Jeder hat Dinge zu Hause, die er nicht mehr braucht – aber vielleicht brauchen es andere! Verkaufs- und Auktionsplattformen im Internet machen es möglich, entspannt von zu Hause aus noch ein paar Euro dabei zu verdienen. Und mit ein paar kleinen Tricks holt man mehr Geld dabei raus!
Für alte Bücher, CDs, Filme und Videospiele gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man verkauft sie gebündelt an Reseller wie reBuy, Momox und Co. Oder man stellt sie selbst auf Plattformen wie ebay, Amazon oder anderen ein, die Drittanbietern und Privatverkäufern ein Forum bieten.
… hat Vor- und Nachteile. Bei den Resellern kann man auch große Posten in kurzer Zeit loswerden. Der Haken: Da diese selbst noch was am Weiterverkauf verdienen wollen, springt vergleichsweise wenig Geld dabei raus. Deutlich mehr kann man verdienen, wenn man den Verkauf selbst übernimmt, doch das ist mit deutlich größerem Aufwand verbunden. Im Folgenden erfahren Sie, worauf es dabei ankommt…
Wichtig ist, wann man verkauft. Am besten geht das im Herbst oder Winter und auch kurz vor und kurz nach Weihnachten. Dann sind viele Leute auf der Suche, stöbern online und sind bereit, Geld auszugeben. Im Frühling und Sommer ist eher tote Hose, weil die meisten potentiellen Käufer im Urlaub sind oder ihr Geld lieber in Freizeitaktivitäten stecken.
Bevor man verkauft, sollte man sich orientieren und schauen, welche Preise für den Artikel verlangt werden. Wenn es sich um Massenware handelt ist es ratsam, alle anderen Anbieter minimal zu unterbieten – so kann man mit einem sehr schnellen Verkauf rechnen.
Bietet man hingegen seltene Dinge an (zum Beispiel vergriffene oder gar signierte Bücher), so sollte man den Preis ruhig hoch ansetzen – und dann etwas Geduld mitbringen. Auch wenn es ein paar Wochen oder Monate dauern kann lohnt es sich, wenn man am Ende mehr Geld einnimmt.
Auf manchen Plattformen kann man seine Artikel auch international anbieten. Das sollte man wahrnehmen, denn es erhöht den potentiellen Käuferkreis. Allerdings nur, wenn man des Englischen mächtig ist und eine entsprechende Artikelbeschreibung verfassen kann.
… ist elementar wichtig. Je genauer man die Ware, ihre Eigenschaften und Details beschreibt, desto höher sind die Chancen auf einen raschen Verkauf zu einem guten Preis. Dazu gehören auch gute Fotos, auf denen der Artikel gut zu erkennen ist. Am besten immer mehrere Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven einstellen. Gute Bilder macht heutzutage fast jede Smartphone-Kamera.
Ganz wichtig: Eventuelle Mängel sehr genau und wahrheitsgetreu beschreiben! Ansonsten kann es hinterher Konflikte geben, und das ist sowohl für Käufer als auch für Verkäufer ärgerlich.
Um die Verkaufschancen zu erhöhen, sollte man den Artikel gleich auf mehreren Plattformen einstellen – man darf dann nur nicht vergessen, nach dem Verkauf die überzähligen Angebote wieder zu löschen.