Natur und Mensch muss im Einklang miteinander harmonieren.

Umweltschutz: Diesen Beitrag sollte jeder leisten!

Spätestens seit dem Erwachen der „Fridays For Future“ – Bewegung ist uns allen noch einmal klarer geworden wie wichtig es ist, jetzt etwas an unserem Verhalten zu ändern und unsere Art wie wir leben, als auch unseren Konsum noch einmal zu überdenken. Unsere Korallenriffe sind nicht mehr zu retten, und unsere Erde scheint unaufhaltsam immer wärmer zu werden. Der Menschen gemachte Klimawandel ist im Stande unser Leben komplett auf den Kopf zu stellen und macht bei nicht baldiger Veränderung ein lebenswertes Leben auf der Erde unmöglich. Die gute Nachricht ist, dass jeder einzelne etwas verändern und dazu beitragen kann, dass die Zukunft weiterhin schön bleibt.

Thema Massentierhaltung

Das wohl am häufigsten konsumierte Gut von uns Menschen ist Nahrung. Aufgrund der Notwendigkeit unserer Nahrungszufuhr ist es naheliegend, dass das Thema Ernährung sehr viel Einfluss auf unser Klima nimmt. Der Fleischkonsum pro Kopf in Deutschland ist dabei seit der Industrialisierung enorm in die Höhe geschossen, was nicht nur negative Folgen auf das Tierwohl hat, sondern auch das Klima in Betracht zieht. Die Tiere, die wir essen, sondern viele Gase und Ausscheidungen ab, die höchst schädlich auf unsere Umwelt wirken. Außerdem werden hohe Mengen an Getreide an Tiere verfüttert, die eine große Fläche blockieren, auf denen für Menschen Gemüse und Getreide angebaut werden könnte. Kompletter Fleischverzicht ist aber nicht die einzige Möglichkeit um seine Ernährung in eine positive Richtung zu lenken. Ein Fleisch freier Tag oder auch das Ablehnen von Discounter-Fleisch kann bereits ein guter Schritt in die richtige Richtung sein.

Wohnen mal anders

Auch die Art wie wir wohnen nimmt großen Einfluss darauf, wie nachhaltig wir leben. Große Wohnblöcke und Mehrfamilienhäuser sind zum Beispiel nachhaltiger als Einfamilienhäuser. Immer mehr Menschen suchen nach ressourcenschonenden Alternativen, um nicht nur der Natur etwas zurückzugeben, sondern auch das eigene Wohl zu maximieren. Hier spielt auch die Entscheidung zwischen herkömmlichem Strom und Ökostrom eine Rolle. Immer mehr Anbieter passen ihre Angebote an diese umweltfreundlichere Option an. Denn: Desto mehr Ökostrom für deutsche Haushalte produziert wird, desto weniger fossile Energieträger werden verbraucht. Das führt dazu, dass unsere Ressourcen noch länger erhalten bleiben und wir langfristig das energiepolitische Ziel unserer Gesellschaft erreichen können. „Es ist heute leichter denn je zu einem Energieanbieter zu wechseln, der auch Ökostrom im Portfolio hat.“ ,erklärt der Energieanbieter Yello. „Dazu müssen heutzutage nämlich lediglich wenige Eckdaten angegeben werden und schon lässt sich der Ökostrom in Ihren vier Wänden vorfinden.“

Reisen, wohin?

Wie viel und wie weit wir verreisen ist durch die steigende Zahl an Billigfluganbietern ebenfalls in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Ein Langstreckenflug in nur eine Richtung verdoppelt Ihren jährlichen CO2-Fußabdruck. Dass es auf Dauer nicht mehr tragbar ist Flüge in solch einer hohen Frequenz zu so günstigen Konditionen anzutreten ist eigentlich klar, es gibt jedoch momentan kaum Anzeichen darauf, dass die Politik daran etwas ändern möchte. Vermeiden Sie daher Flüge, die nicht unbedingt notwendig sind: Fahren Sie gerne öfter mit der Bahn. Da sind Nachtzüge zum Beispiel eine tolle Möglichkeit trotzdem gut in Ihrem Zeitplan zu sein. Sollten Sie jedoch tatsächlich einmal unbedingt fliegen müssen, besteht die Möglichkeit einen CO2 Kompensationsbeitrag zu zahlen. Auf den verschiedensten Websites der Firmen die diese Option anbieten, müssen Sie bloß angeben wie viele Kilometer Sie fliegen werden und Ihnen wird angezeigt wie hoch der Betrag ist, um den Ausstoß zu kompensieren. Mit dem kleinen Zusatzbeitrag werden zunehmend Öko-Projekte finanziert, die unter anderem Bäume als Kompensation pflanzen. Es bleibt aber abzuwarten, wie sich das Flugverhalten nach der Corona-Pandemie entwickelt.

Globalisierung im Anmarsch

Die Globalisierung hat uns die Möglichkeit gebracht, jederzeit auf alle Güter zugreifen zu können, die wir haben möchten – zu einem Preis, der mit regionalen Produkten nicht möglich wäre. Dennoch: Die meisten Güter müssen unglaubliche Strecken zurücklegen, um für den Verbraucher, in den meist zentraleuropäischen- oder nordamerikanischen Läden, verfügbar zu sein. Die langen Strecken wirken sich sowohl auf die Qualität der Lebensmittel, als auch auf die Schadstoffabgabe der großen Frachtschiffe und seltener auch Flugzeuge aus.  Kaufen Sie daher nach Möglichkeit regional.

Überlegen Sie mehrmals ob Sie das ganze Jahr über Erdbeeren essen möchten, oder ob Sie jeden Morgen eine Avocado am Frühstückstisch brauchen. Versuchen Sie auch mal Kleidung regional und Bio einzukaufen: Sie werden zwar anfangs höhere Ausgaben haben, diese lohnen sich aber aufgrund der langen Haltbarkeit. Dies gilt im Übrigen auch für Lebensmittel.

Die Liste der Möglichkeiten ist lang!

Wie Sie herausgefunden haben, sind es meist die kleinen Dinge die, wenn sie in der Masse durchgeführt werden, einen großen Unterschied ausmachen können. Nachhaltigkeit bedeutet auch nicht immer Verzicht, sondern eröffnet sogar die Chance neue Dinge für sich zu entdecken und für gleichwertige Erlebnisse und Produkte Geld zu sparen.