Technische Meisterwerke, die wir am Körper tragen

1. Hörgeräte auf dem neuesten Stand

Etwa 15 Millionen Deutsche leiden unter einem schlechten Hörvermögen, aber nur 2 Millionen tragen ein Hörgerät. Der Grund: Viele denken bei „Hörgerät“ noch an einen klobigen Apparat, dessen Batterie der Besitzer in der Tasche mit sich herumtragen muss. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Die aktuellen Modelle überzeugen mit präziser Technik und einem unsichtbaren Design:

Wie funktioniert ein Hörgerät?

Ein digitales Hörgerät nimmt den Umgebungsschall über ein Mikrofon auf und wandelt ihn in elektrische Signale um. Dabei verarbeitet ein winziger Prozessor die Daten und sorgt dafür, dass sie als Schallwellen in den Gehörgang gesendet werden. Doch das ist nicht alles: Moderne Hörgeräte filtern Umgebungsgeräusche aus der akustischen Kulisse und regeln die Lautstärke automatisch.

„Räumliches“ Hören möglich?

Sogenannte binaurale Geräte wollen die Trennung mehrerer akustischer Eindrücke und damit ein räumliches Hören ermöglichen. Dafür vermitteln sie Daten per drahtloser Verbindung zwischen den Hörgeräten beider Ohren. In Räumen mit viel Echo oder bei durcheinanderredenden Menschengruppen kann dem Träger so eine bessere akustische Orientierung gewährt werden, erklären die Experten von Geers.

Störende Geräusche kommen nicht immer vom Gerät

Viele Menschen, die gerade ein Hörgerät bekommen haben, beklagen sich über die Lautstärke von Umgebungsgeräuschen. Sie empfinden etwa das Ticken einer Uhr, das Rauschen der Spülmaschine oder den tropfenden Wasserhahn als störend. Dabei muss man berücksichtigen, dass schwerhörige Menschen viele Geräusche ihrer Umgebung manchmal über Jahre nicht mehr bewusst wahrgenommen haben. Nicht immer liegt also der Fehler in der Technik, sondern das Hören muss erst wieder „gelernt“ werden.

Smart Hearing: Bluetoothfähige Hörgeräte

Hörgeräte der neuesten Generation sind bluetoothfähig und eröffnen damit vielfältige Möglichkeiten. An das Smartphone gekoppelt, lassen sich Einstellungen vornehmen, die das Sounderlebnis optimieren. Auch der Fernseher, die Stereoanlage oder ähnliche Geräte lassen sich koppeln, so dass das Hörgerät als Hochwertiger Kopfhörer genutzt werden kann. Hat das Hörgerät ebenfalls ein Mikrofon, ist auch telefonieren kein Problem mehr.

2. Smartwatches – die Gesundheitsassistenten

Heutzutage kann jeder seinen persönlichen Fitness-Coach am Handgelenk mit sich herumtragen. Die Rede ist von Smartwatches, die neben der Uhrzeit zahlreiche körperliche Parameter ihres Trägers messen:

Vorteil: direkter Hautkontakt

Wer sich darüber ärgert, dass eine Smartwatch weit weniger kann als ein Smartphone, muss sich auch ihres Vorteils bewusst werden. Die Uhr liegt direkt auf der Haut des Besitzers und kann daher per Sensor Daten über dessen Körperfunktionen sammeln, beispielsweise die Herzfrequenz. So lässt sich überwachen, ob der Puls beim Training innerhalb einer festgelegten Zone bleibt oder ob der Herzschlag im Alltag Unregelmäßigkeiten aufweist. Dabei nutzen die Anbieter unterschiedliche technische Ansätze: Manche Smartwatches lauschen dem Herzschlag per Mikrofon, andere messen ihn per Lichtreflex. Letztere können sogar den Blutdruck des Trägers messen.

Die Smartwatch als Aktivitäts- und Schlaf-Tracker

Ein Beschleunigungssensor in der Uhr macht es möglich, die Schritte des Trägers zu zählen und seinen Kalorienverbrauch zu schätzen. Infrarotsensoren, die die Körpertemperatur messen, können Schlafphasen überwachen und den idealen Zeitpunkt zum Aufstehen abpassen. Und schließlich ermöglichen die meisten Geräte die Übertragung der persönlichen Daten auf den Computer, wo sie grafisch aufbereitet werden und Erfolge überwacht werden können.

3. Weitere Devices

Neben der Smartwatch gibt es zahlreiche andere Wearables und Geräte im Health-Bereich.

  • Fitness-Armbänder: Ähnlich wie Smartwatches können sie Aktivität, Schlaf und Herzfrequenz überwachen.
  • Blutzucker-Messgeräte: Mit einem Sensor an der Rückseite des Oberarms bestimmt dieses Gerät alle 60 Sekunden den Blutzucker in der Zwischenzellflüssigkeit.
  • Blutdruckmessgeräte: Sie werden zwar nicht dauerhaft getragen, aber sind heutzutage mit einer Technik ausgestattet, die Daten drahtlos an das eigene Smartphone überträgt oder sogar mit dem behandelnden Hausarzt teilt.
  • Medizinische Patches: Diese Silikonpflaster übertragen Vitaldaten von Klinikpatienten an das Pflegepersonal. Hier könne die Fachkräfte etwa erkennen, ob ein Patient seine Liegeposition häufig genug wechselt, um den Körper zu entlasten.

Fazit: Die wunderbare Welt der Technik

Wer etwas für seine Gesundheit tun will, bekommt heute in vielen Bereichen High-Tech-Hilfe: Wearables ermöglichen es dem Träger, neue Gewohnheiten zu entwickeln und bewusster zu leben. Dabei wandeln die Geräte ihr Image vom medizinischen Hilfsgerät hin zum Life-Style-Accessoire.

Darum erobern Apps die Zahnmedizin

Der digitale Boom kennt keinen Halt und mit der Digitalisierung diverser Branchen ist auch die Zahnmedizin mittlerweile ganz vorne mit dabei. Bereits 2019 wurden rund 84 Milliarden Apps alleine aus dem Google Play Store geladen. Schätzungsweise tummeln sich auf den gängigen Download-Plattformen für IOS und Android mittlerweile weit über 4 Millionen Applikationen. Dass da auch die Zahnmedizin profitieren kann scheint zu verwundern. Wir stellen euch aber hier die besten Apps und ihre Vorteile vor.

AcciDent – Alles über Zähne

Wer sich in seinem Studiengang für ein Studium der Zahntechnologie interessiert oder Lust hat mal herauszufinden, was eigentlich alles hinter Zahnerkrankungen steckt, der ist mit dieser App richtig. Sehr rasch stellt dir das Programm von Prof. Dr. Andreas Filippi alle notwendigen Informationen zur Verfügung, die für die Diagnostik und sogar Therapie helfen.

INSIGHTS Dental

Mit dieser intelligenten Applikation holt man sich das medizinische Fachwissen rund um den Bereich der Zahnmedizin direkt aufs Handy. Bereits über 160.000 Studenten und Mediziner nutzen das Programm und bleiben über aktualisierte Informationen zu neuen Entwicklungen auf dem Laufenden. Hier wird Fachwissen aus führenden Zeitschriften kommuniziert und weitergegeben und nach Registrierung gibt es auch die Chance eigene Forschungen an das Netzwerk zurückzugeben und somit zum eigenen Experten aufzusteigen. Abseits davon nutzen viele Universitäten die App auch als Studenten-Gruppe, wo es sich in eigenen Bereichen mit den Kommilitonen austauschen und kommunizieren lässt.

Arznei aktuell

Das Schweizer Taschenmesser unter den Online-Applikationen im Bereich Medizin ist „Arznei aktuell“. Hier findest du eine Datenbank aus über 83.000 Medikamenten und über 4.000 Wirkstoffen. Diese werden über das Programm am Handy ausführlich erklärt und präsentiert. Das Programm ist nicht zwingend mit dem Internet verbunden und ermöglicht somit zu jeder Zeit die notwendige Wissensbereicherung. Dabei werden nicht nur die Medikamente und deren Wirkung vorgestellt, sondern auch deren Preise, Packungsgröße, Dosierungsanleitungen, sowie die Möglichkeit des Einkaufs über Online-Apotheken geboten. Ein buntes Arsenal an Möglichkeiten und Inhalten, kostenlos und attraktiv aufbereitet.

Oral B

Am Rad der Zeit mitgedreht hat auch Oral B und liefert eine unglaublich innovative App-Lösung, welche Zahnputzenden weltweit nicht nur Zeit, sondern auch Gesundheit schenkt. Die Kombination aus elektrischer Zahnbürste (Genius X oder Genius 10000) und hochmoderner Bluetooth-Technologie ermöglicht es deiner App dein Putzverhalten festzustellen und dir ganz klar zu sagen, welche Zähne besser und welche Zähne weniger gut geputzt wurden. Somit wird die App zum persönlichen Coach, erinnert dich zu den jeweiligen Zeiten gerne ans Putzen und unterstützt dich darin den richtigen Druck für die richtigen Stellen zu finden. Außerdem werden über die App auch wichtige Informationen in der Welt der Zahnpflege preisgegeben und du kannst dir deine Ergebnisse täglich, wöchentlich, monatlich anzeigen lassen.

Zwischen all den innovativen und hochmodernen App-Lösungen

gibt es mittlerweile auch ganz viele Versicherungsunternehmen, die Apps zum Einreichen einer Zahnarztrechnung nutzen. Bereits knapp 70 % der deutschen Versicherungsunternehmen bietet das Einsenden von Rechnungen über App-Programme am Smartphone an und bietet damit – hauptsächlich Kunden unter 50 Jahren – eine schnelle, komfortable Lösung. Ganz vorne dabei ist hier die Deutsche Familienversicherung, dicht gefolgt von der UKV und der Versicherungskammer Bayern.

Langfristig Kosten senken und Gesundheit optimieren

Mit der gesellschaftlichen Flexibilität und der damit-verbundenen Missachtung der Zahnpflege, aber auch mit den immer-höher-werdenden Ansprüchen an die eigene Gesundheit wird der Wunsch nach einer professionellen, privaten Zahnversicherung immer höher. Kronen und Implantate können rasch zu einem sehr kostspieligen Unterfangen werden und knochenunterstützende Maßnahmen am Kiefer können rasch zu Eigenanteilen von bis zu 2.500 € führen. Das stört natürlich den Verbraucher, der im undurchsichtigen Versicherungsdschungel oft Schwierigkeiten hat, das passende zu finden.

Das versteht nicht mal die Zahnfee

Bei 271 unterschiedlichen Tarifen in Deutschland ist es schwer einen transparenten Überblick zu gewinnen. Daher gibt es mit Zahnzusatzversicherungen-vergleich.com eine Plattform, die es möglich macht sich deutlich über die unterschiedlichen Angebote zu informieren und sich dabei sogar kostenlos von einem Experten per E-Mail oder Telefon beraten zu lassen. Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung lässt sich so nämlich nicht nur der Betrag, sondern auch die Gesundheit optimieren und davon profitiert nicht nur das eigene Kiefer, sondern auch die Geldbörse.

Fest steht: Die Digitalisierung ist in vielen Schritten schneller als der Mensch, doch die eigene Gesundheit lässt sich nur durch die eigenen Entscheidungen maximieren. Wer schon früh in seinen Körper investiert, profitiert langfristig am Meisten.

Autoversicherung im Alter: Warum steigen die Beiträge?

Versicherungsunternehmen bewerten ihre Tarife jährlich neu und greifen für die Neuauslegung der Beitragszahlungen auf Unfallstatistiken und andere relevante Informationen zurück. Da einige Statistiken besagen, dass ältere Fahrer im Durchschnitt in mehr Schadensfällen verwickelt sind als jüngere Menschen, wird die Autoversicherung für Senioren ab einem bestimmten Punkt teurer. Viele Betroffene merken häufig nicht einmal, dass die Grundbeiträge steigen. Denn wer lange Zeit unfallfrei gefahren ist, profitiert preislich von höheren Schadenfreiheitsklassen.

Wer im gehobenen Alter mehr Geld für seine Kfz-Versicherung zahlen muss, sollte einen Versicherungswechsel in Betracht ziehen. Da jedes Unternehmen unterschiedliche Tarife für Senioren anbietet, kann sich ein Wechsel auszahlen. Im Vorfeld lohnt es sich, die einzelnen Versicherungen auf dem Markt miteinander zu vergleichen und sich allgemeine Informationen über den Bereich einzuholen. Eine sehr gute Anlaufstelle dafür ist die Webseite kfz-versicherung-wechseln.com, die alles Wissenswerte rund um die Autoversicherung parat hält.

Ursache für Beitragssteigerung

Kfz-Versicherungen halten ältere Fahrer für ein Sicherheitsrisiko. Ob diese Annahme begründet ist, bleibt derweil nicht gänzlich beantwortbar, da die Grenzen zwischen Fakten und Stereotypen verschwimmen. Viele Versicherungsunternehmen schwören auf statistische Auswertungen unabhängiger Quellen und beobachten, dass Senioren und Rentner für mehr Unfälle im Straßenverkehr verantwortlich seien als jüngere Fahrer. Auf dieser vermeintlichen Sachlage stützen die Versicherungen die Tariferhöhung für Fahrer im gehobenen Alter.

So sollen gerade Blechschäden, die unter anderem beim Einparken entstehen, im hohen Alter zunehmen. Vorfahrtsfehler und falsches Abbiegen seien die häufigste Ursache für Schadensfälle. Zusätzlich würden Senioren häufig teure Autos fahren, die im Zuge eines Unfalls hohe Reparaturkosten verursachen würden. Die Begründungen lassen sich in ähnlicher Art und Weise fortführen. Allerdings zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ein gänzlich anderes Bild. Ältere Menschen seien demzufolge im Vergleich zum übrigen Bevölkerungsanteil selten in Verkehrsunfälle verwickelt.

Die Gegenüberstellung beider Ansichten zeigt ein verzerrtes Bild und hinterlässt kein eindeutiges Muster, das zeigt, warum Kfz-Versicherungen im höheren Alter teurer werden sollten.

Wann wird die Kfz-Versicherung teurer?

In der Regel müssen sich Autofahrer ab ihrem 60. Lebensjahr darauf einstellen, dass ihr aktueller Versicherer die Beiträge erhöht. Die Realität kann jedoch auch von dieser Altersgrenze abweichen. Je nach Unternehmen und Situation treten auch erst Jahre später neue Tarife in Kraft. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat für beteiligte Betriebe die Empfehlung herausgegeben, Aufschläge für Fahrer ab 68 Jahren einzuführen. Die statistischen Erhebungen des Verbands stehen dabei im Kontrast zu den Erhebungen des Statistischen Bundesamts. So würden Senioren nicht nur teure Schäden verursachen, sondern häufig auch für viele ungemeldete Unfälle verantwortlich sein, die letztlich nicht vom Amt erfasst werden könnten.

Ältere Fahrer, die seit dem Erwerb ihres Führerscheins in keinen Unfall verwickelt waren, sind nicht vom Alterszuschlag ausgenommen. Allerdings merkt dieser Fahrertyp in der Regel nicht, dass er höhere Beiträge für seine Kfz-Versicherungen zahlen muss, da er vom Rabatt in höheren Schadenfreiheitsklassen profitiert. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich die Beiträge mit konstantem Schadenfreiheitsrabatt anzuschauen. Nur auf diese Art und Weise ist es möglich, jene Aufschläge ausfindig zu machen.

Autoversicherung jährlich prüfen!

Senioren sollten den Tarif ihrer derzeitigen Kfz-Versicherung jährlich prüfen, um auf plötzliche Beitragsänderungen reagieren zu können. Gegebenenfalls lohnt sich ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.

Hier sollte jedoch im Auge behalten werden, wie die Konditionen und entsprechenden Leistungen aufgestellt sind. Schließlich soll beim Versicherungswechsel kein Nachteil entstehen. Wer einem Wechsel allerdings abgeneigt ist, sollte zumindest seine gefahrenen Kilometer im Jahr betrachten und die Nutzung des eigenen Fahrzeugs anpassen. Auf diese Weise lässt sich in der Regel ebenfalls einiges Geld sparen.

Kleine Unternehmen: Wie kommt man aus der Corona-Falle?

Schon Mitte März hatten Bayern und Nordrhein-Westfalen Soforthilfeprogramme für Künstler aufgelegt, nun ist die Bundesregierung nachgezogen und hat ein Milliardenpaket geschnürt. Es soll vor allem kleinen Selbständigen helfen, wenn sie durch die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen in akute wirtschaftliche Probleme geraten.

Und offenbar ist das eine große Zielgruppe. Am vergangenen Donnerstag verkündete das Kulturministerium NRW, es seien bereits 8500 Soforthilfe-Anträge eingegangen. Mehr als die Hälfte kam demnach aus Köln, 2000 weitere aus der Landeshauptstadt Düsseldorf. Bis zu 2000 Euro pro Antrag sollen ausgezahlt werden, zurückzahlen müssen die Künstler das Geld nicht. Das Antragsverfahren ist simpel gehalten: Es genügt eine Ausweiskopie, ein Nachweis der durch Corona entgangenen Einnahmen sowie ein Nachweis über die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK).

Soforthilfe für kleine Unternehmen und Künstler

Soloselbständige und Kleinunternehmer, die nicht künstlerisch, sondern gewerblich tätig sind, waren bislang von der Soforthilfe ausgenommen. Doch das sind rund drei Millionen Menschen deutschlandweit. Daher hat die Bundesregierung auch ihnen nun schnelle Hilfe zugesagt. Und die ist dringend nötig: Bar- und Clubbetreiber, Ladenbesitzer und Dienstleister stehen reihenweise vor dem Nichts. Durch erzwungene Ladenschließungen bedingte Umsatzausfälle können die wenigsten über Wochen und Monate verkraften. Zumal viele Kosten weiterlaufen. Die Ladenmiete muss beglichen, Löhne gezahlt werden, und Lieferanten verlangen Geld für bereits gelieferte Waren.

Wer akut in Existenznot gerät, soll nun bis zu 25.000 Euro erhalten können, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Damit sollen laufende Kosten für drei Monate aufgefangen und Existenzen gesichert werden. Ob die bereitgestellten Summen ausreichen, ist aber fraglich. Daher können darüber hinaus KfW-Kredite beantragt werden. Sehr lange Laufzeiten sollen dafür sorgen, dass die Schuldenlast hinterher nicht zu erdrückend wird. Anträge für all diese Hilfen können in der Regel online auf den Seiten der Wirtschaftsministerien der Länder gestellt werden.

„Bedarf nach Fördermitteln ist enorm“

Hilfe und Beratung sind für die Betroffenen umso wichtiger. Für viele ist der direkte Ansprechpartner erstmal die Hausbank. Auf die Belange kleiner Selbständiger hat sich die zur Deutschen Bank gehörende Direktbank Fyrst spezialisiert. Sie hat mit Soloselbständigen, Gründern und Kleinunternehmern eine klar umrissene Zielgruppe und stellt diesen auf ihrer Website eine Informationssammlung sowie Links zu den jeweiligen Antragsformularen zur Verfügung und bietet darüber hinaus auch selbst Hilfsmittel wie Factoring-Lösungen und Kredite an.

„Erfreut sind wir, dass weiterhin sehr viele Geschäftskunden ein Konto bei uns eröffnen“, sagt Fyrst-Chef Jens Wohlfahrt. Und: „Der Bedarf nach Soforthilfe des Bundes und der KfW-Fördermittel ist enorm, die Nachfrage nach Krediten ist bei uns noch überschaubar.“ Es gebe zur Zeit somit keine Flut an Kreditanträgen. „Die meisten werden wohl erstmal versuchen, die öffentlichen Förderungen und Hilfen zu bekommen, was wirtschaftlich auch sinnvoll ist.“

Schnelle Lösungen sind gefragt

Selbständige, die jetzt auf Hilfen angewiesen sind, können Hotlines ihrer Wirtschaftsministerien kontaktieren oder per Mail anfragen. Auch Banken wie Fyrst reagieren auf den gestiegenen Bedarf an verlässlichen Informationen, so Wohlfahrt: „Wir halten alle Kanäle offen, stellen auf unserer Website Infos und Anträge zur Verfügung und haben eine Hotline für die Fördermittel eingerichtet.“ Es gebe eine große Offenheit für neue und schnelle Lösungen. Auch für Gründer, die am heftigsten betroffene Gruppe, soll es gute Lösungen geben, obwohl das schwierig sei.

Immerhin: Der Bund sichert zu, dass die Leistungen der aktuellen Soforthilfe-Pakete bis Ende Juni ausgezahlt werden sollen. Das ist einerseits eine Aussicht. Andererseits dürften gerade viele kleine Selbständige Probleme bekommen, wenn sie nun mehrere Monate auf Hilfen warten müssen. Da werden sich wohl viele doch noch für die Kreditaufnahme entscheiden. „Jetzt sind wir allegefragt“, sagt Wohlfahrt, „pragmatische Lösungen zu finden, damit auch Gründer und kleine Unternehmen gut durch die Krise kommen.“

Wie erleben Sie den Frühling intensiver denn je?

Lernen Sie Ihre Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennen

Die warmen Temperaturen in Kombination mit motivierendem Sonnenschein, sind die Kulisse für eine romantische Bootsfahrt. In vielen Städten Deutschlands wird eine Boots- oder Schifffahrt auf den Flüssen angeboten. Beispielsweise können Sie sich in Frankfurt auf dem Main austoben oder in Hamburg die Elbe befahren. In Berlin kommt für Sie der Wannsee in Frage, denn hier können Sie die großen Weiten des Wassers genießen. Im Frühling haben Sie den Vorteil, dass die Sonne nicht intensiv scheint. Denn bei extremen Temperaturen kann es dem ein oder anderen schon einmal schlecht werden, wenn die Sonne stundenlang auf die Oberfläche des Bootes prallt. Der Frühling ist daher der Zeitpunkt, um die schönsten Städte Deutschlands einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.

Eine Alternative zur gemütlichen Fahrt mit dem Schiff ist das Tretbootfahren. Hierbei kombinieren Sie die Zeit auf dem Wasser mit Ihrer sportlichen Anstrengung. Denn beim Tretbootfahren müssen Sie, gemeinsam mit Freunden, selbst in die Pedale treten. Das Tretboot verfügt ähnliche wie ein Fahrrad über Pedale, die mit dem Antrieb des Bootes verbunden sind. Durch das Treten der Pedale bewegt sich das Boot über den See fort. Hierbei können Sie nach Ihren Wünschen steuern, wohin die Reise gehen soll.

Regnerische Tage dürfen nicht vergeudet werden

Wenn Sie einen regnerischen, kalten Tag erwischt haben, um eine aufregende Aktivität zu erleben, müssen Sie nicht verzagen. Der Frühling des Jahres 2020 bietet zahlreiche Kinofilme an, die durch Ihren Kinotrailer für Aufregung sorgen.
Im Bereich Action und Abenteuer startete Anfang des Jahres ein bekannter Film. 3 Engel für Charlie kommt nun ein einer neuen Ausführung in die Kinos. Dieser Reboot des Filmes handelt wie alle Vorgänger sowie die Serie von 3 Ermittlerinnen, die für einen mysteriösen Charlie arbeitet. Gespielt werden die Ermittlerinnen von Kristen Stewart, Naomi Scott und Ella Balinska.
Wenn Sie sich eher nach etwas mysteriösem aus dem Bereich Krimi und Thriller sehnen sollten Sie sich auf Filme wie Knives Out oder The Gentleman freuen. Beide Filme erschienen Anfang des Jahres in allen deutschen Kinos. Scheuen Sie sich nicht, das Kinoprogramm regelmäßig zu verfolgen, um die besten Neuerscheinungen am Prämierentag zu erleben.

Mobilisieren Sie Abwehrkräfte durch sportliche Betätigung

Bewegung verleiht dem Körper neuen Auftrieb, denn so setzen wir Adrenalin sowie Dopamin frei. Es gibt zahlreiche Aktivitäten, die Sie im Frühling unter freiem Himmel ausführen können. So bietet sich eine erholsame aber gleichzeitig aufregende Radtour an.
Wenn Sie auf dem Land leben, gibt es sicherlich zahlreiche Radwege, die befahren werden können. Nehmen Sie sich doch einfach einmal eine Landkarte online oder in Papierform vor. Welche Strecken kennen Sie noch nicht? Welche Orte möchten Sie gerne einmal sehen? Gibt es abgelegene Stellen die nur mit dem Rad zu erreichen sind? Wenn Sie die perfekte Route gefunden haben, müssen Sie sich nur noch auf das Rad schwingen. Hierbei kommen Sie ein wenig ins Schwitzen, können aber auch durch die Freizeit an der frischen Luft endlich einmal anschalten. Denken Sie bei den Vorbereitungen daran, genug Getränke mitzunehmen. Denn eine lange Radtour kann durstig oder sogar hungrig machen. Ein Snack unterwegs kommt da ganz gelegen. So kann die Radtour mit einem Besuch bei einer Eisdiele gekrönt werden, die in den ersten Frühlingsmonaten bereits eröffnen.

Gemütliches Fahren mit dem Rad ist Ihnen nicht genug? Dann sollten Sie die sportlichen Anforderungen steigern. Dies gelingt Ihnen mit einem Besuch im Kletterpark, die in den Frühlingsmonaten endlich wiedereröffnen. In vielen Städten Deutschlands gibt es mittlerweile gigantische Hochseilgärten, die für Jung und Alt Groß und Klein die perfekten Herausforderungen anbieten. Zunächst können Sie sich auf die niedrigen Plattformen in wenigen Zentimetern Höhe wagen. Wenn Sie sich einmal überwunden haben, wird die Freude an dieser sportlichen Aktivität sicherlich durchkommen. Steigen Sie auf die höheren Plattformen, die zum Teil mehrere Meter hoch in die Lüfte führen. Von hier aus haben Sie einen wundervollen Ausblick und können sich selbst sowie Ihre Grenzen erproben.

Eine ganz ausgefallene Sportart für den Frühling ist der „Bubble Football“. Ähnlich wie bei herkömmlichem Fußball geht es darum, das Runde in das Eckige zu versenken. Doch um den Spaß zu erhöhen, tragen Sie sowie Ihre Gegner gigantische Gummibälle um den Körper. Sicherlich wird nicht nur der Fußball, sondern auch der ein oder andere Spieler über das Feld rollen.

Bummeln am Sonntag – Flohmärkte bieten Schnäppchenjägern große Chancen

Der Frühling bringt oftmals das Gefühl von Leben mit sich. Daher bekommen Sie sicherlich das Begehren, ein neues Outfit zu shoppen, das Sie perfekt auf den Sommer vorbereitet. Damit Sie das Shoppen mit dem wundervollen Wetter des Frühlings kombinieren, sollten Sie einen Flohmarkt besuchen Beim Bummeln auf einem Flohmarkt, der in vielen Städten fast jedes Wochenende angeboten wird, erhalten Sie zahlreiche neue Eindrücke. Hier finden sich wahre Schätze, die Ihnen nicht fehlen dürfen.
Der nützliche Vorteil am Flohmarkt: Wenn alle Geschäfte sonntags geschlossen haben, können Sie dennoch wundervolle Schnäppchen jagen.

Lange Shoppingtouren durch menschenvolle Passagen sind nicht Ihr Stil? Dennoch möchten Sie unter Menschen sein? Dann bieten sich Streetfood-Festivals für den Frühling an. Streetfood-Festivals sowie diverse andere Straßenfeste sind in den letzten Jahren zu einer kreativen Art geworden, Menschen zusammenzubringen. Bei einem solchen Festival geht es darum, rund um ein Motto, zahlreiche Aussteller oder Verkäufer zu vereinen. Sie als Gast haben bei einem Street-Food-Festival beispielsweise die Möglichkeit sich einmal durch die kulinarischen Köstlichkeiten der ganzen Welt zu schlemmen. Von leckeren Cupcakes, über Heuschrecken-Snacks bis hin zu traditionellen Gerichten der asiatischen Küche, finden Sie hier alles, was der Magen begehren kann.

Passt perfekt! Der Anzug-Guide für Herren

So erkennt man einen hochwertigen Anzug

Wenn man schlechte Qualität einkauft, kauft man in der Regel zweimal ein. Das gilt auch beim Thema Anzüge. Deshalb sollte man sich direkt von vorneherein für etwas Hochwertiges entscheiden. Dazu muss man häufig gar nicht viel Geld ausgeben, wenn man sich beispielsweise dazu in einem Herren Anzug Outlet Center umsieht. Hier findet man sogar Luxus Marken aus der vergangenen Saison. Da ein guter Anzug allerdings zeitlos ist, muss einen das nicht stören.

Ein gutes Anzeichen ist die sogenannte Schneiderkante. Dabei handelt es sich um eine gut sichtbare Naht außen am Revers.

Gute Qualität kauft man in der Regel auch, wenn sich die Knöpfe an den Ärmeln des Sakkos wirklich öffnen lassen. Allerdings bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass es minderwertig ist, wenn sich die Knöpfe nicht öffnen lassen.

Hat ein Jackett ein Muster, sollte das über die Nähte hinweg gleichmäßig weiterlaufen. Vor allem im Bereich der Schulter und bei der Brusttasche kann es bei minderwertigen Kleidungsstücken vorkommen, dass hier ungleichmäßig gearbeitet wurde.

Ein Futter auf der Innenseite schützt das Innenleben des Sakkos. Auch das kann ein Zeichen für ein hochwertiges Jackett sein. Der Stoff selbst spielt ebenfalls eine große Rolle. Das sogenannte Weber-Etikett steht für gute Qualität.

Sitzt mein Anzug richtig?

Unabhängig vom Anlass ist es wichtig, dass ein Anzug richtig sitzt. Um das herauszufinden, gibt es einige Punkte, die es zu beachten gilt, wenn man Jackett und eine Hose anprobiert.

  • Die Schultern: In erster Linie sollte das Jackett so geschnitten sein, dass die Schulterbreite der eigenen Schulterpartie entspricht. Falls die Naht beim Anprobieren zu sehr spannt, sollte man lieber eine Nummer größer wählen. Berühren die Schulterpolster schon die Arme, sollte das Sakko etwas enger gewählt werden.
  • Die Arme: Hängen die Arme und sind leicht angewinkelt, dann sollte der Ärmel bis zum Handgelenk reichen. Der Ansatz des Hemdes sollte dann ebenfalls erkennbar sein, jedoch nicht zu weit herausragen. Selbst wenn die Ärmel noch nicht die passende Lände haben, lassen sich hier jedoch relativ leicht Änderungen durch einen Schneider vornehmen.
  • Die Brust: Das Sakko sollte weder zu weit sein, noch zu sehr spannen. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man das ganz einfach testen, indem man es zuknöpft und seine Faust hinter dem Rücken unter das Jackett steckt. Hat die Faust gerade noch so Platz, ist es perfekt. Die ideale Länge hat das Sakko übrigens, wenn man die Arme hängenlässt und den unteren Saum noch ohne Probleme erreichen kann.
  • Die Beine: Die Länge und der Schnitt der Hose hängt in erster Linie erst einmal vom eigenen Geschmack und Stil ab. Ähnlich wie beim Sakko gilt hier, dass sie nicht zu eng, aber auch nicht zu weit sein sollte. Dabei versteht es sich von selbst, dass Sakko und Hose in Bezug auf Farbe und Material übereinstimmen.

Der passende Anzug für jede Figur

Neben dem eigenen Stil gibt es aber noch weitere Faktoren, die die Art des Anzugs beeinflussen. Dazu gehört beispielsweise die Körperform. Kleine Männer sollten eher schmal geschnittene Anzüge mit dünnem Revers tragen. Entweder man lässt die Krawatte weg oder wählt eine schlanke, die den Körper etwas streckt.

Große und dünne Männer können getrost zu etwas weiter geschnittenen Sakkos greifen. Männer mit etwas mehr auf den Rippen sollten dunkle Stoffe bevorzugen mit subtilen Streifen. Die Körperform ist die eine Sache, jedoch sollte man als Mann nicht die aktuellen Trends außer Acht lassen.

Wie finde ich meine Größe?

Dabei sollte man zunächst unterscheiden, ob es sich um eine Normalgröße oder eine Sondergröße handelt. Bei der normalen Variante ist es in der Regel so, dass die Hälfte des eignen Brustumfangs der eigentlichen Größe entspricht. Misst man beispielsweise einen Umfang von 100 Zentimetern, liegt die Konfektionsgröße bei 50.

Tipps

Hat man endlich seinen Anzug gefunden, sollte man noch einiges beachten, damit man möglichst lange seine Freude damit hat und dass das Outfit am Ende gut aussieht.

  • Sakko und Hose sollte man nicht zu häufig reinigen lassen, da das den Stoff zu schnell abnutzen kann.
  • Gürtel und Schuhe sollten farblich zusammenpassen, genauso wie die Socken. Außerdem sollte man keine braunen Schuhe zu einem schwarzen Anzug tragen.
  • Beim Sakko wird der unterste Knopf niemals geschlossen. Beim Hinsetzen wird das Sakko geöffnet. Die Ausnahme bildet der Zweireiher. Dabei bleibt der unterste Knopf ebenfalls immer offen, der Rest allerdings auch im Sitzen geschlossen.

Zeitvertreib: Das sind die Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen

Gartenarbeit, shoppen und Essen gehen liegen auf vorderen Plätzen

Wer aus dem Stegreif die Frage beantworten soll, welchen Aktivitäten die Deutschen in ihrer Freizeit am liebsten nachgehen, dem kommen meist nur die üblichen Verdächtigen in den Sinn:

Doch nichts von alledem trifft laut einer Studie des IfD Allensbach zu. Freizeit ist Gartenzeit – so lautet das durchaus überraschende Ergebnis der Umfrage, die für das zurückliegende Jahr 2018 untersuchte, wie die Bürger hierzulande vom Stress des Alltags abschalteten. Mit 28,7% gab fast jeder Dritte an, einen grünen Daumen zu besitzen und folglich am liebsten den Garten umzugraben, Gemüse oder Blumen anzupflanzen oder den Rasen zu mähen.

Anders sahen das 27,7% der Befragten, die lieber beim Shopping das hart erarbeitete Geld wieder ausgaben. Überraschend komplettiert wurden die Top 3 übrigens vom Gaumenschmaus: 16,8% der Umfrageteilnehmer gaben an, alleine oder mit ihrem Partner zum Essen auszugehen.

Deutsche lösen auch gerne Rätsel und zocken Games am Computer

Auf Platz vier mit einem Äquivalent von 15% landete dann in den Umfrageergebnissen das Lösen von Rätseln – und das nicht ohne Grund: Immerhin gibt es derartige Denksportaufgaben nicht nur in vielen Tageszeitungen, sondern ebenso im Fernsehprogramm und mittlerweile auch im Internet.

Wer ein besonders schweres Rätsel erwischt hat und so gar nicht weiterkommt, der kann inzwischen online durch die Kreuzworträtsel Hilfe auf praktische Unterstützung zurückgreifen. Auf der Seite sind mehr als 470.000 Fragen mit über 1,6 Millionen Lösungen registriert. Besonders hilfreich ist die Funktion, oben auf der Seite die jeweilige Frage eingeben zu können, verbunden mit der gesuchten Buchstabenanzahl. Mit einem anschließenden Klick auf „Suchen“ werden im Nu die in Frage kommenden Antwortmöglichkeiten angezeigt.

Die Top 5 der beliebtesten Freizeitaktivitäten wurden derweil laut dem Institut für Demoskopie von Computerspielen komplettiert, zu denen immerhin noch 13,7% der Befragten am liebsten griff. Besonders gefragt sind dort vor allem zweierlei:

  1. Online-Rollenspiele
  2. Online-Multiplayer

Letztere erlauben es dem Spieler, sich mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt zu duellieren und eigene Communities zu bilden.

Etliche ehemals populäre Klassiker sind inzwischen relativ unbeliebt

Dass die Computer- respektive Konsolenspiele in den Umfrageergebnissen so weit hinten rangieren, ist jedoch nicht das letzte überraschende Resultat der erwähnten Statistik. Vielmehr mussten sich auch Reparaturarbeiten am Haus oder der Wohnung, genauso wie nahezu sämtliche sportliche Betätigungen mit vergleichsweise abgeschlagenen Rängen begnügen.

Was Renovierungsarbeiten, z.B. in Form vom Tapezieren oder Streichen der eigenen vier Wände, anbelangt, sagten nur 11,3% der Befragten, dass sie dies gerne in ihrer Freizeit täten.

Einen Besuch im Fitnessstudio zur körperlichen Ertüchtigung favorisierten 10,7%. Noch schlechter, nämlich auf Platz 8 in den Ergebnissen landete das Wandern mit 9,9%. Beides sind bedenkliche Entwicklungen, zumal es mittlerweile unzählige Statistiken gibt, die die wachsende Problematik von Übergewicht offenlegen.

Komplettiert wurde die Top 10 schließlich von den Gesellschaftsspielen auf Rang 9 mit 7,9% und von Sauna- respektive Dampfbadbesuchen mit 7,6%. Wellness ist also mittlerweile auch nicht mehr so populär, während die klassischen Spiele von ihren digitalen Pendants zunehmend verdrängt werden.

Emissionen im Unternehmen reduzieren: Die 6 besten Tipps im Überblick

Haben auch Sie erkannt, dass der häufig diskutierte Klimawandel nur dann eingedämmt werden kann, wenn sowohl Verbraucher als auch Unternehmen an einem Strang ziehen? Letztere sind oftmals sogar noch deutlich mehr in der Pflicht, verglichen mit den Emissionen eines einzelnen Verbrauchers. Beginnen Sie in Ihrem Unternehmen mit dem Einfachsten: Steigen Sie auf erneuerbare Energien um und wechseln z.B. zu einem Stromanbieter, der primär nachhaltige Ressourcen nutzt. Gleichzeitig sollten Sie die Effizienz steigern, indem Sie beispielsweise auf LED-Beleuchtung setzen, die natürliche Luftzirkulation fördern und in stromsparende Peripherie-Geräte investieren.

Tipp Nr. 2: Weniger Flugreisen und Home-Office

Eine weitere wichtige Maßnahme zur Verringerung Ihres CO2-Footprints ist, dass Sie seltener Flugreisen unternehmen. Flugzeuge stoßen neben CO2 unter anderem auch Stickoxide und Wasserdampf aus, wobei Studien herausgefunden haben, dass Flugreisen einen Einfluss von fast 5% auf das Klima haben. Prüfen Sie stattdessen, ob Sie ggf. mit dem Zug zu Ihrer gewünschten Destination kommen. Das birgt obendrein den Vorteil, von mehr Beinfreiheit, erhöhtem Komfort und geringeren Preisen profitieren zu können. Überlegen Sie außerdem, Ihre Mitarbeiter zumindest einmal in der Woche vom Home-Office aus arbeiten zu lassen. Das kann die Energieeffizienz Ihres Unternehmen um bis zu 20% verbessern.

Tipp Nr. 3: Tankkarten nutzen und Radfahren

Kann Ihr Unternehmen nicht auf Dienstwägen und Fahrten mit dem Auto verzichten, sollten Sie die Anschaffung von Tankkarten erwägen. Da es mittlerweile viele verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Modellen gibt, sollte umfassend verglichen werden. Hierfür gibt es im Netz praktische Portale, die bei der Suche behilflich sind. Sie führen ein in die Grundzüge der Nutzung einer Tankkarte, stellen die Vorteile wie bargeldlosen Kraftstoffbezug und weniger Beläge heraus und beraten Geschäftskunden bis zur finalen Entscheidung. Viele Anbieter offerieren außerdem eine 100-prozentige Emissionskompensation. Strukturieren Sie ebenso die Fortbewegung Ihrer Mitarbeiter um und ermutigen Sie sie, häufiger das Rad zu nehmen.

Tipp Nr. 4: Klimaanlage und Stromverbrauch

Der vierte Tipp betrifft die klimatischen Verhältnisse in Ihrem Unternehmen. Sofern Sie noch auf die alt hergebrachten Ventilatoren setzen, sollten Sie bei entsprechendem Budget darüber nachdenken, eine Umrüstung auf umweltfreundliche Klimaanlagen vornehmen zu lassen. Kombinieren Sie diesen Schritt idealerweise damit, von einem Fachmann das Gebäude auf Schwachstellen untersuchen zu lassen, wo Kälte eindringen kann und Wärme unnötigerweise nach draußen abgegeben wird. Was den Stromverbrauch anbelangt, können Sie neben den eingangs schon erwähnten Maßnahmen Ihre Mitarbeiter mit Strom sparenden Laptops ausstatten und diese kurz vor Feierabend dazu anhalten, alle Geräte von der Steckdose zu trennen.

Tipp Nr. 5: Papier und Kunststoff im Büro

Einer der effektivsten Tipps zur Einsparung von Emissionen in Ihrem Unternehmen besteht darin, dass Sie soweit wie möglich auf Papier im Büro verzichten. Rüsten Sie stattdessen auf eine digitale, cloudbasierte Infrastruktur um, die als Plus für Sie und Ihre Mitarbeiter den Vorteil bietet, von überall auf sämtliche Informationen zugreifen zu können. Gleichzeitig erlaubt die Digitalisierung deutlich effektivere Arbeitsprozesse, gemeinsames Arbeiten am selben Projekt von unterschiedlichen Standorten aus und kürzere Dienstwege. Neben Papier sollten Sie außerdem Kunststoff aus Ihren Büros verbannen. Bei der Herstellung werden bekanntermaßen Treibhausgase en masse emittiert und die Endstation nicht mehr benötigter Sachen ist meist der Ozean.

Tipp Nr. 6: Lebensmittel und grüne Lieferanten

Last but not least verbirgt sich sicherlich ebenso in Ihrem Unternehmen Potenzial zur Schonung von Ressourcen auf der Ebene der Lebensmittel und Ernährung. Beginnen können Sie damit, die Kantine bzw. Küche ausschließlich mit Fairtrade-Lebensmitteln auszustatten bzw. beliefern zu lassen. Unterstützen Sie bewusst die sogenannten grünen Lieferanten, die Wert auf Nachhaltigkeit sowie faire Arbeitsbedingungen legen und dazu beitragen, dass die Arbeiter in dieser Branche nicht ausgebeutet werden. Fragen Sie außerdem regelmäßig bei Ihren Mitarbeitern nach, ob in den richtigen Mengen eingekauft wird, damit seltener etwas im Abfall landet.

Offline beraten lassen, online günstig einkaufen – Ein Braunschweiger Baumarkt beendet den „Beratungsdiebstahl“

Online-Händler meist günstiger

Gegenüber dem Einzelhandel bieten Online-Shops einige Vorteile. Sie sind nicht regional gebunden, sondern können deutschlandweit oder gar international genutzt werden. Dabei müssen sie keine Verkaufsfläche bereitstellen und sparen so Mietkosten ein. Einige Anbieter wie beispielsweise PROFISHOP besitzen zudem kein eigenes Lager. Die Kunden beziehen die Ware direkt vom Hersteller. Für die Beratung muss indes weniger Personal eingestellt werden. Die Kostensenkungen, die mit diesen Punkten verbunden sind, werden (teilweise) an die Kunden weitergereicht, wodurch der seine Produkte Online-Händler meist günstiger anbieten kann als der Einzelhandel.

Druck auf den Einzelhandel wächst

Die Verbraucher werden natürlich von den günstigeren Preisen angelockt. Bekanntlich erhöht sich durch die Online-Angebote der Druck, auch wenn der deutsche Einzelhandel seine Umsätze zuletzt steigern konnte. Viele Geschäfte in den Innenstädten mussten bereits schließen. Viele Kunden wollen aber auf die Beratungsleistung nicht verzichten und gehen dafür immer noch in die Geschäfte. Eingekauft wird dann aber vom Sofa aus oder direkt schon auf dem Rückweg mit dem Smartphone.

Das schadet natürlich den stationären Händlern. Für einen Braunschweiger Baumarkt (Ludwig Ohlendorf KG) ist der Punkt gekommen, an dem man gegensteuern muss. Hier wird jetzt bei der Beratung abkassiert. Deshalb steht am Eingang bereits ein Hinweis: „Wegen erhöhtem Beratungsdiebstahl sehen wir uns gezwungen ab sofort eine Beratungsgebühr von 10,00 € zu erheben. Selbstverständlich verrechnen wir diese Gebühr bei Kauf des Artikels in unserem Hause. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.“

Verständnisvoll zeigen sich aber nicht alle Kunden. Der Beratungsservice solle kostenlos sein. So sind es die Menschen gewohnt. Allerdings gibt es auch einige Interessenten, die sich beraten lassen und nichts kaufen – weder online noch offline. Einige Kunden könnte der Baumarkt mit seiner neuen Gebühr daher verschrecken.

Beratungsgebühr kein Fall für den Verbraucherschutz

Der Inhaber, Michael Elsas, sieht sich aber zu dieser Maßnahme gezwungen, denn das Fachpersonal koste auch entsprechendes Geld. Dreiste Kunden sind ihm ein Dorn im Auge. In einem Beitrag von Sat.1 Regional sagte Elsas: „Es ist sogar so weit gegangen, dass Kunden hier im Laden waren, sich haben beraten lassen und während der Beratung schon mit dem Handy bei Google unterwegs waren und geguckt haben, wo kriege ich das am günstigsten.“

Von vielen Kunden erhält der Vorreiter bei der Beratungsgebühr daher auch Zuspruch. Die Einzelhändler müssten unterstützt und geschützt werden. Um den Beratungsdiebstahl einzudämmen, wird allein schon das Hinweisschild helfen. Denn die Verbraucher, die nur für eine Beratung in das Geschäft gekommen wären, machen nun einen Bogen um den Laden und suchen einen anderen Händler auf, bei dem es noch keine Beratungsgebühr gibt.

So ähnlich sieht es auch der Verbraucherschutz, der sich ebenfalls verständnisvoll zeigt, aber die Erfolgsaussichten der Gebühr eher gering einschätzt. Manch ein Kaufinteressent werde auf größere Ketten ausweichen, die es nicht nötig hätten, eine Beratungsgebühr zu erheben. Diejenigen, die ohnehin etwas kaufen, haben allerdings kein Problem mit der Gebühr, denn sie wird ja beim Kauf verrechnet. Ob sich solch eine Gebühr auch bei anderen Einzelhändlern etabliert, darf dennoch bezweifelt werden.

3 Dinge, die Sie beim Wechsel der Autoversicherung beachten sollten

Tipp Nr. 1: Nutzung eines Vergleichsportals

Gehören auch Sie zu den Personen, die sich über die zum Jahresende eintrudelnde Post der Versicherungen, die die Begleichung hoher Prämien einfordern, ärgern? Besonders nachvollziehbar ist das bei den Kfz-Versicherungen – namentlich der Haftpflicht und der Kasko-Police. Während die erste hierzulande gesetzlich vorgeschrieben ist, kann die zweite in Form von Teil- oder Vollkasko freiwillig abgeschlossen werden. So oder so belaufen sich die zu zahlenden Prämien aber auf viele hundert oder gar tausende Euro, wenn es ein besonders hochwertiges Fahrzeug ist.

Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob Sie vom Abschluss einer günstigeren Versicherung bzw. von einem Wechsel monetär profitieren. Inzwischen können Verbraucher dank Vergleichsportalen wie Verivox viel Zeit beim Check und dem finalen Wechsel sparen. Die Plattform listet nach Eingabe einiger grundlegender Informationen alle in Frage kommenden Anbieter preislich aufsteigend auf. Dabei können Sie Einblick in die vertraglichen Details nehmen, überprüfen, wie andere Versicherungsnehmer das Unternehmen bewertet haben und schlussendlich unkompliziert wechseln.

Vergleichsportale sind vor allem deshalb so nützlich, weil Sie sich damit den aufwendigen Gang zu Versicherungsmaklern oder Agenturen sparen und sich bequem von zu Hause rund um die Uhr ein Bild von den Angeboten machen können.

Tipp Nr. 2: Prüfung der Versicherungen

Wenn Sie ein Vergleichsportal nutzen, sollten Sie nicht blindlings einen Kontrakt mit dem billigsten Anbieter eingehen. Wahrscheinlich werden Sie nach Eingabe Ihrer Daten feststellen, dass Sie mit dem an erster Stelle gelisteten Angebot jährlich mehrere hundert Euro sparen können. Beachten Sie jedoch, dass es sich dabei nicht automatisch um eine Offerte handeln muss, die mit Ihrer aktuell bestehenden Police qualitativ gleichzusetzen ist.

Sie müssen die einzelnen vertraglichen Details genauestens studieren und dabei insbesondere Faktoren wie die inkludierte Deckungssumme, den Rabattschutz und den Service des Anbieters im Auge behalten. Bei der Deckungssumme sollten Sie sich den höchstmöglichen Schutz sichern, da die gesetzlich bestehenden Mindestanforderungen in Höhe von 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 1,2 Millionen Euro für Sachschäden oftmals nicht ausreichend sind.

Ihren Schadensfreiheitsrabatt sollten Sie zudem immer retten, da Sie sich dann saftige Beitragserhöhungen nach einem eigens verschuldeten Unfall sparen.

Tipp Nr. 3: Strukturierter Vertragswechsel

Der vielleicht größte Fehler und zugleich der dritte Tipp beim Wechsel der Autoversicherung lautet: Lassen Sie sich ausreichend Zeit und gehen Sie planvoll sowie strukturiert vor. Beginnen Sie am besten schon Anfang Herbst damit, sich nach einem neuen Vertrag umzusehen, da zu diesem Zeitpunkt die meisten Versicherer bereits mit lukrativen Angeboten locken.

Sie haben zwar in der Regel bis zum Stichtag des 30. Novembers Zeit für eine Kündigung bis zum Jahresende, allerdings können Sie mit entsprechender Vorlaufzeit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Setzen Sie nämlich Ihren bestehenden Versicherer von Ihrem Wechselwunsch in Kenntnis, besteht die Möglichkeit, dass dieser Ihnen eine günstigere Offerte unterbreitet, um Sie als Kunden zu behalten.

Ist das nicht der Fall, ist es grundsätzlich empfehlenswert, zunächst die neue Versicherung abzuschließen, ehe die alte gekündigt wird. Dadurch vermeiden Sie Komplikationen beim Wechsel und die laut Autobild strafbewehrte Fahrt ohne Versicherung. Den Wechsel können Sie übrigens auch komplett durch das jeweilige Vergleichsportal abwickeln lassen, was die