Reputationsmanagement: Unternehmen mit gutem Ruf setzen sich in Corona-Zeiten durch

Der Onlinehandel boomt schon seit langem. Vor allem die Corona-Krise mit einhergehenden Ausgangsbeschränkungen feuerte diesen Trend an und ließ nur zwei Optionen zu: Warten, bis der Handel wieder aufsperren darf, oder auf Online-Anbieter zurückgreifen, die oftmals durch ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aufgrund von Einsparungen bei Zwischenhändlern und Co. an Attraktivität gewinnen.

Sich von der breiten Masse abzuheben, kann durch mehrere Kriterien erfüllt werden: Kundenservice, Warenpräsentation, sowie verbesserte Konditionen stellen hierbei nur wenige von vielen dar. Die digitale Welt wird durch eine Überflutung sämtlicher Sinne geprägt. Direktes Ansprechen von Kunden sowie das ständige Erscheinen bestimmter, zuvor gesuchter Werbeartikel erwecken manches Mal das Gefühl nach einer längeren Online-Recherche heimgesucht zu werden. Durch das direkte Ansprechen von potenziellen Kunden wollten Unternehmen überzeugen, werden jedoch gleichzeitig durch aggressive Marketing-Strategien als zunehmend lästig empfunden.

Die sicherste Variable für die Kundengewinnung wird durch die Reputation des Unternehmens verkörpert. Google-Bewertungen stellen hierbei einen wesentlichen Faktor dar, da diesen sehr hohe Aufmerksamkeit beim Kennenlernen eines Unternehmens oder Durchstöbern verschiedener Anbieter zukommen – denn sie lassen Rückschlüsse auf Preis-Leistungs-Verhältnisse, Qualität, Verlässlichkeit und viele weiteren Parametern zu. Die Bedeutung dieser Bewertungen zeigt sich auch darin, dass immer mehr Unternehmen auf Services, um Google Rezensionen zu löschen, zurückgreifen.

Google-Bewertungen schaffen Vertrauen

In Zeiten, in denen man sich nicht mehr vor Ort von der Qualität der Waren überzeugen kann, stets neue Anbieter auf den Markt drängen, ein persönliches Kennenlernen nicht ermöglicht wird, muss eine andere Grundlage zur Schaffung einer Vertrauensbasis gefunden werden. Eine Vertrauensbasis, die so weit geht, dass dem Unternehmen eine Chance, mit seinen Produkten oder seiner Dienstleistung zu überzeugen, eingeräumt wird.

Das Problem der Online-Rezensionen

Obwohl Kundenrezensionen von Individuen geschrieben werden und aufgrund ihrer Erfahrungen potenzielle Risiken minimieren oder eben erhöhen können, gibt es keine Sicherheit über deren Wahrheitsgehalt. Im besten Fall spielen Bewertungen die wahrheitsgetreue Wahrnehmung des Kunden wider. Kundenbewertungen bringen jedoch mehrere entscheidende Unsicherheiten mit sich:

  1. Sie geben nur die subjektive Sicht des Kunden wieder. Das Unternehmen kann sämtliche Aussagen zwar kommentieren, versuchen eine andere Perspektive zu vermitteln und im besten Fall wieder in Kontakt mit dem Kunden treten, um diesen umzustimmen, dennoch ist ein erster negativer Eindruck bleibend.
  1. Falsche Bewertungen werden oftmals gezielt eingesetzt, um nachhaltige Schäden anzurichten. Besteht eine Unzufriedenheit und es kommt zu keiner Einigung so folgt nicht selten die Maßnahme, dass nicht nur ein Familienmitglied eine schlechte Rezension verfasst, sondern plötzlich mehrere unbekannte Namen auftauchen, die ähnliche Vorwürfe oder Beschwerden äußern. Diese Häufigkeit negativer Bewertungen reduziert wiederum das Unternehmensranking nachhaltig und kann, beispielsweise bei Google- und Amazon-Suchen, zu einem erheblichen Verlust der Sternen-Review führen. Die Sterne sind keineswegs als Zierde gedacht, sondern geben einen Einblick über die durchschnittliche Meinung über das Unternehmen. Befindet sich dieser Durchschnittswert unter drei Sternen, so schreckt dies Kunden nachweislich ab.
  2. Darüber hinaus nehmen gefälschte Kundenrezensionen in hohen Dimensionen zu. Amazon musste im Jahre 2020 ca. 200 Millionen Bewertungen entfernen, weil es sich bei diesen um Fälschungen handelte – mit dem Ziel potenzielle Kunden zu täuschen und für sich (wenn oftmals auch nur kurzfristig) zu gewinnen. Das Verfassen solcher Bewertungen ist schon lange kein Randphänomen, sondern so lukrativ, dass sich diesem Geschäft immer mehr Unternehmen widmen.

Der Wahrheitsgehalt von Kundenbewertungen variiert stark. Eine Orientierung für das Unternehmen, um herauszufinden, ob es sich um ein Aufzeigen von Verbesserungspotenzial oder um eine nicht-aussagekräftige Fake-Rezension handelt, bietet der Name – der jedoch in vielen Fällen abgewandelt wird. Anhand des Datums ist ein Rückschluss schwierig, da der Zeitpunkt des Entstehens der Unzufriedenheit nicht zwingend mit dem Zeitpunkt der Bewertung übereinstimmt oder diesem naheliegt. Manche Kunden nehmen sich erst Wochen oder Monate später Zeit, um ihren Unmut schriftlich festzuhalten.

Die beste Strategie, negative Bewertungen zu vermeiden, ist eine Verärgerung gar nicht entstehen zu lassen. Dies ist selbstverständlich nicht in jedem Fall möglich, denn eine Zufriedenstellung des Kunden durch Entgegenkommen des Unternehmens wird nur zu bestimmten Parametern möglich sein. Viele Unzufriedenheiten können jedoch mithilfe einer gezielten Kommunikation reduziert oder gar eliminiert werden. Ein offenes Ohr für den Kunden zu haben, findet darüber hinaus nicht nur bei Kunden eine hohe Wertschätzung, sondern ist auch für die Verbesserung der Unternehmensleistungen unentbehrlich, wodurch diese Maßnahme ebenso als Präventionsmaßnahme fungieren und Unzufriedenheitspotenziale reduzieren kann.

Dank Corona: Geld sparen bei der Autoversicherung

Die Pandemie hat uns alle ziemlich mitgenommen: Kein Lebensbereich ist von Covid-19 unberührt geblieben. Anstatt jedoch nur die negativen Auswirkungen zu sehen, gibt es durchaus Positives, das man aus der Situation schöpfen kann. Ein Beispiel dafür ist die Kfz-Versicherung, bei der die meisten durch die Pandemie bares Geld sparen können. Weshalb, erklärt dieser Artikel.

Kfz-Versicherung – ein Muss

Dass Autofahrer ihr Auto versichern müssen, ist gesetzlich geregelt. Jeder Halter eines Kraftfahrzeuges muss also eine Versicherung abschließen – selbst bei Leasing-Verträgen. Das ist es auch, was Autofahren so teuer macht. Die Kosten können zwischen 100 und 1.000 Euro im Jahr betragen, weshalb sich Fahrzeughalter meist über jeden Cent freuen, den sie zurückbekommen. Ist das jedoch überhaupt möglich? Und was hat das mit Corona zu tun?

Weniger fahren – weniger zahlen

Bei den Verträgen einer Kfz-Versicherung spielt meist die jährliche Fahrleistung eine große Rolle und beeinflusst die Höhe des zu entrichtenden Beitrags enorm. Deshalb kann man durchaus die Gleichung aufstellen, dass es mehr kostet, je mehr man im Jahr mit dem Kraftfahrzeug fährt.

Während viele Autobesitzer ihr Gefährt tagtäglich nutzen, um in die Arbeit und zurückzufahren, hat sich mit Corona jedoch einiges geändert. Dank Home Office, Home Schooling und Ausgangsbeschränkungen war es uns im vergangenen Jahr 2021 möglich, das Auto so oft wie noch nie einfach auf dem Parkplatz stehen zu lassen. Die meisten sind durch die Pandemie zu regelrechten Dauerparkern geworden und haben ihr Auto aufgrund der Corona-Regelungen kaum mehr genutzt.

Demnach ergibt sich für viele, die bislang viel Geld für ihre Kfz-Versicherung hingelegt haben, eine Möglichkeit, die Beiträge zurückerstattet zu bekommen. Beispielsweise haben Auswertungen von verschiedenen Tarifen ergeben, dass 10.000 km im Jahr durchschnittlich 13 % mehr kosten als 5.000 km. Wer demnach im Jahr 2021 nur halb so viel Auto gefahren ist wie sonst, kann sich einiges an Geld sparen. Auch wer weniger als 5.000 km auf den Tacho gebracht hat, kann sich freuen: Man spricht in der Regel von einer Ersparnis von 10 % des Versicherungsbeitrags.

Doch aufgepasst: Versicherer berechnen die Beitragshöhe nicht nach dem genauen Kilometerstand. Immerhin spielen auch noch andere Faktoren wie das Alter des Fahrzeughalters oder der Wagentyp. Die Beiträge werden demnach in mehreren Stufen berechnet: von 3.000 bis 6.000 km, von 6.000 bis 9.000 km und so weiter.

Bekommt jeder Geld zurück?

Wie bei allem im Leben: In der Theorie klingt alles einfacher als es in der Praxis ist. Niemand bekommt die „zu viel“ bezahlten Beiträge von seiner Versicherung zurück. Immerhin bezahlen Kfz-Halter im Voraus – um das Geld zurückzubekommen, muss zunächst ein Antrag gestellt werden. Die Versicherungsgesellschaften handeln also nicht aus Eigeninitiative, um ihr Geld zu verschenken.

Außerdem ist nicht jede Versicherung gleich kulant. Einige reduzieren den Beitrag aufgrund der geringeren Kilometerleistung erst ab dem Zeitpunkt, an dem sich der Versicherte meldet. Da jedoch die meisten bereits seit Anfang des Jahres im Home Office waren, fühlen sich viele ungerecht behandelt. Doch ja, was die Versicherungen da machen, ist rechtmäßig.

Tipps für die Beitragsrückerstattung

Wie bekommt man nun aber das Geld zurück? Lässt sich aufgrund der Corona-Pandemie wirklich etwas an den Beiträgen ändern?

Zunächst einmal ist es wichtig, so schnell wie nur möglich einen entsprechenden Antrag zu stellen. Da das meiste digital und nicht über den Postweg abläuft, ist zu empfehlen, einen Online-Antrag zu stellen. Um einen aussagekräftigen Antrag stellen zu können, sollte man zunächst die Fahrleistung im Vertrag mit den tatsächlich gefahrenen Kilometern abgleichen.

Zudem sollten Versicherte bei ihrer Anfrage immer einen Hinweis darauf geben, dass sie eine schriftliche Rückmeldung bekommen wollen – so ist die Chance, wirklich etwas von der Versicherung zu hören, höher.

Dann heißt es: abwarten. Viele Versicherte haben von ihrer Versicherung bereits eine Absage erhalten. In dem Fall sollte einfach erneut ein Antrag gestellt werden. Es gilt, hartnäckig zu bleiben. Viele Versicherungen haben ihre Prozesse noch nicht auf die veränderte Situation optimiert, weshalb es durchaus zu fälschlicherweise ausgesprochenen Absagen kommt.

Was, wenn die Versicherung nicht zahlt?

In manchen Fällen hilft jedoch jedes Betteln und Bitten nicht – die Versicherung bleibt hart und rückt keinen Cent heraus. Tatsächlich basiert die Beitragsrückerstattung aufgrund der weniger gefahrenen Kilometer auf Kulanz und manche Versicherungen entpuppen sich in der Hinsicht als wenig kulant. Daher sollten Versicherte die Augen offen halten für neue Angebote: Mittlerweile wird ganz offen gesprochen, welche Versicherungen Geld an ihre Versicherten zurückgezahlt haben und welche nicht.

Zeit für DIY – Gartenarbeit

Der eigene Garten ist ein Ort der Entspannung und des Wohlfühlens. Insbesondere, wenn er ansprechend nach den eigenen Wünschen gestaltet ist. Im Sommer fungiert er bei vielen als erweitertes Wohnzimmer, Küche und Kinderzimmer in einem. Der Trend der letzten Jahre ging immer mehr in Richtung “Do it Yourself” und “Aus Alt macht Neu”

Auf welche Weise lässt sich ein Garten optimal nutzen? Was kann man selbst mit wenigen Handgriffen erledigen?

Was darf man in seinem Garten überhaupt bauen?

Grundsätzlich ist für das Erbauen von kleinen Gebäuden wie Gartenhäuschen bis zu einer bestimmten Größe keine Genehmigung notwendig. Diese Richtlinien zur Maximalgröße variieren jedoch von Bundesland zu Bundesland.

Kleine Gewächshäuser aus dem Handel sind nicht genehmigungspflichtig und können bedenkenlos gekauft werden.

Für Gartenanlagen, einen Grill, Sonnensegel oder weitere Pläne werden keine speziellen Genehmigungen benötigt. Ist man Mieter des Grundstücks empfiehlt es sich in enger Abstimmung mit dem Vermieter zu sein, um spätere Rückbauten zu vermeiden. Meistens begrüßen Vermieter die Verschönerung des Gartens auf eigene Kosten, da diese eine Wertsteigerung für das Objekt bedeutet.

Wo findet man Inspiration?

Es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten das Fleckchen Grün herzurichten.

Dies beginnt bereits beim Bodenbelag: Kies, Gras, Platten, Holzpaneele, Sand und viele mehr stehen zur Auswahl. Weiter geht es bei den richtigen Möbeln, Blumen, Accessoires, Spielbereichen für Kinder… Das Projekt Garten ist komplizierter und teurer als man denkt.

Umso wichtiger sind eine konkrete Vision und eine koordinierte Umsetzung. Möchte man sich bei der Planung seines Heims unterstützen lassen, hilft ein erfahrener und professioneller Gartenarchitekt wie LuxuryTrees bei der Gartengestaltung. Zudem finden sich in diesem Artikel Ideen für verschiedene Garteneinrichtungen und DIY’s. Örtliche Baumärkte sind ebenfalls auf den Heimwerker Trend aufgesprungen und haben eigene Produktdisplays im Laden eingerichtet.

Das grüne Paradies

Das Hochbeet ist eins der beliebtesten Do it yourself Projekte und einfach zu realisieren. Man kann beispielsweise ein altes Bett, einen alten Schrank, Obstkisten oder eine Palette mit Teichfolie auskleiden und bepflanzen. Besonders gut lassen sich Kräuter für Cocktails und zum Kochen sowie Tomaten und Salate anpflanzen.

Verschiedene Sommerblumen können bis ca. Mitte Mai ausgesät werden. Ist es anfangs etwas nass und danach durchgehend warm, können die Pflanzen sich gut entwickeln. Wer keinen grünen Daumen zum Pflanzen anziehen hat, kann auf Tauschmärkten die Jungpflanzen und Ableger günstig erwerben. Über diesen Weg lassen sich darüber hinaus wertvolle Tipps aus erster Hand sammeln und man lernt Leute mit der gleichen Leidenschaft kennen.

Kleine Insektenhotels und Vogeltränken sorgen für reges Treiben im heimischen Grünstreifen. Alte Teller und Schalen finden so eine zweite Wirkungsstätte.

Ein Ort der Entspannung

Eine schöne, entspannende Atmosphäre lässt sich vor allem mit verschiedenen Deko Elementen und Kerzen kreieren. Die besten Stücke findet man auf Flohmärkten und Tauschbörsen für kleines Geld. Auch Lichterketten tragen dazu bei, den eigenen Garten als Wohlfühloase einzurichten. Muscheln vom letzten Urlaub lassen sich als Windlichter, Lichterketten oder einfach als Sommerdekoration wiederverwenden.

Mit Hilfe von Blumentöpfen und ein paar weiteren Utensilien lassen sich Springbrunnen oder Zen-Gärten anlegen. Eine einfache Zinkwanne kann mit Schilfpflanzen als kleiner Gartenteich umfunktioniert werden.

Ein klassischer japanischer Garten ist eben falls eine Oase der Ruhe, vor allem, wenn die liebevoll gepflegten Bonsai auf ihren Podesten besonders zur Geltung kommen.

Ein Ort der Zusammenkunft

Hat man oft Gäste und liebt große Zusammenkünfte, so bietet sich eine eigene Gartenbar mit passender Lounge an. Letztere lässt sich kostengünstig aus Paletten errichten und den eigenen Wünschen anpassen.

Für eine tolle Feuerschale muss man ebenfalls nicht viel Geld ausgeben. Bei Online-Verkaufsseiten finden sich ausrangierte Waschtrommeln. Diese sind perfekt geeignet um Feuer zu machen, Marshmallows zu rösten und um romantische Stunden zu verbringen. So lassen sich auch kühle Frühlingsabende genießen!

Eine schöne Atmosphäre lässt sich mit einer gemütlichen Beleuchtung kreieren. Durch den Einsatz von Smart Home kann man diese oft individuell in Helligkeit und Farbe steuern. Nutzt man Solarleuchten spart man Strom und schützt die Umwelt.

Eine Spielecke für die Kleinen

Die Kinder sollten bei der Planung von Garten und Terrasse nicht vernachlässigt werden. Bereiche zum Spielen lassen sich mit kleinem Aufwand umsetzen.

Aus alten Bänken oder Regalen gepaart mit alten Küchenutensilien kann man die optimale Matschküche basteln. Der Sandkasten gehört zu den beliebtesten Anlagen für Kinder. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Es steht ein großer Baum im Garten? Nach vorheriger Prüfung der Belastbarkeit reichen ein Seil und eine Holzscheibe aus, um eine einfache Schaukel im Garten zu bauen.

Beruflich erfolgreich als Digitaler Nomade: Das sind die Möglichkeiten!

Das digitale Zeitalter hat Spuren hinterlassen und mit den ersten Lockerungen, was die Ein- und Ausreise betrifft, boomt eine Branche, von der kaum einer etwas in den letzten Jahren gehört hat: Digitale Nomaden erobern die Nationen. Ein digitaler Nomade ist in der Regel selbstständig und lebt mit seinem Laptop dort, wo es ihm Spaß macht. Ein Traum, der in Erfüllung gehen kann, wenn man sich bereits im Vorfeld intensiv damit auseinandergesetzt hat. Selbstständigkeit muss aber nicht digital sein. Um als Nomade ein erfolgreiches Leben zu führen reicht es sich seiner Fähigkeiten bewusst zu sein und sich mit den eigenen Kompetenzen in einem Ort zu befinden, an dem diese gefragt sind. In diesem Artikel setzen wir uns intensiver mit den Grundbausteinen hinter dem digitalen Nomadentums auseinander und zeigen auf, warum es gerade in anderen Ländern interessant sein kann, als Übersetzer zu agieren und welche Chancen es sonst noch so gibt, bzw. welche Möglichkeiten hinter den richtigen Qualifikationen stecken.

Mit dem Bachelor „Übersetzen und Dolmetschen“ in die Welt der Sprachen

Wer eine oder mehrere Fremdsprachen perfekt beherrscht, hat viele Vorteile. Daraus einen Beruf zu machen, ist auf mehreren Wegen möglich. Allerdings sind die Angebote eines Studiums zum Übersetzer bzw. Dolmetscher so vielfältig wie das Sprachenuniversum selbst. An sich ist die Bezeichnung „Übersetzer“ übrigens kein geschützter Begriff. Unter Umständen ist es sogar möglich, ohne ein Studium in diesem Bereich zu arbeiten bzw. durch ausreichend belegte Erfahrung samt IHK-Prüfung als Staatlich Geprüfter Übersetzer tätig zu werden. Der klassische Weg ist jedoch ein Bachelorstudium, das in einigen, aber leider noch nicht allen deutschen Bundesländern angeboten wird. Der Bachelor of Arts ist hier das Studienziel.

Wer es geschafft hat sich hier eine Basis zu schaffen, dem steht grundsätzlich die Welt offen. Vor allem in Asien ist es gängig mit gewissen Basiskenntnissen bereits an lehrende Posten zu kommen, was die Sprache betrifft. Mit einem Bachelor-Abschluss lassen sich hier noch höhere Positionen erreichen und dementsprechende bessere Gehälter erzielen.

Auf sehr verschiedenen Wegen mit dem Bachelor of Arts zum Ziel Übersetzen und Dolmetschen

Wer in Baden-Württemberg wohnt, hat gleich sieben verschiedene Hochschulen bzw. Universitäten zur Auswahl, wenn es mit dem Bachelor of Arts zum Beruf des Übersetzers und/oder Dolmetschers gehen soll. Sechs Semester dauert es normalerweise bis zu dem Abschluss, der an der Hochschule Mannheim beispielsweise den Studiengang Translation Studies for Information Technologies beinhaltet. Auch mit einem Studium der Übersetzungswissenschaft an der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität sind Interessierte gut aufgestellt. Je nach Neigung kann man recht unterschiedliche Ausrichtungen auswählen – von Kultur über Technik bis hin zum Tourismus. Es kann durchaus lohnenswert sein, sich vorher Gedanken zu machen, in welche Richtung es tendenziell gehen soll.

Fachrichtungen Medien, Chinesisch oder Literatur sind auch drin

Die Technische Hochschule Köln bietet den Bachelor Mehrsprachige Kommunikation an, der eine gute Basis darstellt. In München wird der Doppelabschluss BA Übersetzen mit Staatlicher Prüfung an der Hochschule für Angewandte Sprachen/Fachhochschule des SDI angeboten, der 7 bis 8 Semester dauert. An der gleichen Hochschule ist auch der Studienabschluss Bachelor of Arts mit dem Studiengang Übersetzen Chinesisch möglich. Selbiger wird mit einem Pflichtpraktikum für Übersetzer vor Ort abgeschlossen. Hervorzuheben ist auch der Studiengang Medientext und Medienübersetzung (M.A.) an der Universität Hildesheim, bei dem Übersetzungswissenschaft, Medienwissenschaft und Medienlinguistik kombiniert werden. In Sachsen kann man den Bachelor in Translation an der Universität Leipzig machen. Wer sich wiederum im Rahmen eines Masters mit dem Übersetzen von Literatur beschäftigen möchte, kann Literaturübersetzen an der Universität Düsseldorf studieren. Das Studium dauert in der Regel vier Semester.

Auch ein Fernstudium neben dem Beruf ist möglich

Es lohnt sich also sehr, sich rechtzeitig einen Überblick über die Angebote zum Studium zu verschaffen und ggf. sogar dafür die Stadt zu wechseln. Denn teilweise sind die Inhalte doch recht speziell und variieren stark. Alternativ zum Präsenzunterricht ist natürlich auch ein berufsbegleitendes Fernstudium an der AKAD University zu nennen. Angeboten werden die Studiengänge Fachübersetzen Wirtschaft/Technik und International Business Communication. Im Rahmen des Studiums gibt es diverse Präsenzseminare sowie eine Praxisphase, so dass die Vorbereitung auf die praktische Arbeit auch im Fernstudiengang nicht zu kurz kommt. Interessierte sollten sich jedoch bewusst sein, dass das Studium neben einer Vollzeittätigkeit ziemlich aufwendig sein ist, da der vermittelte Stoff anspruchsvoll ist. Hinzu kommt, dass in Zeiten immer exakter werdender Online-Übersetzer, eine nachfolgende Spezialisierung auf Medizin, Recht oder technische Übersetzungen quasi Pflicht ist.

Inhalte des Bachelorstudiums Übersetzen und Dolmetschen

Neben dem theoretischen Wissen im Bereich der Übersetzungswissenschaft und exzellenten Sprachkenntnissen ist in diesem Beruf auch ein ausgeprägtes Gespür für die jeweilige/n Kultur/en gefragt. Je nach gewählter Fachrichtung wird im Studium außerdem noch näher auf ein bestimmtes Themengebiet eingegangen, auf das sich die Studierenden spezialisieren.

Für das Dolmetschen ist übrigens noch mehr Spezialwissen gefragt, als für die schriftliche Übersetzung. Es gibt nicht nur feine Unterschiede, was die gesprochene und die geschriebene Sprache angeht, auch der zeitliche Druck ist beim Dolmetschen nicht zu unterschätzen.

Ziel des Studiums Dolmetschen und Übersetzen ist die größtmögliche Sprachkompetenz in einer Fremdsprache zu erreichen, die dann der der Muttersprache gleicht. Auch Auslandsaufenthalte bzw. Praktika sind von Bedeutung, möglichst bereits vor Aufnahme des Studiums oder spätestens dann in dessen Zusammenhang.

Die Einführung in das Studium verhilft zunächst zu einem Gesamtüberblick über fachliche Methoden im Bereich Dolmetschen und Übersetzen. Weitere wichtige Themenbereiche sind die Grundlagen von Kommunikation und die Kultur der jeweiligen Sprache bzw. des Landes. Im weiteren Verlauf werden Sprachwissenschaft, Textaufbau oder weitere Fachkenntnisse zum Beispiel in den Bereichen Wirtschaft oder Technologie vermittelt. Ergänzungsfächer sind Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Medizin. Da auch beim Übersetzen immer mehr mit moderner Technik gearbeitet wird, ist auch das computergestützte Übersetzen ein Schwerpunkt im Studium. Weitere Inhalte des Studiengangs Übersetzen und Dolmetschen sind außerdem Grammatik und Textanalyse, Allgemeine Linguistik, Terminologielehre, Sprachtechnologie, Kontextwissen und Recherche.

Sonderfall Dolmetschen

Wer sein Berufsziel im Dolmetschen sieht, sollte den Abschluss Fachdolmetscher anstreben. Dieses Studienfach ist sehr praxisorientiert, denn bei der Ausübung des Berufs ist vor allem eine schnelle und genaue sprachliche Übertragung von Wichtigkeit. Der Studiengang „Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft“ kann in Deutschland leider nur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Germersheim studiert werden. Hin und wieder gibt es in einigen Bundesländer aber auch private Sprachschulen, die Übersetzer- bzw. Dolmetscher-Lehrgänge anbieten. Sie müssen privat bezahlt werden, was im Einzelfall dagegensprechen kann.

Nachhaltigkeit und Tradition: DIY für zuhause

Sie sind bei besonderen Anlässen nicht mehr weg zu denken und haben ebenfalls eine besondere Bedeutung, die Kerzen. Sie gehören zum Beispiel ebenso zur besinnlichen Advents- oder auch Weihnachtszeit, in die Osterzeit, wie auch zu einer schönen Taufe oder Hochzeit. Es ist in der Weihnachtszeit ein Brauch, den Weihnachtsbaum mit unendlich vielen Kerzen zu bestücken und diese am Weihnachtsabend zu entzünden. Dies wird rein aus sicherheitsrelevanten Gründen so nicht mehr zelebriert. Neben erfreulichen Ereignissen werden Kerzen aber auch in Gedenken entzündet. Ein Kerzenscheinmeer wird meist bei Beerdigungen entflammt. Der Schein der Kerze symbolisiert die Endlichkeit und bringt eine warmherzige Stimmung, die immer wieder zum Nachdenken anregt. Im christlichen steht die brennende Flamme der Kerze für die Seele, welche im Reich der Toten für Licht sorgt. Gerade zu Ostern, der Auferstehung Christi, gibt es eine ganz besondere Kerze: die Osterkerze. Diese Osterkerze wird mit dem Ruf „Lumen Christi“ in der Osternacht in die dunkle Kirche getragen und symbolisiert somit die Auferstehung Jesu, und damit das neue Leben. Somit bedeutet das Entzünden einer Taufkerze während einer Taufe auch, dass ein neues Leben gefeiert wird. Traditionell wird dann folgender Ruf vom Priester dem Täufling mitgegeben: „Empfange das Licht Christi“.

DIY Kerzen ganz einfach zu Hause gestalten

Es gilt schon lange nicht mehr als schick, wenn man Kerzen gerade zu besonderen Anlässen einfach nur kauft. Man nimmt dem Besonderen den persönlichen Tatsch. Mittlerweile gibt es die tolle Möglichkeit, vorgearbeitete Modelle online auszusuchen und noch vor Abschluss der Bestellung kann man diese individuell ganz persönlich gestalten. Zum Beispiel lassen sich das Datum des Anlasses, den oder die Namen und ein persönlich gestalteter Wunschtext mit auf der Kerze platzieren. Diese persönlich gestaltete Kerze wird sozusagen als Botschaftsübermittler verwendet und nimmt meist einen ganz besonderen Platz ein. Aber eine komplett selber gestaltete Kerze bringt nicht nur Spaß, sondern auch eine ganz tolle Vorfreude auf den Anlass. Zum Beispiel ist die Taufe eines der persönlichsten Familienfeste und soll so einmalig wie möglich in Erinnerung bleiben. Die Taufe wird nur einmal verlebt und die Taufkerze ist eines der Highlights, die an diesem Tag zelebriert werden.

Was kann auf der Kerze aufgebracht werden?

Das Symbol der Taufkerze wird mit christlichen Ornamenten verziert. Diese Ornamente kann bestehen aus einer Taube (sie steht für Frieden und den heiligen Geist) und/oder auch den Alpha- und Omegazeichen (sie symbolisieren den Anfang und das Ende). Es gibt aber auch einige andere Symbole, die gerne auf Taufkerzen abgebildet werden, wie zum Beispiel eine Sonne (sie steht als Licht-, Wärme- und Lebensquelle, sie wird schon seit Jahrhunderten mit Gott in Verbindung gebracht). Hinzukommt die Verzierung mit dem Namen des Täuflings, das persönliche Geburtsdatum und natürlich das Taufdatum, was nicht fehlen sollte. Die traditionelle Taufkerze an sich ist meist in weiß gehalten und ist in der Regel um die 30 cm groß. Kleinere Kerzen sind auf Dauer unangenehm während einer Zeremonie in der Hand zu halten. Diese Höhe von 30 cm lässt sich bequem händeln und bietet meist genügend Platz für die individuelle Gestaltung.

Aber auch zum Beispiel die Hochzeitskerze sollte den besonderen Tatsch bei der Gestaltung bekommen. Neben dem Datum des Hochzeitstages werden natürlich auch die Namen des Brautpaares auf der Kerze aufgebracht. Eine besonders tolle und schöne Idee ist es, ein Foto des Brautpaares in einem speziellen Moment auf die Kerze zu drucken. Im Normalfall wird die Hochzeitskerze vom Brautpaar selber besorgt und gestaltet, um sich mit dem Abbrennen für die Hochzeit und die Ehejahre ein gutes Omen zu setzen. Meist ist es bei diesen besonders hochwertig gestalteten Kerzen traurig, wenn sie während der Zeremonie einfach nur abgebrannt werden. So sollte man sich überlegen, ob man sich die Kerze nicht direkt doppelt anfertigen lässt. Diese Idee bringt die Möglichkeit, die Kerze noch lange aufzubewahren und sich immer wieder schöne Erinnerungen an den Hochzeitstag hervorzurufen.

Mit guter Qualität länger Freude

Die Qualität von Kerzen lässt sich meist auf den ersten Blick nicht erkennen, jedoch ist es von Vorteil, wenn man hier genauer hinschaut. Das RAL-Gütezeichen markiert qualitativ hochwertige Kerzen. Diese Kerzen bestehen aus besonders hochwertigen Rohstoffen und versprechen ein tropffreies und raucharmes abbrennen. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Gesundheit.

Smart Wear – intelligente Kleidung

Smart Home, Smart Watch – überall wird man mit den neuen Möglichkeiten des Internet of Things (IoT) konfrontiert. Nun bahnt sich auch die sogenannte I-Wear (intelligente Kleidung) den Weg in die Geschäfte. Die eigene Kleidung soll nicht länger nur gut aussehen und im Trend sein. Sie soll auch nützliche Funktionen enthalten. Marken wie Levi’s, Ralph Lauren und Tommy Hilfiger sind bereits seit einigen Jahren mit intelligenten Kleidungsstücken am Markt vertreten.

Was bedeuten Smart Clothes und Smart Wear?

In gewisser Weise ist auch die allseits bekannte Funktionsbekleidung bereits eine solche Kleidung. Durch die verwendeten Materialien wird ein bestimmter Zweck erfüllt. Die Kleidung passt sich demnach der Außenwirkung und dem Einsatzgebiet an. Auch smarte Geräte wie die Smartwatch und Aktivitätstracker werden von immer mehr Menschen genutzt.

Smart Wear ist nun der nächste Schritt in der Entwicklung. Durch Integration von biometrischen Sensoren oder der Herstellung mit intelligenten Fasern soll es möglich sein, die Daten direkt anhand der Kleidung zu erheben.

Die Herstellung dieser Smart Wear ist alles andere als einfach. Expertenteams aus Textildesignern, Materialforschern, Elektrikern, Informatikern und Experten für künstliche Intelligenz arbeiten in einer nie dagewesenen Form zusammen, um das Ziel zu realisieren. Oft vermischen sich alte Techniken, wie das Weben von Garn, mit neuen Produkten, wie dem smarten Faden.

Was ist möglich?

Grundsätzlich ist alles möglich. Unternehmen sind mit der heutigen Technik in der Lage, so gut wie jede Funktion in Kleidung zu implementieren.

Insbesondere die Möglichkeiten der Echtzeitüberwachung von Vitalparametern, Aufenthaltsorten, Trainingsdaten und Kommunikation sind gegeben und können reale Anwendungsfälle werden. Das Produkt muss nur noch mit einer App oder Web Anwendung verbunden werden, um diese Daten auszulesen.

Werden Solarzellen in der Kleidung verankert, so können diese Strom für Smartphone oder weitere smart Wear Funktionen produzieren. Sind zusätzlich noch LED’s eingenäht, werden diese bei Dunkelheit automatisch aktiviert. Das erhöht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Eine andere Verwendungsmöglichkeit ist die Nutzung des Solarstroms für eine Wärmefunktion von Winterjacken.

Smart Clothes für Sportler

Sportler sind die Fokus-Zielgruppe von Unternehmen, die in smarte Kleidung investieren. Der Grund dafür? Sie haben meist ein hohes Interesse an den eigenen Gesundheitsdaten und sind stets auf der Suche nach Innovationen die das Training verbessern. Plus, sie sind bereit in diese Innovationen zu investieren.
Je nach Sportart gibt es bereits einige Ansätze. Eine spezielle Yoga Leggins kann über Sensoren prüfen, ob die Pose korrekt ausgeführt ist. Diese Information wird an die zugehörige App weitergegeben, die Leggins vibriert und weist auf den Fehler hin.

Smarte Shirts und Laufhosen können unter anderem die zurückgelegte Distanz, die Intensität des Trainings, den aktuellen Standort und die verbrauchten Kalorien für den Nutzer aufzeichnen. Weitere Gadgets wie Pulsuhren sind fortan überflüssig.

Selbstverständlich hat fast niemand mehr Bedarf an einer steten Überwachung der Vitaldaten als Profisportler. Werden künftig auch Fußballschuhe und Socken gechipt, können die gesammelten Daten nicht nur Auskunft über den eigenen Körper, sondern auch über die Leistungsfähigkeit im Spiel geben.

Analysen und Statistiken können auf das nächste Level gehoben werden. Der Sicherheitsaspekt bei Risikosportarten wie Motorradrennen kann durch integrierte Airbags signifikant verbessert werden.

Socken, BHs, Ketten und vieles mehr

Aber auch für ältere Personen, Menschen mit chronischen Krankheiten oder körperlichen Beeinträchtigungen kann diese neue Generation von Kleidung hilfreich sein. Unregelmäßigkeiten bei Herzschlag oder Atmung können durch intelligente Ketten oder BHs frühzeitiger erkannt werden.

In kritischen Situationen wird der Notarzt automatisch gerufen. Der Sturz aus der Badewanne oder von der Kellertreppe wird so schneller bemerkt. Bereits heute gibt es smarte Socken, welche Diabetikern helfen sollen, Probleme direkt zu erkennen.

Für Neugeborene werden Schlafanzüge mit Alarm Sensoren konzipiert, um die Vitalfunktionen zu überwachen. Dies soll helfen, den plötzlichen Kindstod verhindern.

Herausforderungen

Die Entwicklung ist nicht nur kostspielig. Es ist auch noch offen, wie Smart Wear lange haltbar gemacht werden kann. Schwitzen und Waschen sind für die eingebaute Technik ein Problem und auch das Ausleiern kann Sensoren verschieben. In beiden Fällen ist die Funktionsfähigkeit schnell eingeschränkt.

Zusätzlich muss die Datensicherheit zwingend gewährleistet sein. Die gesammelten Vitalwerte zählen zu den hochsensiblen, persönlichen Daten.

Zum Ende müssen die Produkte auch erschwinglich sein. Derzeit bewegen sich die Preise noch in einem sehr hohen Segment. Werden diese Punkte umgesetzt, steht Smart Wear aber definitiv nichts mehr im Wege.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Hochzeiten und Feste dürfen wieder stattfinden

In fast allen europäischen Ländern werden laufend Lockerungen der strengen Corona-Maßnahmen beschlossen. Dank dieser Erleichterungen ist ein kollektives Aufatmen in der Veranstaltungsbranche spürbar. Nicht nur die öffentlichen Großevents mussten zugunsten der Eindämmungsmaßnahmen pausieren. Auch im privaten Bereich waren zum Beispiel Brautpaare gezwungen ihre sorgfältig geplanten Feiern um ein bis zwei Jahre zu verschieben. Der Sommer 2021 ist somit auch der Sommer der neuen Planungen – denn zur Freude aller Geduldigen erleben Veranstaltungen eine sehnsüchtig erwartete Renaissance.

Monatelanger Stopp für alle großen Feste

Die Corona-Pandemie hat die Veranstaltungsbranche hart getroffen. Zahlreiche Insolvenzen und schwere Überbrückungszeiten waren die Folge. Betroffen waren davon nicht nur die Veranstalter, Caterer und sonstigen Dienstleister. Der Rückgang, bzw. der komplette Ausfall, aller privaten und öffentlichen Events war auch deutlich bei den Zulieferern und Herstellern passender Artikel spürbar. Wie die Geschäftsführerin Tanja Justus von liamoria.de, einem Onlineshop spezialisiert auf Hochzeitskerzen, betont, ist der Umsatz seit März 2020 deutlich eingebrochen. Mit den aktuellen Lockerungen nimmt das Geschäft aber wieder Fahrt auf. „Die Brautpaare warten nur darauf, die Liebe endlich wieder im größeren Kreis feiern zu dürfen“, stellt sie hoffnungsfroh fest. Die Bestellungen hätten einen deutlichen Sprung nach oben gemacht, sobald der erste Schimmer am Horizont für Feiern erkennbar war.

Kreative Ideen waren gefragt

Ein wenig Umsatz konnten die meisten Branchenmitglieder dennoch selbst während des härtesten Lockdowns erwirtschaften. Zum einen wurde nicht ganz auf Familien- und Firmenfeiern verzichtet. Einige der Feiernden waren sogar äußerst kreativ hinsichtlich der Durchführung. So manche standesamtliche Hochzeit wurde kurzerhand im Internet übertragen. Während sich das Brautpaar mit Maske und allein vor einem Standesbeamten das Ja-Wort gab, schauten Familie und Freunde über Webcams zu. Wer konnte, feierte die erlaubten Mini-Hochzeiten und Feste im kleinsten Kreis aufgrund der Sperrstunden einfach etwas früher und sehr reduziert. Statt großer Bands und wilder Feiern standen ruhiges Entertainment und Alleinunterhalter hoch im Kurs. Wenn möglich wurden Feste zudem ins Ausland verlegt, denn nicht alle Länder folgten dem gleichen harten Protokoll. Wer schon immer von einer Hochzeit am Strand ohne die Verpflichtung einer großen Feier geträumt hatte, nutzte nach Verfügbarkeit diese Möglichkeit einer intimen Feier.

Zum anderen haben viele Unternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitert, um sich den Gegebenheiten anzupassen. Neue kleine Onlineshops wurden auf die Schnelle gestartet oder To Go Optionen angeboten. Hochzeitsfloristen haben den Markt der Adventskränze und kleinen Blumengestecke für Zuhause entdeckt. Und Caterer haben bestellbare Kochboxen für das Gourmet Dinner zum Nachkochen entworfen. Die Möglichkeiten mit kreativen Ideen trotz Corona-Beschränkungen zu feiern und Umsatz zu generieren waren daher durchaus vorhanden und wurden immer wieder genutzt.

Hoffnungsvoller Neustart

Die Zeiten der Ersatzlösungen, so genannter „Tiny Weddings“ und verschobenen Veranstaltungen scheint nun zumindest für diesen Sommer vorbei. Feste und Feiern erholen sich deutschland- und europaweit langsam wieder. Bei vielen Dienstleistern in der Hochzeitsbranche, wie Floristen, ist sogar von einem regelrechten Boom die Rede. Alle merken: Es wird wieder geheiratet. Schnell werden nun die Einladungskarten und Dekoartikel bestellt, Locations gebucht und DJs engagiert, um den günstigen Moment nutzen zu können. Vorsichtig öffnen viele Orte wieder ihre Pforten, um die Events von Privatleuten, Firmen oder Stars ausrichten zu können.

Individuelle Regelungen der Bundesländer

Obwohl der Aufschwung deutlich spürbar ist, gibt es ein paar kleinere Dämpfer. Da jedes Bundesland eigene Regelungen hinsichtlich maximaler Gästezahl, Maskenpflicht, etc. treffen darf, gibt es große Unterschiede innerhalb der Bundesrepublik. Dies führt manchmal zu Verwirrungen, was nun erlaubt ist und was nicht. Einige Anbieter aus der Branche, wie der Bund deutscher Hochzeitsplaner, haben sich daher als wichtige Informationsquelle etabliert. Auf deren Instagram-Seite werden regelmäßig die aktuell gültigen Regelungen für die verschiedenen Länder präsentiert. Brautpaare und andere Feiernde müssen sich trotzdem auf kurzfristig mögliche Änderungen einstellen. Denn die meisten Maßnahmen sind direkt abhängig von den aktuellen Inzidenzzahlen. Steigen diese über einen bestimmten Schwellenwert, werden öffentliche und private Feiern unmittelbar von Einschränkungen betroffen sein. Wie genau diese aussehen liegt wiederum im Ermessen der Bundesländer. Ein genaues Augenmerk auf das Infektionsgeschehen und etwas Zittern wird den Brautpaaren und Veranstaltern 2021 daher nicht erspart bleiben.

Trotz der noch immer herrschenden Unsicherheit ist der Optimismus überall spürbar. Mit steigenden Impfzahlen und rückläufigem Infektionsgeschehen dürfen sich sowohl Veranstalter als auch Auftraggeber auf einen Sommer voller schöner Events freuen.

Home Sweet Home: So verschönern die Deutschen ihr Haus

Ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlt und das den perfekten Rückzugsort bietet, wünscht sich wohl jeder. Dennoch stehen viele häufig vor der Frage, wie man das eigene Haus überhaupt schöner gestalten kann. Folgender Artikel gibt einen Überblick darüber, wie Deutsche ihr Haus verschönern.

Angenehme Atomsphäre durch Pflanzen

Ganz gleich, ob in der Wohnung oder vor der Haustür – Pflanzen schaffen sofort eine angenehme Atmosphäre und lassen das Gesamtbild nicht nur lebendiger, sondern auch stimmig wirken. Wer keinen grünen Daumen hat, kann hier zu Sorten greifen, die besonders pflegeleicht sind: Sie vergeben es einem schnell, wenn man einmal vergisst, sie zu gießen. Außerdem fungieren Pflanzen als Luftreiniger und sorgen dafür, dass man sich in den eigenen vier Wänden noch wohler fühlt.

Wer einen eigenen Garten hat, kann sich sogar Gedanken über einen Obstbaum machen: Während er im Frühling eine schöne Blüte zeigt, die gute Laune verbreitet, hat man davon im Herbst sogar einen praktischen Nutzen in Form von frischem Obst.

Ausreichend Privatsphäre

Kommt man nach einem anstrengenden Tag nach Hause und möchte sich entspannen, steht erst einmal Ruhe an oberster Stelle. Vielleicht setzt man sich mit einem Buch auf die Terrasse, um die Seele baumeln zu lassen oder man macht ein kurzes Nickerchen. Nervig ist da nur, wenn die Nachbarn von nebenan direkt auf die Terrasse sehen – die Privatsphäre fehlt. Was kann man dagegen tun?

Eine praktische Möglichkeit für Situationen wie diese ist ein entsprechender Sichtschutzzaun. Damit muss man sich beim Abendessen auf der Terrasse nicht mehr auf den Teller schauen lassen und man kann sich auch entspannt sonnen, ohne sich beobachtet zu fühlen.

Ansprechende Innendekoration

Derzeit gibt es viele Trends, an denen man sich orientieren kann, wenn man den eigenen Stil in Sachen Innengestaltung noch nicht gefunden hat. Beispielsweise sind Retro- oder Vintage-Möbel sehr beliebt, aber auch der skandinavische Look erfreut sich einer immer größer werdenden Popularität. Für viele ist auch der Landhausstil das einzig Wahre oder ein bunter Stilmix.

Natürlich ist es wichtig, dass nicht nur auf die Ästhetik der Innenräume geachtet wird. Auch die Praktikabilität der Möbel und anderen Einrichtungsgegenstände spielt eine große Rolle. Immerhin möchte man nicht in einem Möbelhaus wohnen, sondern sich richtig wohlfühlen. Für viele ist daher auch der Minimalismus die richtige Wahl: Hier wird nichts mit unnötigem Schnick-Schnack überladen, sondern es wird nur das ins Haus gestellt, was man auch wirklich für den täglichen Alltag benötigt.

Ein Garten zur Entspannung

Wie bereits erwähnt, ist der Garten oder die Terrasse für viele ein beliebter Rückzugsort. Um sich richtig entspannen zu können, muss der Garten alles beinhalten, was man sich wünscht. Wer also gerne baden geht, ist womöglich mit einem Pool am besten beraten, während Sportbegeisterte vielleicht sogar zu einem Volleyball-Netz tendieren. Natürlich kommen auch Hobbygärtner mit entsprechenden Gemüse- oder Hochbeeten auf ihre Kosten. Mit einem eigenen Garten sind kaum Grenzen gesetzt.

Farbliche Akzente

Die einen mögen es bunt, die anderen belassen es bei gedeckten Farben. Allerdings ist eines klar: Farbliche Akzente sind bei so gut wie jedem beliebt. Daher werden häufig die Wände farbig gestrichen: Das Farbangebot reicht von grellen Tönen bis hin zu zarten, sanften Nuancen. Auch Tapeten sind nach wie vor im Trend, da man hier bereits für kleines Geld schöne und ausgefallene Muster an die Wand zaubern kann.

Wer seine Wände lieber nicht anrührt und rein-weiß belässt, kann farbliche Akzente durch entsprechende Dekorationsgegenstände schaffen. Auch ein Teppich, der sich vom Rest des Raumes abhebt, kann eine ansprechenden Akzent setzen.

Schöne Lichtquellen

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten für Leuchtmittel. Doch der Trend geht dazu, nicht nur Deckenlampen zu montieren, sondern auch Stehlampen oder eine unauffällige Hintergrundbeleuchtung einzelner Regale zu verwenden. Durch unterschiedliche Lichtquellen wirkt ein Raum schnell viel offener und interessanter. Dank modernster LED-Technik sind sie zudem energiesparend und verursachen dadurch keine hohen zusätzlichen Kosten.

Fazit

Die Gestaltungmöglichkeiten für das Eigenheim sind vielfältig. Bei der Wahl einer passenden Einrichtung oder Dekoration sollte man immer dem eigenen Stil folgen und sowohl auf Ästhetik als auch auf Praktikabilität achten. Dadurch behält man länger Freude an den Anschaffungen und kann die eigenen vier Wände als optimalen Rückzugsort nutzen. Vor allem auch all diejenigen, die im Home-Office arbeiten, sind auf ein Zuhause angewiesen, in dem eine angenehme Atmosphäre herrscht.

Tracht oder Dirndl?

Die wohl bekannteste aller traditionsreichen Kleidungen ist die bayerische Tracht. Sie wird nicht nur beim Oktoberfest von allen Besuchern (auch internationalen) getragen, sondern ist ein – wenn auch nicht alltägliches – festliches Kleidungsstück. Oft wird eine Tracht bei regionalen oder lokalen Festen getragen, aber auch an Sonntagen oder Feiertagen kann man Leute damit bei einem Spaziergang beobachten. Die Tracht hat eine lange Tradition, die noch immer aufrechterhalten wird, denn inzwischen erfreuen sich auch die jungen Generationen wieder an ihrer Schönheit. Eine Tracht strahlt auch Traditionsbewusstsein und bestimmte Werte aus, die vielleicht nicht für jedes Gemüt das richtige sind, aber zu gewissen Anlässen doch Eleganz und Extravaganz aufzeigen können.

Das Dirndl, das ein bestimmtes Teil der Tracht ist, wird von vielen (jungen) Damen liebend gern getragen. Im Gegensatz zur Tracht ist es in seinem originalen Design sehr genau, d. h. Dirndl sind immer nach dem gleichen Muster und Form hergestellt und variieren in Farbe oder kleinen Details. Zum Dirndl gehört traditionell immer eine weiße Bluse mit Puffärmeln (die übrigens auch wieder in Mode kommen), das Kleid selbst und darüber eine Schürze. Für ganz große Fans gibt es auch spezielle Dirndl-Unterwäsche und BHs. Außerdem kann die Schürzenschleife je nach der Seite, auf der sie gebunden worden ist, unterschiedliche Informationen über die Trägerin und v. a. über ihren Beziehungsstatus aussagen. Zumindest sagt man das immer. Woher diese Bedeutungen genau kommen ist aber unklar. Weiters kann sich die Schleifenposition je nach regionalen Traditionen unterscheiden und also nichts Persönliches über die Trägerin preisgeben. Das Material, das für die Produktion von Dirndl benutzt wird, kann unterschiedlich sein. Meistens ist es aus Baumwollstoff, Leinen oder Seide.  Das etwas weniger-elegante Landhauskleid ist aus weißem Leinen gefertigt und hat auch schon einen widerstandsfähigeren, resistenteren Anblick.

Für Männer beinhaltet die Tracht die Lederhose, ein Hemd, eine Weste und gegebenenfalls eine passende Jacke. Auch die Lederhose ist wie das Dirndl weltweit bekannt. Sie wird aber dennoch mit dem traditionsreichen Bayern verbunden. Sowohl bei Männern – als auch bei Frauen – gilt es, passende Accessoires zum Trachtenoutfit zu wählen. D. h. um den Look zu vervollständigen, braucht es geeignete Schuhe, Gürtel oder Hosenträger (für Männer), Socken, Schmuck, Taschen und sogar Unterröcke. Diese sollen sicherstellen, dass das Kleid nicht direkt anliegt, sondern etwas aufgebauscht wird. So setzt sich die Trachtenmode aus einer komplexen Kombination von unzähligen Teilen zusammen.

Viele regionale Designer in Bayern spielen mit der Tradition der Trachtenkleidung und kreieren neue, kreative, moderne Versionen. Sei es von Dirndl als auch von Trachten. So gibt es z. B. inzwischen auch für Frauen Trachtenkleider, -röcke oder -hosen, die von originalen Trachten inspiriert wurden. Dabei erkennt man noch z. B. die Muster der Originalkleidung, aber andere Aspekte wurden verändert. Diese Art von Mode erreicht auch ein größeres Publikum, da sie weniger orts- bzw. traditionsspezifisch und eingeschränkt ist, wie Trachten es sind. Das ist mitunter ein Grund, warum die Trachtenmode boomt. Ein weiterer Grund ist die Rückkehr zu traditionellen Werten der Gesellschaft, die v. a. in den letzten Jahren der weltweiten Globalisierung wieder verstärkt zum Vorschein gekommen ist. Konsumenten legen wieder mehr Wert auf regionale, lokale Produkte und altes Kulturgut und das zeigt sich eben auch in der Mode bzw. in der Herstellung derselben. Mit traditionsreicher Kleidung kann besonders die Herkunft einer Person und ihre Verbundenheit zu ihrem Mutterland gezeigt werden. Auch das spielt vermehrt eine Rolle, wenn es um bayerische Trachten und Dirndl geht.

Die oben genannten Gründe können nur schwer an etwas Konkretem festgemacht werden; was aber dennoch ersichtlich bleibt, ist, dass Trachten in Mode sind, weil sie schick sind und gut aussehen. Sei es nun als Dirndl, Lederhose oder Trachtenrock. Da sich der Markt für Trachtenmode auch vergrößert, werden immer wieder innovativere Produkte hergestellt, die es so bis jetzt noch nicht gab. Als Beispiel seien dafür Lederhosen für Frauen genannt, die für viele bereits eine sehr beliebte Alternative zum Dirndl sind. Auch gibt es spezifische Dirndl, die für Bräute gemacht werden. Anstatt der traditionellen grünen, roten, rosaroten oder blauen Farben sind diese natürlich in Weiß geschneidert. Damit sind sie eine Mischung aus der ländlichen bayerischen Tradition und der des weißen Brautkleides. Für welche Art von Tracht man sich auch immer entscheidet, wird man damit alle Augen auf sich ziehen, eine modische, bewusste Entscheidung treffen und definitiv ohne Worte etwas ausdrücken. Wie sagt man so schön: Kleider machen Leute!

Öle für den Urlaub – das ist zu beachten

Öle als Helfer auf Reisen

Zu Hause und auch auf Reisen können natürlich Öle hilfreiche Begleiter sein. Sie können zur Pflege der Haut insbesondere nach einem Sonnenbad verwendet werden. Als ätherische Öle können sie auf Reisen gegen allerlei Beschwerden helfen oder als nahrungsergänzendes CBD-Öl die Gesundheit schützen.

Prinzipiell lassen sich fast alle Öle zur äußerlichen oder innerlichen Anwendung unproblematisch in den Urlaub mitnehmen. Auf Flugreisen ist dabei lediglich zu beachten, dass im Handgepäck nicht mehr als 100 ml Öl mitgeführt werden dürfen. Überdies ist zu berücksichtigen, dass die Anwendung nicht aller Öle gerade bei Sonneneinstrahlung ratsam ist. Außerdem sind dann, wenn es um die Mitnahme von CBD-Ölen zur Nahrungsergänzung geht, gesetzliche Regelungen des Reiselandes zu berücksichtigen

Ätherische Öle als Reisebegleiter

Bei der Vorbereitung der Reise- und Urlaubszeit kommen viele Menschen ins Grübeln. Dabei geht es nicht allein darum, welche Kleidungsstücke tatsächlich im Reisegepäck landen sollen. Auch die Zusammenstellung der Reiseapotheke bereitet vielen Urlaubern Probleme.

Ein Mittel gegen Übelkeit, eine Lotion gegen Sonnenbrand und Salben gegen Insektenstiche landen schließlich fast immer in der Reiseapotheke. Werden sie einmal vergessen, müssen sie in einer Apotheke am Urlausort eingekauft werden. Allerdings muss das manchmal nicht sein. Schließlich lassen sich viele vermeintlich notwendige Reisemedikamente einfach durch natürlich ätherische Öle ersetzen. Ätherische Öle können nämlich zur Aromatherapie aber auch zur Behandlung verschiedenster „Reisebeschwerden“ eingesetzt werden.

  • Teebaumölbeispielsweise ist hervorragend als Desinfektionsmittel oder Juckreiz-Hemmer nach Insektenstichen einsetzbar. Um es als Reise-Desinfektionsmittel verwenden zu können, sollten einige Tropfen in einer kleinen Sprühflasche mit destilliertem Wasser gemischt werden. So können unterwegs Toiletten, Bäder und andere Oberflächen desinfiziert und von Schimmelsporen befreit werden. Außerdem dient die Mischung bei Zahnfleischentzündungen oder Halsschmerzen zum Gurgeln. Direkt auf einen Insektenstich aufgetragen, hemmt Teebaumöl den Juckreiz.
  • Lavendelöl sollte ebenfalls in keiner natürlichen Reiseapotheke fehlen. Bei Sonnenbrand, kleinen Wunden oder Insektenstichen wirkt das Öl nämlich wundheilend. Außerdem beruhigt es und kann das Schlafen in einer fremden Umgebung erleichtern. Um von der beruhigenden Wirkung zu profitieren, reicht es, eine kleine Menge des Öls auf die Handgelenke aufzutragen.
  • Pfefferminzöl wirkt – mit etwas Wasser gemischt – kühlend und ist an heißen Tagen erfrischend. Außerdem hilft es zuverlässig gegen Kopfschmerzen sowie Verdauungsprobleme. Stark verdünnt kann natürliches Pfefferminzöl unproblematisch getrunken werden.

Alle Öle dürfen auf Reisen unproblematisch mitgeführt werden.

Wer CBD-Öl mit auf Reisen nehmen möchte, muss die gesetzlichen Regelungen des Urlaubslands beachten.

CBD-Öle auf Reisen

CBD-Öle und viele andere CBD-Produkte erfreuen sich hierzulande großer Beliebtheit. Das hängt damit zusammen, dass viele Menschen auf die positiven Auswirkungen von CBD auf ihre Gesundheit und ihre Wohlbefinden schwören. Auf Reisen oft jedoch problematisch: Nach wie vor werden CBD-Produkte gelegentlich mit solchen Produkten verwechselt, die die berauschende Substanz THC enthalten.

Grund hierfür ist der Umstand, dass CBD-Produkte aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Das haben die legalen Öle und andere CBD-Produkte mit illegalen Hanfprodukten wie etwa Marihuana gemeinsam. Allerdings weisen insbesondere CBD-Öle nur einen sehr geringen Restgehalt an THC auf. Sie wirken daher nicht berauschend und gelten hierzulande als Nahrungsergänzungs- statt als Betäubungsmittel.

Dennoch ist das Reisen mit CBD-Ölen und ähnlichen CBD-Produkten nicht ganz unproblematisch. Das hängt damit zusammen, dass sich die Rechtsauffassung bezüglich der Produkte sogar zwischen den EU-Staaten unterscheidet: Während etwa in den Niederlanden sehr liberal sogar mit „echten“ Cannabisprodukten und CBD umgegangen wird, erlauben andere Länder CBD-Produkte nicht. Außerdem können Vorgaben zum THC-Restgehalt, den ein CBD-Produkt aufweisen darf, unterschiedlich ausfallen. Ob CBD-Produkte legal auch während einer Urlaubsreise mitgeführt werden dürfen, hängt daher von den jeweiligen Vorschriften im Urlaubsland ab.

Dementsprechend muss von Reisen mit CBD-Produkten nicht zwingend abgeraten werden. Wer sich die positiven Eigenschaften der Produkte auch im Urlaub sichern möchte, muss jedoch darauf achten, welche Vorschriften im Urlaubsland gelten. Um Probleme mit dem Zoll zu vermeiden, ist das auf Flugreisen besonders wichtig.

Auf die Mitnahme von CBD-Produkten definitiv verzichten sollten Urlauber, die nach Russland, Asien, Neuseeland oder Australien reisen. In Russland fällt nämlich auch CBD unter das Betäubungsmittelgesetz. Die Einfuhr von CBD würde daher eine Straftat darstellen. Ähnliches gilt bei der Einreise nach Neuseeland oder Australien. Dort dürfen alle Arten von Hanfprodukten nicht eingeführt werden. In Asien hingegen ist die Lage unübersichtlicher. In einigen Staaten ist die Einfuhr gesetzlich verboten – in anderen fällt die Mitnahme von CBD in eine rechtliche Grauzone. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, ist von der Mitnahme daher besser abzusehen.

Natürliche Öle zur Hautpflege

Während eines Sommerurlaubs können UV-Strahlung, salziges Meerwasser und Chlor der Haut stark zusetzen und sie austrocknen. Hilfreich kann es darum sein, insbesondere die Gesichtshaut etwa alle vier Tage mit einigen Tropfen pflegenden Öls zu verwöhnen. Die natürlichen Öle können dazu einfach vor der gewohnten Feuchtigkeitspflege in Haut einmassiert werden.

Um von der Sonne strapazierte Haut bei ihrer Regeneration zu unterstützen, ist „herkömmliches“ Olivenöl besonders gut geeignet. Unproblematisch kann dieses auch von zu Hause in den Urlaub mitgenommen werden. Ebenfalls empfehlenswert ist die Verwendung von Macadamia-, Argan- oder Kokosnussöl. Diese Öle enthalten viele hautpflegende Inhaltsstoffe und können Rötungen und Spannungsgefühle schnell beseitigen.

Neben der Anwendung der Öle im Gesicht ist auch die Anwendung am übrigen Körper empfehlenswert. Auch die Haut an Armen, Beinen und dem restlichen Körper wird durch die natürlichen Inhaltsstoffe gepflegt. Zusätzlich kommt durch den Schimmer des Öls die Sommerbräune noch besser zur Geltung.

Zu beachten ist lediglich: Beim Sonnenbaden sollten Öle besser nicht verwendet werden. Durch die Mischung aus Schweiß und Öl auf der Haut können Irritationen oder kleine Pickel auftreten. Darüber hinaus ist zu beachten, dass natürliche Öle keine Sonnenschutz-Alternative darstellen. Sie sollten daher nur nach dem Sonnenbad oder in Kombination mit UV-Schutz verwendet werden.