Was besagt der neue Glücksspielvertrag?

Glücksspielmarkt in Deutschland

Obwohl das Glücksspiel in der Republik sich auf gesetzlicher Ebene immer wieder mit Unklarheiten und Grauzonen konfrontiert sieht, erfreut sich der Wirtschaftszweig jährlich über große Gewinne. Zwischen 2002 und 2015 lässt sich der reine Bruttogewinn der Branche auf 10,7 Milliarden Euro beziffern. Allein der Anteil durch Spielautomaten liegt bei 4,4 Milliarden Euro. Der generierte Umsatz durch Glücksspiel im Netz beläuft sich auf 1,4 Milliarden Euro. Allerdings standen die Umsätze immer in Verbindung mit einem unregulierten Markt.

Die rechtlichen Komplikationen nahmen viele Anbieter von Online-Glücksspiel zum Anlass, ihren Sitz im Ausland anzumelden. Souveräne Staaten wie Malta, Gibraltar oder die Isle auf Man zwischen England und Irland riefen eigene Aufsichtsbehörden ins Leben, die mittels Kontrollprozess Lizenzen verteilen. Betreiber der Online-Casinos bewerben ihr Angebot mit Lizenzen etwa von der maltesischen Aufsichtsbehörde für Glücksspiel MAG und nutzen für die Legitimierung europäisches Recht.

Gerichte kippen Vertrag von 2012

Bereits im Jahr 2012 wurde der Versuch unternommen, das Glücksspiel in Deutschland durch den sogenannten Glücksspieländerungsstaatvertrag (GlüAndStV) neu zu regulieren und klare Strukturen zu schaffen. Dieser sah generell ein Verbot von Online-Casinos vor, die nicht in der Bundesrepublik lizensiert wurden. Die Bekämpfung von Spielsucht und die Eindämmung von Geldwäsche waren die treibenden Kräfte.

Der Vertrag mit seinen Regeln für Online-Casinos und Sportwetten wurde jedoch seit seiner Einführung immer wieder scharf kritisiert. Die Unstimmigkeiten führten immer wieder zu Verfahren von verschiedenen Verwaltungsgerichten und gipfelten in einer Aufhebung, die durch den Europäischen Gerichtshof im Jahre 2016 erwirkt wurde.

Der Gerichtshof sah vor allem die Dienstleistungsfreiheit innerhalb des europäischen Raums im Bereich Sportwetten verletzt und sprach von einem ungleichen Wettbewerb. Die Bundesregierung wurde daher aufgefordert, die Gesetzgebung zum Online-Glücksspiel und zu Online-Sportwetten neu auszulegen. Allerdings verging eine Menge Zeit, bis diese Baustelle letztlich angegriffen wurde.

Befristete Neuregelung bis 2021

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz im diesjährigen März einigten sich die Bundesländer auf eine Neuregelung. Die neu geschaffenen Gesetze beziehen sich anfangs nur auf Sportwetten im Internet und ermöglichen Online-Buchmachern eine Lizenzbewerbung, die zunächst nur befristet vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2021 Gültigkeit haben wird.

Nach Ablauf des befristeten Zeitrahmens muss sich die Regierung erneut zusammenfinden und abermals Gesetze verabschieden. Der neue Glücksspielvertrag deckt zudem nicht die Bereiche Online-Poker und Online-Spielautomaten ab. Die Länder haben diesbezüglich unterschiedliche Vorstellungen und konnten sich in diesen Themengebieten nicht einigen.

Im Grunde bleiben Online-Casinos, die nicht in Deutschland lizensiert wurden, damit verboten. Das Bundesverwaltungsgericht hatte bereits im Oktober 2017 dieses Verbot explizit bestätigt und keinen Verstoß der Dienstleistungsfreiheit erkannt. Sportwetten und Online-Casinospiele müssen daher separat voneinander betrachtet werden. Trotz des ausgesprochenen Verbots sind Online-Casinos in der Bundesrepublik gedudelt, soweit sie keine anderen Auflagen und Bestimmungen verletzen.

Was kommt auf Online-Casinos zu?

Da Online-Casinospiele im neuen Regelwerk keine Erwähnung finden, muss ab 2021 eine generelle Neuregelung definiert werden. Aufgrund der unterschiedlichen Auffassungen der einzelnen Bundesländer gestaltet sich eine Einigung als schwierig. Schleswig-Holstein und Hessen sehen eine lukrative Steuereinnahmequelle in Online-Casinos, die durch eine gesetzliche Regulierung unter staatliche Kontrolle gebracht werden würden.

Nordrhein-Westfalen und Berlin stehen diesen Ideen sehr kritisch gegenüber und präferieren ein generelles Verbot. Dazu würde auch Online-Poker zählen, obwohl diese Art von Glücksspiel weniger kritisch beäugt wird. Durch die vielen unterschiedlichen Vorstellungen der Länder besteht die Gefahr, dass die Facetten der Online-Casinos nicht im Einzelnen bewertet werden.

Klar ist jedenfalls, dass es noch vieler weiterer Diskussionen bedarf. Im Raum steht unter anderem der Vorschlag, die Regulierungen für das Glücksspiel auf Bundesebene zu hieven. Allerdings stößt diese Idee bei Schleswig-Holstein und Hessen auf Unmut, die sich in ihrer Entscheidungsfreiheit bedroht sehen. Ob letztlich ein Kompromiss erzielt werden kann, bleibt vorerst unklar.

Kontrolle des Autos: Diese Checks sollten Urlauber vorab durchführen

Es ist wohl die Horrorvorstellung schlechthin, wenn es ums Thema Urlaub mit dem Auto geht. Entweder gibt es schon auf der Fahrt in die Ferien eine Panne oder das Vehikel streikt vor Ort und verhindert die Mobilität.

Während bei einem Mietwagen der Vermieter für den einwandfreien Zustand des Fahrzeuges verantwortlich ist und je nach Destination die Anmietung eines fahrbaren Untersatzes durchaus Sinn ergibt, müssen sich Urlauber beim eigenen Auto stets selbst um die Urlaubstauglichkeit kümmern.

Darum ist vor der Fahrt ins Blaue ein umfangreicher, gründlicher und gewissenhafter Fahrzeugcheck oberstes Gebot. Die fünf wichtigsten Dinge, auf die es dabei zu achten gilt, erfahren Sie jetzt.

Check Nummer 1: Kann sicher mit dem Auto verreist werden?

Am allerwichtigsten ist, dass grundsätzlich eine sichere Fahrt mit dem Auto möglich ist. Werfen Sie deshalb initial einen Blick in das Service-Buch, das entweder im Handschuhfach als Heft oder bei moderneren Fahrzeugen schon digital im Bordcomputer zugänglich ist.

Wurden alle vom Hersteller vorgeschriebenen Service-Intervalle eingehalten und steht auch kein Service in den nächsten Monaten bevor, sind zumindest grobe technische Mängel recht unwahrscheinlich. Sollte dagegen in nächster Zeit ein Service notwendig sein, können Sie diesen sicherheitshalber auch vorziehen, zumal er heutzutage in etlichen Werkstätten preisgünstig angeboten wird.

Check Nummer 2: Reifendruck nach Vorgabe und Zustand gut?

Auch wenn kein Service fällig ist, gibt es diverse weitere Dinge, die Sie von sich aus vor Antritt der Fahrt in den Urlaub kontrollieren sollten. Das schließt einen Check der Reifen mit ein, gerade wenn diese längere Laufzeiten am Stück zu absolvieren haben. Kontrollieren Sie unbedingt, ob etwaige Beschädigungen der Karkasse vorhanden sind und werfen dabei auch gleich einen Blick auf die Beschaffenheit und den Erhaltungszustand des Profils.

Mindestens vorgeschrieben sind gesetzlich 1,6 Millimeter, aber bleiben Sie in Ihrem eigenen Interesse von dieser Untergrenze weit entfernt. Checken Sie außerdem, ob der Reifendruck passt, denn dieser kann auch trotz eines nicht anstehenden Services in der Zwischenzeit kritische Bereiche erreicht haben, beispielsweise aufgrund von Bordsteintouchierungen.

Check Nummer 3: Befindet sich genügend Kraftstoff im Tank?

So banal es auch klingen mag: Überprüfen Sie ebenfalls vor Antritt der Reise, ob der Wagen vollgetankt ist und die Tankanzeige zuverlässig funktioniert. Letzteres kann vor allem bei älteren Autos nicht immer der Fall sein – sollten Ihnen diesbezüglich schon im Alltag Unregelmäßigkeiten aufgefallen sein, schafft ein kurzer Werkstattbesuch Abhilfe.

Haben Sie außerdem bezüglich der Kraftstoffmenge auf dem Schirm, dass ein nicht ausreichender Füllstand und eine falsche Sprit-Kalkulation zwei wesentliche Gründe für das Liegenbleiben von Autos sind. Gerade auf unbekannten Autobahnen kann es passieren, dass längere Zeit keine Tankstelle auftaucht. Am besten machen Sie sich schon vorab per Routenplaner kundig, wie sich entlang der Reiseroute die Tankstellen verteilen und kalkulieren anhand des Spritverbrauchs pro 100 Kilometer, wie weit Sie mit einem vollen Tank kommen.

Check Nummer 4: Ausreichend Öl und Kühlflüssigkeit vorhanden?

Ebenfalls ein populärer Fehler ist es, zwar an ausreichend Kraftstoff zu denken, allerdings nicht per Messstab bei alten oder per Bordcomputer bei neuen Autos zu überprüfen, ob noch genügend Motoröl vorhanden ist. Sollte die Schmiere nämlich ausbleiben, kann dies schon nach kürzester Zeit zu einem äußerst kostspieligen Schaden führen. Bedenken Sie außerdem, dass Sie nicht jedes Öl nutzen können, sondern sich die verschiedenen Sorten bezüglich ihrer Viskosität unterscheiden.

Checken Sie darüber hinaus, ob noch genügend Kühlflüssigkeit zur Kühlung des Motors vorhanden ist. Sollte das nicht der Fall sein, füllen Sie diese bei kaltem Motor nach und halten sich bei der Mischung exakt an die Herstellervorgaben. Konsultieren Sie im Zweifelsfall lieber die Werkstatt.

Check Nummer 5: Klimaanlage geht und Scheibenwischwasser reicht?

Ganz wichtig ist des Weiteren insbesondere vor Fahrten in den Sommerurlaub, dass Sie vorab noch einen Check der Klimaanlage und des Füllstandes für das Scheibenwischwasser vornehmen. Bezüglich ersterem gilt: Unterschätzen Sie nicht, wie heiß es vor allem im Inneren der Fahrgastzelle dunkler Autos werden kann, wenn längere Fahrten in der prallen Sonne unternommen werden oder sich unterwegs Staus bilden sollten. In letzterem Fall hilft nämlich nicht einmal mehr ein kühlender Fahrtwind.

Nicht minder ärgerlich ist abgesehen davon eine verschmierte Windschutzscheibe, wenn diese dank eines leeren Behälters für das Scheibenwischwasser nicht während der Fahrt gereinigt werden kann.

Fazit zum Check des Autos für die Fahrt in den Urlaub

Abschließend lässt sich zum Thema „Autocheck vor dem Urlaub“ festhalten, dass es nicht immer schwerwiegende Schäden am Kfz sein müssen, die einem den Urlaub gründlich vermiesen können. Gehen Sie daher beim Check des Autos planvoll vor, erstellen sich vorab eine Liste mit den genannten Punkten und führen den Check nicht in allerletzter Minute durch, um noch adäquat auf Probleme reagieren zu können.

Bald ist es wieder so weit: So wechselt man die Autoversicherung richtig

Das Auto ist für viele Menschen ein unersetzbares Stück Freiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass jedes Jahr mehr Autos auf unseren Straßen unterwegs sind – aktuell sind es laut einer KBA-Studie aus diesem Jahr rund 47 Millionen.

Autofahren hat aber auch seinen Preis und ist daher im Prinzip ein Luxusgut. Neben Kosten für Sprit und Wartung schlägt besonders die Autoversicherung mit hohen, wiederkehrenden Kosten zu Buche. Grund genug für viele, über einen Wechsel nachzudenken und gleichzeitig für die meisten auch der ausschlaggebende Grund für eine Kündigung.

So gab schon in einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2016 mit 72% die weit überwiegende Mehrheit als Hauptgrund für den Wechsel geringere Kosten an. Trotzdem lohnt sich nicht nur deshalb ein Wechsel, sondern z.B. auch dann, wenn die Service-Leistungen der aktuellen Police ungenügend sind oder zu wenig Zusatzleistungen für den Preis inkludiert sind.

Wer sorgfältig recherchiert, wird schnell fündig. So sind beispielsweise Policen wie die Autoversicherung der Gothaer, die zu einem günstigen Preis eine verhältnismäßig umfassende Absicherung gewährleistet, mit einiges Extras ausgestattet. Dazu gehört, je nach Vertrag u.a. die Bereitstellung kostenloser Ersatzfahrzeuge durch Partner-Werkstätten.

Stichtag für den Wechsel der Autoversicherung ist der 30. November

Abgesehen davon, dass sich ein Wechsel der Autoversicherung auch für eine geringere Selbstbeteiligung oder eine entfallende Werkstattbindung zu gleichen Konditionen lohnen kann, sollten sich Versicherte für den Wechsel stets den Stichtag des 30. Novembers im Kalender anstreichen.

Bis zu diesem Datum muss die Kündigung dem aktuellen Versicherer aller spätestens vorliegen, damit sie zum Ablauf des Versicherungsjahres am 31.12. noch Wirkung entfalten kann. Etwas anderes gilt unter anderem dann, wenn ein Fahrzeugwechsel stattfindet, denn das ist einer der Fälle, in denen ein Sonderkündigungsrecht besteht.

Wer seine Autoversicherung wechseln möchte, kann dies übrigens heutzutage bequem von zu Hause über das Internet tun. Moderne Vergleichsportale listen schnell und übersichtlich die Anbieter mit den attraktivsten Konditionen auf und kümmern sich für auch um die Kündigung des alten Vertrages.

In manchen Fällen besteht auch ein außerordentliches Kündigungsrecht

Autoschlüssel am Bund mit anderen Schlüsseln
Autofahren ist eine teure Angelegenheit, doch wenn z.B. Versicherungen die Beiträge erhöhen, kann auch außerordentlich gekündigt werden.

Wie bereits in Bezug auf den Fahrzeugwechsel erwähnt, gibt es auch Fälle, wo Versicherte ein Sonderkündigungsrecht geltend machen können. Dies betrifft ebenso noch 3 weitere Fallkonstellationen:

  1. Der Beitrag wurde erhöht
  2. Die Bedingungen wurden geändert
  3. Es hat einen Schadensfall gegeben

Im ersten und zweiten Fall besteht ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Leistungsumfang unverändert geblieben ist. Versicherte müssen dann innerhalb von einem Monat nach Erhalt der Mitteilung kündigen – wirksam wird die Kündigung ab dem Zeitpunkt, ab dem die Erhöhung bzw. Änderung hätte gelten sollen.

Im Schadenfall hat sowohl der Versicherte, als auch der Versicherer ein Sonderkündigungsrecht. Die Kündigung darf dabei maximal einen Monat nach der Abwicklung des Schadens ausgesprochen werden und kann mit sofortiger Wirkung erfolgen.

Gesunde Ernährung im Alltag – darauf kommt es an

Die Wichtigkeit von gesunder Ernährung ist im Jahr 2019 zwar schon in das Bewusstsein vieler Menschen vorgedrungen, aber aus Gründen wie Bequemlichkeit und mangelhafter Disziplin werden vielfach immer noch die Nachteile ungesunder Ernährung in Kauf genommen.

In Zahlen ausgedrückt äußert sich dies vor allem in einem seit Jahren ansteigenden Anteil von übergewichtigen Frauen und Männern und an Adipositas leidenden Personen. Bereits 2017 litten hierzulande laut Statistischem Bundesamt 62,1% der Männer an Übergewicht – bei den Frauen waren es immerhin 43,1%.

Das ist erschreckend, denn gesunde Ernährung war noch nie so einfach, wie in der heutigen Zeit. Es gibt nämlich inzwischen sogar Anbieter, wie zum Beispiel Pottsalat.de, bei denen gesundes Essen bestellt und nach Hause geliefert werden kann. Im Angebot befinden sich unter anderem die aktuell sehr angesagten und gesunden Bowls mit frischem Gemüse, leckerem Dressing und frei wählbaren Extras.

Allgemein besteht eine ausgewogene Ernährung unter anderem aus:

  • Obst
  • Gemüse
  • Getreide
  • Ölen
  • Samen
  • Fleisch
  • Fisch

Herrscht Abwechslung bei den Mahlzeiten, sollten diese in Ruhe, achtsam und mit ausreichend Zeit genossen werden. Das sorgt für ein schnelleres Sättigungsgefühl und verhindert ein Überessen.

Zucker, Salz, Fast Food und Fertigprodukte nachhaltig minimieren

Ein weiteres, häufig anzutreffendes Problem bei Menschen, die sich ungesund im Alltag ernähren, ist ein zu hoher Zucker- und Salzkonsum. Ersterer erhöht nicht nur das Risiko für Karies und an Diabetes zu erkranken, sondern ist zugleich eine echte Kalorienbombe. Hinzu kommt, dass er sich häufig versteckt in Nahrungsmitteln befindet.

Auch zu viel Salz – besonders in Fast Food – ist problematisch, denn es kann den Blutdruck erhöhen und als Folge dessen zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Wer hingegen häufig Fertigprodukte wie Tiefkühlpizzen und Co. zu sich nimmt, sollte sich darüber bewusst sein, dass diese neben zu viel Zucker auch folgende ungesunde Substanzen beinhalten können:

  1. Zusatzstoffe
  2. Farbstoffe
  3. Minderwertige Geschmacksträger

Schon ein Blick auf das Zutatenverzeichnis im Supermarkt kann die ungesündesten Lebensmittel entlarven.

Weniger tierische Produkte verzehren und ausreichend Wasser trinken

Angeschnittene Stücke Fleisch auf einem Teller.
Fleisch schmeckt zwar lecker, aber zu häufiger Fleischkonsum ist ein, besonders unter den Männern in Deutschland, sehr weit verbreitetes Problem.

Die beste Devise für gesunde Alltagsernährung ist, stets frisch zu kochen, zumal dann auch das Bewusstsein dafür geschärft wird, was überhaupt an Inhaltsstoffen in Gerichten enthalten ist.

Empfehlenswert ist darüber hinaus, den Fleischkonsum zu reduzieren, denn hier und auch bei sonstigen tierischen Produkten wie Milch oder Käse langen viele Deutsche statistisch gesehen laut einer YouGov-Umfrage aus diesem Jahr zu häufig zu. Demnach essen z.B. 66% der Männer regelmäßig bzw. häufig Fleisch, nur 20% tun dies selten.

Die Richtwerte der DGE besagen hierzu, dass pro Woche nicht mehr als 300-600 Gramm Fleisch und Wurst aufgrund diverser ungesunder Inhaltsstoffe gegessen werden sollten.

Ebenso essenziell für eine gesunde Ernährung ist übrigens laut tk.de eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 Litern pro Tag. Bestenfalls besteht sie aus reinem Wasser und kommt ohne viel Zucker aus.

Die Revolution der Außenwerbung ist da

Werbung ist elementar für Unternehmen oder Einzelpersonen, die auf die Generierung von Profit ausgerichtet sind und entweder ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten. Ein perfektes Produkt oder eine qualitativ hochwertige Dienstleistung können noch so gut sein – wenn die potenziellen Kunden keine Kenntnis davon besitzen, wird es sich nicht gut verkaufen. Um dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen, schaltet man Werbung.

Schon in der Antike machten Werbetreibende auf bemalten Tafeln potenzielle Kunden auf sich aufmerksam. In der Zeit des Mittelalters und auch teilweise heute noch auf Märkten waren Marktschreier äußerst aktiv, um die Menschen an den eigenen Stand zu locken. Mit der Erfindung des Buchdruckes kamen auch die ersten Möglichkeiten für Vorläufer von Flyern, Zeitungsanzeigen oder Plakaten, welche im Laufe der Industrialisierung immer mehr an Bedeutung gewannen.

Im Zuge des 19. Jahrhunderts kam dann die Außenwerbung, also Werbung im öffentlichen Raum hinzu. Sie entstand in Form von Schaufensterbildern, Blechplakaten oder gedruckten Anzeigen an Reklametafeln und Litfaßsäulen. Auch Werbung in der Luft, beispielsweise an Heißluftballons oder Flugzeugen wurde immer beliebter für Werbetreibende. Revolutioniert wurde die Werbung durch die Nutzung von elektrischem Strom. Plötzlich konnte mit auffälligen Lichtfarben oder Blinken auf Außenwerbung aufmerksam gemacht werden.

Es folgten Werbespots im TV oder Kino. Mit der Digitalisierung und dem Entstehen des Internets entwickelte sich dann die Werbung auf ein neues Level. Das Start-up-Unternehmen namens HYGH weiß sich diese Entwicklung zunutze zu machen und beschreibt sich als „die Zukunft der Außenwerbung“. Bei einem Blick auf die Bedeutung und Zukunft der Außenwerbung wird schnell klar, warum das so ist.

Doch nicht nur um die Zukunft der Außenwerbung voran zu treiben geht das AdTech Unternehmen neue Wege, sondern auch bei der Finanzierung. Um die globale Expansion der HYGH Plattform weiter voran zu treiben, haben sich die Gründer von HYGH für einen STO (Security Token Offering) entschieden. Hier kann jeder ab 500 USD direkt in das Unternehmen investieren und erhält eine 9% Umsatzbeteiligung vom Gesamtumsatz ab dem ersten Dollar.

Bedeutung der Außenwerbung

Während früher massiv mithilfe von Plakaten, festen Reklametafeln, Radiowerbung, TV-Spots oder Zeitungsanzeigen geworben wurden, greifen Werbetreibende heutzutage viel häufiger auf die durch die Digitalisierung entstandenen neuen Werbekanäle zurück. Zwar werden auch die „alten“ Werbekanäle immer wieder bedient, doch Anzeigen in Sozialen Medien wie Facebook oder Onlinewerbung auf Webseiten oder in Suchmaschinen hat enorm an Bedeutung gewonnen. Ebenso ist es bei der Außenwerbung der Fall. Displays und Monitore sind aus dem öffentlichen Raum nicht mehr wegzudenken.

Werbung wird durch die vielfältigen Möglichkeiten heutzutage zielgruppenorientierter und damit effektiver geschaltet. Auch kann auf äußere, kurzfristige Einflussfaktoren Rücksicht genommen werden. So kann die Region, der Ort, die Uhrzeit, das Wetter oder die Jahreszeit massiven Einfluss auf die potenziellen Kunden haben, was Werbetreibende unbedingt beachten müssen, wollen sie ihren finanziellen Ertrag möglichst optimieren. Die digitale Außenwerbung hat dabei durch die Digitalisierung einen anderen Stellenwert gewonnen.

So kann beispielsweise auf digitalen Anzeigetafeln in einem Sportstadion im Sommer bei warmen Temperaturen ein erfrischendes Eis beworben werden, während im kalten Winter auf einen wärmenden Glühwein aufmerksam gemacht wird. Ebenso kann durch gezielte und in Echtzeit angepasste, digitale Außenwerbung beispielsweise in einem Bahnhof der potenzielle Kunde beim Ausstieg aus dem Zug emotional eingefangen werden und dann mit verschiedenen Anzeigen bis in das Geschäft begleitet werden. Die Organisation gestaltet sich hierfür allerdings recht schwierig und genau hier kommen die AdTech Pioniere von HYGH ins Spiel.

HYGH-Plattform revolutioniert die Außenwerbung

Das Unternehmen hat eine Blockchain-basierte P2P-Plattform entwickelt, die Werbetreibende mit Besitzern von digitalen Werbedisplays verbindet. Mit Hilfe der Plattform können Werbetreibende hyperlokal und vor allem in Echtzeit ihre Werbeanzeigen buchen und zielgerichtet schalten. So besitzen sie die Möglichkeit auf äußere Gegebenheiten oder besondere Umstände in Echtzeit reagieren zu können und ihre Anzeigen zu modifizieren.

Große Werbebudgets und eine zeitintensive Vorbereitung gehören damit der Vergangenheit an. Von einer kleinen Anzeige für den Bäcker um die Ecke bis zu groß angelegten Kampagnen für das Filialnetz ist alles möglich. Dabei profitieren Werbende, Displaybesitzer und HYGH Security Token Holder gleichermaßen.

Die Höhe des Werbebudgets ist nicht mehr entscheidend, da zum einen bei der Abwicklung durch die einfache Steuerung und Buchung über eine App große finanzielle Einsparungen möglich sind. Zum anderen können sich Werbetreibende spielend einfach mit den passenden Partnern zusammenfinden und können ihre Werbung effizient, in Echtzeit, lokal und auf äußere Umstände angepasst schalten.

Sicher mit dem Fahrradträger Urlaub – die besten Tipps für 2019!

Der nächste Urlaub ist geplant – diesmal sogar mit Fahrrädern! Sie freuen sich, aber haben gleichzeitig auch Bedenken vor der Reise mit Fahrradträger und Auto: wird der Träger halten? Habe ich alles richtig montiert? Hoffentlich hält mich die Polizei nicht an! In der Tat unterliegt die Fahrt mit einem Autofahrradträger gesetzlichen Bestimmungen, welche bei Verstoß mit einem saftigen Bußgeld oder gar einem Fahrverbot sanktioniert werden kann. Dieser Artikel klärt auf und bereitet Sie bestmöglich auf den großen Fahrradurlaub mit Kind und Kegel vor.

Welcher Fahrradträger ist überhaupt der richtige für mein Auto?

Auf dem Markt gibt es verschiedene Fahrradträger, die sich jeweils durch Ihre Vor- und Nachteile auszeichnen. Hier muss man für sich selbst entscheiden, welche Eigenschaften einem wichtig sind: wie viel Kilogramm kann ich mit meiner Anhängerkupplung transportieren? Will ich eine freie Sicht durch das Heckfenster haben? Darf mein Fahrzeug eine bestimmte Höhe nicht überschreiten?

Zudem wird die Wahl des richtigen Fahrradträgertyps durch weitere Faktoren bestimmt:

  • der Fahrzeugtyp
  • die Art des Fahrrads: normales Fahrrad oder E-Bike
  • die Anzahl der Fahrräder
  • das verfügbare Budget

Fahrradträger für die Anhängerkupplung – max. Stützlast einhalten

Die beliebteste Möglichkeit, um Fahrräder mit dem Auto zu transportieren, ist der Fahrradträger für die Anhängerkupplung (AHK) – vorzugsweise ein Universal-Fahrradträger, der sich für mehrere AHK-Modelle eignet. Der Kupplungsträger bietet Platz für bis zu vier Räder, aber prüfen Sie vorher, ob die maximal zulässige Stützlast dieses Gewicht überhaupt aushält.

Die tatsächliche Stützlast definiert sich über das Gewicht, das auf dem Kugelkopf der Anhängerkupplung aufliegt. Wird das in § 44 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) definierte Stützgewicht überschritten, dann kann man je nach Schwere mit einem Bußgeld von bis zu 60€ sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Im schlimmsten Falle reißt die AHK auf der Autobahn bei voller Fahrt ab – das kann einen schwerwiegenden Verkehrsunfall nach sich ziehen. Hier muss je nach Ausmaß mit weitreichenden Konsequenzen wie Fahrverbot oder schlimmeren gerechnet werden.

Ebenfalls sollte man sich an § 22 der StVZO halten. Dieser Paragraph regelt die Maximalmaße sowie weitere Aspekte. Hier ein für den Anhängerkupplung-Fahrradträger relevanter Auszug:

  • Fahrzeug & Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 m sein
  • Fahrzeug & Ladung dürfen zusammen nicht höher als 4 m sein
  • Die Ladung darf nicht verrutschen, umfallen oder Lärm erzeugen

In der Regel sind die im Handel erhältlichen Fahrradträger für die Anhängerkupplung mit Lichtanlagen ausgestattet. Dennoch sollte man vor Abreise die korrekte Funktion der lichttechnischen Einrichtungen gemäß § 49a StVZO überprüfen.

E-Bikes sind schwerer als normale Fahrräder. Wenn man vorhat mit Elektrofahrrädern in den Urlaub zu fahren, dann sollte man vor dem Kauf der Elektroräder prüfen, ob die eigene Anhängerkupplung dieser Belastung Stand halten kann.

Einige Länder haben spezifische Vorschriften bezüglich der Ladungssicherung. Beispielsweise muss man in Italien seinen Fahrradträger, der weiter als 3/10 der Fahrzeuglänge nach hinten hinausragt, mit einer 50 x 50cm großen Warntafel gesichert werden. Über länderspezifische Regelungen sollte man sich idealerweise im Vornherein schlau machen, z.B. beim ADAC.

Dachfahrradträger – Höhenbeschränkung und erhöhter Spritverbrauch

Fahrradträger können auch auf dem Auto-Dach transportiert werden. Bei dieser Variante sollte man ebenfalls den § 22 der StVZO mit seiner definierten Höhenbeschränkung im Hinterkopf behalten, wenn man mit einem Dachfahrradträger unterwegs ist. Die Einhaltung der Maximalhöhe dient nicht nur der Umgehung von potentiellen Bußgeldern, sondern sie spielt auch im Kontext höhenbeschränkter Parkhäuser oder Tiefgaragen eine wichtige Rolle.

Des Weiteren muss die zulässige Maximal-Dachlast eingehalten werden, also das Gewicht, was auf dem Fahrzeugdach aufliegt. Diese fahrzeugspezifische Gewichtsangabe findet man in der Betriebsanleitung des Autoherstellers. Bedenken Sie, dass der Dachträger (das Tragemodul des Autodachträgers) ebenfalls mit in die Gesamtdachlast miteinfließt.

Der Fahrradtransport auf dem Dach wirkt sich negativ auf die Aerodynamik aus, denn der erhöhte Luftwiderstand treibt den Kraftstoffverbrauch in die Höhe. Um die entgegengesetzte Windkraft zu kompensieren muss ein KFZ bei 120 km/h zwei Drittel seiner Energie allein dafür aufwenden. Diesen teuren Mehrverbrauch könnte man im Urlaub besser in einen Restaurant-Besuch oder in andere Annehmlichkeiten investieren.

Dachaufbauten verändern das Fahrverhalten. Aufgrund der Schwerpunkt-Erhöhung sollte man vor allem in Kurven Acht geben. Andreas Rigling, Testingenieur von ADAC, empfiehlt, die Schraubverbindungen und Halterungen auf langen Strecken zwischendurch zu kontrollieren. Weiter fügt er an, dass man mit einem Fahrradträger nie schneller als 130 km/h fahren sollte, obwohl es keine offizielle Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.

ABE Zulassung für Fahrradträger

Hinsichtlich der ABE- (allgemein Betriebserlaubnis) Eintragung muss zwischen den verschiedenen Fahrradträger-Typen unterschieden werden. Fahrradträger für die Heckklappe (Heckklappenträger) werden rechtlich gesehen anders behandelt als Kupplungsträger.

Man sollte hier kein Risiko eingehen. Um sicherzustellen, dass die fehlende ABE in einer Polizeikontrolle nicht zum Verhängnis wird, sollte man mit seinem Fahrzeug inkl. Fahrradträger vor Reiseantritt beim TÜV vorstellig werden. Das gilt vor allem dann, wenn eigenhändig Umbaumaßnahmen am Träger vorgenommen worden sind.

Fahrräder auf dem Anhänger transportieren

Der Fahrradträger für den Anhänger eignet sich vor allem für Großfamilien bzw. für den Transport von mehreren Fahrrädern – Spezialanhänger bieten Platz für bis zu 16 Fahrräder.

Gegebenenfalls wird für das Führen eines Fahrzeugs mit Fahrradanhänger die Führerscheinklasse BE benötigt, in einigen Fällen reicht aber auch die Klasse B aus. Ein Blick in die einzelnen Führerscheinklassen gibt Ihnen Auskunft darüber, ob Sie für Ihr Gespann einen Anhängerführerschein benötigen.

Zusätzlich sollten Sie die zulässige Anhängelast (Zuglast) und natürlich die Stützlast im Auge behalten. Die Anhängelast definiert sich über die tatsächliche Masse des Anhängers, die hinter einem KFZ gezogen wird. Es wird unterschieden zwischen ungebremste und gebremste Anhänger. Die zulässige Anhängelast ist im jeweiligen Fahrzeugschein aufgeführt. Alternativ stellt der ADAC hier eine Liste bereit.

Die Anhängerkupplung wirkt sich ebenfalls limitierend auf die Anhängelast aus – nicht jede Anhängerkupplung kann gleich viel Gewicht ziehen. Die maximal zulässige Anhängelast der AHK findet man in der Betriebsanleitung.

Tipps beachten und sicher am Reiseziel ankommen

Wenn Sie die hier aufgeführten StVZO-Paragraphen einhalten, sollte Sie sicher an Ihr Reiseziel ankommen. Alle hier aufgeführten Paragraphen der StVZO sind allgemeingültig für jeden Fahrradträger-Typ.

Zusätzlich sollte man sich beim Montieren des Fahrradträgers an die Einbauanleitung des Herstellers halten. Zur Sicherheit empfiehlt sich eine Inspektion beim TÜV vor Reiseanatritt, um etwaige Mängel zu beseitigen.