Grundstück: Wo soll das Traumhaus stehen?
Auf der Checkliste auf dem Weg zum Traumhaus ist das Grundstück ein unverzichtbarer Punkt. Es geht darum, wo das Traumhaus künftig steht und ob es überhaupt realisiert werden kann. Wer bereits Vorstellungen von Form und Größe des Grundstücks hat, ist in der Auswahl häufig eingeschränkter. Außerdem richtet sich die Grundstücksgröße und Örtlichkeit nach dem Budget. Insbesondere in Ballungsgebieten oder in Großstädten sind die Grundstückspreise für viele Hausbauer unbezahlbar, sodass die ländlichen Regionen im sogenannten Speckgürtel infrage kommen.
Wer allerdings kein Landleben führen möchte, wird es vielleicht mit dem angestrebten Budget schwerer haben, den Traum vom Haus zu realisieren. Bei der Wahl des Grundstücks sind auch andere Kriterien entscheidend, beispielsweise: die Nachbarschaft, der mögliche Arbeitsweg, die Infrastruktur. Deshalb heißt es, gerade beim Grundstück genau hinzuschauen.
Hausart: Wie soll das Traumhaus aussehen?
Holzhaus, Fertighaus, Steinhaus – es gibt tatsächlich unzählige Stile und Baumöglichkeiten für das Traumhaus. Wer es gemütlich mag, kann sein Haus beispielsweise mit viel Holz gestalten. Holz ist nicht nur ein natürlicher Rohstoff und verleiht ein angenehmes Raumklima.
Genau solche Sicherheits- und Schutzmechanismen sind gemeinsam mit dem Hausstil wesentliche Merkmale bei der Entscheidungsfindung. Schließlich ist es auch eine Kostenfrage, wie das Traumhaus aussehen soll. Nicht jeder kann sich beispielsweise ein ausladendes Traumhaus mit Wintergarten, Pool oder anderen Annehmlichkeiten leisten. Manchmal gibt das Budget nur einen praktischen Bungalowbau her, der durch viele Eigenleistungen noch deutlich günstiger wird. Fragen rund um Kapitalbedarf oder Finanzierungsmöglichkeiten werden beispielsweise auf einen Blick bei baufi24.de beantwortet – dem Portal für clevere Baufinanzierungslösungen.
Wie soll das Traumhaus aussehen? – Vor allem eine Budgetfrage.
Architekt oder Fertigbau?
Soll das Traumhaus individuell von einem Architekten geplant werden oder ist eine Fertigbauweise die bessere Wahl? Zweifelsohne ist die individuelle Architektenleistung natürlich etwas ganz Besonderes und gibt Raum, um wirklich alle Vorstellungen des eigenen Wohnraumes zu verwirklichen. Ein freier Architekt kostet im Vergleich zu einem Fertighaus jedoch erfahrungsgemäß deutlich mehr. Hinzu kommen die weiteren Kosten für die Bauaufsicht und andere Gewerke.
Die Fertigbauweise ist heutzutage deutlich besser als vielleicht noch vor einigen Jahren. Mittlerweile gibt es bei den Fertigbauhäusern nämlich ebenso die Möglichkeit, durch die unternehmenseigenen Architekten individuelle Vorstellungen zu verwirklichen und das Haus anzupassen. Trotzdem gibt es die Bauleistungen aus einer Hand, was nicht nur zur Kostenersparnis führt, sondern auch Zeitersparnis mit sich bringt.
Finanzierung: Welches Traumhaus kann ich mir leisten?
Die Finanzierung des Hauses spielt bei der Entscheidung die wohl wichtigste Rolle. Jeder hat ein bestimmtes Budget (bestehend aus Eigenkapital und meist Darlehen), das für den Hausbau zur Verfügung steht. Bei der Finanzierung geht es nicht nur darum, die Kosten für den Hausbau der Grundstückserwerb zu berücksichtigen, sondern auch die Baunebenkosten und den Innenausbau sowie die Einrichtung. Wer beispielsweise trendbewusst wohnen und seine Innenausstattung mit namhaften Designern gestalten möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Damit der Traum vom Haus erfüllt werden kann, gibt es unzählige Fördermöglichkeiten, beispielsweise durch die KfW. Hier erhalten Bauherren durch verschiedene Darlehensprogramme die Möglichkeit, sich günstige Zinsen zu sichern. Zusätzlich stehen weitere Fördermöglichkeiten wie das Baukindergeld zur Verfügung, mit dem es pro Kind 12.000 € Zuschuss für die eigenen vier Wände geben kann.
Traumhaus mit den richtigen Fördermitteln wahr werden lassen.
Wie hoch sollte die Kreditlast maximal sein?
Der Weg zum Traumhaus führt bei den meisten Bauherren nur über ein Darlehen. Abhängig vom bereitgestellten Eigenkapitalanteil wird häufig ein zusätzliches Darlehen von über 100.000 € notwendig. Diese Darlehenssumme muss natürlich auch zurückgezahlt werden und belastet das Haushaltsbudget monatlich. Wie hoch sollte die Kreditrate maximal sein, um den Traum vom Haus nicht mit Überschuldung zu zahlen?
Eine pauschale Antwort gibt es darauf nicht, denn der jeweilige Darlehensbetrag wird immer auf Basis der Liquidität bereitgestellt. Erfahrungsgemäß zeigt sich allerdings, dass die Kreditrate nicht höher sein sollte als die bisherige monatliche Mietzahlung, um den Lebensstandard zu halten. Wichtiger Kostenfaktor bei Darlehen sind vor allem die Zinsen, denn sie machen den Kredit erst richtig teuer.
Langsame oder schnelle Tilgung? – Das ist die Frage und unterscheidet die kostspieligen Darlehen von den günstigeren Krediten. Wer beispielsweise schneller tilgt und eine höhere monatliche Rate hat, ist mit der Rückzahlung seines Darlehens schneller fertig und hat deutlich weniger Kreditgesamtkosten. Deshalb kann es sich lohnen, noch einmal genauer nachzurechnen, ob die monatliche Belastung nicht doch etwas höher ausfallen kann, um damit schneller tatsächlicher Eigentümer des Traumhauses zu sein.
Tipp: Laufende Kosten beim Traumhaus nicht vergessen
Neben der Rückzahlung des Darlehens müssen Traumhausbesitzer auch mit anderen laufenden Kosten für die Immobilie rechnen. Dazu zählen Strom- oder Heizkosten, Müll und Abwasser, mögliche Kosten für den Schornsteinfeger oder die Straßenreinigung. Nicht zu vergessen die Grundsteuer und Versicherungsverträge, welche ebenso fällig sind.
Viele Traumhausbesitzer vergessen bei der Finanzierung und der Bestimmung der monatlichen Rate, dass sie zusätzliche Verpflichtungen für die eigenen vier Wände haben. Damit die Rechnung am Ende aufgeht, sollte zuvor geklärt werden, wie hoch die Grundsteuer ist oder welche weiteren Kosten anfallen. Ebenso sind Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltungen empfehlenswert, denn auch das Traumhaus muss nach einigen Jahren hin und wieder verschönert werden. Als Faustformel für die Höhe der Rücklagenbildung gilt: ca. ein Euro pro Quadratmeter und Monat.
In den ersten Jahren brauchen die Traumhausbesitzer natürlich deutlich weniger monetäre Mittel, um Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen. Je älter das Haus wird, desto höher werden die Aufwendungen allerdings. Wer es clever anstellt, profitiert auch hier von ausgewählten Förderprogrammen, welches beispielsweise für Sanierungsmaßnahmen von Bestandsimmobilien bestehen.