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Erste Kampagne für Google Ads – so gehen Sie vor
Seit Jahren ist Google die Suchmaschine Nummer 1 in Deutschland und Konkurrenten wie Bing oder Duck-Duck-Go sind stark abgeschlagen. Bei bezahlter Suchmaschinenwerbung ist die Anzeigenplattform Google Ads deshalb für viele Unternehmen und Onlineshops erste Wahl, um neue Kunden zu gewinnen. Was Sie vor der ersten Kampagne über Google Ads wissen sollten und welche Vorteile die Beauftragung einer Agentur bietet, schauen wir uns im Folgenden an.
Wie funktioniert Google Ads?
Unabhängig davon, ob Sie sich für die Zusammenarbeit mit einer Agentur für Google Ads entscheiden oder sich selbst in die bezahlte Suchmaschinenwerbung einarbeiten möchten, müssen Sie zunächst die Grundlagen von Google Ads lernen. Dafür ist es wichtig zu wissen, dass die Verteilung der Anzeigenplätze über eine Auktion erfolgt, bei der Sie manuell ein Maximalgebot eingeben oder automatisierte Gebotsstrategien aktivieren können. Entscheidend dafür, ob Ihre Anzeige für Nutzer eingeblendet wird, ist neben dem Gebot zudem der Anzeigenrang (Ad Rank).
Ein großer Faktor für den Anzeigenrang ist der Qualitätsfaktor (Quality Score), der unter anderem die Klickrate (Click Through Rate – CTR) oder die Relevanz der Anzeige berücksichtigt. Google möchte zwar mit bezahlter Werbung Geld verdienen, aber Nutzer sollen weiterhin relevante Inhalte für den eingegebenen Suchbegriff sehen. Ist Ihr Anzeigentext oder die Landingpage für das definierte Schlüsselwort (Keyword) der Kampagne nicht relevant, wird die Werbung nicht eingeblendet oder Sie müssen ein deutlich höheres Gebot als die Konkurrenz abgeben. Deshalb liegt es im Interesse der Werbetreibenden, einen hohen Qualitätsfaktor für die Kampagnen zu erreichen.
Ebenso sollten Sie wissen, dass Sie über Google Ads nicht nur Anzeigen bei der Suchmaschine selbst, sondern auch bei YouTube (Videos), Maps (lokale Suche) oder externen Webseiten (Display-Netzwerk) schalten können. Gerade bei Video-Werbung über YouTube und weitere Plattformen wird für die Zukunft weiterhin ein hohes Wachstum erwartet. Wo Ihre Anzeigen am besten geschaltet werden sollten, hängt davon ab, welche Zielgruppe Sie erreichen möchten.
Muss man die Fachbegriffe für bezahlte Suchmaschinenwerbung kennen?
Um sich bei der Erstellung der Kampagne für Google Ads zurechtzufinden, kann das Lernen der Fachbegriffe sinnvoll sein. Viele Begriffe gehen auf englische Bezeichnungen zurück, aber die Benutzeroberfläche von Google sowie die Hilfeseiten stehen vollständig in deutscher Sprache zur Verfügung. Abkürzungen für wichtige Statistiken wie Click-Through-Rate (CTR) oder Cost-per-Click (CPC) werden bei der deutschen Version von Google Ads jedoch weiterhin verwendet. Mit diesen Abkürzungen sollten Sie sich vertraut machen, denn aus diesen Statistiken lässt sich der Erfolg Ihrer Kampagne ablesen.
Bei Fragen zu Begriffen wie Conversion-Tracking oder auf der Suche nach einer Übersicht zu den verschiedenen Gebotsstrategien von Google können Sie auf das Lexikon über Google Ads zurückgreifen. Geben Sie dort den gewünschten Begriff oder das Thema ein, um eine ausführliche Erklärung zu den wichtigsten Bereichen von bezahlter Suchmaschinenwerbung zu erhalten. Wenn Sie profitable Kampagnen erstellen möchten, sollte dies Ihr erster Schritt sein.
Ziele für die erste Kampagne bei Google Ads formulieren
Ein bedeutender Vorteil des digitalen Marketings ist das Tracking Ihrer Kampagnen, sodass Sie im Vergleich zu Print, Radio oder TV besser nachvollziehen können, ob sich Ihre bisherigen Ausgaben für bezahlte Suchmaschinenwerbung gelohnt haben. Dafür müssen Sie jedoch vor Beginn der Anzeigenschaltung Ihre gewünschten Ziele formulieren. Möchten Sie mehr Abonnenten für den Newsletter gewinnen, Besucher vom Kauf in Ihrem Onlineshop überzeugen oder auf direkte Anrufe bei Ihrem Unternehmen setzen? Erst bei festgelegten Zielen lässt sich der Erfolg einer Anzeigenkampagne evaluieren.
Wie hoch ist das Budget für bezahlte Suchmaschinenwerbung?
Für die Entscheidung zwischen einer Agentur und der Erstellung von Kampagnen inhouse ist das Budget stark ausschlaggebend. Für die Zusammenarbeit mit einer Agentur sollten Sie monatlich mindestens ein Budget im vierstelligen Bereich für bezahlte Suchmaschinenwerbung veranschlagen. Ansonsten sind die Kosten für die Google-Ads-Experten höher als die Ausgaben für die Anzeigen selbst. Ein Budget in mindestens dieser Höhe ist auch bei selbst erstellten Kampagnen sinnvoll, denn ansonsten dauert es zu lange, bis Sie relevante Statistiken zum Erfolg Ihrer Anzeigen erhalten.
Spezialisierte Google-Ads-Agenturen punkten durch Erfahrung
Auf Google Ads spezialisierte Agenturen können vor allem durch die umfangreiche Erfahrung mit der Plattform punkten, die Sie sich als Einzelperson unmöglich selbst aneignen können. Über viele Jahre, zahlreiche Branchen und unzählige Kampagnen können die Experten nachvollziehen, welche Gebotsstrategien am besten für den Kunden geeignet sind oder welche Faktoren den Qualitätsscore der Anzeigen am meisten beeinflussen.
Stetige Analyse der Kampagnen erforderlich
Damit Ihre Kampagne die gesteckten Ziele erreicht und die Anzeigen auf CTR, CPC oder Return-of-Investment (ROI) optimiert werden können, müssen Sie die Ergebnisse der bezahlten Suchanzeigen aufmerksam verfolgen. Bei höheren Budgets und zahlreichen Impressionen kann eine Überprüfung täglich sinnvoll sein, während es in anderen Fällen genügt, sich ein- oder zweimal wöchentlich im Google-Ads-Konto anzumelden.
Durch regelmäßige Check-ups fällt Ihnen zum Beispiel schnell auf, ob Ihre Anzeigen plötzlich nicht mehr ausgeliefert werden. Dies kann auf ein zu niedriges Gebot für die eingestellten Keywords zurückzuführen sein. Melden Sie sich nur einmal im Monat an, wurden Ihre Anzeigen womöglich für mehrere Wochen nicht geschaltet, was viel Geld kosten kann. Loggen Sie sich selten ein, verpassen Sie vielleicht ebenso die Möglichkeit, durch eine Erhöhung des Budgets deutlich mehr Klicks und Konversionen zu erreichen. Bei der Zusammenarbeit mit einer Agentur sollte das Monitoring von Kampagnen in den Leistungen enthalten sein, damit Veränderungen schnell auffallen.
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Branding leichtgemacht: Tipps zum Markenaufbau für kleine Unternehmen
Für kleine Unternehmen und Händler ist es nicht immer einfach, sich gegen große Mitbewerber und Global Player durchzusetzen. Es gibt aber einige Strategien und Möglichkeiten, um ein erfolgreiches kleines Unternehmen aufzubauen und sich eine treue und zuverlässige Fangemeinde zu erarbeiten. Hierzu gehören unter anderem eine digitale Präsenz, die Fokussierung auf Kundenfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sowie eine professionelle Verwaltung und ein ansprechendes Produktportfolio. Dieser Beitrag stellt sechs hilfreiche Tipps vor, mit denen kleine Händler am Markt bestehen können.
Eine ansprechende Onlinepräsenz
Kleine Händler scheuen häufig den Aufwand, der mit Investitionen in die Digitalisierung verbunden ist. Sie möchten ihr Geld lieber gezielt in ein Ladengeschäft und hochwertige Produkte investieren. Das ist jedoch ein Risiko, da hierdurch viele lukrative Käuferschichten verlorengehen. Die meisten Kunden orientieren sich bei der Suche nach Produkten und Dienstleistungen heutzutage zunächst im Internet. Nur wer hier mit einer eigenen Onlinepräsenz vertreten ist, hat somit die Chance, alle potenziellen Kundengruppen anzusprechen.
Wichtig ist es, einen Webauftritt zu erstellen, der professionell und ansprechend ist. Wer nicht gerade Kenntnisse im Webdesign mitbringt, sollte sich deswegen professionelle Hilfe für die Erstellung einer Onlinepräsenz an die Seite holen. Auf diese Weise ist es möglich, ein attraktives Design zu erstellen, ein hilfreiches Inhaltsverzeichnis aufzubauen und den Webauftritt möglichst intuitiv zu gestalten. Wenn das kleinen Händlern gelingt, profitieren sie von einer Multi-Channel-Strategie und können vielfältige Kundengruppen ansprechen.
Die Verpackung muss stimmen
Egal ob im Versand oder wenn Waren vor Ort gekauft werden, sollten diese professionell und sicher verpackt werden, damit Kunden diese ohne Sorge mit sich führen können. Außerdem sollten Verpackungen auf die Corporate Identity des Unternehmens angepasst sein. Apple ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie durch attraktive, individuelle, einprägsame und zugleich hochwertige Verpackungen eine hohe Kundenbindung erreicht werden kann. Individuelle Versandkartons müssen möglichst einheitlich aussehen, das Firmenlogo aufweisen, ansprechende Schriftarten verwenden und einiges mehr. Dann erzielen sie bei jedem Versandschritt ausgezeichnete Werbeeffekte.
Es ist daher wichtig, die Versandverpackungen auf die jeweiligen Produkte anzupassen. Einige Händler setzen auf Faltkartons mit Klebestreifen, andere sind von Faltkartons mit Einstecklaschen überzeugt. Klappdeckelkartons erfreuen sich großer Beliebtheit und auch Kreuzverpackungen kommen immer wieder zum Einsatz. Für einen möglichst sicheren Versand bietet sich der Einsatz von Kartonzuschnitten an. Die einzelnen Kartons sollten möglichst robust und nachhaltig sein, um zuverlässig ihren Dienst zu tun und von den Kunden akzeptiert zu werden.
Kundenfreundlichkeit auf allen Kanälen
Kundenservice ist heutzutage ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Zwar entscheiden sich viele Kunden nach wie vor für die günstigsten Angebote, viele sind aber auch bereit für eine große Kundenfreundlichkeit einen etwas höheren Preis zu bezahlen. Gerade in Ladengeschäften ist es deswegen wichtig, auf die Kunden zuzugehen und ihnen ein gutes Gefühl beim Einkaufen zu geben. Das ist einerseits durch freundliche Mitarbeiter möglich, gleichzeitig ist aber auch eine ansprechende und zielgruppenorientierte Einrichtung des Geschäfts entscheidend.
Ein guter Kundenservice beschränkt sich jedoch nicht auf die Ladengeschäfte allein. Gerade weil Onlinekanäle und Webauftritte tendenziell eher unpersönlich sind, kommt es hier auf eine hohe Kundenfreundlichkeit an. Der eigene Onlineshop sollte attraktiv und ansprechend gestaltet sein, sodass sich Kunden hier gerne aufhalten. Außerdem sollten möglichst viele Kanäle geboten werden, über die Kunden mit den Händlern in Kontakt treten können. Das kann telefonisch, per E-Mail oder per Live-Chat geschehen. Auf diese Weise lassen sich Fragen und Probleme schnell aus der Welt schaffen und die Kunden sind mit dem Service des jeweiligen Anbieters rundum zufrieden.
Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil
Nachhaltigkeit ist heutzutage ein großer Wettbewerbsvorteil. Viele Kunden kaufen gezielt bei Händlern und Unternehmen ein, die einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und sich aktiv im Kampf gegen den Klimawandel engagieren. Sie möchten selbst einen Beitrag zu einer nachhaltigen Welt leisten, weswegen ihnen Produkte und Anbieter besonders zusagen, die ein ähnliches Ziel verfolgen.
Deswegen sollten kleine Händler großen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass bei den Versandmaterialien auf recyclebare Artikel gesetzt wird. Außerdem können Lieferketten so ausgewählt werden, dass für eine größtmögliche Nachhaltigkeit gesorgt ist. Einige Händler fokussieren sich zudem auf Waren aus fairer Produktion, weil diese eine große Nachfrage genießen. Hier ist es wichtig, ein eigenes Umweltkonzept zu erstellen und umzusetzen. Dieses muss nicht so umfassend sein wie bei großen Konzernen, sollte aber konkrete Schwerpunkte setzen.
Eine professionelle Verwaltung ist nötig
Wer als Unternehmen erfolgreich sein möchte, muss auf eine professionelle Verwaltung setzen. Nur wenn die Bürokratie, die mit einem eigenen Betrieb einhergeht, reibungslos funktioniert, kann man sich als Händler auf das Wesentliche fokussieren. Dann stehen die Produkte und Dienstleistungen sowie die Kunden im Mittelpunkt, was zu steigenden Umsätzen und zu einem nachhaltigen Erfolg der Firma führt.
Es lohnt sich daher, in digitale Lösungen zu investieren, mit denen bürokratische Aufgaben im Unternehmensalltag schneller und leichter gelingen. Hierdruch funktioniert der Einkauf besonders effizient, die Steuer kann mühelos erledigt werden und auch die Personalverwaltung gelingt. Es bietet sich daher an, verschiedene Technologien und Tools einzusetzen, um für eine möglichst reibungslos funktionierende Verwaltung zu sorgen.
Ansprechende Produktportfolios nutzen
Ein ebenfalls wichtiger Aspekt beim Aufbau eines eigenen Unternehmens besteht in der Gestaltung ansprechender Produktportfolios. So müssen sich gerade kleine Händler mit einem überschaubaren Platzangebot entscheiden, ob sie auf eine möglichst große Artikelvielfalt Wert legen oder sich auf bestimmte Waren beschränken wollen. Sie können dann zu Experten in einer bestimmten Nische werden und eine bestimmte Zielgruppe besonders ansprechen.
In jedem Fall ist es sinnvoll, immer wieder neue Artikel in das Produktportfolio aufzunehmen. Mit dieser Strategie können Artikel, die sich als wenig umsatzfördernd erwiesen haben, durch vielversprechende neue Produkte ersetzt werden. Außerdem haben Kunden so immer wieder einen Grund, zu einem Händler zu kommen und sich dort umzusehen. Nicht zuletzt sollten kleine Händler Rücksicht auf Kundenwünsche nehmen und auf Feedback eingehen. So fühlt sich die Zielgruppe akzeptiert und verstanden und man bietet genau solche Produkte und Dienstleistungen an, die tatsächlich nachgefragt sind.
Fazit
Mit strategischem Vorgehen und einigen Schwerpunktsetzungen ist es möglich, auch als kleine Händler ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Besonders wichtig ist es, zielgruppenorientiert zu arbeiten und die Wünsche und Anforderungen der Kunden ernstzunehmen. Außerdem spielen eine ansprechende Onlinepräsenz, hochwertige Verpackungen und exzellenter Kundenservice eine wichtige Rolle. Zudem sollte auf Nachhaltigkeit, eine professionelle Verwaltung und ein ansprechendes Produktportfolio Wert gelegt werden.
5G-Netz aus China? IT-Sicherheit in Deutschland
Die fünfte Generation (5G) der Mobilfunknetze hat es in sich. Bis zu 2000 Megabit pro Sekunde sind übertragbar. Im Vergleich dazu sind aktuell 50 MB im Festnetz Standard. Mit LTE-Technik (4G) sind zumindest in der Theorie 100 Megabit machbar. Die Praxis zeigt allerdings, dass dem nicht so ist. Das 5G-Netz hingegen überträgt Daten schneller als jedes andere Netz, sodass Verbraucher etwa hochauflösende Spielfilme in wenigen Sekunden herunterladen können. Die Qualität von 5G ist so hoch, dass Experten ihm sogar die Bezeichnung “Echtzeitnetz“ gegeben haben.
Industrie und Wirtschaft benötigen 5G
Die Digitalisierung verlagert viele Aktivitäten ins Internet. Auch erfordern zahlreiche Innovationen schnellstmögliche Übertragung. Autonom fahrende PKWs etwa lassen sich nur mit 5G realisieren, denn hier wird die Reaktion in Echtzeit zum lebensrettenden Faktor. 5G ist vor allem für Wirtschaft und Industrie unverzichtbar, es ist der nächste logische Schritt auf dem Weg ins digitale Zeitalter. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erklärt ausführlich, was man unter 5G versteht.
Infrastruktur aus China: Problematisch oder nicht?
Die Chinesen sind wichtige Handelspartner für Deutschland, wenn es um den Ausbau digitaler Strukturen geht. Allerdings ist China kein x-beliebiger Technologie-Lieferant. China überwacht mithilfe solcher Technologien seine Bürger und missachtet Menschenrechte vor den Augen der Welt. Natürlich ist die chinesische Technologie ausgereift, doch die Unterdrückung ihres Volkes mithilfe dieser Technologie sehen Politiker, Menschenrechtler und aufgeklärte Bürger kritisch.
Im deutschen Regierungsnetz keine chinesische Technik verbaut
In deutschen Mobilfunknetzen steckt chinesische Technik, im deutschen Regierungsnetz aber darf dieselbe Technik nicht verbaut werden, weil unsere Regierung Sicherheitsbedenken äußert. Das lässt aufhorchen.
Verbraucher in Europa, den USA und anderswo hinterfragen inzwischen kritisch die Produkte chinesischer Hersteller wie ZTE, OnePlus, HONOR und Huawei, was sich vermutlich auch in den Umsatzahlen widerspiegeln dürfte. Auch deutsche Firmen fragen sich besorgt, ob ihre Daten sicher sind und suchen nach Lösungen, um sich zu schützen.
Wie können deutsche Firmen für mehr IT-Sicherheit sorgen?
Vor dem Hintergrund der Sicherheitsbedenken hinsichtlich der chinesischen IT-Technologie in Mobilfunknetzen stellen sich viele deutsche Firmen die fragen, wie sie für mehr IT-Sicherheit in dem Bereich sorgen können, den sie selbst kontrollieren können.
Es liegt auf der Hand, dass IT-Sicherheit in Firmen mehr ist, als einen Virenscanner zu installieren und eine Firewall zu aktivieren. Die Angriffe aus dem Netz sind zudem immer perfider geworden und leider auch erfolgreicher. Der wirtschaftliche Schaden für mittelständische Unternehmen wird in Deutschland auf rund 60 Milliarden Euro geschätzt.
Firmen können die eigene IT-Sicherheit erhöhen, wenn sie ein professionelles Security Consulting nutzen und frühzeitig geeignete Sicherheitsmaßnahmen einrichten. Die Spezialisten können das richtige Maß an IT-Sicherheit aufbauen, welches in der Praxis für die Firmen administrierbar bleibt. Dies ist wichtig, um langfristig konkurrenzfähig zu arbeiten. Unsichere IT-Strukturen wirken sich im Schadenfall nicht nur auf das IT-System der Firma aus. Sie können zusätzlich die Finanzen betreffen und das Unternehmensimage schädigen. Auch deshalb ist es ratsam, eine professionelle Beratung zu beanspruchen und den Schutz aufzubauen, der maßgeschneidert für die jeweilige Firma ist. Bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung dasselbe Maß an Sorgfalt zum Ausbau des neuen öffentlichen Mobilfunknetzes in Deutschland walten lässt, wie beim Aufbau des Regierungsnetzes.
Die Bundesregierung ist in der Verantwortung
Firmen müssen nun das ausbaden, was die Bundesregierung versäumt hat. Sie hat nicht nur die Digitalisierung vernachlässigt, sondern sich auch nicht um Sicherheitsfragen gekümmert. Es mag sein, dass der Handel mit den Chinesen unvermeidlich ist, doch es muss die Vernunft eingeschaltet werden, wenn es um die Sicherheit geht. IT-Experten bescheinigen der 5G Technik so viel Komplexität, dass sie im Prinzip nicht geprüft geschweige denn kontrolliert werden könnte. Wenn wir mit chinesischer Technologie arbeiten, müssen wir mit einem Restrisiko leben. Es drängt sich die Frage auf, ob wir den Technik-Komponenten aus einem Land trauen können, die diese zum Ausspähen ihrer Bürger nutzt und sie dazu einsetzt, Menschenrechte zu beschneiden.
Den Ausstieg wagen
Es ist an der Zeit, der Handelsbeziehungen mit China kritisch zu hinterfragen und den Ausstieg einzuleiten, so die Meinung vieler Experten. Die Herausforderung liegt darin, Politik und Handelsbeziehung in Verbindung mit der technischen Machbarkeit unter einen Hut zu bringen. Wenn das nicht gelingt, wird Deutschland kein belastbares 5G Netz ausbauen können. Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass zumindest im Kernnetz keine Teile aus China und hier konkret von Huawei eingesetzt werden dürfen. Alles, was von diesem Lieferanten bereits verbaut wurde, muss deinstalliert werden. Die Telekom hat damit bereits angefangen, ein positives Signal für Wirtschaft und Industrie.
Technik und Politik auf dem Prüfstand
Bereits 2020 gab es einen Gesetzentwurf zum Ausbau des ultraschnellen Mobilfunknetzes 5G. Unternehmen, die am Aufbau beteiligt sein wollen, müssen nicht nur ihre technische Zuverlässigkeit, sondern auch ihre politische Vertrauenswürdigkeit beweisen. Im Gesetz steht, dass eine Zulassung dann verweigert wird,
“wenn überwiegende öffentliche Interessen, insbesondere sicherheitspolitische Belange der Bundesrepublik Deutschland, der Erteilung entgegenstehen.“
Die politische Debatte war lang und hitzig. Angela Merkel und der Wirtschaftsminister Peter Altmaier hatten Sorge, dass China gegen Deutschland wirtschaftliche Konsequenzen folgen lassen würde. Immerhin hatte der chinesische Botschafter bereits 2019 gedroht, dass Deutschland wirtschaftliche Folgen fürchten müsse, sollte der chinesische Konzern Huawei für den Ausbau des 5G Netzes in Deutschland nicht beauftragt werden.
Doch dieser Sorge zum Trotz mündete die politische Debatte um den 5G-Ausbau in strengen Zertifizierungsauflagen. Zwar durften sich chinesische Anbieter bewerben. Doch es existiert so etwas wie ein politisches Vetorecht, wenn es um sicherheitspolitische Belange geht.
Das Problem: Der Hersteller Huawei arbeitet eng mit der chinesischen Regierung zusammen, die bekanntermaßen einen Überwachungsapparat für bestimmte Bevölkerungsgruppen aufgebaut hat. Ein weiteres kritisches Detail ist, dass die chinesische Regierung Huawei dazu verpflichtet hat, Daten auf Verlangen herauszugeben. Nicht auszudenken, was die chinesische Regierung damit anfangen könnte. Ein Blick über die Grenze nach Litauen zeigt, dass die Sorge nicht von der Hand zu weisen ist. Dort wurden in drei untersuchten 5G-Smartphones von Huawei, Xiaomi und OnePlus vier zentrale Cypersicherheitsrisiken entdeckt. Die litauische Regierung warnt vor möglichen Zensurfunktionen in den chinesischen Smartphones.
Ausbau von 5G dennoch mit chinesischer Beteiligung
Die Lieferung von Technologien, die zur Datenverarbeitung verwendet werden, findet ohne die Firmen aus China statt. Huawei und ZTE bleiben zumindest in diesem Bereich außen vor. Vodafone hat einen Vertrag mit Ericsson geschlossen, um das Kernnetz auszubauen. Auch Telefonica und die Deutsche Telekom arbeiten im Kernnetz nicht mit Huawei oder ZTE zusammen. Anders sieht es im Antennennetz aus.
Antennen verarbeiten keine Daten, sondern leiten sie lediglich weiter. Deshalb arbeiten Vodafone, die Deutsche Telekom und Telefonica unter anderem mit Huawei zusammen. Ericsson und Nokia sind allerdings ebenfalls beim Ausbau des 5G-Antennennetzes beteiligt. Auf diese Weise kommt ein Kompromiss zustande, der alle Beteiligte zufriedenstellt.




























































