Die Grundpfeiler des Kapitalismus sind der Konsum und vor allem das stetige Wachstum. Diese Kernelemente müssen eine Wirtschaft aufweisen, damit das System funktionieren kann. Für Industriestaaten wie Deutschland bedeutet dieser Umstand, stetig konkurrenzfähig zu bleiben und wirtschaftliche Stabilität samt Innovationsreichtum zu wahren.
Inwiefern der Gedanke des Kapitalismus glückt, zeigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes lag das BIP im Jahr 2018 bei 1,5 Prozent. Positive Wachstumsimpulse kamen vor allem aus dem Inland. Sowohl die privaten als auch die staatlichen Ausgaben waren höher als im Vorjahr.
Das wichtigste Standbein der heimischen Wirtschaft war einmal mehr die Automobilindustrie, die einen Rekordumsatz von 424,8 Milliarden Euro erwirtschaftete. Trotz des radikalen Wandels der Branche konnten Zulieferer und Hersteller der Autoindustrie die richtigen Schübe geben. Das spiegelt sich nicht nur im blanken Umsatz wider, sondern auch im Beschäftigungsgrad. Deutschlandweit waren Menschen in 834.000 sozialversicherungspflichtigen Jobs angestellt.
Die Entwicklung der Zahlen liest sich auf den ersten Blick sehr positiv, doch Vorsicht ist geboten. Das Wachstum des vergangenen Jahres ist vor allen den deutschen Zulieferern zu verdanken. Erstmals seit der Weltfinanzkrise im Jahre 2009 mussten die Hersteller wieder ein leichtes Minus in den Umsatzzahlen hinnehmen. Grund dafür ist vor allem die Abhängigkeit des Exports, der merklich ins Stottern geraten ist.
Die Exporte in zwei der wichtigsten Auslandsmärkte haben spürbar gelitten. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien sind essenzielle Märkte für die deutsche Automobilindustrie. Der derzeitige Status als Hochrisikomärkte hinterlässt einen negativen Beigeschmack.
Kleinere Branchen wirtschaften vorbildlich
Neben der Autoindustrie sorgen die Branchen Maschinenbau (226 Mrd.), Chemie (196 Mrd.), Elektronik und Elektrotechnik (192 Mrd.) sowie Ernährung (179 Mrd.) mit ihren Umsätzen für eine hohe Wirtschaftlichkeit in Deutschland. Diese fünf Wirtschaftszweige sind natürlich nicht eigenmächtig für das Wachstum in der Republik verantwortlich. Auch vermeintlich kleinere und unbekannte Zweige konnten im vergangenen Jahr Rekordumsätze erzielen.
So hat die Branche für Werbeartikel eine Rekordsumme von 3,58 Milliarden Euro erwirtschaften können. Die Investitionsbereitschaft in haptische Werbung konnte einen Zuwachs von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr (3,5 Milliarden) verbuchen. Der Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) hatte die Zahlen im Rahmen seines jährlichen Werbeartikel-Monitors ermittelt.
Die Studie ergab zudem, dass 39 Prozent aller deutschen Unternehmen Gebrauch von Werbeartikeln machen. Die Entwicklung innerhalb der Branche macht zuversichtlich für die Zukunft. Für die nächsten fünf Jahre gehen Fachleute von einer gleichbleibenden oder steigenden Wachstumsrate aus.
Branchen der Zukunft
Die Zukunft beginnt immer genau jetzt. Nach dieser Faustregel stellt sich die Frage, welche Branchen auf kurz- oder langfristige Sicht für die größten Umsätze in Deutschland sorgen werden? Dabei spielen vor allem die gesellschaftliche Entwicklung und die öffentliche Wahrnehmung übergeordnete Rollen.
Allen voran wäre das Gesundheitswesen zu nennen. Die Bevölkerung in Deutschland und in anderen Industriestaaten altert. Dadurch werden die Menschen anfälliger für Krankheiten und die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aus diesem Sektor werden sich über die Jahre immer weiter erhöhen. Dieser Umstand wird die Innovationskraft immens ankurbeln.
Die Medizintechnik ist aus den gleichen Beweggründen eine stark wachsende Branche. Sie ist Zulieferer für starke Branchen wie die Pharmaindustrie und profitiert zusätzlich von deren anhaltender Phase des Aufschwungs. Durch die alternde Gesellschaft profitiert die Pharmaindustrie auch direkt. Zudem wird kräftig in die Chemieindustrie investiert, die auf Forschung und Entwicklung fußt. Dadurch wird der Zweig zur treibenden Kraft für andere Industrien. Deutsche Chemieunternehmen könnten in Zukunft führende Rollen auf dem internationalen Markt einnehmen und gigantische Umsätze erwirtschaften. Profiteur wäre auch der Arbeitsmarkt.
Rosige Zukunftsaussichten blühen auch der Biotechnologie, da die meisten Unternehmen aus der Branche Medikamente und Methoden der Diagnostik entwickeln. Die Zusammenarbeit mit diesen aufstrebenden Sektoren wird für eine hohe Wirtschaftlichkeit sorgen.
Umweltschutz und Klimawandel sind schon heute sehr relevante Themen. Unternehmen und Staat investieren beträchtliche Ressourcen ein, um die Ökonomie zu schützen. In Zukunft wird diese Entwicklung noch rasantere Ausmaße annehmen. Dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen und mehr Geld fließt in die Branche.
Das wichtigste Standbein der heimischen Wirtschaft war einmal mehr die Automobilindustrie, die einen Rekordumsatz von 424,8 Milliarden Euro erwirtschaftete. Trotz des radikalen Wandels der Branche konnten Zulieferer und Hersteller der Autoindustrie die richtigen Schübe geben. Das spiegelt sich nicht nur im blanken Umsatz wider, sondern auch im Beschäftigungsgrad. Deutschlandweit waren Menschen in 834.000 sozialversicherungspflichtigen Jobs angestellt.
Die Entwicklung der Zahlen liest sich auf den ersten Blick sehr positiv, doch Vorsicht ist geboten. Das Wachstum des vergangenen Jahres ist vor allen den deutschen Zulieferern zu verdanken. Erstmals seit der Weltfinanzkrise im Jahre 2009 mussten die Hersteller wieder ein leichtes Minus in den Umsatzzahlen hinnehmen. Grund dafür ist vor allem die Abhängigkeit des Exports, der merklich ins Stottern geraten ist.
Die Exporte in zwei der wichtigsten Auslandsmärkte haben spürbar gelitten. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien sind essenzielle Märkte für die deutsche Automobilindustrie. Der derzeitige Status als Hochrisikomärkte hinterlässt einen negativen Beigeschmack.
Kleinere Branchen wirtschaften vorbildlich
Neben der Autoindustrie sorgen die Branchen Maschinenbau (226 Mrd.), Chemie (196 Mrd.), Elektronik und Elektrotechnik (192 Mrd.) sowie Ernährung (179 Mrd.) mit ihren Umsätzen für eine hohe Wirtschaftlichkeit in Deutschland. Diese fünf Wirtschaftszweige sind natürlich nicht eigenmächtig für das Wachstum in der Republik verantwortlich. Auch vermeintlich kleinere und unbekannte Zweige konnten im vergangenen Jahr Rekordumsätze erzielen.
So hat die Branche für Werbeartikel eine Rekordsumme von 3,58 Milliarden Euro erwirtschaften können. Die Investitionsbereitschaft in haptische Werbung konnte einen Zuwachs von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr (3,5 Milliarden) verbuchen. Der Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) hatte die Zahlen im Rahmen seines jährlichen Werbeartikel-Monitors ermittelt.
Die Studie ergab zudem, dass 39 Prozent aller deutschen Unternehmen Gebrauch von Werbeartikeln machen. Die Entwicklung innerhalb der Branche macht zuversichtlich für die Zukunft. Für die nächsten fünf Jahre gehen Fachleute von einer gleichbleibenden oder steigenden Wachstumsrate aus.
Branchen der Zukunft
Die Zukunft beginnt immer genau jetzt. Nach dieser Faustregel stellt sich die Frage, welche Branchen auf kurz- oder langfristige Sicht für die größten Umsätze in Deutschland sorgen werden? Dabei spielen vor allem die gesellschaftliche Entwicklung und die öffentliche Wahrnehmung übergeordnete Rollen.
Allen voran wäre das Gesundheitswesen zu nennen. Die Bevölkerung in Deutschland und in anderen Industriestaaten altert. Dadurch werden die Menschen anfälliger für Krankheiten und die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aus diesem Sektor werden sich über die Jahre immer weiter erhöhen. Dieser Umstand wird die Innovationskraft immens ankurbeln.
Die Medizintechnik ist aus den gleichen Beweggründen eine stark wachsende Branche. Sie ist Zulieferer für starke Branchen wie die Pharmaindustrie und profitiert zusätzlich von deren anhaltender Phase des Aufschwungs. Durch die alternde Gesellschaft profitiert die Pharmaindustrie auch direkt. Zudem wird kräftig in die Chemieindustrie investiert, die auf Forschung und Entwicklung fußt. Dadurch wird der Zweig zur treibenden Kraft für andere Industrien. Deutsche Chemieunternehmen könnten in Zukunft führende Rollen auf dem internationalen Markt einnehmen und gigantische Umsätze erwirtschaften. Profiteur wäre auch der Arbeitsmarkt.
Rosige Zukunftsaussichten blühen auch der Biotechnologie, da die meisten Unternehmen aus der Branche Medikamente und Methoden der Diagnostik entwickeln. Die Zusammenarbeit mit diesen aufstrebenden Sektoren wird für eine hohe Wirtschaftlichkeit sorgen.
Umweltschutz und Klimawandel sind schon heute sehr relevante Themen. Unternehmen und Staat investieren beträchtliche Ressourcen ein, um die Ökonomie zu schützen. In Zukunft wird diese Entwicklung noch rasantere Ausmaße annehmen. Dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen und mehr Geld fließt in die Branche.