José Oliver, der andalusische Dichter aus dem Schwarzwald, legt eine neue Sammlung mit Essays vor, in denen er vor dem Hintergrund seiner eigenen Geschichte sensibel erkundet, wie uns Sprache und Herkunft formt und was das Menschsein über alle Grenzen hinweg ausmacht. Während diese Texte sprachlich nicht minder filigran und faszinierend sind wie Olivers Gedichte, sind es vor allem Texte, die sich jedem Ausgrenzen, jeder Empörung verweigern und stattdessen überall das Verbindende und Versöhnende finden. Ein angenehmer ruhiger Pol der Vernunft in diesen Zeiten der erhitzten Gemüter.