Der Anzug-Guide für Herren

Passt perfekt! Der Anzug-Guide für Herren

So erkennt man einen hochwertigen Anzug

Wenn man schlechte Qualität einkauft, kauft man in der Regel zweimal ein. Das gilt auch beim Thema Anzüge. Deshalb sollte man sich direkt von vorneherein für etwas Hochwertiges entscheiden. Dazu muss man häufig gar nicht viel Geld ausgeben, wenn man sich beispielsweise dazu in einem Herren Anzug Outlet Center umsieht. Hier findet man sogar Luxus Marken aus der vergangenen Saison. Da ein guter Anzug allerdings zeitlos ist, muss einen das nicht stören.

Ein gutes Anzeichen ist die sogenannte Schneiderkante. Dabei handelt es sich um eine gut sichtbare Naht außen am Revers.

Gute Qualität kauft man in der Regel auch, wenn sich die Knöpfe an den Ärmeln des Sakkos wirklich öffnen lassen. Allerdings bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass es minderwertig ist, wenn sich die Knöpfe nicht öffnen lassen.

Hat ein Jackett ein Muster, sollte das über die Nähte hinweg gleichmäßig weiterlaufen. Vor allem im Bereich der Schulter und bei der Brusttasche kann es bei minderwertigen Kleidungsstücken vorkommen, dass hier ungleichmäßig gearbeitet wurde.

Ein Futter auf der Innenseite schützt das Innenleben des Sakkos. Auch das kann ein Zeichen für ein hochwertiges Jackett sein. Der Stoff selbst spielt ebenfalls eine große Rolle. Das sogenannte Weber-Etikett steht für gute Qualität.

Sitzt mein Anzug richtig?

Unabhängig vom Anlass ist es wichtig, dass ein Anzug richtig sitzt. Um das herauszufinden, gibt es einige Punkte, die es zu beachten gilt, wenn man Jackett und eine Hose anprobiert.

  • Die Schultern: In erster Linie sollte das Jackett so geschnitten sein, dass die Schulterbreite der eigenen Schulterpartie entspricht. Falls die Naht beim Anprobieren zu sehr spannt, sollte man lieber eine Nummer größer wählen. Berühren die Schulterpolster schon die Arme, sollte das Sakko etwas enger gewählt werden.
  • Die Arme: Hängen die Arme und sind leicht angewinkelt, dann sollte der Ärmel bis zum Handgelenk reichen. Der Ansatz des Hemdes sollte dann ebenfalls erkennbar sein, jedoch nicht zu weit herausragen. Selbst wenn die Ärmel noch nicht die passende Lände haben, lassen sich hier jedoch relativ leicht Änderungen durch einen Schneider vornehmen.
  • Die Brust: Das Sakko sollte weder zu weit sein, noch zu sehr spannen. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man das ganz einfach testen, indem man es zuknöpft und seine Faust hinter dem Rücken unter das Jackett steckt. Hat die Faust gerade noch so Platz, ist es perfekt. Die ideale Länge hat das Sakko übrigens, wenn man die Arme hängenlässt und den unteren Saum noch ohne Probleme erreichen kann.
  • Die Beine: Die Länge und der Schnitt der Hose hängt in erster Linie erst einmal vom eigenen Geschmack und Stil ab. Ähnlich wie beim Sakko gilt hier, dass sie nicht zu eng, aber auch nicht zu weit sein sollte. Dabei versteht es sich von selbst, dass Sakko und Hose in Bezug auf Farbe und Material übereinstimmen.

Der passende Anzug für jede Figur

Neben dem eigenen Stil gibt es aber noch weitere Faktoren, die die Art des Anzugs beeinflussen. Dazu gehört beispielsweise die Körperform. Kleine Männer sollten eher schmal geschnittene Anzüge mit dünnem Revers tragen. Entweder man lässt die Krawatte weg oder wählt eine schlanke, die den Körper etwas streckt.

Große und dünne Männer können getrost zu etwas weiter geschnittenen Sakkos greifen. Männer mit etwas mehr auf den Rippen sollten dunkle Stoffe bevorzugen mit subtilen Streifen. Die Körperform ist die eine Sache, jedoch sollte man als Mann nicht die aktuellen Trends außer Acht lassen.

Wie finde ich meine Größe?

Dabei sollte man zunächst unterscheiden, ob es sich um eine Normalgröße oder eine Sondergröße handelt. Bei der normalen Variante ist es in der Regel so, dass die Hälfte des eignen Brustumfangs der eigentlichen Größe entspricht. Misst man beispielsweise einen Umfang von 100 Zentimetern, liegt die Konfektionsgröße bei 50.

Tipps

Hat man endlich seinen Anzug gefunden, sollte man noch einiges beachten, damit man möglichst lange seine Freude damit hat und dass das Outfit am Ende gut aussieht.

  • Sakko und Hose sollte man nicht zu häufig reinigen lassen, da das den Stoff zu schnell abnutzen kann.
  • Gürtel und Schuhe sollten farblich zusammenpassen, genauso wie die Socken. Außerdem sollte man keine braunen Schuhe zu einem schwarzen Anzug tragen.
  • Beim Sakko wird der unterste Knopf niemals geschlossen. Beim Hinsetzen wird das Sakko geöffnet. Die Ausnahme bildet der Zweireiher. Dabei bleibt der unterste Knopf ebenfalls immer offen, der Rest allerdings auch im Sitzen geschlossen.