… hat man mit Bargeld bezahlt oder mittels EC- oder Kreditkarte kombiniert mit PIN oder Unterschrift. Heute ist das kontaktlose Bezahlen via Karte oder Smartphone auf dem Vormarsch und soll Bezahlvorgänge vereinfachen. Doch ist das wirklich so einfach?
… ist das kontaktlose Bezahlen praktisch und schnell: Man muss kein Bargeld mehr hervorkramen, nicht mehr auf Wechselgeld warten, keine Karte in ein Terminal schieben, oft auch keine Unterschrift mehr leisten oder PIN eingeben. Gerade wenn m
… funktioniert über einen so genannten NFC-Chip in Karte oder Smartphone. NFC steht für Near Field Communication und kann bei geringem Abstand für Datentransfers genutzt werden. Doch genau hier verbergen sich Risiken.
… sind zwar verschlüsselt. Aber bis heute gibt es kein Verschlüsselungssystem, das nicht binnen kurzer Zeit von Hackern geknackt wurde. So auch hier. Es besteht also die Gefahr, dass unbefugte Dritte die Transaktionsdaten mitlesen können – für den Datenschutz katastrophal!
… verbirgt sich aber in den kontaktlosen Transaktionen ohne PIN- Eingabe. Denn diese sind keineswegs so sicher, wie die Anbieter behaupten. Im Gegenteil – man riskiert, bares Geld zu verlieren!
… dass man bloß ein Kartenleseterminal mit NFC-Chip braucht, um Menschen ihr Geld zu stehlen. Die Täter halten das Gerät beispielsweise in engem Gedränge oder in der Bahn an die Tasche, in der sie das Portemonnaie ihres Opfers vermuten – und können so kleinere Beträge von deren Konto abbuchen. Da keine PIN erforderlich ist, gibt es keine Hindernisse.
… haben die kontaktlose Bezahlfunktion ohne PIN für kleinere Beträge zwischen 20 und 100 Euro automatisch auf ihren EC-Karten aktiviert. Oft wissen die Kunden gar nichts davon, wenn sie die Begleitschreiben oder Mails ihrer Bank nicht aufmerksam gelesen haben.
… sollte man daher bei seiner Bank nachfragen – und dort die Funktion sofort sperren lassen, sofern sie aktiviert ist. Denn nur wenn schon ab dem ersten abgebuchten Cent eine PIN-Eingabe notwendig ist, ist man wirklich sicher!