Die Reisegepäck-Versicherung: Man bucht eine Reise oder einen Flug, und automatisch werden einem optionale Versicherungen angeboten. Insbesondere Billiganbieter sind Profis darin, dem Kunden eine Heidenangst vor allerlei unwahrscheinlichen Eventualitäten einzureden. Trotzdem erfreut sich die Reisegepäck-Versicherung großer Beliebtheit. Sie soll einspringen, wenn zum Beispiel im Urlaub das Gepäck oder Wertgegenstände geklaut werden. Kostenpunkt: von unter zehn bis über hundert Euro, auch abhängig von der Reisedauer und dem Gepäckwert. Was bringt’s? Exakt gar nichts. Das Kleingedruckte in den allermeisten Verträgen ist so kleinkariert, dass man im Grunde nur dann Anspruch auf Versicherungsleistungen hat, wenn einem das Gepäck geklaut wird, obwohl man es sich an den Rücken getackert hat. Reisegepäck-Versicherung ist bloß ein Synonym für „Geld aus dem Fenster werfen“. Fazit: Finger weg! (Bild: Galina Peshkova / 123rf)