Reicht das Aufholprogramm, um die Corona-Defizite auszugleichen?

Aufgrund der Corona-Pandemie blieben Schulen monatelang geschlossen. Der Unterricht zuhause konnte meist nicht mit der Förderung in der Schule mithalten, sodass zwischen Schülern eines Jahrgangs teils große Lücken entstanden sind. Immer mehr Kinder und Jugendliche weichen daher auf Online Nachhilfe aus, mit deren Hilfe sie den Lernstoff in Zusammenarbeit mit einem Nachhilfelehrer und einem individuellen Plan aufarbeiten. Die Bundesregierung möchte nun die weitreichenden Folgen der Schulschließungen abfedern und hat sich dazu entschieden, zwei Milliarden Euro in ein Aufholprogramm zu investieren. Dies erntete allerdings von Schülern, Eltern und Lehrern Kritik.

So äußerte sich Heinz-Peter Meidinger, der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, pessimistisch: Er halte das durch den Bundestag verabschiedete Paket für unzureichend. Die investierte Summe sei zu gering, um das geplante Ziel zu erreichen. Auch die Bildungsministerin Anja Karliczek ist der Meinung, dass etwa 25 Prozent aller Schüler ein Lerndefizit aufweisen. Sie plädiert dafür, das genaue Ausmaß mit Hilfe von Lernstandserhebungen zu ermitteln.

Das Aufholprogramm soll in zwei Teilen Kindern und Jugendlichen zugutekommen: Förder- und Nachhilfeprogramme werden mit einer Milliarde Euro gesponsert. Die zweite Milliarde fließt in soziale Projekte, mit denen Familien, Kinder und Jugendliche unterstützt werden, um die Folgen der Krise zu mildern. Die Summen sollen im nächsten Jahr zur Verfügung stehen.

Kritik am Aufholprogramm

Wie genau die Programme ausgestaltet werden sollen, ist allerdings noch nicht bekannt. Das bedeutet, dass Schüler und Eltern noch nicht einschätzen können, ob die Fördermöglichkeiten für den individuellen Lernstand ausreichen werden. Auch eine bloße Bereitstellung finanzieller Mittel kann nur der Anfang sein – diese müssen an den richtigen Stellen eingesetzt und etwa in Lehrkräfte und Lernmaterial investiert werden. Eine Umsetzung blieb bisher aus; wann mit ihr zu rechnen ist, ist ebenfalls unklar.

In der Zwischenzeit wächst die Sorge der Eltern und Lehrer über die zunehmenden Bildungslücken und Unterschiede zwischen einzelnen Schülern. Insbesondere bedürftige Familien, denen die elektronische Hardware fehlt, warten oft lange auf Leih-Laptops. In manchen Fällen kommen sie sogar überhaupt nicht an.

Der private Nachhilfesektor eilt zu Hilfe

Während das staatliche Bildungssystem aufgrund der andauernden Unterfinanzierung mit seinen Defiziten kämpft, erfreut sich die private Nachhilfe wachsender Beliebtheit. Obwohl die Angebote vor Corona oft nur als Ergänzung zum regulären Schulunterricht in Anspruch genommen wurden, erfüllen sie nun für viele Schüler eine grundlegende Funktion zur Aneignung des Stoffes.

Das große Angebot für Online Nachhilfe ist nicht nur auf einem technischen Stand, von dem die meisten Schulen nur träumen können. Hinzu kommt außerdem, dass der Schulstoff hier in kleine Einheiten aufgeteilt wird, den sich Schüler nach ihrem eigenen Tempo aneignen können. Dabei fördern sie die anhaltende Konzentration und stellen dicke Schulbücher in den Schatten.

Genutzt werden kann Online Nachhilfe bequem über einen Laptop oder ein Tablet. So ist sichergestellt, dass kein Gesundheitsrisiko aufgrund menschlichen Kontakts besteht. Nebenbei spart dies Fahrtkosten und die Zeit, die andernfalls in Verkehrsmitteln verbracht würde.

Schüler, die von individueller Förderung profitieren, können hier Einzelstunden wählen, die genau an die Bedürfnisse des Lernenden angepasst werden. Auf diese Weise werden Probleme erkannt und gezielt adressiert – ein Vorgehen, das in einer regulären Schulklasse oft nicht möglich ist.

Dank kostenloser Probestunden können Schüler unverbindlich in Angebote hineinschnuppern und sich sowohl von der Struktur des Lernens als auch von dem gewählten Lehrer überzeugen. Zusammen mit ihm wird ein Nachhilfe-Plan erstellt, der auf den Wissensstand des Lernenden zugeschnitten ist.

Was sagt der BMI über die Gesundheit aus?

Im Mittelpunkt des Loriot-Sketches „Szenen einer Ehe“ steht die Weichheit eines Frühstückseis, das täglich nach Gefühl gekocht wird. Dabei ist es mit Gefühlen so eine Sache: Sie können trügen. Ein Blick in den Spiegel verrät zwar hingegen zumeist die bittere Wahrheit – Doch auch er liefert nur eine erste Einschätzung. Wer seinen künftigen Speiseplan genau planen möchte, sollte zunächst seinen BMI berechnen.

Wie viel Körpermasse ist gesund?

Der Body Mass Index (BMI) galt lange Jahre rund um den Globus als Meilenstein zur Bestimmung des Körpergewichts. Hat er seinen Nimbus als Nonplusultra inzwischen auch eingebüßt, dient er Medizinern, Ernährungs- und Sportwissenschaftlern noch immer als willkommene Grundlage zur groben Einordnung des individuellen Ernährungszustands eines Patienten. Im Internet lässt sich mit nur einigen Eingaben problemlos der eigene Body Mass Index berechnen. Wer stattdessen Lust auf Mathe hat, benötigt auch kein Studium. Er muss einfach nur sein Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat seiner Körpergröße in Metern teilen. Eine 80 Kilogramm schwere und 1,80 Meter große Person würde also wie folgt kalkulieren:

  • 1,80 x 1,80 ergibt 3,24
  • 80 geteilt durch 3,24 ergibt 24,7 – den persönlichen BMI.

Eine erwachsene Frau hat damit nach der offiziellen Einteilung durch die Weltgesundheitsorganisation Glück: Sie gilt gerade noch als normalgewichtig. Ein Mann hingegen fiele bereits in die erste Übergewichts-Kategorie.

Grundsätzlich erfolgt die Einteilung bei über 18- und unter 65-Jährigen wie folgt:

BMI-Wert Frauen

  • bis 18,5: Untergewicht
  • 18,6 bis 24,9: Normalgewicht
  • 25 bis 29,9: Übergewicht
  • ab 30: Adipositas (Fettleibigkeit), die weitergehend in verschiedene Stadien eingeteilt wird.

Bei Männern werden sämtliche Werte jeweils um die Zahl Eins reduziert – sie wären also bereits ab einem BMI von 17,6 normalgewichtig.

Auch zur Berechnung des BMIs von Kindern und Senioren wird das Gewicht in Relation zur Körpergröße gesetzt – allerdings gelten jeweils andere Maßstäbe bei der Auswertung.

  • Bis zu einem Alter von acht Jahren wird kein BMI berechnet: Der sprichwörtliche Babyspeck bei Säuglingen ist ebenso gesund wie ein besonders geringer Körperfettanteil bei Erst- und Zweitklässlern. Ab dann werden zwar die Richtwerte erwachsener Männer und Frauen herangezogen, jedoch anhand einer sogenannten Perzentilkurve ausgewertet: einem statistischen Maß zur Anzeige einer gesunden Entwicklung auf Basis in der Vergangenheit erhobener Daten zu Größen- und Gewichtsstufen.
  • Wer hingegen bereits seinen Geburtstag gefeiert hat, darf sich in der Regel freuen: Der Körperwasseranteil sinkt, der Fettgehalt nimmt zu – bereits bei einem BMI von unter 22 sollte die Ernährung kalorienreicher, erst ab einem BMI von 29 weniger gehaltvoll gestaltet werden.

Unabhängig von Alter und Geschlecht gilt die Einteilung des BMI inzwischen nur noch als reine Orientierungshilfe; eine exakte Bestimmung des aktuellen Ernährungszustands bedarf der Berücksichtigung eines weiteren Aspektes:

Wo versteckt sich das Fett?

Oder auch: Wo ist es sichtbar? Ein Vorwurf gegen den Body Mass Index richtet sich an die fehlende Aussagekraft zur Fettverteilung. So würden besonders muskulöse Personen selbst ohne jedes Gramm Fett an ihrem Körper als übergewichtig eingestuft werden, ebenso wie Patienten mit Wasseransammlungen im Gewebe als Risikogruppe gelten. Zudem beeinflusst die Verteilung des Körperfetts die Wahrscheinlichkeit möglicher Folgeerkrankungen: Bauchfett gilt als besonders gefährlich und kann Herz-Kreislauferkrankungen wie Schlaganfälle oder Arteriosklerose, aber auch Diabetes mellitus oder Bluthochdruck nach sich ziehen.

Ein, zwei, drei … weitere Messmethoden

Zur Bestimmung des Bauchfetts und damit des allgemeinen Ernährungszustandes lassen sich drei weitere Methoden heranziehen: Neben einem erneuten Kopfrechnen das gute alte Zentimetermaß sowie ein sogenannten Caliper, eine Zange zur Messung des Körperfetts.

  1. Am schnellsten geht es mit einem Maßband, das in Höhe des Bauchnabels einmal um den Körper geführt – nicht zu straff, nicht zu locker – und von dem der Wert einfach abgelesen werden muss. Nach offiziellen Einteilungen gilt hier bei Frauen ein Bauchumfang von rund 80, bei Männern bis 94 Zentimetern als unbedenklich. Der große Nachteil: Die Körpergröße wird bei dieser Methode nicht berücksichtigt.
  2. Zur Präzisierung der Werte wurde daher die Waist-to-Height-Ratio (WtHR) entwickelt, bei der der Bauchumfang durch die Körpergröße in Zentimetern geteilt und so in ein annäherndes Verhältnis gesetzt wird. Liegen der Bauchumfang bei 82 und die Körpergröße bei 185 Zentimetern, wird 82 durch 185 geteilt. Über das Ergebnis von 0,44 kann sich die betroffene Person freuen: Ab Werten von 0,5 gelten Erwachsene als übergewichtig.
  3. Für eine Messung mit einem Caliper wird die Dicke von Hautfalten an Brust, Bauch und Oberschenkel bestimmt – durch Online-Kalkulatoren unter weiterer Berücksichtigung von Alter, Gewicht und Körpergröße lassen sich die Ergebnisse recht genau auswerten.

Digital statt analog

Wer es noch einfacher haben und mit der Zeit gehen möchte, kann auch auf ein digitales Messgerät zurückgreifen. Fitnesstracker liegen im Trend: In Armband oder Smartwatch integrierte Sensoren speichern und analysieren alles von der täglichen Schrittanzahl über den Puls und Kalorienverbrauch bis hin zum Schlafrhythmus. Durch integrierte App-Funktionen lassen sich die Ergebnisse auch über Plattformen in den sozialen Medien teilen, Inaktivitätsalarme bei verpassten Sportstunden aktivieren und individuelle Ernährungsempfehlungen erstellen – abhängig vom gemessenen Körpergewicht.

Umständlich und teuer, aber möglich sind des Weiteren

  • die sogenannte Bioelektrische Impedanzanalyse, bei der eine leichte Strommenge durch den Körper gejagt wird: Je geringer der elektrische Widerstand, desto weniger Körperfett hat die betroffene Person
  • ein Sprung ins kühle Nass: Der Körperfettanteil beim hydrostatischen Wiegen bestimmt sich aus der Menge Wasser, die abzüglich der zuvor gemessenen Lungenkapazität verdrängt wird
  • die Dual Energy X-ray Absorptiometry, bei der unter geringer Strahlung ein Röntgenbild angefertigt wird, an dem der exakte Körperfettanteil an jeder beliebigen Körperstellen abgelesen werden kann

Maßnahmen nach dem Maß nehmen

Ergibt die gewählte Methode einen zu hohen Fettanteil, lässt sich dieser durch zwei Komponenten senken: Sport und Ernährung.

  1. Als Sportprogramme stehen Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Fahrradfahren zur Auswahl, beim Muskelaufbau wird auf Hanteln zurückgegriffen, ein High Intensity Interval Training setzt auf kurze, schnelle Bewegungsabläufe bei maximaler Pulsfrequenz. Auch hier gilt: Jeder sollte anhand eigener Vorlieben und unter Berücksichtigung seines Fitnesslevels seine Auswahl treffen. Als ideal gilt eine Mischung aller Komponenten.
  2. Letzteres trifft auch auf die Ernährung zu – der man im Übrigen auch als Normalgewichtiger folgen sollte: Von allen Nährstoffen gehört die ausreichende Menge in ausgewogenem Verhältnis auf den täglichen Speiseplan. Lokale und saisonale Obst- und Gemüsesorten sorgen nicht nur für Vitamine, sondern schonen auch die Umwelt, Getreide wie dunkles Vollkornbrot liefert die benötigten Kohlenhydrate und Proteinshakes, Eier und Tofu die erforderlichen Eiweiße.

Schließlich gilt es noch einmal, den Kopf zu bemühen: Um zu wissen, wie viele Kalorien auf dem täglichen Speiseplan stehen dürfen, werden Grund- und Leistungsumsatz berechnet:

Der Grundumsatz beziffert die verbrauchte Energie ohne Bewegung, der Leistungsumsatz die Kalorien, die durch Aktivitäten verbrannt werden. Die Summe ergibt den täglichen Gesamtkalorienverbrauch.

Zur Berechnung des Grundumsatzes wird bei Frauen eine Kalorie mit dem Körpergewicht in Kilogramm sowie der Zahl 24 multipliziert, bei Männern 1,1 Kalorien.

Hinzu kommt das persönliche Physical Activity Level (PAL), der sich anhand einer offiziellen Tabelle annähernd bestimmen lässt:

  • 1,2: gar keine Bewegung
  • 1,5: überwiegend sitzend
  • 1,7: hauptsächlich sitzend, ab und zu ein wenig Bewegung
  • 1,9: überwiegend gehend oder stehend
  • Ab 2,0: körperlich anstrengende Tätigkeiten

Für den Leistungsumsatz muss nun noch der Grundumsatz mit dem entsprechenden Wert multipliziert und vom Ergebnis der Grundumsatz wieder abgezogen werden: Die verbleibende Kalorienanzahl ist die, die zum Halten des Gewichts täglich verspeist werden darf. Guten Appetit!

Alles Liebe zum Muttertag: Ein Ehrentag geht um die Welt

Es ist der Tag, an dem wir unseren Müttern zeigen wollen, wie viel sie uns bedeuten. Am Muttertag geht es um diese einen bestimmten Frauen, die uns unsere Leben geschenkt haben. Dieser Ehrentag wird allerdings nicht nur bei uns in Deutschland gefeiert, sondern überall auf der Welt. Allerdings findet er nicht unbedingt immer am gleichen Tag statt. Zudem haben sich je nach Kultur verschiedene Rituale und Traditionen etabliert. Wir haben herausgefunden, wie der Muttertag auf der Welt gefeiert wird. Also halten Sie Ihre Blumen und Pralinen bereit.

Schon in antiken Kulturen wurde die Mutter verehrt

Mütter werde nicht erst seit gestern verehrt. Die Verehrung der Mütter geht bereits auf sehr frühe Kulturen zurück. Vor dem Christentum wurden in verschiedenen Religionen sogenannte Muttergottheiten verehrt. Sie wurden als Spenderinnen des Lebens angesehen. In manchen frühen Kulturen wurden solche Gottheiten regelrecht angebetet, wie beispielsweise Leda, die Schwanenjungfrau bei den Griechen, oder Isis im alten Ägypten. In diesen beiden und anderen Kulturen gab es bereits mehrere Feste, um das Bild der Mutter zu ehren.

Im Laufe der Zeit wurden Mütter weiterhin verehrt und waren oft Motive diverser Kunstwerke. Einen besonders hervorgehobenen Status besitzt in unserer durch das Christentum geprägte Welt, die Jungfrau Maria. Sie ist die Mutter von Jesus und damit auch von Gott. Sie ist nach wie vor eine der großen angebeteten Mutterfiguren. Mit Religionen hat der Muttertag von heute jedoch eher wenig zu tun.

Unser heutiger Muttertag: eine amerikanische Erfindung

Der Tag zu Ehren der Mütter, wie wir ihn heute kennen, liegt in den USA begründet. Im Jahr 1907 wurde der allererste Muttertag gefeiert. Organisiert wurde er von der Frauenrechtlerin Anna Maria Jarvis. Sie wollte damit ihre eigene Mutter ehren, die im US-amerikanischen Bürgerkrieg aktiv war. Zwei Jahre zuvor war sie nämlich verstorben.

Damals hieß die Veranstaltung „Memorial Mother‘s Day Meeting“ und wurde im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes abgehalten. Schon damals fand der Muttertag am zweiten Sonntag im Mai statt, genauso wie heutzutage bei uns.

Nur ein Jahr später wurde der erste Muttertag in Philadelphia begangen. Im Jahr 1914 wurde der Tag offiziell zum Ehrentag aller Mütter. In Deutschland wurde der Muttertag in den 1920er Jahren zum ersten Mal gefeiert.

Traditionelle Geschenke bei unserem Muttertag

Wenn wir an die klassischen Präsente zum Muttertag denken, dann fallen uns direkt Blumen ein. Sie sind wohl das Geschenk schlechthin. Dabei gibt es wohl keine Mutter, die sich nicht über einen schönen Strauß Frühlingsblumen freut.

Selbst, wenn man sie an diesem Tag nicht besuchen kann, lassen sich mit den entsprechenden Dienstleistern Blumengrüße überbringen, wie etwa mit dem Blumenstrauß zum Muttertag von Fleurop. Dabei werden die Blumen online bestellt und von Blumenhändlern am Ort der Empfängerin geliefert.

Weitere klassische Geschenkideen sind natürlich leckere Pralinen, Parfüms, Wellnesstage oder einfach eine schöne Zeit, die an diesem Tag miteinander verbracht wird. Die Hauptsache dabei ist, dass Mama im Vordergrund steht und die Zeit genießen kann.

Muttertag in den anderen Ländern Europas

Im Rest von Europa wird der Muttertag ebenfalls gefeiert. Allerdings unterscheiden sich die Bräuche von Land zu Land. In Frankreich findet der Ehrentag nicht am zweiten Sonntag im Mai, sondern am letzten statt. Traditionell backen die Kinder dann einen Kuchen, der an einen Blumenstrauß erinnert. In Spanien ist es der erste Sonntag im Mai. Der Tag wird aufgezogen wie ein richtiges Familienfest, mit viel Essen und einer schönen Zeit.

Die Briten hingegen feiern den Muttertag bereits im März. Traditionell wird die Mutter mit einem sogenannten „Simnel Cake“ beschenkt. Dabei handelt es sich um einen Obstkuchen, der im vereinigten Königreich auch an Ostern serviert wird.

Der Ehrentag in Asien

Dort wird der Muttertag ebenfalls am zweiten Sonntag im Mai gefeiert, also am gleichen Tag wie in Deutschland. Traditionell werden dabei rote Nelken an die Mütter verschenkt. Daneben versuchen Kinder ihre Mütter an diesem Tag besonders zu entlasten. Einen ähnlichen Brauch gibt es übrigens in China.

In der Mongolei wird der Muttertag kurzerhand zu einem Mutter-Kind-Tag, bei dem die ganze Familie einfach einen schönen Tag verbringt. Der fällt immer auf den 01. Juni. In Indonesien wird die Mutter sogar von der Regierung verehrt. Am Muttertag, der dort auf den 22. Dezember fällt, werden von der Regierung Seminare speziell für Frauen angeboten.

Muttertag auch in Afrika

Vor allem in Äthiopien ist der Muttertag von einer ganz besonderen Bedeutung. Er wird jährlich im Oktober oder November gefeiert. Das genaue Datum ist dabei von der Regenzeit des jeweiligen Jahres abhängig. Sobald der erste Regen fällt, bekommt die Mutter Besuch von ihren Kindern. Es wird gefeiert und das sogar für gleich mehrere Tage.

Manche Länder komplett ohne Muttertag

Allerdings feiert nicht jedes Land der Welt einen Muttertag. In Serbien etwa wird die Mutter sogar von ihren eigenen Kindern an den Füßen gefesselt und erst wieder freigelassen, wenn es Süßigkeiten gibt. Ebenfalls keinen Muttertag gibt es in Südkorea oder Albanien. Hier werden Vater und Mutter gleichsam an einem Tag gehrt, quasi ein Elterntag.

Unabhängig vom öffentlichen Stromnetz – So klappt es

Im Haus verbraucht bzw. ins öffentliche Netz eingespeist, ergibt sich hierdurch ein erheblicher finanzieller Vorteil. Wieviel Leistung muss eine solche Anlage haben? Und nach welchem Zeitraum haben sich die Anfangsinvestitionen bezahlt gemacht. Denn eines muss Eigentümern klar sein: Photovoltaikanlagen machen sich in der Anschaffung mit mehreren tausend Euro bemerkbar.

Solaranlage: Der Königsweg zu eigenem Strom

Um sich vom öffentlichen Stromnetz möglichst unabhängig zu machen, gibt es zwar verschiedene Ansätze, wie:

  • Wasserkraft
  • Windkraft

Im kleinen Maßstab lässt sich allerdings nur eine Option praxistauglich einsetzen. Klar, die Rede ist vom Sonnenlicht. Genutzt werden kann die Kraft der Sonne auf zwei unterschiedlichen Wegen – einmal in Form der Solarthermie. Auf der anderen Seite funktioniert das Ganze natürlich auch durch Photovoltaik.

Warum fallen Wind- und Wasserkraft aus der Rechnung für Eigenheimbesitzer aus? Ganz einfach: Planung und Aufbau geeigneter Anlagen verschlingen hunderttausende bis einige Millionen Euro. Ein finanzieller Aufwand, der sich für Einzelpersonen im Regelfall nicht rechnet. Kommunen oder Energiegenossenschaften können langsam über solche Lösungen nachdenken.

Photovoltaikanlagen sind das Mittel, um als Eigenheimbesitzer selbst Strom herstellen zu können. Entscheidend dafür, wieviel des Eigenbedarfs gedeckt werden kann, sind immer individuelle Parameter. Hierzu gehören:

  • Individueller Verbrauch
  • Verfügbare Fläche für die Kollektoren
  • Finanzieller Spielraum.

Der Verbrauch ist die entscheidende Einflussgröße. Hinsichtlich der Leistung werden Solarmodule mit kWp (Kilowatt Peak) angegeben, wobei 1 kWp 1.000 Watt entspricht. Als Faustregel reichen 4 bis 5 kWp für viele Haushalte, letztlich ist der individuelle Rahmen aber entscheidend. Achtung: Pro kWp sollten etwa 10 qm Fläche eingeplant werden.

In welchem Zeitraum sich eine Solaranlage amortisiert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Schätzungen gehen heute von einem Zeitraum aus, der zwischen 10 Jahren bis 15 Jahren liegt. Die durchschnittliche Lebenszeit liegt oft deutlich höher. In die Berechnung einfließen muss auch, welchen Instandhaltungsaufwand die Anlage verursacht. In den meisten Fällen lässt sich davon ausgehen, dass sich eine entsprechende Investition lohnt.

Terrassenüberdachung: Sonnenschutz und Stromquelle

Die Anteile der einzelnen Energiequellen am Strommix sind in Deutschland recht unterschiedlich verteilt. Gerade in den südlichen Bundesländern ist der Solarstromanteil hoch. Wer auf den Zug noch aufspringen will, muss sich die Anlagen nicht unbedingt direkt aufs Dach bauen. Viele Eigenheimbesitzer gestalten Stück für Stück ihren eigenen Garten – wozu auch eine Terrasse gehört.

Um in Schlechtwetter-Phasen trotzdem nicht die ganze Zeit drin sitzen zu müssen, wird ein Teil der Terrasse überdacht. Diese Fläche können Eigenheimbesitzer laut www.terrassenüberdachung.com nutzen, um Solarkollektoren zu installieren – und Strom zu produzieren. Eine Idee, die sich übrigens auch noch in ganz andere Richtungen entwickeln lässt.

Beispiel Carport: Hierbei handelt es sich um ungenutzte Fläche, die viele Hausbesitzer bisher in ihre Planungen nicht einbezogen haben. Aber auch das Dach einer Gartenlaube oder des Werkzeugschuppens lässt sich in ein kleines Kraftwerk verwandeln. Was in diesem Zusammenhang klar sein muss: Je kleiner die Fläche, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass sich mit der Anlage Strom für den gesamten Haushalt decken lässt. Intensive Planungen sind in jedem Fall zu empfehlen.

Fazit: Photovoltaikanlagen machen Haushalte unabhängig

Strom ist in den letzten Jahren für Verbraucher teurer geworden. Wer sich damit nicht abfinden will, kann sich für den Wechsel des Anbieters entscheiden. Oder nutzt aktuelle Förderungen und Finanzierungen – etwa der KfW – für mehr Unabhängigkeit. Eigenheimbesitzer rüsten ihr Dach mit einer Photovoltaikanlage aus und können damit Strom selbst produzieren. Auf diese Weise werden Eigentümer nicht nur unabhängig vom Stromnetz und können somit den eigenen Geldbeutel deutlich entlasten. In Zukunft verdienen die Besitzer der Solaranlage sogar noch den einen oder anderen Euro durch die Einspeisevergütung dazu.

Deutschland is(s)t gesünder: Gute Ernährung wird immer wichtiger

Gesunde Ernährung liegt voll im Trend. Spätestens seit den Auswirkungen der Corona-Pandemie ist zu erkennen, dass sich die Deutschen immer mehr mit gesunder Ernährung auseinandersetzen. Denn eine ausgewogene Kost kann sich positiv auf das Immunsystem auswirken und deshalb vor dem Virus schützen. Laut dem 14. Ernährungsbericht der deutschen Gesellschaft für Ernährung geht der Trend in Richtung mehr Gemüse, mehr Wasser und weniger Schweinefleisch und Bier. Allerdings ist es damit nicht unbedingt getan, denn obwohl die Ernährung besser wird, scheint die Zahl der Übergewichtigen in Deutschland dennoch zuzunehmen.

Was ist eigentlich gesunde Ernährung?

Bereits bei dieser Frage scheiden sich wirklich die Geister. Gesunde Ernährung kann im Prinzip erst einmal für jeden etwas anderes bedeuten. Dennoch gibt es häufig gemeinsame Nenner. Diese hat die deutsche Gesellschaft für Ernährung, oder kurz DGE, in zehn kompakte Regeln zusammengefasst.

Dabei geht es vereinfacht gesagt darum, dass der Hauptbestandteil der Ernährung pflanzlich sein sollte. Das heißt vor allem Obst und Gemüse stehen auf dem Speiseplan. Dazu gibt es Vollkornprodukte als gesunde Kohlenhydrate und Energielieferanten. Tierische Produkte sollten die pflanzlichen nur ergänzen. Fleisch, Geflügel und Fisch sind lediglich die Ausnahme.

Zu einer gesunden Ernährung gehört darüber hinaus noch Flüssigkeit. Die sollte möglichst in Form von Wasser, ungesüßten Kräutertees oder stark verdünnten Fruchtschorlen getrunken werden.

Das sagt der aktuelle Ernährungsbericht der DGE

Laut dem aktuellen 14. Ernährungsbericht der deutschen Gesellschaft für Ernährung hat sich in den vergangenen Jahren das Ernährungsverhalten der Deutschen deutlich gewandelt. Der Report wurde im vergangenen November veröffentlicht und verfolgt einen vierjährigen Rhythmus. Daraus ging nun hervor, dass wir mehr Gemüse essen. Besonders häufig kommen demnach Tomaten, Karotten oder Zwiebeln auf den Tisch.

Eiweiß und Ballaststoffe werden immer mehr in Form Hülsenfrüchten gegessen, wie etwa in Form von Erbsen, Bohnen oder Linsen. Zudem werden immer mehr Beeren und Bananen verspeist. Rückgänge sind bei ungesünderen Lebensmitteln zu verzeichnen. Bestes Beispiel ist Alkohol und insbesondere Bier. Allerdings wird generell weniger Obst gegessen.

Fleisch und Milchprodukte sind leider nach wie vor ähnlich beliebt. 60 Kilogramm Fleisch werden in Deutschland pro Person und Jahr gegessen. Käse kommt sogar noch häufiger auf den Tisch als noch vier Jahren. Von einer komplett vegetarischen oder gar veganen Ernährung sind die Deutschen also noch weit entfernt.

Woher kommt dieser Gesundheitstrend?

Es ist ein Trend, der sich über die vergangen Jahr vier Jahre entwickelt haben muss. Ein Faktor könnte der Einfluss der „Fridays-for-Future-Bewegung“ sein. Sie macht auf den Klimawandel aufmerksam und immerhin ist die Massentierhaltung eines der größten Probleme unserer Umwelt. Alternativen zu Fleisch werden immer beliebter, was wohl das Plus an Gemüse und pflanzlichen Lebensmitteln erklären könnte.

Unter anderem spielt bestimmt auch die Corona-Pandemie eine große Rolle bei der gesunden Ernährung. Jeder dritte Arbeitnehmer hat die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Wenn die Menschen häufig von zu Hause aus arbeiten und können in der Mittagspause selbst kochen und das immer öfter frisch.

Schnell und gesund muss es sein, während der Mittagspause, aber auch beim Abendessen. Vor allem nach einem harten Arbeitstag hat niemand mehr Lust lange am Herd zu stehen, trotzdem soll es gesund und schmackhaft sein. Hier kann es hilfreich sein, wenn man die richtigen Rezepte an der Hand hat, vor allem dann, wenn nicht viel Zeit zum Kochen ist.

Gesunde Ernährung, dennoch mehr Gewicht

Zwar ernähren sich die Deutschen laut dem Ernährungsbericht gesünder, dennoch konnte die DGE eine Gewichtzunahme bei der Bevölkerung feststellen. Eine Erklärung hierfür könnte ebenfalls die Corona-Pandemie liefern. Durch die Zeit im Homeoffice wird die Ernährung zwar gesünder, allerdings leidet die Bewegung darunter. Dieser Bewegungsmangel kann wiederum zu Übergewicht führen.

Laut dem Ernährungsbericht sind vor allem Männer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren übergewichtig. Insgesamt sollen 60 Prozent der männlichen Befragten unter Übergewicht leiden. Bei den Frauen sollen nur rund 37 Prozent der Befragten sein. Mit zunehmendem Alter wird laut der Studie auch das Gewicht größer.

Ein weiterer Beleg dafür, dass gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung miteinander Hand in Hand gehen und notwendig sind, um ein gesundes Leben zu führen.

Nicht nur gesund, sondern auch gut für die Umwelt

Was gut für den Menschen ist, ist jedoch ebenfalls gut für die Umwelt. Wer sich gesünder ernährt und weitestgehend auf tierische Produkte sowie Fleisch verzichtet, kann seinen eigenen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Wer kein Fleisch oder weniger davon isst, lebt nachhaltiger.

Vor allem auf Fleisch aus Massentierhaltung sollte dabei verzichtet werden, da es direkte Auswirkungen auf das Klima hat. Nicht nur werden für Futtermittel große Teile von Regenwäldern abgeholzt, sondern auch Gase von den Nutztieren ausgestoßen, die zur Klimaerwärmung beitragen können. Dazu gehören, CO2, Methan sowie Lachgas.

Außerdem wird für die Fleischproduktion eine Menge Wasser verbraucht. Für ein Rindersteak werden beispielsweise mehr als 3.000 Liter Wasser benötigt, während ein Apfel mit gleichem Gewicht schon für 140 Liter zu haben ist.

Fazit

Die Deutschen sind definitiv auf einem guten Weg. Mehr Gemüse und pflanzliche Kost ist der richtige Weg. Wenn der Konsum von tierischen Produkten sowie Fleisch, Fisch und Geflügel nun noch heruntergeschraubt wird, leben wir nicht nur noch gesünder, sondern auch umweltbewusster. Bei all dem Essen sollten wir jedoch nicht vergessen uns regelmäßig zu bewegen.

Die Bedeutung von Decentralized Finance nimmt zu

In Europa blühten die ersten international tätigen Banken bereits im 13. Jahrhundert auf. Angesichts dieses langen Zeitraums fällt es schwer, sich eine Welt ohne diese Giganten vorzustellen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Das aktuelle Geldsystem verursacht immer wieder schwerwiegende Inflationen und viele Experten sind davon überzeugt, dass eine Abschaffung des Bargeldes bevorsteht. Doch welche Alternativen gibt es und wie können Bürger auch ohne Scheine und Münzen ihre Anonymität wahren? Wir haben uns mit den Krypto-Experten von SocialSwap.io unterhalten.

Banken sind nicht alternativlos

Die Wirtschaftsgeschichte zeigt deutlich, dass auch vermeintlich nicht hinterfragbare Strukturen den Auswirkungen von Innovationen ausgesetzt sind. Hätte man uns zum Beispiel in der Anfangszeit des Internets gesagt, dass es in 20 Jahren nahezu sämtliche Lebensbereiche durchdringen wird, hätte dies ein großer Teil der Menschen als Science-Fiction abgetan. Heute aber betrachten wir Entwicklungen wie IoT, Industrie 4.0 und Big Data als alltägliche Phänomene, die kaum noch der Erwähnung wert sind. Dass sich Innovationen auf Finanzmärkten nicht anders verhalten, zeigt eine aktuelle Entwicklung, die immer mehr an Bedeutung gewinnt – Decentralized Finance (DeFi).

Ihren Siegeszug verdankt sie einer neuen Technologie namens Smart Contract. Sie erlaubt es, Finanztransaktionen auf Blockchain-Basis ohne zentrale Organisation und Intermediäre abzuwickeln. Erwirtschaftete Beträge fließen nicht länger an Mittelsmänner, sondern direkt in die digitale Brieftasche der einzelnen Nutzer. Dadurch ergibt sich für sie ein erhöhtes Maß an Unabhängigkeit, aber auch ein größeres Renditepotenzial, für das zudem kein umfangreicher Kapitalstock erforderlich ist.

Unter diesem Gesichtspunkt gelten dezentrale Börsen (DEX) für immer mehr Experten als System der Zukunft. Gegenüber klassischen zentralen Börsen bietet die Peer-to-Peer-Technologie den Vorteil, dass alle Nutzer die privaten Schlüssel zu ihren Guthaben behalten und dank Techniken wie dem auf der Ethereum-Blockchain basierenden 0x Protocol auch von typischen Sicherheitsproblemen wie Hacker-Angriffen verschont bleiben, mit denen zentrale Börsen regelmäßig zu kämpfen haben. Weitere Vorteile sind ein erhöhtes Maß an Anonymität und eine deutlich gesteigerte Transaktionsgeschwindigkeit. Wo in Zeiten hoher Handelsvolumen zentrale Top-Börsen mit Ausfallzeiten zu kämpfen haben, wirkt sich die Transaktionslast bei dezentralen Börsen zu keinem Zeitpunkt auf die Performance und Geschwindigkeit der Geschäfte aus.

SocialSwap unterstützt beim Einstieg in die Krypto-Welt

SocialSwap ermöglicht Einsteigern einen unkomplizierten Einstig in die teilweise sehr komplexe Welt des digitalen Geldes. Dabei handelt es sich um eine eigene dezentrale Börse, über die sie die hauseigenen SocialSwap-Tokens (SST) über das sogenannte Liquidity Mining generieren können. Ziel ist es dabei, all diejenigen zu unterstützen, die von den unglaublichen Möglichkeiten profitieren wollen, die DeFi bietet. Ein Alleinstellungsmerkmal der Plattform ist dabei, dass ein Einstieg auch ohne Vorkenntnisse möglich ist.

Bedeutung von DeFi wird zunehmen

Der Trend weg von zentralen hin zu dezentralen Exchanges wird von zahlreichen Experten als nachhaltige Entwicklung betrachtet, die uns noch lange Zeit begleiten wird. Angesichts der steigenden Sorge über eine Abschaffung des Bargelds suchen immer mehr Bürger nach alternativen Möglichkeiten, anonym Zahlungen zu tätigen und Unabhängigkeit von Finanzintermediären zu gewinnen. DeFi umfasst die Technologien, die genau diese Möglichkeiten eröffnen.

Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Markt aktuell noch in den Kinderschuhen steckt. Zwar nimmt das Thema Blockchain im Bewusstsein der Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein, allerdings ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. Es ist davon auszugehen, dass wir noch in diesem Jahr einen gewaltigen Ansturm erleben werden. Und das ist auch kein Wunder, betrachtet man einmal die erheblichen Renditen, die Krypto-Währungen wie der Bitcoin aktuell generieren. Die Zukunft verspricht also, spannend und chancenreich zu werden.

Drinnen bleiben ohne Langeweile: Tolle Hobbys für zuhause

Wir alle verbringen momentan viel Zeit zuhause. Den ganzen Tag in der Wohnung zu sein, kann aber schnell langweilig werden. Es sei denn, du weißt, wie du dich beschäftigen kannst. Einem Hobby nachzugehen oder ein neues zu lernen macht Spaß, regt die grauen Zellen an und vertreibt garantiert die Langeweile. Hier findest du einige Ideen für deine Freizeit zuhause.

Kreativ durch den Tag

Viele Menschen würden gerne mehr Zeit mit kreativen Beschäftigungen verbringen. Im normalen Alltag bleibt dafür aber oft schlichtweg nicht genügend Freizeit. Jetzt ist daher die perfekte Gelegenheit, um frühere Hobbys wiederzuentdecken oder neue kreative Aktivitäten auszuprobieren. Wenn du denkst, dafür seist du zu unkreativ, irrst du dich. Denn jeder Mensch ist kreativ auf die eine oder andere Weise. Schließlich ist die Auswahl an Möglichkeiten, um kreativ zu werden, so groß, dass garantiert für jeden eine passende Wahl dabei ist. Du kannst zum Beispiel

  • Handlettering lernen: Die wenigsten Menschen schreiben heutzutage noch von Hand, geschweige denn üben sie sich im Handlettering. Was einst eine willkommene Beschäftigung in langweiligen Unterrichtsstunden war, gerät daher mit steigendem Lebensalter zunehmend in Vergessenheit. Das Handlettering beschreibt das Zeichnen oder Malen von Buchstaben in jeder Form. Du kannst also maximal kreativ werden und vielleicht sogar einen coolen Schriftzug an die Wand sprühen. Doch vorher empfiehlt es sich, mit Bleistift, Filzstift, Fineliner oder Pinsel zu üben. Übrigens ist Handlettering auch eine tolle Möglichkeit, um beispielsweise Hochzeitseinladungen, Dankeskarten & Co in Zukunft noch schöner sowie persönlicher zu gestalten.
  • malen und zeichnen: Es muss sich aber natürlich nicht um Buchstaben handeln. Auch das Malen und Zeichnen von anderen Motiven, von abstrakter Kunst, von Personen, Tieren oder Gegenständen erfreuen sich als Hobbys großer Beliebtheit. Der eigenen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Von der Größe der Leinwand über die gewählten Farben bis hin zur Art der Malerei – beispielsweise Aquarell- oder Acrylmalerei – sind deiner Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt. Wenn du dafür zuhause bleiben musst oder willst, kannst du simple Gegenstände aus deinem Umfeld in kleine Kunstwerke verwandeln, abstrakte Motive wählen oder deine Fantasie zu Papier bringen.
  • basteln: Das Basteln gehört ebenfalls zu den Beschäftigungen, die bei Kindern noch weit verbreitet und beliebt sind, dann im Laufe des Lebens aber oftmals vergessen werden. Erst, wenn du selbst Kinder hast, entdeckst du das Basteln vielleicht wieder für dich. Aber solange musst du nicht warten, denn auch alleine kann das Basteln jede Menge Spaß machen, eine kreative und sogar nützliche Beschäftigung sein. Schließlich kannst du von kleinen Geschenken über Schlüsselanhänger bis hin zu Dekoration für deine Wohnung allerhand nützliche Dinge basteln. Und falls du eben doch schon Kinder hast, findest du damit zugleich eine tolle Beschäftigung für die ganze Familie.
  • DIY-Projekte starten: Soll es noch nützlicher sein, sind DIY-Projekte in vielerlei Hinsicht möglich und vereinen die Nützlichkeit mit der Kreativität. Du kannst zum Beispiel Kosmetik wie Seife, Duschgel, Shampoo & Co selbst herstellen. Du kannst Kerzen gießen. Du kannst Schmuck gestalten. Du kannst Utensilien wie eine Leine für dein Haustier selber machten. Deine Möglichkeiten sind beinahe endlos und so ist gewiss auch (mindestens) ein Projekt dabei, das dich begeistert.
  • Handarbeiten machen: Zuletzt erleben Handarbeiten derzeit ein regelrechtes Revival. Vor allem, aber nicht nur, Frauen entdecken klassische Tätigkeiten wie das Nähen, Stricken oder Häkeln wieder für sich. Sie nähen beispielsweise eigene Kleidung für sich oder stricken lustige Kuscheltiere für ihre Kinder. Wenn es etwas exotischer sein soll, ist Makramee ebenfalls eine tolle Wahl für echte Hingucker an den Wänden oder gemütliche Dekorationsartikel wie Kissen.

Und damit ist die Liste an Möglichkeiten noch lange nicht zu Ende. Auch das Auflegen oder Kreieren von Musik als DJ, handwerkliche Projekte wie einen Tisch zu bauen oder die Wohnung umzugestalten zählen als kreative Beschäftigungen – und ihnen allen kannst du in den eigenen vier Wänden nachgehen.

Das solltest du auch, denn Kreativität macht nicht nur Spaß, sie bringt sogar weitere Vorteile mit sich: Wer öfters kreativ tätig ist, reduziert dadurch Stress sowie Ängste. Viele Menschen können sich bei kreativen Hobbys also optimal entspannten, denn so kreisen die Gedanken mal nur um das Projekt, anstatt um Arbeit, Zukunftssorgen & Co. Zudem kannst du durch die Kreativität eine neue Seite an dir entdecken, die im Alltag vor allem bei Erwachsenen nur allzu oft verloren geht. Du nutzt also andere Gehirnareale als üblich, was neue Synapsen bildet und auch dadurch zahlreiche positive Effekte auf dein Leben hat. Du siehst: Es gibt viele gute Gründe, um dich als kreativen Menschen zu betrachten und diese Seite von dir durch entsprechende Hobbys zu fördern; oder überhaupt erst ganz neu zu entdecken.

Musikalische Hobbys

Mit der Musik ist ein wichtiges Stichwort gefallen. Auch diese ist natürlich ein kreatives Hobby und nicht nur als DJ kannst du dich in den eigenen vier Wänden versuchen. Es lohnt sich daher, die musikalischen Hobbys gesondert aufzuführen, um sie in ihrer gesamten Bandbreite zu erfassen. Selbst, wenn du bislang kein Instrument spielst, kannst du das problemlos lernen – dank Tutorials im Internet, Online-Musikunterricht oder spezieller Apps sogar ganz ohne den persönlichen Besuch in einer Musikschule. Auch, oder gerade, im Erwachsenenalter ist das Erlernen eines neuen Instruments empfehlenswert, denn es handelt sich um regelrechtes Gehirnjogging. Wie du nun bereits weißt, werden dadurch nämlich neue Synapsen gebildet, was wichtig ist, um bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben.

Vor allem aber macht es Spaß, selbst Musik zu spielen oder sogar zu komponieren. Viele Menschen träumen davon, am Klavier zu sitzen oder am Lagerfeuer unter Freunden die Gitarre zu zücken. Manche lassen sich jedoch aus Gründen des Platzmangels von diesem Plan abbringen oder sie fürchten die Beschwerde der Nachbarn. Für beide Fälle gibt es mittlerweile simple Lösungen: Ein Klavier kann heutzutage beispielsweise durch das platzsparende Keyboard ersetzt werden. Dieses ist zudem als MIDI-Keyboard erhältlich, sprich es erzeugt selbst keine Klänge. Es gibt somit keine Ausrede mehr, um nicht das Klavierspielen zu lernen. Selbiges gilt für viele andere Instrumente von der E-Gitarre, die mit Kopfhörer gespielt werden kann, bis zur E-Drum als Alternative zum Schlagzeug.

Doch es muss nicht zwingend ein Instrument sein, wenn du nach einem musikalischen Hobby suchst. Wie bereits erwähnt, kannst du auch DJ werden. Eine weitere Möglichkeit ist das Beatboxing oder du lernst das Tanzen. Auch bei all diesen musikalischen Beschäftigungen gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Online-Tutorials und ähnlichen Hilfsmitteln, die das Lernen und Ausüben deines neuen Hobbys spielend leicht machen. Zuletzt darf natürlich das Singen nicht vergessen werden. Viele Menschen können dabei ihre Gefühle am besten ausdrücken, weshalb das Singen sogar einen therapeutischen Effekt haben kann. Und auch der Gesang ist schlussendlich reine Übungssache, sprich sogar Personen, die angeblich untalentiert sind, können das Singen lernen. Nur Mut, lautet die Devise!

In neue Welten eintauchen

Wenn dir in den eigenen vier Wänden langsam die Decke auf den Kopf fällt, du diese aber nicht verlassen kannst oder willst, gibt es andere Möglichkeiten, um diesen zu entfliehen – zumindest gedanklich. Denn nicht nur Filme oder Serien können dich in andere Welten entführen, sondern auch dein eigener Kopf. Lass daher deiner Fantasie freien Lauf und unternimm eine Traumreise. Diese kann geführt sein, zum Beispiel als Video- oder Audiodatei im Internet, oder du entscheidest selbst, wohin die Reise gehen soll.

Viele Menschen nutzen auch gerne fremde Geschichten, um der Realität zu entfliehen. Das Lesen, sei es klassisch von Büchern oder modern von E-Books, ist eine ebenso spannende wie entspannende Beschäftigung. Ein Hobby, für das im Alltag oft nur wenig Zeit bleibt oder das zunehmend durch digitale Aktivitäten wie das Streamen von Filmen oder das Zocken vor der Spielekonsole abgelöst wird. Das ist jedoch schade, denn das Lesen bringt zahlreiche positive Effekte mit sich: vom Stressabbau bis hin zu einem längeren Leben. Wer will, kann sich sogar selbst an den Laptop oder die Schreibmaschine setzen und eigene Geschichten zu Papier bringen. Egal, ob diese schlussendlich dein Geheimnis bleiben oder irgendwann veröffentlicht werden – das Schreiben ist ein Hobby, bei dem du dich ungehindert ausleben und deiner Fantasie freien Lauf lassen kannst. Vielleicht entdeckst du ja sogar eine poetische Ader und beginnst mit dem Schreiben von Gedichten. So oder so: Es handelt sich um eine tolle Möglichkeit, um eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Einfach mal die Umgebung vergessen; das funktioniert auch durch Podcasts sehr gut. Wenig verwunderlich ist daher, dass diese derzeit einen Aufschwung erleben. Solche Podcasts können vielfältige Formen annehmen. Manchmal handelt es sich um Schilderungen aus dem Leben, manchmal um die Vermittlung von Fachwissen und ein wieder anderes Mal um philosophische Gedankengänge. Je nachdem, was dich interessiert, wirst du in der großen Auswahl, die es mittlerweile gibt, garantiert fündig. Als Mischung zwischen dem Podcast und dem Buch können zudem Hörbücher ein perfekter Kompromiss sein, um ein bisschen zu entspannen, gedanklich deinem Zuhause zu entfliehen, dabei aber nicht selbst „aktiv“ sein und lesen zu müssen.

Durchtrainiert in den eigenen vier Wänden

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir meistens zuhause sind, fördern den Bewegungsmangel, den viele Menschen im Alltag ohnehin haben. Wenn sogar die Wege zum Arbeitsplatz, im Treppenhaus oder zum Treffen mit Freunden wegfallen, bewegen sich viele Personen nur noch wenige Meter pro Tag. Zusätzlich ruhen viele sportliche Hobbys wie das Krafttraining im Fitnessstudio oder das Fußballspielen mit Freunden. Umso wichtiger ist es, diesem Bewegungsmangel aktiv entgegenzuwirken. Denn er hat zahlreiche negative Effekte auf die psychische und physische Gesundheit:

  • Beeinträchtigung des Immunsystems
  • Durchblutungsstörungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Immobilität
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Lähmung der Kreativität
  • Lernstörungen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Minderwertigkeitskomplexe
  • Muskelschwäche
  • Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Selbstzweifel
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Übergewicht
  • Verletzungsanfälligkeit
  • v. m.

Diese Liste könnte noch ewig fortgeführt werden und Bewegungsmangel gilt mittlerweile sogar als eine der häufigsten Todesursachen. Fakt ist also, dass es gerade jetzt unglaublich wichtig ist, zusätzliche Bewegung in den Alltag zu bringen. Denn diese verbessert nicht nur die körperliche Fitness, sind macht zugleich glücklich(er) und hilft somit gegen den „Blues“ des ständigen Zuhauseseins.

Die gute Nachricht lautet: Die Möglichkeiten, um zuhause Sport zu treiben, sind heutzutage so vielfältig, dass jeder eine Sportart nach dem eigenen Geschmack findet. Auch hier gibt es daher keine Ausreden mehr; und auch hier ist das Internet in Form von Tutorials, Workout-Videos, Fitness-Apps & Co eine hilfreiche Unterstützung. Du kannst zum Beispiel tanzen, wie bereits bei den musikalischen Hobbys erwähnt wurde. Du kannst dir einen Stepper ins Wohnzimmer stellen und nebenbei deine Lieblingsserie ansehen. Du kannst ein kurzes, aber effektives HIT-Workout mit dem eigenen Körpergewicht machen. Du kannst dir Utensilien wie Hanteln, Fitnessbänder oder Gewichte kaufen, um Krafttraining zu betreiben. Auch diese Liste noch lange nicht zu Ende.

Es gibt somit in vielen Fällen die Möglichkeit, dein sportliches Hobby, das du normalerweise woanders ausübst, nach Hause zu holen. Wenn nicht, falls du normalerweise keinen Sport treibst oder einfach etwas Neues ausprobieren möchtest, gibt es aber auch viele andere Optionen, die dir zur Auswahl stehen. Am besten schnupperst du einfach in mehrere Sportarten hinein, um zu sehen, was dir Spaß macht und einen positiven Effekt bringt – körperlich sowie psychisch. Es ist ohnehin besser, mehrere Sportarten miteinander zu verknüpfen, um immer wieder neue Trainingsimpulse zu setzen und deine Fitness ganzheitlich zu fördern. So ist es beispielsweise wichtig, sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining zu betreiben. Zusätzlich kannst du deine Koordination fördern, deine Geschicklichkeit trainieren, deine Beweglichkeit verbessern oder weitere Ziele verfolgen.

 

Die Zeit zuhause muss also nicht auf Kosten deiner Gesundheit gehen, sondern kann im Gegenteil sogar dabei helfen, neue Routinen zu etablieren, sei es beim Sport oder der Ernährung, und diese auch zukünftig beizubehalten. Du kannst diese also zur „gesündesten“ Zeit deines Lebens machen.

Kulinarische Hobbys

Mit der Ernährung ist ein weiteres wichtiges Stichwort gefallen. Wer nämlich den ganzen Tag zuhause ist, in unmittelbarer Nähe zum Kühlschrank, zur Snack-Schublade & Co, der neigt zum Schlemmen. Man gönnt sich ja sonst nichts, lautet die Entschuldigung und schnell artet die Nahrungsaufnahme in eine Form von Frustessen aus. Wenn du also dazu neigst, zu viel und zu ungesund zu essen, kann dieser Effekt in den eigenen vier Wänden noch verstärkt werden. Die Folge sind zum Beispiel Übergewicht, Verdauungsbeschwerden oder andere gesundheitliche Probleme.

Das bedeutet natürlich nicht, dass du dir nicht guten Gewissens einige Köstlichkeiten gönnen darfst. Das Kochen und Backen kann sogar ein tolles Hobby sein und eine Beschäftigung, über die sich gewiss auch deine Familienmitglieder oder Mitbewohner freuen. Nur sollten die Rezepte eben mit Köpfchen gewählt werden, um zwar lecker, aber trotzdem gesund zu sein. Eine hervorragende Möglichkeit also, um bestehende Rezepte zu überarbeiten, neue Rezepte auszuprobieren oder sogar eigene Rezepte zu entwerfen.

Die Zeit zuhause ist also eine tolle Gelegenheit, um deine gesunden (!) Koch- sowie Backkünste auf das nächste Level zu bringen. Auch davon kannst du langfristig profitieren, indem du die neuen und gesünderen Gewohnheiten in Zukunft beibehältst. Und so kannst du das Essen umso mehr genießen, denn du weißt, dass du deinem Körper damit gerade etwas Gutes tust – und deiner Seele sowieso. Anstatt also eine Sahnetorte nach der anderen zu backen und zu essen, wie wäre es zum Beispiel mit einer kulinarischen Weltreise? Dadurch kannst du dir den Urlaub in die Wohnung holen und so manches neue Rezept entdecken, das es vielleicht auf deine Liste der Lieblingsrezepte schafft.

Sprachen lernen

 Apropos Urlaubsfeeling: Das kann auch aufkommen, wenn du eine fremde Sprache lernst. Nicht nur, dass dadurch die Vorfreude auf die nächste Reise steigt. Das Lernen von Fremdsprachen bringt auch noch zahlreiche weitere Vorteile mit sich:

  • Es erleichtert dir die Kommunikation im jeweiligen Land, wodurch der Urlaub angenehmer wird und du einfacher Kontakte knüpfen kannst. So manches Mal ergeben sich daraus neue Freundschaften fürs Leben.
  • Auch eröffnest du dir dadurch die Option, eines Tages länger im Ausland zu bleiben, dort zu arbeiten, ein Sabbatical einzulegen oder sogar gänzlich auszuwandern. Denn erst, wenn du die Sprache beherrscht, kannst du dich wirklich integrieren.
  • Reisen bildet, sagt man so schön und daher ist es schlichtweg eine Form von Bildung, fremde Kulturen und Sprachen kennenzulernen.
  • Auch in deiner Karriere können Fremdsprachen einen großen Vorteil bedeuten. Sie sind in Bewerbungen ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und können dir spezielle Perspektiven eröffnen, die dir ansonsten vielleicht verschlossen wären. Vor allem im Berufsleben kommt es aber darauf an, die „richtige“ Fremdsprache zu beherrschen. Gefragt sind vor allem Englisch, Chinesisch, Russisch oder Spanisch.
  • Zuletzt kommt hier erneut das Gehirnjogging ins Spiel, denn jede Form von Lernen ist wichtig für die geistige Fitness. Das lebenslange Lernen gilt zudem heutzutage als eine der essentiellen Kompetenzen, der sogenannten Soft Skills, auf die im Berufsleben Wert gelegt wird. Auch deshalb hinterlassen Fremdsprachen in deinem Lebenslauf einen guten Eindruck.

Du siehst: Es gibt viele gute Gründe, um eine neue Sprache zu lernen. Vom reinen Spaß bis hin zum Ankurbeln deiner Karriere können dahinter verschiedene Motive stecken. Je nachdem, welches Ziel du mit der neuen Sprache verfolgst, solltest du diese entsprechend auswählen. Gute Englischkenntnisse sind aber in jedem Fall wichtig und somit ist Englisch ein guter Anfang, um eine Fremdsprache zu erlernen oder aufzufrischen.

Bleibt nur noch die Frage nach dem „Wie“ offen. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Dir steht nämlich eine Vielzahl an Möglichkeiten offen, um bequem eine Fremdsprache zu lernen, ohne dein Zuhause verlassen zu müssen: Audio-Sprachkurse, Lern-Apps, Lehrbücher für selbstständiges Lernen oder Online-Sprachtandems. Zum reinen Auffrischen einer Fremdsprache reicht es manchmal sogar aus, in der jeweiligen Sprache Musik zu hören, Bücher und Nachrichten zu lesen oder Filme zu schauen. So entspannt lässt sich also das Schöne mit dem Nützlichen verbinden, wenn es um neue Hobbys in den eigenen vier Wänden geht.

Foto Collage an der Wand: Diese kreativen Möglichkeiten gibt es

Fotos sind bedeutende Erinnerungsstücke. Auch wenn sie heute meist digital gespeichert werden und nicht mehr in Fotoalben kleben: Die meisten Menschen betrachten ihre ganz persönlichen Momentaufnahmen regelmäßig und freuen sich über die sichtbare Lebensgeschichte. Wer mehr als digital möchte, gestaltet die eigenen vier Wände mit Hilfe schöner Fotos. Besonders beliebt sind hier Foto-Collagen in unterschiedlichen Stilrichtungen. Ein Überblick:

Eine Schwarz-Weiß-Collage kreieren

Die erste Idee eignet sich besonders gut für Räume mit einer eher kühlen und dezenten Einrichtung. Eine Wandcollage mit persönlichen Fotos kann hier voll und ganz in Schwarz-Weiß-Tönen gehalten werden. Hierdurch wirken die Fotos meist deutlich eleganter und auch die Collage selbst erhält einen sehr ruhigen und exklusiven Touch.

Das Schöne ist: Für Schwarz-Weiß-Fotos muss heute niemand mehr zum Fotografen gehen. Es gibt einige Bildbearbeitungs-Softwares, mit denen sich bereits bestehende Bilder im Handumdrehen in eine monochrome Version umwandeln lassen. Für eine persönliche Collage muss also niemand ein Profifotograf sein, auch weil sich statistisch gesehen in Deutschland nur etwa 8,94 Millionen Menschen als besonders interessiert an Fotografie bezeichnen.

Welche Bilder dann ihren Platz an die Fotowand finden, ist ganz der individuellen Entscheidung überlassen. Zweifellos müssen es nicht nur die wirklich großen Aufnahmen sein. Auch scheinbar unbedeutende Momente, welche jedoch für den Besitzer von großem Wert sind, haben ihren Platz in der Galerie verdient.

Bei der Gestaltung einer monochromen Foto-Collage ist es möglich, die Bilder sowohl gerahmt als auch ohne Rahmen an die Wand zu bringen. Wer einen sehr schlanken Look bevorzugt, sollte sich für die rahmenlose Version entscheiden.

Die eigene Chronik als Foto-Collage

Bei einer Foto Collage an der Wand ist es nicht unüblich, dass sie die Geschichte ihres Besitzers erzählt. Entweder im Hier und Jetzt als Collage mit Aufnahmen von den bisher schönsten Urlauben und Reiseerfahrungen, oder als chronologische Collage, die die eigene Familiengeschichte erzählt.

Besonders bei Familien-Collagen mit geschichtlichem Hintergrund lohnt es sich, in alten Fotokisten zu stöbern und zu schauen, ob sich schöne Aufnahmen der Ahnen finden lassen. Meist gibt es hier das ein oder andere Bild von den Urgroßeltern oder noch früheren Generationen. Sie passen hervorragend an eine Familienwand, auf der auch die heutigen Familienmitglieder zu finden sind.

Wer diese alten Bilder nicht rahmen und im Original an die Wand hängen möchte, kann sie kurzerhand digital erfassen lassen oder selbst erfassen. Das hat den Vorteil, dass die Bilder auch auf Leinwände oder spezielle Materialien gedruckt werden können und sich so noch besser in den Mix aus modernen und historischen Akzenten einfügen.

Tipp: Bilder für die Collage richtig aufhängen

Eine Foto-Collage ist selbstverständlich nur dann ein Hingucker, wenn sie nicht durcheinander oder angestaubt wirkt. Es lohnt sich daher, vorab zu überlegen, wie das Wandbild am Schluss aussehen und ob es zusätzliche Erweiterungsoptionen geben soll. Gerade eine Erweiterung über die Jahre hinweg kann sehr ansprechend sein, denn hier entwickelt sich die Collage oft zu einem großen Fotoalbum mit den schönsten Erinnerungen.

Gerahmte Bilder als Fotocollage sind zwar weit verbreitet, jedoch nicht immer ideal. Das Problem bei ihnen ist, dass sie

  • nicht unbedingt zueinander passen,
  • leichter verstauben
  • und sich bei Kollektionswechseln kein Nachkaufen anbietet.

Auch wirken Collagen mit Rahmen nicht selten etwas altbacken und unordentlich. Deutlich stilvoller gelingen Collagen mit sogenannten CusttomShapes®, wie sie Halloleinwand.de vorstellt. Hier werden die ausgewählten Bilder auf spezielle Platten gedruckt, die dann mit Hilfe von Magnethaltern an der Wan befestigt werden. So bleiben die Bilder verschiebbar und die Wand kann im Laufe der Zeit erweitert werden. Für akkurates Aufhängen gibt es einen zur Form passenden Abstandshalter, sodass die Fotowand nicht schief wirkt.

Collage plus Inspiration

Eine weitere Idee, eine ganz individuelle Fotowand zu gestalten, ist das Kombinieren persönlicher Aufnahmen mit schönen Zitaten oder Sprüchen. Da sich Lebensweisheiten inzwischen ohnehin zu einem festen Bestandteil des Alltags entwickelt haben, können diese mühelos gefunden werden. Auf Webseiten wie aphorismen.de ist es möglich, mit Hilfe von Schlagworten nach passenden Zitaten zu suchen. Diese können dann am PC oder auf andere kreative Weise in ein Bild verwandelt und Teil der Fotowand werden.

Für die persönliche Foto-Collage braucht es dann nur noch den richtigen Mix aus Bildern und Sprüchen. Damit die einzelnen Zitate ihre Wirkung nicht verlieren, sollten sich an der Fotowand stets mehr Bilder als Sprüche finden lassen. Ein Verhältnis von 9:1, also ein Zitat je neun Bilder, empfiehlt sich.

Natürlich müssen es nicht unbedingt berühmte Zitate sein, die ihren Platz an der Foto-Wand einnehmen. Eine tolle Idee ist es vor allem für Familien, aus dem Leben gegriffene Sprüche zu verwenden. Dies können Taufsprüche, Kindermund oder anderweitig bedeutsame Zitate aus dem gemeinsamen Leben sein. Wichtig ist nur, dass sie zur Familiengeschichte passen.

Mit Hula Hoop Abnehmen: Der neue alte Fitnesstrend

Im Jahr 1958 beschert uns der Erfinder Arthur K Melin aus den USA einen der bekanntesten Trends unserer Kindheit… den ​Hula Hoop Reifen​. Er nannte ihn so, da ihn der Hüftschwung an die typische Bewegung des hawaiianischen Tanz Hula erinnerte.

Heute, rund 60 Jahre nach seiner Erfindung, erlebt der ​Hula Hoop Reifen​ einen wahren Boom. Angeführt von Promis wie Michelle Obama, Beyonce oder Zooey Dechanel aber auch durch Stars auf Youtube, Instagram und Co. wie Angelina Kirsch, Anna Wilken oder Diana zur Löwen kommt der Fitness Trend aus der Zeit als Kind zurück. Doch diesmal als ​spielerisches aber effektives Hilfsmittel beim Abnehmen​.

Mit Hula Hoop abnehmen?

Mit dem Hula Hoop ist es tatsächlich möglich gesund und ​mit Spaß​, Fett zu verbrennen, lästigen Hüft-Speck loszuwerden und ​die Kilos purzeln​ zu lassen. Dabei ist das Abnehmen mit Hula Hoop nicht nur eine Trainingsmethode für Frauen. Jeder, also auch Männer, kann damit zum Ziel gelangen.

So liegt der Kalorienverbrauch von ​1 Stunde Hula Hoop​ bei sage und schreibe etwa ​400 kcal​.

Damit verbrennt man in derselben Zeit mehr Kalorien mit Hula Hoop als beispielsweise mit Yoga (180 kcal) oder Aerobic (200 kcal) und ähnlich so viele Kalorien wie mit Laufen (420 kcal), Schwimmen (380 kcal) oder Krafttraining im Gym (460 kcal).

Was wird bei Hula Hoop trainiert?

Mit dem Hula Hoop zu trainieren ist nicht nur ein bisschen die Hüften kreisen lassen. Dieser Fitnesstrend kann wahre Wunder für Bauchmuskeln, Hüften, Beine und Po Muskeln bewirken und sorgt für eine trainierte und schmale Taille.

So trainieren die Schwung-Bewegungen ​folgende Partien des Körpers​:

  • Gesamte Körpermitte (Bauch, Rücken etc.)
  • Beine
  • Po
  • Armmuskulatur (Je nach Übung)

Vorteile & Nachteile von Hula Hoop

Die Vorteile​ des Hula Hoops überwiegen ganz klar und beruhen vor allem darauf mit welcher Leichtigkeit und Vielseitigkeit der Fitnessreifen als Trainingsgerät eingesetzt werden kann.

  • Spielerischer Weg zum Traumgewicht
  • Schnelle Erfolge bei der Gewichtsreduktion
  • Fördert das Herz Kreislauf System
  • Verbessert die Ausdauer
  • Verbessert die Koordination und das Gleichgewicht
  • Steigert Fettverbrennung
  • Kalorien verbrennen mit Leichtigkeit
  • Strafft das Gewebe
  • Günstiges aber stabiles Fitness Tool
  • Sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet

Die Nachteile​ halten sich hingegen in Grenzen. Die anfänglichen Schmerzen und blauen Flecken, die durch das Training entstehen können, verringern sich deutlich, wenn sich der Körper an den Reifen gewöhnt hat.

  • Je nach Reifen kann es Anfangs zu Schmerzen und blauen Flecken kommen
  • Nicht für Leute mit Bandscheibenvorfall o.ä. geeignet

Anleitung – Das Hula Hoop Training

Das Training mit dem Reifen ist zwar sehr spielerisch und der richtige Schwung in der Hüfte kommt schnell, dennoch lohnt es sich gerade als Anfänger einige ​Tipps zum Hooping​ zu sammeln, denn die Möglichkeit an Übungen und Workouts sind groß​.

Will man sich Ideen für eine neue Übung mit dem Hula Hoop Reifen oder sogar ganze Workouts besorgen, so sind Videos auf Plattformen wie Youtube die beste Hilfe.

Im folgenden Video zeigt die bekannte Youtuberin und Fitness Influencerin Anne Kissner (alias BodyKiss) ​wie vielseitig so ein Hula Workout aussehen kann​:

Hula Hoop Bauch Workout – YouTube

Hula Hoop Reifen – Worauf kommt es an?

Hula Hoop Reifen ist nicht gleich Hula Hoop Reifen! Bei der Wahl der richtigen Hula Hoop Modelle kommt es auf einige Faktoren an, die es zu berücksichtigen gilt. Bei der Suche nach dem geeigneten Hula Hoop Reifen für zu Hause wollen wir helfen und liefern alle Informationen.

Welcher Reifen der geeignete ist, worauf man alles achten muss oder anhand welcher Daten man gute Modelle erkennt, verraten wir hier:

Größe & Gewicht des Reifens

Beim Training mit dem Hula Hoop Reifen spielen vor allem Größe und Gewicht eine große Rolle.

  • Größe​ – Ein Großer Reifen ist besser für Anfänger geeignet. Stellt man ihn aufrecht hin sollte er mindestens bis zum Bauchnabel reichen. Fortgeschrittene können das Training mit einem kleineren Reifen schwerer gestalten. Hier eignen sich Hula Hoop Reifen aus Kunststoff, die in einzelnen zusammensteckbaren Elementen kommen. So kann man die Größe individuell dem Trainingsniveau anpassen.
  • Gewicht​ – Das Gewicht entscheidet über die Fliehkraft des Reifens. Je schwerer der Reifen desto höher die Fliehkraft und desto einfacher ist es erstmal den Hula Hoop oben zu behalten. Anfangs sollte der Hula Hoop aber mindestens ein Gewicht von 1,2 kg haben.

Einige Hula Hoop Reifen haben zusätzlich Magneten in ihrem Ring integriert.

Massagefunktion oder nicht

Bei vielen Hula Reifen heutzutage findet man zusätzlich eine spezielle Form. Bei diesen Modellen befinden sich an der Innenseite des Hula Hoops ​kleine wellenförmig angeordnete Noppen​. Diese haben einen Massage-Effekt beim Hula Hoop Training und stimulieren den Körper rund um die Taille.

Gerade wegen dieser ​Massagenoppen​ des Hula Hoop Reifens kann das Training Schmerzen und blaue Flecken auf der Haut rund um die Hüfte verursachen. Das ist aber kein Grund zur Sorge. Gerade am Anfang ist das völlig normal und verschwindet auch wieder je mehr man sich an das Training mit dem Hula Hoop gewöhnt hat.

Sollten diese Schmerzen jedoch während des Hula Hoop Trainings entstehen, ist es völlig ok auch einmal eine Pause einzulegen.

Worauf sollte ich als Anfänger/Fortgeschrittener achten?

Das wichtigste zuerst: Du solltest Dich ​gerade am Anfang nicht unter Druck setzen​ wenn die ersten Kreise nicht klappen oder die Hüftbewegung noch nicht rund ist! Denn am Ende ist es das wichtigste beim Sport den Spaß nicht zu verlieren.

Hier einige Tipps​ um sowohl als Anfänger als auch als Fortgeschrittener beim Hoop Training effektiv Fett und Kalorien verbrennen zu können:

  • Anfänger​ – Um als Anfänger den Hula Hoop richtig kreisen zu lassen empfehlen sich große und schwerere Reifen. Diese sind auf Grund der höheren Fliehkraft leichter oben zu behalten. Um Fehler oder ein anderes Problem zu vermeiden sind gerade am Anfang erklärende Videos sinnvoll.
  • Fortgeschrittener​ – Als Fortgeschrittener kann man dann, neben der Veränderung der Größe auch schonmal zu dünnen und leichten Reifen aus Kunststoff greifen. Wer schon gut im Training ist, kann sich am besten durch Workout-Videos neue Übungen bzw. Bewegungen mit dem Hula Hoop holen, die vielleicht auch schon ein wenig anspruchsvoller sind.

Um den Zeitvertreib bzw. das Training mit dem Hula Hoop Reifen angenehmer zu gestalten bietet sich der Einsatz von Musik an. Mit dem richtigen Rhythmus geht der Reifentanz noch leichter von der Hüfte.

Wir wünschen ​viel Spaß beim Hooping​ und viel Erfolg beim Abnehmen​!

Nach dem Beziehungs-Aus: So findet man neuen Schwung

Es kann viele Wege geben, wie eine Beziehung scheitert und ebenso vielfältig können die Gründe für diese Entscheidung sein. Manchmal endet eine frische Liebe mit dem gefürchteten Trend namens „Ghosting“, ein anderes Mal entscheiden sich beide Partner nach vielen gemeinsamen Jahren für eine einvernehmliche Trennung.

Manchmal sieht man sich danach nie wieder, ein anderes Mal bleibt man befreundet und muss sich noch die Kinderbetreuung teilen. Manchmal hat der oder die Ex eine neue Liebe und lässt einen sitzen, ein anderes Mal spricht man selbst den Wunsch nach einer Trennung aus. Diese Liste an Beispielen könnte ewig weitergeführt werden.

So individuell wie jede Beziehung ist also auch ihr Aus, falls es eines Tages kommt. Nicht immer bedeutet das Schlussmachen große Schmerzen. In einigen Fällen ist es vielleicht sogar eine Erleichterung, sei es für den Verlassenden oder für beide, weil damit auch viel Streit, Misstrauen & Co enden. Eine Beziehung kann also mit einem großen Knall vorbei sein, bei dem alles Unausgesprochene einmal gesagt wird. Sie kann aber auch schleichend enden und somit wird die Trennung zu einem langersehnten Neuanfang in völliger Freiheit.

Das Loch nach dem Aus und warum es entsteht

Leider ist es aber häufiger, dass ein Beziehungs-Aus mit großen seelischen Schmerzen einhergeht. Das gilt längst nicht nur für den Verlassenen, sondern auch derjenige, der diese Entscheidung trifft, kann darunter leiden. Schließlich fällt es niemandem leicht, eine Person zu verletzen oder aus einer langjährigen Gewohnheit auszubrechen. Selbst einvernehmliche Trennungen können daher für die Betroffenen schwierig sein.

Eines ist daher sicher: Jedes Ende einer Beziehung ist ein Neuanfang und somit eine Herausforderung. Dieser Neuanfang kann schmerzhaft oder positiv geprägt sein. Die beendete Beziehung hinterlässt aber in jedem Fall ein Loch.

Dieses Loch, das viele Menschen nach einer Trennung spüren, kann mehrere Ursachen haben. Einerseits hinterlässt die gescheiterte Partnerschaft natürlich eine zeitliche Lücke. Die Zeit, die bislang mit dem oder der Liebsten verbracht wurde, steht nun wieder zur freien Verfügung und somit braucht es neue Beschäftigungen wie Hobbys oder mehr Zeit mit Freunden.

Andererseits ist es – vor allem nach langen Beziehungen – auch eine Gewohnheit, die fehlt. Da Menschen aber „Gewohnheitstiere“ sind, kann diese Umstellung schwerfallen, sogar ohne Liebeskummer. Oftmals ist es aber auch einfach die Angst vor dem Neuen und Ungewissen, das vielen Menschen etwas Angst macht. Das Loch, das sie fühlen, ist also die fehlende Sicherheit und Planbarkeit in Bezug auf die Zukunft, welche sie in der Beziehung gespürt haben.

Diese Angst vor dem Neuen veranlasst einige Personen sogar, zurück zu dem oder der Ex zu gehen – nicht, weil sie noch Gefühle haben oder tatsächlich den Menschen vermissen, sondern auf der Suche nach dem Gewohnten. Diese ist aber nicht die richtige Lösung. Stattdessen gilt es, den Blick nach vorne zu richten und sich genau diesem gefühlten Loch zu stellen. Denn hierin liegt auch eine große Chance für die Zukunft.

Liebeskummer: Wenn die Trennung unerträglich scheint

Optimistisch in die Zukunft blicken. Das klingt relativ einfach, wenn man derjenige war, der sich getrennt hat – oder, wenn das Beziehungs-Aus einvernehmlich war. Wer hingegen verlassen wurde, für den überwiegen erst einmal die Gedanken an die Vergangenheit.

Denn Liebeskummer ist schmerzhaft. Er bedeutet Trauer und diese Trauer kann ebenso überwältigend sein wie der Tod eines geliebten Menschen. Schließlich stellt eine Trennung ebenfalls den unfreiwilligen Verlust eines geliebten Menschen dar, zumindest für den Verlassenen beziehungsweise die Verlassene.

Wer also nach einer Trennung nicht nur unter einer leichten Zukunftsangst oder dem bereits geschilderten Loch im Leben leidet, sondern unter handfestem Liebeskummer, der muss sich erst einmal Zeit zum Trauern nehmen. Dass es wehtut, verlassen zu werden, ist nämlich nicht nur ein Sprichwort. Stattdessen weiß die Hirnforschung mittlerweile, dass Liebeskummer tatsächlich eine Form von körperlichen Schmerzen verursacht. Zumindest ähneln sich die Hirnaktivitäten zum Verwechseln.

Als „liebeskrank“ werden betroffene Personen daher gerne bezeichnet, aber auch der Vergleich mit Drogensüchtigen wird häufig gezogen. Fakt ist: Liebeskummer zu überwinden, ist ein langer Prozess, bei dem Betroffene auf eine Art von Entzug gehen müssen.

In Extremfällen kann Liebeskummer sogar Depressionen oder ein sogenanntes „Broken-Heart-Syndrome“ hervorrufen. Letzteres bezeichnet einen solchen Stresszustand für den Körper, dass er Beschwerden wie Funktionsstörungen des Herzens hervorrufen kann. Aber auch Kopfschmerzen, Erbrechen und andere körperliche Symptome können durch Liebeskummer entstehen.

Die gute Nachricht lautet aber, dass Liebeskummer irgendwann vergeht und mit ihm diese körperlichen sowie seelischen Schmerzen. Betroffene können sogar aktiv dazu beitragen, dass der Liebeskummer weniger schlimm und langwierig ist. Das mag zu Beginn einige Überwindung kosten, zeigt aber schnell Wirkung. Dann ist es auch irgendwann möglich, eine neue Identität zu entwickeln, und zwar ohne den oder die Ex, nach vorne zu blicken, als Single glücklich zu sein und irgendwann eine erneute Beziehung einzugehen.

Raus aus der Tiefe in 10 kleinen Schritten

Besser ist es daher, in kleinen Schritten den Weg aus der Trauer zu suchen, denn auch kleine Schritte führen bekanntlich ans Ziel. Wie lange jede dieser einzelnen Phasen geht, ist individuell unterschiedlich. Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn je nach Länge der Beziehung und Ablauf der Trennung brauchen manche Menschen länger, um den Liebeskummer zu überwinden, und andere sind schneller darüber hinweg.Direkt nach der Trennung mögen solche Gedanken noch weit entfernt sein. Meistens überwiegt der Schock, dann kommt die überwältigende Trauer. Es ist daher schwierig, in dieser Situation bereits an das Ende des Weges zu denken und daran zu glauben, eines Tages auch ohne den oder die Ex glücklich zu sein.

So oder so, können folgende zehn kleine Schritte aus dem Tief führen, sei es eben etwas langsamer oder mit Vollgas. Irgendwann wird der Schmerz beim Aufwachen verschwunden sein und die Erinnerungen an die vergangene Beziehung verblassen – garantiert!

1. Die Trauer muss ihren Platz haben

Erst einmal ist es wichtig, der Trauer ihren notwendigen Raum zu geben und die verschiedenen Phasen zu durchlaufen. Denn nur, wenn die Trauer zugelassen und verarbeitet wird, kann sie sich eines Tages auflösen. Ansonsten hält der Liebeskummer für lange Zeit an – vielleicht sogar für immer oder er hinterlässt Spuren wie Depressionen oder Beziehungsängste. Auch, wenn es wehtut, muss der beziehungsweise die Verlassene also durch den Schmerz. Das bedeutet weinen, alte Fotos ansehen, Liebesfilme mit den Freundinnen gucken, sich zurückziehen, vielleicht sogar einen Abschiedsbrief an die vergangene Beziehung schreiben.

Meistens ist es zwar sinnvoller, diesen nicht tatsächlich abzuschicken, doch die eigenen Gefühle aufzuschreiben, hilft bei der Verarbeitung des Erlebten. Auch das eine oder andere klärende Gespräch mit dem beziehungsweise der Ex kann noch geführt werden. Allerdings sollte dann der Kontakt schnellstmöglich sowie vollständig abgebrochen werden, sofern möglich. Wer kommunizieren und sich sehen muss, vielleicht den Kindern zuliebe, der sollte den Kontakt zumindest auf ein Minimum reduzieren.

2. Auflisten, was falsch lief

Die Trennung zu verstehen, ist eine große Hilfe, um sie zu verarbeiten. Vor allem, wenn der Schlussstrich unerwartet kam, kann es daher sinnvoll sein, in einem besonnenen Moment analytisch an die Sache heranzugehen und zu reflektieren, was in der Beziehung falsch lief. Manchmal kann der oder die Ex dabei sogar helfen, indem noch einmal digital oder persönlich so manche offene Frage beantwortet wird. Nicht alle Menschen sind dazu aber bereit.

So oder so: Möglichst genau die Gründe für die Trennung zu kennen und sich auf das zu fokussieren, was an der Beziehung nicht so gut war, lässt das Verlorene weniger perfekt erscheinen und somit den Verlust weniger schmerzlich. Denn viele Menschen neigen dazu, die vergangene Liebe im Nachhinein zu einer perfekten Illusion zu machen, die sie schlichtweg nicht war.

3. Ausräumen, löschen und zurückgeben

Nachdem der erste Schmerz überwunden ist und die Tränen getrocknet sind, sollte der Zeitpunkt kommen, an dem die Erinnerungen an die Beziehung bewusst beseitigt werden, zumindest aus dem alltäglichen Umfeld.

Das bedeutet, seine beziehungsweise ihre Sachen zurückzugeben, alle Erinnerungen wie Geschenke und Bilder in einem Karton zu verstauen und Bilder vom Smartphone zu löschen. Gerne dürfen diese Sachen irgendwo im Keller aufbewahrt werden, wenn gewünscht. Aber auch ein vollständiges Entsorgen, Verbrennen oder ähnliche Strategien können beim Schlussstrich helfen, frei nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“!

4. Frischer Look im Schrank

Vor allem, aber nicht nur, Frauen neigen gerne dazu, sich übermäßig mit dem Partner zu identifizieren. Das Ende einer Beziehung kann somit auch ein Ende der bisherigen Identität zu bedeuten. Nun muss herausgefunden werden, was einem selbst gefällt, beispielsweise bei der Kleidung. Sie will also vielleicht gar nicht mehr das Kleid tragen, das ihm so gut gefallen hat. Und er möchte endlich die Jeans entsorgen, die ihm sowieso nicht mehr richtig passt, an der sie aber so hing. Ordentlich den Kleiderschrank auszumisten, kann ein befreiendes Gefühl nach einer Trennung sein.

Dann gilt es, einen neuen Look zu finden, und zwar jenen, der perfekt zu einem selbst passt und den Neuanfang verkörpert. Wer nicht weiß, wo man dafür ansetzen soll, kann erst einmal prüfen, welcher „Typ“ man ist und welche Farben einem demnach am besten stehen. Anschließend gilt es, sich mit Figurtypen und Schnitten auseinanderzusetzen.

Zuletzt geht es aber vor allem um die persönliche Neuorientierung und somit um die Frage: Was gefällt mir eigentlich und repräsentiert meine Persönlichkeit am besten? Von rockig über cool oder sportlich bis hin zum modernen Hippie sind die Möglichkeiten beinahe endlos. Sich ein bisschen auszuprobieren, ist in dieser Phase vollkommen normal und in Ordnung.

5. Frischer Look am Körper

Das gilt ebenso für Haare und Make-up. Auch hier ist ein neuer Look möglich und ein beliebtes Symbol für einen Neuanfang. Eine neuer Haarschnitt oder sogar eine neue Haarfarbe sind eine tolle Möglichkeit, um sich sprichwörtlich wie ein neuer Mensch zu fühlen. Aber auch weniger drastische Veränderungen sind natürlich machbar.

Manche Betroffene beginnen auch mit einer neuen Sportart, wodurch sie vielleicht muskulöser oder schlanker werden. Sei es also bewusst oder unbewusst: Nach dem Ende einer Beziehung verändern sich viele Menschen unwillkürlich. Sie haben zudem meist eine andere Körpersprache, wirken zu Beginn vielleicht noch eher bedrückt, doch nach dem überstandenen Liebeskummer umso selbstbewusster und offener, was ihre Flirtchancen deutlich erhöht. Es lohnt sich also, sich auf diesen Prozess einzulassen und sich selbst neu zu erfinden.

6. Vernachlässigte Freunde, übergangene Hobbys

Während einer Beziehung neigen einige Personen dazu, ihre Freunde zu vernachlässigen. Schließlich bleibt zwischen Schule oder Arbeit, Haushalt und weiteren Verpflichtungen einfach weniger Zeit für die Freundschaften, wenn die Freizeit vor allem dem Partner gehört. Und auch danach, in der Phase des schlimmsten Liebeskummers, steht der Sinn meist nicht nach anderen Menschen.

Doch das kann und sollte sich wieder ändern. Denn Freunde sind die beste Medizin gegen Liebeskummer. Gemeinsam zu lachen, nach vorne zu blicken, füreinander da zu sein – all das kann die Trauer und Hoffnungslosigkeit des Liebeskummers verschwinden lassen; oder zumindest für einige Stunden vergessen lassen.

Es ist daher hilfreich, sich nach der Trennung so schnell und so oft wie möglich mit den Freunden zu treffen. Zudem sollte man darauf achten, denselben Fehler zukünftig nicht zu wiederholen und auch eines Tages bei einer neuen Beziehung die Freundschaften weiterhin zu pflegen.

Ähnlich sieht das mit den Hobbys aus: Manchmal wurden in der Beziehung frühere Hobbys vernachlässigt oder neue Freizeitbeschäftigungen begonnen, obwohl sie einem nicht zu 100 Prozent Spaß machen – sozusagen dem oder der Partner*in zuliebe.

Nach der Trennung ist es daher sinnvoll, einmal seine aktuellen Hobbys zu überdenken, eventuell etwas Neues auszuprobieren oder etwas Altes wieder aufleben zu lassen. Auch das eine oder andere Hobby aufzugeben, ist in dieser Situation möglich, wenn es einem keinen Spaß (mehr) macht.

7. Neues wagen, Aufregendes tun

Etwas Neues ausprobieren, damit ist ein wichtiges Stichwort gefallen. Genau das ist als Single nämlich in vielerlei Hinsicht möglich. Wer nun ohne Beziehung und somit auch ohne Verpflichtungen ist, kann also auf eine Weltreise gehen, sexuelle Abenteuer erleben, in eine neue Wohnung umziehen oder an den Wochenenden auf ein Festival gehen – all die Dinge eben, von denen man schon lange Zeit geträumt hat, die aber mit dem oder der Ex nicht möglich waren (aus welchen Gründen auch immer).

Es geht darum, etwas Neues zu erleben und sich dadurch vom Liebeskummer abzulenken. Gleichzeitig schenken einem aufregende Erfahrungen auch neues Selbstbewusstsein und helfen dabei, sich selbst neu zu (er-) finden. Wer also sein Singledasein voll auskostet, wird als anderer und vermutlich besserer Mensch daraus hervorgehen, im Sinne von mehr Selbständigkeit, mehr Selbstbewusstsein und schlichtweg mehr Zufriedenheit.

8. Die schönen Seiten des Singledaseins genießen

Ziel ist also, sich auf die schönen Seiten dieser neuen Lebensphase zu konzentrieren, sobald der schlimmste Liebeskummer überwunden ist und somit nicht mehr die negativen Gefühle wie Schmerz oder Trauer überwiegen. Wer es also schafft, nicht mehr ständig an die verlorene Liebe zu denken, begibt sich in eine neue Phase und diese kann durchaus aufregend sein.

Viele Menschen wünschen sich in dieser Phase nicht einmal eine neue (oder die alte) Liebe. Sie möchten stattdessen flirten, mit Freunden feiern, sich auf sich selbst konzentrieren und ihr Single-Leben in vollen Zügen genießen. Glücklich sein ohne Partner oder Partnerin an der Seite, das ist das Ziel.

9. Pläne schmieden – für morgen, übermorgen und darüber hinaus

Das bedeutet auch, neue Zukunftspläne zu schmieden. Eventuell mussten durch das Beziehungs-Aus schließlich Träume wie eine Hochzeit, das gemeinsame Haus oder ein Kind vorerst verworfen werden. Stattdessen sind jetzt neue Pläne möglich und wichtig, um sich selbst wieder einen Sinn im Leben zu geben. Ziele also, die einen motivieren und in einem ein Gefühl von Vorfreude wecken.

Denn diese positiven Gefühle sind es, welche die negativen Emotionen durch die Trennung und die Erinnerungen an die frühere Liebe verschwinden lassen werden. Stattdessen herrscht Zuversicht, dass die Zukunft toll wird, und zwar auch ganz alleine. Irgendwann werden die Gedanken immer seltener um den oder die Ex kreisen, am Morgen wird beim Aufwachen das Herz nicht mehr schmerzen und dann kommt eines Tages vielleicht sogar die Einsicht, dass er oder sie ohnehin nicht perfekt zu einem gepasst hat.

10. Keine neue Liebe suchen, aber finden (lassen)

Wer an diesem Punkt angekommen ist, der ist theoretisch bereit für eine neue Liebe. Doch das muss nicht sein. Im Vordergrund sollte schließlich die Selbstliebe stehen und das bedeutet, dass jeder Mensch auch alleine glücklich sein kann – oder das lernen sollte. Wird stattdessen krampfhaft nach einer neuen Beziehung gesucht, um sich wieder vollständig zu fühlen, dann wird man in der Regel nicht fündig oder wenn, dann ist das Risiko eines Scheiterns auch bei der neuen Liebe groß.

Wer hingegen gelernt hat, auch alleine zufrieden zu sein, sich selbst zu lieben und optimistisch in die Zukunft zu blicken, der wird von der Liebe gefunden, häufig sogar total unerwartet. Denn Dinge wie Selbständigkeit oder Selbstbewusstsein wirken umso attraktiver und so kann sich plötzlich eine neue, umso schönere Beziehung ergeben. Offen zu sein und sich finden zu lassen, aber das Leben auch als Single genießen – so lautet also die Devise, um aus dem Liebeskummer und eines Tages in eine neue Liebe zu finden.

Fazit

Keine Frage, eine zerbrochene Partnerschaft kann je nach Situation zu den schlimmsten seelischen Schmerzen führen, die ein Mensch fühlen kann – nicht minder stark als Trauer im Todesfall. Doch so groß die Liebe auch war, wenn sie vergangen ist, bringt es nichts, ihr über Monate hinweg nachzutrauern.

Das Leben muss weitergehen, muss neue Wege bringen, das ist man sich schon selbst schuldig. Neue Liebe muss jetzt niemand suchen, die darf tatsächlich warten. Nur leben ganz nach seiner Façon sollte man jetzt, dann fügen sich alles andere eines Tages ganz von selbst.