hier 1.618 Euro/qm beziehungsweise 1.847 Euro/qm für eine bezugsfreie Wohnung oder ein Einfamilienhaus zu zahlen. Ähnlich sieht es in Jüterbog oder in Eberswalde aus, wo für Wohnungen 1.805 Euro/qm oder 1.709 Euro/qm gezahlt werden.

„Corona könnte somit dazu führen, dass mehr Menschen pendeln. Das bedeutet auch eine Entlastung der Innenstädte, wo sich Mieten und Preise wahrscheinlich weniger stark entwickeln werden als bisher“, sagt Rainer Schorr. „In den gut an den öffentlichen Nahverkehr angebundenen Umlandgemeinden ist hingegen in naher Zukunft mit spürbar steigenden Immobilien- und Baulandpreisen zu rechnen. Denn bei Umland denken die meisten Deutschen noch immer an ein Häuschen im Grünen, obwohl Verdichtung vor allem in den suburbanen Zentren durchaus wünschenswert erscheint.“ Erst bei einer hinreichenden Verdichtung würde auch die für einen hohen Wohnwert erforderliche Infrastruktur entstehen und sich beispielsweise auch Ärzte und Einzelhändler ansiedeln. „Unabhängig welche Wohnform die Interessenten favorisierten, sollten sie sich möglichst rasch für einen Umzug entscheiden“, sagt Rainer Schorr. Das gelte vor allem für Familien mit Kindern, die noch bis Ende März 2021 Anspruch auf Baukindergeld haben.

Gesundheitsvorsorge für Babys: So unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Kindes nach der Geburt

Schon vor der Schwangerschaft beginnt die Verantwortung der Eltern für die Gesundheit des Kindes. Denn je gesünder die Mutter ist, desto bessere Startvoraussetzungen hat auch das Kind.

Selbiges gilt natürlich während der Schwangerschaft. Was die Mutter isst, ob sie raucht, welche Medikamente sie einnimmt, wie viel Stress sie hat – all das und viele weitere Faktoren wirken sich bereits im Mutterleib unmittelbar auf die Gesundheit des Kindes aus.

Doch mit der Geburt des Kindes wird diese Verantwortung nicht abgegeben. Im Gegenteil: Auch anschließend können und sollten die Eltern verschiedene Vorsorgemaßnahmen ergreifen, um die Gesundheit ihres Kindes zu bewahren und zu fördern. Um ihrer Verantwortung als Eltern gerecht zu werden, gehören daher folgende Punkte auf die „To-Do-Liste“:

Gesundheits-Check direkt nach der Geburt

Direkt nach der Geburt wird ein umfassender Gesundheitscheck des Babys durchgeführt. In der Regel geschieht das im Krankenhaus durch die Ärzte sowie das Pflegepersonal vor Ort. Hierin enthalten sind verschiedene Untersuchungen wie die Messung der Körpergröße, des Gewichts und des Kopfumfangs.

Auch ein sogenannter APGAR-Test wird durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine Untersuchung nach Punktesystem von

  • Aussehen (Hautdurchblutung)
  • Puls (Herzfrequenz)
  • Grundtonus (Muskelspannung)
  • Atmung
  • Reflexe

Es handelt sich sozusagen um eine schnelle Ersteinschätzung der Gesundheit des Kindes, um zu prüfen, wie gut es den Geburtsstress überstanden hat, denn die Geburt gilt als die gefährlichste Phase im noch jungen Leben eines Menschen.

All diese Untersuchungen werden gemäß des Punktesystems bewertet und ergeben den APGAR-Score. Sie werden dreimal durchgeführt, je eine Minute, fünf und zehn Minuten nach der Geburt. Dadurch lassen sich eventuelle Notfälle schnell erkennen, um diese noch im Geburtssaal zu behandeln.

Ergeben sich bei diesen oder den folgenden Untersuchungen auffällige Ergebnisse, kann eine weitere Abklärung durch Folgeuntersuchungen notwendig sein. Wichtig ist, dass die Eltern hierbei den Ärzten vertrauen und ihnen ermöglichen, diese Untersuchungen durchzuführen. Nur so kann sichergestellt werden, dass keine Krankheiten unentdeckt bleiben, welche die Lebensqualität des Kindes beeinträchtigen oder sogar sein Leben gefährden könnten.

Einen Sonderfall stellt eine Geburt dar, die nicht im Krankenhaus stattfindet. Hier ist das Personal, um entsprechende Untersuchungen durchzuführen, nicht immer vor Ort. Es obliegt dann der Verantwortung der Eltern, diesen Gesundheitscheck direkt nach der Geburt durch eine qualifizierte Person dennoch sicherzustellen. Dabei nimmt in der Regel die Hebamme oder ein eventuell anwesender Arzt die APGAR-Tests vor.

Die anschließenden Untersuchungen finden in einer Kinderarztpraxis statt. Sollte es während oder nach der Geburt zu Komplikationen bis hin zu einem Notfall kommen, ist eine Verlegung ins Krankenhaus für Mutter und Kind unumgänglich.

Zudem haben die Eltern in den ersten Tagen nach der Geburt – aber auch darüber hinaus – immer die Aufgabe, ihr Kind sorgfältig zu beobachten und kennenzulernen, um eventuelle Veränderungen am Körper oder Verhalten frühzeitig erkennen sowie richtig einschätzen zu können. So merken Mutter oder Vater meist schnell, wenn mit dem Kind etwas nicht stimmt und es bei einem Arzt vorstellig werden muss.

Zudem sollten sie lernen, die Schwere einer Krankheit, beispielsweise eines Hustens, realistisch einzuschätzen. Im Zweifelsfall lautet die Devise aber: Besser einmal zu oft zum Arzt gehen als einmal zu selten.

Die U-Untersuchungen begleiten und dokumentieren die Entwicklung eines Kindes über mehrere Jahre.
Die U-Untersuchungen begleiten und dokumentieren die Entwicklung eines Kindes über mehrere Jahre.

 

Die Krankenversicherung für das Baby

Die Frage der Krankenversicherung für das Kind sollte natürlich schon vor der Geburt geklärt sein. Schließlich kann diese früher eintreten als gedacht und es ist wichtig, dass das Baby vom ersten Tag an krankenversichert ist.

Wieso? Einerseits handelt es sich schlichtweg um eine Pflichtversicherung, die gesetzlich vorgeschrieben ist – auch für ein Baby. Andererseits findet (normalerweise) keine Gesundheitsprüfung statt, wenn das Kind noch nicht geboren wurde. Dementsprechend müssen die Eltern auch keine Ablehnung ihres Antrags, einen Risikozuschlag oder andere Nachteile befürchten, falls es mit einer schweren Krankheit auf die Welt kommen sollte.

Zudem sind bei einem rechtzeitigen Antrag keine Wartezeiten zu befürchten, sodass der Versicherungsschutz direkt bei der Geburt des Kindes greift. Zwar ist die Versicherung auch mit einer Frist von zwei Monaten rückwirkend möglich, dann müssen die Eltern aber eventuell die Kosten vorstrecken – und das kann durchaus teuer werden.

Für die Krankenversicherung des Kindes müssen die Eltern erst einmal eine wichtige Grundsatzentscheidung treffen, und zwar: gesetzliche (GKV) oder private Krankenversicherung (PKV)? Allerdings stellt sich diese Frage nur, wenn die Eltern unterschiedlich versichert sind. Der Versicherungsstatus des Kindes richtet sich also nach jenem der Elternteile.

  • Dies bedeutet, dass das Kind ebenfalls gesetzlich krankenversichert wird, wenn die Eltern in der GKV sind. Es kann dann sogar beitragsfrei in den Familientarif aufgenommen werden.
  • Etwas komplizierter ist die Sache bei der PKV, denn hier muss das Kind extra versichert werden, sprich es erhält einen eigenen Tarif, der dementsprechend auch zusätzlich kostet.
  • Ist hingegen ein Elternteil gesetzlich versichert und der andere nicht, sondern zum Beispiel in der privaten Krankenversicherung, kann das Kind nur unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls beitragsfrei über die GKV versichert werden. Die PKV kann dann dennoch die sinnvollere Wahl darstellen, da sie gewisse Vorzüge mit sich bringt.

Schlussendlich muss sich also jeder selbst informieren, welche Möglichkeiten für die Krankenversicherung des Kindes zur Verfügung stehen und welche im individuellen Fall die beste Entscheidung ist. Hierbei sind auch Fragen relevant, wie:

  • Welche Leistungen bietet die Versicherung?
  • Wie lange gilt der Versicherungsschutz?
  • Welche Kosten fallen (unter Umständen) an?
  • Welche steuerlichen Vorteile sind möglich?

Da die Eltern aber kurz vor sowie nach der Geburt meistens viele andere Dinge im Kopf haben und die Geburt natürlich auch früher geschehen kann als gedacht, ist eine solche Recherche bereits zu Beginn der Schwangerschaft sinnvoll. So können zugleich die Fristen gewahrt werden, damit das Kind von der Geburt an versichert ist.

 

Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe für das Baby.
Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe für das Baby.

Muttermilch für die Gesundheit des Babys

Das Kind zu stillen, ist eine wertvolle Entscheidung für seine Gesundheit. Denn über die Muttermilch nimmt das Baby alle wichtigen Nährstoffe auf, die es für eine gesunde Entwicklung braucht. Außerdem unterstützt sie die Darmflora und das Immunsystem.

Experten sprechen vom sogenannten „Nestschutz“, wenn es um das Stillen nach der Geburt geht. Dieser Begriff bezeichnet eine Immunität gegen Infektionskrankheiten, die von der Mutter auf das Neugeborene übergeht, indem die Muttermilch entsprechende Antikörper sowie Defensine beinhaltet. Das Baby erhält dadurch eine passive Immunisierung.

Doch die Gesundheit wird nicht nur während der Stillzeit gefördert, sondern das Baby profitiert auch langfristig von dieser Entscheidung. So sinkt durch das Stillen beispielsweise das Risiko einer Diabetes oder von verschiedenen Krebsarten, ebenso wie von weiteren schweren bis tödlichen Krankheiten.

Mindestens sechs Monate voll zu stillen, ist in jedem Fall sinnvoll – jedoch nicht immer möglich. Probleme mit dem Stillen sind nach der Geburt alles andere als ungewöhnlich. Mit professioneller Hilfe und etwas Durchhaltevermögen klappt es in vielen Fällen aber trotzdem nach einiger Zeit.

Sollte dennoch kein ausschließliches Stillen möglich sein, so kann es zumindest als Zusatz dienen, damit das Kind von den Vorteilen der Muttermilch profitieren kann. Neben den gesundheitlichen Aspekten bringt das Stillen zudem Vorzüge wie eine Kostenersparnis oder eine engere Bindung zwischen Mutter und Kind mit sich.

Stillt die Mutter ganz oder teilweise, muss sie natürlich auf eine gesunde Ernährung achten. Schließlich entscheidet das, was sie zu sich nimmt, über die Qualität der Muttermilch. Empfohlen werden dabei folgende Nahrungsmittel:

  • ausreichend (pflanzliche) Proteine
  • Hülsenfrüchte
  • Lebensmittel mit hohem Gehalt an Eisen, B-Vitaminen, Jod und Zink
  • pflanzliche Öle
  • tierische Produkte in Maßen
  • viel frisches Obst und Gemüse
  • Vollkornprodukte

Schlussendlich muss jede Mutter selbst abwägen, ob sie ihr Kind stillen möchte, in welchem Umfang und wie lange. Wer hingegen nicht stillen kann, dem wird diese Entscheidung abgenommen. Ist eine Zufütterung notwendig oder erwünscht, haben die Eltern auch diesbezüglich eine gewisse Verantwortung. Denn eine hochwertige Säuglingsnahrung ist essentiell für eine gesunde Entwicklung des Kindes.

Zudem ist es wichtig, dass das Baby erst zwischen dem fünften und dem siebten Lebensmonat andere Nahrungsmittel wie einen Brei erhält. Auch dann sind natürlich gesunde sowie hochwertige Lebensmittel essentiell. Zudem sollte es nur langsam, also nach und nach mit neuen Nahrungsmitteln in Berührung kommen, um das Verdauungssystem zu schonen und eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten zu erkennen.

 

Wer die richtigen Handgriffe kennt, spart im Notfall wertvolle Zeit.
Wer die richtigen Handgriffe kennt, spart im Notfall wertvolle Zeit.

Erste-Hilfe-Kurs für Eltern

Notfälle lassen sich niemals zu 100 Prozent ausschließen. Das gilt während der Geburt, danach oder auch im Laufe der Kindheit. Eltern sollten daher auf alle Eventualitäten vorbereitet sein – natürlich in der Hoffnung, dieses Wissen niemals tatsächlich zu brauchen.

Wer also ein Kind erwartet (oder dieses erst plant) sollte einen Erste-Hilfe-Kurs für Eltern belegen. Darin werden die Grundlagen vermittelt, wie ein Notfall beim Baby oder Kleinkind erkannt und richtig gehandelt werden kann. Oft kommt es dann nämlich auf wenige Sekunden oder Minuten an, sodass eine Erste Hilfe schon notwendig ist, bevor der Notarzt eintritt. Ein solcher Kurs kann schlimmere Folgen, vielleicht sogar den Tod des Kindes verhindern.

Es handelt sich also um ein Thema, das Eltern nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Natürlich setzt sich niemand gerne mit dem Gedanken auseinander, dem Kind könnte etwas Schlimmes passieren.

Doch ein Erste-Hilfe-Kurs gibt dann zumindest ein beruhigendes Gefühl, für Notfälle gut gerüstet zu sein. Er kann daher nicht früh genug belegt werden und sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um das erworbene Wissen aufzufrischen.

Weiterhin ist es als Elternteil wichtig, stets alle Notfallrufnummern zur Hand zu haben, beispielsweise auf einem Zettel in der Küche und zusätzlich im Smartphone eingespeichert. Dazu gehören unterschiedliche Anlaufstellen:

  • der allgemeine Notruf
  • die Nummer des Giftinformationszentrums
  • die Nummer des Kinderarztes oder eventueller Fachärzte, wenn das Kind beispielsweise unter Asthma leidet

Sollte das Kind im Fall der Fälle auf Medikamente, ein Notfallset oder andere „Hilfsmittel“ angewiesen sein, müssen diese natürlich ebenfalls stets griffbereit sein.

Die einzelnen U-Untersuchugen werden in einem Heft dokumentiert.
Die einzelnen U-Untersuchugen werden in einem Heft dokumentiert.

 

Vorsorgeuntersuchungen nach der Geburt

Neben dem Gesundheitscheck direkt nach der Geburt, wie er bereits geschildert wurde, fallen in den ersten Lebensjahren des Kindes auch zahlreiche weitere routinemäßige Vorsorgeuntersuchungen an. Diese sind durchnummeriert als U‑Untersuchungen von U1 bis U9. Verantwortungsvolle Eltern müssen diese natürlich fristgerecht wahrnehmen:

  • Die U1 ist die Neugeborenen-Erstuntersuchung, die direkt nach der Geburt stattfindet. Hierbei werden alle lebenswichtigen Funktionen untersucht.
  • Die U2 ist die ärztliche Grunduntersuchung zwischen dem dritten und zehnten Lebenstag des Kindes. Hierbei sieht sich der Arzt das Baby von Kopf bis Fuß genauer an und nimmt, falls noch nicht erfolgt, die wichtigsten Blutuntersuchungen sowie eine Höruntersuchung vor. Häufig findet die U2 noch in der Entbindungsklinik statt.
  • Die U3 findet in der vierten bis fünften Lebenswoche des Kindes statt, meistens in einer kinderärztlichen Praxis. Im Fokus steht hierbei vor allem die Entwicklung. Zu diesem Zeitpunkt sollte beispielsweise der Greif- und Saugreflex bestehen und das Kind sollte seinen Kopf in Richtung einer Geräuschquelle wenden. Darüber hinaus erfolgt eine umfassende körperliche Untersuchung, bei der zum Beispiel die Hüfte überprüft wird.
  • Die U4 wird im dritten bis vierten Lebensmonat durchgeführt. Auch sie soll sicherstellen, dass die körperliche sowie geistige Entwicklung des Kindes altersentsprechend ist.
  • Die U5 muss im sechsten bis siebten Lebensmonat des Babys stattfinden. Da es sich in dieser Phase körperlich stark weiterentwickelt, stehen eher körperliche als geistige Merkmale im Fokus, um eine gesunde Entwicklung zu sichern. Zudem hat das Kind eventuell bereits erste Breimahlzeiten erhalten, sodass potenzielle Probleme bei der Ernährungsumstellung besprochen werden können.
  • Die U6 ist im zehnten bis zwölften Lebensmonat datiert. Das Kind ist nun kein Baby mehr, sondern hat seinen Bewegungsraum deutlich ausgedehnt und entwickelt stetig neue Fähigkeiten. Der Arzt überprüft daher im Rahmen der Untersuchung die altersgerechte sowie gesunde Entwicklung, auch körperlich, aber vor allem geistig.
  • Die U7 findet fast ein Jahr später, zwischen dem 21. und dem 24. Lebensmonat statt. Auch hierbei werden die körperliche sowie geistige Entwicklung durch den Kinderarzt überprüft. Zum dritten Geburtstag folgt derselbe Prozess im Rahmen der U7a.
  • Die U8 zwischen dem 46. und 48. Monat enthält eine umfassende Untersuchung auf einer körperlichen sowie geistigen Ebene. Auch das Sozialverhalten des Kindes steht hierbei im Fokus.
    • Die U9 als letzte der U-Untersuchungen schließt den Prozess zwischen dem 60. und 64. Lebensmonat ab, also um den fünften Geburtstag beziehungsweise kurz danach. Im Mittelpunkt steht für den Arzt hierbei die Sprachentwicklung des Kindes. Natürlich findet aber auch eine körperliche sowie geistige Untersuchung statt, um festzustellen, ob das Kind gesund und bereit für den Schuleintritt ist.

    Anschließend obliegt es der Verantwortung der Eltern, ihr Kind regemäßig untersuchen zu lassen und bei Auffälligkeiten einen Arzt aufzusuchen. Zudem müssen sie mit dem Baby oder Kleinkind natürlich auch zusätzlich zu den U-Untersuchungen zum Arzt gehen, wenn etwas nicht stimmt, wenn Fragen aufkommen, eine Impfung notwendig ist oder es einen anderen Anlass gibt.

    Die Gesundheit des Kindes sollte somit stets oberste Priorität haben und es gibt keinen Grund zum Schämen, wenn den Eltern beispielsweise eine Entwicklungsverzögerung auffällt. Umso wichtiger ist es dann, diese Beobachtung bei den U-Terminen zu schildern.

     

    Eine Impfung gegen Masern ist für Kinder, die in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden seit 2020 Pflicht.
    Eine Impfung gegen Masern ist für Kinder, die in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden seit 2020 Pflicht.

    Impfempfehlungen für Babys und Kinder

    Mit den Impfungen ist ein weiteres wichtiges Stichwort gefallen. Zwar gibt es Impfgegner, dennoch müssen alle Eltern laut Masernschutzgesetzt, das am 01. März 2020 in Kraft getreten ist, ihr Kind zumindest gegen Masern impfen lassen. Ein entsprechender Nachweis wird beispielsweise beim Eintritt in den Kindergarten oder in die Schule gefordert.

    Einige Kindertagesstätten oder ähnliche Einrichtungen setzen zudem eine Impfung gemäß der offiziellen Empfehlungen voraus. Diese offiziellen Empfehlungen regeln, wann ein Kind geimpft werden sollte und wogegen. Enthalten sind zum Beispiel Impfungen gegen:

    • Diphterie
    • Hepatitis B
    • Mumps
    • Rotaviren
    • Röteln
    • Tetanus

    Was auf den ersten Blick viel klingt, ist ein wichtiger Infektionsschutz für das Kind und somit eine essentielle Gesundheitsprävention. Zudem werden die Impfungen über viele Jahre verteilt verabreicht, sodass der Körper ausreichend Zeit hat, um diese entsprechend zu verarbeiten.

    Schlussendlich muss in der Impfdebatte jeder selbst entscheiden, inwiefern die empfohlenen Impfungen durchgeführt werden. Den Eltern sollte ihre Verantwortung allerdings bewusst sein, denn die Krankheiten, vor denen Impfungen schützen, können für das Kind schwerste Folgen haben oder sogar tödlich enden.

    Hier gilt es daher, sich ausgiebig zu informieren und mit dem Kinderarzt des Vertrauens Rücksprache zu halten, anstatt sich auf Halbwahrheiten oder Falschbehauptungen zu verlassen, wie sie im Internet sowie in der Gesellschaft immer mehr kursieren. Richtig zu recherchieren und Quellen zu überprüfen, ist somit ebenfalls eine wichtige Verantwortung aller Mütter und Väter.

     

    Genaues Beobachten hilft dabei, mögliche Krankheiten und Beeinträchtigungen rechtzeitig zu entdecken.
    Genaues Beobachten hilft dabei, mögliche Krankheiten und Beeinträchtigungen rechtzeitig zu entdecken.

    Das gehört in die Hausapotheke

    Abschließend noch eine kurze Checkliste für die Hausapotheke. Denn gewisse Medikamente sowie Verbandsmaterialien sollten in keinem Haushalt (mit Kindern) fehlen. So können kleinere Verletzungen wie Schürfwunden oder Symptome wie Bauchschmerzen schnell behandelt werden. Manchmal reicht das bereits aus, in anderen Fällen dienen solche Maßnahmen nur der Überbrückung bis zu einer ärztlichen Behandlung.

    Wichtig ist zudem natürlich, dem Baby niemals Medikamente ohne ärztliche Rücksprache zu verabreichen. Denn nicht alle Mittel sind für Säuglinge oder Kleinkinder ungefährlich – und selbst wenn, so bedürfen sie einer sensiblen Dosierung. Mit diesem Wissen im Hinterkopf sollte die Hausapotheke wie folgt ausgestattet werden:

    • Brandwundauflage
    • Desinfektionsmittel
    • Dreieckstuch
    • Einmalhandschuhe
    • Fiebermedikamente (Zäpfchen oder Saft)
    • Fieberthermometer
    • Mullbinden
    • Nasentropfen (abschwellend)
    • Pflaster in verschiedenen Größen
    • sterile Kompressen
    • Taschenlampe
    • Tee (verschiedene Sorten)
    • Wärmflasche
    • Wund- und Heilsalbe

    Hat das Baby hin und wieder spezielle Beschwerden wie Bauchschmerzen oder einen wunden Po kann die Hausapotheke individuell ergänzt werden. Wichtig ist, dass all diese Medikamente kinder- oder säuglingsgeeignet sind.

    Fazit

    Eltern tragen somit eine große Verantwortung für die Gesundheit ihres Kindes, sowohl vor als auch nach der Geburt. Wenn sie dieser Verantwortung gerecht werden, können sie viele Krankheiten präventiv verhindern und ihrem Nachwuchs somit eine hohe Lebensqualität bieten.

    Zudem lässt sich sicherstellen, dass eventuelle Erkrankungen, Entwicklungsverzögerungen oder andere Probleme frühzeitig erkannt und richtig behandelt werden. Eine Verantwortung tragen die Eltern außerdem für die geistige Entwicklung des Kindes, was zum Beispiel bedeutet, seinen Medienkonsum zu überprüfen. Es handelt sich also um eine komplexe Aufgabe, die mit der Geburt eines Kindes an die Mütter und Väter gestellt wird – aber um eine Aufgabe, die Eltern gewiss gerne erfüllen.

So hat sich das Onlinebusiness die letzten Jahre verändert

In den letzten zehn Jahren mussten Onlineunternehmen mit der Technologie und den Beziehungen der Menschen zu den Geräten Schritt halten.

In der heutigen Gesellschaft nehmen E-Commerce und digitales Marketing einen beträchtlichen Einfluss auf die Kommunikation, die Arbeit, das Shopping und die Gewohnheiten der Menschen.

Unternehmer müssen heute ein Gefühl dafür entwickeln, wie sie diese digitalisierte Welt für sich nutzen können, um eine Wirkung beim Kunden zu erzielen und um die eigene Marke zu etablieren.

In diesem Artikel betrachten wir 3 erfolgreiche Onlinebusiness-Unternehmer, beleuchten Ihre Erfolgsstory und schauen uns an, wie digitale Technologien die Operationsweise von Unternehmen und Marken verändert haben und weiterhin verändern werden.

Technologie bietet neue Wege

Die Technologie hat die Geschäftslandschaft verändert, angefangen bei der Art und Weise, wie Unternehmen Kunden anziehen, bis hin zu der Fähigkeit, ein viel breiteres Publikum zu bedienen und der Geschwindigkeit, mit der wir dank automatisierter Prozesse arbeiten können.

In den letzten zehn Jahren haben sich die Unternehmen erheblich weiterentwickelt, und es gibt eine Reihe von Veränderungen, die sich aus den Innovationen im Bereich der Technologie ergeben haben.

Entwicklung des E-Commerce

Das Internet hat alles verändert: Wie wir arbeiten, wie wir Kontakte knüpfen, wie wir interagieren und die Explosion des E-Commerce hat die Einkaufswelt revolutioniert. In den letzten zehn Jahren hat die Entwicklung sowohl der technischen Geräte (Handys, Tablets usw.) als auch des Internets in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung von Internetunternehmen gestanden.

In den letzten zehn Jahren sind Online-Marktplätze wie Amazon und eBay sehr populär geworden. Durch den Zugriff auf einen Online-Marktplatz können Verbraucher eine Reihe von Produktangeboten finden, die ihrer Suche entsprechen. Sie können Preise und Marken vergleichen, Kundenbewertungen lesen und oft Produkte zu Preisen unterhalb des Einzelhandelspreises kaufen.

Von Erfolg gekrönt: Jeff Bezos

Wer, wenn nicht er spiegelt den Erfolg von Online-Marktplätzen wohl am besten wider? Jeff Bezos, Gründer und CEO des Online-Riesen Amazon, ist laut dem Forbes-Magazin derzeit der reichste Mann der Welt mit einem geschätzten Gesamtvermögen von etwa 190 Milliarden Dollar. Eines seiner Zitate auf einer Konferenz beschreibt seine unglaubliche Erfolgsgeschichte: “Arbeite hart, habe Spaß und schreibe Geschichte.” – Jeff Bezos

Digitales Marketing

Das digitale Marketing hat sich in den letzten zehn Jahren erheblich weiterentwickelt und ist heute ein wichtiger Aspekt der Unternehmensführung. Die Entwicklung hat auch die Art und Weise, wie wir an die Verbraucher vermarkten, stark verändert. Die meisten Menschen, insbesondere die jüngere Bevölkerung, haben ihr Mobiltelefon jederzeit bei sich. Dadurch wird der Verbraucher viel zugänglicher.

Social-Media-Marketing, Affiliate-Marketing und E-Mail-Marketing machen einen großen Teil der Marketingaktivitäten eines Unternehmens aus und sind effektiver als herkömmliches Marketing, da sie es Unternehmen ermöglichen, ein viel größeres Publikum zu erreichen und Zielgruppen gezielter anzusprechen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Seine Bilanz spricht Bände: Said Shiripour

Said Shiripour ist einer der erfolgreichsten Affiliate-Marketing-Coaches. Um Affiliate-Marketing zu verstehen, muss man es nach und nach lernen. Es standen zur damaligen Zeit aber noch keine Kurse oder Inhalte zur Verfügung, um Menschen darin zu schulen, wie man ein erfolgreiches Online-Unternehmen mit Affiliate-Marketing aufbaut. Unternehmer wie Said füllen diese Lücke: Er hat ein Schulungsprogramm entwickelt, mit dem Menschen lernen können, was Affiliate-Marketing ist, wie es in die größere Welt des digitalen Marketings passt und wie man damit genauso erfolgreich werden kann, wie er. “Gelegenheiten passieren nicht, man schafft sie!” – Said Shiripour

Said Shiripour hat es geschafft und den Erfolg möchte er mit anderen teilen

Content-Marketing – Mehr als nur Bloggen

Zuerst erschien Content-Marketing nur als dekorative Phrase für das Bloggen. Inzwischen ist Content-Marketing jedoch so viel mehr geworden. Heutzutage konsumieren die Menschen Inhalte in sozialen Medien, öffnen verschiedene Websites und lesen E-Mails, die sie interessieren.

Auch die Arten von Inhalten haben sich weiterentwickelt. Die Menschen nutzen verschiedene Social-Media-Apps, und von Marken werden in jeder Nische spezifische Inhalte erwartet.

So haben sich beispielsweise jüngere Menschen im Laufe der Jahre von Facebook entfernt. Instagram, Snapchat und TikTok haben ihre Aufmerksamkeit gewonnen. Daher werden Inhalte, die für junge Menschen bestimmt sind und auf Facebook geteilt werden, nicht so gut funktionieren wie auf Instagram oder Snapchat.

Modernes Content-Marketing richtet sich an Personen, die unterwegs sind. Die Menschen sind geschäftiger denn je, und sie brauchen Inhalte, die in ihren engen Zeitplan integriert werden können. Wenn Menschen zum Beispiel pendeln oder trainieren, sind Podcasts eine ausgezeichnete Wahl.

Das bedeutet aber nicht, dass heutzutage nur Audio- und Videoinhalte funktionieren. Unternehmen, die qualitativ hochwertige Blog-Beiträge erstellen, generieren bis zu 67 % mehr Leads und Traffic.

Qualitativ hochwertige Inhalte sind der Hauptbestandteil jeder Content-Marketingkampagne. Als Marke müssen Sie über jede Veränderung auf dem Laufenden bleiben und immer eine relevante Inhaltsstrategie parat haben.

Der Content-König

Neil Patel hat es bereits früh herausgefunden: Content is King! Er unterstützt Großunternehmen dabei, ihr Umsatzvolumen zu steigern. Das Wall Street Journal erwählte ihn zu einem der Top-Influencer in der digitalen Ära. Wenn es um Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung geht, kommt man an Neil Patel nicht vorbei. „Das Schreiben von Inhalten ist nicht nur etwas, das ich nebenbei mache. Es ist ein zentraler Bestandteil dessen, was ich jeden Tag meines Lebens predige und praktiziere. So wichtig sind Inhalte“. – Neil Patel

Wie geht es im Onlinebusiness weiter?

Im E-Commerce wird die erweiterte, virtuelle Realität an Fahrt aufnehmen. Hiermit werden Produkte online noch aussagekräftiger und interaktiver dargestellt. Wenn ein Kunde zum Beispiel online Möbel einkauft, kann er Möbelstücke auswählen und dann sehen, wie diese in seinem eigenen Zuhause aussehen werden.

Es wird auch faszinierend zu sehen sein, wie sich das digitale Marketing in den kommenden Jahren weiter entwickeln wird. Die Zahl der Unternehmen mit Webpräsenz ist in den letzten zehn Jahren rapide gewachsen, was bedeutet, dass man über die Trends und Best Practices auf dem Laufenden bleiben und ständig neue digitale Marketingstrategien entwickeln muss. Auch die künstliche Intelligenz wird eine entscheidende Rolle spielen.

Veränderungen im digitalen Marketing sind immer gut, und für Unternehmer zu Ihrem größten Vorteil werden. Es gibt mehr Möglichkeiten auf dem Markt als je zuvor. Es gilt aber reaktionsfähig zu bleiben, da sich die Dinge schneller denn je entwickeln.

Andere Länder, andere Grill Traditionen

Schaut man in anderen Ländern vorbei, sieht man, dass Bratwürste, Nackensteak und Spareribs nicht überall auf der Grillkarte stehen, und dass ein Grillevent auch nicht immer im Freien stattfinden muss. Die Grillkultur in den verschiedenen Ländern dieser Welt ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben und ebenso wie hier ein wichtiger Ausdruck des Lifestyles.

Grillen und Barbecue sind zwei paar Stie… Würste

Oft werden der Begriff „Grillen“ und „Barbecue“ synonym verwendet, was jedoch genau genommen, nicht dasselbe ist. Beim Grillen handelt es sich um eine Form des Kochens, bei der der Garprozess bei hohen Temperaturen stattfindet und das Grillgut somit nur kurze Zeit auf dem Rost verweilt. Dagegen meint das Barbecue im traditionellen Sinn das langsame Garen von Fleisch bei eher niedrigen Temperaturen (100°C bis 130°C). Langsames, schonungsvolles Garen (Smoken), was vor allem in den Südstaaten der USA beliebt ist, kann durchaus 24 Stunden in Anspruch nehmen. Die Belohnung dafür ist zartes, saftiges und rauchiges Fleisch.

So eroberte das Barbecue die westliche Welt

Die Ursprünge des klassischen Barbecues finden sich in der Karibik. Als die Spanier auf die Ureinwohner auf den karibischen Inseln trafen, schienen sie besonders von einer Kochkunst so beeindruckt zu sein, dass sie ihr den Namen „Barbacoa“ (= heilige Feuerstelle) gaben. Dabei wird ein ganzes Schaf langsam über einem Feuer gegart. Das Schaf, sowie die Feuerstelle sind mit Maguey-Blättern bedeckt (aus denen auch Tequila gemacht wird), deren Rauch dem Fleisch einen einzigartigen Geschmack verleiht. Barbacoa ist heutzutage aus der mexikanischen und karibischen Küche nicht mehr wegzudenken, genauso wenig wie das Barbecue aus der Nordamerikanischen. Die Statistiken, wie oft US-Amerikaner im Vergleich zum Rest der Welt ein Grillfeuer entzünden, sprechen für sich.

Ganz urtümlich und gemeinschaftlich in der Südsee

Ein regelrechtes Event ist das sogenannte Hima’a auf Tahiti. Dabei hilft die Gemeinschaft zusammen und hebt Boden aus für die Feuerstelle, füllt sie mit Feuerholz, trockenen Blättern, Kokosnussschalen und vulkanischem Gestein. Schweinefleisch wird eingewickelt in Blätter und gart für mehrere Stunden – gut abgedeckt mit Planen, damit die Hitze nicht entweicht – über dem Feuer. Diese Erdöfen sind die älteste Art, zu kochen, und auch auf anderen Inselstaaten in der Südsee heute noch ein fester Bestandteil der Kochkultur.

Tontöpfe, Streetfood und Tischgrills in Fernost

Auf der anderen Seite der Welt, auf dem indischen Subkontinent, ist seit mehreren tausend Jahren „Tandoori“ eine klassische Gaumenfreude aus der indischen und pakistanischen Küche. Sie fehlt auf keiner Speisekarte in indischen Restaurants. In einem Tontopf, dem Tandoor, wird Holzkohle oder Holz angezündet und das Fleisch (oft auf Spießen) über das Feuer gelegt. Das Fett, das in das Feuer tropft und die heiße Luft garen die Fleischspieße.

In Japan und China wird sehr gern an der Straße gegrillt. Diese Streetfoodvarianten, die in Japan „Yakitori“ und in China „Shaokao“ genannt werden, haben sich in den letzten Jahren zu einem Exportschlager entwickelt. Bei beiden handelt es sich um Fleischspieße, die in Marinade eingelegt sind und über Holzkohle gegrillt werden.

Die koreanische Version einer Grillsession nennt sich „Gogigui“. Mittlerweile gibt es vor allem in Großstädten weltweit koreanische Restaurants, wo man in den Genuss dieser Grilltradition kommen kann. Dabei dürfen die Gäste selbst tätig werden und auf einem in den Tisch eingelassenen Grill Köstlichkeiten wie Bulgogi (Rindfleisch in Marinade) oder Kalbi (Rippchen) grillen.

Was Bratwürste für die Deutschen, sind gegrillte Shrimps für Asiaten, Australier und viele Bewohner der Pazifikstaaten.
Was Bratwürste für die Deutschen, sind gegrillte Shrimps für Asiaten, Australier und viele Bewohner der Pazifikstaaten.

Die ultimative Schlechtwetterlösung aus Finnland

Bei den oftmals eisigen Temperaturen in Skandinavien kann ein Grillabend schnell ungemütlich werden, was aber trotzdem kein Grund ist, darauf zu verzichten. Eine clevere Erfindung, die auf die Behausung der Ureinwohner Lapplands zurückgeht, die in ihren Zelten gekocht haben, ist die Grillkota. In einer schnuckligen, kleinen Hütte kann man es sich hier um die Feuerstelle gemütlich machen und darauf grillen – fernab der Kälte, bei Schnee und bei Regen. Ein wahrer Traum für Grillenthusiasten. Auch wenn die skandinavische Grillhütte noch nicht den Bekanntheitsgrad der Sauna erreicht hat, erfreuen sich immer mehr Menschen außerhalb Skandinaviens dieser Allwetter-Grillanlage.

Öfters mal was Anderes

Grillsessions und Barbecues werden auf der ganzen Welt zelebriert. Wenn Sie das nächste Mal den Grill oder Smoker anwerfen, brutzeln Sie doch einmal etwas anderes als Nackensteaks.

Glücksspielmarkt: So schneidet Deutschland im Europavergleich ab

Die derzeitige Pandemie ist aber nur einer der Faktoren, warum es die Spielhallen-Betreiber, Automatenhersteller und Entwickler von Online-Glücksspielen in Deutschland so schwer haben, schwarze Zahlen zu schreiben. In diesem Artikel soll die Situation des Glücksspielmarkts in Deutschland näher betrachtet und auch auf Anzeichen von Besserung eingegangen werden.

Rechtliche Lage für Online-Glücksspiel in Deutschland

Für Glücksspiel jeglicher Art sind grundsätzlich die Bundesländer verantwortlich. Das heißt, dass jedes Bundesland seine eigenen Regeln aufstellen darf und das Glücksspiel reguliert. Mit dem Aufkommen von online basierten Glücksspiel- und Wettanbietern sind diese Regelungen jedoch schnell an ihre Grenzen gestoßen. Die Anbieter haben ihren Sitz oft in einem anderen EU-Land, wo das Online-Glücksspiel erlaubt ist, zum Beispiel in Malta, wo die meisten Lizenzen für Online-Casino-Betreiber vergeben werden. Aber auch in vielen anderen europäischen Ländern ist die Haltung zum Online-Zocken liberaler als in Deutschland, und vor allem reguliert.

Die Folge der uneinheitlichen Regelung in Deutschland war ein boomender Schwarzmarkt, da bisher Online-Glücksspiel nur in Schleswig-Holstein offiziell erlaubt ist. Nutzer aus anderen Bundesländern können dieses Verbot aber problemlos umgehen und unreguliert in Online-Casinos außerhalb von Deutschland zocken. Es wird geschätzt, dass ungefähr 20% der gesamten Spielerträge (online sowie offline) in illegalen Online-Casinos zustande kommen. (Quelle: www.wallstreet-online.de)

Um dies zu unterbinden und eine einheitliche Regelung zu schaffen, wird daher am 1. Juli 2021 der sogenannte Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag verabschiedet. Dieser umfasst ein für alle Bundesländer verbindliches Regelwerk für die Regulierung des Online-Glücksspiels. Anbieter sind darin unter anderem dazu angehalten, Mechanismen zu implementieren, die Spielsucht frühzeitig zu erkennen. Außerdem soll es ein Einzahlungslimit von 1000 Euro pro Monat geben, das verhindern soll, dass spielsüchtige Zocker zu viel Geld verspielen.

Absatzmarkt für Glücksspiel-Equipment

Schaut man sich die jüngsten Geschäftsberichte führender deutscher Glücksspielkonzerne an, sieht man, dass Deutschland immer noch wichtiger Absatzmarkt für Spielprodukte ist, jedoch nicht mehr der wichtigste. Zum Beispiel meldet Gauselmann positive Zahlen, doch während 2018 Deutschland noch der wichtigste Absatzmarkt war, war es 2019 der ausländische Markt.

Dass sich dieser Trend fortsetzen wird, ist so gut wie sicher. Aufgrund der strengen deutschen Regularien und der Restriktionen im Rahmen der Corona-Maßnahmen darf erwartet werden, dass es für deutsche Anbieter von Glücksspiel-Equipment leichter sein wird, ihre Produkte im Ausland anzubieten. Insbesondere in den Niederlanden und osteuropäischen Staaten wie Bulgarien und der Ukraine steigt die Nachfrage nach Spielhallen-Automaten kontinuierlich.

automat
Darf in keinem Casino fehlen: Der Slot-Automat. Da klingelt die Kasse – nicht nur in Deutschland.

Hat der deutsche Glücksspielmarkt eine Zukunft?

Dass die Menschen weiterhin zocken werden, steht außer Frage – strenge Regelungen hin oder her. Wenn im Rahmen der Neuregelungen ab Mitte 2021 das Online-Glücksspiel offiziell erlaubt ist in ganz Deutschland, darf erwartet werden, dass sich der Trend hin zum Zocken in Online-Casinos verschieben wird. Da auch die Corona-Pandemie nicht ewig anhalten wird, wird der Sportwetten-Markt ebenfalls wieder an Fahrt aufnehmen. Die große Hoffnung besteht darin, dass im Rahmen des neuen Glücksspielstaatsvertrags auch Live-Wetten erlaubt werden. Dass die Chancen dafür gut stehen, lässt sich daran erkennen, dass die Gauselmann Gruppe jüngst ihre Zusammenarbeit mit Fortuna Düsseldorf intensiviert hat und nun Exklusivpartner ist.

Dass Gauselmann nicht nur mit großen Fußballclubs zusammenarbeitet, sondern auch den heimischen Verein TuS Lübbecke unterstützt und eine Stiftung für wohltätige Zwecke unterhält, zeigt wie tief verwurzelt das Familienunternehmen in Deutschland ist. Durch Investitionen in moderne, zum Teil von Sonnenenergie gespeisten Betriebsanlagen bekennt sich das Unternehmen ganz klar zum Produktionsstandort Deutschland. Trotz der schwierigen Zeiten scheint man sich bei Gauselmann sicher zu sein, diese meistern zu können, und auch den Glücksspielmarkt in Deutschland durch stetige Innovation und Forschung weiterhin mit interessanten Produkten versorgen zu können.

Diese vier Dinge sollte man beachten, wenn man sich eine Auszeit nimmt

Manchmal sagt der Körper einfach: „Stopp, es geht nicht mehr!“ Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, um sich eine Auszeit zu gönnen. Der ganze Stress und der Leistungsdruck unserer heutigen Gesellschaft sorgen dafür, dass es uns mental und körperlich immer schlechter geht, wenn man den aktuellen Studien glauben darf: Demnach wird jeder Vierte einmal berufsunfähig. Die häufigsten Gründe sind psychischer oder neurologischer Natur. Deshalb sollte man sich lieber zu früh als zu spät eine Auszeit gönnen. Dazu hat man gleich mehrere Möglichkeiten, wie etwa ein Wellness-Wochenende, eine Kur oder gleich ein ganzes Sabbatical.

Nicht zu lange warten

Oft merkt man ja erst dann, dass man eine Pause braucht, wenn es bereits zu spät ist. Viele Menschen leben förmlich für ihre Arbeit. Jedoch sollte es doch eigentlich so sein, dass man arbeitet, damit man leben kann. Die Folge von zu viel Arbeit kann ein Burnout sein. Das Syndrom hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren zu einer der großen Volkskrankheiten entwickelt, von der sich jeder zweite Arbeitnehmer bedroht fühlt.

Allerdings sollte man es nicht so weit kommen lassen und das muss man auch nicht, wenn man die frühen Anzeichen für ein Burnout kennt. Die Gesundheit sollte an erster Stelle stehen. Die häufigsten Alarmsignale sind:

  • Übertriebener Einsatz im Job: Die betroffenen Angestellten fühlen sich in ihrem Job unverzichtbar und stellen ihre Arbeit an erste Stelle. Das führt wiederum zu Schlafmangel und Konzentrationsproblemen.
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit: Aufgrund des übertriebenen Einsatzes und dessen Folgen schwindet die Energie des Betroffenen. Gleichzeitig bürden sie sich in dieser Phase immer mehr Aufgaben auf.

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Anzeichen. Spätestens dann, wenn sich diese Alarmsignale häufen, sollte man die Notbremse ziehen und professionelle Hilfe suchen. Hier könnte beispielsweise eine Psychotherapie oder eine Kur in Frage kommen.

Kuraufenthalt als Auszeit

Bereits als Präventionsmaßnahme kann ein Besuch in einem Kurhotel oder in einer Rehaklinik sinnvoll sein. Aber auch bei einem fortgeschrittenen Burnout oder anderen psychischen Erkrankungen kann ein Kuraufenthalt hilfreich sein.

Allerdings sollte man sich hier im Vorfeld mit seinem Arzt und mit seiner Krankenkasse beraten, ob die Kosten übernommen werden und wie der genaue Ablauf ist. Die besten Chancen, dass diese Maßnahme von der Versicherung übernommen wird, hat man wohl bei einer privaten Krankenversicherung. Eine solche private Absicherung bietet eine ganze Reihe an Vorteilen.

Damit die Versicherung die Kosten wirklich übernimmt, müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt sein. Zunächst muss man das Gespräch mit dem Arzt suchen. Der muss wiederum darlegen, dass es keine passenden Therapie- und Vorsorgemöglichkeiten vor Ort gibt. Dann muss der Arzt einen entsprechenden Antrag für die Versicherung ausfüllen, in dem die Ziele und Therapiemöglichkeiten dargelegt werden.

Wird der Antrag genehmigt, hat man etwa vier Monate Zeit, um die Kur anzutreten. Für gewöhnlich wird ein Kur-Zeitraum von etwa drei Wochen eingeräumt. Bei Burnout kann die Kur auch schon bis zu sechs Wochen dauern. Dabei erfährt man in der Regel eine Kombination aus Psychotherapie und physiologischer Therapie.

Sollte der Antrag abgelehnt werden, kann man Widerspruch einlegen. Falls der ebenfalls abgelehnt werden sollte und man dennoch auf die Kur beharrt, bleibt nur noch der Weg zum Sozialgericht.

Kleine Inseln im Alltag schaffen

Oft muss es aber gar nicht zur Kur kommen, wenn man beispielsweise bereits im Alltag vorsorgt. Hier sollte man sich immer mal wieder etwas gönnen und Zeiten einräumen, in denen man nicht an die Arbeit denkt. An einem normalen Arbeitstag dient dazu der Feierabend. Leider macht es die Digitalisierung oft möglich, dass wir immer und überall erreichbar sind. Das ist nicht immer von Vorteil.

Deshalb sollte man ab einer gewissen Zeit nach Feierabend das Smartphone ausschalten. Das kann den Stress bereits deutlich reduzieren. Daneben empfehlen sich diverse Meditationsmethoden und Yogaübungen, die man immer mal wieder nebenbei durchführen kann,
um sich zu erden.

Meditation ist ein guter Weg, um einfach mal abzuschalten
Meditation ist ein guter Weg, um einfach mal abzuschalten

© unsplash.com, Jared Rice. Meditation ist ein guter Weg, um einfach mal abzuschalten.

Das Wochenende sollte ebenfalls der Freizeit gewidmet sein. Nach einer 40-Stunden-Arbeitswoche ist es wichtig, dass man die beiden freien Tage gut zur Erholung nutzt. Ab und zu kann ein Wellnessprogramm nicht schaden. Zudem tut regelmäßige Bewegung gut, um Stress zu reduzieren.

Einjährige Auszeit mit dem Sabbatical

Ein Sabbatical oder zu Deutsch Sabbatjahr, kann ebenfalls wie eine Befreiung wirken. Mit einem Jahr ohne Arbeit hat man die Möglichkeit, Herzensprojekten nachzugehen und einmal das zu tun, was man schon immer tun wollte. Dem eigenen Willen nachzugehen, ist ein wahrer Stresskiller und ein hilfreiches Mittel gegen das Burnout. Hier ist die Schwierigkeit wohl eher, ob der Arbeitgeber mitspielt. Oft lässt sich ein unbezahlter Urlaub mit dem Chef aushandeln, für den man jedoch auch entsprechende finanzielle Rücklagen braucht.

Bei einer solchen langen Auszeit sollte man jedoch bei der Planung alle Eventualitäten miteinschließen. Besonders wichtig ist hier der Wiedereinstieg in den Job. Nach einem Jahr Pause ist der nicht zu unterschätzen. Generell stehen zwar die Erholung und die Selbstfindung dabei im Vordergrund, jedoch sollte alles gut geplant sein.

 

Italienische Weine – die Top Anbaugebiete

Neben Deutschland, Frankreich und Spanien ist Italien das bekannteste Weinland in Europa. Doch nicht nur das Flair des Landes und die Herzlichkeit seiner Bewohner sowie die gute Küche tragen dazu bei, dass Italien das beliebteste Weinland ist. Gerade die Weinregionen in diesem Land zählen zu den vielfältigsten wie auch ältesten Weinregionen weltweit.

Piemont

Einer der berühmtesten Winzer, Angelo Gaja, kommt aus Barbaresco in Piemont. Schon im Jahre 1859 wurde das Familienweingut gegründet. Gaja war einer derjenigen, der besonders viel Einfluss auf die Weinherstellung des Landes hatte und führte das Unternehmen an die Spitze. Denn dieser Winzer war der erste der Region, der Einzellagenweine herstellte.

Bis heute erhält er Spitzenpreise für seine Weine obwohl er seine Weine als Langhe Nebbiolo und nicht als Barolo DOCG auszeichnet. Dies liegt daran, dass Barolo zu 100 Prozent aus der Rebsorte Nebbiolo bestehen muss. Der Winzer setzt für seine Weine jedoch einen minimalen Teil anderer Rebsorten ein.

Insbesondere wer in der Region Piemont ist, kommt an keinem Barolo vorbei. Er wird „König der Weine – Wein der Könige“ genannt und soll angeblich schon bei Adeligen sehr beliebt gewesen sein. Ein Barolo reift insgesamt 38 Monate und muss mindestens 18 Monate davon im Holzfass reifen.

Weiterhin ist der Barbera ebenfalls ein sehr verbreiteter Wein im Piemont. Sehr bekannt sind beispielsweise Barbera D’Alba und Barbera D’Asti.

Toskana

Die Toskana ist bekannt für den Sangiovese. Aus dieser Rebsorte werden zum Beispiel auch Chianti Classico, Morellino di Scansanound sowie Vino Nobile di Montepulciano und Brunello di Montalcina hergestellt.

Gerade in den 1950er Jahren hatte der Chianti seinen großen Durchbruch auf der Welt und hat nach wie vor sehr viele Liebhaber. Dabei ist der Chianti DOC eher unkompliziert, während der Chianti Classico DOCG sehr strenge Vorschriften bei der Weinbereitung aufweisen muss.

Im Gegensatz zum einfachen Chianti darf der Classico beispielsweise nicht mit weißen Rebsorten verschnitten werden. Außerdem muss der Classico aus 80 Prozent aus Sangiovese Rebsorten stammen. Doch auch der Anbau in der historischen Kernregion ist besonders. In dieser Region darf kein anderer Wein hergestellt werden.

In die Top Kategorie Gran Selezione wurde der Chianti Classico im Jahre 2013 eingeführt. Dies bedeutet, dass das Lesegut nur von den besten Lagen der Region kommen darf und der Wein mindestens 30 Monate reifen muss.

Sizilien

Süditalienische Weine sind beliebter denn je. Dies ist vor allem der Region Sizilien zu verdanken, da sie mittlerweile zu einer Qualitätsregion zählt. In keiner anderen süditalienischen Region sind so viele Top-Weinbauern anzutreffen, wie in Sizilien. Zu diesen zählen beispielsweise Planeta, Donnafugata, Cusumano und Tasca D’Almerita.

Insbesondere für die kleineren Hersteller war die im Jahr 2013 eingeführte Klassifikation DOC Sicilia ein Segen. Diese wird unter anderem auch für Olivenöle einsetzt und machte die Region somit zu etwas Besonderem. Auf Sizilien ist es vor allem der Nero D’Avola, der sehr bekannt und beliebt ist.

Auch die Weine, die von den Reben der Steilhängen des Vulkans Ätna hergestellt werden sind sehr empfehlenswert. Auch wenn er noch ein Geheimtipp ist, sollte ihn jeder probieren – den Etna Rosso. Dabei sind die Reben, die auf den mineralischen Lavaböden wachsen nicht selten um die 100 Jahre alt. Obwohl in Sizilien vor allem weiße Rebsorten wie Grillo, Zibbibo und Cataratto angebaut werden, sind die roten Sorten Nerello Mascalese und Nerello Cappuccio ebenso interessant und empfehlenswert.

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Anbaugebiete in dem beliebtesten Weinland. Denn kaum ein anderes Land hat so vielfältige Weinregionen. Dies liegt natürlich an der Geschichte. Schon etwa 1000 v. Chr. wurde hier Wein angebaut. Viele der Rebsorten in Italien haben bis heute griechische Wurzeln, da die Griechen vor Jahrtausenden die ersten griechischen Weinreben einführten.

Doch auch das Römische Reich trug viel dazu bei, dass Italien so vielseitig ist. Denn allein jeder römische Bürger konsumierte pro Tag etwa einen halben Liter Wein. Dies lag daran, dass die Römer davon ausgingen, dass Wein durch seinen Alkoholgehalt deutlich weniger Bakterien beinhaltete als Wasser. Sie schützten sich mit Wein vor Krankheiten und verbrauchten so knapp 2 Millionen Hektoliter Wein pro Kopf und Jahr. Somit verdankt Italien sein sehr großes Weinanbaugebiet den Römern, da sie nicht nur gerne und viel tranken, sondern auch einen großen Wert auf Qualität legten. Nach und nach setzte sich dann der italienische Weinbau durch.