Der erste Job: 7 Tipps für die Berufssuche

Der erste Job: 7 Tipps für die Berufssuche

1. Suche nach Stellen

Um deinen Traumjob zu ergattern, musst du dich zu allererst nach geeigneten Stellen umschauen. Früher wurden die Menschen häufig durch Annoncen in der Zeitung auf Jobofferten aufmerksam. Das ist zwar heutzutage auch noch möglich. Viel zeitgemäßer ist es jedoch, wenn du dich im Netz nach passenden Stellen umschaust. Hier findest du eine Vielzahl an Portalen, die alle möglichen Arten von Stellenanzeigen bieten.

Je nachdem welchen Job du suchst, kannst du dich entweder auf einschlägigen Seiten umschauen, die nur gewisse Branchen abdecken oder für einen sehr allgemeinen Blick auf die Joblage, kannst du dich bei der Agentur für Arbeit umsehen.

Wenn du dich bereits für bestimmte Unternehmen interessierst, dann schau auf deren Webseiten nach. Hier findest du meist Rubriken, die mit „Karriere“ oder „Jobs“ betitelt sind. Dort wird ebenfalls regelmäßig ausgeschrieben. Falls du keine passende Stelle bei deinem Wunschunternehmen findest, probiere es doch einfach mit einer Initiativbewerbung.

2. Wie soll dein neuer Job aussehen?

Bevor du dich nach Stellen umschaust und währenddessen solltest du dir Gedanken machen, wie dein neuer Job aussehen soll. Dazu solltest du dir eine Liste anlegen, die einige wichtige Punkte zu deinen Vorlieben und zu deinen Qualifikationen abdeckt.

  • Was hast du während deiner Ausbildung oder deinem Studium gelernt?
  • Was hat dir dabei besonders Spaß gemacht?
  • Welche Tätigkeiten willst du auf keinen Fall ausüben?
  • Gibt es irgendwelche privaten Interessen, die im Job eine Rolle spielen sollen?
  • Wie soll dein betriebliches Umfeld aussehen?
  • Was versprichst du dir von deinem Unternehmen?

Neben diesen Punkten solltest du dir natürlich überlegen, wie viel Geld du mit deinem Job verdienen möchtest. Die Gehaltsvorstellungen werden oft schon bei der schriftlichen Bewerbung abgefragt und dann solltest du bereits Bescheid wissen.

Informiere dich also über das Durchschnittsgehalt und die Einstiegsgehälter in deiner Branche und setze ruhig etwas höher an, damit du noch Spielraum für Gehaltsverhandlungen hast. Allerdings solltest du es nicht übertreiben.

3. Bewerbung und Lebenslauf

Eine gute Bewerbung ist wie deine Visitenkarte. Wenn du aus den ganzen Stellenanzeigen und deinen zugehörigen Vorlieben die Anzeige deines Traumjobs gefunden hast, solltest du nicht zögern und dich bewerben. Wichtig ist, dass du deine Bewerbung für jedes Unternehmen individuell verfasst. Natürlich sollten die grundlegenden Angaben stimmen, aber viele Personaler legen Wert darauf zu erkennen, dass Bewerber sich bereits bei der Bewerbung über das Unternehmen informiert haben.

Wenn dir das Schreiben etwas schwerer fällt, dann suche dir Inspiration im Internet. Egal, wie du es anstellst, wichtig ist, dass deine Bewerbung und dein Lebenslauf klar strukturiert sind. Bringe nur die Sachen rein, die für die Stelle relevant sind oder sein könnten. Versuche Standardsätze in Bewerbungsanschreiben zu vermeiden und komme auf den Punkt.

4. Fuß in die Tür

Falls du Fragen zum Bewerbungsprozess hast, dann ruf einfach in deinem Wunschunternehmen an. Selbst dann, wenn du keine Fragen hast, schadet es nicht, das Telefon in die Hand zu nehmen und einfach ein paar detailliertere Informationen einzuholen. Auf diese Weise sorgst du dafür, dass die Personaler deinen Namen schon einmal gehört haben und dich kennen.

Das verschafft dir möglicherweise ein paar Vorteile, weil du deinen Fuß ja quasi schon einmal in die Tür gestellt hast. Außerdem drückt es aus, dass du wirkliches Interesse an der Stelle hast. Nichts sehen Personaler lieber als ehrliches Interesse an einem Job.

5. Vitamin B

Solltest du jemanden kennen, der in dem Unternehmen arbeitet, dann sprich die Person gerne darauf an, dass du dich bewerben möchtest oder dich schon beworben hast. Sie kann vielleicht ein gutes Wort für dich einlegen oder dir noch nützliche Hintergrundinformationen geben. So hast du beim Bewerbungsprozess definitiv die Nase vorn. Gut ein Drittel aller Stellen kommen über Vitamin B zustande.

6. Vorbereitung ist das A und O für das Vorstellungsgespräch

Wenn du dich nicht bereits bei der Bewerbung auf das Unternehmen vorbereitet hast, dann solltest du das spätestens vor deinem Vorstellungsgespräch tun. Informiere dich zunächst auf dessen eigenen Kanälen über den Betrieb. Bestens geeignet sind dazu die Webseite und die Social-Media-Profile. Auf diese Weise lernst du, wie sich das Unternehmen selbst wahrnimmt.

Um die Wahrnehmung von außen zu überblicken, solltest du dich in der Presse umschauen. Welche Schlagzeilen hat das Unternehmen in der Vergangenheit gemacht und wie steht es generell da?

Dann nimmst du dir die Mitarbeiter vor. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an Portalen im Internet bei denen Mitarbeiter ihre Arbeitgeber bewerten. Allerdings solltest du hier nicht immer alles für bare Münze nehmen, denn manchmal kann hinter einer schlechten Bewertung der Frust eines entlassenen Arbeitnehmera stecken.

7. Nicht nur auf Fachkenntnisse setzen

Beim Bewerbungsgespräch geht es zwar in erster Linie um deine Skills, allerdings solltest du dich auch von deiner menschlichen Seite zeigen. Darauf kommt es nämlich ebenfalls an. Sei natürlich und authentisch. Dann klappt es bestimmt mit deinem Traumjob.