Autor: Charlotte Bodinek
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Sicher bezahlen auf Reisen: Welche Methoden gibt es?
Wir erinnern uns: Vor der Einführung des Euro im Jahr 2002 begann jede Reise damit, Geld einzutauschen: DM gegen die jeweilige Landeswährung. Lästig war das nicht nur wegen der mitunter horrenden Wechselgebühren. Sondern auch weil das Umrechnen nicht immer einfach war. Ständig musste man den aktuellen Wechselkurs im Hinterkopf haben, denn besonders Touristen werden öfter übers Ohr gehauen.
Die Gemeinschaftswährung hat das geändert und all diese Nachteile existieren nicht mehr – zumindest innerhalb der Eurozone. Trotzdem – allzu viel Bargeld tragen die meisten Menschen nicht mit sich herum, weshalb bargeldlose Zahlungsmittel weltweit immer beliebter werden. Deutschland steht mit seiner Fixierung auf Bargeld recht einsam da. Vor allem heute, wo digitale Zahlungssysteme via Smartphone an Verbreitung und Akzeptanz gewinnen. Nach wie vor sind aber andere Methoden einfacher, allein weil man bei ihnen weitgehend sicher sein kann, dass sie akzeptiert werden.
Geld abheben mit der EC-Karte
Mit der EC-Karte kann man in sehr vielen Ländern der Welt an Geldautomaten Bargeld abheben. Der Nachteil sind allerdings die Gebühren. Das Abheben von Bargeld im Ausland kann ziemlich viel Geld kosten. Einige Banken versuchen, ein zusätzliches Geschäft zu machen, indem sie beim Abhebe-Vorgang fragen, ob in der eigenen oder der jeweiligen Landeswährung abgerechnet werden soll. Wie die Stiftung Warentest herausfand, stecken hinter dem Angebot, die Landeswährung in Euro umzurechnen, oft teure Abzock-Methoden. Man sollte darauf in jedem Fall verzichten, auch wenn der Automat behauptet, es fielen keine Gebühren an.
Bezahlen mit Reiseschecks
Eine Alternative, die sich zunehmend auf dem Rückzug befindet, sind Reiseschecks. Bezahlen kann man mit ihnen nur selten, sie sind aber in vielen Ländern eine Möglichkeit, bei Banken Geld abzuheben. Zwar gilt die Methode als recht sicher, sie ist aber auch vergleichsweise kompliziert, da man zur Nutzung in der Regel auch noch Ausweispapiere vorzeigen muss und auf geöffnete Bankfilialen angewiesen ist. Außerdem gibt es Länder, deren Banken Reiseschecks nicht akzeptieren. In jedem Fall muss man sich vor Reiseantritt informieren, welche Zahlungsmethoden gängig sind. In Iran beispielsweise wird kaum ein „westliches“ Zahlungsmittel im Alltag akzeptiert, Geld bei der Bank abzuheben ist für Touristen nahezu unmöglich – hier kommt man kaum drum herum, vorab genug Bargeld in der Landeswährung mitzubringen.
Alleskönner Kreditkarte
Die größte weltweite Verbreitung hat zweifellos die Kreditkarte. Vor allem in Amerika, aber auch in vielen anderen Ländern, gilt sie längst als Standardzahlungsmittel selbst bei kleinsten Beträgen. Teils wird sogar das Trinkgeld hierüber abgewickelt. In manchen Ländern sind bestimmte Geschäfte wie beispielsweise Flugbuchungen oder Hotelbuchungen ohne Kreditkarte gar nicht möglich. Wer mit seiner Karten und seinen Daten sorgsam umgeht hat hiermit auch ein sehr sicheres Zahlungsmittel an der Hand. Auf eines aber sollte man unbedingt achten: Es gibt bei Kreditkarten erhebliche Unterschiede beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Vielreisende können aber von Boni profitieren. So gibt es Karten, die etwa eine Reisekrankenversicherung, weitere Reiseversicherungen oder auch Rabatte für Hotels, Flüge und Mietwagen beinhalten. Unterm Strich kann sich das rechnen.




















































































