Möchten Mobilfunkkunden in ein schnelleres beziehungsweise günstigeres Netz wechseln oder steht der Kauf eines neuen Smartphones an, kommt es nicht selten auch zu einem neuen Handyvertrag. Dieser überfordert jedoch viele Kunden. Denn die Auswahl an Anbietern und Tarifen auf dem Markt ist inzwischen groß. Früher lagen noch jegliche Telekommunikationsdienste in den Händen der Deutschen Bundespost oder ab 1992 bei T-Mobile Deutschland. Heute allerdings sind etliche andere Optionen hinzugekommen, was dazu führt, dass manche Kunden sich nach dem Vertragsabschluss ärgern oder auf Mängel aufmerksam werden. Folgende 10 essentielle Tipps sollten daher beim Vertragswechsel beachtet werden.
1. Den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen
Ein Vertragswechsel ist nicht zu jedem Zeitpunkt möglich. Es handelt sich daher um eine Entscheidung, die in der Regel nicht spontan getroffen werden kann, sondern rechtzeitig geplant sein will. Wer also darüber nachdenkt, den Handyvertrag zu wechseln, der sollte sich frühzeitig über die Vertragsbedingungen und Kündigungsmöglichkeiten informieren. Ausnahmeregelungen, die eine kurzfristige Sonderkündigung ermöglichen, gibt es manchmal in Fällen wie einem Umzug ins Ausland. So oder so, muss der neue Vertrag rechtzeitig abgeschlossen werden, sodass es einen fließenden Übergang gibt. Ansonsten kann der Vertragswechsel bedeuten, für einen gewissen Zeitraum ganz ohne Handyvertrag zu sein – oder zwei Verträge zu haben und bezahlen zu müssen. Timing ist daher ein wichtiges Stichwort für einen erfolgreichen Anbieter- beziehungsweise Vertragswechsel.
Dieses Timing ist noch in einer weiteren Hinsicht essentiell: Wer nämlich früh genug beginnt, unterschiedliche Angebote zu vergleichen und zu beobachten, hat gute Chancen, ein attraktives Sonderangebot zu finden. Gerade die ausgeprägte Konkurrenzsituation, die mittlerweile auf dem Markt besteht, hat nämlich dazu geführt, dass sich die Mobilfunkanbieter preislich unterbieten und hinsichtlich ihrer Leistungen überbieten wollen. Allein deshalb lohnt sich der Vertragswechsel in regelmäßigen Abständen, denn schon wenige Monate oder Jahre später kann es sein, dass für dieselben oder besseren Leistungen deutlich weniger bezahlt werden muss. Wer dann auch noch eine gewisse Vorlaufzeit eingeplant hat, kann auf Sonderaktionen warten, die weitere Preisvorteile versprechen, beispielsweise das erste Jahr zum halben Preis.
Es ist also aus vielerlei Hinsicht sinnvoll, vor dem Wechsel eines Handyvertrages ausreichend Zeit für die Recherche und den Vergleich von Angeboten einzuplanen. Geduld ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg, sprich zu einem wirklich günstigen Vertrag. Gleichzeitig bleibt dem neuen Anbieter durch den frühen Vertragsabschluss selbst mehr Vorlaufzeit, sodass ein fließender Übergang ermöglicht wird.
2. Den alten Vertrag rechtzeitig kündigen
Wie bereits erwähnt, kann ein Handyvertrag oftmals nicht spontan, sondern nur zu gewissen Terminen gekündigt werden. Wie lange diese Kündigungsfristen sind, hängt vom Einzelfall ab. Als Faustregel gilt: Je länger die Vertragslaufzeit, desto günstiger ist der Tarif in der Regel. Es gibt somit durchaus Verträge, die monatlich gekündigt werden können. Diese kosten aber entsprechend mehr. Du musst also selbst entscheiden, ob sie sich für dich lohnen. Wer oft einen Vertragswechsel vornehmen will, um beispielsweise von günstigen Sonderaktionen zu profitieren, der kann durchaus über einen entsprechend flexiblen Tarif nachdenken.
Die meisten Menschen ziehen es jedoch vor, Verträge mit längerer Laufzeit abzuschließen, um den Aufwand des Handyvertragswechsels zu umgehen. Sie wollen diesen also möglichst selten auf sich nehmen und können daher von günstigeren Verträgen mit ein bis zwei Jahren Laufzeit profitieren. Mehr ist jedoch nicht empfehlenswert, denn es lohnt sich, wie bereits erwähnt, die Tarife in regelmäßigen Abständen zu vergleichen. Nach spätestens zwei Jahren können die Preisvorteile durch einen Vertragswechsel nämlich den Aufwand überwiegen.
In der Konsequenz bedeutet das, dass sich jeder über die im individuellen Fall gültigen Kündigungsfristen informieren muss. Informationen hierzu sind im Mobilfunkvertrag zu finden oder können direkt beim Anbieter erfragt werden. Viele Menschen, die Handytarife mit längerer Laufzeit wählen, kündigen diese auch sofort wieder, sodass sie nach ein bis zwei Jahren frei entscheiden können, ob sie diesen Vertrag verlängern oder wechseln wollen. Allerdings kann es dann passieren, dass die damals abgeschlossenen Konditionen nicht mehr gelten und eine Vertragsverlängerung daher nicht mehr eins zu eins möglich ist. Ein Vorteil ist jedoch, dass der Anbieter nach Eingang der Kündigung oft attraktive Angebote macht, um den Kunden zu halten – Angebote, die ansonsten vielleicht nicht zugänglich wären. Beide Szenarien bieten daher Vor- und Nachteile, sodass jeder selbst entscheiden muss, was im individuellen Fall sinnvoll ist.
3. Den Vertrag nicht überstürzt oder überrumpelt abschließen
Dennoch: Egal, wie attraktiv ein Angebot klingt, das einem beispielsweise am Telefon oder auf einer Webseite gemacht wird – der Handyvertrag ist nicht die richtige Anlaufstelle für eine Spontanentscheidung. Vor allem, wenn solche Angebote angeblich nur für kurze Zeit, vielleicht sogar nur für wenige Minuten, gültig sind, ist Vorsicht angebracht. Denn die Kundinnen und Kunden unter Druck zu setzen, um sie zu unüberlegten Entscheidungen zu drängen, ist eine beliebte Strategie unseriöser Anbieter. Stattdessen gilt es, verschiedene Angebote einzuholen und miteinander zu vergleichen. Dabei ist nicht nur entscheidend, was unterm Strich auf der Rechnung steht, sondern noch viele weitere Faktoren:
- Die Leistungen können große Unterschiede aufweisen. Günstigere Verträge gehen daher häufig mit geringeren Leistungen, beispielsweise einem kleineren Datenvolumen bei ungedrosselter Geschwindigkeit einher. Für einige Personen, die ihr Handy ohnehin wenig nutzen, oder für ein Zweithandy können die günstigsten Tarife daher eine optimale Wahl sein. Für viele andere Menschen wären diese jedoch nicht ausreichend, sodass sich die Investition in teurere Tarife lohnen kann. Hier muss jeder selbst herausfinden, welches Preis-Leistungs-Verhältnis am besten zu den eigenen Gewohnheiten passt.
- Mittlerweile gibt es längst nicht mehr nur einen Anbieter am Markt, sondern genau genommen gibt es drei große Netzanbieter (Telefónica Germany, Telekom und Vodafone) sowie eine Vielzahl an Providern von Drillisch bis mobilcom-debitel. Diese wiederum offerieren unterschiedliche Branding-Marken wie Aldi Talk oder freenet Mobile – um nur zwei von zahlreichen Beispielen zu nennen. Es lohnt sich daher, auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und zu überprüfen, zu welchem Anbieter der jeweilige Tarif gehört und welches Netz genutzt wird. Denn auch hierbei gibt es Qualitätsunterschiede und je nach Region kann das eine oder andere Netz die bessere Wahl sein. Auch deshalb ist Recherche vorab so wichtig.
- Zuletzt gilt es, bei den infrage kommenden Tarifen einen Blick in das Kleingedruckte zu werfen. Denn nicht selten verstecken sich hier weitere Kosten, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden muss. Viele Anbieter locken schließlich mit Werbebotschaften, wie „Nur fünf Euro pro Monat“, jedoch ist erst auf den zweiten Blick ersichtlich, dass das nur für das erste Vertragsjahr gilt. Das zweite Vertragsjahr ist dann oft umso teurer, sodass sich schlussendlich kein Preisvorteil ergibt. Wichtig ist daher, sämtliche Kosten beim Vergleich zu berücksichtigen und gegenüberzustellen. Nur so lässt sich der Tarif mit dem tatsächlich besten Preis-Leistungs-Verhältnis finden.
Diese Tipps schützen also vor unüberlegten Entscheidungen mit hohen Folgekosten oder für einen zwar günstigen Tarif, der jedoch nicht die gewünschten Leistungen bietet. Es gilt daher, mit Bedacht an den Vertragswechsel heranzugehen, um davon maximal zu profitieren.
4. Vergleichsangebote einholen
Auch, wer sich noch unsicher ist, ob der bestehende Vertrag gewechselt werden soll oder nicht, sollte sich zumindest informieren. Wenn die Kündigungsfrist naht, also eine Kündigung beispielsweise in drei Monaten möglich wäre, lohnt es sich, ein bisschen Zeit einzuplanen, um verschiedene Angebote zu vergleichen. Wie diese Liste beweist, muss der Wechsel eines Handyvertrags nämlich nicht mit viel Aufwand oder Nachteilen wie einem Nummernwechsel einhergehen. Stattdessen ist ein fließender Übergang mit gleichbleibender Handynummer durchaus möglich, nur eben zu günstigerem Preisen oder besseren Leistungen.
Angebote vergleichen, lautet daher die Devise, wann immer ein Vertragswechsel geplant ist oder zumindest in Erwägung gezogen wird. Gewisse Internetportale können dabei helfen, denn sie stellen verschiedene Anbieter sowie Tarife übersichtlich gegenüber und bieten sogar die Möglichkeit, direkt nach individuellen Kriterien wie der Vertragslaufzeit oder dem inbegriffenen Datenvolumen zu filtern. Doch auch hier ist Vorsicht angebracht, denn oftmals werden nicht alle Kosten miteinander verglichen. Ein genaueres Hinsehen – wie bereits geschildert – lohnt sich also auch hier!
5. Die individuell passenden Tarife wählen
Die große Vielfalt an Anbietern rührt unter anderem daher, dass es nicht den einen „perfekten“ Handyvertrag gibt. Ansonsten würden diesen natürlich alle wählen und es gäbe keine Konkurrenz mehr auf dem Markt. Doch so individuell wie jeder Mensch ist, sind auch seine Ansprüche, wenn es um den Handytarif geht. Die einen achten eher auf den Preis, die anderen eher auf die Leistungen. Die einen haben einen konkreten Favoriten, wenn es um den Netzbetreiber geht. Die anderen legen Wert darauf, stets das neueste Smartphone zu bekommen. Auch das Budget, welches die Menschen bereit sind, für ihren Handyvertrag auszugeben, schwankt vom ein- bis dreistelligen Bereich. Genau deshalb gibt es mittlerweile eine Vielzahl an unterschiedlichen Anbietern und Tarifen – und genau deshalb ist es so wichtig, in diesem Dschungel jenen zu finden, der am besten zu den eigenen Vorstellungen passt.
Ein wichtiger Schritt vor dem Vertragswechsel ist daher jener, die eigenen Vorstellungen zu reflektieren und daraus eine Liste anzufertigen. Diese definiert die Kriterien, die der Handyvertrag erfüllen muss. Sie dient sozusagen als Leitfaden für den Tarifvergleich und kann dabei zum Beispiel folgende Punkte erhalten:
- gewünschte Laufzeit,
- maximale (monatliche) Kosten,
- Netzbetreiber,
- integriertes Datenvolumen,
- Tarif mit oder ohne Handy und
- eventuelle weitere Konditionen wie SMS-Flatrate.
Zudem gilt es, individuelle Faktoren zu berücksichtigen. Wer beispielsweise häufig ins Ausland reist, für den lohnt sich unter Umständen ein entsprechender Tarif, der auch im Ausland die Nutzung des Smartphones zu günstigen oder den Inlandskonditionen ermöglicht. Bei wem die Internetnutzung stark schwankt, für den ist vielleicht ein Stufenmodell sinnvoll, bei dem ein geringerer Grundpreis anfällt, aber gewisse Pakete (automatisch) hinzugebucht werden, wenn beispielsweise ein Datenverbrauchslimit überschritten wurde. So unterschiedlich also die Tarife sind, so wichtig ist es, jenen zu finden, der optimal zum eigenen Bedarf passt.
6. Die Laufzeit berücksichtigen
Auch bei den Laufzeiten gibt es große Unterschiede. Von Prepaid-Tarifen ganz ohne Laufzeit über Verträge, die monatlich kündbar sind, bis hin zu einer mehrjährigen Vertragsbindung sind die Optionen vielfältig. Auch hier ist daher essentiell, jene Lösung zu finden, die optimal zu den eigenen Lebensumständen passt. Wie bereits erwähnt, entsteht dadurch in der Regel ein Spannungsfeld zwischen Laufzeit und Preis, sprich je flexibler ein Vertrag ist, desto teurer ist er – und umgekehrt. Hier muss also jeder selbst abwägen, wo für ihn beziehungsweise sie der perfekte Kompromiss liegt.
7. Auf die eventuell neue Nummer achten
Eine der größten Hürden, von der sich viele Menschen abschrecken lassen, ist die neue Handynummer. Denn ein Vertragswechsel geht oftmals auch mit einem Nummernwechsel einher und genau dieser ist meistens nicht gewünscht. Nicht nur, dass sich die Betroffenen dann (schon wieder) eine neue Nummer einprägen müssen – sie müssen auch all ihre Kontakte über die neue Rufnummer informieren. Das bedeutet einen gewissen Zeitaufwand und das Risiko, jemanden oder etwas zu vergessen. Oft ist die Handynummer schließlich auch bei Verträgen, beim Hausarzt & Co hinterlegt. In solchen Fällen wäre die Erreichbarkeit nicht mehr gegeben.
Es gibt also viele gute Gründe, um einen Nummernwechsel zu verhindern. Den Vertragswechsel zu vermeiden, ist dafür weder sinnvoll noch notwendig. Denn im Regelfall gibt es die Möglichkeit der Rufnummernmitnahme, sprich die bisherige Handynummer kann trotz Vertragswechsel behalten werden. Das bringt zugleich den Vorteil mit sich, dass eine Neuvergabe der Rufnummer verhindert wird. Denn auch diese kann zu lästigen Missverständnissen nach dem Vertragswechsel führen. Diese Neuvergabe zu verhindern, lohnt sich daher auch, wenn die Handynummer nicht mitgenommen werden kann oder soll. Wer eine neue Nummer bekommt, kann manchmal zwischen verschiedenen Optionen auswählen und dann empfiehlt es sich natürlich, jene zu wählen, die sich am einfachsten merken lässt. Auch Eselsbrücken können dabei helfen, sich eine eventuell neue Nummer schnellstmöglich einzuprägen.
8. Genügend Datenvolumen und schnelles Internet auswählen
Mehr Datenvolumen bedeutet höhere Kosten. Das ist logisch. Trotzdem lohnt es sich nicht immer, an dieser Stelle zu sparen. Denn das Datenvolumen ist für viele Menschen heutzutage das wichtigste Entscheidungskriterium für oder gegen einen Tarif. Dennoch ist es nicht immer einfach, realistisch zu schätzen, wie viele Daten pro Monat verbraucht werden. Viele Wechselwillige sind daher unschlüssig, bei welchem Wert sie ansetzen sollen. Erst einmal gilt es, gewisse Vorüberlegungen zu treffen, beispielsweise wie viel Zeit am Handy mit dem Surfen verbracht wird und ob dieses eher unterwegs über das mobile Netzwerk stattfindet oder zuhause im WLAN. Weiterhin ist relevant, wie groß die anfallenden Datenmengen sind. Wer nur nach Informationen googelt, verbraucht schließlich deutlich weniger als jemand, der Serien über das Handy streamt. Als grobe Richtwerte dienen daher folgende Angaben:
- 1 GB ist in der Regel ausreichend, wenn es sich um Gelegenheitssurfer handelt.
- 3 GB empfehlen sich für Menschen, die oft mit ihrem Smartphone unterwegs surfen, sprich abseits des heimischen WLANs. Wer beispielsweise viel in Instagram unterwegs ist oder gerne mobil shoppt, sollte etwas höher ansetzen beim Datenvolumen. Auch kann sich dann die Investition in LTE oder noch bessere Standards lohnen.
- 5 GB sind mindestens ratsam, wenn mit dem Smartphone auch größere Datenmengen benötigt werden, beispielsweise für das Gaming oder Streaming.
- 10 bis 15 GB können sogar sinnvoll sein, wenn diese exzessiv betrieben werden. Auch dann ist mindestens LTE empfehlenswert, besser noch der 5G-Standard, wo er bereits verfügbar ist.
Auch die Internetschnelligkeit ist also relevant. Hier gilt ebenfalls, dass die Tarife meist teurer sind, je moderner der genutzte Standard ist. LTE gilt hierbei längst nicht mehr als das Nonplusultra. Stattdessen sieht die Abstufung von veraltet bis hochmodern wie folgt aus:
- 2G
- 3G
- LTE
- 4G
- 5G
Dazwischen gibt es noch weitere Abstufungen wie 2.75G oder 3.5G. In der Regel verfügen moderne Tarife mindestens über den 3G- oder LTE-Standard. Für Gelegenheitssurfer sind diese auch absolut ausreichend. Für Vielnutzer kann sich aber die Investition in bessere Standards lohnen. Wichtig ist dann jedoch, darauf zu achten, dass dieser am Wohnort auch verfügbar ist. Es ist also nicht sinnvoll, beispielsweise für 5G einen Aufschlag zu bezahlen, wenn das Netz noch gar nicht genutzt werden kann. Auch hier ist es daher wichtig, den Einzelfall zu prüfen.
9. Zusätzliche Konditionen nicht vergessen
Zuletzt gibt es eine Vielzahl an zusätzlichen Konditionen, die von den Anbietern offeriert werden, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Von inkludierten Apps wie Spotify Premium über Allnet-Flats bis hin zu einer Flatrate für die Auslandsnutzung sind die Optionen vielfältig. Es lohnt sich daher, auch diese Konditionen zu vergleichen und mit den eigenen Gewohnheiten abzugleichen. In den meisten Fällen sind diese zwar nicht notwendig – vor allem, wenn sie mit einem Aufpreis einhergehen – jedoch können sie sich in Sonderfällen lohnen, wenn der Nutzer beispielsweise oft im Ausland ist oder beruflich viel mit dem Handy telefonieren muss; um nur zwei von vielen möglichen Szenarien zu nennen.
10. Sich das eventuell zusätzliche Handy gut überlegen
Zuletzt gibt es einen signifikanten Unterschied bei Handyverträgen: Einige sind an ein Smartphone gebunden, andere nicht. Erstere sind dementsprechend teurer, dafür erhalten die Vertragsnehmer stets das neueste Modell, was einigen Personen besonders wichtig ist. Andere Menschen wollen lieber sparen und sind mit ihrem alten Handy zufrieden, bis es eines Tages den Geist aufgibt, wie man so schön sagt. Das ermöglicht einen deutlich günstigeren Mobilfunkvertrag. Auch hier muss also jeder selbst entscheiden, ob das zusätzliche Handy die Mehrkosten wert ist. Unterm Strich ist es meistens günstiger, Smartphone und Vertrag voneinander zu trennen. Das bietet zugleich mehr Flexibilität, was die Neuanschaffung eines Handys oder einen Vertragswechsel angeht. Das zusätzliche Handy kann somit zwar in Einzelfällen nützlich werden, sollte aber wohlüberlegt sein.