Berufsunfähigkeit: Überflüssige Versicherung?

Laut einer neuen Studie soll die Berufsunfähigkeitsversicherung so gut wie überflüssig sein, weil Versicherer zu selten zahlen und die Verträge zu schwammig sind.

Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ist beliebt in Deutschland. Sie soll eine Absicherung sein, wenn man zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben. Wenn man sich verletzt hat und die Arme nicht mehr richtig bewegen kann oder wenn man chronisch krank wird zum Beispiel. Die Deutschen gelten allgemein als übervorsichtig und überversichert. Für die Versicherungsindustrie ist das ein lohnendes Geschäft. Doch wie zuverlässig sind solche Versicherungen?

Nur die Hälfte aller Anträge geht durch

Eine neue Studie von PremiumCircle Deutschland lässt sie in keinem guten Licht erscheinen. Für die Erhebung wurden im Herbst 2016 zahlreiche Versicherer befragt. Viele lehnten eine Mitarbeit ab, so dass die Ergebnisse nur einen Teil der Realität abbilden. Demnach soll mehr als die Hälfte der Versicherungsanträge abgelehnt werden. In 8,7 Prozent der Fälle zogen die Versicherten vor Gericht. Allerdings bekamen dort nur etwa ein Drittel der Klagenden Recht. Die Bearbeitungsdauer von Anträgen, die von der Versicherung akzeptiert werden, soll im Schnitt bei 95 Tagen liegen. Hinzu kommt, dass zahlreiche Zahlungen trotz vorherig zugesicherter unbefristeter Zahlungsdauer nachträglich eingestellt worden sein sollen.

„Die Fülle unbestimmter Begriffe und unverbindlicher Formulierungen im VVG, den GDV-Musterbedingungen und den unternehmensindividuellen Vertragsbedingungen ermöglichen jedoch die vorliegenden eklatanten Unterschiede im Leistungsverhalten. Die oftmals nicht zur Erhaltung des Lebensstandards ausreichende durchschnittliche BU-Rente unbefristeter Leistungen in Höhe von 795 € weisen zudem auf eine deutliche Unterversorgung hin“, schreibt PremiumCircle im Fazit der Studie. Ein Kernproblem sind demnach die Verträge. Interessenten könnten kaum das Kleingedruckte verstehen.

Studie ist geschicktes Marketing

Aber was bedeutet das? Dass man auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung lieber verzichtet? Nicht unbedingt. Die gesamte Studie sollte auch mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden, denn PremiumCircle Deutschland ist ein Beratungsunternehmen, das sich auf Versicherungen spezialisiert hat. Es folgert aus der Studie, dass Versicherer ihre Leistungen verbessern müssen, um die Abdeckung mit Berufsunfähigkeitsversicherungen, die derzeit bei etwa 25 Prozent liegt, zu erhöhen. Und wie Versicherer sich verbessern können – das können die Berater von PremiumCircle ihnen verraten. Es wird mit der Studie also ein Bedarf geweckt, den der Initiator der Studie bedienen kann. Hinter der Untersuchung verbirgt sich folglich geschicktes Marketing im eigenen Sinne.

Verbraucher sollten sich davon nicht verunsichern lassen. Wichtig ist, dass man niemals Verträge unterschreiben sollte, ohne sie genauestens geprüft zu haben. Das gilt bei Versicherungen noch mehr als in anderen Bereichen. Im Zweifelsfall lässt man das Kleingedruckte von einem Juristen prüfen. Das kostet zwar. Aber es kostet unterm Strich weit weniger als eine Versicherung, in die man jahrelang einzahlt und die am Ende nicht die erwarteten Leistungen erbringt.

Backup erstellen: Schutz vor dem Datenverlust

Wenn das Smartphone geklaut wird oder der Laptop kaputt geht, sind oft auch wertvolle Daten verloren. Ob private Fotos oder berufliche Dokumente: Mancher Schaden lässt sich kaum ersetzen. Deshalb sind regelmäßige Backups so wichtig.

Der Computer ist mobil geworden, ständig haben wir ihn bei uns. Ob Notebook, Tablet oder Smartphone, unsere wichtigsten Daten und Dateien haben wir stets griffbereit. Das ist ein Luxus – aber auch ein Risiko. Denn wenn die Geräte gestohlen oder beschädigt werden, können mit ihnen auch die gespeicherten Daten verloren gehen. Und wer hat heute nicht Hunderte Fotos, Filme, Dokumente auf seinen Mobilgeräten? Während man den Verlust von Urlaubs-Schnapschüssen noch einigermaßen verkraften kann, sind verlorene berufliche Dokumente weit mehr als nur ein kleines Ärgernis.

Geräte mit Passwort oder Fingerabdruck schützen

Aber das lässt sich verhindern, indem man regelmäßige Backups erstellt. Vorab ist aber eine weitere Maßnahme nötig, um beim Diebstahl zu verhindern, dass Unbefugte auf eigene Daten zugreifen können. Viele Geräte lassen sich heutzutage per Fingerabdruck sperren, mindestens aber mittels eines Passworts. Diese Option gilt es immer zu nutzen. Der Fingerabdruck ist die sicherste Variante. Ein Passwort sollte möglichst komplex sein und auch Zahlen und Sonderzeichen verwenden, damit es nicht so leicht geknackt werden kann. Umfragen haben ergeben, dass viele Menschen simple Passwörter wie „1234“ oder „abcd“ oder einfach „admin“, wahlweise auch den eigenen Namen verwenden. Das ist, als hätte man gar keinen Schutz. Denn diese Varianten testen Kriminelle zuerst. Hinzu kommt, für unterschiedliche Dienste unterschiedliche Passwörter zu verwenden. Sonst riskiert man, dass der Dieb nicht nur das Gerät entsperren kann, sondern auch noch Zugriff auf private Accounts erhält, von Facebook bis zum Online-Banking.

Backup in der Cloud nicht zu empfehlen

Aber wie erstellt man ein sicheres Backup? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Die bequemste ist die Nutzung von Cloud-Diensten. Die Geräte mit Betriebssystemen von Google, Apple und Microsoft haben in der Regel eine standardmäßige Anbindung an die Unternehmenseigene Cloud. Dadurch lassen sich Daten nicht nur automatisiert speichern, sondern auch Geräte untereinander synchronisieren. Allerdings fällt bei dieser Variante durch den permanenten Upload auch viel Traffic an – man benötigt also sowohl eine schnelle Internetverbindung als auch ein entsprechend hohes Datenvolumen. Sicherheitstechnisch gibt es bei der Cloudnutzung Bedenken. Denn mehrfach schon wurden in Clouds gespeicherte Daten von Hackern abgegriffen oder landeten frei einsehbar im Netz. Für sensible oder private Daten ist die Cloud daher definitiv nicht zu empfehlen.

Sicheres Backup auf externer Festplatte erstellen

Sicherer ist das Backup auf einem physischen externen Datenträger aufgehoben, der sich wiederum per Passwort schützen lässt. Am besten eignen sich hierfür externe Festplatten, die auch mit großem Datenvolumen zu erschwinglichen Preisen erhältlich sind. Bei Smartphones und Tablets sollte man darauf achten, dass der Gerätespeicher via MicroSD-Karte erweiterbar ist. Fotos, Dokumente und andere Formate kann man dann automatisiert auf der Speicherkarte ablegen und später auf die externe Festplatte übertragen. Ist die Erweiterung nicht möglich, lässt sich die Übertragung auch mit einem USB-Kabel bewerkstelligen. Wer ganz sicher gehen will, der nutzt sogar zwei externe Datenträger und speichert alles doppelt. So ist ein Totalverlust nahezu ausgeschlossen.

Wie oft man Backups erstellt hängt auch vom persönlichen Datenaufkommen ab. Man kann tägliche oder wöchentliche Backups erstellen, größere Intervalle sind nur selten ratsam. Der Aufwand ist überschaubar. Denn auch die Übertragung mehrerer Gigabyte dauert heutzutage allenfalls ein paar Minuten.

Strompreise steigen erneut für 4 Millionen Haushalte

Das Jahr 2017 hat gerade erst begonnen – und schon wieder wird Strom für viele Haushalte teurer. Auch die Einführung von Smart Metern beginnt holprig: Laut einer Studie berechnen die Geräte den Verbrauch ungenau.

Für rund vier Millionen Haushalte in Deutschland wird der Strom erneut teurer. Das berichtet das Vergleichsportal Verivox. Demnach erhöhen 33 Versorger, darunter auch große Grundversorger, ihre Preise. Bereits zum Jahresbeginn hätten außerdem bereits mehr als 400 Versorger die Preise erhöht. Im Schnitt seien die Kosten für Endverbraucher um 3,5 Prozent angestiegen.

33 Versorger erhöhten Preise zum April

„Die jüngsten Preissteigerungen bedeuten für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden Mehrkosten von durchschnittlich 35 Euro pro Jahr“, schreibt Verivox anhand eigener Auswertungen. Man rechnet außerdem damit, dass der Aufwärtstrend in den kommenden Jahren anhalten wird, da sich der Strom an den Strombörsen im Einkauf verteuert und diese Effekt zu den Verbrauchern durchgereicht werde.

Vorsicht beim Anbieterwechsel

Verivox empfiehlt, den Anbieter zu wechseln, wenn Teuerungen angekündigt werden. Das ist allerdings nicht immer notwendig. Möglich ist auch, beim eigenen Versorger in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Viele Tarife bieten eine Preisgarantie über zwei Jahre. Wenn Steuern und Abgaben auf den Kilowattstundenpreis steigen, müssen diese Erhöhungen aber in jedem Fall vom Verbraucher getragen werden.

Der Anbieterwechsel kann sich finanziell zwar lohnen, es ist aber auch Vorsicht geboten bei Offerten, die allzu gut klingen. Die meisten Anbieter versprechen Neukundenboni und niedrige Einstiegstarife, erhöhen die Preise im zweiten Jahr dann aber oft deutlich, so dass unterm Strich kaum eine Ersparnis zustande kommt. Vorsicht ist auch bei Paketpreisen geboten: Man sollte auf keinen Fall komplette Jahresabschläge vorab bezahlen. Denn wenn ein Anbieter insolvent wird, hat man meist kaum mehr eine Möglichkeit, sein Geld zurückzubekommen.

Smart Meter berechnen zu hohen Verbrauch

Und es kommen weitere Probleme auf die Verbraucher zu: Ab diesem Jahr beginnt schrittweise die verpflichtende Einführung von so genannten Smart Metern, also „intelligenten“ digitalen Stromzählern. Die Begründung: Mit den Geräten lasse sich Strom sparen und der Verbrauch genauer berechnen. Genau das scheint aber nicht zuzutreffen. Laut einer unlängst veröffentlichten Studie der Technischen Universität Amsterdam fallen die Geräte vor allem durch Falschmessungen auf. Es gab Fälle, bei denen die „intelligenten“ Zähler bis zu 582 Prozent mehr an Verbrauch berechneten, als tatsächlich angefallen war. In einigen Fällen berechneten die Smart Meter den Verbrauch zu niedrig. Mehr als die Hälfte aller untersuchten Geräte soll demnach fehleranfällig sein.

Für Verbraucher ist das besonders ärgerlich, denn es bedeutet, dass sie individuell überprüfen müssen, ob der abgerechnete Verbrauch korrekt ist oder nicht. Wehren kann man sich gegen die vernetzten Zähler auch nicht – ihre Einführung wurde per Gesetz beschlossen. Bis Privathaushalte verpflichtend mit Smart Metern ausgestattet werden, werden allerdings noch einige Jahre vergehen. Im besten Fall ist das genug Zeit, um bestehende Probleme auszuräumen.

Ratenvertrag vorzeitig kündigen: Geht das?

Millionen Menschen in Deutschland schließen Ratenverträge ab. Zum Beispiel für teure Anschaffungen. Aber was ist, wenn man während der Vertragslaufzeit arbeitslos wird und die Raten nicht mehr zahlen kann? Wie kann man einen Ratenvertrag vorzeitig kündigen?

Raten- oder Verbraucherkredite können praktisch sein. Man plant eine teure Anschaffung. Zum Beispiel ein neues Auto oder Unterhaltungselektronik, vielleicht eine neue Wohnungseinrichtung. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Doch manche Produkte sind einfach zu kostspielig, um sie auf einen Schlag zu bezahlen. Viele Unternehmen bieten potenziellen Kunden daher Ratenzahlungen an. Da diese aber in der Regel recht teuer sind, gibt es die Option, einen Kredit bei der Bank aufzunehmen. Voraussetzung dafür sind in der Regel ein sicheres und regelmäßiges Einkommen (Arbeitnehmer haben bessere Chancen als Selbständige) sowie eine saubere Schufa.

Bei Krediten droht die Schuldenfalle

Wie hoch der Kredit ist, der einem gewährt wird, hängt davon ab, welche Sicherheiten man der Bank bieten kann und wie hoch das Monatseinkommen ist. Bei der Abzahlung gilt: Je länger ein Kredit läuft, desto lieber ist es der Bank, denn umso höher ist ihr Zinsgewinn. Da die Zinsen aktuell sehr niedrig sind, sind die Anreize, einen Kredit aufzunehmen, groß. Trotzdem sollte man vorsichtig sein und sich nicht übernehmen. Viele Menschen landen in der Schuldenfalle, weil sie zu viele Raten- oder Kreditkäufe unternehmen und irgendwann nicht mehr in der Lage sind die Raten zu bedienen. Der einzige Ausweg ist dann oft die Privatinsolvenz.

Allerdings sollte die Insolvenz immer das letzte Mittel sein. Man sollte von Anfang an gut planen und rechnen und die monatliche Rückzahlung so hoch wie möglich ansetzen – eben damit man möglichst wenig Zinsen zahlen muss. Außerdem ist der Vergleich mehrerer Angebote vorab sinnvoll, denn die Konditionen unterscheiden sich von Bank zu Bank mitunter erheblich. Damit es nicht riskant wird gilt es, die Finanzen im Blick zu behalten. Wie hoch ist mein Monatseinkommen? Wie hoch sind die Fixkosten? Und die sonstigen monatlichen Ausgaben? Von dem, was übrig bleibt, muss der Kredit bedient werden.

Umschuldung kann den Ratenvertrag günstiger machen

Will man nun den Ratenvertrag vorzeitig beenden, muss man in der Lage sein, den vollen Restbetrag auf einmal zu begleichen. Unterm Strich ist das günstiger als eine Abzahlung bis zum Schluss, denn es fallen dann weniger Zinsen an. Im Ratenvertrag selbst ist geregelt, ab wann ein Abbruch möglich ist. Zumeist gibt es eine gewisse Sperrzeit von einigen Monaten. Die Option, der Verkürzung sollte aber immer enthalten sein. Eine weitere Möglichkeit ist die Umschuldung. Das bedeutet, dass man den laufenden Kredit mit einem günstigeren Kredit (also einen, auf den weniger Zinsen anfallen) ablöst. Man nimmt folglich einen weiteren Kredit auf, um den ersten zu bezahlen, zahlt aber am Ende weniger.

Problematisch wird es nur dann, wenn man sich verrechnet hat, arbeitslos wird oder aus anderen Gründen in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Manchmal hilft schon eine Umschuldung, oft ist aber die Ersparnis zu gering. In dem Fall kann man die Bank bitten, die monatlichen Raten so weit zu senken, dass man sie wieder bedienen kann. Allerdings muss man dann unterm Strich mehr zahlen, da sich die Laufzeit und mit ihr die Zinsen erhöhen.

Kurztrip nach Wien

Wien gehört zu den schönsten Städten Europas. Nicht nur der Habsburger Clan, sondern auch viele andere Berühmtheiten residierten in der österreichischen Hauptstadt. Mit dem einzigartigen Stadtbild, den vielen Schlössern und Kirchen, den Opern und seinem Nachtleben ist Wien immer noch eine gefragte Wohndestination.

Aber nicht nur die Wiener lieben ihre Stadt, sondern auch die vielen Touristen, die jedes Jahr in die Stadt strömen. Wir haben für sie die coolsten Hotpots Wiens, die Sie auf jeden Fall sehen müssen, zusammengestellt.

Stephansdom

Bermudadreieck Nachtleben Wien
Der Stephansdom ist und bleibt ein Klassiker. Mitten im Zentrum Wiens gelegen, ist er eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Nicht nur die Wiener lieben ihren Dom, sondern auch die vielen Touristen sind von dem gotischen Bauwerk und seiner Architektur beeindruckt. Wer denkt, er hätte von außen schon genug gesehen, täuscht sich: eine Führung durch den Dom ist ein absolutes Muss, denn nur dann kann man einen kurzen Blick auf die vielen alten Kunstschätze erhaschen.

Wiener Staatsoper

Staatsoper Wien
Die Wiener Staatsoper hat in seiner Geschichte viele Tragödien miterlebt. Aufgrund von einigen bautechnischen Pannen wurde das Gebäude zunächst von der Wiener Bevölkerung nicht sehr geschätzt – die beiden Architekten Eduard van der Nüll und Sicard von Sicardsburg wurden noch vor der Fertigstellung heftig kritisiert. Van der Nüll wurde in den Freitod getrieben und Von Sicardsburg starb kurze Zeit später an einem Herzinfarkt. Mittlerweile ist die Wiener Staatsoper aber ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Wien. Dabei muss ein Opernbesuch nicht immer ein teurer Spaß sein – besonders die günstigen Stehplätze, die direkt vor der Aufführung erworben werden können, sind bei allen Altersgruppen sehr beliebt.

Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn Wien
Seit Anfang des 18. Jahrhunderts war Schloss Schönbrunn die Sommerresidenz der Habsburger. Hier wurde das höfische Leben zelebriert und viele wichtige Gäste aus Europa empfangen. Alle Sissi-Liebhaber, die das Schloss nur aus den Filmen kennen, werden von dem Anblick des Schlosses begeistert sein. Das barocke Gebäude, das 1918 der kaiserlichen Familie aberkannt wurde und seitdem Staatseigentum ist, hat viele Geschichten zu erzählen. Besonders lohnenswert ist ein Rundgang durch die kaiserlichen Gemächer von Kaiser Franz Joseph und seiner Elisabeth.

Hundertwasser-Haus

Hundertwasserhaus Wien
Das Hundertwasser-Haus gilt als eines von den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der österreichische Künstler Hundertwasser versuchte mit Kletterpflanzen, bunter Hausbemalung und ausgefallenen Fenstern Normen zu durchbrechen. Zwischen Bewohner und Natur sollte wieder eine Einheit hergestellt werden. Nicht nur Architektur-Fans, sondern auch alle anderen sollten unbedingt einen Blick auf das erste Hundertwasser-Haus werfen!

Bermudadreieck

Stephansdom Wien
Genug Kultur, auf geht’s ins Wiener Nachleben. Denn nicht nur tagsüber, sondern auch abends hat Wien jede Menge zu bieten. In einem der ältesten Gegenden Wiens gelegen, bietet das Szeneviertel mit den vielen Bars und Clubs vor allem viel Spaß für Nachtschwärmer. Das “Teufelsviertel” wird schon seit den 80er Jahren Bermudadreieck genannt, weil manch ein Student im Suff dort schon mal verloren gegangen seien soll…

Mieterstrom für 3,8 Millionen Wohnungen?

Bis zu 3,8 Millionen Wohnungen in Deutschland könnten theoretisch mit Mieterstrom – also mit im Haus selbst erzeugtem Solarstrom – versorgt werden. Das ergab eine Studie des Wirtschaftsministeriums. Nun will die Politik über Förderungen beraten.

Die Dezentralisierung der Energieversorgung spielt im Rahmen der Energiewende eine bedeutende Rolle. Zahlreiche deutsche Haushalte erzeugen ihren Strom bereits selbst mit Hilfe von Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach. Für Mieter spielt das bislang kaum eine Rolle. Nun ermittelte das Wirtschaftsministerium allerdings in einer von Prognos durchgeführten Studie, dass das Mieterstrom-Modell enormes Potential birgt: Bis zu 3,8 Millionen Wohnungen im Bundesgebiet könnten so dezentral und umweltfreundlich mit Energie versorgt werden. Das sind immerhin 18 Prozent aller Mietwohnungen, also fast ein Fünftel.

Mieterstrom könnte gefördert werden

„Mit dem EEG 2017 haben wir uns vorgenommen, künftig auch Mieter stärker bei der Umsetzung der Energiewende einzubeziehen. Mieterstrom kann auch ein Baustein sein, dem Ausbau der Photovoltaik neuen Auftrieb zu verleihen. Deswegen haben wir uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie die rechtliche und wirtschaftliche Situation von Modellen für Mieterstrom genauer angeschaut. Jetzt haben wir eine gute Grundlage für die Ausgestaltung einer zukünftigen Förderung“, kommentiert Staatssekretär Baake im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI).

Die Förderung ist deshalb wichtig, weil sich Mieterstrom sonst kaum rechnen würde. Denn die großflächige Anbringung von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern ist teuer und könnte die ohnehin angespannte Lage am Immobilienmarkt durch steigende Mieten weiter verschärfen. Dennoch könnte es sich am Ende rechnen. In der Studie heißt es: „Auf den PV-Strom fällt derzeit zwar die volle EEG-Umlage an; Netzentgelte, netzbezogene Umlagen, Konzessionsabgabe und Stromsteuern fallen hingegen in der Regel nicht an.“

Unabhängigkeit von den großen Stromversorgern

Schwerer wiegen demnach aber „rechtliche Hemmnisse“, die Hauseigentümer von der Realisierung abhalten. Es müssten also neue rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen und Fördergelder zur Verfügung gestellt werden. Das halten die Studienautoren für wirksamer als eine ebenfalls denkbare Senkung der EEG-Umlage auf Mieterstrom, von dem der größte Teil ins Stromnetz eingespeist würde. Das BMWI will sich nun eingehender mit den neuen Erkenntnissen befassen und das Erneuerbare-Energien-Gesetz unter Umständen erneut anpassen.

Sollte sich das Mieterstrom-Modell mit Hilfe von Fördermitteln bundesweit durchsetzen, würde die Energiewende einen großen Schritt vorankommen. Mieter würden außerdem davon profitieren, dass sie unabhängig wären von den Preissteigerungen der großen Energieversorger, gegen die auch ein Anbieterwechsel oft nur kurzfristig hilft.

Wann brauche ich einen Steuerberater?

Das deutsche Steuersystem gilt als kompliziert. Ob Arbeitnehmer oder Selbständiger: niemand mag das Finanzamt. Aber wann braucht man einen Steuerberater? Und was kann man selbst erledigen?

Arbeitnehmer

Arbeitnehmer brauchen in der Regel keinen Steuerberater. Für sie ist die Steuererklärung eher simpel. Man muss nicht viel mehr tun, als die Daten der Lohnabrechnungen in die entsprechenden Formulare einzutragen. Wenn man das System einmal verstanden und alle Unterlagen zur Hand hat, dauert die Steuererklärung keine Stunde. Wer unsicher ist und zum Beispiel nicht weiß, wie er Entfernungspauschalen und andere steuermindernde Elemente korrekt errechnet, für den eignen sich Steuerprogramme für den Computer oder das Tablet. Es gibt eine Vielzahl solcher Angebote, die teils auch auf bestimmte Anwendungsfelder zugeschnitten sind. Sie leiten den Nutzer Schritt für Schritt durch den Steuerdschungel und weisen ihn auf Einsparmöglichkeiten hin. Viele Verbraucher wissen nicht, dass sie einen Teil ihrer Mietnebenkosten sowie andere haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen können – oder wie das genau funktioniert. Die Programme gibt es ab ca. 20 Euro und sind jeden Cent wert.

Kompliziert kann es nur dann werden, wenn man als Arbeitnehmer noch selbständige Nebentätigkeiten verübt. Sind die Einnahmen und Ausgaben in diesem Bereich überschaubar, so hilft auch hier ein Steuerprogramm. In komplizierteren Fällen kann es aber sinnvoll sein, sich von einem Steuerberater wenigstens die Grundzüge der Abwicklung erklären zu lassen.

Selbständige

Kleinunternehmer (also Selbständige, die höchstens 17.500 Euro Jahresumsatz machen) brauchen ebenfalls keinen Steuerberater. Für ihre Steuererklärung genügt eine simple Einnahme-Überschuss-Rechnung, also das Aufaddieren sämtlicher Einnahmen abzüglich sämtlicher Ausgaben. In einigen Branchen setzt das Finanzamt zudem die Möglichkeit an, Werbekostenpauschalen abzusetzen ohne dass man einen einzigen Beleg einreichen muss. Das vereinfacht die Steuererklärung weiter. Um herauszufinden, ob die Pauschale eine sinnvolle Option ist, muss man seine Ausgaben aufsummieren. Liegen sie unter oder nur minimal über der Pauschale, spart man sich also eine Menge Arbeit.

Aber auch wenn man einen höheren Umsatz macht, wird es nicht zwangsläufig komplizierter. Es kommt allerdings die Umsatzsteuer hinzu und die Pflicht eine regelmäßige Umsatzsteuer-Voranmeldung sowie einmal jährlich eine Umsatzsteuererklärung abzugeben. Wenn man das System einmal verstanden hat, ist das nicht viel Arbeit – und man kann bares Geld sparen, weil die vereinnahmte Umsatzsteuer mit der Umsatzsteuer auf Ausgaben verrechnet wird.

Auch hier sind Steuerprogramme hilfreich, da sie die Erklärung massiv vereinfachen und helfen, Steuersparmöglichkeiten auszunutzen. Lästig kann es allenfalls werden, wenn man seine Umsätze mit vielen kleinen Rechnungen macht, denn dann häuft sich eine große Menge Papierkram an. Der Steuerberater ist zwar auch dann unnötig, aber es kann bequemer sein, wenn man die Arbeit ihm überlässt. Wirklich notwendig wird ein Steuerberater aber erst, wenn man ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern hat und möglicherweise Auslandsgeschäfte tätigt. Denn dann wird es tatsächlich kompliziert – von der Menge der zu organisierenden Belege gar nicht zu sprechen.

Fazit

Die allermeisten Arbeitnehmer und Selbständigen benötigen keinen Steuerberater. Eine Steuerprogramm für den Computer reicht in der Regel völlig. Man wird rasch sehen: Die Angst vor der Steuererklärung ist oft unbegründet, denn sie zu erledigen ist weit weniger kompliziert, als man denkt.

Wichtig ist immer, dass man seine Einnahmen und Ausgaben im Blick und alle relevanten Papiere gut sortiert und organisiert zur Hand hat. Man sollte sich also entsprechende Ordner anlegen und diese pflegen. Denn der meiste Steuer-Stress wird von unorganisierter Buchhaltung verursacht.

Paket zu spät: Immer Ärger mit der Post

Wer kennt das nicht: Man erwartet ein Paket, und es kommt einfach nicht. Oder der Paketbote wirft einen Benachrichtigungsschein in den Briefkasten, obwohl man zu Hause ist. Die Verbraucherzentrale hat nun ein Portal für Verbraucherbeschwerden eingerichtet. Was taugt es?

Pakete kommen zu spät oder gar nicht, werden beim Nachbarn oder im Hausflur deponiert, sind beschädigt oder schlicht nicht mehr auffindbar. Es ist ein Ärger, der viele Verbraucher plagt und der einem bei jedem Paketdienstleister passieren kann. Woran liegt es? Schlampigkeit, schlechte Organisation, Unlust? Oder einfach daran, dass immer mehr Auslieferer zu Dumpinglöhnen bei Subunternehmern angestellt werden und auch noch ihr eigenes Auto verschleißen müssen? Wer ein hohes Sendungsaufkommen hat, kann den Qualitätsverlust der letzten Jahre bestätigen. Und auch den Frust, der aufkommt, wenn man bei Beschwerden mit den immer gleichen Worthülsen abgefertigt wird.

Verbraucherzentrale will im Zweifelsfall abmahnen

Unter Paket-Ärger.de haben die Verbraucherzentralen nun ein neues Portal eingerichtet, auf dem Kunden von ihren Erlebnissen berichten können. Die Dienstleister haben dann vierzehn Tage Zeit, um Stellung zu beziehen. Ob der öffentliche Druck am Ende auch wirkt, ist eine andere Frage. Immerhin: Die Verbraucherzentrale will nicht nur informieren, sondern je nach Fall auch konkrete Schritte einleiten. Auf der Website heißt es dazu: „Eklatante Verstöße gegen geltendes Recht werden wir abmahnen und falls nötig auf dem Klageweg verfolgen. Aus unseren Erkenntnissen formulieren wir zudem verbraucherrechtliches und -politisches Verbesserungspotential.“

Auf einer Infoseite gibt es ein paar überschaubare Tipps für Absender und Empfänger, die aber leider über Selbstverständlichkeiten kaum hinausgehen. Wirkliche Lösungsansätze für renitente Lieferfahrer und Dienstleister finden sich nicht. Außerdem sollen Fragen von Verbrauchern konkret beantwortet werden. Aber auch das ist wenig ergiebig. Auf die Frage nach dem Verlust eines Päckchens wird lapidar auf die Websites von DHL und Hermes verwiesen. Womit der fragende Kunde wieder am Anfang steht. Denn googeln kann er mit Sicherheit selbst. Zudem wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Sendungsnummer hingewiesen. Dass es auch trotz Tracking zu Problemen kommen kann und dass viele Menschen auf günstigere Versandoptionen ohne Tracking ausweichen, scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Wirkliche Hilfe: Fehlanzeige

Aber wie sieht es mit den konkreten Beschwerden und den Antworten der Anbieter aus? Immerhin rund 570 Beschwerden monatlich erhält die Verbraucherzentrale laut eigener Auskunft. Da berichtet zum Beispiel ein Kunde den doch recht krassen Fall eines Paketfahrers von DHL, der ein Paket einfach über einen hohen Zaun aufs Grundstück warf und sich dann ganz schnell aus dem Staub machte. Die komplette Stellungnahme von DHL dazu lautet: „Der Paketdienstleister hat uns hierzu nicht fristgerecht eine Stellungnahme abgegeben.“ Die Verbraucherzentrale listet dann auf, wogegen der Dienstleister in diesem Fall verstoßen hat und gibt ein paar Tipps, die nicht wirklich zielführend sind. Und so ist es leider in fast allen Fällen. Halbgare Stellungnahmen und Worthülsen seitens der Verantwortlichen. Unterm Strich steht der Kunde im Regen. Mit oder ohne Paket-Ärger.de. Immerhin: Netter Versuch.