Die Wichtigkeit von gesunder Ernährung ist im Jahr 2019 zwar schon in das Bewusstsein vieler Menschen vorgedrungen, aber aus Gründen wie Bequemlichkeit und mangelhafter Disziplin werden vielfach immer noch die Nachteile ungesunder Ernährung in Kauf genommen.
In Zahlen ausgedrückt äußert sich dies vor allem in einem seit Jahren ansteigenden Anteil von übergewichtigen Frauen und Männern und an Adipositas leidenden Personen. Bereits 2017 litten hierzulande laut Statistischem Bundesamt 62,1% der Männer an Übergewicht – bei den Frauen waren es immerhin 43,1%.
Das ist erschreckend, denn gesunde Ernährung war noch nie so einfach, wie in der heutigen Zeit. Es gibt nämlich inzwischen sogar Anbieter, wie zum Beispiel Pottsalat.de, bei denen gesundes Essen bestellt und nach Hause geliefert werden kann. Im Angebot befinden sich unter anderem die aktuell sehr angesagten und gesunden Bowls mit frischem Gemüse, leckerem Dressing und frei wählbaren Extras.
Allgemein besteht eine ausgewogene Ernährung unter anderem aus:
- Obst
- Gemüse
- Getreide
- Ölen
- Samen
- Fleisch
- Fisch
Herrscht Abwechslung bei den Mahlzeiten, sollten diese in Ruhe, achtsam und mit ausreichend Zeit genossen werden. Das sorgt für ein schnelleres Sättigungsgefühl und verhindert ein Überessen.
Zucker, Salz, Fast Food und Fertigprodukte nachhaltig minimieren
Ein weiteres, häufig anzutreffendes Problem bei Menschen, die sich ungesund im Alltag ernähren, ist ein zu hoher Zucker- und Salzkonsum. Ersterer erhöht nicht nur das Risiko für Karies und an Diabetes zu erkranken, sondern ist zugleich eine echte Kalorienbombe. Hinzu kommt, dass er sich häufig versteckt in Nahrungsmitteln befindet.
Auch zu viel Salz – besonders in Fast Food – ist problematisch, denn es kann den Blutdruck erhöhen und als Folge dessen zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen.
Wer hingegen häufig Fertigprodukte wie Tiefkühlpizzen und Co. zu sich nimmt, sollte sich darüber bewusst sein, dass diese neben zu viel Zucker auch folgende ungesunde Substanzen beinhalten können:
- Zusatzstoffe
- Farbstoffe
- Minderwertige Geschmacksträger
Schon ein Blick auf das Zutatenverzeichnis im Supermarkt kann die ungesündesten Lebensmittel entlarven.
Weniger tierische Produkte verzehren und ausreichend Wasser trinken

Die beste Devise für gesunde Alltagsernährung ist, stets frisch zu kochen, zumal dann auch das Bewusstsein dafür geschärft wird, was überhaupt an Inhaltsstoffen in Gerichten enthalten ist.
Empfehlenswert ist darüber hinaus, den Fleischkonsum zu reduzieren, denn hier und auch bei sonstigen tierischen Produkten wie Milch oder Käse langen viele Deutsche statistisch gesehen laut einer YouGov-Umfrage aus diesem Jahr zu häufig zu. Demnach essen z.B. 66% der Männer regelmäßig bzw. häufig Fleisch, nur 20% tun dies selten.
Die Richtwerte der DGE besagen hierzu, dass pro Woche nicht mehr als 300-600 Gramm Fleisch und Wurst aufgrund diverser ungesunder Inhaltsstoffe gegessen werden sollten.
Ebenso essenziell für eine gesunde Ernährung ist übrigens laut tk.de eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 Litern pro Tag. Bestenfalls besteht sie aus reinem Wasser und kommt ohne viel Zucker aus.